„Ich bin ein Mann, 23 Jahre alt und hatte noch nie eine Freundin, ich habe noch nie ein Mädchen geküsst, ich hatte noch nie in meinem Leben Sex und noch nie hat sich eine Frau in mich verliebt“

Ein Leser schreibt mich an, weil es mit den Frauen nicht so richtig klappen will (und ich stelle es mit seiner Zustimmung als Artikel ein):

Hallo,

Ich habe seit vielen Jahren folgendes Problem: Ich bin ein Mann, mittlerweile 23 Jahre alt und hatte noch nie eine Freundin, ich habe noch nie ein Mädchen geküsst, ich hatte noch nie in meinem Leben Sex und noch nie hat sich eine Frau in mich verliebt.

Ich werde in der Öffentlichkeit oder in der Disko nie von Frauen angesprochen oder angelächelt und niemals von Frauen über Facebook oder sonstige Plattformen angeschrieben. Ich selbst spreche keine Frauen mehr an, das habe ich bereits vor einigen Jahren aufgegeben, weil es keinen Sinn hatte. Ich habe außerdem oft genug beobachtet, dass attraktive Männer keine Frauen ansprechen müssen, weil die Frauen selbst auf diese Männer zugehen.

Ich bin ein sehr realistischer Mensch und bin davon überzeugt dass ich zu hässlich bin und deshalb abstoßend auf Frauen wirke. Das Aussehen ist das wichtigste und ein gut aussehender Mann wäre sicher nicht gegen seinen Willen Jungfrau.

Ich bin kurz davor, in den Puff zu gehen, weil ein sehr starkes Bedürfnis nach Sex und wirklich große Lust dazu habe. Ich will auch endlich wissen wie es ist und ich will meine verpasste Erfahrung so schnell wie möglich nachholen. Aber ich möchte es lieber schaffen, ohen dafür bezahlen zu müssen. Nur, ohne sexuelle Erfahrung halte ich es nicht mehr aus. Ich habe ein paar Bücher und Artikel zu PICKUP gelesen, aber das hat mich nicht wirklich weiter gebracht.

Meine Frage ist, wie kann man denn auch wenn man so hässlich wie ich aussieht bei frauen begehrt sein und Sex mit verschiedenen Frauen haben bzw Freundinnen bekommen? Wie kann man es mit so einem Aussehen erreichen, dass eine Frau sich in einen verliebt? Wie kann man es schaffen, dass Frauen von selbst auf einen zukommen und mich ansprechen?

Ich habe viele Artikel auf ihrer Website gelesen. besonders gut daran gefällt mir, dass alles sehr logisch und realistisch beschrieben und erklärt wird.

Dem Bild nach sieht er ganz normal aus. Insofern ist seine Idee zu hässlich zu sein, erst einmal merkwürdig. Er ergänzt:

Ich dachte, vielleicht kann ich hier ein paar Tipps bekommen, die wirklich helfen. Alle Frauen sagen immer zu mir, ich würde gut aussehen und sei nicht hässlich. Aber gleichzeitig sagen Frauen, die mir gefallen, dass ich nicht ihr Typ bin.

Das bestätigt eher meine Einschätzung, dass es nicht am Aussehen liegt. Eher ist „Antigame“ zu vermuten, evtl zu schüchtern, zu unselbstbewußt etc. Ich schrieb darauf hin:

also ich kann mir nicht vorstellen, dass es am Aussehen liegt. Das ist doch vollkommen okay. Was findest du denn so schlecht an dir? Es dürfte weitaus eher das schlechte Selbstbewußtsein sein. Du scheinst doch einige Frauen um dich herum zu haben, wie kommst du denn mit denen zurecht?

Seine Antwort:

Ich bin eigentlich auch zufrieden mit meinem Aussehen. Weiß nicht, was ich verbessern soll. Aber trotzdem habe ich bis heute keine Freundin und keinen Sex gehabt. Und leider sagen Frauen die mir gefallen meistens dass ich nicht ihr Typ bin. Ich habe schon einige Frauen um mich herum, aber mit denen bin ich nur befreundet. Und zu mehr reicht es dann leider nie. Ich bin auch ständig unterwegs und lerne Leute kennen, aber es passiert einfach nichts. Ich bin nur 1,75 groß und Bin ziemlich dünn vllt hat es damit etwas zu tun.

Kannst du mir ein paar Tipps geben? Ich erlebe auch öfter mal, dass Jungs sogar von Frauen angesprochen werden. Wie kann man so etwas schaffen? Kannst du mir einen Ratgeber bzw ein Buch empfehlen, in dem alles komplett steht, wie man diese Anziehung in Frauen auslöst? Ich habe Lob des Sexismus und Der Kompass gelesen. Bin halt auch ein bisschen schüchtern, aber verklemmt bin ich nicht.

Auf jeden Fall will ich jetzt gerne mal sexuelle Erfahrung sammeln und auch die verpassten Jahre nachholen.

Ich denke mein größtes Problem ist, dass ich für mein Alter krass zu jung aussehe. Ich bin 23 und werde meistens auf 16-17 geschätzt. Das würde mir auch von vielen Frauen bestätigt, dass ich so ein babyface bin. Leider kann ich daran nicht viel ändern. Habe mir einen Bart wachsen lassen, aber viel bringen gut das nicht. Vielleicht habe ich ja zu wenig Testosteron.

Also als Problem:

  • sehr jung aussehend, „Babyface“
  • nicht groß, aber auch nicht sehr klein
  • eine gewisse Widersprüchlichkeit bei Aussehen (bin abstoßend/weiß nicht was ich ändern soll)
  • Frauen sagen „er ist nicht ihr Typ“

Mein nächster Kommentar:

warum meinen sie denn, dass du nicht ihr Typ bist?
Dein Ziel sollte nicht sein von Frauen angesprochen zu werden, sondern das Frauen, wenn du dich mit ihnen unterhältst dich attraktiv finden.
Es gibt ein Audio-Programm von David Deangelo, Cocky Comedy, dass erklärt einiges dazu ganz gut. Kann man auch als Torrent bei den einschlägigen Seiten finden. Das würde ich dir empfehlen.

Hast du dir schon mal das Grundschema angeschaut:
An welcher Stelle fliegst du raus / hast du Probleme?

Sein nächster Kommentar:

Okay ja das habe ich mir schon mal angeschaut. Aber würden sie mir nicht zustimmen, das ein wirklich sehr gut aussehender Mann so etwas nicht beachten muss? So jemand wird doch grundsätzlich auf der Strasse von Frauen angelächelt oder sogar angesprochen. Ich werde nie angelächelt, die Frauen schauen nur auf den Boden. Und bei Lovoo und Tinder habe ich auch keine Matches

Es klingt für mich als wolle er sich letztendlich gar nicht wirklich ändern, allenfalls wäre er gerne hübsch und dann verändern die Frauen ihr Verhalten.

Damit ist natürlich schwer zu arbeiten. Sich in den Gedanken hinein zu steigern, dass man hässlich ist, ist erst einmal nicht hilfreich, es ist sowohl ein „limiting belief“, also ein Weg sich selbst zu beschränken, es ist „Antigame“, weil man damit eben auch ausstrahlt, dass man meint ihrer nicht wert zu sein und es ist auch eine Flucht vor den tatsächlichen Ursachen, denn er sieht ja okay aus. Um mal ein Beispiel zu nennen: Leonardo DiCaprio hat ein Babyface und hatte schon die ein oder andere Frau.

Er ergänzt:

Warum sollte es mein Ziel sein, dass Frauen mich erst dann attraktiv finden, wenn ich mich mit ihnen unterhalte? Das kostet doch viel mehr Energie als wenn man gut aussieht

Das geht aus meiner Sicht in die gleiche Richtung. Er hofft auf einen einfachen Weg.

Nur er wird eben nicht über Nacht eine 10 werden. Klar kann er Sport machen, aber das macht ihn nicht größer und sein Selbstvertrauen und sein Typ wird sich auch nicht ändern.  Selbst wenn er einen sehr guten Körper hat, wird er sich dann eben noch zu klein und sein Gesicht als zu jung ansehen.

Was nicht bedeutet, dass ich dagegen bin, dass er seinen Körper verbessert. Das würde ich jedem raten: Ein paar Muskeln und ein sportlicher Körper können einen attraktiver machen und ein anderes Selbstvertrauen bringen. Man sollte nur nicht NUR darauf setzen, gerade wenn wie hier aus meiner Sicht die Probleme in anderen Bereichen liegen.

Meine Antwort:

“ Aber würden sie mir nicht zustimmen, das ein wirklich sehr gut aussehender Mann so etwas nicht beachten muss?“

dazu habe ich einen Artikel
https://allesevolution.wordpress.com/2012/10/14/game-pickup-fur-gutaussehende-manner/

Aber es ist aus meiner Sicht wenig effektiv sich auf Schönheit zu konzentrieren. Du siehst ja bereits okay aus. Du müsstest Frauen bekommen. Wenn das nicht klappt, dann machst du etwas grundlegendes falsch. Und solange du das falsch machst wirst du dich selbst behindern.

Etwas an dir ist vielleicht schlicht „Antigame“. Arbeite daran statt nur am aussehen. Frauen sind weit weniger optisch als Männer

Und dann noch:

du scheinst nicht der Aktive sein zu wollen. Du suchst einen Weg, bei dem Frauen die Arbeit machen. Sehe ich das richtig?
Dabei hast du doch weibliche Freunde, wenn ich das richtig sehe. Gehst du mit denen nicht normal um? finden die dich witzig?
Aus meiner Sicht ist „cocky comedy“ ein sehr einfacher Weg wesentlich attraktiver zu wirken. Und eine andere Einstellung hilft auch. Du scheinst dir selbst keinen hohen Wert beizumessen. Das wäre „inner Game“
https://allesevolution.wordpress.com/2012/04/19/inner-game/

Wie man sieht waren meine Antworten relativ kurz. Das liegt einmal daran, dass Facebook ein mieses Interface hat, wenn man mit einem Profil nicht den Messenger nutzen möchte und vom Smartphone aus antwortet. Und zum anderen daran, dass eine solche Ferndiagnose natürlich immer schwierig ist.

In einem Artikel zu einem Beitrag aus einem „Absolute Beginner“-Forum habe ich mal verschiedene „AntiGame“-Faktoren aufgelistet:

Hier werden starke „Anti-Game“-Mechanismen aufgeführt, die bei evolutionärer Einordnung auf einen geringen Partnerwert bzw. Sexual Market Value (SMV) schließen lassen.

  • negatives Verhältnis zu eigenen Sexualität
  • sexuelle Minderwertigkeitsgefühle
  • Jammern
  • Passivität
  • Selbstmitleid
  • Fishing for Compliments
  • Needyness in Bezug auf Sex
  • Entitlement („so langsam steht mir eine Frau zu“)
  • Frau wird nicht als emotionale Verbindung, sondern als reines Statussymbol gewollt (aber gleichzeitig dabei aufs Podest gestellt)
  • keine hinreichendes Interesse an einer emotionalen Verbindung.
  • kein „willing to emote“

Viele dieser Mechanismen sind Indikatoren dafür, dass andere Frauen nicht an einen interessiert sind und man auch ansonsten keinen Status hat.

Das Gemeine an diesen Faktoren ist, dass sie sich gegenseitig verstärken können. Wer keinen Erfolg beim anderen Geschlecht hat, der entwickelt Minderwertigkeitsgefühle, verkrampft, Jammert, meint, dass ihn „die Frauen“ doch nun langsam mal besser behandeln müssten, entwickelt negative Gefühle gegenüber Frauen, wertet sie ab und kann noch weniger eine Verbindung zu ihnen eingehen.

In diesem Fall hilft wohl nur, eine vollkommen neue Perspektive auf sich selbst und Frauen zu gewinnen, damit man aus diesem Kreislauf ausbrechen kann. Das ist allerdings verdammt schwer

Ich sage nicht, dass die obigen Punkte bei ihm vorliegen. Er scheint ja weibliche Freunde zu haben, es klingt eher als wäre er „zu nett“.  Er schafft es nicht, dass Frauen ihn in einem romantischen, sexuellen Kontext sehen. Es wäre also in gewisser Weise ein Friendzone Problem.

Dort schrieb ich bereits:

Der Fehler, den derjenige hier gemacht hat ist klassisch und folgt meiner Meinung nach aus dem verschiedenen Aufbau von sexueller Lust bei Männern und Frauen.

Während Männer üblicherweise bei einer Frau, die ihren optischen Ansprüchen genügt, bereits Sex haben wollen und insofern noch das Kennenlernen hinzukommen muss für eine Beziehung, bauen Frauen sexuelle Lust zwar auch über den Körper, aber eher über das Verhalten des Mannes auf. Wer also nicht extrem gut aussieht, der muss entsprechendes Verhalten bringen, damit eine Lust auf Sex entsteht. Er muss also sozialen Status demonstrieren, vielleicht etwas positive Dominanz, oder um es in der Pickupsprache zu sagen

Er muss Attraction aufbauen, also Attractionswitches  bedienen.

Und die klassischen „Switches“ sind eben:

  • Pre-selected by women („Von anderen Frauen für gut befunden)
  • Leader of men. (Anführer anderer Menschen)
  • Protector of loved ones (Beschützer von ihm Nahestehenden)
  • Willing to emote (In der Lage gesunde Gefühlsbindungen einzugehen)

Im Grundmodell nach Mystery stellt sich das wie folgt dar:

A2: Female-to-Male Interest

In A2 phase, you should create attraction. Some pickup routine in this stage like:

1. DHV: Demonstrate high value, using gimmick, magic, psychic routine, humor ……

2. Storytelling

3. AMOGing

4. Coky&Funny

5. Push-and-Pull

„Attraktion aufbauen“ ist etwas, was man lernen kann und was eine enorme Wirkung hat. Es ist nicht wichtig, dass man dazu diese oben genannten Techniken verwendet, es sind nur Krücken, die bestimmte Punkte eben sehr gut bedienen. Man muss das für sich richtige finden, aber dazu muss man erst einmal verstehen, wie es funktioniert.

Es ist in vielen Fällen schlicht die Darstellung eines hohen Status, aber auch gerne kombiniert damit, dass man herausfordernd ist, lustig, Interaktionspotential gibt und Interaktion einfordert. Es ist die Darstellung, dass man jemand ist, der sich lohnt, an dem sie Interesse haben sollte, für den sie aber auch selbst etwas tun muss und für den man auch etwas machen muss.

Ich hatte dazu auch etwas in diesem Artikel zu „Gib Frauen beim Flirten keine direkte Antwort, es sei denn es ist Nein“ geschrieben, in dem es darum geht Gespräche interessanter und herausfordernder zu machen.

Ich fand damals die Erklärungen von David DeAngelo dazu gar nicht schlecht und sein „CockyComedy“ hat mir viel geholfen. Andere mögen es auf andere Weise angehen und natürlich hängt es auch von der Frau ab, die man für sich interessieren möchte. Aus meiner Sicht wäre ein Grundsatz: Wer eine Frau im Guten herausgefordert hat, so dass sie sich in einem spaßigen Wettstreit mit einem sieht, der hat ganz gute Karten.

Wer nur davon träumt, dass er besser aussieht, der wird hingegen nicht viel erreichen. Natürlich muss man jeweils entscheiden, ob einem das die Sache wert ist. Aber das ändert ja nichts an dem Weg.

Dann noch ein Hinweis auf eine andere Falle: Wer natürlich meint, dass er als erstes gleich (oder jemals) eine 10 bekommt, der wird sich ebenso selbst ausbremsen. Es mag auch schlicht daran liegen, dass man zu hoch ran geht. Wer sich selbst für eine 6 hält, der sollte es eben bei einer weiblichen 6 probieren. Und weiter Abstriche für den Stand seines „Games“ machen.

Was wären eure Tipps?

203 Gedanken zu “„Ich bin ein Mann, 23 Jahre alt und hatte noch nie eine Freundin, ich habe noch nie ein Mädchen geküsst, ich hatte noch nie in meinem Leben Sex und noch nie hat sich eine Frau in mich verliebt“

  1. Am Aussehen kann es nicht liegen. Ich bin teilweise mit 25 ±3 Jahren noch nach dem Ausweis gefragt worden, wenn ich Alk kaufen wollte. Mit einer Freundin auf eine Party von deren Bekannten: „Hey verarsch mich nicht, der (also ich) hat doch höchsten nen Mofaführerschein und keinen Autoführerschein.“
    Mit ein paar Kumpels über einen Straßenpuff gegangen, der einzige, der von einer mütterlichen Hure mit „Hey Schatzi, komm doch mal her.“ angesprochen wurde, war ich.
    Frauen und ein Problem, weil ich zu jung ausgesehen habe? Nee, ganz sicher nicht. 😉

    Wenn, dann ist die Außenwirkung wohl dir Ursache für die unfreiwillige Abstinenz. Ein Duckmäuser zu sein, nie die Klappe aufzukriegen – und wenn eher jammernd und weinerlich sein böses Schicksal zu bedauern, könnte ein Grund sein, warum Frauen keine Lust haben.
    Raus gehen, Leute treffen, Spaß haben, hin und wieder mal eine Frau ansprechen – und auch den einen oder anderen Korb kassieren. Was einen nicht umbringt, macht einen stärker.
    Ich würde an seiner Stelle heute noch damit anfangen. Man ist nicht ewig jung…

  2. Dazu könnte ich einiges mehr schreiben, als ich momentan Zeit habe. Vielleicht später mehr.

    Nur ein Aspekt:
    Er schreibt überhaupt nichs über Beruf/Hobbys/Interessen.
    Vielleicht fehlen ihm die interessanten Gesprächsthemen.
    Durch Erwerb von überdurchschnittlichem Wissen und Können lässt sich Selbstvertrauen aufbauen, durch das eine anziehende, selbstsichere Ausstrahlung entsteht.

    Ansosnten – auch wenn ihm das kein Trost sein dürfte – Männer werden erst ab ca. 30 so richtig attraktiv. Seine besten Zeiten stehen noch bevor.

    • ja richtig.
      Es nützt nichts einen auf Alpha zu machen, wenn er nicht der Typ ist.
      Mann kann auch ohne da in der Hackordnung mitzumachen, wenn man nur irgendwie interessant ist , spezielle Fähigkeiten, Talente, Wissen hat, attraktiv sein. ABER dann, vielleicht nicht für die übliche Durchschnittstussi, die 10, 9, oder 8 nach der er vielleicht unbewusst sucht.
      Der Anteil brauchbarer Frauen ist zwar gering, aber auch nicht wieder sooo gering wie vielleicht MGTOWler manchmal suggerieren. Männer machen auch oft den Fehler nur die Orchideen zu sehen, nicht die Mauerblümchen.
      Ein entscheidender Aspekt bei ihm scheint mir auch zu sein, vielleicht muss er auch mehr Nähe zulassen können.

      Das mit den 30 ist etwas kritisch, da haben die viele Frauen ihre besten Zeiten schon hinter sich.

      • „Männer machen auch oft den Fehler nur die Orchideen zu sehen, nicht die Mauerblümchen.“

        Das ist sicherlich richtig. Ich allerdings habe ich immer ein nettes Mauerblümchen gesucht (schon weil ich weiß, dass es nie funktionieren würde, wenn ich mit einer Frau zusammen wäre, für die sich viele andere Männer auch interessieren und sie sich dessen bewusst ist), musste dabei allerdings feststellen, dass 1. auch die meisten Mauerblümchen nicht wirklich nett sind, und 2. auch die wenigen netten Mauerblümchen im wesentlichen dieselben Kriterien bei der Männerauswahl haben wie „normale“ Frauen.

        • Sehe ich auch als Problem. Unattraktive Frauen haben keine geringeren Ansprüche. Das heißt für mich, ich investiere in eine ungepflegte und von Natur aus unansehnliche Frau nicht weniger als in ein Supermodel.
          Das war auch der Grund, warum ich viele Frauen irgendwann ablehnte, da die Hässlichen auch die Hand aufhalten.

        • Zustimmung. Das musste ich leider auch feststellen. Die bleiben lieber unbemannt als einen unauffälligen normalen Mann zu nehmen.
          Die Luft wird dünn für unsereins …

        • „Mauerblümchen“ impliziert ja, dass da eine versteckte Attraktivität vorliegt. Und diese versteckte Attraktivität sehen natürlich auch andere Männer. Und hoffen ebenso wie du auf ein Schnäppchen.

          Moderat hübsche – (vermeintlich) normale – Frauen, Typ „Girl next door“ sind doch der beliebteste Typus Frau überhaupt.

          • Nun ja, die meisten Mauerblümchen haben erheblich weniger „Auswahl“ als die offensichtlich attraktiven Frauen, da wäre es aus meiner Sicht nicht so sehr fernliegend, ein anderes Verhaltensmuster zu erwarten.

    • Nach ein paar Punkte:

      Warum sollte es mein Ziel sein, dass Frauen mich erst dann attraktiv finden, wenn ich mich mit ihnen unterhalte?

      Weil es genau so ist. Ein Mann wird erst dann attraktiv, wenn er aktiv auf die Frau zugeht, sich nicht gleich abwimmeln lässt, und ein einigermaßen interessantes Gespräch führen kann.
      Ein Mann kann noch so toll aussehen – wenn er ein Langweiler ist, hat er keine Chancen.

      Kleine Annekdote zwischendurch:
      Habe vor einiger Zeit einen blendend aussehenden Mann kennengelernt, optisch einfach nur Wow!
      Dann macht er den Mund auf und .. quäksige Stimme. Mich schaudert jetzt noch, wenn ich daran denke.

      Auch andere Kleinigkeiten (z.B. Deogeruch) können abstoßend wirken.

      Zu den 1.75 m:
      Es gibt genügend zierliche Frauen, für die das ausreichen sollte.

      • Nein. Die zierlichen Frauen wollen meistens die großen Schränke.
        Ich habe einen Kumpel, der ist 1.65m groß, hat das absolut markante sexy VikingFace, ultrageile Haare+Bart, nützt ihm rein gar nichts, der kriegt keine Frau, weil er schlicht zu klein ist.

        • Ein ehemals bester Freund von mir ist 1,67m, hat eine riesige Nase und ist auch noch ziemlich spießig. Es hat lange gedauert, er war nie bei Frauen erfolgreich. Aber jetzt ist er 28 und ich habe ihn letzte Woche im Anzug mit einer Frau im Hochzeitskleid gesehen. Wenn man als Mann klein ist, aber wenigstens gut aussieht, dürfte es doch schon funktionieren. Das Problem ist, je mehr man sich seiner Minderwertigkeiten bewusst ist, umso weniger gut spielt man das Game und dann führen die Minderwertigkeiten eben tatsächlich dazu, dass man keinen Erfolg hat. Gerade in einem durch Partnerwahlkriterien ziemlich begrenztem „Jagdgebiet“ (Quasi nur Frauen unter 1,65 = 60-70 % der Frauen scheiden per se aus).

        • Da fehlt dann häufig die weibliche Solidarität, um Resourcenkonflikte abzufangen.
          Für eine Frau mit 1.6 m wäre dein Kumpel völlig OK. Was braucht sie einen, der dreißig Zentimeter größer ist, und dann für eine große Frau nicht mehr verfügbar ist.
          Wenn jede sich ungefähr an ihr Quantil halten würde, ginge die Verteilung so wunderbar auf.

          • Die tragen ihre Feen auf Händen, ganz klar. 😉
            Es schert die Püppi mit dem 2-Meter-Mann aber doch nicht.
            Eine hat das auch mal ganz niedlich erklärt, ihr Schutzbedürfnis ist so groß, da geht nur ein Hüne. Immerhin ehrlich.

          • Tja, genau diese Gleichgültigkeit gegenüber den Bedüfnissen anderer meinte ich mit fehlender Solidarität.
            Püppi hätte doch nun wirklich eine Riesenauswahl (pun not intended) an besser kompatiblen Männern.

            Und die Männer bezahlen dieses Missverhältnis dann mit Rückenschmerzen.

          • Weil mein Mann mit seinen 180 cm totaler Durchschnitt ist, haben unsere Mädels nach der sozusagen günstigsten Formel eine rechnerisch zu erwartende Mindestgröße von ca. 158 cm (ein Junge hätte derselben Erwartung zufolge immerhin auf zumindest 172 cm kommen müssen); ich hoffe natürlich, dass das noch mehr werden wird…

            Kleine Frauen, die sich „große“ Männer suchen, handeln im Hinblick auf den Nachwuchs sehr vernünftig. Große Frauen, die keine kleineren Männer wollen, eher nicht.

            (Und das mit den Rückenschmerzen ist auch Unfug. Bei unseren 30 cm Unterschied geht sogar noch Sex im Stehen erstaunlich easy. First Love war 190 cm, da habe ich dafür schon Schuhe mit Absatz und Plateau „gebraucht“)

          • Dass diese „Formel“ (du beziehst dich doch auf Mittelwert von Vater und Mutter, plus 6 cm für Jungen, bzw. minus 6 cm für Mädchen) nur einen statistischen Zusammenhang beschreibt, und bei individuellen Familien höchstens zufällig mal zutrifft, scheint dir nicht ganz klar zu sein.

            Schön für euch, wenn ihr da anatomisch gut kompatibel seid. Nutzt das doch aus!
            Ich habe allerdings in solchen Konstellationen schon so oft gehört: „Da müsste ich mich dauernd runterbücken“, „da kriege ich Rückenschmerzen“, „da hatte ich immer Angst, sie zu verletzen“, ..

          • Es sind 7 cm +-. Soweit ich weiß, gehen die Annahmen bis zu +-13 cm.
            Und natürlich weiß ich, dass das nicht stimmen muss.
            Sonst wäre ich ja schon min. 4 cm größer.

      • Kleine Annekdote zwischendurch:
        Habe vor einiger Zeit einen blendend aussehenden Mann kennengelernt, optisch einfach nur Wow!
        Dann macht er den Mund auf und .. quäksige Stimme. Mich schaudert jetzt noch, wenn ich daran denke.

        Du musst dir allerdings die Frage gefallen lassen, ob er überhaupt erst so weit gekommen wäre, seine quäksige Stimme zu präsentieren, wenn er grottenhässlich ausgesehen hätte.
        Mag ja sein, dass du dem Aussehen weniger Wert beimisst als andere Menschen. Ganz allgemein ist Aussehen aber ein wichtiger Faktor im Leben. Nicht nur bei der Partnerwahl, sondern auch bei der Art und Weise, wie jeder Mensch einen anderen Menschen beurteilt.

        Menschen, die allgemein als „schön“ bezeichnet werden, kommen in der Regel bei jeglicher Bewertung, inklusive der Attraktivität, besser weg. Was sich natürlich auch auf die Karrieremöglichkeiten auswirkt, was für die durchschnittliche Frau dann wohl auch wieder ein Argument ist.

        • Das hatte nichts mit Partnerwahl zu tun. Ich traf ihn zu einem ganz anderen Anlass, habe mir damals eigentlich gar keine Gedanken drüber gemacht, ob er früher für einen ONS in Frage gekommen wäre.

          Nach meiner – nicht unbedingt repräsentativen – Erfahrung besteht allerdings eine merkliche Korrelation zwischen gutem Aussehen und eher mieser Sex-Performance.

          • Nach meiner – nicht unbedingt repräsentativen – Erfahrung besteht allerdings eine merkliche Korrelation zwischen gutem Aussehen und eher mieser Sex-Performance.

            Vielleicht ist es aber auch nur eine überzogene Erwartungshaltung, die nicht erfüllt wird.

            Kleider machen Leute, das Aussehen auch. Das ist zwar nicht fair – aber das Leben ist halt nicht fair. 😉

        • Wenn Anne hier anekdotisch die Tatsache in die Diskusson einbringt, daß es mehr als nur den optischen Sinn gibt, dann ist das m.E. ein äußerst wichtiger Punkt, der viel zu oft vergessen wird.

          Mein typisches Beispiel wäre die Olfaktorik gewesen.
          Jemand, den man „nicht riechen“ kann, kann noch so supi aussehen, es wird immer ein gewisses Mindestdistanzbedürfnis näheren Kontakt verhindern ( oder abbrechen ).

  3. X hat ja durchaus recht, damit, dass eine männliche 9 oder 10 sich nixht mehr allzuviele Mühe geben muss, um angesprochen zu werden. 5 bis 10% der Männer habe es also,beim ersten Schritt leichter als er.

    Auch ein 9 oder 10 muss aber, nachdem die Frau den Kontakt hergestellt hat, dafür sorgen, dass sie das Interesse nicht gleich wieder verliert.

  4. Ich spreche jetzt aus meiner Erfahrung. Ich hätte meine erste Freundin und Kuss mit über 23. Da kenne ich seine Situation.
    Was man erstmal sehen sollte, ob man Interesse nicht bemerkt.
    Ich habe oft gedacht, Frauen sind nicht interessiert , obwohl das Quatsch war.
    Mit 23 hatte das erste Mal eine Frau Interesse, da habe ich auch direkt zugegriffen.
    Zu den Nutten bin ich zwiegespalten einerseits war es gut, dass ich vorher üben könnte. Andererseits war es leichter als normale Frauen. Daher hat es dann Jahre gedauert bis ich richtig gesucht habe.

  5. Knapp zusammengefasst, wie auch teils oben: Attraktivität kann nicht durch Schauspielerei erzeugt werden. Z.b. indem man Verhaltenstechniken erlernt. Das ist auf Dauer sehr durchschaubar. Auch evolutionär ist vor allem Intelligenz sexy, wobei natürlich Aussehen wie auch körperliche Ausstattung auf gutes genetische Material hindeutet.
    Ergo: Mann baue sein Leben auf, sucht seine Interessen, findet und stärkt seine Kompetenzen und nicht zuletzt: alles mit etwas (Selbst-)Humor betrachten.
    Es ist wie mit dem Glück: rennt man hinterher, bleibt man in der Illusion gefangen, es einholen zu können.

  6. Da ist mir beim Lesen ein Artikel aus der NY Times eingefallen:
    I Got Rejected 101 Times

    Das ist ein hehres Ziel: 101 Körbe bekommen.

    Aber das bedeutet vor allem einen Wechsel der inneren Einstellung.
    1. Keine Frau wird ihn jemals ansprechen. Und hübsch sein hat damit auch nichts zu tun. Ich kannte einige großartige Aufreisser, die recht hässliche Vögel waren, aber witzig, charmant, schlagfertig und erfolgreich. Wenn er Beziehungen eingehen will, muss er das schon selber erledigen. Angesprochen wird er nie werden.
    2. Er muss sich ändern. Er muss zu dem werden, der er sein will.
    2.1. Fassade
    Ordentliche Klamotten, Frisur und Körperhygiene (im Rahmen des eigenen Geschmacks). Vielleicht mal ne Style Beratung. Sport machen, oder 2-3 mal die Woche ins Fitness. Damit schon mal die Fassade stimmt.
    2.2. Einstellung
    Er ist der einzige Mensch in seinem Universum. Er wird nichts geschenkt bekommen. Er wird sich alles selber erarbeiten müssen. Und wenn es schief geht, ist er selber dran schuld. Nicht die Frauen. Verantwortung für sich selber übernehmen. Gucken, was man falsch gemacht hat. Sich dabei nicht in die Tasche lügen. Und positiv sein und bleiben. Keiner mag Heulsusen.
    Und wenn er den Druck loswerden will, soll er halt mal in den Puff gehen.
    Plus
    Frauen sind keine Objekte. Frauen sind Menschen. Mit Interessen, Humor, Vorlieben, Abneigungen.
    Erstmal den Menschen kennenlernen wollen. Und vor allem nach dem Mensch, der Frau suchen, nicht nach dem Sex.

    3. Dann kommt es zu oben stehendem Artikel. Einfach sich Abfuhren holen. Ansprechen. Tindern. Gescheites Profil machen. Ein freundliches, charmantes und positives.

    Und Attacke.

    • @ Flin

      Kluge Ratschläge!

      „2. Er muss sich ändern. Er muss zu dem werden, der er sein will.“

      Ja und nein.
      Unter Umständen ist er jetzt der, der er sein möchte. Nur passt das nicht überein mit dem, was selbst eine durchschnittliche Frau von einem Mann erwartet. Dann sollte er mal drüber nachdenken, was ihm wichtiger ist. Aber – so ich seine Äußerungen richtig deute – da scheint er schon in einem Konflikt zu stecken.

      „Frauen sind keine Objekte. Frauen sind Menschen. Mit Interessen, Humor, Vorlieben, Abneigungen.“

      Und sie wollen sich natürlich nicht unter Wert verkaufen.

      Mir war als junger Mann die Meinung meiner Umwelt nie besonders wichtig, ich hab mein Ding getan. Und Mode war entschieden nicht mein Ding. Entsprechend war ich als Student unterwegs, in Zeiten des ultimativen Hedonismus und der Freude an schriller Mode lief ich mit Kampfstiefeln („Die sind doch noch heil und gut!“) und uralten Klamotten („Die sind doch noch heil und gut!“) herum – und wunderte mich irgendwann immer stärker, warum ich bei den Frauen stets sofort in der Friendzone landete.
      Eine zunehmend frustrierende Erfahrung.
      Bis ich mich eines Tages vor dem Weg in die nächsten Vorlesungen vor einen Spiegel stellte, meinen zu kurzen türkisfarbenen unmodernen Pulli musterte und mich fragte, ob ICH mit so jemandem ausgehen würde, wäre ich ne Frau.
      Die erschütternde Anwort war ein entschiedenes „Auf keinen Fall!“
      Am darauffolgenden Wochenende zog ich durch die Läden, kaufte mir ein riesiges quietschgelbes Sweatshirt, dazu ne Jeans, am Arsch tierisch weit und an den Knöcheln hauteng – topmodern.
      Dann stand ich in den neuen Klamotten wieder vor dem Spiegel, musste grinsen und fühlte mich erstmals richtig zufrieden, weil ich mein Outfit vor niemandem rechtfertigen musste.
      Und – und das ist nicht übertrieben – von dem Tag an hatte ich keine Probleme mehr mit den Frauen.

      Merke: eine Frau hat einen kalkulierten Marktwert. Und sie wird sich nicht mit einem Typen abgeben, bei dem andere Frauen denken: „Wo hat sie DEN denn aufgegabelt? Hat sie nichts Besseres gefunden?“
      Und wenn sie den Typen 10x schätzt, so wird sie ihn doch in ihrer Friendzone einlagern.

  7. Klarer Fall von „Hosen voll“: Der Mann hat schlicht und ergreifend Angst — evolutionär gesehen verständlich. Wenn er nicht schafft, diese Angst zu überwinden, wird das auch die nächsten 10 Jahre nichts mit den Miezen.
    Die gute Nachricht ist, dass Erfolge Erfolge nach sich ziehen. Also anfangen mit fremden Frauen zu flirten und anzubaggern, dann gibt es eine Aufwärtsspirale!

  8. Bei ihm scheint mir das Problem zu sein, dass er bis unter die Schädeldecke voll ist mit Hormonen. Meine Tipps lauten (ernstgemeint)

    1. eigenes Leben aufbauen, um Gedanklich von Frauen wegzukommen und Skills zu entwickeln, die Frauen interessant finden.
    2. Finanzen verbessern
    3. Kunstmuschi kaufen
    4. 1x im Monat für 50 Euro eine Thai-Ganzkörpermassage
    5. Wenn die Frauen anfangen Interesse zu entwickeln:
    5a. Niemals heiraten,
    5b. niemals Kinder,
    5c. niemals zusammenziehen

  9. Der letzte Teil von Christians Tips ist ziemlich wichtig. Viele „Absolute Beginner“ suchen nur nach ihrer Traumfrau und ignorieren alle, die sie eigentlich haben könnten. Aber mit den Frauen ist es ähnlich wie im Job. Man startet nicht als CEO, sondern man macht bis dahin eine lange Karriere, die erstmal sehr bescheiden anfängt. Fang erstmal mit Frauen an, die Dich eigentlich gar nicht interessieren, wo Dir auch völlig egal sein kann, ob was klappt (Outcome Independence). Und wenn Du da Erfahrungen gemacht hast, such Dir was besseres. Man schläft sich bei Frauen nach oben, weil man umso attraktiver wird, je mehr und je bessere Erfahrungen man schon hat (Preselection).

    • „Fang erstmal mit Frauen an, die Dich eigentlich gar nicht interessieren, wo Dir auch völlig egal sein kann, ob was klappt (Outcome Independence). Und wenn Du da Erfahrungen gemacht hast, such Dir was besseres.“

      Objektiv ein sehr vernünftiger Tipp. Dafür muss man allerdings auch über einen entsprechenden Charakter verfügen. Ich zum Beispiel hätte es vor mir selbst nie vertreten können, mich um eine Frau zu bemühen, die mich eigentlich nicht interessiert und nur zur Erfahrungsgewinnung dienen soll.

        • Das stimmt natürlich. Lässt sich allerdings nur begrenzt beeinflussen.
          Nach völliger Planlosigkeit als junger Mann habe ich im Laufe der Zeit vieles verstanden, was schiefgelaufen war und warum, und was ich ändern müsste. Einiges habe ich geändert, anderes kann ich (zumindest ohne aus meiner Sicht unangemessenen Aufwand) nicht ändern, aber vor allem gibt es auch einiges, das ich nicht ändern will, weil es mir widerstrebt.
          Ich finde deine Einstellung Frauen gegenüber nachvollziehbar und, solange du Frauen nicht zu täuschen versuchst, auch völlig legitim. Für mich wäre das aber nichts, und zwar nicht (nur) aus moralischen Gründen, sondern weil ich weiß, das mich das selbst im Erfolgsfall nicht glücklicher machen würde.

          • Ich finde deine Einstellung Frauen gegenüber nachvollziehbar und, solange du Frauen nicht zu täuschen versuchst, auch völlig legitim. Für mich wäre das aber nichts, und zwar nicht (nur) aus moralischen Gründen, sondern weil ich weiß, das mich das selbst im Erfolgsfall nicht glücklicher machen würde.

            Ja, ging mir immer ähnlich. Man kann aber trotzdem am lebenden Objekt üben, zumindest die Annäherung. So lange man dabei immer unverbindlich bleibt und der Frau keine direkte Hoffnung macht, ist das in Ordnung. Wenn man merkt, dass sie darauf anspringt, obwohl man gar nichts von ihr will, ist die Sache i.d.R. auch leicht wieder abgewürgt.

            Es ist ja normalerweise so, dass 90% der Annäherung so neutral und schematisch ablaufen, dass daraus noch kein moralischer Anspruch auf näheren Kontakt abgeleitet werden kann. Ich habe mir immer damit geholfen, mir einzureden, dass ich erst was über die Frau erfahren will, bevor ich mich ihr nähere (viele hatten sich danach von selbst erledigt 🙂 ) die anderen waren von den interessierten Fragen angetan (die meisten Frauen erzählen gern über sich und ihre Probleme).

  10. Der Kerl soll tanzen lernen, das hilft.
    Als ich mit 16 im Tanzkurs war, wollte mich kein Mädel haben. Nach 3 Monaten hartem Training konnte ich mich nicht mehr vor Frauen retten…………

    • In Berlin gibt es nur 3 Typen in den Tanzschulen: Paare, alte Frauen und Männer die Frauen suchen. Der Tipp mag auf dem Lande funktionieren aber in Großstädten nicht. Ich habe Salsa und Tango Argentino getanzt und das bei verschiedenen Tanzschulen über Jahre hinweg. Im Ausland ist es wieder anders aber in Deutschland findest du Frauen am ehesten vor der Glotze oder vor dem Handy.

        • Keine Ahnung ob sie nur zu Hause sitzen aber öffentliche Hobbies und Aktivitäten sind eher selten. Gerade bei Tanzveranstaltungen erwartet man ja viele Frauen aber die welche da kommen sind alle weit hinter der Wall und die welche es nicht sind kommen mit einem Partner. Die mit dem Partner wechseln auch nicht beim Tanz. Deswegen hab ich nachdem mit meiner Ex Schluss war mit dem Tanzen aufgehört – du findest bei den Veranstaltungen niemand mit dem du Tanzen kannst und in den Tanzpartnerbösen gibts nur alte Schabracken.

          • Ok, danke. Ein guter Freund meinte dasselbe. Ich bin einer mit eher vielen Hobbies und die Frauen wollen oft nur TV sehen. Ein Kumpel meinte, das wäre typisch Frau.
            Komischerweise mäkeln viele Frauen rum, die Männer hätten keine Hobbies. Hatte das mal mit einer Arbeitskollegin. Die beschwerte sich über träge Männer. Sie selbst schaut nur TV, wenn sie nicht arbeitet.

  11. Die Ursache seines Problems ist die maximale Wahlfreiheit von Frauen. Die innere Logik dieser Freiheit selektiert nach äußerlichen Merkmalen. Deswegen entwickelt sich zum Beispiel der gesamtgesellschaftliche IQ umgekehrt proportional zur Zunahme weilblicher Wahlfreiheit (Feminismus).

    Die Ratschläge, die hier gegeben werden, schlagen eine Anpassung an weibliche Auswahlkriterien vor, übersehen aber dabei, dass dadurch Frauen ihre Auswahlkriterien wiederum verschärfen, um das Verhältnis 80% Aussschuss / 20% gutes Genmaterial beizubehalten.

    Ratschläge werden immer gern von denjenigen gegeben, die zu den 20% gehören. Sie könnten als PUA Geld damit verdienen, wenn sie nicht erfolgreichen Männern Schminktipps geben. Die regelmäßig eintretende Ernüchterung bei den so Beratenen liegt an der unveränderlichen 80/20 Regel.

    Der Evolutionsprozess filtert also 80/20 über männliche Gene, wie oben Adrian mit anderen Worten treffend gesagt hat.

    Rein mathematisch analytisch betrachtet haben wir hier keine steigende Gerade, wo unten auf der x-Achse die durch Männer erfüllten Auswahlkriterien und links auf der y-Achse die Zustimmung signalisierenden Frauen abgebildet sind. Das sagt lediglich der PUA-Dozent, indem er ein Vermehren der x-Werte und indirekt damit die Höhe seines Bankkontos empfiehlt. Es liegt vielmehr eine Parallele zur X-Achse vor, weil die x-Werte erhöht werden können, wie sie wollen, es werden nicht mehr Männer erwählt, es werden aber – durch Selektion – immer andere Männer gewählt.

    Ein Möglichkeit, die Selektion hin zu niedrigem IQ und siechender Wirtschaftsleistung aufzuhalten, ist, rein mathematisch gesehen, das 80/20 Verhältnis aufzubrechen, sprich, die weibliche Wahlfreiheit einzuschränken.

    Zur Durchsetzung dieses Programms gehört allerdings etwas mehr, als Schminktipps zu verabreichen.

    • „Deswegen entwickelt sich zum Beispiel der gesamtgesellschaftliche IQ umgekehrt proportional zur Zunahme weilblicher Wahlfreiheit (Feminismus).“

      Ist das vermutet oder belegt?

      Ich mein: klingt plausibel, kann aber genauso auch Quatsch sein…

      • only_me Das ist nur eine Korrelation, kein Kausalzusammenhang. Man kann tausend Gründe für die (geringe aber signifikante) Verringerung der Durchschnittsintelligenz binnen der letzten 30, 40 Jahre finden, wenn man nicht kausal, sondern nur nach Korrelation sucht. Ich würde eher endokrine Disruptoren und Utopia-Mice-Phänomene (gesamtgesellschaftliche Degeneration bei Ressourcenüberschuss und Mangel an wertvollen sozialen Rollen) kausal verantwortlich machen. Ich denke auch nicht, dass man einen Zusammenhang zwischen Ländern mit besonders hohem weiblichem Empowerment und besonders geringer Intelligenz konstruieren kann. Jedenfalls führt das Gegenteil (Unterdrückung der Frau) sicher nicht zu höherer Intelligenz.

        • „Unterdrückung der Frau“ sind meist nur Mechanismen zur Befriedung von Männern. Und wenn diese nicht, dank Schuldlosigkeit bei Trennung nun endlosem, Konkurrenzkampf unter Männern für Frauen beenden können geht diese Energie halt nicht in den gesamtgesellschaftlichnäen Nutzen.

        • „Ich würde eher endokrine Disruptoren und Utopia-Mice-Phänomene (gesamtgesellschaftliche Degeneration bei Ressourcenüberschuss und Mangel an wertvollen sozialen Rollen) kausal verantwortlich machen.“

          Interessante These.
          Finde ich zumindest glaubwürdiger, als die eines feministischen Entitlements.

        • Die Einschränkung einer Wahl ist nicht gleichbedeutend mit Unterdrückung. Bekomme das für dich klar. Eine Frau daran zu hindern, ihr ungeborenes Kind noch im 9. Monat in ihrem Bauch zerstückeln zu lassen, ist keine Unterdrückung der Frau. Die Jusos sind genauso simpel in ihrem Denken wie es hier bei dir aufscheint, denn sie glauben, eine Frau daran zu hindern, sei Unterdrückung.

          Man muss blind sein, wenn einem die dysfunktionale Partnerwahl von Frauen nicht ins Auge springt.

          In Afrika herrscht weibliches Empowerment. IQ = 70.
          Afrika und Gynozentrismus:
          https://i1.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2016/05/schwarze-frauen21.jpg?ssl=1

          Im übrigen kämpfst du in einen vergangenen Diskussionenstil. Wenn du angepisst bist, weil man die Dysfunktionalitäten von Frauen bloslegt, dann löst das hier nur Achselzucken aus.

          • Ich bin ne Transe, Junge. Ich bin zwar abgefuckt, weil ich weder die 6000 Euro habe um die Brüste loszuwerden, noch die 6000 Euro um mein Gesicht doch noch eindeutig weiblich zu bekommen und ich jahrelang einem vergeblichem Traum hinterhergerannt bin, aber deswegen sehe ich die Geschlechter eher noch mehr wie sie sind.

            Wenn ich das Gelaber über den Naturellen Spiritualismus lese… Konfuzius war keine Frau und hat trotzdem den Fortschritt aus China ausgesperrt. Und das unsere Vorfahren die an Naturgeister geglaubt haben von ihrem Frauen beherrscht wurden glaube ich auch nicht. Davon ab ist ein niedriger IQ in erster Linie ein Zeichen mangelnder Bildung. Der widerum ist auf den miserablen ökonomischen Zustand vieler afrikanischer Volkswirtschaften zurückzuführen und dieser… soll jetzt statt an Pech gelegen haben? kA ich meine man kann immer versuchen, alle Probleme der Welt auf eine Ursache zurückzuführen. Egal ob auf Flüchtlinge (AfD, Pegida), Männer (Feministen), Frauen (Maskulinsten), …. aber nur weil es dafür irgendwelche Indizien gibt, die vllt. nicht 100 % falsch aber garantiert nicht monokausal verantwortlich sind, wird der Schwachsinn nicht wahrer.

            Ich habe auch nirgendwo Unterdrückung der Frau mit Verbot von Abtreibungen im 9. Monat gleichgesetzt. Fakt ist aber, dass Unterdrückung von Frauen durchaus real ist. Nicht in Deutschland, da ist es ein fiktives Hirngespinst bei dem mir die Galle hochkommt. Aber in anderen Teilen der Welt schon. Und diese Teile der Welt sind zumeist nicht für ihre kulturellen Glanzleistungen bekannt.

    • Ich denke nicht, dass es so ist, dass 80 % der Männer zwangsläufig unattraktiv sind und Männer in einer Aufwärtsspirale immer attraktiver werden können, ohne, dass mehr Männer attraktiver werden. Es ist schlicht, dass die meisten Männer nicht wissen, wie man eine Frau für sich gewinnen kann. Oder das was erforderlich ist, nicht bieten wollen. Vielleicht habe ich ja ziemlich zufällige Bekanntschaften gemacht, aber ALLE Frauen die ich U-25 kenne, müssen sexuell durch den Mann „gezwungen“ werden. Man mag eine Frau durchaus dazu kriegen, dass sie dir einen Kuss gibt oder dir signalisiert, dass sie „bereit“ ist. Aber das sie dabei selbst aktiv wird, gut, dass war bei mir so, als ich mit 18 mein erstes Mal mit einer 24-jährigen hatte, aber seitdem habe ich das nicht mehr beobachtet (weder bei mir noch im Freundeskreis). Männer mit niedrigem Selbstwertgefühl, evtl. Vaterkomplexen und Mobbingerfahrung, werden auch sehr oft eher devot sein, was zB für mich immer ein Problem war, weil ich selbst ja durchs Aktivsein abgeturnt werde. Ist als Mann natürlich trotzdem möglich durchzuziehen, aber ich musste Kopfkino betreiben um zwischendurch nicht „weich“ zu werden (hat 2 Jahre lang täglich funktioniert). Grade bei Männern mit Vaterkomplex und/oder Mobbingerfahrung dürfte das recht weit verbreitet sein. Ich glaube nicht, dass man sexuelle Vorlieben die auf negativen Emotionen beruhen wieder los werden kann. Was man machen kann, ist die negativen Emotionen zu verdrängen, wodurch das Ganze an Macht verliert und entkrampfter wird. Und auch nur wenn man die negative Denkweise, vor Allem aber die Neediness, loswird oder zumindest nicht zur Schau stellt, hat man überhaupt eine Chance, attraktiv zu wirken wenn man es nicht „by nature“ ist. Naja, sexuelle Neediness dürfte noch eine gewisse Erfolgsquote haben, wenn man Frauen einfach sexuell nötigt wird es genug geben, die sich evtl doch drauf einlassen. Wenn er aber denkt, dass Frauen auf ihn zukommen, dann wird er wohl vergeblich warten. Ich glaube nicht, dass eine Frau einen vermutlich devoten Mann mit schweren Selbstwertdefiziten von sich aus verführen wird. Ich glaube aber auch, dass eine Pufforgie für den Jungen vielleicht das Richtige wäre. Erstmal die Angst vor dem Sex selbst loszuwerden wäre schon ein erster Schritt, auch mehr Aktionen zur Herbeiführung desselben zu unternehmen.

      • Was für eine Schei…empfehlung. Ich hoffe, dass sich kein junger schüchterner Mann, der noch eine Intuition für und die Hoffnung auf eine tiefgehende Beziehung hat, sich von diesem mindfuck-Gerede anstecken lässt. Interessant auch dein Mutti-Ratschlag, er solle mal ein paar Nutten ficken. Und ja, wir wissen, dass Frauen needige Männer ätzend finden. Deswegen soll sich der Junge nach deinem Ratschlag einen Gefühlspanzer zulegen, dadurch würde sich die eine oder andere Tussi angesprochen fühlen. Hat er dann seinen Gefühlspanzer entwickelt, erhalten er wenig später den Vorwurf, er sei zu wenig kommunikativ und könne nicht über ihre Gefühle reden
        Das Problem ist nicht seine Neediness, seine Schüchternheit, sein jungenhaftes Aussehen, sein fehlendes Game, zuwenig cocky comedy und der ganze andere Müll, der hier angeführt wird. Das Problem ist, dass der Austausch zwischen den Geschlechtern kaputt ist und nur noch auf der Oberfläche funktioniert, was dann Ratschläge zur Lösung des Problems von eben den Leuten hervorbringt, die auf dieser Oberfläche operieren und dadurch das ganze noch banaler, oberflächlicher und kaputter machen.

        • Inzwischen sollte jedem der hier regelmäßig liest klar sein, dass der Austausch der Geschlechter kaputt ist aber das hilft trotzdem niemanden.
          Das erinnert mich immer an die linken Spacken an der Uni die bei der ASTA Wahl mit der Weltrevolution geworben haben obwohl die absolute Mehrzahl der Studenten einfach nur ihren Abschluss machen wollte und nicht mal wusste was der ASTA überhaupt macht.

          Ich denke auch, dass der Typ erst mal in den Puff zum ficken gehen soll. Und ja, ein Gefühlspanzer ist heutzutage, gerade für einen Mann, überlebenswichtig. War es früher vermutlich auch schon.

          • Dein Vorschlag ist nachvollziehbar, hat aber den Mangel nur reaktiv zu sein. Die ASTA – Fuzzies sind Mittelschichtskinder, die dafür üben, an die Fleischtöpfe zu gelangen, wenn sie nicht lediglich Soziopathen sind. Die kannst du bei diesem Thema nicht als Vergleich heranziehen. Ich wüsste nicht, wie ich meine Argumentation monetarisieren könnte. Anhänger gewinnt man mit dieser Rede auch nicht. Es geht darum, die Tonalität, in der dieses spezielle Thema behandelt wird, zu ändern. MGTOW bedeutet Ausmerzung männlicher Genlinien. PUA bedeutet Anfeuern der gegenseitigen Manipulation. Das Interesse von Männern, ihre Gene weiterzureichen, schwindet. Das ist nicht natürlich. Diese Diskussionen hier werden gelesen und bleiben bei den einen oder anderen haften und werden verändert, umgedacht und weiter getragen. Es macht einen Unterschied, ob man feministisches Gedankengut negativ spiegelt oder ob man einen eigenen Akzent setzt und den Boden für ein neue Intuition bereitet.

          • „Es geht darum, die Tonalität, in der dieses spezielle Thema behandelt wird, zu ändern. MGTOW bedeutet Ausmerzung männlicher Genlinien.“
            Dann werden halt diese Genlinien ausgemerzt, na und? Wer als MGTOW unbedingt Kinder in die Welt setzen will kann ja Sperma spenden gehen.

            „Das Interesse von Männern, ihre Gene weiterzureichen, schwindet. Das ist nicht natürlich. “
            Und wie das natürlich ist, wenn Männer ein generelles Interesse daran hätten, dann hätte sich die Evolution den Orgasmus sparen können. Männer bumsen Frauen in erster Linie deshalb weil sie Spaß daran haben, nicht weil es ihnen einige Monate später ein nerviges Kind einbringt. Und seitdem Sex immer gefährlicher wird lässt man auch das immer mehr sein. Das ist wie beim Terrorismus, die Wahrscheinlichkeit das einem selbst etwas passiert ist verschwindend gering aber die Angst ist da.
            Ich muss da immer an ein Zitat aus WH40K denken:
            Kill a thousand men and they will hate you. Kill a million men and they will queue to face you. But kill a single man and they will see monsters and devils in every shadow. Kill a dozen men and they will scream and wail in the night, and they shall feel not hatred, but fear.

      • Ach herje, meinen Idealismus trage ich in immer mehr kleinen Särgen vor die Tür. Ich war ein Junge, wollte immer ein Mädchen sein, wurde ein Mann, war erfolglos, habe auf Arschloch gemacht und Dominanz dargestellt, zack, haben sich sogar einmal an einem Abend zwei Bekannte gegenseitig zerfetzt nachdem ich Beide geküsst habe. Das Ende vom Lied war, ich hatte eine Freundin. Und es waren wirklich zwei wundervolle Jahre, bevor mich meine Vergangenheit eingeholt hat. Man kann jetzt idealistisch sein und sagen „Jeder ist so wie er ist und so ist er auch gut“. Aber wenn du als Mann den gleichen Borderliner-Scheiß abziehst wie gefühlt jede fünfte Frau dann bleibst du halt einsam. Es kann Keiner was dafür, wenn er kaputt ist. Aber als Mann darfst du es nicht zeigen. Egal ob das gerecht ist oder nicht.

        • bevor mich meine Vergangenheit eingeholt hat

          Hast du mal eine Rückführungstherapie versucht? Bei manchen seltsamen Störungen (eine Geschlechtsidentitätsstörung zähle ich eindeutig dazu) soll sowas wahre Wunder an Selbsterkenntnis bewirken können. Muss ja nicht gleich eine Rückführung in ein früheres Leben sein, du scheinst die Ursache ja eher in diesem zu verorten.

    • Sorry, aber das ist so eine selbst limitierende Sichtweise. „Kannst eh nix ändern, also gib auf“ ist doch totaler Blödsinn.
      Sei erfolgreich, mit Dir selbst im Reinen.

      Davon abgesehen ist es auch nicht korrekt, dass der IQ sinkt. Der IQ ist ein statistische Artefakt, dass die Verteilung innerhalb der Grundgesamtheit angibt. Da kann nichts sinken. 100 ist die Mitte. Es gibt hier keine absoluten Messgrössen.

      • Ich habe einen Maßstab, mit dem messe ich etwas. Ich notiere das Ergebnis auf einem Zettel und lege ihn samt den Maßstab für 40 Jahre (->solange arbeitet der Feminismus schon an der gesellschaftlichen Zersetzung) in eine Schublade. Nach 40 Jahren lege ich den Maßstab wieder an und erhalte einen niedrigeren Wert.

        Du interpretiert das so:

        der Maßstab, der aus der Schublade geholt wird, muss, bevor er zum Einsatz kommt, bearbeitet werden, weil die Mitte des Maßstabs immer mit der durchschnittlichen Mitte des gemessenen Gegenstandes zusammentreffen muss. Daher muss nach erfolgter Messung der niedrigere gemessene Wert in der Berechnung des Mittelstrichs des Maßstabs einfließen. Der neue Mittelwert ist entweder auf dem alten Maßstab neu einzutragen und alle vor- und nachfolgenden Striche ebenfalls neu zu kalkulieren. Möchte man die Striche belassen, dann kann man auch ein Stück vom Maßstab abschneiden, danach bräuchte man nur die Zahlen über den Teilungsstrichen anzupassen.

        Offenbar bewirkt deine Methode, dass man auf diesem Wege eine Augenblicksdarstellung der Verteilung des IQ erhält, weil sich in jedem Augenblick der Maßstab ändert. Allerdings ist deine Aussage, die Verwendung des ursprünglichen Maßstabs sei unzulässig, weil es nur auf die Verteilung ankäme, gewagt, wenn ein anderer, in diesem Fall, ich, fordert, die zeitliche Entwicklung des IQ zu untersuchen.

        Wenn ich deinen Ansatz zu Ende denke, kannst du mit deiner Methode nur eine flache von einer spitzen Glockenkurve im Zeitablauf unterscheiden. D.h., wenn nach 100 Jahre Feminismus alle dumm wie Brot sein werden, würde deine Meßmethode immer noch keine Änderung des IQ feststellen können, aber, immerhin, einen absolut gleichen IQ von 100 für alle Personen (= Zustand der absoluten Gleichheit ist endlich erreicht), also statt einer Glockenkurve einen einzigen Meßwert, genau in der Mitte des Maßstabs. Das müsste dann das von mir offenbar an falscher Stelle vermutete Absolute sein und die von dir oben bezweifelte Absolutheit eines Maßstabs käme an dieser Stelle zu ihrem Recht. 🙂

    • Dem stimme ich uneingrschränkt zu. Die Ratschläge zielen im Wesentlichen auf eine verschärfte Konkurrenz innerhalb von Männern ab. Frauen hingegen haben kein Problem, sich die Top-Männer zu teilen, weswegen sich das Angebot immer auf das beste Fünftel bedchränkt ist.

      Liebe und Sex wren nicht umsonst jahrelang sozial stark reguliert. Die meisten Männer dürften bei den Ratschlägen, die sie hier bekommen, nur wütend werden, zu alle dem, was sie bereits leisten und zu verzichten bereit waren, noch mehr leisten zu müssen, bis hin zur emotionalen Selbstverleugnung.

      Eine bessere Methode männliche Aggressivität vorzubeugwn wäre es, männliche Solidarität zu zeigen, statt ihnen mehr und mehr unrealistische Anforderungen zu stellen.

      • @ TheMalgot

        „Frauen hingegen haben kein Problem, sich die Top-Männer zu teilen, …“

        Was?
        Wo ist der Smiley? Oder meinst Du das tatsächlich ernst?
        Frauen mögen alles teilen, aber ganz sicher nicht ihre Männer. Die geben sie nur ab, wenn sie was vermeintlich Besseres gefunden haben.
        Und das wird bei „Top-Männern“ eng.

        „Die meisten Männer dürften bei den Ratschlägen, die sie hier bekommen, nur wütend werden, zu alle dem, was sie bereits leisten und zu verzichten bereit waren, noch mehr leisten zu müssen, bis hin zur emotionalen Selbstverleugnung.“

        Da schätzt Du Männer falsch ein. Die Ratschläge hier kann ich nur unterstreichen. Sie fordern keine Selbstverleugnung, sondern – im Gegenteil – eine bessere Selbsteinschätzung und ggf. die des Partnermarktes. Und dieser Markt hat sich – da geh ich mit einigen anderen hier Postenden nicht konform – hat sich nicht nennenswert geändert, seit Partnerschaften nicht mehr von den Alten arrangiert werden, sondern sich die Teens und Twens sich selbst drum kümmern müssen.

        „Eine bessere Methode männliche Aggressivität vorzubeugwn wäre es, männliche Solidarität zu zeigen, statt ihnen mehr und mehr unrealistische Anforderungen zu stellen.“

        Welche Aggressivität? Schreiben wir zum selben Thema?
        Und was für eine männliche Solidarität schwebt Dir vor, die anstelle unrealistischer Anforderungen geleistet werden soll?

        • „Was?
          Wo ist der Smiley? Oder meinst Du das tatsächlich ernst?
          Frauen mögen alles teilen, aber ganz sicher nicht ihre Männer. Die geben sie nur ab, wenn sie was vermeintlich Besseres gefunden haben.
          Und das wird bei „Top-Männern“ eng.“

          Im Causal-Dating und allen Dating-Apps erzielen lediglich die besten Männer regelmäßige Matches, was darauf hinausläuft, dass sich Frauen bei den besten Männern nacheinander abwechseln. Reguläre Frauen sind für diese „Alphas“ das, was normale Männer für Frauen sind. Das zieht sich über Jahrzehnte hin, bis sie mit ihrem Aussehen nicht mehr punkten können und sich nun mit einem „netten“ Mann „settlen“ wollen, nur dass diese dann bereits viel zu verbittert und haßerfüllt sein dürften, um darauf noch einzugehen.

          „Da schätzt Du Männer falsch ein. Die Ratschläge hier kann ich nur unterstreichen. Sie fordern keine Selbstverleugnung, sondern – im Gegenteil – eine bessere Selbsteinschätzung und ggf. die des Partnermarktes. Und dieser Markt hat sich – da geh ich mit einigen anderen hier Postenden nicht konform – hat sich nicht nennenswert geändert, seit Partnerschaften nicht mehr von den Alten arrangiert werden, sondern sich die Teens und Twens sich selbst drum kümmern müssen.“

          Was bitteschön ist „Gefühlspanzer“ zulegen und „keine Needyness“ zeigen anderes als die Verleugnung der eigenen Bedürfnisse und das Schauspielern als eine Person, die man nicht ist? Das kann man vielleicht verstecken, aber needy ist man dadurch trotzdem, und das wird sich in Situationen einer Anbahnung immer zeigen. Selbst wenn man dann eine Freundin gefunden hat werden sich die jahrelange Einsamkeit in einer Beziehung nicht verstecken lassen, wenn man dann anfängt, das verlorengegangene Liebesleben der letzten Jahre nachholen zu wollen. Wenn Männer nicht needy sind, und dadurch attraktiv auf Frauen wirken, liegt das wohl eher daran dass sie auch vorher einfach genug Anziehungskraft auf Frauen ausgestrahlt hatten, und darum nie angefangen haben zu verzweifeln. Das sieht aber irgendwann anders aus, wenn man >10 Jahre alleine geblieben ist.
          Ich weiß nicht genau, was du mit „Markt“ meinst, aber dass das Alter von Männern bis zum Verlust ihrer Jungfräulichkeit steigt, während dies bei Frauen kontinuierlich sinkt, ist ein leicht zu ergoogelnder Fakt.

          „Welche Aggressivität? Schreiben wir zum selben Thema?
          Und was für eine männliche Solidarität schwebt Dir vor, die anstelle unrealistischer Anforderungen geleistet werden soll?“

          Die Agressivität, die bei vielen jungen Männern anfängt, die immerzu alleine bleiben. Männer wie er, die bereits anfangen zu brüten und Erklärungen für ihre Situation zu finden versuchen, werden unweigerlich die Schuld bei der Frau suchen. Oberflächlich, Schlampenhaft, zu viele Freiheiten. Er ist das Opfer, er drängelt ja nicht, ist ein Gentleman, macht ja nur, was die Frauen in seinem Leben ihn bisher geraten haben, aber das war gelogen. In Wirklichkeit stehen Frauen auf Arschlöcher. Sofern er dann nicht noch irgendwann die Kurve kriegt kommt er dann in eine Black-Pill-Community und dann ist es ganz aus.

          Bro’s before Hoe’s sollte die Solidarität unter allen Männern sein. Frauen können verdammt ätzend sein, was auch alle wissen, aber trotzdem machen sich Männer gern gegenseitig für sie fertig, weil man ja irgendwie auch eine abbekommen möchte.

          • „Was bitteschön ist „Gefühlspanzer“ zulegen und „keine Needyness“ zeigen anderes als die Verleugnung der eigenen Bedürfnisse und das Schauspielern als eine Person, die man nicht ist?“

            Ok, das mit dem Gefühlspanzer ist wirklich Unsinn, da war ich ein wenig zu pauchal.
            Seine Needyness sollte man(n) aber trotzdem in den Griff kriegen, weil man keine Frau zu einem Date kriegt, die Angst haben muss, nach dem Espresso ins Gebüsch geschleift zu werden.

          • Tja, du musst damit leben können, dass du deiner Partnerin nie deine wirklichen Gefühle zeigen kannst. Sie will, dass du immer groß und stark bleibst, deine Schwächen will sie nicht haben auch wenn sie anderes behauptet. Ich denke, dass das der wichtigste Grund war warum ich den MGTOW-Weg gegangen bin. Nachdem ich mehrfach festgestellt habe, dass ich, wenn ich einer Frau gegenüber Schwäche zeige von ihr nicht mehr respektiert werde, hab ich das Interesse an Beziehungen mit Frauen verloren. Tatsächlich wurden sie damit das, was Feministen immer anprangern, Sexobjekte.

      • …männliche Solidarität zu zeigen, statt ihnen mehr und mehr unrealistische Anforderungen zu stellen.

        Welche unerealistischen Anforderungen wurden denn hier gestellt?
        Und inwiefern sollten wir mehr männliche Solidarität zeigen?
        Sind wir jetzt Feiministinnen, die allen anderen die Schuld an allem geben und keine Eigenverantwortlichkeit befürworten?
        Ich nicht… 😉

    • „Die Ursache seines Problems ist die maximale Wahlfreiheit von Frauen. Die innere Logik dieser Freiheit selektiert nach äußerlichen Merkmalen.“

      Lustig.
      Das sieht eine Feministin wie Eva Illouz auch so – nur eben bei Männern.
      Sie argumentiert, die Wahlfreiheit von Männern auf den sexual marketplace, die nach „äußerlichen Merkmalen“ selektieren sei ein echtes Problem.
      Man müsse deren Wahlfreiheit einschränken – du solltest dich mit ihr zusammen tun. 😉

      • Ich soll mich mit einer Feministin wie Eva Illouz zusammentun.
        Zu welchem Zweck? Aus welchem Beweggrund? Wegen der formalen Gleichheit der Forderung?

        Nun ist formale Gleichheit zweier Aussagen, die sich nur in der Belegung der Parameter (-> man muss nur das Geschlecht austauschen) unterscheiden, eine sehr tief hängende Frucht, die den einen oder anderen Unbedarften dazu veranlassen könnte, von dieser Gleichheit auf die Gleichheit der Anschauung zu schließen.

        1. Feminismus ist die Geisteskrankheit, die eigene Dysfunktionalität auf das andere Geschlecht zu projezieren
        2. Eine feministische Aussage muss in der Regel negiert werden, um den Widerpruch daraus zu entfernen und die positive Aussage zu erhalten
        3. Die Aussage von Eva Illouz ist also zu negieren: nicht Männer haben ein überzüchtetes Wahlverhalten, das nur äußere Merkmale berücksichtigt, sondern Frauen. Die Aussage von Eva Illouz stimmt also nicht nur formal, sondern, nach der Negation, auch inhaltlich mit meiner Aussage überein
        4. Ein Zusammentun meinerseits mit Eva folgt daraus nicht, weil sie intellektuell, charakterlich und auch sonst nicht in der Lage ist, ihre Aussage zu reflektieren und zu korrigieren. Ich weiß hingegen, dass es weibliche falsche Wahl ist, die den Schaden verursacht.
        5. Die Negation ihrer Aussage ist nicht nur deswegen erforderlich, weil ich es so will, sondern sie wird auch aufgrund von empirischen Untersuchungen nahegelegt, die bei Frauen ein weitaus strengeres Auswählen der besten Gene beobachtet, als es bei den gutmütigeren Männern der Fall ist. Allerdings haben sich 20% Männer, flexibel wie sie sind, den strengen Auswahlkriterien der Frauen angepasst (PU, siehe auch hier im Blog) und somit einer Verflachung des Auswahlprozesses weiter vorangetrieben. Hier liegt ein sich selbst verstärkender Rückkopplungsprozess vor, der durch die ungezügelte Wahlfreiheit von Frauen angezettelt wurde.
        6. Aufgrund der bescheiden angelegten intellektuellen Fähigkeiten von Feministen im Allgemeinen und einigen linken Intellektuellen im Besonderen, sind diese Gruppe nur in der Lage, den oberflächlich ablaufenden Prozess zu betrachten und zu analysieren. Im Balzverhalten zwischen den Geschlechtern sind Männer die sichtbaren (aktiven) Protagonisten und da bei diesen eine Auswahl nach äußerlichen Kriterien festgestellt wird, muss die Ursache der kaputten Beziehungen in der dysfunktionalen Wahl durch Männern (die angesprochenen 20%) liegen.
        7. Ich könnte mich also nur mit Eva zusammentun, wenn ich die Punkte 1-6 ignorierte. Diese Ignoranz besitze ich leider nicht und muss deinen Vorschlag zurückweisen, frage aber trotzdem nach, ob dein Vorschlag ironisch gemeint oder aus Unkenntnis der Punkte 1-6 entstanden war? Ich nehme an, er war ironisch und meinte in Wirklichkeit, dass die Wahlfreiheit überhaupt kein Problem sein, man könne nicht genug davon haben, alle sollen frei sein, sich lieb haben und wenn’s nicht so gut mit der Partnersuche läuft, einfach mal in die Muckibude gehen oder sein game verbessern?

        • „[F]rage aber trotzdem nach, ob dein Vorschlag ironisch gemeint (…) war“

          Jein.
          Aber ein Teil tatsächlich, deshalb das Zwinkern.

          „1. Feminismus ist die Geisteskrankheit, die eigene Dysfunktionalität auf das andere Geschlecht zu projezieren“

          Wenn es den gynozentrischen Narzissmus nicht gäbe, dann auch keinen Feminismus.
          Wären feministische Vorstellungen nicht wenigstens ansatzweise kompatibel zu denen normaler Weiblichkeit, dann gäbe es keinen Feminismus.
          Den Feminismus als reine Pathologie zu betrachten bringt niemanden wirklich weiter.

          „Die Negation ihrer Aussage ist nicht nur deswegen erforderlich, weil ich es so will, sondern sie wird auch aufgrund von empirischen Untersuchungen nahegelegt, die bei Frauen ein weitaus strengeres Auswählen der besten Gene beobachtet, als es bei den gutmütigeren Männern der Fall ist.“

          Wenn Margarete Stokowski dich verschmäht, weil sie Brad Pitt will, dann ist die „strenge Auswahl“ nicht der Garant dafür, dass sie Brad Pitt bekommt.
          Wenn 80% aller Frauen auf 20% der Männer stehen, dann sind nicht im Umkehrschluss die 20% dieser Männer daran interessiert, mit diesen 80% Sex zu haben.
          Der Haken an dieser Geschichte ist, die 20% aller Männer sind auch nur an den 20% aller Frauen interessiert, die (aus unterschiedlichen Gründen) begehrenswert sind.
          Dass Brad Pitt mit Angelina Jolie liiert war und nicht mit Margarete Stokowski kann nur ein einziger Mensch für einen unglücklichen Zufall halten: Margarete Stokowski.

          Wenn die Margaretes dieser Welt 80% der Männer (s. okcupid) für unterdurchschnittlich gut aussehend halten, dann haben sie nicht nur ein Problem mit Mathe.

          Sondern sie erzeugen den Eindruck, 80% der Männer seien ihrer nicht wert.
          Idiotische Männer stellen Frauen auf ein Podest, korrekte Aussage.
          Aber die Mentalität, sie gehörten dorthin braucht man ihnen nicht einzuimpfen, in diesem La-La-Land leben sie bereits.
          Dass „die Ursache der kaputten Beziehungen (allein!) in der dysfunktionalen Wahl durch Männer“ liegt, kann demzufolge ausgeschlossen werden.

          Deine Aussagen bewegen sich auf dem Level der Reaktion auf dieses La-La-Land.
          Wenn sich 80% aller Frauen für eine 7-10 halten, die alles „unter ihrem Niveau“ ablehnen, wenn ein BMI von 30 das neue Schönheitsideal ist, wenn wir uns also in ihrem La-La-La-La-Land befinden, dann können wir so tun, als existiere für diese eine unbeschränkte Wahlfreiheit.

          Die Männer in diesem sample haben das Aussehen von Frauen in einer annähernd perfekten bell curve beschrieben. Welches Geschlecht hat also eine realistische Vorstellung vom anderen Geschlecht und dem eigenen SMV?

          Du befeuerst mit deinen Vorstellungen genau diesen weiblichen Narzissmus, der sich von jedweder Realität großzügig entkoppelt hat.
          Ob Margarete Stokowski in fünf oder zehn Jahren ihren verpassten Chancen (mit u.a. Brad Pitt) hinterher trauert ist völlig belanglos.
          Sie hatte nie eine.

          Und tatsächlich: „wenn’s nicht so gut mit der Partnersuche läuft, einfach mal in die Muckibude gehen oder sein game verbessern“, diese nervige „Selbstoptimierung“, die von – Überraschung! – linksliberalen Leichtintellektuellen dem Neoliberalismus zugeschlagen und deshalb abgelehnt wird, ist ein erfolgversprechender Ansatz.

          Wer schüchtern ist kann Kommunikation lernen, wer dick ist kann abnehmen, Muskeln kann man durch Sport aufbauen. Übrigens ist ein Sportverein auch eine gute Möglichkeit, Menschen kennen zu lernen.
          Oder eine Tanzschule besuchen oder mal nicht Spon, sondern diese Seite: https://www.vogue.de/tag/mannermode und sich Anregungen für seine Erscheinung holen.

          Wenn man jedoch mit seiner Gesamtsituation unzufrieden ist, sich aber nicht ändern will, dann wird es schwer bis unmöglich.
          Das ist dann das männliche La-La-Land von „ich will so bleiben wie ich bin und alle sollen mich lieb haben!“
          Nope, geht nicht. Männer sind nun einmal human doings, da ist die Erwartungshaltung eine andere, höhere – du kannst handeln, also…hey ho, let´s go!

        • @djad

          In „Warum Liebe weh tut“ – das Buch ist der Hit.
          Ich habe ähnlich oft „Muahaha“ an den Rand geschrieben wie bei Penny, aber nicht weil Illouz so ein Flachflieger ist, sondern weil sie eine reaktionäre Ideologie als links verkaufen will.

          Sie stellt „emotionale Ungleichheiten“ durch den „Kontext einer Deregulierung (!!!) heterosexueller Beziehungen“ (S. 197) fest und ist schon eine Seite später damit beschäftigt, an Bourdieus „symbolischer Herrschaft“ anknüpfend, eine eigene Herrschaftsform zu entwickeln: die emotionale Herrschaft.

          Weil Männer zu viel Wahlfreiheit haben (und Autonomie) und demzufolge asymmetrische Verhältnisse herrschen, die sich „einem Mangel an sozialer Regulierung (!!!) verdanken“.

          Es muss (S. 439) „die Akkumulation sexuellen Kapitals (Anm. gemeint ist natürlich das männliche, nicht zu verwechseln mit dem Hakimschen erotischen Kapital, das weiblich ist) diskutiert und hinterfragt werden, um neue Strategien zu ersinnen, wie man mit emotionalen Ungleichheiten (s.o.) umgeht und (kursiv von mir) die umfassenden sozialen und ethischen Ziele von Frauen verwirklicht.

          Unter den skizzierten Umständen kann „die sexuelle Freiheit“ nur „eine Belastung (!!!) für Frauen sein“. (S.440) „Folglich (!!!) sollte vor allem die Frage diskutiert werden, wie die Sexualität in einen Verhaltensbereich verwandelt werden kann, der sowohl vom Gedanken der Freiheit als auch von ethischen Gesichtspunkten bestimmt ist.“
          Und zwar umfassenden ethischen Gesichtspunkten, die insbesondere (!!) der „sozialen Erfahrung von Frauen gerecht werden“ (S. 441).

          Das ist kein Zaunpfahl, das ist der gottverdammte Zaun -> Re-Regulierung des Sexualmarkts.
          Du willst es doch #too!

          • Interessant. Tatsächlich will sie eine Regulierung des Sexualmarktes, so wie ich, aber nur, weil sie feststellt, dass Frauen nicht mit den Folgen der entfesselten Macht ihrer sexuellen Wahl zurechtkommen. Die 20% erfolgreichen Männer sind ihnen aufgrund des Selektionsdruck meilenweit überlegen.
            Ihr Ziel ist, das Waffenungleichgewicht zu Gunsten der Frauen zu drehen. Die Schwierigkeit die sie dabei hat, ist auch, dass sie das Problem nicht methodisch lösen kann, d.h., sie kann nicht objektiv den Sachverhalt analysieren und alle Freiheiten auf dem Prüfstand stellen. Zum Beispiel führte ein Abtreibungsverbot und ein Verbot der Pille zu einem erstaunlichen Wandel der „sowohl vom Gedanken der Freiheit als auch von ethischen Gesichtspunkten bestimmt ist.“

            Das ist natürlich nicht im Sinne einer Feministin und und auch nicht im Sinne der 20% Männer, die von der weiblichen Wahl gezüchtet wurden.

            Ansonsten ist ihre Vorgehensweise links und nicht reaktionär (-> nur weil ein Lösungsvorschlag Rezepte aus früheren Zeiten aufgreift, ist er nicht reaktionär). Sie spricht doch hier nur von Macht – das machen Linke tagaus und tagein. Wir haben hier eine Linke vor uns, die im linken Begriffskasten fischt, um den vermeintlichen Unterdrücker (die 20% Sex-Gamer) die Waffen zu schleifen.

            Die Berücksichtigung von „umfassenden ethischen Gesichtspunkten“ könnte zum Beispiel zu einem Verbot von marktwirtschaftlich betriebenen Pickup führen. Das ist das gleiche, wie das Verbot von Plakatwerbung mit traditionellen Frauenbildern in Berlin, was bekanntlich nicht von Rechten vorangetrieben wird.

            Kurzum, ich biege deinen Vorschlag, mich mit Eva ins Bett zu legen um, indem ich dir behutsam vor Augen führe, dass nicht ich eine Liäson mit Eva eingehen solle, sondern dass du eine, vielleicht nicht geliebte, aber im Geiste verwandte Linke vor dir hast. Um deine Verwandschaft kümmere dich bitte selbst. 🙂

          • @quellwerk

            „Ihr Ziel ist, das Waffenungleichgewicht zu Gunsten der Frauen zu drehen. Die Schwierigkeit die sie dabei hat, ist auch, dass sie das Problem nicht methodisch lösen kann, d.h., sie kann nicht objektiv den Sachverhalt analysieren und alle Freiheiten auf dem Prüfstand stellen.“

            Fangen wir beim ersten Punkt an, an dem sie sich von dir unterscheidet.
            Sie sieht das Waffenungleichgewicht auf der Seite der Frauen.
            Du hast eine konträre Sichtweise, kommst aber zu den identischen Lösungsvorschlägen.

            „Zum Beispiel führte ein Abtreibungsverbot und ein Verbot der Pille zu einem erstaunlichen Wandel der „sowohl vom Gedanken der Freiheit als auch von ethischen Gesichtspunkten bestimmt ist.“
            Das ist natürlich nicht im Sinne einer Feministin und und auch nicht im Sinne der 20% Männer, die von der weiblichen Wahl gezüchtet wurden.“

            Es ist nicht im Sinne von 100% von Männern und Frauen, dass die Entkopplung von Sexualität und Reproduktion, die Verhütungsmittel und Legalisierung von Abtreibung ermöglicht haben wieder rückgängig gemacht werden.
            Diese „Lösung“ ist reaktionär.

            „Ansonsten ist ihre Vorgehensweise links und nicht reaktionär (-> nur weil ein Lösungsvorschlag Rezepte aus früheren Zeiten aufgreift, ist er nicht reaktionär).“

            Sie ist reaktionär, weil sie eigenes sexuelles Begehren von Frauen rundweg ablehnen muss, damit es sich nicht 1:1 gegen das von Männern austauscht.
            Nur in diesem Kontext ist es möglich, sich sexueller Freiheit als „Belastung“ vorzustellen.

            „Wir haben hier eine Linke vor uns, die im linken Begriffskasten fischt, um den vermeintlichen Unterdrücker (die 20% Sex-Gamer) die Waffen zu schleifen.“

            Völlig falsch.
            Die Entkopplung von Sexualität und Reproduktion hat ermöglicht, dass sich auch der Sexualmarkt vom Heiratsmarkt entkoppelt hat – das ist die tatsächliche „Belastung“, von der sie spricht.
            Keinem Mann ist mehr vermittelbar, Sexualität müsse sich exklusiv in einer Bindung entfalten oder sei darauf verwiesen.
            Das stört sie.
            Was sie mit der Einschränkung der männlichen Wahlfreiheit erreichen will und ihrem „ethischen“ Brimborium (welches sie im Übrigen nur Frauen zuschreibt) ist die Restauration eines Tauschverhältnisses, in dem weibliche Sexualität mehr wert ist als männliche.
            Nur in diesem Kontext ist es möglich, den Eintausch weiblicher Sexualität für männliche Ressourcen zu gewährleisten und „Ethik“ unfallfrei über die Lippen zu bekommen.

            Was sich hier als „links“ tarnt, ist der ordinäre bürgerliche Feminismus mit einem hauchdünnen Firnis von „progressivem“ Vokabular.

            „Wir haben hier eine Linke vor uns, die im linken Begriffskasten fischt, um den vermeintlichen Unterdrücker (die 20% Sex-Gamer) die Waffen zu schleifen.“
            Bullocks.
            Die 20% hast du aus deinem Hut gezogen.

            „Im Rahmen einer Mehrthemenbefragung wurden von 2 524 Personen per Fragebogen Informationen zu sexueller Orientierung, sexuellen Praktiken und Außenkontakten sowie zu Verhütungsmaßnahmen erhoben.“
            „Die überwiegende Mehrheit der teilnehmenden Frauen (82 %) und Männer (86 %) beschrieb sich selbst als heterosexuell. Die meisten Personen (88 %) bejahten, jemals Vaginalverkehr praktiziert zu haben, etwa die Hälfte auch aktiven oder passiven Oralverkehr.“
            https://www.aerzteblatt.de/archiv/192871/Sexualverhalten-in-Deutschland

            Das ist die empirische Realität und auf die zielt sie ab.

          • Nehmen wir doch Houellebecq ins Spiel, der eventuell der bessere Analyst ist: Verlierer der sexuellen Befreiung sind neben den 80% unattraktiven Männer (fast) alle Frauen ab 40. Und dann wird auch klar, dass Frauen im Prinzip die Macht haben, denn sie müssen ja nur in jungen Jahren einen der 80% für sich gewinnen, so dass er bis ins Alter bleibt. Sie müssten sich nur die Illusion abschminken, der offenbar auch Ilouz anhängt: dass einer der 20% Durchschittsfrauen heiraten und mit ihnen alt werden würde.

            Auch faszinierend in dem Zusammenhang: Normalerweise würde man wohl jegliche Marktregulierung eher links verorten. Aber wer die Regulierung des sexuellen Marktes fordert, der ist stramm rechts. Was bedeutet das eigentlich für das links/rechts Schema?

          • @lh

            „Nehmen wir doch Houellebecq ins Spiel, der eventuell der bessere Analyst ist: Verlierer der sexuellen Befreiung sind neben den 80% unattraktiven Männer (fast) alle Frauen ab 40.“

            Es ist schön, dass noch einer die „Ausweitung der Kampfzone“ gelesen hat! 🙂

            Du nimmst aber einen Denkfehler als Grundlage, der aus okcupid anscheinend resultiert.
            Dass in diesem aufsehenerregenden Beitrag dargestellt wird, Frauen hielten diese Männer für unterdurchschnittlich attraktiv heißt erstens eben nicht, es verhält sich in der Realität so.
            Und zweitens nicht, die 80% Frau bekäme den 20% Mann.

            Ich widme mich noch einmal Punkt 1 und dem m.E. damit verbundenen grundlegenden Problem: der völligen Fehleinschätzung des eigenen SMV auf der Basis einer externen, weiblichen Validierung, die ebenfalls auf einer Fehleinschätzung basiert.

            Wenn eine durchschnittlich attraktive Frau sich für außerordentlich attraktiv hält, dann wird sie durch diese Selbsteinschätzung nicht attraktiver. Wenn diese durchschnittlich attraktive Frau einen durchschnittlich attraktiven Mann für unterdurchschnittlich attraktiv hält, wird er dadurch auch nicht unattraktiver.

            Ich habe den Eindruck, hier im Forum existiert die Verknüpfung im Hirn, weil Frauen die Wahl des Sexualpartners vornehmen, seien ihre Auswahlkriterien ein objektives Werturteil.
            Womit die die männliche Selbsteinschätzung ausgelagert wird und der männliche Selbstwert sich danach bemisst, wie er von Frauen beurteilt wird.
            Nichts gegen den Abgleich von Selbst- und Fremdbild.
            Was ich jedoch hier am Werk sehe ist kein Abgleich, sondern die komplette Auslagerung des Prozesses in Richtung externe Validierung, womit eigene Fähigkeiten und eigene Möglichkeiten vollständig negiert werden.
            Um so radikaler die eigene Handlungsfähigkeit geleugnet wird, desto „radikaler“, aber faktisch ohnmächtiger die Botschaft.
            Wenn Quellwerk meint, es gehe darum, die Wahlfreiheit von Frauen einzuschränken, dann auf der Basis von Punkt 2 – d.h. die völlig irreale Selbsteinschätzung von Frauen für real zu halten.
            Damit hat er aber deren Fremdeinschätzung als Selbsteinschätzung übernommen.
            Fataler Fehler.

            „Und dann wird auch klar, dass Frauen im Prinzip die Macht haben, denn sie müssen ja nur in jungen Jahren einen der 80% für sich gewinnen, so dass er bis ins Alter bleibt.“ Sie müssten sich nur die Illusion abschminken, der offenbar auch Ilouz anhängt: dass einer der 20% Durchschittsfrauen heiraten und mit ihnen alt werden würde.“

            Gleicher Denkfehler.
            Den 80% Durchschnittsmännern stehen 80% Durchschnittsfrauen gegenüber.
            Dein Satz ist die implizite Übernahme feministischer Glaubensmuster: „beauty comes in all sizes!“ – wenn es keine objektiven Maßstäbe für Schönheit gibt, ist die subjektive Behauptung eine objektive Tatsache.
            Dem ist jedoch nicht so; der nackte Kaiser ist nackt, die fette Frau fett und eine irreale Selbsteinschätzung ist eine irreale Selbsteinschätzung.
            Von Frauen und>/i> von Männern.

            „Auch faszinierend in dem Zusammenhang: Normalerweise würde man wohl jegliche Marktregulierung eher links verorten. Aber wer die Regulierung des sexuellen Marktes fordert, der ist stramm rechts. Was bedeutet das eigentlich für das links/rechts Schema?“

            Eine ökonomische Marktregulierung befürworten Linke, wenn es faktisch keinen Markt mehr gibt, sondern Monopole und Oligopole dominieren.
            Welche Konkurrenz haben bspw. Google, Facebook und Twitter? Faktisch teilen sich eine Handvoll Großbanken den Markt, es gibt noch zwei Erbauer von Jets für die zivile Luftfahrt usw. usf.

            Die bürgerliche Ehe beinhaltete das Geschäft Sex und Reproduktion gegen Ressourcen.
            Hormonelle Verhütungsmittel haben ermöglicht, Sex von Reproduktion zu trennen und den Sexualmarkt vom Heiratsmarkt. Wer auf dem einen Markt konkurriert, hat nicht notwendig auf dem anderen Markt die identischen Chancen, wer auf dem einen Markt Gewinner ist, nicht auch automatisch auf dem zweiten.

            Das war für Männer und Frauen die sexuelle Befreiung, entzog jedoch dem Geschäft die Grundlage. Wenn sich sexuelle Bedürfnisse von Frauen und Männern austauschen und gegenseitig aufheben, schuldet niemand niemandem irgendetwas.
            Wenn es kein Monopol eines Beziehungsmodells und sich Sex in der Ehe zu vollziehen hat, dann sinkt auch sein Tauschwert und das Beziehungs- wird ein Auslaufmodell (wenn es auf dieser Grundlage basiert).

            Wenn bürgerliche Frauen im Austausch für Bindung oder „commitment“ nichts einzutauschen haben, weil Sex keinen Wert hat, da er auch außerhalb einer Bindung zu haben ist, dann müssten sie sich fragen, was sie sonst zu bieten hätten.
            Anscheinend fällt ihnen nichts ein und das finde ich bemerkenswert und traurig.

            Die bürgerlich-feministische Verarbeitung dieser Entwicklung, indem die Begrenzung der männlichen „Wahlfreiheit“ angestrebt wird, gesteht faktisch ein, man ist der weiblichen Konkurrenz auf dieser Grundlage nicht gewachsen, ohne darüber reden zu müssen, es gäbe eine weibliche Konkurrenz. Das Buch von Eva Illouz erschien 2011 – wenig erstaunlich, dass sie 2011 40 Jahre alt wurde.

            Man kann aber als bürgerliche Feministin schlecht den gottverdammten Schlampen vorwerfen, sie versauen mit ihrer sexuellen Freizügigkeit die Marktpreise – also hat der Mann ein Problem mit seiner „Wahlfreiheit“ zu haben, die aber auf der Existenz der gottverdammten Schlampen basiert. 😉

            Die bürgerlich-feministische „Lösung“ ist demzufolge, es lässt sich das Problem der männlichen „Wahlfreiheit“ nur lösen, indem zugleich die sexuelle Freiheit generell, nämlich für Männer und Frauen eingeschränkt wird.
            Sie sind nicht aus Versehen reaktionär, sondern notwendig.

          • „Den 80% Durchschnittsmännern stehen 80% Durchschnittsfrauen gegenüber.“

            Ich versteh nicht viel von Statistik, hab aber mit dieser Studie eh meine Probleme.
            Vorstellen kann ich mir problemlos, dass Frauen ein wesentlich engeres Partnerbild haben, als Männer. Der Denkfehler ist, stillschweigend davon auszugehen, dass Frauen DASSELBE enge Partnerbild haben.
            Mal davon abgesehen, dass Frauen nach eigenem Bekunden nicht schon aufgrund eines Bildes mit einem Mann in die Kiste springen. Männer sind weit mehr auf Optik reduziert.

            Selbst wenn also ALLE Frauen nur 20% der Männer, von denen sie Bilder vorgelegt bekamen, für „fuckable“ hielten, kann in summa die Normalverteilung über alle Frauen deckungsgleich mit der der Männer sein.
            Es verfälscht also massiv das Ergebnis, wenn man bei jeder einzelnen Frau 20% notiert, und daraus schließt, dass für ALLE Frauen nur 20% der Männer als Partner in Frage kommt.

            Beispiel: Frau A und Frau B werden Bilder von Männern vorgelegt, beide sortieren 80% der Vorschläge als „unfuckable“ aus – aber eben u.U. völlig unterschiedliche 80%. Was bei der einen für ein feuchtes Höschen sorgt, widert die andere eher an.

          • @crumar

            Mach‘ doch mal einen Sprung, anstatt 100 Hüpfer. Betrachte das Gesamtbild und überlege, wie es zu ändern wäre oder gib gleich zu, dass eine Änderung dich nicht interessiert. Dein Ansatz hilft nicht.

            „In Deutschland leben aktuell ca. 16,8 Millionen Singles im Alter von 18 bis 65 Jahren. Im Schnitt sind sie zwischen fünf und sechs Jahren ohne Partner oder Partnerin. Jeder fünfte Deutsche in diesem Alter ist sogar seit mehr als 10 Jahren alleinstehend (21 Prozent). Das zeigt eine aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter 11.988 Bundesbürgern von Parship und ElitePartner.“

            https://www.parship.de/presse/pressemeldungen/2018/deutschlands-single-studie-single-gesellschaft-168-millionen-alleinstehende-leben-in-deutschland/

            Das ist die Ausgangslage. Du kriegst, wie immer, die wesentlichen Punkte nicht zusammen. Würde ich deinen Ansatz verfolgen (den du in der Antwort auf Ih erläuterst), müsste man 8 Millionen Männern (per Flugblatt?) mitteilen: „Ihr bildet euch ein, ihr wärt unattraktiv, dabei ist es nur der Geschlechtspartner, der euch unattraktiv findet. Dass Frauen euch unattraktiv finden ist irrelevant, glaubt daran, dass ihr attraktiv seid. Wenn ihr fest daran glaubt, dann bekommt ihr auch eine Partnerin. Wie blöd ist das? Wir haben hier ein strukturelles Problem (34% der Männer sind single), das durch Psychogerede nicht verschwindet. Die Alterskohorte der 18-25 jährigen hat durch einen Import von (2?) Millionen männlichen Immigranten ein zusätzliches strukturelles Problem, kein psychologisches.

            Wieso muss man heutigen Linken, das Denken beibringen?

            Du beginnst dein Argument mit

            „Fangen wir beim ersten Punkt an, an dem sie sich von dir unterscheidet.
            Sie sieht das Waffenungleichgewicht auf der Seite der Frauen.
            Du hast eine konträre Sichtweise, kommst aber zu den identischen Lösungsvorschlägen.“

            Der Anfang ist von dir gemacht, doch wo ist der Schluss? Das habe ich doch selbst schon gesagt.

            Dann diese Behauptung:

            „Es ist nicht im Sinne von 100% von Männern und Frauen, dass die Entkopplung von Sexualität und Reproduktion, die Verhütungsmittel und Legalisierung von Abtreibung ermöglicht haben wieder rückgängig gemacht werden“

            Ich mache einen Vorschlag, wie der Partnermarkt befriedet werden könnte und du sagst nicht, dass dieser Vorschlag nicht funktionieren würde, sondern du sprichst für alle Männer (auch für die 34% Männer, die keine Partnerin haben, also von der Entkopplung von Sexualität und Reproduktion gar nicht profitieren), und behauptest, dass das nicht in ihrem Sinne sei. Möglicherweise ist es nicht in deinem Sinne oder im Sinne von 20% sexuell aktiven Männern oder 80% der männlichen Immigranten, wenn sie deutsche Blondinen anbaggern. Das ist ein unvollständiges Argument von dir und arbeitet mit einer als wahr empfundenen, aber nicht bewiesenen Prämisse und geht nicht auf die Funktionalität/ Nicht-Funktionalität meines Vorschlags ein.

            Ich halte fest, dass du entlang des feministischen Narrativ argumentierst, das Frauen vollkommen von der Reproduktion abkoppeln will. Die von dir zitierte Eva ist nur ein verkrüppelter Restgedanke, der versucht, die feministischen Verwerfungen irgendwie auszugleichen. Eva wird kein Erfolg haben. Dagegen stehen progressive Linke wie du und progressive Feministen, siehe Mainstream.

            Diese Formulierung von dir ist besonders verquast:

            „Sie ist reaktionär, weil sie eigenes sexuelles Begehren von Frauen rundweg ablehnen muss, damit es sich nicht 1:1 gegen das von Männern austauscht.
            Nur in diesem Kontext ist es möglich, sich sexueller Freiheit als „Belastung“ vorzustellen.“

            Der Austausch des weiblichen Begehrens mit dem männlichen Begehren ist also 1:1. Offenbar schwebt dir ein gleichberechtigter Austausch vor. Rein logisch kann dieser gleichberechtigte Austausch nur bei sexuell aktiven und hierbei erfolgreichen Gechlechtspartnern stattfinden, d.h. wir rechnen vielleicht 30% Männer und 25% Frauen als sexuell nicht erfolgreich heraus (Singles ohne aktives Sexualleben). Dann nehmen wir noch die verheirateten und unverheirateten Partner weg, weil ich glaube, dass der sexuelle Ausstausch bei denen 1:1 ohne weiteres funktioniert und Eva deren Verlangen nicht beschneiden will. Es bleibt also, dass Eva das sexuelle Begehren nur bei einem problematischen Rest „rundweg ablehnen“ kann. Der problematische Rest sind nach meiner Meinung die Gruppe von sexuell aktiven Frauen auf Tinder. Alles andere macht keinen Sinn. Diese sollen sich nicht mehr sexuell austauschen dürfen, indem das sexuelle Begehren dieser Frauen abgelehnt wird. Wenn man dies tut, so dein Schluss, erscheint die sexuelle Freiheit als Belastung.

            Du sagst also sinngemäß:
            Die sexuelle Freiheit erscheint demjenigen als Belastung, der die sexuelle Wahlfreiheit auf Tinder abschaffen will.

            Das ist eine Nullaussage. Wenn du sagen würdest, „die sexuelle Freiheit erscheint demjenigen als Belastung, dem das Single-Dasein so vieler Menschen als unzumutbar erscheint“, dann wäre dies wenigstens eine Aussage, der nur ein Mittelglied fehlt (-> Die Ursache für das Single-Dasein ist die sexuelle Freiheit auf Tinder)

            Dann wieder eine gefühlte Prämisse:

            „Keinem Mann ist mehr vermittelbar, Sexualität müsse sich exklusiv in einer Bindung entfalten oder sei darauf verwiesen.“ Gilt das auch für die sexuell nicht Erfolgreichen? Vielleicht möchten Sie diese Bindung haben, um erfolgreich zu sein. Wie verhält es sich mit verheirateten Männer, Männer mit Familie und Kinder? Pfeifen die auf die Bindung? Wollen die auch jederzeit mit der Nachbarin ficken? Und was ist mit den Tinder-Frauen, die genauso eine Beziehung suchen und keinen 1:1 Warenaustausch gegenseitiger Sexdienste? Du kannst hier keine Allaussage machen. Logikfehler. Wieder einmal. Du sprichst eher für die hohlen und bindungslosen Tinder-Rammler, die das Geschäft für den Rest versauen.

            Dein Hinweis, dass Eva den Wert der weiblichen über die männliche Sexualität stellen will unterschreibe ich. Das ist kein Merkmal eines bürgerlich-reaktionären Feminismus. Ein Blick nach Ami-Land öffnet auch deine Augen für die überaus preziöse Sexualität junger Frauen, die von Standgerichten gesichert wird. Diese Gerichte sind, wen wundert’s, links. Deine These, Eva sei konservativ-reaktionär ist vollkommen falsch. Nimm das neue Links zu Kenntnis. Es gibt kein Mein-Links, wie Mein-Feminismus. Links ist ziemlich ätzend geworden.

            Dein Verdikt

            „Bullocks.
            Die 20% hast du aus deinem Hut gezogen“

            ist folgerichtig und passt zu deinem ungenauen Denken. Du hast die dir bei Eva sauer aufstoßenden Urteile pauschal auf alle bezogen und Eva als reaktionär abgeurteilt.

            Ich habe nachgewiesen, dass Eva logisch nicht alle gemeint haben kann (wenn doch, dann passt ihre Denke gut zu deiner) und lediglich ein Teilaspekt des Partermarktes regulieren will und zwar so, dass Frauen möglichst alle ihre Freiheiten und all ihr Begehren (Judith Butler) ausleben und genießen können, während den Männern in diesem Bild nur eine dienende Rolle zukommt und nicht eine selbständige, manipulative, wie es 20% der Männer ggü. Frauen z.Zt. machen.

          • @Carnofis

            „Beispiel: Frau A und Frau B werden Bilder von Männern vorgelegt, beide sortieren 80% der Vorschläge als „unfuckable“ aus – aber eben u.U. völlig unterschiedliche 80%. Was bei der einen für ein feuchtes Höschen sorgt, widert die andere eher an.“

            Erstens korrekt.
            Aber zweitens, selbst wenn sich alle auf Brad Pitt einigen können und den unter fuckable sortieren, danach Clooney kommt usw., dann ist – mit einem realistischen Blick auf den eigenen SMV – dieses Ziel unerreichbar.
            Wenn sie tatsächlich die feministische Propaganda beherzigen und irreale Selbstbilder verinnerlichen, dann ist die Wahrscheinlichkeit die Jungfräulichkeit zu verlieren geringer als die, in Katzenpisse zu ertrinken.
            Hypergamie – darum handelt es sich – ist kein endlos verlängerbares „game“, zumal wenn die biologischen Voraussetzungen nicht weiterhin existieren, das Spiel zu betreiben.

            Alle hübschen Schauspielerinnen bspw. waren mit 30 wenigstens liiert und oder schwanger oder mit Kind versehen. Natalie Portman, Jahrgang 1981: „Seit dem 4. August 2012 ist sie mit dem Balletttänzer Benjamin Millepied verheiratet, den sie bei den Dreharbeiten zu Black Swan kennengelernt hat. Das Paar hat einen Sohn, der am 14. Juni 2011 geboren wurde.“ Scarlett Johannsson, 1984 geboren „In 2014, she gave birth to their daughter, Rose Dorothy Dauriac.“
            Lea Seydoux Jahrgang 1985 „and her boyfriend André Meyer have a son, Georges, born on 18 January 2017“.

            Es wird nicht nach 40 schwer für eine Frau, sondern bereits 10 Jahre vorher.
            Ob diese Alterskohorte dann auf Ryan Reynolds steht ist irrelevant, denn im zarten Alter von 36 Jahren hat er geheiratet, mit 38 Jahren wurde er zum ersten mal Vater. Die Mutter 11 Jahre jünger als er.
            Gleiches Muster beim 1970 geborenen Matt Damon: „They became engaged in September 2005 and married in a private civil ceremony on December 9, 2005, at the Manhattan Marriage Bureau. The couple has three daughters: Isabella (b. June 2006), Gia Zavala (b. August 2008), and Stella Zavala (b. October 2010).“ Mutter 6 Jahre jünger.

            Welche Grütze die feministisch durchtränkte Generation Ü40 oder Ü50 auch immer im Hirn hat, 40 ist nicht das neue 20, nicht einmal das neue 30.
            Das Konzept „weibliche Schönheit“ ist ein kurzfristig erfolgreiches, wer den Ausstieg verpasst hat wird lernen, es ist die Investition in ein verderbliches Gut gewesen.
            Ob diese Frauen 80% aller Männer für „unfuckable“ hält ist irrelevant.

          • @QW

            „Das ist die Ausgangslage.“
            Bästemmt, mein Föhrer! 🙂

            „Du kriegst, wie immer, die wesentlichen Punkte nicht zusammen. Würde ich deinen Ansatz verfolgen (den du in der Antwort auf Ih erläuterst), müsste man 8 Millionen Männern (per Flugblatt?) mitteilen: „Ihr bildet euch ein, ihr wärt unattraktiv, dabei ist es nur der Geschlechtspartner, der euch unattraktiv findet. Dass Frauen euch unattraktiv finden ist irrelevant, glaubt daran, dass ihr attraktiv seid. Wenn ihr fest daran glaubt, dann bekommt ihr auch eine Partnerin. “

            Wenn du beherzigst, was ich tatsächlich geschrieben habe, nämlich alle Frauen, die 80% aller Männer für unterdurchschnittlich attraktiv halten, haben nicht nur ein Problem mit Mathe, sondern ein völlig falsches Bild ihres eigenen SMV.
            Den haben sie jedoch aus einem konkreten Grund.
            Weil sie daran gewöhnt sind, kein realistisches feedback zu erhalten, sondern auf ein Podest gestellt zu werden. Von Männern. Doiiiiiiiiitschen Männern.

            Sie werden von needy Männern behandelt als wären sie Gisele Bündchen, das sind sie aber nicht.
            Natürlich haben diese Häßletten ein Interesse daran, dich als den Glücklichen zu feiern, der sie – völlig unverdient! – in einer Partnerschaft genießen kann.
            SIE sind wesentlich mehr wert, also wären mehr WERT, z.B. mindestens Brad Pitt.
            So konstruieren sie eine Fallhöhe, derer du dich ständig als „würdig“ erweisen musst.
            Die Alternative zu dir ist aber nicht Brad Pitt, sondern diese Alternative ist eine Chimäre, sie EXISTIERT NICHT.

            „Wie blöd ist das? Wir haben hier ein strukturelles Problem (34% der Männer sind single), das durch Psychogerede nicht verschwindet. Die Alterskohorte der 18-25 jährigen hat durch einen Import von (2?) Millionen männlichen Immigranten ein zusätzliches strukturelles Problem, kein psychologisches.“

            Ja, wie blöd ist das!?
            AfD-blöd,
            Der „Import von (2?) Millionen männlichen Immigranten“, ach komm, lass es 2 Milliarden sein, wird bestimmt dazu führen, das weibliche Hypergamie in Sachen sozialem Status einfach egal wird.
            Frauen wollen den heißen Hartz4-Muslim, weil er so männlich ist! Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr….
            Er ist kleiner als deutsche Männer, verdient weniger, seine Zukunftsaussichten sind ungewiss…
            Ich bin mir ganz sicher, das ist, was deutsche Blondinen schon immer wollten.

            Oh, diese strukturellen Probleme deutscher Männer!
            Die sich – rein zufällig – so anhören wie die „strukturellen Probleme“ des Feminismus.
            Sie existieren nicht, aber wenigstens haben sie eine „Struktur“.

            Bewege deinen Hintern zum nächsten Gym, fang an zu schwitzen und quäl dich.
            Höre auf dir in die Tasche zu lügen, du könntest nicht eine großartige Version deiner Person selber produzieren, die du am nächsten morgen gerne im Spiegel betrachtest.
            Hör auf mir deinem beknackten Selbsthass und TU ETWAS!

          • „Wenn sie tatsächlich die feministische Propaganda beherzigen und irreale Selbstbilder verinnerlichen, dann ist die Wahrscheinlichkeit die Jungfräulichkeit zu verlieren geringer als die, in Katzenpisse zu ertrinken.“

            Zweifellos.
            Aber dass Feminismus Frauen mehr schadet, als Männern, ist uns ja nun nicht neu 😀

            Ich wollte dem Skorpion nur aufzeigen, wo die berühmte 80/20-Statistik massiv klemmt.
            Er soll sich von solchen Zahlen nicht bange machen lassen und davon ausgehen, dass es den postulierten „Ausschuss“ von 80% der Männer nicht gibt.
            Letzten Endes sind sich die meisten weiblichen „5er“ schon ihres Marktwertes bewusst und versuchen gar nicht erst, Brat Pitt anzubaggern, sondern fischen in den eigenen Gewässern.

          • „Ich bin mir ganz sicher, das ist, was deutsche Blondinen schon immer wollten.“

            Genau.
            Alle Frauen träumen von arabischen Linken auf Hartz IV.
            Eindeutig der Untergang des deutschen Recken.
            Mir ist auch schon ganz schwül. Ich glaub, das liegt an den Fleischbällchen, die mir der mir unbekannte Nachbar aus dem Orient über seine Tochter zu Weihnachten rüberbringen ließ.

          • @Carnofis
            „Genau.
            Alle Frauen träumen von arabischen Linken auf Hartz IV.“

            – Hybristophilie, ??? oder warum hat charles Manson im Knast noch heiraten können ?

            Neils Högel bekommt auch interessant Post in seiner Haft

            -das ist autodestruktiv für den Weibchen -das verhalten aber real

        • @Carnofis
          Ich erinnere dich an dein Geflenne, als du hier im Blog darüber lamentiertest, dass du im Osten keine Firma gründen könntest, weil da so viele Rechte seien. Armes Häschen, solche Angst vor den bösen, bösen Rechten?

          Ich hoffe, ich bediene euer beider Niveau 🙂

          • Äh,
            in diesem Fall ging’s mir nicht so sehr um die Rechten, als um diesen – gelinde gesagt – sehr verfehlten Hinweis auf die bösen Migranten, der irgendwie – genau wie die Linken – in möglichst jeden Kommentar als das Böse schlechthin eingeflochten werden muss, egal, wie sehr das an den Haaren herbeigezogen sein mag.
            Mit meiner Firmengründung hat das nix zu tun, das ist ne andere Baustelle.

            „Ich hoffe, ich bediene euer beider Niveau“

            Danke der Nachfrage, ja, Du enttäuschst uns nicht 😛

          • Ja, na klar. Doppelstandard vom Feinsten. Mäßig etablierter, etwas in die Jahre gekommener Linker hat Bedenken, seine freiheitsliebenden, aufgeschlossenen und offenen Kunden (-> alles auch deine Attribute?) dem dunklen, bösen, dumpfen und bildungsfernen Mob im Osten auszusetzen. Ein Hinweis auf bildungsferne, rückständige Migranten ist böse.

            Dein Selbstbild wird in Zukunft mehr Risse bekommen. Im Augenblick hält der Firnis noch – selbst ein Hinweis auf das Geschlechts-Ungleichgewicht in der Alterkohorte der 18-25 Jährigen löst keinen Gedankenvorgang bei euch aus. Es handelt sich hier um ein statistisches Faktum. Wie geht ihr damit um? Das Pack soll seinen gegenseitigen Verdrängungsprozess selbst organisieren und ansonsten die Schnauze halten oder in die Mucki Bude gehen?

            Es gab mal in diesem Blog das Bewusstsein, dass Verdrängungsprozesse immer ganz unten anfangen. Das war mal linkes Standard – Gedankengut. Aber als älterer Herr ist die Vorstellung, das Hans, arbeitslos, bildungsfern und ohne Frau nicht vor Freude jauchzt, wenn ihm ein Flüchtlingsheim vor die Nase gesetzt wird, eine Zumutung. Ich verstehe dich schon. Das ist doch irgendwie ein schmutziger Gedanke mit dem Hans und gegen die Migranten zu argumentieren. Hans soll nach crumar an seinem game arbeiten und mit dem Migranten von nebenan gegen den Kapitalismus?

            Die Abweisung eines strukturellen Problems mit Hinweisen auf Psychologie, eigene Schuld, Verschwörungstheorie, Angst u.ä. ist Ausdruck eines überkommenen linken Weltbildes, dessen Konzepte mit den veränderten Bedingungen nicht mehr zurechtkommen.

            Dieser Kommentar von mir ist nicht dazu gedacht, meinen Standpunkt gegenüber deinen zu behaupten und deine Einverständnis einzufordern, sondern soll dem Leser dazu dienen, den gegenwärtigen Prozess des sich ausbreitenden Nationalismus und den Prozess des weltweiten backlashes gegen den Feminismus anders zu verarbeiten, als mit verständnisloser Häme. Das machen die Klebers dieser Welt schon ganz zuverlässig.

    • Ein Möglichkeit, die Selektion hin zu niedrigem IQ und siechender Wirtschaftsleistung aufzuhalten, ist, rein mathematisch gesehen, das 80/20 Verhältnis aufzubrechen, sprich, die weibliche Wahlfreiheit einzuschränken.

      Mhhm, müsste dann nicht auch der Umkehrschluß gelten, dass eingeschränkte Wahlfreiheit bei Frauen zu einer Steigerung des IQ und der Wirtschaftsleistung führt? Siehst du das in den entsprechenden Ländern gegeben? Oder interpretiere ich da zu einseitig?

      • Das Nachfolgende meint Wahl im Zusammenhang mit sexueller Reproduktion.

        Der Grundgedanke ist hier: wenn du denen, die biologische Wahlmacht haben (=jede Frau kann ihre Gene weiterreichen), keine Grenzen setzt, dann wird sich ein Wahlverhalten entwickeln, das dysfunktional ist bzgl. Kultur und Intelligenz.

        Du stellst logisch ein Modell dagegen, in denen Frauen überhaupt keine Wahl haben, woraus dann im Umkehrschluss ein Ansteigen des IQ folgen müsste. Als Beispiel käme ein islamisches Land in Frage, in dem es für Frauen keine Wahlfreiheit zu geben scheint. Übrigens habe ich hierzu meine Zweifel. Offenbar sind aber viele islamische Länder rückständig.

        Daraus folgt aus meiner Perspektive, dass eine Einschränkung der Wahlmacht Rückständigkeit nicht verhindert, sofern diese Einschränkung nicht in einem bestimmten Sinne vorgenommen wird.

        Die Einschränkung der Wahlmacht kann direkt oder indirekt sein. Sie kann sich konkret auf den Akt der sexuellen Wahl beziehen (dies ist, was den meisten sofort in den Sinn kommt und Verbot und Strenge mit der Einschränkung der Wahl assoziieren lässt). Sie kann sich aber auch konkret auf die Wahlmacht nach der sexuellen Wahl beziehen: das Verbieten von Schwangerschaftsabbrüchen hätte nach meiner Einschätzung in Industriegesellschaften ein Anwachsen des IQ und eine Stärkung kultureller Bindung zur Folge.

        Eine Einschränkung der Wahl kann indirekt passieren: junge Männer werden von ihren Vätern und Müttern angehalten nur mit Frauen eine Familie zu gründen, die kulturell und intellektuell überdurchschnittlich sind. Dadurch würde sich die Frau in ihrer Wahl mehr für kluge Männer entscheiden, weil einen klugen Mann zu binden einen hohen Status mit sich brächte. Es würde nicht reichen, große Titten zu haben, rammeln zu können und arrogant zu sein. Klugheit lässt sich nicht leicht simulieren.

        Vielleicht siehst du, worauf ich hinaus will: kulturelle Bindungen, die das Wahlverhalten beider Geschlechter klug und einfühlsam kanalisieren. Ich habe aber schon festgestellt, dass es in diesem Blog eher ums Rammeln geht 🙂

  12. Sport machen.

    Mein Mann ist mit 1.75m genauso groß wie ich. Wir sind beide diese schlaksigen, dünnen Körpertypen.
    Durch Sport und Handwerk hat er aber ein breites Kreuz und sehr schöne Arme. Findet mein Weiberguck natürlich super.
    Oh yeah, wie oberflächlich.
    Wir sind uns übrigens beim Training über den Weg gelaufen, er auch Anfang 20, frustriert und fast unberührt, so selten ist das nicht. Soviel zum Thema Körpergröße. 🙂

    • Freya, bei der Lektüre deiner Beiträge entsteht vor meinem inneren Auge ein Amish-People-Gemälde: Sport Handwerk arbeiten breites Kreuz gesunde Ernährung arbeiten viel draußen arbeiten Kindersegen arbeiten Schießtraining arbeiten wandern gärtnern arbeiten… Notabene ohne puritanische Prüderie.

      Under the spreading chestnut tree
      the village smithey stands,
      the smith, a mighty man is he
      with large and sinewy hands.

      Wenn ich mal zu einem warmen Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln eingeladen werden möchte, tauche ich bei euch auf! 😉

      • Ja. So ist das hier. Viel Arbeit.
        Ich trage auch Schürze, um alle Klischees zu bedienen. Hrhr.

        Klar, kannste machen. Wir sind aber auch bissel langweilig.

  13. Zum Thema hässlich sein möchte ich nur anfügen, dass statistisch gesehen Frauen 80% der Männer als unterdurchschnittlich attraktiv bewerten. Insofern ist der Nachteil in dem Punkt gar nicht mal so groß.

  14. Meine Tipps wären:
    Sich ein (männliches) Hobby suchen das die Aggression steigert
    Sport machen vorzugsweisereines Bodybuilding für das Aussehen
    Mehr Zeit mit Menschen verbringen, vor allem mit erfolgreichen Männern

    • Ich würde ihm Boxen nahelegen, aus eigener Erfahrung.

      Sandsacktraining bzw. Sparring helfen ungemein beim Selbstbewusstseinsaufbau bzw. Kennenlernen der eigenen (Schmerz-)Grenzen. Noch dazu lernt man in Boxclubs neue Leute kennen.

  15. Jeder Leser steht am Ende einer (milliarden Jahre alten) Kette zweigeschlechtlicher Reproduktion.
    Einfach normal bleiben.
    Bei den hässlichen Vätern hat’s ja auch geklappt.

  16. Schön, dass dieses weit verbreitete Problem hier angesprochen wird. Danke, Christian!

    Ich würde hier erstmal zu gemäßigtem MGTOW raten. Tu, was DIR gefällt.

    1. Orte aufsuchen, wo du freiwillig hingehst und jederzeit wegbleiben kannst und wo du eigenen Interessen nachgehen kannst. Am besten, wo auch Frauen zu finden sind. (Bürgerinitiative, Verein, VHS-Kurs, Linux-User-Group, …)

    4. Selbst Aktivitäten initiieren (Ausflüge, Parties, Vorträge usw.). Sich einbringen und unverzichtbar machen. Spaß am Thema haben und Gesellschaft netter Leute genießen. Auf eigene Faust reisen (mit dem Motorrad Australien umrunden, mit dem Bus durch Südamerika). Dann bist du interessant und hast Geschichten zu erzählen.

    Aus MGTOW-Sicht lernst du Leute kennen, die dir gefallen und dir was bringen und du bist vernetzt. Dir geht es besser und du kannst auch ohne Frauen einigermaßen gut leben.

    Sobald du in solchen Gruppen integriert bist, bist du für neu eintreffende Frauen interessant: Du bist der Macher, du kennst Leute, du bist unverzichtbar. Aus PU-Sicht ist das ungerichtetes DHV. Du bist zu Frauen passiv und sprichst sie nicht gezielt an, aber alleine durch deine Art des Auftretens (nicht das Aussehen) wirst du für sie interessant. Ab hier werden Frauen dich gelegentlich mit Hintergedanken ansprechen. Vorher macht es IMHO keinen Sinn, Frauen anzusprechen, weil sie noch gar kein Interesse an dir haben und du selbst so schnell keine Interesse wecken kannst und sie dich bald wieder loswerden wollen. Erst ab jetzt kannst du üben, wie es weiter geht, mit Frauen, die schon etwas Interesse haben, also die hohe Kunst des PU.

    Warnung: Es werden auch viele Frauen der untersten Schublade dabei sein! Nicht unbedingt hässlich, aber bösartige Emanzen usw. Die Erfahrung mit ihnen wird dich lehren, besser allein zu bleiben, als dich mit weiblichen Knalltüten einzulassen. (Weniger Neediness!)

    Unabhängig davon würde ich nicht damit rechnen, hierzulande jemals eine Frau zu finden, mit der du eine glückliche Partnerschaft haben kannst. Macht nichts, denn es wird immer mehr Männer geben, die auf Frauen verzichten (in Japan zur Zeit schon 30 %!). An deiner Stelle würde ich daher Fremdsprachen (zB Russisch, Spannisch, Chinesisch, Tagalog) lernen und fleißig reisen in Länder, wo man dauerhaft leben kann und wo es nette Frauen gibt, die leichter zu bekommen sind.

    Das alles dauert lang (ca. 5 Jahre), aber es führt zum Erfolg. Aber das Leben für Männer fängt sowieso erst richtig mit 30 an. Dann kriegt man wohl auch die 20-jährigen ab, die von einem selbst fern geblieben sind.

  17. Aufhören zu wollen.
    Meiner Erfahrung nach stößt es viele Frauen ab, wenn Sie merken das der Typ sucht und unbedingt will bis zur Verzweiflung.
    Das gibt eine Abwärtsspirale wo dann noch der letzte Rock verzweifelt angegraben wird und trotzdem nix klappt.
    Einfach zurück lehnen, sich auf sich und seine Sachen konzentrieren und nicht in jeder Frau potenziellen Sex sehen.
    Wenn die Hörde übersprungen ist ergeben sich die Möglichkeiten irgendwann von selbst.
    (ein Minimum an gepflegtem Äußeren sollte aber sein!)

    • Yes, that’s it. Ganz unaufgeregtes, gelassenes, selbstvertrauendes mgtow sozusagen … So lässt sich’s für mich viel besser leben (und das strahle ich dann auch immer mehr aus und ziehe Leute/Infos/Dinge – Situationen – in meinem Leben an, die für mich wirklich passend sind), auch wenn ich dadurch mit bspw. all meinen verdrängten Bedürfnissen und Gefühlen konfrontiert werde, um sie – also mich – endlich liebevoll anzunehmen, wie sie sind – wie ich bin.
      Ich kann Leo Baumgardt empfehlen, falls wer interessiert ist an solcher Persönlichkeitsentwicklung etc, z.B.:

      Letzteres Video gilt nur für die Ratgeber hier, die selbst noch nicht glücklich sind.

  18. @Stefan:
    > Wenn die Hörde übersprungen ist ergeben sich die Möglichkeiten
    > irgendwann von selbst.
    Nein! Von nichts kommt nichts. (Den Physikern ist das als Energieerhaltungssatz bekannt.) Die aussage ist ebenso unzutreffend wie die mit dem Töpfchen und dem Deckelchen.

    • Kommt auf die Verhältnisse an. Ein Künstler oder der Außendienstmitarbeiter einer Textilkette oder sowas, der den ganzen Tag von Weibern umgeben ist, bei dem kann sich schon „was ergeben“. Bei einem Informatiker, der in einer Männerklitsche den ganzen Tag vorm PC hockt und als einzigen weiblichen Kontakt die Putzfrau hat und am WE in der Disko verzweifelt eine „aufzureißen“ versucht, eher nicht.

      Da ich eher zum letzteren Typ gehörte, fand ich die Sprüche auch immer ultradämlich 🙂

  19. 1. Du darfst nicht needy wirken. Nichts schreckt mehr sie ab, als wenn sie den Eindruck hat, man habe es nötig. Dazu musst deine gesamte Grundhaltung ändern.

    2. Für den Anfang ziehe zweimal die Woche für eine Stunde los und grüße alle (!) freundlich mit „Hallo“. Du wirst merken, dass Du auf ein ganz anderes Energielevel kommst, was auch deine Ausstrahlung ändert. Später kannst Du das ausbauen zu einem Gespräch bzw. einem Flirt mit passenden Openern, ziehe dazu die Pick-Up-Ratgeber zu rate. Auch wie man SmallTalk führt und eskaliert.

    3. SCHÄTZE ES, DASS DU JUNGFRAU BIST!!! Ändere dein Frame. Ich habe mal einen Sexratgeber von ’nem Kerl gelesen, der als Mönch im Kloster gelebt hat und dieses in seinen 30ern verließ. Als er Frauen dies erklärte, reagierten die sehr aufgeschlossen und waren davon angetan, ihn in die Liebe einzuführen und zu entjungfern. Das führte dazu, dass er soviel Sex hatte, dass er – Redundanz – einen ganzen Ratgeber schreiben konnte. Bau das in deine Routine ein: Im Flirt mit ihr lässt Du durchblicken, dass die Frau, die dich entjungfern wird, eine ganz besondere sein muss und von dir sorgfältig ausgewählt wird. Aber nicht nur als Phrase – das muss tatsächlich dein Haltung sein, das bedeutet, dass Du es bist, der die Körbe austeilt. Komm weg von dem Frame „Ich-nehme-jede-die-mich-ranlässt“ zu „Die-sieht-sympathisch-aus-mal-sehen-ob-auch-der-Rest-stimmt“. Weg von needy eben.

    • „SCHÄTZE ES, DASS DU JUNGFRAU BIST!!! Ändere dein Frame. Ich habe mal einen Sexratgeber von ’nem Kerl gelesen, der als Mönch im Kloster gelebt hat und dieses in seinen 30ern verließ. Als er Frauen dies erklärte, reagierten die sehr aufgeschlossen und waren davon angetan, ihn in die Liebe einzuführen und zu entjungfern. Das führte dazu, dass er soviel Sex hatte, dass er – Redundanz – einen ganzen Ratgeber schreiben konnte. Bau das in deine Routine ein: Im Flirt mit ihr lässt Du durchblicken, dass die Frau, die dich entjungfern wird, eine ganz besondere sein muss und von dir sorgfältig ausgewählt wird. Aber nicht nur als Phrase – das muss tatsächlich dein Haltung sein, das bedeutet, dass Du es bist, der die Körbe austeilt. Komm weg von dem Frame „Ich-nehme-jede-die-mich-ranlässt“ zu „Die-sieht-sympathisch-aus-mal-sehen-ob-auch-der-Rest-stimmt“. Weg von needy eben.“

      RICHTIG.
      Er muss zunächstmal aufhören, seine Ungerittenheit als Riesenproblem anzusehen. Himmel, er ist 23, das ist noch sehr jung. Keine Sau würde irgendwie schlecht von ihm denken, weil er seinen Schweif noch nicht im Feuchten hatte. Die Angst von Jungfrauen, man könne auf sie herabsehen oder sich über sie lustig machen, entsteht zu 98% in ihren Köpfen.
      Es gibt Männer, die mit 30+ zum ersten Mal geküsst haben und später bei großartigen Frauen landeten.

      Er soll schauen, was ihm Spaß macht. Die Welt als lustiges Abenteuer sehen und nicht als Langweilerveranstaltung!

      • „Keine Sau würde irgendwie schlecht von ihm denken, weil er seinen Schweif noch nicht im Feuchten hatte.“

        Unsinn, selbstverständlich ist das ein Riesenproblem. Das ist nämlich das völlige Gegenteil von „pre-approved by other women“. Jede Frau hat instinktivBedenken gegen einen Mann, der offenbar von allen anderen Frauen abgelehnt wurde.
        Umgehen lässt sich das Problem, indem man eine schlüssige Erklärung liefert, weshalb man noch Jungfrau ist. Als Mönch hat man natürlich die perfekte Begründung, aber es sollte auch funktionieren, wenn man, wie auch Curiepolis vorschlägt, klarstellt, dass die Jungfräulichkeit nicht auf einem Mangel von Angeboten beruht, sondern selbstgewählt ist. Wenn (das ist allerdings ein großes WENN) man das glaubhaft rüberbringen kann, könnte dies einen tatsächlich sogar interessanter machen.

        • “ Das ist nämlich das völlige Gegenteil von „pre-approved by other women“. Jede Frau hat instinktivBedenken gegen einen Mann, der offenbar von allen anderen Frauen abgelehnt wurde.“

          Ja, aber bei seinem Alter ist das noch kein Riesenproblem. Solange noch eine „2“ vorne am Alter dransteht, ist „Jungfrau“ für die Damenwelt noch eher ein Fall von „SÜÜÜÜÜSS!!!“ und nicht von „Igitt, was stimmt mit dem nicht??“.

          Aber Voraussetzung ist natürlich, dass er es sympathisch und lustig rüberbringen kann und nicht der Eindruck entsteht, dass er dauernd erfolglos baggert.

  20. Was mich mal so interessieren würde, gibt es eigentlich auch Frauen, die beispielsweise mit 40 noch nie einen Mann hatten, obwohl sie sich diesen so sehr wünschen und auch bereit wären minimalste Kompromisse einzugehen? Ich kenne das eigentlich nur so von Männern. Es gibt ja auch diesen Film „Jungfrau (40) männlich sucht“.

  21. „Alle Frauen sagen immer zu mir, ich würde gut aussehen und sei nicht hässlich.“

    Das sagen sie mit Sicherheit nicht von alleine, sondern weil Du irgendwie nachgefragt hat. Lass das.
    Wenn Du meinst, Dein Aussehen wär das Problem, dann ist es das vermutlich auch.
    Und da Du aber nicht weißt, was Du ändern solltest, such eine besonders modebewusste Freundin (idealerweise Single) aus Deinem Umfeld aus, die Du um Hilfe bei einem Make-over bittest, sprich sie soll Dir bitte bei der Auswahl von Klamotten, Accessoires und Parfum helfen und auch eine Frisur vorschlagen, die Dir besonders gut stehen könnte. Wähle mit Bedacht, Frauen mögen solche „Herausforderungen“ normalerweise sehr, es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass es in diesem Zusammenhang flirty werden könnte – insofern Du Spaß hast/es spaßig machst.
    (Falls Du Brillenträger bist, steig um auf Kontaktlinsen)

    Umgestylt machst Du dann täglich (kurz) „Powerposing“ vorm Spiegel (zusätzlich zum Krafttraining, welches Du auf jeden Fall beginnen solltest). Auch wenn Dir das albern erscheinen mag, glaub mir: das machen attraktive Männer so (wenigstens während ihrer Jugend)!

    Ändere Dein mindset.
    Akzeptiere, dass sich Nichts nachholen lässt. Geh keinesfalls in den Puff. Das hättest Du in den letzten 5 Jahren ja auch schon machen können und hast es aus gutem Grunde nicht. Da Du es bis jetzt geschafft hast (ohne größeren Schaden davonzutragen) auf Sex zu verzichten, gelingt Dir das auch weiter auf unbestimmte Zeit; der rein hormonelle Druck nimmt jedenfalls kontinuierlich ab, da hast Du das Schlimmste sicher schon hinter Dir.

    Mach aus der Not eine Tugend.
    Du willst 1 Frau (nicht den Plural!) – und zwar eine, die für Dich auch etwas ganz Besonderes ist.
    Möglich, dass sie Dir einfach noch nicht begegnet ist.

    Ach und dann lies Dich noch ein im Pick-Up-Forum speziell bei Inner Game, Date-Sammlung und Roofblastern. Das mit dem Tanzen ist aber auch ein guter Tipp, den Du ausprobieren solltest.

    • „Ändere Dein mindset.
      Akzeptiere, dass sich Nichts nachholen lässt. Geh keinesfalls in den Puff.“

      Na, wer sagt’s denn. Manchmal hast Du doch lichte Momente, Semi. 😀
      Das sind doch ganz gute Tipps.

      „Ach und dann lies Dich noch ein im Pick-Up-Forum speziell bei Inner Game, Date-Sammlung und Roofblastern.“

      Tss, tss – und das von einer Rad-Fem (*kopfschüttel*)

      • Ich hab zwar schon ewig nicht mehr reingeschaut, aber ich erinnere, dass die IG-Schatzkiste wirklich umfangreich war (und dass er Bedarf haben wird, ist aus dem Geschriebenen klar ersichtlich).

        Date-Sammlung und Roofblaster (Geschenke) sind sehr frauen-freundliche Rubriken.

        Es ist ja tatsächlich so, dass Ortwechsel während eines Treffens und überhaupt ein Mann mit etwas außergewöhnlicheren Ideen, was man machen kann, ganz generell anziehender wirkt. Und dabei gilt: natürlich erst die action, damit man beim anschließenden Essen leichter ins Gespräch findet, schon warm miteinander geworden ist.

        Wenn man irgendwas real gemeinsam unternimmt, ergibt sich leicht auch schon der erste beiläufige Körperkontakt (Beispiele, die er bereits beim Make-over-Shoppen üben kann: ihre Hand nehmen und sie in einen Laden ziehen, bzw. sanft ihre Schulter berühren um ihr die Richtung zu weisen etc. – btw: zuerst sollte er natürlich allein seinen Bestand überprüfen, damit er Nichts neu-kauft, was er eigentlich schon besitzt).

        Den richtigen Moment für den ersten Kuss zu finden, ist nochmal ne Nummer schwerer (wenn er nicht vorhat im streng-gläubigen Umfeld zu gamen, wo dieser zuweilen durchaus noch/erst vor dem Traualtar stattfinden könnte^^). Auch dazu kann er sich Inspiration holen, es gibt mindestens einen „der Spruch vorm Kuss“-Thread.

    • Das ist der schlimmste Kommentar von allen! Er vereint alle Gründe für meinen Frust!

      Nämlich, dass ich wirklich hässlich bin und deshalb keine einzige Frau abbekomme, dass ich mich damit abfinden soll, alles verpasst zu haben und es nie mehr nachholen kann, dass mein hormoneller Druck abnehmen wird und ich deshalb auch in der Zukunft meines Lebens niemals Sex haben werde.

      Weiterhin: FALSCH! Ich will nicht eine einzige Frau in meinem Leben! Ich will nicht DIE RICHTIGE! Ich will ficken. So wie andere gut aussehende Männer. Ich will viele verschiedene hübsche junge Frauen Frauen ficken, begehrt sein und viel sexuelle Erfahrung sammeln. UND NICHT IN MEINEM LEBEN EINE EINZIGE FRAU GEHABT HABEN!

      • Skorpion das sollst du aber nicht. Du sollst hier attraktiver werden, um „die eine“ zu finden und für die annehmbar zu sein.
        Für Sex reicht es nicht. Als Versorger kannst du vielleicht herhalten.
        Dieses ausprobieren ist dem Frauen vorbehalten.
        Davon sollst du angebracht werden. Es geht nicht nur darum, dass du es nicht tust. Du sollst es nicht wollen.
        Denn der, der nur die eine will, der will keinem Sex, der will versorgen. Du sollst bezahlen wollen.
        Wenn du mir nicht glaubst, frage die Ratgeberinnen, ob sie nur einen Mann hatten.

        • Kannst du mir bitte erklären, was genau du mit deinem Kommentar meinst??? „Für Sex reicht es nicht“??? Als Versorger kannst du vielleicht herhalten??? Was soll das heißen???

          • „Was soll das heißen???“

            Das soll nur heißen, dass Truths Verhältnis zu Frauen auch nicht gerade ideal ist.

      • Hm, naja, Dein Zustand ist ja auch megascheiße. Die meisten hier wissen das doch, entweder weil sie selbst dadurch sind oder eben oft genug heulendes Elend als Freunde begleitet haben. Was sollen sie Dir denn sonst schreiben? Finale Endzeitvisionen? Nee, dafür bist Du zu jung.
        Und dass der Baum an der Wurzel krank und der Boden drumrum schon vergiftet ist, dass hilft Dir jetzt auch nix.
        Du sollst mit der Trulla auch nicht gleich zum Traualtar, das war doch nur voll überspitzt… und shoppen gehen.. Uhhh ähhh… Nee, den Vorschlag fand ich auch putzig.
        Du musst jetzt halt irgendwie Holz hacken bis Du wieder geradeaus gucken kannst. Hilft ja nix.
        Hässlich bist Du eher nicht. Die Weiber sind halt auch oft einfach nur plemmplemm.

        • „Dein Zustand ist ja auch megascheiße“

          Aber so wies aussieht, ist er nicht gerade unverdient da gelandet.
          Ich würd keinen mit seiner Einstellung auch nur mit der Kneifzange anfassen wollen. Du?

          „und shoppen gehen.. Uhhh ähhh… Nee, den Vorschlag fand ich auch putzig.“

          Wenn er meint, es läge nur an seinem Äußeren, dann sollte er dahinein investieren, gottverdammt. Folgte er dem Ratschlag, könnte er Selbstbewusstsein aufbauen, wäre wenigstens pre-approved by a woman in that regard.

          „Hässlich bist Du eher nicht.“

          Wahre Schönheit kommt von innen. Und wahre Hässlichkeit auch.

          • Ach so, haha, ich meinte, mit dem Weibi shoppen gehen. Als Date stell‘ ich mir das nicht so cool vor. Aber was weiß ich schon.
            Stil-Optimierung und mal andere um Rat zu fragen diesbezüglich finde ich ganz gut.

          • Was will er denn? Lieben und geliebt werden? Wirkt nicht so.

            Für mich siehts dafür so aus, als erfüllte er so ziemlich Alles oben unter Anti-game Aufgeführtes (nur bei Punkt 1 ists noch offen).

      • Huhu Skorpion,

        zunächst, ich find es mutig von dir, dass du selbst im Kommentarthread auftauchst. Hut ab.

        Reiß dich bitte zusammen. Ich weiß, das Wetter zur Zeit ist Grau in Grau — Nährboden für schlechte Gefühle –, aber tu dir selbst den Gefallen und wirf die seelische Düsternis in die Mülltonne. Das geht, ein Mensch kann sein Nervensystem steuern und seine Gedanken und Gefühle aktiv ändern.

        Tu dir was Gutes, mach irgendwas, was dir Spaß macht — Spazierengehen, Kino, Museum, Flugzeuge am Flughafen anschauen, etc.

        Und dann hör bitte auf mit dieser Hässliches-Entlein-Nummer.

        *** Erstens ***. Ist das Aussehen bei Männern ZU 90% EGAL.

        Diesem Kerl hier lagen die Weiber zu Füßen:

        Er sah selbst aus wie einer der Schwarzelfen aus dem „Ring“, Alberich oder Mime. Ein Knirps mit Riesennase.

        *** Zweitens ***. Bist du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so hässlich, wie du dir in einem Anfall von Selbstmitleid und Niedergedrücktheit einredest.

        Wie alt bist du nochmal? 23? HALLO??? Das ist fast noch jugendlich. Dass du noch nie deine Pyramidenpappel in den Landregen gestellt hast, ist keine Katastrophe, noch nicht einmal so ungewöhnlich. Du bist jung, die ganze Welt liegt vor dir, brich auf ins Abenteuer, hab Spaß, hau rein.

        Versuch am besten fürs Erste, nicht krampfhaft Weiber aufzugabeln, sondern weite deinen Freundeskreis aus, lerne viele neue Leute kennen, erfahre, dass die Menschheit viel besser ist als ihr Ruf.

        Es ist leicht, Freunde zu finden, wenn man Menschen bei etwas hilft. Du kannst z. B. bei sozialen Projekten oder im Tierschutz mithelfen.

        Und wenn du dich dann mal mit einer Dame so gut verstehst, dass es gen Schlafzimmer geht — mach dir um Himmels willen keinen Kopf wegen deiner Ungebügeltheit. Nochmal: DU BIST JUNG, SEHR JUNG. Wenn du sie richtig verkaufst, ist deine Unbeschmustheit kein Manko, sondern aus Mädchensicht süß.

        • Oder den hier:
          https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR3eo5F-eeofPyOrKhyDy3dPk3tA6Net8ZHX5iyv4A65ZY8G087gQ

          Und beide hatten sogar Stylisten und Visagisten, die ihr Erscheinen optimierten.
          Viel macht eben doch die Ausstrahlung aus.

          Die von mir sehr geschätzte Liz Taylor soll mal den klugen Spruch von sich gegeben haben: „Lach – und die Welt lacht mit dir. Wein – und du machst dich nur nass“.

          Jeder ist mal schlecht drauf, aber niemand will sich mit Jemandem abgeben, der grundsätzlich mies drauf ist.

          • Also ich esse ohnehin die Woche 20-30 Bioeier. Aber auf Nummer sicher zu gehen supplementiere ich noch K2 alltrans. Also die Form mit der besten Bioverfügbarkeit.
            Basenbad sagt mir ehrlich gesagt nichts. Ich nehme noch zusätzlich 300mg Magnesium in Kapselform. Soll auch gegen Migräne helfen.

          • Mein Suchergebnis besagt, dass 1 Bio-Ei (Gr. M) ca. 80 µg Vitamin K2 enthält und damit der DGE-Tageszufuhr-Empfehlung entspräche, dass diese aber als viel zu niedrig angesetzt kritisiert wird, man eher auf die doppelte bis dreifache Menge spekulieren sollte. Dies wiederum ließe sich erreichen durch die zusätzliche Aufnahme von bspw. min. 500 ml Bio-Milch(produkten).

            Stichwort Basenbad:

            Ich gebe aber zu: es hat ein bisserl was esoterisches, z.B. um den anfangs erwähnten „Säureschutzmantel“ tobt ein kleiner Glaubenskrieg… (meine Cremes jedenfalls rühre ich an, als gäbe es ihn^^ – weiß aber auch basische Pflege-Elemente ob ihrer Wirkung zu schätzen).

            Ich bin leider nicht wirklich regelmäßig was Nahrungsergänzungsmittel angeht (hab bis vor ein paar Jahren noch überhaupt nicht daran geglaubt; speziell die billigen Brausetabletten machen mich auch noch immer äußerst skeptisch^^). Meine aber inzwischen auch zu spüren, wann mir Vitamin C, Magnesium oder auch Eisen helfen könnte. Am häufigsten gelingt es mir, diese Vitamin D3-Tropfen und hochdosiertes Omega 3 (flüssig!) einzunehmen (bzw. auch unserem Nachwuchs zu verabreichen).
            Aber es gibt immer Raum für Verbesserungen…

          • Gut, ich nutze ein Kombiprodukt, da ist das K2 dann eh immer mit drin.
            Ich stehe total auf Nahrungsergänzungsmittel. Hab hier alles voll stehen. Omega3 auch. Nur befürchte ich manchmal dass man davon Migräne bekommt. Weil bestimmt Fischsorten ja triggern können.

      • Du steigerst dich da in was rein.

        „Weiterhin: FALSCH! Ich will nicht eine einzige Frau in meinem Leben! Ich will nicht DIE RICHTIGE! Ich will ficken. So wie andere gut aussehende Männer. Ich will viele verschiedene hübsche junge Frauen Frauen ficken, begehrt sein und viel sexuelle Erfahrung sammeln. UND NICHT IN MEINEM LEBEN EINE EINZIGE FRAU GEHABT HABEN!“

        Die Anzahl Männer, die ständig kostenlos ficken können, ist verschwindend gering. Da muß alles passen, vom Aussehen, übers Auftreten bis hin zum Charakter. Der große Rest der Hetero-Männer hat Beziehungen, die mal länger und mal kürzer gehen und von längeren oder kürzeren Einsamkeitsphasen unterbrochen sind. Die meisten bleiben schon deshalb lieber bei einer Frau, weil der ganze schei** Stress mit der Partnersuche dann vorbei ist (natürlich sollte das nicht der einzige Grund sein 🙂 ). Wenn du verknallt bist, willst du sowieso keine andere, war das bei dir schonmal der Fall?

        (körperlich) begehrt zu werden, kannst du vergessen. Das ist ein Gefühl, welches primär Frauen vorbehalten ist. Das Leben ist hart, gewöhn dich dran, wenn du zum Mann werden willst. Ich habe selbst lange Zeit geglaubt, es gäbe so etwas wie eine Symmetrie zwischen den Geschlechtern, heute weiß ich, dass das Unsinn ist. Frauen sind einfach anders als wir… und das hat auch seinen Sinn.

        Wenn du es gar nicht mehr aushältst, besuche halt einen Puff, aber ich gehe jede Wette ein, dass du damit auch nicht glücklich sein wirst.

        Sieh es als Aufgabe in deinem Leben, dieses Problem zu bewältigen, mit dem Leidensdruck steigt auch die Entwicklungs- und Änderungsbereitschaft. Und bleib dabei offen genug, um die Möglichkeiten zu nutzen, die sich bieten, du klingst nämlich ein bisschen sehr fixiert auf das, was du unbedingt willst, so läuft das i.d.R. nicht, schon gar nicht ohne harte Arbeit. Solange du nicht resignierst, hast du gute Chancen ein zufriedenes Leben zu erreichen, immerhin beschäftigst du dich bewusst mit deinem Problem, das ist ein guter Anfang!

        Und wenn es in diesem Leben nicht klappt, dann halt im Nächsten, seinen Problemen kann man nicht davon laufen…

      • „Ich will ficken. So wie andere gut aussehende Männer. Ich will viele verschiedene hübsche junge Frauen Frauen ficken, begehrt sein und viel sexuelle Erfahrung sammeln.“

        Du glaubst, dass du selbst hässlich bist, aber du willst mit vielen hübschen jungen Frauen Sex haben und begehrt werden? Sorry, aber mit der Einstellung wirst du niemals glücklich werden. (kostenlosen) Sex mit vielen jungen hübschen Frauen haben auf dieser Welt nur sehr, sehr wenige Männer, die entweder reich, mächtig, berühmt oder extrem gut aussehend sind (oder Kombinationen davon, zusammen mit Ausstrahlung und Selbstbewusstsein).

        Wie ich weiter unten geschrieben habe, hatte ich mein erstes Mal mit 21, meine erste Beziehung dann mit 32. Dazwischen hatte ich allerdings jede Menge Sex, mit vielen verschiedenen Frauen. Ein paar davon waren tatsächlich jung und hübsch, aber die meisten waren deutlich älter als ich und sahen eher durchschnittlich aus – Gesichter, nach denen man sich auf der Straße nicht umdrehen würde, die einem nicht im Gedächtnis bleiben. Und: da ich meine Kontakte über eine Swinger-/Sexkontakte-Seite geknüpft habe, war ich häufig nicht allein mit der Dame, sondern in der Mehrzahl habe ich mit Swinger-Paaren getroffen, die Lust auf einen 2. Mann hatten. Ursprünglich habe mich auf so was aus purer Notgeilheit eingelassen, um einfach nur irgendwie zum Ficken zu kommen. Dann hab ich es schätzen gelernt. Sowohl das Alter, als auch die Gegenwart eines 2. Mannes, der die Frau genau kennt. Ich habe extrem viel gelernt, und bin mit Sicherheit ein deutlich besserer Liebhaber dadurch geworden.
        Und ich habe gelernt, dass gerade für ein reines Sexabenteuer das Aussehen der Frau (in gewissen Grenzen) beinahe unwichtig ist – wichtig ist, dass der Sex gut ist. Ich hatte einige meiner geilsten Erlebnisse mit äußerst unauffälligen Frauen, und einige der langweiligsten mit den jungen, hübschen Frauen.

  22. Die Geschichte von diesem Mann kommt mir sehr bekannt vor; ich hatte mein „erstes Mal“ und meine erste und einzige (und noch andauernde) Beziehung mit 30.
    Auf einer Skala von 1 bis 10 ist sie eher eine 3, aber sie war die einzige, die sich je für mich interessiert hat.
    Ich sehe nicht schlecht aus, durchschnittlich eben, aber ich habe wenig Selbstvertrauen, habe mich an Frauen einfach nie herangetraut und würde das auch jetzt nicht können, wenn ich wieder Single wäre.
    Ratschläge wie „geh raus!“ oder „sei du selbst!“ habe ich zur Genüge bekommen und fand sie zum Kotzen.
    Ich bin, gerade während meiner Studienzeit, viel „rausgegangen“, aber kennengelernt habe ich selten jemanden, weil ich unbewusst davon ausgehe, dass Leute, die mich nicht ohnehin kennen, nichts mit mir zu tun haben wollen.
    Und dass ich so bin, wie ich bin, war für mich ja immer das Hauptproblem und nicht die Lösung.

    Erst viel später ist mir beim Lesen von „No More Mr. Nice Guy“ von Robert Glover klar geworden, dass man den Satz ganz anders verstehen muss: „Man selbst sein“ bedeutet nicht, dass man nichts an sich verändern soll, sondern dass man aufhören soll, Dinge zu tun, nur weil man glaubt, dass andere sie von einem erwarten, oder (was noch wichtiger ist) Dinge, die man eigentlich tun möchte, nicht zu tun, weil man Angst hat, was andere dazu sagen könnten. Wenn man sich auf diese Art immer nach anderen richtet, wird man extrem uninteressant und ist somit niemandes „Typ“. Man ist, wie breakpoint es so ehrlich sagt, ein Langweiler.

    Aber auch wenn man das kapiert hat, ist die Umsetzung alles andere als einfach. Es gibt auch jetzt noch viele Dinge, die ich eigentlich tun möchte, was ich aber aus Angst vor der Meinung anderer nicht über mich bringe.
    Viele männliche unfreiwillige Singles wurden auch als Kinder von Gleichaltrigen ausgegrenzt und/oder schikaniert und sind daher konditioniert, nichts zu tun, was irgendwie auffallen könne oder was anderen eine Gelegenheit geben könnte, sich über sie lustig zu machen. Das im späteren Leben wieder abzulegen, ist schwierig.
    Ob man als Kind oder Jugendlicher Opfer von Mobbing wurde, ist übrigens keine Ursache von Schüchternheit und mangelndem Selbstvertrauen, sondern eine Folge davon. Ich bin überzeugt, dass Selbstvertrauen zum überwiegenden Teil angeboren ist und man über ein genetisch festgelegtes Maximum nicht hinauskommt. Erfolgserlebnisse ändern daran nichts, sie werden dann als Glücksfälle weginterpretiert.

    Zwei Dinge, von denen ich übrigens die Finger lassen würde, sind Prostitution und Online-Dating. Sobald man darüber nachdenkt, dass Prostituierte ja nur das Geld wollen und man ihnen als Person völlig egal ist, zieht einen das nur noch mehr runter. Und wenn man nicht gerade zu den attraktivsten 15% der Männer gehört (womit alle unter 1,85m raus sind), stehen die Chancen, auf Tinder & Co. überhaupt eine Antwort zu bekommen, eher schlecht. Noch dazu ist der Männerüberschuss auf den meisten Dating-Portalen noch viel extremer als der im wirklichen Leben; wenn man da schon Probleme hat, möchte man sich das bestimmt nicht antun.

      • Obwohl sie definitiv keine Schönheit ist (sie rasiert sich z.B. ihren Damenbart nicht), ist die 3 keine objektive Bewertung, sondern bezieht sich eher auf die mangelhafte Kompatibilität der Persönlichkeiten..
        Objektiv gesehen rangiere ich selbst sicher auch nicht höher als 4, wegen meiner charakterlichen Mängel, siehe oben.

        • Für +- 600 Euro sollte sich ein Damenbart weglasern lassen…

          Allgemein wendest Du die Skala aber falsch an. Es geht hier rein um die Optik, nicht den Charakter (und eine 10 gibts nicht!).

          • und eine 10 gibts nicht

            Da würde ich widersprechen wollen. Zehn heißt für mich: alle optischen Kriterien sind vollumfänglich erfüllt. So Frauen sind zwar extrem selten, aber hin- und wieder sieht man schon eine, in jedem hundertsten Porno oder so, im realen Leben allerdings so gut wie nie 🙂

          • Nein, das sind die 9er, teilweise vielleicht sogar „ursprünglich“ nur 8er (ohnehin die umschwärmtesten HBs), aber halt gepimpt.
            Das klar zu haben ist nicht ganz unwichtig fürs mindset.

          • Die spannendste Frage für mich ist übrigens: wie hoch könnte ein Mann seine durchschnittliche Partnerin (also irgendwo zwischen 5 und 7 angesiedelt) eigentlich pushen durch gute Beziehungsführung?

          • OK, aber auch wenn du das so definierst, ist bei ihr keine 4 drin. Sie wird auch garantiert keine 600 Euro für eine Laserbehandlung ausgeben, wozu auch? Ihr Aussehen ist ihr vollkommen egal. Man muss sie so akzeptieren, wie sie ist, oder es bleiben lassen (ist ihre Meinung).
            Ein Teil ist wahrscheinlich auch Taktik, damit ich keinen Sex mit ihr will.

            Ob ich rein äußerlich eine 4 oder mehr bin, kannst du hier selbst beurteilen: https://github.com/zudljk

          • Na hoppala… also Mut ist vorhanden!

            Urteil: eindeutig besser als 4. Und eine sehr liebe Ausstrahlung hast Du.
            Bisschen zu rundlich wies scheint, ich steh nicht auf die Frisur, insbesondere wegen der Geheimratsecken/beginnenden Pläät (magste diesbezüglich Tipps hören?) – ich kann mir aber vorstellen, dass Deine Haare mal Dein ganzer Stolz waren – und hinsichtlich der Brille bin ich spontan leider unentschieden (ohne sieht fast jeder hübscher aus, wirklich schlecht steht Dir diese speziell allerdings auch nicht m.M.n.)… wenn ich mich festlegen muss: ne 6 als Bewertung wär live von mir wahrscheinlich drin. Ganz sicher aber doch zu Deinen besten Zeiten 😉

            Dann kommen wir jetzt nochmal zu ihr: es kann doch nicht nur der Oberlippenflaum sein, unter 3 stell ich mir z.B. irgendeine (leichte) Gesichtsdeformation vor (wie eine operierte Hasenscharte oder sowas), jedenfalls deutliche Makel, die sich _nicht_ noch binnen Stunden/Tagen gut beheben ließen (bei entsprechendem Willen).

            Wenn ich das richtig verstehe, ist Dir ihr Aussehen aber tatsächlich egal und Du wärst auch nicht glücklicher, wenn sie das maximal Mögliche aus ihrem Typ rausholte?

          • @Semikolon das Foto täuscht wohl etwas; rundlich bin ich eher nicht (73kg bei 1,73m). Besonders muskulös aber auch nicht; normal eben.
            Der Damenbart ist natürlich nicht das einzige (übrigens kein „Flaum“, sondern lauter einzelne, dicke, lange Haare), was aus ihr optisch eine 3 macht. Das Gesich ist einfach nicht symmetrisch. Mehr ins Detail will ich jetzt nicht gehen.
            Ein gutes Aussehen wäre für mich tatsächlich an einer Partnerin nur ein Sahnehäubchen, wichtig wäre mir, charakterlich zueinander zu passen. Aber wer bin ich, dass ich Ansprüche stelle.
            Irgendwie habe ich mich auch an sie gewöhnt und wenn sie weg wäre, würde mir was fehlen. Es gibt ja auch viele gute Zeiten.

          • „Das Gesich ist einfach nicht symmetrisch“

            Hey, das Problem hab ich sogar auch (und halte mich trotzdem – zurechtgemacht wenigstens – für guten Durchschnitt… die grundsätzlichen Anlagen reißens halt irgendwie wieder raus^^)!

            Facialis parese mit 26 (während der 1. Stillzeit und deshalb von Medizinern unbehandelt)… nach vielen Jahren, in denen die Überbleibsel dessen mich null scherten, habe ich auf diesem Channel Hilfestellung gefunden:

            An manchen Kleinigkeiten werd ich aber nix mehr ändern können, fürchte ich. Mein Glück: die meisten Leute sind keine guten Beobachter und/oder scheinen in der Lage zu sein, mich live anders wahrzunehmen als ich es täte… meine eigene Beobachtungsgabe hat sich dadurch nämlich immens verbessert, irgendeine Asymmetrie fällt mir mittlerweile bei fast jedem (Erwachsenen) auf^^

            „Ein gutes Aussehen wäre für mich tatsächlich an einer Partnerin nur ein Sahnehäubchen, wichtig wäre mir, charakterlich zueinander zu passen.“

            Was stimmt da nicht?

            „Aber wer bin ich, dass ich Ansprüche stelle.“

            Du bist jemand, der an seiner Beziehung arbeiten will, schätze ich?
            (Und unterscheide bitte Wünsche von Ansprüchen)

    • Ich sehr die Prostituierten als n7cht so wild an.
      Warst du mal da? Denke nicht..
      Was ich wirklich kritisch sehe. Du bist weniger bereit zu investieren.
      Das hatte ich oft und teilweise heute noch.
      Neulich mit 2 Freunden unterwegs. Einer macht für mich eine Frau an. Er sagt:sie findet dich richtig gut, aber du wärst alt genug, das selbst zu machen.“ Ich geh da kurz hin. Und es klappt nicht direkt. Ich so zum Kumpel: „Komm wir holen uns eine Nutte, hier bringt nix“
      Du lernst erstens keinen Umgang mit Frauen und zweitens stört dich das klassische Model. Nur investieren für nix…

    • Das machst du dir zu einfach. Ich bin ganz sicher nicht unter den 15% aller hübschtesten Männer und habe trotzdem viel Erfolg bei Tinder.
      Das liegt natürlich auch daran, dass ich nicht versuche zu gefallen, jedenfalls nicht im eigentlichen Sinne, sondern aggressiv meine Hobbys, Sport und kämpfen zur Schau stelle und auch gerne mit meiner Sexualität und meinen Fetischen, sprich meinen Interesse an Bdsm in Bildern spiele. Und genau deshalb habe ich oft 8en oder 9en im Bett. Ich erfülle halt etwas, das nur wenige bieten können. Für eine Beziehung (die ich eh nicht will) bin ich nicht geeignet aber wenn es darum geht ein Rapeplay oder ein hartes Auspeitschen zu liefern, dann bin ich der Richtige.
      Deswegen bin ich auch wirklich ich selbst bei Tinder.

    • Bei mir lief es im Endeffekt ganz ähnlich – meine erste (und bisher einzige) Beziehung begann ich mit 32. Allerdings sehe ich meine Freundin bei weitem nicht so negativ. Ich mag diese Skala nicht, aber in meinen Augen ist sie klar attraktiver als ich. Und obwohl sie nicht meine Fraumfrau ist (im Sinne von der Frau, die ich mir immer in meinen Fantasien ausgemalt habe) bin ich absolut glücklich, und wir passen perfekt zusammen. Vielleicht waren all die anderen Versuche vorher ja auch schlicht die Falschen.

      Ich muss aber widersprechen zum Thema Prostitution und Online-Dating. Sicher ist jeder Mensch anders, aber mir hat beides geholfen. Ich habe für die ersten 3 Male meines Lebens bezahlt. Ich war 21, notgeil, verzweifelt und hoffte, über die Erfahrung ein wenig Selbstbewusstsein zu bekommen. Ich denke, es hat auf zweierlei Art geholfen: 1. Ich hatte etwas Erfahrung – und zwar echte, nicht nur aus dem Porno. 2. Ich habe festgestellt, dass Sex zwar schön ist, aber bei Weitem nicht das weltbewegende, großartige Gefühl, das ich dachte. Das war zwar etwas enttäuschend, aber auch hilfreich gegen meine Notgeilheit.
      Anschließend hatte ich über viele Jahre Sex ausschließlich über Online-Dates. Aber nicht tinder (gab’s damals noch nicht). Sondern über dezidierte Sex- und Swingerportale. Da geht es um Sex und nichts anderes, und alle wissen es. Dort hatte ich wesentlich mehr Erfolg als auf Flirt- und Dating-Portalen. Allerdings muss man deutlich Abstriche machen was Aussehen und Alter angeht. Darum ist das sicher nicht für jeden etwas, aber ich habe es zu schätzen gelernt. Als junger, unerfahrener Mann kann man von einer 40jährigen erfahrenen Swingerin eine ganze Menge lernen, und das hilft natürlich auch sehr dem Selbstbewusstsein.
      Dieses Selbstbewusstsein hat mir dann letztendlich auch geholfen, meine Freundin zu gewinnen.

      • Wie geht ihr als Paar damit um, dass sie nicht Deine Traumfrau ist? Weiß sie das überhaupt?
        Einfach mit Humor und viel über sich selbst und seine Makel lachen ?
        Oder ist sie insgesamt einfach ein so angenehmer Mensch, dass Du gut mit ihr auskommst und dieser Fakt nun eh wurschtegal ist?

        • „Oder ist sie insgesamt einfach ein so angenehmer Mensch, dass Du gut mit ihr auskommst und dieser Fakt nun eh wurschtegal ist?“

          Genauso. Was ich damit meinte, ist, dass ich mir immer eine anderen Typ Frau vorgestellt habe (insofern ist sie nicht meine Traumfrau), aber es sich herausgestellt hat, dass sie genau die Richtige für mich ist. Sie ist gewissermaßen besser (für mich) als meine (ursprüngliche) Traumfrau

    • Ich bin überzeugt, dass Selbstvertrauen zum überwiegenden Teil angeboren ist und man über ein genetisch festgelegtes Maximum nicht hinauskommt.

      Klingt wie eine Rechtfertigung, es nicht zu versuchen 🙂

      Ich kann dich gut verstehen, bin aber der Meinung, dass man auch Selbstvertrauen bekommt, wenn Erfolg sich nach langer harter Arbeit (an sich selbst) einstellt und dass es dann schwierig ist, das als Glücksfall wegzuinterpretieren.

      Aber ich verstehe auch, dass vielen Männern für diesen Weg die Energie fehlt, insbesondere wenn Mobbing-Erfahrungen dazukommen etc.

      Ich hatte da Glück, ich war zwar immer anders als andere, aber die Meinung anderer hat mich auch nie sonderlich gekümmert. Zwar schäme ich mich für manche Sachen im Nachhinein, aber so ist das immer, wenn man sich weiterentwickelt, mittlerweile sehe ich das als gutes Zeichen.

  23. Es ist ja schon angesprochen worden. Ich habe auch lange Jahre nach einer Partnerin gesucht, und alle, aber auch alle Frauen, die ich kennen lernte und einigermaßen nett und hübsch fand, waren schon vergeben. In Deutschland hat jede Frau (wenn sie nicht grade aussieht wie Quasimodo oder extrem fett ist) eine Reihe von Verehrern, aus denen sie auswählen kann. Erinnere mich auch an eine Statsitik, nach der es in Deutschland bei Frauen unter 40 eine Million weniger gibt als Männer.

    Ich bin dann zufällig (über eine Einladung eines Freundes) nach Südamerika gekommen und habe festgestellt, dass die Deutschen, mit denen ich da zusammen war, praktisch alle eine einheimische Frau hatten, in der Regel gut aussehend und nett.

    Als ich dann wieder in Deutschland war, habe ich angefangen zu suchen nach einer Latina, im Internet, etwa bei amigos.com oder match.com. Spanisch hatte ich schon an der Schule gelernt und habe es dann über VHS verbessert. Ich habe Freundschaften angefangen mit Frauen aus Südamerika und mal vorgefühlt: wie schreibt sie? welche Bildung hat sie? Sucht sie einen Versorger für ihr Kind? usw.

    Vom Chatten ging ich dann zu Anrufen über und letzten Endes zum Besuch vor Ort. Ich habe mich mit Frauen getroffen in Mexico City, Buenos Aires, Bahia in Brasilien und in Medellín in Kolumbien. Da hat es dann gefunkt, und wir sind jetzt im 12. Jahr verheiratet.

    Sowas möchte ich auch Leuten empfehlen, die in Deutschland keine Frau finden. Auch weil mich die Reisen sehr bereichert haben; wer bekommt schon Mexico City oder Buenos Aires von Einhimischen gezeigt?

  24. Es ist ja erstaunlich, wie viele hier aus eigener Erfahrung mitreden können. 🙂 Als Ergänzug, ohne direkt auf jeweilge Beiträge einzugehen:

    1 Der Spruch (meist von kleineren Frauen, die sich einen großen Mann gesucht haben), daß es auch kleine Frauen gibt, ging mir dermaßen auf die Nerven… Und schaut Euch mal an, was für Männer Frauen unter meinetwegen 1,60m haben. Das sind selten welche, die nur etwas größer sind, sondern meist richtig große.

    2. Ein Fehler, den ich lange machte, war Frauen als „höhere, edlere“ Wesen zu betrachten, und nicht auch als manchmal verschüchterte Menschen mit ganz profanen Sehnsüchten, die mitunter nichts dagegen haben, wenn sie in unsicheren Situationen geführt werden. Und wenn Frauen mit einem reden, ist das auch mal schon der Versuch des Ansprechens ohne daß das direkt (oder besser: plump) getan wurde. Das eher zu wissen hätte mir wohl Jahre der Einsamkeit erspart.

    3. Ein weiterer Fehler war, sich auf die Frauen zu konzentrieren, die mir gerade sehr gefielen. Als hilfreich allein zum Lernen des Umgangs mit anderen Menschen und Frauen im speziellen erwies es sich, auch mit der mich nicht Interssierenden Schwester einer Angebeteten wandern zu gehen. Aber das ist auch so ein Ding, was ich erst im Nachhinein betrachten kann.

    4. Ein sportlicher Körper und ein offener Geist sind nie verkehrt. Klar, man kann nicht seine Grenzen überschreiten, ist aber allein wegen körperlicher und geistiger Vielseitgkeit interessanter. Auch irgendetwas halbwegs Relevantes zu beherrschen, was andere weniger gut können, wurde schon erwähnt. Neben Tanzen, Musizieren und Kochen können das auch Fremdsprachen oder eine Sportart sein. Das sind einfach mehr Anknüpfungspunkte.

    5. Die meisten Menschen, nicht nur Frauen, mögen Menschen mit einer klaren Meinung. Wenn man einem in Gesprächen nur abwägende Floskeln (à la „ja nicht anecken“) erwidert werden, wird es recht schnell langweilig, und Langeweile törnt mehr ab als manche körperliche Eigenschaften.

    Viele der ursprünglichen Fragen, wie man als Unattraktiver viele Frauen ins Bett bekommt, oder wie man es macht, daß man von Frauen angesprochen wird, kann ich nicht beantworten. Diese Fragen würde ich mir auch nicht stellen.

    • „Als hilfreich allein zum Lernen des Umgangs mit anderen Menschen und Frauen im speziellen erwies es sich, auch mit der mich nicht Interssierenden Schwester einer Angebeteten wandern zu gehen.“

      Guter Hinweis, den ich noch ergänzen möchte.
      Flirten mit fremden Frauen, z.B. der Verkäuferin in der Bäckerei, dem Metzger hilft, Unsicherheiten zu überwinden. Beide Seiten wissen, dass es nicht ernst gemeint ist und haben trotzdem Spaß daran.
      Auch Kolleginnen eignen sich gut dazu.
      Versteht man sich, dann liefert ein „Hey Baby, wie wär’s mit uns beiden?“ als Einstieg für eine Aufgabe, die nur zu Zweit zu wuppen ist, eine lockere Stimmung.
      Nicht alle Frauen sind verbiesterte Feministinnen. Die meisten mögen eine leichte, nicht schmierige Anzüglichkeit genau wie Männer.

  25. „Meine Frage ist, wie kann man denn auch wenn man so hässlich wie ich aussieht bei frauen begehrt sein und Sex mit verschiedenen Frauen haben bzw Freundinnen bekommen?“

    Macht, Geld und Charme. Oder so tun.

  26. @Christian: Ist es möglich, dass das alles eine Troll Aktion von deinen feministischen Hatern ist? Weil die ganze Beichte schon arg konstruiert wirkt und die Kommentare von „Skorpion“ auch.

    Aber for what it’s wort @Skorpion:

    1. Sport: ein positives Körpergefühl sorgt für positive Reaktionen, mach was dir leigt und Spass macht, aber grundsätzlich ist besonders Oberkörpertraining super wichtig. Wenn du dünn bist, siehst du dann drahtig aus.

    2.Style: vergiss die „modebewusste Freundin“. Lass dir nie von einer Frau sagen wie du dich anzuziehen hast. Da du dünn bist und bald drahtig werden wirst, geh auf den Hipster/heroin chic Pfad. klingt erst mal bescheuert, aber da du deinen Körper betonen solltest, weil du eh nur für Frauen in Frage kommst die auf Dünne stehen. Also skinny jeans, chucks, trag wegen mir Band t shirts oder geh mit dem klassiker, holzfällerhemd. damit bist du im bereich 18-28 absolut „stylisch/normal“ ohne dass es gewollt wirkt oder du dich unwohl fühlen solltest. Denk mal über ein Tattoo nach. ich hab selber keins, aber ist wohl der ice breaker schlechthin in der alternsgruppe in der du bist. Frisur: einfach passend zur Kopfform, geh zu einem schwulen friseur, da bekommst du garantiert ein gutes ergebnis.

    3. Hygiene: solltest du Pickel haben oder sonstige schlechten Körpergeschichten, Ernährung umstellen, passt auch zum Training. Bettwäsche einmal pro Woche wechseln wirkt übrigens wunder fürs gesicht. Zahnpflege is super wichtig, fang an Zahnseide zu benutzen falls du es noch nicht tust und sorg dafür das du ein vernünftiges Lächeln hast, Zahlt alles noch die Kasse wenn du dafür ein paar Termine beim Zahnarzt / Kieerorthopäden brauchst. Fingernägel ebenfalls imemr saube rund kurz. Da achten frauen drauf.

    4. Mach dich interessant: solltest du nur nerd/nischen hobbies haben musst du dein Interessensfeld erweitern weil frauen eben nur ganz selten auf Warhammer 40k stehen. „Billige“ Standards, die jedem liegen sollten: Filme / Serien / Musik. Dabei auf aktuelle Trends achten, es ist ja selten kompletter Mist was gerade bei Netflix ganz oben ist. Musikalisch würd ich mich deiner Zielgruppe anpassen. Als bonus obendrauf: ein bischen celebrity gossip parat haben, betreffend der filme / serien / musik die du jetzt konsumierst. Sokannst du schonmal bei 30% der meisten Partygespräche mitmachen.

    Reisen: steht bei mdernen jungen Frauen ganz oben in jedem dating profil. Und ist auch vernünftig weil es bildet und so. Städtetrips innerhalb europas sind günstig und immer thema auf parties. trau dich was ausgefallenes zu machen: Bukarest statt Berlin. Palermo statt Rom. wenn geld keine rolle spielt mach fernreisen, zumindest einmal im jahr (für anfänger: thailand, vietnam, sri lanka)

    Und les Bücher. Hier auch die comfort zone verlassen. liess ein bischen bukowski, das hat noch keinem mann geschadet 🙂 . nimm dir vor jeden monat ein buch zu lesen, fang bei kleinen sachen an sollte das neuland für dich sein. es gibt online super listen zu „männlichen“ autoren und romanen. lies ruhig auch sachbücher, aber halt die quote höchstens 70/30. Fakten sind super, aber du solltest deine fantasie anregen. Ach so und ein buch in der bahn, im cafe etc ist ebenfalls ein guter ice breaker.

    Wenn du das alles ein weile machst und damit meine ich mindestens ein halbes jahr, treten gewisse veränderungen ein die sich auch bei frauen bemerkbar machen werden. Aber erwarte keine „ergebnisse“ in zu kurzer zeit, wrf die flinte nicht zu früh ins korn, sondern justiere jeweils deinen ansatz nach. solltest du in clubs nach frauen suchen ist tanzen können ein muss, solltest du nur auf intellektuelel frauen stehen, lies auch mal gedichte etc. pp.

    Viel erfolg, bis 25 hast du garantiert was gerissen.

    • Ich würde es vermeiden mich zu sehr zu verbiegen, dass ist spätestens mittelfristig nicht gut für das Selbstwertgefühl.
      Hier ein paar Anmerkungen:
      Zu 1: Ja, Sport schadet nicht, wenn man unsportlich ist vielleicht nicht mit Extremsportarten anfangen, aber das sollte eigentlich klar sein.
      Zu 2: Ich würde keine Kleidung anziehen, die einem selbst absolut nicht gefällt oder unangenehm ist. Stichwort: Hautenge Hochwasserhosen. Und auch ein Holzfällerhemd ist nicht jedermanns Sache.
      Zu 3: Ja, man sollte auf Steppenhunde achten. Vielleicht einfach nicht übertreiben, gerade mit Deo, Parfüm etc.
      Zu 4: Ein interessantes Hobby hilft, aber eben nichts was einem nicht selbst irgendwie Spass macht.
      Egal ob es Tauchen, Fliegen, Klettern, irgendeine Manschaftssportart (vielleicht nicht gerade Fußball) oder sowas, Hauptsache es ist interessant (Also vielleicht nicht der Kaninchenzüchterverein).
      Und Bücher lesen, bei denen man einschläft oder die man am liebsten an die Wand werfen würde, würde ich auch vermeiden. Bildung, auch in der Literatur, ist nicht schlecht, aber Schrott ist Schrott, ich finde man sollte sich da eher eine klare Meinung zulegen (was im Übrigen eh hilft etwas männlicher zu wirken). Wenn ich gerade bei Meinung bin, ja eine klare Meinung hilft, aber man sollte das nicht übertreiben, wenn man kein Experte für mögliches Leben in den Ozeanen des Jupitermonds Europa ist braucht man darüber auch nicht zwingend eine Meinung zu haben und man sollte auch dazu stehen und vielleicht sollte man auch nicht auf einer Meinung verharren wenn diese offensichtlich im Wiederspruch zu den Fakten steht, das wird dann nur noch lächerlich.

      Reisen ist natürlich immer gut, aber man sollte wissen wann man darüber sprechen sollte und wann man es vielleicht bleiben lassen sollte. Letzteres gilt auch im allgemeinen für alle Themen.
      Wenn man keine Lust hat allzu weit weg zu fahren kann es auch etwas Interessantes in Deutschland sein. Der Gleitschirmkurs im Schwarzwald oder so.

      Kochen, zumindest auf einem „Ich kann mehr als nur Tütchen zusammenrühren und Spaghetti kochen“-Niveau sollte man schon auch können, eine Frau zu einem selbstgekochten Essen einzuladen kann z.B. durchaus ein Verführungsschritt sein. Man sollte natürlich vorher ein paar Dinge rausbekommen, z.B. ob sie Veganerin ist oder eine Allergie hat oder irgendwas absolut nicht mag oder was sie gerne mag, sonst kann man da schon auch tief ins Klo greifen. Und es sollte etwas Besonderes sein, Spaghetti mit Tomatensauce ist vielleicht nicht das Geilste, trotzdem sollte es nicht zu kompliziert sein wenn man es das erste Mal kocht (Webseiten wie Chefkoch oder Ähnliches helfen).

  27. Pingback: Themen des Jahres 2018 | Alles Evolution

  28. Ich persönlich würde ihm Flirttrainingsbücher UND psychotherapeutische Hilfe oder Selbsthilfebücher empfehlen. Es gibt ja durchaus sehr gute Literatur wie man sein Selbstwert steigern kann, was ja im eigentlichen Sinne, auch nichts anderes ist als „Inner-Game“. Da würde mir das leider nicht ganz so billige Buch vom Verhaltenstherapeuten David D. Burns „Depressionen überwinden“ einfallen, was aber sehr tief auf viele kognitive Verzerrungen eingeht und alles was mit selbstwert – NICHT – dienlichem Verhalten zu tun hat. Mit „Der Kompass“ hat er sich ja schon eins, aus meiner Sicht, besten PUA-Werke ins Regal geholt, weil es verdammt praxisnah geschrieben ist – ob jetzt noch weitere PUA-Literatur ihm hilft, weiß ich nicht und möchte ich auch nicht aus der Ferne beurteilen. Mir persönlich fällt da noch weitere hilfreiche Literatur ein, wie zum Beispiel , die beiden E-Books „Sex, Spaß und Beziehung“ vom Kulturwissenschaftler und Datingcoach Dr. Jochen Konrad (eines der wenigen Bücher mit echten Praxis-Übungen), sowie „Die Kunst des ehrlichen Datings“ von Anchu Koegl. Der grundlegende Tipp, erstmal zuschauen, in welchen Bereichen es gut klappt und wo es noch hakt, finde ich sehr hilfreich und ich würde auch noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass er viel mehr in die Praxis gehen soll und dann die jeweilige Theorie dort einsetzt, wo es aus seiner persönlichen Ansicht her noch hakt. Weil aus meiner Sicht trainieren sich auch viele Couchpotatoes einen Haufen Theorie an, ohne aber wirklich trainiert zu haben. Ich tue mich immer sehr schwer Menschen , die tief in einer solchen Krise stecken nur alleine PUA-Literatur zu empfehlen, weil ich erstmal nicht einschätzen kann, ob er der Typ ist, dem das sofort weiterhelfen könnte, ob es ihm vielleicht nicht zu technisch ist oder ob nicht doch eher verhaltenstherapeutische Aspekte mehr bei ihm fruchten , nur halt in Kombination mit Werken, die die Verbesserung von Flirtfähigkeiten ansprechen. Cocky Comedy ALLEINE als Erstratschlag, gegenüber einem „Klienten“ mit einem stark-angekratzen Selbstwert, kann auch mit , inkongruentem Verhalten auf Frauen creepy wirken, was aber häufig passiert, wenn eben eine gewisse Authentizität und passende Körpersprache fehlt . Psychologische Grundkenntnisse sind daher meiner Meinung nach daher immer ratsam. . Viele sagen natürlich auch, dass einige Therapeuten bei solchen Patienten , den Kernpunkt verfehlen oder wo man sagen würde „Er therapiert am Problem vorbei“ – was ja nachvollziehbar ist, da ein Therapeut kein klassischer Datingcoach ist. Daher empfinde ich eine Mischung aus beiden Themenfeldern für sehr effektiv und natürlich auch immer mit dem Hintergedanken, dass die Praxis sehr entscheidend ist, als ein Berg voller Theorien. Das ist nur meine persönliche Meinung, wie ich persönlich jemandem etwas raten würde.

    • Ich habe ihm in der Fortsetzung des Gesprächs auch vorgeschlagen, sich mal an einen Psychologen zu wenden. Da scheinen sich erhebliche Selbstzweifel tief eingegraben zu haben.
      Cocky Comedy fand ich ganz interessant, weil es mir persönlich sehr geholfen hat. Aber das passt natürlich nicht bei jedem.

      Sein Selbstvertrauen scheint mir sehr schlecht zu sein, aber auch seine Bereitschaft was daran zu ändern.

      • Genau das wollte ich auch grob sagen. Eine Pick-Up-Technik wie Cocky Comedy kann vielen helfen – aber in seinem speziellen Fall würde ich das Ganze erstmal auf eine therapeutische Ebene bringen. Mit Pick-Up kann er sich ja nebenbei trotzdem beschäftigen, wenn er das will. Ich hoffe natürlich, dass er allerdings an einen aus seiner Sicht, hilfreichen Therapeuten gerät, wenn er die Problematiken mit Frauen anspricht. Der Klient könnte ja beispielsweise sagen „Ich schaffe es nicht bei Frauen von der freundschaftlichen Ebene, auf die sinnliche Ebene zu gelangen“. Da wünschen sich glaube ich viele Patienten, dass der Therapeut darauf dann auch gut eingehen kann.

        • Sein Problem ist denke ich, dass er gar nicht an sich arbeiten will. Er verliert sich darin, dass es ungerecht ist, dass andere Männer nach seiner Vorstellung beliebig Sex haben können und quasi von Frauen ins Bett gezerrt werden und das bei ihm nicht der Fall ist. Er möchte insofern eher jammern, aber nichts tun um den Zustand wirklich zu ändern. Er hat weder Lust mit sehr viel Sport einen sehr guten Körper zu bekommen noch anderweitig an sich zu arbeiten, etwa mit Pickup. ich glaube er legt sich auch alle möglichen Ausreden zurecht, warum es gar nicht klappen kann, zum Selbstschutz. Frauen sind zu hässlich, zu nett und daher schon Freundinnnen, wenn er erst lange lernen muss, dann verliert er ja noch mehr Zeit und warum klappt das bei den anderen so und bei ihm nicht, das ist doch ungerecht.
          Keine Ahnung was man da machen soll. Bei jemanden, der lernen will, wäre es ja noch einfach

          • Der Schrei nach Hilfe ist ja da. Er kauft sich Bücher und meldet sich bei dir als Blogger. Entweder kommt er mit einer stabileren Psyche noch einmal irgendwann auf dich zurück oder er fühlt sich vielleicht einfach in seinem Opferstatus wohl (meine ich übrigens wertneutral). Er vergleicht sich sozial mit seinem Umfeld und misst daran seinen Selbstwert. Er blendet wohl auch aus, dass es Männer mit seinen Problemen eben auch häufig gibt (Allen geht es gut, niemand hat ein Problem, nur ich!) Der Opferstatus scheint ja auch relativ hoch zu sein , wenn nach jedem Ratschlag eine neue Ausrede kommt, warum dies und da ja nicht klappen kann und er es nicht verdient hat. Oder er sieht in den Tipps eher eine Niederlage, weil er eben nicht an Erfolge glaubt. „Andere kriegen das vielleicht hin – aber bei mir funktioniert das nicht!“ Klassischer Satz ist auch „Hab ich alles schon ausprobiert“… daher denke ich, ist da ein Psychologe eine gute Wahl, denn die sind auf solche kognitiven Verzerrungen geschult und können darauf dementsprechend reagieren. Ich würde z.B. mit den Ratschlägen, auch irgendwo auf die Bremse drücken und ihm lieber logische Gegenfragen stellen, wie es eben Therapeuten auch tun. Das heißt, wenn er antwortet „Ich schaffe das doch eh nicht“… kann man mit „Hast du es denn mal versucht?“ oder „Woher weißt du es denn mit hundert prozentiger Sicherheit, dass du es nicht schaffen kannst?“. Quasi seine Antworten wie „wissenschaftliche Hypothesen“ behandeln.

  29. Schade, dass du mir nicht mehr geantwortet hast. Mein Traum war es immer von Frauen angelächelt und angesprochen bzw angeflirtet zu werden und mit hübschen Frauen Sex zu haben. Ein player zu sein eben. Leider konnte mir keiner sagen wie. Dann muss ich deshalb mein Leben ohne Sex verbringen auch wenn ich an nichts anderes denken kann.

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