Stokowski: „Weiße und Männer können alles haben, aber das nicht“

Stowkowski stellt die Theorie dar, dass es keinen Rassismus gegen Weiße und keinen Sexismus gegen Männer geben kann:

Ist es nicht. Männer und Weiße können ungefähr alles auf der Welt haben, aber Diskriminierung können sie nicht haben. Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße und keinen Sexismus gegen Männer. Das heißt nicht, dass es sie prinzipiell nicht geben kann. Es kann sie nur in dieser Welt nicht geben.

In dieser Welt nicht. Mal sehen, ob sie noch Voraussetzungen nennen kann, unter denen es ihn geben kann.

Aus meiner Sicht ist der tatsächliche Grund ja:

Es stört das sehr einfache Feindbild intersektionaler SJWs. Denn an Rassismus und Sexismus ist einiges geknüpft: Wenn eine Gruppe diskriminiert werden kann, dann muss eine andere Gruppe nach deren Auffassung privilegiert sein, dass wären dann bei den Männern die Frauen und bei den Weißen andere Rassen und dann müssten diese aktiv daran arbeiten, diese Diskriminierung zu beseitigen und sich dafür entschuldigen und Buße tun und dann ist es wesentlich schwieriger von oben auf diese Sündenbockgruppen herab zu sehen und sie für alles verantwortlich zu machen.

Sprich: Daran hängt ihr gesamtes System. Wenn sie hier einen Fuß nachgeben, dann bröckelt alles zusammen.

Diskriminierung ist strukturelle Benachteiligung

Natürlich steht und fällt diese These mit der Frage, wie man Diskriminierung definiert. Wenn man jede persönliche Ablehnung oder auch nur Benennung von gesellschaftlichen Gruppen als Diskriminierung sieht, okay. Dann können auch Weiße und Männer diskriminiert werden. Wenn man aber Diskriminierung als einen Mechanismus versteht, der unterdrückte Gruppen oder Minderheiten von gesellschaftlicher Teilhabe und Gleichberechtigung fernhält, dann ist das eine Erfahrung, die Weiße und Männer als solche in dieser Welt nicht machen können. Es kann Vorurteile gegen sie geben, es kann Gewalt, Mobbing, unfaires Verhalten geben, oder Witze über sie, aber keine Diskriminierung.

Natürlich sind Männer nicht gleichberechtigt, schon gar nicht, wenn man den Maßstab der Ergebnisgleichberechtigung annimmt, den der Feminismus verwendet. Dann haben sie eben Nachteile im Familienrecht, in Bezug auf gefährlichere Jobs, längere Arbeitszeiten etc.

Und lustigerweise will die Linke mit genau diesen Theorien ja ein System errichten, mit dem Männer und Weiße von gesellschaftlicher Teilhabe ferngehalten werden: Männer und Weiße sollen eben die Klappe halten, überall soll Diversity einziehen und Weiße und Männer werden massiv abgewertet, wo immer dieser Gedankenansatz Einzug hält. Sie stellen damit eben genau in diesen Bereichen die institutionalisierte Diskriminierung her, die sie nach ihren Theorien benötigen. Natürlich führen sie an, dass sie ja nicht Diskriminieren wollen, sondern nur die Verhältnisse gerade rücken. Aber auf der Einzelebene wirkt es sich ja dennoch nicht aus.

Viel wichtiger ist aber, dass die Definition bereits falsch ist. Sexismus ist eine Benachteiligung aufgrund eines Geschlechts und Rassismus ist auch üblicherweise ohne diese Zusätze definiert:

Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rassekategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden. Mit solchen Rassentheorien, die angeblich wissenschaftlich untermauert sind, wurden und werden diverse Handlungen gerechtfertigt, die den heute angewandten allgemeinen Menschenrechten widersprechen.

Das ist die übliche Definition: Abwertung aufgrund äußerlicher Merkmale, die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen. Deswegen ist es eben auch Rassismus einen Polen pauschal als „Autodieb“ zu beschimpfen, unabhängig davon, ob seine Hautfarbe weiß ist.

Wer zu einer Gruppe gehört, die standardmäßig in einer Gesellschaft die Macht hat – und das sind bei uns Weiße, Heterosexuelle, Männer, Menschen ohne Behinderung – kann als diese Gruppe nicht diskriminiert werden.

Nur ist Macht eben nicht so einfach verteilt und schon gar nicht ist sie heterogen in einer Gruppe verteilt. Ein schwarzer Uniprofessor, der ihren oben dargelegten Lehren nach Weiße für Minderwertig hält und ihnen daher aufgrund ihrer Hautfarbe schlechtere Noten gibt ist natürlich ein Rassist mit Macht, wobei diese Macht nicht der wesentliche Punkt ist. Der Ku-klux-Klan ist nicht weniger rassistisch, wenn er seine Treffen in Japan abhält, auch wenn dort Weiße nicht an der Macht sind. Und überhaupt ist das Asiatenproblem für diese Theorien üblicherweise nicht zu lösen: Südkoreaner und Japaner haben genau so viel Macht wie Weiße, eine starke Industrie, sollen aber nicht rassistisch gegen Weiße sein können, weil das einfach nicht möglich ist?

Und natürlich gibt es auch schwarze Rassisten, etwa diese hier, die sich Macht über einen Weißen genommen haben und ihn gefoltert haben, dass bei Facebook übertragen haben, und dabei ganz deutlich gemacht haben, dass sie ihn als Repräsentant für andere Weiße foltern (sie sagen auch immer wieder „Fuck white People“).

Wie will man das anders sehen als einen Rassismus? Und warum sollte man das nicht als genau das bezeichnen, was hier im Vordergrund steht?

Diskriminierung ist strukturelle Benachteiligung, das heißt, es muss eine (Macht-)Struktur geben, die sie stützt.

Nein, eine Diskriminierung muss nicht strukturell sein. Wenn ein weißer Busfahrer heute einen schwarzen Auffordert hinten im Bus zu sitzen, weil er schwarz ist, dann hat er keine Strukturen hinter sich. Er wird schlicht entlassen werden und das zu Recht. Eben weil er ein Rassist ist.

Und wenn ein schwarzer Busfahrer verkünden würde, dass aus Rache alle weißen Schweine in seinem Bus hinten sitzen müssen, dann ist er natürlich auch ein Rassismus, und das ist unabhängig davon, ob er ein intersektionaler Gender Studies Absolvent ist und meint hier nur die dort gelehrten Strukturen umzusetzen, nach denen es gerechtfertigt ist, Weiße Menschen zu diskriminieren und er sich darin von seinen Studienkollegen bestätigt sieht und sich Extrakreditpoints damit verdient, es den Weißen mal zu zeigen oder ob er es ohne diese Strukturen macht.

Das kann eine ungleiche Verteilung von Ressourcen sein, das können Polizeikontrollen aufgrund der Hautfarbe sein oder in simplen Fällen einfach Buntstifte oder Pflaster, die „hautfarbig“ genannt werden, als hätten alle Menschen beigerosa Haut. Wenn es diese Struktur nicht gibt, dann ist es keine Diskriminierung.

Da wird auch schön deutlich, dass diese Theorien teilweise schlicht Klassenprobleme in die Rassenprobleme mit hinein ziehen. Denn natürlich kann ein weißer Unterschichtler weit weniger Ressourcen haben als der asiatische Leiter von Nikon Deutschland, auch wenn letzterem vielleicht beigerosa Pflaster nicht so gut passen. Und wenn dieser asiatische Leiter meint, dass Asiaten die waren Übermenschen wären und alle weißen Langnasen genetischer Abfall sind, dann ist er eben ein Rassist, genauso wenn er das gleiche von Schwarzen denkt.

Das Argument ist nicht: Anderen geht es noch schlechter. Das Argument ist auch nicht: Alle Frauen oder People of Color sind zu jeder Zeit diskriminiert und haben den Opferstatus lebenslänglich gepachtet. Sondern: Überall auf der Welt sind es immer wieder ähnliche Machtstrukturen, die Menschen davon abhalten, ein freies Leben zu führen – selbst in Ländern, wo rechtlich theoretisch Gleichstellung herrscht.

Überall auf der Welt halten Menschen ihre eigene Gruppe für besser und Überlegen. Ob schwarz, weiß, gelb oder welche Hautfarbe auch immer. Man bekämpft das nicht, in dem man einer Gruppe einen Freifahrtschein gibt und der anderen mitteilt, dass sie das auszuhalten hat. Der Anspruch muss eben sein, dass man Rassismus und Sexismus weder bei er einen noch der anderen Gruppe billigt.

Wer die Kämpfe dieser Menschen nicht sieht oder nicht erträgt und sich stattdessen selbst als Opfer von Diskriminierung darstellt, hat nichts davon verstanden, wie diese Welt immer noch funktioniert.

Glücklicherweise funktioniert sie nicht so schlicht wie Feministinnen sich das denken. Und schade, dass sie die Ironie in ihrem Satz oben nicht sieht.

Siehe auch:

88 Gedanken zu “Stokowski: „Weiße und Männer können alles haben, aber das nicht“

    • Machtstrukturen sind immer nur die Strukturen, die Feministen recht geben.
      Dass es hierzulande rechtliche Strukturen gibt, die Männer benachteiligen und Frauen bevorzugen, wird von Feministen konsequent ignoriert. Diese Strukturen gelten nicht als Machtstrukturen, ja nicht mal als Strukturen.

    • Der Begriff „Struktur“ bedeutete einmal etwas: nämlich das Vorhandensein von rechtlichen oder institutionellen Gegebenheiten.
      Heute definieren sich Strukturen durch gefühlte Gegebenheiten.

  1. @Christian

    Du schreibst:
    „Deswegen ist es eben auch Rassismus einen Polen pauschal als „Autodieb“ zu beschimpfen, unabhängig davon, ob seine Hautfarbe weiß ist.“

    Nein, das ist m.E. kein Rassismus. Rassismus wird es erst, wenn man einen Polen als Autodieb beschimpft, weil man davon ausgeht, dass Polen eben so etwas machen, es also quasi ein Merkmal der Polen ist, dass sie Autodiebe sind. Aber gut: Vielleicht hast Du das gemeint, es ein fach ein bisschen missverständlich formuliert.

  2. Anstatt sich selbst die „Linken“, SJW oder die „Antirassisten“ zum Maßstab zu machen, muss es eigentlich das Ziel sein diese Bewerter auszutauschen da sie offenbar Bullishit erzählen. Wenn du jemanden hast der dir sagt, dass die Erde eine Scheibe ist, dann nimmst du ihn auch nicht zum Maßstab, sondern ignorierst ihn, da es sich offenbar um einen extrem verblendeten Menschen handelt. Ich denke generell sollte man mehr Menschen ignorieren. Das was mich aber viel mehr ärgert, ist dann man solche Leute noch von dem eigenen Steuergeld mitfinanzieren soll. An der Stelle muss sich was ändern.

  3. Das Problem bei Stokowski ist doch, dass sie ihre Begriffe wie Rassismus oder Diskriminierung zuerst so definiert, dass sie dann hoffen kann, dass Männer und Weiße nicht diskriminiert werden können. Nur sind die geläufigen Definitionen von Diskriminierung und Rassismus bzw. Sexismus eben gerade nicht so, wie sie Stokowski definiert. Sexismus und Rassismus wird eben auch als ideologische Praxis verstanden und nicht nur als strukturelles Machtverhältnis und es geht auch nicht einfach nur um Teilhabe an gewissen Gütern, sondern auch um diskursive Abwertung. Und es betrifft auch nicht nur Gruppen, sondern eben auch einzelne Individuen.
    Also: Stokowski muss ganz tief in die Trickkiste der Modifikation von gängigen Definitionen greifen, um schlussendlich zu dem Resultat zu kommen, was ihr gefällt: dass Weiße und Männer nicht diskriminiert werden oder von Rassismus und Sexismus betroffen sein können. Aber auch wenn sie diese Modifikation der Definitionen vornimmt, gelingt es ihr nicht, wie Christian im Text schön aufgezeigt hat, Männer als von Diskriminierung Betroffene auszuschliessen.
    Das wäre eigentlich der Skandal: Dass eine solche Autorin im Spiegel solchen rassistischen und sexistischen Schwachsinn erzählen darf und kaum jemand bemerkt, wie rassistisch und sexistisch Stokowski überhaupt ist.

    • Sehe ich auch so. Es wird Zeit, dass ein weisser Mann die Frau übers Knie nimmt und ihr eine konkrete Demonstration männlicher Macht verabreicht. Stokowski würde die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen sehen.

        • Nicht nur unnötig, sondern auch lächerlich und kontraproduktiv.
          Besser zuschlagen zu können, ist kein Argument für irgendwas. Und dass es sofort gebracht wird, macht es hingegen eines für die Gegenseite, die damit wieder zeigen kann, wie dumm, gewaltbereit und diskussionsunfähig jeder Feminismuskritiker ist.
          Ich mag Stokowski auch nicht, aber das Recht auf körperliche Unversehrtheit gilt für sie ebenso, wie für alle anderen (siehe Richard Spencer).

          • Nachtrag:
            Darüber hinaus (jetzt mal alle moralischen Aspekte außen vor gelassen), hältst du es für sinnvoll, ihrer These „Männer haben alle Macht und unterdrücken damit die Frauen“ damit zu begegnen, Macht zu demonstrieren? Damit würdest du ihr Recht geben, oder was für ein Ergebnis versprichst du dir?

          • Da du den Hintergrund anscheinend tatsächlich nicht verstehst: Roland spielt auf die alte These an, dass Feminismus ein grrooooßer Shittest ist und schlägt etwas hyperbolisch eine angemessene Reaktion auf Shittests vor: Nämlich sich nichts gefallen zu lassen und den Frame komplett zu ändern.

          • Besser zuschlagen zu können ist in der Realität hinter so gut wie jeder Männerbenachteiligung die Begründung.

            Er könnte ja besser zuschlagen, deshalb schlechtere Sozialprognose etc.

          • Wenn man sich eine Frau übers Knie legt (nehmen ist glaube ich nicht der richtige Ausdruck), gibt es durchaus noch andere Möglichkeiten, als sie zu schlagen.
            Letzteres könnte bei entsprechender sm-Neigung ggf. noch ergänzend als luststeigernd anbieten. 😉

            Mit etwas gutem Willen könnte man der „Verabreichung männlicher Macht“ auch positive Motive unterstellen, quasi reflexmäßig wird aber auch hier vom Rollenklischee ausgegangen, dass der Mann nur der böse Täter sein kann, der die Frau verprügeln will oder soll.

            Gut, ich könnte mir jetzt auch nicht unbedingt die schönste Nebensache der Welt mit so einer wie Stockowski vorstellen, ganz einfach weil ich Menschen nicht mag (geschlechtsunabhängig), die den ganzen Tag nur Müll labern.
            Man muss aber doch nicht ständig etwas Negatives unterstellen, wobei ich solche Äußerungen durchaus nachvollziehen kann. Zumindest verdient hätte die Stockowski eine Tracht Prügel allemal.
            Ist aber als Erziehungsmethode für kleine, dumme Kinder längst überholt (leider?) und, wie sonstige Gewalttaten auch, natürlich abzulehnen.

          • @Mario:
            Nichts gegen „in dubio pro reo“, aber für diese Deutung braucht es wirklich solch enorme Deutungen guten Willens, wie man sie eigentlich nicht zur Hand haben sollte.Da braucht es keine Rollenklischees, um zur wenig freundlichen Deutung zu gelangen.

            Roland? Bitte kurze Interpretationshilfe!

      • Das nützt dir gar nichts. Der Feminismus ist keine Verschwörung, sondern das natürliche Verhalten von Frauen in einer geschützten und automatisierten Umgebung. Es ist keine Spezialität des Westens oder irgendeiner anderen Region sondern das normale Frauenverhalten. So ähnlich wie der Appetit beim Menschen kein Stoppsignal kennt da es den allergrößten Teil der Menschheitsgeschichte unnötig war (es gab nicht genug Nahrung), so ähnlich kennt der Mensch bei der Frauenbevorzugung keinen Stopp.

        Richte dich also darauf ein, mehr von der Tante zu lesen. Ich persönlich habe ja SPON, Zeit, Süddeutsche und TAZ auf der Sperrliste.

      • Solche Beiträge werden gerne von den Feminist(inn)en zitiert, um zu zeigen, wie rechts, ewiggestrig, verunsichert und chauvinistisch „die Makulinisten“ sind. Der Beitrag wäre im WgvdL-Forum besser aufgehoben!

          • @KlausT
            „Solche Beiträge werden gerne zitiert in „Expertisen“, in Onlinemedien oder in Publikationen einschlägigen Parteistiftungen. Die Unwissenden und „Neutralen“ werden so von vorherein konditioniert.“
            Die Frage bleibt, warum dich das stört?
            Ich meine, wir sind eh Pariahs und gelten als rechts. Aber ist das schlimm? Ich sage nein, denn „ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert“. Wen interessiert es was Manninas, weiße Ritter, lila Pudel, Feministen und all die Anderen sagen? Wer Gott gesehen hat der braucht keinen Papst mehr.

            Deswegen – mach dir nicht so viel Gedanken über die Außenwirkung, egal ob links oder rechts, egal ob wohlwollend oder böse – ändern tut sich eh nix. Geh deinen eigenen Weg, dann bist du glücklicher.

          • @PfefferundSalz Bullshit. Es macht Sinn, öffentlich seine Verwunderung über solche Kommentare auszudrücken. Die einzige, aber nicht praktikable Alternative dazu wäre, den Mist ganz zu löschen.

          • @radikalfair
            Und was bringt es dir? Die Männerrechtsbewegung gibt es seit mindestens 30 Jahren aber sie hat, in all der Zeit KEINE Erfolge vorzuweisen. In der gleichen Zeit konnten die Feministen extrem viele Erfolge vorweisen. Der Feminismus ist die Natur der Frau, genau wie das Unterstützen von Frauen die Natur des Mannes ist. Das einzige was du da machen kannst, ist dich zu verweigern. Und selbst das ist schon sehr schwer.
            Kämpf ruhig weiter gegen Windmühlen aber erwarte nicht, dass du jemals einen Sieg davon trägst. Wenn sich etwas verbessern sollte, dann ist das auf eine temporäre Unsicherheit in der Gesellschaft zurückzuführen.

          • @only_me Es geht mir um die Unwissenden und „Neutralen“. Solche Beiträge werden gerne zitiert in „Expertisen“, in Onlinemedien oder in Publikationen einschlägigen Parteistiftungen. Die Unwissenden und „Neutralen“ werden so von vorherein konditioniert. Wenn ich mich z.B. damals, als noch Unwissender, auf die feministisch gefärbten Einträge von Wikipedia zu Maskulismus und Arne Hoffmann verlassen hätte, wäre ich heute nicht hier.

          • Damit sind wir an exakt dem Punkt, an dem ich wieder mal darauf hinweisen muss, dass eine öffentliche Diskussion selten bis nie dazu dient oder dazu führt, den Diskussionsgegner zu überzeugen, sondern die Zuhörer, die sich ein Bild machen wollen.

            Mit solchen Gewaltdrohungen, auch wenn sie nur virtuell gemeint sind, inszeniert ein Roland S. sich eben als genau der Gewalttäter, als den Feministen uns als gesamtheit eben gerne darstellen wollen.

          • Es gibt keine Möglichkeit, Zuhörer zu überzeugen, die bei der SZ etwas sehen und dann nicht weiterlesen.
            Egal, was hier geschrieben wird, wird die Darstellung dort stark gefärbt sein.

            Falls aber ein SZ-Leser sich die Mühe macht, sich hier her zu verirren, dann machen mir solche Ausreißer wie Rolands keine großen Sorgen.
            Denn dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ist er stante pede entsetzt davon, dass hier KEINER davon überzeugt ist, dass Frauen die Sonne aus dem Hintern scheint, oder er nimmt das Rationale hinter vielen Beiträgen wahr.

            Dann wiederum: Sofort darauf hinzuweisen, dass so ein Beitrag hier kein Konsens ist, schadet natürlich auch nicht.
            Aber mehr aus innerer Gesprächshygiene als um Außenstehende zu überzeugen.

      • @only_me:

        Hm. Ich erkenne die Herleitung an, nicht zwingend die dahinter stehende These. Ein Vorschlag, der eine so spezifische Deutung des vorhergehenden Beitrags (ich wittere hier zudem ein gewisses Wunschdenken) benötigt, scheint mir dennoch unklug. Einmal, weil seine Trefferchancen nicht allzu gut sind und eben auch aus strategischer Hinsicht, weil das so ziemlich genau die Antwort ist, die Stokowski sich wünschen dürfte.

      • Die klassische Antwort auf einen Shit-Test ist ja nicht Arschversohlen, sondern agree & amplify: „Natürlich bin ich als weißer Mann privilegiert. Wir Weißen sind nun mal allen anderen Rassen überlegen.“

        Und genau das wird die praktische Konsequenz des Intersektionalismus sein: Die Wiederbelebung eines weißen Rassenbewusstseins. Viel Spaß damit!

        • Na, ob man die Wiederbelebung eines weißen Rassenbewusstseins dann noch als (ironisches) Agree & Amplify werten sollte, sei aber auch mal dahin gestellt.

          Die meinen das dann sehr ernst, fürchte ich.

          • Ja durchaus. Die spannende Frage ist aber eigentlich, ob die Feministinnen das mit dem Shit-Test ernst meinen, nämlich als Appell oder Herausforderung an die „eigenen“ Männer mit den beschriebenen Konsequenzen. Bewusst wird ihnen das natürlich nicht sein. Aber das heißt noch lange nicht, dass der Instinkt nicht da wäre.

    • Letztes wundert aber nun ehrlich gesagt null, bedenkt man welch weichbirniges Personal in den Volksverdummungsanstalten den Kindern per Zwang vorgesetz wird.

  4. Aufgrund der Definition „Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße“ war es von Hitler nicht rassistisch, Slawen als Untermenschen zu bezeichnen? Selbst seine jüdischen Opfer waren alle recht hellhäutig. Ich halte beides für ziemlich üblen Rassismus. Ich bin der Meinung, dass jeder unter gewissen Umständen Rassismus als Täter oder Opfer erleben kann (nicht muss). Sorry für den Godwin.

    • Hitler hätte seinerseits v.a. in Anspruch genommen, dass es Rassismus gegen Juden nicht geben kann, weil die ja „die Macht“ haben, siehe internationales Judentum, jüdische Weltverschwörung, Die Banken und somit das Kapital in der Hand der Juden, etc.

      Seine Weltsicht auf die Juden war also genau die gleiche wie die der Feminsta auf „die weißen heterosexuellen Männer“

      Noch ein point Godwin
      https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcROPN83vhItA8pophg1LQ3K2q8iL-qHqZJJgGI4aDujyeSXbQHc

    • Die Privilegientheorie ist ja eh eine Fortsetzung derartiger alter Diskriminierungsmittel.
      Damit man den Anderen guten Gewissens hassen, unterdrücken und vernichten kann, unterstellt man ihm schon immer zuerst, Macht und Privilegien zu haben und den ersten Schlag getan zu haben. Man selbst ist dann lediglich der Underdog, der gerechten Widerstand leistet.

  5. „…und Weiße“

    Ich schätze mal, unser ultrapriveligiertes Whitechick Stokowski nimmt sich da selbst von aus? Also wen genau meint sie damit noch?

  6. So um den Timestamp herum.
    Hildebrandt oder son Pack wie Kreisler/Stochowski, eine Seite muss faktisch rechtsradikal im von Linken zugeschriebenen Sinne sein.

  7. Gretchen Stockdoofski ist so dumm, wie sie dreist ist. Allein schon mit dem hanebüchenen Satz

    »eine() Gruppe …, die standardmäßig in einer Gesellschaft die Macht hat – und das sind bei uns Weiße, Heterosexuelle, Männer, Menschen ohne Behinderung«

    hat sie sich intellektuell erledigt. Denn weder ist »Macht« eindimensional (was Christian auch korrekt anmerkt), noch ist die Definition der Gruppe anhand der Merkmale Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Geschlecht selbstverständlich, denn da hat sie die zentrale Kategorie »Klassenzugehörigkeit« schon stillschweigend unter den Tisch fallen lassen, als ob die in der Soziologie niemals verwendet worden wäre. Allein dafür schon gehört sie beim »SPIEGEL« zur Tür hinausgeprügelt.

    In den Online-Kommentaren zu ihrem Artikel hat jemand unter der Überschrift »Tautologisches Gefasel« kommentiert: »Wenn ich einen Begriff so definiere, dass ich recht habe, habe ich recht.« Und das trifft den Nagel auf den Kopf. Die intersektionalistischen Theorien, die solchen Ergüssen zugrundeliegen, sind unter anderem als Reaktion auf die Kritik an den primitiven »Geschlecht-als-Klasse«-Modellen des Radikalfeminismus entstanden – aber sie wurden nicht entwickelt, um die Ideologie zu überwinden, sondern um sie in einer begrifflich weniger simplen Scholastik zu retten – mit irgendeiner empirischen Sozialforschung hat das nichts zu tun.

    Und Stokowskis ganze intellektuelle »Leistung« besteht darin, das Glaubensbekenntnis dieser Scholastik runterzubeten.

    • @djad

      „Die intersektionalistischen Theorien, die solchen Ergüssen zugrundeliegen“ verdanken sich der Idee, „Rasse“, Klasse und Geschlecht miteinander zu verknüpfen und diese für die Analyse von Strukturen der Ungleichheit miteinander zu verknüpfen.

      Aber, wie du richtig schreibst, wurde letztlich das radikalfeministische Erbe übernommen, Klasse durch Geschlecht zu ersetzen.
      Daher findet sich Klasse nur noch unter „ferner liefen“ als „Klassismus“.

      Die ursprüngliche Idee wurde als Kritik von schwarzen Frauen in den USA in Hinblick auf den Feminismus weißer Frauen aus der Mittelschicht formuliert.
      Die sich abzeichnende Gefahr, bei feministischer Übernahme der Theorie eine Opferhierarchie zu etablieren war bereits damals absehbar.
      Ich kann mich noch gut daran erinnern, durch was (insbesondere) Frauen alles doppelt betroffen waren.

      Beinahe wie Skat aufzufassen: „Mit zweien (Frau, Migrationshintergrund) Spiel drei!“, um dann mit den Opferpunkten hausieren zu gehen.
      Dass man per eigener, exklusiv sich begünstigender Definition eine Opferkonkurrenz ausschaltet, erfolgt dann fast zwangsläufig.

      Die Priester und Priesterinnen wollen (privilegiert) entscheiden, wer ihres Opferkults würdig ist.
      Was für eine Farce!

    • Das wichtigste Ressort ist doch das von Nepotist (400 Millionen jedes Jahr von GEZ in Familientasche) ,und leider nicht beendetem Anschlag, Minister Racer.

  8. Natürlich braucht die Stokowski ein Special Pleading, denn sonst wäre sie ja eine fürchterliche Rassistin und Sexistin, wenn man ihr Prinzip konsequent anwenden würde.
    Und das geht ja nicht. Mir ist es daher auch komplett egal wie genau die sich das verrationalisiert, es ist und bleibt special pleading.

    Daher weiß ich auch, dass denen bewusst ist, dass sie Rassisten/Sexisten sind. Jemand der einen Spezialfall benötigt weiß zumindest, dass das was er tut unter normalen Umständen nicht in Ordnung wäre.

    Stokowski würde ich ignorieren, Medienleute wie die sind nur dazu da um zu hetzen und Unruhe zu streuen. Direktes angehen wird entweder ignoriert oder sie vergräbt sich tiefer in ihre Rassenideologie.
    Manchmal lohnt es sich dennoch sie konzentriert anzugreifen, nicht das die noch glaubt die könnte das einfach so veranstalten. Primär sollte man aber eher die Entscheidungsträger, die so einen Unfug gut finden, angreifen. So eine wie die Nahles, oder auch Mitglieder der Grünen.

  9. Rassismus ist das, was die ursprüngliche Definition aussagt und wie sie u.a. im ersten Satz der Wikipedia-Definition steht (mal sehen wie lange noch).

    Zu den immer wieder beobachtbaren Merkmalen von Rassismus gehören die Rationalisierungen, warum nun grad der eigene rassismus irgendwie berechtigt ist – was in einer Welt, in der Rassismus als böse gilt, auch bedeutet zu begründen, warum es kein Rassismus ist.

    Alle Versuche der Aufweichung des Rassismusbegriffes von ihrem ursprünglichen Kern zugunsten einer Form, die Rassismus gegen Menschen mit bestimmten Merkmalen aus der (eigen-)Definition auszuschließen versuchen, offenbaren ihren eigenen Rassismus gegen diese Gruppe.

  10. Und fünf Minuten später kommt’s Stoki wieder an und will mit dem Duden zeigen, dass Feminismus ja nur für Gleichberechtigung steht und sonst nichts. Immer schön alles so definieren wie es gerade passt. Zur Not kommt es halt in die nächste Ausgabe des Neusprechwörterbuches, und die alte Version landet im Gedächtnisloch.

  11. Ich habe mir mal die ersten 10 Seiten der SPON-Forumsdiskussion angeschaut und nehme an, die restlichen Seiten haben einen ähnlichen Tenor. Was mich wirklich wundert ist, dass Margarete S. keine Zustimmung erhält, und das vor dem Hintergrund, dass sie eine hübsche Frau ist – da urteilen Männer ja etwas milder.

    Woher beziehen denn Linke, Gründe und SPD ihre Wählerstimmen? Fühlen sich deren Wähler nicht dazu aufgerufen, Frau S. zu verteidigen? Oder erwarten sie, dass die politische Entwicklung in ihrem Sinne verkäuft, so dass sie sich genüsslich zurücklehnen können?

    Wenn ich Diskussionen zur Migrationsthematik betrachte, dann sehe ich meistens eine heftige Kontroverse. Diese bleibt hier aus. Könnte es evtl. sein, dass Margarete auf verlorenem Posten steht?

    • „Könnte es evtl. sein, dass Margarete auf verlorenem Posten steht?“

      Offensichtlich nicht, sonst könnte sie nicht regelmäßig auf SPON so einen hanebüchenen Stuss in die Welt tragen.

        • Rischtisch!
          Spülgel braucht Stockdoofski, nicht umgekehrt.
          Da das Blatt selbst kein Interesse mehr wecken kann, verbreiten sie brutalst lächerliches Gepöbel von Schwachsinnigen, die dadurch dafür sorgen, daß Leute hochempört herumklicken und kommentieren.
          Das verhindert, daß daß Blatt einfach vergessen wird.
          Die leben davon!

          V.dh. ist es dringend angesagt, solche Bullshitjournaille nur noch über Archivseiten zu verlinken, wenn überhaupt.

        • Das ist letztlich die Antwort, warum sie noch dort arbeiten kann. Es ist inzwischen völlig egal, was jemand schreibt. Es zählen nur noch die Klicks. Gerade das „selbstverständliche Infragestellen“ dessen, was der gesunde Menschenverstand als richtig erachten würde, zieht „Klicks“ magisch an. Wenn ich sage, dass 1 + 1 = 3 ergibt, hat das kalkulierbar zur Folge, dass mich eine Menge Leute korrigieren werden. Blödheit ist viraler als Klugheit.

          • Diese Erklärung klingt auf den ersten Blick einleuchtend.
            Doch dann wiederum: Warum veröffentlichen dann nicht auch Männerrechtler regelmäßige Kolumnen im Spiegel und anderen Massenmedien? Der Widerspruch dürfte solchen Artikeln doch auch gewiss sein.

            Ich denke daher schon, dass es darauf ankommt, was man schreibt – es muss nämlich dem Weltbild der Redakteure und Medienbesitzer entsprechen. Und die Mehrheit der Journalisten und Redakteure identifiziert sich heute eben eher mit linken, grünen, feministischen Weltbildern.
            D.h.: vielleicht steht Stokowski tatsächlich auf verlorenem Posten – nämlich bei der „normalen“ Bevölkerung. Innerhalb der Politik- und Medien-„Elite“ aber sicherlich nicht

    • Für die meisten Wähler der feministischen Parteien Grüne, SPD, Linke ist das Thema Feminismus und alles was damit zusammenhängt nicht wichtig – sie haben allenfalls die diffuse Gewissheit, dass es ja nur um Gerechtigkeit für Frauen geht.
      Die empfundene Unwichtigkeit des Feminismus‘ ist m.E. der Hauptgrund, warum sich feministische Maßnahme wie z.B. die Einführung von Quoten recht einfach durchsetzen lassen. Leute, die vielleicht etwas bewusster oder kritischer sind, werden durch eine fast durchweg feminismus-freundliche Berichterstattung in den Leitmedien „ruhiggestellt“.

      • KlausT hat recht, und ich bin betriebsblind. Das Thema „Geschlechterpolitik“ rangiert weit hinten. Das könnte aber zur Folge haben, dass konservative Parteien, die keine „progressive“ Geschlechterpolitik betreiben, noch ein paar Punkte machen, wenn sie wollen. Momentan scheinen mir die Claims jedoch abgesteckt; Verschiebungen gibt es vor allem als Binnenwanderungen innerhalb des rechten und innerhalb des linken Lagers.

        À propos „progressiv“: die Idee von einem gesellschaftlichen Fortschritt ist doch auch nur eine Idee von weißen, toten Männern …

        • „Also diesen Eindruck habe ich zumindest bei den linksliberalen Medien wie Zeit, SZ, Deutland-Kultur Radio etc. nicht.“

          Wie viele Frauen kennst Du, die SZ, Zeit, Spiegel lesen, oder DLFK hören?
          Ich kenne keine einzige.
          Die letzte, die ich kannte, war meine Kommilitonin Ende der 80er Jahre.
          Meine drei Weibsen verdrehen jedesmal genervt die Augen, wenn ich das Thema Feminismus anschneide. Für die ist das in ihrem Leben ohne Belang. Und die sind ganz normale Frauen, denke ich.

        • @Mark Smith Das hat mit der feministischen Filterblase zu tun. „Modebewusste“ Linke und Medienmachen haben identitätspolitische Feministen zu sein, das verlangt der Zeitgeist. So wie man z.B. in den End-60er und 70er Jahren eben die Proletarier „vertrat“. Ob die Masse der linken und linksliberalen Leser der genannten Medien die dort vertretenen feministischen Positionen explizit teilt, wage ich zu bezweifeln. Die betreffenden Beiträge werden m.E. eher nicht gelesen oder eben als unwichtig im Vergleich zu anderen Fragen der Zeit gesehen. So wie ich eben die Fußballberichte überlese.
          Die Grünen haben den Vorteil, dass sie mit Hilfe ihres Trojanischen Pferdes Umwelt, Ökologie (diese Themen werden zu Recht als überlebenswichtig angesehen) den Leuten auch andere Themen wie Feminismus unterjubeln können.

          • Bevölkerungsgruppen in der Reihenfolge ihrer politischen Relevanz:

            – Journalisten
            – Politiker
            – Wähler

            Wenn ich schrieb, Margarete S. stehe auf verlorenem Posten, dann meinte ich das in Bezug auf die dritte Gruppe. Das hätte ich mir natürlich sparen können.

  12. Und sowas regt sich über einen Buchladen auf, der rechte Literatur schon öffentlich unter dem wertenden Banner „Neue Rechte, altes Denken“ bei sich präsentiert??

    Ah, ja… Wenn sich die Autoren von verschiedenen Hetzschriften untereinander zoffen…
    (So einen Titel wie „Die letzten Tage des Patriarchats“ kann man einfach nicht als neutral stehen lassen, wenn man ein wenig über moderne Ideologien und ihre Kampfbegriffe weiß. Kleine Anmerkung: Es gibt nur noch einen offiziellen Patriarchen, und das ist das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Kyrill I. . Auf den wird sie sich aber wohl kaum beziehen, oder?)

    • Ich bin für Payback.

      Es wäre doch wirklich mal interessant, wie die Welt sich entwickelt, wenn Frauen zu Millionen dahingemetzelt werden, weil die Königin im anderen Land einen Schuhladen entdeckt hat, den sie sich unbedingt vereinleiben will.

      Wir Männer bleiben währenddessen in Sicherheit, passen ein wenig auf die Kinder auf und kochen ab und an was.

      Find ich fair.

  13. Bekannter Maßen ist Afrika die Wiege der Menschenheit. Obwohl ich Alpina-Weiss bin habe ich bis zu einem gewissen Grad afroamerikanische Gene in mir. Tief im Herzen ist jeder ein bißchen Schwarz.

    Was ist eigentlich aus dem Spruch geworden, dass wir „unter der Haut“ alle gleich aussehen? Gilt das nicht mehr?

  14. „Natürlich sind Männer nicht gleichberechtigt“

    Du sagst das, als müsste jedem Leser klar sein, worauf genau Du hier anspielst.

    „schon gar nicht, wenn man den Maßstab der Ergebnisgleichberechtigung annimmt, den der Feminismus verwendet.“

    Der Begriff, GEGEN den ihr Euch an sich doch wendet, lautet eigentlich ja ErgebnisGLEICHHEIT.

    Wenn Ihr nur bei Eurem eigenen, bevorzugten Maßstab bleibt: inwiefern haben jetzt weiße Männer in dieser (bundesdeutschen) Gesellschaft nicht die gleichen Chancen wie andere Gruppen (namentlich Frauen)? Und welche Gruppe hätte die institutionelle Macht Änderungen gegen Widerstände durchzusetzen?

    „Und überhaupt ist das Asiatenproblem für diese Theorien üblicherweise nicht zu lösen: Südkoreaner und Japaner haben genau so viel Macht wie Weiße, eine starke Industrie, sollen aber nicht rassistisch gegen Weiße sein können, weil das einfach nicht möglich ist?“

    Ich frag mich in solchen Momenten immer: wer hat hier eigentlich was an den Augen?

    Sind Asiaten denn nicht ganz objektiv betrachtet tatsächlich (mehrheitlich) von (eher oder auch sehr) weißer Hautfarbe verglichen mit den Menschen näher dran an der Maximalpigmentierung (also denen ohne offensichtlichen, evolutionär-wirksam-gewordenen Migrationshintergrund)?

    • „Ich frag mich in solchen Momenten immer: wer hat hier eigentlich was an den Augen?“

      Meinen Augen fehlt in erster Linie die Info, wem Du überhaupt antwortest. Muss ich jetzt den ganzen Thread durchlesen, um herauszukriegen, wen Du zitierst?

        • Ok,
          dann beantworte ich wie folgt:

          „Du sagst das, als müsste jedem Leser klar sein, worauf genau Du hier anspielst.“

          Das Wahlrecht zur Gleichtstellungsbeauftragten halte ich nun nicht für ein so großes Unrecht, dass ich dafür eine Revolution vom Zaun brechen würde. Ich halte die Institution eh für überflüssig, mindestens aber überbewertet.
          Aber das gesamte Familienrecht bevorzugt Frauen, teils sogar in der Formulierung der Gesetze, mindestens aber in der Spruchpraxis.
          Ansonsten hatte AnneNühm mal eine recht umfassende Liste von Benachteiligungen von Männern gegenüber Frauen erstellt. Und das ist kein Phantasieprodukt, sondern eine Liste von Fakten.
          Wenn Du möchtest, dann kann ich mal nach dem Link fragen.

          „Der Begriff, GEGEN den ihr Euch an sich doch wendet, lautet eigentlich ja ErgebnisGLEICHHEIT.“

          Naja, es sind in erster Linie die Feministinnen, die die beiden Begriffe synonym verwenden, um eine angebliche Benachteiligung von Frauen zu belegen.

          „inwiefern haben jetzt weiße Männer in dieser (bundesdeutschen) Gesellschaft nicht die gleichen Chancen wie andere Gruppen (namentlich Frauen)?“

          Nun, in fast allen MINT-Fächern gibt es einen Frauenmangel. In den Ingenieurswissenschaften liegt ihr Anteil unter 20%. Wenn dann zur Erreichung einer Ergebnisgleichheit (genauso viele Ingenieurinnen wie Ingenieure) in einer Firma Frauen bevorzugt eingestellt werden, dann IST das eine Benachteiligung der Männer, die für das Desinteresse von Frauen an MINT-Fächern nichts können, aber deshalb bei der Jobsuche benachteiligt werden.

          „Und welche Gruppe hätte die institutionelle Macht Änderungen gegen Widerstände durchzusetzen?“

          Die Frage versteh ich in dem Kontext nicht. Klar könnten sich Arbeitgeber über den Druck, unfähige Frauen einzustellen, wehren. Aber viele Firmen sind auf öffentliche Aufträge angewiesen und da werden ganz explizit Anstrengungen zur Frauenförderung als Voraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungen eingefordert.

          „Sind Asiaten denn nicht ganz objektiv betrachtet tatsächlich (mehrheitlich) von (eher oder auch sehr) weißer Hautfarbe verglichen mit den Menschen näher dran an der Maximalpigmentierung …“

          Nach der klassischen Rassenlehre sind Ostasiaten natürlich nicht weiß. Früher nannte man sie „gelb“, warum auch immer.

          • „Ansonsten hatte AnneNühm mal eine recht umfassende Liste von Benachteiligungen von Männern gegenüber Frauen erstellt. Und das ist kein Phantasieprodukt, sondern eine Liste von Fakten.
            Wenn Du möchtest, dann kann ich mal nach dem Link fragen.“

            Bemüh Dich nicht, ich habe mich unter oben angegebenem Link („Männer… werdet Feministen“) ja schon en Detail damit auseinandergesetzt.

            „Naja, es sind in erster Linie die Feministinnen, die die beiden Begriffe synonym verwenden, um eine angebliche Benachteiligung von Frauen zu belegen.“

            Bei dem Terminus „Ergebnisgleichberechtigung“ handelt es sich um eine Wort-Neuschöpfung des Autors.

            „Nun, in fast allen MINT-Fächern gibt es einen Frauenmangel. In den Ingenieurswissenschaften liegt ihr Anteil unter 20%. Wenn dann zur Erreichung einer Ergebnisgleichheit (genauso viele Ingenieurinnen wie Ingenieure) in einer Firma Frauen bevorzugt eingestellt werden, dann IST das eine Benachteiligung der Männer,“

            Gesetzliche Frauenquoten gibt es wo konkret (bzw. für welche Bereiche werden sie diskutiert)?

            „Die Frage versteh ich in dem Kontext nicht.“

            Welches Geschlecht hat die Gesetzeslage (mehrheitlich) zu verantworten, war damit hauptsächlich gefragt.

            „Nach der klassischen Rassenlehre sind Ostasiaten natürlich nicht weiß.“

            Aber es handelt sich biologisch gesehen hier doch ebenso um eine Mutation auf sogar demselben (?) Chromosom?

            „Früher nannte man sie „gelb“, warum auch immer.“

            Weil ihr Haut-Unterton im Schnitt eher warm (beige) als kalt (rosa) ist, vermute ich.
            Damit wurden die Tendenzen absolut gesetzt, um Unterschiede krass überzubetonen.

    • „Und welche Gruppe hätte die institutionelle Macht Änderungen gegen Widerstände durchzusetzen?“

      Ich würde vermuten: die Union von SPD/CDU/CSU bei im Bundesrat nicht zustimmungspflichtigen Gesetzen, sofern diese Gesetze keinen Aufschrei wegen einer nahestehenden Wahl auslösen .

    • „Sind Asiaten denn nicht ganz objektiv betrachtet tatsächlich (mehrheitlich) von (eher oder auch sehr) weißer Hautfarbe verglichen mit den Menschen näher dran an der Maximalpigmentierung“
      „Weil ihr Haut-Unterton im Schnitt eher warm (beige) als kalt (rosa) ist, vermute ich.
      Damit wurden die Tendenzen absolut gesetzt, um Unterschiede krass überzubetonen“

      Aber schon interessant, wie vermeintlich Linke/Feministinnen mittlerweile diesen Rassenvorstellungen und Konzepten anhängen. Es ist so: wer so kleingeistig ist, in Hautfarben zu denken, Weiße und Männer, weiße Männer, weiße heterosexuelle Männer – der denkt zwangsweise auch immer andere Hautfarben mit. Dieses diskriminierende Mindset/das Bewusstsein ist dann schon mal grundsätzlich vorhanden – also Menschen nach Herkunft, Rasse/Hautfarbe einzuteilen. Dann erfolgt eine Zuweisung von Attributen und Eigenschaften aufgrund von Hautfarbe oder Herkunft – privilegiert/unterpriveligiert usw. Was ja im Grunde die Bilderbuchdefinition von Rassismus ist. Im nächsten Schritt muss natürlich erstmal geklärt werden, wer jetzt wirklich weiß ist, durch Analyse der Hautfarbe um dann eine entsprechende Opferrolle in der Hierarchie zuweisen zu können. Was kommt als nächstes? Physiognomik? Naja schlimmer kann es ja noch kaum werden.

  15. Pingback: Akifs Festschrift zum baldigen Ableben von Frau Stokowski | Bayern ist FREI

  16. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/buchhandel-linke-fuerchten-andere-meinungen/

    „Ich fand den Ort interessant. Die Buchhändlerinnen, das sah ich an ihrem Veranstaltungsprogramm, stehen sehr weit links. Mit einem Termin kurz nach mir fand sich dort Margarete Stokowski auf dem Programm, eine Spiegel-Kolumnistin, die mit der Parole „Antifaschismus bleibt Handarbeit“ mehr oder weniger deutlich zur Gewaltanwendung aufruft und vor einiger Zeit sprachlich nur leicht verschleiert dazu ermunterte, politisch unliebsame Gestalten mit erfundenen MeeToo-Vorwürfen aus dem Weg zu räumen.

    Unabhängig von ihren Ansichten halte ich Stokowski für eine Autorin mit einer sehr begrenzten intellektuellen Reichweite. Aber bitte – ich bin nicht ihr Publikum.“

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