14 Gedanken zu “Anzahl der männlicher Toten zu weiblichen Toten über die verschiedenen Lebensalter

  1. Die Grafik kann nicht stimmen, das Verhältnis sinkt nie unter 1.

    Bisher dachte ich immer, keine Frau ist unsterblich. Deshalb muss sich das Verhältnis irgendwann mal umkehren und mehr Frauen sterben als Männer (auch wenn das nur deshalb so wäre, weil die Männer dieses Alter nicht erreichen).

    • Vielleicht ist das nicht „Wieviele sterben“, sondern „Von denen, die jetzt grad leben, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie heute sterben?“
      Da kann es schon sein, dass jeder Mann an jedem Tag seines Lebens eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, ins Gras zu beißen, als eine Frau aus dem gleichen Percentile. Also: Ein Mann, der sicherer lebt als 80% seiner gleichaltrigen Geschlechtsgenossen, lebt unsicherer als eine Frau, die sicherer lebt als 80% ihrer gleichaltrigen Geschlechtsgenossinnen.
      Jeden einzelnen Tag seines gesamten Lebens.

      • Es ist die Mortality Rate, also die Leute die wirklich sterben.
        Ich vermute eher es geht nicht zu 1 weil es nur bis zu dem Alter von 80 geht.
        Würde es bis 100 gehen wird es sich wahrscheinlich angleichen.

        • „Es ist die Mortality Rate, also die Leute die wirklich sterben.“

          Ah, ja. Die Mortallity Rate ist „Anzahl pro Basiszahl“.

          Mortality rate is typically expressed in units of deaths per 1,000 individuals per year;
          Also „Anzahl Tote pro 1000 Männer“ oder eben in diesem Fall: „Anzahl pro 1000 Männer im Alter n (n ∈ [1, 80])“.

          MaW: Genau was ich vermutet hab.

          Wenn die Rate für 25-jährige Frauen 1 in 1.000 pro Jahr ist, dann ist die Rate laut Diagramm für 25-jährige Männer 4 in 1.000.
          „wirklich gestoren“, wie du richtig sagst.

          • Trotzdem muss die Summe aller Toten über einen Zeitraum von 0 bis 125 die Basiszahl ergeben, denn nach 125 Jahren sind alle Menschen aus der betrachteten Gruppe gestorben. Das passiert bei Männern und Frauen. Wenn ich dann die Werte m_n und w_n für ein n aus {0, … ,125} für Männer (m_n) und Frauen (w_n) ins Verhältnis setze, kann m_n nicht für alle n größer als w_n sein, zumindest nicht, wenn die Basiszahl bei Männern und Frauen die gleiche ist.

          • Jetzt war ich selbst mal neugierig (bin ja kein Statistiker), ob mein Verständnis korrekt ist.

            Also habe ich mal die Sterbe-Raten von dieser Seite genommen, bin davon ausgegangen, dass wir mit einer Bevölkerung von 100.000 Männern und 100.000 Frauen anfangen und hab Excel rechnen lassen.

            (Hoffentlich kann WordPress so lange Bilder darstellen)

            Picken wir uns mal wahllos das 70. Lebensjahr raus:

            Von den 100.000 im Jahr 0 geborenen Männern leben noch ~77.000.
            Von den Frauen noch ~88.000.

            Bei einer Sterberate von 25,8 für dieses Alter sterben in diesem Jahr also 2041 Männer. Frauen, bei einer Sterberate von 13,4 sterben 1200.

            Noch klarer wird’s im Alter 91:

            Es starben zwar 6700 Frauen und nur 4700 Männer. Es leben aber auch nur noch 17.000 Männer vs. 32.000 Frauen.
            Die Männer haben also eine höhere Sterberate von 215/1000, während die Frauen eine von 175/1000 haben.

            Mit anderen Worten: „zumindest nicht, wenn die Basiszahl bei Männern und Frauen die gleiche ist.“ ist der Punkt:
            Die Basiszahl bei alten Menschen ist dramatisch unterschiedlich.

          • das Diagram gibt relativ raten an! „M:F MR“ –
            Es sterben pro Jahr und Jahrgang je pro Frau so und so viel Männer – das verhältniss ist über die gesamt zeit und zuordnung ( extern / intern / total) maximal gleich ( alter: 10 Jahre, extern) sonst sterben pro Frau/ Jahre & Jahrgang immer mehr Männer (max 4 männer für eine Frau in der alters Gruppe 25 durch extern Ursachen)

          • Wenn Männer früher sterben, was sie statistisch tun, dann konzentrieren sich die Toten auf einen kleineren Zeitraum.

            Wenn für die Sterberate die Anzahl der Toten im Jahr n nur ins Verhältnis gesetzt wird, zur Anzahl derjenigen, die das Jahr n überleben, dann wird der Nenner immer kleiner und die Sterberate immer höher, da der Nenner immer kleiner wird. Da sich aber das Leben der Frauen über einen längeren Zeitraum streckt, kann so die Sterberate dauerhaft unter der Sterberate der Männer liegen.

            Soweit so gut.

            Aber was soll diese Form von Kennzahl aussagen? Ist es eine „Sterbegeschwindigkeit“ der bis dato Überlebenden? (Ich meine, wenn Frauen im Schnitt länger leben als Männer, dann muss ihre Sterbegeschwindigkeit doch niedriger sein.) Für mich sieht das aus wie alter Wein in neuen Schläuchen.

    • Ich denke, über 80 kehrt sich das Verhältnis langsam um, zumindest was „all causes“ anbelangt, weil in diesem Alter und darüber klar mehr Frauen noch leben. Die Grafik endet aber bei 80 Jahren. Allerdings bin ich auch etwas skeptisch, ob das so stimmt.

  2. Das müssen die fake news des Patriarchats sein, dass es den Männern schlechter ginge.

    Aber nein: NUR die Frauen werden unterdrückt. Alles andere sind Lügen des Patriarchats.

  3. nun ja… Ganz besonders eklatant zeigt sich die böse Fratze des Patriats wenn es in das höhere Alter geht… denn dann sterben im Vergleich mehr Frauen als Männer….

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