„Ich habe keine Beweispflicht für meine Erfahrungen“

Auch so ein klassisches feministisches Argument:

Du hast keine Beweispflicht für deine Erfahrungen, aber damit sind sie eben nicht per se objektiv wahr, die Schlüsse die du aus dem, was du meinst erlebt zu haben, sind damit nicht richtig und deine Erfahrungen müssen auch nicht repräsentativ für die Gruppe Frau oder eine andere Gruppe sein.

Vielleicht liegt es schlicht an dir, vielleicht hast du etwas überbewertet oder vollkommen falsch interpretiert, vielleicht ziehst du bestimmte Situationen aus Gründen, die nicht mit deinem Geschlecht zu tun haben, sondern mit dir selbst, an.

Und andere haben eben auch Erfahrungen. Die können deinen entgegenstehen.

Erfahrung sind damit wenig Wert. Interessant ist, ob man sie objektivieren kann, ob Studien zeigen, dass andere Leute das auch empfinden etc.