Wie viel Erfahrung braucht guter Sex?

Bento fragt, wieviel Erfahrung guter Sex braucht.

Sie stellen dabei insbesondere auf die Anzahl der Sexpartner ab.

Sexpartner haben den Vorteil, dass man Unterschiede bemerkt und auf neue Ideen kommt. Aber ich glaube nicht, dass es dir bloße Anzahl macht. Wer 50 one night stands hatte, der muss nicht viel gelernt haben, gerade da gerade Frauen üblicherweise beim ersten Sex eher erst Mal vorsichtiger sind.

Jemand, der Partnerschaften hat, kann letztendlich wesentlich mehr ausprobiert haben und auch das nötige Vertrauen aufgebaut haben, um mehr auszuprobieren oder ein paar Sachen richtig zu lernen.

Eine andere Frage wäre, wie typisch der jeweilige Partner war und wie der man in dieser Partnerschaft auch mal von üblichen abgewichen ist etc.

Teilweise würde ich Enthusiasmus und die Bereitschaft etwas auszuprobieren und sich auf dem anderen einzulassen und etwas Experimentierfähigkeit höher schätzen als Erfahrung.

24 Gedanken zu “Wie viel Erfahrung braucht guter Sex?

  1. „Teilweise würde ich Enthusiasmus und die Bereitschaft etwas auszuprobieren und sich auf dem anderen einzulassen und etwas Experimentierfähigkeit höher schätzen als Erfahrung.“

    Einerseits richtig.
    Andererseits ist fraglich, ob für viele Menschen das eine nicht Voraussetzung für das andere ist.

    • Zum Teil mag Erfahrung notwendig sein. Sie ist aber niedriger zu bewerten als die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.
      Guter Sex mit einem erfahrenen Partner ist eine Sache, wird aber vermutlich mehr oder weniger schnell langweilig. Wenn man sich dann nicht auf Experimente enilassen will, ist der Sex trotz aller Erfahrung nicht mehr gut.
      Immer nur Doggy-Style ist halt nix. 😉

      • Na, da habe ich mich mal wieder unverständlich ausgedrückt.

        Es gibt zwar die Legende der keuschen Jungfrau, die im Bett von 0 auf 100 zur experimentierfreudigen Nymphe wird, aber das halte ich für genau das: eine Legende.
        Denkbar höchstens, wenn der Mann sehr erfahren ist und sie ihm vollständig vertraut.

        Das normale Vorgehen dürfte sein, dass man sich die kinky Bereiche nach und nach „erobert“.

        Wenn da also zwei erfahrene Liebhaber aufeinander treffen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Aktionen kommt, die dem einen oder anderen neu sind, sehr viel höher, als wenn da zwei Jungfrauen aufeinander treffen.

        Auch Experimentierfreudigkeit („Ja, es ist OK und lustig, Grenzen auszudehnen“), will geübt werden.

        • „Wenn da also zwei erfahrene Liebhaber aufeinander treffen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Aktionen kommt, die dem einen oder anderen neu sind, sehr viel höher, als wenn da zwei Jungfrauen aufeinander treffen.“

          Das halte ich angesichts des Umstands, dass für Jungfrauen ALLES neu ist, für unplausibel. 😉

          • Auch wenn Jungfrauen die Missionarsstellung noch nie gemacht haben, wird es nur sehr wenige geben, die sie (exoterisch) nicht kennen.

    • Ich sehe da keinen Zusammenhang. Du kannst erfahren sein wie du willst,das macht dich noch nicht experimentierfreudig und umgekehrt.

      Mangelnde Erfahrung wirkt sich auf die Beziehung… wie eng die auch immer sein mag.. als ganzes aus, da man noch keine Routine hat. Der Sex ist davon nicht im speziellen betroffen, eher im Gesamtzusammenhang der Beziehung.

      • Wenn du nicht experimentierfreudig bist, kannst du (bezüglich freiwilliger Tätigkeiten) nicht erfahren sein.

        „Ich habe genau eine Erfahrung ganz häufig gemacht“ ist nicht das gleiche wie „erfahren“.

        Jemand, der in seinem Leben 20.000 Mal Rührei gemacht hat, aber sonst nichts, ist kein erfahrener Koch.

  2. Da man „guten Sex“ wohl nur subjektiv feststellen kann, könnte es sogar sein, dass die Qualität mit mehr Sexualpartnern abnimmt. Es gibt auch beim Sex einen Gewöhnungseffekt.

    • Nein, es gibt objektiv guten Sex, selbst wenn die Wertungskriterien subjektiv erstellt werden.
      Guter Sex -> Beiden hats Spaß gemacht. So wird man sich wenigstens drauf einig.

      Das mit dem „Gewöhnungseffekt“ halte ich für Unfug, das gilt maximal für einen Partner. Aber auch nur weil das hormonell bei den Menschen so einprogrammiert ist.

  3. ONS können einem genauso gut gehe helfen „besser“ im Bett zu werden wie lange Beziehungen. Die Voraussetzungen dafür sind aber wie bei allen Dingen, der Wunsch etwas auszuprobieren und der Wunsch besser zu werden. Oder einfacher gesagt, wer immer nur das gleiche macht, der wird auch nicht in anderen Dingen besser.

    • @pfefferundsalz

      Klar, eigentlich kann jede praktische Ausführung einem helfen. Aber One Night stands geben ja schon meist schlicht weniger Ausführungen als eine Beziehung. Ich würde aber zustimmen, dass Wiederholung auch nichts bringt, wenn man nicht schaut, wie man es besser macht

      • Wenn man nur einen ONS alle paar Monate hat den man im Club kennenlernt und dann nach Hause holt, dann stimme ich dir zu. Wenn du aber sehr viele ONS hast und die über bestimmte Portale kennen lernst, vielleicht sogar mit der Intention etwas bestimmtes auszuprobieren, dann hat das unter Umständen sogar einen enorm guten Lerneffekt. Sogar deutlich besser als der mit der konservativen Stino Freundin.
        Ich selbst habe bei meinen vielen ONS viel mehr gelernt als bei meinen langjährigen Beziehungen.

        • @PfefferundSalz:
          „Ich selbst habe bei meinen vielen ONS viel mehr gelernt als bei meinen langjährigen Beziehungen“

          Das lag dann aber daran, dass deine ONS Partnerinnen offenbar experimentierfreudiger waren als deine Beziehungspartnerin.

          • Ne, es lag daran, dass ich, befeuert durch den massiven Erfolg den ich nach meiner letzten langen Beziehung hatte, mich einfach mehr getraut habe. Anal? Da wird nicht groß gefragt. Wenn sie sich nicht beschwert, wenn ich ihr den Finger reinschiebe, dann gilt das als Zustimmung. Schlucken? Wird von mir vorausgesetzt. Schläge, Ohrfeigen, Anspucken und Würgen? Wenn sie nicht nein sagt oder mir zu verstehen gibt, dass sie das nicht will, setze ich das voraus. Nun ist mir natürlich klar, dass eine echte Feministin dies als übergriffig, vielleicht sogar als eine Art der Vergewaltigung sieht, schließlich habe ich die Frauen nicht gefragt aber ich habe ein „nein“ immer respektiert und den Sex dann, wenn er mir selbst keinen Spaß mehr machte (und langweiliger Sex macht mir keinen Spaß) auch kurzfristig beendet. Denn eines vergessen die Damen dabei gerne: Auch mir als Mann muss der Sex Spaß machen und es mag sein, dass die Soyboys und Cucks welchen den Feministen die Stiefelsohlen lecken dankbar dafür sind überhaupt ranzudürfen aber für mich als MGTOW ist Sex mit einer Frau nix Besonderes – das Besondere ist es für die Frau, denn die darf mit mir ins Bett.
            Ist übrigens auch keine Angeberei – ich hab in meinem Leben mehr Frauen abgewiesen als rangelassen, denn mein Selbstverständnis ist es immer gewesen, dass ICH die Entscheidung treffe und nicht die Frau und auch nicht irgendwelche hormoninduzierten Triebe von mir.

            Die absolute Mehrheit der Frauen fand den Sex mit mir übrigens extrem gut (jedenfalls nach den Aussagen) und mit vielen habe ich mich auch mehrfach getroffen (also keine echten ONS). Mit manchen habe ich mich übrigens auch über ihre „weichen“ Ehemänner oder Freunde lustig gemacht. Schon spannend wie manche Frauen ihre Partner runtermachen.

  4. Guter Sex braucht Phantasie und Empathie: Es kommt darauf an, zwei persönliche Geschichten oder Gedankenspiele zu einer einzigen, ekstatischen Weltlinie zusammenzuführen.

    Dabei kann Erfahrung sowohl hilfreich wie hinderlich sein… ich glaube nicht, dass sie von zentraler Bedeutung ist.

    (Bei Gelegenheit könnte ich mal wieder einen Gastartikel für Christians Blog schreiben.)

    • Gib uns doch mal nen kurzen Teaser, einfach mal fix zusammenfassen was du damit meinst.

      Große Worte machen mich eher skeptisch, daher die Frage.

      • Nun, meine Idee ist, dass jeder Mensch eine interne Geschichte hat, die ständig in ihm abläuft: die Gesamtheit aller Gedanken, Gefühle, Träume und Pläne.

        Wenn zwei Menschen miteinander irgendetwas unternehmen wollen — muss nicht Sex sein, es kann sich auch um eine Freundschaft, eine geschäftliche Kooperation, ein gemeinsames politisches Projekt oder etwas ganz simples wie den Kauf einer Fahrkarte handeln — müssen sie ihre internen Geschichten miteinander in Kontakt bringen, sich auf eine gemeinsame Geschichte einigen. (Einfacher Fall: „Du gibst mir Geld und ich gebe dir die Fahrkarte nach Amsterdam Centraal“ — komplizierterer Fall: „Wir stürzen gemeinsam das Monopolkapital und errichten eine gerechte Gesellschaftsform.“) Je vertrauter und intimer die angestrebte Interaktion ist, desto stärker muss die gemeinsame Geschichte Phantasie und Gefühle anregen — bei erotischen Beziehungen ist dieser Faktor entscheidend. Pickupler empfehlen daher manchmal, man möge der begehrten Dame eine Geschichte erzählen, z. B.: „Wir werden zusammen Lachsfischer in Norwegen.“ Meine Geschichte wär’s nicht, das Letzte, woran ich beim Sex denken möchte, sind irgendwelche frostigen Lachse die in Norwegen in frostigen Fjorden herumschwimmen, aber es ist ein verbreitetes Beispiel.

        • Extrem kompliziert wenn du mich fragst. Ich selbst ködere Frauen gerne über erotische Geschichten, hat ziemlich gut funktioniert. Ich orientiere mich dabei immer an gängigen Frauenromanen. Die Frau in den Mittelpunkt stellen und den Rest macht dann das Kopfkino. Da Frauen in der überwiegenden Mehrheit extrem nazistisch sind, funktioniert das prächtig. Letztlich funktionieren ja auch Filme wie Titanic so – der Mann stirbt für die Frau und das Publikum heult.

          • nazistisch / narzisstisch ?,
            vielleicht ein freudscher Fehler

            ansonsten hast Du recht viele Frauen sind sehr narzisstisch , da ist der Mann eher Masturbiergehilfe als Sexpartner

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