„Der feministische Einfluss auf die Bundeswehr ist groß“

Ein Interview mit der Präsidentin der Bundeswehruniversität bietet erstaunliche Einblicke:

WELT: Frau Niehuss, hat sich die Bundeswehr durch die Öffnung für Frauen seit dem Jahr 2001 verändert?

Merith Niehuss: Absolut. Vergessen Sie nicht, dass die Frauen sich die Zulassung zum Dienst erst erklagen mussten. Innerhalb der Bundeswehr kam seitdem eine große Lockerheit im Umgang miteinander. Die rein männliche Atmosphäre ist zu einer lockeren, zivilen Atmosphäre geworden. Ich kann es nur anhand der Universität beurteilen. Bei uns sind die Frauen in den Seminaren ein wichtiger Faktor für gelassene Kommunikation.

Das kann ich mir durchaus vorstellen, man wird lockerer wenn Frauen dabei sind. Allerdings dürfte Frauen eben bei den wenigsten Kampfeinheiten dabei sein, so dass man bezweifeln darf, dass sich die Lockerheit auch dahin überträgt.
Die andere Frage wäre, ob dort eine Lockerheit überhaupt immer erwünscht ist. Immerhin ist ja die Bundeswehr keine normale Gesellschaft, sie soll Leute ausbilden Aufträge zu erfüllen, bei denen es um das Töten von Menschen geht.

Niehuss: Die Atmosphäre war männlicher geprägt. Sie müssen sich die Offiziere so vorstellen: Sie sind nach dem Abitur in die Bundeswehr gekommen und leben dort schon in ihren Truppenverbänden zusammen. Sie kennen sich bereits von den Offiziersschulen. Sie kommen hier als Gruppen an. Manchmal studieren sie sogar das Gleiche. Diese Gruppenbildung rein männlicher Art ist durchbrochen worden durch die Frauen.

„Männlich geprägt“ sagt ja erst einmal wenig aus. Überhaupt kommt mir eine Leiterin einer Bundeswehrinstitution, die etwas gegen eine männlich geprägte Atmosphäre hat, merkwürdig vor. Der Großteil der Bundeswehr ist ja nun einmal männlich und der wichtigste Teil, die eigentliche kämpfende Truppe, ist noch weniger mit Frauen besetzt.

WELT: Gibt es weniger Härte im Umgang?

Niehuss: Die Bundeswehr ist hierarchisch geprägt. Das muss eine Armee sein, die Bundeswehr ist im Vergleich zu anderen Armeen aber weniger hierarchisch. Es gibt eine große Durchlässigkeit. Vor allem im Kommunikationsstil unterscheidet sich die Bundeswehr von anderen Armeen.

Wenn hier ein General über den Campus geht, kann er ganz normal einen Soldaten ansprechen, und der fällt nicht vor Schreck um. Das ist in anderen Armeen in Europa anders. Die Bundeswehr war noch nie so hierarchisch, dass man davor Angst haben musste. Die Frauen haben eben gefehlt.

Ich glaube da fehlt ihr vielleicht etwas die Erfahrung aus den Kasernen. Klar, an den Unis ist alles ziviler. Das war schon bei meinem Lehrgang für den Panzerführerschein so. Ein wesentlich zivilerer Umgangston. Alles wurde nicht so ernst genommen.

Hingegen war es einer der Totsünden eines Wachdienstes (Kontrolle der Zutrittsberechtigung zu der Kaserne) den General nicht zu erkennen oder ihn nach seinem Bundeswehrausweis zu fragen.

Etwas unverständlich finde ich den Absatz “ Die Bundeswehr war noch nie so hierarchisch, dass man davor Angst haben musste. Die Frauen haben eben gefehlt.“

Was soll das bedeuten? Sonst wäre es hierarchischer gewesen? Sonst macht es irgendwie keinen Sinn.

WELT: Welchen Einfluss hatten feministische Bewegungen auf die Öffnung der Bundeswehr ?

Niehuss: Der Einfluss ist groß. Die Bundeswehr folgt hier aber einem gesellschaftlichen Trend. Sie geht hier nicht voran. Vergessen Sie nicht, es gibt diverse Horte von Männlichkeit in dieser Gesellschaft. Denken Sie an Kirchen, denken Sie an Leistungssport, der nach Geschlechtern getrennt ist. Frauenfußball guckt man mal, Männerfußball ist aber der interessantere Sport.

Was sind denn das für Aussagen einer Präsidentin einer Bundeswehruni? Horte von Männlichkeit, unterrichtet die dort Gender Studies? ich habe es gleich mal nachgeschlagen:

Niehuss wurde als erstes von zwei Kindern eines Journalisten und einer Hausfrau in Bielefeld geboren. Sie verlebte die ersten Jahre in Westfalen bevor die Familie nach München zog. Dort besuchte sie ab 1964 das Luisengymnasium.

Nach dem Abitur studierte sie Geschichte (M.A.), Anglistik und Soziologie (Diplom) in Regensburg und München. 1982 wurde sie bei Gerhard A. Ritter an der LMU München mit der Dissertation Arbeiterschaft in Krieg und Inflation: soziale Schichtung und Lage der Arbeiter in Augsburg und Linz 1910 bis 1925 zum Dr. phil. promoviert. 1993 habilitierte sie sich dort. Ihre Habilitationsschrift hatte das Thema Familie, Frau und Gesellschaft. Studien zur Strukturgeschichte der Familie in Westdeutschland und war ein Projekt der VolkswagenStiftung. 1994 erhielt Niehuss ein Heisenberg-Stipendium und vertrat den Lehrstuhl für deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität der Bundeswehr München. Zwei Jahre später folgte sie dem Ruf, den Lehrstuhl als Professorin zu übernehmen. Die Forschungsschwerpunkte von Niehuss liegen im Bereich der Sozialgeschichte und der Gender-Forschung. Sie ist Autorin, Mitautorin und Herausgeberin mehrerer Bücher.

Die Leiterin der Bundeswehruni forscht zu Gender. Irgendwie pervers.

Die Bundeswehr ist durch die Frauen aber zwei Schritte weiter gegangen: Nicht nur die Frauen und die Gleichstellungsfrage haben Eingang gefunden, sondern zugleich auch die Diversity-Frage. Damit ist die Bundeswehr dem Rest der Gesellschaft wieder voraus, wo diese Frage nicht diskutiert wird.

Diversity, etwa Homosexualität oder Transgender oder andere Konzessionen wie Behinderungen, wird in vielen Institutionen nicht diskutiert und verfolgt als Thema. Homosexualität ist im Leistungssport tabu, ein absolutes Tabu. In der Bundeswehr nicht mehr.

Es ging ja schon der Witz um, dass der Verteidigungsministerin die Aufrüstung der Panzerfilter auf solche, die auch Schwangeren das Kriegsführen gefahrlos erlaubt, die oberste Priorität war. Und das bei einer Bundeswehr, die ansonsten eher einen schlechten Zustand hat.

WELT: Stichwort gläserne Decke – wie sehen die Aufstiegschancen für Frauen in der Bundeswehr aus?

Niehuss: Da muss ich jetzt rechnen. Frauen, die seit 2001 in der Bundeswehr sind, die können noch nicht im Generalsrang sein. Das ist zeitlich gar nicht möglich. Die, die jetzt in der Generalsebene sind, sind früher schon reingekommen.

Deswegen findet man Frauen im Bereich der Medizin und Pharmazie, wo sie eben traditionell schon stark vertreten waren. In der Luftwaffe findet man wenige. Da sind sie vom Karrieremuster her noch nicht angekommen.

Der Aufstieg von Frauen wird völlig gleichrangig behandelt. Von einer Benachteiligung kann keinesfalls die Rede sein. Eher davon, dass man sich für eine Frau entscheidet bei gleicher Befähigung der Kandidaten.

Frauen sind im Sanitätsdienst sicherlich gut angekommen. Und sicherlich auch in der Verwaltung. Die anderen Ebenen dürften da weitaus schwieriger sein. Auch interessant: „Da sind sie vom Karrieremuster her noch nicht angekommen“. Was soll das heißen? Es passt natürlich gut dazu, dass Piloten etc üblicherweise ein gutes räumliches Denken haben müssen, welches im Schnitt bei Frauen schwächer ausgeprägt ist.

WELT: Wieso studieren Frauen bei Ihnen an der Universität eher Erziehungswissenschaften anstatt Physik oder Ingenieurwissenschaften?

Niehuss: Es sind immer noch die weiblich geprägten Berufe. Und es ist immer noch die Angst davor, in männliche Domänen vorzudringen. Das beginnt ganz früh. Die Kindergärten und die Schulen müssen mehr machen. Das ist das alte gesellschaftliche Problem, das wir haben.

Oder es passt eben besser zu den Vorlieben und Interessen der Geschlechter. Sie scheint die Gesellschaft umbauen zu wollen.

WELT: Sollten Kindergärten und Schulen ein anderes Frauenbild vermitteln, damit auch Frauen sich später Naturwissenschaften zutrauen?

Niehuss: So sehe ich das. Diese Berufe könnten diese eingefahrenen Frauen-Männer-Aufteilungen mal auflösen. Aber wenn Sie sich heute einmal eine Spielwarenabteilung angucken, dann haben Sie schon eine Abteilung in Rosa für Mädchen und in Hellblau für Jungs. Das ist ja furchtbar. Das fängt auch da schon an. Der Junge spielt mit dem Spielzeugsoldaten, das Mädchen mit der Puppe. Ist es andersherum, werden die Eltern alarmiert.

Ob jemand, der so gar nicht bereit ist, mal über den Tellerrand seines Fachs zu schauen und der so klassisch feministische Ansätze bezüglich der Geschlechterrollen hat, wirklich für eine Bundeswehruni geeignet ist? Sollte man da nicht zumindest eine etwas positivere Einstellung gegenüber einer Männergesellschaft haben?

Vielleicht macht sie ihren Job ja sehr gut. Aber eine Präsidentin mit einem so kritischen Verhältnis zu „Männerbündnissen“ scheint mir etwas als jemand, der nicht zu einer solchen Uni passt.

 

vgl auch

97 Gedanken zu “„Der feministische Einfluss auf die Bundeswehr ist groß“

    • Diese Abwicklungsfachkraft einer ehemaligen Uni spricht ja deutliche Worte:
      „Die Bundeswehr war noch nie so hierarchisch, dass man davor Angst haben musste“

      Is klar, nä? Ein Land, das Atomwaffen-U-Boote voll funktionstüchtig und praktisch einsatzbereit an einen faschistischen Apartheidsstaat verschenkt, aber selbst 6 Stück davon in abgespeckt und funktionsunfähig im Hafen herumdümpeln lässt, deren neueste HIGHTECH-Fregatte nicht mal wirklich schwimmt, wo die Kriegsministerin bei Winterdrohgebärden an der russischen Grenze andere Armeen um ein gepumptes Kontingent an Soldaten anbetteln muß, weil sie nicht genug warme Unterwäsche mitgeben kann, ist wahrlich nicht sonderlich angsteinflößend.
      Hey, warum nicht gleich die Standartmun. gegen Knallerbsen austauschen?

      Und ’ne perverse Kinderhasserin isse auch noch:
      „Die Kindergärten und die Schulen müssen mehr machen.“
      Nennt sich dann „Volkserziehung“ und war bei Hitler, Kim Il Sung, Honecker äußert beliebte Methodik gegen diese pösen Familien.

      Und nu stellt se die Ex-BW-Uni auf Geisterfächer um, damit da ja kein Wissen erarbeitet werden kann.

      Wo lässt die … äh … denken?

  1. Dann sollten sich die Damen doch vordringlich um die Gleichberechtigung bei der Wehrpflicht kümmern, die ist zwar derzeit ausgesetzt, im Ernstfall sollte dann doch sofort sichergestellt werden das es mit mehr Lockerheit die Kugeln auf dem Kriegsfeld gefangen werden.

    • Andreas,

      das siehst Du nicht konsequent genug.

      Um eine lockerere, zivilere Atmosphäre bei der Bundeswehr zu schaffen, männliche Gruppenbildung und männliche Domänen zu durchbrechen, Mädchen aus der Rosafalle zu befreien und für technische Berufe zu begeistern, ist es dringend nötig, eine Wehrpflicht nur für Frauen einzuführen ihnen ein obligatorisches Girls‘ Year bei der Bundeswehr zu ermöglichen.

      SCNR

      B20

    • Das wird niemals passieren. Wenn es drauf ankommt werden die Damen sich schön zurückziehen, und die Männer werden schlicht zwangsversteigert.

      Wenn’s drauf ankommt das die Gesellschaft überlebt ist es mit dem Puppenhaus-Feminismus sehr sehr schnell vorbei.

  2. In der Schweiz studieren 90% Frauen Veterinnärmediizin! Offenbar trauen sich Männer überhaupt nicht mehr in dieses Studium, weil er inzwischen so weiblich geprägt ist. Da sollte man wirklich schon im Kindergarten gegensteuern, dass diese weibliche Dominanz bei der Veterinärmedizin durchbrochen wird. Puhhh, diese Frau ist so ideologisch verblendet, dass es beinahe schon weh tut.

    • In Deutschland sind inzwischen 60 % der Studienanfänger in Humanmedizin weiblich. Ärztefunktionäre beklagen, dass es den Ärztemangel auch deswegen gibt, weil viel Frauen später im Arztberuf nur einen Teilzeitjob ausüben. In der Tiermedizin – auch in Deutschland Frauenüberschuss – ist es so, dass Frauen sich überwiegend auf Kleintiere (Haustiere) spezialisieren, Folge: Es herrscht Mangel bei Großtieren (landwirtschaftlichen Nutztiere). Für die berufliche „work balance“ sind natürlich Kleintiere angenehmer, die kommen in die Praxis, bei Großtieren muss man raus, auch nachts, z.B. bei einer schwierigen Geburt. Aber: Nach (hier fiktiver) Lesart der Feministinnen: Es gibt „gläserne Decken“ und männliche Seilschaften, die verhindern, dass Frauen sich um Großtiere kümmern 🙂

    • @El_Mocho:

      Die deutsche Wikipedia ist zu dem Thema durchaus aufschlußreich: auch dort wird im Wesentlichen vermieden, Frauen denselben Gefahren auszusetzen wie Männer – nur im Unabhängigkeitskrieg 1947-49 war das offenbar anders. Die englische Wikipedia erwähnt zusätzlich noch das Caracal-Bataillon in einem eigenen Artikel, »one of the three fully combat units (alongside the ‚Lions of Jordan Battalion‘ and the ‚Cheetah Battalion‘) in the Israeli military that is composed of both male and female soldiers. (…) As of 2009, approximately 70% of the battalion was female.«. Also Kampfeinsatz nur für die Frauen, die das unbedingt so haben wollen, nicht als allgemeine Verpflichtung.

  3. Wie seht ihr Männer denn gemischte Kampftruppen? Ich bin da sehr skeptisch.
    Ich wäre mit 18 nach dem Abi gerne zur Bundeswehr gegangen. Mein Vater (ehemaliger NVA-Offizier) ist mir reingegrätscht „des nix für Weiber“. Ich bin dann in eine völlig andere Richtung gegangen, auch gut. Manchmal hadere ich damit, bin immer noch u35 und ziemlich fit, jetzt habe ich aber zuviele Kinder und viel zu lange Haare, obwohl ich gerne wenigstens Grundwehrausbildung gemacht hätte.
    (Naja. Ohne Mampf kein Kampf, jetzt halt Küchendienst, hahaha.)

    • Ich hoffe für meine Söhne, dass Sie in Ihren Lebzeiten nicht für einen Konflikt Ihren Kopf hinhalten müssen.
      Krieg ist keine Spassveranstaltung und wird es nie werden, der letzte in unserer Region ist wohl schon zu lange her und die Erinnerungen jener die Heimkehrten schon zu lange her.

      • Ja, ich weiß, da ist richtig. Ich bin mir dessen bewusst und mittlerweile ja auch drölfzig Jahre älter und ein bisschen weiser (und meinem Vater dankbar für sein Machtwort.)
        Deswegen schrieb jch „Grundausbildung“, wobei man sich mittlerweile alle Basics auch anders aneignen kann.
        Und ja, wir sind mittlerweile eine Generation, die das vielleicht eher mit einer gewissen Gänsehautfaszination sieht, statt die brachiale Realität dahinter zu begreifen.

        • Meine Oma hat beide Weltkriege erlebt, wenn Sie davon berichtet hat gab es nichts was mit Faszination beschrieben werden könnte.
          Die Geschichten von Opa, Onkeln und Schwiegervater mit Fronterfahrung waren selbst in der extrem gefilterten Version schwer zu ertragen.

          • Ich meine das Gefühl, was man hat, wenn man zB „Im Westen nichts Neues“ liest oder ähnliche Lektüre.
            Du verstehst mich schon.
            Ich meine das nicht im Sinne von „Glorifizierung“.
            Meine Großeltern haben nur wenig erzählt, die waren da noch halbverhungerte Kinder, u.a. auf der Flucht.
            Und der Urgroßvater, der aus Russland zurück kam, der hat nie wieder was gesagt.

          • Ich glaube ich weis was Du meinst, wahrscheinlich habe ich die Lektüre nie so „unbefangen“ lesen können.
            Ja, auch die die Geschwiegen haben, haben doch eine Geschichte erzählt.

          • Klar ist Krieg Scheiße.
            Aber wenn es einen gibt ( und der „Westen“ ist da z.Zt. regelrecht geil drauf ), dann hat man besser beinharte Typen vorne, als Gendatröten und „diverse“ Teddywurfmaschinen.

    • „Wie seht ihr Männer denn gemischte Kampftruppen?“

      Solange Frauen die gleichen Anforderungen erfüllen, die auch an Männer gestellt werden, ist das doch kein Problem. Da diese Anforderungen aber für Frauen nach unten angepasst werden, haben sie in einer kämpfenden Truppe nichts zu suchen und sind eine Gefahr für die echten Soldaten.
      Das gilt m.M.n. auch für Polizei und Feuerwehr. Überall dort, wo körperlicher Einsatz gefragt ist, schwächen Frauen den Verband. Der Spruch mit der Kette und dem schwächsten Glied (Hihi) kommt nicht von Ungefähr.
      Leute wie Dein Vater, die diese Wahrheiten auch laut aussprechen, sind leider selten geworden, da solche Äußerungen nicht allzu karrieredienlich sind. Da hält man also lieber die Klappe und sieht zu, wie der Karren an die Wand fährt.

    • Ich bin gegen gemischte Sexualität, also auch gegen gemischte Kampftruppen 😁
      Heteros haben zuerst zu beweisen, dass sie alle Kameraden im Feld gleich behandeln und sich nicht von Möpsen blenden lassen.

      • Ich habe gerade darüber nachgedacht, ob es Heteros gibt, die absichtlich danebenschießen würden, wenn der Adeptus Sororitas auf sie zustürmt:


        (Never call them Bolter B… BLAM!)

        Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass: nein, die würden nicht danebenschießen. Selbsterhaltung schaltet sogar den Sexualtrieb auf standby.

        Wird also nix mit deiner komplett schwul-asexuellen Armee! 🙂

        Ich war übrigens Zivi. Was, wenn ich bei der Truppe gewesen wäre, und meine Einheit hätte eine hübsche Kommandantin gehabt? Nun, sagen wir es so: Ich wäre ein noch tausendmal besserer Soldat geworden als Schwejk!

        • Curiepolis,

          ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass: nein, die würden nicht danebenschießen.

          da wäre ich nicht so sicher. Die Tötungshemmung war in diesem Blog schon mal Thema; irgendjemand hatte damals auch ein sehr interessantes YouTube-Video verlinkt, in dem nicht nur dargestellt wurde, daß der Großteil der Soldaten in Vietnam absichtlich danebengeschossen hat (IIRC wurde gesagt, selbst wenn der Feind –auch ein WHM oder ähnliches Monster– direkt auf einen zustürmt, würde man eher versuchen, ihn durch wildes Herumballern und Schreien abzuschrecken) und welche Methoden heute genutzt werden, um Soldaten die Tötungshemmung gezielt abzutrainieren.

          Was, wenn ich bei der Truppe gewesen wäre, und meine Einheit hätte eine hübsche Kommandantin gehabt? Nun, sagen wir es so: Ich wäre ein noch tausendmal besserer Soldat geworden als Schwejk!

          Noch ein Artikel, den ich mal gelesen habe, aber gerade nicht mehr wiederfinde:
          In der israelischen Armee soll es eine spezielle Einheit für negativ aufgefallene Wehrpflichtige geben, wo alle Vorgesetzten junge Frauen sind. Ob in dem Artikel allerdings gesagt wurde, ob damit positive oder negative psychologische Effekte erzielt werden sollen, weiß ich leider nicht mehr. Ich kann mir beides vorstellen, traue dem Militär aber immer das Schlimmste zu.

          B20

    • „Wie seht ihr Männer denn gemischte Kampftruppen? Ich bin da sehr skeptisch.“

      Ich auch.
      Meine Erfahrung ist, dass Frauen in Extremsituationen ausfallen und sich auf das Muster „Hilfsbedürftigkeit“ zurückziehen. Sie sind nicht ausreichend stressresistent, wenn’s um Leben und Tod geht.
      Das MUSS nicht so sein, aber in einem Gefecht möchte ich mich schon auf meine Nachbarn verlassen können, wenn mir die Kugeln um die Ohren pfeifen. Ich glaub, einem Angreifer kann gar nichts Besseres passieren, als eine panisch kreischend herumlaufende Frau unter den Verteidigern, die die Verteidigungslinie durcheinander bringt.

      „Manchmal hadere ich damit, bin immer noch u35 und ziemlich fit, jetzt habe ich aber zuviele Kinder und viel zu lange Haare, obwohl ich gerne wenigstens Grundwehrausbildung gemacht hätte.“

      Sport kannst Du auch ohne Bundeswehr treiben, soweit ich weiß. Wenn ich an meine Grundausbildung zurückdenke, dann kann ich mich eigentlich an nichts erinnern, was ich dort Nützliches gelernt hätte.
      Was vermisst Du, was Du nicht auch im zivilen Leben hättest machen können?
      Im Dreck wühlen?
      Nachts im Winter im Erdloch frieren?
      Na gut, mit dem Schnellfeuergewehr auf 300 m entfernte Pappmännchen schießen, das kann man in D wirklich nicht außerhalb dieser Insitution. Aber dann wäre es immer noch billiger, sich diesen Traum im Rahmen eines Urlaubs in den USA zu erfüllen.

      • Das meine ich.
        Es gibt dort nichts, was es nicht auch anderswo gibt.
        Im Dreck wühle ich genug, das macht mich froh.
        Schießsport gucke ich mir grad aus der Ferne bei den Männern der Familie an, naja, …
        Und wenn ich ganz rappelig bin auf Erde & Wald, latschen wir halt wieder paar Tage durchs Gelände und pennen draußen. Danach ist es schön, auch wieder heimzugehen.
        Bis jetzt hatten wir noch keine anderen Frauen dabei, ich kann also nicht sagen, wie die sich verhalten.
        Es will immer keine mit. 🙂
        Aber ich mag auch nicht die gaaaaanze Zeit vollgequatscht werden.

        Aber als sehr junger Mensch sieht man das alles als großes Abenteuer und ich finde, das Marketing der BW spielt auch genau damit.

        Und die Dynamiken von Männerbünden bleiben Frauen verschlossen und das ist auch gut so.

    • Ich war 2003 zur AGA in einem gemischten Zug. (als Wessi im ehemaligen NVA Gebiet)
      Ist Kappes.
      Für die Mädels super, bestimmt besser als Haare zu schneiden oder putzen.
      Zu mehr langte es dann aber auch intellektuell ehrlich gesagt nicht.
      Für die Truppe? Eher nicht so super.
      Wenn du mit u35 morgens 15 Liegestütz hinbekommst bist doppelt so fit wie 2/3 der 16-20 jährigen „Soldatinnen“ die ich dort kennen lernen durfte.

      Über den Daumen gepeilt würde ich sagen, die Mädchen waren Nieten.
      Körperlich untauglich und an Dreisätzen scheiternd.

      Dafür natürlich, weil freiwillig, direkt voller Sold, wohingegen die erwartbar normalfähigen Wehrdienstleistenden mit einem knappen Drittel abgespeist wurden.

      Also ein klassischer Feminismus.

      • Ich habe als Teenie Kampfsport trainiert in einer reinen Jungsgruppe, das war eine gute Schule.
        Wer labert, musste runter und 30 Liegestütze stanzen, während die anderen gezählt haben.
        Ob’s das heute noch gibt?
        Dort habe ich auch den Mann kennen gelernt, dann aber mit dem Training aufgehört.
        15 schaffe ich noch 😉

        • „Ob’s das heute noch gibt?“

          Ich war vor kurzem in einer Kampfsportschule, die zum Aufwärmen 800 Hampelmänner gemacht haben. Danach ging das Training dann richtig los. 10 Liegestütze für dieses oder jenes waren selbstverständlich.

          Es war eins der ersten Male, dass ich ernsthaft: „I am too old for this shit“ gedacht hab.

          Frauenanteil übrigens vielleicht 5%

  4. Akif Pirincci hat zu den Ergüssen der Dame mit dem gebotenen Sarkasmus alles gesagt. Heute wird im Bundestag der Haushalt für diesen funktionsunfähigen Apparat namens Bundeswehr behandelt. Noch mehr Geld für den Wahnsinn bei dem nichts fährt, nichts fliegt, nichts schwimmt und nichts schießt. Aber Umstandsuniformen und Panzer für Schwangere. Eine Unternehmensberaterin, die sich bereits verpisst hat, eine immerwährende Verteidigungsministerin und solch eine Generalin der BW- Hochschule, da hast du keine Worte mehr.

  5. Das kann ich mir durchaus vorstellen, man wird lockerer wenn Frauen dabei sind.

    Kann ich mir nicht. Gerade in Zeiten von metoo müssen Männer ja vorsichtig sein, was sie sagen. Ein verunglücktes bzw. unerwünschtes Kompliment wird ja gleich zur sexuellen Belästigung hochstilisiert.
    Richtig gute und derbe „Männerwitze“ wird man vermutlich auch nicht zu hören bekommen, wenn weibliches Publikum anwesend ist. Es könnte ja sexistisch sein.

    Und letztendlich ist zumindest die Wahrscheinlichkeit groß, dass unter den Männern ein Balzverhalten beginnt, weil die meisten fortpflanzungsfähigen Männer nunmal um eine potentielle Partnerin/Mutter buhlen. Die typische Lockerheit reiner Männerrunden ist spätestens dann weg.

    Innerhalb der Bundeswehr kam seitdem eine große Lockerheit im Umgang miteinander. Die rein männliche Atmosphäre ist zu einer lockeren, zivilen Atmosphäre geworden.

    Was insbesondere in einem Kriegseinsatz sicherlich nicht nur positive Auswirkungen haben dürfte.
    Aber vielleicht ist zumindest hier bei der Bundeswehr die Welt zumindest noch in Teilen in Ordnung. Ich hoffe zumindest, dass eine zu starke Benachteiligung von Männern bei der Dienstausübung auffallen und zu Protesten führen würde.

    Vergessen Sie nicht, dass die Frauen sich die Zulassung zum Dienst erst erklagen mussten.

    Und dabei beachten Sie dann bitte, dass Frauen sich das Recht, nicht die Pflicht erklagt haben.
    Das nenne ich doch mal bezeichnend für den (modernen) Feminismus.

    • „Männerwitze“ wird man vermutlich auch nicht zu hören bekommen, wenn weibliches Publikum anwesend ist. Es könnte ja sexistisch sein.“

      Das ist das nächste Problem. Derbe Witze gehören unter Männern zum Wesen um untereinander Vertrauen und Intimität aufzubauen. Die Anwesenheit von Frauen verhindert das, weil sie die Konkurrenz unter Männern um Sexualität fördert.

    • Wenn es etwas unruhiger wird werden die Damen sich schon wieder in die warme Küche zurückziehen. („Back to the kitchen“ ist übrigens eine Aufforderung dazu in Sicherheit zu gehen, verstehen die nur heute nicht mehr)

      Wäre nicht das erste mal in der Geschichte der Menschheit. Ist in Rom und im Osmanischen Reich auch schon passiert, zumindest die Osmanen haben ihren „Feminismus“ überstanden und noch gute 300 Jahre existiert.

  6. Empfehle dieses Buch: https://www.amazon.de/Tribe-verlorene-Wissen-Gemeinschaft-Menschlichkeit/dp/3896675877 bzw. https://www.amazon.de/Tribe-Homecoming-Belonging-Sebastian-Junger/dp/0008168180/ref=pd_lpo_sbs_14_t_0/258-8755029-3467907?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=DK3J6E266Z6753WHTSJZ

    „From the author of THE PERFECT STORM and WAR comes a book about why men miss war, why Londoners missed the Blitz, and what we can all learn from American Indian captives who refused to go home. Tribe is a look at post-traumatic stress disorder and the challenges veterans face returning to society. Using his background in anthropology, Sebastian Junger argues that the problem lies not with vets or with the trauma they’ve suffered, but with the society to which they are trying to return. One of the most puzzling things about veterans who experience PTSD is that the majority never even saw combat-and yet they feel deeply alienated and out of place back home. The reason may lie in our natural inclination, as a species, to live in groups of thirty to fifty people who are entirely reliant on one another for safety, comfort and a sense of meaning: in short, the life of a soldier. It is one of the ironies of the modern age that as affluence rises in a society, so do rates of suicide, depression and of course PTSD. In a wealthy society people don’t need to cooperate with one another, so they often lead much lonelier lives that lead to psychological distress. There is a way for modern society to reverse this trend, however, and studying how veterans react to coming home may provide a clue to how to do it. But it won’t be easy.“

    Viele Veteranen in den USA kommen mit dem zivilen Leben nicht zurecht, weil ihnen das Leben in der Soldatengemeinschaft fehlt; das ständige zusammensein und aufeinander angewiesen sein und großes Vertrauen in die anderen.

    Glaube nicht, dass das in gemscihten Gruppen funktioniert. Liebes- bzw. erotische Beziehungen dürften die Gemeinschft sprengen.:

    • „Glaube nicht, dass das in gemscihten Gruppen funktioniert. Liebes- bzw. erotische Beziehungen dürften die Gemeinschft sprengen.“

      Wie es alle Generationen erleben, wenn sie die Schule verlassen. Auf dem Abschlussfest versichern sich noch alle, als verschworene Clique bis ans Ende aller Tage zusammenzuhalten, aber schon ein zwei Jahre später haben sich die meisten verpaart und die Clique fällt auseinander.

          • Die sind nicht unsichtbar. Sobald ein Mann eine Beziehung mit einer Frau eingehen, bestimmt die, mit wem er noch Kontakt haben darf. Das sind in aller Regel ihre Kontakte, während seine absterben.

          • Beziehungen und Familiengründung kosten Zeit, die man für die Freundschaftspflege nicht mehr hat. Es bleiben die Freunde, deren Leben ähnlich strukturiert ist, die also z.B. auch Kinder bekommen und deswegen Verständnis haben, wenn man mal nicht mit essen oder ins Kino geht.

            Und logischerweise müssen beide Partner diese Freunde mögen, vielleicht sind Frauen da pingeliger, keine Ahnung, ich hätte aber auch meine Probleme damit, wenn ich die beste Freundin meiner Frau nicht ausstehen könnte.

            C’est la vie, ich würde trotzdem jederzeit die Beziehung einer Freundschaft vorziehen. Wirklich tiefe Freundschaften müssen sowas verkraften können, solche gibts aber ohnehin extrem selten.

          • „C’est la vie, ich würde trotzdem jederzeit die Beziehung einer Freundschaft vorziehen. Wirklich tiefe Freundschaften müssen sowas verkraften können, solche gibts aber ohnehin extrem selten.“

            Ich kritisier ja auch nicht den Tatbestand, sondern stell ihn nur fest.
            Und ich meine, dass es dazu sogar Studien gibt.
            Nicht zuletzt auch deshalb verkraften Frauen eine Trennung besser, als Männer. Sie bleiben in ihrer Peer-Group eingebunden und werden aufgefangen, während die Männer ihre erst wieder neu schaffen oder reaktivieren müssen.

    • „The way of men is the way of the gang“ – Jack Donovan (aus dem Gedächtnis zitiert)

      Meine „Gang“ ist zwar durch Heirat und Beziehungen anders geworden, aber wir sehen uns immer noch jede Woche im engen Kreis und 1 mal im Jahr für ein Wochenende in einer Hütte mit mehr Leuten. Die Gang war vor den Frauen da und die Gang wird nach den Frauen da sein. Und die Frauen wissen das, die haben das gleich so kennengelernt.

  7. „Etwas unverständlich finde ich den Absatz “ Die Bundeswehr war noch nie so hierarchisch, dass man davor Angst haben musste. Die Frauen haben eben gefehlt.“

    Was soll das bedeuten? Sonst wäre es hierarchischer gewesen? Sonst macht es irgendwie keinen Sinn.“

    Nein, es heißt, dass erst mit den Frauen eine funktionierende Hierarchie eingeführt wurde. Erst jetzt haben die Männer Angst vor (weiblichen) Vorgesetzten 🙂 .

    „Niehuss: Von einer Benachteiligung kann keinesfalls die Rede sein. Eher davon, dass man sich für eine Frau entscheidet bei gleicher Befähigung der Kandidaten.“

    Das kann ich nur bestätigen. Ich lernte einen Oberst kennen, dem bei dem Wort „Frauen“ sofort das Messer in der Hose aufklappte. Der berichtete richtig wütend, wie ihm fähige Männer von der Fahne liefen, weil er aus Quotengründen immer wieder Frauen bei der Beförderung bevorzugen musste – durchaus auch weniger befähigte.

    „Niehuss: Es sind immer noch die weiblich geprägten Berufe. Und es ist immer noch die Angst davor, in männliche Domänen vorzudringen.“

    Wollen im Gefecht einen auf Held machen, haben aber Angst, in „männliche Domänen“ vorzudringen.
    Sehr überzeugend.

    „Niehuss: Aber wenn Sie sich heute einmal eine Spielwarenabteilung angucken, dann haben Sie schon eine Abteilung in Rosa für Mädchen und in Hellblau für Jungs. Das ist ja furchtbar. Das fängt auch da schon an. Der Junge spielt mit dem Spielzeugsoldaten, das Mädchen mit der Puppe. Ist es andersherum, werden die Eltern alarmiert.“

    Keine Ahnung, wo Niehuss sich in welchen Spielwarenabteilungen herumtreibt, denn die Mädchenabteilungen sind zwar so rosa, dass man im ersten Moment immer erschrickt und denkt, die Augen sind defekt, aber die Jungsabteilungen decken ALLE Farben (außer vielleicht rosa) in einer kräftigen Ausgestaltung ab. Tiefes dunkel(!)blau, karminrot, zitronengelb, nur keine zarten Pastellfarben.
    Und Spielzeugsoldaten gab’s im Kaiserreich. Seitdem spielen Jungs vielleicht mit einzelnen grotesk überzeichneten Heldenfiguren, aber sicher nicht mit Spielzeugsoldaten.
    Hier malt sich eine Feministin ihr eigenes schlichtes Bild vom Kinderzimmer eines Jungen.

    • „Wollen im Gefecht einen auf Held machen, haben aber Angst, in „männliche Domänen“ vorzudringen.
      Sehr überzeugend.“

      Das ist in der Tat der größte Knaller!

  8. In meinen Augen gibt es einen echten Vorteil den Frauen mitbringen.
    Wo Männer als verantwortliche und soziale Lebewesen eine starke Tötungshemmung mitbringen, scheint Frauen ja eine gewisse Lust daran, zu bestimmen wer und was leben und nicht leben darf, mit auf den Weg gegeben zu sein.
    Drohnenopperatorinnen die mit mit bestem Gewissen schlafen können.
    So kann ich mir zynisch durchaus die Zukunft des Militärs vorstellen.

  9. Wie hoch ist eigentlich der Anteil der weiblichen Soldaten, die seit 1998 (1) im Einsatz gefallen sind (2) im Einsatz durch Feindeinwirkung oder ‚friendly fire‘ verletzt wurden? Und zwar (a) relativ zum Anteil der Frauen in der Bundeswehr insgesamt und (b) relativ zum Anteil der Frauen in der betreffenden Fronteinheit (oder Etappe)?

    Wie viele Soldaten(m/w/d) sterben jährlich im Dienst in der Bundeswehr insgesamt? Wie viele davon sind weiblich?

    • „Wie hoch ist eigentlich der Anteil der weiblichen Soldaten, die seit 1998 (1) im Einsatz gefallen sind (2) im Einsatz durch Feindeinwirkung oder ‚friendly fire‘ verletzt wurden?“

      Mir fällt nur die eine Kadettin ein, die auf der Gorch Fock vom Mast gefallen ist.
      Und das hat gleich ne Palastrevolte bis in die höchsten Ebenen ausgelöst.

      Kurz bevor ich eingezogen wurde, war in „meiner“ Kaserne ein W15er beim Ausbau eines MGs aus nem Marderturm tödlich verunglückt. Ein Schuss löste sich, als der zuvor verklemmte Schlagbolzen beim Hantieren freikam und die noch im Rohr sitzende Patrone auslöste. Das Geschoss traf eigentlich nur seinen Arm, wurde aber vom dortigen Knochen derart unglücklich abgelenkt, dass es in die Brust traf.

      Obwohl im Nachbarort, war in den Medien nichts davon zu hören oder lesen. Schon gar nicht schwappte eine Empörungswelle bis nach Bonn.

      • Carnofis, an die beiden hatte ich auch gedacht (Jenny nachnamevergessen ist unter ungeklärten Umständen bei einer Nachtwache über Bord gegangen und die andere ist aus der Takelage gefallen. Letztere hat übrigens den Kapitän das Kommando gekostet).

        Als ich – zu Zeiten des Kalten Krieges – W15er war, ging das allgemein akzeptierte Gerücht um, dass angeblich ca. 2 – 3 Soldaten (nicht unbedingt Wehrpflichtige) pro Jahr ihr Leben im Dienst ließen. Üblicherweise waren das Unfälle, den von Dir geschilderten Fall würde ich sogar als ’spektakulären Unfall‘ einstufen, weil mit unbeabsichtigter Waffeneinwirkung und nicht vom Typ ‚im Manöver den Jeep mit überhöhter Geschwindigkeit in den Graben gefahren‘.

        Das wären die Fälle für meinen letzten Satz im Kommentar vom 21.11. 12:25. Man beachte, welche Wellen (pun intended) der Tod der Gorch-Fock-Kadettinnen erzeugt hat. Klarer experimenteller Befund für ‚disposable male‘ und den höheren Wert weiblichen Lebens in der menschlichen Gesellschaft, der nmA in hohem Maße biologisch verursacht ist.

        Einer meiner Freunde hat einige Jahre Dienst bei Bereitschaftspolizei und Streifenpolizei geleistet. Dort gibt es (natürlich) auch gemischtgeschlechtliche Teams. Laut seiner Beobachtung sprechen zwei Dinge gegen Frauen bei der Bundeswehr:
        (1) gewaltbereite Angreifer, die ein oder gar mehrere Streifenteams angreifen, konzentrieren ihre Gewalt auf die weiblichen Polizisten, weil die männlichen die schützen werden (/müssen). Das gilt insbesondere für islamsozialisierte Angreifer (i.Ggs. zu Antifa).
        (2) Weibliche Polizisten neigen dazu, bei bevorstehenden gewalttätigen Auseinandersetzungen (z.B. bei in den letzten Jahren typisch gewordenen Straßenschlägereien mit 30+ Teilnehmern oder bei Hochzeiten, wo anscheinend gern auch schonmal 300 Leute aufeinanderlosgehen) im Hintergrund zu bleiben. Ob sie damit die Schlagkraft der Polizisten verbessern oder verschlechtern, ist unklar.

        In Gruppen gegen andere Gruppen von Menschen zu kämpfen, ist (nach aller mir zugänglichen experimentellen Evidenz) Sache von männlichen Primaten.

        • „(2) Weibliche Polizisten neigen dazu, bei bevorstehenden gewalttätigen Auseinandersetzungen (z.B. bei in den letzten Jahren typisch gewordenen Straßenschlägereien mit 30+ Teilnehmern oder bei Hochzeiten, wo anscheinend gern auch schonmal 300 Leute aufeinanderlosgehen) im Hintergrund zu bleiben.“

          Als alter Sponti war ich natürlich auch ein stückweit gespannt auf den Verlauf der Großdemos im Zusammenhang mit dem Hambacher Wald. In den 80ern bei den Demos gegen die Atomkraft oder die Stationierung von Mittelstreckenraketen waren die Fronten ganz klar. Hast Du nen Cop (ausnahmslos männlich) angesprochen, gab’s was aufs Maul. Man hat sich gekloppt, aber nicht diskutiert – mit all den bekannten Eskalationen.

          Bei den Demos rund um den Hambacher Wald gab es einen hohen Anteil von Polizistinnen, die anscheinend auf beide Seiten einen befriedenden Einfluss hatten. Am allerersten Tag der Räumung gab es kurze Scharmützel mit Stein- und Fäkalienwürfen, danach meines Wissens nach nie wieder.
          Dazu muss man wissen, dass es bei den Aktionisten Gruppen mit unterschiedlichen Interessen gab. Den eigentlichen Aktionisten ging es um den Wald und die Klimakatastrophe. Einer zweiten Ausrichtung ging es um den altbekannten Klassenkampf und die bevorstehende kommunistische Weltrevolution. Und dann gab es eine diffuse und wohl kleine Gruppe von Spontis, die sich dort einfanden, umd „Bullen zu klatschen“. Also, so ne Art Polit-Hooligans, wie auf dem Klima-Gipfel in Hamburg.
          Ich weiß nicht, welche der Gruppen damals aggressiv wurde, aber die Täter wurden aus den Reihen der Umweltschützer scharf zurückgepfiffen und danach offensichtlich erfolgreich eingehegt.
          Und, ich wiederhol es, mMn waren die weiblichen Cops da an dem friedlichen Ablauf der Räumungsaktionen nicht unbeteiligt. Es gab Rangeleien, die aber eher sportlich gesehen wurden und nie zu Knüppelexzessen führten – auf der anderen Seite eben auch nicht zu Steinwürfen oder Handgreiflichkeiten gegen die Beamten.
          Ich habe mich – als Teilnehmer der Demos – mit diversen Beamten (männlich/weiblich) unterhalten und war schwer überrascht, wie entspannt die waren.
          Einmal befürchtete ich, in eine Eskalation zu geraten, als ein Lautsprecherwagen diverse Personen, zwischen denen ich mich befand, ultimativ aufforderte, den Platz zu räumen und den Weg freizumachen.
          Was natürlich sofort zu einer Sitzblockade führte.
          Wie herbeigezaubert tauchten plötzlich große Trupps Uniformierter mit Helmen auf und kesselten die Blockierer ein.
          Die wiederum teilten sich und – kesselten die Cops ein.
          Das Ganze endete in Gelächter und wurde in Anlehnung an das unselige Hamburger Ereignis von 1986 als „Hambacher Kessel“ bezeichnet, blieb allerdings vollkommen friedlich.

          Polizistinnen können nicht alle Probleme lösen, aber ich denke, dass sie dieses marzialische Denken der Polizei, der Bürger habe zu gehorchen und ansonsten die Schnauze zu halten, zum (für beide Seiten) Guten verändert haben.

    • „Ich sage nicht ohne Grund, dass der Russe innerhalb von 48 Stunden in Paris steht wenn er will.

      Hirnloser Tinnef.
      Erstmal würde „der Russe“ mit mehreren Kameraden kommen – und aller Wahrscheinlichkeit nach wären allesamt stinkbesoffen und kaum in der Lage, geradeaus zu gehen.
      Hinzu kommt, dass „der Russe“ wahrscheinlich genauso wenig in Paris stehen will, wie wir in Moskau – abgesehen von einem kurzen Urlaubstrip.
      Diese Mär von der finsteren Kampfmaschine aus den eisigen Steppen Sibiriens hat uns die Stahlhelmfraktion der CDU schon in den 70ern täglich eingehämmert (und unseren Eltern in den 50ern und 60ern (und unseren Großeltern in den 40ern)).

        • „Man muss keine finstere Kampfmaschine aus Sibirien sein um die 4 einsatzbereiten Kampfjets der Bundeswehr zu überwinden.“

          65, wenn ich oben richtig gezählt habe.

          Meinst Du, dass es in der russischen Armee – bei einer bedeutend geringeren Wirtschaftskraft des Landes – besser aussieht?
          Wenn man die beiden Länder mit Sportlern vergleicht, dann keucht der russische (Militär-)Athlet schon an der Grenze der Leistungsfähigkeit, während der deutsche neben ihm im entspannten Trab mithält.
          Sollte es wirklich zu einer Krise kommen, wovor uns die Götter bewahren mögen, dann würden die Russen konventionell sofort abgehängt.

          Dann noch zur Erinnerung: mit Blick auf die Geschichte haben die Russen weit mehr Grund, die Deutschen zu fürchten, als anders herum.

          Ach ja, falls Dir das noch keiner erzählt hat: die russische Hemisphäre beginnt inzwischen nicht mehr hinter Bad Hersfeld, als der Spruch mit den „24 h bis Paris“ (wahlweise bis ins Ruhrgebiet) kreiert wurde, sondern weiter östlich. Sie müssten sich heute erst mit den Durchgangsformalitäten der Ukraine, Polens und/oder Tschechiens und der Slowakei auseinandersetzen.

          • „Meinst Du, dass es in der russischen Armee – bei einer bedeutend geringeren Wirtschaftskraft des Landes – besser aussieht?“
            Nominal ist Russland auf den Level Italiens, dass ist nicht bedeutend gering zumal man prozentual viel mehr in Rüstung investiert. Gleicht man nach Kaufkraft an nähert sich Russland schon schnell den Level Deutschlands an.

            Und ja einsatzfähigkeit sieht bei der russischen Armee deutlich besser aus, Putin hat den Laden seit den 90ern ganz schön auf Vordermann gebracht. Den Russen zu unterschätzen ist zwar Volkssport in Deutschland, sollte man aber trotzdem nicht machen.

    • Mit dem „Hotel-Zug“ Paris – Berlin – Moskau geht es sogar noch ein bisschen schneller, aber nicht viel: 1Tag, 16 Stunden 28 Minuten.
      https://deutschland.voyages-sncf.eu/sites/vscdeutschland/files/Hotelzug_Paris-Berlin-Moskau_Verkaufshandbuch_0.pdf

      Dann kann der Russe sich mit der Pariserin ein paar schöne Tage machen, wenn er nicht seine eigene Frau mitbringt.
      Wenn er gültige Ausweispapiere dabei hat, braucht er sich dabei auch nicht mit den verbliebenen Kampfjets der Bundeswehr zu beschäftigen, sondern nur mit dem freundlichen Zugbegleiter.

      Solange dem Russen diese Verbindung zur Verfügung steht, dürfte er sie sicher bevorzugen, zumal der Reisekomfort deutlich höher ist als in den meisten Militärfahrzeugen.

      Und ich denke auch, das deckt sich viel besser mit seinen Interessen, solange z.B. der Deutsche, nenne ich ihn mal den Gerd, ihm sein Gas zu anständigen Preisen abkauft.

      • „Solange dem Russen diese Verbindung zur Verfügung steht, dürfte er sie sicher bevorzugen, zumal der Reisekomfort deutlich höher ist als in den meisten Militärfahrzeugen.“

        So isses.

        „Und ich denke auch, das deckt sich viel besser mit seinen Interessen, solange z.B. der Deutsche, nenne ich ihn mal den Gerd, ihm sein Gas zu anständigen Preisen abkauft.“

        Euro sind neben Dollar immer noch die besten Argumente für eine Kooperation gewesen, Kanonen immer die schlechtesten.

  10. „Diversity, etwa Homosexualität oder Transgender oder andere Konzessionen wie Behinderungen, wird in vielen Institutionen nicht diskutiert und verfolgt als Thema.“

    Und ich hatte mir eingebildet, dass es auch nach Wegfall der Wehrpflicht immer noch sowas wie eine Tauglichkeitsprüfung gebe. Bei der man wegen Behinderung üblicherweise übelst diskriminiert wird.

    Die gibt es wohl tatsächlich, ist aber wohl mehr zur Formsache geworden. Mit gefährlichen Konsequenzen:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article152756628/So-schummelt-sich-die-Bundeswehr-ihr-Personal-gesund.html

    >> Verschiedene Fälle hat der Mediziner dokumentiert, die aus seiner Sicht unverantwortlich sind, darunter den eines Mannes mit künstlicher Hüfte, der trotz Werls massiver Proteste nach Afghanistan entsandt wurde. Was sich heutzutage abspiele, widerspreche seiner Moral, sagt er. Dann wird er noch deutlicher: „Ich will keine Toten mehr.“ <<

    Aber man ist divers und deklariert das jetzt auch bei der Bundeswehr als ein Herz für Behinderete?

  11. Ich erinnere mich an meine Zwangswehrdienstzeit eigentlich im Wesentlichen nur noch an 2 Grundsätze:

    1. Man tarnt sich immer und überall, wenn man überleben möchte.
    2. Die Truppe ist immer nur so gut wie ihr schwächstes Glied.

    Wenn man sich jetzt mal Videos bei Youtube bei der Bundeswehr über Frauen auf der Hindernisbahn anschaut:

    oder guckt wie tief die Einstellungsvoraussetzungen für Frauen bei der Bundeswehr oder Polizei heruntergeschraubt wurden, dann ahnt man vielleicht, dass es für die Qualität der Truppe vielleicht ratsamer sein könnte, wenn die Soldaten statt Frauen lieber Kartoffelsäcke als Ballast mitschleppen sollten. Kartoffelsäcke sind relativ robust und müssen nicht ständig wie zerbrechliche Schneeflöckchen behandelt werden. Kartoffel untergraben nicht mit Opfergeplärre die Truppenmoral. Kartoffelsäcke können als Nahrungsmittel sogar noch nützlich sein und müssen nicht mit versorgt werden. Kartoffelsäcke fühlen sich auch nicht sexuell belästigt, weil man sie beim Tragen über Hindernisse vielleicht versehentlich mal an den falschen Stellen berührt hat. Und vermutlich wird die Truppe eine Hindernisbahn mit Kartoffelsäcken auch noch schneller als mit weniger leistungsfähigen Personen überwinden können.

    Und, wenn man sich die Gesetzgebung anschaut, dann muss man wohl auch davon ausgehen, dass der Gesetzgeber dieses vermutlich so sieht, dass man auch als Gutmensch sich Frauen in der Truppe wohl nur in guten Zeiten und als Dekoration mitschleppen kann und es in Krisenzeiten ratsamer und lebensrettender für die Truppe ist, entgegen aller tollen gutmenschlichen Grundsätze, eine lebenswirklichere Ansicht zu vertreten.

    So kann man dann auch erahnen, weshalb der Gesetzgeber in § 3 Abs. 1 SGleiG geregelt hat, dass das Gesetz zur Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr „im Spannungs- und Verteidigungsfall nicht anwendbar“ ist.

    Und auch der Grundgesetzverfasser hatte offenbar schon erkannt, dass man lieber wie ein krimineller Gebrauchtwagenverkäufer auftritt (bzw. auftreten muss), der seine gutmenschlichen Versprechen und Garantien von den ersten Seiten eines Gebrauchtwagenvertrages ein paar Seiten später wie selbstverständlich wieder kassiert. Was beim Gebrauchtwagenverkäufer ein strafrechtlicher Betrug wäre, stört beim Grundgesetz kaum einen. Und so ist dann auch zu erahnen, weshalb Männern nicht einmal die gleichen Grundrechte zugestanden werden. Während der Gesetzgeber somit in Art. 3 GG noch großzügig und selbstverliebt verkündet, dass Männer und Frauen gleichberechtigt seien und keiner aufgrund seines Geschlechtes benachteiligt oder bevorzugt werden dürfe, widerspricht er sich ein paar Artikel wie selbstverständlich in Art. 12a GG wieder und erklärt, dass nur Männer gezwungen werden können, im Krisenfall ihr Leben als Verheizmaterial für die Gemeinschaft zur Verfügung stellen zu müssen.

    Was soll der Gesetzgeber auch anderes machen? Denn die Lebenswirklichkeit ist nun einmal so, wie sie ist und nicht so wie sie rosarote Ponyhofbetreiber gerne hätten. Und im Krisenfall kann man sich tolle Gutmenschlichkeit halt weniger erlauben bzw. könnte dann sogar für viele lebensvernichtend sein. Und wie gesagt, die Truppe ist halt immer nur so gut wie ihr schwächstes Glied. Im Krisenfall sind eine Vielzahl leistungsschwacher Glieder in der Truppe somit wenig ratsam.

    Und, wenn man sich auch die sonstige Gesetzgebung anschaut, dann wird man zudem erahnen, dass der Gesetzgeber Frauen in vielen Bereichen für erheblich weniger als Männer tauglich hält, sogar Eigenverantwortung für eigenen Handlungen im Leben zu übernehmen. Und so ist dann auch zu erklären, weshalb der Gesetzgeber ein Abtreibungsrecht nach der Empfängnis nur Frauen zugesteht, während der Gesetzgeber überhaupt keine Probleme hat, dass Männer auch gegen ihren Willen unterhaltsverpflichtet werden. Und so ist dann auch zu erklären, warum der Gesetzgeber Frauen nicht nur straffrei niederträchtig zugesteht, Männern Kuckuckskindern unterjubeln zu dürfen, sondern Frauen dabei auch noch unterstützt (1592 BGB, Verbot heimlicher Vaterschaftstests, …).

    Wenn der Gesetzgeber Frauen also nicht einmal zutraut, wie Männer Verantwortung für eigenes Handeln übernehmen zu können, dann versteht man auch, weshalb es aus der Sicht des Gesetzgebers völlig absurd wäre, Frauen im Krisenfalls (wie Männern) auch noch die Verantwortung für die Gemeinschaft anzuvertrauen und zuzumuten, auch gegen ihren eigenen Willen und unter Einsatz des eigenen Lebens die Gemeinschaft beschützen zu müssen.

    Der Gesetzgeber traut derartige Dinge im Ernstfall halt ausschließlich nur Männern zu. Und in krisenfreien Zeiten kann man Frauen halt als Dekoration verwenden und gutmenschlich einreden, der Staat würde sie für genauso tauglich und nützlich halten. Das ist halt wie bei einem kriminellen Gebrauchtwagenverkäufer, dessen Täuschung auf Anhieb auch schwer zu erkennen ist.

    • „Und so ist dann auch zu erklären, warum der Gesetzgeber Frauen nicht nur straffrei niederträchtig zugesteht, Männern Kuckuckskindern unterjubeln zu dürfen, sondern Frauen dabei auch noch unterstützt (1592 BGB, Verbot heimlicher Vaterschaftstests, …).“

      § 169 (1) StGB Personenstandsfälschung würde hier greifen. Ein Straftat(!)bestand, der aber bei Frauen nicht zur Anwendung kommt.

      • Der Gesetzgeber wäre nicht der Gesetzgeber, wenn er dafür nicht eine frauenunterstützende Lösung parat hätte: § 1592 BGB. Der Gesetzgeber erklärt in der Ehe einfach per Gesetz den Ehemann auch als Nichterzeuger zum unterhaltsverpflichteten Vater, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der niederträchtigen Mutter verheiratet ist. So muss die Frau überhaupt keine Angaben mehr machen, so dass sie ja auch keinen Personenstand mehr fälscht, weil der Gesetzgeber das schon für die Frau übernimmt.

        • „So muss die Frau überhaupt keine Angaben mehr machen, so dass sie ja auch keinen Personenstand mehr fälscht, weil der Gesetzgeber das schon für die Frau übernimmt.“

          Diese Annahme ist auch OK, da der Staat von sich aus gegenüber Eheleuten keine anderen Annahmen treffen darf, schon gar keine eigeninitiativen Vaterschaftstests.

          Kritisch ist es aber, wenn eine Mutter ein Kind einem besonders solventen Mann unterschiebt, um sich hohe Unterhaltszahlungen zu erschleichen. Das wäre eigentlich eine Straftat – die aber u. U. nicht zur Ahndung kommt, weil der misstrauische „Vater“ die Vaterschaft nicht prüfen darf, ohne das ganz große Fass aufzumachen.

    • „Irgendwie finde ich eine Gender-Studies-Professorin an der BW-Uni ganz gut.“

      In der Tat, ich auch.
      Wie alles, was die Gendas in Angriff nehmen, werden sie auch die Bundeswehr zuschanden reiten. Und das steigert die Bereitschaft, Krisen politisch und nicht militärisch zu lösen.

      Kein noch so zähnefletschender General wird mit einem Wickelvolontariat Krieg führen wollen. 😀

  12. Die Bundeswehr sollte eigentlich eine Verteidigungsarmee sein. D.H. man kämpft nur noch auf dt. Boden oder max. beim Partner der EU. Wir sind aber mittlerweile wieder in völlig fremden Ländern.
    Frauen können wie auch in der Polizei sicherlich wichtige Positionen übernehmen, aber es sollten die der Physe und Psyche angepassten Positionen sein. Es gibt Frauen, die können einen Kampfeinsatz sicher mitgehen, die sollten es auch tun. Und Männer die dazu nicht geeignet sind sollten es auch nicht tun dürfen.
    Am Ende sollten Personen auf Positionen sein für die Sie geeignet sind. Das wäre Gleichberechtigt.
    Mir fällt auch immer wieder der Widerspruch auf, das Kinder auf „rosa“ und „blau“ in der Kindheit geprägt werden…doch man schaue sich mal genau die Bezugspersonen an. Es sind doch überwiegend Frauen die die Kindheit prägen – Mutter, Erzieherin, Lehrerin…und sie prägen Jungen und Mädchen.
    Die Kinder sind dann vielleicht 10 -11 Jahre alt bis eine Durchmischung der Lehrerschaft kommt –
    Naturwissenschaften meist männlich – Geisteswissenschaften meist weiblich. Es kann natürlich von Schule zu Schule variieren. Also hat die Prägung durch Frauen schon viel früher stattgefunden und dadurch enstehen die verschiedenen Vorlieben.
    Also müssen Feministinen nicht Männer, sondern Frauen davon überzeugen, daß Mint Fächer wichtig sind – auch für Mädchen. Man versucht aber immer Männer in die Pflicht zu nehmen eine Veränderung zu erwirken….

  13. Hingegen war es einer der Totsünden eines Wachdienstes (Kontrolle der Zutrittsberechtigung zu der Kaserne) den General nicht zu erkennen oder ihn nach seinem Bundeswehrausweis zu fragen

    Das ist schon komisch. Ich hoffe das ist heute anders – es gibt ausreichend viele Möglichkeiten Gesichtsmasken zu erstellen und eine Kaserne ist ein Sicherheitskritischer Bereich. Das Vorzeigen von Ausweisen, Marken, o.ä. sollte da zum Alltag und zu einer Selbstverständlichkeit gehören, wer sich dagegen wehrt sollte einen Job in der Bücherei haben und nicht in einer Kaserne.

  14. Die Bundeswehr-Uni scheint generell nicht so sehr verschieden von „normalen“ Unis zu sein, wie man vielleicht annehmen würde. Ich kenne einen Professor aus der dortigen Fakultät für Humanwissenschaften, und der vertritt im Wesentlichen genau die (m.E. realitätsblinden) Ansichten, wie man sie von vielen universitätsnahen Akademikern kennt. Allgemein haben die dortigen Lehrkräfte auch meistens wohl keinerlei militärischen Hintergrund.

  15. Mädchen in der Bundeswehr hin oder her… Deutschland wird nie so verteidigungsbereit sein wie Curiepolis, wo praktisch unter jedem Gullideckel eine privat 3D-gedruckte Kampfdrohne mit nuklearer Bewaffnung sitzt.

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