Eltern sein

Wie sollten sich Eltern verhalten?

Was verbindet ihr mit dem Begriff Eltern?

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23 Gedanken zu “Eltern sein

  1. Eltern: Mann und Frau, die permanent genervt sind und kaum Sex haben.

    Ich hab das hinter mir und ich hab mit ü50 mehr Sex als mit 30. Damals hab ich Schwule beneidet……

      • Du kannst Kleinkinder nicht erziehen. Wenn die brüllen, dann brüllen sie eben…..Schreikinder sind eine Plage. Meine sind trotzdem was geworden, aber die Zeit damals war Kacke…..

        • „Du kannst Kleinkinder nicht erziehen.“

          Huch.
          Dann muss ich was falsch gemacht haben. Ich hab etwa ab dem Krabbelalter damit angefangen.
          Aber Christian würde dann bestimmt gern wissen, ab wann Kinder keine Kleinkinder mehr sind und er mit der Erziehung anfangen kann.

          • Ich finde so ab 10-12 Monaten. Bis dahin sind es einfach bedürftige Babys.
            Ab da habe ich festgestellt, dass meine Töchter entdeckt haben, dass man manipulativ heulen kann.
            Ist natürlich richtig, dass das alles ausprobiert wird. 🙂
            Aber da muss jeder seinen Weg finden.

  2. Eltern sollten ihr Kind als Individuum wahrnehmen und ihm helfen, die Dinge zu lernen, die es lernen muss, um ein selbstbestimmtes und glückliches, und auch erfolgreiches Leben zu führen.

    Wichtig ist auch, dass Eltern – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – dazu beitragen, dass das Kind sein geistiges, körperliches und musisches Potenzial erkennt und verwirklicht.

    Aber vor allem muss man die Stärke mitbringen, das Kind so zu behandeln, wie es ist. Nicht wie man es gern hätte.

    • „Aber vor allem muss man die Stärke mitbringen, das Kind so zu behandeln, wie es ist. Nicht wie man es gern hätte.“

      Ein vielleicht ehrenwerter, dennoch frommer Wunsch. Erziehen heißt immer, dem Kind den eigenen Willen aufzwingen. Die Kunst ist dabei, den Rohdiamanten „Kind“ nicht kaputt zu schleifen.
      Ein Kind so zu behandeln, wie es ist, geht nicht, weil man immer erst im Nachhinein das Wesen des Kindes kennt. Daher behandelt man es eigentlich immer so, wie man es gern hätte. Im Idealfall wachsen beide – Eltern und Kind – an der Aufgabe, so dass beide aus ihr als andere (hoffentlich bessere) Menschen hervorgehen.

  3. Eltern sollten auf keinen Fall den eigenen Kindern die Selbstständigkeit nehmen und versuchen vor allen bösen Dingen in der Welt zu beschützen. Das führt zu naiven inkompetenten Erwachsenen.
    Die Hauptaufgabe der Eltern ist es meiner Meinung nach nicht, das Kind vor allen Problemen zu bewahren, sondern ihm die Werkzeuge zu geben die Probleme zu bewältigen.

  4. Noch ne Weisheit zu Eltern?

    Eltern sind ungerecht!

    Aber das ist grundsätzlich keine Schande. Eltern sind auch nur Menschen und das sollten sie ihren Kindern auch möglichst frühzeitig vermitteln.
    Lieber rechtzeitig sagen: „Ich brauch jetzt mal Ruhe, ich bin müde!“, als dem Zwerg bis zur totalen Erschöpfung zur Verfügung stehen, dann immer gereizter zu werden und am Ende völlig überraschend und ungerecht zu explodieren.
    Spätestens beim zweiten Kind stellt auch der Gerechtigkeitsfanatiker fest, dass reale Gerechtigkeit unmöglich ist. Während das erste Kind nach der Geburt noch 100% der Aufmerksamkeit und Förderung erhielt, bekommt das zweite IMMER weniger, weil es sie mit dem ersten teilen muss.

    Strafen sollten soweit wie möglich vermieden werden. Mit Belohnung erzielt man dauerhafter die gewünschten Ergebnisse.
    Und einen recht praktischen Trick hatte ich mir von meiner Kommilitonin abgeschaut, damals der ersten Mutter in meinem Alter und Umfeld. Wenn ihr Sohn wütend und bockig war, herumschrie und sich nicht mehr einkriegte, nahm sie ihn auf den Arm, drückte ihn fest an sich und kitzelte ihn durch. Ein Trick, der bei ihr und später auch bei mir mit meinen Jungs immer sehr schnell alle Gewitterwolken vertrieb und zu einem lachenden Kind führte. Kinder lieben es, durchgekitzelt zu werden.

    Bei Kleinkindern hilft auch sehr gut Zauberei.
    Hat sich der Zwerg die Finger geklemmt, oder irgendwo geschrammt und kommt vor Schmerzen weinend zu Papa, dann setz ihn auf den Schoß, nimm das Händchen in die Hand und führ folgendes Ritual durch.
    Murmel mit ernstem Gesicht, leise, aber so, dass das Kind es hört:
    „Heile, heile Gänschen,
    wackelt mit dem Schwänzchen,
    heile, heile, Mäusespeck
    und Schmerz ist weg.“
    Dabei pustest Du leicht auf die schmerzende Stelle und streichst sanft mit den Fingern darüber.

    Erfolgsquote: nahe 100%.

    Es ist wurscht, welchen Zauberspruch Du aufsagst. Kann auch was aus der Zeitung sein, oder aus Harry Potter. Es sollte aber immer derselbe Spruch sein, weil sich Kinder sehr gut an magische Sprüche erinnern und merken, wenn Papa ‚faked‘. Und dann ist die Magie futsch.
    Und besser ist vermutlich auch ein Spruch, den die Kinder grob verstehen, daher „Gänschen“, „Schwänzchen“ und „Speck“.
    Den Spruch habe ich übrigens von meiner Großtante, die damit schon ihre Kinder ‚geheilt‘ hatte. Da er in ihrem Dorf aber allgemein bekannt war vermute ich, dass er viel älter ist.

  5. Ursprünglich wurde das Viedo unter „Lasst die Kinder in Ruhe!“, oder so ähnlich angeboten ( letztes Statement des großartigen Pädagogen und selbst radikal entsorgten Vaters Wolfgang Bergmann ):

  6. Eine Bindung zu ihren Kindern aufbauen. Sie unterstützen und begleiten auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Zulassen, das Kinder Fehler machen. sich für die Themen ihrer Kinder interessieren.

  7. Eltern sind (i.A. und zunächst mal) ein Paar und sollten sich auch so verhalten.
    Heißt insbesondere, dass zumindest über die wesentlichen Erziehungsfragen Einigkeit herrschen sollte, auch später nicht Einer dem Anderen in den Rücken fallen darf (also erlaubt, was vom Anderen verboten wurde).

    Ein schöner Spruch ist auch:
    „Das Problem beim Erlernen des Elternseins ist, dass die Kinder die Lehrer sind.“

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