Selbermach Samstag 216 (01.12.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

89 Gedanken zu “Selbermach Samstag 216 (01.12.2018)

  1. Last Minute-Angebot zum Sonderpreis (3,99€):

    ich habe gestern spät abends, weil die Preisaktion nur bis zum 30.11. ging, den Preis wieder auf 9,99€ hochgesetzt. Amazon hat darauf aber noch nicht reagiert.

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    • kompetenter würde ich nicht sagen, wenn man den Begriff wertfrei im Sinne von gut schlecht Dichotomie verwendet sind Frauen durchaus so kompetent wie Männer, sie wenden diese Kompetenz aber wahrscheinlich viel öfter als Männer in destruktiver Weise an, das könnte jeder Mann sehen wenn er mal die rosarote Hormonbrille abnimmt (Vätern wird sie ja manchmal brutal von den Augen gerissen).
      Die Verachtung und Geringschätzung die manche Männer mitunter so machohaft gegen Frauen zeigen ist oft Reaktion auf das Erkennen ihres niederträchtigen Wesens, das es leider oft keinen Sinn hat als Mann mit Frauen offen und freundlich umzugehen, da es viele Frauen instinktiv als Schwäche beim Mann ansehen, als Einladung ihn auszunutzen.

    • Nun ja immer noch schwierig, trotz Video. In einer Gesellschaft, in der Frauen keine Verantwortung und kein Entscheidungsvermögen zugestanden wird, kann sie ja jederzeit danach (auch in 20 Jahren) noch behaupten, dass sie durch geschickte Manipulation des Mannes, dazu veranlasst wurde, das Video zu drehen und sie das eigentlich™ gar nicht wollte.
      Zudem beweist so ein Video ja nur, dass sie vor und während des Videos Sex mit dem Mann wollte. Das schließt ja nicht aus, dass sie sich während und nach dem eigentlichen Akt unbehaglich fühlt, bzw. der Mann während des Sex zu weit ging und es dann zu einer Vergewaltigung kam.
      Man müsste dann zusätzlich noch währenddessen die Kamera mitlaufen lassen und in regelmäßigen Abständen danach fragen, ob noch alles ok ist und sie immer noch damit einverstanden ist. Das müsste sie durch klare verständliche Worte und nicht durch stöhnen deutlich machen.
      Perfekt ist man(n) wenn man ihr dann danach im, sagen wir, Jahresrhythmus regelmäßig schreibt und sie fragt, ob sie damit noch gut leben kann, dass sie sich auf Sex mit ihm herabgelassen hat, falls nicht bietet man ihr an, eine Selbstanzeige wegen Vergewaltigung zu erstatten.

    • Man kann da nur Danisch zitieren:

      Geliefert wie bestellt.

      Die Männer allerdings machen sich natürlich was vor, wenn sie glauben, das würde sie vor irgend was schützen.

      ich warte schon auf den ersten Bericht, in dem eine Frau darstellt, aufgrund der so ernötigten Zustimmung sei danach jede intimität und romantik fort gewesen (und ich könnte es ihr nicht mal verdenken) und gendau deshalb der Sex danach so gar nicht das gewesen, was sie sich vor der zerstörerischen zustimmung erwartet habe, sie sich genau deshalb ab dem moment total unter druck etc undsoweiterundsofort – und genau deshalb VERGEWALTIGUNG.
      Zumindest hat die erzwungene Zustimmung die tatsächliche Zustimmung zerstört. Irgendwie. Und ich kann das sogar nachvollziehen. Macht aber alles den Mann nicht zum Täter und die Frau nicht zum Opfer.
      Wenn schon, dann sind beide gemeinsam Opfer der perversen Zustände. Dank #MeToo.

  2. Liebe Leute, mal was für alle, die Männern aktiv helfen wollen, anstatt nur im Internet darüber zu schwadronieren, dass dies oder das getan werden müsse.

    Die Kälte kommt und die Obdachlosen frieren. Gestern war ich mit der Berliner Obdachlosenhilfe (BOH) Essen und Kleidung verteilen — uns fehlen massiv Wintersachen! Mäntel, Pullis, Jacken, Winterschuhe…

    Wenn ihr also irgendwelche Wintersachen habt, die ihr nicht mehr braucht, bringt sie doch bitte bei der Obdachlosen-Hilfsorganisation eurer Wahl vorbei — falls ihr in Berlin seid, gerne bei der BOH (Buttmanstr. 1A, Wedding).

    Natürlich werden auch Frauensachen benötigt, doch da die Obdachlosen zu geschätzt 70% männlich sind, besteht hier besonders hohe Dringlichkeit.

  3. Offenbar wollen in Australien immer mehr Männer ein Video aufnehmen, wo die Frau „Ja“ zum Sex sagt, bevor es losgeht. Dabei ist der Absicherungsaspekt wichtig geworden.
    https://www.thesun.co.uk/fabulous/7867376/women-consent-videos-before-sex-recorded-accused-rape-assault/
    Und natürlich stört das die Frauen, es ist ja so….“unromantisch“ wenn der Mann nicht am nächsten Tag eine Klage wegen Vergewaltigung an der Backe haben möchte.

    Ich finde es gut.

  4. Und wenn die Immigranten aus 3. Welt-Ländern in Kanada sind, verbrauchen sie mehr Energie wie in ihrem Heimatland, kriegen mehr Kinder wie die Kanadier und diese verbrauchen dann noch mehr Energie…

  5. Die Geschichte mit den Gelbwesten in Frankreich scheint interessant zu werden. Mal sehen was passiert, die Franzosen wissen ja, wie man mit unliebsamen Regierungen umgeht.

      • „High Risk Strategy“

        Das sach ich Dir.
        Solche Spielereien hab ich als Kind auch gemacht.
        Ich hatte verhältnismäßig spät erst radfahren gelernt, dann aber jeden Quatsch ausprobiert – unter anderem diesen Stunt mit dem Liegen auf dem Sattel.
        Sieht einfach aus, ist aber brandgefährlich weil das Rad sehr schnell wird und dabei wegen der Kopflastigkeit sehr instabil ist. Schon kleine Pendelbewegungen können Dich abwerfen – und Du hast ne ziemlich schlechte Position auf dem Weg zum Asphalt.
        Ich bin am oberen Ende einer steilen Sackgasse aufgewachsen und diese mehrmals in dieser Position heruntergefahren. Ich hätte auf NICHTS reagieren können.
        Mir wird noch heute schlecht, wenn ich mir diesen Irrsinn in Erinnerung rufe.

        Als wir (mein Bruder und ich) so etwa 4 bis 5 Jahre alt waren, haben wir meinen alten Kinderwagen entdeckt und sind dann mit dem die Straße heruntergekachelt. Lenken ging nur durch Gewichtsverlagerung, Bremsen gar nicht.
        Unfassbar, alles ging ohne Blessuren ab.

        • Hehe, meine Darwin-Award-Aktion als Kind bestand darin, dass ich auf einem Blechstreifen, der unseren Balkon auf der rechten Seite begrenzte, vorzugsweise bei Sonnenuntergang saß und las. Zehn Zentimeter rechts von mir gings ca. zwölf Meter senkrecht runter. Dies machte ich regelmäßig, bis eines Tages mein Vater es vom Hinterhof aus eräugte und mir entsetzt den Vogel zeigte.

          Hatte er wiedereinmal überreagiert? Mein Vater flippte öfters in völlig harmlosen Situationen aus, sah Gefahren, wo keine waren. Andererseits saß ich wirklich ziemlich exponiert direkt neben einem Abgrund.

          • Ich bin als Youngster bevorzugt auf irgendwelchen Mauern, Eisenzäunen und den eingefügten Grundstückstoren herumgerannt. „Gerannt“ ist korrekt, weil langsam konnte ich derzeit nicht, Vollgas oder gar nix. Lagen Kellereingänge im Weg, bin ich da halt runtergehüpft, wieder raufgerannt, wieder auf Mauer, Zaun oder Tor gejumpt und weiter ging’s, immer man nach vorne, wohin auch sonst?

            Und ausgerechnet bei ’ner Schulvorführung in’ner Aula bin ich auf’m lauen Schwebebalken ausgerutscht und auf’m Kinn gelandet. Das war peinlich … Da habe ich dann Fahrrad fahren gelernt und so mein Tempo noch etwas gesteigert, besonders in engen Kurven … 😉

          • „Da habe ich dann Fahrrad fahren gelernt und so mein Tempo noch etwas gesteigert, besonders in engen Kurven …“

            Meine ersten Radfahrerlebnisse waren auf dem Rad meines Bruders, als es gerade keine Bereifung hatte.
            Auf den Felgen immer im Kreis auf unserem Wendehammer, schepper, schepper.
            Man konnte sogar anhalten und dann erst absteigen, ohne umzufallen 😉
            Auf echten Reifen fühlte ich mich dann ziemlich lange unsicher. Das vertraute Rumpeln fehlte mir.
            Aber als ich es konnte, wurden auch ziemlich schnell die Grenzen der Physik ausgetestet.
            Von einem Hang hinunter auf den Wendehammer und dann im Kreis zurück. Jedesmal etwas schneller und jedesmal mit etwas mehr Schräglage.
            Bis ich die Grenze der Physik fand und danach viel Asphalt aus meinem Oberschenkel rauspulen musste. Ohaoah, tat das weh.
            Ein anderes Mal kreuzte meine kleine Schwester trotz meiner Warnrufe mit ihrem Fahrrad meine Kurvenbahn, so dass ich einen größeren Radius wählen musste – und einen Wall hinunterrauschte. War aber nicht so dramatisch, weil ich eh schon fast lag und mit dem Wall sozusagen den gleichen Winkel einnahm 😀 .

            Eigentlich war ich ein kleiner Schisser, aber irgendwie hatte ich trotzdem allerlei Blödsinn gemacht, bei dem sich mir noch heute die Haare sträuben.

  6. zum Thema „gendern“ kurz einen Gedanken hier parken, den ich anderswo in einer diskussion benutzt habe:

    Wenn jemand analog zum angeblich „gendergerechten“ sprechen eine „rassengerechte“ sprechweise fordern würde, in der bei jeder Nennung einer Gruppe von Menschen immer auch deren (wie auch immer definierte) „rassische“ zugehörigkeit benannt würde („sehr geehrte Jüdische und Arische Wissenschaftler, …), würde man den nicht sofort als den Rassisten einordnen, der er ist? Sind nicht diejenigen mit solchen Forderungen nach sprachlicher Trennung die sexisten?

    • Ein verwandter Gedanke, den ich seit geraumer Zeit im Kopf hab: Die weibliche Form ist eine linguistische Extrawurst. (nachzulesen z.B im ersten Link von Andreas)
      Ursprünglich gab es sprachlich nur den Akteur und das Objekt. Irgendjemand – wer bloß? – hat dann darauf bestanden und erfolgreich eingeführt, dass es die sprachliche Sonderform des weiblichen Akteurs gibt, die AkteurIN.

      Frauen wurden damit, schon rein sprachlich, zu „Die mit der Extrawurst“.

      Feministinnen schaffen es, diese Extrawurst immer größer werden zu lassen und sich gleichzeitig darüber zu beschweren, dass Frauen ständig „als Frau“ wahrgenommen und damit diskriminiert werden.

    • Rassenunterschied und Geschlechtsunterschied sind beide biologisch, in sofern gibt es die Parallelität von Rassismus und Sexismus. Konsequenterweise muss, wer behauptet, es gäbe keine Rassen, auch behaupten, es gäbe keine Geschlechter, bzw. sie seien illusorisch (sozial konstruiert).

      Die Position halten die Feministinnen aber nicht durch, wenn sie einerseits die soziale Konstruiertheit von geschlcht behaupten, und andererseits alle möglichen Entschädigungen und Rechte für Frauen (qua Frauen) fordern. In diesem Fall ist immer implizit klar, wer frau ist, und zwar anhand biologischer Kritierien, wie sie im Alltagsleben ständig verwendet werden.

      Die Problematik der transsexuellen Sportler(innen), die hier ja schon erwähnt wurde, ist hier ein interessantes Symptom. nach der Theorie kann man sein Geschlecht wechseln, aber wenn die männlichen Muskeln dabei erhalten bleiben, kommt es zu komischen Effekten.

  7. SWR-Moderatorin Stefanie Tücking ist gestorben.
    Wie Genderama berichtet, schafft Spiegel ohne jeglichen begründeten Anlass, ihren Nachruf mit Männerbashing aufzupolstern.
    Und schließt den Absatz generös mit den Sätzen:

    „Zu #MeToo hätte sie gewiss die eine oder andere Anekdote beitragen können. Und hat es doch nie getan.“

    Kann es vielleicht daran liegen, dass sie das ganz bewusst nicht wollte und vermieden hat? Vielleicht hat sie von MeToo schlicht nichts gehalten und die genannten Situationen selbst ganz anders eingeschätzt?

    Stefanie Tücking ist tot und kann sich gegen diese Instrumentalisierung nicht mehr wehren.
    Eine Suche nach Belegen für die im Spiegel-Artikel behaupteten Anekdoten führt mich heute konstant zuverlässig immer zu dem Spiegel-Nachruf zurück. Nichts von Stefanie Tücking selbst dazu zu finden.

    Sie hatte eine Zeit lang, bis ca 2016, ein Blog geführt.
    Ich habe das mal nach feministischen Inhalten abgescannt. Ergebnis: nichts. nada. niente.
    Scheint sie nicht interessiert zu haben.
    Ihr Leben war Musik, Motorsport, Hunde, und Moderatorin-sein.

    In den Bereichen Medien und Bücher kommt ein saftiger Schuss SciFi, Thriller und Fantasy dazu. Aber nichts annähernd feministisches auf weiter Flur.

    Es ist ausgesprochen schwierig, heute dazu zu recherchieren, denn eine Kombination eines beliebigen Suchbegriffes mit Stefanie Tücking liefert heute beliebige Informationen zum Suchbegriff, weil auf der nämlichen Website heute noch ein Link zu einem Artikel über den Tod Stefanie Tückings enthalten ist.
    Wer etwas feministisches von oder über Tücking weiß, würde mich grade interessieren, was das war.

    Das mit Abstand feministischste, was ich gefunden habe, ist – tadaa – ein Artikel von Danisch:
    http://www.danisch.de/blog/2014/12/12/swr3-giftspritze-stefanie-tucking-und-die-idiotenstatistik/
    Stefanie Tücking hat sich demzufolge also durchaus des anekdotischen Männerbashings schuldig gemacht. Mindestens in der Zeit um 2014 rum.

    (Dass sie es in der Zeit von MeToo eher nicht tat und nicht ausgebaut hat, spricht imho durchaus dafür, dass sie ihr eigenes „männerbashing“ eher spielerisch aufgefast haben mag, mehr „negging“.
    Da ist für einen Sender wie SWR3 so eine pseudostudie wie zu den Darwin Awards natürlich ein gefundenes Fressen, dass man eben mitnimmt. Muss man aber natürlich nicht so sehen.)

    Die Vorstellung, dass Stefanie Tücking einfach eine selbstbewusste selbständige Frau war, die gut auch mit den Jungs der Branche konnte und auch bestens mit den aufbeschworenen Situationen umgehen konnte und ihren Beruf trotzdem oder vielleicht sogar grade deshalb geliebt hat, diese Möglichkeit scheint geradezu ein Sakrileg zu sein. Mag sein, dass ihr spezifisches „Männerbashing“ nichts weiter ist als ihre Art, da kräftig als Antwort gegen zu halten und auch wieder auszuteilen.
    Während es sie als originäres Thema nicht wirklich interessiert zu haben scheint.

    Wie gesagt, das ist mein heutiger eindruck, mit dem ich mächtig danebenliegen kann. Input dazu fände ich sehr interessant. Hat sie sich irgendwo zu MeToo geäußert?

    • Ist die amtlich, oder nur eine Prognose?

      Wenn die amtlich ist, auf welcher Grundlage?
      Lt. Gesetz basiert die DDT auf der Grundlage des Kinderfreibetrags. Der ist aber bezogen auf 2017 nicht geändert worden. Es sei denn, die Änderung ist so neu, dass sie noch keine Aktualisierung bei WIKI erfahren hat (Stand 26.11.).
      Sonst plündern die Roben mit 2,4 – 2,8% monatlich mehr.

        • Übrigens kann man auf familienrecht.de ( offizielle Website von Daubner), deren Newsletter bestellen ( kostet nix ), dann kriegt man sowas, plus jede Menge sonstiger akuter Neuigkeiten zur Thematik, automatisch per e-Mail zugeschickt, genau wie jeder Rechtsverdreher.
          Bin ich schon seit einigen Jahren Abonnent.

      • Warum nicht einfach bei denen nachsehen die das in der Welt gesetzt haben und ganz stolz darauf sind?
        http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/behoerde/presse/Presse_aktuell/20181129_PM_DuesseldorferTabelle2019/index.php

        Da findest Du auch die ausgeschmückte Form der „weil halt“ Begründung.

        Da die Veröffentlichung am 27.11 erfolgte, ist klar das die noch nicht überall eingearbeitet wurde, die nächste Erhöhung ist auch schon für 1. Januar 2020 vorgesehen.

        • „Warum nicht einfach bei denen nachsehen die das in der Welt gesetzt haben und ganz stolz darauf sind?“

          Ich muss mich da mal wieder tiefer reinknien.
          Soweit ich mich recht entsinne, ist der monatliche Unterhalt ein Zwölftel des doppelten Kinderfreibetrags, abzüglich des halben Kindergelds. Ich finde aber keine Site, die von einem angehobenem Freibetrag berichtet.
          Ich hatte immer gehofft, dass die Betrügereien beim Unterhalt durch die Roben mit der Grundlage auf den Freibetrag ein Ende hat. Aber augenscheinlich habe ich mich geirrt.

          Der Freibetrag wird wohl zum 1.7. kommenden Jahres angehoben – und dann in den Unterhalt eingepreist, der dann etwas niedriger wird. Bis dahin zahlen die Väter den Unterhalt auf Basis eines zukünftigen Freibetrags, also ordentlich mehr.

          • Also, ich hab jetzt mal recherchiert – und danach ist die neue DDT illegal.
            Was bei der Familienjustiz ja nicht wirklich neu ist.

            Die Mindestunterhaltssätze (minderjähriger Kinder) sind in § 1612 a BGB eindeutig festgelegt.
            Basiswert, auf dem die Unterhaltssätze ermittelt werden, ist der sog. Kinderfreibetrag nach § 32 (6)1 EStG. Der wurde dort 2017 mit 2.394 € festgelegt und seitdem nicht verändert.
            Für den 1.7.2019 wurde eine Anpassung angekündigt – aber nicht offiziell. Mal davon abgesehen, dass es in D meines Wissens nach verboten ist, auf zukünftige Gesetze hin zu vollstrecken.

            Im VAfK-Forum würde ich jetzt empfehlen, den derzeitigen Unterhalt nicht zu verändern und ggf. eine Klage zu riskieren. Da dürften die Roben ziemlich ins Schwimmen kommen.

            Abgesehen davon werde ich mich mal bei Bill Gates beschweren, denn meine Rechenwerte für den Unterhalt ergeben regelmäßig – wenn auch geringfügig – kleinere Zahlbeträge, als die offiziellen.

          • Man könnte meinen, daß da eine Grundsatzklage sinnvoll wäre.
            Allerdings scheint die Rechnerei doch relativ komplex zu sein ( für Juristen, deshalb haben die Sonderrichter FG ja auch ne Tabelle gebastelt, das spart diesen vertrackten Rechenschibär ), weshalb ich befürchte, daß Susanne und Kumpels, das wg. passiver intellektueller Mängel doch lieber unbesehen, jedenfalls unberechnet, in die Registratur verschieben würden.

            Und das sagt sie dann vermutlich auch, denn was der Richter spricht wird Recht, automatisch.

          • „Man könnte meinen, daß da eine Grundsatzklage sinnvoll wäre.“

            Dazu fehlt die Substanz.

            „Allerdings scheint die Rechnerei doch relativ komplex zu sein ( für Juristen, deshalb haben die Sonderrichter FG ja auch ne Tabelle gebastelt, das spart diesen vertrackten Rechenschibär ), weshalb ich befürchte, daß Susanne und Kumpels, das wg. passiver intellektueller Mängel doch lieber unbesehen, jedenfalls unberechnet, in die Registratur verschieben würden.“

            KU ist nicht besonders komplex. Die kann sich Jeder in einer halben Stunde mit Excel zusammenbasteln. Dummerweise stimmen die Ergebnisse eben aber nicht genau mit den Tabellenwerten überein – die verblüffenderweise immer ein wenig nach oben abweichen, wenn sie abweichen. Es sind immer nur Beträge von 1 €, aber zusammen mit anderen „Verrechnungen“ kommt übers Jahr dann doch ein gutes Essen zusammen.
            An die Roben: ich weiß, dass die Nachkommastellen aufgerundet werden sollen und habe das in meinen Tabellen eingepreist. Stimmt trotzdem nicht.
            Hinzu kommt, dass im Gesetz die prozentuale Aufteilung definiert ist. Danach berechnet sich der monatliche Grundbetrag der bis 6-jährigen mit 1/12 von 87%, der bis 12-jährigen von 100% und der bis 17-jährigen von 127% des sächlichen Existenzminimums. Auch hier muss ich meine Tabelle etwas nach oben korrigieren, weil meine Zahlbeträge sonst nicht mit denen der offiziellen Tabelle übereinstimmen.
            Wie gesagt, es sind immer Minimalbeträge, die aber trotzdem ins Bild einer nicht sehr seriösen Einrichtung passen.

            „Und das sagt sie dann vermutlich auch, denn was der Richter spricht wird Recht, automatisch.“

            Mir ist von der Baer noch nichts Kritisches aus Karlsruhe berichtet worden. Ob sie in ihrer Freizeit eine verfassungswidrige Radikalfeministin ist, ist mir wurscht, solange sich das nicht in den Urteilen auswirkt.

          • „Ob sie in ihrer Freizeit eine verfassungswidrige Radikalfeministin ist, ist mir wurscht, solange sich das nicht in den Urteilen auswirkt.“

            Ich erinnere da nur mal an das revolutionäre dritte Geschlecht oder die Pläne für neue Formulare in Banken und Spaßkassen …..

            Und ihre „Grundsatzkommentare“ über asymmetrisches Recht als einzig mögliche Alternative zu asymmetrischem ( von ihrer Phantasie postuliertem ) Recht sind legendär und vermutlich auch keine Hobby ( also Freizeit-) Produkte, sondern wurden ( von wem auch immer ) bezahlt.

          • „Die kann sich Jeder in einer halben Stunde mit Excel zusammenbasteln“

            Nun das setzt vorraus das man etwas weiter als bis der Zählen kann.
            Mein bisheriger Eindruck, selbst bis drei ist das zumeist eine Herausforderung die da in der Erwartung zu hoch ist.

          • Das is genau wie mit der juristischen Eindeutigkeit. Is auch zu komplex.
            Da wird denen div. Kurse lang eingebläut, daß JEDER Richter in JEDER Fallkonstellation nur auf EINEM Weg zu GENAU EINEM Urteil kommen KANN, mit GENAU EINER Begründung!
            Anders geht das gar nicht.
            Und was kommt hinten raus?
            Zwei Richter, fünf Sprüche, mit zehn ausreden!

            Tja, das midde Komplexität is nich ohne ….

          • „Mein bisheriger Eindruck, selbst bis drei ist das zumeist eine Herausforderung die da in der Erwartung zu hoch ist.“

            Nun, dieses oberlandesrichterliche Dreigestirn (Hamm, Düsseldorf, Köln) sollte nach über 20 Jahren die immer selben Berechnungen auf die Kette gekriegt haben, finde ich.
            Und wenn sie das nach 18 Semestern Genda-Juristik nicht gepackt kriegen, sollen sie einen mathematisch Bewanderten ranlassen. So stinkt das zum Himmel.

            Richtig komplex und kompliziert sind übrigens die Berechnungen zum Ehegattenunterhalt. Da wird getrickst und getäuscht, dass es selbst einem Bahnhofshütchenspieler schwindelig wird.
            Ich hatte damals (vor gut 10 Jahren) ne Woche gebraucht, das System zu durchblicken.
            Kein Wunder, dass bei den richterlichen Berechnungen so ziemlich alles herauskommen kann.

          • „Das is genau wie mit der juristischen Eindeutigkeit. Is auch zu komplex.“

            Der Spruch ist gut. Komplexe Eindeutigkeit, ein schönes Oxymoron.
            Darf ich den in Lizenz verwenden? 😀

          • @Carnofis
            Das ist jetzt aber ein bisschen viel der Erwartung, damit würdest Du ja schon voraussetzen, dass bei dem ersten mal irgendeine Idee davon hatten das Mathematik was anders wie Würfeln ist bis einem die Zahlen gefallen.

  8. Der Danisch hat die Steckbrief- /Denunziationsseite des „Zentrum für politische Schönheit“ entdeckt, offenbar ein Versuch eine Art „NGO“ analog zu Orwell’s „Ministerium für Liebe“ illegal zu etablieren.

    „http://www.danisch.de/blog/2018/12/03/die-stalinistische-hetzjagd-auf-andersdenkende-eskaliert/“

    Irre finde ich die Tatsache, daß die Klientel für diese unzweifelhafte Menschenhetzjagd ausgerechnet jene ist, die schon ein einfaches Wegscheuchen aggressiver Pöbelanten selbst als mehrere ( !) Hetzjagden empfinden und mit dem Hasstag #wirsindmehrdeppen zu rächen versuchen.

    Befinden sich doch gelegentlich halluzinogene Drogen im Trinkwasser mancher Orte in D.?
    Die Polit- u. Administrationslobbies schweigen diesen verfassungs- und per se rechtsfeindlichen Angriff auf die demokratischen Mindeststandards bis jetzt scheinbar verbissen tot, anstatt die Täter zu verhaften und der Strafjustiz zuführen zu lassen!

    • Wie wäre es eigentlich, wenn man mal einen Steckbrief mit dem Kopf des selbsternannten Gesinnungstäters anfertigte und an alle möglichen potentiellen Geldgeber, Medien und irgendwelche radikalen „Wehrsportgruppen“ versenden würde?
      Mit entsprechendem Aufruf zu mindestens wirtschaftlicher und sozialer Existenzvernichtung selbstverständlich!
      Müßte doch mindstens genau so „legal“ sein, oder?
      ( Was ich hier natürlich ausdrücklich NICHT anregen will )

    • Diese „Soko-Chemnitz“-Aktion wird ja gerne mit der „verpfeiff deinen Lehrer“ verglichen (heißt natürlich anders, aber das isses, was es halt ist).

      Nun bin ich ganz ausdrücklich absolut kein Freund einer solchen Aktion, und das auch nicht nur, weil sie von der AFD ist.
      Trotzdem sollte mal auf ein paar grundlegende Unterschiede der beiden Aktionen hingewiesen werden:

      Ein Demonstrant auf einer Demo ist als Privatperson da und übt sein Recht auf Demonstrationsfreiheit, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit aus. Was er dort macht oder nicht macht, geht seinen Arbeitgeber nichts an. Wird seine Teilnahme dazu missbraucht, auf seinen Arbeitgeber Druck auszuüben um ihn beruflich zu beschädigen, so ist das ein schwerwiegender Angriff auf die Meinungsfreiheit – und da soll mir keiner kommen und sagen, dass die Grundrechte lediglich Abwehrrechte gegen den Staat seien: die Ursprünge der Idee und Ausgestaltung der Meinungsfreiheit haben seit jeher genau auf diese Freiheit abgestellt, durch Wahrnehmung dieser Freiheit keine Beeinträchtigungen der wirtschaftlichen Existenz insbesondere im Sinne einer beruflichen Benachteiligung befürchten zu müssen. Der Arbeitgeber hat auf die politische Meinungsbildung seiner Angestellten keinen Einfluss zu nehmen – das ist elementar für das Verständnis von Meinungsfreiheit. Und umgekehrt hat man über den Umweg des Arbeitgebers keinen Einfluss oder Druck auf Arbeitnehmer auszuüben.

      Ein Lehrer im Klassenzimmer belehrt seine Schüler aber nicht als privatperson über seine private politische Meinung, sondern agiert als angestellter einer Schule, ziemlich oft einer staatlichen Schule, möglicherweise als Beamter sogar als unmittelbarer Vertreter des Staates.

      Dass gerade eine Oppositionspartei sich dagegen verwahren möchte, auf diesem Weg in erheblicher Weise diffamiert zu werden, ist ein tatsächlich legitimes Anliegen, und Lehrer haben da eben tatsächlich eine Neutralität zu wahren.

      Sie müssten gegebenenfalls mindestens sehr deutlich darauf hinweisen, wo sie an der Stelle eine private politische Meinung vertreten, und ein Mindestmaß an Neutralität wieder herstellen.

      Von der Ausgestaltung ist es natürlich wieder ein absolutes Unding, tatsächlich Namen von Lehrern auf einer öffentlichen Platform zu veröffentlichen – legitim wäre allein, hier den formellen Beschwerdeweg einzuschlagen. Allein der Gedanke daran ist ein Unding.
      https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-10/afd-lehrerpranger-url-afd-lehrerpranger-online-denunziation-eltern-schueler?utm_medium=sm&utm_campaign=ref&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf&utm_source=facebook_zonaudev_int&utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf
      „In Baden-Württemberg ging eine vergleichbare Webseite online, war kurz darauf aber bereits nicht mehr erreichbar. Anders als in Hamburg sollten hier auch die Namen der Lehrerinnen veröffentlicht werden.“
      Es wurde also immerhin nicht gemacht.
      Im Vergleich zur „Zentrums“-Aktion also ein weiterer Pluspunkt für die AFD.

      Die Ängste der im Zeit-Artikel genannten Akteure verdanken sie also ihrer selbst-exponierung. Die Konsequenzen werden dadurch nicht richtig, sind aber keine Konsequenz einer Denunziations-Aktion, und entsprechend negative Konsequenzen sind AFD-Politikern mindestens ebenso bekannt: Abgefackelte Autos, beschädigte Vorgärten, wütende Mobs vor der Haustür, mit Torten beworfen werden – wer etwas dagegen hat, sollte etwas gegen das verhärtete Diskursklima unternehmen, aber nicht mit dem nackten finger auf den dämonisierten politischen Gegner zeigen.

      • Sehe ich ähnlich.
        Aber ein erfolgreicher kultureller Vermittler isser schon, der mit dem Schlammgesicht. Immerhin hat er es hingedreht, daß AfDler plus Satelliten jetzt zum ersten mal mit dem nicht gerade kleinen jüdischen Forum über den gleichen Scheiß ( nämlich die popelitische Schnödheitskunst ) so schwer genervt sind, daß sie das nicht hinnehmen und aktiv werden.

        Soll ersma einer nachmachen ….

    • Dürfen die Army-Mädels denn vom IS/Isis/DAESH oder so auch nur mir speziellen Frauenkugeln/-bomben attackiert werden, die langsamer und weniger wirksam sind, damit sie auch gleichgestellt weglaufen oder in Deckung gehen können? Insh’Allah?

      • „Dürfen die Army-Mädels denn vom IS/Isis/DAESH oder so auch nur mir speziellen Frauenkugeln/-bomben attackiert werden, die langsamer und weniger wirksam sind, damit sie auch gleichgestellt weglaufen oder in Deckung gehen können?“

        Beim vorzeitigen Sterben lassen die Flintenweiber den Männern ausnahmsweise gnädigerweise den Vortritt und halten sich dezent im Hintergrund.
        Wenn’s dann ans Ordenempfangen geht, halten sie dafür ihre stolzgeschwellte Brust wieder hin.

    • Das ist echt der Gipfel.

      Nirgendwo mehr als in den Special Forces kommt es darauf an, die qualifiziertesten Kameraden an der Seite zu haben, denen man bedenkenlos vertrauen kann. Wenn man aber weiss, daß die Kameradin neben einem per se nicht die Leistung bringen wird, die vllt. notwendig ist, um den Auftrag auszuführen?

      Damit steigt das Verletzungsrisiko, bzw. die SF müssen halt ihre Auftragsanforderungen angleichen. Man weiss, daß verletzte Soldatinnen männliche Kameraden dazu bringen, sich auf die Bergung derselben zu konzentrieren.

      ist einfach riesen kackscheisze. ich würde als SAS-Mann sehen, daß ich irgendwo privat unterkomme.

      • @kendra m:
        Einer meiner besten Freunde ist Berufsfeuerwehrmann.
        Ich habe ihn vor einigen Jahren mal zum Thema ‚Frauen bei der Berufsfeuerwehr‘ angesprochen, ich glaube im Zusammenhang mit geänderten Anforderungen im Sport-Test, den bis dahin kaum eine Frau bestehen konnte.
        Seine Antwort war: „kommt drauf an.“ Er habe (unter den im niedrigen einstelligen Bereich vorhandenen Kolleginnen) eine, mit der er sich beim Einsatz nicht sicher fühle und wegen derer geringeren körperlichen Leistungsfähigkeit er bereits bei einem Einsatz in einem brennenden Haus einen anderen Kollegen nachfordern mußte, um einen Verletzten bergen zu können (die Kollegin war anscheinend nicht kräftig genug dafür, das habe ich aber nicht explizit nachgefragt). Einer anderen Kollegin hingegen vertraue er vollständig, wie jedem seiner männlichen Kollegen (bei denen existiert eine solche Ausnahme wie bei der ersten Kollegin nämlich nicht).

        Im geschilderten Fall jedenfalls hat der Einsatz genau dieser, ersten, Kollegin zu einer höheren Gefährdung geführt für:
        – den Verletzten
        – die beiden Feuerwehrleute, die als erstes die Bergung versucht haben (mein Kumpel + Kollegin 1)
        – die Feuerwehrleute, die nachgefordert werden mußten
        – die (hypothetischen, nicht gefragt) weiteren Verunfallten im brennenden Haus, die nicht von den nachgeforderten Feuerwehrleuten entdeckt oder betreut werden konnten.

        Ich halte nicht sehr viel davon, Anforderungen herunterzusetzen um eine bestimmte demografische Gruppe zu einer ‚größeren Repräsentation‘ in einer hochselektiven Teilmenge der Bevölkerung (‚Berufsfeuerwehrleute‘) zu verhelfen, wenn man genügend Personal mit höheren Anforderungen, aber unterschiedlicher demografischer Zusammensetzung bekommen könnte.

        • Man stelle sich das mal bei den Hochspannungsmastenkletterern vor, wie vor der verdunkelten Stadt fünf Fachkletterienen um den Mast herumstehen und „Tsching Tschang Tschung“ spielen, um zu ermitteln welche zuerst versuchen muß wenigstens bis zur Hälfte hochzukrabbeln, um die anderen zu empauern, es auch mal zu versuchen.
          ( Nebenbei, es gibt aber auch ganz gute Klettermädelz, hab mal ein paar davon kennengelernt, die waren nicht schlechter als ich in jüngeren Jahren, glaub ich )

  9. Juchuuh, es gibt mal wieder ’ne Peti ( diesmal auf Change.org, würg! )
    Aber der Text ist Spütze!
    So gut, daß ich mir einen wohlmeinenden, klitzekleinen Kommentar dazu nicht verkneifen konnte.
    Es geht mal wieder um die AAS von A. Kahane:

    https://sciencefiles.org/2018/12/04/petition-keine-offentliche-finanzierung-der-amadeu-antonio-stiftung/

    Fiete’s 20€-Cent dazu:
    „Ene, mene muh und raus bist Du“
    Also, ich finde ja, daß die neue vereinfachte Sprache eine gute Sache ist, speziell im Hinblick auf die enormen Fortschritte der postmodernen progressiven Universalbildung ( “Irgendwas mit Gender” ).

    Es kann doch heute wirklich keiner ( vom akademischen Präkariat und das ist nunmal die Bildungselite hier ) mehr so übermäßig patriarchal komplexe Formulierungen entschlüsseln wie:
    “Jeder Siebte wird denunziert”, ( … wobei N frei wählbar ist. Beispiel: “Jeder Siebte von Zweien wird denunziert” ).

    • In den USA haben Männer doch schon vor fast 10 Jahren bereits den Fahrstuhl verlassen wenn eine Frau einsteigen wollte und 4 Augen Gespräche nur mit offener Tür geführt. Das sind jetzt vielleicht nur mehr geworden.

      Finde ich wenig überraschend.

  10. Neue These: Frauen, die von Rape Culture faseln, haben viel Erfahrung mit Pump and Dump.
    Es gibt zwei Erklärungsmodelle:
    – sie sind wesentlich weniger attraktiv als sie glauben und vögeln außerhalb ihrer Liga
    – die ganze Gesellschaft, insbesondere Männer sind einfach scheiße

    Wer den Hang zur Feministin hat, wählt natürlich das zweite.

    zum Beispiel:

    „We make excuses for these predators, because rape has been normalized as an unfortunate, occasional outcropping of masculinity, writes Latham Hunter“

    geschrieben von https://dynamicmedia.zuza.com/zz/m/cropped_140x210/6/a/6a3654d4-a8e5-484b-a4b1-7c6b7b9a568f/latham_hunter.jpg

    https://bit.ly/2EcIyot

  11. https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/wer-bei-einer-oeffentlich-rechtlichen-anstalt-eine-programmbeschwerde-einreicht-der-kann-was-erleben/

    „Wie auch immer: Dass eine Redaktion ihren eigenen Chef derart unverblümt korrigiert und als professionelles Windei öffentlich bloßstellt, dürfte in Zeiten eines nach wie vor mächtig daherkommenden medialen Mainstreams eher Seltenheitswert besitzen.“

    „Erinnern wir uns: Schon in seinem die Programmbeschwerde auslösenden Blogeintrag vom August diesen Jahres entblößte sich dessen Verfasser mit dem Geständnis: „. . . soweit wir es recherchieren k ö n n e n“. Nun haben wir es quasi amtlich: Sie können es nicht! Auf dem Flaggschiff des deutschen Nachrichten-Journalismus herrscht akuter Recherchenotstand.“

  12. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/solidaritaet-mit-israel-aber-nur-ohne-jerusalem/

    „Demnach stehe Merkel mittlerweile fest an der Seite jenes Iran, der auch heute noch die Vernichtung Israels einfordert.“

    „Kurz: EU-Länder, für die es das Selbstverständlichste von der Welt ist, ihre Botschaft in der Israelischen Hauptstadt zu errichten, werden von Merkel persönlich kontaktiert. Namentlich erwähnt wird Rumäniens deutschstämmiger Präsident Klaus Johannis, welcher von Merkel „überzeugt“ wurde, vom Umzug abzusehen.“

  13. Santiago Abascal, der Vorsitzende der neuen „rechtspopulistischen“ Partei VOX in Spanien, die am Sonntag abgeräumt hat und einen Regierungswechsel nach 36 Jahren sozialistischer Regierungen in Andalusien möglich macht, twittert:

    „Das Gesetz gegen Gewalt zwischen den Geschlechtern muss geändert werden, denn es schützt die Frauen nicht wirklich. Wir wollen ein Gesetz, das Frauen vor Misshandlungen schützt und Männer vor Falschbeschuldigungen.“

  14. Computerspieletipp zu Weihnachtstagen.

    Rimworld!

    Kürzlich gab’s ja Dresche für dieses Cowboyspiel, in dem man Sufragettchen Alligatoren zum Fraß vorwerfen konnte oder auf Bahngleisen entsorgen.

    Rimworld ist auch sexistisch!

    Aber es bietet ganz andere Möglichkeiten.

    Da in Rimworld die Spielfiguren auch mysoginistisch und misandristisch sein können, ergeben sich bislang ungeahnte Umgangsmöglichkeiten mit diesen Wesenszügen.

    https://rimworldwiki.com/wiki/Traits

    Misandrist:

    -NAME really dislikes and distrusts men
    -25 opinion of men.
    -Psychopath

    https://rimworldwiki.com/wiki/Human_leather

    Human leather is obtained when a cook butchers a human corpse at a butcher table.

    „Human leather is an abundant resource and conveniently comes with a good supply of equally valuable meat. The combined value of a human harvest makes Human leather an extremely valuable source for colony wealth. Use a colonist with the Psychopath trait to minimize the stress of hauling and butchering human corpses.“

    Wirklich ein tolles Spiel.
    Und es braucht auch nicht mehr Grafikkarte als eine ordentliche Exceltabelle.

  15. https://www.achgut.com/artikel/der_journalist_als_oberlehrer

    „Gewohnt, als Oberlehrer der Nation aufzutreten

    Weder in der Wirtschaft noch in der Alltagspolitik, weder in der Wissenschaft noch in der Technik kann von einem Versagen der Eliten die Rede sein. Die einzige Elite, an deren Leistungsfähigkeit Zweifel angebracht sind, sind die Linksintellektuellen, die sich von Kritikern der Macht zu ihren Steigbügelhaltern zurückentwickelt haben. Dafür gibt es ein deutliches Symptom. Jeden Tag warnt die Medienelite vor Populismus, der, da die Medienelite ja links steht, notwendigerweise „Rechtspopulismus“ sein muss.

    Was steckt dahinter? Offensichtlich kommen die Linksintellektuellen mit dem neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit nicht zurecht. Im Zeitalter des Internet und der sozialen Medien haben wir es nämlich mit einer revolutionären Machtverschiebung auf allen Ebenen der Gesellschaft zu tun. Die Macht verschiebt sich von den Politikern zu den Bürgern. Die Stichworte lauten Partizipation, direkte Demokratie und Volksentscheid. Wirtschaftlich verschiebt sich die Macht von den Firmen zu den Kunden. Zu recht sprechen Trendforscher von einer Konsumentendemokratie.“

    Am letzten Satz würde ich Anbetrachts der Guuglag, Shitter & Fremdschambooks leichte Zweifel anmelden. =)

    • „Am letzten Satz würde ich Anbetrachts der Guuglag, Shitter & Fremdschambooks leichte Zweifel anmelden. “

      Die Begriffe sagen mir nichts, aber Zweifel sind tatsächlich mehr als angebracht.

      Gerade die Preistransparenz erlaubt es den Firmen, ihr Preisniveau auch ohne Absprache anzugleichen. Und Großkonzerne, die einen festen Endverbraucherpreis durchsetzen wollen, können auf diese Weise elegant ihre Kunden kontrollieren.

      Mir ist das zum ersten Mal letztes Jahr aufgefallen, als ich eine teure Kamera samt Zubehör für etwa 15.000 € kaufen wollte und bundesweit dieselben Angebote bekam – ohne Rabatt!

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