„Frauen und Migranten nach Gender Studies Studie bei der Feuerwehr nicht nur unterrepräsentiert, sondern häufig sogar „unerwünscht““

In einem mit passendem Sarkasmus geschriebenen Artikel schildert Gerald Wagner ein Projekt aus den Gender Studies zur Feuerwehr:

Er stellt dar, dass die deutsche Feuerwehr bei Feuerwehrolympiaden sehr gut abschneidet, die Bürger nichts zu meckern haben und stellt dann die Frage, ob das reicht:

Auf keinen Fall, meint Ilona Horwath, Inhaberin der Professur Technik und Diversität an der Universität Paderborn. Sie leitet das gerade gestartete und vom Bundeswissenschaftsministerium geförderte Projekt Fortesy, das neue Ansätze zur Effizienz und Sicherheit im Feuerwehrwesen untersuchen will. Wer da an neue Löschfahrzeuge oder bessere Atemmasken denkt, liegt falsch. Das Übel des deutschen Feuerwehrwesens ist ein anderes: „Weiße, heterosexuelle Männer aus der Arbeiterschicht stellen dort die Mehrheit dar und prägen das Bild des typischen Feuerwehrmannes“, klagt Horwath. Ihre Hochschule ergänzt dies in der Pressemeldung um die Bemerkung, dass „Frauen und Migranten“ bei der Feuerwehr nicht nur unterrepräsentiert, sondern häufig sogar „unerwünscht“ seien.

Wer hätte das bei einem höchst körperlichen Job mit 24 Stunden Schichten, dem Tragen von sehr schweren Atemgerät bei Brandeinsätzen und insofern hohen körperlichen Voraussetzungen auch gedacht?

Feuerwehr mit Atemschutz

Feuerwehr mit Atemschutz

24 Stunden im Feuerwehrgebäude auf Bereitschaft ist dort sehr üblich, aber mit einer Kinderbetreuung eben schwer vereinbar. (wobei: man hat ja dann auch wieder viel frei, aber man braucht eben einen Partner, der die anderen Tage abdeckt).

Die ihrerseits unerwünschte Dominanz der Arbeiterschicht in der Feuerwehr wird von Horwath zugleich als Integrations- und Effizienzhindernis betrachtet. Schließlich soll Fortesy auch einen gesellschaftlichen Spin-off erzeugen. Man wolle auch andere Organisationen im Bereich der Migrations-und Flüchtlingsarbeit mit „Gestaltungsempfehlungen“ bereichern, so Horwath. Das wird ein harter Weg. Änderungen von Routinen und Arbeitsabläufen, so Horwath, würden von Feuerwehrleuten nämlich immer dann skeptisch betrachtet, wenn „Orientierungen und Werte“ in Frage gestellt würden. Dass Routinen auch deshalb ungern verändert werden, weil sie sich bewährt haben, gilt in der Diversitätsforschung als ausgeschlossen. Es muss mit Werten und Ressentiments zu tun haben. Auf keinen Fall kann der Diversitätsmangel also daran liegen, dass sich nur sehr wenige Frauen bei der Feuerwehr bewerben und dass die umworbenen Akademiker lieber lesen als löschen.

Das ist gut geschriebene Kritik: Wer würde darauf kommen, dass die Feuerwehrleute wissen, was sie meinen und  nicht auf Gender Studies Leute gewartet haben, damit diese das Löschen reformieren?

Wer hätte gedacht, dass ein solcher Job eher Leute anzieht, die praktisch arbeiten als sehr vergeistigte Leute?

Das macht es interessant sich mal anzuschauen, wer Teil dieses Projekts ist:

Von der Website des Projekt Fortesy:

FORTESY

FORTESY – Organisation, Technik, Diversität: Neue Ansätze für Sicherheit, Effizienz und soziale Integration im Feuerwehrwesen

Gefördert von BMBF und VDI/VDE Innovation + Technik im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse (16ITA208).

Projektlaufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2020

Abstract

Feuerwehren sind technologiefokussiert, wobei die für sicheren und effizienten Einsatz erforderlichen Praktiken sowohl individuell als auch kollektiv internalisiert werden müssen. Verbände bemühen sich nun zunehmend um interkulturelle Öffnung gegenüber MigrantInnen und Geflüchteten, gleichzeitig sind Feuerwehren für ihre Veränderungsresistenz bekannt, die sich wesentlich aus sozialen Dynamiken speist. Wie also gelingt es heterogenen Teams in Kontext von Einsatztechnologien, erfolgreich voneinander zu lernen, Innovationspotentiale zu erschließen, neue Kompetenzen zu integrieren und mit Sicherheitsnormen in Einklang zu bringen? Ziel des Projektes ist es, organisationale, technologische und soziale Faktoren herauszuarbeiten, die den Erfolg heterogener Teams ausmachen. Dabei soll speziell die Frage beantwortet werden, welche Rolle Technologien im Prozess fachlicher und sozialer Integration neuer Feuerwehrleute spielen, und wie Diversität Auswahl und Einsatz von Technologien beeinflusst.

Ziele des Projekts

  1. Analyse der Rolle von Technologien und technischen Kompetenzen im Prozess der sozialen und fachlichen Integration heterogener Gruppen im Feuerwehrwesen
  2. Identifizierung des Bedarfs an Kompetenzen, welche sich für Feuerwehrleute durch interkulturelle Öffnung der Organisation und der Gesellschaft ergeben
  3. Identifizierung des Innovationspotentials, welche durch soziokulturelle Minderheiten, v.a. Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund in die Feuerwehr eingebracht werden
  4. Analyse der Erfolgskriterien für das Lernen sicherer und effizienter Technologieanwendung in heterogenen Teams
  5. Transdisziplinäre Entwicklung von Gestaltungsempfehlungen für diversitäts- und sicherheitsgerechte Routinen und Technologien im Einsatzwesen
  6. Ableitung von allgemein gültigen Rahmenbedingungen für die Entwicklung innovativer Einsatz- und Rettungstechnologien und Handlungsempfehlungen zur Spezifikation von Anforderungen an entsprechende Produkte

und aus der Projektbeschreibung:

In dem geplanten Projekt werden organisationale, technologische und soziale Rahmenbedingungen, kollektive Orientierungen und Normen mit Blick auf effiziente, sichere Einsatztechnologien im Feuerwehrwesen identifiziert, die eine gelingende Integration und gleichberechtigte Partizipation heterogener gesellschaftlicher Gruppen fördern oder eben auch behindern können. Indem deutlich wird, wie Normen von Sicherheit und Effizienz im Feuerwehrwesen zusammenwirken, verhandelt werden, und indem Konfliktpotential und soziale Dynamiken bei der kollaborativen Anwendung von Technologien identifiziert werden, können systematische Gegenstrategien auf der Ebene der Organisation wie der der Belegschaft entwickelt werden, um die Erreichung der Organisationsziele zu unterstützen, v.a. Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen, Prävention, sowie Sicherheit und Sicherheitsempfindungen von Feuerwehrleuten und Bevölkerung zu stärken. Sind die Bedingungen herausgearbeitet, können darüber Kooperations- und Vertrauensbeziehungen zwischen den Gruppen innerhalb der Organisation diskursiv und handlungspraktisch gestärkt werden.

Routinen, z.B. in organisationalen Abläufen, Trainings oder der Anwendung verschiedener Technologien, können einerseits organisationalen Wandel behindern, wenn die von der Organisation angestrebte Veränderung das Sicherheitsempfinden ihrer Mitglieder irritiert und gewohnte Handlungspraktiken oder die zu Grunde liegenden Orientierungen in Frage stellt. Andererseits stellen Routinen wichtige Ansatzpunkte und Ressourcen für Veränderung dar. Dies gilt gerade in High Reliability Organisationen (HROs), die gleichermaßen auf etablierte Routinen als auch auf deren flexible Handhabung, z.B. in akuten Gefahrensituation durch situationsspezifische Anpassung, aber auch im Sinne von organisationalen Verfahren zur kontinuierlichen und systematischen Reflexion des Einsatzhandelns angewiesen sind, um effiziente und sichere Abläufe zu gewährleisten und vielfältige, komplexe und unvorhersehbare Risiken zu minimieren. Deshalb bilden routinierte Handlungspraktiken, etablierte Verfahren und die damit verbundenen Orientierungen entscheidende Ansatzpunkte des geplanten Projektes.

Gleichzeitig werden die Ergebnisse des Projektes verdeutlichen, welcher Bedarf an Kompetenzen durch gesellschaftliche Diversität gerade in den HROs entsteht, aber auch welche neuen Kompetenzen durch Vielfalt in die Feuerwehr eingebracht werden, und wie diese professionalisiert, bewertet und mit Sicherheitsstandards in Einklang gebracht werden können. Identifizierte Herausforderungen und Dynamiken werden durch den transdisziplinären Projektansatz gemeinsam mit Organisationsvertretern und Feuerwehrleuten in strategische Gestaltungsempfehlungen überführt. Die Übertragbarkeit auf andere sicherheitsrelevante und technikorientierte Strukturen und Prozesse, z. B. die Technische Hilfe als Teil der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr oder die Internationale Katastrophenhilfe, wird durch fachlichen und wissenschaftlichen Austausch validiert. Auch Organisationen, welche sich um die Integration von Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund bemühen, können von diesen Ergebnissen profitieren.

Neben dem Ergebnistransfer in die Praxis, sieht die wissenschaftliche Verwertung eine Reihe verschiedener Publikationen, Konferenzbeiträge und insbesondere den Aufbau eines interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsschwerpunktes „Technologie und Diversität im Einsatz- und Rettungswesen“ als Vertiefung der bereits etablierten Sicherheitsforschung an der Fakultät für Maschinenbau der Universität Paderborn vor. Dazu wurde in Kooperation der Fachgruppen „Technik und Diversity “ (Lehrstuhl für Leichtbau im Automobil), dem Lehrstuhl für Produktentstehung (Heinz Nixdorf Institut Paderborn), dem Fortschrittskolleg „Leicht-Effizient-Mobil“ (Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen) und dem Institut für Soziologie der Fakultät für Kulturwissenschaften ein interdisziplinäres Team aufgebaut, das sich unter Einbringung substantieller Eigenleistungen für die Erforschung und Entwicklung neuer Ansätze für Sicherheit und Effizienz im Feuerwehrwesen sowie diversity-gerechter Einsatztechnologien engagieren wird.

Wer sind die beteiligten Forscher:

Projektleitung:

Beteiligte:

Leiterin ist Frau Horwarth, die Gender Studies studiert hat.

Interessant fand ich einen kleinen Nebenaspekt. Das ist ihr Foto auf ihrer Seite:

Gerade  bei den kleineren Bild dachte ich „Was setzen die da so eine junge Frau ein, dass wird ja besonders gut ankommen, wenn die langgedienten Feuerwehrleuten sagt, wie sie ihrem Job machen“

Das ist ein Foto bei  ihrer Ernennung zur Juniorprofessorin in 2017:

Prof. Dr. Ilona Horwath

Prof. Dr. Ilona Horwath

Sie ist 1977 geboren, also 41 Jahre alt.  Ich schätze mal ihr Profilbild ist deutlich jünger. Eigentlich ja interessant bei einer Gender Studies Professorin.

Aber ich schweife ab:

Von Alemann hat als Schwerpunkt

Geschlechterforschung. Schwerpunkte: Konstruktion von Geschlecht, Familie, Wohlfahrtsstaat, Vereinbarkeit/Work-Life-Balance
Organisationssoziologie. Schwerpunkte: Geschlecht und Organisation, Organisationstheorie, Führungskräfte
Soziale Ungleichheit in Bildungs- und Arbeitsorganisationen aus intersektionaler Perspektive
Wissenssoziologie. Schwerpunkte: Deutungsmuster und Diskurse
Allgemeine Soziologie. Schwerpunkt: soziologischer Theorievergleich

Also auch Gender Studies

Frau Riegraf ist die Präsidentin der Uni Paderborn und auch aus den Gender Studies:

Gesellschafts-, Gerechtigkeits- und Staatstheorien, Ungleichheits-, Arbeits- und Organisationssoziologie, Wissenschafts- und Hochschulforschung, Theorien und Methodologien der Frauen- und Geschlechterforschung

Und – klischehafter geht es kaum, wie konnte das passieren – der einzige Mann, Herr Pottebaum, ist tatsächlich im technischen Bereich unterwegs:

Dr.-Ing. Jens Pottebaum ist Oberingenieur und Lehrender für „Digitale und Virtuelle Produktentstehung“ im Lehrstuhl für Produktentstehung. Er studierte Ingenieurinformatik mit Schwerpunkt Maschinenbau an der Universität Paderborn und promovierte 2011 mit Auszeichnung zum Thema „Optimierung des einsatzbezogenen Lernens durch Wissensidentifikation“. Er forscht als Oberingenieur zur Anwendbarkeit und Anwendung von Informationssystemen in komplexen Arbeitswelten. Aktuell agiert er u.a. im europäischen Innovations-Verbundprojekt ANYWHERE als Teilprojektleiter für Intelligente Technische Systeme zum Selbstschutz in Extremwetterlagen.

Hat was. Was steckt eigentlich hinter den Arbeitsabläufen dieses Teams? Warum ist da der technische Bereich mit einem Mann besetzt und der nichttechnische mit Frauen? Man sollte dringend ein Team einsetzen, dass das näher untersucht.

 

46 Gedanken zu “„Frauen und Migranten nach Gender Studies Studie bei der Feuerwehr nicht nur unterrepräsentiert, sondern häufig sogar „unerwünscht““

  1. Übrigens:
    Das Blabla-Meter sagt zur Projektbeschreibung „In dem geplanten Projekt … sowie diversity-gerechter Einsatztechnologien engagieren wird.“
    Bullshit-Index :0.95
    Es stinkt gewaltig nach heißer Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind – beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen.

    Ich schätze mal, das Ergebnis passt auch zu dem zu erwartenden Projektabschlussbericht.

    • Völlig entmenschtlichter Robotersprech. Das kann man sich vorlesen und sich darüber witzig machen, dass es so absolut inhaltsleer ist.

      Unsere Gesellschaft muss doch hirnerweicht, fundamental desinteressiert und total korrupt-feige sein, wenn so ein offensichlich repressiver Vollunsinn überall und von oben her implementiert werden kann.

      Auf der anderen Seite kapiert natürlich jeder, besonders aus dem natürlich gefürchteten Milieu der Proletarier, dass der Kaiser nackt ist! Und noch dazu gotterbärmlich stinkt!

    • Bullshit-index des Abstracts
      „Feuerwehren sind technologiefokussiert, wobei …. Diversität Auswahl und Einsatz von Technologien beeinflusst.“

      Bullshit-Index :1.24
      Glückwunsch, Ihnen ist es tatsächlich gelungen, unsere Bullshit-Skala von 0 – 1 zu sprengen! Diesen Text tut sich ein Leser wohl nicht freiwillig an, aber uns haben Sie beeindruckt.

      • Haha, immer noch steigerungsfähig:
        Ziele des Projekts, 1 – 6:
        Hat blablameter erst mal nicht analysieren können, erst nachdem man die Satzenden mit Punkten kennzeichnet.
        Ergebnis:
        Bullshit-Index :1.88

    • Das einzige, was diese Aktion leisten soll, ist die Behauptung *verkörpern*, dass die Mehrheitsgesellschaft umerzogen werden muss, da alles unverbesserliche Frauenhasser und Fremdenfeinde – sorry, natürlich Rassisten – sind. Genau dafür muss Frau Professor Horwarth jetzt leeres Stroh dreschen, das ist der rein propagandistsche Zweck der ganzen Übung.

    • Selbstverständlich gibt es keine Hinweise dazu. Im Gegenteil suchen die meisten Feuerwehren dringend nach interessiertem Nachwuchs. Daraus folgt recht offensichtlich, dass so ziemlich jeder gesunde Bewerber eine Chance erhalten würde, selbst wenn es nur als Helfer zum Schläuche reinigen wäre.

      Das ganze Projekt verfolgt von Anfang an nur das Ziel die genannten Zielgruppen in die Feuerwehren zu drücken. Nirgends wird offensichtlich welche Kompetenzen durch »Diversität« hinzukommen könnten und ebenso wenig wird evaluiert welche zusätzlichen Kompetenzen benötigt werden.

      Hier wird einfach nur versucht die Wunschvorstellung interessierter Personen umzusetzen, ohne dass es einen Bedarf gäbe oder nach diesem gesucht worden wäre. Es wird nicht einmal klar, welche Vorteile sich konkret ergeben sollen.

      • „Das ganze Projekt verfolgt von Anfang an nur das Ziel die genannten Zielgruppen in die Feuerwehren zu drücken. “

        Ich bezweifle, dass das tatsächlich das Ziel ist, zumindest nur ein nachgestelltes. Das wichtigste Ziel ist, eine Männerdominierte Berufsgruppe zu diskreditieren und als rückständig und Frauenverachtend zu markieren. Das ist nicht mittel zu einem Zweck, sondern selbstzweck.

          • @only_me

            Das ist zwar ein Ziel, aber nicht das Einzige.
            Schau mal: „Identifizierung des Innovationspotentials, welche durch soziokulturelle Minderheiten, v.a. Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund in die Feuerwehr eingebracht werden“

            Damit wird die feministische Epistemologie, (soziokulturelle) Minderheiten hätten erstens eine einzigartige Sicht auf die Welt Geschäftsgrundlage.
            Weil sie – zweitens – soziokulturelle Minderheiten (ergo: so geboren) sind.
            Der einzigartige Blick auf die Welt wiederum ergibt drittens automatisch Innovationspotentiale, die nur noch identifiziert und implementiert werden müssen.
            Wobei viertens Gender-Ideologen diese Identifikation und Implementation vornehmen.

            Die Behauptung lautet: Eine möglichst heterogene Zusammensetzung der Belegschaft schafft automatisch Innovation.
            Es ist einfach nur eine Hypothese und die korrekte Frage wäre: Ist deren Wahrheitsgehalt eigentlich jemals getestet worden?
            Völlig egal, es wird so getan, als wäre diese Behauptung eine gängige und bewährte Theorie.
            Erstaunt das eigentlich jemanden oder finden das inzwischen alle normal?
            Das ähnelt nicht nur einem religiösen Mantra, es ist eines.

            Der grundlegenden Ideologie ist fachliches Wissen völlig Latte, weil es gar nicht vorausgesetzt wird.
            Eine Unternehmensberatung sollte wenigstens den Unternehmenszweck verstanden haben, Gender-Ideologen brauchen noch nicht einmal das.
            Selbstverständlich wird der geschulte Blick der Ideologinnen niemals auf von Frauen dominierte Bereiche fallen. Der Vorwurf, dass 80% der Grundschullehrer Lehrerinnen sind und eine heterogenere Zusammensetzung innovatives Potential hat wird niemals erhoben werden.

            Es geht aber nicht nur darum, „Männerbastionen“ zu erobern oder Gender-Bürokratinnen verpflichtend einzustellen, sondern auch darum, eine durchgeschallerte Ideologie als alleinige Sichtweise auf die Realität durchzusetzen.
            Im Gegenzug werden knallharte Anforderungen der Realität an eine Berufsfeuerwehr und deren Selektionsprozess, die zur homogenen Zusammensetzung der Belegschaft überhaupt geführt haben negiert. Es läuft auf eine komplette Verleugnung der Realität heraus, weil diese letztlich zum falschen Ergebnis geführt hat. Falsches Ergebnis, falsche Realität. QED

            Auserkoren, die richtige Realität zu sehen und für die richtigen Ergebnisse zu sorgen sind Gender-Ideologinnen und „soziokulturelle Minderheiten“, die in diesen Status hineingeboren sind.
            Elitär, biologistisch, messianisch, undemokratisch und völlig inkompetent.

            Ich habe schon oft genug gesagt, diese Gender-Ideologie ist tätige Gegenaufklärung; komisch ist nur, dass dazu Mittel aufgefahren werden, die offensichtliche Scharlatanerie sind. Das „dumbing down“ – das schließe ich daraus – der herrschenden Klasse ist bemerkenswert.

          • @crumar,

            meinst du wirklich, dass die durchschnittliche Genderbeauftragte so systematisch denken kann und es dann auch noch tut?

          • „eine einzigartige Sicht auf die Welt“

            Die muss es sein, wenn die weltweit zahlenmäßige Minderheit schlechthin zur Mehrheit erklärt ist.

          • Ich fasse es mal so zusammen:
            Es geht keineswegs darum Frauen und Migranten „effektiv“ in die Feuerwehren zu drücken, verbrennende Menschen sind denen scheißegal.
            Es geht darum Staatsknete für noch mehr Bullshitprofessuren an den Unis und Genderasten in die Medien und Instititutionen zu drücken!
            Man schafft Probleme, die man dann mittels des Universalrezepts „mehr davon“ scheinbar zu lösen versucht, wofür man dann noch mehr Unfugposten mit Kohle zuschaufeln kann.

            That’s all!

            Selbst diese Intellektuellenidioten wissen selbstverständlich ganz genau, daß man einen Brand nicht löscht, indem man den Tanklöschwagen lila anpinselt, dann mit nachhaltigen Solarzellen auf dem Dach und Pedalantrieb, dafür aber ohne Wasser und schön diversbunt zum Brandherd eiert, um dort erstmal eine Stuhlkreis zu bilden, einen menthalen Safespace zu formen, fünfsprachig hochempathisch zu diskutieren und nebenbei immer mal die Lösch-App auf dem Ei-fon zu drücken.

            So blöd sind die nicht, sie haben andere Ziele.

            Ansonsten würden sie ja längst ihre tollen „Innovationen“ mal vorführen können. In Schnöggersdorf z.B. mal ein Übungshaus anzünden und ihren Superfortschritt vor laufenden Kameras der Welt vorführen.

            Wollen sie aber nicht.

            Sie wollen leistungsfreie Bullshitjobs und jeden als Nazi beschimpfen, der es wagt, öffentlich zu äußern, daß Feuerwehrleute nun mal Arsch in der Hose, Fitness und Einsatzbereitschaft brauchen.
            Statt dessen verbreiten sie in Kindergärten, daß Jungen, die Feuerwehrmann werden wollen und deshalb Sport machen, bestimmt Nazieltern haben und sofort bei den Ämtern und Arbeitgebern denunziert und rausgeworfen werden müssen.

            Warum labern diese Durchgeknallten denn zum Beispiel nicht mal darüber, daß in den Nogozones von Bärlin Feuerwehr und Rettungskräfte tätlich angegriffen und bei ihrer Arbeit gefährlich behindert werden, hmmm?
            Da könnten sie tatsächlich mal was für Integration, Inklusion etc. pp. tun, indem sie z.b. Migrantenkurse in Rechtsstaatlichkeit und sozialem Wesen anbieten und so die Effektivität der Einsatzkräfte stärken.
            Wollen sie aber nicht!
            Das wäre ja Arbeit!

          • @PDLC @Fiete

            „Die muss es sein, wenn die weltweit zahlenmäßige Minderheit schlechthin zur Mehrheit erklärt ist.“

            Das legendäre „Frauen und andere Minderheiten“ beruht darauf, dass Frauen, die zahlenmäßig objektiv die Mehrheit der Bevölkerung stellen kontrafaktisch zu einer Minderheit gemacht werden.
            Diese Unwahrheit muss aber sein, denn nur Minderheiten können unterdrückt werden.
            Wäre die empirische Realität im Bewusstsein präsent, würde sich die Ideologie selbst widersprechen.
            Also ist die empirische Realität falsch und muss gehen – das Konzept ist wirklich einfach.

            Auf man tau wird geschrieben, wie das praktisch geht: „Ohne Ankündigung deckte sie sich mitten in der Unterhaltung fest mit beiden Händen die Ohren zu und begann, laut „La la la la la“ zu rufen.“
            https://man-tau.com/2019/01/08/lobo-blocken/

            „Es geht darum Staatsknete für noch mehr Bullshitprofessuren an den Unis und Genderasten in die Medien und Instititutionen zu drücken!
            Man schafft Probleme, die man dann mittels des Universalrezepts „mehr davon“ scheinbar zu lösen versucht, wofür man dann noch mehr Unfugposten mit Kohle zuschaufeln kann.“

            Das ist auf der Ebene der Ressourcen völlig richtig, aber noch verheerender als unnütze Gender-Bürokraten ist deren Ideologie.
            Stell dir „La la la la la“ flächendeckend vor, als „La la la la la-Land“.

            Mario hat völlig richtig geschrieben: „Die Feuerwehr, insbesondere auch die Freiwillige, ist von extremem Nachwuchsmangel geplagt.
            Hier zu behaupten, weiße, heterosexuelle Männer wollten keine Immigranten oder Frauen zusätzlich in ihren Reihen, halte ich für eine absolute Unverschämtheit und eine glatte Lüge!“

            Das echte, tatsächliche, wirkliche, objektiv existierende, praktische Problem des Nachwuchsmangels, wird todsicher nicht dadurch behoben werden, dass man junge weiße Männer aus der Arbeiterklasse vergrault.
            Alleine, weil in diesem Land 90+% Weiße leben.

            Die Bevölkerungszusammensetzung, die die Autorin aus den USA einfach nur plagiierend übernimmt, existiert in Deutschland nicht.
            Jede Politik, die den faktischen Nachwuchsmangel durch „soziokulturelle Minderheiten“ kompensieren will, wird zwangsläufig – mangels Masse – in einem Desaster enden.
            Jede auf ihrer Ideologie basierende Politik wird das Problem verschärfen und nicht lösen, weil die in ihrer Ideologie existierende Realität nicht existiert.
            Rationale Kritik an diesem Schwachsinn mit „Nazi!“ zu beantworten ist identisch mit „La la la la la“ – substanzlos wie die gesamte Ideologie.

            Das ist unser Land und ich will nicht, dass es zu „La la la la la-Land“ wird.

          • „Man schafft Probleme, die man dann mittels des Universalrezepts „mehr davon“ scheinbar zu lösen versucht“

            sehr treffend

      • Der Begriff „Diversität“ wird hier, wenn er benutzt wird, – bis auf einmal irgendwo mitten im Text mit: „gesellschaftliche“ – gar nicht weiter spezifiziert direkt (und schon im Abstract taucht er so auf), so als gäbe es ihn nur im soziokulturellen Bereich. – Endlich mal ein n o r m a l e s Zeichen von Betriebsblindheit! 😉 Naja, aber möglicherweise doch nur gezielte Verschleierung … Denn auch in dem folgend zitierten Satz ist der Begriff „Organisationsvertreter“ nicht weiter spezifiziert (und wird es im gesamten Text auch nicht): „Identifizierte Herausforderungen und Dynamiken werden durch den transdisziplinären Projektansatz gemeinsam mit Organisationsvertretern und Feuerwehrleuten in strategische Gestaltungsempfehlungen überführt.“ – Dat wird ’ne Gaudi! 😉

    • Mehr noch…
      Die Feuerwehr, insbesondere auch die Freiwillige, ist von extremem Nachwuchsmangel geplagt.
      Hier zu behaupten, weiße, heterosexuelle Männer wollten keine Immigranten oder Frauen zusätzlich in ihren Reihen, halte ich für eine absolute Unverschämtheit und eine glatte Lüge!

      Dass so ein Schwachsinn dann auch noch staatlich gefördert oder finanziert wird, macht die Sache sicherlich nicht besser.

      Übrigens ist es genau das: Schwachsinniges, dummes Gendergelaber.
      Es ist fast schon schade, dass die Reichweite in der Öffentlichkeit nicht besonders groß sein wird.
      Sonst kämen vielleicht endlich mehr Menschen zu dem Schluss, wie dumm und sinnfrei – aber auch wie teuer und schädlich der Feminismus ist. Nicht nur für Männer.

  2. Nützliches Arbeitende und Unnützes Arbeitende.
    Das ist schon so ein Thema, welches sich durchschlängeld.
    Gender vs Jura hat noch keiner gesehen, oder? 🙂

      • Das sie da schon sitzen … Danisch.de … halt ich für unbestreitbar.
        Die werden aber nie in der Feuerwache sitzen.
        Ich erinnere da an (((New))) York.
        Reingeklagt ins Department, die Anforderungen gesenkt und nie zur (nützlichen) Arbeit angetreten.

  3. Typisch für diese „Wissenschaft“: Das Ergebnis ist bereits gesetzt, weil diverse Teams bekanntlich unter allen Umständen „besser“ arbeiten. Da geht nur darum, jetzt noch „Beweise2 für die eigene steile These zu finden.

    Ansonsten natürlich völliger Humbug. Als wenn die feinen Damen Bock darauf hätten, mitten in der Nacht bei Wind und Wetter auszurücken. Diese ehrenvolle Tätigkeit dürfen die Männer gerne weiter ausführen. Geht vermutlich nur um die Verwaltungs- und Führungspositionen bei den Berufsfeuerwehren.

    Den einzigen Punkt, den ich gelten lasse: Gerade in westdeutschen Großstädten (und Berlin) ist es sicher nicht schlecht, einen vernünftigen Kerl dabei zu haben, der z.B. arabisch oder türkisch spricht.

    • „Den einzigen Punkt, den ich gelten lasse: Gerade in westdeutschen Großstädten (und Berlin) ist es sicher nicht schlecht, einen vernünftigen Kerl dabei zu haben, der z.B. arabisch oder türkisch spricht.“

      Und?
      Das Problem ist doch lang bekannt?
      Und haben die universitären Innovationsgenderasten es aufgegriffen, sich mit der IT-Fakultät kurzgeschlossen ( einfach Elekronik täte es auch schon ) und einen robusten Sequenzer entwickelt, der fünf Knöpfe hat und in diversen Sprachen über Megaphon sagt: „Bitte verlassen Sie das Haus, ohne die Einsatzkräfte zu behindern und folgen Sie deren Anweisungen“?

      Nicht daß ich wüßte!

      • Nein, aber sie tun etwas viel wichtigeres und bedeutungsvolleres: sie hinterfragen!!! Oder konkreter ausgedrückt: sie werfen den weißen, biodeutschen Männern vor, so etwas nicht schon längst entwickelt zu haben, was natürlich nur ein weiterer Nachweis deren Rassismus‘ ist…

  4. Man muss sich das noch mal vergegenwärtigen: Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland finanziert eine Gendertante dafür, die Feuerwehr zu reformieren.
    Diese Gendertante prangert diejenigen, die freiwillig ihre Gesundheit und ihr Leben für uns alle riskieren, dafür an, dass sie zu weiß, zu männlich und zu
    heterosexuell sind.

    Dieses Land ist krank.

    • Vielleicht sollte man tatsächlich einmal aufrechnen, was weiße heterosexuelle Männer im Gegensatz zu Frauen, Migranten und Homos für unsere Gesellschaft leisten.

      • Auch das wird nichts bringen, weil Leistung von Männern in dieser Ideologie negativ besetzt ist (Leistung von Frauen ist selbstverständlich unbezahlbar).
        Das einzige was hier helfen würde: Die Gendertanten zum Kontakt mit der Realität zwingen, dann hören solche verrückten Elfenbeinturm-Pamphlete ganz schnell auf. Z.b: Wer ein Dokument verfasst in dem er mit solchem Nachdruck mehr Frauen bei der Feuerwehr fordert, wird als allererstes selbst zur Feuerwehr verpflichtet (skin in the game)
        Oder als Alternative: eine Frau die ein Dokument verfasst in dem sie den „WHM als Übel des deutschen Feuerwehrwesens“ beklagt, die aber selbst NICHT bei der Feuerwehr ist, wird mit dem nassen Fetzen und unter Gelächter aus dem Saal gejagt 😀

      • Also wie ich schon an anderer Stelle angemerkt habe: Gibt es irgendwo eine Statistik, die belegt, dass der Anteil von schwulen Männern bei der Feuerwehr signifikant geringer ist als es gemäss ihrem gesellschaftlichen Anteil zu erwarten wäre? Kann ja sein, da die Hälfte aller Schwulen Frisöre sind. Andrerseits – mit einem dicken Schlauch rumrennen und Schaumteppiche zu legen sollte doch für Schwule attraktiv sein.

  5. Demnächst Quotendiskussion am Löschrohr. Wasser Marsch erst, wenn die Düse divers von einem Mann und einer Frau gehalten wird. Möglicherweise brennt das Haus ab, aber dann eben gendergerecht.

    • Das ist mir auch aufgefallen. Reflexhaft möchte man jubeln, dass diesen Knalltüten doch tatsächlich mal wieder, wie auch immer, eingefallen ist, dass es neben biologistischen Gruppenzuteilungen auch noch so etwas gibt wie gesellschaftliche Schichten. Dann fällt einem aber auch schon auf, dass diese wohl nur dann relevant werden, wenn man in bester elitärer Feudalherrenmanier auf den Pöbel herabblicken kann; die soziale Schicht also zusätzlich zu weiß und männlich ein weiterer Faktor wird, wegen dem man Menschen mit Verachtung strafen kann.

      Und dabei ist es natürlich völlig überraschend, dass in der Feuerwehr, also in einem Bereich, in dem aus aufs Anpacken ankommt, überwiegend Menschen zu finden sind, die es schon von ihrem Beruf her gewohnt sind anzupacken. Aber nein nein, dass man dort so wenige bis gar keine dunkelhäutigen, universitären Elfenbeintürmen entsprungenen Prinzesschen findet, die sich bei jedem Brand weniger darum sorgen, ob da vielleicht noch Menschen oder Tiere eingeschlossen sein könnten, als darum, ob sie noch genug Zeit während der Arbeit finden, ihre Twitterfollower im Minutentakt auf dem Laufenden zu halten, liegt ganz sicher nur daran, dass sie von weiß-toxisch-männlichen Unterdrückungsstrukturen ausgegrenzt werden.

      Wie Mark unten schon anmerkte: „Ich mach mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt“.

  6. Nächstes Betätigungsfeld für die Übertünchung der Überflüssigkeit dieser Horwath: die Schneekatastrophe in den Alpen. Seit Tagen höre ich die Fachleute, die rund um die Uhr im Einsatz sind und interessant: ausschließlich Männer in der Berichterstattung! Keine Lawinenexpertin, keine einzige Frau in der Berichterstattung, die Schnee von Dächern schaufelt, nur und ausschließlich Männer. Habe gedacht, dass die Flintenuschi ihre Frauen schickt, aber Pustekuchen, auch da ausschließlich Männer zu sehen. Und da diese Berichterstattung GEZ-ÖR-TV ist, kann man sicher sein, dass dort keine Frau war, denn die hätten wir rund um die Uhr präsentiert bekommen. Sie haben mit der Kamera keine erwischt, und die haben gesucht aber da es ziemlich geschneit hat, haben sie auch keine Komparsen gefunden, die das weibliche Schneeschaufeln und Lawinensprengen nachgestellt hätten für die aktuelle Kamera in Tagesschau und Heute. Nicht dass man bei so einer Gelegenheit noch eingeschneit würde und dann von Männern ausgegraben werden müsste! Die Schneekatastrophe, eindeutig eine Aufgabe für die Toxischen! Doch halt er gab in der Schneekatastrophe auch Frauen. die ihren Mann gestanden haben: die, die mit ihren Mikrofonen vor der Kamera standen ausgestattet mit deplatzierten Strickmützen in den aberteuerlichsten Farbzusammenstellungen, welche so eigenartig an Pussyhats erinnerten, erbärmliche Schwätzerinnen. Da hat doch eine derartige Nichtskönnerin gestern tatsächlich aus ihrem warmen Studio einen Mann im Einsatzzentrum angerufen und gefragt, woran es liegt, dass die Lawinengefahr so gestiegen sei und dieser Mann hat in aller Geduld versucht es ihr zu erklären, anstatt zu sagen: „am Wetter verflucht noch mal!“. Wir sollten gegenüber den Horwaths und gegenüber diesen journalistischen Flachpisserinnen endlich jegliches Gentleman-Verhalten einstellen, die fressen uns die Haare vom Kopf für nichts!

  7. Das Interessante an diesem Projekt wird die empirische Forschung sein. Da müssten nämlich eine Unzahl von verwendeten Begriffe definiert und operationalisiert werden. Operationalisiert meint, sie müssen einen Bezug zur Realität aufweisen, quasi messbar gemacht werden. Deshalb wird auf eine Operationalisierung natürlich verzichtet, damit man über alles und nix sinnfrei schwadronieren kann und alles so oder eben auch anders interpretieren kann. Also: „Drei mal drei macht vier. Widewidewitt und zwei macht neune. Ich mach mir die Welt Widde widde wie sie mir gefällt.“ 🙂

  8. Richtig schlecht wird mir, wenn ich an die sicher zu erwartende Forderung denke, daß demnächst bestimmt die Quotenversenker vom Format der Helge Ingstadt mit dem SAR-Kreuzer richtung Doggerbank gurken sollen um absaufende Fischer zu bergen …

    • Das wird nicht passieren, denn was an dieser sogenannten Studie auffällt ist doch, dass es den Damen noch nicht aufgefallen ist, dass die Toxischen bei der Feuerwehr oder auf den Seenotrettungskreuzern bei extremen Anforderungen an die Physis und an alle Sinne nicht annähernd das verdienen, was die Damen in ihrer Blauäugigkeit wahrscheinlich denken, aber was weiß denn so eine ins Akademische gepimpte, genderberührte und -gläubige „Juniorprofessorin“ schon! Die erbärmliche Vorstellung als ins System gedrückter sogenannter Juniorprofessor an einer Universität herumlaufen zu müssen, würde mich dazu bringen keinen Tag dort aufzuschlagen.

  9. Das Forschungsanträge einen hohen Anteil von Buzzwörtern haben, ist nichts neues. Das Problem ist eher das die im Antrag erwähnten Problemstellungen/Ziele nicht näher ausgeführt werden. Welche „innovationspotentiale“ es durch mehr „Diversität“ gibt wird nicht erläutert und es wird auch nicht darauf eingegangen in welche Richtung es bei der Feuerwehr (wenn überhaupt) Defizite gibt und wie „Diversität“ diese Defizite behebt.

    Diversität ist in diesem Forschungsbereich nur ein Selbstzweck der schwach begründet wird („Diverse Teams sind Besser!“) ohne zu überprüfen ob der Transfer der Forschungsergebnisse aus dem Bereich X auf den Bereich Y so stattfinden kann. Schlimmer noch, es ist ein Dogma geworden das nicht mehr hinterfragt werden darf.

    • Die Grundannahme, automatisch „Diversität“ zu erhöhen, indem man überwiegend weiß-männliche Teams mit nichtweißen und nichtmännlichen Leuten anreichert, ist an sich schon völliger Blödsinn und bewegt sich – nicht zuletzt auch in seiner rassistischen Grundhaltung – auf einem Niveau mit gottlob überwundenem Hokuspokus wie Schädelkunde.

      Diversität oder besser Heterogentität stellt sich ein, wenn Menschen auf unterschiedliche Lebenserfahrungen zurückblicken können. Das hat man in rein weiß-männlichen Teams in der Regel genauso. Ein weißer Mann und eine schwarze Frau, die auf beinahe identische Lebensläufe zurückblicken, werden wesentlich weniger divers sein, als zwei weiße Männer, die einen zumindest in Teilen sehr unterschiedlichen Lebensweg zurückgelegt haben.

      Darum macht es mich ja auch so fassungslos, dass gerade die, die wirklich so ziemlich alles an biologischen Faktoren wie Geschlecht oder Rasse festmachen, jeden, der ihre Heilslehren nicht umgehend und ohne Fragen zu stellen aufnimmt, als Sexisten und / oder Rassisten beschimpfen.

  10. „Was steckt eigentlich hinter den Arbeitsabläufen dieses Teams? Warum ist da der technische Bereich mit einem Mann besetzt und der nichttechnische mit Frauen? Man sollte dringend ein Team einsetzen, dass das näher untersucht.“

    –> Und dann brauchts ein weiteres Team, welches jenes, das das FORTESY-Team untersucht, seinerseits auf intersektionale Diskriminierungen untersucht, und dann ein weiteres, das wiederum das Team untersucht das das Team untersucht das FORTESY untersucht usw.

    • Das ist wohl auch das, weshalb Videospiele angeblich so „toxisch männlich“ sind: Da steht schon die Prinzessin in ihrer Not da gerettet zu werden — und dann wird der Klempner mit der Knubbelnase geschickt — so machen sich die Dreckssexistenmänner über Frauen lustig!

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