Der Transsexuelle Linus Giese zu Schwierigkeiten beim Dating und dem gesteigerten Sexualtrieb dank Testosteron

Ein interessanter Beitrag des Transsexuellen (und radikalen Transaktivisten) Linus Giese:

Die kanadischen Wissenschaftlerinnen Karen L. Blair und Rhea Ashley Hoskin veröffentlichten im Mai 2018 eine Studie, in der sie untersuchten, wie stark trans Frauen und trans Männer beim Dating diskriminiert werden. Für die Studie, die im Journal of Social and Personal Relationships erschien, befragten sie 958 cis Personen – also Menschen, die sich mit ihrem Geburtsgeschlecht identifizieren – mit wem sie sich ein Date vorstellen können. Die Befragten hatten folgende Auswahlmöglichkeiten: cis Mann, cis Frau, trans Mann, trans Frau und genderqueer – und sie konnten so viel ankreuzen, wie sie wollten.

Das Ergebnis: für nur zwölf Prozent der Teilnehmer*innen kommen trans Frauen und trans Männer für ein Date in Betracht. Als ich zum ersten Mal von dieser Studie hörte, erschütterte mich diese Zahl. Noch erschütternder ist es, wenn man genauer hinschaut: für die heterosexuellen Teilnehmer*innen der Studie kommen trans Frauen und Männer fast gar nicht in Frage. Nur 1,8% der teilnehmenden heterosexuellen Frauen können sich beispielsweise ein Date mit jemandem vorstellen, der trans ist.

Sie haben eigentlich weniger untersucht, wie Transpersonen diskriminiert werden, sondern inwiefern diese für andere attraktiv sind. Und das wenig überraschende Ergebnis ist, dass sie als wenig attraktiv angesehen werden, denn bei den meisten Leuten finden eben die Merkmale gerade eines Geschlechts attraktiv. Evolutionsbiologisch wäre das schon leicht damit zu erklären, dass solche Vermischungen gerade darauf hindeuten, dass die Hormone nicht gerade für eine hohe Fruchtbarkeit sprechen.

Und gerade Frauen, die ja auch sonst schon wählerisch sind, dürften da noch eher ausschließen.

Natürlich: Schade für alle Transpersonen. Sie können ja auch nichts dafür. Wobei es andererseits auf Grund der sehr geringen Anzahl an Transsexuellen wahrscheinlich auch bei einem kleinen Prozentsatz, der auf Transpersonen steht, einige potentielle Partner geben würde.

Aus der Studie:

The current study sought to describe the demographic characteristics of individuals who are willing to consider a transgender individual as a potential dating partner. Participants (N = 958) from a larger study on relationship decision-making processes were asked to select all potential genders that they would consider dating if ever seeking a future romantic partner. The options provided included cisgender men, cisgender women, trans men, trans women, and genderqueer individuals. Across a sample of heterosexual, lesbian, gay, bisexual, queer, and trans individuals, 87.5% indicated that they would not consider dating a trans person, with cisgender heterosexual men and women being most likely to exclude trans persons from their potential dating pool. Individuals identifying as bisexual, queer, trans, or non-binary were most likely to indicate a willingness to date a trans person. However, even among those willing to date trans persons, a pattern of masculine privileging and transfeminine exclusion appeared, such that participants were disproportionately willing to date trans men, but not trans women, even if doing so was counter to their self-identified sexual and gender identity (e.g., a lesbian dating a trans man but not a trans woman). The results are discussed within the context of the implications for trans persons seeking romantic relationships and the pervasiveness of cisgenderism and transmisogyny.

Quelle: Transgender exclusion from the world of dating

Also F->M Transsexuelle waren begehrter als M->F Transexuelle, was vielleicht daran liegen könnte, dass es wesentlich schwieriger ist einen typischen Mann als Frau erscheinen zu lassen, könnte ich mir vorstellen oder das es eben schlicht noch ästethischer aussieht.  Das ein Transmann für eine lesbische Frau interessant ist, die Butchs mag, kann ich mir sogar vorstellen. Auch, dass Männer eher noch mit einer körperlichen Frau, die sich sonst männlich gibt schlafen wollen.  Oder Transmänner haben plötzlich Privilegien.

Vor meinem Coming Out als trans Mann lebte ich acht Jahre lang mit einer Frau zusammen in einer lesbischen Partnerschaft. Nach meinem Coming Out war ich erst einmal alleine. Seitdem ich Testosteron bekomme, hat sich mein Leben verändert: meine Stimme ist tiefer geworden, meine Gesichtszüge kantiger und ich merke auch, wie sich mein Körperfett anders verteilt.

Ich kann mir insbesondere vorstellen, dass radikale Transaktivisten schlecht ankommen, weil diese ein starkes Entitlement haben, bei dem sie verlangen, dass man sie attraktiv findet, weil es ja sonst Diskriminierung ist.

Aber eine andere Umstellung finde ich interessanter:

Eine Veränderung, die ich nicht erwartete: dass es da plötzlich eine ständige sexuelle Lust gibt. Wenn mich Freunde und Freundinnen nach den hormonellen Veränderungen fragen, sage ich häufig: „Ihr könnt euch das nicht vorstellen, aber ich bin ständig geil.“ Es klingt wie ein abgedroschenes Männerklischee. Ich fühle mich wie ein 13-jähriger Junge, der gerade mitten in der Pubertät steckt und sich und seine körperlichen Bedürfnisse neu entdeckt. Ich durfte das selbst nie erleben und habe genau genommen keine Ahnung davon, wie sich ein 13 Jahre alter Junge in der Pubertät fühlt, stelle mir das aber zumindest genauso vor.

Was mal wieder ein recht eindrucksvoller Hinweis auf die Wirkung von Testosteron in Bezug auf den Sexualtrieb ist.

Dazu auch:

118 Gedanken zu “Der Transsexuelle Linus Giese zu Schwierigkeiten beim Dating und dem gesteigerten Sexualtrieb dank Testosteron

  1. Die Studie hat Ergebnisse, aber dadurch dass alle Unterschiede in eine binäre Diskriminierung-vs-Privilegien-Schablone gepresst werden, ohne tatsächlichen Erkenntniswillen, verliert sie ziemlich an Qualität.

    • „verliert sie ziemlich an Qualität“ ist eine schöne Umschreibung für „ist komplett nutzlos, ab in die Rundablage damit“.

      Wer Zwietracht sähen möchte verdient meine Aufmerksamkeit nicht.

  2. Der Sexualtrieb IST das typisch männliche. Sexualtrieb und Energie/Euphorie. Die Energie ist durchaus angenehm. Mich selbst stört vor Allem der Sexualtrieb, denn ich bin paraphil und das Leben einer normal männlichen Sexualität ist für mich quälend. Nachdem ich meinen Penis allerdings nicht mehr hasse und ich als Transe eben mit dem Umstand konfrontiert bin, wie die Gesellschaft auf mich reagiert, denke ich, dass Eindeutigkeit die zwangsläufige Notwendigkeit ist und nicht unbedingt, dass im Reinen sein mit seiner Sexualität; Ich habe halt einfach auch gemerkt, dass sehr viele Menschen mit ihren Neigungen nichts anfangen können. Frauen haben da wohl mehr Glück, weil eine devote Veranlagung akzeptierter und umsetzbarer ist und sie weniger unter ihrem Sexualtrieb leiden, eben, weil er weniger stark ausgeprägt ist.

    Transen kommen nicht gut an. Das Problem ist, dass man als Mann-zu-Frau-Transe für Schwule interessant ist, die ja größtenteils in Selbstverleudnung gefangen sind. Heteros verleudnen aber ihre bisexuellen Anteile, obwohl so gut wie jeder Mensch die hat. Selbst wenn es für Sex reicht (wenn jeder potentielle Sexualpartner als Beziehungspartner in Frage käme, wäre es nicht so schlimm eine Transe zu sein, aber so ist es natürlich nicht), heißt das aber nicht, dass Jemand eine Transe als potentielle Partnerin betrachtet, eben wegen der gesellschaftlichen Ächtung. Oder wegen dem Selbsthass. Ich habe letztens einen Artikel gelesen, wo beschrieben wurde, dass Schwule „hetero-like“ als Gütesiegel verwenden. Der Schwulenhass in der Gesellschaft ist natürlich auch in den Köpfen der Schwulen. Es ist fürchterlich. Weil es gibt viel mehr Menschen die eigentlich nicht straight hetero sind, aber die Selbstverleudnung… Naja wie dem auch sei. Nur Männer mit sehr geringem Partnerwert haben sich ernsthaft für mich interessiert. Vor Allem natürlich auch alte Männer. Schrecklich wie notgeil Männer auch noch im Alter sind.

    Ich habe gestern der Krankenkasse eine E-Mail geschrieben wegen der Mastektomie. Weiß halt nicht, ob die die Kosten übernehmen würden, obwohl ich die Brustvergrößerung selbst gezahlt habe.

    Wenn ich die Brüste jetzt los sein könnte, würde ich sofort wieder ein Mann werden, auch wenn ich nicht weiß, ob ich wieder attraktiv werden kann (gehe aber davon aus, dass ich besser aussehe als vorher, nur eben weniger maskulin, aber das ist nicht unbedingt schlecht) . So muss ich eine bestimmte Zeit in die eindeutige Uneindeutigkeit gehen, während ich aktuell eigentlich androgyn-weiblich aussehe. Nur weiß ich, dass ich eben niemals perfekt sein kann. Und damit werde ich diskriminiert. Ich könnte weitere OPs machen, bis man es nicht mehr merkt. Dann könnte ich die Vagina machen lassen und dann würde ich vermutlich akzeptiert werden. Aber ich habe schon so einen hohen Preis gezahlt und ich habe genug davon, Leid als Projektionsfläche des Selbsthasses von Männern zu erleiden. Und es ist nichts sicher. Weil ich erst springen müsste um zu sehen, ob ich weich lande. Und um springen zu können müsste ich jetzt vom gesperrten Fünfer erst noch bis zum Zehner hochklettern. Und wie mein Körper darauf reagiert wenn ich eine Vollkastration durchlaufe, schwer vorherzusehen. Kenne Eine die hatte totalen Haarusfall. Außerdem weiß ich, wie die Leute hinterrücks über andere Transen reden. Ich kenne EINEN, also eigentlich jetzt eine Sie. Umgekehrt formuliert wäre richtig. ABer so ist es ein Kampf gegen Windmühlen.

    Ich denke ich werde die Detransition sehr zeitnah durchziehen. Ich hatte den 5.11. als Startdatum anvisiert. Das Einzige was mich abhält, ich werde erst uneindeutig sein und dann ein Mann mit Brüsten. Bis sich die Krankenkasse erbarmt. Deshalb will ich zumindest sicher sein, dass sie sich erbarmen wird. Denn sonst kann ich den Weg nicht gehen. Ich habe aber auch keine Kraft mehr, weiter gegen meinen Körper zu kämpfen. Einfach keine Kraft mehr.

    Und wenn ich den Weg gehe, dann weiß ich genau, dass dieser furchtbare Dauergeilheitsmodus, den keine Frau jemals nachvollziehen können wird. Das was für ne Frau notgeil, also eisprungmäßig, ist, ist für einen Mann relativ normal würde ich sagen, da spielen die hohen Gestagenspiegel mit rein. Wenn ich Gestagene nehme schaffe ich auch mit 0 Testosteron 4x am Tag, aber dieses ständige „Geil-sein“ kann eine Frau nicht kennen. Ich finde es furchtbar. Aber ich hab schonmal vier Jahre damit gelebt. Vielleicht ertrage ich es diesmal besser.

    Diese Kampftransen (die Vagina umbenennen wollen usw) sind übrigens meistens auch die Älteren und eindeutig männlichen.Die sind also nicht unattraktiv, weil sie Kampftransen sind, sondern sie sind Kampftransen, weil sie trotz eindeutiger Männlichkeit ihren Willen durchsetzen wollten. Ich habe was anderes interessantes gelesen. Demnach könnten ADS und Autismus ein Outing als Transe begünstigen.. Bedeutet: Die fehlende emotionale Kontrolle (ADS) oder das fehlende soziale Verständnis (Autismus) begünstigen bei einigen Individuen das Outing einer aber auch in der Normalbevölkerung weiter verbreiteten Störung der Sexualpräferenz die dem körperlichen Geschlecht diametral entgegensteht. Das könnte durchaus sein. Es gibt diese Transen die immer schreiben wie toll es ist eine Frau zu sein und aussehen wie ein Typ im Fummel /pot. Autisten)- und dann gibt es die, die wirklich wie ne Frau aussehen und absolut selbstzerstörend selbstkritisch sind (wegen der Kritik von Außen, typische emotionale Überreaktion auf Ablehnung bei lieblos aufgewachsenem ADS – Typus).

    Meine Mitbewohnerin ist quasi ein weiblicher Transvestit. Sie war mal magersüchtig. Magersüchtige Frauen beschreiben ihre körperdysmorphen Symptome genauso wie ich sie hatte. Das ist Alles das Gleiche. Das einzige Puzzlestück das mir fehlt: Ich erinnere mich nicht, vergewaltigt wurden zu sein. Dann wäre das Puzzle komplett. Aber offenbar reichen auch 16 Jahre Diktatur unter einem Arschloch von Bankkaufmann.

    Schwul bin ich übrigens nicht. Das war nie mein Problem. Ich bin bisexuell, stehe aber mehr auf Frauen. Nur ich werde abgeturnt davon meinen Penis aktiv zu benutzen. Eine Vagina würde ich aber gerne benutzen, wenn es denn angenehm wäre. Ich habe aber auch kein Problem mir einen blasen zu lassen. Vermutlich würde ich als Mann gut mit ner Frau klarkommen die nicht damit klar kommt penetriert zu werden, nur an so eine ranzukommen wenn die denkt ich bin eh nur so ein notgeiler Kerl könnte schwierig werden. Aber ich habe schon gemerkt, dass Vergewaltigungsopfer ehre auf so gay-looking Männer stehen. Und ich denke ja ich werd eher feminin aussehen. Mal schauen. Vielleicht wars am Ende ja doch nicht ganz verkehrt.

    • Möglicherweise ist der Selbsthass, den du hier bei allen möglichen Menschen siehst, nur ein Problem das du hast. Das wäre persönlich aber wohl viel schwerer zu ertragen.

      • Glaub mir, ich analysiere mein eigenes Fallbeispiel seit 2 Jahren. Ich habe eigenen Selbsthass der sich zB in Kastrationsphantasien äußert. Ich weiß aber auch, dass das etwas ist, dass vielen Homosexuellen auch zu eigen ist. Ich glaube aber inzwischen auch an die Pathologie der Homosexualität weil die Korrelationen zu eindeutig sind.

        • Verschwörungstheoretiker analysieren auch jahrelange und trotzdem ist ihr Ergebnis falsch. Und woher weißt du das alles? Weil das in dein Weltbild passt?

    • Das die meisten Männer keine Trans Frauen wollen liegt nicht an gesellschaftlicher Ächtung, sondern daran, dass Trans Frauen schlicht nicht so gut wie das Original sind. Klingt hart ist aber so

      • Naja, das liegt dann eher am eigenen Ego denke ich. „Ich finde doch wohl ne normale Frau“. Fürs Ficken ists den meisten Kerlen ziemlich egal wenn sie denken das sie landen können und vom Aussehen her ist es für die die mich anlabern wohl auch kein Problem. Es ist dann entweder die Überforderung, das Ego, der Penis oder der Selbsthass (die ganzen Halbschwulen die immer sagen das sie nicht schwul sind, als ob das einen Unterschied machen würde wenn ich ein Mittelding bin und dann am Besten noch Schwulenwitze machen…)

          • Nein, mir ist das vollkommen klar, auch deswegen wollte ich nie und will auch kein Mittelding sein. Nur nachdem ich mcih nicht planmäßig umgebracht habe nachdem es nicht gereicht hat und die nunmal wissen dass ich ne Transe bin. Wieso sagen die mir dann das sie nicht schwul sind wenn sie auf mich stehen ? Um sich selbst zu vergewissern das ich ne Frau bin obwohl ich nen Penis habe? kA ich denke halt, dass es (oft) Selbstverleudnung ist, weil zB einer von denen mir von seiner Gruppenvergewaltigung durch eine Gruppe Schwuler erzählt hat usw. kA das passiert einem nicht wenn man hetero ist, zumindest sehr selten. Es gibt auch Statistiken die zeigen, dass Schwule auch nach der Adoleszenz vergleichsweise oft vergewaltigt werden. Was ja auch irgendwie logisch ist, weil sie mit den potentiell an ihrer Vergewaltigung interessierten Männern eher in Kontakt kommen. Aber warum redet man sich dann ein nicht schwul zu sein? Ich habe das immer hinterfragt. Ich kann nicht sagen, dass ich schwul bin in dem Sinne, dass ich auf Männer stehe. Ich bin aber auch nicht hetero im Sinne von ich will einer Frau meinen Penis in die Muschi rammen. Vllt. geht es vielen „Pseudo“-Schwulen ja ähnlich, dann ist es nichtmal Selbstverleudnung, aber dann ist es ja wohl irgendwas pathologisches.

          • „Wieso sagen die mir dann das sie nicht schwul sind wenn sie auf mich stehen ?“

            Du verwirrst und täuschst Menschen. Du siehst aus wie eine Frau (gemäß Avatar). Aber hast einen Penis. Natürlich stehen einige heterosexuelle Männer auf Dich. Aber sie stehen nicht auf Deinen Penis. Weil sie nicht schwul sind, stehen sie nicht auf Penis. Ganz einfach.

          • Ich glaube das nicht. Genug Heteros die mcih einfach gefickt haben. Aber die haben dann auch kein Interesse am Anhängsel. Aber die, die sagen, dass sie nciht schwul sind, haben dann doch Interesse. Naja ist mir egal, ich wurde von genug Typen angegrabbelt um zu wissen, dass viele Männer so drauf sind, auch wenn du es nicht glauben willst^^

          • Da Du Deinen Penis nicht öffentlich zeigst gehe ich selbstverständlich davon aus, dass Du von heterosexueller Männern angemacht wirst, wenn Du ansonsten wie eine Frau aussiehst.

          • Naja, ich bin sehr dünn für meine Verhältnisse. Ich würde sagen, ich bin momentan absolut androgyn, bis auf die großen Brüste. Die Stimme macht den Unterschied.

          • Wie gesagt, Du verwirrst und täuschst Menschen. Du kannst froh sein, in einer zivilisierten Welt zu leben, in der Gewalt weitgehend geächtet ist .

          • Quatsch, die Leute greifen mich nicht an, weil ich, auch wenn ich ne Transe bin, verteidigt werde, weil ich feminin bin. Als Mann habe ich hingegen ein paar Mal aufs Maul bekommen. Als Transe noch nie. Nur einige Leute lassen mich halt Verachtung spüren.

        • @ Ninats91 Besorg dir mal ne 185kg schwere Freundin, eine die in jedem Telefonbuch als Resterampe, 1.5 & und allerletzter Notfallfick abgespeichert wird.
          Auch die wird immer und jederzeit problemlos Sex finden.

    • Findest Du es in Ordnung, Deine Brustentfernung durch die Krankenkasse bezahlen zu lassen?
      Dadurch finanzieren die Versicherungspflichtigen eine medizinisch völlig unnötige Operation mit ihren Beiträgen.
      Und in zwei Jahren überlegst Du es Dir dann wieder anders.

      • Selbstverständlich finde ich das in Ordnung. Ich hatte einen so beschissenen Vater das ich Glück gehabt hätte wenn er irgendwann vor meinem 16. Lebensjahr gestorben wäre. Das hat mich emotional ruiniert und das ist nicht weniger wirklich als eine physische Erkrankung. Nochmal kann ich es mir nicht überlegen, weil nach einer dritten Pubertät wäre der Aufwand für eine vierte Pubertät ungleich höher und ich bräuchte jetzt schon vier Operationen. Ich weiß, dass ich so oder so sterben könnte. Ich denke nur die Detransition gibt mir bessere Kartene. Notfalls werde ich wieder polytoxikoman. Damit ging es mir als Typ immer gut. Hätte nicht aufhören sollen zu saufen und Ego mit Rumknutschen zu pushen.

        • Du bist ein erwachsener Mensch und selbst verantwortlich für Dich.
          Mach mit Deinem Körper was Du willst, aber bezahl selber für Deine Launen.

          • Ich brauche kein Argument, dein Argument ist Selbstverantwortung auch bei psychischen Erkrankungen. Dann habe ich ein Beispiel gezeigt, wo Millionen Leute trotz mangelnder Selbstveranwortung bei überwiegend weniger schwerwiegenden psychischen Erkrankungen Geld von der Solidargemeinschaft bekommen.

    • „Ich habe letztens einen Artikel gelesen, wo beschrieben wurde, dass Schwule „hetero-like“ als Gütesiegel verwenden. Der Schwulenhass in der Gesellschaft ist natürlich auch in den Köpfen der Schwulen. Es ist fürchterlich.“

      Nein, es ist normal und denkbar einfach zu erklären. Du machst, wie soviele Menschen, den Fehler zu glauben, dass Sexualität sozial konstruiert sei.
      Ein schwuler Mann steht auf Männer. Und „hetero-like“ beschreibt Männlichkeit. Ein Hetero hat eher die Qualitäten eines Mannes, als eine Tunte. Das hat nichts mit Selbsthass oder Schwulenhass zu tun. Oder unterstellst Du Frauen, die auf Männer stehen, auch Selbsthass oder Frauenhass?

      • Naja ein schwuler Mann steht auf Männer und eine Lesbe steht auf Frauen. Aber bezieht sich das jetzt auf die psychosexuelle oder die physische Maskulinität? Und wenn es die psychosexuelle Maskulinität beschreiben soll, dann kann es ja nur einen dominanten Mann beschreiben, oder wollen heterosexuelle Männer auch gefickt werden? Ich meine im Endeffekt ist das Konzept von Heterosexualität ja eh Schwachsinn. https://de.wikipedia.org/wiki/Kinsey-Skala Die Kinsey-Studie hat ja ergebne, dass die Hälfte der Männer (gut, waren viele Knackis dabei, aber trotzdem) mehr oder weniger bisexuell sind.

        Ich verstehe das halt eher so nach dem Motto „nicht affektiert schwul“, ich verstehe auch nciht, warum manche Schwule affektiert schwul sind und sich auch ncoh selbst darüber definieren besonders tuckig zu sein (warum? Als Erkennungsmerkmal taugs vielleicht, aber sonst hats nur Nachteile. Was genau geht da im Kopf vor?)

        Ich denke nicht, dass Sexualpräferenzen sozial konstruiert sind, ich glaube, dass Sexualpräferenzen in freudscher bzw. neofreudianischer Manier AUCH psychodynamisch geprägt werden. Es gibt sicher auch „Gay-by-nature“, warum nicht, aber es gibt halt auch „Gay-by-rape“, ansonsten wäre die statistische Häufung von Vergewaltigungsfällen in der Lebenshistorie von Homosexuellen unmöglich zu erklären.

        Und diese Gay-by-rape-Homosexuellen, die haben sehr oft auch Selbsthass. Bei magersüchtigen Frauen habe ich auch schon so oft von bisexuellen Tendenzen und einer lebensgeschichtlichen Vergewaltigung gehört. Es ist auf jeden Fall sehr sehr auffällig. Ob das jetzt auf Gay-by-Nature-Schwule auch zutrifft weiß ich nicht, es wäre aber sehr verständlich, zumindest, wenn eine gewisse Empathiefähigkeit besteht, weil die Gesellschaft als Ganzes halt schwulenfeindlich ist (nicht umsonst ist schwul das Schimpfwort #1 für Männer).

        • „Ich verstehe das halt eher so nach dem Motto „nicht affektiert schwul““

          Und was ist an dieser sexuellen Präferenz für Dich so unerklärlich, dass Du Dir es nur mit Schwulenfeindlichkeit erklären kannst?

          Ich meine im Endeffekt ist das Konzept von Heterosexualität ja eh Schwachsinn. Die Kinsey-Studie hat ja ergebne, dass die Hälfte der Männer (gut, waren viele Knackis dabei, aber trotzdem) mehr oder weniger bisexuell sind.“

          Müsste das Konzept der Bisexualität demnach nicht ebenfalls Schwachsinn sein?

          • Nein, bisexuell kann man ja quantiativ differenzieren, ich meine nur, dass das Konzept, dass die meisten Männer hetero wären, schwachsinnig ist, wenn die Hälfte doch bisexulle Tendenzen hat. Wieso ist schwul dann immer noch ein Schimpfwort? Wie kann das funktionieren ohne das Männer sich schlecht fühlen wenn sie doch geheime Phantasien haben oder ausleben? Als Mann würde ich mich zwischen 5 und 6 einordnen.

          • Mehrere Antworten:

            Möglicherweise ist die Kinsey-Studie Unsinn.
            Ich habe auch heterosexuelle Tendenzen, bezeichne mich aber dennoch nicht als bisexuell oder hetero.
            Weil mein romantisch-sexuelles Begehren instinktiv auf Männer gerichtet ist.

            Möglicherweise benutzen nur heterosexuelle Männer, das Wort „schwul“ als Schimpfwort.

            Möglicherweise empfindest Du etwas als Schimpfwort, was gar nicht als Schimpfwort gemeint ist.

          • Das wäre alles möglich, aber ich glaube das nicht. Weil man das Wort schwul, zumindest unter Jugendlichen und im Prekariat, eindeutig als abwertende Beleidigung meint. Es gibt daher extra die Differenzierung in romantisch und sexuell. Weil es ja uch noch asexuelle gibt, die aber zB panromantisch sein können. Also wärst du demnach leicht bisexuell, aber lebst homoromantisch.

          • Glaub was Du willst. Ich weiß worauf ich stehe und werde mich von Dir nicht in eine Schublade stecken lassen, die auf Deine verkorksten Definitionen zutrifft.
            Lerne Du erst mal begreifen welches Geschlecht Du nun eigentlich bist. Und dann belehre andere über ihre Vorlieben 😁

          • Also, natürlich denkt Jemand der akzeptiert das er schwul ist, nicht, dass das es etwas negatives ist schwul zu sein. Aber die Gesellschaft konnotiert das Wort schwul negativ. Und wenn man nicht gefühlstod ist, dann wird das lymbische System diese Konnotation registrieren. Und Ablehnung ist im Gehirn das Gleiche wie physischer Schmerz. Vielleicht ist es dir ja egal, dass die Gesellschaft dich in ihrem Sprachgebrauch implizit verachtet. Aber ich denke nicht, dass das die Norm ist.

          • Mir ist es manchmal egal, manchmal nicht. Das kommt auf die Umstände an.
            Abgesehen davon weiß ich, dass die Gesellschaft mich ablehnt. Ich mache bloß kein Fass deswegen auf.

          • Dann bist du meiner Definition nach Gefühlstod, aber kann auch sein, dass das „normal“ ist, ich bin ja vermutlich wesentlich emotionaler als andere Menschen (bzw. emotional instabil wie halt alle Magersüchtigen, Borderliner, …). Manchmal bin ich aber auch gefühlstod. Momentan zB. Das passiert mir immer, wenn ich zu viele negative Emotionen hatte. Dann werde ich emotionslos und rational bis ich wieder Jemanden finde mit dem ich so lange kuscheln kann bis die Mauer bricht.

          • Ich finde diese Argumentatiion eher schwuler als schwul, nämlich im negativen Sinne.
            Du Pussy ….
            Warmduscher
            Opfa ….
            😉

            ( Disclaimer: Aus der Tatsache, das es Sekundärkontexte für manche Termini gibt, auf generelle Abwertung der Originale im Rückwärtssalto mit dreifachem Rittberger zu schließen, ist Femilogik, w.h.: intellektuelle Diarrhoe … )

          • Meine Fresse, wie ihr immer versucht meine östrogenisierte Denkweise für mein Unverständnis irrationaler Verhaltensweisen verantwortlich zu machen 😀

          • „Es ist nicht irrational, dass ein Mann Schwule nicht mag und den Begriff negativ konnotiert.“

            Ich bin mir nichtmal sicher, ob das in nennenswertem Maße der Fall ist.
            Ich weiß nicht mehr, wann das war, aber die CDU hatte seinerzeit im Wahlkampf versucht, den Berliner Oberbürgermeister Wolfgang Wowereit damit sozial und politisch zu töten, dass sie ihn als „schwul“ outet.
            Das ging total nach hinten los. Die sexuellen Präferenzen ihrer Politiker waren der Bevölkerung flächendeckend wesentlich unwichtiger, als politische Inhalte. Homosexualität als soziale Waffe funzt in D nicht.
            Allerdings interpretieren die PCs und Gendas schon allein das Bekenntnis, Hetero zu sein, als SchwulenHASS.

            Ich selbst war und bin lupenrein hetero, auch ohne Selbsthass. Und dennoch hatte ich auch als Teen in den 70ern nie Probleme damit, mit meinem lupenrein schwulen Klassenkameraden um die Häuser zu ziehen.

      • Wie Adrian sagt, Hetero-like meint Männlichkeit und bezieht sich nicht auf die Sexualität, sondern darauf, dass in unserer Gesellschaft Schwule i.a. in nichtmännlicher tuntischer Form dargestellt werden und sich dies auch viel bei schwulen Aktivisten in der Öffentlichkeit findet. Trotzdem sind die meisten Schwulen männliche Männer und stehen auf männliche Männer. Hetero-like sagt nur, dass wir normale Männer wie die Heteros sind, die halt auf Männer stehen und zumindest erotisch keinen Bock haben auf diese verweiblichten Tunten haben.

    • Bevor du anderen Menschen die Welt erklärst, lern erst mal, wie man Verleugnung schreibt. Da gibt es kein „d“. 😛

      Transen kommen nicht gut an.

      Transen kommen, wenn überhaupt, deshalb nicht gut an, weil es Transen sind. Keine richtige Frau bzw. kein richtiger Mann.
      Interessant finde ich, dass Randgruppen sich immer gleich von jedem und aller Welt diskriminiert sehen, nur weil sie (mal) Ablehnung erfahren. Das Leben ist selten nett und fair. Menschen mögen andere Menschen oder aber auch nicht. Man muss weder Transe, noch Feministin werden, um nicht gemocht zu werden.

      • Nicht mal, sondern ständig. Du hast keine Vorstellung. Deshalb habe ich auch so viel Angst vor Detransition. Weil ich weiß, wie schlimm diese 9-12 Monate werden bis ich die Brüste los bin.

        • Du fühlst Dich diskriminiert, WEIL Du eine Transe bist, nicht aufgrund der Normalität der allermeisten anderen Menschen.
          Tja, wenn Du schon nicht in der Lage bist, Dich selbst als normalen Menschen zu betrachten, wieso nimmst Du es den eindeutig normalen dann übel?
          Fass Dir mal an die eigene Nase …

          • Ach ich fühl mich schon normal (momentan wie ein Mann halt), sehe ja nicht ständig in den Spiegel, aber eben nur solange, bis mich Jemand merkwürdig anstarrt. Und selbstverständlich werde ich mich nicht normal fühlen, wenn die Leute demnächst für 3 Monate lang laut raten werden was ich bin. Beim letzten mal wo ich Testo kommen ließ, konnte ich nach 3 Wochen „Ach das ist nur ne Schwuchtel“ oder „Was ist dass denn für ne komische Frau?“ hören. Ist auf jeden Fall Feedback das sehr unangehm ist, wenn man nicht „gefühlstod“ ist.

          • „Beim letzten mal wo ich Testo kommen ließ, konnte ich nach 3 Wochen „Ach das ist nur ne Schwuchtel“ oder „Was ist dass denn für ne komische Frau?“ hören.“

            Empfehlung 1: Arbeite Dein Verhältnis zu Deinem Vater auf,
            Empfehlung 2: Wechsel Dein soziales Umfeld.

          • „Beim letzten mal wo ich Testo kommen ließ“

            Wieviel Testo ballerst du dann so die Woche?

            Alles in allem denke ich, dass du eben einen geringeren Pool an Leuten hast, die auf dich stehen und aus dem du auswählen kannst. Aber ich schätze mal, du willst von allen geliebt werden?
            Stell dir vor, es gibt Männer, die nie eine Beziehung haben und nie von einer Frau geliebt werden, obwohl sie sich das sehr wünschen. Denen hast du ja einiges voraus, da du ja (so wie ich es herauslese) ja ständig mal Kontakte hast.

          • Ich ballere kein Testo, ich hab ja Eier. Ich kann also, wie ne Frau die die Pille absetzt, nach dem Hormonentzug (Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit,…) eigene Hormone produzieren.

    • Heterosexuelle verleugnen ihren Bisexuellen Ansatz?
      Wer bist du um sowas zu behaupten?

      Könnte es nicht einfach sein, dass die meisten Menschen so stark hetero sind, dass die „bisexuellen Anteile“ im Rauschen untergehen?

      Pitty Points gibts bei mir nicht mehr, die habt ihr schon vor Jahren aufgebraucht.

      • Danke für den Link, leider redet der Kerl unerträglich langsam und die Kausalursachen hinter meiner Transsexualität habe ich weitestgehend durchschaut. Das Problem ist eher die Ist-Situation. Nach 4 chirugischen Eingriffen an meinem Gesicht und 6 Jahren Östrogen, kann ich noch ein ansehnlicher Mann werden oder macht das auch keinen Sinn mehr? Weil nur für physische Gesundheit würde ich mir weder den Sexualtrieb noch eine dritte Pubertät antun.

  3. Transen sind ja meistens auch nicht zeugungsfähig und kommen somit alleine aus diesem Grund für Leute die Kinder wollen nicht in Frage

    • Wirklich kinderliebe Männer (zB…. war letztens bei einem der sogar liebevoll auf die Kinder von einer Bekannten aufgepasst hat – und ein Kindergärtner mit meinerseitigem Verdacht auf Klinefelter-Syndrom wegen breiten Hüften) haben auf mich eher den Eindruck gemacht, als ob sie eher empathischer und weicher sind und waren mir daher auch meistens zugänglicher als die sexorientierten Egomaschinen. Ich glaube auch nicht, dass das Thema Kinder für die meisten Männer von Bedeutung ist, weil die eh nicht vor haben, eine lebenslange Beziehung einzugehen. Zumindest nicht die, die sich trauen einen anzuquatschen.

      • Wie definierst Du „kinderlieb“?
        Meine Erfahrung ist, dass Männer halt am allerliebsten ihre eigenen Kinder mögen (haha, Überraschung!), evtl. noch andere Familienkinder (Nichten & Neffen), aber dann hört die Geduld eigentlich auf.
        Mein stockenhetero BrummelAlphaMann schleppt grad seinen winzigen, wenige Tage alten Sohn rum und könnte dabei nicht männlicher aussehen.
        Mir geht das als Frau übrigens ähnlich, meine Toleranzgrenze für die Schrulligkeiten fremder Kinder ist sehr niedrig, obwohl ich kein Problem damit habe, wenn oft Besuchskinder da sind. Meine eigenen 3 finde ich im Handling ziemlich einfach.

        • Kinderlieb heißt, dass man Spaß daran hat, sich mit Kindern zu beschäftigen, weil man ihre natürliche Lebensfreude und ihren eigenen Charakter erkennt und fördern will. Der Definition entsprechen wahrlich nicht allzuviele Männer. Es muss ja auch nicht jeder Kinder mögen. Aber für das Kind wäre es schon von Vorteil, wenn man den Charakter des Kindes respektiert und fördert, statt ständig nur Grenzen zu setzen und hilflos überfordert rumzumotzen (wie man super beobachten kann wenn man im Supermarkt arbeitet). Man braucht halt auch Geduld. Viel Geduld. Keinen Ahnung, ich meinte nur, die meisten Männer haben keinen Kinderwunsch wenn sie eine Frau anlabern. Zumindest nicht die, die ich kenne. Kinder kommen irgendwann entweder durch Unfall oder wenn sie ihn weichgekocht hat. Oder vllt. wenn er auch schon was älter ist.

          • Ich kenne spontan ein halbes Dutzend Männer Mitte 30 mit Kinderwunsch.
            Ist also mal wieder eine Pauschalaussage und liegt vllt am Umfeld, in dem Du Dich bewegst.
            Nur irgendwie finden die keine vernünftigen Frauen mehr dafür, weil die alle irgendwelchen anderen Spleens nachrennen.
            Der neuste Schrei ist übrigens grad „Bewusste Kinderlosigkeit ist aktiver Klimaschutz!“
            Und dann sag‘ da mal was dagegen, uiuiui…

      • Glauben kann man in der Kirche. Da sind wir aber im Moment nicht. Die Argumentationskette „Kinderliebe Männer sind Weicheier und alle anderen haben für Kinder sowieso nichts übrig“ wird häufig von jenen geäußert, die in die Weicheierkategorie fallen. Ist eben gut um die erfolgreichen und attraktiven Männer verbal herabzuwürdigen, der Realität entspricht es aber nicht.
        Weicheier machen keine guten Eltern, denn die Erziehung von Kindern erfordert einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen.

      • Du verwechselt hier Cucks/Alphas und „kinderlieb“/“sexorientiert“.

        Wirklich kinderliebe Männer sind eher Alpha als Cuck. allein schon deshalb weil Alpha-orientierte Männer sie zu Erwachsenen heranziehen können, und sie in der Zwischenzeit auch beschützen.

        Allein schon die Tatsache dass du Sex und Kinder so dermaßen trennst zeugt davon wie sehr du in deinem Wahnsinn verhaftet bist. Ersteres führt zu letzteres. Zwangsläufig.

        Wie gesagt, no pitty points. Heutige Transsexuelle sind Büttel der Neoliberalen, da brauchen wir garnicht drüber zu reden.

  4. Der Artikel ist auf einer anderen Ebene interessant, denn hier wird der nächste Schritt in den Totalitarismus vorbereitet:
    Unser Privatleben, unsere Sexualität, werden nach politischer Korrektheit beurteilt. Wir sollen uns rechtfertigen, worauf wir stehen. Wenn wir nicht auf Transen stehen (auf Schwarze, auf Frauen in Burka…), dann diskriminieren wir, begehen ein moralisches Verbrechen, sind wir gleichsam Nazis.

    Der Autor schreibt:
    „Ich bin ein Mann. Auch wenn unter meiner Kleidung noch Brüste und eine Vagina sind, bin ich ein Mann und möchte auch bei Dates und in Beziehungen als Mann gesehen und akzeptiert werden.“

    Nein, lieber Autor, wenn Du diese Erwartungshaltung hegst, dann bist Du ein Idiot.
    Ich werde Dich nicht als Mann akzeptieren, wenn Du Brüste und eine Vagina hast. Und von mir zu verlangen, Dich nicht nur als Mann zu sehen, sondern Dich daten zu müssen, empfinde ich als Eingriff in meine Freiheit, meine Privatsphäre und mein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

    • Genau!
      Auch diese wüste Behauptung „Jede Frau ist doch irgendwo bisexuell“ geht schon in diese Richtung.
      Nee, stimmt halt einfach nicht.
      Das ist ein Hirnschiss, der sich grad verselbständigt.
      Jeder muss doch alle mal ausprobieren.
      Will ich aber nicht. Früher war das mal gar nicht schlimm, jetzt ist es schon ein bisschen schräg.

      • Es geht nicht ums Ausprobieren und es ist ja auch nicht Jeder. +-50 % der Leute haben bisexuelle Tendenzen. Und ob man die auslebt, ist natürlich eine freie Entscheidung. Nur bei (mehr-Hetero) Männern führt das imo zu bigottem Verhalten, weil sie sich dafür schämen.

          • In dem Kinsey-Report wird behauptet: „Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist zu einem gewissen Grad bisexuell.“

            Das mag schon stimmen, ist aber dennoch was anderes, als „Etwa die Hälfte der Männer ist tendenziell bisexuell.“
            „Bis zu einem gewissen Grad“ sind auf einer Skala der sexuellen Neigungen (100% homosexuell bis 100% heterosexuell) auch 2% bi.
            Dann stellt sich die Frage, woran man dieses „bi“ überhaupt festgemacht hat.
            Ich schrieb ja an anderer Stelle, dass ich in Hamburg vor längerer Zeit mal eine Theateraufführung der „Rocky Horror Show“ besuchte, bei der der Schauspieler den Frank N. Furter derart überzeugend und mit erotischem Esprit spielte, dass ich zu meiner Begleiterin meinte, manchmal sei es fast bedauerlich, nicht schwul zu sein.
            Dennoch wäre es für mich undenkbar gewesen, mit dem Schauspieler eine erotische Beziehung – und sei es nur für eine Nacht – einzugehen.
            Es ist immer schwierig, psychische Befindlichkeiten zu skalieren.

          • Ja, warum sollte man auch die bedeutendste Arbeit über menschliche Sexualität im 20. Jahrhundert, abgesehen von Freud, ernst nehmen? Natürlich ist die Methodik unsauber, aber es zeigt klare Tendenzen.

          • „warum sollte man auch die bedeutendste Arbeit über menschliche Sexualität im 20. Jahrhundert, abgesehen von Freud, ernst nehmen?“

            Oh, ich nehme sie ernst, viel ernster, als das, was Freud so von sich gegeben hat.
            Das ändert aber nichts an meiner Frage nach dem Grad der bisexuellen Tendenzen.

          • Ich meinte auch Fiete. Natürlich wäre es falsch zu sagen, die Hälfte der Männer sind bisexuell. Es wäre aber auch falsch davon auszugehen, dass für die Mehrheit der Männer unter allen Umständen nur hetreosexuelle Kontakte in Frage kämen. Das man Phantasien nicht unbedingt auslebt, auch weil es bedeuten würde die eigene Komfortzone zu verlassen oder weil man sich für seine Phantasien schämt oder weil man nicht denkt, dass man in der Realität in der speziellen Situation dadurch Befriedigung erfahren würde, das ist eine andere Sache.

          • @ Banane91:
            Langsam wird Dein Herumgelüge ärgerlich.
            „Ich meinte auch Fiete. Natürlich wäre es falsch zu sagen, die Hälfte der Männer sind bisexuell.“

            Oben behauptest Du aber genau das.
            Jetzt tust Du plötzlich so als ob ich derartiges unterstellt hätte. Sag mal, merkst Du überhaupt noch irgendetwas? Ich war derjenige, der diese wirre Behauptung in berechtigte Zweifel gezogen und Dich nach der Quelle befragt hat.
            Und prompt mußtest Du zugeben, daß Du keine zitierfähige Quelle dazu angeben kannst, sondern lediglich eine der bekannt manipulativen willkürlichen Interpretationen einer ebenfalls hochumstrittenen Interpretation von Kinsey. Kurz:
            NIX Ernstzunehmendes!

            Dann auch noch von einem der bedeutensten Werke der Sexualforschung zu schwadronieren, ist schon reichlich verlogen!

            Noch mal zum mitlutschen:
            Die Daten von Kinsey waren seinerzeit sehr interessant. Kinsey’s Interpretation dazu, ist z.T. allerdings schon Bullshit. Und was Wikibullshit sich zurechtlügt, wenn es z.B. um Geschlechterthemen geht, ist immerhin bekannt genug, daß sie als Quelle im akademischen Betrieb nicht ( mehr ) zulässig ist. Ergo: Bullshit über Bullshit!

            Übrigens gibt es da gerade ein möglw. bahnbrechendes Urteil zu, welches hoffentlich solche propagandistischen Sauereien von Wikimedia zukünftig mal etwas drosselt:
            https://sciencefiles.org/2018/11/02/wikimedia-haftet-fur-anonyme-verleumder-schwere-zeiten-fur-wikipedia/

            Konkret:
            Dein Gelaber, daß Heterosexualität irgendwie unsinnig wäre, weil mindestens die Hälfte aller Männer bisexuell wären, ist ein reiner Wunschtraum, ohne sinnvollen Hintergrund zurechtgeschwurbelter Unfug. Und sonst nix.

    • Es ist erstaunlich, in einer Zeit in der die Schwulen Bewegung (zumindest bei den intelligenten bis halb intelligenten Menschen) das Bewusstsein durchgebracht hat das sexuelle Präferenzen nicht einfach gewählt oder therapierbar sind kommen Transaktivisten und fordern genau das alte Gegenteil wieder. Plötzlich soll die sexuelle Präferenz wieder einer Moral unterliegen und wer dieser nicht entspricht soll mit shaming und Behandlung auf den rechten Weg gebracht werden. Wie kann ein ein Gedächtnis so kurz sein und ein erwachsener Mensch so unfähig sein tun zu reflektieren?

    • Der Artikel ist auf einer anderen Ebene interessant, denn hier wird der nächste Schritt in den Totalitarismus vorbereitet:
      Unser Privatleben, unsere Sexualität, werden nach politischer Korrektheit beurteilt. Wir sollen uns rechtfertigen, worauf wir stehen. Wenn wir nicht auf Transen stehen (auf Schwarze, auf Frauen in Burka…), dann diskriminieren wir, begehen ein moralisches Verbrechen, sind wir gleichsam Nazis.

      Der Gedanke ging mir auch durch den Kopf. Wenn ich nur auf schwarze Klamotten stehe, diskriminiere ich dann rote, grüne, orange und gescheckte Klamotten? Wenn ich nur Chihuahuas mag, diskriminiere ich dann Schäferhunde? Wenn ich nur Brünette mag, diskriminiere ich dann Blonde?

      Ich würde sagen, ja, das tue ich und es ist (in diesem streng intrinsischen Kontext) völlig in Ordnung. Denn ich habe die Wahlfreiheit, was ich mag und was nicht. Es muss mir nicht alles gleich sein. Die Forderung nach der reinen Haltung ist strikt zurückzuweisen, weil Gesinnungsschnüffelei. Soetwas hat in der menschlichen Geschichte bisher immer ins Unglück geführt.

    • Die Frau, die als Mann cosplayed, hat noch nicht verstanden, dass denen gerade ihre Ideologie um die Ohren fliegt. Niemand wird den Quatsch akzeptieren.

  5. Bei solchen Artikeln frage ich mich immer, warum manche Linken davon reden, dass es der Gesellschaft immer schlechter geht. Eigentlich geht es ihr immer besser, wenn wir uns um solche Probleme kümmern können. Vor ein paar tausend Jahren gab es das alles noch nicht (vor ein paar hundert Jahren auch noch nicht) weil man da sich nicht andauernd über die Sexualität definiert hat, sondern versuchen musste den Winter mit möglichst wenig toten Kindern zu überstehen. Wenn jeder Tag potentiell dein letzter sein kann, wenn du bei der Jagd vom Wildschwein, Wolf oder Mammut getötet werden kannst und deine Lebenserwartung vielleicht 50 Jahre beträgt (mit viel, viel Glück), dann sind solche Identifikationen sinnlos. Ich habe eher den Eindruck als würden bestimmte Menschen versuchen ihrer leeren Existenz eine Bedeutung zu geben aber den vollkommen falschen Weg dabei nehmen. Gibt ja auch diese Typen die sich als Tiere identifizieren und sich operativ angleichen lassen. Transsexualität ist eine psychische Störung die dadurch zustande kommt, dass es keine wirkliche Trennung zwischen den Geschlechtern gibt. Keine Initiationsriten, keine Abenteuer, keine Gefahren und kein Stolz nix was uns vom anders Geschlecht unterscheidet. An sich hat es Jules Verne bereits in „die Zeitmaschine“ prächtig beschrieben wo der Protagonist feststellte, dass ohne den Schleifstein des Druckes und der Gefahr, der menschliche Geist verkommt. Wir sind halt nicht für ein Schlaraffenland in welchem wir heute leben geschaffen, sondern für eine Welt in welcher der Tod die Regel ist, egal ob durch Hunger, Feinde, Krankheit oder Kälte.

    • Transsexualität ist eine psychische Störung die dadurch zustande kommt, dass es keine wirkliche Trennung zwischen den Geschlechtern gibt. Keine Initiationsriten, keine Abenteuer, keine Gefahren und kein Stolz nix was uns vom anders Geschlecht unterscheidet.

      Da vergisst du allerdings Juden und Moslems. Die haben durchaus einen „Initiationsritus“, auf den die meisten hier vermutlich lieber verzichten.
      Ironischerweise könnte man hier behaupten, Mädchen würden aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert. Denn Genitalverstümmelung ist ja, im Gegensatz zur ausdrücklichen gesetzlichen Legitimation bei Jungen, bei Mädchen verboten. 😉

      • Linke haben die „wie es uns gerade in den Kram passt“-Haltung, erwarte dort keine Prinzipien.

        Und nein, Linke sind auch keine moralische Instanz (wegen siehe oben), daher ist es mir auch egal was sie über mich denken 🙂

      • „Da vergisst du allerdings Juden und Moslems. Die haben durchaus einen „Initiationsritus“, auf den die meisten hier vermutlich lieber verzichten.“
        Ja schon aber der ist ja letztlich von den Eltern vorgegeben und du kannst da nix für oder gegen machen. Ein Initiationsritus müsste eine Art Mutprobe verlangen, z.B. einen Feind erschlagen und seinen Skalp am Gürtel tragen oder meinetwegen auch nur ein paar Tage alleine im Wald überleben. Also etwas das ein Risiko beinhaltet und worauf man dann stolz sein kann.
        Und ja, ich hätte auf die Beschneidung auch lieber verzichtet aber es gibt Momente, wo sie einem auch nützlich sein kann. Trotzdem – hätte ich die Wahl würde ich darauf gerne verzichtet haben..

        • Hier sollte scharfer Druck auf die Vorhäute der Gesetzgebenden ausgeübt werden. Sprich: wer als Erwachsener das erlaubt, der soll doch bitte auch vorführen, dass der Verlust nicht schmerzt.

  6. Hab ich das richtig verstanden? Obwohl gilt „attraction is not a choice“ diskriminiere ich Menschen, wenn ich sie nicht attraktiv finde?
    Und ich diskriminiere Trans-Frauen, weil ich nur auf „Originalfrauen“ stehe, genauso wie Museen und Sammler die Werke der Bilderfälscher diskriminieren, weil sie nur Originale teuer bezahlen???

    • Nein, diskriminiert fühlt man sich (wenn man nicht bescheuert ist) nur, wenn man (weil man offensichtlich gefällt) angeblabert und dann abgeschoben oder für promiskuitiv gehalten wird wenn der Trans*-Hintergrund bekannt wird.

      • Gleichzeitig Penisneid, Penisangst und Penishass zu schieben ist sicherlich ziemlich selbstdiskriminierend.
        Können die anderen, also die Normalen ( i.d.F. auch Schwule und Lesben ), aber nix dafür …

        • Penisneid habe ich sicher nicht, wobei ich ihn in der Phantasie gerne hätte (dumm ich weiß, aber ich bin nur ehrlich) und Penisangst hatte ich eigentlich nie, war auch beim Bund und hab schon genug Penise angefasst…. Penishass habe ich definitiv, wenn auch weniger schlimm als früher und das ist wohl mein Hauptproblem, weil es Sex unangenehm macht.

          • Welchen Begriff habe ich definiert? Das wäre wohl wesentlich umfassender geworden wenn ich erst die Definition für die drei Begriffe geliefert habe. Gegenfrage: Warum bist du so ein angepisster Mensch?

        • @ Nane:
          Wo Du definiert hast?
          „Penishass habe ich definitiv,“
          Du setzt eine ( vermutlich nur Dir bekannte ) Definition als Prämisse, oder?
          Desgleichen umgekehrt, bei Deinem Versuch Penisangst zu leugnen, was lustig war, da Du sie in Deinem nächsten Kommentar dann selbst explizit angeführt hast.
          Muß wohl auch ein definitorisches Problem sein.

          Und nun definiere mir „angepisst“.
          Meinst Du damit zufällig, gutgelaunt aus der Dusche zu kommen, güst als eine nette junge Dame von der Terasse in mein Wohnzimmer kommt?
          Exakt das war der akute ( sonstige ) Ablauf, als ich den von Dir beantworteten Kommentar abschickte.

          Deine Terminologie ist einfach arg exotisch.

      • Die Essenz dieser Aussagen ist im Endeffekt, mach den Penis weg auch wenn du nur androgyn bist, dann kommst du klar 😀 Ja, wäre wahrscheinlich so, aber ich habe zu viel Angst davor etwas das ich nicht rückgängig machen kann solange ich nicht so wirke, dass ich es zweifellos verantworten kann.

      • Ich halte es nicht für Diskriminierung, sondern nur für eine Abweisung, wenn ein Mann mit sexuellen Präferenzen nur für Frauen, Desinteresse nach Offenlegung der Verhältnisse zeigt.

        Für die Präferenz braucht es m.E. keine Rechtfertigung.

        Desgleichen gilt es auch andersherum. Wer auf Frauen und Transfrauen steht, muss sich nicht mit Argumenten wie „ist aber biologisch ein Mann“ auseinandersetzen.

        „Ich steh halt drauf“ oder „Ich stehe nicht drauf“. Fertig ist die Kiste.

      • und als Mann fühlt man sich halt betrogen (mit der Folge Libido -> 0), wenn nan ne Frau datet, und dann hat die plötzlich nen Schwanz.
        Ich stell mir vor, Frauen gehts genauso, wenn sie einen Mann erwarten, und da sind da plötzlich Rest-Titten und ne Vagina …
        PS: was meinst du mit „für promiskuitiv gehalten“? Dass man dich dann plötzlich nicht mehr für „Beziehungsmaterial“ hält?

      • Das ist exakt der Grund warum ich dich nicht ernst nehme.

        Wenn du sowas als „Diskriminierung“ ansiehst hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank.

  7. Mann-zu-Frau-Transen sind meist nicht besonders schön als Frau, selbst wenn sie komplett operiert sind, eher geradezu hässlich. Und selbst wenn sie von Natur aus recht feminin waren, in sehr jungen Jahren transgenderten und nach etlichen Operationen fantastisch aussehen, fehlt etwas. Sie haben nicht die Sexualpheromone einer Frau, um Männchen anzulocken, sie können nicht schwanger werden, und und und. Sie verhalten sich häufig auch einfach nicht wie das gewünschte Geschlecht, Linus Giese ist ein gutes Beispiel. Er gibt vor, ein Mann zu sein, wirkt aber zumindest auf Twitter und seinem Blog wie eine Frau 🙄

    Ein anderer Punkt sollte man ebenfalls erwähnen: Die Komorbidität mit anderer Störungen. Gender-Dysphorie geht häufig mit Narzissmus, affektiven Störungen, Depressionen und anderen psychischen Störungen einher. Psychisch Kranke haben es eh schon schwer auf dem Partnermarkt, wenn man dann noch transgendert, wird das natürlich noch deutlich schwieriger.

    Versuchen Therapeuten derartige Punkte anzusprechen, zu diskutieren, zu warnen, ist es ihnen auch nicht recht: „Medizinischer Voyeurismus“:

    • „Die Komorbidität mit anderer Störungen. Gender-Dysphorie geht häufig mit Narzissmus, affektiven Störungen, Depressionen und anderen psychischen Störungen einher.“

      Das ist es auch, was mich bei Nina glauben lässt, dass es nicht wirklich um das Gefühl „im falschen Körper zu leben“ geht, sondern um ein Kindheitstrauma, mit dem gewalttätigen Vater im Mittelpunkt.
      Nina bekannte selbst mal, auf gar keinen Fall so wie der Vater werden/sein zu wollen, und das Geschlecht (des Vaters) spielt dabei eine erhebliche Rolle.

      • Oder… einfach…Transtrendertum.
        Würde exakt in die Timeline passen.

        Achja, Transtrendertum ist eine Karikatur von Leuten mit Geschlechterdisphoria..

        • Das mit dem Transtrending ist eher die Generation die so 5 Jahre jünger ist als ich, da merke ich, wie zumindest FtM in der lesbischen Szene teilweise glorifiziert wird. Ich habe das hier gemacht, weil es damals die einzige Möglichkeit war mich nicht umzubringen und weil ich vorher Schizophrenie und andere psychiatrische Erkrankungen ausgeschlossen habe. WIrklich möglich die Transsexualität zu reflektieren war es erst, nachdem ich mich im Angesicht der bevorstehenden geschlechtsangleichenden Operation einer existentiellen Angst ausgesetzt war die mich 4 Wochen lang nur 2h schlafen ließ und zu völliger Impotenz führte. In dieser Zeit habe ich dann auch für 3 Wochen die Hormone abgesetzt, was dazu führte, dass ich abermals merkte, welche Unterschiede Sexualhormone machen. Als mir dann die Femininität flöten ging und ich von „der perfekten Frau“ (Zitat von einem Stabsfeldwebel den ich kurz vor Karneval 2017 kennenlernte) zu „irgendeiner Schwuchtel“ wurde und die Leute mich wieder blöd angestarrt haben, habe ich irgendwann nach einem Besuch der Shisha – Bar wieder einen „Rückfall“ erlitten und einen starken Heulkrampf bekommen weil mir wiedermal klar wurde, dass ich nie eine Frau sein würde. Ich habe dann wieder mit Hormonen angefangen und meine Psychiaterin kennengelernt. Das Problem ist, obwohl ich beiden Wegen offen gegenüber stehe, raten mir die Leute überwiegend, eher weiter zu machen als aufzuhören, selbst wenn sie meine Situation wirklich erfassen. Das Problem ist, wenn ich nicht mehr wirklich wie ein Mann aussehen kann sondern ausgesprochen und nicht nur relativ feminin würde, dann macht es wirklich keinen Sinn ein Mann zu werden. Dann würde ich nur unter dem Sexualtrieb leiden, aber kein besseres gesellschaftliches Standing erhalten.

    • @ Cis:
      „Sie haben nicht die Sexualpheromone einer Frau, um Männchen anzulocken“

      Simpelste Olfaktorik ( wird von Femis und Dummtransen mit der Brechstange ignoriert ), was nach Kerl stinkt, ist keine Frau. Da hilft auch eimerweise „wie Kuh aus’m Arsch“ ( Moschus ) nix.

      • Trotzdem ein schwaches Argument. Je besser ich aussehe, desto mehr Männer interessieren sich für mich und das sieht man auch an hübschen Transen = keine Probleme. Der Körpergeruch (bis auf den Gestank der Genitalien) ändert sich auch durch Hormontherapie. Vllt. hat es einen Einfluss auf die Attraktivität, aber sicher keinen entscheidenden.

  8. „However, even among those willing to date trans persons, a pattern of masculine privileging and transfeminine exclusion appeared, such that participants were disproportionately willing to date trans men, but not trans women, even if doing so was counter to their self-identified sexual and gender identity (e.g., a lesbian dating a trans man but not a trans woman).“

    F->M Mäner, also biologische Frauen, werden bevorzugt, und das unverschämterweise auch noch so,, indem sie nicht als ihr selbstdefiniertes, sondern ihr biologisches Geschlecht wahrgenommen werden, also als Frauen.

    Sprich: Biologische Frauen, die sich als Mann sehen wollen, werden bevorzugt, weil sie trotzdem als Frau gesehen werden. Und das ist natürlich MALE privilege.

    Die mental gymnastics sind wieder mal unglaublich.

  9. Morgen kommt dann die Studie, dass es vollkommen überraschend sei, dass Schwerkraft für Dickere Menschen diskriminierend sei, weil diese sich nicht genauso leicht bewegen können, wie Dünne.

    Natürlich ist Partnerwahl diskriminierend und schwerst sexistisch. Das ist geradezu Sinn und Zweck der Partnerwahl von sexuellen Wesen. Selbst allermeisten linkesten Linken kommen bei der Partnerwahl kaum auf die Idee, nach Quoten zu selektieren, sondern entscheiden nach ihren sexuellen Vorlieben und diskriminieren den Rest. Wenn z.B. eine Frau eine Vorliebe für größere starke Männer hat, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass kleinere Männer nahezu chancenlos bei ihr sind und somit diskriminiert wird.

    Und ich halte es auch für ganz natürlich, dass es einen sogar anekelt, mit Menschen intim zu werden, die nicht seinen Vorlieben entsprechen. Während man z.B. knutschen mit einem Menschen schön findet, der seinen Vorlieben entspricht, findet man den Gedanken daran mit anderen einfach nur eklig, so dass die anderen somit diskriminiert werden. Das ist nun einmal die Natur, dass man intime Handlungen nicht mit jedem x-beliebigen Menschen als etwas Schönes und Erregendes empfindet!

    Und, wenn Heteromenschen nuneinmal ihre sexuellen Vorlieben für das jeweils andere Geschlecht haben, dann ist es ganz normal, dass sie sich Sex mit dem gleichen Geschlecht gar nicht vorstellen wollen, weil sie es eklig finden (soweit sie eben nicht Bi sind). Und nur weil ein Transmensch nun andere Kleidung trägt oder sich umoperieren lässt, bleibt er aus der Sicht sehr vieler Menschen trotzdem beim alten Geschlecht bzw. ist eine Art Mischgeschlecht. Und, wenn nun z.B. Heteromann die Vorstellung eklig findet, Sex mit anderen Männern zu haben, dann möchte er auch nicht Sex mit einer Transfrau haben, die als Mann geboren worden ist und jetzt Frauenkleider trägt. Die Transfrau bleibt aus der Sicht der allermeisten eben in Wahrheit trotzdem ein Mann, der nur mit unnatürlichen Eingriffen in den Körper etwas anderes vorgibt.

    Interessant finde ich im Übrigen, dass einem (vermutlich zu recht) immer erklärt worden ist, dass die sexuelle Ausrichtung angeboren wird und man daher schwule und lesbische Menschen auch nicht „umerziehen“ kann. Und vermutlich viele der gleichen Leute bezeichnen es nun als diskriminierend, dass auch Heteromenschen nach ihren sexuellen Neigungen selektieren und sich auch nicht dadurch umerziehen lassen, dass Transmenschen scheinbar ein anderes Geschlecht leben.

    Ich halte es vielmehr für das gute Recht jeden Menschens, seine Sexualpartner rein nach seinen persönlichen Vorlieben und Neigungen entsprechend zu selektieren und den Rest insoweit zu diskriminieren, dass diese für Sexualkontakte nicht in Betracht kommen.

    Nur Arschlöcher versuchen einem erklären, dass man andere Vorlieben haben müsste und zu anderen Vorlieben umerzogen werden müsse. Aber die Linksfaschisten sind halt auch nur die geistigen Zwillige von Rechtsfaschisten. Und ob man nun die sexuellen Vorlieben von anderen als widernatürlich (z.B. Homosexualität) oder als diskriminierend (z.B. keine Transmenschen) abzuwerten versucht, um die Menschen zu einem anderen Handeln erziehen zu wollen, ist so ziemlich die gleiche faschistische Soße.

    • Interessant ist auch, von wem das kommt. Habt ihr schon mal kleine Männer mit Bierbäuchlein und Glatze jammern gehört, dass die Gesellschaft böse ist, dass sie Frauen eintrichtert, sie seien nicht begehrenswert? Obwohl sie es sehr, sehr schwer auf dem Partnermarkt haben, fahren die nicht die Diskriminierungs-Schiene und erfinden alberne Theorien darüber, wie die Gesellschaft Schönheitsideal erfindet, die sie exkludieren. Einige suhlen zwar in Selbstmitleid, aber sie finden sich mit der grausamen Realität ab.

      • Die Klage gibt es, aber die Stoßrichtung ist eine andere: Es ist die Klage darüber, dass NiceGuys immer das Nachsehen haben.

        Das sind dann die kleinen unsportlichen Männer ohne Haare, die den vom Zeitgeist so gerne dahin gelaberten Quatsch glauben, dass man nur man selbst und nett sein muss, dann findet sich bestimmt eine.

        Meines Erachtens ist das also die Klage darüber, dass man so doof ist, auf diese Lüge reinzufallen.

        Passt aber letztlich in die selbe Schublade mit der Aufschrift „Wieso hat mich keiner lieb?“ und beinhaltet das selbe Maß an Dummheit, weshalb die Antwort verborgen bleibt.

      • Ja. Hab ich. Haben wir alle.
        Einen kleinen, dicken, hässlichen, hakennasigen Harvey Weinstein haben wir diese Erklärung aufsagen gehört.

  10. „… 87.5% indicated that they would not consider dating a trans person, …“

    Und 99,x% aller cis-Männer können sich nicht vorstellen, einen cis-Mann zu daten.
    Werden die dann also mehr diskriminiert?

    Ich interpretiere „Date“ als Treffen mit dem Ziel einer (sexuell motivierten) Beziehungsanbahnung.
    Da muss ich zugeben, dass meine Präferenzen auch sehr eindeutig wären.
    Interessanter wäre es, ob dieselben Leute, die ein solches Date ablehnen, auch in gleichem Maße Probleme damit hätten, mit einem solchen Kollegen zusammenzuarbeiten.

    • Das Vorhandensein einer Neovagina würde mich aber – zumindest aus der Sicht von mehreren ausschließlich heterosexuell lebenden Männern die mehrfach die Gelegenheit genutzt haben mir das nahezulegen – zu einer möglichen Sexualpartnerin und damit eben doch zu einer Frau machen. Auch wenn es biologisch natürlich nicht so ist.

      • „Das Vorhandensein einer Neovagina würde mich aber – … – zu einer möglichen Sexualpartnerin und damit eben doch zu einer Frau machen.“

        Wahrscheinlich ja.
        Auch hier wiederhol ich mich von anderer Stelle: ein Bekannter von mir hat in Hamburg bei der Polizei (Sitte) gearbeitet und erzählte lachend von einem Fall, wo sie ein Bordell hochnahmen, in dem Zwangsprostitution armer thailändischer Mädchen vermutet wurde.
        Die Polizisten waren völlig geplättet, als sie die Personalien der Damen überprüften und feststellten, dass sich unter den ausnehmend hübschen Dienstleisterinnen keine einzige Frau befand.
        Ich würde also keine Wette eingehen, bei einem ONS eine Frau sicher von einem Mann unterscheiden zu können.

  11. Pingback: Transsexuelle zu den Vor- und Nachteilen als Mann in der Gesellschaft (Teil 2) | Alles Evolution

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