Geschlechterunterschiede bei dem Wunsch nach Varianz der Sexualpartner

Die Vorfälle um Kavanaugh soll bei den amerikanischen Männerrechtlern zu erheblichen Zulauf geführt haben

Wie Arne auch schon berichtete sollen die amerikanischen Männerrechtsorganisationen durch die Anhörung Kavanaughs, der für den amerikanischen Supreme Court kandidierte, und gegen den Vergewaltigungsvorwürfe aus seiner Zeit als Student geltend gemacht wurden, die wenig durch Fakten abgesichert waren, und bei denen teilweise als belastendes Indiz angesehen wurde, dass er als Student Alkohol getrunken hat, erheblichen Zulauf gehabt haben.

The Brett Kavanaugh confirmation process was a gift for men’s rights groups, sparking interest from those who saw the Supreme Court justice—and not his female accusers—as the real victim in the ordeal.

Organizations and advocates told The Daily Beast they saw a surge in donations and membership applications in the weeks after Christine Blasey Ford and two other women accused Kavanaugh of sexual misconduct.

Das ist durchaus verständlich, weil es teilweise ein sehr unwürdiges Schauspiel war, bei dem immer wieder auf „belive Women“ abgestellt worden ist, also einem Grundsatz, dass man Frauen immer glauben und ihre Vorhalte nicht hinterfragen soll. Es ist verständlich, dass das viele Männer stört, weil es eben dann kaum noch einen fairen Prozess geben kann und es ist auch verständlich, dass man es aufgrund von eher unglaubwürdigen Anschuldigungen wie diesem – bestimmte Partys seien bekannt für Gangrapes gewesen, bei denen die Männer Schlange stehen, aber anscheinend hat es vorher niemand angezeigt – als besonders schlimm fand, wie das Leben durchleuchtet und alles als Beleg gesehen wurde.

Paul Elam, president of the men’s rights website A Voice for Men—who once declared that women who get drunk and make out with men are “begging” to be raped—said traffic to his site soared after Ford went public with her allegations.

The site posted numerous articles about the professor—referring to her as “rape liar Christine Blasey Ford” and accusing Republicans of “coddl[ing] her hunky dory ass”—and Elam said donations spiked on the day Ford gave her testimony. (Though not enough, apparently: Elam wrote a blog post earlier this week asking for donations to keep the site online.)

The activist identified the hearing as a kind of tipping point for men concerned about the expansion of survivors’ rights.

In den USA sind die Probleme sicherlich auch größer, weil es dort beispielsweise an den Universitäten die Uni-Gerichte gibt, die gerade kein faires Verfahren vorsehen. Und auch die besondere Kultur der Firmen sich gegen Klagen auf Punitiv Damages wegen der Unterhaltung einer Firmenkultur, die Belästigungen ermöglicht oder begünstigt, abzusichern, in dem man uns grotesk erscheinende Regeln für den Umgang der Geschlechter vorschlägt ist sicherlich ein weiterer Grund.

“Essentially for the last 40 to 50 years, the left has weaponized women and weaponized accusations against men,” Elam told The Daily Beast. “… A lot of the people that write me do so with the understanding that this has been going on, and that they’re seeing it reach critical mass now.”

Angesichts des Umstandes, dass viele dieser linken Politiken institutionell beispielsweise in Universitäten eingebunden sind und auch sonst unterstützt werden, scheint vielen da vielleicht ein Gegengewicht als wichtig.