Selbermach Samstag 213 (10.11.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

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154 Gedanken zu “Selbermach Samstag 213 (10.11.2018)

  1. Vowort:

    In unserer vorliegenden Expertise wird deutlich, dass die antifeministische Männerrechtsbewegung eine kleine lautstarke Minderheit ist, mit der eine konstruktive Debatte nicht möglich ist. Es handelt sich laut neueren Untersuchungen zu den verschiedenen Einstellungen von Männern um den frustrierten Teil der «teiltraditionellen» Männer und einen Teil der kleinen Gruppe der «Lifestyle Machos»

    Gruppen und Netzwerke

    Um das Bild abzurunden, sei noch auf das Blog Alles Evolution in der Linkliste verwiesen. Diese Homepage beschäftigt sich mit «Evolutionsbiologie und den Unterschieden von Mann und Frau».

    • „In unserer vorliegenden Expertise wird deutlich, dass die antifeministische Männerrechtsbewegung eine kleine lautstarke Minderheit ist, mit der eine konstruktive Debatte nicht möglich ist.“

      Eine konstruktive Debatte ist wirklich nicht möglich, wenn man durch Zensur und andere undemokratische Methoden ständig am Vortragen der eigenen Argumente gehindert wird.

        • Ja, bei den Böllern, die sie da abfeuern könnte man glatt meinen, die haben Angst, dass ihnen ihre Felle davonschwimmen. Und das tun sie auch. Vor 20 Jahren kannte keiner den Begriff Maskulismus, heute müssen sie Pseudostudien gegen ihn bemühen. Die Szene wächst…

          • „Ja, bei den Böllern, die sie da abfeuern“

            Ach, daher kommt der Name „Böll-Stiftung“.
            Und ich frag mich immer, was der arme Schriftsteller eigentlich verbrochen hat, von diesen Knallköpfen misbraucht zu werden.

            Jetzt gibt der Name zum ersten mal wirklich Sinn.

            Knallköpfe
            Böller
            Stiftung

            Man lernt nie aus.

          • Als Ergänzung zum Thema
            ein Hinweis auf ein aktuelles Video von Niccolo

            wie immer sprachlich und logisch ausgefeilt, die Realität absolut auf den Punkt gebracht.

    • Sich mit «Evolutionsbiologie und den Unterschieden von Mann und Frau» zu befassen ist natürlich schon arg arg böse.
      Angesichts des Umstandes, das in der losen Auflistung auf S.91, aus der das Zitat stammt, die maximale negativdarstellung in wenigen Worten gesucht wird mag man ermessen, WIE negativ das für den Autor sein muss.

      Apropos Autor:
      Weiß eigentlich irgendwer, was aus Hinrich Rosenbrock so geworden ist, nachdem er wegen Anschuldigungen wg häuslicher Gewalt in Ungnade gefallen ist?
      Außer gelegentlichem Zitieren seiner Hetzschrift lässt sich nichts neueres mehr von ihm finden.

      • Wird scheinbar konsequent totgeschwiegen. Was ja nachvollziehbar ist. Ist er verurteilt worden, aufgrund der Anschuldigung seiner WG-Schranzen, ist er als Quelle verbrannt. Da würden Ilse, Jutta,Thomas u. Andreas kollateral schlecht dastehen.
        Hat man ihn freigesprochen, würde DIE deutsche Femimännerikone zum Paradebeispiel für feministische Falschbeschuldigungen.
        Und das, wo selbst das pöse gelbe Forum ihm ausdrücklich „in dubio pro reo“ zuerkannt hat.

        Geht alles gar nich ….

        ( ….und vielleicht isser auch gans froh, aus der Scheiße raus zu sein, studiert zuende und wandert aus, oder so … )

        • „Ist er verurteilt worden,

          [..]

          Hat man ihn freigesprochen,“

          Würde beides Voraussetzen, dass es 1. eine Klage gegeben hat, die
          2. erst mal zugelassen und
          3. auch zu einem Prozess geführt hat.

          Ich glaube schon, dass man von einem Prozess etwas mitbekommen hätte. Midestens diejenigen, die den Prozess selbst angestrengt hätten, würden doch niemals den Mundd arüber halten.

          Ich gehe ausgesprochen sicher davon aus, dass es bei schleichendem Rufmord unter vollständiger Vermeidung des Rechtswegs geblieben ist. Das ist ohnehin das erfolgreichste feministische Standardverfahren.
          Geordnete Gerichtsverfahren gehen erfahrungsgemäß oft schlecht aus für die Genderista.. Kachelmann, Gina-Lisa etc.
          Bevor das feminiistische Utopia erblühen kann, muss ja deshalb erst das patriarchalische Konzept des Rechtsstaats geschleift werden.

          • „Ich gehe ausgesprochen sicher davon aus, dass es bei schleichendem Rufmord unter vollständiger Vermeidung des Rechtswegs geblieben ist. Das ist ohnehin das erfolgreichste feministische Standardverfahren.“

            „Geordnete Gerichtsverfahren gehen erfahrungsgemäß oft schlecht aus für die Genderista.. Kachelmann, Gina-Lisa etc.
            Bevor das feminiistische Utopia erblühen kann, muss ja deshalb erst das patriarchalische Konzept des Rechtsstaats geschleift werden.“

            Ja, das liegt nah.
            Und ist ein Widerspruch in sich, denn niemand brüllt so oft und laut nach dem staatsfeministischen Patriarchat, wie die Radfems 🙂

  2. Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen? Gut, dann heute noch mal schamlose Eigenwerbung:

    „Exzellentes Werk, sehr gut recherchiert, zentrale Fakten auf den Punkt gebracht, hohe Informationsdichte, gewichtige Argumente gegen die Frau-gleich-Mann-Ideologie zusammengetragen und synthetisiert, viele Fallbeispiele aufgelistet, und dazu noch in einem sehr guten Stil verfasst– Herr Dipl. Biol. M. Rahrbach verdient ein großes „Dankeschön“ für diese intellektuelle Höchstleistung — dem Buch ist eine weite Verbreitung zu wünschen,
    Gender- Studierende werden es mit Gewinn lesen, da der Autor , ausgehend von soliden biologischen Fakten und etablierten Theorien, tiefe Einblicke in die evolvierte Natur der beiden Geschlechter Mann und Frau liefert– ein Fünf-Sterne- Buch in der trüben Suppe der üblichen Gender- Literatur.“

    Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Autor des Fachbuchs– Das Gender- Paradoxon, Berlin 2016

    Original-Printbuch: 26,90€
    E-Book (regulär): 9,99€ (Kindle Unlimited: 0,00€)

    Achtung, jetzt nur für kurze Zeit (bis zum 30.11.2018) – greifen Sie zu:

    E-Book 3,99€

    Mehr Infos, Bestellmöglichkeit und Link zum Amazon-Profil auf

    https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

    Hinweis: Wie z.B. GENDERAMA berichtete, lehnte GMX, nachdem sie bereits zugesagt hatten und ich das Werbematerial erstellt hatte, die geplante Buchwerbung trotzdem an. Für Bücher zu solchen Themen könne nicht bei ihnen geworben werden; die diesbezügliche Richtlinie sei vor kurzem verschärft worden.

    Femis/Gendersens dürfen bei denen mit Sicherheit werben…

    Auch auf Facebook wurde ich mehrfach zensiert. Als ich z.B. Heinz-Jürgen Voss zitierte mit diesen Ausführungen

    „Bis in die 1920er Jahre sprach man von ­Geschlechtervielfalt. Mit den Nazis kam die Theorie einer weitgehend klaren biologi­schen Zweiteilung, die auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle Forschung längst weiter ist.“

    verschwand das Posting nur vier Minuten später im Spamordner. Beleidigungen waren da keine drin, das kann ich garantieren. Die Gendersens kämpfen mit allen möglichen undemokratischen Mitteln, weil sie in offenen Diskussionen keine Chance haben.

        • Mache ich gerne! Sagen wir die Tage…

          Leseprobe? Ist eine recht lange auf Amazon, die bereits reichen dürfte, um die „rote Pille“ intus zu haben.

          Mehr Leseproben auf meiner Homepage. Einen Gastartikel hatte ich damals sogar schon hier (Ich schreibe natürlich gerne weitere, keine Frage.):

          https://allesevolution.wordpress.com/2016/03/08/die-maennliche-konkurrenz-um-frauen-in-der-evolutiven-vergangenheit-des-menschen-gastartikel/

          Dann steht die Statistik und eine Aktualisierung des Demographiekapitels bei mir online. Die Statistik und einen Abschnitt des Demographiekapitels habe ich aktualisiert, sonst ist alles wie im Printbuch.

          Warum steht das online? Damit Printbuchkunden auch die neue Statistik haben, und weil im E-Book die großen Tabellen nicht reinpassen. Deshalb habe ich die outgesourced:

          https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de/data/uploads/statistik-neu.pdf

          https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de/data/uploads/statistik-alt.pdf

          https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de/data/uploads/maennerueberschuesse-auf-dem-partnermarkt.pdf

          • Is das Ih-Buck zu 4€ ( Rest is Trinkgeld ) ’n normales PDF, o. so ’n Kindchenkram?
            Kann man das ggf. per IBAN/SIPA zahlen, o. nur mit Account bei Päipell o. sowas?

          • @ Fiete

            „Is das Ih-Buck zu 4€ ( Rest is Trinkgeld ) ’n normales PDF,“

            Das ist dieses Amazon-Format.

            „o. so ’n Kindchenkram?“

            Kindchenkram?

            „Kann man das ggf. per IBAN/SIPA zahlen, o. nur mit Account bei Päipell o. sowas?“

            Keine Ahnung. Auf Amazon gibt es mehrere Zahlungsmöglichkeiten. Da hab ich keinen Einfluss drauf.

            In meinem eigenen Online-Shop einfach per Überweisung und in Buchhandlungen geht es natürlich auch in Bar. In Buchhandlungen muss es erst bestellt werden. Dauert dann ein paar Tage, bis es da ist. Die einzigen Buchhändler, die es vorrätig haben, sind Amazon und der JF-Buchdienst. Die anderen Online- und Offline-Buchhändler bestellen es bei mir einzeln.

          • @ Matthias:
            Danke für die Auskunft. Es ging mir natürlich um die 4€-Version, mehr erlaubt die Sozialrente nicht.
            „Kindchenkram“, diese Kinderkacke von Kindle, bei der man teilweise ohne deren Hardware nix mit den Dateien anfangen kann. Und auch andere „E-book“- Firmen arbeiten ja mittlerweile mit irgendwelchen speziellen Verschlüsselungen, die ohne zumindest deren Spezialprogramm kein Öffnen zulassen. Auch mag ich mich nicht gern wg. einem Deal bei irgendwelchen Firmen registrieren, sonst hätte ich mittlerweile div. dutzend toter Kundenaccounts.

            Am liebsten wäre es mir, per E-Mail eben die IBAN mit Dir auszutauschen, zu überweisen und dafür ein PDF zu erhalten das der Foxit-Reader ganz normal per Doppelclick aufmacht.

            ( Ja, ich weiß, ich bin ein höchstanspruchsvoller notorischer Erbsenzähler und Prinzipienjockey, liegt am Alter und den dazugehörigen Erfahrungen …. 😉 )

          • @ Fiete

            „Danke für die Auskunft. Es ging mir natürlich um die 4€-Version, mehr erlaubt die Sozialrente nicht.
            „Kindchenkram“, diese Kinderkacke von Kindle, bei der man teilweise ohne deren Hardware nix mit den Dateien anfangen kann. Und auch andere „E-book“- Firmen arbeiten ja mittlerweile mit irgendwelchen speziellen Verschlüsselungen, die ohne zumindest deren Spezialprogramm kein Öffnen zulassen. Auch mag ich mich nicht gern wg. einem Deal bei irgendwelchen Firmen registrieren, sonst hätte ich mittlerweile div. dutzend toter Kundenaccounts.“

            Ja, wobei es jetzt sooooo schlimm auch nicht ist, bei Amazon registriert zu sein. Ob man das Kindle-gerät braucht, oder ob es da auch eine Softwaresimulation gibt, weil ich jetzt aus dem Stand noch nicht mal.

            „Am liebsten wäre es mir, per E-Mail eben die IBAN mit Dir auszutauschen, zu überweisen und dafür ein PDF zu erhalten das der Foxit-Reader ganz normal per Doppelclick aufmacht.“

            Also das würde ich ehrlich gesagt nicht gerne tun. Ich würde damit eine nicht kopiergeschützte Datei meines eigenen Buches in Umlauf bringen. Es kann zwar sein, dass Du damit keinen Unsinn machst, aber es könnte ja auch eine Falle sein.

            Es ist ja nicht so, dass ich bei dem Buchtitel nur Freunde habe. Auch in der feminismuskritischen Szene ist mir nicht jeder wohlgesonnen, glaube ich jedenfalls nicht.

            Anderen Service kann ich da schon eher bieten. Sich per Mail austauschen istzum Beispiel kein Problem. Ich habe ja nicht umsonst ein Kontaktformular auf der Homepage.

            „( Ja, ich weiß, ich bin ein höchstanspruchsvoller notorischer Erbsenzähler und Prinzipienjockey, liegt am Alter und den dazugehörigen Erfahrungen …. 😉 )“

            Ist durchaus verständlich. Ich erfülle Lesern und potentiellen Lesern gerne alle Wünsche, aber ich kann natürlich nicht einfach so eine Raubkopie meines eigenen Buches in Umlauf bringen.

  3. Und es ist zu vermuten das diese Leute da in den Unis von den Gender- und Womes-Studies mit diesem asozialen Verhalten indoktriniert werden.

  4. Wurde das schon verlinkt? Wenn ja, sorry für die Wiederholung.
    Ein Podcast vom SWR von Christoph Kucklick.
    Bin nicht in allem seiner Meinung, etwa ist das Postulat, daß Biologie beim Unterschied von Männern und Frauen keine Rolle spielte, schlichtweg uninformierter Unsinn. Oder soziologisches Wunschdenken.
    Aber sonst viele sehr interessante Überlegungen. Und eine gute, sehr kurze Zusammenfassung seines Buches, das, aufgrund des wissenschaftlichen Jargons, ein wenig mühsam zu lesen ist.

    https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/maenner-bilder-negativ/-/id=660374/did=22411786/nid=660374/sdpgid=1616463/1woqaj8/index.html

  5. Margarete Stokowski macht kostenlose Werbung für einen rechten Verlag
    https://www.br.de/nachrichten/kultur/wem-die-debatte-um-stokowskis-absage-der-lesung-nuetzt,R8oVOKd

    und rechtfertigt das damit, dass man keine Werbung für rechte Verlage betreiben dürfe.

    https://www.rowohlt.de/news/stellungname-margarete-stokowski

    Sie kritisiert damit einen offenbar eher links orientierten Buchladen dafür, sich kritisch mit rechten Autoren auseinanderzusetzen – geht gar nicht, mit sowas setzt man sich als echter linker nicht auseinander, sie macht vor wie’s richtig geht.

    Sie bekommt ihre Rechtfertigung nicht zu Ende, ohne mit dem Spruch „antifa bleibt Handarbeit“ ihre Affinität zu (linken) Gewaltaktionen zu betonen.

    Obwohl ich ein großer Freund der Meinungsfreiheit bin, hält sich mein Bedauern über das nicht stattfinden ihrer Lesung allerdings in Grenzen. Das kann ich deshalb sagen, da sie hier wirklich in keiner Weise zur Absage gedrängt wurde, ganz im Gegenteil – sie hat sich völlig aus freien stücken selbst „deplatformed“.
    Auch das gehört zur Meinungsfreiheit- man kann niemanden dazu zwingen, seine Meinung kund zu tun.

    • Einerseits finde ich es ja wirklich hübsch, daß Margarinowski sich mit dem Tam-Tam so richtich in’s Knie geballert hat, daß es auch den meisten Hirnbefreiten auffällt.
      Aber der schwachsinnige Lärm dürfte den Umsatz vom Rechtsaußenverlag vermutlich deutlich angekurbelt haben, zumal deren kaufwillige Zielgruppe sicherlich etwas kleiner sein dürfte, sodaß das schon merkbar Prozente bringen könnte.

      • „daß Margarinowski sich mit dem Tam-Tam so richtich in’s Knie geballert hat,“

        Ob sie das wirklich hat, sei mal dahingestelt.
        Sie hat sich mit der Aktion aktion genauso publikumswirksam wie die benannten rechten Autoren ins Gespräch gebracht.

        Sozusagen eine win-win situation für sie und den Antaios-Verlag.

        Wenn man sich die Kommentarspalten unter den diversen Artikeln der Quialitätspresse ansieht, erhält Margie dort durchaus beträchtlich viel Zustimmung und Solidarität.Viele der dortigen Kommentare klingen auch tatsächlich danach, als habe Stokowski eine lesung in einer midestens rechtslastigen Buchhandlung abgesagt.
        Das ist der Eindruck, der also offenbar bei einigen Leuten tatsächlich hängen geblieben ist.

      • Ganz besonders bemerkenswert befinde ich dabei die immer wieder geführte Argumentation, Stokowski habe ja den Aufruhr gar nicht verursacht, sondern das ganze ganz still beilegen wollen.

        Aber wie stellt sie sich das vor:
        Erst sagt sie eine ausverkaufte veranstaltung ab.

        Sie schreibt:
        „Herr Lemling meldete sich daraufhin gar nicht mehr bei mir, sondern teilte Rowohlt mit, er würde die Lesung kurzfristig absagen, mit der Begründung, ich sei krank geworden.“

        Dass der Veranstalter angepisst ist, kann man sich vorstellen, dass der sich nach der Diskussion mit ihr, die sie mit ihrer Absage beendete, nicht bei ihr direkt, sondern beim Verlag meldet, ist vielleicht nicht optimal, aber nachvollziehbar – SIE hat einen Vertrag gebrochen, nicht Lehmkuhl, und er wendet sich an den Verlag, vielleicht auch mit dem Gedanken an einen zuverlässigeren Bezugspartner.

        Nachdem ihr der Veranstaltungsort nicht gepasst hat, passt ihr jetzt aber die angebotene Ausrede auch nicht.

        Sie agiert hier ganz nach dem Prinzip „wasch mich, aber mach mich nicht nass“, und überlässt das Problem, wie der von ihr geprellte Veranstalter nun eine Ausrede in ihrem Sinne bereitstellen soll, ganz der anderen Seite.

        Die dann folgende Stellungnahme Lehmkuhls – irgend was muss er ja sagen, er muss ja eine ausverkaufte Veranstaltung absagen und das begründen – ist konsequenterweise dann das dritte, das ihr an der Sache nicht passt.

        Man fragt sich unwillkürlich, ob es eigentlich irgend eine Form von Stelungnahme gegebe hätte, die Stokowski zufriedengestellt hätte. Das hätte vermutlich eine Stellungnahme mit einem uneingeschränkten alleinigen Schuldeingeständnis seitens der Buchhandlung sein müssen.

        Aber natürlich trifft Frau Stokowski aus der daraus folgenden medialen Eskalation keinerlei Schud. Sie wollte ja gar nichts an die große Glocke hängen. Sie hat nur alle Möglichkeiten vergiftet, den Konflikt tatsächlich lautlos beizulegen.

    • Wir werden in kürze feministische debatten darüber haben, dass das schönste und sexistischste Frauenstatut nichts Wert ist, wenn es nicht auch durchgesetzt wird
      Ist ja schön und gut, wenn die Kerls erst mal katzbuckelnd um Erlaubnis fragen müssen, bevor sie was sagen dürfen – aber macht man es der toxischen männlichkeit nicht wieder viel zu leicht, wenn die sich drauf verlassen können, dass da zu oft zugestimmt wird?

      Das geht natürlich gar nicht.

      Wettet jemand dagegen?

      Oder hat vielleicht schon jemand einen entsprechenden Kommentar oder Tweet gefunden?

    • Die „Retterlesbe“ ist mit ihrer „Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt“ (IFGBS) auch eine der ultraharten „vergewaltigungsvorwurf beweist Vergewaltigung“ apologeten. Eine Suche Nach dem Stichwort „Kachelmann“ auf ihrer Website offenbart da ihren geballten Hass auf Kachelmann, gegen den selbst eine Alice Schwarzer blass aussieht.
      https://ifgbsg.org/?s=kachelman
      dabei spuckt die Suche nur Artikel mit „Kachelmann“ im Titel aus, ein neuerer Artikel, der dabei nicht gefunden wird, ist z.B. der hier.
      https://ifgbsg.org/ich-bin-hier-immer-noch-der-chef-im-ring/

      In ihrem Weltbild und in ihren „Prozessbeobachtungen“ ist ganz eindeutig die reale möglichkeit nicht vorgesehen, dass ein Vergewaltigungsvorwurf einer Frau gegen einen Mann nicht wahr sein könnte, dass eine Frau lügen könnte und es so etwas wie Falschbeschuldigungen gegen Männer geben könnte.
      Das ist unmöglich, das können immer nur schutzbehauptungen (und somit erst recht Belege) der vergewaltigungskultur sein.

    • Nu ja, sicher ist, mindestens eine der Damen spinnt sich derben Kokolores zurecht, möglw. auch beide.
      Aber da die Gunhilde behauptet, „der Tumber“ (-Account ) wäre bis heute frei öffentlich zugänglich, würde eindeutig ( kinder-)pornographische Bilder enthalten, dann aber umschwenkt und zugibt, daß er wohl doch ( angebl. erst „neuerdings“ ) nur für erwachsene Tumberuser zugänglich ist und eine Jugendschutzerklärung enthält, zudem der Staatsanwalt wohl nix unter den Umständen illegales entdeckt hat, vermute ich mal, daß Gunhilde lügt.
      Denn selbst wenn Staatsanwälte, wie von ihr unterstellt, besonders Kinderporno als „Kavaliersdelikt“ tendenziell betrachten würden ( was ich gar nicht glaube ), müßte in dem Fall objektiv feststellbar sein, ob die Angabe „öffentlich frei zugänglich“ korrekt ist, oder nicht, und seit wann.
      Kavaliersdelikt hin o. her, kein StA könnte es sich leisten, einen offenen, aktiven Kinderpornoaccount auf Tumber einfach zu ignorieren, das würde ihn mindestens den Job, wahrscheinlich noch einiges mehr kosten.

      Ganz nebenbei, so wie die Präsenzen von der Nutte aussehen, klingt der mehrfach erhobene Vorwurf, sie wäre Antifeministin, reichlich unglaubwürdig, jedenfalls sehen die Leute, die man dort zu sehen kriegt, praktisch durchweg ziemlich feministisch aus. Hab da mal ein wenig herumgeklickert ….

      Und ihre Beschreibung von „Frauenberatungsstellen“ klingt zwar leicht satirisch, macht aber ansonsten einen recht passenden Eindruck und erinnerte mich spontan an mir bekannte Audiomitschnitte von Wildwasserverhören mit kleinen Kindern ( die durchaus kinderpornographische Tendenzen erkennen ließen ).
      Und was finde ich in der Linkleiste neben Gunhildes Geschwurbel?
      Rischtisch!
      Den Link zu Wildwasser!

      Könnte also schon sein, daß „Salome“ ihre Anspielungen ( „feuchte Träume der Retterlesben“ ) nicht einfach mal so zusammenphantasiert hat.

      • „Nu ja, sicher ist, mindestens eine der Damen spinnt sich derben Kokolores zurecht, möglw. auch beide.“
        Sehe ich nicht so.

        Ich finde beide Darstellungen ziemlich gut kongruent, so viel Übereinstimmung wirst du bei Zeugenaussagen nicht oft bekommen.

        Die Frage ist weniger, ob eine der Darstellungen falsch ist, sondern was eine jeweilige Seite nun unter Kinderpornografie versteht und was nicht.

        Die vielsagenden Beispiele, die Gunhild zitiert:

        „ein nacktes gezeichnetes Mädchen im Grundschulalter, das seitlich steht und ihren Körper vorwölbt.“

        ja, ganz schlimm, so was. Okay, so peinlich es ist, mit sowas eine Liste kinderpornografischen Materials zu beginnen, bringt sie später ja auch deftiges:
        „Die Zeichnung eines kleinen Mädchens, das auf einem Mann sitzt, dessen Penis in ihr sichtbar ist und ejakuliert.“

        Dass sie da Hentais liegen hat, bestätigt auch die Frau Balthus selbst.
        Dass dort Frauen/Mädchen sehr kindlich dargestellt werden – bei gleichzeitiger Darstellung voll oder übervoll ausgebildeter Geschlechtsmerkmale – gehört zu den Eigenheiten des Genres.
        Ist das Kinderpornografie?
        Die Beschreibung entspricht ziemlich exakt dem vierten Bild aus
        https://de.wikipedia.org/wiki/Hentai
        Sollte sie nicht eher Wikipedia verklagen?

        Ein einfache Google Suche liefert tausende solcher Bilder, völlig ohne jeden Versuch einer Altersbeschränkung.
        https://www.google.de/search?q=hentai&source=lnms&tbm=isch

        „Fotos von Eva Ionesco als Kind, in sexualisierten Posen.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Ionesco
        Die Geschichte von Eva Ionesco ist tatsächlich nicht ohne Tragik, und sie spricht tatsächlich selbst von Missbrauch. Dabei sollte nicht unterschlagen werden, dass es sich um einen der Misbrauchsfälle durch die eigene Mutter handelt, die nicht zuletzt dadurch möglich sind, sowas bei einer Mutter eher „in Ordnung“ zu finden.
        Es gibt einen Film mit Eva Ionesco aus den 70ern, der heute offiziell gerichtlich als Kinderpornografisch gewertet und deshalb verboten ist.

        ABER
        Um solches Material handelt es sich nicht. Von Eva Ionesco gibt es offenbar keine Filmaufnahmen auf dem Account, sondern lediglich „Fotos von Eva Ionesco als Kind, in sexualisierten Posen.“
        WIr reden also ganz offensichtlich über so was:
        https://www.google.de/search?q=Eva+Ionesco&source=lnms&tbm=isch

        Auch da ist eine Menge Zeug frei über Google auffindbar, und es gibt nicht den leisesten Hinweis in der Beschreibung Gunhildes, das Material sei in irgend einer Hinsicht fragwürdiger als genau das.
        Vielmehr bemüht sie sich ganz offenkundig um die skandalisierung ihrer eigenen Beschreibung, kommt aber dennoch nicht über Beschreibung von Material hinaus, das durchaus völlig offen bei Google oder gar Wikipedia auffindbar ist.
        Würde es ihr „um die Sache“ gehen, dann würde sie Google verklagen. Das tut sie aber nicht, denn darum geht es nicht. Sie dokumentiert hier ziemlich gut, dass es sich um einen persönlichen Feldzug handelt, weil sie Frau Balthus etwas persönlich übel nimmt.

        • „„Nu ja, sicher ist, mindestens eine der Damen spinnt sich derben Kokolores zurecht, möglw. auch beide.“
          Sehe ich nicht so.“

          Tja, aber im Rest Deines Kommentars beschreibst Du exakt das, was eben diese Spinnerei und Verlogenheit von Gunhilde eindeutig bestätigt.

          Mir reicht als Einzelbeispiel die Unterstellung, der Account wäre für jeden öffentlich frei zugänglich, sowie die spätere verschämte, mittels blöder Ausrede kaschierte Zugabe, daß genau das gerade NICHT stimmt.
          Und was Kinderporno ist, bzw. was nicht, obliegt hier klar der Interpretation der Staatsanwaltschaft, worauf Salome ja auch unzweifelhaft anspielt ( daß sie sich desbez. ordentlich Mühe gegeben hat ), was noch ein Beleg ist, daß Gunhilde durchgeschallert ist ( Befugnisanmaßung ).

          Ich vermute mal, daß diese Episode nicht der erste Kontakt zwischen der Nutte und irren Radfems ist und, daß Salome durchaus bewußt und wohlüberlegt Grenzen austestet, um gezielt zu provozieren. Methode:“Ich habe einen schlimmen Ruf, darauf gilt es aufzubauen“ ( sinngemäß Falco ).
          Was bei Gun-Hilde offenbar rasende Tollwut ausgelöst hat.

          • „Mir reicht als Einzelbeispiel die Unterstellung, der Account wäre für jeden öffentlich frei zugänglich, “

            Nu ja, Salome Balthus wird einen Teufel tun und sich irgendwie selbst belasten.
            Natürlich nimmt sie in Anspruch, der Account sei „immer“ Jugendgeschützt gewesen.
            Ihre Formulierung im Artikel allerdings
            „Zumal nicht nachweisbar war, dass der Account jemals ohne Jugendschutz war – zum Zeitpunkt der Anzeige war er es laut Protokoll jedenfalls nicht. “
            lässt bei mir zumindest leichte Zweifel aufkommen.

            Beim Gezanke darum geht es allerdings NICHT um den Vorwurf der Kinderpornografie, sondern um Jugendschutz. Der Vorwurf wäre das „zugänglichmachen pornografischen materials“ an Minderjährige.

            Da ist sie vorsichtig, muss sie sich schützen.
            Und das, obwohl ich grade nachgewiesen habe, wie leicht offenbar das gesamte Material (bzw. gleichwertiges) direkt über die Google-Suche gefunden werden kann. (außer dem Pretty-Baby Film. Liegt aber wiederum weder an Jugendschutz noch an Kinderpornografie noch an einem Pornografie-Vorwurf überhaupt, sondern am Urheberrecht. Soll man bitte bezahlen – kann man bei Amazon deshalb legal einkaufen, und als privatperson darf sie es auch besitzen undauf einen geschützen Account legen.)

            Im Falle von Kinderpornografie wäre „geschützter Bereich“ völlig egal – der Besitz allein ist strafbar, wozu das vorrätig halten auf einem privaten Acoount natürlich zählt.

            Genau das hat der Staatsanwalt allerdings verneint.

            „Wegen Gunhild mussten sich nun zwei Staatsanwaltschaften und ein Polizei-Oberkommissar auf tumblr begeben, um herauszufinden, um welche Inhalte es sich auf meinem jugendgeschützten Blog überhaupt handelte.“

            Wenn man schon mal mitbekommen hat, wie üblicherweise beim geringsten ERNSTHAFTEN Verdacht auf Kinderpornografie vorgegangen wird, dann kann man nur sagen:
            Entweder sie hat da mächtig Glück gehabt, oder das Material war derart harmlos, dass die sofort müde abgewunken haben, als sie das gesehen haben.
            Denn normalerweise steht bei Verdacht auf Kinderpornografie, noch dazu im Zusammenhang mit Computer, irgendwann unangekündigt die Polizei vor der Tür, mit Durchsuchungsbefehl, und beschlagnahmt auf unbestimmte Zeit sämtliche Computerhardware und Speichermedien zur Untersuchung.
            Sowas passiert VOR zustellung irgend einer Anzeige, wegen der gefahr der Verschleierung.

            Deshalb wohl auch lautet die Anzeige laut ihrem Blog auch nur auf die wesentlich harmlosere „Verbreitung pornografischer Schriften.“ Das ist in Deutschland nämlich erlaubt, nur eben nicht an minderjährige.

            Den Vorwurf der Kinderpornografie muss die Staatsanwaltschaft da schon längst vom Tisch gefegt haben, ansonsten hätte sie niemals eine entsprechende „Vorwarnung“ erhalten.

          • Vielleicht mal kurz das Strafmaß der entsprechenden vergehen:
            https://dejure.org/gesetze/StGB/184.html
            Verbreitung pornographischer Schriften
            wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft

            https://dejure.org/gesetze/StGB/184b.html
            Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften
            wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft
            im Fall Erwerbsmäßiger- oder Banden-Tätigkeit 6 Monate bis 10 Jahren

          • Ich sollte auf jeden Fall festhalten, dass Salome Balthus auch eine Menge Glück gehabt hat – denn darauf macht Gunhild zurecht aufmerksam, dass nach Gesetz wirklich sehr viel unter Kinderpornographie fallen kann, auch „fiktive“ Darstellungen, also auch Zeichnungen und also auch Mangas, und eben alles, was man darin als sexualisierte Darstellung von minderjährigen auffassen kann. Das ist schon sehr, sehr, sehr breit formuliert.
            Der Staatsanwalt hätte also höchstwahrscheinlich den Spielraum gehabt, das auch zu verfolgen – und selbst wenn das nicht zu einer Verurteilung geführt hätte, so ist die monatelange Beschlagnahme sämtlicher Computer und Speichermedien bis zu einer evtl. Verhandlung durchaus ein harter Schlag, der ja auch die berufliche Existenz beträchtlich beeinträchtigen kann – gerade bei einem edel-escort, wo die Kommunikation mit Kunden überwiegend übers Internet stattfinden wird.

            Wie viel Salome Balthus da einen „Frauenrabatt“ genossen hat, kann jeder selbst überlegen.

          • Eben!
            Es geht um einen rein formellen Hick-Hack. Salome sagt: „Guck mal, krieg mich doch!“
            Und weiß, daß sie die offiziellen Regeln eingehalten hat.
            Der StA sieht das auch sofort ( ggf. stellt bei Nachfrage beim Provider fest, daß Accountpflicht und Disclaimer zum relevanten Zeitpunkt bestanden, resp. eingehalten wurden ) und Gunhilde kotzt…

            Hat gewisse Parallelen zur Jagd mancher Femis auf das gelbe Forum.

          • Der Vollständigkeit halber, von wegen „Bandbreite der Auslegbarkeit“:
            Wir wissen natürlich nicht, inwiefern im Kreise des StA und seiner Vorgesetzten möglw. gelegentlich Escorddienste wg. Hormonstau in Anspruch genommen werden. Was aber an den Formalitäten direkt nix ändert ….

          • „Wir wissen natürlich nicht, inwiefern im Kreise des StA und seiner Vorgesetzten möglw. gelegentlich Escorddienste wg. Hormonstau in Anspruch genommen werden.“

            https://www.google.de/search?&q=escort+service
            Escort-Dienste gibts wie Sand am Meer. Nicht alle so hochpreisig wie ihrer, aber in jeder Preisklasse ist reichlich Auswahl.

            Wird eine StA vorsichtiger oder großzügiger in der Lebensmittelbranche ermitteln, weil er weiterhin auf seinen Supermarkt angewiesen ist?

  6. Frage an die Runde:

    2018 wird als 100 Jahre Frauenwahlrecht gefeiert.

    Wieviel Wahlrecht gab es denn eigentlich (für Männer oder Frauen) vor 1918?

    • Also auf „Deutschland“ bezogen, oder sagen wir einen deutschen Kontext. Wieviel Wahlrecht hatten Menschen denn vor 1914 eigentlich?

      • Scheint irgendwie umstritten zu sein. Manche behaupten, daß „alle Männer“ schon seit irendwas Achtzehnschießmichtot wählen durften, andere sagen, daß das allgemeine Wahlrecht für alle – also inkl. „Unterschichtler“ – auch nicht nennenswert älter als das Frauenwahlrecht wäre.
        Wurde vor ein paar Tagen kurz auf sciencefiles erwähnt, bin jetzt aber zu faul zum Suchen.
        Müßte sich aber leicht ergooglen lassen ( Vorsicht mit Wikibullshit! ).

        • „Scheint irgendwie umstritten zu sein.“

          Nu ja, „umstritten“ ist da das falsche Wort, es lässt sich ja überprüfen.

          Angesichts des Flickenteppichs deutscher Fürstentümer, Königreiche, Kleinstaaten etc. in wechselnden Verbindungen und mit durchaus unterschiedlichen Regelungen, unterschiedlichen Wahlformen, einer gescheiterten Revolution, die eine Verfassung und ein Wahlrecht beschlossen, aber nie durchgesetzt hat, einem ziemlich großen „norddeutschen Bund“, einer späteren „Reichsgründung“, mit jeweils unterschiedlichen Institutionen, die aber kaum was zu sagen hatten, bei denen es mal sowas wie „Wahlen“ für wechselnd große Anteile der männlichen Bevölkerung gegeben hat, würde ich ein anderes Wort bevorzugen:

          Unübersichtlich.

          Der Artikel von Gunnar ist eine wunderbare Übersicht und fasst alles ganz prima zum Nachschlagen zusammen, kann aber auch nicht verhindern, dass es enorm unübersichtlich bleibt, und man allein aufgrund der vielzahl an Geschehnissen und lokalen Varietäten schon unmittelbar nach dem Lesen nicht mehr klar wiederholen kann, was denn nun tatsächlich wie zusammengehört.

          • „Der Artikel von Gunnar ist eine wunderbare Übersicht und fasst alles ganz prima zum Nachschlagen zusammen, …“

            Ich hatte vor einigen Monaten mich mal an dieselbe Fragestellung gemacht, weil die Feministas ständig mit derselben unausgesprochenen Behauptung, die Männer hätten sozusagen schon seit Jahrtausenden das Wahlrecht – und irgendwann genau aus den oben beschriebenen Gründen aufgegeben.
            Nicht nur, dass jedes Fürstentum bis Ende des 1. Weltkriegs eigene Regeln hatte, sondern auch innerhalb jedes Fürstentums eine Vielzahl von Regeln und Ausnahmen jede Beschreibung der Verhältnisse den Umfang eines Buches angenommen hätte. Hinzu kommen dann auch noch die Fragen, wieviel Einfluss z.B. ein schwäbischer Handwerker mit seiner Wahl auf die Politik realiter gehabt hätte, wenn die Stimmen im Parlament eben nicht nach „Ein Mann, eine Stimme“, sondern nach Stand und Vermögen gewichtet wurden.
            Im Gegensatz zum Wahlrecht für Männer hatten die Frauen von der ersten Minute an volles aktives und passives Wahlrecht, allenfalls begrenzt durch das Alter. Aber das betraf eh beide Geschlechter.

      • Ich meine, ein Leserbrief kürzlich bei Genderama sagte, dass die Länder (wie z.B Bayern) das allgemeine Wahlrecht erst 1918 einführten, es aber getrennt davon schon früher eine Wahl im Deutschen Reich gab, die nur Männern offen stand.
        Nachgeprüft hab ichs nicht.

    • Das wenige Wahlrecht war in Männerhand, und das war gut so, denn nach dem Frauenwahlrecht kam der Führer.
      Nur wer für Räääächts ist, ist für ein Frauenwahlrecht.

    • „Wieviel Wahlrecht gab es denn eigentlich (für Männer oder Frauen) vor 1918?“
      Gute Frage, ergänzend möchte ich fragen: wie viel Wehrpflicht gab es denn nach 1918 für Frauen?

    • Ah, Gunnar Kunz präzisiert heute auf Genderama

      Deutschland im Vormärz bestand aus lauter Kleinstaaten. Auf dem Wiener Kongress wurde 1815 der Deutsche Bund gegründet, ein lockerer Staatenbund unter Führung Preußens und Österreichs, der eine Zeit der Restauration einläutete und ein allgemeines Wahlrecht verhinderte. Zwar sahen die Verfassungen einiger süddeutscher Staaten innerhalb des Bundes zu der Zeit bereits ein Wahlrecht für Männer vor, das jedoch an eine bestimmte Steuerleistung gekoppelt war, weshalb nur etwa fünf bis sechs Prozent der Männer wählen durften.

      Im Zuge der Revolution von 1848 fanden Wahlen zur Nationalversammlung nach dem allgemeinen und gleichen Männerwahlrecht statt. Die neue Verfassung trat aber nicht in Kraft, da inzwischen die Gegenrevolution gesiegt hatte.

      In Preußen wurde 1849 das Dreiklassenwahlrecht eingeführt, in dem Bürger mit hohem Steueraufkommen (Großgrundbesitzer, Adlige) genauso viele Stimmen besaßen wie Bürger mit mittlerem Steueraufkommen (Kaufleute) und die übrigen 83 Prozent der Wähler.

      1866 wurde der Norddeutsche Bund unter Führung von Preußen gegründet. Dort galt ein allgemeines, gleiches, direktes und geheimes Männerwahlrecht, das jedoch kaum etwas bedeutete, weil die Rechte des Parlaments eng begrenzt blieben.

      Mit der nationalen Einigung, der Reichgründung 1871, trat das allgemeine Wahlrecht für Männer, die mindestens 25 Jahre alt waren, in Kraft. Zu der Zeit waren über 34 Prozent der Bevölkerung jünger als 15 Jahre. Außerdem waren alle Personen, die eine Armenunterstützung erhielten, von den Wahlen ausgeschlossen, wodurch je nach Region und Behördenwillkür zwischen 0,5 Prozent und 21,7 Prozent der Wähler keine Stimme bekamen, darüber hinaus Militärangehörige und alle, die unter Vormundschaft oder in Konkurs standen. Ein großer Teil der männlichen Bevölkerung durfte somit nach wie vor nicht wählen.

      Der Reichstag, der aus diesen Wahlen hervorging, hatte zudem nur wenig Macht, die sich im Wesentlichen auf die Gesetzgebung beschränkte. Seine Rechtsbefugnisse entsprachen einem aufschiebenden Vetorecht. Insgesamt blieb das Reich ein Obrigkeitsstaat, in dem die Wähler keinen entscheidenden Einfluss auf die politische Willensbildung ausübten, ganz abgesehen von den massiven Manipulationen und Einschüchterungsversuchen der herrschenden Klasse, um das Wahlverhalten zu beeinflussen.

      Zusammenfassend kann man also sagen: 1.) Männer sollten das Wahlrecht als Gegenleistung für die allgemeine Wehrpflicht bekommen. 2.) Es wurde den meisten von ihnen aber mehr als hundert Jahre lang vorenthalten. Ein großer Teil der Männer bekam das Wahlrecht zur gleichen Zeit wie die Frauen gewährt. Das war in anderen Ländern übrigens nicht anders. In Großbritannien beispielsweise erlangten 1918 nicht nur acht Millionen Frauen, sondern auch fünf Millionen Männer zum ersten Mal das Wahlrecht. 3.) Dort, wo einige, vor allem vermögende Männer bereits früher wählen durften, hatte dies nur geringe praktische Auswirkungen und wurde von Seiten der Obrigkeit nach Kräften behindert. 4.) Die Einführung des Frauenwahlrechts war daher nicht die Abschaffung einer Ungerechtigkeit, die tapfere Frauen gegen den Widerstand unterdrückender Männer erkämpft haben. Zumal sie sich dabei der Unterstützung durch Männer wie John Stuart Mill oder August Bebel sicher sein konnten. 5.) Im Gegensatz zu Männern bekamen Frauen das Wahlrecht ohne Gegenleistung

      • Also 40-50 Jahre, wenn man 1871 zugrunde legt und von den Beschränkungen absieht.
        Macht knapp zwei Generationen, oder fast 5.000 feministische Jahre.

      • IIRC war eine wesentliche Kompetenz des „Reichstags 1871 – 1919“ das Budgetrecht (ohne Geld keine kaiserliche/Bismarck’sche Politik). Und ich meine, der Reichstag hätte auch Gesetzesinitiativen einbringen können.

        Demnach wäre die ‚politische Macht‘ des Reichstags deutlich größer als die dieser Teletubbie-Kaspertruppe in Strasbourg… ob die natürlich tatsächlich benutzt wurde vom Reichstag (‚massive Manipulationen und Einschüchterungsversuche‘, was mich ein gaaanz klein wenig an die aktuelle Selbstzensur der Hauptstrommedien erinnert…) steht auf einem anderen Blatt.

        Mir wird die politische Funktion des Reichstags etwas zu sehr heruntergespielt von Gunnar.

          • Ich habe aber nochmal wikipedia konsultiert: das Budgetrecht galt nicht für das Militär, das ist schon eine ganz erhebliche Einschränkung (Bündnisse eingehen und Krieg erklären durfte eh der Kaiser ohne Parlamentsbeteiligung). Damit neige ich eher wieder weiter hinüber zu Gunnars Ansicht.

          • „Europaparlament, da wo die Ska Keller ihre Diäten erhält.“

            Ist das nicht in Brüssel?
            In Strasbourg ist der Sitz des EGMR und dem verdanken Väter überhaupt ein Minimum an Elternrechten.

  7. „Jordan Peterson is believed by many to be the greatest thinker that humanity has ever known. He is Father Figure, Philosopher-King, and Prophet to the millions of young men who are his most fervent fans and followers. He is the central figure of the Intellectual Dark Web, an academic celebrity, and an unparalleled media phenomenon who has shattered all conceptions of what it means to be modern celebrity in the Internet Age.

    He has, by his own admission, thought thoughts that no man has ever thought before. He has dared to dream dreams that no man has ever dreamed before.

    Of course, Jordan Peterson also happens to be a narcissist, a charlatan, and an intellectual con man who doesn’t even bother to learn the subjects upon which he lectures. He is a defender of free speech who silences other speakers, a fearless free-thinker who never hesitates to run away from debates, difficult questions, and controversial issues, a philosopher who rejects the conventional definition of truth, and a learned professor who has failed to read most of the great classics of the Western canon. He is, in short, a shameless and unrepentant fraud who lacks even a modicum of intellectual integrity.

    But is Jordan Peterson more than a mere fraud? Is he something more sinister, more unbalanced, and even more dangerous? In JORDANETICS: A Journey Into the Mind of Humanity’s Greatest Thinker, political philosopher Vox Day delves deeply into the core philosophy that Jordan Peterson advocates in both his written works and his video lectures. In doing so, Day methodically builds a shocking case that will convince even the most skeptical Jordan Peterson supporter to reconsider both the man and his teachings.“

    • „Jordan Peterson is believed by many to be the greatest thinker that humanity has ever known“

      Hier wird schon auf der virtuellen haben-Seite der vorgeblich neutralen Bestandsaufnahme so grotesk übertrieben, dass eine positive Sicht auf Peterson von Anfang an der Lächerlichkeit preisgegeben wird.

      Belege: keine.
      Leute finden Peterson toll, oder wichtig, und sehr oft für ihr persönliches Leebn wichtig. Darstellungen als „greatest thinker that humanity has ever known“ kenne ich ausschließlich als Strohmann von Leuten, die es sich leicht machen wollen, diese nie gemachte Behauptung zu widerlegen. Mit dieser Eröffnung scheint also klar, worauf das Buch hinauslaufen wird.

      Fail 1

      „He has, by his own admission, thought thoughts that no man has ever thought before. He has dared to dream dreams that no man has ever dreamed before.“
      Belege natürlich auch keine.

      Man kann es ihm natürlich ein bisschen in den Mund legen. Er sagt bei Darstellung Sachverhalten tatsächlich öfter mal „noone had ever thought about that“. Wie so oft braucht es eine bewusst böswillige interpretation, daraus zu folgern, er behaupte an der Stelle der erste zu sein, der das jemals gedacht hat.
      Oft genug ergibt sich aus dem Gesamtzusamenhang, dass er davon redet,
      1. „leute“ an der Stelle oft nicht mit/nach-gedacht haben
      2. wie ein Gedanke eben in die Welt kam oder sich aufdrängt, der zuvor nicht bedacht wurde – aber durchaus nicht unbedingt von ihm als erstem und einzigem.

      Fail 2

      „Of course, Jordan Peterson also happens to be a narcissist, a charlatan, and an intellectual con man who doesn’t even bother to learn the subjects upon which he lectures. He is a defender of free speech who silences other speakers, a fearless free-thinker who never hesitates to run away from debates, difficult questions, and controversial issues, a philosopher who rejects the conventional definition of truth, and a learned professor who has failed to read most of the great classics of the Western canon. He is, in short, a shameless and unrepentant fraud who lacks even a modicum of intellectual integrity.“

      „who doesn’t even bother to learn the subjects upon which he lectures“: Das wäre?
      Er ist als erstes klinischer Psychologe. Seine Fachkentnisse zumindest darin sind letztlich unbestritten. Er argumentiert ehr Wesentlich aus dieser Perspektive.
      Bodenlose haltlose unterstelung ohne Belege.

      Fail 3

      “ He is a defender of free speech who silences other speakers, “
      Wo hat Peterson jemals versucht, irgend wen zu „silencen“?

      Fail 4

      „a fearless free-thinker who never hesitates to run away from debates, difficult questions, and controversial issues“

      für eine Person, die vor allem durch Videos populär geworden ist, in öffentlichen Diskussionen und Interviews zu bestehen, in denen er permanent und massiv attackiert wird, ist das eine besonders abenteuerliche Aussage

      Fail 5

      “ a philosopher who rejects the conventional definition of truth“
      welche „conventional definition of truth“ meint er?
      Er lehnt die Auflösung und Entwertung des Wahrheitsbegriffs durch Michel Foucault und Co. ab, das ist kaum die „conventional“ definition. Seine Vorstellung, dass es eine von unserer Erkenntnis unabhängige Wahrheit grundsätzlich gibt, ist erheblich „konventioneller“.

      Fail 6

      „a learned professor who has failed to read most of the great classics of the Western canon.“
      Sicher kann man darüber streiten, was alles zum Kanon der “ great classics“ gehört – ob Marxisten dazugehören, sei mal dahingestellt. Aus den Bezugnahmen, die er in seinen Vorlesungen bringt, ist er durchaus belesen, da ist sicher manches darunter, das Peterson als diesem Kanon zugehörig empfindet, das der Schreiberling dieses Buches eher nicht gelesen hat.

      Fail 7

      „He is, in short, a shameless and unrepentant fraud who lacks even a modicum of intellectual integrity.“

      Okay, ab der Stelle gehts dann in Wertung bis Beschimpfung über, ohne weitere intelektuelle Beschäftigung mit irgendwas, das Peterson gesagt, getan oder geschrieben hat oder haben soll.

      Nach dieser kurzen Analye der Vorschau auf das Buch ist mein interesse daran auf Null.
      Was soll ich davon erwarten?
      Nichts.
      Nichts als haltloses Bashing.

      • Ebenfalls danke.
        Seltsam, diese männlichen, nicht-genderistischen Jordan Peterson Bekämpfer.
        Wüßte gerne, was genau da psychologisch dahinter steckt – die Wut auf ihn, hat ja deutlich Züge von Besessenheit.
        Deren Herkunft und Ursache mir ein Rätsel ist.

        • „…nicht-genderistischen…“

          Wie ein Biologe mal über die kommunistische Idee sagte: „Nice idea, but the wrong species“

          Die Resonanz auf Peterson macht deutlich, dass das immer mehr Leute kapieren. Klar, dass das bedrohlich ist für jeden, dessen gesamtes Weltbild auf dem unmöglichen Traum basiert.

        • Kostya schrieb:
          „die Wut auf ihn, hat ja deutlich Züge von Besessenheit.“

          Allerdings. Insbesondere da er ja wenigstens jenseits vom großen Teich für viele Männer positiv zu wirken scheint. Was ja durchaus im prinzipiellen Interesse der Filterblase hier sein könnte…

    • Also in politischer Hinsicht steht mir Vox Day noch ferner als Jordan Peterson, aber Vox Day durchschaut Jordan Peterson persönlich und manche von seinen Diskursstrategien z.T. schon ziemlich treffend, das muss man ihm lassen.

      • Ich hab nun auch schon eine Menge seiner Videos und Diskussionen gesehen und bilde mir auch ein, seine Diskursstrategien „zu durchschauen“.
        Mein Fazit ist, dass ich seine Diskursstratgie im Wesentlichen recht gut befinde, in mancher Hinsicht (nicht in jeder) sogar vorbildlich, allermeistens sehr fair. was ich von seinen Diskussionspartnern bei weitem nicht so häufig behaupten kann.

  8. Arne fragt:

    “ Sie zerstörten Bilder in öffentlichen Galerien, schütteten Säure in Briefkästen, lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei, versuchten einen Teil der Bank of England, die Royal Academy und Gebäude einer Schule in die Luft zu sprengen und planten, die Kinder von Winston Churchill zu kidnappen. Sie schickten Briefbomben an bekannte Mitglieder der Gesellschaft – eine davon verletzte die Hand eines Postbeamten –, verübten einen Bombenanschlag auf das Landhaus des Schatzkanzlers, steckten Kirchen in Brand und fackelten einen Bahnhof ab, indem sie eine Bombe aus Schwefelsäure und Sprengstoff in der Post versteckten, zündeten ein Landhaus an, in dem Bedienstete schliefen, die gerade noch rechtzeitig das Feuer entdeckten und sich vor dem Flammentod in Sicherheit bringen konnten, und steckten aller Wahrscheinlichkeit nach (es konnte nicht bewiesen werden) die Werft von Portsmouth in Brand, was zwei Männer das Leben kostete.

    Soll das wirklich ein Vorbild für den Feminismus der Gegenwart sein?“

    Besser als Leute per MeToo in den Selbstmord zu treiben ist’s ja schon.
    Von der Feministin zum Menschen ist’s halt ein weiter Weg der offenbar nur in kleinsten Stelzschrittchen ze steppen ist.

      • Viel mir auch auf. Ob das suggerieren soll, daß die FDP aus „solchen Grundrechtsspinnern“ besteht?
        Erinnert mich an Schriftsätze in FamG-Verfahren wo z.B. der Begriff „Naturrecht“ in Anführungszeichen gesetzt wurde, um dessen Verwender lächerlich zu machen.

  9. Wie in Schweden. Auch dort haben linke Politiker behauptet das es nicht sowas wie eine schwedische Kultur gibt, die man verlieren könnte und das man Immigranten brauch um überhaupt eine Kultur zu erhalten. Immer wieder das gleich. Linke haben mehr Interesse am Schutz von Leuten die nicht im eigenen Land geboren sind. Von denen wird hingegen erwartet jedes Opfer zu bringen, um den linken Traum zu realisieren, egal ob sie zustimmen oder nicht.

  10. Mal ne Frage:
    Jemand hat mir ne Mail mit 10 MB Anhang geschickt.
    Das Ding steckt jetzt irgendwo im Kanal – vermutlich auf dem Server des Providers – und kommt wegen des grottigen Netzes nicht auf meinen Rechner.
    Nach einigen Minuten vergeblichen Downloads kriege ich regelmäßig seit Tagen die Fehlermeldung: „Übermittlungsfehler“. Nach etwa ner Viertelstunde geht das Ganze wieder von vorne los.

    Wie krieg ich die Datei gekillt, damit sie mir nicht die Leitung blockiert?

    • Einfach die ganze Mail löschen, indem Du zu Fuß ( also nicht über Dein bevorzugtes E-Mail-Programm, sondern via Brauser in den Account gehst ).
      Sollte das nicht funzen, bspw. weil Du nur mit Outlook an Deine Mails kommst, begebe Dich zum nächsten öffentlichen Hotspot und lösche es per Telefon.

  11. https://sciencefiles.org/2018/11/11/nutzlichkeitsrassismus-linke-faschisten-im-bundestag/

    „Dass sie ernsthaft der Einwanderung von Personen das Wort reden, deren Humankapital nicht dazu ausreicht, um auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können, denen entsprechend ein Leben als Sozialhilfeempfänger und ewiger Gegenstand der Aufmerksamkeit derer vorgezeichnet ist, die einen Beruf daraus gemacht haben, andere in ihrem Elend zu betreuen und vor allem zu halten, ist menschlich verwerflich und obendrein rassistisch.

    Dass sie aber denen, die Migranten ohne Ausbildung nicht dazu missbrauchen wollen, für sich einen psychologischen Höhepunkt zu inszenieren, der ihre selbstzugewiesene, überlegene Position als weitgehend unnützer nördlicher Herrenmensch ohne Qualifikation durch die Einführung großer Mengen ihm nützlicher ungebildeter Sklavenmenschen aus dem globalen Süden festigen soll und mit dem alle Kritiker rundweg als „Nützlichkeitsrassisten“ beschimpft werden, das ist schon frech.“

  12. Wer es noch nicht mitbekommen hat – Gestern wurde, anlässlich des 100. Jahrestages der Ausrufung der Weimarer Republik, an diversen Stellen in Europa, die „Europäische Republik“ ausgerufen und ein Manifest verlesen, in dem so interessante Sachen stehen wie:

    Wir erklären alle, die sich in diesem Augenblick in Europa befinden, zu Bürgerinnen und Bürgern der europäischen Republik. …
    Wir sind uns bewusst, dass der Reichtum Europas auf Jahrhunderten der Ausbeutung anderer Kontinente und der Unterdrückung anderer Kulturen beruht. Wir teilen deshalb unseren Boden mit jenen, die wir von ihrem vertrieben haben. Europäer ist, wer es sein will. Die Europäische Republik ist der erste Schritt auf dem Weg zur globalen Demokratie.
    […]
    An die Stelle der Souveränität der Staaten tritt hiermit die Souveränität der Bürgerinnen und Bürger. …
    Der Europäische Rat ist abgesetzt.
    Das Europäische Parlament hat gesetzgeberische Gewalt. [/i]
    https://europeanbalconyproject.eu/en/manifesto

    Wird natürlich intensiv medial begleitet, z.B. hier: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2018/11/berlin-brandenburg-european-balcony-project-ruft-europaeische-republik-aus.html#top , allerdings scheint die Resonanz insgesamt überschaubar zu sein.

  13. „Wenn man sich eine Politik der Rücksichtslosigkeit, des Ressentiments, der Geschmacklosigkeit, des Sexismus und der Umweltzerstörung wünscht, lässt man am besten nur noch weiße Männer wählen. “
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kulturkampf-frauen-sind-die-besseren-waehler-stoecker-kolumne-a-1237541.html

    Schreibt es und macht kurz darauf einen auf „Mimimimi – alles Nazis außer Mama“ 🙂

    • Interessanter Kommentar von „Distanzierter Beobachter“ zu Stöckers Auslassungen:

      Der Autor übersieht das Verhältnis von Korrelation und Kausalität. Wenn zwei Größen korrelieren, dann heißt das nicht, dass das eine die Ursache des anderen ist. Der Gender-Gap in Trumps Wählerschaft ist ein Nebeneffekt von anderen sozialen Größen. Trump umwirbt besonders die Industriearbeiter im sogenannten Rostgürten. Dieser Strategie verdankt er seine Wahl zum Präsidenten: Darum zielt seine Politik auf Protektionismus für die Stahlarbeiter, Kündigung des Pariserklimaabkommens für die Kohlekumpel und Infrastrukturprogramme für die Bauarbeiter. Die Republikaner sind unter Trump tatsächlich von ihrer Wählerschaft her eine Arbeiterpartei geworden (Nicht zu verwechseln mit einer Partei für die Unterschicht, Arbeiter verdienen im Vergleich oft besser als Akademiker). Da aber die übergroße Mehrzahl der Beschäftigten in diesen Industrien Männer sind, ist es logisch, dass auch die Mehrheit von Trumps Wählern Männer sind. Das war übrigens früher auch bei der SPD so. Als die SPD noch hauptsächlich von Industriearbeitern gewählt wurde, bis in die 60er Jahren hinein, hatte sie auch mehr männliche Wähler als weibliche Wähler.

  14. Erbrache ->>> Auge um Auge, Zahn um Zahn ->>> Resozialisierung

    Auf welche Stufe der Rechtsentwicklung hat der Feminismus (uA. gemeinsam mit den orientalen, die manch einer als Bereicherung empfindet) die Zivilisation eigentlich bislang zurückgeworfen?

    Hier lesen ja bestimmt ein paar Leut, die mal was Jura lernen durften mit.
    Verkenne ich da etwas in meiner durchaus einfachen, aber alsweit mir bekannt durchaus korrekten, Darstellung verschiedener Rechtsideen?

  15. https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/neukoellner-moschee-beendet-demokratie-leben-projekte/

    „Thomas Mücke (VPN) erinnert sich gegenüber der Berliner Zeitung: „Früher waren die Gespräche möglich. Doch in den letzten zwei Jahren hat sich Ditib verändert.“ Angefangen hätte es mit dem Militärputsch in der Türkei. Und mit dem jetzigen Führungspersonal der Moschee wäre eine Zusammenarbeit sinnlos.“

    Das war schon immer sinnlos und wird immer sinnvoll sein für die Türken, denen es das Spiel auf Zeit erlaubt.

    China 👍

    Ditib liefert die Militärimane für des Pfarrerstöchterchens neue Arme.

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