26 Gedanken zu “Der Aufstieg der Kriegeraffen

  1. Kam kürzlich im TV. Goodall war schon erschrocken wie brutal es da zuging. Nur Gruppen die glauben eine Chance auf Erfolg haben greifen an.

    Wieso das jetzt erst publik wird ist mir ein Rätsel. 68iger linke Oekoromantik oder Angst vor den Swastika……

    Was ICH nicht wusste ist dass auch bei dem Homo Chimpansus Weiber die meisten Infantizide verüben.

    Es ist ja auch nur wenigen bekannt, dass bei dem Homo semi-intelligenttus, fälschlicherweise auch Frau* genannt, die Weibchen die Chimps aehhh Champions im Kindesmissbrauch sind, *sexueller Missbrauch inbegriffen, wobei die Dunkelziffer hierbei wohl astronomisch hoch sein sollte.

    Ich schau einfach zuviel TV.

    *wollte eigentlich schreiben „Mensch“ aber es passte so schön …. und ich wollte meinen Stil verbessern… böser böser böser Dobby

    • „Wieso das jetzt erst publik wird ist mir ein Rätsel. 68iger linke Oekoromantik oder Angst vor den Swastika……“
      Es wird in der Doku mehrfach erwähnt, dass unter Fachkollegen ein Austausch stattfand und man über die Vorgänge in dieser Gruppe informiert war.
      Aber ohne eine dramatische Dokumentation nimmt die öffentlichkeit so etwas eben nicht wahr.
      Man hat diese Gruppe nun über 20 Jahre beobachtet und wissenschaftlich dokumentiert.Und jetzt eben hat man diese wirklich framatische Dokumentation daraus destilliert.
      Das ist letztlich alles, dazu braucht’s keine weitere (verschwörungstheoretische) begründungen..

      Berichte von ziemlich gewalttätigen Vorgängen in Schimpansengrupen kann man allerdings schon seit vielen Jahren finden, wie Du selbst schreibst, hat schon Jane Godall davon berichtet, wenn auch mit einer gewissen verzögerung.

    • https://de.wikipedia.org/wiki/Schimpansenkrieg_von_Gombe

      Der Schimpansenkrieg von Gombe (wenn auch von seiner Dimension offenbar erheblich bescheidener als der in Ngogo) wurde von Jane Goodall bereits 1974 -1978 beobachtet.
      Die Quellenangaben unter dem Artikel beginnen leider erst ab 2010, was aber nicht die frühesten veröffentlichungen sein können, denn der Spiegel weiß von Goodalls Schimapnsenkrieg bereits 1997
      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8720145.html

      Kann also keine Rede davon sein, dass „das jetzt erst publik wird“.

      • „Kann also keine Rede davon sein, dass „das jetzt erst publik wird“.“

        Ich weiß auch nicht, woher die das nehmen, denn tatsächlich hat Goodall schon lange von Kriegszügen bei Schimpansen berichtet.

        Bei mir im Regal steht:
        Jane Goodall „Ein Herz für Schimpansen – Meine 30 Jahre am Gombe-Strom“
        Rowohlt-Verlag 1991

        Die Original-Ausgabe erschien 1990 im Verlag George Weidenfeld & Nicolson Ltd, London, unter dem Titel „Through a Window. Thirty Years with the Chimpanzees of Gombe“

  2. Ich denke die Affen zeigen uns ein Bild, wie der Mensch wirklich ist. Ich denke auch, wer zu sehr gegen seine eigene Natur ankämpft der wird bekloppt. Und unsere Natur ist nicht friedlich, ist sie nie gewesen. Gewalt, Aggression, Mord, Krieg und alle Grausamkeiten die man sich vorstellen kann, sind imminenter Bestandteil unseres Denkens und unserer Art. Das selbe gilt natürlich auch für die positiven Dinge aber beide müssen in einem Gleichgewicht stehen. Die moderene Technik hat aber sowohl die negativen als auch die positiven Dinge so hypereffektiv gemacht, dass wir beides nicht mehr in dem Maße erfahren können wie es unserer Natur eigentlich zuträglich wäre. Daran wird die Menschheit vermutlich auch zugrunde gehen.

    • Als ich noch schön und jung war und kein alter weiser aehh weißer Mann gab es die Theorie, dass wir bisher keine Aliens gesehen bzw. gehört haben, weil alle Zivilisationen das Atomzeitalter nicht überlebt haben.

      Gerade sehe ich die V2 auf ZDFInfo….

      Wo war ich stehen geblieben?

      Ach ja, Cyberpunk war das romantische ScienceFictionGenre zu dem Thema, Bücher die ich verschlang und der Film dazu Bladerunner. Erst so ab 1975 wurde SF immer düsterer und ich immer lernfauler. Ich hatte noch meine positive Skateboardphase, dann schon ziemlich abgefuckt meine Gitarrenphase um dann gänzlich an den 3ten Weltkrieg zu „glauben“. Ist Realität Glaube?

      Eigentlich war ich zu 150 Prozent überzeugt Europa würde die 1980iger nicht überleben. Ich hatte auch Angst davor aber es gibt schlimmeres, z.B. Folter oder meine Jobs, meine Examen usw….

      Irgendwann nach dem Waldsterben und dem BSE-armageddon, fing ich an nicht mehr an alles zu glauben außer an den Atomkrieg, die meisten Freunde waren zwar Oekos aber ich hielt die meisten für Spinner, sorry dafür, aber das hier liest ja eh keiner….

      1982 wo es fast zum Atomkrieg kam war ich eh nur noch ein psychisches Wrack. Wieso auch nicht, war ja eh alles fuern Asch. Und so hat mich der Fall der Mauer und die Pause im kalten Krieg kalt erwischt., aber da ging auch mein Leben wieder bergauf obschon ich immer noch glaube, dass wir das nicht überleben werden. Die Affen sind da nicht Schuld dran, sondern die Evolution. Survival of the fittest, wahrscheinlich wieder irgendwelche kleinen Spezies die dem Atomzeitalter entkommen, bis die dann wieder die H/bombe entdecken usw……. Also sehr ich alles sehr positiv heute ……

      • Letztlich ist es eigentlich nur wichtig wie du dich selbst siehst. Ich selbst sehe mich als vollkommen unwichtig an, deswegen kann ich mir die maximale Freiheit erlauben da ich nicht denke, dass irgendeine meiner Taten wirklich einen Impakt haben. Ich glaube, dass Menschen die glauben, dass sie etwas verändern können sich einen ganz großen Teil Freiheit selbst nehmen, da sie sich selbst für zu wichtig halten. Das ist bei allen politischen Gruppen so, egal wie sie sich nennen. Humorlose, stocksteife Idioten die denken, dass ihr Handeln irgendwie wichtig ist.
        Mir hingegen ist alles scheißegal, Klimawandel, Atomkrieg, Totalüberwachung – ich bin nur ein Blatt im Wind und als solches bin ich frei. Ich glaube auch, dass mein Ende bereits feststeht und egal was ich mache, ich nix daran ändern kann, ich habe die Verantwortung abgegeben und dadurch kann ich die absolute Freiheit erfahren. Und das stimmt mich positiv.

        • „Mir hingegen ist alles scheißegal, Klimawandel, Atomkrieg, Totalüberwachung – ich bin nur ein Blatt im Wind und als solches bin ich frei.

          Dafür gibt es einen Begriff, man nennt diese Einstellung „Hedonismus“.

          „Ich glaube auch, dass mein Ende bereits feststeht und egal was ich mache, ich nix daran ändern kann, ich habe die Verantwortung abgegeben und dadurch kann ich die absolute Freiheit erfahren. Und das stimmt mich positiv.“

          Hedonisten können nur in einem gesellschaftlichen Umfeld von Menschen leben, die genau NICHT diese Einstellung haben. Wäre Hedonismus eine Grundeinstellung der Menschen, hätten sie nie sowas wie eine Kultur entwickelt und wir würden heute wie die Schimpansen in kleinen Gruppen durch die Wälder streifen und nach Früchten gegen den akuten Hunger suchen.

          • Das ist seltsam. Ich sehe die Sache eigentlich recht genau entgegengesetzt zu P&S. Aber nach wegkürzen der ganzen Vorzeichen, kommt mir seine Ansicht irgendwie komplementär vor.

            Ob es möglw. einfach darauf ankommt, in welcher Situation man welche Richtung einschlägt?

          • „Das ist seltsam. Ich sehe die Sache eigentlich recht genau entgegengesetzt zu P&S. Aber nach wegkürzen der ganzen Vorzeichen, kommt mir seine Ansicht irgendwie komplementär vor.“

            Versteh ich nicht.
            Heißt „komplementär“ nicht „entgegengesetzt“?
            Jedenfalls habe ich den Begriff bisher immer in diesem Sinne gebraucht.

          • „Wäre Hedonismus eine Grundeinstellung der Menschen, hätten sie nie sowas wie eine Kultur entwickelt und wir würden heute wie die Schimpansen in kleinen Gruppen durch die Wälder streifen und nach Früchten gegen den akuten Hunger suchen.“
            Und wäre das so schlimm gewesen? Unter dem Deckmantel der Kultur sind wir bis heute Affen geblieben. Unsere Intelligenz ist nur dafür da unsere primitiven Gelüste zu befriedigen aber kaum einer versteht das wirklich. Ich selbst bin nur ehrlicher mit mir selbst und damit auch mehr mit meiner Natur im reinen. Und genau deswegen bin ich in vielen Dingen deutlich erfolgreicher als die meisten anderen Menschen. Ich verleugne meine Natur nicht, ich umarme sie und je mehr ich über die Interaktion zwischen Mann und Frau lerne, desto mehr lerne ich über mich selbst .

          • Da verwechselst Du was. Komplementär meint zwar ein Gegenstück, aber nicht als Opposition, sondern Ergänzung, also zusammenpassend.
            Also nicht radikale Enden einer Bandbreite ( welche voneinander weg streben ), sondern unter der Voraussetzung einer Mitte, sei es als Passform ( siehe Ober- u. Unterseite eines Legosteines ), oder als Überschneidung ( siehe Grün, als Überschneidung der Komplementärfarben Gelb und Blau ).

            Grob gesagt.

          • Ich glaube, da hast Du ihn falsch verstanden, Hedonismus ist sicher kein Synonym für seine Haltung.
            Ich denke und fühle ähnlich. Bedenke auch das die Menschen, die glauben etwas in der Welt bewegen zu können und zu müssen

            eine sehr heterogene Gruppe sind, in der Mehrzahl tatsächlich „Humorlose, stocksteife Idioten die denken, dass ihr Handeln

            irgendwie wichtig ist.“
            Aber auch solche Lichtgestalten wie Mahatma Gandhi, Martin Luther King, aber auch solche finsteren Gesellen wie Hitler und

            Stalin.
            Daran sieht man schon wie ambivalent die Sache ist.
            Aber gerade positive Menschen, gehören oft der Gruppe an die glauben/wissen daß sie nicht viel bewegen können und trotzdem

            Gutes tun, aus innerer Haltung.

            „Ich glaube auch, dass mein Ende bereits feststeht und egal was ich mache, ich nix daran ändern kann“

            Auch damit hat er recht, aus Sicht der Erdgeschichte, befinden wir uns in einer der Umbruchphasen, einem erdgeschichtlichen Massensterben. Diesmal nicht bedingt durch Vlkanismus, Meteriorieten etc. sondern durch das verhalten des Menschem. Der Getrieben von der Hypergamie, nicht eher ein Ende machen wird, bis er sich völlig ausgetobt hat.
            Ob das Ende dann durch einen Atomkrieg kommt, oder durch Kollaps des Wachstumswahn-Normalbetriebes ist dabei völlig egal. Aus erdgeschichtlicher Sicht, die in Jahrmillionen denkt, ist es völlig egal ob der Zusammenbruch nur wenige Wochen oder Jahre dauert oder mehrere Jahrzehnte. Das Endergebniss ist dasselbe. Entscheidend ist alleine ob und wie viele Menschen übrig bleiben. Denn der entscheidende Störfaktor ist das der handelnede Mensch.
            Am einen grundsätzlichen kulturellen Wandel glaube ich nicht. Schön wäre es ja, aber ich denke das Hypergamiegesteuerte Triebhandeln ist einfach zu stark.
            Wirklich interessante Diskussion.

          • „… aus Sicht der Erdgeschichte, befinden wir uns in einer der Umbruchphasen, einem erdgeschichtlichen Massensterben. Diesmal nicht bedingt durch Vlkanismus, Meteriorieten etc. sondern durch das verhalten des Menschem. Der Getrieben von der Hypergamie, nicht eher ein Ende machen wird, bis er sich völlig ausgetobt hat.
            Ob das Ende dann durch einen Atomkrieg kommt, oder durch Kollaps des Wachstumswahn-Normalbetriebes ist dabei völlig egal.“

            Das ist mir viel zu kulturpessimistisch.
            Es ist sicher richtig, dass der Mensch ein Opfer seines Erfolges werden kann, weil neben seiner Großhirnfähigkeit, nach fernen Sternen zu streben, in vielen Dingen im Alltag sein archaisches Reptiliengehirn Entscheidungen trifft.
            Auf der anderen Seite sehe ich die staunenswerten Erfolge, die das Säugetier eben aufgrund seines kulturellen Sockels jeden Tag zustande bringt. Es ist eben NICHT so, dass wir wie ein Blatt im Wind dahintreiben, wenn wir auch Gestalter unseres Lebens sein wollen und nicht nur Zuschauer.
            Wir helfen, Menschenleben nach einem Erdbeben auf der anderen Seite des Erdballs zu retten, machen uns Gedanken über den Schutz von Eisbären, deren Existenz unserem Reptiliengehirn bestenfalls wurscht sein könnte und kaufen Transfair-Produkte, um bolivianischen Kaffee-Bauern ein einigermaßen menschliches Leben zu ermöglichen.
            Tatsache ist, dass wir uns eben (noch) nicht im atomaren Holocaust selbst aus der Evolution radiert haben – was dieser Schwachmaat in Washington augenscheinlich wieder mehr ins Zentrum der Möglichkeiten rücken möchte – und das sehe ich als Ansporn, an dem Projekt „Menschheit“ mit Optimismus weiterzuarbeiten.
            Menschheit und Kultur sind wie ein riesiges Passagierschiff, das sich durch ein Meer mit Eisbergen bewegt. Mancher dieser Eisberge wurde touchiert und hat Lecks verursacht, viele Menschen sind bei den Havarien gestorben – aber der Kahn schwimmt!
            Und gerade die kommenden Wochen und Monate wird es spannend, ob und wie die Welt auf Trumps Säbelrasseln mit neuen Mittelstreckenraketen reagieren wird. Ich hoffe, mit einer klaren Verweigerung der Gefolgschaft.

            Es stimmt, wir leben in einer Zeit des Kulturwandels. Wohlstand muss neu definiert werden und kann nicht mehr im Anhäufen immer weiteren Tands stattfinden und in der Frage, in welchem Turnus wir uns einen neuen Hausfrauenpanzer leisten können/wollen. Wachstum darf nicht mehr länger mit einem Ressourcenverlauf verbunden sein.

            Das Projekt „Mensch“ bleibt von der ersten bis zur letzten Minute interessant und spannend.

            „Aus erdgeschichtlicher Sicht, die in Jahrmillionen denkt, ist es völlig egal ob der Zusammenbruch nur wenige Wochen oder Jahre dauert oder mehrere Jahrzehnte.“

            Das ist richtig, aber wenig aussagekräftig. Die Frage nach dem Wann und Warum wäre interessanter.

          • „Es ist sicher richtig, dass der Mensch ein Opfer seines Erfolges werden kann, weil neben seiner Großhirnfähigkeit, nach fernen Sternen zu streben, in vielen Dingen im Alltag sein archaisches Reptiliengehirn Entscheidungen trifft.“
            Ach weißt du, der Mensch ist in gewisser Weise wie ein Bakterium oder eine Hefe in einer Nährlösung. Auch da gibt es eine Startphase, eine Beschleunigungsphase, ein exponentielles Wachstum, eine Entschleunigungsphase, eine Stagnationsphase und dann kommt die Absterbephase. Wir als Menschen sind gerade noch in der exponentiellen Wachstumsphase wobei wir langsam in die nächste Phase rübergehen. Unsere Rohstoffe, unser Lebensraum sind bereits ziemlich stark mit Giftstoffen belastet, alle Feinde (bei den Bakterien sind das Phagen oder Einzeller) sind ausgelöscht oder unter Kontrolle und darum vermehren wir uns so lange wie wir die Möglichkeit und Rohstoffe dafür haben.
            Und wenn die Rohstoffe ausgehen und/oder eine Störung des Systems stattfindet (Missernte, Vulkanausbruch usw.), dann geht es mit der Population ganz schnell nach unten.

            „Auf der anderen Seite sehe ich die staunenswerten Erfolge, die das Säugetier eben aufgrund seines kulturellen Sockels jeden Tag zustande bringt. Es ist eben NICHT so, dass wir wie ein Blatt im Wind dahintreiben, wenn wir auch Gestalter unseres Lebens sein wollen und nicht nur Zuschauer.“
            Ja, das hättest du gerne aber so ist das nicht. Probier doch mal was zu ändern, stell dir einfach vor, was DU ändern könntest, das dann vielleicht sogar einen positiven Einfluss hätte. Es gibt rein gar nichts was du machen kannst und wenn es die Natur des Menschen betrifft dann noch viel weniger. Deswegen rate ich jedem nie gegen seine Natur zu arbeiten, das bringt nur Verdruss. Es ist wie beim Yoga – gegen seinen Körper zu arbeiten bringt nix, besser ist es mit seinem Körper zu arbeiten und die körpereigenen Bewegungen zu nutzen.

            „Tatsache ist, dass wir uns eben (noch) nicht im atomaren Holocaust selbst aus der Evolution radiert haben“
            Bisher war es Zufall, dass es nicht passiert ist. Erhöhe den Zeithorizont und es wird passieren, egal wie gut die Absichten sind. Und je besser die Technik wird, desto eher wird es passieren da die Zeit für eine Entscheidung extrem kurz wird. In der Tat ist die inzwischen so kurz, dass der Gegenschlag vollautomatisiert erfolgen muss. Die Russen können das und die Amis garantiert auch. Und dann ist Schluss mit dem ganzen Quatsch. Ein paar hundert Millionen Jahre später wird es hier wieder ein blühendes Leben geben ohne, dass man je wieder etwas von der bekloppten menschlichen Spezies je gehört haben wird.
            Wenn du etwas ändern willst, dann kannst du es nur machen wenn du bereit bist dir die Hände schmutzig zu machen und deine Moral zu besudeln. Eine knallhart durchgesetzte Ein-Kind-Politik und eine 100% Überwachung der Menschen unter einer KI-Weltregierung könnte das schaffen aber ob das dann noch ein echtes Leben ist, ist die eigentliche Frage. Im Moment glaube ich tatsächlich, dass uns nur eine Katastrophe retten kann.

          • „Im Moment glaube ich tatsächlich, dass uns nur eine Katastrophe retten kann.“

            Das ist die Argumentation von Jemandem, der aus lauter Angst vor dem Tod Selbstmord begeht.

          • Versteh ich nicht.
            Heißt „komplementär“ nicht „entgegengesetzt“?

            Ergänzend wäre ein passender deutscher Ausdruck. Das muss nicht Gegensätzliches sein.

    • „Ich denke die Affen zeigen uns ein Bild, wie der Mensch wirklich ist.“
      Immer vorsichtig mit solchen übertragungen.
      Die Affen zeigen uns als allererstes, wie Affen sind.
      Über uns Menschen könen sie uns höchstens zeigen, wie ähnlich wir sind, durchaus aber auch, wo wir unähnlich sind.
      Und auf gar keinen Fal „rechtfertigt“ die bei Tieren gesehene Gewalt irgendwelche Gewalt bei Menschen.
      Dieser Schluss ist genauso falsch wie der schon angedeutete euphemismus von der „guten“ Natur, in der nur der Mensch das schreckliche Tier ist – nur halt andersrum instrumentalisiert.

  3. Boah, krass!
    sag ich da nur, nachdem ich durch bin

    Nachdem man das alles gesehen hat:
    Affen auf Treibjagd, Affen auf Gebietskriegen gegen gegnerissche Gruppen –
    da fragt man sich schon, ob so eine Gruppe , die so unvermittelt einen Grapelli aus der eigenen Gruppe angreift, sich nicht genauso unvermittel mal gegen diese zunehmend als nervend empfundenen großen unbehaarten Bodenaffen wenden könnten, die sie in den letzten Jahren permaanent begleiten.
    Was würden die eigentlich machen, wenn da plötzlich so 20 aggreessive Affen in Tötungsabsicht auf die eindreschen?
    Nicht mehr viel, vermute ich mal?

    • vor Allem ein starkes Gegenargument gegen die Linke Vorstellung Krieg sei ein gesellschaftliches Phänomen, das der Ausbeutergesellschaft entspringt.
      Nein, es ist eher umgekehrt die kapitalistische Ausbeutergesellschaft entspringt dem natürlichen Verhalten des Menschen, genauer den ständig steigenden Forderungen der Weibchen, denen Männer genügen müssen um ihre Gene weiterzugeben.
      In Feministischer Verblendung kann das die Linke aber nicht erkennen, und verwechselt permanent Ursache und Wirkung.

      • Eine demokratische Linke kann es nicht geben.
        Denn diejenigen, die dem Paradies im Weg stehen qua ihrer intrinsich kapitalistischen Natur, sind die Mistfotzen, die die Wählerinnenmehrheit stellen.

        Man könnte sich den ganzen Rotz auch sparen, also links-rechts-menschen-und-oder-männerrechte und einfach E. Belfort Bax lesen.

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