72 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 186 (24.10.2018)

      • Socail Justice gibt es jetzt als Lehrplan. Bücher über Bücher zum Thema

        z.B. Readings for Diversity and Social Justice 4th Edition

        Einfach bei amaz.com „social justice“ eingeben

        Der Drops ist noch nicht gelutscht. So werden wohl die neuen Nazis erschaffen ….. ????????

      • Genderama fragt
        „Sollte dieser Streik so lange dauern, bis allen Bürgern die Bedeutung dieses Faches einleuchtet?“

        Auf jeden Fall.
        Erst dann hätten sie’s den Kritikern/Nazis so richtig gezeigt.

        Ich sag nur: Durchhalten, genderistas, auf jeden Fall durchhalten mit dem Streik ! Nicht aufgeben!

    • Das wäre eine gute Gelegenheit, die Mißstände rund um diesen „Forschungs“zweig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ob die sich das mit dem „Streik“ gut überlegt haben?

    • Streik der Gender Studies?!?! Fuck, habe das gerade eben bei Twitter gelesen, eher beiläufig. Jetzt ist es zu spät, heute noch Hamsterkäufe zu tätigen. Hoffentlich schaffe ich das morgen noch, bevor das Chaos ausbricht.

  1. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations Children’s Fund, UNICEF) unterstützt weiterhin die Beschneidung von Jungen und Männern. Ein langjähriger Spender hat sich deshalb bei UNICEF beschwert und eine erstaunlich naive Antwort erhalten.

    [..]

    Abwiegelnd heißt es da „UNICEF tritt nicht generell für die Beschneidung von Jungen ein. Die WHO/UN Aids-Richtlinien beziehen sich nur auf Länder mit einer verbreiteten Aids-Epidemie, d.h. in denen die HIV-Infektionsrate hoch ist, wo bisher nur wenige Männer beschnitten sind und die Zahl der Menschen mit einem hohen HIV-Infektionsrisiko hoch ist.“ Allerdings ist nicht erst seit gestern bekannt, dass die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO in diesem speziellen Fall falsch sind, weil sie von fehlerhaften Prämissen ausgehen.

    [..]

    Auf der FAQ der Webseite pro-kinderrechte heißt es deshalb auch: „Wirklichen Schutz bietet jedoch nur das Kondom! Da beschnittene Männer Kondome wegen des erlittenen Sensibilitätsverlustes seltener verwenden, ist es kein Wunder, dass sie in 10 von 18 afrikanischen Ländern häufiger HIV-Träger sind als Männer mit intakter Vorhaut (siehe hierzu den USAID-Bericht von 2009).“ Das bedeutet, dass in diesem Falle die WHO – und mit ihr UNICEF – Ursache und Wirkung verwechselt!

    Das scheint UNICEF sogar bewußt zu sein. Denn in der Mail, die Klaus R. bekam, wird gesagt, dass „im Kampf gegen HIV/Aids … vor allem Aufklärung und die richtigen Medikamente der Schlüssel“ sind. „Als präventive Maßnahme klärt UNICEF Kinder und ihre Familien vor Ort in persönlichen Gesprächen oder größeren Medienkampagnen über die Ansteckungsgefahr mit dem HI-Virus, z.B. durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, auf. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass die Jugendlichen das Wissen miteinander teilen, um so noch mehr Menschen erreichen zu können. Daher bildet UNICEF auch (jugendliche) Betreuer vor Ort aus, die die Aufklärungsarbeit unterstützen. Zudem werden Kondome und Informationen über die Nutzung des Verhütungsmittels bereitgestellt.“ Soweit, so gut, so richtig.

    Es bleibt aber trotzdem die Frage, weshalb sich dann in der ausführlichen Antwort-Mail der Satz findet: „In Ländern mit einer verbreiteten Aids-Epidemie ist auch die Jungenbeschneidung Teil der Aids-Prävention.“ Die Jungenbescheidung ist eben keine Aids-Präventation! Sondern – und hier wird wieder aus der o. g. FAQ zitiert – verstärkt „die Gefahr, dass Jungen während der Beschneidung mit HIV infiziert werden. Ohnehin darf das Infektionsrisiko bei der Beschneidung nicht unterschätzt werden.“

    https://hpd.de/artikel/unicef-foerdert-weiter-beschneidung-16086

    Erfreulicherweise ist zu mindestens in Australien die Rate der Vorhaut Amputationen um 60% zurück gegangen.

    https://www.abc.net.au/triplej/programs/hack/why-are-australians-no-longer-getting-circumcised/10338572

    • Danke, wichtiges Thema. Wird aufgrund der political correctness gegenüber den Juden und mittlerweile den Muslimen, immer unterdrückt. Ich würde diese Frage zum Gradmesser der Rechtsstaatlichkeit machen. In einem Land, in dem Kinder mutwillig aus niederen Motiven, wie Religion oder Tradition, nachhaltig verletzt werden, existiert ein solcher nicht.

  2. Hat jemand am Montag das gesehen\

    https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/die-hand-am-po-100.html

    Bedie Seiten kommen zu Wort. 98 Prozent die Opfer und 2 Prozent der Leiter der Musikhochschule.

    Eine Frau sagt ihr wäre erst jetzt bewusst geworden …. blahhhh

    Egal was der Leiter der Schule sagt und wie er es erlebt hat, MeToo hat gesiegt weil ja allein zählt wie die Frau sich etwas erinnern kann. Nochmal
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erinnerungsverf%C3%A4lschung

    “ Fälschlicherweise werden hierbei überzufällig oft Namen der am Tag zuvor gelesenen Personen als berühmt genannt. Offenbar war den Probanden nicht bewusst, ob sie diese Namen nur aus Zeitung und Fernsehen oder aus der ersten Phase des Experiments kannten. Unbewusste Prozesse führen dann zu einer Verwechslung der Informationsquelle.“

    Mich hat das immer sehr geärgert wie Sporttrainer mit jungen Mädchen umgingen oder z.B. Schwimmlehrer umworben werden, wie sehr Mädchen von ihrer ephemeren Schönheit Kapital schlugen usw. Umso wütender macht mich jetzt dieses „an die Schulter/Po gefasst“ oder ins Dekolletee geschaut.

    Schon seit Arnes Buch plädiere ich für sexuelle Belästigung durch gepushte Hängepartien. Ok, kein Frau kann für Groesse DDDD aber auch kein Mann fürs auf den hübschen straffen Hintern schauen.

    Was für eine verdammt verlogene Diskussion. Danke Qualitaetsmedien, EU, IS, Sarah Palin, Religionen aller Couleur, pseudowissenschaftliche Experten zum Tema Sexualität, multiresistente Feministinnen und das Wunder der menschlichen Erinnerungskonstruktion.

    So habe fertig. Was erlauben Schwarz.

  3. Mich lässt es ja nicht los. Deshalb noch mal die Frage: Warum seid ihr der Meinung, das einen Staubsauger durch die Gegend schieben die gleiche Leistung ist, wie auf dem Bau zu arbeiten, ein Netzwerk zu Planen, eine Brücke zu bauen oder dergleichen, also typisch männliche Jobs?

    • Wie kommst du darauf, dass wir dieser Meinung sind?

      Wie auch immer man es betrachtet, beides sind notwendige Tätigkeiten, was ebenso auf die Kindererziehung zutrifft. Wer genug Geld hat, kann all das outsourcen, die meisten müssen es halt selbst tun und sich irgendwie da hinein teilen.

      • @androsch
        Das ergab sich so in der letzten Diskussion.

        Klar ist beides notwendig, nur, ist es die gleiche Leistung, wie das was Männer tun. Haustätigkeit macht jeder single neben seiner Arbeit. Aber sobald eine Frau zuhause ist, wird Haustätigkeit zu einer Herkules aufgabe hochstilsiert. Und ich frage mich, warum das so ist, und woran das festgemacht wird, das das was Männer so die ganze Zeit Leisten die gleiche Leistung ist, wie Staubsauger durch die Gegend schieben.

        • Weil die Gesellschaft Frauen für wenig begabte Kleinstkinder hält und man bei Kleinkindern eigentlich nahezu alles als Leistung betrachtet .

          Schön wird die völlig unterschiedliche Betrachtung im Übrigen bei der bloßen Kinderbetreutung. Wenn eine Frau mit einem Kind auf dem Spielplatz geht, damit das Kind dort mit anderen Kindern spielt, während die Frau sich mit ihrem Smartphone beschäftigend auf die Bank setzt und ab und zu mal guckt, ob die Kinder noch leben, dann wird die Frau am Abend dem Mann vorheulen, wie hart sie den ganzen Tag arbeiten musste.
          Wenn derselbe Mann dann am Wochenende mit demselben Kind Fußball spielt, wird dieselbe Frau herumheulen, dass der Mann ja seine Freizeit mit seinem Hobby genießen könne und er sie mit der schweren Hausarbeit im Stich lassen würde.

          Das Prinzip ist im Prinzip ganz einfach. Man muss sich nur vorstellen, die Frau sei ein 3-jähriges Kind. Dann versteht man auch, warum man die Frau für alles Loben und zu allem ermuntern muss und sie über alles herumplärrt, wenn sie nicht im Mittelpunkt steht und ihren Willen durchgesetzt bekommt. 3-Jährige wollen auch dafür gelobt werden, wenn sie es schaffen, alleine auf dem Klo kacken zu gehen.

        • Frauen arbeiten 24 Stunden am Tag hart:
          Hausarbeit, Schlafarbeit, Lustarbeit, Trauerarbeit, Shoppinggeharbeit, Kaffetrinkarbeit, Gutassseharbeit…. halt stopp, letzteres ist ja oft tatsächlich harte Arbeit, vor allem mit fortschreitendem Alter.

  4. Merkels neueste Zensurvorstellungen haben vermutlich diesen Hintergrund:

    “Im September veröffentlichte der Atlantic Council im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums eine Broschüre mit dem vielsagenden (übersetzten) Titel „Wessen Wahrheit?: Souveränität, Desinformation und wie man die Schlacht um das Vertrauen gewinnt“. Hauptempfehlung: Nicht staatstragende, unbequeme Meinungen und Informationen sind zu zensieren, am besten auf indirektem, unauffälligem Wege. Wie auf Befehl machen sich unsere Bundeskanzlerin und die EU an die Arbeit.”

    http://norberthaering.de/de/27-german/news/1048-desinformation

  5. Der SPIEGEL macht sich zum x-ten Mal Gedanken darüber, wie man mehr Mädchen für MINT-Fächer gewinnen kann.

    Die Diskussionen haben wir schon Mitte der 80er geführt und die damaligen Verdächtigen sind auch heute noch die Verdächtigen – Eltern und Lehrer.
    Schon damals hatte man zwar Mädchen in der Sänfte zur TU getragen, aber damals wie heute sprangen sie kurz vor dem Eingang ab und studierten irgendwas Nutzloses.
    In einem Moment fahrlässiger Schwäche sinniert man beim SPIEGEL dann immerhin darüber, ob es vielleicht am Ende nach 40 Jahren Screening doch am mangelnden geschlechtsspezifischen Interesse von Mädchen an MINT-Fächern liegen könnte.

    Oder ist es doch Stutenbissigkeit?
    „Besonders hartnäckig halten sich unbewusst anerzogene Stereotype. Selbst junge Physiklehrerinnen in Deutschland, die wenig Berufserfahrung haben, scheinen nicht gegen ihre eigenen Stereotype gefeit zu sein. Eine Untersuchung der ETH Zürich zeigte, dass sie Tests von Schülerinnen schlechter bewerten als die von Schülern. Obwohl die Ergebnisse dieselben waren. Die Physiklehrer hingegen machten keinen Unterschied. Bei ihnen schnitten beide gleich ab.“

    Oh Mann, ein schwarzer Tag für die Gendas: Väter versuchen, ihren Töchtern die MINT-Fächer schmackhaft zu machen und die Lehrer benoten objektiver als die Lehrerinnen – zugunsten der Mädchen.

    Was ist da los in der Redaktion? Macht der Herbsteinbruch melancholisch und unaufmerksam?
    Da bröckeln Feindbilder.

    http://www.spiegel.de/karriere/mint-faecher-wie-man-maedchen-fuer-naturwissenschaften-begeistern-kann-a-1233766.html

    • „Eine Untersuchung der ETH Zürich zeigte, dass sie Tests von Schülerinnen schlechter bewerten als die von Schülern.“
      Laut Manndat e.V. sind es die Jungen, die bei der Bewertung und Benotung gegenüber Mädchen benachteiligt werden. Übrigens wohl von weiblichen und männlichen Lehrern.

      • „Besonders hartnäckig halten sich unbewusst anerzogene Stereotype. Selbst junge Physiklehrerinnen in Deutschland, die wenig Berufserfahrung haben, scheinen nicht gegen ihre eigenen Stereotype gefeit zu sein.“

        Woher wissen die, dass das unbewusst ist? Und gegen „anerzogene“ Stereotype?
        Böse Vermutung: Vielleicht haben weibliche Physiklehrer die Erfahrung gemacht, dass sie als Frauen ständig ungerechtfertigt bevorzugt wurden und werden, und möchten selbst auf gar keinen Fall in diese Falle tappen?
        Insofern auch nicht „selbst“ junge Physiklehrerinnen, sondern genau gerade die, weil sie diese ständige Bevorzugung nur all zu gut kennen?

        Hat man die betroffenen Lehrerinnen nach einer Rückmeldung gefragt?

  6. Sehr geil

    Aus einem Kommentar zum grünen Wahlprogramm

    Fangen wir positiv an. Ihr traut Frauen viel zu. Schön. Hier eine Liste von allem, was Frauen nach eurem Programm so machen beziehungsweise sind (bitte beachtet auch die alphabetische Sortierung, war nicht so wenig Arbeit):

    Akademiker*innen; Akteur*innen; Aktivist*innen; Anleger*innen; Antragsteller*innen; Arbeitgeber*innen; Arbeitnehmer*innen; Arbeitnehmer*innenrechte; Assistent*innen; Aussteiger*innen; Bäcker*in; Bankkund*innen; Bäuer*innen; Beamt*innen; Berater*innen; Besitzer*innen; Besucher*innen; Betreiber*innen; Bewohner*innen; Bürger*innen; Bürger*innen-Energiewende; Demokratie- und Menschenrechtsverteidiger*innen; Demokratie- und Menschenrechtsaktivist*innen; Drittstaatler*innen; Drogenkonsument*innen; Energiebürger*innen; EU-Bürger*innen; Europäer*innen; Expert*innen; Freund*innen; Gastwissenschaftler*innen; Gründerinnen und Gründer; Ingenieur*innen; Inländer*innen; Interessenvertreter*innen; Journalist*innen; Jüdinnen und Juden; Käufer*innen; Kleinbäuerinnen und -bauern; Kolleginnen und Kollegen; Kommissionspräsident*in; Konsument*innen; Kund*innen; Künstler*innen; Landwirt*innen; LKW-Fahrer*innen; Menschen- und Arbeiter*innenrechte; Migrant*innen; Ministerinnen und Minister; Mitarbeiterinnen; Muslim*innen; Nutzer*innen; Polizist*innen; Proeuropäer*innen; Richter*innen; Schüler*innen; Spitzenkandidat*innen; Staats- und Regierungschef*innen; Staatsanwält*innen; Staatsbürger*innen; Student*innen; Teilnehmer*innen; Tourist*innen; Unionsbürger*innen; Verbraucher*innen; Verfassungsexpert*innen; Wählerinnen und Wähler; Wettbewerbshüter*innen; Wissenschaftler*innen; Vertreter*innen.

    Wunderbärchen. Andererseits haben wir auch eine Menge Berufe und Hobbys entdeckt, die nach eurer Ansicht zu hundert Prozent nur von Männern ausgeübt werden:

    Anbieter; Antieuropäer; Autokraten; Automobilhersteller; Diktatoren; Eigentümer; Energieträger; Europafeinde; Faschisten; Feind; falsche Führer; Garanten; Gefährder; Gegner; Gläubiger; Hacker; Hersteller; Internet-Giganten; Investoren; Kapitalanleger; Marktbeherrscher; Marktführer; Mobilitätsdienstleister; Monopolisten; Nachfrager; Nationalisten; Nutznießer; Onlinehändler; Plattformanbieter; Rebellen; Rechtsextremisten; Reeder; Schlepper; Schmuggler; Sozialdemokraten; Spekulanten; globale Spieler; Steuerbetrüger; Steuertrickser; Verkehrsträger; Wettbewerber.

    Nachdem wir eine Weile überlegt hatten, dachten wir, wir hätten euer System verstanden: Alles, was gut oder neutral ist, gehört zur *innen-Welt. Alles, was böse ist, ist männlich. Und umgekehrt: Alles, was männlich ist, ist böse.

    • „Alles, was böse ist, ist männlich. Und umgekehrt: Alles, was männlich ist, ist böse.“

      => Aus der Liste: Sozialdemokraten

      Selbst die Grünen können die Sozialdemokraten nicht mehr leiden.
      Bei den Grün*innen auf einer Stufe gelandet mit Gefährder, Nationalisten, Rechtsextremisten und Steuertrickser. Und Automobilhersteller auch noch.
      So schlimm steht es um die Sozialdemokratie….

      Die Sozialdemokraten haben offenbar noch viel zu tun, bis sie ihre eigene männliche Gesellschaft endlich überwunden haben.

  7. Hatte ja letzte Woche den aktuellen „Schisslaweng“-Comic verlinkt, der diese Woche eine Fortsetzung findet:

    https://www.schisslaweng.net/spiegel/

    Wie erwartet geht es aufwärts und unser Held gibt sich nicht völlig dem Zynismus hin. Das ist erfreulich, denn auch wenn sein Rant wahre Kerne hatte, war er doch so in seiner Gänze natürlich ähnlich überzogen, wie die Fantasien vom Patriarchat der anderen Seite.

    Traurig stimmte aber, wie er natürlich – gerade von der Comicszene – für das Wrongthink beschossen wurde. Über social media hatte er den Comic noch mit „Nicht ernst nehmen“ markiert, aber das kam für die Inquisition nicht in Frage. So sehr die sonst für Rücksicht, Trigger-Warnungen und ähnliche Sachen sind, so wenig sahen sie seine traurige Situation als auch nur den geringsten Schonungsgrund. Vermutlich reden sie morgen wieder über toxische Männlichkeit, aber verletzten Frust verzeihen sie nicht… Und am traurigsten, dass nichts davon passiert wäre, wäre er die Dame, die in dieser Fortsetzung auftaucht. Wütendes und ebenso ungezieltes und verallgemeinertes Ranten gegen Männer würde niemanden stören und selbst einer Karriere im Familienministerium nicht im Wege stehen.

  8. https://wortvogel.de/2018/10/gender-genre-tv-double-feature-titans-charmed/

    Schöne Rezension von Torsten Dewi aka „Wortvogel“ zur Neuauflage der Serie „Charmed“.

    Zitat:
    „Ich gebe das mal grob verkürzt wieder: Die Halliwell-Schwestern sind in dieser Version eine Latina, eine Schwarze und eine Lesbe. Die Mutter ist eine Professorin für Gender Studies, die lesbische Tochter hat eine asiatische Freundin. Männer sind ausschließlich Dämonen, sexuelle Missetäter oder potenzielle Aggressoren, die weißen Studentinnen sind ausschließlich blöde Sorority-Bitches. Das einzig lebenswerte Prinzip ist die bedingungslose „sisterhood“, die geschwisterliche Solidarität über alles andere stellt, auch über Vernunft, Logik oder den Anspruch der Mehrheit “

    Zitat:
    „„Charmed“ hingegen funktioniert als Serie nicht, weil hier lediglich eine Wäscheleine für allzu plumpe Feminismus-Propaganda aufgezogen wurde“

  9. Wenn ich den Artikel richtig verstehe, zieht das „Opfer“ Polak quasi seine gesamte Raison D’être und einen Großteil seines Bühnenprogramms daraus, dass er Anders, eben Jude, ist.

    Aber wehe, wehe, wenn andere das Thema aufgreifen und darüber im Improv-Kontext riffen. Dann sind das SOFORT verabscheuungswürdige Anti-Semiten.

    Wie mir das zu Halse raushängt, diese Opfer, die für sich selbst permanent Extrawürste fordern und dann gar nicht mehr aus der Empörung rauskommen, wenn sie bei anderen als „Der mit der Extrawurst“ angesehen werden.

    Ist anscheinend kein Alleinstellungsmerkmal von Feministinnen.

    Eklig.

    • „Der Internetgigant Google hat seine Angestellten per E-Mail darüber informiert, dass das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren 48 Mitarbeiter, darunter 13 Manager, wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung entlassen habe.“

      Da sollte man evtl. den amerikanischen Wortlaut haben, aber das Schlüsselwort ist natürlich. „vorwurf“.
      Da steht nichts davon, dass die in irgend einer Weise geprüft wurden, und angesichts des aktuellen Klimas gehe ich auch nicht davon aus, dass derartige Feinheiten vor der Entlassung geprüft wurden.

      „Wir wollen klarmachen, dass wir einen sicheren Arbeitsplatz garantieren“
      Da werden sich die entlassenen aber freuen. Ob sie das als so wahnsinnig sicher empfinden, wie sie auf bloßen Zuruf geschasst wurden?
      Was die delinquenten sich wohl alles zu schulden haben kommen lassen?
      Möglicherweise versucht, Frauen zum Ausgehen zu bewegen? Vielleicht sogar (!) nach einer Zurückweisung ein zweites(!) mal?
      Wurde nicht versprochen, gegen genau solche „Vergehen“ hart durchzugreifen? Ist es wirklich zu weit hergeholt, solche „Begründungen“ mittlerweile bei einem Unternehmen wie Google für absolut möglich zu halten?

      „Wir wollen Ihnen versichern, dass wir jeden einzelnen Vorwurf der sexuellen Belästigung untersuchen und entsprechend handeln“
      Okay, da ist immerhin eine Behauptung einer Form von „Untersuchung“. Wenn ich mich an die Umständer der Entlassung von James Damore denke, kann ich Pichai’s „untersuchung“ allerdings in der Pfeife rauchen. Denn viel gewichtiger als die vorgebliche „untersuchung ist wohl die darauffolgende unverholene drohung:
      Er versicherte, sein Unternehmen verfolge „eine immer härtere Linie“.

    • Die Zeit berichtet ebenfalls:
      https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-10/entlassungen-google-sexuelle-belaestigung-sundar-pichai
      Schöner Absatz:
      „Ein Sprecher des betroffenen Ex-Android-Managers Andy Rubin wies die Darstellung zurück. Er sei aus freien Stücken gegangen und nie über Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens unterrichtet worden. Gleichwohl räume Rubin eine einvernehmliche sexuelle Beziehung ein, die damalige Google-Richtlinien zugelassen hätten, sagte der Sprecher. “
      Tscha, Pech gehabt: Die damalige Google-Richtlinie schützt offenbar nicht vor der neuinterpretation und neubewertung durch die neue “ immer härtere Linie“.

      Und offenbar Pech gehabt, wenn die frau die damalige einvernehmliche Beziehung vielleicht so bewertet, dass sie nicht so befriedigend für sie verlaufen ist wie vielleicht erhofft. Möglicherweise hat sie sich irgendetwas erwartet, was sie nicht bekommen hat. Klar fühlt sie sich als unterdrückte Frau(tm) da „hintergangen“, wodurch die ehemals einvernehmliche Beziehung nachträglich ausbeuterisch und belästigend wird.

  10. Blasphemie-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte:
    Frau wird in Österreich zu einer (zugegeben geringen) Geldstrafe verurteilt, weil sie den Propheten Mohammed in einem Seminar zu „„Grundlagen des Islam“ als Pädophil bezeichnet hatte.
    Dagegen klagt die Frau beim Eughm Der Gerichtshof bestätigt das Urteil.

    Klicke, um auf urteil_e.s._gegen_osterreich_-_verurteilung_einer_islamkritikerin_verletzt_nicht_art._10.pdf zuzugreifen

    Aus der (deutschen) Urteilsbegründung:

    >> Im Oktober und November 2009 hielt Frau S. zwei Seminare zum Thema „Grundlagen des Islam“, in
    denen sie die Ehe zwischen dem Propheten Mohammed und einem sechsjährigen Mädchen namens
    Aisha, die angeblich vollzogen wurde, als es neun Jahre alt war, ansprach. Unter anderem führte die
    Beschwerdeführerin aus, Mohammed „hatte nun mal gerne mit Kindern ein bisschen was“ und: „Ein
    56-Jähriger und eine 6-Jährige? […] Wie nennen wir das, wenn es nicht Pädophilie ist?“.

    […]

    Der Gerichtshof schlussfolgerte, dass die innerstaatlichen Gerichte das Recht der
    Beschwerdeführerin auf Meinungsäußerungsfreiheit sorgfältig mit dem Recht anderer auf Schutz
    ihrer religiösen Gefühle abgewogen hatten, wodurch der religiösen Frieden in der österreichischen
    Gesellschaft bewahrt werden sollte. <<
    Mit dieser Formulierung wird ausgedrückt, dass die entsprechende Abwägung gemäß Gericht zurecht zu Lasten der Meinungsfreiheit und zugunsten (nein, nicht der religionsfreiheit, die zumindest ebenfalls ein Menschenrecht wäre – aber niemand wird durch die Äußerung der Frau in der Ausübung seiner Religion auch nur ansatzweise behindert – sondern:) des Schutzes vor einer möglichen Verletzung der religiösen Gefühle von Leuten, die von den Äußerungen dieser Frau hören, wodurch irgendwie der "religiöse frieden" in der österreichischen Gesellschaft gefährdet werden können soll.

    • Hintergrund:

      Ich bin über diesen tweet darauf aufmerksam geworden:

      Dort findet sich ein Link zum entsprechenden englischen Dokument (paar tweets darunter)
      Woher dieses Dokument direkt über einen shortlink heruntergeladen wird, ist mir nicht klar.
      Eine Google-Suche nach der im Urteil genannten Kennung „ECHR 360 (2018)“ liefert mir das deutsche Dokument, das bei einer dubiosen „turkishpress.de“ gelagert ist.
      Eine richtig seriöse bestätigung dieses Urteils hab ich noch nicht gefunden.

    • #MeeToo proudly presents:

      die bisher erreichte Jagdstrecke.

      Kam dieser Tage bei Genderama.
      Man kennt viele der Namen ja kaum, so viele sind es mittlerweile.
      Aber diese stolz vorgebrachte Liste sollte man sich mMn merken.

      Regelmässig findet sich in der Liste die Formulierung „fired after accusations …“
      Nirgends steht irgendwas von „confirmed“ oder verurteilt oder so.
      Vermutlich, weil es üblicherweise keine formale Anklage gab, ist die informelle Verurteilung durch den Mob doch viel effektiver.

      Dafür immerhin erwähnt:
      „Caleb JenningsOCT. 24, 2017
      Chicago organizer for Service Employees International Union
      Fired after accusations of “sexual misconduct and abusive behavior.” Found not guilty of assault in court.“

      Enthält neben Anschuldigung (und daraus folgenden entlassungen) wegen „sexual harassment“ aber auch
      „Rick NajeraOCT. 26, 2017
      Director of CBS’s Diversity Showcase
      Resigned after an investigation into accusations that he made inappropriate and lewd comments to performers. In a statement, he said he was “confounded by deliberate and cruel defamations.”“

      Hier beziehen sich die „anschuldigungen“ also lediglich auf anzügliche Bemerkungen. Die Frau, die noch nie anzügliche Bemerkungen im Büro abgesondert hat, werfe den ersten Stein.

      Es findet sich darin auch
      „Dwayne Duron MarshallNOV. 7, 2017
      Chief of staff to U.S. Representative Brenda Lawrence
      Resigned after allegations that he sexually harassed other staffers were published. He denied the allegations and said he was “vindicated” after an internal investigation found no harassment claims.“

      Man beachte an diesem Eintrag besonders, wie „vindicated“ (= Bestätigt, gerchtfertigt) in Anführungszeichen gesetzt wurde: Wie könnte es auch einen legitimen Freispruch für eine solche Form von Anschuldigung geben!

      Und immer wieder enthalten auch die formulierung, jemand habe „apologized“, sich entschuldigt – was in dem Kontext einem Schuldeingeständnis gleichkommt, mich aber eher an das Verhalten bei Schauprozessen erinnert.
      Dahinter steckt eher, dass die Leute hoffen, mit einer Entschuldigung und einer demutsgeste ein minimum an Gnade zu erwerben. Sie wissen noch nicht, dass der Blutdurst des Mobs dadurch nicht gelindert, sondern nur noch angeheizt wird.
      Sie haben noch nicht Janice Fiamengos „never apologize“ gesehen.

      Ich habe die Liste nur grob überflogen, aber fragwürdige Formulierungen, bei denen bei mir alle Alarmglocken läuten, gibts da zuhauf.

      Sicher werden sich darunter auch diverse echte Straftaten finden, aber die pauschale hurra-Stimmung, mit der der Artikel den Sturz so vieler Männer auf reine Anschuldigung abfeiert, ist schon bemerkenswert.

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