Selbermach Samstag 208 (06.10.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

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138 Gedanken zu “Selbermach Samstag 208 (06.10.2018)

  1. Liebe Existenzgründer und solche die es werden wollen… wie wärs mit einem kleinen Austausch bezüglich der Selbstständigkeit? Passt irgendwo ja auch zum Thread-Titel, red ich mir jetzt ein^^

    Insbesondere für z.B. NRWler gilt: selten dürften die Bedingungen günstiger gewesen sein als genau jetzt. Seit Juli diesen Jahres kann man nämlich das Gründerstipendium in Höhe von 1000 Euro für 12 Monate beantragen (und hoffentlich dann auch erhalten) – ein kleiner Schritt Richtung BGE, wenn ihr mich fragt^^
    https://www.gruenderstipendium.nrw/

    Die Wahl der Unternehmensform muss einem kein Kopfzerbrechen mehr bereiten seit es die „Mini-GmbH“ genannte UG gibt (Einzelgründung ab 1 Euro Betriebsvermögen möglich!).

    Es gibt unendlich viele kosten- und barrierefrei zugänglichen Ressourcen heutzutage, die einen bei der Planung unterstützen. Sicher meine Liebste: http://www.neuesunternehmertum.de/wissenskapital-start/wissenskapital/downloads/zum-businessplan/

    Und bezuschusste Beratung gibts obendrauf, Zirkelberatung bspw. (wer sucht, der findet)

    Es gibt allein 3 europäische Förderkreditprogramme im Umfang zwischen 100k und 25 Mio Euro
    https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCnden-Nachfolgen/F%C3%B6rderprodukte/
    sowie auch eine kostenfreie Beratungshotline hierfür unter: 0800 / 58 95 505

    Bildungsgutscheine, Gründerpreise … und auch den Punkt freeware würd ich nicht unterschätzen wollen, auch die hilft mir schon ordentlich weiter.
    Bislang nutze ich:
    – Google Calender
    – Gantt
    – mindmeister

    Und als kleine Chrome-Addons:
    – Countdown and Calender
    – Win the day

    Ich finde die Situation wirklich höchst komfortabel.
    So wird die Businessplanerstellung zur reinsten Freude… auch wenn es mir jetzt schon auch so vorkommt, als wäre meine BWL-Studienetappe _noch_ überflüssiger gewesen als ich eh schon fürchtete^^

    Möchte noch jemand Tipps u/o Links anbringen?

    • Bist Du denn auch konsequent auf diese Bauerfängerei reingefallen, @Inkubator, und hast, weil Du für den schlechtesten Brauser der Welt ein bestenfalls lächerliches Addon nachgeschmissen bekommst ( es gibt dutzende hochwertige Kalenderprogramme im freien Netz als Freeware ) sofort eine Firma gegründet?

      • Ich bereite mich gut vor… will aber noch vor Ablauf der Elternzeit mein Gewerbe anmelden. Das Gründerstipendium soll dann das Jahr bis zur tatsächlichen Eröffnung abdecken helfen.

        Ich denke, dass es vielleicht noch sinnvoll sein könnte die Funktionen zu skizzieren, die die erwähnten tools für mich erfüllen. Solang ich noch „kein Geld ausgeben kann“, dient mir für die allg. Projektplanung: https://www.chip.de/downloads/GanttProject_20327781.html
        und Mindmaps, Organigramme etc erstelle ich mit: https://www.mindmeister.com/

        Dass man für Termine, Zeitmanagement usw. Google Calender nutzen kann, ist denke ich selbsterklärend – https://chrome.google.com/webstore/detail/calendar-and-countdown/caplfhpahpkhhckglldpmdmjclabckhc?hl=de wiederum hab ich nur deshalb installiert, weil es mir so schön in Erinnerung hält, wieviele Tage es noch sind bis zur Eröffnung (Spoiler: 513)

        Zuguterletzt:
        https://wintheday.com/calendar-and-countdown-welcome/
        ist dafür da um jeden Tag min. 3 Dinge zu erreichen, die mich meinem großen Ziel näher bringen.

        Es gibt für Alles auch andere Lösungen. Selbstverständlich.
        Ich wollte nur sagen: das sind – im Moment – meine.

        P.S. Geht der Titel „schlechtester Browser der Welt“ nicht an den Internet Explorer?^^

        • Hm, Chrome ist meiner Erfahrung nach riesig, träge, langsam und kruschtelt dauernd auf der Festplatte rum…

          Was für eine Firma willst du denn gründen? Welche Produkte/Dienstleistungen anbieten?

          • In diesem frühen Planungsstadium mache ich das noch nicht publik.
            Ich kann aber verraten, dass sich die Ursprungsidee innerhalb eines Monats so stark entwickelte, dass mein anfangs eher bescheidenes Vorhaben zum großartigen Franchise-Konzept mutiert (der Counter zählt bis zur Eröffnung des 1. Pilots), das insbesondere kleinstädtischen Fußgängerzonen neues Leben einhauchen will.

            Was Browser angeht bin ich persönlich (mit meiner ungepflegten Windows7-Möhre, lange Zeit schon on it’s last legs) übrigens recht eingeschränkt: Firefox funzt schon seit vielen Jahren überhaupt nicht mehr, und so hantiere ich je nach anzusteuernder Seite mit entweder Chrome oder dem Internet Explorer (youtube läuft bei mir nur mit Letzterem flüssig; wenn ich z.B. ebay nutze, eingebettete Tweets oder dortige Medien betrachten will etc., muss ich zwingend Chrome nehmen). Ganz klar, dass zu meinen 1. Anschaffungen ein Laptop gehören wird. Und ich (*handyfrei seit 2006*) brauch dann auch ein Smartphone & außerdem auch eine Smartwatch – ich werd das Dingen nämlich nur selten in der Hand halten können im kommenden Jahr, wo unser jüngster Spross doch zeitgleich das Laufen lernen wird…

          • Wenn Firefox nicht funktioniert, ist irgendetwas am System nicht in Ordnung — entweder der Browser ist nicht richtig konfiguriert oder das Betriebssystem. Lass am besten mal einen rechnerkundigen Menschen deine „Windows-7-Möhre“ anschauen.

          • @Inkubator:
            Du weißt also weder was Du willst, noch wie. „Irgendwie Innenstädten neues Leben einhauchen“ ha ha ha!
            Mit einer Kompetenz auf diesem Level:
            „Firefox funzt schon seit vielen Jahren überhaupt nicht mehr, und so hantiere ich je nach anzusteuernder Seite“ u.s.w. …
            ( Daß sämtliche Gecko-Browser bis zur unangekündigten Unmöglichmachung durch Fa. Mozilla vor einiger Zeit astrein arbeiteten und – bis auf K-meleon, der wurde wohl schon vor Jahren unbeliebt, weil zu gut – immer gut auf neuestem Stand waren, muß eine Brutmaschine ja nicht mitbekommen, oder? )

          • Ich bin froh, mit diesem Rechner noch ne Win7-Möhre zu haben.
            Und ich geh ausschließlich mit Firefox ins Net. Ich weiß nichtmal, ob ich noch den IE auf dem Rechner hab.
            Chrome hatte ich ausprobiert, war aber nicht überzeugt.

            Und Win10 treibt mich jedesmal an den Rand des Herzinfarkts.
            Hab ich auf nem Notebook, das ich extra nur für F&E-Arbeiten nutzen und nie ins I-Net lassen wollte.
            Aber das Win-Office 365-Paket möchte immer mal wieder prüfen, ob ich auch berechtigter Nutzer bin. Dazu muss ich den Rechner ins Net lassen. Und wenn ich das nicht kann oder will, dann darf ich meine eigenen Dateien eben nur angucken, aber nicht daran arbeiten.
            Hat mich schon mehrmals in der Bahn erwischt, wo ich als Wochenend-Pendler gern noch was arbeiten möchte.
            Das nächste Office-Paket wird auf jeden Fall wieder eines sein, mit dem ich wieder ohne Net arbeiten darf.

          • „Das nächste Office-Paket wird auf jeden Fall wieder eines sein, mit dem ich wieder ohne Net arbeiten darf.“

            Welches wäre denn das? fragt der Noob.

            „Wenn Firefox nicht funktioniert, ist irgendetwas am System nicht in Ordnung“

            Ach, was Du nicht sagst^^…

            Die Fehlermeldung – falls es interessiert – lautet original:

            „Firefox wird bereits ausgeführt, reagiert aber nicht. Der offene Firefox-Prozess muss beendet werden, um ein neues Fenster zu öffnen.“

            Die Wahl besteht zwischen „Firefox beenden“ und „Abbrechen“, klick ich dann aber Ersteres, ploppt direkt die nächste Fehlermeldung auf:

            „Ihr Profil „Firefox“ kann nicht geladen werden. Es ist möglicherweise nicht vorhanden oder ein Zugriff ist nicht möglich.“

            Klick auf „OK“

            Aber das ist ja nicht das Schlimmste. M.E. war das Zeichen, dass er echt hin ist, als meine gesamten Bibliotheken verschwanden.

            Und es ist nicht so, als hätte ich nicht schon eine System-Neu-Installation ins Auge gefasst.
            Das geht aber einfach nicht mehr, denn weder von CD (Laufwerk kaputt) noch vom USB-Stick lässt sich booten – und dann lässt man das doch lieber mit Format C.

            Einen Bug hat dieser lenovo übrigens, den ich fast bereits als Feature ansehe^^:
            wird ihm zu warm, geht er ohne Vorwarnung einfach aus (immer noch besser als wenn er durchschmort, right?). Bei Außentemperaturen jenseits der 30 Grad lag seine Laufzeit nur so bei ca. 30 Minuten.

          • „Leute, macht euch ein ordentliches Linux auf die Kiste, dann habt ihr dieses Windoof-Kasperletheater nüscht!“

            Das wird mir schon seit Mitte der 90er empfohlen.
            Privat sympathisier ich durchaus mit einem Wechsel.

            Aber nicht jeder hat Lust, zwei Systeme nebeneinander zu lernen und zu betreiben. Wo immer ich bisher gearbeitet hatte, wurde mit Windows gearbeitet und wenn ich z.B. zuhause was für einen Vortrag vorbereite, dann will ich es danach nicht erst noch konvertieren müssen – mit all den immer noch vorhandenen Risiken.
            Für mich ist die Arbeit am Rechner Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck.

          • Ich hatte auf einem früheren Rechner sogar mal Ubuntu drauf… aber es geht – als Noob allemal – ja so unendlich viel Zeit drauf bis man den mal soweit hätte, dass er all das könnte was man von ihm möchte.
            Am 2. Installations-Tag hab ich das wieder drangegeben.

            Vor wenigen Tagen war ich ein paar Stunden lang übrigens der Meinung, ich würde vielleicht auf Apple wechseln wollen. Nochmal drüber nachgedacht entpuppte sich das aber selbstredend als Schwachsinns-Idee.

          • @ Inkubator:
            Wie wär’s wenn Du in Punkto PC mal die Bedienung/Einstellung wem überlässt, der sich wenigstens mal interessehalber ein wenig mit sowas befasst hast? Deinen Brauser und Dein OS hast Du ganz offenbar selbst aktiv zerschossen und dafür sind die Dinger einfach nicht gedacht, außer Du bist Developer für unsinkbare Systeme.

            @ Carnofis: von W10 würde ich auch jederzeit ( noch ) blind abraten ( ab ca. 2022 muß man sich darüber wohl oder übel mal Gedanken machen ). 8.1 hat sich aber mittlerweile zum einigermaßen brauchbaren OS fortentwickelt und es gibt Howtos im Netz damit auch relativ verantwortungsbewußt umzugehen. 7 ist zu träge ( aufgepumptes Vista ) …
            Schlimm ist die radikale Abschaffung/Abschießung der Geckobrowser, da ist mir noch keine Lösung zu eingefallen, da der Ersatz auf den ersten Blick aggressiver Schrott ist. Also nutze ich sie vorerst weiter ( mit arg schlechtem Gewissen ) und hoffe, daß da demnächst mal wer eine ernsthafte Alternative bietet …

            Die Linuxe haben grundsätzlich den Nachteil, daß sie so richtig spaßig nur für Leute sind die sich ein größtenteils eigenes zusammenstricken können, weil ungefähr 20 Silvester Commandline gebüffelt ….

            Deshalb fahre ich z.Zt. immer locker zwei 8.1 plus mindestens ein Mint o.ä. ( als pflegeleichtes, wie nie gebrauchtes Notsystem im Bedarfsfall ), pro Rechner.
            Und immer unter möglichst konsequenter Vermeidung von sog. „ÄPPs“ und klautbasierten Schweinereien ( Ausnahme: DeepL und Suchmaschinen, letztere aber stets ein wenig gestutzt ).

            ( überflüssig zu erwähnen, daß angebissenes Fallobst in meiner IT-Welt schlichtweg nix zu suchen hat. )

          • „Wie wär’s wenn Du in Punkto PC mal die Bedienung/Einstellung wem überlässt, der sich wenigstens mal interessehalber ein wenig mit sowas befasst hast?“

            Na… also?^^

            Ich hab mir bei meinem ersten PC der Moderne (weil strenggenommen war mein erster Rechner ja der Atari 1040 STFM^^) von meinem damaligen Freund (Elektrotechnikstudent und sehr interessiert) den Zusammenbau und die Installation zeigen lassen und dann auch hier und da eine Frage geäußert wenns pressierte. Und ich hab tatsächlich kein tiefergehendes Interesse.
            Das Dingen soll funktionieren, mehr nicht.
            Und solang ich das allein hinbekomme (also so ganz grundsätzlich jedenfalls^^), ist’s doch schick.
            Ich hab sicher nicht den Anspruch IT-Krempel zur Kunstform erheben zu wollen…

            (Aber ja: bei der Einrichtung meines/meiner Server lass ich mir natürlich helfen. Hab da jemand vom Fraunhofer Institut ganz oben auf der Liste stehen… und noch ein paar andere Spezis in der Hinterhand. Klar doch: nur Männer)

          • „7 ist zu träge ( aufgepumptes Vista ) …“

            Da hab ich keine Prob mit, da ich weitgehend nur Daten mit Excel verwalte, Texte schreibe und PP erstelle. Alles wenig zeitkritisch. Und ins Net will ich mit dem Rechner eigentlich eh nicht, deshalb hab ich ihn ja neben diesem, an dem ich sitze, angeschafft.
            Mal davon abgesehen, dass das Net hier den technischen Stand der späten 80er hat, also Downloadraten von < 100 kB (das Uploaden einer Mail mit 3 MB-Anhang dauert ca. 10 Min!). Da würde es also auch sonst keine Rolle spielen, ob Win 7 langsam ist. Es würde genau wie Win 95/98 überwiegend mit den Händen im Schoß auf die nächsten Datenpakete warten.

            "Die Linuxe haben grundsätzlich den Nachteil, daß sie so richtig spaßig nur für Leute sind die sich ein größtenteils eigenes zusammenstricken können, weil ungefähr 20 Silvester Commandline gebüffelt …."

            Genau das habe ich auch gehört. Und ich habe meine Entwickler-"Karriere" Anfang der 90er drangegeben, als ich entdeckte, dass meine Leidenschaft doch eher einem üppig ausgestatteten Chemielabor gilt.
            Für mich ist ein Rechner ein Arbeitsgerät, nützlich zum Ablegen eigener Informationen, Erstellen von Querverweisen, Suchen externer Informationen, Erfahrungsaustausch.
            Mein Adrenalinspiegel schnellt explosionsartig in die Höhe, wenn ich meine Zeit auch noch damit verwenden muss, das Arbeitsgerät mit viel Aufwand erst zu zu konfigurieren, bevor ich es zweckmäßig nutzen kann.

  2. Ein sehr interessanter Artikel auf Quillette über das Gedächtnis, die Lücken die entstehen können bzw. wann wir etwas besonders intensiv in Erinnerung haben und wann nicht und wie sich das vor allem in Bezug auf traumatische Erlebnissen verhält.

    Das alles mit Hinblick auf die jetzige Debatte um Kavanaugh und die dreißig Jahre zurück liegenden Geschehnisse.

    https://quillette.com/2018/10/04/on-the-fallibility-of-memory-and-the-importance-of-evidence/

    • Man muß sich das mal vorstellen: Bereits in den 1970er Jahren wurde in den USA nachgewiesen, daß man Menschen verhältnismäßig einfach dahingehend manipulieren kann, daß sie „falsche“ Erinnerungen entwickeln und mit weiteren Details anreichern.

      Wenn man weiß, wie man vorzugehen hat, kann man Menschen z. B. recht schnell dazu bringen, sich daran zu „erinnern“, wie sie ein bestimmtes Gerät kaputt gemacht haben – obwohl sie dieses Gerät in Wirklichkeit niemals angerührt haben.

  3. Ich möchte gerne mal die Frage in den Raum werfen, ob die Mitleser hier der Meinung sind, dass der Siegeszug der Identitätspolitik hierzulande noch aufzuhalten ist oder nicht.

    Angesichts der Themen in den letzten Tagen (Wahlprogramm der Grünen, Geschlechterdebatte USA vs. Deutschland) habe ich darüber nachgedacht, wie stark intersektionale Theorien sich in Europa und speziell in Deutschland schon durchgesetzt haben bzw. schon Mainstream sind.

    Ich sehe bei oberflächlicher Betrachtung schon einige Anzeichen dafür, dass in vielen Bereichen des Lebens eine identitätspolitische Grundhaltung schon der De-Facto-Standard sind:

    – Alle nennenswerten politischen Parteien außer der AfD bekennen sich mehr oder weniger explizit zum Intersektionalismus (siehe Quoten bei den Grünen – die für Frauen ist da bestimmt nur der Anfang).

    – Es wird laut und öffentlich darüber nachgedacht, das Wahlrecht im Sinne einer Identitätspolitik zu ändern (und, was wichtiger ist: Es scheint aus der Politik kaum Gegenmeinungen zu geben).

    – Kaum ein größeres Unternehmen kommt heute noch ohne Leute aus, die sich hauptberuflich mit „Diversity“ beschäftigen. Ganze Unternehmen verdienen schon eine Menge Geld mit „Diversity“-Beratung.

    – Im Bundesverfassungsgericht sitzen Leute, die a) vorübergehende Benachteiligung aufgrund unveränderlicher Merkmale „privilegierter“ Bevölkerungsgruppen für vertretbar halten, bis „Gleichstellung“ erreicht ist und b) die Grenze der Meinungsfreiheit bereits dort überschritten sieht, wo die Inklusion „marginalisierter“ Gruppen gefährdet ist.

    – An Universitäten wird es auch hierzulande immer schwieriger, wissenschaftliche Studien zu publizieren, die intersektionalen Theorien zuwiderlaufen.

    – Das öffentlich-rechtliche Fernsehen und der Großteil der Presse scheint voll auf der Intersektionalismus-Schiene zu sein. Man betrachte nur, wie die Presse reagiert, wenn bei einer öffentlichen Preisverleihung weniger als 50% der Preisträger weiblich sind, oder die (Nicht-)Reaktionen auf Sibel Schick & Co. Vielleicht ist das auch nur mein subjektiver Eindruck oder ich sehe zu viel Die Weltraumaffen, wer weiß. Aber mir fällt auf, dass von
    Journalisten nur selten eine konträre Position eingenommen wird, und wenn, dann sind sie meistens älteren Semesters.

    – Dass intersektionale Theorien unter jüngeren Journalisten so weit verbreitet sind, ist entweder ein Zeichen dafür, dass deren überdurchschnittlich häufig Journalisten werden,
    oder dass sie in der Gesamtpopulation der jüngeren Generationen bereits die dominierende Geisteshaltung sind.

    Ich werde deshalb das Gefühl nicht los, dass die Geisteshaltung, die Intersektionalismus und Identitätspolitik kritisch gegenübersteht, ein Auslaufmodell ist.

    Was meint Ihr, wird es irgendwann dazu kommen, dass sich kommende Generationen gar nichts anderes mehr werden vorstellen können?
    Wird in Zukunft auch die Privatwirtschaft stärker reguliert werden, um Ziele der Identitätspolitik durchzusetzen?
    Wird es in Zukunft obligatorisch sein, dass es für alles einen Geschlechter- und Minderheitenproporz gibt?
    Wird sich unser politisches System in eine Richtung bewegen, in der Intersektionalismus Teil der Staatsdoktrin wird?
    Und wird sich in Zukunft daran überhaupt noch irgendwer stören?

    • Ich denke, Du solltest lernen, zwischen Identitätspolitik und Intersektionalismus zu unterscheiden, @Ronin.
      Genau wie man zwischen Identitätspolitik und Faschismus unterscheiden sollte.

      Oder eben zwischen Identitätspolitik und Kaninchenzüchterszene o. Motoradclubs.

      Auch gegen eine Identifizierung mit einem guten Arbeitgeberbetrieb ist überhaupt nix einzuwenden, oder, daß die Briten ihre Queen als Grüßtante durchgehend begrüßen.

      Kurz gesagt: Eine Gruppenempfindung ist eher als positiv zu betrachten solange sie nicht in einen radikalen Feindbild-Tribalismus ausartet.

      Dazu passend hatte der Danisch gestern gerade einen Artikel:
      http://www.danisch.de/blog/2018/10/06/beyond-diversity/#more-25714

    • In einigen Jahrzehnten wird der Islam in Europa das Leben bestimmen. Die Linke haben dafür gesorgt das jede Kritik an ihm als Nazigeschwätz eingestuft und damit unmöglich wird und die Islamisten sind bereit sofort die Nazikeule zu schwingen und/oder Gewalt anzudrohen, sollte jemand ihren beknackten Glauben und dessen zurückgeblieben, unzeitgemäßen Traditionen kritisieren. Da können die kinderlosen Twitter- und Akademiker-Feministinnen soviel auf der Tastatur rumkloppen wie sie wollen. Islamisten können Identitätspolitik mindestens genau so gut wie Feministinnen und sind wahrscheinlich sogar noch motivierter.

    • Ich teile Deine Befürchtung: der „Siegeszug der Identitätspolitik“ ist praktisch abgeschlossen, die Identitätspolitik wird dieses Land zerstören.

    • Intersektionalismus ist schlicht und einfach falsch; er widerspricht jeder wissenschaftlichen Erkenntnis. Deshalb wird er sich immer wieder an der Realität stoßen. Niemals werden Menschen ihre sexuelle Identität frei wählen können, niemals wird das multikulturalistische Zusammenleben funktionieren, niemals wird es mehr als 5% Homosexuelle geben.

      Das wird alles in die Hose gehen und man wird sich davon verabschieden müssen, wenn man überleben will. Bis dahin wird natürlich großer gesellschaftlicher Schaden enstehen, der vielleicht irreparabel ist.

      • Mit Intersektionalismus meine ich hier nicht Sozialkonstruktivismus, sondern die Idee, dass sich der moralische Wert eines Menschen aus seiner Stellung in der Hierarchie der Privilegierung ergibt.
        Ein streng intersektionalistisches Staatssystem könnte so aussehen:
        – Politische Repräsentanz nicht anhand von „one man, one vote“, sondern strikt nach Minderheitenproporz.
        – Ein Rechtssystem, das nicht auf „Gleichheit vor dem Gesetz“ basiert, sondern Unterprivilegierten mehr Rechte zuweist, um „Benachteiligungen“ auszugleichen
        – Eine Wirtschaftsregulierung, die eine Meritokratie verbietet und stattdessen die Besetzung aller Stellen nach Minderheitenproporz fordert.
        Von all dem ist das Wahlprogramm der Grünen, aus dem Adrian hier zitiert, nicht mehr weit entfernt.
        Meine Vermutung ist, dass die Generation der „Millennials“ dies bereits mehrheitlich als Idealsystem sehen würde und, sobald „meine“ Generation (Mittvierziger) ausgestorben sein wird, man dieses System als völlig normal ansehen wird.
        Dass noch unrealistische Dinge wie Sozialkonstruktivismus dazu kommen, wird nur dafür sorgen, dass die Misstände, die man zu lösen versucht, immer bestehen bleiben werden.

      • Danke für den Link, aber meine Vermutung ist ja gerade, dass es für Gegendruck bereits zu spät ist, weil der Druck von der anderen Seite bereits die Oberhand gewonnen hat. Erstens gibt es keine nennenswerte Gegenöffentlichkeit, da wie gesagt die Medien bereits völlig auf der intersektionalen Schiene sind, und zweitens gibt es für Ablehner des intersektionalen Feminismus keine politische Vertretung mehr außer den Rechtspopulisten, und die möchten viele (auch ich) nicht wählen, weil sie mit vielen ihrer anderen Positionen nicht übereinstimmen.
        Und drittens ist meine Vermutung ja auch, dass man mit nicht-intersektionalen, nicht-feministischen Denkmustern schon allein demographisch in der Minderheit ist bzw. es in absehbarer Zeit sein wird, weil es bereits die vorherrschende Geisteshaltung der nachrückenden Generationen ist. Das ist wie gesagt nur eine Vermutung; ich kenne nicht genug Leute, die wesentlich jünger sind als ich, um zu beurteilen, ob die wirklich größtenteils so denken oder ob die Tatsache, dass die Mehrheit der jüngeren Journalisten und Kulturschaffenden es tun, eine Verzerrung aufgrund der Stichprobe ist.

        • Wie gesagt, ich bin überzeigt, dass das in die Hose geht. Minderheitenproporz wird dazu führen, dass die Mehrheit ihre Interessen nicht mehr vertreten sieht und sich vom politischen System abwendet bzw. es bekämpft. Gleiches gilt für das Rechtssystem und für die Wirtschaft (wo sich besonders schnell zeigen dürfte, dass die Realität sich nicht nach der Ideologie richtet).

          Dauerhaft durchsetzten kann man sowas eigentlich nur in einer Diktatur, die ja manche auch sichtbar anstreben.

  4. Die Sozialkassen profitieren massiv von der Zuwanderung!
    https://www.wz.de/politik/inland/sozialkassen-profitieren-massiv-von-zuwanderung_aid-33507141
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/migration-sozialkassen-profitieren-offenbar-von-zuwanderung-a-1231878.html
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181780416/Laut-Selbsteinschaetzung-Sozialkassen-profitieren-massiv-von-Zuwanderung.html

    Ich finde vor allem zwei Sachen bemerkenswert – zum einen, wie in den Artikeln wahrheitswidrig suggeriert wird, auch Fl***tlinge seien für die Sozialkassen vorteilhaft, und zum anderen, wie ähnlich (teilweise wortgleich) die Artikel sind. Ein weiteres Beispiel, wie Agenturmeldungen ungeprüft und höchstens minimal verändert durchgereicht werden. Pressevielfalt?

  5. Dieser rassistische Pastor denunziert den Feminismus als „White Supremacy“:

    „White women kneeling during the anthem to protest “rape culture” is highjacking a movement you took no risks for. You didn’t kneel in solidarity to protest the murder of Black people, don’t co opt & make it about your victimization. That’s white supremacy in the name of feminism.“

    Das rassistische Krebsgeschwür der USA tritt offen zutage und jeder ignoriert es einfach …

  6. Fuck U, HRW!

    • „…Für diese antisemitische Lüge müsste man eigentlich zurücktreten oder ist Judenhass schon so im Trend?“

      Ja, natürlich ist er das, sonst würde zB der Antisemitismus von Corbyns Labour-Partei ein Thema sein, wird ebenso verschwiegen.
      Ein paar Jahrzehnte mediale Antiisrael-Propaganda haben das bewerkstelligt,

      https://www.tabletmag.com/scroll/271860/netzarim-junction-and-the-birth-of-fake-news

      Wo bleibt der Pulitzer-Preis für diese Untersuchung von Landes?!?! Ein mehr als würdiger Preisträger….

  7. „Der Käufer kann nun nur hoffen, dass die Zerstörung nun als ein „integraler Bestandteil des Kunstwerkes“ gilt, wie Branczik hofft. Dann wäre sein Kauf wohl noch deutlich mehr wert.“

    LOL

    • Jetzt steht der „arme“ Käufer vor einem Dilemma: will er die moderne Kunst, die er eben noch kaufte, dafür kritisieren, dass sie so modern ist oder soll er die Sache doch irgendwie toll finden?

      Vermutlich wird er, nach dem ersten Schreck, Letzteres tun und die Schnipsel irgendwann meistbietend weiterverkaufen, bei der PR sind die bestimmt mittlerweile im Preis gestiegen. Um Kunst geht es da ja ohnehin nicht…

    • Am Selbermach-Samstag parlieren in erster Linie Leute, die keine Ahnung haben von dem, was sie schreiben.
      Ganz offensichtlich hat der „links-regressive Mob“ wohl recht gehabt mit seinem Widerstand, wie das OVG-Urteil von Münster beweist.
      Aber die Richter sind für Dich bestimmt auch Teil dieses steinewerfenden Mobs.

      • Carnofis – bis zu dieser OVG-Entscheidung war die beabsichtigte Rodung zulässig. Ein Zusammenhang zwischen dem Protest und der OVG-Entscheidung ist auch nicht ersichtlich. Ebenso ist für mich nicht erkennbar, auf welcher rechtlichen Grundlage die Besetzung des Hambacher Forstes zulässig gewesen sein soll.
        Zu sagen, die Besetzer hätten gewonnen, ist sicherlich falsch – genauso falsch ist es allerdings, die Besetzung durch die OVG-Entscheidung nachträglich zu rechtfertigen.

        • „… bis zu dieser OVG-Entscheidung war die beabsichtigte Rodung zulässig.“

          Das ist falsch.
          Sie war immer unzulässig, nur war das bis zum Beschluss des OVG nicht ausgesprochen worden.

          Es war eine Klage des BUND beim OVG anhängig, die in der Hauptsache noch nicht entschieden war.
          Nach dem Räumen des letzten Baumhauses plante RWE, den Wald praktisch im Handstreich zum Betriebsgelände erklären zu lassen und damit dem Bergrecht zu unterstellen.
          Sofort danach sollte der Wald in den nächsten zwei Wochen gerodet werden, womit RWE Fakten geschaffen und die Klage des BUND obsolet geworden wäre.
          Diesen Plan hatte das OVG durchkreuzt.
          Es hätte ihn auch zu jedem anderen Zeitpunkt durchkreuzt, wenn eine Rodung angestanden hätte.
          Man kann also sagen, dass die Rodung „schwebend verboten“ war.
          Das ist keine „Lex Hambi“, sondern einfaches Verwaltungsrecht.
          Man darf nun mal nicht ein Gerichtsverfahren dadurch außergerichtlich entscheiden, dass man den Wert, um den geklagt wird, aus der Welt schafft.

          RWE hat sich schlicht verzockt. Man setzte dort – zurecht – auf die wohlwollende Unterstützung durch die Landesregierung und auf das Stillhalten des OVG Münster.

          „Ebenso ist für mich nicht erkennbar, auf welcher rechtlichen Grundlage die Besetzung des Hambacher Forstes zulässig gewesen sein soll.“

          Der Hambacher Wald war nur im volkstümlichen Sinne besetzt.
          Wälder in D dürfen nicht für die Öffentlichkeit gesperrt werden und jeder darf sich in ihnen bewegen, so oft und so lange, wie er möchte.
          Nicht einmal das Errichten von Baumhäusern ist dem Gesetz nach verboten. Nicht zufällig kam der Innenminister mit der albernen Sorge um Brandschutzrichtlinien – und das am Ende eines der trockensten Sommer der letzten 100 Jahre.

          • Das alles ändert nichts an der Mob Rule, da spielt das Verwaltungsgericht keine Rolle. Es hätte ja sonst nichts getan.

            Sollen Grüne doch kein Strom geliefert bekommen, wenn sie das so politisch wollen. Dann sollten sie auch verzichten 😀

            Aber dann würden sie sich sicher in ihren Rechte verletzt fühlen, diese Leute. Links-regressiver Trash.

          • „Links-regressiver Trash.“

            Ach Alex, Dein Hass auf alles und alle links der AfD nimmt schon deutlich manisch-pathologische Züge an.

          • @Carnofis – „Sie war immer unzulässig“
            Worauf bitte stützt du das? Ich finde es bedauerlich, dass trotz der umfassenden Berichterstattung über die Ereignisse im Hambacher Forst kaum Mitteilungen über die aktuelle Rechtslage erfolgen, aber im Zweifel wird man davon ausgehen können, dass ohne die Eilentscheidung des OVG die Rodung zulässigerweise hätte erfolgen können.

            „Der Hambacher Wald war nur im volkstümlichen Sinne besetzt.
            Wälder in D dürfen nicht für die Öffentlichkeit gesperrt werden und jeder darf sich in ihnen bewegen, so oft und so lange, wie er möchte.
            Nicht einmal das Errichten von Baumhäusern ist dem Gesetz nach verboten.“

            Du bist also ernsthaft der Ansicht, dass es zulässig ist, in fremden Wäldern Baumhausdörfer zu bauen, diese dauerhaft zu bewohnen und den Eigentümer in seiner Nutzung der Wälder einzuschränken?

          • „Worauf bitte stützt du das? Ich finde es bedauerlich, dass trotz der umfassenden Berichterstattung über die Ereignisse im Hambacher Forst kaum Mitteilungen über die aktuelle Rechtslage erfolgen, aber im Zweifel wird man davon ausgehen können, dass ohne die Eilentscheidung des OVG die Rodung zulässigerweise hätte erfolgen können.“

            Beim Gericht war ein Antrag des BUND anhängig, die Rodung zu verbieten, da der Wald nach den Richtlinien des FFH hätte gemeldet und unter Schutz gestellt werden MÜSSEN. Das hat die Landesregierung ganz bewusst nicht getan.
            Also hat der BUND beantragt zu prüfen, ob der Wald nach den Richtlinien schützenswert ist, oder nicht.

            Zu diesem (und weiteren) Antrag lagen dem Gericht – wenn ich mich recht entsinne – über 20.000 Seiten Akten vor, die noch nicht abschließend gesichtet werden konnten, um eine Entscheidung zu treffen.
            Die Richter ackern sich seit irgendwann letzten Jahres durch die Unterlagen – und RWE dachte sich: „Oh prima! Während die Aktenstudium betreiben, hauen wir schnell mal die Bäume um“, weil – und da hast Du recht, es war bis dahin explizit nicht verboten.
            Es ist aber nun mal nicht erlaubt, bei einer rechtshängig strittigen Sache Fakten zu schaffen, indem die Sache vernichtet wird.
            Manche Gerichte lassen sich bewusst Zeit mit einer Entscheidung über einen Eilantrag, aber in diesem Fall eben nicht. Sie haben ein Rodungsstopp verfügt, bis sie die Akten durch haben und in der Hauptsache entscheiden können.

            Ich finde es übrigens bemerkenswert, wie sehr Du Dich um die wirtschaftlichen Interessen eines Stromkonzerns besorgst, während Dir die Einwohner der abgebaggerten Dörfer am Arsch vorbeigehen.
            Solange es nur gegen die Richtigen (alles, was Du als „links von der AfD“ definierst) geht, gehst Du auch über Leichen?

          • Carnofis, ich finde es bemerkenswert, wie du zu wissen meinst, was ich denke.
            Mein Punkt ist schlicht der, dass die Waldbesetzung widerrechtlich war und Recht und Gesetz auch dann gelten sollen, wenn es um „gute“ Sachen geht. Um es ganz deutlich zu sagen: Ich finde Versuche, mit nichtrechtsstaatlichen Mitteln andere zu bestimmten Handlungen oder Unterlassungen zu nötigen, sehr bedenklich und halte es für gefährlich, wenn solches Verhalten gesellschaftlich toleriert oder gar gefördert wird.

            Genauso falsch finde ich es, Diskussionen unnötig zu emotionalisieren. Inwieweit geht es aktuell denn um die Einwohner abgebaggerter Dörfer?
            Und nein, mir gehen weder menschliche Schicksale noch die Umwelt „am Arsch vorbei“. Im Gegensatz zu den meisten Menschen vermeide ich es allerdings nach Möglichkeit, mir endgültige Meinungen zu bilden und Abwägungen zu treffen, wenn mir die Informationen fehlen, um eine Situation in ihrer Gesamtheit beurteilen zu können.

            Im Übrigen ist es keineswegs unzulässig, Fakten zu schaffen, solange kein Gesetz und keine Gerichtsentscheidung dem entgegensteht. Für den Fall, dass Einwände bestehen, gibt es Eilverfahren, um ggf. gerichtliche Entscheidungen zu erwirken, was ja vorliegend auch funktioniert hat. Deine Meinung liefe im Ergebnis darauf hinaus, dass nie jemand etwas tun dürfte, solange ein anderer Einwände dagegen hat und keine endgültige gerichtliche Klärung vorliegt. Damit wäre willkürlichen Beeinträchtigungen der Handlungsfreiheit Tür und Tor geöffnet.

          • „Mein Punkt ist schlicht der, dass die Waldbesetzung widerrechtlich war und Recht und Gesetz auch dann gelten sollen, wenn es um „gute“ Sachen geht.“

            In dem Punkt geh ich vollkommen mit Dir d’accord.
            Allein, was „Recht und Gesetz“ ist, da laufen unsere Meinungen auseinander.
            Die Maßnahmen der RWE, Waldrodung und im Einzelfall Zwangsenteignung unwilliger Bewohner der betroffenen Dörfer, sind dem Gesetz nach nur gerechtfertigt, wenn es gewichtige übergeordnete Belange gibt. Also das berühmt-berüchtigte „Allgemeinwohl geht vor Eigenwohl“.
            Nur aus wirtschaftlichen Eigeninteressen darf niemand auch nur einen Baum abholzen – so ist die Gesetzeslage.
            RWE begründete die Notwendigkeit der Abholzung des Hambacher Waldes – eines Waldes mit über 100 Jahre alten Eichen- und Weißbuchenbeständen – damit, dass sonst in D „die Lichter ausgehen“ würden. Es fällt schwer, dem zu folgen, wenn elektrischer Strom eines der Hauptexportartikel Deutschlands ist und fast permanent weit über Eigenbedarf produziert wird.

            Das Argument allein hätte aber nun nichts gebracht. Man musste Öffentlichkeit schaffen, um auf diese Diskrepanz – der zur Gänze das OVG gefolgt ist – hinzuweisen. Und Öffentlichkeit schafft man – leider – nur mit solchen Aktionen, wie der Wald“besetzung“.
            Wenn Du „Recht und Gesetz“ für die Aktivisten reklamierst, dann musst Du denselben Maßstab bitte auch an die Gegenseite legen, sonst wirst Du unglaubwürdig.

            „Um es ganz deutlich zu sagen: Ich finde Versuche, mit nichtrechtsstaatlichen Mitteln andere zu bestimmten Handlungen oder Unterlassungen zu nötigen, sehr bedenklich und halte es für gefährlich, wenn solches Verhalten gesellschaftlich toleriert oder gar gefördert wird.“

            D’accord.

            „Genauso falsch finde ich es, Diskussionen unnötig zu emotionalisieren. Inwieweit geht es aktuell denn um die Einwohner abgebaggerter Dörfer?“

            Das eine ist unauflöslich mit dem anderen verzahnt.
            Das Dorf Manheim ist überwiegend nur noch eine Trümmerwüste, das Dorf Morschenich mutiert zu einem Geisterdorf. In beiden Dörfern leben noch Menschen, die dort geboren wurden, dort aufwuchsen und eigentlich auch dort sterben wollten. Diese Leute hoffen jeden Tag, dass der Widerstand der Aktivisten Erfolg hat. Sie unterstützen sie mit Lebensmitteln und sonstigen nötigen Dingen.

            „Und nein, mir gehen weder menschliche Schicksale noch die Umwelt „am Arsch vorbei“. Im Gegensatz zu den meisten Menschen vermeide ich es allerdings nach Möglichkeit, mir endgültige Meinungen zu bilden und Abwägungen zu treffen, wenn mir die Informationen fehlen, um eine Situation in ihrer Gesamtheit beurteilen zu können.“

            Dafür, dass Dir die Informationen fehlen, lehnst Du Dich aber ziemlich weit aus dem Fenster. Leider sehr kompromisslos auf seiten der RWE. Und ich unterstell Dir, dass es Dir nicht um die RWE geht, sondern darum, dass es gegen „Linke“ geht – was übrigens schlicht an der Wirklichkeit vorbeigeht. So, wie bei den sonntäglichen Waldspaziergängen alle Altersgruppen, vom wenige Tage alten Säugling, bis zum über 90-jährigen Opa, teilnehmen, so sind mit Sicherheit auch alle politischen Überzeugungen dort vertreten.
            Ich bin sicher, dass dort auch mancher heimliche AfD-Wähler mitläuft.

            „Im Übrigen ist es keineswegs unzulässig, Fakten zu schaffen, solange kein Gesetz und keine Gerichtsentscheidung dem entgegensteht.“

            Noch einmal: ES GAB EIN GESETZ, DAS DEM ENTGEGENSTAND und das RWE zu umgehen trachtete. Oder meinst Du, das OVG entscheidet nach Tageslaune? Auch die Richter sind an Gesetze gebunden (vielleicht abgesehen von Familienrichtern).

            „Für den Fall, dass Einwände bestehen, gibt es Eilverfahren, um ggf. gerichtliche Entscheidungen zu erwirken, was ja vorliegend auch funktioniert hat.“

            Es hat nicht zuletzt vielleicht auch aufgrund des „öffentlichen Interesses“ funktioniert.

            „Deine Meinung liefe im Ergebnis darauf hinaus, dass nie jemand etwas tun dürfte, solange ein anderer Einwände dagegen hat und keine endgültige gerichtliche Klärung vorliegt.“

            Du wirst es nicht glauben, aber so funktioniert das im Rechtsstaat. Wenn zwei Parteien über die Auslegung eines Gesetzes uneins sind und den Klageweg beschreiten, dann entscheidet das Gericht – nicht der Stärkere. Das Gesetz des Dschungels herrscht in D nur im Familienrecht.

            „Damit wäre willkürlichen Beeinträchtigungen der Handlungsfreiheit Tür und Tor geöffnet.“

            Das ist Quatsch. Ist die Rechtslage eindeutig, flutscht das Ding durch. Wenn ein Widerspruch offensichtlich unbegründet ist, hat er noch nichtmal eine aufschiebende Wirkung.

          • Carnofis, ich glaube, das bringt hier nichts mehr. Ich habe nicht die Absicht, weiterhin auf haltlose Unterstellungen zu reagieren.
            Abschließend nur ganz kurz: – ich stelle fest, dass du also offenbar tatsächlich Rechtsverstöße befürwortest, wenn sie dazu dienen, „Öffentlichkeit herzustellen“ für Dinge, die du als problematisch ansiehst. Egal ob rechts oder links, ich bleibe dabei, dass dies unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten höchst bedenklich ist.
            Und rechtlich liegst du (zumindest nach meinen derzeitigen Erkenntnissen) schlicht falsch. Es gab offenbar eine sofort vollziehbare Verwaltungsentscheidung der zuständigen Bezirksregierung, welche u.a. die Rodung erlaubte. Daran änderte zunächst auch nichts, dass der BUND hiergegen geklagt hatte. Erst durch die Eilentscheidung des OVG wurde die Vollziehbarkeit der Verwaltungsentscheidung aufgehoben. Man kann über Verwaltungsentscheidungen selbstverständlich politisch und juristisch diskutieren, aber solange sie existieren und vollziehbar sind, kann man niemandem vorwerfen, auf ihrer Grundlage zu handeln.

  8. Und während in den USA Staatsausgaben die Wirtschaft vor dem Schlimmeren bewahren, versuchen die Europäer die Daunenschrauben immer enger anzuziehen, mit dem Euro als Fremdwährung. Das ist die Rolle, die der FDP dann zufällt, auf dem Weg in ein zentralistisches, undemokratisches Europa….

  9. Die New York Times bei ihrem üblichen Geschäft: der antidemokratischen Agitation:

    http://www.nytimes.com/2018/10/06/opinion/lisa-murkowski-susan-collins-kavanaugh.html

    „These women are gender traitors … They’ve made standing by the patriarchy a full-time job.“

    „We’re talking about white women. The same 53 percent who put their racial privilege ahead of their second-class gender status in 2016 by voting to uphold a system that values only their whiteness, just as they have for decades. …. The gender gap in politics is really a color line. … That’s because white women benefit from patriarchy by trading on their whiteness to monopolize resources for mutual gain. In return they’re placed on a pedestal to be “cherished and revered,” as Speaker Paul D. Ryan has said about women, but all the while denied basic rights.“

    Diese Rassistin spricht doch tatsächlich von einem:

    „blood pact between white men and white women“

    Die feminitische Rassistin ist:

    „Alexis Grenell (@agrenell) is a co-founder of Pythia Public, a political and public affairs firm.“ und „Ms. Grenell has written on gender and politics for The New York Daily News, The Washington Post and other outlets.“

  10. Bisschen spät dran, kotz mich aber trotzdem aus. 😉

    Sexismus bei der Verleihung des Friends-Nobel-Preises? Aber sicher… Zumindest bei der ARD.

    Nadia Murad, seit 2016 UN-Sonderbotschafterin, und Denis Mukwege (Arzt im Kongo) haben gemeinsam den Friedens-Nobel-Preis erhalten, weil sie sexuelle Gewalt, Vergewaltigung und Missbrauch anklagen bzw. Opfer sexueller Gewalt behandeln.

    Offensichtlich geht es aber wie immer nur um Gewalt gegen Frauen, sexuelle Gewalt gegen Männer, die diese in Kriegen auch häufig erleiden müssen, wird wieder einmal totgeschwiegen.
    Bilder, wie die aus Abu Ghraib, die u.a. Frauen dabei zeigen, wie sie Männer sexuell demütigen, sind halt schnell vergessen, wenn es um Frauen geht.

    So meinte Nadia Murad dann auch im Jahr 2016:

    Ich würde gerne die Welt und die internationale Gemeinschaft wissen lassen, was passiert ist, und dass es sich dabei um Völkermord handelt. Wir wollen, dass die Welt, dass die internationale Gemeinschaft das anerkennt.

    Na klar, Vergewaltigung ist Mord und Vergewaltigungsopfer „Überlebende“.

    Gewürdigt wurde zudem vom Gremium, dass sie sich dem Sozialkodex widersetzt habe, demzufolge Frauen aus Scham darüber zu schweigen hätten. Wie schön, dass Männer meistens in Kriegen getötet werden. Die schweigen dann ganz sicher über ihre sexuellen Gewalterfahrungen, wenn auch nicht aus Scham oder freiem Willen.

    Sehr schön auch der Kommentar zu Denis Mukweges Ehreung, den die Kommisionsvorsitzende Berit Reiss-Andersen absonderte.
    Mukwege habe wiederholt die Straflosigkeit für Massenvergewaltigungen verurteilt und sich dafür ausgesprochen, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen kein Mittel der Kriegsführung sein dürfe.
    Na da sind wir aber froh, dass sexuelle Gewalt gegen Männer weiterhin ein Mittel der Kriegsführung sein darf.

    • Es mag im Kontext der von der IS-Bande ausgeübten Zwangsprostitution auch Todesopfer gegeben haben. An der Aussage von Murad kann ich ohne näheren Kontext, rein so, wie sie dasteht, nichts auszusetzen finden. Befremdlicher finde ich da, insbesonders angesichts des Umstandes, daß man sich an einschlägiger Stelle offenbar einiges darauf zugutehält, daß Murad, genauer in Baden-Württemberg, Zuflucht gefunden hat, diesen Fall:
      https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Jesidin-flieht-aus-Deutschland-id51968756.html
      Das war zu der Zeit, als man hierzulande alles in Bewegung setzen zu müssen wähnte, um zu verhindern, daß einem mutmaßlichen Helfershelfer des Bin Laden in Tunesien ja auch nicht ein Härchen zuviel gekrümmt wird. Gleichzeitig kam es zu dieser Flucht einer Jesidin aus Deutschland, weil.“ausgerechnet in Baden-Württemberg will sie ihren Peiniger von der Terrormiliz IS wiedergetroffen haben“, und da konnte sie aber nicht beschützt werden. Diese Geschichte fand damals dezente mediale Beachtung, und ist inzwischen wohl in Vergesenheit geraten – m.E. ein exemplarischer Fall der Naivität und Verlogenheit der hiesigen Gutmenschelei, jetzt in zwei Akten.

      • Witzig ist auch, dass Murad Opfer des 2009er Friedensnobelpreisträgers Obama ist, der ja den IS gegen Assad erst aufgebaut hat.

  11. Programmhinweis:
    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Rabenvaeter-Wenn-Papa-keinen-Unterhalt-zahlt,sendung823050.html
    45 Min
    Rabenväter – Wenn Papa keinen Unterhalt zahlt Montag, 08. Oktober 2018, 22:00 bis 22:45 Uh (NDR)

    In der Beschreibung wird zwar mit
    „700.000 Väter (und in einigen Ausnahmefällen Mütter) sind es derzeit, die ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen.“
    eine gewisses Grundnarritiv gesetzt,
    aber auch da insb. der Vateraufbruch verlinkt wird, gibt es Hoffnung auf weitere Sichtweisen.

    • „„700.000 Väter (und in einigen Ausnahmefällen Mütter) sind es derzeit, die ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen.““
      Nun ja, prozentual rund doppelt soviel Mütter wie Väter …..

  12. „Mr. Zuckerberg spoke at a town hall to address outrage among many employees that Facebook’s public policy chief, Joel Kaplan, appeared at the hearing in support of his longtime friend, Judge Kavanaugh, who had been accused of sexual assault.“

    https://www.wsj.com/articles/facebooks-zuckerberg-tells-employees-to-respect-diverse-views-of-colleagues

    • Jasbir Puar Launches Women’s Studies on a Death Spiral
      https://blogs.timesofisrael.com/jasbir-puar-launches-womens-studies-on-a-death-spiral/

      „… the National Women’s Studies Association (NWSA)—has increasingly embraced political aims that display contempt for the objective, self-critical standards that guide the best scholarship. Now it is clear politics has won; the NWSA’s political mission will not be qualified by objective standards. The organization is committed to criminalizing and delegitimating the state of Israel. In 2015 it passed the most far reaching anti-Israel resolution of any major professional association, going well beyond an academic boycott to isolate, and condemn, and do as much economic and cultural damage to Israel as possible. With that NWSA became officially intolerant of all alternative political opinion.

      The NWSA has now crossed a further line in self-discreditation by honoring Jasbir Puar’s December 2017 book The Right to Maim: Debility, Capacity, Disability, a publication that discards evidentiary standards and instead bases its accusations against the Jewish state on its author’s personal fantasies. In September 2018 the NWSA awarded The Right to Maimits Alison Piepmeier Book Prize, describing the book as a “major milestone.” It has now officially endorsed an irresponsible and discriminatory research agenda for feminist faculty and students.“

      • „It then added the Duke University imprimatur to a book that dishonors the University and should be withdrawn from publication. Instead, The Right to Maimwill probably earn Puar a full professorship at Rutgers. After all, distinguished scholars like Judith Butler have endorsed the book on its jacket. Credulous audiences in universities across the country applaud its arguments when Puar lectures. And now the book has a national award.“

        Antisemitismus macht preiswürdige Bücher im Feminismus! Das ist neu und hammerharter Beleg dafür, woher die Gefahr für unsere Gesellschaft kommt – von diesem als „Wissenschaft“ getarnten politischen Antisemitismus-Aktionismus.

        Das ist einen AUFSCHREI wert, in der Tat. Nieder mit dem antisemitischen Feminismus!

  13. „We do not endorse candidates for office. And if we did, we wouldn’t endorse a progressive Democrat. We are, however, sorely tempted to suggest Californians vote for Dianne Feinstein’s challenger, Kevin de León, in November. Her unethical handling of Christine Blasey Ford’s allegations against Brett Kavanaugh turned a knotty situation into a national nightmare. …..“

    https://www.weeklystandard.com/the-editors/editorial-feinsteins-disgrace

    In die Versenkung abwählen, diese Feinstein!

    „Ford’s letter accusing Kavanaugh of sexual misconduct, sent to the offices of Feinstein and Representative Anna Eshoo was dated July 30, 2018. Feinstein took no action on it until September 13—six weeks later and after Kavanaugh’s grueling, week-long confirmation hearings had ended.“

  14. Die Pseudowissenschaft hinter der Weltuntergangssekte der Grünen:

    „As Prof Lindzen says: “Misrepresentation, exaggeration, cherry picking, or outright lying pretty much covers all the so-called evidence… An implausible conjecture backed by false evidence and repeated incessantly has become politically correct ‘knowledge,’ and is used to promote the overturn of industrial civilization”.

    The man-made global warming scam is the defining motif of the west’s own cultural death warrant. And that’s because it is the signature issue illustrating the western world’s repudiation of modernity, science and reason itself.“

    http://www.melaniephillips.com/bbc-censorship-man-made-global-warming-scam/

  15. Worse still, though the eyes of this frenzied mob, Kavanaugh himself stands proxy for every social evil or injustice.

    So faced with vicious character assassination on the basis of demonstrably absurd accusations, it is the victim who finds himself dehumanized, demonized and delegitimized. Moreover, the very suggestion that he is indeed the victim is itself treated as a further outrage.

    Sound familiar? It should. For this is exactly the same treatment meted out to the State of Israel and those Jews who support it.

    http://www.melaniephillips.com/full-scale-unravelling-western-cultural-norms/

  16. Pruuuuuust, LOL

  17. Spanien hat einen Transsexuellen zur Kandidatin für die Wahl der Miss Universum in Thailand ernannt:

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    Nunca he querido pronunciarme al respecto de las declaraciones de #MissColombia sobre mi participación en @missuniverse, pero veo noticias, vídeos y fotos donde utilizan recortes de entrevistas anteriores con el titular “Ángela Ponce responde a la Señorita Colombia” sin ser cierto. . Mi opinión con respecto a este tema es: . Yo si la respeto y respeto que esa sea su opinión, pero no quiero llegar a Miss Universo con ningún prejuicio hacia ella ni hacia ninguna otra compañera, quiero vivir una bonita experiencia y si ella quiere, dejarme conocer, así como yo quiero conocerla a ella. Nunca trataré de cambiar su opinión, pues esa no es mi función. Mi finalidad es dar a conocer mi realidad y hablar al mundo un poco sobre la educación en la diversad que es tan escasa, un factor importante y que sin duda terminarían con tanto bullying, prejuicios y violencia. . Pido respeto, tanto para mi compañera @valeriamoralesd como para mi.

    A post shared by ANGELA PONCE (@angelaponceofficial) on

    Angela Ponce wurde darufhin von Miss Colombia, Valeria Morales, kritisiert: „Ich denke ein Schönheitswettbewerb wie Miss Universum ist für Frauen, die als Frauen geboren wurden.“

    Der spanische Transsexuelle: „Ich bin kein Mann, der eine Frau sein will und war das auch nie. Ich bin eine Frau mit anderen Charakteristiken und ich denke das eint uns.“

    https://elpais.com/elpais/2018/10/08/gente/1539011792_754772.html

    Die Stimme ist jedenfalls die eines Mannes.

    • „Ich denke ein Schönheitswettbewerb wie Miss Universum ist für Frauen, die als Frauen geboren wurden.“

      Wenn der/die gewinnt, muss das die versammelte Weiblichkeit in die schwerste Identitätskrise ihrer Geschichte stürzen. Dann wären sie auch auf dem letzten Feld ausgebootet, auf dem sie bisher noch unangefochten herrschen konnten 😀

  18. Sehr aufschlussreicher Artikel über die Realitäten am Gericht 😀

    „As the morning wore on, the courtroom had an almost amiable feel, and the justices drew laughter from the audience on several occasions. Justice Sonia Sotomayor asked whether a robbery that involved pinching the victim would count as a violent offense. She appeared to pinch her seatmate, Justice Neil Gorsuch, to make her point, prompting a face of mock astonishment from him.“

    https://www.wsj.com/articles/brett-kavanaugh-hears-first-cases-as-a-supreme-court-justice-1539108396?mod=e2tw

    wirklich lesenswert 🙂 Als erstes ist eine Waffenrechtverschärfung gegen Kriminelle dran:

    „“I think if you’re convicted three separate times of breaking into an RV…you would be on some notice that you shouldn’t be possessing a firearm under federal law,” Justice Kavanaugh said.“

  19. „California Democrats like to imagine that they run all of America, and thank heavens they don’t. The progressive imperialists are now trying to regulate digital commerce nationwide under Sacramento rules, and the good news is that the Justice Department is pushing back to protect the free flow of information and the Constitution’s separation of powers.“ (meine Hervorhebung)

    https://www.wsj.com/articles/california-breaks-the-internet-1539039663?mod=e2tw

    „The Justice Department immediately sued to enjoin the legislation, and telecom companies have followed. California’s rules patently violate the Constitution’s Supremacy and Commerce Clauses, and if allowed to stand would break the Internet.“

    „California is free to impose destructive and costly policies on its own citizens, but it can’t enforce them on the other 49 states.“

    • Die Quantenphysik war eine der wichtigen Inspirationsquellen der Postmoderne. Damit sollte der Determinismus gebrochen worden sein und die Logik. Die Quantenphysik sollte zum Kronzeugen einer neuen Spiritualität werden.
      Postmoderne ist weit mehr als die Sprach-und Bedeutungs-Faschisten um Foucault 😉

  20. „In the case of candidate Leslie Cockburn, she takes refuge in the fact that J-Street has endorsed her candidacy for Congress, using J-Street as a shield to defend against charges of anti-Zionism, anti-Israel or anti-Jewish activism. But while J-Street calls itself “pro-Israel and pro-peace,” it promotes positions and endorses candidates that undermine Israeli legitimacy and threaten its security. For example, J-Street’s endorsees voted against emergency funding for Israel’s defensive Iron Dome missile system and signed a letter to the State Department urging it to investigate and possibly end military assistance to Israel.“

  21. „Social justice is not justice—it is a dogma that divides society into identity groups and foments division, anger, and desire for vengeance.

    Unfortunately, social justice has permeated America; and as it turns out, it is not a philosophy that appeals to the better angels of our nature. In practice, social justice is outright disdainful of the blind, unbiased justice toward which Western civilization has striven since its very beginning. ….“

    • Ist natürlich klar, dass die AfD das gar nicht zu machen braucht!

      Das leistet Merkel mit der SPD viel besser.

      Die beherrschen auch gleich das Posieren mit Juden, diese penetrante Högl macht es vor:

  22. „Die Historiker Wolffsohn und Benz werfen Alexander Gauland vor, Argumentation und Duktus einer Hitler-Rede übernommen zu haben. Der AfD-Chef weist das zurück.“

    https://m.tagesspiegel.de/politik/nach-gastbeitrag-in-der-faz-adolf-hitler-light-historiker-gehen-mit-gauland-ins-gericht/23166528.html

    Ein wenig sehr schwach diese Analogie….. aber Wolffsohn & Benz werden das ja sicher ganz detailliert begünden können. Oder sollte es eine derartige Analyse nicht gar nicht geben?

    Es wäre ja super interessant, wie ganz genau dieser Aufsatz Gaulands konstruiert ist. Da sollte doch Jeder zustimmen können, wenn das so eindeutig ist…

    Weiss Jemand hier, der mitliest, wo diese Analyse zu finden ist?

    • Das hier ist jedenfalls kein guter Einstand (also der direkte Textvergleich) und daher:

      Die Deutschen haben eben etwas zu verstecken und das machen sie, indem sie sich als Ober-Antinazis aufspielen. Ganz schön pathologisch.

  23. Das ganze Nazi-Geschrei soll wohl die antisemitische antiisrael-Politik der Bundesregierung übertönen:

    German official below @HelgaSchmid_EU is Germany’s most aggressive advocate of busting US sanctions on Iran’s regime and boosting trade with the mullah-regime–the top state sponsor of terrorism, lethal antisemitism, Holocaust denial. cc: @wataneman @STOP_THE_BOMB @MENA_WATCH

  24. Bravo, Frau Haley! Der Job ist getan! Weiter zum nächsten.

  25. Die Überschrift macht ja schon neugierig.

    „Rose McGowan Turns on #MeToo, Now hates Women and Survivors“

    Wer hasst Survivors nicht? 😉

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