Vorurteile gegen männliche Erzieher: Männer haben häufiger befristete Stelle

Der Spiegel berichtet über eine interessante Studie:

Demnach sind mehr als 90 Prozent der Fachkräfte der Auffassung, dass männliche Erzieher für die Entwicklung von Kindern wichtig sind. 62 Prozent aller befragten Eltern finden, dass die Politik sich dafür einsetzen sollte, mehr männliche Erzieher für Kitas zu gewinnen. Trotzdem hatten nur 77 Prozent der befragten männlichen Fachkräfte einen unbefristeten Vertrag – bei den Frauen waren es 91 Prozent.

„Hier gibt es eine systematische Ungleichbehandlung von Männern„, sagt Carsten Wippermann, Leiter der Studie. Seine Begründung: „Obwohl der Wunsch nach mehr männlichen Erziehern da ist, lässt sich ein unterschwelliges Misstrauen gegenüber Männern in diesem von Frauen dominierten Beruf identifizieren.“

So zeigte die Befragung, dass immerhin 32 Prozent der Eltern schon mal an die Gefahr eines Missbrauchs durch männliche Erzieher gedacht haben. „Dass auch Frauen Kinder misshandeln könnten, wird dagegen oft ausgeblendet“, so Wippermann.

Eine „systematische Ungleichbehandlung von Männern“ ist gleich so ein Ansatz, bei dem jede radikale Feministin aufschreien wird: Systematische Diskriminierung von Männern? Dazu müssten Frauen ja die Macht haben, sonst passt es nicht ins System. Wobei sie vielleicht anführen würden, dass es nur Folgen des Patriarchats sind. Wie das allerdings in diesem überaus weiblich besetzen Bereich zum Tragen kommt wäre eine andere Frage.

Es dürfte letztendlich der Unterschied zwischen dem Wunsch, mehr männliche Erzieher zu haben, und der Unsicherheit, ob man diesem männlichen Erzieher trauen kann, sein. Quasi ein „ich will männliche Erzieher, aber eben nur Gute“. Und da wird bei Männern eben eine größere Gefahr gesehen, obwohl in der Tat Frauen Kinder genauso mißhandeln können.

 

24 Gedanken zu “Vorurteile gegen männliche Erzieher: Männer haben häufiger befristete Stelle

  1. „obwohl in der Tat Frauen Kinder genauso mißhandeln können“

    Nicht „genauso“, sondern „ganz anders“.

    Die „sei nicht so wild“ und die „JEDER kriegt eine Medaillie“ Misshandlungen sind das eigentliche Problem, nicht der Umstand, dass auch manche Frauen pädophil sind.

    • @only_me

      Der Witz ist, es gibt keine verlässliche Forschung zu pädophilen Frauen, denn das wäre natürlich schändlich. Bei der Mikado-Studie wurden deshalb vorsichtshalber auch nur Männer befragt.
      http://www.mikado-studie.de/index.php/home.htm

      Natürlich mit Unterstützung des BMFSFJ – die Schaltstelle zur Koordination von Ideologieproduktion und Ressourcenverteilung des Staatsfeminismus.

      Berichtet wird auf SPON dann so (Herv. kursiv): „Eine Fleißarbeit zu einem sensiblen Thema: In einem umfangreichen Projekt haben Forscher anonyme Internet-Interviews mit 28.000 Erwachsenen geführt – zu möglichen pädophilen Neigungen.“

      Sie stellen ein Ergebnis der Studie so dar: Ein Ergebnis: „Etwa jeder 20. Mann hat pädophile Fantasien.“
      Weniger griffig fahren sie fort: „Fantasien sind jedoch nicht gleichzusetzen mit der Diagnose Pädophilie. Wahrscheinlich erfülle weniger als ein Mann unter 1000 die diagnostischen Kriterien der Pädophilie, betonte Projektleiterin Janina Neutze.“
      http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/sexualforschung-paedophile-fantasien-bei-jedem-20-mann-a-1053724.html

      Weniger als 0,1% der männlichen Bevölkerung also.
      Es schwanken die Schätzungen beachtlich: „Vorsichtige Schätzungen gehen von 50.000 bis 200.000 pädophilen Männern in Deutschland aus.“ Wikipedia Pädophilie, Prävalenz

      Diese Ergebnisse sind wenig geeignet, einem ganzen Geschlecht ein label aufzupappen.
      Das schüren von irrationalen Ängsten, beginnend in den 90ern, hatte m.E. den konkreten Zweck, Männer als Konkurrenz um Frauenbastionen in der Erziehung usw. auszuschalten.

      • @crumar

        mein Witz ist, dass der Focus wieder ausschließlich auf der stereotypisch „männlichen“ Gewalt liegt und bestenfalls überlegt wird, ob es nicht auch Frauen gibt, die diese Art von Gewalt ausüben.

        Dabei ist das eigentliche Problem, dass damit die stereotypisch „weibliche“ Gewalt komplett im Dunklen bleibt.
        Wenn 50% aller Erzieherinnen die Kinder aktiv von Entwicklungsschritten abhalten, damit diese „sicher“ sind, dann ist das ein viel größeres Problem als wenn 0,5% aller Erzieher pädophil sind.

        Solange die Diskussion aber auf der falschen Ebene geführt wird, wird sich nichts ändern.

        • „Wenn 50% aller Erzieherinnen die Kinder aktiv von Entwicklungsschritten abhalten, damit diese „sicher“ sind, dann ist das ein viel größeres Problem als wenn 0,5% aller Erzieher pädophil sind.“

          Was meinst du, warum die Erzieherinnen so auf Sicherheit bei den Kindern bedacht sind.
          Wenn nur eins von den wertvollen Kinderlein verletzt wird, gibt das einen riesen Trara. Dann stehen sofort die Eltern auf der Matte und machen Theater, wir es passieren konnte, dass der Nachwuchs sich verletzt hat.
          Wenn ich auf fremder Leute Kinder aufpasse, will ich auch nicht dass was passiert.

          • Was ganz sicher nicht für unsere Hysterie-Gesellschaft spricht.
            Kinder, insbesondere Jungen, wollen und müssen ihre (körperlichen) Grenzen austesten. Das gehört zu einer ganz normalen Entwicklung, die im wahrsten Sinne des Wortes für ein gesundes Selbstbewusstsein notwendig ist.
            Da das aber, wie so vieles im Leben, mit Risiken verbunden ist, kommt es dabei auch zu Blessuren.
            Da lobe ich mir die gute alte Zeit, wo man über ein paar blaue Flecken mitfühlend lächelnd hinweg gesehen hat. Ohne gleich in Panik zu geraten.

          • „Da lobe ich mir die gute alte Zeit, wo man über ein paar blaue Flecken mitfühlend lächelnd hinweg gesehen hat.“

            Damals hatte man aber auch vier bis sechs Kinder. Da läuft der Defekt/Verlust eines unter „Schwund“.
            Wenn Du aber nur dieses eine Kind hast, dann ist derselbe Sachverhalt schnell eine elementare Katastrophe.

          • Ich denke, daß Problem ist eher, daß man gerade knapp volljährigen Dämchen insinuiert, sie hätten einen Schein und einen Titel, der sie befugen würde, Kinder, Eltern, ganze Familien gar, autoritaristisch zu irgendwelchen ideologischen Leerinhalten zu trimmen.
            Sagen wir mal feministische Pädagogik und Gender im Hauptfach und dann den „Erzieherschein“ hinterhergeschmissen bekommen plus Bachelortitel oder irgend so ’nen Schrott.
            Die glauben den Müll, sind bis zum Platzen stolz darauf und betätigen sich natürlich sofort fanatisch als Missionare, allein schon um sich zu beweisen und sich dreimal täglich aus der große Tube „Schulterklopf“ auf den halbgaren Balg schmieren zu können.
            Und, da „weibliche Wellness“ mittlerweile als höchstes Kulturgut und Menschenrecht ( noch über den Kinderrechten ) betrachtet wird, schaukeln die sich ruckartig zu kleinen Hitlers ohne Rotzbremse hoch.
            Was sie sich selbst, oder gegenseitig aber unmöglich zugeben, ja noch nicht mal erkennen können und dürfen, da sie ja multikulti, Gleichstellungskasper, NATO-Friedensaktivisten und kräftige Absinger der Toleranzhymne unter der lilabunten Fahne sind, was die Sache nochmal weiter auseinanderpolarisiert und somit den Aufschaukelungsvorgang verschärft.

          • Die Erzieherinnen sind im selben Zeitgeist mariniert wie die Mütter, die den Gedanken nicht ertragen können, dass ihr Engel einen blauen Flecken bekommen könnten.

            Einen Kausalzusammenhang von Mütter -> Erzieherinnen zu behaupten, ist nicht mehr als eine Hypothese.

            Dass die Einstellung der Mütter bei den Erzieherinnen einen Feedback-Loop auf einer bereits vorhandenen Einstellung bewirken, das wiederum kann ich mir vorstellen.

      • Wenn man nur männliche (potentielle) Täter „interviewt“ bzw. nur nach männlichen Täter sucht, wundert es mich nicht, dass 98% der Missbrauchstaten von Männern begangen werden.
        Auf Anhieb fällt mir da immer wieder die nette Mittdreißigerin/Mittvierzigerin in Hagen ein, die einen 14-Jährigen anmacht (da Jugendlicher kein Kindesmissbrauch mehr) und im eine reinhaut, nachdem er das eindeutig zweideutige Angebot ablehnt.
        Kommentare unter dem Artikel wie „Wir waren da schon weiter…“ oder „Würde sich jeder Junge wünschen.“ sagen da eigentlich schon alles.

        Nicht zu vergessen die Medien, die völlig neutral Täterinnen auszublenden pflegen (Fall Staufen), wenn sie einen Mann als pädophilen Straftäter präsentieren können.

      • „Das schüren von irrationalen Ängsten, beginnend in den 90ern, hatte m.E. den konkreten Zweck, Männer als Konkurrenz um Frauenbastionen in der Erziehung usw. auszuschalten.“

        Als Massenphänomen wurde die Angst vor Pädophilie spätestens 1984 mit Barbara Kavemanns Buch „Väter als Täter“ („Jeder 4. Vater missbraucht seine Tochter sexuell“) und weiteren Publikationen und Medienbeiträgen im selben Jahr geschürt.
        Ihren Höhepunkt erreichte die Hysterie mit zahllosen „Enthüllungen“ ab Mitte der 80er – ausgehend von den USA (woher auch sonst?), bei denen Missbräuche auch bei Kleinkindern durch sog. „anatomisch korrekte“ Puppen festgestellt wurden. In D eiferten besonders die Frauenhelferorganisationen „Zartbitter“ und „Wildwasser“ gegen sog. Pädophile, besonders Väter.
        Ab den frühen 90ern war die Hysterie in den USA längst am Abflauen und der irrsinnige Wormser Prozess (bei dem Kinder gerichtlich von den Eltern weggenommen und einem ECHTEN Pädophilien zugeführt wurden) war schon bei seiner Veranstaltung durch den damaligen Richter Jens Beutel ein Anachronismus.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Wormser_Prozesse

        Aber die Nachwirkungen sind natürlich bis heute zu spüren. Ich würde als Mann mir eher ne Hand abhacken lassen, als in einem Kindergarten zu arbeiten.

        • @Carnofis

          „Als Massenphänomen wurde die Angst vor Pädophilie spätestens 1984 mit Barbara Kavemanns Buch „Väter als Täter“ („Jeder 4. Vater missbraucht seine Tochter sexuell“) und weiteren Publikationen und Medienbeiträgen im selben Jahr geschürt.“

          Ah, danke für deine Korrektur!
          Das macht meine These aber um so plausibler.

          Als durch die Wahl von Reagan, Thatcher und Kohl absehbar wurde, dass eine neoliberale Politik eingeführt werden würde, war auch klar, dies würde sich auf die Staatsausgaben im sozialen Sektor und im Erziehungsbereich (insb. der universitären Bildung) niederschlagen.

          D.h. alle traditionelle Frauenfächer studierenden Frauen und Feministinnen (die große Mehrzahl) hätten nun eine eher schlechte Jobperspektive.
          Was lag da näher, als in den ohnehin traditionell weiblich dominierten Sektoren mit einer orchestrierten Kampagne die männliche Konkurrenz zu erledigen?

          Die große Allianz mit dem Neoliberalismus begann m.E., als dieser verblüfft entdeckte, der Feminismus argumentiert mit dem identischen „selbst Schuld“.
          Ich betone gerne, man braucht sich bspw. um die gesundheitlichen Probleme der Männer keine Gedanken zu machen, weil sie sich falsch ernähren, zu viel Alkohol trinken und gar rauchen.
          Dann ist das Einsparpotential 50%. Ob es real so ist, spielt gar keine Rolle.

          Es braucht nur dafür gesorgt zu werden, dass es bei Frauen immer die gesellschaftlichen Verhältnisse sind, die für ihre Nachteile sorgen, bei Männer hingegen immer das individuelle Verhalten ihre Nachteile begründet.

          • Die große Allianz mit dem Neoliberalismus begann m.E., als dieser verblüfft entdeckte, der Feminismus argumentiert mit dem identischen „selbst Schuld“.

            Femininismus ist mit Neoliberalismus im höchsten Maße kompatibel, da er die Ressource weibliches Humankapital zur Ausbeutung auf den Markt wirft, und weiter:

            [Der Feminist] zieht aber keine linke Konsequenz daraus, weil er in gewisser Weise eine Schimäre aus Libertären und Linken ist. Je nach Geschlecht und Status wendet er mal linke, mal libertäre Prinzipien an. Der hochstehende Mann ist – links gedacht – Nutznießer unverdienter Privilegien, Tyrann und Ausbeuter. Der gescheiterte, überwundene Mann ist – libertär gedacht – selbst schuld. Biste arm: Selbst schuld! Als Mann gleich doppelt, denn als Mann ist man privilegiert, und da muss man sich schon blöd anstellen. „Buhu, da heult er, der Tyrann“ ist die Haltung gegenüber dem Mann in der Krise, und der Linksfeminist sekundiert: Endlich kastriert.

            Die hochstehende Frau wird – libertär gedacht – gefeiert: Powerfrau, F-Klasse, Supersingle, Alfa-Mädchen, Elite und stolz darauf. Sie ist das wahr gewordene Versprechen der Leistungsgesellschaft, und sie ist gleich doppelt Leistungsträgerin, da sie sich zusätzlich noch gegen das Patriarchat durchsetzen musste. Die gescheiterte Frau ist – links gedacht – Opfer struktureller Gewalt durch das System, hier: Patriarchat. Der Feminist pflegt also gute Anteile linken Denkens, weswegen sich der Linke so schwer von ihm abgrenzen kann.

            Feminismus wird damit zu einer Art trojanischem Pferd, welches zur Verdrehung linken Denkens führt und welches auch faschistoides Denken in die Reihen derjenigen transportiert, die eigentlich entschieden antifaschistisch sind (siehe: „Wir müssen reden – über Faschismus“). Der Feminist sagt: „Armut ist weiblich“ und der Linke kann sich nicht dagegen wehren, erfährt eine Verdrehung seines Denkens, verrät seine Ideale.

            https://www.cuncti.net/geschlechterdebatte/61-guy-fawkes-qwahrer-maskulismus-kann-nur-links-seinq

          • „Als durch die Wahl von Reagan, Thatcher und Kohl absehbar wurde, dass eine neoliberale Politik eingeführt werden würde, war auch klar, dies würde sich auf die Staatsausgaben im sozialen Sektor und im Erziehungsbereich (insb. der universitären Bildung) niederschlagen.

            Was lag da näher, als in den ohnehin traditionell weiblich dominierten Sektoren mit einer orchestrierten Kampagne die männliche Konkurrenz zu erledigen?“

            Ich denke, da tust Du dem Feminismus zuviel der Ehre an. Frauen, die nicht einmal fehlerfrei bis 10 zählen können, entwickeln keine so komplexe Strategie. Sie springen einfach nur immer stationsweise auf den rollenden Zug auf und treiben ihn ein Stück weiter.

            Pädophilie als Thema hat schon die „Emma“ Ende der 70er aufgebracht, damals noch ohne viel Resonanz.
            Dann kam der Zug ins Rollen, als in den frühen 80ern in den USA das Spielen mit den „anatomisch korrekten Puppen“ modern wurde und mit ihnen epidemisch Frauen entdeckten, als Kinder missbraucht worden zu sein, ohne sich daran erinnern zu können.
            Kavemann (und wahrscheinlich der US-Import White-Hagemann) nahmen das Thema nur auf und „entdeckten“ für D Ähnliches. SPIEGEL und Co. haben es ’84 aufgenommen und das „Entsetzen“ ins Volk getragen. Von da ab brannten landauf, landab die Scheiterhaufen. Und die Justiz war wie gewohnt ganz vorn beim Brennen dabei.
            Schon ab etwa ’87 wurde die ganze Chose in den USA als gigantischer Popanz entlarvt und fiel in sich zusammen, wie ein zu schnell bewegtes Soufflee. In D dauerte es noch weitere fünf Jahre, bis auch hier der Irrsinn sein Ende fand.

          • @ Y

            „da er die Ressource weibliches Humankapital zur Ausbeutung auf den Markt wirft“

            Stimmt das denn?

            Was ist denn das für eine Ressource, die nur zu Umverteilung führt, und sich nicht einen Tag selbst am Markt behauptet?
            (Ich denke hier an all die unzähligen Transfers Mann(er) —> Frau(en) sowohl privat, als staatlich als auch durch NGO Bullying in der vllt vormals freien Wirtschaft)

            https://bit.ly/2RMApdB

            „der Feminismus argumentiert mit dem identischen „selbst Schuld““

            Eigeninitiative gegen toxische Männlichkeit! 😉

          • Danke für den Link, Carnofis.

            Von Alice Schwarzer habe ich zudem noch die Aussage im Kopf, dass (sinngemäß) Pädophilie wohl nicht zufällig genau dann ihren (medialen) Aufschwung erlebte, nachdem (gesellschaftlich) Frauen den Männern Gefolgschaft und unbedingten Gehorsam aufgekündigt hatten.

          • Für diese Hetzschrift und Bewerben der Kinderfickerinnen von Wildwasser bedankst du dich? Weißt du, wie diese „Aufdeckerinnen“ vorgehen, mal von dem Punkt abgesehen, dass sie sexuell missbrauchten Kindern nicht halfen, wenn diese das falsche Geschlecht hatten?

            Folgendes Zwiegespräch fand während der Ermittlungen zu angeblichen
            Sexritualen mit über 40 Kindern an einer amerikanischen Tagesschule statt. Die
            »Aufdeckungsexpertin« Susan Kelly arbeitete hier mit Hilfe der Puppen Ernie
            und Bert aus der »Sesamstraße«:
            Kelly: Hat dich jemand am Po berührt?
            Mädchen: Nein. Niemand hat so etwas getan.
            Kelly: Oh, glaubst du, jemand hat die anderen Kinder am Po berührt?
            Mädchen: Nein.
            Kelly: Was soll ich tun, wenn sie doch die Kinder berührt haben?
            Mädchen: (keine Antwort)
            Kelly: Was soll ich tun, wenn sie es getan haben?
            Mädchen: Niemand hat so etwas getan!
            Kelly: Willst du mir nicht helfen? Ernie wäre so glücklich, wenn du mir
            etwas sagen würdest. Hat irgend jemand irgendwann diesen Körperteil
            von dir berührt?
            Mädchen: Nein.
            Kelly: Nein? Würdest du mir es nicht sagen, wenn es so wäre?
            Mädchen: Nein, will ich nicht.
            Kelly: Du willst es mir nicht erzählen?
            Mädchen: Nein.
            Kelly: Du kannst mir helfen! Oh, komm schon, bitte sag es Ernie! Bitte
            sag’s mir, bitte sag’s mir, damit wir dir helfen können. Bitte!
            Deine Mami wäre so glücklich, wenn du uns helfen würdest, und
            Ernie auch. Bitte sag’s mir. Sag es Bert! Okay, dann sag’s Ernie.
            Du flüsterst es Ernie zu. Ich werde mein Gesicht verdecken, und
            du flüsterst es Ernie zu. In Ordnung? Wer hat dich da berührt?
            Mädchen: Okay.
            Kelly: Okay?
            Mädchen: Meine Lehrerin.«

            Quelle: SFBM?

            Und für solchen giftigen Abschaum machst Du Werbung? Im Ernst. Übrigens: Es waren schon immer die Männer, die den Frauen gedient haben, das ist noch heute so.

  2. Da hier implizit geschrieben wird das es Männer gibt die Kinder mishandeln wäre auch das können bei Frauen zu streichen, denn es gibt auch Frauen die das nicht nur können sondern auch machen.

  3. Tja, das hat man irgendwann von all der Sensationspresse…
    Denkt der durchschnittliche Bürger halt schon gleich „Männlicher Erzieher? Das KANN nur ein Pädophiler sein!“… Wenn RTL und Bild das dauernd erzählen?

    Komischerweise: Früher, als Kinder mit denen durch verschiedene Wege in Berührung kamen und man sich noch nicht einmal einen Kopf über diese Gefahr machte (oder sie verharmloste), da hat man den Kindern gleichzeitig eingeimpft: „Wenn einer was von dir will, schrei um Hilfe, wehr dich, tritt ihn! Lass dir nichts gefallen, was du nicht willst!!“
    Heute will man sie am liebsten in einer Gummizelle verstauen oder das reale Leben aus der Käseglockenwelt entfernen. Pleasantville für alle. Bloß keine Ecken und Kanten. Bloß nicht selber denken müssen. Was meinen die, was da für Erwachsene bei herauskommen?
    Ideocracy lässt grüßen.

    Harmoniesucht hat auch seine Nachteile…
    Man lernt das Streiten nämlich nicht mehr.
    Oder sich für seine eigenen Bedürfnisse einzusetzen.
    Braucht man sich später also über seine ganzen Jammerlappen und Schneeflocken nicht zu beschweren… Die sind alle hausgemacht. Woher sollen sie denn sonst kommen? Vom Saturn? Klapperstorch??

  4. wahrscheinlich wisst ihr das sowieso schon, aber ich habs spasseshalber mal gegoogelt, (hatte ne „böse“ ahnung, weil freud seine mutter ficken wollte, ein kind mit seiner tochter hat und er arrogant und zugekokst genug war, (die masse der menschheit, aber auch dumm genug war ihm diesen „quatsch“ zu glauben) einfach eine neue wissenschaft zu erfinden die klipp und klar sagt, dass das ganz normal sei und dass das egtl jeder so will, auch die die das gegenteil behaupten, da diese den selben wunsch unterdrückt in sich tragen.
    lange rede kurzer sinn, wahrscheinlich auch nur in der zeit zurück gereister maskulinismus, oder fake news, aber frau simone beauvoyr ist fast zu prominent um wahr zu sein…

    deswegen bin ich auch dagegen mit „echten“ feministinen zu reden, weil es falsch ist, und weil es energieverschwendung ist, negative inversion oder kinderschänder, lieber sind mir da zwar die idioten, aber was weiss ich schon…

  5. Erste Wahl wäre eigentlich Thomas Oppermann. Der Bundestagsvizepräsident ist über die Parteigrenzen hinweg angesehen und dank seiner vielen konzilianten Auftritte im Fernsehen auch beim Publikum beliebt. Oppermann war lange Jahre SPD-Fraktionschef sowie parlamentarischer Geschäftsführer, er verfügt über Ministererfahrung aus Niedersachsen und gilt seit Jahren als ministrabel. Obendrein ist er Jurist, und zwar nicht von der Schmalspursorte: Er hat Prädikatsexamen, war jahrelang Richter am Verwaltungsgericht und Rechtsdezernent.

    Insgesamt ist das die perfekte Vita für das Bundesjustizministerium. Doch Oppermann hat ein Problem – er ist ein Mann. Da die SPD ihre sechs Ministerämter unbedingt mit Genderzwang besetzt, muss auf eine Frau wieder eine Frau folgen – und Oppermann wird wohl Quotenopfer.

    https://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Die-neue-Justizministerin-article20766209.html

    Was wohl die Quotenbefürworter sagen würden, wenn man sie fragt ob sie immer noch der Meinung sind das es durch Quoten nicht zu einem Qualitätsverlust kommt?
    „Halt die Fresse!“?

  6. Und in vielen Einrichtungen kommt noch hinzu, das die angestellten Damen einfach keine Männer als Erzieher mögen, aus Prinzip. Was absolut Diskriminierend ist, aber hey, für Männer muss man ja nichts tun.

  7. „Arbeitnehmer, die eine neue Stelle antreten, werden häufig befristet eingestellt. 2017 traf dies Hochrechnungen zufolge auf 41 Prozent der Neueinstellungen zu. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hervor, wie die „Rheinische Post“ berichtet.

    Junge Menschen unter 25 Jahren sind demnach mit 46 Prozent häufiger von einer Befristung betroffen, als Arbeitnehmer über dieser Altersgrenze. Auch Frauen werden der Antwort des Bundesarbeitsministeriums zufolge häufiger nur auf Zeit eingestellt als Männer.

    Während bei den Männer 37 Prozent einen befristeten Arbeitsvertrag erhalten, waren es bei den Frauen 45 Prozent. Zudem werden weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer, die nur über einen Zeitvertrag verfügen, später übernommen: Die innerbetriebliche Übernahmequote liegt bei lediglich 42 Prozent, so die Antwort des Ministeriums.“

    https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/befristete-arbeitsvertraege-vor-allem-junge-frauen-betrifft-es-15764864.html

    Um eine „systematische Ungleichbehandlung von Männern“ feststellen zu können, müsste man sich also wohl auch die Altersstruktur unter männlichen Erziehern anschauen und dann mit der entsprechenden weiblichen Kohorte vergleichen. Es ist sehr gut möglich, dass männliche Erzieher im Schnitt deutlich jünger sind als es die Gesamt-Belegschaft der Kitas ist, von daher ist der gezogene Schluss so tendenziell ungültig.

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