56 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 194 (19.12.2018)

    • Sie haben keine Argumente und wissen das man sie leicht widerlegen. Sie wissen das ihre Ideologie nicht zur Realität passt. Deswegen müssen diese Linken jedem der widerspricht die Möglichkeit nehmen das vor Publikum zu tun, so dass man nur noch deren Erklärungsmodell hören kann.

      Und das ist mit die erste Option die diesen Linken in den Sinn kommt. Sie versuchen gar nicht mehr diejenigen zu widerlegen.

      Und alle großen Sozialnetzwerke machen mit.

      • was ich an der ganzen Geschichte nicht verstehe … sehen die nicht, das Sie ihr Business unangespitzt in den Boden rammen? Man muss doch als „content creator“ schon sehr sehr blauäugig sein wenn man denen noch sein Geld anvertrauen will, nach dem Motto „mit MIR machen die das doch nicht .. höchstens mit anderen“

        • Jepp, du kannst 10000 Fans hab. 3 Leute denen deine Sache nicht gefällt und du kriegst Probleme. Wie man da noch auf die setzen kann, ist mir unverständlich.

        • Auf einen Kanal, der ein PC Problem bekommt, kommen 10 bis 20 Kanäle, in denen Kätzchen gezeichnet, Autos verglichen oder Schminktipps gegeben werden.

          Die kriegen das nicht mal mit, was mit Sargon und co passiert.

  1. https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2018/ich-will-auf-die-situation-der-weissen-farmer-in-suedafrika-aufmerksam-machen/

    Das SWR-Polit-Magazin „Report Mainz“ will einen Skandal aufgedeckt haben: Der AfD-Außenpolitiker Petr Bystron soll in Südafrika bei einem „Schießtraining“ mit einer „rechtsextremen rassistischen Gruppe“ gewesen sein – auf Kosten der Steuerzahler. Was ist dran an der Geschichte? Die JF hat bei Bystron nachgefragt.

    • Aha – kann man dann in Zukunft auch eine Frau anzeigen, die behauptet, die Pille zu nehmen, obwohl das nicht stimmt?

      Ach nee, ist ja „ganz was anderes“.

      • Das glaubst du doch selber nicht. Da gilt das mein Körper gehört mir und ob die Frau die Pille nimmt oder nicht geht dem Mann nichts an. Bezahlen soll er dann aber.

  2. ….heissa, dann ist feministischer Weihnachtstag!

    Ein Artikel über einen bundesweiten Aktionstag an der TU Berlin:

    „Meine Eltern müssen sich ständig dafür rechtfertigen, dass ihre Tochter Gender Studies studiert“, erzählt eine Teilnehmerin. Die Rechtswissenschaftlerin Ulrike Lembke sagt, dass es gerade in der Weihnachtszeit oft zu Konflikten mit Familienmitgliedern über die Gender Studies kommt. In ihrem Workshop will sie Wege finden, wie Gender Studies verständlich kommuniziert werden können.“

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/aktionstag-gender-studies-froehliche-feministische-weihnachten/23775082.html

  3. Ich denke, die meisten Leute werden zustimmen, wenn man sagt, dass Vergewaltiger nicht immer ausschließlich von sexuellem Begehren angetrieben würden (sonst wäre eine Prostituierte eine angenehmere und ungefährlichere Alternative), sondern es ihnen oftmals auch um Macht geht.
    Weil aber vernünftige, komplexe Ansichten uncool sind, hat sich inzwischen das Dogma durchgesetzt, es gehe bei Vergewaltigung GRUNDSÄTZLICH NIEMALS um Sex und es sei sogar eine Verherrlichung von Vergewaltigungen, sie irgendwie damit in Verbindung zu bringen.

    Hier hat man den Versuch unternommen, zu sehen, wie weit die vorhandenen Zahlen dafür sprechen:

    https://quillette.com/2016/01/02/to-rape-is-to-want-sex-not-power/

    Im Kern wird gesagt, dass vorallem erotisch attraktive Personen vergewaltigt werden, ginge es aber ausschließlich um Macht, wären andere (mächtigere) Ziele lohnender. Man bedenkt meines Erachtens nicht das Gegenargument, dass Attraktivität (gerade bei Frauen) auch Macht sein kann, aber an sich finde ich den Artikel löblich, da er Indizien gegen ein festes, unbewiesenes Narrativ bringt.

    • Plausibler finde ich die Perspektive, dass es um die Überwindung von Onmacht geht.

      „Ich habe Macht über dich“ ist höchstens in der Extension das Gleiche wie „Ich nehme dir die Macht, über mich zu richten“.

      • Plausibler finde ich die Perspektive, dass es um die Überwindung von Onmacht geht.

        ja ist plausibel, es geht nicht um die Demonstration von Macht sondern um die Ausschaltung der Entscheidungsmacht der Frau, die ja normalerweise immer alleine entscheidet, wer darf und wer nicht,
        Eine Frau „rumzukriegen“ ist ja ein männlicher Selbstbetrug, es bedeutet ja im Klartext auch nur „rangelassen“ zu werden.

    • Danke, diese Einschränkung auf eine reine Machtdemonstrationsfrage hat mich auch nie überzeugt, auch wenn an der Machtsache womöglich was dran ist.

      Ich denke es geht dabei für einige um eine Romantisierung der Natur und die Rettung der Idee, dass eine Befreiung der Sexualität auch eine Befreiung ums Ganze ist. Also definiert man Vergewaltigung so, dass der Sex draußen ist. Im Gegenzug wird dann jeder Sex, der nicht absolut zufriedenstellend (nicht: befriedigend) ist, zur Vergewaltigung.

      • Ich glaube auch, dass diese Versteifung auf Vergewaltigung/Sexismus als Ausdruck von Macht auch einfach aus diskurstechnischen Gründen herrührt. Mit diesem Konzept kann man, argumentativ, Einwände wie „Sie ist nicht attraktiv und daher sexuell uninteressant.“ relativ einfach vom Tisch fegen.

        Dieses „Entkernen“ des „sexuellen Ursprungs von Vergewaltigung“ und die Reduktion (oder Abstraktion) auf Vergewaltigung/Sexismus/sex. Belästigung als reinen „Machtakt“ macht argumentativ flexibler bzw. beliebiger.

  4. Pixar findet, ödipale Mütter sind eigentlich gar nicht so schlimm, die meinen das ja nur gut, wenn sie ihren Sohn buchstäblich verschlingen.

    Wie sagen Feministinnen immer? „Es gibt noch soooo viel zu tun“.

  5. Bei Männern ist es genau anders herum. Verlieren sie den Job oder eine Wahl/Wettkampf, steigt die Chance das sie verlassen werden (If you lose your job, you will lose your woman. Not the next day, but the count down has begun…). Von einem ähnlichen Effekt bei Frauen habe ich noch nichts gehört.

  6. https://www.salonkolumnisten.com/fuehlen-was-sein-koennte/

    „Gefühle und Beobachtungen

    Doch nach der Überschrift kommt etwas völlig anderes. Es kommt ein Text, der für einen Außenstehenden völlig unerklärlich ist und Insider fassungslos machen muss. „Kurz vor dem Ende seiner Karriere kommen sich Glanz und Elend im Leben des Claas Relotius einmal ganz nah“, steht da. Ein sehr schöner Satz. Ein Romansatz. Der passende Einstieg in eine Reportergeschichte, in der wir die Büronummer von Claas Relotius erfahren und nach einer 40.000 Anschläge oder 20 Din-A4-Seiten langen Reise durch Relotius‘ beste Fake-Reportagen wiederum mit einem schönen Satz verabschiedet werden. „Und wenn es ihm gefällt, wie in ‚Jaegers Grenze‘, dann lässt er seine Hauptfigur auch einmal schießen, mit einem Sturmgewehr, mit scharfer Munition, in die Nacht hinein, einfach so, und weil es an den Schluss seines Märchens gerade so gut passte“, schreibt Fichtner. So endet ein Text, der als Nachricht angekündigt wurde, mit einem Märchen. Die W-Fragen sind irgendwo in dieses Stück verwoben, die Entschuldigung eingebaut zwischen Gefühlen und Beobachtungen des Reporters Ullrich Fichtner.“

    Spiegel = Opferabo

  7. Franziska Holzfurtner studierte Religionswissenschaft in München mit einem Schwerpunkt auf Säkularisierungsgeschichte. Sie promoviert dort derzeit zu theologischen Konzepten im Weltbild der zeitgenössischen Umweltbewegung. Sie ist mit Leib, Seele und Verstand ihrer bayerischen Heimat zugetan, ihre Hood ist Milbertshofen. Sie ist derzeit Stipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

    https://www.salonkolumnisten.com/autor/franziskaholzfurtner/

    Seit dem Anschlag in Toronto vergangene Woche hört man immer öfter von „Incel“. Unsere Autorin hat eine Analyse der Szene verfasst und erklärt, wie eine frauenfeindliche Verschwörungstheorie terroristische Anschläge inspiriert.

    https://www.salonkolumnisten.com/terror-des-kleinen-mannes/
    „Nicht bloß sexuell frustrierte Männer

    Incel (= Involuntary Celibacy) war eigentlich einmal ein legitimes Anliegen. Es war von seiner Gründerin als Ort gedacht, an dem Menschen, die unfreiwillig ohne Sex oder Partnerschaft leben, einander trösten und helfen können. Dass es hierfür ein Bedürfnis bei beiden Geschlechtern gibt, zeigen beispielsweise die deutschen „Absolute Beginners“, bei denen Unterstützung und Selbsthilfe im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch, Betroffene zu ermutigen, nicht zu verbittern und Wege zu finden, ihr Leben auch ohne einen Partner lebenswert zu machen.“

    Beschneidung: Vom Furor der Religionskritiker

    https://www.salonkolumnisten.com/furor-religionskritik/
    „Der hinter dieser Gedankenkapriole stehende Trick ist eine bestimmte Auffassung von „Religion“. Gräbt man nach deutschen akademischen Religionsdefinitionen, findet man hauptsächlich protestantische Religionswissenschaftler der ersten Stunde, wie Schleiermacher oder Otto.“
    „Im Internet kursieren Memes, die Religionen mit Penissen vergleicht, mit denen man privat herumspielen, aber sie Kindern nicht zeigen dürfe.“

  8. Die „Welt“ nimmt das dumm-grössenwahnsinnige Gefasel ihres Islamfaschistenkumpels Erdogan bierernst, um damit einen Proporz aufzubauen, mit dem man auf Trump eindreschen kann:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article185818704/Abzug-aus-Syrien-Warum-Trump-vor-Erdogan-kuscht.html

    Dabei erwähnt die „Welt“ noch, dass Erdogan den USA drohten. Aber dem Trump will man ja nicht glauben, stattdessen glaubt man an die überlegene Rationalität von Führer Erdogan!

    „Trump hatte in den regierungsinternen Beratungen ganz unverhohlen argumentiert, die von Erdogan angekündigte türkische Offensive gegen die kurdischen Truppen gefährde die US-Soldaten in Syrien…. “

    Übrigens geht es um 2000 US-Truppen, was ja erbärmlich wenig ist, sollte ein Angriff auf die erfolgen.

    Also nimmt man doch besser schnell die Kastanien aus dem Feuer, bevor was anbrennt. Dass Trump ihren Freund begünstigen möchte, darüber sollte die „Welt“ nicht so unverhohlen freuen:
    „….Trump belohnt ihn dafür, indem er grünes Licht für eine Invasion in Nordsyrien gibt“

  9. Aus der Kateogie „Herr, wir haben diesen Löffel gefunden“ (Life of Brian) dieses Elaborat des Deutschen Linkextremistenfunks, der den in der Linken grassierenden Antisemitismus natürlich nie sieht (man gehört ja selbst dazu), dafür aber in jeder absonderlichen Ecke danach sucht:

    Mit einem solchen Stern, nur weil er sechs Spitzen hatte, wollte man auch mal dem Trump Antisemitismus unterstellen. Tja, Leute, so ist ein Stern ist eben am einfachsten zu machen.

    • Und … don´t mess with Texas, äh, Minnesota, LOL

      View at Medium.com

      Wem bei der literarischen Allwissensheitsperspektive des Artikels nicht alle Warnlichter angehen, dem ist doch eigentlich nicht mehr zu helfen…. Der Siegeszug des fake Journalismus von Spiegel und all den anderen „links-progressiven“ Medien ist nur mit dem vollständigen Fehlen des Lehrens rigider Textanalyse an den Schulen erklärbar, statt dessen lehrt man dort gefühlige postmodernistische anything goes-Textinterpretationen, die neueste Veriante von dem, was man mal „Volksverdummung“ nannte!

      • Hab den Artikel mal gelesen. Schön fand ich, dass die zwei zur Zeit einzigen Kommentare darunter beide aus Deutschland stammen.

        Was mir einfiel, während ich dort las, wie von Relotius entweder Menschen erfunden oder tatsächlich existierende Menschen zu Karikaturen nicht ihrer selbst sondern unterbelichteter Hill Billys gemacht wurden, war der Name Werner Stahl.

        Kann sich noch einer an den erinnern?

        https://www.sueddeutsche.de/digital/maskulisten-poebeln-fuer-die-maennlichkeit-1.2968282

        Damals gab es ja in der „Manosphere“ auch arge Zweifel an der Authentizität dieses Typen. Nicht, weil man nicht glauben kann, dass es so durchgeknallte Typen gibt, aber die ganze Art, wie ihn der Herr Hurtz da darstellt ist dermaßen klischeehaft, so wirklich jedes negative Vorurteil über „Maskulisten“ erfüllend, dass es für ihn wirklich schon ein Sechser im Lotto gewesen sein müsste, gerade mit so einem Vogel ein Interview hinbekommen zu haben.

        Also mich würde es weder überraschen, wenn der gute Herr Hurtz da ebenso seine Story ein gutes Stück weit ausgeschmückt hat, noch wenn er nicht gar den Part mit „Werner Stahl“ völlig frei erfunden hat. Kann ja nicht sein, dass man einen sympathischen Mann wie Arne Hoffmann beim Thema Männerrechtler ganz alleine dastehen lässt. Da muss man doch unbedingt noch einen völlig Durchgeknallten dagegenstellen. Dass Arne ein echter Aktivist ist und „Werner Stahl“, falls er denn existiert, nur ein unbedeutender Twitter-Shitlord, von denen an jeder Bürgerrechtsbewegung (mindestens) ein paar Tausend dran hängen (am Feminismus wohl eher ein paar Millionen), das ist egal. Der Leser soll halt denken, ist irgendwie alles eins und gleich wichtig.

        Tja, nun könnte man sagen, die deutsche Presselandschaft kann sich da bei Herrn Relotius und den Postillen bedanken, die seine Machwerke ungeprüft durchgewunken haben, weil man wohl halt einfach zu gerne glauben wollte, was man da vorgesetzt bekam, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser Fall nur die Spitze des Eisberges darstellt.

        • Ergänzung: mit „bedanken“ meine ich natürlich für den entstandenen – oder besser gesagt – gesteigerten Vertrauensverlust in Dinge, die einem in deutschen „Qualitätsmedien“ so vorgesetzt werden.

        • „die ganze Art, wie ihn der Herr Hurtz da darstellt ist dermaßen klischeehaft“

          Vor allem das „ich bremse auch für Frauen“-Aukleber auf dem Auto, den er im Wegfahren zum Abschied sieht!

          Ganz genau, eggs ectly, lol

  10. Leider etwas verspätet:

    Dipl.-Biologin Dagmar Neubronner (u.a. mit v.a. entwicklungspsychologisch pädagogischem Arbeitsbackground), frisch gefeuert, erstmalig und frei vortragend zu:
    „Frühsexualisierung und Gender Mainstreaming — Hintergründe und Perspektiven“

    „Die perversen Wurzeln des Feminismus und Gender-Mainstreaming“

  11. Und jetzt Rückzug aus Afghanistan, angeblich … ?

    „The Trump administration is actively considering plans for a significant drawdown of American troops in Afghanistan that could begin in as soon as several weeks, multiple officials said“

    Muss wohl dieses Schach in fünf Dimensionen sein, das Trump da spielt? lol

  12. „The word “gaslighting” has lately become an all-purpose term of abuse in political arguments. Its journey from the pages of Psychology Today to the flame wars of Twitter offers us a useful perspective to examine the way our language is changing in this age of polarization. Words are becoming weaponized, and the old-fashioned idea that we can reach mutual understanding through honest debate is breaking down. The excessive use of “gaslighting” is a case study in how political speech is evolving from a discourse of persuasion to one of demonization. …..“

    https://www.commentarymagazine.com/articles/gaslight-unto-nations/

    „“Gaslighting” feels like one of those trendy words that becomes au courant for a couple of years and then devolves into a punch line. (“How many men’s rights activists does it take to change a lightbulb?” one online meme asks. “None, they still use gaslighting.”)“

    😀

    • „Like the Freudian sniffing out “denial,” or the Marxist denouncing “false consciousness,” the “gaslight” accuser holds the linguistic high ground, uniquely qualified to determine the true meaning of everyone else’s words.“

  13. The idea that humanity isn’t just getting a bit warmer, with consequences that may range from serious to not quite so serious, but that we’re facing extinction isn’t rooted in accepted science. But it is part of the theodicy of environmental Götterdämmerung.

    This sort of thinking was on display in the New York Times on Monday when it published a piece by Clemson University philosophy professor Todd May that posed the question “Would Human Extinction Be a Tragedy?”

    Doubtless, it didn’t surprise many of the Times’ readers that his answer was something of a mixed bag. From his point of view, humans do so much damage to the planet and cause so much suffering to animals that he considers it inarguable that our extinction as a race would be, on balance, a good thing. While he does acknowledge that humanity has achieved some greatness in certain respects, he’s far from certain that even our best achievements — the works of Shakespeare or the accumulated treasures of art in the Louvre Museum in Paris — are worth much human sacrifice, let alone all the trees and animals that have been killed to sustain those of us who enjoy such nice things.

    https://www.nationalreview.com/2018/12/environmental-activism-resembles-religion-sin-punishment/

    • „environmentalists frame the issue as an apocalyptic choice. They consistently exaggerate the dangers and regularly shift the dates of total catastrophe so as to keep feeding the fears of the public even if these assertions have little to do with the actual scientific findings that we are supposed to venerate as revealed truth.“

      Absolut richtig, ein völlig irrationaler apokalyptischer Selbstbestrafungs-Wahn einer typisch religiösen Weltsicht macht sich breit.

  14. Journalismus kann auch anders, Feminismus kann nur lügen — wie jeder fanatische Extremismus. Relotius ist doch geradezu harmlos gegen die Typen von „Metoo“, diesen soziopathischen Woody-Allen-Sohn zB….

  15. Wehe Boko Haram halten 200 Mädchen von der Schule fern oder in Niedersachsen entsteht ein Schweineschlachthof, dann ist aber was los!

    Först Wörld Görl Pröblöms

  16. As Bloomberg’s reporters observed, Taliban’s old guard is being rehabilitated, which bodes ill for the future of Western negotiations with the fundamentalist organization. So, too, does Pakistan’s release of a senior Taliban leader, Mullah Abdul Ghani Baradar, after seven years in custody—a move that conspicuously followed Washington peace envoy Zalmay Khalilzad’s visit to Islamabad earlier this month.

    https://www.commentarymagazine.com/foreign-policy/asia/afghanistan/americas-prolonged-humiliation-afghanistan/

    • The question now is whether Trump is on the verge of becoming a 21st Century cyber-age Jimmy Carter—doubting the value of American military power, assuming its use will only make things worse, and signaling to America’s adversaries a general retreat. Carter’s behavior in this regard led to a series of adventurous moves against the United States. From Central America to Cuba, from Iran to Afghanistan, Carter struggled to navigate the third and fourth years of his presidency because his own worldview suggested these things weren’t supposed to happen.

      https://www.commentarymagazine.com/foreign-policy/james-mattis-resignation/

      Die Pointe: der oben, im ersten Zitat, genannte US Botschafter stammt aus der Carter-Ära!

  17. https://jungefreiheit.de/kultur/literatur/2018/psychosen-im-gefuehlsgeleiteten-hippiestaat/

    „So ein kindlicher Narzißmus wirkt bei Vierjährigen drollig, bei einer Politikerin jenseits der Fünfziger ist er ein sicheres Indiz fehlender Reife in Geist und Charakter. Trotzdem wäre sie 2017 fast Ministerin, womöglich Außenministerin geworden, und fast alle großen Medien fanden es schade, daß sie es am Ende doch nicht wurde.“

    „Moralistische Infantilisierung“

    Göring-Eckardt ist, wie Raymond Unger in seinem Buch darlegt, repräsentativ für die Alterskohorte, die heute in Politik und Medien die Führung innehat. Der Autor spürt den Gründen für die „moralistische Infantilisierung“ der Generation nach, der er – 1963 geboren – gleichfalls angehört.“

    „Unger arbeitet mit dem Instrumentarium der Psychoanalyse und Psychotherapie. Das fehlende Vorbild des Vaters wirkt neben den anderen transgenerationellen Traumata so einschneidend, weil die Väter die Brücke zur Erwachsenenwelt bilden. Zudem ist die Armee als ein Ort der Initiation, wo junge Männer sich von der Mutterbindung lösen, ausgefallen. Unger gibt damit eine Antwort auf die Frage: „Was sind das also für Männer, die eine kinderlose Frau zur ‘Mutti’ der Nation stilisierten – eine regressiv, kollektive Projektion sondergleichen?““

    Wenn man die fehlende Vätergeneration lieb fragt, dann geben die auch sehr ehrlich zu einem enormen Weiberüberschuss gegenüber gestanden zu haben.

    „Die Betroffenen befinden sich in der „genetischen Sackgasse“, in der die toxischen Beimischungen der Familiengeschichte kulminieren und die „persönliche Selbstablehnung im politischen Handeln kollektiviert wird“. Es gibt heute unter den etablierten Politikern und Journalisten kaum einen, der ein positives Verhältnis zum eigenen Land hat.“

    „Fokus auf die mentale Konditionierung der Deutschen

    Der Autor hat sich bewußt auf die mentale Konditionierung der Deutschen durch den Krieg und die Kriegsfolgen fokussiert. Die Rahmenbedingungen nach 1945 – die beschränkte Souveränität, die Umsetzung alliierter Umerziehungskonzepte, die Teilung des Landes – werden sekundär behandelt. Das ist kein Manko, vielmehr ein Anknüpfungspunkt und eine Aufgabe für weitere Untersuchungen.

    An einigen Stellen möchte man widersprechen, etwa anläßlich der undifferenzierten Abwertung der Proteste gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen Anfang der 1980er Jahre. Gewiß wurde der Widerstand vorwiegend emotional vorgetragen, doch er ließ immerhin einen politischen Restinstinkt erkennen im Angesicht der Tatsache, daß im Ernstfall fremde Mächte über die physische Existenz das eigenen Landes verfügen durften. Dieser Restinstinkt, lautet die bittere Schlußfolgerung aus Ungers Buch, ist erstorben.“

  18. Fett! Danke fürs Posten des JF-Artikels!
    Endlich werden meine Überlegungen zu dem Thema auch von einem fachlich noch besser Informierten bestätigt. Die Rezension des Buches beschreibt bis ins Detail gleich, zu welchen Schlüssen ich selbst in den letzten Monaten gekommen bin. ^^ Allerdings sind in meinen Überlegungen noch ein paar mehr psychologische Zusammenhänge mit eingeflochten, sodass ich noch einige gesellschaftlich-politische Dinge/Details mehr und wechselseitige Beeinflussungen dieser untereinander erklären kann — vielleicht sollte ich wirklich auch ein Buch darüber schreiben … achje … Erst mal werde ich mir das rezensierte Buch selbst gönnen. 😀

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