Mehr Frauen in den STEM-Fächern als Männer

Eine interessante Meldung:

Despite the mainstream belief that women are underrepresented in Science, Technology, Mathematics, and Engineering (STEM) degrees, a new report out of the American Enterprise Institute (AEI) shatters this myth.

Mark Perry, a University of Michigan-Flint professor, appears to be the first to discover that the „STEM gender gap“ doesn’t exactly exist after all. According to his recent AEI report, women now earn 50.6 percent of all STEM Bachelor’s, and are also overrepresented in graduate school.

Dürfte auch daran liegen, dass mehr Frauen an die Universitäten gehen und das STEM ein weites Feld sind.

While 50.6 percent is only a slight majority — this translates into 8,500 more female STEM graduates per year, and about 33,000 more women in STEM grad school. And because college is now a woman’s domain, it’s likely these small disparities will expand over time.

Due to this, Perry urged activists to focus their efforts elsewhere.

„I think it’s time to stop the massive and expensive ‘social engineering’ efforts to force women to go into the STEM fields,“ Perry told PJ Media on Sunday. He also pointed out that while women are excelling in STEM overall, disparities remain among certain fields.

Ich befürchte die Bemühungen werden nicht so schnell zu Ende sein. Denn die Verteilung ist eben noch sehr Biologie lastig:

Wer bei STEM eher die klassischen technisch-mathematischen Bereiche vor Augen hat, der berücksichtigt eben nicht, dass Biologie und Medizin bzw der Gesundheitsbereich davon ebenfalls umfasst sind und einen sehr Anteil an Frauen aufweisen. Erstaunlicherweise gelingt es hier, in diesen eher auf Lebewesen bezogenen Bereichen, Frauen problemlos die alten Vorurteile zu durchbrechen, in anderen Bereichen hingegen eben nicht. 

 

Advertisements

20 Gedanken zu “Mehr Frauen in den STEM-Fächern als Männer

  1. Die Überrepräsentanz ergibt sich wohl hauptsächlich durch den medizinischen Bereich. Der Fokus wird dann jetzt eben nicht mehr allgemein auf STEM gesetzt, sondern auf die Bereiche in denen Frauen noch nicht die Mehrheit bilden .

    Oder eben wie in Schweden, wo man die Affirmitive Actions abgeschafft hat, sobald man nach deren Regeln, geschlechtsunabhängig angewandt, Männer hätte fördern müssen.

    • @Fiete @Benjy @Christian

      Bitte lasst euch nicht verarschen!
      Arne ist auf den alten US-Trick hereingefallen, die Definition von STEM beliebig zu ändern.

      Hier zum Beispiel: „Earth sciences, which focus on the history and evolution of earth’s physical systems. Together, they include such disciplines as physics, chemistry, geology, atmospheric science, astronomy, oceanography and environmental sciences.“

      Wobei environmental sciences wiederum auf Biologie basieren und unter Computer Sciences wird gerne auch Multimedia & Web Site Design gezählt.

      Als der Fortschritt im Frauenanteil für STEM ausblieb und das tatsächlich die Frage der Wirksamkeit der teuren Programme aufwarf, wurde eben der Erfolg qua Redefinition der Ausgangsfrage erzielt.
      Es fand also eine Simulation eines Erfolgs statt.

      Jetzt haben sie den Salat, dass Dank ihrer Trickserei und Lügerei sich die Frage stellt, wo denn die unterdrückerischen Strukturen in STEM-Feldern sind, wenn sich Frauen dort so zahlreich tummeln.

        • Deine Frage hat eigentlich zwei Teile:
          1. Ja, earth science wird zusammen mit physical science eingerechnet.
          2. Ob feministische Glaziologie eingerechnet wird weiß ich nicht.

        • @PDLC

          Ich mache niemanden dafür verantwortlich außer den Feministinnen und ihrer Bürokratie, weil es Quark ist, den Opfern einer arglistigen Täuschung zu unterstellen, sie wären per se zu naiv.
          Es ist höchst ironisch, dass die Täuschung nun gegen sie verwendet werden kann, es ist aber für das Publikum erstens die Täuschungsabsicht gar nicht so leicht zu erkennen und die Mittel werden über die Jahrzehnte zweitens auch immer ausgefeilter.

          • Biologie ist eine Naturwissenschaft, und somit eindeutig MINT, zählt aber nicht zu den exakten, wirklich „harten“ Wissenschaften.

            AFAIK enthält das Studium der Wirtschaftsinformatik mathematische Grundlagen wie Algebra, Analysis und Statistik.

          • Googeln nach „harte wissenschaft“ liefert als ergebnis einen Artikel „exakte Wissenschaft bei Wikipedia und mehrere weitere Seiten, die des öfteren die Wikipedia-def zitieren:

            „Die exakten Wissenschaften oder auch harten Wissenschaften umfassen diejenigen Wissenschaften, welche in der Lage sind, genaue quantitative oder mathematisch oder formal-logisch präzise Aussagen zu treffen und über eigene, strenge Methoden für die Überprüfung von Hypothesen und vor allem reproduzierbare Versuche mit quantifizierbaren Messungen verfügen. Von den Formalwissenschaften werden Logik, Mathematik und Teile der Informatik sowie von den Naturwissenschaften Physik, Chemie und Teile der Biologie als exakte Wissenschaften in diesem Sinne betrachtet.“

            Ich wage zu behaupten, dass die Biologie in den vergangenen Jahrzehnten gemäß dieser Def bedeutend „härter“ als früher geworden ist und in sehr vielen Bereichen in der Lage ist, quantifizierbare und reproduzierbare Hypothesen aufzustellen, zu formalisieren und deren Ergebnisse bzw. Voraussagen z.T. mit großer Genauigkeit zu reproduzieren.
            Das trifft heute auf mehr Teilbereiche der Biologie zu, als es nicht zutrifft.

          • @Anne Nühm, nicht überall, gibt mehr als einen Studiengang ala BWL + Programmieren. In unserer Gegend fällt mir zuerst mal die HS Ansbach ein. Allerdings kriegt man da auch am Ende einen „of Arts“

    • Soweit mir bekannt, ist Bio eine Naturwissenschaft und daher STEM, Medizin dagegen nicht – was nicht immer beliebig scharf zu trennen ist, aber allermeistens schon.

      Warum Biotechnologie, Molekularbiologie und Gentechnik nicht zu STEM zählen sollte, ist ja auch schwer zu begründen.

      • „Soweit mir bekannt, ist Bio eine Naturwissenschaft und daher STEM, Medizin dagegen nicht …“

        Mir hat mal ein Prof gesagt, dass es überhaupt nur EINE echte Wissenschaft gibt, die Physik.
        Alle anderen Bereiche seien nur Hilfswissenschaften.
        Überzeugend widerlegen kann ich ihn bis heute nicht.

  2. Da wird dann auch die Ernährungsberaterin (Früher Tupperpartyveranstalterin) sowie die Personal Yoga Trainerin mit eingerechnet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.