Wer nicht an Diskriminierung glaubt ist glücklicher, gesünder und wiegt weniger (bei LGBTs)

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12 Gedanken zu “Wer nicht an Diskriminierung glaubt ist glücklicher, gesünder und wiegt weniger (bei LGBTs)

  1. Kann ich an mir bestätigen. Man kann entweder pessimistisch durch die Welt gehen und in jedem einen Feind sehen, oder tolerant sein und auch andere Perspektiven gelten lassen.

  2. Wer glücklicher, gesünder und weniger fett ist, der glaubt auch nicht an Diskriminierung…
    eine korrelation ist keine Kausalität, und selbst wen wenn es eine gibt, weiß man nicht ohne weiteres, in welcher Richtung die Kausalität verläuft.

    • könnte aber trotzdem etwas dran sein, denn das Modell „die ganze Welt ist gegen mich, ohne dass ich es ändern kann“ ist nicht wirklich geeignet, gewisse Dinge auch mal selbst in die Hand zu nehmen.

      Da kann ich selbst mitreden, denn ich hatte mal mit erheblichem Übergewicht zu kämpfen. Heute mit 25 kg weniger und dezentem Sportprogramm (u.a. Pilates) haben sich nahezu sämtliche gesundheitlichen Probleme (wie z.B. diverse chronische Schmerzen) einfach in Luft aufgelöst.

      • Natürlich.
        Aber es ist halt immer schwierig, zu sehen, was denn eine Statistik nun aussagt und was nicht.
        Besondere Vorsicht ist genau da angebracht, wo die statistik dem eigenen Bias entspricht: „na, ist doch klar, dass das so ist“.

        Also, die Statistik widerspricht der aussage schon mal nicht. Sie untermauert eine eventuelle Behauptung. Aber sie „Beweist“ eben nichts.
        Schon gar nichts über die Richtung der Kausalität. Denn die umgekehrte Kausalität finde ich mindestens genauso glaubwürdig.

        Dass andere das auch ständig falsch machen, kann ja keine Entschuldigung sein.

        Wo eine Statistik wirklich etwas aussagen kann: Wenn die Statistik einer Annahme eben radikal widerspricht, also bzw. gegenläufig ist. Natürlich ist dann eine Behauptung ziemlich gescheitert. Da lässt sich wirklich eine Aussage treffen: Das kann eben nicht stimmen.

        Das Mittel der Wahl ist dann üblicherweise: Ignorieren.

        Bsp.: Der Zusammenhang von Pornokonsum und Rate der Vergewaltigungen.

        • Da bin ich ganz bei dir. Die umgekehrte Kausalität ist genauso plausibel. Denn je besser es einem selber geht, desto weniger Gründe hat man für die Annahme, dass man eventuell diskriminiert wird.

          Allerdings ist in der Szene (und bei Feministinnen) passiv – aggressives Opfergetue ziemlich weit verbreitet. Ironischerweise regelmäßig verbunden mit Forderungen an „die Männer“, die Zustände zu ändern. Also so ziemlich das exakte Gegenteil von Emanzipation und Selbstbestimmung.

          • Oder schlanke Leute werden generell weniger diskriminiert als übergewichtige, Leute, die gesund leben, weniger als bspw. Raucher, und wenn man ansonsten glücklich ist, wird man von gelegentlichen(!) Diskriminierungen nicht so runter gezogen. Joah, wer hätt’s gedacht.

    • Was spricht gegen einen Feedback Loop?
      i.e. Die Kausalität geht in beide Richtungen.

      Das halte ich hier für die plausibelste Interpretation.

      Klar hat einer, der dafür gesorgt hat, dass es ihm gut geht, weniger Grund, über Benachteiligung zu klagen. Aber es geht ihm (zumindest zum Teil) ja auch gut, weil er dafür gesorgt hat, statt über Benachteiligungen zu klagen.

      • Die Frage ist, wie man eine entsprechende Kausalität evaluiert, anstatt sie einfach zu behaupten. Die Korrelation ist ein Hinweis, dass es einen irgendwie gearteten Zusammenhang geben könnte, nicht mehr und nicht weniger.

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