Warum sind so viele SJW-Charaktere Mary Sues?

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5 Gedanken zu “Warum sind so viele SJW-Charaktere Mary Sues?

  1. Wenn man sich Rey – neue weibliche Hauptrolle in Star Wars – als Figur anschaut, dann bewirkt das Ausmaß an unglaubwürdiger Perfektion eben gerade nicht, sich mit dieser Figur identifizieren zu können.
    Das ist eine klassische M-S.

    Es ist hochgradig ironisch, dass SJW bspw. gegen die „unmöglich zu erfüllenden Schönheitsstandards“ des Patriarchats opponieren, gerade weil diese Perfektion predigen und nicht erkennen, sie haben mit der M-S einen Standard geschaffen, der identisch ist und wirkt.

    Immer schwingt in der M-S der Vergleich mit Männern mit; die 1000 medial propagierten Beispiele für „Frauen sind die besseren…“, wobei tatsächlich gemeint ist „Sind besser als Männer“.
    Die M-S ist die widersprüchliche Verkörperung dieser Gedankenwelt.

    Denn der tatsächliche Wettkampf, in der sich die Überlegenheit in der realen Welt real zeigen könnte, wurde bereits per Regie vorab entschieden. Indem diese M-S mit einer Reihe von Talenten versehen wird, die sie jedoch nie ausarbeiten, nie praktisch erproben muss. Die ihr aber Rückschläge erspart – eine Welt ohne Irritationen, Irrtum, Frustration und Zweifel.
    Es ist also eine kindliche, maximal pubertäre Welt, in der die letztgenannten Erfahrungen noch als (unerträgliche) Zumutungen gelten.

    Die M-S entstammt m.E. einem tief sitzenden weiblichen Minderwertigkeitskomplex, den die angeborene Ausstattung mit überlegenen Eigenschaften – die nicht in der Praxis erworben wurden und sich in dieser nicht zu beweisen haben – kompensieren soll.

    Die männlichen SJW-Regiesseure woll(t)en der M-S diese Zumutungen ersparen und zugleich opportunistisch das umsetzen, von dem sie meinen, Frauen wollten es über sich hören.
    Das trifft für viele bürgerliche Frauen sicherlich zu, für andere hingegen nicht.
    Man kann darüber streiten, aber in dem Versuch, diesen Minderwertigkeitskomplex männlich zu „heilen“ steckt m.E. ein versteckter, „wohlwollender“ Sexismus.

    Die M-S ist wie ein 100 Meter Wettbewerb der Geschlechter, bei dem ein Geschlecht erst bei der 70-Meter-Marke startet.
    Als wäre nur die unglaubwürdig talentierte M-S in der Lage, diesen Wettkampf zu bestehen, als wäre eine normale Frau gar nicht in der Lage, in diesem Wettkampf zu siegen.
    Im Grunde sind die SJW eben auch dieser Meinung.

  2. Die MS sind auch weniger das Problem, genau genommen schaffen SJW Autoren das Kunststück die Hauptrollen mit bösen Archetypen zu bevölkern.
    Comics sind da interessant, die haben eine höhere Evolutionsrate.
    Bzw wenn SJW Autoren zum Schlag kommen, finden die Figuren eben recht schnell ihre Todeszone, weshalb auch jeder Neustart einer Serie nach drei Ausgaben schnell zur Miniserie mutiert, um schamlos in der Versenkung zu verschwinden.

  3. Vielleicht zeigt die Mary Sue den tief verwurzelten Glauben, dass die Dinge besser würden, wenn nur eine Frau das Szepter in der Hand hätte. (Was natürlich von vornherein eine Fakten aversion beinhaltet, siehe Elizabeth I., Thatcher, Merkel).
    Vielleicht wird auch ein geringerer Maßstab an den weiblichen Charakter angelegt.

    Auf der anderen Seite ist insbesondere „Star Wars – The Last Jedi“ ein Beispiel für erbärmlichen Drehbuch schreiben. Keiner der Charaktere, männlich oder weiblich, ist aus einem Guss, durchläuft sinnvolle Entwicklungen oder tut stringente Dinge. Ganze Handlungsstränge führen sich selbst ad absurdum. Es ist mehr ein „Hex hex“ und alles ist gut. Oder schlecht.

    Keine Ahnung ob das jetzt SJW spezifisch ist, es ist vor allem schlechtes Filme machen, und mit einem erkennbaren Willen zu politischem Messaging.

  4. Get wiodgmgdfklm, go brposdf

    Aber wenn sogar ME es so klar sagen.
    „This hip, young, enlightend and woke audience doesn’t exist“

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