Selbermach Samstag 209 (13.10.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

186 Gedanken zu “Selbermach Samstag 209 (13.10.2018)

  1. „In meiner Timeline geht gerade ein Post viral, in dem die sechsfache Mutter Gabrielle Blair polemisch und sehr lustig auf den Punkt bringt, warum Männer an 100% aller ungewollten Schwangerschaften schuld sind. …

    “Mit spür ich halt nicht so viel” “Ja sorry aber so kann ich nicht kommen” “Das kannst du mir nicht erzählen, dass du den Unterschied da nicht merkst” “Sorry aber für mich fühlt sich das voll eingezwängt an” “Vielleicht ist mein Penis halt einfach zu groß” “Du hast ja keine Ahnung wie scheiße das ist, wenn man beschnitten ist” – das Tal der Tränen, dass sich offenbart, wenn man als Frau auf Gesundheit, Selbstbestimmung und das Recht an der Unversehrtheit des eigenen Körpers besteht, ist echt tief. I feel you, Bros. Echt mal. Natürlich spüre auch ich die 0,045 mm Latex zwischen uns. Und wisst ihr was? Sie geben mir ein verdammt gutes Gefühl. …

    Vielleicht liegts an meinen zwei Studienabschlüssen, aber für mich klingt das alles doch relativ simpel und einleuchtend. So als gäbe es da jetzt nicht nur wirklich keine besonders guten Gegenargumente, sondern auch einfach tatsächlich rein gar nichts zu besprechen. Und fühle mich trotzdem oft einfach wie eine Mutti, die ihrem Kleinkind jetzt beibringen muss, warum man sich die Zähne putzt. Aber aber aber es gibt auch echt viele Mädels die sagen dass ohne geiler ist! Ja. Fick einfach nicht mit denen.“

    https://www.lvstprinzip.de/aber-ohne-ist-doch-viel-schoener/

    • Naja, vielleicht zu 100% teilschuldig. Was hält die Frauen davon ab, auf ein Kondom zu bestehen? Was hält die Frauen davon ab, bei zitierten Typen zu sagen: „dann eben nicht; raus aus meinem Bett!“?

    • Recht auf Gesundheit: Es wird mehr Geld für die Erforschung von Frauengesundheitsproblemen ausgegeben als für Männer. Männer werden als Versuchstiere missbraucht, wozu Warren Farrell sagte:

      Wir führen mehr Forschungsexperimente an Gefängnisinsassen, an Soldaten und generell an Männern durch als an Frauen, und zwar aus dem gleichen Grund, weshalb wir anstelle von Menschen Ratten zur Forschung heranziehen.

      Recht auf Selbstbestimmung: Die Frau kann das Ungeborene legal ermorden, das Lebensrecht des Ungeborenen – was ein ganzes Leben betrifft – zählt weniger als das „Selbstbestimmungsrecht“ einer Schwangeren, was 9 Monate betrifft. Wird ein Mann ungewollt Vater, wird er in die Pflicht genommen, Unterhalt zu zahlen, Lebenszeit und Arbeit aufzuwenden, was einen massiven Eingriff in sein Selbstbestimmungsrecht darstellt.

      Recht auf Unversehrtheit des eigenen Körpers: siehe Punkt 2, sowie: Der militärische Zwangsdienst bedeutet, dass Männer im Ernstfall gezwungen sind, das wertvollste im Leben zu riskieren, nämlich das Leben selbst.

      Insofern: Heul doch.

      • „Männer werden als Versuchstiere missbraucht“

        Seit ungefähr 40 Jahren sogar bereits für die Entwicklung eines Verhütungsmittels, welches nie auf den Markt kommen wird. Nicht obwohl, sondern weil es medizinisch gesehen keinen Grund zur Besorgnis gibt, da Männer bereits auf die Vorstellung temporärer Unfruchtbarkeit mit psychosomatischen Beschwerden reagieren.

        Derweil sterben weiterhin jedes Jahr junge Frauen an Pillenbedingten Thrombosen und Brustkrebs – in höherer Anzahl als Soldaten im Auslandseinsatz.

          • Außerdem, niemand zwingt eine Frau die Pille zu nehmen, außer innere Zwänge, die in ihr selbst begründet sind.
            Aber solche Eigenverantwortung wird im weiblichen Hirn ja automatisch nach Außen projiziert und auf Männer übertragen. Einer der am zuverlässigsten funktionierenden Denkchematismen bei Frauen.

          • @Semikolon

            „Chemische Kastration: reversible Unterdrückung der Hormonproduktion durch Arzneimittel“ – das ist Quatsch.
            Es gibt eine irreversible und eine reversible Variante der chemischen Kastration, die gerne bei Sexualstraftätern verwendet werden.
            Beide sind Voodoo, weil sie beide darauf setzen, die „toxische Männlichkeit“ sei der Stoff, mit dem sich Männer dominant auszeichnen: Testosteron und die Idee ist, klappt es mit der Triebunterdrückung (Libido- und Potenzverlust), geraten diese nicht auf Abwege.
            D.h. sie verlagern eine psychische Störung in eine physische und machen sie zu einer Begleiterscheinung normaler Männlichkeit.
            Der Feminismus war schon lange da, bevor man ihn als „Feminismus“ kennengelernt hat, es gab Männerfeindlichkeit lange vor dem Feminismus.

            Warum heißen die Mittel, mit denen chemisch kastriert wird wohl Antiandrogene?

            Bitte tue uns erstens allen einen Gefallen und höre auf, diesen feministischen Quellen zu glauben!
            Und lies zweitens endlich mal den Kucklick.

          • „Variante der chemischen Kastration, die gerne bei Sexualstraftätern verwendet werden.“

            Der Witz ist:
            Sexualstraftäter müssen ihrer chemischen Kastration (außer in Polen seit einigen Jahren) aktiv zustimmen. Was sie fast nie tun. Aber wenn sie es doch tun, dann, weil sie (zurecht) davon ausgehen, dass mit der schwindenden Libido auch ihr sexueller Leidensdruck (der sie zu Straftaten verführen will) verschwindet (was nicht bedeutet, dass sie dann auch allgemein nicht mehr leiden würden, of course).

        • Ach Mist, wer A sagt muss auch B sagen, hab‘ mich jetzt drauf eingelassen.

          Eine Nebenwirkung des Verhütungsmittels für Männer waren schwere Depressionen, und die waren garantiert nicht Wirkung eines verletzten männlichen Egos. Viele Männer würden nur zu gerne alternativ zum Kondom verhüten, da sie so nicht der Willkür ihrer Sexpartnerin ausgeliefert sind, von wegen „Ich habe die Pille (absichtlich) vergessen“.

          1.) Wieviele Soldaten sind/waren im Auslandseinsatz? (4000) *1
          2.) Wieviele sind gestorben? (109) –> 2,725% *2

          3.) Wieviele Frauen nehmen die Pille? 30 Millionen?
          4.) Wieviele sterben daran?
          5.) Sind die genannten, tödlichen Erkrankungen tatsächlich Nebenwirkungen der Pille? Wer sagt, dass es nicht auch so zum Brustkrebs gekommen wäre?

          Die Einnahme der Pille erhöht statistisch ein wenig das Risiko für Brustkrebs, senkt es aber gleichzeitig für Gebärmutterhalskrebs, so dass daraus keine eindeutigen Verhaltensempfehlungen abzuleiten sind.

          *3
          Es werden keine Zahlen genannt, muss verschwindend gering sein.

          1:https://de.wikipedia.org/wiki/Auslandseins%C3%A4tze_der_Bundeswehr#Gefallene_und_einsatzverletzte_Soldaten
          2:https://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/start/gedenken/todesfaelle_im_einsatz/!ut/p/z1/hU5ND8EwGP4tDjvq20zM5lYTCZZFWLD3It3URqadrpR_b-IkIZ7b85kHELaAkt-OBTdHJXnV8hS93ciPksgNXDdKwpAyr–O58GS0mkP1rD5F8HWpj_AKKz2AtJ2Y_Bzg3mwAgQ88Ru_k1ppUwlDeP76CGnJ5b4SC5WztzADLCqVvc8zmfX8AlCLg9BCk6tu5dKYuhk61KHWWnKxXBqSq7NDvzVK1RjYfgShPk_8OO5i9rCdJ65HOEA!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922LTCC0A652DK9R00A6
          3:https://gesundheit.ccm.net/contents/118-krebs-zahlen-und-fakten

          • „Die Nebenwirkungen lagen alle auf Placebo-Niveau – dass sich ein paar Männer schlecht fühlten oder schlecht schliefen, hatte also nichts mit dem Präparat zu tun, sondern lag vielleicht an dem Wissen, dass sie an dieser Studie teilnahmen oder es war einfach reiner Zufall.“

            https://www.dw.com/de/die-pille-f%C3%BCr-den-mann/a-4414229

            „Internationale Studien warnen seit Jahren vor den erhöhten Thromboserisiken gerade der Pillen der neueren Generation.

            Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfarM), oberste Bundesbehörde für die Zulassung und Überwachung von Medikamenten, wies im Dezember 2011 auf diese Risiken hin. Im Januar 2014 wurden so genannte Rote-Hand-Briefe an alle Ärzte herausgegeben, in denen die Behörde wiederholt auf die besonderen Gefahren aufmerksam und seitdem eindeutig rät: „Wir empfehlen Frauen, die zum ersten Mal eine Pille bekommen, die Präparate mit den bekanntermaßen geringen Thromboserisiko zu verordnen“, so Prof. Julia Stingl, Vizepräsidentin des BfarM. Dieses geringere Thromboserisiko haben alle Pillen der älteren Generation mit dem Wirkstoff „Levonorgestrel“. Doch die Empfehlung findet bisher wenig Beachtung. …

            Arzneimittelexperte Prof. Gerd Glaeske von der Universität Bremen veröffentlichte in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse vergangenen Herbst den „Pillenreport 2015“ – mit beunruhigendem Ergebnis: Unter den 40 am häufigsten verkauften Pillen sind immer noch 25 besonders risikoreiche Präparate, die die Ärzte vor allem jungen Frauen verordnen. Diese Pillen enthalten „Gestagene, die ein bisher ungeklärtes oder schon oft nachgewiesenes höheres Thromboserisiko aufweisen.“…

            Unter den risikoreicheren Pillen sind besonders die Präparate mit dem Wirkstoff Drospirenon im Fokus der Kritik, weil sie ein oft nachgewiesenes, erhöhtes Thromboserisiko aufweisen. Viele Ärzte meldeten dramatische Nebenwirkungen bei ihren Patientinnen, so dass die Arzneimittelbehörde (Bfarm) schon 2013 veröffentlichte: „In den vergangenen 15 Jahren wurden 492 Verdachtsfälle venöser Thromboembolien gemeldet, die drospirenonhaltige Verhütungspillen angewendet haben, darunter 16 Verdachtsfälle mit Todesfolge.“…

            stern TV wollte wissen, ob die Ärzte dieser ethischen Verpflichtung zur Meldung tatsächlich immer nachkommen und wählte aus den Zuschriften an die Redaktion drei Todesfälle junger Frauen aus. Mit der Erlaubnis der Angehörigen ließen wir überprüfen, ob Ärzte und Kliniken die Fälle beim Bfarm gemeldet hatten. Die Antwort des BfarM: Zu allen Fällen liegen uns keine Meldungen vor.“

            https://www.stern.de/tv/zwecklose-meldepflicht-bei-nebenwirkungen–die-verschwiegenen-todesfaelle-der-antibabypille-6711410.html

          • Neben den leichteren Nebenwirkungen wie Akne, gesteigerter Libido oder Schmerzen von der Spritze, kam es unter den Männern, denen das Mittel gespritzt wurde, zu einer Reihe affektiver Störungen. Michael Zitzmann, Professor für Andrologie in Münster und einer der Studienleiter, musste einige Patienten deshalb sogar in die Psychiatrie einweisen: „Das ging so nicht mehr. Ungefähr zehn Prozent der Männer ging es wirklich schlecht unter der Hormonspritze, viele waren förmlich wesensverändert.“ In Europa beobachteten er und seine Kollegen Antriebsarmut, in Australien Depressionen. In Indonesien seien sogar Männer infolge der Hormonspritze aggressiv und gegenüber ihren Frauen gewalttätig geworden.

            (…) All das zeigt: Die Pille hat für Frauen zwar ernstzunehmende Nebenwirkungen, aber unter Männern, die Hormone nehmen, sind diese noch häufiger und eventuell tatsächlich heftiger – jedenfalls bei den Mitteln, die bisher getestet wurden. Dass die Studie der WHO abgebrochen wurde, ist deshalb (…) keine Farce, sondern medizinisch richtig.

            https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-04/verhuetung-pille-maenner-frauen-gleichberechtigung

            Und:

            Willst Du behaupten, dass rund 3% der Frauen, die die Pille nehmen, gestorben sind? Dann trügen sie dasselbe Risiko wie Soldaten im Auslandseinsatz.

          • Hieltest Du es denn für richtig, wenn ein seit gut 4 Jahrzehnten angekündigtes sowie gefördertes Medizinprodukt nicht auf den Markt kommt, weil es „eventuell“ heftigere Nebenwirkungen haben könnte als das „analoge“ Medizinprodukt, das viele Millionen weiblicher Versuchskaninchen schon über Generationen hinweg einnehmen? (mit u.a. der langbekannten Folge gehäufter Depressionen, „decline of female happiness“ usw.)

            Ab wievielen Todes-Verdachtsfällen unter jungen Frauen müsste man zumindest mal darüber nachdenken D.M.n., ob einzelne Präparate aus dem Verkehr genommen gehörten?

            Und jetzt die Killer-Frage überhaupt:
            Warum nur lassen sich kastrierende/den Hormonhaushalt verändernde Medikamente für sogar PRÄ-PUBERTÄRE KINDER (die nicht-genderkonformes Verhalten zeigen und sich zu einer Geschlechtsidentitätsstörung bekennen) binnen weniger Jahre zur „Marktreife“ bringen ohne größeren Studienaufwand?

            „Willst Du behaupten, dass rund 3% der Frauen, die die Pille nehmen, gestorben sind? Dann trügen sie dasselbe Risiko wie Soldaten im Auslandseinsatz.“

            Ach Unfug. Ich habe klar von der Anzahl gesprochen und wollte damit einen in der Vergangenheit bereits mal gemachten Vergleich aufwärmen… https://allesevolution.wordpress.com/2018/08/06/wehrpflicht/
            (Auf welchem Zahlenmaterial konkret die Aussage beruhte, weiß ich gerad aber leider nicht mehr)

            Der Anteil der Frauen, die trotz Pilleneinnahme schwanger werden, wird übrigens mit 3 % sicher viel zu niedrig angesetzt sein (wenn man Medikamentenwechselwirkungen, Magen-Darm-Probleme und auch die noch direkteren Anwendungsfehler wie das einmalige Vergessen bzw. verspätete Einnehmen einer Pille zu den vom Pearl-Index einkalkulierten Verhütungsversagensfällen dazu rechnet).

            Aber eine ungewollte Schwangerschaft sollte ja jetzt auch nicht mehr als großes Problem gelten in unserem Land, wo Frauen doch unter Auflagen ungestraft abtreiben können. Manche schimpfen sie vielleicht Mörderin deshalb, aber das passiert einem Soldaten ja womöglich auch, obwohl er doch nur seinen Job tut, wenn…

          • @uepsilonniks

            „Eine Nebenwirkung des Verhütungsmittels für Männer waren schwere Depressionen, und die waren garantiert nicht Wirkung eines verletzten männlichen Egos.“

            Die gesammelten Ergebnisse über Nebenwirkungen sind noch harmlos, weil schon bei der Auswahl der Beteiligten der Studie(n) dafür gesorgt worden ist, dass schwerere Nebenwirkungen nicht während der Studie, bzw. erst weit nach dem Ende der Studie auftreten können.

            Dabei wurden Nebelkerzen (Depression) geworfen, um erstens davon abzulenken, dass die physischen Auswirkungen ungleich schwerer sind.
            Es wurde damit zweitens „hab dich nicht so!“ als ernsthafte Reaktion auf diese Nebenwirkungen möglich, da zeitgleich die Nebenwirkungen oraler Verhütungsmittel für Frauen ins Groteske übersteigert worden sind. Die Mischung dieser beiden „Argumente“ ist der Kern von Semikolons Argumentation.

            Zudem wurde über die regionale Verteilung von psychischen Nebenwirkungen, wie aggressives Verhalten und depressiven Verstimmungen, mit medialer Unterstützung bewusste Irreführung betrieben.
            Dies war nötig, um zu verschleiern, dass Testosteron bei weißen Männern in der niedrigeren Dosierung für asiatische Männer schlicht nicht wirkt. Also haben sie den asiatischen Männern doppelt so viel verabreicht, wie eigentlich für sie notwendig wäre.

            Die erste bewusste Irreführung der Öffentlichkeit war bereits, das Projekt unter „Pille für den Mann“ zu verkaufen – die wird es mit der Zusammensetzung der Mittel NIE geben.
            Es war seit Ende der 70er klar, oral wird es nicht funktionieren.
            Alle dann weiter erfolgenden Tests liefen per Spritze, nämlich IM.

            Noch weitere 10 Jahre länger war klar, welche Nebenwirkungen und Langzeitfolgen das Testosteron haben würde – das war – seitdem es zum Doping im Leistungssport eingesetzt worden ist – bekannt.
            Man hat überhaupt eine schizophrene Kultur erzeugt, das „schlechte Testosteron“ beim Einsatz bspw. im Bodybuildung zu verdammen und sich der Illusion hinzugeben, es gäbe ein gutes beim Einsatz als Verhütungsmittel für den Mann.

            Der nächste Witz ist, es wurde schon in den 90ern klar, eine niedrigere Spermienzahl zu erreichen mit Testosteron dauerte viel zu lang, um es als Verhütungsmittel akzeptabel zu machen, also wurden weibliche Hormone als booster verabreicht. Mit dem hinreißenden Ergebnis, dass die Probanden die Verhütungsmittel für Frauen zusätzlich nehmen mussten: Hormonstäbchen oder die 3-Monats-Spritze.
            Dass es gelang durchzusetzen, kein einziger Journalist (m/f) stellte sich ein einziges Mal die Sinnfrage der Vorgehensweise, ist für mich Zeichen für den Erfolg eines beispiellosen Propagandaerfolgs und des Hirntods der Mainstreampresse.

            Was man hier bestens studieren kann, ist ein Kartell aus Wissenschaft, Institutionen (WHO), Wirtschaft (BASF), Medien und einer „progressiven“ Ideologie, die einerseits körperliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen leugnet.
            Andererseits natürlich auf traditionelle Rollenmodelle der Geschlechter aufbaut.
            Das „schlucken, Marsch, Marsch!“ setzt das „nun hab dich nicht so!“ voraus, welches nur Männern gegenüber zumutbar ist, während Hormone an Frauen zu verabreichen selbstverständlich Teufelszeug ist. Dabei wird geleugnet, worauf der Erfolg der oralen Verhütungsmittel auf Hormonbasis überhaupt basiert: Das Reproduktionssystem der Frauen ist variabel und daher wesentlich einfacher zu beeinflussen.

            Da sich in den Hirnen jedoch festgesetzt hat, Männer wären von Natur aus simpel gestrickt, Frauen hingegen unglaublich kompliziert, ist es gelungen, das genaue Gegenteil zur „gewussten“ Vorannahme zu machen.

            D.h. die ganze Diskussion basiert auf kontrafaktischen Vorurteilen und hartnäckigen, traditionellen Geschlechterstereotypen, die medial einfach nur mobilisiert werden mussten.
            Damit war es möglich, komplett von der Frage zu abstrahieren, ob es Angesichts der körperlichen Voraussetzungen überhaupt möglich ist, ein Verhütungsmittel auf Hormonbasis für Männer zu schaffen, sondern es wurde zu einer Frage männlichen „Wollens“ und die (absehbaren) Nebenwirkungen der Hormone zu ertragen wurden ihm individuell übereignet (klassisch).

            Nachdem man die medizinische und physiologische Frage damit erfolgreich „psychologisiert“ hatte, stand diese offen für jede Scharlatanin zur „Debatte“. Eingangsvoraussetzung NULL Wissen über männliche Sexualität, engagierte Spekulation über die männliche Psyche, Selbststilisierung als Opfer und das unbedingte Gefühl moralischer Überlegenheit.
            Kurz: Das Klima, in dem sich Feministinnen und ihre männlichen Verbündeten pudelwohl fühlen.

            Noch einmal: Es wird die „Pille für den Mann“ auf dieser Basis nie geben, weil es sie auf dieser Basis auch nie gegeben hat. Das Projekt ist ein teurer Riesenschwindel.

          • „Das „schlucken, Marsch, Marsch!“ setzt das „nun hab dich nicht so!“ voraus, welches nur Männern gegenüber zumutbar ist“

            Da schießt Du aber mal echt den Vogel ab in Sachen Realitätsverleugnung. Dass Du Dich nicht schämst…

            „während Hormone an Frauen zu verabreichen selbstverständlich Teufelszeug ist.“

            In der Realität werden künstliche Hormone seit den 80ern sogar Minderjährigen (ohne definitive Altersuntergrenze, ohne Abfrage des elterlichen Einverständnisses und sogar ohne ein Informationsrecht der Erziehungsberechtigten!) empfohlen und von den Krankenkassen finanziert.
            Manche Sub-Gruppen – behinderte Frauen oder syrische Kinderbräute – kriegen sie (dann meist in Form von Hormonstäbchen oder Dreimonatsspritzen) sogar zwangsweise verabreicht in unserem Lande.

            „Dabei wird geleugnet, worauf der Erfolg der oralen Verhütungsmittel auf Hormonbasis überhaupt basiert: Das Reproduktionssystem der Frauen ist variabel und daher wesentlich einfacher zu beeinflussen.“

            Der wesentliche Unterschied ist vielmehr, dass weder der Erfolg, noch die unerwünschten Langzeitwirkungen hormoneller Verhütungsmethoden für die Frau direkt messbar sind – was natürlich den Druck für die Hersteller erheblich reduziert.

            Redlichkeit sieht mal echt anders aus…

          • „Der wesentliche Unterschied ist vielmehr, dass weder der Erfolg, noch die unerwünschten Langzeitwirkungen hormoneller Verhütungsmethoden für die Frau direkt messbar sind …“

            Semi, lass Dir das mit dem weiblichen Zyklus und dessen hormoneller Grundlage nochmal von einem seriösen Arzt erklären.
            Eine Frau entwickelt keine Eier zur Reife, wenn der Körper signalisiert „Ich bin schwanger, brauch keine neuen Eier!“.
            Dies tut er mithilfe von Hormonen als Botenstoffen.
            Diese Hormone kann man von Extern zuführen und somit eine Schwangerschaft vortäuschen. Das Ergebnis ist das gleiche, wie durch eigene Hormone.

            Männer werden nicht schwanger, NIEMALS, weshalb ein hormonelles Programm für solche Fälle auch nicht vorgesehen und eingebaut wurde. Botenstoffe, die die Spermienproduktion stoppen, gibt es nicht. Wenn es dennoch durch externe Gaben von Hormonen funktioniert, dann nur durch einen brachialen Eingriff ins gesamte komplexe Hormonsystem, mit allerlei Nebenfolgen.
            Während die speziellen weiblichen Hormone sich auf den Vermehrungsprozess konzentrieren, wirken die männlichen Hormone auf zahlreiche Prozesse des gesamten Organismusses, ohne auf die Vermehrung beschränkt zu sein. Daher ist eine Beeinflussung dieses Haushaltes IMMER mit einer Manipulation dieser lateralen Prozesse verbunden.

            Aber das haben wir Dir ja schon mehrfach erschöpfend darzulegen versucht. Und jedesmal, wenn die Diskussion auf dieses Thema kommt, fangen wir bei Dir wieder bei Null an.

            Damit zeichnest Du Dich zumindest als echte Feministin aus 😀

          • Zu Wiedervorlage…

            Und jetzt die Killer-Frage überhaupt:

            Warum nur lassen sich kastrierende/den Hormonhaushalt verändernde Medikamente für sogar PRÄ-PUBERTÄRE KINDER (die nicht-genderkonformes Verhalten zeigen und sich zu einer Geschlechtsidentitätsstörung bekennen) binnen weniger Jahre zur „Marktreife“ bringen ohne größeren Studienaufwand?

          • „Und jetzt die Killer-Frage überhaupt:“

            Es gibt keine Killer-Frage, Du willst einfach nur das Thema wechseln, weil Du in der eigentlichen Frage nicht punkten konntest.

            „Warum nur lassen sich kastrierende/den Hormonhaushalt verändernde Medikamente für sogar PRÄ-PUBERTÄRE KINDER (die nicht-genderkonformes Verhalten zeigen und sich zu einer Geschlechtsidentitätsstörung bekennen) binnen weniger Jahre zur „Marktreife“ bringen ohne größeren Studienaufwand?“

            Kann ich nicht beantworten. In der Frage stecken mehrere Tatsachenbehauptungen (präpubertäre Kinder, nicht-genderkonformes Verhalten, bekennen sich zu einer Geschlechtsidentitätsstörung, binnen weniger Jahre zur Marktreife, ohne größeren Studienaufwand), deren Wahrheitsgehalt ich voraussetzen müsste, um mir eine Meinung zu bilden. Deine – sagen wir mal „etwas spezielle“ – Beziehung zur Wahrheit lässt mich da aber zaudern.

            @ Matze

            Klar weiß Semi das alles. Ich bin mir auch nicht sicher, was das Getrolle der letzten drei Tage soll, aber sie zieht vermutlich auch eine unbekannte Anzahl Ihresgleichen hierher mit dem empörten Hinweis, dass „die Kerle“ auf diese essenziellen Fragen die Antwort verweigern würden.
            Deshalb kriegt sie – zum drölfzigsten Mal – dieselbe Antwort.
            Und vielleicht hilft es ja sogar bei ihr irgendwann mal 🙂

          • Klar weiß Semi das alles. Ich bin mir auch nicht sicher, was das Getrolle der letzten drei Tage soll

            Entweder ist sie merkbefreit oder sie setzt darauf, dass eventuelle Feministen hier selektiv lesen, nämlich nur ihre Kommentare aber nicht die Antworten, weshalb sie es sich leistet, alles, was sie widerlegt, zu ignorieren. Vergleiche Wizorek: Die gibt selber an, Kritik grundsätzlich nicht zur Kenntnis zu nehmen, womit sie ihr fragiles Weltbild aufrechterhalten kann. Wenn Wizorek hier aufschlagen würde, würde sie nur die Kommentare von Semikolon lesen und sich bestätigt fühlen…

          • „nämlich nur ihre Kommentare aber nicht die Antworten“

            witzig
            Ich machs idr andersrum: les nur die Antworten und versuch mir vorzustellen, was sie wohl für einen Quatsch behauptet hat.

          • @Semikolon @Carnofis

            „Warum nur lassen sich kastrierende/den Hormonhaushalt verändernde Medikamente für sogar PRÄ-PUBERTÄRE KINDER (die nicht-genderkonformes Verhalten zeigen und sich zu einer Geschlechtsidentitätsstörung bekennen) binnen weniger Jahre zur „Marktreife“ bringen ohne größeren Studienaufwand?“

            Killer-Antwort: Weil es Menschen wie DICH gibt.

            Zunächst einmal sind „kastrierende/den Hormonhaushalt verändernde Medikamente“ nicht identisch, auch wenn du glaubst, durch deine Definition die Torpfosten ein wenig verschieben zu können.

            Das tatsächliche Problem ist, es können Prä-pubertierende Kinder „sich zu einer Geschlechtsidentitätsstörung bekennen“ und das wird nicht dem Stadium ihrer Entwicklung zugeschrieben, sondern es gilt als unumstößliche Wahrheit.
            Mit dieser „Wahrheit“ im Hintergrund entsteht ein gesellschaftliches Bewusstsein für ein Problem, eine Nachfrage, und – Gott sei Dank! – hat die Pharmaindustrie schon eine (medizinische) Lösung entwickelt.
            Die Ruckzuck auf den Markt muss.
            Wenn „transition“ ein vermarktbares Produkt ist, weil das biologische Geschlecht ohnehin nur eine soziale Konstruktion ist und die Krankenkassen dafür zahlen, dann ist der Schniepel schneller weg, als du „Herrschaftsinstrument“ sagen kannst.

            Semikolon, versuche einfach zu verstehen, wie der Kapitalismus funktioniert.
            Du hast dem Kapitalismus ein unanständiges Angebot gemacht und er funktioniert, wie er eben funktioniert.
            Man verkauft einer neuen, bisher unerschlossenen Zielgruppe (Männer) das Produkt hormonelle Empfängnisverhütung. Bisher hatte man Zugang zu 50% des Marktes, es könnten 100% sein.
            Ein Pharma-Konzern stellt das Testosteron, der andere traditionelle Verhütungsmittel für die Frau und beide werden für diese Zielgruppe verwendet.
            Im besten Fall hast du deinen Umsatz verdoppelt, in jedem anderen gehen halt ein paar Männer dabei drauf. Shit happens.

            Warum die Konzerne irgendwann abgesprungen sind, hängt damit zusammen, dass du eine völlig falsche Vorstellung vom Weltmarkt hast. Du hast noch nicht einmal eine (Gesamt-) europäische Vorstellung. Schau dir einfach mal eine von der WHO herausgegebene Verteilung der Verhütungspräferenzen an, um festzustellen, was für eine Bauchnabelschau die feministisch inspirierte Debatte ist.

            Weiter: „Daher ist eine Beeinflussung dieses Haushaltes IMMER mit einer Manipulation dieser lateralen Prozesse verbunden.“ Exakt.
            Es gibt bei den Geschlechtern nicht nur keine annähernd vergleichbare Produktion (und Produktionsorte) der verschiedenen Hormone, noch existieren dafür vergleichbare Rezeptoren an vergleichbaren Orten bei den Geschlechtern.
            Während meiner Recherche ist mir aufgefallen, es gibt inzwischen unglaublich viele Web-Sites, die (bei Männern) eine „Unterversorgung“ mit einem bestimmten Hormon behaupten, um dann eine „Ersatztherapie“ vorzuschlagen.
            Das ist eine perfide Strategie, die dazu einlädt, per Selbst-Medikamentation tätig zu werden, um diese „Defizite“ auszugleichen.
            Bei einigen würde ich sagen, nur wenn man wirklich Kandidat für einen Herzinfarkt sein will, sollte man sie „beherzigen“. Mich hat diese Skrupellosigkeit wirklich entsetzt, die aber (anscheinend) an dem Willen ansetzt, manipulativ tätig zu werden.

          • „Zunächst einmal sind „kastrierende/den Hormonhaushalt verändernde Medikamente“ nicht identisch, auch wenn du glaubst, durch deine Definition die Torpfosten ein wenig verschieben zu können.“

            chemische Kastration: reversible Unterdrückung der Hormonproduktion durch Arzneimittel
            https://flexikon.doccheck.com/de/Kastration

            Es ist allerdings völlig offen, wie reversibel die Maßnahme noch _wäre_ (nach Absetzen – was ja nicht eingeplant ist in diesem Fall), wenn sie angewendet wird bei Menschen, die noch nie geschlechtsreif waren.

            Bei Frauen, deren Kinderwunsch unerfüllt bleibt, lässt sich eben nicht nachprüfen, obs an der z.T. jahrzehntelangen chemischen Kastration lag. Bei Männern aber ließe sich das Risiko genau beziffern, und zwar nicht nur allgemein, sondern auch jedes behandelte Individuum würde schwarz auf weiß sehen können:
            „Vorher hätte mein Sperma noch ohne Weiteres eine natürliche Befruchtung ermöglicht, nachher vielleicht langfristig nicht mehr oder aber schlechter.“
            (Was aber dann immernoch der weniger problematische Zustand wäre…)

            „Du hast dem Kapitalismus ein unanständiges Angebot gemacht und er funktioniert, wie er eben funktioniert. Man verkauft einer neuen, bisher unerschlossenen Zielgruppe (Männer) das Produkt hormonelle Empfängnisverhütung.“

            Man will es nichtmal. Und kann sich dabei darauf berufen, dass die vermeintliche Zielgruppe das Produkt einfach nicht will…

            „“Weiter: „Daher ist eine Beeinflussung dieses Haushaltes IMMER mit einer Manipulation dieser lateralen Prozesse verbunden.“ Exakt.“

            Das würde ich schon noch unterschreiben können (von der Tendenz her wenigstens).
            Aber gleich danach möchtest Du dann leider andeuten, IMMER gelte keinesfalls für Frauen (Oder Mädchen. Oder vielleicht sogar „feminen“ Jungen?).

            Armselig.

          • „Man will es nichtmal. Und kann sich dabei darauf berufen, dass die vermeintliche Zielgruppe das Produkt einfach nicht will…“

            Ach Semi, lies nicht so viel geistigen Dünnschiss feministischer Postillen.
            Männer, die sich trotz sicherer mittlerer bis schwerer Schäden ihrer Gesundheit alles einwerfen, was das I-Net zum Aufbau von Muckies hergibt, sollen gerade bei der Perspektive des unbegrenzten Fickens ohne Reue Manschetten haben?
            Dass das hirnloser Schwachsinn ist, müsste sogar Dir auffallen. Fang mal an zu denken, bevor Du jeden Müll glaubst.
            Lass Dir von einem gestandenen Mann sagen, dass ein solches Kontrazeptivum (nennt man das bei der „Pille für den Mann“ auch so?) ein derartige Verkaufsrenner wäre, dass die Pille für die Frau ne Lachnummer dagegen wäre.

            „“Weiter: „Daher ist eine Beeinflussung dieses Haushaltes IMMER mit einer Manipulation dieser lateralen Prozesse verbunden.“ Exakt.“

            Das würde ich schon noch unterschreiben können (von der Tendenz her wenigstens).
            Aber gleich danach möchtest Du dann leider andeuten, IMMER gelte keinesfalls für Frauen (Oder Mädchen. Oder vielleicht sogar „feminen“ Jungen?).

            Die lateralen Folgen sind vergleichsweise (zur Hauptwirkung) so gering, dass sie nicht einmal sicher sind. In letzter Zeit ist die „Pille“ allerdings in neueren Ausformungen ins Gerede gekommen, weil die Pharmakonzerne Stoffe hineinmischen, die unter Verdacht stehen, vergleichsweise (zu den „alten“ Präparaten) starke bis gefährliche Nebenwirkungen zu haben.
            Das ist aber eine Sache der entsprechenden Zulassungsbehörden, diese Präparate vom Markt zu nehmen.

          • „Männer, die sich trotz sicherer mittlerer bis schwerer Schäden ihrer Gesundheit alles einwerfen, was das I-Net zum Aufbau von Muckies hergibt, sollen gerade bei der Perspektive des unbegrenzten Fickens ohne Reue Manschetten haben?“

            Es geht um die gesellschaftlich geforderte/geduldete Gender-Performance hier.

            Gesundheitsschädigendes Verhalten wie Du es ansprichst passt zur männlichen Gender-Rolle, und so ist es auch überhaupt kein Problem, Männer dazu zu bekommen sich freiwillig chemisch zu kastrieren durch künstlich-zugeführtes Testosteron.

            Männliche Spitzen-Sportler dürfen sich sogar höchst offiziell (auf eigenes Risiko) derart dopen – so sie z.B. nachweisen, dass ihr natürlicher Durchschnitts-T-Wert (deutlich) unterhalb des Schnitts für ihr Geschlecht liegt.

            Während gleichzeitig weibliche Spitzen-Sportlerinnen über Jahre hinweg gezwungen wurden/werden (? Bei Caster Semenya bin ich mir da gerad echt unsicher…), ihre natürlicherweise „erhöhten“ T-Werte durch Medikamente wie die Pille zu drosseln.

            Und weißt Du was wirklich traurig ist:

            so sicher wie ich mir auch sein kann… ich traue mich bislang dennoch nicht die jungen Frauen in meiner Umgebung (von denen ich weiß, dass sie hormonell verhüten) aufzuklären und also ihnen begründet von der Pille abzuraten.

            Weil ich mehr als nur ahne, dass es für sie tatsächlich nicht nur bequemer, sondern auch sicherer ist all die Untersuchungen, häufig Schmerzen, die Risiken und auch immer Kosten zu (er-)tragen als anderenfalls die Bürde tragen zu müssen ihre (mehrheitlich) twenty-something-boyfriends permanent von verantwortungsvollem Verhalten überzeugen zu müssen…

            Promise: I will work on that

          • „Weil ich mehr als nur ahne, dass es für sie tatsächlich nicht nur bequemer, sondern auch sicherer ist all die Untersuchungen, häufig Schmerzen, die Risiken und auch immer Kosten zu (er-)tragen als anderenfalls die Bürde tragen zu müssen ihre (mehrheitlich) twenty-something-boyfriends permanent von verantwortungsvollem Verhalten überzeugen zu müssen…“

            Ich ahne eher, dass sie die „Bürde“ ertragen, weil sie wissen, dass eben nur sie schwanger werden können und damit eben auch nur sie das Risiko tragen.
            Das Risiko und damit das Unsicherheitsgefühl wird ihnen niemand nehmen können, egal, wie nebenwirkungsreich oder -arm ein Kontrazeptivum für Männer auch immer sein mag.
            Deshalb würde eine „Pille für den Mann“ selbst dann – zur Freude der Pharmaindustrie – nichts am Verhütungsverhalten junger Frauen ändern, wenn sie genauso gut wirken würde, wie die Pille für die Frau und die Männer es genauso zuverlässig einnehmen würden (was sie mit Sicherheit täten).
            Und genau deshalb würden die jungen Damen in Deiner Umgebung Deine „Aufklärung“ zwar mit großen Kulleraugen zur Kenntnis nehmen, danach aber trotzdem die nächste Packung Östrogene/Gestagene von der Apotheke holen.

            Das Problem, über das wir hier diskutieren ist Dein manischer Wunsch, eine weltweite Verschwörung des bösen Patriarchats nachzuweisen, nicht böse Verschwörungen.

          • Während gleichzeitig weibliche Spitzen-Sportlerinnen über Jahre hinweg gezwungen wurden/werden (? Bei Caster Semenya bin ich mir da gerad echt unsicher…), ihre natürlicherweise „erhöhten“ T-Werte durch Medikamente wie die Pille zu drosseln.

            Ja, die armen Frauen wurden gezwungen, wahrscheinlich durch das Patriarchat. Was für ein Bullshit. Wer hat denn ein Interesse, dass solche Fälle wie Caster Semenya nicht an den Frauenwettbewerben teilnehmen können? Den männlichen Sportlern ist das doch völlig schnuppe. Der Wettbewerb der Männer könnte ohne weiteres als „Open“ organisiert werden, d.h jeder, egal welches Geschlecht, ist qualifiziert, sofern die Leistung genügt. Es sind doch die Sportlerinnen, die ein Problem mit Fällen wie C.S haben, weil sie an diese Leistungen nicht rankommen. Es ist schon haarsträubend, was du dir so zusammen reimst.

          • „Ich ahne eher, dass sie die „Bürde“ ertragen, weil sie wissen, dass eben nur sie schwanger werden können und damit eben auch nur sie das Risiko tragen.“

            Maskus betonen doch häufig, dass es für Männer nun ja auch nicht (mehr) so easy peasy sei, den Konsequenzen ungewollter Schwangerschaften zu entkommen (min. in dem Fall, wo die Frau sich gegen eine Abtreibung entscheidet). Dann müsste man von ihnen doch aber auch erwarten können, dass sie eigenständiges Interesse an Verhinderung ungeplanter Zeugungen zeigten.

            „Das Risiko und damit das Unsicherheitsgefühl wird ihnen niemand nehmen können, egal, wie nebenwirkungsreich oder -arm ein Kontrazeptivum für Männer auch immer sein mag.“

            Meinem Eindruck nach nehmen (junge) Frauen noch überhaupt nicht wahr, dass es noch immer keine absolute Sicherheit bei der Verhinderung unerwünschter Schwangerschaften gibt. Die gäbe es auch nicht, wenn Männer häufiger dauerhaft Verhütungsverantwortung übernähmen (in 0,4 Prozent der Fälle sollen die Samenleiter nach einer Vasektomie z.B. wieder zusammenwachsen, obwohl das ja die mit Abstand sicherste Methode ist). Aber das Gesundheitsrisiko würde natürlich trotzdem erheblich sinken, wenn… und zwar imho nicht nur für die (zukünftige) Müttergeneration!

            Uepsilonniks nimmt mit Farrell Bezug auf eine Zeit, in der bevorzugt an und mit Männerkörpern herumexperimentiert wurde – weil es common sense war, dass Kinder und der Wirtskörper, in dem sie heranwachsen, im Sinne der „Volksgesundheit“ am Strengsten zu schützen seien. Das hat sich in diesem Fall allerdings ins absolute Gegenteil verkehrt wie ich doch sicher deutlich machen konnte.

            „Ja, die armen Frauen wurden gezwungen, wahrscheinlich durch das Patriarchat. Was für ein Bullshit. Wer hat denn ein Interesse, dass solche Fälle wie Caster Semenya nicht an den Frauenwettbewerben teilnehmen können? Den männlichen Sportlern ist das doch völlig schnuppe. Der Wettbewerb der Männer könnte ohne weiteres als „Open“ organisiert werden, d.h jeder, egal welches Geschlecht, ist qualifiziert, sofern die Leistung genügt. Es sind doch die Sportlerinnen, die ein Problem mit Fällen wie C.S haben, weil sie an diese Leistungen nicht rankommen. Es ist schon haarsträubend, was du dir so zusammen reimst.“

            Ich glaub, ich bin auf jeden Deiner Punkte in der Vergangenheit schon mehrfach eingegangen.
            U.a. hier (musst nur nach meinen Kommentaren suchen, wennste ein bißchen schlauer werden willst):
            https://allesevolution.wordpress.com/2017/08/28/19151/

    • Ich persönlich bin sowieso der Ansicht, dass jeder Mann nur (!!!) mit eigenen Gummis ficken und auf diese jedes Mal bestehen sollte, einfach nur um etwaigen Snitchmanövern irgendwelcher geistesgestörten Frauen zu entgehen und das Risiko maximal zu minimieren, dass sie schwanger wird. Ganz davon abgesehen, dass es noch dazu beiträgt, dass man sexuell übertragbare Krankheiten damit größtenteils eindämmt. Und ja, auch in einer Beziehung wäre ich trotzdem noch dafür das so zu handhaben. Da übrigens erst recht.

      Nennt mich paranoid, aber ich vertraue original keiner Frau diesbezüglich.

      Anderenfalls sei gesagt: gefallen dir die terms and conditions net zu denen der Sex geschehen soll: ja dann fick halt net.

      • Interessant finde ich’s ja auch hier wieder wie eine Frau denkt zu wissen, was ein Mann genau verspührt wenn er ein Gummi oben hat und sich darüber auch noch abfällig äußert.

        Seit wann sind wir zu dem Punkt angelangt, dass eine Vagina besitzende Person aka Frau weiß, wie es ist einen Penis zu besitzen bzw. ein Mann zu sein und mir erklären will, wie ich etwas unter bestimmten Umständen fühle?

        • „Seit wann sind wir zu dem Punkt angelangt, dass eine Vagina besitzende Person aka Frau weiß, wie es ist einen Penis zu besitzen bzw. ein Mann zu sein und mir erklären will, wie ich etwas unter bestimmten Umständen fühle?“

          Wie lange bist Du schon hier auf dem Blog?
          Ich meine jetzt insgesamt, nicht nur heute.
          Du müsstest doch begriffen haben, dass Feministinnen alles wissen und können.

          Ist Dir noch gar nicht aufgefallen?
          Mir auch nicht, aber unsere WHM-Meinung interessiert ja nicht.

          • Doch, ist mir immer wieder aufgefallen, wird meiner Meinung nach aber viel zu selten angesprochen und kritisiert.

        • Das wird ein Ausschnitt derjenigen Sprüche sein, mit denen die Autorin selbst konfrontiert wurde.
          Jede Hetera hat da ihre eigene kleine Sammlung.
          „Nur mal kurz hallo sagen“ oder „anklopfen“ hab ich z.B. besonders oft hören müssen… so bescheuert es auch klingt.

    • Einfach sterilisieren lassen und es der Freundin nicht sagen. Das ist in meinen Augen die beste Methode. Wer sich nicht sicher ist ob er noch irgendwann mal 200.000 € für ein Kind, dass er vermutlich eh nur sehen wird rausschmeißen will, kann ja Sperma wegfrieren lassen.

      • Und warum räts Du dazu, es der Freundin nicht zu sagen?
        Damit sie auch schön weiter die Pille frisst mitsamt der Risiken und Nebenwirkungen?

          • Ich stelle mir gerade das Gesicht vor, in dem Moment, als sie ihm eröffnet, dass er Vaterfreuden entgegen sieht und erfährt, dass er gar nicht mehr zeugen kann. 🙂

          • „Aber nicht, daß einer auf die Idee nahezu kommt 100% der Kuckuckskinder gehen auf das Konto* der Frauen.“

            Nimm das zurück! Frauen können daran keine Schuld haben!

          • @Mario
            So krass muss man ja nicht einmal rangehen aber Frauen beschämen Männer gerne und ein sterilisierter Mann ist für manche Frauen ja gleich mal nur ein halber Mann. Da Kinder ein wichtiger Teil der sozialen Kontrolle über einen Mann darstellen, ist es für Frauen wichtig, dass der Mann ihr gegenüber verwundbar bleibt. Männer die in dieser Hinsicht unverwundbar sind, sind nicht kontrollierbar.

          • „Ich stelle mir gerade das Gesicht vor, in dem Moment, als sie ihm eröffnet, dass er Vaterfreuden entgegen sieht und erfährt, dass er gar nicht mehr zeugen kann. 🙂“

            Ein echter Klassiker. Und wenn in dieser Beziehung „Monogamie“ vereinbart war, würde ich gleich danach klarstellen, dass sie natürlich umgehend ihre Sachen packen und verschwinden soll.

        • Wir sind inzwischen ja an einem Punkt angekommen, an dem es doch eigentlich nicht mehr um die Frage geht, wie Mann und Frau friedlich zusammenleben. Diese „alten Strukturen“ sind aufgebrochen worden, die alten Regeln, nach denen man möglichst offen und ehrlich kommuniziert sind abgeschafft. Und das ist ja erklärtes Ziel des Feminismus. Es ist daher nur konsquent, dass Männer anfangen, mit den gleichen Mitteln zu arbeiten. Nachdem Lisa Ortgies bei Harald Schmidt mal meinte, dass eine Frau mit Kinderwunsch doch einfach mal die Pille bewußt „vergessen“ soll, ist es doch nur opportun, wenn Männer gleichermaßen ihre Vasektomie verschweigen. Verarschen und Aufkündigen von Vertrauensverhältnissen … das können Männer auch. Vielleicht sogar besser als Frauen. ^^

        • Meine Verhütung ist meine Sache, ihre Verhütung ist ihre Sache. Wenn sie die Pille nicht nehmen will, dann kann sie sich ebenfalls sterilisieren lassen. Außerdem mögen viele Frauen das nicht wenn der Mann sterilisiert ist, es nimmt der Frau einen Großteil der Kontrolle über den Mann.

          • „DIe Pille würde heutzutage wohl nicht mehr zugelassen werden wg. der Nebenwirkungen“

            Falls es Dir entgangen ist (s.o.): es sind gerade die _jüngsten_ auf dem Markt befindlichen Produkte, die laut Studien das größte Thrombose- (und damit auch Todes-)risiko aufweisen.
            Erstaunlich, oder nicht?

            „Ich hätte so gern eine Methode wie die Spirale, aber nichts funktioniert…“

            Vasektomie heißt die Methode, die am ehesten mit der Spirale vergleichbar ist:
            es braucht initial einen invasiven Eingriff (Männer haben den Vorteil, dass dieser bei ihnen unter lokaler Betäubung durchgeführt wird; Spiralenanwenderinnen müssen leider die Zähne zusammenbeißen), und einen weiteren um wieder fruchtbar zu werden (wenn man das möchte).

          • Meines Wissens nach ist die Spirale nichts permanentes. Die Vasektomie schon, also nicht vergleichbar. Mal ganz davon abgesehen, dass es für einen Singlemann genauso schwer ist dafür einen Arzt zu finden wie für eine Frau für eine Sterilisation.

          • Solange Du die Spirale drinlässt, sollte es an sich nicht möglich sein eine Schwangerschaft auszutragen. Eine befruchtete Eizelle sollte dann frühzeitig vom Körper abgetrieben werden.
            Ausnahmen gibt es aber natürlich… was dann auch sehr gefährlich werden kann für Mutter und Kind, da hilft dann u.U. nur noch beten.

            Diese Situation ist also _eigentlich_ als funktional schlechter zu bewerten als eine Vasektomie, die man nach 5 Jahren oder so (der Zeitraum nachdem man auch die Spirale wechseln sollte damit die Gefahr von Verwachsungen nicht überhand nimmt) bei Bedarf mit ziemlicher Sicherheit wieder rückgängig machen könnte.

            Als ich meinen Frauenarzt fragte, warum die Spirale überhaupt verhütende Wirkung hat, meinte dieser u.a.: „Das weiß man nicht genau.“ Aber früher hätten sich Frauen Steine (!) in die Gebärmutter eingeführt für denselben Effekt.

            „Mal ganz davon abgesehen, dass es für einen Singlemann genauso schwer ist dafür einen Arzt zu finden wie für eine Frau für eine Sterilisation.“

            Lass Dir keinen Scheiß erzählen: Du hast das Recht auf diese Behandlung.
            Und zwar egal wie alt Du bist und egal mit welchem Familienstand.

            Mein Gyn hat mir dreisterweise von sich aus vorgeschlagen, wenn ich schon nicht die Pille oder die Spirale nehmen wolle, könne ich mich doch sterilisieren lassen. Das war kurz bevor ich 35 wurde.

            Als Frau ist es nichtmal „schwer“, jemanden zu finden, der Dir mit dem größten Vergnügen und ohne medizinischen Grund die Gebärmutter entfernen will. Diese Operation wird jährlich etwa 150.000 mal in D. durchgeführt. Etwas über 50.000 Frauen p.a. lassen sich zudem durch eine Tubenligatur sterilisieren.

            Und diese letzte Zahl entspricht dann auch der ungefähren Häufigkeit, mit der eine (weniger risikoreiche, weniger teure, weniger endgültige und vorallem auch schmerzarme) Vasektomie bei uns durchgeführt wird.

          • Achsoja, bäh, Halbsatz vergessen:

            Diese Situation ist also _eigentlich_ als funktional schlechter zu bewerten als eine Vasektomie, die ja mit ziemlich-absoluter Sicherheit gewährleistet, dass es überhaupt nicht zu einer Befruchtung/Schwangerschaft kommt

          • @Michael
            Semikolon schrieb:
            „(Männer haben den Vorteil, dass dieser bei ihnen unter lokaler Betäubung durchgeführt wird; Spiralenanwenderinnen müssen leider die Zähne zusammenbeißen), und einen weiteren um wieder fruchtbar zu werden (wenn man das möchte).“

            Die Vasektomie, die sie wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen will, sollte man schon als endgültig betrachten. Denn erstens steht die Chance, bei dem Versuch der Rückgängigmachung trotzdem zeugungsunfähig zu bleiben, nach drei Jahren bei 10% und nach 5 Jahren bereits bei 30%. Dieser Eingriff dauert zwei Stunden, findet unter Vollnarkose statt und kostet auch gern mal bis zu 6000,-€, die man natürlich selbst zahlt.
            Hat sie wohl vergessen zu erwähnen 😉
            Ich würde mich an Deiner Stelle auch nicht von einer Feministin beraten lassen. Gilt für alle Lebenslagen.

          • „Dieser Eingriff dauert zwei Stunden, findet unter Vollnarkose statt und kostet auch gern mal bis zu 6000,-€, die man natürlich selbst zahlt.“

            ad 1 & 2:
            „Der Patient kann vor der OP ganz normal essen und trinken (falls die OP wie in den meisten Fällen nicht unter Vollnarkose stattfindet). …

            konservative Vasektomie: …
            Pro Seite dauert der Eingriff ca. 15 Minuten, insgesamt also 30 Minuten. …

            „Non-scalpel“ Vasektomie: …
            Dieser Eingriff dauert insgesamt ca. 15 Minuten.“
            https://www.vasektomie-experten.de/vasektomie-eingriff/

            Ich kann mir nun nicht vorstellen, dass die „No-needle-no-scalpel“-Methode dann so viel länger brauchen soll…

            ad 3:

            „Im Durchschnitt kostet die Vasektomie 270 bis 370 Euro.“

            https://www.vasektomie.de/informationen/faq/details/vasektomie-statistiken.html

            „„ie ja mit ziemlich-absoluter Sicherheit gewährleistet, dass es überhaupt nicht zu einer Befruchtung/Schwangerschaft kommt“

            Und das vielleicht nie wieder“

            „ungeplant“ ist das Wörtchen, was Du hier zum Schluß vergessen hast…

            Wie sogar einer der gegenwärtig-offensten Misogynisten dieses Forums bereits feststellte, ist es für besonders ängstliche Naturen ja auch noch problemlos möglich vorab Spermaproben einzulagern, wodurch sich ohne erneuten Eingriff (bei ihm) mit der maximal-höchsten Wahrscheinlichkeit von ca. 80 % jederzeit eine Wunsch-Schwangerschaft herstellen ließe.

            Mittlerweile braucht es für die Nutzung der IVF (theoretisch) übrigens nurmehr ein einzelnes Spermium, welches selbst im medizinischem Sinne unfruchtbaren Männern aus dem Hodensack extrahiert werden kann.

            „ich bin ja so ein Romantiker, der gern Kinder hätte… geplant“

            Die wesentlichsten Fragen sind, wie flexibel Du mit Deinem Kinderwunsch bist und wie groß die Nebenwirkungen, Risiken und Schmerzen werden dürfen, die Du bereit bist der (zukünftigen) Mutter Deiner Kinder zuzumuten. Also zusätzlich noch zu den eingeplanten Schwangerschaften und Geburten.

          • „ist es für besonders ängstliche Naturen ja auch noch problemlos möglich vorab Spermaproben einzulagern, wodurch sich ohne erneuten Eingriff (bei ihm) mit der maximal-höchsten Wahrscheinlichkeit von ca. 80 % jederzeit eine Wunsch-Schwangerschaft herstellen ließe“

            https://www.netmoms.de/magazin/kinderwunsch/kuenstliche-befruchtung/kosten-der-kuenstlichen-befruchtung/

            Eine In-Vitro-Befruchtung kostet insgesamt etwa 3000 Euro pro Zyklus, ca. 1500 Euro für Medikamente und 1500 Euro für Arztkosten. Da die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft pro Zyklus nur bei etwa 30 Prozent liegt, sind oft bis zu drei bis vier Zyklen notwendig. So können sich die Gesamtkosten einer In-Vitro-Befruchtung schnell auf 9.000 Euro summieren.
            Die Kosten für eine Insemination belaufen sich auf ca. 200 Euro für eine Insemination bei Spontanzyklus oder ca. 1000 Euro für eine Insemination mit hormoneller Stimulation, wobei die Preise für Medikamente noch nicht enthalten sind. Da die Erfolgschancen einer Insemination bei etwa 10 Prozent pro Behandlungszyklus liegen, können auch hier bis zu sechs Behandlungen notwendig sein. Viele Paare, die mit einer Insemination nicht erfolgreich sind, nehmen danach noch die Möglichkeiten einer IVF in Anspruch. Diese Kosten kommen dann natürlich noch dazu.

          • @ ;
            Die Hälfte Deines Kommentars hättest Du Dir nicht zusammengoogeln müssen, wenn Du richtig gelesen hättest. Ich sprach von der Refertilisierung (Vasovasostomie / Tubulovasostomie). Ok, ich nannte es einfacherweise nur Rückgängigmachung.

          • „In Deutschland lassen sich jährlich zwischen 30.000 und 50.000 Männer vasektomieren. Es entscheidet sich fast jeder Zehnte in den Jahren nach dem Eingriff dazu, eine Refertilisierung vornehmen zu lassen. …
            Ob die Durchführung der Refertilisierung beim sterilisierten Mann den gewünschten Erfolg mit sich bringt, liegt vor allem am Alter der Partnerin, aber auch daran, wann die vorhergehende Vasektomie stattfand. Die Erfolgswahrscheinlichkeit steigt, wenn die Vasektomie bzw. Sterilisation des Mannes noch nicht so viele Jahre zurückliegt. Auch gibt es keine Garantie dafür, dass es nach einer Vasovasostomie zu einer Schwangerschaft kommt. Die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit liegt bei ca. 70 bis 75 %, wenn der Zeitraum der Sterilisation weniger als 3 Jahre her ist, und ca. bei 30 %, wenn eine vorherige Vasektomie bereits um die 15 Jahre zurückliegt. …

            Die Kosten variieren je nach Methode (Vasovasostomie oder Tubulovasostomie) zwischen 2.000 Euro – 6.000 Euro“

            https://www.vasovasostomie-experten.de/vasovasostomie-infos.html

            Die Dauer hab ich jetzt nicht ergoogelt, aber es ist eigentlich nur fair davon auszugehen, dass Du auch da nur den worst-case im Sinne hattest.

            Und eine eingelagerte Spermaprobe ermöglichte nicht bloß eine IVF, sondern außerdem auch – und sicher bevorzugt – die https://de.wikipedia.org/wiki/Insemination

    • Wieviel Männer verhalten sich so? Gibts dazu irgendwelche belastbaren Umfragen?

      Ich habe immer eines genutzt, erst nach Absprache und bei längerer vertrauensvoller Beziehung keines mehr. Zuletzt war es mein jetzige Frau, die wollte, dass ich keines mehr benutze, weil sie gerne mehr fühlen wollte.

      Wie leichtsinnig muß ein Mann sein, der bei einem ONS keines benutzt? Schon wegen der durchaus hässlichen Geschlechtskrankheiten, die man sich da einfangen kann. Gerade bei Frauen, die Verhütung nicht so wichtig nehmen und zu einem ONS bereit sind!

      • „Wieviel Männer verhalten sich so? Gibts dazu irgendwelche belastbaren Umfragen?“

        Na das wär mal was, gute Anregung!
        Ich würde annehmen: die deutliche Mehrheit.
        Nicht Alle, aber schon genug um mit einer gewissen Sicherheit davon auszugehen, dass jeder neue Bettpartner mit dem mimimi früher oder später anfängt.

        • Hör doch einfach mal auf, immer von dir und/oder deinem persönlichen Umfeld auf andere zu schließen.

          Wo warst du eigentlich im Sommer? Urlaub? War herrlich ruhig hier ohne dich…

          • Man muss ihr ja zugute halten, dass sie wenigstens nicht heulend aufgibt. Hab da schon ganz andere Schneeflöckchen erlebt…

        • Ich denke, dass ist auch eine Frage des gesellschaftlichen Milieus. In der Subkultur, innerhalb der ich die ersten (und meisten) casual-Sex-Erlebnisse hatte, war die Benutzung von Kondomen vollkommen unausgesprochen selbstverständlich. Ich nehme an, gerade WEIL casual Sex dort verbreitet war…

          • Vielleicht ticken die frühreifen Alpha-Männchen so, denen sich die meisten Frauen als erstes an den Hals werfen. Künstlertypen, Machos etc. ist ja eh meine Hypothese, dass die die Frauen für alle anderen Männer verderben. Zumindest die attraktiveren Frauen, die anderen bekommen so einen nicht ab.

        • „Nicht Alle, aber schon genug um mit einer gewissen Sicherheit davon auszugehen, dass jeder neue Bettpartner mit dem mimimi früher oder später anfängt.“

          Männer, die seit ihrer Kindheit beschnitten sind, die regelmäßig masturbieren und nun ein Kondom verwenden sollen, spüren beim Sex nahezu gar nichts. Da macht das Vögeln einer „Fleshlight“ ohne Kondom deutlich mehr Spaß. Ich würde mir überlegen, ob eine Fleshlight eine bessere Alternative zum „Mimimi“ ist.

        • „jeder neue Bettpartner mit dem mimimi früher oder später anfängt.“

          Also jemand, der seine sexuelle Präferenz äußert (kein Kondom), macht „mimimi“.

          Es ist Teil der gemeinsamen Sexualität, Wünsche äußern zu können und abzustimmen, ob es Teil der sexuellen Gemeinsamkeit sein kann.

          Den Partner dafür abzuwerten („mimimi“), dass er seine sexuellen Wünsche äußert, offenbart ein seltsames Verständnis gleichberechtigter Partnerschaft.

          • „offenbart ein seltsames Verständnis gleichberechtigter Partnerschaft.“

            …offenbart ein feministisches Verständnis gleichberechtigter Partnerschaft…

            Oder meintest du das?

          • Ein aufgeklärtes Paar wird sich im Regelfall übrigens dafür entscheiden die (von der katholischen Kirche relativ einsam propagierte) symptothermale Methode zu nutzen, und bei nicht-bestehendem Kinderwunsch um die fruchtbaren Tage rum dann entweder (natürlich am sichersten) PIV auslassen (was ja nicht gleichbedeutend ist mit Abstinenz), oder aber dann halt zu Kondomen greifen (mit ihrem Restrisiko).

            Das ist die von der Kosten-Nutzen-Analyse her mit SO großem Abstand beste Problemlösung, dass man sich doch ernsthaft fragen muss, wo hier eigentlich das Gottverdammte Problem liegt…

          • @only me:

            Mich stört die Abwertung von sexuellen Wünschen. Von welcher Personengruppe dies ausgeht, ist dann zweitrangig.

            Aber die Wünsche vom Sexpartner abzuwerten, der dann aber bitteschön mit einer Selbstverständlichkeit die eigenen Wünsche erfüllen soll, ist narzisstisch.

            Ich frage mich dann, ob Semi in solchen Fällen nur trollen möchte.

      • „Ich habe immer eines genutzt, erst nach Absprache und bei längerer vertrauensvoller Beziehung keines mehr. Zuletzt war es mein jetzige Frau, die wollte, dass ich keines mehr benutze, weil sie gerne mehr fühlen wollte.“

        Das tut doch weh. Das glaubst du doch nicht ernsthaft, oder? Alter, sie wollte n Kind von dir!

        • Nein, es gibt durchaus Frauen, denen man vertrauen kann. Sie ist erst nach der Hochzeit und nach Absprache schwanger geworden und ja, ich wollte auch gern Kinder. Ich bereue das bisher auch nicht.

          • Übrigens lag die Überzeugungsarbeit für ein Kind bei mir, sie gehört nicht zu den Gluckenfrauen, auch wenn sie Kinder mittlerweile gut findet.

          • Ob sie vertrauenswürdig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen und dass es Frauen gibt, denen man vertrauen kann, wollte ich nicht bestreiten. Mein „Einspruch“ kam vor allem wegen der Formulierung, dass sie „gerne mehr fühlen wolle“ und deshalb um den Verzicht eines Kondoms bat. Die Begründung aus dem Munde einer Frau ist, sorry, nun wirklich völlig absurd.

          • @radikalfair
            „Die Begründung aus dem Munde einer Frau ist, sorry, nun wirklich völlig absurd.“

            Wieso sollte sie das sein? So ein Gummiding hat kaum Reibung und entsprechend wenig Lustgewinn für die Frau.

            Ich finde die umgedrehte Version mindestens ebenso albern. Warum sollte ein Mann darauf bestehen, mehr Reibung zu haben? Die meisten ringen doch ohnehin die ganze Zeit darum, nicht zu früh kommen.

            Ich denke Vor- und Nachteile sind da durchaus ähnlich verteilt.

          • @PfefferundSalz

            „AMIGAs sind was tollen“

            Menschen sind unterschiedlich, ich bin ja auch alles andere als normal. Also erspare mir deinen Spott.

  2. Schon lustig: Frauen wollen die alleinige Kontrolle über Ihren Körper, aber der Kerl muss sich halt um die Verhütung kümmern.

    Dabei isses ganz einfach: Weniger ficken, weniger schwanger werden.

    • Der Gender Pay Gap funktioniert bei denen nicht, in der Ehe werden sie nicht von Männern unterdrückt, und über häusliche Gewalt wollen diese Lesben auch nicht reden, weil ihre Ideologie ja vorschreibt das Gewalt nur von Männer ausgeht.

    • „Warum ist es homosexuellen Feministinnen eigentlich so wichtig aufzuzeigen das es auch Lesben Verfolgung im NS Faschismus gab?“

      Weil Männer immer und überall Frauen quälen und unterdrücken, besonders im 3. Reich.
      Da passt die Tatsache, dass Homosexualität bei Männern mit der Todesstrafe bedroht war, bei Frauen dagegen nur einen mahnenden Zeigefinger bewirkte, nicht ins Opfernarrativ.
      Man lügt sich die Geschichte eben passend.
      Ist wie mit Olympe de Gouges, der berühmten „ersten Feministin“, die für ihren Kampf um die Frauenrechte während der französischen Revolution von den bösen Männern geköpft wurde.

  3. Ich hatte einen miesen Zwischenfall heute… Die Große hatte mir traenenreich geschildert wie der Opa sie kurz zuvor angegangen war (für nix natürlich). Und dann sagte sie noch, dass sie nicht wolle, dass er ihr auf den Po schlägt.

    Ich zu ihm: 1. Schlag ihr nie mehr auf den Po und 2. Du machst ihr Angst mit Deinen Ausbrüchen.
    Ende vom Lied: er hat mich geschubst. Heftig. Obwohl ich das Baby auf dem Arm hatte.

    66 Jahre und null Selbstkontrolle oder Reflexionvermögen.
    Das sind so die Tage wo ich froh bin, wenn der mal unter der Erde ist.

    • Ich bin übrigens Stolz auf mich, weil ich
      1. mit ihr ein großartiges Gespräch führen konnte, und sie sich somit auch meiner Rückendeckung absolut sicher ist, die ich zu meiner Teenie-Zeit vermissen musste
      2. die höchstwahrscheinliche Ursache seines Zorns seit meinem Eintrag durch Nachdenken in Erfahrung bringen konnte.

      Und zwar wird es daran liegen (auch wenn er selbst das nicht weiß jetzt), dass er sich zuviel aufgehalst hat mit dem (noch nur angedachten) Loft-Ausbau für die Große – das packt er gesundheitlich einfach nicht mehr.

      Niemand hatte es von ihm verlangt außer ihm selbst, und morgen passe ich hoffentlich den richtigen Zeitpunkt ab um ihm in aller Ruhe zu sagen:

      „Da hattest Du zwar eine tolle Idee, aber wir brauchen das nicht (und legal wärs eh nicht gewesen…). Dann kriegen Nr. 2+3 halt ein Stockbett und gut ist… Bitte genieße Deinen Lebensabend, Du sollst Dich nicht totarbeiten.“

      Die Entscheidung wurde jedenfalls getroffen. Der Preis wäre einfach zu hoch.

      • Frauen!

        „Das sind so die Tage wo ich froh bin, wenn der mal unter der Erde ist.“

        Zwei Absätze weiter:

        „Bitte genieße Deinen Lebensabend, Du sollst Dich nicht totarbeiten.“

        • Mir haben viele Männer erzählt, dass die Kinder doch recht undankbar ihnen gegenüber waren. Ich bin da zugegebenerweise auch nicht viel besser.
          Ich selbst hab den Schluss daraus gezogen, dass Kinder in JEDEM Fall ein Verlustgeschäft sind. Selbst dieser „emotionale Gewinn“ womit einen junge Väter immer vollquatschen glaube ich nicht. Bestenfalls hat man etwas von den Kindern solange sie nicht nicht in den Kindergarten gehen aber spätestens ab der Grundschule ist Schluss.

      • Ich stimme dir in vielen Standpunkten ja nicht zu, manche deiner Beiträge haben auch „Troll“- Charakter oder lassen einen fehlenden Perspektivwechsel erkennen, aber körperliche Bestrafungen jedoch gehen gar nicht!

        Ich hätte ein schlechtes Gefühl, mein Kind unbeaufsichtigt in die Nähe des Opas zu lassen. Deine Entscheidung halte ich für richtig.

    • Na ja, zumindest erklärt das dein mitunter etwas seltsames Verhältnis zu Männern.

      Ich würde ganz gerne mal das Verhältnis von Feministinnen zu ihren Vätern untersuchen, ich wette da schlummert viel Erkenntnis.

      • Statt ihn einfach zu fragen, was ihn so reizbar macht, denkt sie nur nach.
        Statt ihm Unterstützung und Entlastung anzubieten, friert sie sein Projekt ein.
        => Er ist ihr scheiss egal. Es geht nur um sie.

        • Lang währende Verhältnisse von außen zu beurteilen, ist unmöglich. Ich kann nur bewerten, was Semikolon uns erzählt und das ist widersprüchlich: einerseits ein Vater der unbeherrscht erscheint, andererseits aber sehr aufopferungsvoll ist.

          Er wäre nicht aufopferungsbereit, wenn sie ihn ständig ärgern würde, er wäre andererseits auch nicht unbeherrscht, wenn es keinen Grund gäbe. Dieser kann in seinem Naturell aber ebenso liegen, wie in früheren Zerwürfnissen, von denen Semikolon uns vielleicht nichts erzählt hat (seine Position werden wir nie erfahren, weshalb es da immer einen BIAS gibt).

          Ich kann deshalb weder den Stab über sie, noch über ihn brechen und will das auch gar nicht. Die „Schuldfrage“ ist ziemlich uninteressant, interessanter ist, was man daraus lernen kann: Feministinnen wie Semikolon haben kein ungestörtes Verhältnis zu ihren Vätern. Zumindest ist das eine gute Hypothese…

        • Ich unterstelle bei meinen Kommentaren immer, dass allen Mitlesern (m/w) klar ist, dass ich „die Realität“ derer, auf die ich antworte, ohnehin nicht wirklich kommentieren kann, sondern nur einschätzen kann, was die schreibende Person mittels Text über sich selbst (gewollt oder ungewollt) preisgibt. Und selbst das hat, wenn überhaupt, nur eine äusserst begrenzte Aussagekraft. Wie Semikolons´ Vater ist, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich kann meinen Eindruck beschreiben, den sie macht, während sie über ihren Vater schreibt.

          Mit dem ersten Satz wollte ich darauf zeigen, dass sie „nur nachdenkt“ statt ihn zu fragen. Es gibt keinen „Realitätscheck“ bei ihr. Sie scheint, zu spekulieren. Und sie trifft scheinbar Entscheidungen, die ihn betreffen, ohne sich da mit ihm vorher zu einigen. Das Projekt scheint ihm wichtig zu sein. Vielleicht ist es Herausforderung bzw. Aufgabe, die ihm hilft, seinen Alltag zu strukturieren und Ziele zu verfolgen. Einen „Sinn“ zu sehen und Anlaß zu haben, morgens aufzustehen. Ich weiß es nicht. Aber offensichtlich scheint mir, dass sie keinen Gedanken an ihn verschwendet. Er ist ein alter, weißer Mann. Damit weiß sie alles über ihn und kann folglich auch Entscheidungen über seinen Kopf hinweg treffen. Entscheidungen, von denen sie glaubt, sie seien in seinem Sinne.

          Entscheidungen zu jemandes Wohl, aber gegen dessen Willen zu treffen, ist, nebenbei gesagt, die Definition von „paternalistisch“.

          Aber, wie gesagt, auch das ist alles nur (m)eine Spekulation.

          • Da es scheinbar halbwegs interessiert…

            Also ich habe Sonntag vormittag dann mit ihm gesprochen. Auf mein (zusammengefasst) „das machen wir nicht“, entgegnete er ohne Zögern „nein, das machen wir auch nicht“ – wirkte dabei aber überrascht.
            Er sagte dann, er wolle sich nicht ärgern müssen nachdem er damit angefangen hat, dass er damit überhaupt angefangen hat – und das wäre aber ziemlich unvermeidbar (und er ist niemand, der jammert. Wenn, dann explodiert er).

            Vor bald 10 Jahren hatte er einen Wegeunfall, bei dem er sich einen komplizierten Splitterbruch in dem Arm zuzog, wo er von Geburt an eh nur über einen Unterarmknochen verfügt. Da wurde dann in der Behandlung gepfuscht (die stabilisierende Metallplatte saß falsch bzw. war zu lang), so dass er mehrmals nachoperiert werden musste. Zusätzlich zu seiner Gelenk-Arthrose plagen ihn seither permanent Nervenschäden, die sich in Form von Kribbeln, Taubheitsgefühlen und aber auch chronischen Schmerzen äußern. Seither war er als berufsunfähig eingestuft, bevor er dann endlich (mit saftigen Abzügen) in die Rente entlassen wurde. Einen Behindertenstatus hatte er übrigens schon vor dem Unfall, das aber glaub ich „nur“ wegen der 2 Stents in seinem Herzen.

            In den letzten Jahren kamen dann noch einige gesundheitliche Baustellen hinzu:
            er hat nun regelmäßig Hüftschmerzen, sein Tinnitus ist chronisch geworden, und eine Ohrentzündung seit Neuestem scheinbar auch (alle paar Wochen wird da Flüssigkeit rausgezogen; er darf seinen Kopf nicht mehr unter Wasser halten etc.).

            Und Diabetes Typ II wurde bei ihm diagnostiziert, nachdem er auf 48 kg abgemagert war… das war übrigens ein Game-Changer! Seit er das im Blick hat und sich Insulin spritzt, ist er an und für sich die Ausgeglichenheit in Person geworden, so dass ich mich ernstlich frage, ob er nicht vielleicht schon seit Jahrzehnten daran erkrankt war und es nur nicht wusste?

            Jedenfalls wie vielleicht deutlich wird: er kann nicht mehr so wie er will. Er versucht sich aber noch dagegen zu wehren bzw. hat es noch nicht ganz in sein Selbstbild integrieren können. Sein Geist arbeitet so kreativ wie immer… und so wäre es bei diesem Projekt für ihn auch nicht damit getan gewesen, Wasser, Strom, Heizung, Fenster, Estrich usw. einzuziehen bzw. zu legen… zunächst hätte er eine prestigeträchtige Glaskonstruktion errichten wollen (um nicht nur die Fassade aufzuwerten, sondern auch drinnen für mehr Licht zu sorgen)! Und mal ganz ehrlich: wie sollte ich ihm denn bei z.B. Schweißarbeiten helfen, wo ich doch gleichzeitig auf ein Baby aufpassen muss? Heimwerken ist echt nicht einfach mit so einem Drops am Rockzipfel, lass es Dir gesagt sein.

            So, und was hätte das nun bedeutet? Er hätte wieder wie auch die letzten Monate über (wo er uns erst 1 Gartenhäuschen und dann noch spontan einen kleinen Schuppen – wir nennen ihn „Pferdestall“ – hinsetzte) versucht, 10 Stunden am Tag zu Arbeiten (mit Pausen wie er sie braucht, natürlich, und auch nur insofern ihm sein gesundheitlicher Zustand akut keinen Strich durch die Rechnung macht).
            Da kriegste doch ein schlechtes Gewissen beim Zugucken… zumal mir eben auch klargeworden ist, dass seine letzten Jahre eindeutig angebrochen sein dürften.

            Er wirkt sehr erleichtert seither. Gerad ist er mit meiner Mutter und den beiden Größeren im Zoo (während ich aufgrund von Hüftschmerzen leider zuhause bleiben musste). Und wir überlegen zur Zeit, wohin wir nächstes Jahr gemeinsam in den Urlaub fahren wollen… (was weder zeitlich noch vom Kostenfaktor her möglich gewesen wäre, wenn wir jetzt wie geplant den Umbau in Angriff genommen hätten)

          • „Vielleicht ist es Herausforderung bzw. Aufgabe, die ihm hilft, seinen Alltag zu strukturieren und Ziele zu verfolgen. Einen „Sinn“ zu sehen und Anlaß zu haben, morgens aufzustehen.“

            Bsp. Wie es zuletzt lief:
            Am Anfang stand die Entscheidung „größeres Gartenhaus mit Strom.“ Nachdem das Alte abgerissen war, fiel ihm genau zum richtigen Zeitpunkt auf, dass man doch mal einen Brunnen bohren könnte und ein Bewässerungssystem anschließen, und dann könnten die Zaunfelder restauriert werden… und jetzt aber das Gartenhaus. Aber in schick. Und dann hätte er noch Material über und wieder eine Idee… So kam es zum Pferdestall.

            Die letzten Wochen hatte er sein Tempo gedrosselt. U. a., weil sein Auto kaputt ergangen war und er den Turbolader reparieren musste… Aber glaub mir: er hat schon jetzt wieder mehr als genug Ideen, was er als Nächstes bauen oder renovieren könnte. Es liegt ihm einfach im Blut.

  4. Weiße sollen keine weißen Kinder kriegen. Diejenigen die das erreichen wollen, haben überhaupt nichts gegen Weiße. Ist doch normal das man nicht wollen soll, das die eigenen Kinder Ähnlichkeit mit einem haben.*

    *gilt nur bei Weißen

      • Die denken wohl das die es dem Senator so richtig gezeigt haben und merken nicht daß er der vernünftige ist und den besseren Standpunkt hat. Wer feststellen glaubt daß er der Gute ist und seine Sache richtig und wichtig ist merkt so was wahrscheinlich nicht unbedingt.

    • Die Antwort kam so spontan und durchdacht, dass ich zunächst davon ausging, dies sei konstruiert. Aber dann hat die Mutter natürlich ihre politische Moralkeule fortdauernd von sich gegeben.
      Das geäußerte „Shame on you“ ist eine Beschämunstatiktik, die weit entfernt von dem ist, was man als Argument bezeichnen könnte.

  5. Muss man sich mal reinziehen: Da wird jemand der Vergewaltigung beschuldigt, was 30 Jahre zurückliegen soll, ein Großteil der westlichen Medien berichtet darüber und stellt ihn nicht nur schon als erwiesenen Vergewaltiger hin, nein sogar als Serien-Vergewaltiger, seine Familie wird terrorisiert, er wird bedroht und sein gesamten Leben gegen seinen Willen öffentlich umgekrempelt – und in dieser Situation will man dann seinen Charakter beurteilen. Wie sollte er da auch anders als emotional reagieren? Wenn er völlig nüchtern und unbeeindruckt davon gewesen wäre, hätte man ihn dann als Soziopathen hingestellt und das dann ebenfalls als Beweis dafür das er ungeeignet ist, verwendet.

    Wie in einem Hexenprozess.

    Eine andere Frau behauptet da das er vielleicht einen guten Charakter hat und auch unschuldig ist, aber die Tatsache das er beschuldigt wurde, zeigt das er ungeeignet ist. Da frage ich mich ob die sich auch nur eine Sekunde mal Gedanken gemacht hat was das letztendlich bedeutet. Würde sie sich dann auch den selben Regel unterwerfen oder gelten bei ihr andere – because she is a womyn!

  6. Aus der Rubrik „Frau macht Sachen….“ heute:

    „In Thüringen hat eine Frau mutmaßlich im Drogenrausch 200 Kühe aus einem Rinderstall freigelassen und Mitarbeiter des Betriebs mit einem Messer bedroht. Danach flüchtete die – von einem Mann und zwei Hunden begleitete – Frau wohl unbekleidet, wie die Polizei mitteilte.“

    http://www.spiegel.de/panorama/thueringen-20-jaehrige-laesst-200-kuehe-frei-und-flieht-ohne-kleidung-a-1233185.html

  7. Hillary Clinton Is Dangerous

    Many Americans have been wondering when the Democrats are finally going to calm down and accept the will of the voters as expressed in the 2016 election. Hillary Clinton provided the answer Tuesday afternoon — never. She clearly believes that Republican control of Congress or the Presidency is, by definition, illegitimate and must be resisted by any means necessary. During an interview with CNN’s Christiane Amanpour she said, “[Y]ou cannot be civil with a political party that wants to destroy what you stand for.” She went on to say that “civility can start again” when the Democrats regain control of the government.

    She declared, in other words, that the peaceful transfer of power which has long been the hallmark of our system of government now applies only when her side wins and that she won’t stop stoking unrest until the “deplorables” learn their place: “But until then,” she said, “the only thing that the Republicans seem to recognize and respect is strength.” By “strength” she means “violence,” as experienced by Republicans Steve Scalise and Rand Paul. The last time leading Democrats utilized such irresponsible language was in 1860, when their refusal to accept the result of an election caused a war that got 600,000 Americans killed.

    https://spectator.org/hillary-clinton-is-dangerous/

  8. Sie denkt wohl das ihre Abstammung, die sie nicht hat, sie für irgendwas befähigt… what a time to be alive!

  9. The Regressive Left, pt. 6: The Ideology of Social Justice

    „Many have tried to define the ideology of Social Justice, but they always seem to fail. Is it Marxism? Is it postmodernism? It’s time to nail it down.“

  10. http://www.pi-news.net/2018/10/die-stasi-fuerchtet-ueberwachung/

    „Eine Beschwerde über die Dozentin ist aussichtslos, weil die Fakultät solchen ideologisch motivierten Zwang mitträgt. Eine Bekanntmachung dieser Umstände in Zeitungen und Blogs ist schon eher zielführend, denn die Fakultäten müssen durchaus um ihren Ruf fürchten.

    Die Notenvergabe an Schulen ist noch subtiler. Ich selbst habe das mal ausprobiert – für einen Aufsatz, in dem ich den üblichen Schmarrn geschrieben habe – wenn wir uns nur alle lieb haben und miteinander teilen, bricht auf der Welt der Frieden aus – hagelte es 15 Punkte. Für einen eher realistischen Aufsatz gab es nur zehn.

    Zufall? Wohl kaum.“

    • „Ich selbst habe das mal ausprobiert – für einen Aufsatz, in dem ich den üblichen Schmarrn geschrieben habe – wenn wir uns nur alle lieb haben und miteinander teilen, bricht auf der Welt der Frieden aus – hagelte es 15 Punkte. Für einen eher realistischen Aufsatz gab es nur zehn. Zufall? Wohl kaum.“

      Sagt ja recht wenig über Qualität der jeweiligen Aufsätze aus. „Realistischer“ ist ja höchst subjektiv. Und es gibt ja auch nicht „die Lehrer“. Klassenarbeiten werden auch nicht überwacht oder nachkorrigiert durch eine Aufsichtsbehörde.

      • Ist zwar nur anekdotische Evidenz, aber insofern wirksam, als dass jede/jeder diesen Test selbst durchführen kann. Dass Lehrer und Lehrerinnen gute Noten dann vergeben, wenn sie ihre eigene Weltsicht bestätigt sehen, ist ja wirklich keine allzu steile, realitätsferne Behauptung.

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