42 Gedanken zu “Landtagswahl in Hessen

  1. Sieht aktuell (18:23) nach Jamaika aus? Davon abgesehen die wichtigste Auswirkung daß es nicht derart katastrophal wurde so dass Merkel auch weiter auf dem Kanzlersessel kleben bleiben wird 😦 Aber zum Glück sieht Grün Rot Rot eher unwahrscheinlich aus, immerhin.

  2. Hessenschau:
    „Nancy Faeser (Generalsekretärin der SPD Hessen) im Ersten:

    “Wir sind ganz entsetzt, mit diesem Ergebnis haben wir nicht gerechnet. Die SPD ist in einer tiefen Vertrauens – und Glaubwürdigkeitskrise und daran muss gearbeitet werden.”“

    Offenbar völlig überraschend verliert die SPD über 10 Prozentpunkte.
    Wie konnte das nur passieren?
    Und wieso konnte das niemand zuvor auch nur erahnen?
    Fragen über Fragen.

    • „Offenbar völlig überraschend verliert die SPD über 10 Prozentpunkte.
      Wie konnte das nur passieren?“

      Offensichtlich hat sie bei den Prognosen, die ARD und ZDF die letzten Tage öfter brachten, immer laut „Lalalalallala“ gesungen und die Augen zugemacht.
      Das Ergebnis lag anfangs so dicht an den Prognosen, dass ich dachte, sie würden noch zitiert.

  3. bitte, bitte, lass einfach die cdu, spd und die grünen jeder noch ein pünktchen verlieren, damit es weder für schwarz-grün noch für schwarz-rot ganz reicht

    für irgendwas anderes rotes reichts sowieso nicht.

    Obwohl – auch wenn das auf dem ZEIT Koalitionsrechner nicht vorgesehen ist – schwarz rot grün – hats dazu eigentlich schon mal überlegungen gegeben?
    (graus)

    • „Obwohl – auch wenn das auf dem ZEIT Koalitionsrechner nicht vorgesehen ist – schwarz rot grün – hats dazu eigentlich schon mal überlegungen gegeben?“

      Eine Afghanistan-Koalition?
      Mal was Neues – und wahrscheinlich ähnlich gewalttätig 😀

  4. 20% Verlust für die GroKo-Parteien…

    Fällt denen an der Parteispitze eigentlich auf wie unbeliebt die GroKo ist oder existiert die GroKo nur noch wegen der Angst vor Neuwahlen?

  5. Es macht mich wirklich völlig fertig, wie gebildete Menschen in Scharen #grün wählen.

    Die Grünen liegen in mehr Punkten mit der Realität über Kreuz, als ich aufzählen kann.

  6. Warum die Grünen, liegts am „Hambi“ oder am warmen Sommer? Oder was habe ich übersehen, dass diese dienstlich unterwanderten Verrückten einen auf Überflieger machen?

    Man könnte heulen. Wenn nicht eh alle Illusionen längst gestorben wären.

    • Ich denke, bei den Grünen sammeln sich viele Protestwähler, die einen Politikwechsel wollen, aber aus unterschiedlichen Gründen weder die LINKE noch die AfD für wählbar halten.
      Interessanterweise wird bei AfD-Wählern stets hinterfragt (durchaus nicht zu Unrecht), inwieweit die AfD das politische Potenzial hat, tatsächliche Verbesserung zu erreichen, dagegen finden Faktenchecks gegenüber Grünen-Wählern praktisch nie statt. Grün fühlt sich gut an, wer das hinterfragt, ist böse…

    • Ganz einfach: Die Grünen bieten Lösungen an die sich „moralisch toll“ anhören aber bei genauerem hinsehen zerbröseln diese Lösungen und in der Regel muss der Grünen-Wähler ja auch nicht die Konsequenzen einer Grünen-Politik ausbaden.

  7. Hier nun die Zaubermischung für die Regierungsbildung in Hessen,
    falls die Stimmenverhältnisse so sind, wie derzeit von der ZDF in ihrer Hochrechnung dargestellt:

    Anzahl der Sitze 124 -> Absolute Mehrheit 63 Sitze
    CDU 36 Sitze (27,2%)
    SPD 26 Sitze (19,7%)
    Grüne 26 Sitze (19,5%)
    AFD 17 Sitze (13,1%)
    FDP 10 Sitze ( 7,7%)
    Linke 9 Sitze ( 6,4%)

    Wir bekommen in Hessen Super-GROKO (Schwarz/Rot/Grün)
    Damit hätten wir die GEWINNER Koalition.

    Die CDU bleibt an der Macht.. Check! Der Wähler hat indirekt die Groko in Berlin legitimiert…
    Die SPD kommt an die Macht.. Check! Nahles und die Groko ist gerettet, endlich ist mit dieser Wahl die Wende zum Guten eingeleitet….
    Die Grünen bleiben an der Macht.. Check! Auch hiermit ist ein klares Zeichen für Merkel gegeben…. Für die Grünen sowieso…
    Der Wähler bekommt stabile Regierungsverhältniss.. Check! Hessen als Blaupause für Deutschland. Ein starkes Zeichen durch die 3 etablierten Mainstream Parteien.

    Somit haben wir eigentlich nur Gewinner…

    • Gewinner bist du aber nur, wenn du eine Gewinnerin bist.
      Wer bei Genderama und/oder Manndat fleißig mitliest, weiß ja, wie stark Jungen und Männer in Wahlprogrammen und Koalitionsverträgen eingebunden werden.

      Ich hab mir den Schwachsinn heute komplett erspart, Das endgültige Ergebnis werde ich morgen im Laufe des Tages erfahren – ändern wird sich ohnehin nichts.

  8. Die Grünen sind, anders als die SPD, mit sich im Reinen. Sie wissen klar was sie wollen: Minderheiten bedienen auf Kosten der Mehrheit, die das ganze finanzieren darf. Die SPD hingegen hat zumindest verbal noch den Anspruch, die Interessen der Mehrheit zu bedienen, aber den meisten Wählern sind Frauenquote, Homoehe und Familiennachzug für Migranten egal bis abzulehnen. Deshalb verliert sie weiter, solange sie nicht zu einer konsistenten Position gelangt.

    Interessant finde ich auch, dass die CDU praktisch zu gleichen Teilen an die Grünen und an die AfD verliert. Sie wird zerrieben werden, wenn sie sich nicht klarer positioniert.

    • Für die Homoehe waren 2017 80 % der Befragten. Und es ist auch menschlich richtig. Das es für die meisten Leute unwichtig ist, ist aber auch klar. Was die anderen gesellschaftspolitischen Randthemen angeht, ja natürlich, man fängt die Massen damit nicht ein. Aber was wäre die Alternative? Ein alternatives wirtschaftspolitisches Konzept? Paritätische Sozialstaatsfinanzierung, ein Steuersystem wie 1997 und eine Politik die sich gegen Niedriglöhne richtet? Unmöglich, in einem Binnenmarkt kann man durch Zölle keinen Ausgleich für unterschiedliche Wettbewerbsbedinungen schaffen, also gibt es eine Konkurrenz nach unten. Letztlich müsste man zumindest den Euro abschaffen, wenn nicht gar den europäischen Binnenmarkt. Dann wären wieder Zustände wie 1997 möglich. Das war der Zeitpunkt, ab dem die Reallohnentwicklung stagnierte und die großen Vermögen begannen umso rasanter zu wachsen. Aber anderseits scheint den Leuten soziale Gerechtigkeit usw. eigentlich nicht wichtig zu sein. Am Wichtigsten scheint es zu sein, „denen da oben“ eins auszuwischen und natürlich die bösen Flüchtlinge. Die sind ganz wichtig!

      • „Für die Homoehe waren 2017 80 % der Befragten. Und es ist auch menschlich richtig.“
        Na, dann schlüssele doch mal auf, wen man da wo wie warum mit welchem Spruch gelöchert hat und was daran „menschlich richtig“ sein soll.
        Sinnfreie Sprüche zu kloppen ist einfach nur menschlich, unabhängig davon, was wer richtig findet und was nicht.

        • „was daran „menschlich richtig“ sein soll.“

          Ich sehe wirklich nicht, was daran falsch sein könnte. Wenn Heteros in jeder Lage heiraten können, warum sollten es dann Homosexuelle nicht können? An die Fähigkeit Kinder zu bekommen ist die Ehe ja recht offensichtlich auch bei Heteros nicht gebunden.

          • Und? Bekommt dadurch eine Nullaussage einen irgendwie verwertbaren Inhalt?
            Falls ja, welchen denn?
            Hast Du vlt. eine Aufschlüsselung, die irgendeinen Sinn aus Nane’s Flachspruch herauskitzeln könnte?
            Am besten ohne irgendwelche „falls“, „wenn“, „aber“, oder imaginären Nullumkehrschlüssen ( menschlich richtig, weil irgendwie nicht unbedingt falsch, ha ha! )?

            Um nur mal einen Unterschlüssel zu erwähnen:
            Die Homos und Bis, mit denen ich von Jahrzehnten mal ein wenig geschwatzt habe, waren praktisch durchgehend gegen kommerzielle Knebelvertragsverhältnisse zur Abschöpfung von Opfadeppen. Die sahen sich derzeit eher als gute Vorbilder für eine freiere und emanzipiertere Gesellschaft. Manche davon kotzen vermutlich heute noch über den ewiggestrigen Schrott, der den Youngsters heute als musthave vorgetrötet wird.

            Gerade letzte Woche habe ich mit meiner momentanen Lieblingssozistudentin das Thema „Homoehe& Gruppensonderrechte/-pflichten kurz angesprochen, woraufhin sie mir ( was ihr vermutlich ein wenig unangenehm war ) erzählte, daß der finanzielle Vorteil der Ehe sicherlich die finanziellen und rechtlichen Nachteile kaum je aufwiegen kann ( sie ist verheiratet und Mutter ).

            Nur damit Du mich vlt. wenigstens ansatzweise verstehst:
            Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn Leute sich gegenseitig irgendwas versprechen und das noch dazu rituell verkünden wollen. Die können sich meinetwegen jedes nur erdenkliche Brimporium dazu zurechtbasteln und das so oft sie Lust dazu haben ( ich habe auch nix gegen Geburtstage o. Nikolausstiefel o. Spekulatius mit Gänsebraten ).
            Aber doch bitte nicht so einen ganz offensichtlichen verknöcherten pseudogruppenidentitären Flachscheiß, der ganz klar nur dem Zweck dient, sie lukrativ an die Untertanen-Kandare zu nehmen……
            Mal ganz davon zu schweigen, daß Gruppenrechte/-pflichten ein eklatanter Bruch der UN-Charta sind.

            Und wie ich Nani einschätze, bezieht es sich mal wieder auf eine Schlachzeile vom Kinderspülgel, oder ähnlich wirraggressiven Scheiß.

            Was davon wäre also als „menschlich richtig“ zu bewerten?
            Der erfolgreich umgesetzte staatliche ( pseudomoralische ) Gruppenzwang vielleicht?

          • Wenn Heteros in jeder Lage heiraten können, warum sollten es dann Homosexuelle nicht können?

            In jeder Lage können dies auch Heteros nicht: „Eheverbot (umgangssprachlich auch Heiratsverbot) nennt man im deutschen und österreichischen Recht Vorschriften, die aufgrund bestimmter Tatsachen oder Rechtsverhältnisse Personen von der Eheschließung ausschließen.“

            An die Fähigkeit Kinder zu bekommen ist die Ehe ja recht offensichtlich auch bei Heteros nicht gebunden.

            Es ist eher andersrum, das Aufwachsen von Kindern in einer Ehe soll gefördert werden, wie z.B. im § 27a SGB V:

            „(1) Die Leistungen der Krankenbehandlung umfassen auch medizinische Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft, wenn … die Personen, die diese Maßnahmen in Anspruch nehmen wollen, miteinander verheiratet sind,“

          • „In jeder Lage können dies auch Heteros nicht: „Eheverbot (umgangssprachlich auch Heiratsverbot) nennt man im deutschen und österreichischen Recht Vorschriften, die aufgrund bestimmter Tatsachen oder Rechtsverhältnisse Personen von der Eheschließung ausschließen.““

            Okay, das sind enge Verwandtschaft und bereits verheiratet sein. Das gilt ja für homos dann auch.

            „Es ist eher andersrum, das Aufwachsen von Kindern in einer Ehe soll gefördert werden, wie z.B. im § 27a SGB V“

            ja, aber man kann auch abseits davon heiraten. Und jetzt können eben auch Kinder in einer Ehe von Gleichgeschlechtlichen aufwachsen, zB aus einer früheren beziehung, das setzt doch den Zweck genau um

            „(1) Die Leistungen der Krankenbehandlung umfassen auch medizinische Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft, wenn … die Personen, die diese Maßnahmen in Anspruch nehmen wollen, miteinander verheiratet sind,“

          • @ Chrissy:
            „Und jetzt können eben auch Kinder in einer Ehe von Gleichgeschlechtlichen aufwachsen, zB aus einer früheren beziehung, das setzt doch den Zweck genau um“
            Was soll das suggestive „jetzt“?
            Wann war „vorher“?
            Vor der Homoehe ging das natürlich nicht, aber nur, weil es die Homoehe nicht gab, sie wuchsen halt bei normalen Schwulen o. Lesben auf.
            Diese Scheißhauspropaganda, laut welcher vor der Homoehe Schwule o. Lesben keine Kinder bei Bedarf ( der Kinder ) hätten adoptieren dürfen, ist zu 100% gelogen. Sie konnten, genau wie Heten.

      • Ich denke kaum jemand in der SPD hat ein Problem mit der Homoehe. Ich kann mich allerdings noch genau an den tag erinnern während der Koalitionsverhandlungen zur ersten GroKo, als Sigmar gabirel erklärte, ein gerechteres Steuersystem sei mit der CDU nicht zu machen, damit müsse man sich abfinden. Am gleichen tag erklärte Frau Schwesig, wenn sich die CDU bei der Homoehe nicht bewege, werde es keine große Kolaition geben. Ich denke hier liegen völlig falsche Prioritäten vor, und die Leutze merken das. Wer die Homoehe wichtiger findet, als ein gerechteres Steuersystem wählt die Grünen. Wer ein gerechteres Steuersystem will, wählt nicht die SPD.

        • Jupp! Guter Analyseansatz!
          „Ich denke hier liegen völlig falsche Prioritäten vor, und die Leutze merken das. “
          Ja, manche merken langsam, daß Denken manchmal doch mehr bringt, als irgendwelchen Gurus hinterherzurennen.

        • Guter Punkt. Den merke ich mir.

          at EheFürAlle.
          Selbstredend sollte jeder Mensch den Partner oder die Partnerin wählen und ehelichen dürfen, den er für richtig erhält. Am Ende ist die Ehe ja nur ein Treuegelübde.

          Auf der anderen Seite würde ich viele Eheprivilegien, gerade im Sozialversicherungs- und Güterrecht, prüfen, und davon abhängig machen, ob die Lebensgemeinschaft einen Mehrwert für die Gemeinschaft hat, und damit besonders förderungswürdig ist, zB wenn Kinder grossgezogen werden.

          Denn, mal ehrlich, warum sollte ich eine Beziehung belohnen (zB durch die Familienversicherung oder Zusammenveranlagung), in der ein Partner mit dem Arsch zu Hause bleibt und sich versorgen lässt?

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