83 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 190 (21.11.2018)

    • „Ob das wohl etwas damit zu tun hat das man über Männer nur als Täter und über Frauen nur als Opfer redet?“

      Keine Ahnung. Die sichtbaren Balken erlauben keinen anderen Schluss, als dass die Vermutung stimmt.

        • „Wie wärs denn einfach mal mit drauf klicken“

          Ich Dummchen hab auf den Verweis auf die Originalquelle geclickt. Mach ich gewohnheitsmäßig so, weil ne Info nicht besser wird, wenn sie zuvor durch diverse Hände/Interpretationen gegangen ist.
          Allein, da hab ich nach ner Viertelstunde nichts Verwertbares gefunden.
          Dann hab ich – auf Deinen nützlichen HInweis hin – nochmal auf die Twitter-Quelle geclickt – und siehe da, ich hab das fehlende Diagramm gefunden.

          Danke, großer Meister 😉

    • Wie würde wohl die Grafik aussehen, wenn zusätzlich auch zwischen Jungen und Mädchen und nicht nur Kindern und Erwachsenen unterschieden werden würde?

      • Wahrscheinlich ähnlich wie zwischen Männern und Frauen. Gibt ja dieses Experiment bei dem man ein Mädchen, einen Junge, eine Katze und ein Hund alleine im Park gelassen hat und dann beobachtete, wie lange es dauert bis jemand hilft.

        https://www.dailymail.co.uk/news/article-3749187/If-boy-girl-cat-dog-left-park-rescued-Social-experiment-shows-subject-people-responded-fastest-completely-ignored.html

        1. Mädchen (3:02min)
        2. Hund (4:36 min)
        3. Katze (10:36min)
        4. Junge (45:30min)

          • Und das Witzige ist, dass an diesem Scherz sogar sehr viel Wahrheit enthält, denn die Gesellschaft traut tatsächlich selbst kleinen Jungen viel eher zu, Eigenverantwortung übernehmen und Dinge ertragen zu können als erwachsene Frauen.

            Wenn z.B. eine 40 jährige Lehrerin mit einem 13 jährigen Schüler Sex hat, werden nur wenige vertreten, dass der Missbrauch gerade darin liegt, dass Kinder noch leicht beeinflussbar sind, insbesondere von Vertrauenspersonen innerhalb von Abhängigkeiten. Kaum jemand wird hier den Jungen als ein Opfer betrachten. Sehr viele gehen hier stattdessen davon aus (und dazu zähle ich mich auch selber), dass der Junge auch mit 13 Jahren schon ausreichend genug in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen. Und selbst, wenn er hinterher mit seiner Entscheidung nicht mehr glücklich sein sollte, würde man kein Mitleid mit ihm haben, sondern ihm vielmehr erklären, dass er nicht herumheulen soll und dann halt lernen müsse, die Folgen seiner eigenen Handlungen selber zu tragen bzw. vorher nachzudenken.
            Und so liest man dann in solchen Fällen in den Kommentaren kaum, dass hier ein Kind sexuell missbraucht wurde (176 StGB), sondern eher solche Sätze wie: „Welcher Junge träumt nicht mal, mit seiner Lehrerin Sex zu haben, er soll sich daher glücklich schätzen.“

            Achtet mal darauf, wenn die Lehrerin vom 13 jährigen schwanger wurde. Nicht wenige (selbst die Zeitungen selber) schreiben dann, dass die Lehrerin vom Jungen „geschwängert“ wurde. Die erwachsene Frau wird selbst in diesen Fällen immer noch als passives Puschelchen dargestellt, die die Handlungen des aktiven Jungen über sich ergehen lassen hat und der etwas passiert ist.

            Und jetzt stellt Euch einfach mal nur den exakt umgekehrten Fall vor. Also: Ein 40 jähriger Lehrer hat Sex mit einer 13 jährigen Schülerin und sie wird schwanger bzw. und bereut es erst einige Tage später.

            Die Gesellschaft betrachtet auch erwachsene Frauen als hilflose minderjährige Kinder, die für alles Hilfen benötigen. Von daher würde ich fast jede Wette eingehen, dass in dem Parkexperiment hilflos wirkende Frauen fast noch schneller als das hilflos wirkende Mädchen Hilfen angeboten bekommt, jedenfalls noch früher als die Katze.

        • Ich bin mal als Kind in einer mir fremden Stadt verloren gegangen.
          Vielleicht so im Alter von 6 Jahren.
          Ich bin in einer Passage vor einem (Spielwaren?) Schaufenster stehen geblieben, während die übrige Familie weitergelaufen ist (bei mehreren Kindern nicht so einfach, alle im Blick zu behalten), und auf einmal war ich allein.
          Ich kann heute natürlich nicht mehr sagen, wie lange es tatsächlich gedauert hat, bis mich eine Frau angesprochen hat, aber ich hatte mich ein deutliches Stück (50, 100 Meter?) vom ursprünglichen Schaufenster entfernt und stand heulend in der offenen Fußgängerzone – weshalb mich meine Familie, die mein abhanden kommen ziemlich schnell bemerkt hatten, mich beim zurückgehen eben auch nicht fanden.

          Die Frau versuchte dann aus mir heulendem Bündel heraus zu bekommen, wo ich denn zuletzt gewesen war, als ich verloren ging, und ging mit mir zu dem Schaufenster zurück, wo mir schon mein ältester Bruder entgegenkam, der dort Wache stand, während die andern alle am Suchen waren.
          Laut meiner Familie lag über eine Stunde dazwischen, bis sie mich wieder gefunden hatten – meine Eltern waren kurz davor, die Polizei zu verständigen.
          Da die Frau mich ziemlich zielstrebig nach dem Herkunftsplatz gefragt und zurückgebracht hat, kann vom Ansprechen bis zum wiederfinden meiner Familie wirklich nur wenige Minuten gelegen haben – entsprechend lange also muss ich lief ich heulend in der Gegend herumgelaufen sein, ohne dass jemand reagiert hatte.

        • Kleine Korrektur: der Junge wurde GAR NICHT gerettet. Nach 45 Min wurde das Experiment abgebrochen.

          Ich weiß nicht, wie ich reagiert hätte.
          Wenn Du als Mann ein Kind ansprichst, stehst Du schnell mit einem Bein im Knast, erst recht in den USA.
          Ich hoffe, ich hätte nen Cop auf den Jungen hingewiesen. Wenn allerdings keiner dagewesen wäre, …

  1. Thread

    • Hm-hm… man findet nicht wirklich viel, wenn man nach ihrer astrophysikalischen Arbeit sucht — keine Uni-Homepage, keine Publikationen, es sei denn, dies hier ist von ihr: https://arxiv.org/abs/1709.03999

      Fast alles, was Google über sie weiß, ist, dass sie zwei Rechner hat und ein Mann nach dem Grund hierfür fragte und deshalb schlimmer als Satan, Hitler und Cthulhu in einem ist!

      Meine These ist, dass es sich um einen eher ungeschickten Versuch handelte, mit ihr ins Gespräch zu kommen — sie ist ja ganz hübsch –, und sie reagierte, wie es unter Internet-Nerdinen des 21. Jahrhunderts üblich ist: Beleidigt und hysterisch.

    • Die interpretation ist nicht, dass Frauen als Chefs dazu neigen könnten, Männern das Leben zur Hölle zu machen. Kann nicht sein, Frauen sind gut.
      Die interpretation ist, dass „opposition männlicher untergebener frauen in Führungspositionen behindert“.

      Nehme einen Fakt, der Frauen betrifft, und interpretiere ihn so, dass er eine Unterdrückung von Frauen belegt.

      • Ja, die Interpretation der Ergebnisse ist schon sehr Einseitig. Das Argument das die Frauen in dem Sample einfach einen schlechten Job gemacht haben wird nicht in Betracht gezogen. Bei einer umgekehrten Konstellation (Frauen wechseln unter einem Direktor häufiger die Stelle) wäre die Schlussfolgerung doch gewesen das der Mann ein schlechter Boss ist.

        Letztlich hätten die Autoren mehr Arbeit reinstecken müssen um zu testen welche der konkurrierenden Hypothesen (Frau schlechter Boss vs. Mann opposition zu weibl. Führung) nun zutrifft oder ob es keine sinnvolle Schlussfolgerung gibt.

    • Ja, wobei:
      „Vor Gericht hätte Lela als Zeugin aussagen sollen, was die heute 17-jährige Schülerin aber verweigerte. Dem Richter schrieb sie, dass ihre Eltern nicht bestraft werden sollen. Auch deshalb wurden nur Bewährungsstrafen ausgesprochen.“

      Ob aus Angst vor ihrer Familie, vor der Öffentlichkeit beim Verfahren oder weshalb auch immer, sei mal dahingestellt.

      Zeigt aber schön die Dynamik und die Gewalt, die da teilweise in den Familien herrscht und wie schwer man die juristisch unterbinden kann.

      • „ich wurde gar nicht gefragt. “

        Doch, wurdest Du. Am Tag der Senatswahl. Wenn Du die Frage nach Deiner Wahlentscheidung mit einem Kreuzchen bei SPD,Grüne oder Linke beantwortet hast, gehörst Du zu den Entscheidern und Entscheider_*Innen.

    • Es gibt da noch Studien zu, das Eltern im Schnitt mehr mit Töchtern reden wie mit Söhnen, aber bestimmt ist diese feministische Erklärung die richtige!

  2. Der Petitionsausschuß hat, nach massiven Protesten, stellvertretend endlich eine der mittlerweile fast 60 unterschlagenen Petitionen gegen den Migrationspakt freigegeben, man kann sie hier mitzeichnen:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_11/_01/Petition_85565.nc.html

    Es kommt auch immer mehr zu den Hintergründen heraus:
    „Tatsächlich hatte die Bundesregierung offenbar von Anfang an die Federführung hinter den Kulissen der Paktschließung. Unter dem Vorsitz Deutschlands und Marokkos trafen sich Diplomaten, Politiker und diverse Interessengruppen 2017 und 2018 bei mehreren Veranstaltungen des „Global Forum on Migration and Development“. Das GFMD hat mit Hilfe des Außenministeriums das Marrakesch-Papier maßgeblich formuliert.“ – so Weimer.

    Und von Anfang an war geplant die Öffentlichkeit zu täuschen: Offiziell von Unverbindlichkeit zu sprechen, aber „einklagbare Verbindlichkeit“ festzuschreiben.

    https://philosophia-perennis.com/2018/11/21/diese-frau-ist-neben-merkel-fuer-den-un-migrationspakt-verantwortlich/

    Was wieder ein bezeichnendes Licht auf unsere Lügenmedien wirft, die das Spiel willig mitspielten.

    Und wie sie ist, unsere Frau an der Spitze: ein Manipulateur oberster Güte, sie hat vorgesorgt und für den Fall, dass der Migrationspakt nicht durchkommt, ein zweites Ei ins Nest gelegt:
    https://philosophia-perennis.com/2018/11/21/globaler-pakt-fuer-fluechtlinge-ist-schon-ein-weiterer-un-migrationspakt-im-anmarsch/
    Welcher m.W. ebenfalls im Dezember verabschiedet werden soll. Wohl wissend, dass es schwierig ist, gegen zwei Sachen gleichzeitig zu mobilisieren.

    Wir brauchen umbedingt mehr solche Frauen in der Politik!

    • Was mich ein wenig irritiert und kein gutes Bild auf die Seriösität des Staates wirft ist Folgendes:

      1. Gestern hakte die Petitionenseite total und war ständig nicht erreichbar. Suchte man bei Google nach Erklärungen dafür, fand man merkwürdigerweise viele Alteinträge und sah, dass die Bundestagsserver schon einmal von wenigen tausend Menschen quasi in die Knie gezwungen wurde und zwar ebenfalls zu einem Thema, welches nicht linientreu mit der Einheitsregierung mitmarschiert. Aber das ist sicherlich nur Zufall. Denn in dem besten Staat aller Zeiten ist funktionierende Technik ja auch Neuland und eine Petitionenseite eines so kleinen 3. Weltlandes kann ja auch nicht darauf vorbereitet sein, dass eine Petition auch viele Menschen ansprechen könnte.

      2. Heute scheint der Server hingegen keine besonderen Geschwindigkeitsprobleme zu haben, obwohl heute viel mehr Menschen gezeichnet haben. Blöd ist nur irgendwie, dass man kaum sagen kann, wieviele schon gezeichnet haben, da der Zähler bei jeder Aktualisierung der Seite wieder völlig andere Zahlen anzeigt. Vor ca. 2 Stunde (als ich guckte) waren die Zahlen erst bei ca. 26.000, dann Sekunden später nach Aktualisierung bei ca. 25.000, dann wieder Sekunden später bei ca. 24.000 und dann bei 28.000, um danach gleich wieder auf 24.000 Zeichner zu fallen.
      Seit der Hessenwahl wissen wir ja, dass in diesem Staat auch viel einfach nur geschätzt wird und vermutlich die Schätzgrundlagen zwischenzeitlich einfach immer mal wieder anders gewichtet werden.

      • Ich finde das wirklich peinlich. Auch, wenn es keine Absicht sein sollte, ist es bezeichnend.
        Erst versuchen die Politiker und Mainstreamseiten die Sache still und heimlich durchzubringen. Dann werden Petetionen vom Bundestag zunächst einfach mit fragwürdigen Begründungen nicht veröffentlicht. Als das zu peinlich wurde, hat man doch noch eine Petition zugelassen, die selbstverständlich erst dann endet, wenn die Merkelvasallen schon längst zugestimmt haben.
        Dann ist der Server ständig überlastet bzw. die Seite tot und das, obwohl im Frühjahr schon ähnliche Probleme (bei einer ähnlichen politisch ausgerichteten Petetion) auf der Seite auftauchte und man sich auch nicht mehr damit herausreden kann, dass das unerwartet wäre.

    • Aus
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article184010570/UN-Migrationspakt-Warum-Petitionen-bislang-nicht-veroeffentlicht-wurden.html

      „Eine politische Vorauswahl finde nicht statt. Ob eine Petition veröffentlicht werden könne, richte sich nur nach einem bürokratischen Regelwerk – den „Richtlinien für die Behandlung von öffentlichen Petitionen“. Laut diesen bleibt eine Petition unveröffentlicht, wenn sie „geeignet erscheint, den sozialen Frieden, die internationalen Beziehungen oder den interkulturellen Dialog zu belasten““

      Eine Meinung darüber, ob etwas „„geeignet erscheint, den sozialen Frieden, die internationalen Beziehungen oder den interkulturellen Dialog zu belasten“ ist natürlich nicht etwas, das politisch gefärbt sein kann und politische Vorauswahl bedingen könnte…

      Diese sogenannte „Richtlinie“ besagt letztlich: wir haben da drei Kriterien gefunden, die so subjektiv gehalten sind, dass wir alles damit abschmettern können, was uns nicht in den Kram passt.

      Wenn das geschehen um den Petitionsausschuss jetzt zu einer Art Skandal wird, dann sollte der Skandal in dieser sogenannten „Richtlinie“ bestehen. Die haben im Moment sogar noch die chuzpe, diese „Richtlinie“ selbst zu zitieren und deren Inhalt für eine Art Rechtfertigung zu halten, statt sie als den Skandal zu sehen, der sie eigentlich ist.

  3. https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/15-jaehrige-in-muenchen-wohl-von-sechs-maennern-vergewaltigt/

    „Falsch ist der Generalverdacht. Falsch daran ist, dass deutsche Söhne und ihre Freundeskreise hier gleichgestellt werden mit – ja, welchen Begriff wählt man hier, der ausreichend die maximale Abscheu vor dieser Klientel zum Ausdruck bringt? – das also Söhne von Eltern, die schon länger hier leben, von Kretschmann tatsächlich in einem Atemzug genannt werden mit solchen jungen Männern, die sich sowohl ihrer kulturellen, ihrer religiösen, ja sogar ihrer familiären wie geographischen Herkunft her mit ihren unsagbaren Taten als Unmenschen im echten Wortsinne entpuppt haben.“

    • Condé Nast hat gestern die Einstellung der Printausgabe von Glamour bekannt gegeben. Deren Leser fanden es anscheind nicht so toll, dass die Zeitschrift Linda Sarsour zur Woman of the Year 2017 gekürt hat.

  4. The first principle of Jordanetics is: Be mediocre.

    Nummer 1 in seiner Kategorie.

    Faires Review. Hat man ja sonst selten, wenn atheistische Moralrelativisten über Christen urteilen. 😉

      • @ only_me

        „Ob Jordan Peterson irgendwann auch ein ganzes Buch über Vox Day schreiben wird?“

        Nein, wird er nicht. Das würde nämlich bedeuten, dass Jordan Peterson längerfristig recherchieren müsste. Bei Jordan Peterson gibt es bekanntlich keine ernsthafte Recherche vor seinen „Kritiken“, Jordan Peterson setzt stattdessen auf Propagandalügen und manipulative Diskursstrategien. Würde Jordan Peterson auf dieser Grundlage ein Buch über Andersdenkende schreiben, könnte es von seinen Kritikern leicht auseinandergenommen werden, was sich für Jordan Peterson pragmatisch unvorteilhaft auswirken dürfte.

  5. Geschlechterverhältnisse im Rundfunk
    Frauen haben nur ein Drittel der Macht
    Der Verein ProQuote Medien zählt seit mehr als sechs Jahren den Frauenanteil in der Branche – nun speziell in den Fernseh- und Radioanstalten. Die Ergebnisse ernüchtern, nur zwei Sender erreichen Parität.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-maenner-dominieren-die-funkhaeuser-a-1239433.html

    Sorry, aber anhand der Inhalte im ÖR sehe ich die „Macht-Verhältnisse“ völlig anders…

  6. https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/erklaerbaer-versus-empoerung/

    „Angst vor dem Wirklichkeitstest

    Nicht die Bildungsministerin hat, wie in diesem Sinn der Grünen-Abgeordnete Sven Lehmann selbstgefällig polemisiert, „die letzten Jahrzehnte geschlafen“ und eine „hinterwäldlerische Haltung“, sondern ihre Kritiker selbst haben diese Haltung, weil sie keine Langzeitstudie wollen. Die Behauptung, es gebe Studien zur Genüge, ist schlicht aus der Luft gegriffen. Sie scheuen den Wirklichkeitstest einer Langzeitstudie.“

    Ja, da könnte schlimmstes zu Tage kommen.

  7. „Die Behauptung, es gebe Studien zur Genüge, ist schlicht aus der Luft gegriffen.“

    Das stimmt so nicht, es gibt tatsächlich eine Reihe von Studien, die größtenteils zu dem Ergebnis kommen, dass es Kindern in gleichgeschlechtlichen Beziehungen gut geht.
    Allerdings beruhen diese Studien meines Wissens fast ausschließlich auf Befragungen der Eltern und Kinder, wie z.B. diese:
    https://www.bmjv.de/SharedDocs/Archiv/Downloads/Forschungsbericht_Die_Lebenssituation_von_Kindern_in_gleichgeschlechtlichen_Lebenspartnerschaften.pdf?__blob=publicationFile&v=3
    Mal abgesehen davon, dass viele Studien aus einer bestimmten Richtung kommen dürften, halte ich es für wenig überraschend, dass Befragungen positiv ausgehen. Ob man davon zwingend eine Unbedenklichkeit ableiten kann und ob die Beteiligten, insbesondere auch die Kinder, etwaige Probleme überhaupt erkennen (wollen) würden, dürfte zweifelhaft sein.
    In dieser Studie
    https://aifs.gov.au/cfca/sites/default/files/cfca/pubs/papers/a145197/cfca18.pdf
    wird z.B. gleich in den „Key Messages“ u.a. mitgeteilt:
    Some researchers have concluded there are benefits for children raised by lesbian couples in that … sons display greater gender flexibility, and sons and daughter display more open-mindedness towards sexual, gender and family diversity
    Es hängt wahrscheinlich von der persönlichen Sichtweise ab, ob man dies als Erfolg oder eher als Problem ansieht.

    • Zusammen mit dem obigen Video über China besonders lustig.

      (Warum, wenn die ((())) so klug sind wie sonst keiner, muss eigentlich der Asiate am höchsten scoren?)

    • Die Beispiele der Republikaner haben schon eine deutlich bemühtere Qualität.
      Bei der NFL geht es darum seine Meinung in einer Situation hinten anzustellen.
      Das ist nicht keine Meinung haben zu dürfen.
      Black Lives Matter verdreht so gut wie jede Zahl mit der geworben wird und ganz nebenbei bemerkt, die mindestens fünf hinterrücks erschossenen Polizisten SIND ‚offensive‘.

  8. Heute auf Genderama:
    „In Großbritannien haben sich auch im polizeilich erfassten Hellfeld die Raten weiblicher und männlicher Opfer häuslicher Gewalt einander angenähert: 18,4 gegenüber 14,7 Prozent.“

    https://www.telegraph.co.uk/news/2018/11/22/growing-number-men-reporting-domestic-violence-police-ons-figures/

    Im Artikel:
    „Katie Ghose, Chief Executive of Women’s Aid, said it was shocking that police made only 38 arrests per 100 domestic abuse-related crimes recorded.“
    Im Absatz davor und dahinter geht es darum, dass klagen z.t. zurückgezogen werden und wie schwer es für Frauen (nicht etwa für Opfer) sei, sowas zu melden.

    Grade zum Schluss wird also wieder der Fokus auf die armen Frauen gerichtet.
    Dabei hätte mich brennend interessiert, wie eigentlich das Geschlechterverhältnis bei den 38 tatsächlichen arrests liegt – ich nehme mal mutig an, dass höchstens 2 davon Frauen waren – vielleicht auch gar keine.
    Ich vermute daher, dass demzufolge so zwischen 64% bis 68% der als gewalttätig betrachteten Männer verhaftet wurden, aber nur maximal 5% der Frauen.

    Ein solches Verhältnis entspräche einigen gepflogenheiten, die in diversen Statistiken sichtbar geworden sind, die ich aber grade nicht zur Hand habe und nicht nachrecherchieren mag/kann.

    Deshalb gehe ich von etwa solchen Zahlen aus, so lange mir niemand andere zahlen liefert.
    Die Darstellung, die „irgendwie“ mal wieder suggeriert, dass Frauen zu wenig geholfen/ geglaubt wird, wenn sie bei häuslicher Gewalt Hilfe holen, weil „nur“ 38% der Täter verhaftet wird, halte ich für eine mehr oder weniger bewusste irreführung.
    Ich gehe davon aus, dass die Zahl v.a. dadurch zu Stande kommt, das Männer im Fall, wo sie als Täter gelten, meistens verhaftet werden (2/3), Frauen dagegen nicht.

  9. Ooops

    Facebook wird von der mit Abstand schwersten Krise in seiner Unternehmensgeschichte immer tiefer in den Abgrund gerissen: An der Wall Street ist die Aktie inzwischen in den freien Fall übergangenen und auf den tiefsten Stand seit Anfang 2017 abgestürzt. Nach einem Bericht des Wall Street Journal wird zudem immer klarer, dass der nur noch viertwertvollste Internetkonzern der Welt unter einer Führungskrise leidet: Konzernchef Mark Zuckerberg gibt COO Sheryl Sandberg die Schuld an der Misere

    Am Wochenende wurden über Facebooks Krisenjahr Stimmen von Branchenexperten laut, die offen den Rückzug der 49-Jährigen forderten. “Sheryl Sandberg sollte ersetzt werden. Sie ist komplett entbehrlich”, findet etwa Management-Guru Jeffrey Sonnenfeld von der Yale University.
    .

  10. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/beziehungsgewalt-gefaehrliche-orte-kolumne-a-1240033.html

    „Ebenfalls neu hinzugerechnet ist „Verletzung der Unterhaltspflicht“ (§170 StGB, 5550 Fälle). Dieses Delikt, das im pflichtwidrigen Nichtzahlen von Geld besteht, läuft in Pressetexten unter der schönen Bezeichnung „ökonomische Gewalt“ und ist auf diese Weise geeignet, die mediale „Gewalt“-Diskussion als Ganze ad absurdum zu führen. Denn wenn das Nichtzahlen von Unterhalt „Gewalt“ sein soll, dann ist es jeder Diebstahl oder Betrug ebenfalls, und auch die Steuerhinterziehung oder das Nichtzahlen von Miete, Lohn oder Darlehensschulden.“

    Der ganze Artikel von Ex-BGH-Richter Fischer ist lesenswert.

    • Das ist echt lächerlich. Und jemanden zur Arbeit schicken und ihn dann das Geld abnehmen, ohne ihm dafür irgendeine Gegenleistung zu geben, ist aber sicherlich keine Gewalt.

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