27 Gedanken zu “Ideologie und Realität, hier: Männer sind körperlich stärker als Frauen

  1. Association Game!

    Nenne das erste Adjektiv, das dir einfällt…

    „Frauen“ … „dumm“
    „Ritter“ … „weiß“
    „Das“ … „übliche“

  2. Alle Welt spricht ständig von „starken Frauen“ und hofft dass es eine self fulfilling prophecy sein möge. Ich kenne keine „starke Frau“ sondern nur konfuse Hühner, wie diese hier. Frauen machen sich Mut mit emotionalen Akklamationen, Männer trinken sich Frauen schön. Alk wirkt besser als Feminismus. Also sofort Alk verbieten und Gras erlauben, weil das macht Männer sanft und empathisch. Hört ihr ‚Grünen‘. Ich bade in Schneeflocken Tränen.

  3. Mag ich ja fast nicht glauben, dass das real ist. Er sollte noch fragen was sie davon hält das Männer Frauen niemals schlagen sollen und warum es diese Regel nicht auch um gekehrt gibt und wieso es sie überhaupt gibt, wenn Frauen und Männer doch gleich stark sind?

  4. Sehr surreal.

    Was ich da sehe ist das Ergebnis pawlowscher konditionierung:
    Auf die Frage „was können Frauen besser“ darf man mit allem antworten, was sich irgendwie mit Frauen assoziieren lässt, und dafür gibts eine Belohnung.

    Auf die Frage, was Männer besser könnnen, darf man mit gar nichts antworten, eigentlich gehört schon die Frage abgestraft.
    Und auch dafür – für das ablehnen einer positiven Antwort – gibt es eine Belohnung.
    Jahrelang so konditioniert worden.
    Hat immer funktioniert.

    Und jetzt sowas:
    Ich hab doch alles richtig gemacht !
    Ich hab geantwortet, wie es immer verlangt wird. Und trotzdem bekomme ich keine Belohnung. Im Gegenteil, der Typ argumentiert weiter, anstatt, wie ich es gelernt habe, den Schwanz einzuziehen und unterwürfig zuzustimmen.

    Das ist falsch, ich habe das anders gelernt. Hilfe !! Wie komme ich da wieder raus? Warum bekomme ich meine Belohnung nicht?

  5. Was können Männer besser? Sie antwortet etwas wie „guarding themselves“
    Ich übersetze das mal mit „auf der Hut sein“.
    Klar, Frauen kann man das auch nicht beibringen. Das wäre ja victim blaming.

  6. Fairerweise muss man auch den Interviewer kritisieren.
    Er hält der Frau das Micro ziemlich nah ins Gesicht. Das löst unbewusste Fluchtreflexe aus.
    Es gibt heutzutage problemlos Micros, die nicht so nah gehalten werden müssen. Vielleicht Absicht?
    Den Stil „Interview durch Überumpeln“ gibt es auch im deutschen TV. Schon vor über 20 Jahren mit Wiegalds Welt oder jetzt bei der Heute Show (z. B. Lutz van der Horst).

    • Er hat sie ausdrücklich vorher gefragt, ob er ihr Fragen stellen darf.

      Ich bin mir aber sicher, dass sie ihre Zustimmung nach den ersten Triggern bereut hat. Und sie konnte nicht einfach flüchten und ihm unfaires Verhalten vorwerfen, da alles aufgezeichnet wurde und sein Verhalten nachweislich einwandfrei war. Ich glaube, das hat sie wirklich angekotzt. Ohne Kamera hätte sie ihm einfach Sexismus vorgeworfen und sein Verhalten im Nachhinein entsprechend geframet. Er als „Täter“, der sie mit seinem Interview überumpelt hat, sie als sein Opfer, das wegen der Überrumpelung sprachlos gemacht wurde.

    • Ach na klar, Mann! Natürlich war das absolut sexistisch und überhaupt eine echt miese Tour.
      Hat doch jeder gesehen, dass er ihr dieses phallusähnliche Akkustikgerät fast ins Gesicht geschoben hat. Da muss es bei jeder Frau aussetzen.
      Das kann nur Absicht gewesen sein, um seine männliche Toxizität hervorzuheben und sie als armes, zerbrechliches, gottgleiches, weibliche Wesen zu unterdrücken.
      Pfui Teufel, was für ein Widerling, dieser … dieser… dieser Mann!

      Ernsthaft? Ich habe mehrmals ganz spontan und fast schon erschüttert gedacht: So dumm kann doch kein Mensch sein!

      PS: Der Horst ist doch nicht witzig.

      • Habe ich gesagt, dass der Horst witzig ist? Habe ich gesagt, dass dieser Interviewstil sexistisch ist?
        Ich habe nur ein wenig die Szene interpretiert. Mir sind drei Dinge an diesem Interview aufgefallen.:
        1. Er überrumpelt sie. Er fragt, was macht ihr da und dann völlig ohne Zusammenhang die Fragen über Männer und Frauen.
        2. Er läßt sie nicht entkommen. Er leint sie mit dem Micro quasi an.
        3. Er fragt vollkommen emotionslos; nicht wie in einem lockeren Gespräch, sondern mehr wie bei einem Verhör.
        Vielleicht projiziere ich ja auch nur. Wenn ich vor hätte, eine mutmaßliche Feministin vor der Kamera vorzuführen, würde ich das genau so machen.

        • Nun den Stiel hat er doch von Anfang an drauf, auch da wo Sie noch begeistert davon erzählt was die Gruppe da macht. (So ungewöhnlich ist das nicht, das manchen die lokalen Fernsehsender auch nicht so anders wenn Sie in der Fußgängezone Aussagen einsammeln).
          Wenn man denen in die Hände läuft (unverfängliche Frage) und die dann mit dem was Sie wirklich einfangen wollen raus kommen muss man auch sehr klar sagen, dass man darauf nicht antworten möchte und dann eben das Mikro das einem im Gesicht hängt verlassen und auch den Sprüchen die die auffahren nicht zu verfallen. (Mehrfach selbst erlebt, auch die, die für die Sendung dann den gewünschten Deppenspruch geliefert haben)

          Wenn man die Stimmen im Vordergrund mal außer acht nimmt und die Teile der political Speaches wahrnimmt, könnte das Problem auch sein, dass die Fragen mit denen der Type per Zufall gerade ums Eck kommt damit im krassen Zusammenhang stehen.

    • Schau dir mal an, wie nah er das Mikrofon an seinen Mund hält – unten ist ein weiteres Video, in dem man das ebenfalls sehr gut sieht. Ich würde davon ausgehen, dass dieses Mikro schlicht so gehalten wird, um Umgebungsgeräusche zu minimieren.

  7. Auch ein interessantes Video.

    Er ist bis zum Zerreissen angespannt und fordert sie auf, ihn in Ruhe zu lassen. Sie wird scheinbar durch seine Aufforderungen angestachelt und redet immer weiter auf ihn ein. Das ist meiner Erfahrung nach eine typisch weibliche Eigenart. Wenn ein Mann sagt, dass man ihn in Ruhe lassen soll, sollte man das tun. Seine Reaktion ist natürlich nicht ok. Aber überraschend finde ich das nicht. Es gibt für ihn auch keinen Ausweg. Er kann wegen der gemeinsamen Kinder nicht ausziehen. Und er wird auch nicht ohne weiteres seines Spielsucht bzw. seine Aggressionen in den Griff bekommen. Und sie sieht offenbar nciht, dass es opportun wäre, ihn und seine Bitten zu respektieren.

    Ich prophezeihe, dass er ihr irgendwann den Schädel einschlagen wird.

    • Es ist wohl leider Nachwuchs vorhanden, was die Sache nicht einfach macht.
      Wäre er kinderlos, könnte man ihm nur den Rat geben, sich von der Ollen zu trennen. Ich würde es tun!

      Btw. Schön, wenn die Dame des Hauses darauf verlässt, dass er sie schon nicht schlagen wird, weil Mann das ja nicht tut. Dumm, wenn er dann (teilweise zu recht) nicht dieses „ungeschriebene Gesetz“ beachtet. 😉

      • Mich erinnert diese Verhaltensweise sehr an das Gebaren einer Mitbewohnerin von mir. Die Situation ist schon eine Weile her, hat sich mir aber eingeprägt:

        Mit meiner Mitbewohnerin vereinbarte ich, dass ich am Abend einen bestimmten Film auf dem gemeinsam genutzen Fernseher schauen könne. Sie stimmte zu, weil sie an dem Abend jemanden ausser Haus treffen wollte. Also setze ich mich an dem Abend vor den Fernseher und begann den Film zu schauen. Ca. eine halbe Stunde nach Beginn des Film kam sie wieder in die Wohnung. Sie zog ihre Jacke aus, setze sich dazu und schaute in die Fernsehzeitung. Kurz darauf begann sie, mich mit Fragen zum meinem Film zu löchern. Anfangs dachte ich nur, sie habe Interesse am Inhalt des Films und wollte nur den Inhalt der ersten halbe Stunde erzählt bekommen. Aber ich merkte recht schnell, dass ihre Fragen kein Ausdruck von Interesse am Film waren. Vielmehr sollten sie mich beim Filmgucken „stören“. Daher sagte ich ihr nach einer Weile, dass sie mich doch bitte in Ruhe lassen solle, bis der Film zuende ist. Sie hörte aber nicht auf und stellte weiter belanglose Fragen. Bis ich dann aus Resignation und steigendem Ärger das Wohnzimmer verlassen habe. Im Vorbeigehen bemerkte sie noch schnippisch. „Habe ichs jetzt geschafft? So schnell?“ Das bedeutet:

        – Frauen betrachten ihre Zusagen nicht als verbindlich.
        – Statt direkt zu sagen, was sie wollen und darauf basierend (neu) zu verhandeln, kommunizieren sie manipulativ.
        – Sie sind sich ihrer manipulativen Art bewußt und setzen sie gezielt ein, um ihren eigenen Willen durchzusetzen. Und zwar bevorzugt bei Menschen aus ihrem unmittelbaren Nahbereich, die nicht flüchten können.
        – Für Frauen sind die Emotionen anderer Menschen „Entertainment“.

        • Ich habe mich bei dem Video sofort an Erin Pizzey erinnert: „My mother threw the bomb and my father exploded“.

          Die Kommentare zu dem Video auf Twitter sind auch interessant: Er ist der allein verantwortliche für diese Situation. Dass die Frau auch dazu beigetragen hat, ihn so weit genervt hat, bis er ausrastet, kommt bei vielen gar nicht vor.

          • Ist das jetzt irgendwie verwunderlich, lernt man nicht von Kindsbeinen an, das die werte Mutter nerven darf bis aufs Blut und keiner dagegen auch nur aufmucken darf?

            Da Erziehung nunmal viel mit abschauen zu tun hat braucht einen der Rest nicht zu wundern. Auch nicht, dass es vollkommen in Ordnung ist das Sie eie Bombe schmeißt und das nur seine Reaktion zu verurteilen ist.
            Ein richtiger Mann hält das aus, entzieht sich oder wird halt zum Säufer.

          • Dieses Gebaren der Frau ist übrigens auch der Grund, warum ich der Meinung bin, dass ein zivilisiertes Land Männerhäuser selbst DANN fördern müsste, wenn dessen Gesellschaft ausschliesslich an das Klischee vom „Mann als Täter“ glaubt. Ich unterstelle Männern, dass sie aufkommende Konflikte rechtzeitig kommen sehen können und diesen Männern sollte man die Möglichkeit geben, z.B. in ein Männerhaus zu flüchten, bevor ihnen „die Faust ausrutscht“. Meiner Überzeugung nach wäre die Situation in dem Video entspannter abgelaufen, wenn der Typ gewußt hätte, dass er sich seiner nervenden Xanthippe durch eine Flucht in einer Männerhaus hätte entziehen können.

            Aber das ist ja etwas, was unsere Gesellschaft Männern generell verwehrt. Sich einem Konflikt durch Flucht zu entziehen.

    • Basketball.. maybe… sometimes.

      LOL

      Man: Are women just as strong as men?
      Woman: Yes
      Man: Are women oppressed in Muslim countries?
      Woman: Yes
      Man: Why do women allow themselves to be dominated and controlled by men in those countries?
      Woman: Because of the patriarchy and sexism.
      Man: If women are just as strong as men, then the women must be choosing to be dominated by men, as they are just as strong as men and can stop the oppression at any time if they choose to, so they must like being dominated.
      Woman: …………………………………………………………………………………………………………………………You’re a sexist.

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