Selbermach Samstag 211 (27.10.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

70 Gedanken zu “Selbermach Samstag 211 (27.10.2018)

  1. Epochtimes hat einen Artikel über Saul Alinsky und seine Radikalen-Aktivistenregeln:
    https://www.epochtimes.de/wissen/massenpsychologie-saul-alinsky-welche-regeln-sind-einzuhalten-damit-ein-protest-erfolgreich-wird-a2649992.html

    Einige sind in Ordnung, andere halte ich für verwerflich. Erfolgreich scheinen sie dennoch zu sein. Sollte man zur Kenntnis nehmen, wenigstens um den Gegner einschätzen zu können.

    Alinsky war ein jüdischer Sympath erster Güte:
    Alinsky verehrte Lenin – und den Teufel. Für ihn war der Teufel der allererste Radikale, der sich gegen das Establishment auflehnte. So sagte Alinsky kurz vor dem Tod im Interview mit dem Magazin „Playboy“: Wenn er nach dem Tod entscheiden kann, wird er ohne Verzögerung zu Hölle fahren. Dort will er dann die Angestellten organisieren, weil „They’re my kind of people.“

    Der arme Irre, sich solche Ziele zu setzen. Aber vermutlich hat er es nicht ernst gemeint und glaubte nicht daran.

    • Tim Pool beweist hier eindrucksvoll weshalb Halbling sein nix is …

      Hätten die Simpsons einen dollen Asiaten, dann dürfte der auch gehen.
      Denn was an APU ist wirklich offensiv?
      ER ist ein positives Klischee.
      APU ist Harvard Material.
      Mexican Bumblebee, mit welchem Pool Apu vergleicht, nicht. =)

    • aus https://www.chip.de/news/Die-Simpsons-Apu-koennte-nach-den-Rassismusvorwuerfen-verschwinden_138473545.html
      >> „Die Vorstellung, dass irgendjemand – egal ob jung oder alt, damals oder heute – aufgrund von Apu Opfer von Mobbing geworden ist, macht mich wirklich traurig“, berichtet der Apu-Sprecher. „Das war definitiv nicht meine Absicht. Ich wollte die Leute unterhalten und für Lacher sorgen.“ <<

      Hoppla, da geht jemand im vorauseilenden Schuldeingeständnis aber gleich mal weit über die ursprünglichen Vorwürfe hinaus.

      Es ist schon absurd:
      In einer Serie, die mit der Figur des Homer Simpson den personifizierten Spott auf den weißen heterosexuellen Mann bereitstellt, und die auch ansonsten vor allem ggü allen darin vorkommenden Klischeefiguren vor allem austeilt, beugt sich dem mimimi ausgehend von einer nebenfigur, die sich … auch in der Serie als Klischeefigur verkörpert sieht?

    • @ Phasendrescher DLC

      Höre ich mir gleich mal an.

      Ich habe hier auch noch ein paar interessante Videos zur Kritik an Jordan Peterson:

      Zero Books – Answering Jordan Peterson on Marxism

      Der linke Youtube-Kanal „Zero Books“ hat übrigen auch versucht eine öffentliche Diskussion zwischen Jordan Peterson und dem marxistischen Wirtschaftswissenschaftler Richard D. Wolff zu organisieren:

      Richard Wolff hat betont, dass er jeder Zeit für eine öffentliche Debatte mit Jordan Peterson zur Verfügung steht:

      Jordan Peterson hat natürlich abgelehnt. Jordan Peterson wird sich niemals einer öffentlichen Diskussion mit Leuten stellen, die sich mit Themen wie Marxismus oder Poststrukturalismus wirklich auskennen, weil dann Jordan Peterson Propagandalügen und Unkenntnis schnell öffentlich sichtbar werden würden.

      Ein weiteres gutes Video zur Kritik an Jordan Peterson findet sich bei dem ausgezeichneten Youtube-Philosophie-Kanal „Cuck Philosophy“, von dem ich bereits kürzlich ein Video verlinkt hatte, in dem das unwissenschaftliche Buch des Neoliberalen Stephen Hicks „Explaining Postmodernism“, auf das Jordan Peterson sich bezieht, fundiert auseinandergenommen wurde. Auch dieses Video sei an dieser Stelle nochmal verlinkt:

      Cuck Philosophy – A Critique of Stephen Hicks‘ „Explaining Postmodernism“:

      Der Kanal hat noch ein weiteres Video, in dem es speziell um Jordan Peterson und seine falschen Behauptungen über postmoderne Philosophen geht. Genau wie das Video zur Kritik von Stephen Hicks Buch ist auch dieses Video wieder fundiert und kenntnisreich:

      Cuck Philosophy – Jordan Peterson doesn’t understand postmodernism:

      • „Jordan Peterson hat natürlich abgelehnt. Jordan Peterson wird sich niemals einer öffentlichen Diskussion mit Leuten stellen, die sich mit Themen wie Marxismus oder Poststrukturalismus wirklich auskennen, weil dann Jordan Peterson Propagandalügen und Unkenntnis schnell öffentlich sichtbar werden würden.“

        Bedauerlich, dass er abgelehnt hat. Wäre sicher interessant geworden.
        Nun wird da in Video Nr 2 seine Antwort eingeblendet, die man einerseits als „arrogant“ betrachten kann – angesichts dessen, was er darin anspricht, allerdings auch impliziert, dass er ausgesprochen unhöflich zum Gespräch „eingeladen“ wurde. Und es gibt da natürlich keine Verpflichtung, sich jeder noch so beleidigenden pseudo-„einladung“ auch stellen zu müssen.

        Sei’s drum, schade.
        Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass der Grund wie von dir impliziert sei: „wird sich niemals einer öffentlichen Diskussion mit Leuten stellen, die sich mit Themen wie Marxismus oder Poststrukturalismus wirklich auskennen“.
        Denn das in den geposteten Videos gelieferte „argumentationsmaterial“ finde ich derart dünn bis lächerlich, dass es weiß Gott keinen Jordan Peterson braucht, um das fachgerecht zu zerlegen.

        Daher wirklich schade – ich hätte das durchaus gerne gesehen.

        Aber weil sowas immer in endloser schreiberei ausufert, die ja doch nicht bei Dir im Kopf ankommt, hier zumindest eine youtube-Antwort auf das oberpeinliche Professor Richard Wolf-Video, die zumindest einige auch meiner ersten spontanen Gedanken anspricht:

        Es endet übrigens mit der Frage, ob seine zuschauer ein solches Gespräch zw Peterson und Wolff befürworten (of course they do), und ob „Jordan Peterson [will] mop the floor with professor wolff? We can only hope.“

        Aus dem ersten zero books (wäre zero brain vielleicht passender?) Video hat mich der Vergleich der „leichenstrecke“ zw Locke und Marx umgehauen. Das ist so falsch auf so vielen Ebenen, da weiß man gar nicht wo anfangen.
        Da Du aber möglicherweise auch so vernagelt bist, das nicht auf anhieb zu sehen 8immerhin hast du gedacht, das Video sei so insgesamt als ernst zu nehmende Kritik an Petersons marxismuskritik zu werten), zumindest ein dezenter Hinweis (dabei belasse ich es aber jetzt wirklich):
        Was dem Marxismus besonders vorzuwerfen ist, sind nicht allein die Leichenberge im Zuge der jeweiligen „Revolution“ selbst. die sind zwar schrecklich, aber eben inhärent bei solchen Revolutionen. Und die Französische war da sicher eine der grausigsten.
        Der eigentliche Vorwurf richtet sich gegen die danach errichtete Gesellschaft und die Leichenberge, die sich jeweils regelmäßig als Begleiterscheinungen der Kommunistischen Regime halt so einstellen – innerhalb der eigenen, eigentlich doch kommunistisch zu „beglückende“ Bevölkerung. Und genau das ist schon ein sehr erheblicher Unterschied zu aufgeklärten oder kapitalistischen Gesellscahften.

        (Die Leichenberge aus den Kriegen nehme ich dabei ausdrücklich aus – ich finde es nicht ohne weiteres legitim, die jeweils der „kapitalistischen“ oder kommunistischen Seite zuzuschlagen. Der Krieg folgt da seinen eigenen Regeln, und alle Seiten haben da dreck am stecken. )

        • @ maddes8cht

          „Aus dem ersten zero books (wäre zero brain vielleicht passender?)“

          Beleidigungen ersetzen allerdings keine Argumente. 🙂

          „Video hat mich der Vergleich der „leichenstrecke“ zw Locke und Marx umgehauen. Das ist so falsch auf so vielen Ebenen, da weiß man gar nicht wo anfangen.“

          Die Darstellung in dem Video ist in der Grundtendenz richtig, allerdings sind die Leichenberge, die der Liberalismus/Kapitalismus produziert hat, wahrscheinlich größer als die Leichenberge, die der sogenannte real existierende Sozialismus (in Wahrheit Staatskapitalismus) produziert hat. Dieser Aspekt kommt in dem Video nicht so deutlich zum Ausdruck und dies könnte in der Tat kritisiert werden.

          Bezüglich der Verbrechensgeschichte des Liberalismus/Kapitalismus hatte ich ja schon mehrfach auf Standardwerke zu diesem Thema hingewiesen:

          1. Domenico Losurdo – Freiheit als Privileg. Eine Gegengeschichte des Liberalismus

          Hier eine kurze Rezension zu dem Buch beim Humanistischen Pressedienst:

          http://hpd.de/node/13383

          2. Robert Kurz – Schwarzbuch Kapitalismus. Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft

          Dieses Buch kann vollständig im Netz gelesen werden:

          Klicke, um auf schwarzbuch.pdf zuzugreifen

          3. Noam Chomsky – Wirtschaft und Gewalt. Vom Kolonialismus zur neuen Weltordnung

          https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID42827145.html

          4. Mike Davis – Die Geburt der Dritten Welt

          https://www.buecher.de/shop/kolonialgeschichte/die-geburt-der-dritten-welt/davis-mike/products_products/detail/prod_id/10858900/

          Die statistischen Tricks, mit denen heute versucht wird, den Eindruck zu erwecken, dass der globale Kapitalismus die Armut in der Welt deutlich verringern würde, beschreibt übrigens der Wirtschaftswissenschaftler und Anthropologe Jason Hickel in einem Kapitel seines Buches „Die Tyrannei des Wachstums. Wie globale Ungleichheit die Welt spaltet und was dagegen zu tun ist“:

          https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID87951498.html

          „Da Du aber möglicherweise auch so vernagelt bist, das nicht auf anhieb zu sehen 8immerhin hast du gedacht, das Video sei so insgesamt als ernst zu nehmende Kritik an Petersons marxismuskritik zu werten),“

          Wenn ich das Video von „Zero Books“ nicht begründet für eine gute Kritik an Petersons Marxismuskritik halten würde, hätte ich es wohl nicht verlinkt.

          „zumindest ein dezenter Hinweis (dabei belasse ich es aber jetzt wirklich):
          Was dem Marxismus besonders vorzuwerfen ist, sind nicht allein die Leichenberge im Zuge der jeweiligen „Revolution“ selbst. die sind zwar schrecklich, aber eben inhärent bei solchen Revolutionen. Und die Französische war da sicher eine der grausigsten.“

          In dem Video von „Zero Books“ geht es ja auch nicht nur um die Leichenberge im Zuge von Revolutionen, an denen Marxisten beteiligt waren, sondern um die Leichenberge, die insgesamt, laut dem „Schwarzbuch des Kommunismus“

          https://www.amazon.de/Das-Schwarzbuch-Kommunismus-Unterdr%C3%BCckung-Verbrechen/dp/3492040535/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1540743696&sr=1-1&keywords=schwarzbuch+kommunismus

          – das ich übrigens lesenswert finde – durch autoritäre marxistisch-leninistische Gruppen/Regimes produziert wurden.

          Und ebenso geht es in dem Video natürlich nicht nur um die Leichenberge im Zuge von Revolutionen, an denen Frühliberale/Liberale beteiligt waren, sondern um die Leichenberge, die insgesamt durch Liberalismus/Kapitalismus produziert wurden. Literatur dazu habe ich oben ja angegeben.

          In meinem Bücherregal stehen sowohl Standardwerke zur Verbrechensgeschichte des sogenannten real existierenden Sozialismus (in Wahrheit Staatskapitalismus) als auch Standardwerke zur Verbrechensgeschichte des Liberalismus/Kapitalismus und übrigens ebenso Standardwerke zur Kriminalgeschichte des Christentums wie zur Krimininalgeschichte des Islams.

          In meiner politischen Weltsicht stehen allerdings weder Marxismus, noch Liberalismus, sondern der libertäre Sozialismus in der Tradition des Sozial-Anarchismus im Zentrum. Aus den direktdemokratischen und föderalistischen Organisationsstrukturen, die unter dem Einfluss anarchistischer Ideen zeitweise in bestimmten Regionen (z.B. Spanien und der Ukraine) von Teilen der Bevölkerung verwirklicht wurden, sind nie Diktaturen hervorgegangen.
          Die freiheitlich-sozialistischen Organisationsformen sind vielmehr durch Gewalt von außen zerstört worden, z.T. durch diejenigen, die Jordan Peterson fälschlich als „Kommunisten“ bezeichnet, z.T. auch durch Faschisten. Autoritäre Marxisten-Leninisten mögen „echten Kommunismus“ oder „echten Sozialismus“ nämlich genausowenig wie Jordan Peterson und sie haben überall, wo libertär-sozialistische Organisationsstrukturen zeitweise verwirklicht wurden, stets alles getan, um diese schnellstmöglich zu beseitigen.

          Allerdings – und das ist wichtig – gilt dies nur für die marxistisch-leninistischen Strömungen, also die autoritär-marxistischen Strömungen. Es hat aber auch immer demokratische marxistische Strömungen gegeben und es gab und gibt auch stets relativ Anarchismus-nahe, also basisdemokratisch-orientierte marxistische Strömungen, die wir Anarchisten meist mit dem Oberbegriff „libertäre Marxisten“ zusammenfassen. Mit libertären Marxisten haben Anarchisten und Syndikalisten historisch stets kooperiert. Libertäre Marxisten haben, historisch betrachtet, sogar oft mit der Waffe in der Hand basisdemokratische, freiheitlich-sozialistische Organisationsformen gegen die gewaltsamen Angriffe von autoritären Marxisten-Leninisten verteidigt, (genauso wie Anarchisten und Syndikalisten diese notfalls mit Gewalt gegen gewaltsame Angriffe verteidigt haben).

          Man sollte daher stets versuchen klar zwischen undemokratischen und demokratischen marxistischen Strömungen zu differenzieren, denn diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Theorie und Praxis erheblich.

          „Der eigentliche Vorwurf richtet sich gegen die danach errichtete Gesellschaft und die Leichenberge, die sich jeweils regelmäßig als Begleiterscheinungen der Kommunistischen Regime halt so einstellen – innerhalb der eigenen, eigentlich doch kommunistisch zu „beglückende“ Bevölkerung. Und genau das ist schon ein sehr erheblicher Unterschied zu aufgeklärten oder kapitalistischen Gesellscahften.“

          Die oben genannten Bücher zur Verbrechensgeschichte des Liberalismus/Kapitalismus beinhalten natürlich ebenfalls Informationen zu den Opfern, die legitimiert durch bestimmte Varianten liberaler/kapitalistischer Ideologie, z.B. durch schlechte Arbeitsbedingungen, Sklaverei, Ausbeutung, Diktatur, Hunger, Kolonialismus, imperialistische Kriege usw. Leid erfahren mussten und ums Leben gekommen sind.

          „(Die Leichenberge aus den Kriegen nehme ich dabei ausdrücklich aus – ich finde es nicht ohne weiteres legitim, die jeweils der „kapitalistischen“ oder kommunistischen Seite zuzuschlagen. Der Krieg folgt da seinen eigenen Regeln, und alle Seiten haben da dreck am stecken. )“

          Imperialistisch motivierte Kriege sollten m.E. in die Berechnungen einbezogen werden.

          • „In meiner politischen Weltsicht stehen allerdings weder Marxismus, noch Liberalismus, sondern der libertäre Sozialismus in der Tradition des Sozial-Anarchismus im Zentrum. “

            Warum verteidigst du den Marxismus dann immer so verbissen?
            Es liegt mir fern. etwa den Kapitalismus als allein selig machende Zukunftsvision anzupreisen.
            Letztlich empfinde ich etwas in der gegend der sozialen marktwirtschaft als soliden Kompromiss.
            Natürlich sehe ich, dass es zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Schwierigkeiten gibt und es durchaus auch diverse schwerwiegende Kriesen gibt.
            Allerdings empfinde ich es auch so, dass es innerhalb (hinreichend) freier (hinreichend ( demokratischer) strukturen viele steuerungs- und selbststeuerungsmöglichkeiten gibt, um die jeweiligen Probleme anzugehen, zu bearbeiten und immer wieder auch zu lösen.
            Und zwar dergestalt, dass ich dabei gefundene Lösungen idR gegenüber irgendwelchen „Marxistischen“ Lösungsversuchen sehr eindeutig vorziehe. (nicht alle, aber jedenfalls so das es immer sinnvolle alternativen zu marxistischen ideen gibt).
            Ich sehe nicht, dass Marxismus oder auch anarchistische Ideen angesichts aktueller Problemlagen zu sinnvollen, (in meinen Augen) wünschenswerten, geschweige denn tragfähigen Lösungen irgend etwas substantielles beizutragen hätten.

            Prof Richard Wolff legt z.B. Wert auf die Feststellung, dass er Marxismus vor allem als Analyse und Kritik des Kapitalismus sieht.
            Diese Analyse mag vor 150 Jahren eine gewisse berechtigung gehabt haben, aber sie ist mittlerweile veraltet, extrem verengt und somit als Analysewerkzeug ausgesprochen ungeeignet. Ergo sind seine daraus abgeleiteten Lösungsideen ähnlich wie die Lösungsideen anderer Marxisten von dieser verengten Sichtweise betroffen und selbst engstirnig.Sie taugen nichts.
            Sie taugen zur Lösung gegenwärtiger Probleme nicht und werden, wenn jemand mal wieder ihre Umsetzung versucht, auch weiterhin in Chaos enden.

          • @ maddes8cht

            „Warum verteidigst du den Marxismus dann immer so verbissen?“

            Ich verteidige ausschließlich demokratische marxistische Strömungen und zwar insbesondere diejenigen, die relativ Anarchismus-nah sind.

            „Ich sehe nicht, dass Marxismus oder auch anarchistische Ideen angesichts aktueller Problemlagen zu sinnvollen, (in meinen Augen) wünschenswerten, geschweige denn tragfähigen Lösungen irgend etwas substantielles beizutragen hätten.“

            Na ja, ist jetzt aber auch nicht gerade so, dass du dich mit diesen Dingen tatsächlich beschäftigt hättest und dir wirklich Gedanken über die Teilwahrheiten gemacht hättest. 🙂

            „Prof Richard Wolff legt z.B. Wert auf die Feststellung, dass er Marxismus vor allem als Analyse und Kritik des Kapitalismus sieht.
            Diese Analyse mag vor 150 Jahren eine gewisse berechtigung gehabt haben, aber sie ist mittlerweile veraltet, extrem verengt und somit als Analysewerkzeug ausgesprochen ungeeignet.“

            Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es keine Weiterentwicklungen und Aktualisierungen marxistischer Analysen gibt, oder?

          • „Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es keine Weiterentwicklungen und Aktualisierungen marxistischer Analysen gibt, oder?“

            Auf diese Antwort habe ich fast schon spekuliert, um nicht zu sagen, ich hab sie provoziert…
            Einfach, weil du immer so viel Wert legst darauf zu unterscheiden, was der „richtige“ Marxismus ist und was eben doch „staatskapitalismus“.

            Du möchtest also gerne in Anspruch nehmen zu entscheiden, welche weiterentwicklungen des Marxismus legitim sind und welche nicht?
            natürlich nehmen sowohl Leninismus, Stalinismus als auch Maoismus für sich in Anspruch, „weiterentwicklungen“ des Marxismus zu sein.
            und mit verlaub. es sind diese „weiterentwicklungen“, die die geschichte des vergangenen jahrhunderts geprägt haben. Möglicherweise so sehr, dass ohne sie die Idee des Marxismus inzwischen von der Welt vergessen wäre. Dass es ohne sie heute niemanden gäbe angesichts ihres Scheiterns irgendwie versuchen würde zu behaupten, dasss das gar keine echten Schotten – ich meine, keine echten Marxisten gewesen seien.Aber das ist zugegeben spekulativ.

            “ ist jetzt aber auch nicht gerade so, dass du dich mit diesen Dingen tatsächlich beschäftigt hättest und dir wirklich Gedanken über die Teilwahrheiten gemacht hättest.“

            Lass es mich mal so sagen:

            Ich muss nicht erst ein ganzes Buch gelesen haben, um zu wissen, dass es mich nicht überzeugt.
            Wenn ich z.B. nur anfange, mich mit diesem marxistischen Richard Wolff zu befassen, und ich merke, dass er keine zwei zusammenhängenden Sätze reden kann, die ich irgendwie überzeugend, erhellend, oder auch nur neu und originel, bedenkenswert, nachdenkenswert befinde – dann ist die vorstelung, mir davon ein ganzes Buch anzutun, schon irgendwie erschreckend.

            Das tue ich mir deshalb nicht an.

            Es ist natürlich richtig, dass, um ernsthaftere und solidere Kritik daran üben zu können, ich genau das tun müsste.
            Aber da ich damit nicht mein Geld verdiene, überlasse ich das anderen Leuten wie z.B. Jordan Peterson, und nutze meine eigene Zeit lieber für andere Bücher, andere Dinge, ab und an eben auch mal diesen Blog.

            Aber WAS ich gelesen habe reicht in meinen Augen vollkommen aus, um zu sehen, dass ich davon keine lohnenswerten Lösungen für irgendetwas erwarte, und mich daher lieber mit anderem befasse, ab und zu auch mal mit etwas, von dem ich Lösungen eher erwarte, oder das mich ansonsten interessiert.

            P.S. sich ab und zu mal ausführlich mit etwas zu befassen, mit dem man so gar nichts anfangen kann, um mal den ganzen Wahnsinn dahinter etwas näher an sich ran zu lassen, das hat schon was. Aber das gibt man sich nicht wirklich oft.
            Ich hab hier schon länger Hitlers „mein Kampf“ liegen und überleg, es mal tatsächlich zu lesen. So kleine Stellen schon reingerochen. Mühsam, abstoßend, unerfreulich.

            Hitler ist noch mal ein anderes Kaliber, aber so grundätzlich wäre das mein gedanklicher Hintergrund, mit dem ich mich auch an einen „marxistischen“ Text annähere. Das was da steht ist schon ziemlich schräg.
            Aufschlussreiche „Analyse“? Nope, bislang noch nicht vorgefunden.

          • @ maddes8cht

            „Auf diese Antwort habe ich fast schon spekuliert, um nicht zu sagen, ich hab sie provoziert…
            Einfach, weil du immer so viel Wert legst darauf zu unterscheiden, was der „richtige“ Marxismus ist und was eben doch „staatskapitalismus“.“

            Eigentlich nicht, ich bin ja kein Marxist.
            Der Staatskapitalismus ist, wie aus meinen obigen Kommentaren ja auch hervorgeht, für mich mit dem autoritären Marxismus-Leninismus verbunden.

            Der Staatskapitalismus bzw. der sogenannte real existierende Sozialismus ist allerdings aus anarchistischer Perspektive natürlich kein echter Sozialismus oder echter Kommunismus.
            Eine Variante des Marxismus ist der Staatskapitalismus aber schon, nämliche eine „negative“ Variante des Marxismus.

            Ich unterscheide bei allen Hauptströmungen der Politischen Philosophie eine „positive“ und eine „negative“ Variante und der Marxismus-Leninismus ist für mich in diesem Sinne die „negative“ Variante des Maxismus, während die demokratischen marxistischen Strömungen die „positive“ Variante darstellen.

            Ich hatte dies kürzlich in einem Kommentar bei Man Tau folgendermaßen formuliert:

            „Jede Hauptströmung des politischen Denkens bringt regelmäßig Varianten hervor, die mit einer demokratisch-menschenrechtlichen Perspektive kompatibel sind und andere, die dies weniger oder nicht sind.

            Deshalb gibt es z.B. in Geschichte und Gegenwart:

            – Einen sozialen Liberalismus und einen unsozialen Liberalismus, letzterer wird in seiner heute dominierenden Form von Kritikern oft mit dem Begriff Neoliberalismus bezeichnet.

            – Einen demokratischen Konservatismus und einen undemokratischen Konservatismus, letzterer wird in seiner Extremform auch als Faschismus bezeichnet.

            – Einen demokratischen Marxismus und einen undemokratischen Marxismus, letzterer wird auch als Marxismus-Leninismus bezeichnet.

            – Einen auf die Förderung der demokratischen Selbstorganisation der Bevölkerung abzielenden Anarchismus, (auch Massen-Anarchismus genannt) und einen auf unverantwortlichen, gewaltsamen, faktisch elitären Aktionismus von Kleingruppen abzielenden insurrektionalistischen Anarchismus.

            – Einen Kommunitarismus, der liberale Prinzipien integriert und einen antiliberalen Kommunitarismus

            – Und eben auch einen nicht-politisch-korrekten demokratischen Poststrukturalismus/Postmodernismus und einen autoritären politisch korrekten Poststrukturalismus/Postmodernismus.

            (Manchmal sind die Grenzziehungen bei diesem Modell m.E. ziemlich eindeutig, nicht in jedem Einzelfall können Unterströmungen oder Vertreter der Hauptströmungen des politischen Denkens aber so eindeutig einem der beiden Polen zugeordnet werden, da es natürlich auch Abstufungen und Grauzonen gibt, aber als allgemeines grobes Orientierungsmodell scheint mir diese Konzeptualisierung erstmal hilfreich zu sein. Der Umgang mit den Abstufungen und Grauzonen stellt allerdings die eigentliche intellektuelle Herausforderung für faire und differenzenzierte Beurteilungen bei diesem Modell dar.)

            Der Fortbestand und die Weiterentwicklung der bislang erreichten Errungenschaften der kulturellen Moderne und die Reduzierung schädlicher gesellschaftlicher Polarisierungen erfordern es meiner Überzeugung nach, dass die Vertreter der „positiven“ Varianten der genannten Hauptströmungen des politischen Denkens sich gegenseitig als demokratisch-menschenrechtlich anerkennen, auch wenn sie bei verschiedenen Fragen und Themen anderer oder gegensätzlicher Meinung sind. Auf Grundlage einer solchen gegenseitigen Anerkennung als demokratisch-menschenrechtlich können ihre Vertreter/Anhänger sich dann sowohl gegenseitig rational kritisieren als auch potentiell voneinander lernen. Und dadurch reduzieren sich Political Correctness – die es in spezifischen Varianten in allen politischen Hauptströmungen geben kann und gibt – sowie schädliche gesellschaftliche Polarisierungen.
            Das erfordert aber eben die Bereitschaft politisch Andersdenkende mit demokratisch-menschenrechtlichen Einstellungen als demokratisch-menschenrechtlich anzuerkennen und es erfordert die Bereitschaft bei jeder Hauptströmung des politischen Denkens zu differenzieren – also eine Abkehr vom Schwarz-Weiß-Denken, wie dieses z.B. von linken postmodernen politisch Korrekten oder von rechten politisch Korrekten (wie den rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologen und Jordan Peterson) praktiziert und gefördert wird.

            Und auch für die jeweiligen „negativen“ Varianten der aufgeführten Hauptströmungen des politischen Denkens muss die Meinungsfreiheit gelten, (solange nicht zur Gewalt aufgerufen wird oder gegen § 130 des Strafgesetzbuchs (Volksverhetzung) verstoßen wird.)

            Ich befürworte bei diesem Thema (wie bei anderen Themen auch) also ein Konzept wahrheitsorientierter Kritik auf der Grundlage von Strömungsdifferenzierungen, denn anders ist wahrheitsorientierte Kritik nicht möglich.“

            „Du möchtest also gerne in Anspruch nehmen zu entscheiden, welche weiterentwicklungen des Marxismus legitim sind und welche nicht?“

            Wie aus meinem Kommentar leicht zu erkennen ist, enthält er nichts dergleichen. Ich verweise lediglich darauf, dass es Weiterentwicklungen und Aktualisierungen marxistischer Analysen gibt.

            „Ich muss nicht erst ein ganzes Buch gelesen haben, um zu wissen, dass es mich nicht überzeugt. (…)“

            So reden alle Personen, die nur in eine Richtung denken können.
            Ich habe dazu eine andere Sichtweise, ich bin der Ansicht, dass die verchiedenen Hauptströmungen des politischen Denkens (Liberalismus, Konservatismus, Marxismus, Anarchismus, Kommunitarismus, Poststrukturalismus) alle wichtige Teilwahrheiten beinhalten und ich bin der Ansicht, dass es in allen Hauptströmungen des politischen Denkens bedeutende Denker (Philosophen/Geisteswissenschaftler/Sozialwissenschaftler) gibt, deren Werke es wert sind gelesen zu werden und auf ihre Teilwahrheiten hin befragt zu werden.

            „Es ist natürlich richtig, dass, um ernsthaftere und solidere Kritik daran üben zu können, ich genau das tun müsste. Aber da ich damit nicht mein Geld verdiene, überlasse ich das anderen Leuten wie z.B. Jordan Peterson,“

            Jordan Peterson hat von Marx sowie von bedeutenden marxistischen Denkern und von zeitgenössischen marxistischen Strömungen soviel Ahnung wie du, nämlich keine.

      • In diesem Video schaftt er das Meisterstück, Deutschland (also unser Deutschland, nicht etwa die frühere DDR – genau genommen nicht mal das, sondern explizit beruft er sich auf Westdeutsche Gesetzgebung von vor dem Mauerfall) als sozialistische alternative des US Kapitalismus anzupreien.
        Okay, für die US-Amis mögen wir alles „kommunisten“ sein.
        Aber ehrlich – das ist nach der Geschichte der selbstauflösung der „richtig“ sozialistischen DDR und wiedervereinmigung schon dreist.

        Kann man sich nicht ausdenken.

        Und der Mann erzählt am Anfang sogar noch was von Geschichtsvergessenheit….

        LOL

    • Der aktuelle Erfolg der Grünen in Bayern soll mit welchem „maskulin“ wirkenden Spitzenkandidaten zusammenhängen?

      Mein Tipp geht da eher an das hübsche junge unschulfige Gesicht von Katharina Schulze.

      Bei derletzten Landtagswahl vor der Bayrischen kamen die grünen auf 8,7% (Niedersachsen 2017, ein Monat nach d Bundestagswahl, und dabei haben sie ggü der vorigen Niedersachsen-Wahl 5% verloren)

      Ob es wirklich einen „aktuellen Erfolg“ der Grünen über Bayern hinaus gibt, zeigt sich heute Abend.

      Ich habe die Forsa-Umfrage gesehen, aber ich habe schon zu oft erlebt, dass die auch mal heftig daneben lagen, um das nun all zu ernst zu nehmen. Das gilt besonders, wenn das Feld so dicht zusammen liegt und so viele parteien im Spiel sind.
      Denn: Ob eine Partei mit 43% oder 47 % gegenüber einer Nummer2 mit 36 oder 32 % gewinnt ist ein beträchtlicher Unterschied in den Prozwentwerten, aber eine Prognose, die das ungefähr so gesehen hat, wird immer noch als recht treffen wahrgenommen. heute abend können verschiebungen in dieser Größenordnung darüber entscheiden, ob eine Partei 2. oder nur 5. auf dem Treppchen ist.
      Sprich: Die Ergebnisse sind mit den vielen Parteien sehr viel empfindlicher für kleine Schwankungen geworden. In Bayern sitzen jetzt 5 Parteien unter 20%. In Hessen könnte das selbe passieren.
      Ein Ergebnis gibt es erst heute Abend. Alles davor ist Kaffesatz lesen.

  2. Hubertus Knabe klagt gegen seine Entlassung:
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/stasiopfer-gedenkstaette-hohenschoenhausen-hubertus-knabe-klagt-gegen-seine-entlassung/23174902.html

    „Der als Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte entlassene Hubertus Knabe hat eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht Berlin eingereicht. Auch der als wegen Belästigungsvorwürfen gekündigte Vize-Direktor Helmuth Frauendorfer geht juristisch gegen seinen Rausschmiss vor.“

    Das wird ein Spaß.

    • „She froze her eggs in her late 30s“ – da wäre es aber auch auf dem „normalen“ Weg schon unsicher gewesen. Vielleicht sollte man Frauen doch mehr davor warnen, Partnersuche und Nachwuchsplanung auf die Enddreißiger zu verschieben, wenn die biologische Uhr unüberhörbar tickt. Aber das wäre wohl antifeministisch…

      Was ich mich frage – wieviel Männer gibt es denn wohl, die bereit sind, eine Beziehung mit einer Mittvierzigerin anzufangen, die ihnen eröffnet, unbedingt noch Mutter werden zu wollen? Mit Mitte 40 können sich wenige Frauen noch jüngere Männer angeln, und Männer im fortgeschrittenen Alter sind meistens nicht so begeistert davon, nochmal schreiende Babies im Haus zu haben (und wenn, dann höchstens von einer deutlich jüngeren, sexuell attraktiven Frau).

  3. „Our trip leader began to describe fond memories of an Italian-American neighbor from Staten Island. „But if I had to choose,“ he said, suddenly earnest, „between her life and the life of a Jew I have never met, I would choose the Jew. If I had to choose between the lives of my 10 best non-Jewish friends and one Jew I’ve never met, I would choose the Jew.“

    At this, even the more conservative participants seemed uncomfortable. But the guide upped the ante further. „If I had to choose between 10,000 non-Jews and one Jewish life, I would choose the Jewish life.“

    Our trip leader’s eyes narrowed and he leaned closer to us, like an overzealous football coach delivering a pep talk. „Do you remember the tsunami in Asia a few years ago? It killed 100,000. If I had to choose between all those people or one Jewish life, I would choose the Jewish life.““

    Manche Leute denken wohl denen fällt ein Arm ab oder so was, wenn sie Mal aus der Geschichte und den Fehlern der Vergangenheit lernen würde.

      • Nils Minkmar

        Er studierte Neue Geschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und amtierte dort zwei Semester als AStA-Vorsitzender. Er besuchte Pierre Bourdieus Doktorandenseminar an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris.
        (…)
        Von 1999 bis 2001 war er Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit. Im Juli 2001 wurde er Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Mit dem Jahresbeginn 2012 trat er die Nachfolge von Patrick Bahners als Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) an.[2] Am 1. November 2014 wurde Minkmar Europa-Kulturkorrespondent der FAZ. (…) Seit 1. Mai 2015 schreibt er für den Spiegel.[4]

        Der übliche Verdächtige, scheint mir.

        • Für so manchen Journalisten wird es halt schwer, müssen sie doch für ihre Texte nun richtig arbeiten und können nicht nur immer die selben Textbausteine verwenden.

  4. Was meint ihr: Kann es sein, dass Gras das Denken weiblicher macht, Alkohol männlicher?

    Alkohol — man wird risikobereiter, extravertierter, haudraufiger. Empathie und Intensität psychischer Prozesse nehmen ab.

    Gras — man wird verträumt, kuschlig-warm weggetreten. Wohliges Kribbeln, das vom Beckenbereich in die Beine strömt. Tiefsinnig und albern zugleich. Philosophische Probleme werden zum charmanten Scherz, Scherze zu philosophischen Problemen. Ggf. Kicheranfälle. Intensität psychischer Prozesse und Empathie steigen massiv, Gefühle anderer Menschen werden einfach erkenn- und nachvollziehbar. Stärkung des assoziativen Denkens, intuitive Verknüpfung weit voneinander entfernt scheinender Vorstellungsbereiche.

    Es würde ganz gut damit harmonieren, dass bei den meisten Strains nur die weiblichen Pflanzen nennenswert THC enthalten (vor allem in den Knospen).

  5. Warum checken Weiße nicht daß sie sich einfach schlecht fühlen sollen für ihre Existenz und keine positiven Vorbilder haben dürfen. Wer das als Weißer nicht unterstützt, ist ein Rassist!

    • Total entmenschlicht! So kann man nur denken wenn man an weiße Männer einen deutlichen höheren moralischen Standard ansetzt wie an andere Menschen und diesen damit die Fähigkeit abspricht, diesen Standard auch nur erfüllen zu können.

    • In Südamerika gilt ein Mensch als schöner, je weißer seine Haut ist. Schwarze in Brasilien glätten sich das Haar und nehmen dubiose Aufhellungspillen. Mulatten fühlen sich Schwarzen überlegen, und auch unter denen geibt es eine Hirarchie nach Helligkeit. Michael Jackson wurde mit den Jahren immer heller. Der Diktator Trujillo der Dominikanischen Republik nahm in den dreißiger Jahren Juden aus Europa auf, um die bevölkerung heller zu machen:

      „Seine dunkle Haut versuchte er mit weißem Puder und Schminke aufzuhellen, um seine haitianische (schwarze) Herkunft zu vertuschen. Trujillo war geradezu davon besessen, alles zu tun, damit die Bevölkerung seines Landes eine hellere Hautfarbe bekam. Im Oktober 1937 ließ er im „Petersilien-Massaker“ (Masacre del Perejil) zwischen 25.000 und 27.000 schwarze Zuckerrohrarbeiter aus Haiti ermorden. 1938 offerierte er an der Konferenz von Évian die Aufnahme von 100.000 verfolgten Juden aus Europa (von denen aber nur 600 ins Land kamen).“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Rafael_Le%C3%B3nidas_Trujillo_Molina#Zeit_als_Pr%C3%A4sident

      Ich selber habe in Kolumbien mehr als ein mal Komplimente für emien schönen hellen Augen bekommen. Absolut irre das ganze.

    • Das einzig rassistische an Disneys Prinzessinnen ist das Copyright, welches dazu führt, dass man im Lande/ in der Kultur / im Volke der Gebrüder Grimm selbst keinen Schneewitchen Film drehen kann, der die Geschichte nicht mindestens so verfremdet und entartet wie Otto Walkes es tat.

      • Ich finde es eher grotesk, wie Disney es geschafft hat, die Vorstellung zu etablieren, Meerjungfrauen würden muschelförmige Bikinis tragen. Meerjungfrauen tragen natürlich keine Bikinis, die schwimmen oben ohne, das weiß jeder Skandinavier.

        Im puritanischen Nordamerika geht sowas natürlich nicht, deshalb musste dieser dämlich aussehende Muschel-Bikini her. Und jetzt schwappt der Puritanismus (unterstützt durch die Islamisierung) zu uns über… :/

  6. Na hoffentlich wird zügig aus Born in the USA ‚Born as an American‘.
    Sonst behielte der freundliche Mahmoud Ahmadinejad doch noch recht mit seiner Feststellung jeder ist Amerikaner.

  7. Pingback: Leszek über kapitalistische Leichenberge und real existierenden Sozialismus | uepsilonniks

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