Selbermach Samstag 215 (24.11.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

97 Gedanken zu “Selbermach Samstag 215 (24.11.2018)

  1. Die Grünen mal wieder:

    https://www.journalistenwatch.com/2018/11/23/gruene-kennzeichnung-buechern/

    Demokratie und Meinungsfreiheit kennen die nicht, beim Thema Feminismus/Genderideologie sowieso nicht.

    Hier mehr zum Büchermarkt & Zensur in Deutschland, auch in eigener Sache:

    https://philosophia-perennis.com/2018/11/13/gatekeeper-werbeboykott-totschweigen-und-zensur-kritische-buecher-heute/

    Inzwischen sagte ein weiterer Anbieter eines ähnlichen Werbeformats ab, weil mein Buch

    https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

    zu „heikel“ sei.

    Dazu passt auch das:

    https://conservo.wordpress.com/2018/11/17/zensur-gegen-helmes-buch-ueber-die-finanzaffairen-von-spd-dgb-und-pds/

    Zensur wo man hinguckt – Deutschland im Jahre 2018.

    • Nu ha …

      wie jouwatch aus dem TAZ Artikel herausliest, die Grünen würden eine Kennzeichnungspflicht fordern oder auch nur wünschen, bleibt schleierhaft.

      Es gibt fragwürdige formulierungen und aussagen in dem TAZ-Artikel, aber rein nichts, was in die Nähe eines Wusnches der grünen nach „kennzeichnung“ deuten würde. Das Wort kommt genau einmal vor, in der Formulierung, dass es eine besondere Kennzeichnung für rechte Bücher nicht gebe – daraus abzuleiten, jemand müsse das gefordert haben, ist mindestens schräg.

      Mit einer Aussage „Jedes Buch aus einem rechten Verlag in der Bibliothek ist ein Buch zu viel“ macht der grüne Kulturdeputierte Robert Hodonyi allerdings klar, dass er am liebsten gar keine „rechten“ Bücher in der Bibliothek haben würde, sich aber darüber im klaren ist, dass er das nicht verbieten kann. Sein bedauern darüber klingt da schon durch. Das ist für sich undemokratisch genug – warum da einen Strohman aufbauen mit Behauptungen, die es nicht gab?

      • Da steht:

        „In der Grünen-Anfrage an den Bremer Senat heißt es: »Ob und wie werden Publikationen aus rechten Verlagen kontextualisiert?«“

        Dieses pseudointellektuelle Geschwätz interpretiert der Autor als „Kennzeichnung“, dass die Grünen nicht deshalb nachfragten, weil sie eine solche für schlecht hielten, ist mehr als naheliegend und ergibt sich ohnehin aus den anderen Äußerungen. Man könnte auch sagen: sie erwarteten eine solche und wenn man ihnen nicht Einhalt gebietet bzw. sie die Macht dazu haben, werden sie sicher auch eine einführen. Diese Interpretation ist absolut zulässig, auch wenn ich es etwas vorsichtiger formuliert hätte.

        Also mach mal nicht so ein Faß auf, taz und Co unterstellen i.d.R. in zwei Sätzen schon sehr viel mehr und weiter hergeholte Zusammenhänge.

        • Also in der Buchhandlung Lehmkuhl – du weißt schon, der Buchhandlung, in der Stokowski nicht vorlesen wollte, weil da überhaupt „rechte Bücher“ angeboten wurden – da wurden die „gefährlichen Bücher“ so „kontextualisiert“, dass sie in einem Regal standen mit der überschrift: „neue rechte – altes denken“, und dort in einem geradezu erdrückendem übergewicht vor allem kritische Literatur zusammen mit einigen wenigen (Augenzeugen sprachen von 3 – in Worten: drei) Büchern, die tatsächlich aus dem ganz furchtbar verdammungswürdigen Antaios Verlag oder ähnlich schlimm „rechten“ Wurzeln stammten.

          Ich finde an diesem Vorgang kritikwürdig, dass das Frau Stokowski dennoch ein Anlass war, dort nicht zu lesen.
          Die „kontextualisierung“ von Lehmkuhl fand ich aber in Ordnung. Soll ich jetzt mit dir in klagegeheul ausbrechen, weil Lehmkuhl die „rechten Bücher“ in dieser Weise „kennzeichnet“?
          Wenn du das verbieten möchtest:
          Glaubst du nicht, dass ein eher „rechter“ Buchstand (ich weiß nicht, ob ein tatsächlich „rechter“ Buchladen hier in Deutschland überlebensfähig wäre) auf einer rechten Veranstaltung durchaus den Wunsch haben könnte, dort z.B. „linke“ propaganda in einer ihm genehmen Weise zu „kontextualisieren“, die ziemlich vergleichbar ist?
          Möchtest du das gerne verbieten?

          Ein wichtiger Unterschied zwischen dem, was ich unter „kontextualisierung“ verstehen würde, und dem, was ich unter einer „kenzeichnung“ oder Markierung verstehen würde, besteht darin, dass eine Kennzeichnung am Objekt dran bleibt, man das objekt nicht ohne die Kennzeichnung haben kann.
          Der Unterschied ist erheblich:
          Bei einem gut „markierten“ Buch könnte man möglicherweise schon auf Abstand erkennen, wer mit „so einem“ Buch zur Kasse geht. Es kann erkannt werden, wer falsche Literatur in der Öffentlichkeit liest, etc.
          Oder ein irgendwie gearteter Kontrolleur könnte zumindest schnell, auch ohne das Buch selbst in irgend einer Weise zu kennen, entscheiden, dass da jemand ein „gekennzeichnetes Buch“ liest.
          Das ist das Problem „gekennzeichneter“ Bücher (oder auch nicht-gekennzeichneter: Kirchliche und staatliche „druckerlaubnisse“ haben eine lange geschichte, und wer Druckerzeugnisse ohne entsprechnde Kennung besaß, konnte u.U erhebliche probleme bekommen.)

          Das Bücher aber grundsätzlich „kontextualisiert“ werden, schon allein, damit man sie in einer Buchhandlung oder Bücherei überhaupt findet, also z.B. als Sachbücher, Belletristik, Kinderbücher, ist erstmal eine Selbstverständlichkeit.

          P.S. was TAZ und Co machen, ist für mich kein maßstab.
          Es gibt eine Menge Dinge, die sie dort machen, die ich ablehne, und die dämlichste denkbare Reaktion darauf wäre ja wohl, es ihnen aus lauter protest nachzumachen.

  2. https://www.deutschlandfunk.de/vergewaltigung-amnesty-haelt-gesetzeslage-oft-fuer-nicht.2932.de.html?drn:news_id=949348

    Amnesty International hat die Definition von Vergewaltigung in den meisten europäischen Ländern kritisiert.

    Hat Amnesty zu viel freie Kapazitäten, gibt es zu wenige „politisch Gefangene“? (*)

    Ich habe meinen Spenden-Dauerauftrag gecancelt…

    (*) https://www.heise.de/tp/features/Spanien-Schlechte-Zeiten-fuer-Gerechtigkeit-4232065.html

  3. Genderama heute:

    Progressive behaupten, dass der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen durch Sexismus verursacht wird, den die Regierung beheben muss. Aber eine neue Studie liefert überzeugende Beweise dafür, dass die Entscheidungen und Prioritäten der Frauen einen Großteil der Unterschiede ausmachen.

    Die Studie untersuchte Daten der Massachusetts Bay Transportation Authority, weil es sich um einen Gewerkschaftsbetrieb mit einheitlichen Stundenlöhnen handelt, in dem Männer und Frauen die gleichen Regeln befolgen und die gleichen Vorteile genießen. Die Beförderung der Arbeitnehmer erfolgt nach dem Dienstalter und nicht nach der Leistung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer desselben Dienstalters haben die gleichen Möglichkeiten bei der Planung, den Routen, dem Urlaub und den Überstunden. Unter solch strengen Arbeitsregeln hätte selbst ein sexistischer Chef oder Manager wenig Möglichkeiten, Männern eine Vorzugsbehandlung zu gewähren.

    Doch selbst in der Verkehrsbehörde verdienten weibliche Bahn- und Busunternehmer weniger als Männer. Um zu erklären warum, untersuchten die Harvard-Volkswirte Valentin Bolotnyy und Natalia Emanuel Zeitkarten und Zeitpläne von 2011 bis 2017, wobei auch Geschlecht, Alter, Einstellungsdatum und Amtszeit berücksichtigt wurden sowie ob ein Mitarbeiter verheiratet war oder unterhaltsberechtigte Personen hatte.

    Sie fanden heraus, dass männliche Bahn- und Busunternehmen rund 83% mehr Überstunden leisten als ihre weiblichen Kollegen und doppelt so häufig eine kurzfristige Überstundenverschiebung akzeptieren. Etwa doppelt so viele Frauen wie Männer haben nie Überstunden gemacht. Die Agentur zahlt anderthalb Stunden für Überstunden, so dass diese Entscheidungen einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis haben.

    Auch männliche Bus- und Bahnbetreiber nahmen jedes Jahr 48% weniger unbezahlte Stunden nach dem Family Medical Leave Act frei. Weibliche Mitarbeiter wählten eher weniger profitable Routen, wenn sie dafür weniger Nächte, Wochenenden und Feiertage arbeiten mussten.

    Die Elternschaft verstärkte den Unterschied in den Prioritäten für männliche und weibliche Mitarbeiter. Mehr als kinderlose Kollegen wollten Väter das zusätzliche Geld aus Überstunden und Mütter mehr Freizeit. Diese Entscheidungen waren bei Alleinerziehenden ausgeprägter. Unverheiratete Mütter nahmen 59% weniger Überstunden in letzter Minute als unverheiratete Väter.

    Bolotnyy und Emanuel kommen zu dem Schluss, dass „Frauen, insbesondere alleinstehende Frauen mit Kindern, sowohl Zeit als auch die Fähigkeit, ungeplante Arbeit zu vermeiden, viel mehr schätzen als Männer“. Die Studie untersucht nicht, ob diese Entscheidungen durch persönliche Präferenzen oder Notwendigkeit motiviert sind, aber selbst in einem hochgradig gerechten Arbeitsplatz wie der Agentur in Massachusetts machten „diese Unterschiede bei den Entscheidungen“ den „Kern der Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern aus, die wir beobachten“.

    Leider ist es Feministinnen unmöglich zu akzeptieren das Frauen beim Lohn NICHT diskriminiert werden. Dann muss eben das System geändert werden so dass Menschen die weniger Überstunden machen und häufiger nicht so profitable Routen nehmen, mehr Geld bekommen. Logik und Rationalität sind eh nur männliche Konstrukte! Und Männer muss verboten werden weniger zu arbeiten und nicht so profitable Routen zu nehmen! For E-Q-U-A-L-I-T-Y!!!

    • Sehr schöne Geschichte. Schade, dass sie im WSJ hinter Bezahlschranke ist und ich sie sonst in keiner seriösen Quelle finden konnte.

      Ansonsten kristallisiert sich immer mehr raus, dass Frauen die Erwartung zu haben scheinen, dass sie allein für ihr Sein zu bekommen haben: Respekt, Geld, Posten … dass sowas alles einen Einsatz von Seiten der Frau benötigt, ist schlichtweg Frauenfeindlichkeit.

  4. Die FAZ hat sich mit dem Gender Wage Gap beschäftigt und ist zu ein paar interessanten Ergebnissen gekommen.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaft-in-zahlen/deutschlandkarte-gender-pay-gap-infografik-15902005.html

    Der Artikel bezieht sich auf Daten der Bundesagentur für Arbeit, die ich im Original auf die Schnelle nicht gefunden habe. Die wesentlichen Informationen werden aber wiedergegeben. Das ist eine andere Statistik als die übliche vom Statistischen Bundesamt. Sie verwendet Medianeinkommen an Stelle von Durchschnittseinkommen und bezieht offenbar auch den Öffentlichen Dienst mit ein. Außerdem werden nur Vollzeit-Einkommen verglichen. Macht aber für die Ergebnisse im Kern keinen Unterschied. Verglichen wird der unbereinigte Gap.

    Ergebnis: Der Gehaltsabstand (die „Lohnlücke“) ist im Westen Deutschlands hoch und im Osten praktisch nicht vorhanden bzw. zugunsten von Frauen. Gibt dazu auch eine sehr schöne Karte.

    Das wirft natürlich Fragen auf, wenn man der Meinung ist, dass die Gehaltsdifferenzen auf Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen beruhen. Ist die „Geschlechtergerechtigkeit“ im Osten erreicht, weil Frauen dort nicht diskriminiert werden?

    Die Autoren versuchen, sich da irgendwie durchzumogeln und schreiben so einen Unsinn, wie von Städten, wo es statistisch gesehen am „fairsten“ zugehe, weil die „Lohnlücke“ nur ganz klein ist. Als wenn unterschiedliche Bezahlung durch unterschiedliche Qualifikation, Verantwortung, Arbeitszeiten und Beruf unfair wäre.

    Dabei sind die Autoren durchaus auf der richtigen Spur: Den größten Unterschied zwischen Männern und Frauen bei der Bezahlung gibt es an den Standorten der Automobilindustrie im Westen. Weil da eben gut verdient wird und die Entwicklungsingenieure bei Daimler oder Audi nur selten weiblich sein dürften. Und gut verdienende Männer ermöglichen auch den Frauen, ihr Erwerbspotential nicht voll auszuschöpfen, sondern die Ressourcen ihrer Partner für die eigene Lebensplanung einzusetzen.

    Die höhere Erwerbsneigung der Frauen im Osten wird zudem zum Beleg erhoben, dass die „Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt“ dort stärker ausgeprägt sei als im Westen. Das ist natürlich auch Unsinn. Die Frauen entscheiden sich im Osten häufiger für die Arbeit als im Westen. Ihre Rechte sind hier wie dort die gleichen.

    Dann gibt es noch einen sehr schönen Vergleich zwischen dem Ort mit dem höchsten Gap zugunsten der Männer (Böblingen) und dem höchsten Gap zugunsten der Frauen (Cottbus). Worauf die Autoren nicht eingehen: Selbst die vorgeblich benachteiligte West-Frau verdient immer noch mehr als die vorgeblich begünstigte Ost-Frau. Im Osten sind die Lohndifferenzen eben geringer, weil alle wenig verdienen und im Durchschnitt ärmer sind. Und weil es dort kaum einkommensstarke Männer gibt, müssen auch die Frauen mehr arbeiten. Das ist vielleicht nicht das Ziel, aber immer das Ergebnis der Rufe nach Gerechtigkeit: Am Ende sind alle ärmer, aber gleicher. Die Gerechtigkeit hat dann gesiegt zu Lasten des Wohlstandes.

    Zusammenfassend lässt sich feststellen: Der unbereinigte Gender Wage Gap ist ein Gradmesser für Wohlstand und Freiheit. Wo er fehlt, sind die Menschen ärmer und stehen unter größerem Erwerbsdruck.

    • „Der unbereinigte Gender Wage Gap ist ein Gradmesser für Wohlstand und Freiheit. Wo er fehlt, sind die Menschen ärmer und stehen unter größerem Erwerbsdruck.“

      In DE bezahlen Männer 78% der gemeinsamen Ausgaben. Feministinnen wollen das ändern.

    • „Der unbereinigte Gender Wage Gap ist ein Gradmesser für Wohlstand und Freiheit. Wo er fehlt, sind die Menschen ärmer und stehen unter größerem Erwerbsdruck.“

      Der unbereinigte Gender Wage Gap ist ein Gradmesser für Wohlstand und Freiheit der Frauen. Wo er fehlt, sind die Menschen ärmer und die Frauen stehen unter größerem Erwerbsdruck.
      So ist es richtiger.

      • @Carnofis: volle Zustimmung. Irgendwo habe ich mal gelesen,t der Gender (Pay/Wage) Gap sei in Zambia am geringsten… Also laßt uns werden wie Zambia!

  5. https://quillette.com/2018/11/22/whos-afraid-of-ludwig-wittgenstein-explaining-the-lack-of-women-in-philosophy/

    „More recently, Immanuel Kant is known to have once remarked that a woman who wanted to engage in intellectual pursuits, “might as well have a beard.” “

    Der kommt ja oft im Alter bei Frauen.

    „It is well known among social scientists that, on average, men tend to be more interested in theoretical reasoning, while women tend to prefer artistic and social pursuits. This pattern often is characterized as men being generally more interested in “things”, while women are generally more interested in “people.“

    In ‚people sin’se also interessiert und nicht in Dinge …

    „Philosophy, despite being part of the liberal arts, tends to be more focused on things (in the abstract sense) than on people qua people. When human beings are referred to in philosophical discourse, they usually come in as abstractions rather than fully formed individual characters, much as an economist might discuss widgets. (It is no coincidence that many philosophers were also mathematicians—such as Gottfried Leibniz, Rene Descartes and Bertrand Russell.)“

    Da gehen die das Denken an wie diese Mathe mit Buchstaben … und setzen noch einen drauf und benutzen Begriffe.
    Autisten … 😀

    „Moreover, unlike history or literature, philosophy tends not to linger on biography. Philosophy is focused largely on the content of an author’s work—their theories and arguments—with little to no time spent in classrooms learning a philosopher’s background, family life or social experiences.““

    Und wann werden das Argument und der Inhalt weniger interessant als der Hintergrund einer Person, ihr Familienleben und ihre sozialen Erfahrungen?

    Vielleicht ist das besonders dann interessant, wenn man ‚people‘ wie Objekte sieht.

      • Neh, stimmt nicht so ganz.
        https://www.uni-due.de/imperia/md/images/mathematik/ag_toerner/2017_0624_master_kmathf.pdf

        Gerade bei den bestandenen (echten!) prüfungen ist es eher 30:60.
        Im MINT Bereich natürlich hoch (auch voll ok), aber es sind nicht die 40/60 bis zu50/50 die in manchen Publikationen genannt werden (ich unterstelle, dass da die Lehrämtlerinnen mitgezählt werden).

        Dann könnte hier noch dazu kommen, dass viele der weiblichen Mathematiker eher sich in bestimmten Fächern sammeln.
        (Dazu habe ich aber keine Quelle)

        Zum obigen noch:
        „(It is no coincidence that many philosophers were also“
        Doch, das ist hochgradig ein Zufall – außer natürlich in dem Sinne, dass intelligente Menschen (damals) auch Mathematik betrieben haben, und manchmal auch Philosophie.
        Tatsächlich ist die Überschneidung relativ gering; ich hätte nur Descarte aufgezählt.
        (Leibniz z.B. hätte ich als M. eingeordnet, der – quasi als hobby / in Denkpausen – auch Philosophie betrieben hat.)

        • @Alex ii: Danke für den Link, sehr interessant!

          Meine IIRC-Aussage oben war anekdotische Evidenz aus den drei von mir besuchten Universitäten (ich bin aber Physiker, nicht Mathematiker….) und der Wahrnehmung meiner Mathematiker-Freunde (da scheint zu gelten: je größer der Fachbereich, desto geringer der Frauenanteil).

          Sehr interessant finde ich die Promotionsgrafik (s.6 oben), die von 1983 – 2015 eine Verdreifachung der Promotionen in Mathematik insgesamt zeigt und eine ca. Verzehnfachung der Promotionen weiblicher Studenten. Bis Ende der 80er waren weibliche Mathe-Doktoranden offb. maximal eine in 10…. (2015 etwa eine in vier).

          Dem letzten Absatz stimme ich bedingt zu, zu früher Zeit waren Akademiker noch Universalgelehrte, daraus kann man keine Korrelation ableiten. Bei Russel oder heutzutage stimmt das mit den Universalgelehrten allerdings nicht mehr. Ich habe den Eindruck, dass Leute sich zur Philosophie hingezogen fühlen, wenn sie in ihrem Beruf etabliert sind und anfangen, über noch grundsätzlichere Dinge nachzudenken (war bei mir auch so ;-)).

    • Die allmächtige Göttin liebt die „obesity-Frauen“ und holt sie deshalb viel früher als andere Menschen zu sich in den Himmel….
      Göttin-sei-Dank!!!

  6. Weiß nicht, ob das schon jemand hatte:

    Erinnert ihr euch noch an die beim Manöver mit einem Öltanker zusammengestoßene und versunkene nagelneue 500 Mio-Euro-Fregatte? Bei der man rätselte ob die Russen dahinter stecken, mit Navigationsverwirrung etc.?

    Jetzt stellt sich raus, man braucht die Russen dafür gar nicht:

    „Der Artikel zitiert hierzu den erfahrenen norwegischen Kapitän und Navigator Geir S. Eilertsen, der über Funkkontakt zwischen den beiden Schiffen meinte, dass es „absolut schockierend ist, falls das dem Ausbildungsstandard der norwegischen Marine entspricht. Sie [die Brückenoffiziere] zeigten keinerlei Disziplin, sie verstanden in keinster Weise die Regeln für Schiffsverkehr oder wie man auf See navigiert oder kommuniziert.

    Die Funkprotokolle implizieren, dass auf der Fregatte krass inkompetente Fehler begangen wurden, die in keinster Weise nachvollziehbar seien und den Eindruck von blutigen Amateuren am Ruder des Marineschiffs hinterlassen.

    Der Funkverkehr lässt auch den Schluss zu, so Eilertsen, dass die Mannschaft „keinerlei Bewusstsein dafür hatte, in was für einer Situation sie gerade sind. Sie haben keine Ahnung, dass sie gerade in eine Gefahrenlage hineinfahren.“

    Das erinnert euch an was?

    Hihi, genau, jetzt kommts:

    „Aufmerksame Leser (ich vermute aus dem militärischen Bereich) wiesen nun darauf hin, dass im norwegischen Militärmagazin Forsvarets Forum bereits mehrere Berichte über die Helge Ingstad erschienen, in denen das Schiff und seine Mannschaft über den Klee gelobt wurden. In einem der Artikel aus dem letzten Jahr wurde dazu erwähnt, dass vier der fünf Schiffsnavigatoren Frauen seien und das Schiff Pate eines neuen Frauenförderprogramms sei.“

    und

    „Es handelt sich dabei vermutlich auch um den wahren Grund, weshalb sich das norwegische Militär so sehr zurückhält beim Nennen der Namen der Verantwortlichen. Es kann gut sein, dass es ausnahmslos Frauen waren, die es schafften, die unsinkbare Fregatte zu versenken.“

    Quelle: https://mannikosblog.blogspot.com/2018/11/achtung-feuer-frau-am-steuer.html

    • „Es kann gut sein, dass es ausnahmslos Frauen waren, die es schafften, die unsinkbare Fregatte zu versenken.“

      Dann brauchen die das jetzt nur noch bem Feind anwenden….

      Unbedingt befördern, diese Damen machen das Unmögliche möglich!

    • Ein pazifeministischer Befreiungakt!
      Man bedenke nur, was diese Damen dafür alles auf sich genommen haben. Nämlich die Muschimützen ab, die verhasste Uniform an, dazu dann noch die Aufgabe des täglichen Kaffeekränzchen in der Latte-Gruppe u.s.w..
      Aber der Erfolg spricht für sie. Einer Männerterroristengruppe wäre es sicherlich nicht so einfach und schnell gelungen ein Hightechflaggschiff der norwegischen Kriegsmarine für ’ne halbe Milliarde € mal eben zu schrotten und versenken …..
      HELDINNEN!

  7. *Eine Frau wurde getötet*
    Frauen: „Tut doch mal was! Keine einzige Frau auf der Welt darf mehr durch einen Mann sterben.“

    *Eine Frau zerstückelt ihren Partner und serviert ihn irgendwelchen anderen Männer als Auflauf*
    Frauen: „Wo finde ich das Rezept?!“

    • https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Man-n-oder-Frau-oder-Trans/Warum-gibt-es-in-dem-verschweinten-Idiotendeutsch/posting-33485356/show/

      “ Warum gibt es in dem verschweinten Idiotendeutsch,

      dass ihr uns verordnen wollt, keine Texte die irgendeine Form von Erfolg haben?
      Keine Romane, keine Erzählungen, die viele lesen und lesen wollen . Worum redet kaum jemand und überhaupt niemand, der bei klarem Verstand ist, in diesem generell nicht gebrauchsfähigem Jargon. Warum gibt es keine Filme in gegendertem Deutsch, die die Menschen bewegen und in die Kinos strömen lassen. Warum keine Manifeste und Traktate, über die die Gesellschaft diskutiert, die sie bewegt
      Luther vermochte die deutsche Sprache zu beeinflussen, ohne Zwang und in Endlosschleife verkündeten Phantasien, warum man so oder so schreiben müsse.
      Eine einfache Erklärung: weil er es drauf hatte und ihr habt nichts drauf. Ihr habt nur Soziawissenschaften in Bremen studiert.
      Aber Luther hat es euch sogar aufgeschrieben: dem Volk auf’s Maul schauen, nicht, dem Volk das Maul dressieren.
      Aber ihr habt es nicht gelesen. Ihr habt sowieso verdammt wenig gelesen und das Wenige, stammt aus den Federn verwirrter Geister, wie ihr selbst es seid. Und denn müden Rest des Gelesenen habt ihr nicht verstanden.“

      Gerade die ÖR sollten wirklich auch in Genderdeutsch sprechen.

  8. I think the naive left finds the failure of its hypothesis [equal rights for men and women should result in equal distributions of men and women in any highly selective subset of the general population] absolutely galling. An so they’re effectively trying to erase that failure by hard-coding the solution into government.

    Inferenz in [] von mir.

  9. Bei einem Manöver kollidierte kürzlich ein Schiff der Norweger, die Helge Ingstad, mit einem Tanker. Alle Beteiligten wundern sich, wieso in der gegebenen Situation nicht einfach ausgewichen wurde. Manche sehen den Grund dahinter, dass 4 von 5 der Navigatoren auf dem Schiff Frauen sind.

    http://mannikosblog.blogspot.com/2018/11/achtung-feuer-frau-am-steuer.html
    Andere Quellen habe ich dazu nicht finden können, aber eine Googleübersetzung des verlinkten Militärmagazins (S. 81) bestätigt zumindest den grundlegenden Sachverhalt.

  10. Zu wenig Latte, schon sinkt die Fregatte ….

    https://www.zerohedge.com/news/2018-11-22/gender-politics-and-sinking-knm-helge-ingstad

    Not only did the demise of the uninsured frigate cost the Norwegian Navy its entire annual budget, but the country lost millions with several oil and gas fields which were temporarily shut down due to the accident.

    Since the oil companies pay 78 percent taxes to the state for production, the shutdown resulted in a substantial economic loss, national broadcaster NRK reported.

    ​The KMN Helge Ingstad is one of five Nansen-class frigates billed as “unsinkable” due to its construction with water-tight zones designed to keep the warship “intact and operable”.

    The vessel had taken part in a “high visibility” exercise shortly before the collision.

    • The debate had centred around the number of women in the Navy, the extent to which they are quoted in requirements compared to men, and what effect it had on the professional “culture” of the Armed Forces.

      In the Norwegian magazine, Armed Forces Forum No. 2 in 2017 it was stated that “Four out of five navigators on frigate KNM Helge Ingstad are women“.

      “It is advantageous to have many women on board. It will be a natural thing and a completely different environment, which I look at as positive,” Lieutenant Iselin Emilie Jakobsen Ophus said. She is a navigation officer at KNM Helge Ingstad, according to Defense Forum.

      Welche Vorteile? Ich wette keine messbaren, sondern nur welche die gut klingen.

      Und ein oder gleiche mehrere Schiffe als „unsinktbar“ zu bezeichnen… wie kann man nur!

      Und wieso werden eigentlich gefühlt immer Tanker mit Öl an Bord gerammt???

      • Ah, hier berichtet einer von den Vorteilen:

        I’ve watched morale drop through the floor due to women mixed in with men in the armed forces. When all men are experiencing the same deprivation they tend to bond. When a few of them are getting laid regularly, as happens EVERY TIME when women are thrown in the mix and go on deployment, it throws the whole unit into turmoil and destroys morale. Add in the fact that the guys in the unit not only have to do their job but usually help the women do theirs when it involves heavy lifting and exertion.

        Then consider the special handling that they get and you have the seeds for dissatisfaction and low morale. The only time I was ever called into the skippers office to explain a down I gave on an instructional hop was when it involved a female. I was pressured to change her grade but did not, although I offered to if ordered, which he wouldn’t do. This particular woman had no business flying an aircraft yet they pushed her though only because she owned a vagina, a guy exhibiting the same aptitude for flying would have been run out of the program the first month. The Navy would trot out a woman any time the PR office wanted to write an article or take a picture regardless of qualifications or expertise. Which is what you are seeing in this article.

        I’ve watched guys get flunked out of flight school for not being able to climb a 14′ rope wall on the obstacle course while watching the women run around it because „they don’t have the same upper body strength as men“ routine. So men are held to different standards all the way through the program but women get the same recognition at the end. It’s really a fucked up system. They shouldn’t be in the combat arms section of any military program, imo.

        • @Matze: super Zitat, gibts dafür ’nen Link?

          When all men are experiencing the same deprivation they tend to bond. When a few of them are getting laid regularly, as happens EVERY TIME when women are thrown in the mix and go on deployment, it throws the whole unit into turmoil and destroys morale.

          Wer hätte DAS bloß vorhersehen können?!?

          They shouldn’t be in the combat arms section of any military program, imo.

          Dem schließe ich mich an. (Bin gespannt, wann die ersten weiblichen Waffentaucher erfolgreich vom Lehrgang zurückkommen….hust).

  11. Ich habe früher schon ein paar Beiträge hier gelesen aber dann ist mir der Blog vom Radar verschwunden, bis ich ihn kürzlich wiederentdeckt habe. Diese Institution des Selbermachsamstags kannte ich noch nicht, daher melde ich erst jetzt einen eigenen Blogbeitrag von mir von Anfang des Monats: Frauengeschichtsforschung.

    Es geht um die Behauptung eines 3sat/Kulturzeitbeitrags, bis in die 70er hinein hätten Männer die Jobs ihrer Frauen kündigen können/dürfen (und das auch getan?) bzw. Frauen hätten der Erlaubnis ihrer Ehemänner bedurft, um überhaupt arbeiten zu dürfen.

    Vor ein, zwei Wochen wurden ähnliche Aussage im Inforadio wiederholt, aber ich bin noch nicht dazu gekommen das zu transkribieren und den Artikel zu ergänzen, bzw. einen fast gleichlautenden zweiten zu verfassen.

  12. Ein Artikel, der mir heute via Rivva untergekommen ist:

    http://katjadittrich.de/mit-maennern-reden/

    Eigentlich nicht weiter erwähnenswert, aber ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr manche Frauen alles immer nur auf ihr Geschlecht beziehen.

    Die Dame malt lustige Grafiken. Und wundert sich, dass sie manchmal gefragt wird, ob sie davon denn leben kann. Aus meiner Sicht eine völlig normale Frage, wenn man einen ungewöhnlichen Beruf hat, noch dazu einen künstlerischen.
    Aber natürlich schafft sie es, alles auf Sexismus und pöse Männer herunterzubrechen. Denn Frauen stellen eine solche Frage natürlich niemals, und Männer würden anderen Männer eine solche Frage auch niemals stellen.

    Aus meiner Sicht zeigt dieses Beispiel, was die Dauer-Opferbeschallung durch den Feminismus bei vielen Frauen anrichtet. Wenn man tagein, tagaus damit zugedröhnt wird, wie ungerecht die Welt doch zu Frauen ist, kann frau schon fast nicht mehr anders, als jede Unanehmlichkeit auf ihr Geschlecht zu beziehen. Ob Männer vielleicht genau das gleiche erleben, diese Frage stellt sich gar nicht erst. Und so wird aus der simplen Tatsache, dass unsere Welt kein Schlaraffenland ist, sondern manchmal auch unangenehme Erfahrungen bereitstellt, übelster Sexismus.

  13. Des fand ich sehr gut.
    Befasst sich mit der absichtlichen (?) Fehlinterpretation von Daten, um in dem Fall alles mit Rassismus zu übertünschen, wo andere Gründe dahinterstecken können und damit, wie die ständige Projektion / Unterstellung von Rassismus auf eine Gruppe dann bei der anderen messbare Reaktionen auslösen kann.

  14. Auch der Brexit kann UK wohl nicht mehr retten

    A hate crime is any criminal offence which is perceived by the victim, or anybody else, to be motivated by hostility or prejudice towards someone’s:
    – race
    – religion
    – sexual orientation
    – transgender identity
    – disability

    Kein gender/sex. Kurios.

    Immerhin fallen von WHM noch WH unter Hate Crime. Wenn das ernsthaft universell gemeint wäre.

  15. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/annalena-baerbock-gefaehrliche-verharmlosung-von-gewalt-gegen-frauen/

    „Eine gefährliche Verharmlosung von Gewalt gegen Frauen in Deutschland findet statt, wenn die Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Charlotte Alma Baerbock, in der Rubrik „Politik“ auf Seite 2 der Braunschweiger Zeitung vom 24. November im Interview erzählt, weder die Staatsangehörigkeit noch die Religionszugehörigkeit hätten einen Einfluss auf die Ursache dieser Gewalt gegen Frauen.“

    • „Die haben weiße Männer schon soweit entmenschlicht, das sie kein Mitleid mehr empfinden können.“

      Also, wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was man über den Fall schreibt, dann war der Typ ein selten dämlicher Trottel und hat sich einen Ehrenplatz in den Darwin-Awards verdient.

      Naja, er ist ja jetzt bei seinem Chef und kann sich direkt Instruktionen holen für den Fall einer Wiedergeburt 😛

      Dieser Fall ist ungeeignet, um feministische Doppelmoral offenzulegen.

      • Der Typ ist aber nicht weiß, sie denken das nur. Der war Chinese und ja seine Tat war dumm, aber wäre das ein Schwarzer gewesen, würden die gleichen Leute in komplett anderer Weise über den Fall schreiben. Aber sie halten ihn für weiß und deswegen ist er ein Unterdrücker der eingeborenen seine Ideologie aufzwingen will, weil Weiße sowas nun mal tun.

    • Der Fall liefert die ultimative Vorlage, wie SJW in Zukunft mit dem Fakt umgehen wollen, dass Asiaten noch erfolgreicher in Amerika sind als weiße: Die Asiaten sind einfach auch weiße.

      Narrativ gerettet.
      Es gibt keinen Rassismus gegen Asiaten, weil sie weiße sind.

      • Passend dazu heute in genderama:

        https://spectator.us/matter-portland/

        Ein Abs., Übers. gem. Genderama:
        „Warum habe ich, ein vietnamesisch-amerikanischer schwuler Journalist, diese Reaktion von einer selbsternannten antirassistischen Bewegung für soziale Gerechtigkeit erhalten?“

        Die Fotos im Beitrag zeigen eine wie üblich ausgesprochen hellhäutige Antifa. Selbst wenn die Gesichter verhüllt sind, lässt sich das problemlos feststellen.
        Ein Mob hellhäutiger Antifaschisten erklärt einer Asiatin, dass es keinen Rassismus gegen weiße gibt und sie Teil des Problems sei.
        Ganz großes Kino.
        Ich kann mir vorstellen, der SPin, dass Asiaten die besonders schlimmen weißen (weil ja erfolgreicher) sind, bei den rassistischen Antifanten eine große Zukunft hat.

        Sollte man in Zukunft ein Auge darauf haben.
        Uns stehen Proteste gegen Asiaten im Namen des Antirassismus ins Haus.
        Ich tippe, das ist nur eine Frage von wenigen Jahren bis dahin. Vielleicht schneller.

        • „Ich kann mir vorstellen, der SPin, dass Asiaten die besonders schlimmen weißen (weil ja erfolgreicher) sind, bei den rassistischen Antifanten eine große Zukunft hat.“

          Und danach folgen die erfolgreichen Schwarzen.
          So, wie es keine Geschlechterdualität gibt – außer, Du bist ein weißer Mann – so wird irgendwann von den feministischen SJW die Hautfarbe als Erfindung der Nazis (oder des Ku Klux Klans) entlarvt und Du bist ein WHM, wenn Du in der bürgerlichen Gesellschaft aufgestiegen bist.
          Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Oprah Winfrey auch in der Gruppe der WHM wiederfindet.

          • „Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich Oprah Winfrey auch in der Gruppe der WHM wiederfindet.“
            Natürlich nicht, solange sie politisch korrekt agiert.
            Aber wehe ihr, wenn sie mal was falsches sagen sollte.

            Morgen Freeman allerdings hat sich offenbar bereits als weißer entlarvt.

            Praktisch an der neuen Sichtweise ist auch, dass man sich nicht mehr damit begnügen muss, den Leuten „internalized racism“ vorwerfen zu müssen, denn damit wären sie ja immer noch Opfer ihrer eigenen Beschränktheit und insgesamt des Systems.
            Wenn „whiteness“ an sich bei Bedarf zum sozialen Konstrukt werden kann, dann sind die davon betroffenen keine Opfer mehr, sondern gleich vom prinzip her Böse. Damit kann man Sanktionen viel besser begründen.

  16. 50.000/4.000.000.000 = 0,00125%

    Und das zu Hause ist jetzt der gefährlichste Ort für Frauen. Man könnte es auch so ausdrücken das Frauen weltweit so gut wie keine Gefahr in der Öffentlich ausgesetzt werden und somit allgemein ziemlich sicher sind.

    Zu erwarten das keine Frau auf der ganzen Welt mehr getötet wird, ist abgefahren! Leute die sowas fordern werden niemals für eine gleichberechtigte Welt kämpfen, denn für sie sind Frauen einfach nicht fähig scheiße zu sein.

    • Es muss sich halt immer wieder dafür gerechtfertigt werden… die eigene Planstelle meine ich.

      Die USA machen 5% der Weltbevölkerung aus, aber wie eine Twitterer festgestellt hat grad mal 1,2% dieser Todesfälle im Haus. Dem gegenüber stehen mehrere 1000 Männer die jedes Jahr auf offener Strasse getötet werden.
      Es werden wahrscheinlich unter dem 1% in den US-Gefängnissen mehr jährlich mehr Männer eines frühen oder vorsätzlichen Todes sterben als Frauen an den Folgen von häuslicher Gewalt.

      Ich kann mich einfach nicht mehr über irgendeine dieser Zahlen aufregen, die arrogante Ignoranz die man auf der anderen Seite (bei den Idiologen) sieht läßt einen verzagen.

      Meine Gute-Nacht-Zigarre ruft 😦

  17. Falls hier noch nicht alle über das neue Streitthema #ThotAudit schmunzeln mussten…

    Geht grad rund auf Youtube zwischen Weißen Rittern, Extrem-Freier-Markt Propageten („Alle Steuern sind Diebstahl“) und Leuten, die – wenn es um Gamer und Thots geht – auf Seiten der Gamer stehen.

  18. Mal ein ganz ein anderes Thema, passt so wunderbar zum Blog und wird in der letzten Zeit auch etwas zu wenig beachtet meiner Meinung nach: Genetik.

    https://derstandard.at/2000092309475/Weltweit-erste-genomeditierte-Babys-in-China-geboren

    Weltweit erste genveränderte Babys angeblich bereits geboren
    Bei Zwillingsmädchen in China soll Gen ausgeschaltet worden sein. Heftige Kritik aus aller Welt.

    Hongkong/Wien – Aus China wird ein Durchbruch in der Humanmedizin gemeldet, der zugleich ein gewaltiger ethischer Dammbruch wäre: Laut Angaben des verantwortlichen Wissenschafters He Jiankui (Southern University of Science and Technology of China, SUSTech, in Shenzhen) kamen vor wenigen Wochen zwei Zwillingsmädchen zur Welt, deren Erbgut im Embryonalstadium verändert worden war. Konkret war bei Lulu und Nana mittels der „Gen-Schere“ CRISPR/Cas9 ein Gen ausgeschaltet worden, um so eine künftige Infektion mit HIV zu erschweren

    Vorausgesetzt die Meldung ist kein Hoax und es wurde tatsächlich mit bestem Wissen und Gewissen durchgeführt, was ich den Chinesen durchaus zutrauen würde, dann ist das tatsächlich ein Meilenstein.

    Während die Chinesen also wortwörtlich einen F.ck auf irgendwelche ethischen Standards geben und einfach machen um eben Menschen zu schützen, verharren die Europäer weiter wie angewurzelt an Ort und Stelle, heben zwar den moralischen Zeigefinger, denn darin sind sie ja bekanntlich die Besten, während die Welt um sie herum von Technologie zu Technologie strebt und sich gewissen Länder dann wundern, wieso sie als Wissenschaftsstandort nicht mehr in Frage kommen.

    • Das sind allein in den Gefängnissen 16 mehr als die 147 Frauen, die 2017 durch Beziehungsgewalt gestorben sind.
      Die 66 suizide ziehen wir ab, denn an denen sind die selbst schuld und wären nicht nötig gewesen, hätten sie mal gelernt, im Knast mehr über ihre Gefühle zu reden.
      Der Rest sind sowieso alles Monster, in dem Fall sogar verurteilte.

      Wir müssen mehr für Frauen tun.

      • aus dem FB-Posting:
        Wenn mich allerdings eine handvoll Grünschnäbel aufgrund eines vor Wochen geteilten, satirischen Posts (der lustigerweise sogar von einer Frau geliked wurde), den ich -nachdem diese lächerliche Farce langsam Fahrt aufnahm- daraufhin umgehend löschte

      • Es handelte sich wohl um ein Mem-Bild, auf dem „Choking is for beginners — hit her with a shoe“ o.ä. stand.

        In seiner Timeline befand sich dieses Bild direkt über einem Post, in dem er die BOH lobte, was, den SJWs zufolge, gar nicht gehe, da die Aussage den „Grundwerten der BOH widerspreche“.

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