Hautfarben und Abstammungen sowie Vermischungen und rechter und linker Rassismus

In diesem Video erfuhr eine Frau, die eine starke Identität als „African-American“ aufgebaut hatte, dass sie der mütterlichen Seite ebenfalls eine  europäische und damit weiße Abstammung hat. Mütterlicherseits ist sie sozusagen erst seit 4 Generationen schwarz.

(video ohne Kommentar hier)

Dass das für jemanden, der darauf seine Identität aufgebaut hat, sicherlich auch eine sehr unerwartete Nachricht.

Sie scheint mir ansonsten nichts negatives über Weiße gesagt zu haben, jedenfalls habe ich nichts auf ihrem Channel gesehen, aber dennoch machte es einen starken Teil ihres Selbst aus, bewirkte eine gewisse Gruppenzugehörigkeit. Vielleicht ist es etwas damit zu vergleichen, dass ein Kind herausfindet, dass es adoptiert ist.

Es ist aber auch ein Video, dass sich jeder anschauen sollte, der einen absoluten Rassenunterschied vertreten möchte oder meint, die Fähigkeiten von Leuten nach ihrem Aussehen bestimmen zu können.

Jemand, der ansonsten ganz so aussieht als würde er einer bestimmten Ethnie zugehören, kann dennoch Gene einer ganz anderen Ethnie in sich tragen. Was bereits einen Rassismus auf der Grundlage des Aussehens bei der heutigen Gesellschaft eine weitere Grundlage raubt.

Natürlich ist es ebenso geeignet die intersektionalen Theorien angreifbar zu machen. Für eine intersektionale Black Live Matters Aktivistin wäre es sicherlich ebenso ein Schock, wenn sie „Weiße Gene“ hat wie es für einen Nazi ein Schock wäre, wenn er „schwarze Gene“ hat.

Verwandte des „Black Life Matter“ Aktivisten, der allen Weißen vorhält, dass ihre Vorfahren von der Sklaverei profitiert haben, könnte damit selbst zB einen Sklavenhalter in seiner Abstammung haben. Und irgendwie wäre ein Teil von ihm dann auch böse. Gut bei einer sozialen Konstruktion, die eine systematische Privilegierung bzw Diskriminierung nach Hautfarbe bewirkt, würde er dann von den Privilegien nichts direkt abbekommen, wenn er schwarz wäre. Aber er müsste dennoch seine Familiengeschichte hinterfragen, ob er nicht selbst noch von Spätfolgen profitiert. Was gleichzeitig ja in der sehr binären Sicht des intersektionalen Feminismus eigentlich nicht gehen dürfte.

Dass das Aussehen täuschen kann machen auch diese (zweieiigen) Zwillinge sehr deutlich:

Lucy und Maria Aylmer haben die gleichen Eltern, haben aber bezüglich des Aussehens recht verschiedene Gene abbekommen. Wie es bei Genen aussieht, die nicht das Aussehen betreffen kann man insofern auch nicht sagen.

 

 

67 Gedanken zu “Hautfarben und Abstammungen sowie Vermischungen und rechter und linker Rassismus

  1. Wenig überraschend, wenn man weiß, dass der Mensch sehr wahrscheinlich seinen Ursprung in Afrika hat, dann über Russland nach Europa und Asien eingewandert ist.
    Und von Europa aus auch in die USA.
    Insofern passt es dann doch wieder. Europäische Vorfahren aber von der Abstammung her doch eine Schwarze.
    Für eine Schwarzafrikanerin ist sie ja ohnehin zu hell. 😉

    Warum man überhaupt so einen Aufriss um seine Herkunft macht, ist für mich im Übrigen nicht wirklich nachvollziehbar. Ebenso wenig, wie stolz auf eine Nationalität zu sein.

    • „Warum man überhaupt so einen Aufriss um seine Herkunft macht, ist für mich im Übrigen nicht wirklich nachvollziehbar. Ebenso wenig, wie stolz auf eine Nationalität zu sein.“
      Stimme dir vollkommen zu, das ist vollkommener Blödsinn. Find ich immer lustig bei irgendwelchen Nazis die was von Deutschland, Deutschland quatschen obwohl „Deutschland“ die überhaupt nicht leiden kann.
      Tatsächlich ist es eher die selbstgewählte Gruppe die einem Identität gibt.

    • @ Mario

      Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber geht man nicht eher davon aus, dass die ersten Menschen in Amerika aus Asien kamen; wäre auch geographisch viel wahrscheinlicher. Das würde auch erklären, warum die Ureinwohner speziell in Mittel- und Südamerika von ihren Gesichtszügen her viel größere Ähnlichkeiten mit Asiaten als mit Europäern haben.

      • @von Romberg:

        »Die „out of Africa“-These wird derzeit von einigen Wissenschaftlern auf Grund neuester Funde revidiert.«

        Kommt drauf an, was man unter »Out of Africa« versteht. Im Sinne der verlinkten Artikel geht es um die Frage, ob sich der gesamte Vorfahrenstammbaum des homo sapiens in Afrika lokalisieren lässt oder nicht. Es geht hier um Fossilien, die sieben Millionen Jahre alt sind.

        »Out of Africa« bezeichnet aber auch einen genetischen Flaschenhals von vor ca. 70.000 Jahren, insofern alle heute lebenden Menschen von einer kleinen Gruppe abstammen, die zu dieser Zeit den afrikanischen Kontinent verlassen hat. (Es gab noch einen weiteren, etwas älteren »Out of Africa«-Event, von dem die Neandertaler abstammen, aber die sind ja mittlerweile ausgestorben.)

        Wenn der betreffende Graecanthropus tatsächlich, wie behauptet, in die Reihe der Vormenschen gehört, dann gab es irgendwann dazwischen einen »Rein-nach-Afrika«-Event, wo dann die Entwicklung weiterging. Für die Kulturanthropologie, die sich für die Ursprünge des heutigen Menschen interessiert, ist weiterhin der jüngste »Out of Africa« relevant.

        • Nur zum Verständnis:
          es könnte also sein, dass aus Südosteuropa seinerzeit einige u.a. auch nach Afrika gewandert sind, von deren Nachfahren dann viel später einige wieder ausgewandert sind, in alle Welt, wobei nur diese letzten Auswanderer und deren zu Hause gebliebene Verwandte dann irgendwie bis heute überlebt haben?

      • „Die „out of Africa“-These wird derzeit von einigen Wissenschaftlern auf Grund neuester Funde revidiert.“

        Etwas mehr Einordnung zu dieser Behauptung ist z.B. hier:
        http://geohorizon.de/2017/05/25/graecopithecus-und-der-ursprung-der-menschheit/

        Ansonsten verweise ich mal auf meinen Beitrag weiter oben:
        Die Besiedlungsgeschichte der Erde durch den Menschen in den vergangenen ca. 200.000 Jahren ist ziemlich gut belegt.

        Davor war die Entwicklung ziemlich lange ausschließlich in Afrika.
        Fast. 4 Milionen (!) Jahre, also 20 mal so lang.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_homininer_Fossilien
        Dabei sind die dort gelisteten ältesten Funde der hier
        https://de.wikipedia.org/wiki/Sahelanthropus_tchadensis
        mit einem Alter von 7 Millionen Jahre, bei dem es sehr kontrovers diskutiert wird, ob es sich schon nicht mehr um einen Frühmenschen, sondern um einen Menschenaffen handelt.
        „Nicht auszuschließen sei daher, dass die Ähnlichkeit dieser Merkmale von Sahelanthropus mit denen der ältesten als unzweifelhaft hominin geltenden Art Australopithecus anamensis als Synapomorphie zu bewerten ist und auf konvergente Entwicklungen verweist.“

        Jetzt findet jemand einen Zahn und einen Kieferknochen, der 7,2 Millionen Jahre alt sein soll, aber in griechenland gefunden wurde, bei dem nicht klar ist, wo und wie er in den Stammbaum des Menschen einzuordnen ist, ob er irgendwelche ähnlichkeiten oder gar verwandschaftsbezüge zu anderen bekannten Vormenschen hat, ob es überhaupt eher ein Vormensch oder nicht vielleicht eine ausgestorbene Seitenlinie von Menschenaffen ist.

        Das ist nicht sehr überzeugend. Bei 7 Millionen Jahren sind wir nicht bei Vormenschen, sondern erst in der ausdifferenzierung der heutigen Menschenaffen.

        Die Erkenntnis, die ich jetzt mal ableite, ist:
        Es gab vor 7 Millionen Jahren Menschenaffen in Griechenland.

        Ein Hauptargument der Autoren ist morphologische Ähnlichkeit mit Menschen.
        Dazu gilt analog wie das zu dem 7 Millionen Jahre alten Sahelanthropus tchadensis das, was in https://de.wikipedia.org/wiki/Wiege_der_Menschheit#Funde_aus_S%C3%BCdeuropa steht:
        „Als mögliche Ursache für morphologische Ähnlichkeiten mit einigen Arten der Australopithecinen – speziell mit Paranthropus – gilt anderen Forschern zufolge die bei beiden Arten teilweise recht hartfaserige Nahrung.“
        mit Verweis auf
        https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0047248404000326?via%3Dihub

    • „Ebenso wenig, wie stolz auf eine Nationalität zu sein.“

      Man ist „stolz“ (wobei ich das Wort ein bisschen zu pathetisch finde) auf die Gruppe der man angehört und was sie geschaffen hat und in der Welt darstellt. Das gilt für die Nation ebenso, wie für die Hautfarbe. Natürlich ist es ein Stück weit irrational, da diese Gruppen viel zu groß und abstrakt sind und man selbst vielleicht eher ein unterdurchschnittliches Mitglied davon ist.

      Das daraus resultierende Zusammengehörigkeitsgefühl ist aber nicht zu unterschätzen, die Sachen, die an „Stolz“ dranhängen, sind etwa Loyalität zum Land und zu den Menschen darin (etwa seine Steuern zu bezahlen, auch wenn man sie zu hoch findet oder sich in der Landesverteidigung oder Politik zu engagieren etc.). Wenn man das Gefühl hat, einen Ruf zu verteidigen, strengt man sich auch mehr an, diesen mit seinen Handlungen zu verteidigen (etwa ehrlich, pünktlich, ordentlich zu sein). Oder anders: ein an nichts gebundener Kosmopolit hat dahingehend schlicht keinen Antrieb.

      Kurz: ich würde jeden Patrioten einem heimatlosen kosmopolitischen Linken vorziehen. Einfach weil erstere an etwas glauben, für etwas einstehen und versuchen für ihre Gruppe positiv zu wirken. Bei Linken kann man derzeit oft das Gegenteil beobachten. Wer alle Menschen beglücken will, bewirkt am Ende einfach gar nichts. Abgrenzung schafft Struktur, Nichtabgrenzung zerstört sie.

      • „Man ist „stolz“ (wobei ich das Wort ein bisschen zu pathetisch finde) auf die Gruppe der man angehört und was sie geschaffen hat und in der Welt darstellt.“

        Genau. Man kann stolz auf eine Leistung oder Fähigkeit sein. Auf eine Eigenschaft nicht.
        National“stolz“ entwickelte ich erstmals bei der Fußballweltmeisterschaft 2006, als in D die größte Party der Welt gefeiert wurde und jeder sich eingeladen fühlen konnte.
        Das war eine Leistung, die zuvor niemand den Deutschen zugetraut hätte – ich auch nicht.

        Dass aber am Ende Millionen von Menschen in ihre Heimatländer fuhren und sich mit einem aufrichtigen „War ne geile Party, danke!“ verabschiedeten, war ein echter Grund, stolz zu sein.

        „Kurz: ich würde jeden Patrioten einem heimatlosen kosmopolitischen Linken vorziehen.“

        Patrioten ja, Nationalisten und/oder Rassisten nein.

        „Einfach weil erstere an etwas glauben, für etwas einstehen und versuchen für ihre Gruppe positiv zu wirken. Bei Linken kann man derzeit oft das Gegenteil beobachten.“

        Ich verorte mich nun nirgendwo im klassischen Politschema. Aber nach der Definition Einiger hier im Blog müsste ich mich auch links einordnen. Dennoch würde ich mich durchaus als Patriot definieren, wenn auch nicht bezogen auf das abstrakte Gebilde „Deutschland“. Ich fühle mich von der Mentalität her den Dänen näher, als den Bayern, habe aber dennoch mit Letzteren keine Probleme.
        Die Linken treten genauso für Werte ein, die allerdings weniger an Hautfarben, Landes- und Sprachgrenzen festzumachen sind.

        • „Genau. Man kann stolz auf eine Leistung oder Fähigkeit sein. Auf eine Eigenschaft nicht.“

          Ist man ja, man ist z.B. auf Leistung und Fähigkeit von Deutschland und den Deutschen „stolz“, von dem man ja ein Teil ist. So wie man auch auf seine Kinder stolz sein kann, selbst wenn man selbst nicht an deren Taten beteiligt war. Aber „stolz“ ist, wie gesagt, irgendwie ein blödes Wort und im Deutschen konnotiert mit Überheblichkeit.

          „National“stolz“ entwickelte ich erstmals bei der Fußballweltmeisterschaft 2006, als in D die größte Party der Welt gefeiert wurde und jeder sich eingeladen fühlen konnte. Das war eine Leistung, die zuvor niemand den Deutschen zugetraut hätte – ich auch nicht.“

          Mit Fußball und Party kann ich wenig anfangen. Dass du von den Deutschen ein so schlechtes Bild hast, ist bedauerlich, aber… typisch deutsch. Der Selbsthass scheint uns in den Genen zu liegen.

          „Patrioten ja, Nationalisten und/oder Rassisten nein.“

          Tja nun, da sind die Grenzen fliessend. Kann man sich zu einem Land oder gar Volk zugehörig fühlen, wenn man Teil einer ethnischen oder rassischen Minderheit in selbigem ist? Würde vermutlich schwerer fallen, ist man deshalb ein Rassist? Und wo siehst du den Unterschied zwischen Nationalist und Patriot? So leicht wie man heute zum Nationalisten erklärt wird, sehe ich im Wortgebrauch keinen mehr, nur die negative Assoziation hängt am Nationalisten noch irgendwie dran, weil man da halt an Adolf und Co denkt.

          „Die Linken treten genauso für Werte ein, die allerdings weniger an Hautfarben, Landes- und Sprachgrenzen festzumachen sind.“

          Ja, schrieb ich ja auch, Werte die auf alle gerichtet sind, bleiben aber eben meist wirkungslos. Wer sinnvolle Grenzen schleift, zerstört, statt zu schaffen. Es ist genau das, was man in Deutschland derzeit beobachten kann.

        • Das scharfe Schwert linker Reflexion:

          Die Linken treten genauso für Patriotismus ein, der allerdings weniger an Hautfarben, Landes- und Sprachgrenzen festzumachen ist. Ich, als Linker, bin ein Patriot, zwar nicht bezogen auf Deutschland, dies dies gibt es konkret nicht, aber bezogen auf Dänen und Bayern – die gibt es konkret. Ich mag zwar die Bayern nicht so, wie die Dänen, trotzdem bin ich ein dänisch-bayerischer Patriot.

        • Es sucht sich ja niemand den Platz aus, wo er geboren wird und wo seine Eltern leben und ihn großziehen, aber die Prägungen durch Sprache, Klima und Mentalität sind doch erheblich.

          Ich würde für mich sagen, dass ich nicht stolz darauf bin, ein Deutscher zu sein, aber dass Deutscher sein genauso gut ist, wie irgendeiner anderen Nation anzugehören. In eingien Hinsichten sind die Deutschen besser als etwa Südamerikaner (die ich ganz gut kenne): Verlässlicher, organisierter, ausdauernder. In anderer Hinsicht bewundere ich die Südamerikaner, ihre spontane Freundlichkeit und Herzlichkeit, ihre Musikalität, ihre Fähigkeit, einfach Dinge intensiv zu genießen.

          Ein Leben zwischen den Welten hat seine Vorteile. Einkaufen oder auf Parties gehen eher in Südamerika, Handwerker und Banker aber lieber aus Deutschland.

        • „Ich verorte mich nun nirgendwo im klassischen Politschema. “

          Cool! 🙂

          Bezügl. Patriotismus — mir scheint, die Deutschen sollten endlich mal ein paar Dinge machen, auf die sie auch stolz sein können! Sie (bzw. zumindest die Westdeutschen) haben den falschen Weg gewählt, als sie ihre dunkle Vergangenheit durch endlose Schuldgefühle wiedergutzumachen suchten. Ewige Selbstgeißelung erweckt keinen Toten des 2. Weltkriegs oder Holocausts wieder zu Leben. Stattdessen sollten sie nun positive Projekte in Angriff nehmen, von denen sie selbst und andere Nationen Vorteile haben und auf die sie dann im guten Sinne stolz sein können. (Die von dir erwähnte Fußballparty geht in die richtige Richtung, war aber halt ein reines Spaßevent.)

          Möglich wären z. B. technologische Projekte. Etwas überspitzt kann man sagen: Wenn die Deutschen endlich über ihre Selbstkasteiungsbesessenheit hinwegkommen wollen, sollten sie alleine eine bemannte Weltraummission durchführen, die es so noch nicht gab, z. B. Landung auf (korrekter: „Anlegen an“) einem Asteroiden. Das klingt erstmal absurd, da Raumfahrt in Europa auf EU-Basis durchgeführt wird, ein Alleingang einer Nation würde Gesetzesänderungen erfordern und Viele würden ihn als ökonomischen Selbstmord bezeichnen. Gesetze sind nicht in Stein gemeißelt und ich glaube auch nicht, dass es wirtschaftlich unmöglich wäre. Die Kosten ließen sich wahrscheinlich auf einige hundert Milliarden Euro drosseln, vor allem, wenn für Trägersystem und Oberstufe auf schon vorhandene Technik zurückgegriffen wird. Verteilt auf 10-20 Jahre wäre das nicht wesentlich teurer als gängige Bundesausgaben, e.g. https://www.bmbf.de/de/der-haushalt-des-bundesministeriums-fuer-bildung-und-forschung-202.html

          Der Start könnte von einer Schwimmplattform im Meer aus erfolgen.

          Eine solche Mission wäre eine enorme technische Pioniertat, mit der wichtige Informationen für die Zukunft (z. B. als Vorbereitung zum Asteroidenbergbau: https://www.novo-argumente.com/artikel/im_weltall_warten_rohstoffe) gewonnen werden. Die Deutschen hätten dann endlich etwas, worauf sie mit Recht stolz sein können wie Bolle.

          • Mir würden tausende Sachen einfallen. Die Stärke der Deutschen (zumindest wenn man die technische und wirtschaftliche Entwicklung im dritten Reich als Maßstab nimmt) ist ihr hoher Grad an Organisiertheit, Bildung und die hohen Ansprüche an die eigene Leistung, kombiniert mit (halb)staatlichen und ambitionierten Investitionen. Mit großen Geldsummen ala Musk zu hantieren, an der Börse zu spekulieren, Milliardäre zu schaffen, entspricht eher nicht unserer Natur.

            Das EEG war auch so ein Ding, mal abgesehen davon, ob man den Klimawandel für menschengemacht hält, auch abgesehen davon, dass ein sinnvolles Anschlußprogramm fehlt, war es ein großer Erfolg und wurde vielfach nachgeahmt.

            Den Bereich wo wir dringend unabhängig werden sollten, ist die Software. Da haben die Amis Billionen reingeworfen und sind jetzt überall führend, vom Betriebssystem, über soziale Medien, Versandhändler und Suchmaschinen, während die Deutschen nur herumjammern und Bittsteller in den USA sind. Wenigstens ein Betriebssystem, welches nicht NSA-unterwandert ist, sollten wir doch hinbekommen können. Die Welt würde es uns danken und sinnvoller als ein Weltraumflug wäre es allemal.

            Derzeit sind wir noch wirtschaftlich „stark“, trotz unserer dämlichen politischen Führung, nicht wegen. Und diese Stärke beschränkt sich fast ausschließlich auf traditionelle Industrien, die größtenteils längst von asiatischen Vorprodukten abhängig ist und sich massiv globalisiert hat, was soweit geht, das konzernintern oft nichtmal mehr unsere Sprache gesprochen wird. Sowas ärgert mich.

          • „Die Stärke der Deutschen (zumindest wenn man die technische und wirtschaftliche Entwicklung im dritten Reich als Maßstab nimmt) ist ihr hoher Grad an Organisiertheit, Bildung und die hohen Ansprüche an die eigene Leistung, kombiniert mit (halb)staatlichen und ambitionierten Investitionen. “

            Das Dritte Reich war, wie alle Tyranneien, außer in einigen Nischenbereichen innovationsarm und rückschrittlich. Freiheit lässt den Erfindungsgeist der Menschen gedeihen, Unterdrückung macht ihn gehorsam und stumpf. Technologisch innotiv war Deutschland vor allem im 19. Jahrhundert und in den 1960er-80er Jahren.

            „Das EEG war auch so ein Ding, mal abgesehen davon, ob man den Klimawandel für menschengemacht hält, auch abgesehen davon, dass ein sinnvolles Anschlußprogramm fehlt, war es ein großer Erfolg und wurde vielfach nachgeahmt.“

            Schreibfehler, statt „großer Erfolg“ müsste da „große Strompreise“ stehen. Deutschland hat mittlerweile den teuersten Strom Europas dank sinnloser Subventionierung unregelmäßig arbeitender Erzeuger wie Solar und Wind — in Folge wandert massiv Industrie ab. Man kann die Zukunft nicht mit Energiequellen aufbauen, die nur funktionieren, wenn der Wettergott mitspielt und mickrige Flussdichten von wenigen Watt pro m² liefern.

            “ Wenigstens ein Betriebssystem, welches nicht NSA-unterwandert ist, sollten wir doch hinbekommen können. Die Welt würde es uns danken und sinnvoller als ein Weltraumflug wäre es allemal.“

            Linux gibts doch schon. Und was die „sinnlose Raumfahrt“ angeht — man muss sich klarmachen, dass jede intelligente Lebensform im Universum sich entscheiden muss: Raumfahrt betreiben oder aussterben. An einiger einzigen fragilen Kugel zu kleben, bedeutet langfristig kollektiven Selbstmord, und zwar schon lange, bevor die Sonne in 1.6e9 Jahren von der Hauptreihe abwandert — einfach durch Beschränkung des Wirkungsbereichs der Intelligenz auf ein begrenztes Volumen. Intelligenz verträgt Beschränkung nicht — sie muss wachsen, ihre Möglichkeiten ins Unendliche ausdehnen.

            Was passiert, wenn man kein Raumfahrtprogramm hat:

          • Das sind Beispiele, die ich mit „stolz“ in Verbindung bringen würde. Leistungen und Fähigkeiten, nicht Zufall der Geburt („Ich bin stolz, dass meine Eltern in D lebten, als ich geboren wurde“)

            „Und diese Stärke beschränkt sich fast ausschließlich auf traditionelle Industrien, die größtenteils längst von asiatischen Vorprodukten abhängig ist und sich massiv globalisiert hat, was soweit geht, das konzernintern oft nichtmal mehr unsere Sprache gesprochen wird.“

            Naja, die Wertschöpfung liegt in den Endprodukten und da spielt D immer noch ganz vorn in der Liga mit.
            Und China investiert ganz massiv in D, eben WEIL „Made in Germany“ einen Ruf wie Donnerhall hat.
            Ist es zwei Wochen her, als ich einen Beitrag im TV sah, wo China versuchte, die ganze Jahresproduktion Milchpulver in D aufzukaufen, weil ihr eigenes Zeug durch Giftskandale in Verruf geraten war. Und dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ vertraut man offensichtlich blind, so dass man kauft, ohne zu prüfen.
            Ähnliches passiert im HighTech-Bereich. Ich hatte mich mal gegenüber einem chinesischen Investor verwundert geäußert, dass sie in D einen teuren Produktionsstandort aufbauen für ein Produkt, dass sie in China in gleicher Qualität für einen Bruchteil der Kosten würden herstellen können. Er verwies mich darauf, dass eben allein das deutsche Qualitätssiegel ein unschlagbares Kaufargument in China sei und den Mehrpreis rechtfertigen würde.
            Dieses Qualitätssiegel – an dessen Garantie ich auch meinen Anteil habe – ist vielleicht einer der Punkte, auf die ich stolz bin.

  2. Die Critical whiteness-Theorie argumentiert in diesem Fall so, dass es eben Weiße gibt und Persons of Color, Mischlinge würden zu den letzteren gehören. Noah Sow hat in ihrem Buch auch ein Kapitel über „Weiße Frauen mit schwarzen Kindern“, sprich: weiße Frauen, die ein Kind mit einem Schwarzen haben, vulgo Mischlinge oder Mulatten.

    S. auch hier: https://www.bento.de/politik/alltagsrassismus-wie-es-ist-in-deutschland-ein-schwarzes-kind-zu-haben-a-00000000-0003-0001-0000-000000047748

    „Ich bin weiß, mein Sohn ist schwarz. Manchmal habe ich Angst um ihn.“

    Ihr Sohn ist natürlich nicht schwarz, und die Schwarzen betrachten ihn nicht als einen der Ihren. Mulatten wurden vielmehr nicht unerheblich von Schwarzen verfolgt:

    https://nacaomestica.org/blog4/?p=15640

  3. Während der Zeit der Sklaverei im Süden der USA gab es die „One Drop Rule“.

    https://en.wikipedia.org/wiki/One-drop_rule

    Demnach wurde jeder, der auch nur gerigste Spuren schwarzer gene hatte, als Schwarzer betrachtet, auch wenn man es absolut nicht sah.

    In den Romanen von William Faulkner wird das beschrieben, z.B. in „The Light in August“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Licht_im_August

    Es ist die Geschichte eines solchen Mannes mit schwarzen Genen, die man ihm nicht ansieht. Er beginnt eine Beziehung zu einer weißen Frau, und als seine teilweise schwarze Abstammung ans Licht kommt, wird er gelyncht für die Rassenschande.

    Die gleiche rassistische Denkweise machen sich die Intersektionalisten auch zu eigen, jeder mit schwarzen Genen ist eine Person of Color. Sie kehren nur die Bewertung um.

    • „Die gleiche rassistische Denkweise machen sich die Intersektionalisten auch zu eigen, jeder mit schwarzen Genen ist eine Person of Color. Sie kehren nur die Bewertung um.“
      So sieht es aus. Rassismus wird heute unter einem anderen Label verkauft, so wie Haferflocken als Porridge verkauft wird. Ist aber am Ende das gleiche, war es schon immer.
      Tatsächlich gab es früher bei den (alten) Linken die Idee, dass positiver Rassismus genau so kacke ist aber seitdem sie sich komplett auf Gefühle verlassen ist das wohl nicht mehr ins Narrativ passend.

  4. „Es ist aber auch ein Video, dass sich jeder anschauen sollte, der einen absoluten Rassenunterschied vertreten möchte oder meint, die Fähigkeiten von Leuten nach ihrem Aussehen bestimmen zu können.“

    Ach … wenn’s die denn gäbe …

    Wir leben aber nicht in einer Welt von 2 Seiten.

    Wir haben eine Seite, die linke/intersektionale, die Menschen aufgrund ihrer Rasse die Lebensräume fluten will und mal mindestens ausrottung durch Ausmischung erreichen will, und ganz nebenbei noch jeden Krieg seit 1990 bejubelt hat (Stichwort Ursachen) und wir haben auf der anderen Seite ein Stohmänchen stehen

    Das sind die beiden Seiten.

    • „Wir haben eine Seite, die linke/intersektionale, die Menschen aufgrund ihrer Rasse die Lebensräume fluten will und mal mindestens ausrottung durch Ausmischung erreichen will, …“

      Uiuiui, da wird mir gleich angst und bange.
      Da müssen wir doch heute was gegen tun, dass unsere Urururururenkel keine reinrassigen DEUTSCHEN mehr sind, weil ihre Eltern ihre Schwänze in Negerfrauen stecken wollten.

      Fangen wir doch gleich mit der Selektion an.
      Welche der beiden oben gezeigten Mädchen darf denn noch den Arierpass haben? Beide? Oder nur die linke?
      Oder doch lieber gar keine?
      Und wir müssen endlich abschließend klären, was überhaupt „deutsch“ ist. Über zweieinhalb Jahrtausende bis in die jüngste Vergangenheit trampelten die verschiedensten Völker hier durch „unser“ Vaterland, blieben hier zum Teil einfach sitzen und vermehrten sich – auch mit den – ja, mit wem eigentlich?

      Ich kenne zwei Jungs, die sich ganz ähnlich unterscheiden. Mutter Ostfriesin vom Feinsten, Vater Iraner. Der eine Sohn vierschrötig, kreidebleich und wasserstoffblond, der andere zierlich, schwarzhaarig mit dunklem Taint.
      Immer wieder faszinierend, die Familie zu sehen 🙂

      • Hach, da fühl ich mich doch gleich wohlig an den Bio-Unterricht meiner Mittelstufenzeit erinnert; Mendel und so…

        Wird das eigentlich alles heute noch gelehrt, oder wurde das inzwischen auch schon verboten, weil laut Genderisten, AAS und Co. irgendwie voll Nazi und so??? 😉

        • „Wird das eigentlich alles heute noch gelehrt, oder wurde das inzwischen auch schon verboten, weil laut Genderisten, AAS und Co. irgendwie voll Nazi und so???“

          Um Gottes Willen, bring die nicht auf dumme Gedanken. So weit ich weiß, haben die den noch nicht entdeckt und in den Giftkeller gesperrt. Aber das ist bestimmt nur noch ne Frage der Zeit.
          Viele Wissenschaftler gibt es ja nicht mehr, die noch nicht durch den genderistischen Lackmus-Test gefallen sind.

      • „Uiuiui, da wird mir gleich angst und bange.
        Da müssen wir doch heute was gegen tun, dass unsere Urururururenkel keine reinrassigen DEUTSCHEN mehr sind, weil ihre Eltern ihre Schwänze in Negerfrauen stecken wollten.“

        Uiuiui, dir muss da doch gar nicht angst und bange werden, weil die KAPITALEN Deutschen im Allgemeinen zu 50% aus Frauen bestehen. Die haben keine Schwänze.Bleiben aber noch 50%. Aber die DeUtScHeN in Kapitälchen, soweit sie Schwänze haben, wollen gar nicht dieselben in Negerfrauen stecken – erstens weil die männlichen Deutschen rassistisch sind und – uiuiui – auch die Negerfrauen rassistisch sind: die ficken keine deutsche schwanzbehangene Kartoffeln (bitte informieren, stimmt, kein Scheiss, gibt natürlich Ausnahmen) und da wir freie Partnerwahl haben, bleiben nur die kleingeschriebenen deutschen Mädchen, die sich die großen Negerschwänze reinschieben wollen.

        Uiuiui, wat haste für ’ne schmutzige Phantasie.

      • „Uiuiui, da wird mir gleich angst und bange.
        Da müssen wir doch heute was gegen tun, dass unsere Urururururenkel keine reinrassigen DEUTSCHEN mehr sind, weil ihre Eltern ihre Schwänze in Negerfrauen stecken wollten.“

        Deine Polemik ist unangemessen, jeder der hierherkommt, ändert Mentalität und genetische Zusammensetzung und damit das, was „deutsch“ ist. Das kann in eine positive oder negative Richtung gehen, zur Zeit ist eher letzteres der Fall. Und es findet absichtlich und organisiert statt, nicht nur bei uns. Es sei exemplarisch nochmal der cia-Mann und ungarische Jude Sarkozy (Soros lässt grüßen) verlinkt:
        http://www.voltairenet.org/article157870.html

        Vermutlich glaubt der den Unsinn sogar, den er da labert. Das ist keine VT, sondern mittlerweile massiv exekutierte Realität, seit 2015, spätestens seit dem Migrationspakt, sollte das sogar dir auffallen.

        „Welche der beiden oben gezeigten Mädchen darf denn noch den Arierpass haben? Beide? Oder nur die linke?“

        Diese antrainierte Hysterie erinnert sehr stark an SJW.

        „Und wir müssen endlich abschließend klären, was überhaupt „deutsch“ ist. Über zweieinhalb Jahrtausende bis in die jüngste Vergangenheit trampelten die verschiedensten Völker hier durch „unser“ Vaterland, blieben hier zum Teil einfach sitzen und vermehrten sich“

        Immer dieses Schwachsinnsargument, willst du solche Zustände?

        • „… jeder der hierherkommt, ändert Mentalität und genetische Zusammensetzung und damit das, was „deutsch“ ist. Das kann in eine positive oder negative Richtung gehen, …“

          Mein Reden!

          „… zur Zeit ist eher letzteres der Fall.“

          Wofür ich immer noch keine Hinweise sehe. Ich erinnere mich an die wüste Atacama, die uns 2015 immer hysterischer vor einer islamistischen Überschwemmung, täglichen Terroranschlägen und einer Burka-Pflicht für Frauen in 5 Jahren warnen wollte.
          Jetzt sind drei Jahre um – und nichts ist davon auch nur ansatzweise eingetreten.
          Wie bei allen vorherigen Migrationswellen auch nicht.

          „Es sei exemplarisch nochmal der cia-Mann und ungarische Jude Sarkozy …“

          Möchtest Du damit jetzt die Seriosität Deiner Argumente untermauern?
          Dass Sarkozy ein CIA-Mann ist, halte ich schlicht für Schwachsinn. Und auch Juden können Patrioten sein, in Frankreich, den USA und auch in Deutschland.

          „Immer dieses Schwachsinnsargument, willst du solche Zustände?“

          Ich zeichne nur – möglichst wertungsfrei – ein Bild vom Ist-Zustand. Ob ich ihn will, oder nicht, spielt eh keine Rolle.
          Migration im großen Stil hat in der Vergangenheit Deutschland mehr Vor- als Nachteile gebracht, also gibt es keinen Grund, deshalb in Panik zu geraten.

          • Carnofis, welche Einwanderungswellen der Vergangenheit hältst du für mit dem aktuellen Zustand vergleichbar, um auf auf eine positive Bilanz hoffen zu können?

          • „Carnofis, welche Einwanderungswellen der Vergangenheit hältst du für mit dem aktuellen Zustand vergleichbar, um auf auf eine positive Bilanz hoffen zu können?“

            Noch einmal: ich hoffe nicht, ich stelle nur fest.

            Und Vergleichbarkeit ist immer sehr relativ. Nenne ich Dir ein Beispiel, wirst Du die Unterschiede hervorheben. Da kämen wir also nicht weiter.
            Ich nenne mal eine Reihe heterogener Wellen.
            Fangen wir bei den Römern an,
            die ganzen Goten-, Wandalen-, Sueben- und Was-weiß-ich-Wanderungen lassen wir mal außen vor,
            die Hugenotten,
            die Italiener im 19 Jahrhundert im Rahmen des Eisenbahnbaus,
            die Polen im Kohlebergbau und der Stahlverhüttung im Ruhrgebiet,
            die Türken, Griechen, Spanier und Portugiesen in der Zeit des Wirtschaftswunders nach dem 2. Weltkrieg.
            Zig. Millionen Zuwanderer aus den verschiedensten Kulturkreisen, die heute zusammen mit den „Ureinwohnern“ das „Deutschland“ darstellen, in dem wir leben und mit dessen Namen wir uns schmücken. So schlecht kann deren Einfluss also nicht gewesen sein.

          • Oh, ein neues Argument für ungezügelte Immigration: in the long run we will have access. Dann warten wir mal 1000 Jahre ab.

            Die richtige Analyse ist: Globalismus (= vagabundierendes Kapital+linkes Gedankengut) ist dabei, das human capital genauso flüssig zu machen, wie Kapital. Folge ist: globale Arbeitsteilung, Urbanisierung, Verarmung großer Bevölkerungsteile (Nachweisbar in Deutschland, die kommenden Generationen sind ärmer als die vorherigen) und geographische Relokation großer Bevölkerungsteile begründet mit demografischen Wandel. Der demografische Wandel ist eng mit linkem Gedankengut, Feminismus und Kapitalismus verknüpft. Genderismus ist eine konkrete Ausformung des Globalismus.

            Urbanisierung ist eine der vielen Ausdrucksform des Globalismus. Die Interessen der Städter sind gegensätzlich zu ländlichen Bevölkerungsanteilen. Migranten, die zum größten Teil Empfänger von Transferleistungen sind, können sich eher Wohnungen in den Städten leisten, als der Durchschnittsdeutsche. Trump und das brennende Paris sind Gegenbewegungen zu diesem Trend

            Müssten Linke nicht solche oder ähnliche Analysen vorlegen und entsprechende Gegenvorschläge machen? Was sagen die? Weg mit den Nationalstaaten, Grenzen auf. Was für eine Scheiße.

          • Problem ist nicht die Migration an sich, sondern die Migration von Muslimen. Muslime integrieren sich nicht in andere Gesellschaften, es gibt kein historisches Beispiel dafür, dass es funktioniert hätte. Massenzuwanderung von Muslimen führt entweder zu ihrer Machtübernahme (Pakistan z.B. war ein hinduistisches Land, bevor es im 8. Jahrhundert von Arabern erobert wurde), oder mit ihrer Vertreibung, wie etwa in Spanien geschehen.

          • Carnofis – dass Migration grundsätzlich positive Folgen habe kann, sehe ich genauso. Ich habe aber große Bauchschmerzen mit deiner pauschalen Feststellung, es bestehe kein Grund zur Besorgnis, weil in der Vergangenheit Migration sich auch häufig positiv ausgewirkt hatte.
            Einwanderung ist vorteilhaft, wenn die Migranten Nützliches mitbringen (insb. Kenntnisse, soziale Verhaltensweisen oder schlicht Arbeitskraft) und in überschaubaren Zeiträumen assimiliert werden. Davon ist bei der aktuellen Migrationskrise jedoch sehr wenig zu erkennen. Es fällt mir wirklich extrem schwer zu sehen, welcher langfristig positive Effekt sich daraus ergeben soll, dass in Größenordnungen Menschen zu uns kommen, die von ihren Kenntnissen und Sozialverhalten her rückständig sind, auch als Arbeitskräfte nicht gebraucht werden und weder integrationswillig sind noch dies in hinreichendem Umfang von ihnen verlangt wird.
            Deswegen finde ich die pauschale Argumentation, Migration habe schon ihr Gutes, aktuell bestenfalls naiv.

            Warst du nicht auch derjenige, der letztens hier irgendwo behauptet, es bestehe keine Gefahr einer Überfremdung aufgrund hoher Geburtenraten der Muslime, weil sich die Geburtenrate von Einwanderern innerhalb einer Generation der Geburtenrate der aufnehmenden Gesellschaft anpasse? Auch das ist ziemlich naiv, denn es gilt in erster Linie für integrierte Migranten. Oder behauptest du, dass auch schlecht integrierte Muslime keine höhere Geburtenrate haben als Deutsche und gut integrierte Migranten?

            Zur Klarstellung – ich glaube nicht an die teilweise beschworenen Untergangsszenarien. aber ich bin überzeugt davon, dass wir uns völlig unnötigerweise in eine Situation begeben haben, deren Folgen insgesamt negativ sind, und sich dies immer weiter verstärkt, je länger wir davor die Augen verschließen.

          • Das ist ein verstärkender Faktor. Ich nehme hier die Position des Anwalts für den Underdog ein. Ein Migrant aus Spanien mit irgendeiner Kompetenz wird in einen Fachbereich tätig werden, wo er gebraucht wird. Er wird auch eine Verdrängung auslösen, aber dies betrifft Personen, die Alternativen haben.

            Ein Migrant oder gleich eine migrantische Familie, muslimisch, ohne Kompetenz, ausgestattet mit Transferleistungen, die das Anmieten von Wohnungen ermöglicht, wovon der biodeutsche Underdog ohne Familie, Job und mit Hartz IV nur träumen kann, verdrängt den Deutschen der unteren Schicht direkt – und der hat keine Ausweichmöglichkeit.

            Der Migrant wird benötigt, um den demografischen Wandel zu kompensieren. Der demografische Wandel hatte als Nebeneffekt den deutschen Underdog als Restmüll zur Folge. Die Nichtbeachtung dieses Restmülls wurde moralisch durch den Feminismus flankiert. Der aktuelle Migrant in den 20igern wird zwar hofiert, aber die Hoffnung steckt in seinen Kindern, die er produziert und die durch unser Schulsystem geschleust werden um daraus eine mehrwertschaffendes Subjekt zu schaffen.

            Das ist ein getunetes Reproduktionssystem, das deutschen Frauen das Gebären erspart, sie zum Mehrwert schaffen und Konsumieren anregt. Bürgerliche Familien sind unter diesen Umständen nur noch für Eliten möglich, die nach wie vor ein traditionelles Familienbild pflegen, für alle anderen aber die Regenbogenfamilie mit 1.1 Kindern empfehlen. Neben den bürgerlichen Familien gibt es dann die migrantischen Großfamilien als Gebärmaschinen.

            Meine Konsequenz: Grenzen dicht für migrantische Gebärmaschinen, Stärkung der bürgelichen Familie für alle gesellschaftliche Schichten, Eindämmung der Urbanisierung, Schutz heimischer Industrien (-> Arbeitsplätze für schlecht ausgebildete Deutsche), Schaffung von Anreizen zur Gründung von Familien, Anstiftungen von Frauen in sehr jungen Jahren 2 – 3 Kinder zu gebären, wofür sie dann 5 Jahre (oder eben auch der Mann) opfern. Mit 24 oder 25 Jahren Unterstützung, um im wirtschaftlichen Prozess wieder Fuss zu fassen.

          • „Ich habe aber große Bauchschmerzen mit deiner pauschalen Feststellung, es bestehe kein Grund zur Besorgnis, weil in der Vergangenheit Migration sich auch häufig positiv ausgewirkt hatte.“

            Nein, so verkürzt will ich das nicht verstanden wissen.

            Ich hatte geschrieben „Migration im großen Stil hat in der Vergangenheit Deutschland mehr Vor- als Nachteile gebracht, also gibt es keinen Grund, deshalb in Panik zu geraten.“

            Und Panik ist das, was unter die Bevölkerung getragen werden soll. Migration sollte immer kontrolliert ablaufen, aber nicht irrational.

            „Einwanderung ist vorteilhaft, wenn die Migranten Nützliches mitbringen (insb. Kenntnisse, soziale Verhaltensweisen oder schlicht Arbeitskraft) und in überschaubaren Zeiträumen assimiliert werden. Davon ist bei der aktuellen Migrationskrise jedoch sehr wenig zu erkennen. Es fällt mir wirklich extrem schwer zu sehen, welcher langfristig positive Effekt sich daraus ergeben soll, dass in Größenordnungen Menschen zu uns kommen, die von ihren Kenntnissen und Sozialverhalten her rückständig sind, auch als Arbeitskräfte nicht gebraucht werden und weder integrationswillig sind noch dies in hinreichendem Umfang von ihnen verlangt wird.“

            Reden wir jetzt von Migration – also z.B. einer Einwanderung in den Arbeitsmarkt, oder um die Flüchtlingsströme, die die politische Stimmung in den letzten Jahren anheizen?
            Wenn wir von den Migranten reden, dann muss ich bekennen, dass ich überhaupt keine Daten dazu vorliegen habe, welchen Vor- oder Nachteil die hier im Land bewirken, weil Migration weitgehend lautlos abläuft.
            Reden wir von den Flüchtlingen aus dem nahen und mittleren Osten, dann deuten die Daten eher auf einen positiven Effekt hin, weil eben NICHT die ungebildeten Erdhöhlenbewohner hierher fliehen, sondern das Bildungsbürgertum. Das deckt sich auch mit meinen – sicher nicht repräsentativen – Eindrücken hier im Dorf. Ich schrieb ja schon, dass wir hier verhältnismäßig viele Flüchtlinge in der Nachbarschaft haben. Und die machen auf mich eher den Eindruck höherer Bildung. Auch die Kinder gehen alle brav jeden Morgen zur Schule, sprechen inzwischen nahezu perfekt deutsch und spielen problemlos auch mit deutschen Kindern.
            Das mit der Integrationsbereitwilligkeit wurde ja in den Medien schon öfter diskutiert. Viele wollen nichts lieber, als sich integrieren, dürfen es aber nicht, solange ihr Asylantrag nicht beschieden wurde.
            Andere haben ein geduldetes Aufenthaltsrecht, machen eine Ausbildung, der Chef ist sehr zufrieden mit ihnen – und die Politik schmeißt sie aus formalen Gründen raus.
            Persönlich bin ich Deiner Meinung, dass Integrationsbereitschaft Voraussetzung für Einwanderung sein und auch eingefordert werden muss. Wer dazu nicht bereit ist, ist hier fehl am Platze. Aber um diese Unterscheidung geht es in der aktuellen Debatte nicht.

            „Deswegen finde ich die pauschale Argumentation, Migration habe schon ihr Gutes, aktuell bestenfalls naiv.“

            Sie ist genauso viel oder wenig naiv, wie die Argumentation, Migration sei schlecht.

            „Warst du nicht auch derjenige, der letztens hier irgendwo behauptet, es bestehe keine Gefahr einer Überfremdung aufgrund hoher Geburtenraten der Muslime, weil sich die Geburtenrate von Einwanderern innerhalb einer Generation der Geburtenrate der aufnehmenden Gesellschaft anpasse? Auch das ist ziemlich naiv, denn es gilt in erster Linie für integrierte Migranten. Oder behauptest du, dass auch schlecht integrierte Muslime keine höhere Geburtenrate haben als Deutsche und gut integrierte Migranten?“

            Ich habe da aus der Erinnerung eine Studie zitiert, die vor einigen Jahren mal im Magazin NOVO umfassend dargestellt wurde. Hatte mich selbst überrascht, stimmt aber eben auch mit meiner privaten Beobachtung überein. Die Türken, die ich kenne und die in meinem Alter sind, haben alle nur zwei Kinder.

            „Zur Klarstellung – ich glaube nicht an die teilweise beschworenen Untergangsszenarien. aber ich bin überzeugt davon, dass wir uns völlig unnötigerweise in eine Situation begeben haben, deren Folgen insgesamt negativ sind, und sich dies immer weiter verstärkt, je länger wir davor die Augen verschließen.

            Man kann die Augen verschließen und murmeln „Es wird schon gutgehen“ und man kann die Augen verschließen und panisch „Alle raus!“ schreien. Beides ist falsch.
            Die Flüchtlingsströme von 2015 haben vielleicht endlich einen Prozess angestoßen, vor dem sich alle Bundesregierungen seit 1945 gedrückt haben, nämlich eine klare und offensive Migrationspolitik. Das Deutschland von heute ist nicht das Deutschland von 1938 und einen Migrationswunsch aus objektiven Gründen (Kriminell, mangelnde Bildung) muss auch ablehnbar sein, ohne gleich in den Ruch zu geraten, Hitlers Politik der Eugenik fortzuschreiben.
            Was aber die Flüchtlingspolitik anbelangt, stehe ich hinter Angela Merkel.

          • Carnofis – es dürfte eigentlich klar sein, dass es bei der Debatte bezüglich „Durchmischung“ in erster Linie um den weitgehend unkontrollierten Zustrom von „Flüchtlingen“ aus dem Nahen Osten und Afrika geht.
            Es freut mich, dass die Flüchtlinge, die du kennst, höhere Bildung zu haben scheinen und sich gut integrieren. Das ist aber allen Berichten zufolge eher nicht die Regel. Insbesondere unter den muslimischen Flüchtlingen scheint der Anteil ungebildeter und integrationsunwilliger Personen sehr hoch zu sein. Ich vermute, dass diese generell weniger Kontakt mit Deutschen haben.
            Auch bezüglich der Geburtenrate sind deine persönlichen Erfahrungen wohl nicht repräsentativ. Wieviele deiner Bekannten mit wenigen Kindern würdest du als schlecht integriert ansehen? Dass es gerade unter den türkischstämmigen Migranten viele gut Integrierte gibt und diese sich in vielerlei Hinsicht der deutschen Gesellschaft angenähert haben, ist selbstverständlich richtig, lässt aber keinerlei Rückschlüsse auf die Situation in den wachsenden migrantischen Parallelgesellschaften zu.

            Entgegen der oft verbreiteten und auch von dir vertretenen These geht es (auch wenn die verwendeten Formulierungen oft zu allgemein sind) unterscheiden die meisten Menschen in dieser Debatte sehr wohl zwischen integrationswilligen (und integrierbaren) Migranten und solchen, die lediglich ihren eigenen Vorteil suchen und nicht bereit und/oder in der Lage sind, sich anzupassen. Die gegenteilige Behauptung dient lediglich der Delegitimierung berechtigter Kritik.

            Und welche Flüchtlingspolitik Merkels unterstützt du? Dass Flüchtlingen geholfen werden sollte, ist auch unter den Kritikern weitgehend Konsens. Für alles andere sehe ich wenig schlüssige Argumente.

          • @Carnofis: Das Bild der Migranten aus Deinem Umfeld passt nicht mit dem zusammen was man in nahezu allen Großstädten sieht.
            Vielleicht lassen sich Menschen die wirklich eine bessere Zukunft suchen auch eher auf eine ländliche Umgebung ein.

  5. Hautfarbe spielt eine Rolle, weil wir Menschen stark nach dem Aussehen beurteilen.
    Ich finde Schwarze oder Asiaten wenig attraktiv. Dies hat natürlich Folgen für den Umgang mit ihnen.

    • Da bist du, was Männer angeht aber möglicherweise atypisch

      Attractiveness specifically was greater for Black male faces than White male faces and among mixed-race faces. Blackness correlated with increased attractiveness. A reverse pattern was found for female faces with Whiteness being associated with attractiveness

      Dann wiederum: Die Statistiken von OKCupid bestätigen dich: Gesichter schwarzer Männer mögen sexy wirken können, aber das heißt nicht, dass Frauen anderer Ethnien sie daten wollen:

      (Die Zahlen sind Akzeptanz dieser Gruppe / Akzeptanz Durchschnitt)

      So oder so hat das Mausi aus dem Video aber schlechtere Karten, obwohl sie wirklich hübsche Hupen hat.

    • Ich habe an mir eine Veränderung festgestellt, früher hätte eine Schwarze Exotenbonus gehabt, jetzt würde ich keine mehr nehmen, weil ich die Schwarzen nicht mehr als Exoten, sondern als Eindringlinge empfinde und weil ich mich auch nicht als Teil einer schwarzen Community vorstellen kann. Außerdem nehme ich die Unterschiede greller wahr, die körperlichen und die (vermutlich eingebildeten) mentalen und sie stoßen mich eher ab. Scheinbar kann sich Segregation verstärken, je mehr man mit anderen Ethnien konfrontiert wird.

      Die arabischen Frauen sind eh meist tabu, wenn man kein Messer zwischen die Rippen will. Mit Asiatinnen könnte ich vermutlich noch am besten, vielleicht auch mit Südamerikanerinnen (wobei ich wahrscheinlich Probleme mit deren Temperament hätte), denen läuft man auch noch nicht dauernd über den Weg.

  6. Ich habe sehr viel mit Schwarzen, Indianern und Asiaten gearbeitet. Die Einzigen, die sich dauernd diskriminiert fühlten, waren Schwarze. Egal was für eine Scheiße die gebaut haben, ein Anpfiff war immer Diskriminierung. Die Indianer haben einfach ihren Job gemacht und die Klappe gehalten. Die Asiaten haben gelächelt und es besser gemacht. So die Erfahrung.
    Mir ist es sowas von Latte, wie einer aussieht, Hauptsache er macht den Job.
    Privat stehe ich auf den nordischen Typ, ist so, bleibt so und ist gut so. Ich ficke nur helle Weiber, gerne Rothaarige, die sind die besten, in meiner kleinen Welt. Ich kann das ganze Gelaber nicht mehr ab.

    • „Ich habe sehr viel mit Schwarzen, Indianern und Asiaten gearbeitet. Die Einzigen, die sich dauernd diskriminiert fühlten, waren Schwarze.“
      Wenn du es immer eingetrichtert bekommst, dass du diskriminiert wirst, dann nutzt du das halt auch. Ich mache das auch immer gerne wenn ich mit Feministen diskutiere, dann ziehe ich gerne mal die Rassismuskarte. Funktioniert hervorragen obwohl das meist nur Getrolle meinerseits ist. Ich schlage Arschlöcher gerne mit ihren eigenen Waffen.

  7. Wie rassistisch ist der kategorische Imperativ?

    fragt eine links-progressive „Philosophin“, natürlich aus California (haha):

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wie-rassistisch-ist-der-kategorische-imperativ-15950255.html

    Natürlich weiss man sofort, dass die Rassisten von heute, wie diese Philosophin darauf hinauswollen, die Vernunft als „rassistisches Konstrukt“ zu diffamieren, damit der eigene Irrationalismus (identitärer, ökologistischer und pseudoreligiöser Art) weniger desaströs aussieht und als das eigentliche dialetisch-materialistisch „Richtige“ hingestellt werden kann.

    • „All diese Denker werden bis heute bejubelt und befeiert – sei es in den bürgerlichen Feuilletons, sei es, dass man zig Straßen nach ihnen benennt und ihnen zu Ehren Gedenk-Briefmarken drucken lässt.“

      Und heute sind es Leute wie Judith Butler und Alice Walker …. oder Günther Grass und Jostein Gaarder. Will natürlich niemand was von wissen, das sollen ja schliesslich die Leuchttüme links-rechtschaffener Geistigkeit sein!

    • @El_Mocho:

      Der Verfasser des Artikels, Patrick Spät, ist ein ideologischer Fleißkärtchensammler, der Rohstoffe für Empörung in Tüten aberntet. Wenn man jeden Autor der Vergangenheit nach den heutigen Maßstäben bewertet, dann muß man am Ende die Höhlenmalereien von Lascaux übertünchen wie ein »sexistisches« Gedicht, weil die Urheber möglicherweise Menschenfresser waren.

    • Zum ersten Zitat von Hegel, möchte ich die Jüdin Judith Butler und die Gender-Ideologie als sprechendes Beispiel anführen:

      „Das Schicksal des jüdischen Volkes ist das Schicksal Macbeths, der aus der Natur selbst trat, sich an fremde Wesen hing und so in ihrem Dienste alles Heilige der menschlichen Natur zertreten und ermordet, von seinen Göttern endlich verlassen und an seinem Glauben selbst zerschmettert werden musste.“

      Ich habe schon an der einen oder anderen Stelle, zumindest dem Sinn nach, gehört, dass der Genderismus „die menschliche Natur zertritt“.

      Der Einwand, nur weil Judith Butler eine Jüdin sei, hieße dies nicht, dass ihr Zertreten der menschlichen Natur eine jüdische Wesenheit sei, ist berechtigt. Insofern wird Hegel hier zurecht die rote Karte gezeigt.

      Das nächste Zitat von Hegel hat auch Sprengstoff:

      „Kinderland, das jenseits des Tages der selbstbewussten Geschichten in die schwarze Farbe der Nacht gehüllt ist. […] Bei den Negern ist […] ist Charakteristische gerade, dass ihr Bewusstsein noch nicht zur Anschauung irgendeiner festen Objektivität gekommen ist.“

      Sein Thema war die Entwicklung des Selbstbewusstseins, welches sich in den Wissenschaften, Künsten, Religion, Literatur, Poesie ausdrückt. Er hat die europäische Kultur unter diesem Gesichtspunkt mit der afrikanischen Kultur verglichen und kam dann zu diesem Schluss. Mag den heutigen Ohren wehtun, das Argument ist aber herleitbar, aber ist nach heutigen weltanschaulichen Maßstäben nicht valide, während das obere Zitat sowohl zu früherer, als zu heutiger Zeit unzutreffend ist.

    • Starker Artikel

      Ein Schlüsselabsatz:

      „White guilt makes white people easy to plunder. It is why white professors everywhere give black students preferential treatment that amounts to unjust discrimination against the rest of the class.

      There is something unusual about the psychological makeup of white people. It can be metaphorically described as an inner compass. Due to that inner compass, white people need very little external force or punishment. They do not need much policing, so people can apply their potential to useful activities rather than wasting time donning a uniform and swinging a night-stick.“

  8. @Christian

    „Es ist aber auch ein Video, dass sich jeder anschauen sollte, der einen absoluten Rassenunterschied vertreten möchte oder meint, die Fähigkeiten von Leuten nach ihrem Aussehen bestimmen zu können.“
    Dies ist dann ein Appel an die Youtuberin selbst? Denn diese „machte einen starken Teil ihres Selbst …, bewirkte eine gewisse Gruppenzugehörigkeit.“ Sie ist eine Rassistin.
    Offenbar gibt es bestimmte Gruppen, die rassistische Videos veröffentlichen dürfen. Dieser Rassismus wird nicht bekämpft, denn er äußert sich öffentlich, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen. Der weiße Rassismus äußert sich in diesem Sinn nicht öffentlich. Der weiße Rassismus, äußert sich in diesem Sinn auch nicht in Ländern, die den Nazi-Rassismus im 2. Weltkrieg bekämpft hatten.
    Der Rassismus, der durch Schwarze ausgeführt wird, wird durch das „Opfer“ – Attribut geheilt. Das Vergeben des „Opfer“ – Attributs wiederum wurde mehrheitlich von Weißen vorgenommen (=theoretisch erdacht), wodurch sie weiße Rassisten, genauer linke weiße Rassisten geworden sind.
    Das bedeutet, dass die Hervorhebung schwarzer Interessen und Eigenschaften bis hinauf zu Suprematie Phantasien erlaubt und wie ich meine, auch im öffentlichen Raum zu finden sind. Ein weißer Patriot (nicht im Carnofisschen Sinne, s.o.) stößt sauer auf, weil er Bezug nimmt auf eine mehrheitlich weiße Bevölkerung – etwas was für Schwarze selbstverständlich ist, wenn sie ihre historischen Wurzeln befeiern.

    • „Dies ist dann ein Appel an die Youtuberin selbst?“

      Sie scheint mir einfach eine starke Identität darauf aufzubauen, was nicht heißt, dass sie andere Rassen per se abwertet. Ich habe jedenfalls kein Video von ihr zu „weißen“ gefunden. Warum also gleich so abwertend sein?

      • Weil ich einen allgemeinen Ansatz habe, eine Regel, die für alle gelten muss. Die Protogonistin mag vielleicht nett sein, aber dieselbe Haltung, negativ gewendet, in der Worten eines black panther Aktivisten, würde lauten: Weiße sind scheiße.

        Wenn du ihr Video zulässt, lässt du gleichzeitig das „Weiße sind scheiße“ – Video auch zu. Genau das passiert in Ami-Land. Ihr Video ist kein Video über ihre schöne afrikanische Kultur, sondern über ihre schönen, jetzt durch Untersuchungen in ihrem Wert geschmälerten Gene.

        Man sollte Rassismus als solchen bezeichnen dürfen, auch wenn er sympathisch rüberkommt. Weiße Rassisten werden sofort als rassistisch beschimpft, auch wenn sie nett und harmlos sind.

  9. Schwarze wurden von Schwarzen Königen an Araber und Weisse verkauft…das wollen die Schwarzen aber nicht hören.

    Und der bekannte Mohammed Ali war ja sogar so „schlau“ seinen alten Namen der von einem SklavenGEGNER stammte abzulegen und den eines SklavenHALTERS anzunehmen!So blöd muss man erst mal sein.Besonders dann wenn man dies auch noch aus dem Grund macht das der „Weisse Name“ angeblich ein böser Sklavenhaltername ist.

  10. Und was macht man aus dieser Erkenntnis. Schließlich wollen beide meinen Tod! Ich verstehe somit die Argumentationskette nicht.
    Ich kann auch die Aussage dieser Erkenntnis in Bezug zu meiner Existenz in keiner Weise nachvollziehen.
    Spielt man hier jetzt NWO-Zuchtverein-Erkenntnisse durch?. Mach bitte einen Punkt. Egal wie sie aussehen. Es sind ganz schlichte gierige verkommene Konsumaffen mit Habitus und rassistischer Attitüde. Pornös wäre auch nett. Go fund them!

    Facebook & Co ist übrigens voll davon. Wahrhaftigkeit ist leider nicht darunter zu finden. Imperialistengeschwätz halt.

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