Prozentualer Anteil der Fälle, in denen die Frau das Einkommen des Paares verwaltet und dem Mann ein Taschengeld gibt pro Land

19 Gedanken zu “Prozentualer Anteil der Fälle, in denen die Frau das Einkommen des Paares verwaltet und dem Mann ein Taschengeld gibt pro Land

  1. Japan an Stelle 1 in der Liste.

    Japan ist auch das Land, wo inzwischen die Mehrzahl der jungen Männer de facto MGTOWs sind, keinen Bock mehr auf eine Freundin oder gar Heirat.

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Herbivore_men

    Es wäre eigentlich zu erwarten, daß die jungen Japanerinnen ihr Verhalten und Erwartungen dann umstellen. In einschlägigen Foren (Reddit redpill usw.) liest man aber wenn die Frage nach Japan aufkommt ganz genau das Gegenteil. Die weibliche Reaktion auf dieses Phänomen in Japan scheint zu sein: Mehr Nörgeleien, mehr Beschämungen, mehr Zicken, mehr Anspruchshaltung, mehr Feminismus. Was die Abwärtsspirale munter anfeuert.

    • Eigentlich sind die Herbivoren noch weiter als MGTOW da sie auch das finanzielle System boykottieren. Viele MGTOW, gerade aus dem US Raum sind ja immer noch geil darauf Frauen Geld über die Steuern zukommen zu lassen. Viele hoffen ja auch darauf, dass Frauen sich wieder besinnen und wieder konservativ werden um dann wieder auf die Plantage zurückzukehren.

      • Wahrscheinlich ist weibliches Verhalten in diesem Bereich einfach zu starr instinktgesteuert, als daß es in größerem Maße wandelbar wäre.
        Nunmehr über Generationen andauernde feministische Gehirnwäsche mag dazukommen.

  2. Das kann das auch anders lesen, die den meisten Ländern sind die Frauen zwar für den Großteil der Ausgaben zuständig, überlassen die Verantwortung für Verfügbarkeit von ausreichender Kontodeckung jedoch gerne dem Mann.

  3. Das ist ganz einfach: Dort, wo die traditionelle Hausfrauenrolle immer noch häufig vorkommt, ist es Usus, die wirtschaftliche Unterstützung des Haushalts aufzuteilen, d.h. der Mann schafft das Einkommen ran, die Frau entscheidet, was damit passiert. Das war bei uns früher auch häufig, gerade auf dem Land.

    Man muss bedenken, dass die Hausfrau immerhin den größten Teil der Ausgaben tätigte, Essen, Kleidung, Haushaltsgeräte, Möbel, etc. einkaufte und auch erwartet wurde, dass sie das Ganze managt und in Schuss hält — klar, dass sie dann auch das Geld verwaltete, was natürlich zuweilen in der Form ausartete, dass der Mann ein paar Groschen für die Kneipe bekam und seine Gemahlin abends mit dem Nudelholz auf ihn wartete.

    Es handelt sich also nicht um irgendeine düstere matriarchale Verschwörung, sondern um eine Konsequenz der alten Rollenverteilung. Deshalb ist das in sehr konservativen Ländern (Japan, Korea, Russland, Philippinen) besonders ausgeprägt und nicht in den westlichen.

    • Ich denke das dies auf Beschäftigungsverhältnisse die entlohnt wurden durchaus so zutrifft, möchte jedoch einwenden dass ich die Meinung bei geschäftlicher Tätigkeit (Kaufmann, Landwirt, Handwerksmeister, …) nicht ganz so zutrifft. Hier dürfte das verwalten des Geldes durch die Frau nur für das Haushaltsgeld zutreffen, die Verwaltung im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetrieb war dann eher die Sache des Eigentümers (in der Regel des Mannes) gewesen sein.

      Das Sie das Hausgaltsgeld (in abhänigen Beschäftigungen in der Regel alles) dürfte auch damit zusammenhängen, das er Werte Gatte zu den üblichen Geschäftszeiten gar nicht in der Lage war die für den Haushalt nötigen Dinge zu beschaffen, da er zu diesen Zeiten eben der Beschäftigung nach ging.

      • In diesem Zusammenhang muss man die technologische Entwicklung berücksichtigen, die wie Danisch http://www.danisch.de/blog/2018/12/09/ist-feminismus-eine-unterbewusste-abwehrreaktion-gegen-die-emanzipation-der-frau/ schreibt „Die Frau wurde schlicht und ergreifend wegrationalisiert.“. Die Rolle der Hausfrau ist zunehmend überflüssig. Durch online shopping und Lieferservice wird dieser Trend vollendet.
        Die traditionelle Rolle der Frau ist also im Wesentlichen vom technologischen Wandel – der vorwiegend von Männern produziert wird – aufgelöst worden und nicht vom Feminismus, der eher wie die literarische Verarbeitung dieses Wandels erscheint.
        Die traditionelle Rolle des Mannes wird dagegen juristisch verändert, indem der individuelle Mann zunehmend durch den ‚Übervater‘ Staat ersetzt wird. Z.B. die Abschaffung des Schuldprinzips bei Scheidungen bürdet die „Schuld“ kategorisch dem Mann auf, den der Staat zu Unterhaltszahlungen verpflichtet. (wenn er das nicht kann oder will ist das heute „Gewalt gegen Frauen“). Ebenso die Alimentierung der ‚Alleinerziehenden‘ mit großenteils von Männern erarbeiteten Steuermitteln.
        Die Waffen-un-gleichheit im Geschlechterkampf wird politisch gewünscht weiter zu Lasten des Mannes verschlechtert, man nennt es euphemistisch „Gleichstellung“ Männer können nur noch kapitulieren mit MGTOW oder ‚herbivore‘. Wer ist hier das unterdrückte Geschlecht?

        • „Männer können nur noch kapitulieren mit MGTOW oder ‚herbivore‘.“

          Versteh ich nicht.
          An welcher Stelle kapitulier ich, wenn ich mich nur noch von Blättern, Wurzeln, Nüssen und Beeren ernähr?

        • Der Gedanke bezüglich des Wandels, spielt ganz sicher eine Rolle.
          Nur dabei darf man nicht vergessen, das es durchaus auch das Interesse gibt das Abgebot an Arbeitskräften zu erhöhen, damit lässt sich auch bestens das Gehaltsniveau drücken.

    • „Man muss bedenken, dass die Hausfrau immerhin den größten Teil der Ausgaben tätigte, Essen, Kleidung, Haushaltsgeräte, Möbel, etc. einkaufte und auch erwartet wurde, dass sie das Ganze managt und in Schuss hält …“

      Es gibt noch einen viel profaneren Grund für diese Aufteilung.
      In den Zeiten, in denen der Mann schon sein Gehalt aufs Konto überwiesen und nicht mehr per Lohntüte bekam, war die Frau die Einzige, die überhaupt zu den üblichen Banköffnungszeiten ans Konto kam.
      Banken hatten mindestens bis in die frühen 80er Jahre verwandte Öffnungszeiten, wie Behörden. Ladenschluss um 16 Uhr, mittwochs höchstens bis mittags, dafür donnerstags länger (wer bei der Bank arbeitete, war ein Bank“beamter“).
      Geldautomaten gab es noch nicht. Wollte man Geld haben, ging man zur Bank, füllte einen Auszahlungsschein am zuständigen Schalter aus (bzw. ließ den ausfüllen), ging damit zur gepanzerten Kasse und ließ sich das Geld auszahlen.
      Die meisten Lohnempfänger/Männer arbeiteten bis 17 Uhr, waren also gar nicht in der Lage, zu den Öffnungszeiten bei der Bank zu sein.

      • @carnofis
        Ja natürlich noch viel naheliegender, ich kann mich noch erinnern als die Banken für den servicefreundlichen langen Donnerstag geworben haben, weil einmal die Woche 3 oder 4 Stunden länger offen war.

      • Deine Kommentare erinnern mich zuweilen an die Erzählungen meines Freundes H aus Frankfurt am Main — Träumereien an altbundesrepublikanischen Kaminen. Ich habe auch noch ein Stückchen 20. Jahrhundert mitbekommen, Begriffe wie „Deutsche Bundesbahn“ oder „Bonanzarad“ oder „Atari ST“ sagen mir was. Diese Zeit unterschied sich stark von der heutigen Minijob-Hartz-Quatre-Facebook-Google-SJW-Welt. Der Ostblock hinderte den Westen daran, in Konsumirrsinn zu versinken, der Westblock hinderte den Osten daran, in Kollektivismus zu versinken und wer einen Heimcomputer sein Eigen nannte, war Kaiser aller Hinterhöfe!

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