Fragen beim ersten Date: „Wie oft hast du dich schon übergriffig verhalten und wie genau arbeitest du an dir um das nie wieder zu tun“

Ihr lernt eine Frau kennen und sie fragt euch:

„wie oft und in welchem ausmaß hast du dich in deinem leben schon übergriffig verhalten und wie genau arbeitest du an dir um das nie wieder zu tun“

Was wäre die Beste/eure Reaktion und was sagt die Frage aus?

 

96 Gedanken zu “Fragen beim ersten Date: „Wie oft hast du dich schon übergriffig verhalten und wie genau arbeitest du an dir um das nie wieder zu tun“

  1. Meine Reaktion auf eine solche Frage? Red Flag! Wenn mir eine solche Frage gestellt würde das Gespräch an Ort und Stelle sofort beenden.

  2. Selten bei meinen Kindern. Überreaktionen, wenn allseitig die Nerven blank liegen. Ich stelle Augenhöhe her und tröste und entschuldige mich bei ihnen. Versuche ihnen zu erklären dass auch Papa Fehler macht und sie trotzdem sehr liebe. Und dass sie nur weil sie kleiner sind trotzdem die gleichen Rechte haben wie Erwachsene.
    Löst nicht alles aber mir wäre das als Kind wichtig gewesen

  3. „Sehr oft. Daher geh‘ ich oft zu Professionellen, die ich dafür bezahle, sie zu verkloppen. Manchmal vermöbeln sie auch mich, gerade zur Wettkampfvorbereitung freuen sie sich auf mich und teilen voll aus. Dates, wie das hier mit Dir, nehm‘ ich als regelmäßige Bestätigung dafür, dass sie jeden Cent wert sind.“

    Ansonsten: Aufstehen, auslachen und gehen. Und ganz wichtig: sie soll ihre Getränke/Essen selbst bezahlen.

  4. Hat die AA Stiftung einen Guide herausgebracht „Wie bringe ich fremde Männer dazu mir Futter für die Denunzierung zu liefern“?

  5. Ich würde ihr sagen, dass ich ihre Frage äusserst übergriffig empfinde, und dass ihr offenbar jegliche Bereitschaft fehlt, deshalb an sich selber zu arbeiten. Und dann ebenfalls aufstehen und mit einem mehr oder weniger laut gedachten „Fuck you“ gehen.

  6. PS: deine hypothetische Gegenfrage „und wie oft und in welchem ausmaß hast du dich in deinem leben schon manipulativ und zickig verhalten und wie genau arbeitest du an dir um das nie wieder zu tun“ ist auch nicht schlecht 😉

  7. Sofort den taktischen Rückzug vorbereiten. Die Frage zeigt klar, dass sie davon ausgeht das alle Männer übergriffig sind. Heißt es wird viele Anschuldigungen geben

  8. Oh, aus Versehen auf ENTER gekommen.

    Also die Frage finde ich schon übergriffig. Theoretisch würde ich antworten:
    „Ohne meinen Anwalt sage ich nichts!“ oder
    „Wie übergriffig hättest Du mich denn gern, zwinkersmilie?“.

    Praktisch würde vielleicht die Diskussionsfreude triumphieren und ich gegenfragen, wie sie Übergriffigkeit definiert.

    Das Vokabular des An-Sich-Arbeitens kommt aber auch aus einer pädagogisch-religiösen Ecke; mit solchen Leuten will ich eigentlich wenig zu tun haben.

    Generell bin ich eher zu schüchtern gegenüber Frauen, als zu übergriffig.

  9. Agree & Amplify

    „MINDESTENS zweimal pro Date. Je nach Tagesform auch öfter. Hängt aber natürlich auch von der Opfermentalität der Frau ab“

  10. Die Frage ist selbst schwerst übergriffig und sprengt jeden Rahmen eines Shit-Testes.

    Ich würde ihr sagen, dass sie einen kompletten Dachschaden hat, und das Gespräch sofort beenden.

  11. In so einem familiären Umfeld wollte ich keine Kinder aufziehen, das lässt ja Vorahnungen aufkommen wie es auf ihrer Seite darum bestellt sein muss, und da Kind und Karriere so schwer unter einen Hut zu bringen sind, ist da ja schon im Einstand ein Standbein wegbrechend.

    • Solche Frauen selektieren sich selbst aus dem Genpool heraus.

      echt ? Da bin ich mir nicht so sicher, es gibt die seltsamsten Männer.

  12. „Herr Ober, die Rechnung, bitte“
    „Sie haben noch gar nichts bestellt“
    „Oh, gut“

    Die ganze Frage ist eine Red Flag. Am besten, man geht sofort, ehe es schlimmer wird.

  13. Die Frage an sich ist ein einfacher Shit-Test, wie so vieles bei Frauen. Die Frage kann ganz einfach Männer in Betas und Alphas sortieren. Wenn du die Frage richtig beantwortest, dann bist du ihr Alpha und kannst so übergriffig sein wie du magst, wenn du sie falsch beantwortest bist du ein Beta und hast dich immer dafür zu rechtfertigen, selbst wenn du bei ihr landen solltest (unwahrscheinlich).

  14. Die erste Idee war „Wie oft und in welchem Ausmaß hast du dich in deinem Leben schon manipulativ verhalten und was tust Du, um das nie wieder zu tun“.

  15. Mich würde ja mal interessieren, ob sie sich jemals für einen Mann angestrengt hat. Auf ihn zugegangen ist, ihn angesprochen hat, ihn „erobert“ hat. Ob sie überhaupt mal etwas in Richtung Beziehungsanbahnung geleistet hat?

  16. Ist es nicht ulkig wie sich solche Leute über James Damore aufgeregt haben weil er den Begriff „neuroticism“ in Bezug auf Frauen verwendet hat? Und hier haben wir eine die gröbst verallgemeinert und krankhaften Neuroticism an den Tag legt.

    Don’t stick your dick in crazy.

    • hdf = Halt die Fresse?

      War auch meine erste Vermutung. Immer wieder nett zu sehen, wie aus Christians ernsthaftem Interesse mittels hanebüchenem Framing sofort auf die persönliche Ebene eskaliert wird.

  17. Auch wenn dies natürlich nicht etwas ist nach dem man ernsthaft entscheiden sollte,
    würde ich sagen die Person befindet sich so weit östlich auf der Crazy/Hot-Skala, dass dies nicht mehr ausgeglichen werden kann.

    • Das Schuldbekenntnis ist inklusiv. Es ist eben nicht beschränkt auf eine Gruppe von herausgehobenen „Sündern“, sondern alle sprechen es gemeinsam. Das macht klar, dass niemand über dem anderen steht. Der Fall hier ist exklusiv.

      Es scheint allerdings in D eine wachsende Gruppe von Menschen zu geben, die überall um sich herum den Teufel sehen und ihre Mitmenschen auf Grundlage dieser Wahrnehmung moralisch unter Druck zu setzen versuchen.

  18. SJW-Queens phantasieren viel auf Twitter, Tumblr, etc., wie sie Männer beim ersten Date testen, ob sie auch ja hinreichend linientreu sind.

    Hier, so sehen sie sich selbst:

    In Wirklichkeit machen sie sowas höchstwahrscheinlich nicht. Andererseits habe ich Schwierigkeiten, mir zumindest die extremeren Social Justice Mädels bei einem romantischen Date vorzustellen. Nichtsdestotrotz MÜSSEN sie ab und an Dates haben, da sie nachweislich Freunde (Partner) haben — und sie sehen auch nicht alle schlecht aus (stylen sich allerdings oft bewusst auf „Strubbelfeministin in 3rd-Hand-Parka“).
    Ehrlich gesagt habe ich wenig Lust, das Balzverhalten von SJWs zu ergründen, das Letzte, was ich brauche, ist eine Freundin, die solchem Rotz anhängt. Es ist auch nicht wahrscheinlich, dass so eine Social Justice Warriorette auf den Trichter kommt, mich zu daten, da man schon durch relativ simples Googeln ergründen kann, dass ich ein Cishet Sexist Shitlord bin. 🙂

    • Ja, die haben sowohl Dates also auch Freunde aber sie respektieren ihre Partner nicht. Ich hatte mehrere Frauen im Bett die einen solchen netten Typen als Partner hatten. Die hatten meist offene Beziehungen wobei sie diese ausgenutzt haben, ihr Partner die aber nicht durfte oder konnte.
      Nimm die feministischste, emanzipierteste und dominanteste Frau und einen echten Alpha Mann und du wirst eine Frau sehen die ihm die Füße küssen wird und dies sogar noch gut findet.

      • Ich habe SJWs nie als emanzipiert wahrgenommen und schon gar nicht als dominant. Dazu beruht diese Ideologie viel zu sehr auf Angst und Gruselmärchen über die „Rape Culture“, die angeblich an jeder Ecke lauert. Es verblüfft kaum, dass die meisten SJWs daher ständig vor Nervosität fast aus den Latschen zu kippen drohen. Meine Romanfigur Annika Palmstroem hat gesagt: „An modernen Linken im Allgemeinen und Netzfeministinnen im Besonderen fällt auf, dass sie irgendwie ständig wie auf Reißzwecken sitzen — permanent unausgeschlafen, solche Menschen stört die Fliege an der Wand — nie können sie mal den Kehrwert von Null existieren und das Universum ein gutes Mädel sein lassen…“ Besser hätte ich das auch nicht sagen können! 🙂

        Du berichtest, die SJW-Damen dürfen mehrere Beziehungen zugleich haben, die entsprechenden Herren aber nicht. Sowas hab ich mir schon gedacht. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass ich, wenn ich weiblich (und hetero) wäre, irgendwelche Soja-Latte-Männchen mit Haarknoten und selbstgehäkelter Muschimütze gut fände.

        Andererseits finde ich es auch unfair, ständig über diese Art von männlichen Feministen herzuziehen. Viele von diesen Leuten sind da reingestolpert, weil sie ursprünglich mal wirklich etwas Gutes tun wollten — sozial, ökologisch, etc. Sie wurden indoktriniert, gehirngewaschen.

        Sollte eine Männerrechtsbewegung es sich nicht auf die Fahnen schreiben, den „Betas“ da rauszuhelfen?

        Christian wollte in einem anderen Beitrag wissen, welche Ziele die Männerrechtsbewegung sich für 2019 setzen könnte. Wie wäre es mit einem Aussteigerprogramm für SJWs?

        • „Andererseits finde ich es auch unfair, ständig über diese Art von männlichen Feministen herzuziehen. Viele von diesen Leuten sind da reingestolpert, weil sie ursprünglich mal wirklich etwas Gutes tun wollten — sozial, ökologisch, etc. Sie wurden indoktriniert, gehirngewaschen.“
          Gehirngewaschen ist ein anderes Wort für „Dumm geboren und nix dazugelernt“. Von einem Mann erwarte ich, dass er seine eigenen Interessen vertritt, da ich ihn ansonsten für Dumm halte. Und Dumme Menschen sind dafür da ausgenutzt zu werden, nicht böse aber konsequent.

          „Sollte eine Männerrechtsbewegung es sich nicht auf die Fahnen schreiben, den „Betas“ da rauszuhelfen?“
          Jemanden aus der Matrix auszustöpseln ist dreckige und harte Arbeit. Darauf haben Alphas (und auch Sigmas) keine Lust. Der Gewinn ist bestenfalls marginal da der Überbringer der schlechten Nachricht oft der Buh-Mann ist. Überhaupt ist die Existenz von Betas eher ein Vorteil, da so das Licht der Alphas um so heller strahlen kann. Die meisten Frauen die ich kennen lerne verehren mich geradezu, da ich genau das Gegenteil ihres devoten Beta Ehemannes bin.

          • Gerade viele „Alphamänner“ zeichneten sich dadurch aus, dass sie sich für Rechte Anderer, auch Schwächerer, einsetzten: Martin Luther King, Heinrich IV, Gandhi, Wilhelm von Humboldt, u.v.m.

            SJWs sind meiner Erfahrung nach nicht als dumm zu bezeichnen, eher extrem wirr und irregeleitet. Aber selbst, wenn sie dumm wären, ist das Ausnutzen von Dummen nicht besonders „alpha“, kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche, die man durch Weitertreten nach unten zu kaschieren versucht.

            Wenn die Starken sich nicht für die Schwachen einsetzen und Menschen sich nicht gegenseitig helfen würden, würde Krieg aller gegen alle herrschen, und das fände ich nicht so prima, weil ich dann auf dem morgendlichen Weg in meine Lieblingskonditorei, in der ich Petits Fours mit rosa Zucherguss zu frühstücken pflege, erst durch drei Krawalle, zwei Straßenschlachten und vier Schlägereien hindurch müsste, und das wäre sehr schlecht für meine Garderobe!

  19. Irgendwie fällt einem zu solch einem Unsinn nur ein Witz ein, der in Richtung Triebtäter geht….

    „Wie oft warst du im Leben schon gegenüber einer Frau übergriffig?“
    „Ähm… jedes Mal?“
    „Und was gedenkst du zu tun, um das zu ändern?!“
    „Na, gar nichts! Noch nie vom Rheinland*-Ripper gehört? HAHAHA!“
    (Fragende stirbt darauf wie in einem konventionellen Slasher-Film)

    (* könnte auch jede andere Orts- oder Regionalbezeichnung der persönlichen Wahl sein)

    …Ja, ich liebe es, auf Schwachsinn herumzutrampeln. Und auf menschlichem Balzverhalten.

  20. Ich würde mich freundlich auf dumm stellen und bzw. den Ball einfach immer ohne eigene Aussagen und pseudo interessiert zurück lenken.

    Wenn sie beim Thema bleibt bzw. die Rückfragen nicht vernünftig meistert, würde ich sie wohl insgeheim abhaken und mir überlegen, wie man die Sache beenden kann.

    Also ungefähr wie folgt:

    Sie: „wie oft und in welchem ausmaß hast du dich in deinem leben schon übergriffig verhalten und wie genau arbeitest du an dir um das nie wieder zu tun?“

    Ich: „Warum fragst Du?“

    Sie: „Es interessiert mich einfach“

    Ich: „So ganz allgemein oder warum interessiert Dich das?

    Sie: „Weil ich gerne wissen möchte, mit wem ich es zu tun habe?“

    Ich: „Was denkst Du denn? Hälst Du mich etwa für übergriffig?“

    Sie: „Keine Ahnung, ich frage ja gerade deshalb, weil ich es noch nicht weiß und weil ich es von Dir beantwortet haben möchte!“

    Ich: „Wie ‚keine Ahnung‘? Du musst doch wissen, was Du über mich denkst bzw. ob Du mich oder ein Verhalten von mir als übergriffig empfindest?“

    Sie: „Ich wollte es halt mal allgemein von Dir beantwortet bekommen!“

    Ich: „Das wird aber wohl jeder nur für sich selber beantworten können, da jeder Mensch ja unterschiedlich robust im sozialen Miteinander ist. Die einen finden es übergriffig, wenn man einem Tür aufhält (weil es Überlegenheit aufzeigen würde) und andere wenn man die Tür nicht aufhält (weil man nicht auf das Wohl seiner Mitmenschen schaut). Was verstehst Du denn genau unter dem Begriff „übergriffig“?

    …. usw. …. Wie gesagt, immer gucken, dass man möglichst selber freundlich und souverän bleibt, ohne wirklich auf unterstellende Fragen zu antworten; also weder ja noch nein sagen, sondern einfach ohne eigene Aussagen bleiben und Gegenfragen stellen, möglichst ohne dabei selber versteckte Vorwürfe einzubauen. Das Gute bei solchen Bullshit-Themen ist ja, dass nahezu immer derjenige der Verlierer sein wird, der das Thema ernst nimmt und Aussagen macht. Durch freundliche Gegenfragen wird sich der Gegenüber schon irgendwann selber verhaspeln und ins eigene Bein schießen.

      • Das ist kein ernst-nehmen, sondern einfach nur subtileres Vorführen. 🙂
        Ich mach das auch oft so, bis sich der/die andere in seinem/ihrem eigenem Halbwissen zerlabert. Muss man halt grad Zeit für haben. Die ist mir dann meistens zu schade.
        Die meisten merken’s auch einfach nicht mehr und haben chronischen Sprechdurchfall.
        (Zum Glück hab‘ ich keine ersten Dates mehr. )

        • Zu bedenken ist auch, dass es zu einem „Date“ gewöhnlich ja auch erst dann kommt, wenn man sich vorher zumindest auf irgendeine Art und Weise positiv empfunden hatte, und man daher ein gegenseitiges Grundinteresse besessen hatte. Bei einem Date hat man somit idr auch die Zeit mitgebracht, sich näher kennenzulernen.

          Zwar sind solche vorwurfsvollen und pauschalisierenden Themen prädestiniert dafür, sich für „mehr“ zu disqualifizieren, aber ich habe festgestellt, dass viele Menschen auch einfach nur das nachsabbeln, was gerade der Meinungsmainstream ist. Und es ist halt irgendwo akzeptierte Mode, männerpauschalisierende Abwertungen vorzunehmen.

          Natürlich kann man jetzt solche Frauen, die mit solchen Vorwürfen anfangen, gleich aussortieren bzw. auf Contra gehen. Im Internet, wenn ich an der Frau ohnehin kein besonderes Interesse habe, würde ich das auch tun. Aber wir sind ja hier bei einem „Date“. Zwar würde ich auch bei einem Date bei solchen Frauen fortan sehr vorsichtig werden und diese gedanklich vermutlich in Bezug auf eine potentielle Ehefrau aussortieren, aber es ist auch hier durchaus weiterhin denkbar, dass die Frau einfach nur das nachsabbelt, was ihre Vorbilder ihr vorgekaut haben. Da ist es doch spannend, mehr zu erfahren und den Menschen besser kennenzulernen bzw. sich selber ins Abseits marschieren zu lassen.

          Indem man einfach nur freundliche Gegenfragen stellt und sich pseudo interessiert zeigt, hat es doch den Vorteil, ‚(a) dass die Frau das Gefühl hat, sie würde ernst genommen, (b) man bleibt souverän (bleibt für die Frau somit weiter im Rennen) und das Beste (c) die Frau begibt sich in die schwache und unterlegende Position. Denn sie wird bei solchen Gegenfragen ja entweder irgendwann das Thema wechseln müssen (ohne den Erfolg zu haben, dass der Mann durch ihren Shittest geknechtet wurde) oder aber sie wird auf die Gegenfragen irgendwann konkretere Thesen aufstellen müssen, was konkret sie als übergriffig empfindet und ablehnt. Und das hat dann den tollen Vorteil, dass sie künftig selber versuchen muss, selber so ein Verhalten zu unterlassen, um die eigene Glaubwürdigkeit nicht noch weiter zu demolieren. Und wenn sie künftig trotzdem selber so handelt, was sie als abzulehnende Übergriffigkeit definiert hatte, braucht man sie nur noch freundlich lächelnd und scheinbar scherzend darauf hinweisen, dass sie ihr eigenes Verhalten doch als übergriffig definiert hatte.

          Wenn dann der eigene Lerneffekt bei ihr immer noch nicht in Gang kommt, dann kann man sie als sozialen Zombie immer noch aussortieren.

  21. Ich würde es mit Logik versuchen (ja, ein paar lachen jetzt wieder):
    „Wenn du mich für ein Arschloch hältst, solltest Du mich nicht daten. Außer, wenn Du auf Arschlöcher stehst, aber dann solltest Du mich trotzdem nicht daten, weil ich nämlich keins bin. Und wenn ich eines wäre, würde ich Dir jetzt irgendwelchen Scheiß erzählen, was ich gemacht hätte, den Du nicht überprüfen könntest, und dann doch übergriffig werden, weil ich ja daran noch ‚arbeite‘. Aber, um zu zeigen, wie sehr ich Geschlechterklischees ablehne, darfst Du für mich mitbezahlen. Ich bin dann mal weg.“ Oder ich entschuldige mich aufs Klo und haue direkt ab. Nicht so super-männlich, aber das ist kein Anmachspruch: ich lehne Geschlechterklischees wirklich ab.

  22. Mir ist zwischenzeitlich eingefallen, dass ich früher von feministisch angehauchten Frauen einige Male gefragt wurde, was ich für ein Frauenbild habe, so als ob da 2-7 Frauenbilder kursieren würden, von denen sich jeder Mann eins aussucht.

    Ich konnte mit der Frage nichts anfangen.

    Wenn ich eine Person kennenlerne, dann habe ich natürlich verschiedene Vorurteile bezüglich Alter, Geschlecht, Region, Herkunft, und letztlich allen Informationen, die ich über die Person bekomme, aber in erster Linie habe ich ja zwei Augen im Kopf und ein Paar Ohren daneben und nehme die Person konkret wahr – das ist doch das übliche Vorgehen.
    Die Unterhaltungen sind alle fruchtlos versandet – keine der Frauen konnte mir sagen, was die Frage überhaupt soll.

    Nahmen die an, ich sei darauf aus sie umzuerziehen, wenn sie dem Bild nicht entsprechen?

    Mir war damals das Schlagwort von der Frau bekannt, die gleichzeitig Jungfrau Maria und Hure sein soll aber das half auch nicht weiter. Schade, dass ich nicht weiter gebohrt habe. Vielleicht gab es damals ja auch feministische Leitfäden, wie man dem männlichen Partner auf den Zahn fühlt. Dann gibt es vielleicht jmd. der das Mysterium aufklären kann. Vielleicht kommt es auch weniger aus einer feministischen sondern mehr aus einer Brigitteecke. Die 7 Frauenbilder, die Männer haben und was sie über Deinen Partner verraten. Sowas in der Art.

  23. 1a) „So oft ich kann. Aber nur gegenüber Frauen, die es verdient haben; es sind allerdings viele. Es geilt mich so dermaßen an, sie zu benutzen und zu sehen, wie verletzt sie reagieren. Und ich arbeite daran, dass es noch öfter noch fieser noch geiler wird.“ — Entweder sie steht auf und geht — oder sie steht drauf und dreht deshalb durch. 😀

    1b) „Also gegenüber Frauen habe ich schon gelegentlich meine Pflicht erfüllt … Aber warum „nie wieder tun“?! Ich bin doch nicht asozial! Jedermann muss sein Teil zum sozialen Miteinander bei Gelegenheit einführen. Und nur gegrabte u n d geslapte Bitches sind gute Bitches.“ — Ähnlich 1a.

    2a) „Ohne deine Frage wäre ich wohl so etwas wie ein primitives Häufchen männliches Elend geblieben, glaube ich. Erst jetzt wird mir bewusst, zu welch abartiger Spezies von Geschlecht ich eigentlich gehöre, dass es diese Frage nötig macht! So führe du mich doch nun weiter auf den rechten Pfad des Feminismus, bitte, ich will dir dafür immer zu Diensten sein[, Emma … äähh — Amen]!“ — Zwar nicht ernst nehmend, aber auch nicht in jedem Fall vergraulend (kommt auf sie und die Beziehung zu ihr an).

    2b) „Ich gehöre zu den wenigen richtig guten Männern — also bin ich fast so viel wert wie eine Frau. Doch jede Arbeit zur Überwindung dieses gender value gaps wäre vergebene Liebesmüh‘ — es ist ja doch nicht möglich … *pseudo-seufz*!“ — Ähnlich 2a.

    3a) „Wer mich wirklich kennt, weiß, dass diese Frage bei mir mindestens überflüssig ist. Willst du dich davon überzeugen, musst du mich also kennen lernen. Alles Andere macht ja eh keinen Sinn — ich könnte dir das Blaue vom Himmel erzählen.“ — Plus evtl. direkt Thema wechseln und/oder Fokus auf sie lenken. „Funktioniert“ aber nur, wenn es der Wahrheit entspricht (sowie wenn man sich dessen bewusst und somit sicher ist) und man es dementsprechend ausstrahlt und es sich auch authentisch in der Stimme beim Sprechen niederschlägt: absolute natürliche Sicherheit; berechtigt keine Zweifel; Autorität der verkörperten Wahrheit. Daher ist es überflüssig, dass ich es hier hin schreibe. 😀 Für wen dies nämlich jetzt neu war, auf den trifft es nicht zu: er hätte sich nicht so verhalten und er kann sich nicht so verhalten (gesamt-organismisch) — und das ist auch gut so.

    3b) „Ich war schon mal hier und da übergriffig, habe die Verantwortung für die Konsequenzen bei der Qualität der jeweiligen Beziehung(en) übernommen, also daraus gelernt, will es nicht in meinem Leben haben und habe mich dementsprechend reflektiert, geläutert, geändert. — Und du? [Willst du von mir lernen?] :-)“ — Ähnlich 3a.

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