Selbermach Samstag 217 (08.12.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

80 Gedanken zu “Selbermach Samstag 217 (08.12.2018)

  1. https://www.amazon.de/Revolutionary-Phenotype-amazing-story-begins/dp/1729861563/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1544278843&sr=8-2&keywords=the+revolutionary+phenotype

    „“The Revolutionary Phenotype: The amazing story of how life begins and how it ends“ is a breakthrough in biology giving closure to the questions left by Richard Dawkins in, „The Selfish Gene“. Thorough and thought provoking, you will either read this book and heed it’s warning, or face extinction!“

    „The whole thing is written in a french accent which can make it a little difficult to read.“ 😀

    • Ganz abgesehen von den Berührungen an Hintern und Brüsten finde ich’s interessant wie die anderen Berührungen an Hüfte, Rücken oder Arm sofort in die Kategorie „Belästigung“ eingeordnet werden. Die Intention hinter den einzelnen Berührungen wird auch ganz außen vor gelassen. Wie jeder von uns weiß wird man vor allem an der Hüfte bzw. an der Schulter oft in Club-Räumlichkeiten berührt um z.B. von A nach B zu gelangen und demjenigen der vor einem ist leicht darauf aufmerksam zu machen, dass man vorbei will. Ebenso wird mal wieder der normale, respektvolle Umgang auch in Hinblick auf normalen Körperberührungen in Bezug auf Anbahnungen sexueller Natur (nonverbale Kommunikation) verdammt.

      Mein Kommentar dazu: Weint weniger, das gehört halt zum menschlichem Kennenlernen dazu. Oder besucht halt keine Clubs.

      • Einmal besoffen quer über die Tanzfläche zum Klo geeiert und man kann locker zehn Jahre wegen Diskriminierung/Vergewaltigung u.w. prozessieren … 😉

        Nur gut, daß Headbanging sich in Bars nie so recht durchgesetzt hat….

        Aber na gut, angesicht solch sexistischer Gewaltorgien, wie z.B. hier …. :

      • „Ganz abgesehen von den Berührungen an Hintern und Brüsten …“

        Hintern und Brüste sind bei einer durchschnittlich gebauten Frau nun mal die exponiertesten Körperteile, mit denen Mann (und Frau) nahezu zwangsweise in Kontakt kommt, wenn man sich durch eine enge Gruppe (tanzender) Menschen schlängelt. Jedenfalls legt das Photo zum Beitrag ein solches Szenarium nahe.
        Ist mir mit Sicherheit schon zigmal passiert – ohne dass ich es überhaupt bemerkt hätte.

        Eine Frau, die damit Probleme hat, sollte keine Disse besuchen, oder nur eine mit Frauenabend.

    • Die ungefilterten Ergebnisse dieser Sensoren wären mal interessant gewesen. Und ein paar Erläuterungen zu Technik. Was wird als Berührung gezählt und was nicht? Werden „Selbstberührungen“ zuverlässig herausgefiltert? Und welche sind nach Meinung der Damen „grenzverletztend“ gewesen? Auch eine Gegenprobe mit Männern wäre interessant gewesen. Wieviele Berührungen kamen von Frauen? Wie oft wurde die ausdrückliche Bitte, nicht berührt zu werden, von Männern ignoriert?

    • Wurde das auch bei hässlichen oder fetten Frauen getestet? Vermutlich nicht. Bei hübschen Männern? Auch vermutlich nicht. Ohne Gegenprobe sind solche „Tests“ nicht für solche Aussagen geeignet.

    • Ein gutes und wichtiges Buch, der Mann ist von Hause aus Biologe und hat offenbar die selben Erfahrungen gemacht wie ich sie machen musste, selbst Studentinnen vom Fach, die es besser wissen müssten verleugnen simple biologische Tatsachen, nur um die Mär von der Macht der Männer aufrecht zu erhalten. Was kein Wunder ist, denn die Behauptung eigener Ohnmacht und angeblicher Macht der Männer ist das zentrale Mittel der tatsächlichen Herrschaftsausübung von Frauen, die auch in Ländern in denen sie angeblich unterdrückt werden im Hintergrund die Strippen ziehen, bzw. durch ihr Verhalten die Zustände wesentlich mit verursachen.

      Das Buch erinnert mich an den alten Witz, nichts ist frauenfeindlicher als die Wahrheit über Frauen zu verbreiten.

  2. Könnte mal jemand, der sowas besser kann als ich, einen Artikel darüber schreiben, dass der Name „Annegret Kramp Karrenbauer“ eine phonetische Mikroaggression darstellt? International wird sich wohl AKK durchsetzen, schon mit Rücksicht auf zarte nichtdeutsche Ohren, die nicht so viel Gekrächze gewöhnt sind. China macht’s vor:

  3. Etwas OT, aber interessante und irgendwie bizarre linke Innenansicht:

    „Die Gruppe nennt sich „Jugendwiderstand“ und ist derzeit die mit Abstand bizarrste Strömung in der politischen Linken Berlins – vor allem die aggressivste. Ihre Mitglieder beanspruchen den Bezirk Neukölln für sich, gehen aber auch in Kreuzberg, Mitte und Wedding gegen Andersdenkende vor. Am liebsten gegen Linke. Der Verfassungsschutz stuft sie als gewaltbereit und antisemitisch ein, der Staatsschutz beim LKA ermittelt. Ihre Angriffe hat das nicht gestoppt.“

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalttaetige-politsekte-jugendwiderstand-maos-schlaeger-aus-berlin-neukoelln/23729980.html

    • „Die Angriffe sind kaum von denen Rechtsextremer zu unterscheiden.“
      Super für die Statistik („Rechte Gewalt“)
      Ob die auch in Chemnitz aktiv sind? Vielleicht mal ein koscheres Restaurant angegriffen?

    • mal ne dumme Frage als Außenstehender, könnte die Muselmanen auch als Alternative zum Kopftuch das Kahlscheren des weiblichen Kopfes akzeptieren, das würde doch auch das wesentliche weibliche Signal beseitigen (zumindest unter heutigen bizarren kulturellen Umständen, wo das abscheren der Männer so allgemein geworden ist, das man kurze Haare mit Mann und lange mit Frau assoziiert)

      • Nein. Weil sie ihre Weiber zuhause gerne genauso mit langen Haaren angucken.
        Außerdem haben die Frauen meistens wundervolles Haar. Da erblasse ich vor Neid mit meinem nordischen Feenhaaren. Mein Zopf ist gradso ein Drittel an Dicke, was da größtenteils unterm Tuch Standard ist.
        Nur das blond, das hätten sie gern, aber bei der dicken Haarstruktur ist sogar Färben extrem schwierig und sieht immer irgendwie orange aus.

  4. Innerhalb der Logik, die die Kultusministerkonferenz vertritt, scheint der Staatsvertrag trotzdem sinnvoll zu sein. Er dürfte dafür sorgen, dass diejenigen einen Studienplatz in Medizin bekommen sollen, die besonders exzellent sind und bei denen die Chance besonders hoch sind, dass sie erfolgreich zu Ende studieren. Die große Frage aber bleibt: Sind das die Ärztinnen und Ärzte, die wir haben wollen? Oder wollen wir lieber Ärzte, die die soziale und kulturelle Vielfalt unseres Landes widerspiegeln? Es geht bei dieser Frage nicht um Bildungsgerechtigkeit und Diversität um ihrer selbst willen. Nein, es geht auch darum, dass Ärztinnen und Ärzte, die nicht allein aus weißen Akademikerfamilien kommen und damit die Gesellschaft in all ihrer Vielfalt widerspiegeln, bessere Ärzte sein könnten. Einfach, weil sie ihren Patientinnen näher sind.

    https://www.zeit.de/campus/2018-12/medizinstudium-zulassung-gerechtigkeit-aerzte-staatsvertrag-selektion

    Keine wirkliche Frage.

    • Doch eine Frage, aber anders als der Artikel suggeriert: M.E. ist unverändert der Notenschnitt beim Abi viel zu stark gewichtet. 1,0 Abiturienten mögen vielleicht gut büffeln können, aber das war es dann auch schon. Mir ist absolut unverständlich, wieso schon wieder die Chance vertan wurde, einen Teil der Studienplätze an die echten Überzeugungstäter zu geben: Einen Studienplatz gegen die Verpflichtung, anschließend mindestens x Jahre im ländlichen Raum als Hausarzt zu praktizieren.
      Frauen sind mit gemeint, haben aber erfahrungsgemäß auf so etwas keinen Bock.

    • Einerseits soll erreicht werden das keine einzige Frau auf der ganzen Welt jemals wieder Gewalt durch einen Mann erfährt und anderseits fordert man bzw. Frau das Recht Embryos abtreiben zu dürfen, die schon mit der üblichen Hilfe lebensfähig wäre und zu gesunden Menschen heranwachsen könnten.

      Uiii, das ist mal mächtig progressiv!!!

  5. Aus gegebenem Anlass: 🙂 „Annagret“ von Zupfgeigenhansel

    1. Meine Frau heißt Annagret, wenn se nur der Kuckuck hätt,
    wenn doch nur der Sturmwind käm und se mit nach Holland nähm

    2. Will i huscht, dann will se hot, trink i Woi, dann trinkt se Most,
    guck i süß, dann guckt se sauer, bin i net a gstrafter Bauer.

    3. Will i esse, dann will se faste, will i ruhe, dann will se haste,
    will i rechts, dann will se links, sog i Spatz dann said se Fink.

    4. Will i dies, dann will se das, sing i Alt , dann singt se Baß,
    steh i auf, legt se sich nieder, schlag i z´ruck schlagt sie mich nieder.

    5. Kurz und gut, mit einem Wort, wär se nur scho mausetot,
    wollt i dann a andre nehme, aber g´wiß kei Grete mehr, kei Grete mehr, kei Grete mehr…

    • Ich glaube nicht, dass ein beachtlicher Teil der Soldaten für mich zur Armee geht. Ein Großteil ging dahin, weil es die Wehrpflicht gab. Weil der Freund auch geht, weil Waffen und Kampf interessant sind, weil sie keine bessere Idee haben.
      Das heroische Herumgesülze können sich die Herren Veteranen abschminken. Ich werde nicht am Hindukush verteidigt.
      Die Politik sorgt auch nicht dafür, dass die Armee der Bevölkerung dient, sowenig wie die Regierung die Industrie (Diesel) kontrolliert oder die Geheimdienste (NSA-Skandal, NSU-Skandal) oder die Wissenschaft (Genderstudies).

    • Soso, 28 „people“. immer wieder interessant, in welchen Zusammenhängen man darauf verzichtet, das Geschlecht zu erwähnen, und in welchen man es betont. Üblicherweise wird das Geschlecht von Tätern betont, wenn es sich um Männer handelt, und von Opfern, wenn es sich um Frauen handelt.
      Daher werden die 50 „girls“ bei den Opfern betont, aber nicht die Täterinnen.
      Der unbedarfte deutsche Leser wird sich schon die Täter politisch korrekt als bösartige toxische patriarchale Männer vorstellen.

      • Der thematisch unbeleckte Mensch von der Straße denkt ja auch, dass Beschneidung von Männern an Mädchen vorgenommen wird. Insofern ist „people“ nachvollziehbar. Nicht falsch – und dennoch nicht richtig.

  6. Ich suche gerade Statistiken für oder gegen einen Anstieg der Homosexualität bei Männern. Ich bin in dem Zusammenhang darauf gekommen, dass immer weniger Menschen an Sex interessiert sind und nach Sichtung des Forschungsprotokolls von Universum 25 bei dem die männlichen Mäuse bei steigender Population immer öfter homosexuelle Handlungen vollzogen haben. Ich bin daran interessiert ob dies beim Menschen nun auch vorkommt.
    Vielleicht hat jemand Informationen darüber.

    • Man kann davon ausgehen, dass die Bevölkerungsdichte im antiken Griechenland um Größenordnungen geringer war als in den heutigen Industrienationen. Daher dürfte es beim Menschen nicht zutreffen.

  7. Und da hatte man Weiße doch schon so schön als unbezwingbaren Feind in Position gebracht gegen den jeder Hass, jede Ungerechtigkeit und jede Entmenschlichung gerechtfertigt ist! Und nun sollen für sie die gleichen unfairen Regeln gelten wie für Nicht-Weiße?! Ungerecht!

  8. „December 11, 2018 marks the 100th anniversary of the birth of Aleksandr Isaievech Solzhenitsyn. A writer of immense talent and spiritual depth, the century’s greatest critic of the totalitarian immolation of liberty and human dignity, a thinker and moral witness who illumined the fate of the human soul hemmed in by barbed wire in the East, and a materialist cornucopia in the West, the mature Solzhenitsyn remained remarkably faithful to the twin imperatives of courage and truth. A modern Saint George, he slew the dragon of ideological despotism with rare eloquence, determination, and grit. For that alone, he deserves to be forever remembered. … … …“

    https://www.city-journal.org/aleksandr-solzhenitsyn

  9. Kürzlich rumpelte ich mit einigen Leuten per U-Bahn durch das nächtliche Berlin, als eine Dame Anfang/Mitte zwanzig den Wagen betrat, um Buttons mit Penisbildern zu verkaufen. Äh ja. An den Rändern ihres Spaghettiträgertops waren zahlreiche von den Dingern befestigt, vor sich her trug sie einen Bauchladen, der einen größeren Vorrat enthielt.

    „Ich bin heterosexuell“, bemerkte ich, als sie zu uns kam, „daher habe ich an deiner Ware jetzt nicht so viel Interesse.“

    „Es geht nicht um deine sexuellen Neigungen. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass Frauen ständig durch ungefragtes Zusenden von Penisbildern terrorisiert werden. Ich habe eine Zeitlang täglich Penisbilder in meiner Inbox gefunden.“ (Es klang wie: „Im Vergleich mit mir hatte Hiob ein lässiges Leben.“)

    Ich: „Hättest halt Muschibilder zurückgeschickt!“

    Der Gesichtsausdruck: unbezahlbar.

  10. https://jungefreiheit.de/kultur/2018/ex-nationalspielerin-will-frauenquote-fuer-vorstaende-von-bundesliga-klubs/

    „Auch prangerte Kraus, die mit der früheren Staatssekretärin im Verteidigungsministerium Katrin Suder verheiratet ist, einen „männlichen Habitus“ im Fußball an, der sich durch eine „archaische Symbolik“ ausdrücke. „Das Trikot vom Leib reißen, um den muskulösen und tätowierten Oberkörper zu zeigen, zählt dazu.““

  11. Dieser Tweet hat mir zu denken gegeben.

    Daraufhin habe ich mir einen Text vorgenommen und mal geschaut, wieviel unbeachteter Sexismus in einem eigentlich unverdächtigen Text steckt.

    Dringend zu ändern sind diese Wörter

    Bundestagsmandate
    Deckmantel
    Diamanten
    Diplomanden
    Emanzipation
    Emmanuelle
    Frauenromanen
    Germanistik
    Humanismus
    Informanten
    Jemand
    Kommandant
    Managerinnen
    manche
    manchmal
    Mandantin
    Mandela
    Manifest
    Mantra
    Manuskript
    Niemand
    Romantik
    Semantik
    Walkman
    charmant
    permanent

    und, nicht zu vergessen:

    Alarmanlage

    Kein Änderungsbedarf hingegen gibt es bei diesen Wörtern

    Egomane
    Mangelware
    manieriert
    Manipulation

    • Da stellt sich jetzt doch auch die Frage ob es Date Rape ist wenn Sie Ihm einen Knopf an die Backe labert und Ihn nicht gehen lässt weil Ihr noch was vermeintlich wichtiges einfällt.

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