(Radikale) Mütterinitiativen und was sie umtreibt am Beispiel von MIA

Die MIA-Mütterinitiative scheint mir dem Eindruck nach eine sehr radikale Gruppe Alleinerziehender zu sein, die sich darüber beschweren, dass Männer keinen Unterhalt zahlen und sich ansonsten raushalten. Sie haben eher eine sehr kritische Position gegenüber Vätern und sind stark gegen das Wechselmodell.

Im Rahmen der Pläne säumigen Unterhaltszahlern den Führerschein zu entziehen fragte die Organisation ihre Mitglieder, für was sie auf den Führerschein verzichten würden:

Wir haben die Frauen bei MIA – Mütterinitiative für Alleinerziehende mal gefragt, für was sie ihren Führerschein abgeben würden, um zu Fuß oder per Öffis zu Büro, Kita und Spielgruppe zu gelangen. Die Antworten haben uns wenig überrascht:

„Meinen Führerschein würde ich freiwillig abgeben, damit:

– „Mein Kind keinen erzwungenen Umgang mit seinem Vater haben müsste, den es gar nicht will.“

Klingt stark nach einer Umgangsverhinderung und auch etwas nach Entfremdungsbemühungen. Wobei es natürlich auch immer wieder Väter (oder Mütter) gibt, mit denen die Kinder aus guten Grund keinen Umgang wollen.

– „Ich nicht die Anwaltskosten für die mittlerweile acht Verfahren zahlen müsste, die der Kindsvater mittlerweile gegen mich angestrengt hat und die er alle verloren hat. Die ich aber trotzdem zur Hälfte zahlen muss!“

Das ist eine Folge des Umstandes, dass im Familienrecht die Verfahrenskosten üblicherweise gegeneinander aufgehoben werden.

Das ist insbesondere dann bitter, wenn eine Seite Verfahrenskosten erhält, die andere Seite aber selbst zahlt – eine Situation, in der sich gerade Männer häufig befinden.

– „Ich die ganze Zeit mal wieder sinnvoll für mein Kind verwenden kann. Aktuell wird sie dafür verwendet bei Jugendamt, Gericht, Elternberatung, usw. MIT(!!!) Kind zu sitzen, wo der Vater Dinge verlangt, die er dann am Ende, wenn er sie haben kann, dann doch gar nicht mehr will.“

Bei Gericht und Jugendamt und auch bei der Elternberatung sitzt man eigentlich selten mit Kind, die werden ja üblicherweise eher außerhalb der Verhandlungen angehört. Auch hier ist es natürlich schwer zu urteilen, weil man den konkreten Fall nicht kennt. Es klingt als würde der Vater sich stark um die Durchsetzung der Rechte bemühen.

– „Mein Kind selbst entscheiden darf, ob es zum Umgang gehen möchte oder nicht .“

Das ist ein beliebtes Argument, verkennt aber das man dann das Kind im Endeffekt zwischen die Stühle setzt, weil es dann häufig aus seiner Sicht nicht entscheidet, ob es den Umgang möchte, sondern welchem Elternteil es es recht machen soll: Dem, der den Umgang will oder dem, der nicht will, dass der andere den Umgang will, häufig weil die Beziehungsebene nachwirkt.

Deswegen gilt vor Gericht: Der Minderjährige (jedenfalls bis zu einem gewissen Alter) hat zu wollen, was die Eltern oder das Gericht entscheidet.

– „Mein Kind nicht mehr bei einem gewalttätigen Vater leben muss, der sich aus dem Wechselmodell heraus mit einigen Lügen, falschen eidesstattlichen Versicherungen seiner Freunde und jeder Menge Drohungen das Aufenthaltsbestimmungsrecht erstritten hat.“

Auch schwer zu sagen, aber das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommt man natürlich auch nicht so schnell. Interessant wäre natürlich, was mit Gewalt gemeint ist: Gewalt gegen das Kind oder gegen sie? Und in welcher Form?

Auch hier kennt man leider nur eine Seite.

– „Ich endlich nicht mehr ein Wechselmodell mit meinem gewalttätigen Kindsvater bestreiten muss. Ich bin nämlich auch ein Mensch. Mit Würde und so.“

Gilt das Gleiche wie oben.

– „Mein Kind wieder gesund werden darf, das nach neun Jahren Wechselmodell, beginnend im ersten Lebensjahr, erst sieben Jahre lang eine Enuresis hatte, die dann nahtlos übergegangen ist in ein Migräne und latente Depressivität.“

„Enuresis“ wäre ein Einnässen. Auch hier wäre interessant: Zerreißt das Kind tatsächlich der Umgang an sich oder der Streit zwischen den Eltern? Wenn das Kind weiß, dass die Übergabe am nächsten Tag stark Konflikt beladen sein wird oder es schon vorher die Anspannung wahrnimmt, dann kann das auch dazu führen.

– „Mein Kind entschädigt wird, das von einer Väterrechtslobbyistengutachterin jahrelang im Wechselmodell festgehalten wurde, so lange, bis es beinahe starb und auf der Intensivstation landete. Nach der Rückkehr in das Residenzmodell funktionierte die Genesung übrigens zur Überraschung aller Ärzte recht schnell.“

Auch interessant, weil „Väterrechtslobbyistengutachterin“ eben das Gegenstück zur „Feministisch verseuchten Justiz“ bzw zum „Gutachter, der mit dem Richter unter einer Decke Steckt“ in einigen Väterrechtszirklen ist. Schuld ist immer eine übergeordnete Macht, die Gutachten immer zu Lasten der eigenen Gruppierung falsch.

– „Die 6000 Euro für ein Gutachten, in dem nur leicht widerlegbare Unwahrheiten standen, erlassen werden. Für diese hanebüchenen Lügen zahle ich pro Monat über 100 Euro ab.“

Familiengutachten sind in der Tat teilweise sehr teuer. Und auch hier erinnert mich der Ton an radikaler Väterrechtler: Der Sachverständige war quasi parteiisch, man selbst hätte seine Aussagen leicht widerlegt etc.

– „Meine Kinder endlich kennenlernen dürfen, wie es ist, ein richtiges Zuhause zu haben – mit Nachbarskindern und so. Die kennen das nämlich gar nicht. Die waren ein Jahr und drei Jahre alt, als dieser Scheiß mit dem tageweise hin- und hergeschoben werden zwischen Papa und Mama begann.“

Bei sehr jungen Kindern rät man ja in der Tat zu häufigen Wechseln, weil die Kinder noch ein kurzes Gedächtnis haben. Aber klar, das kann durchaus Kinder überfordern. Andere kommen damit gut zurecht.

– „Der Vater endlich Unterhalt zahlt, damit nicht all das Schulgeld, die Musikschule, die hohe Miete, die Klassenfahrten, die Schulbücher, das Schulessen, die Lebenshaltungskosten für ein fast erwachsenes Kind, das bei uns lebt etc. bezahlen zu können.“

Auch hier fehlt natürlich die andere Seite für die Bewertung. Es kann gute Gründe geben, dass man keinen Unterhalt zahlen kann. Es kann auch ein Druckmittel sein oder schlicht Verweigerung und Verzögerung, weil man es nicht einsieht

– „Ich Zeit habe, eine Arbeit zu finden, die nicht jeden Tag 130 km Pendeln und 3 Stunden Fahrtzeit bedeutet. Denn das Kind muss ja regelmäßig zum Vater, ob es will, oder nicht.“

Das scheint auch etwas einseitig. Kommt aber natürlich auch die Frage, wer weggezogen sind. Wobei ja üblicherweise derjenige, der den Umgang hat auch das Abholen übernehmen muss.

– „Väterrechtslobbygutachter und Väterrechtslobbyverfahrensbeistände an Gerichten ein für allemal verboten werden.“

Auch hier eine genau andere Sicht auf die Dinge als die Väterverbände.

– „Kinder im Grundgesetz ein Recht auf ein richtiges Zuhause bei der Hauptbezugsperson bekommen.“

Also quasi ein Verbot des Wechselmodells und ein Bekenntnis zum Residenzmodell ins Grundgesetz (!). Ich vermute sie wären auch dafür, dass da gleich die Mutter als Hauptbezugsperson festgehalten wird.

 

-„Das Wechselmodell für mein Kind gekippt wird! Und dafür, dass der Vater uns in Ruhe lassen muss mit seinen Macht- und Psychospielchen.“

Gibt es, aber eben auch von beiden Seiten.

– „Meine Kids keinen Umgang mehr zum aggressiven gewalttätigen Vater haben müssen.“

Siehe oben

 

– „Sich mal jemand die finanziellen Verhältnisse meines selbstständigen, pseudo-insolventen Ex-Mannes und seiner als Geschäftsführerin eingesetzten Mutter (die aber blind und mit Herzproblemen niemals tatsächlich tätig ist) genau ansehen würde, damit meine Kinder den Unterhalt bekommen, der ihnen zusteht!“

Kann ein Modell sein, welches klappt: Die Mutter wird als Geschäftsführerin der Firma des Mannes eingesetzt (die aber auch nicht seine sein darf, sondern vielleicht auch auf die Mutter oder neue Lebensgefährtin übertragen wird), er arbeitet zum Lohn unter dem Selbstbehalt und die Firma macht keinen Gewinn, weil der Lohn der Mutter so hoch ist. Unter dem Tisch zahlt dann eben die Mutter alles für den Sohn, so dass das Geld dann doch bei ihm landet. Kann aber als Umgehung zu fiktiven Eigentum führen und es sind natürlich auch die Erwerbsobliegenheiten zu beachten, so dass es häufig ein Unterhalt festgesetzt wird, der dann evtl nur nicht vollstreckt werden kann. Muss man aber richtig machen, was schnell schief geht.

– „Ich dafür meinen Sohn aus den narzisstischen Missbrauch des Vaters retten könnte.“

Ist natürlich auch eine Ansichtssache und braucht man beide Seiten zu.

 

– „Der Vater meiner Tochter (12) endlich die Aufmerksamkeit schenkt, die sie sich wünscht.“

Da hätte man immerhin mal einen Wunsch nach MEHR Kontakt des Vaters mit dem Kind

 

-„Das Kind Ruhe hat. Dieses ewige Gezerre am Kind unter dem Deckmantel „Kindeswohl“ macht die ganze Familie krank. Umgang, Umgang über alles, auch wenn das Kind dann noch eine Woche benötigt, um sich zu beruhigen.“

Da ist es häufig natürlich auch notwendig, dass sich beide hinterfragen, auch gerade der, der den Umgang gewährt: Lässt er zu, dass das Kind den Umgang frei ausüben kann ohne auch seelischen Druck auszuüben?

– „Ich dadurch den Umgang untersagen und somit mein Kind vor seinem psychopathischen und gewalttätigen Vater retten und schützen kann! Sie ist erst 16 Monate alt. Ich habe immer mehr Angst vor der Zukunft. Angst davor mein Kind zu verlieren. Angst davor irgendwann ein kleines Häufchen Elend zu haben, weil es psychisch am Ende ist.“

Wenn sie Angst hat die Kinder zu verlieren, dann spricht das dafür, dass die Richter den Vater anscheinend weniger kritisch sehen als sie selbst. Es sei denn sie meint, dass sie es verliert, weil es den Druck nicht aushält. Aber auch der stammt eben schnell von beiden Eltern oder sogar auch nur von dem, bei dem das Kind lebt.

-„Ja ich nehme dafür in Kauf auf andere Menschen angewiesen zu sein, um mobil zu sein. Ja ich nehme dafür in Kauf alle Einkäufe zu Fuß zu erledigen und dreimal in den gleichen Laden zu gehen, weil ich nicht alles auf einmal tragen kann. Ich würde alles in Kauf nehmen! Gerne gebe ich meinen Führerschein jedem Politiker, wenn man mir versichern kann, dass mein Kind eine unbeschwerte Kindheit und Zukunft hat. Wenn man mir versichern kann, dass der Mensch, der sich ihr Vater nennt, uns endlich in Ruhe lässt und ich somit dieses kleine Energiebündel schützen kann.“

Auch etwas, bei dem man beide Seiten hören müsste. Vielleicht nimmt der Vater nur seine ihm zustehenden Rechte wahr.

– Meine Kinder gehört werden vor Gericht, und sagen können, was sie wollen.

Die Anhörung der Kinder ist heute ja in vielen Fällen sogar Pflicht. Aber Richter versuchen natürlich auch häufig, dass den Kindern zu ersparen, wenn sie das Gefühl haben, dass einer der Elternteile sie damit in eine Drucksituation bringen will.

Denn Kinder können eben auch „Nein“ zum Umgang sagen, wenn sie damit nur einem Elternteil zeigen wollen, dass sie auf seiner Seite stehen.

– „Das Kind keinen Umgang haben müsste, wenn es das nicht möchte.“
– „Das Kind nicht zu Übernachtungen gezwungen wird.“

Hatten wir schon-

 

– „Die Mutter nicht zum Abstillen gezwungen wird, damit das Kind mit wenigen Monaten bereits beim Vater übernachten muss. Obwohl dieser in den ersten Lebensmonaten gar kein Interesse am Kind hatte und wochenlang verschwunden war!“

„zum Abstillen gezwungen“ kenne ich eigentlich nicht. Üblicherweise macht man dann kurze stundenweise Umgänge. Wäre interessant um welchen Monat es geht.

– „Mütter nicht mehr vom Jugendamt eingeschüchtert werden, weil sie versuchen Schutz und Hilfe für ihr Kleinstkind und sich zu bekommen“

Auch hier wieder eine ganz andere Sicht: Das Jugendamt auf Seiten des Vaters. „Schutz und Hilfe“ sind eben immer relativ: Meist geht es darum, dass die Gefahr eben nicht als solche gesehen wird.

– „Jugendämter verpflichtet sind, Akten eines Vaters Kinder übergreifend zu teilen und somit Kinder von anderen Müttern besser zu schützen, wenn es bereits Auffälligkeiten gab.“

Könnte auch für einige Mütter hoch problematisch werden. Wobei ich meine, dass die Akten auch angefordert werden können.

Das Fazit der MIAS: Führerschein gegen Kindeswohl, ein guter Deal!

Klar, würden auch einige Männer mitmachen, wenn sie dafür ihre Kinder sehen oder – umgekehrt – die Mutter loswerden. Aber das macht es ja insgesamt für den Unterhaltskonplex nicht weniger richtig.

 

45 Gedanken zu “(Radikale) Mütterinitiativen und was sie umtreibt am Beispiel von MIA

          • Männer wissen meist was sie wollen und bleiben auch länger in schmerzvollen Beziehungen. Frauen sind meist die Verursacher der Trennung. Sie entscheiden sich oft für den „Falschen“.
            Wenn man sich diese total abgedrehten Frauen von Superreichen ansieht, dann kann man erkennen wie sehr Männer bereit sind die Partnerschaft fortzuführen, wogegen sogar Frauen die den Reichtum suchen, oft später darin den Grund für die Trennung angeben – der Arzt, Zahnarzt, Chef, Trucker usw. ist nie zuhause und/oder arbeitet zuviel. Als ob diesen Frauen das nicht vor der Trauung bewusst war.

          • „Männer wissen meist was sie wollen und bleiben auch länger in schmerzvollen Beziehungen. Frauen sind meist die Verursacher der Trennung. Sie entscheiden sich oft für den „Falschen“.“

            Das erscheint mir sehr simpel gedacht. Denn Männer wollen häufig gutes Aussehen und sind bereit dafür Kompromisse in anderer Richtung zu machen. Oder sie wollen überhaupt eine Partnerin und sind wesentlich weniger wählerisch.

            Und natürlich: Menschen und Lebenssituationen verändern sich. Kinder, Hausbau, all das kann sehr großen Stress verursachen und die Paardynamik verändern. Und auch der Partnerwert verändert sich im Leben, Frauen legen nach einer Geburt zu und plötzlich stimmt für den Mann das Verhältnis von Schönheit/Sex/Charakter nicht mehr oder Männer gewinnen im Job Selbstbewusstsein und schätzen sich höher ein etc. Und natürlich kommt dazu, dass Reize abstumpfen und Gewohnheiten sich einstellen, was neues aufregend und spannend machen kann.
            Das alles auf ein Auswahlverschulden runter zu brechen ist etwas simpel

          • Hier zwei Statistiken zum Thema:

            http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/statistik-frauen-reichen-haeufiger-die-scheidung-ein-als-maenner-1485657.html
            in fast 56 Prozent der Fälle von der Frau gestellt. Der Mann reichte nur in 36 Prozent der Fälle die Scheidung ein

            https://www.focus.de/gesundheit/videos/maenner-passt-auf-eure-ehe-auf-warum-frauen-oefter-die-scheidung-einreichen_id_4903951.html
            In 69 Prozent der Fälle ging die Initiative zur Trennung von den Frauen aus, nur 31 Prozent der Männer reichten die Scheidung ein.

          • Und was sagt es aus, wer die Scheidung beantragt? Da ist man bereits ein Jahr getrennt. Vielleicht liegt es schlicht daran, dass Frauen eher einen Anwalt nehmen müssen um den Unterhalt berechnen zu lassen. Oder auch daran, dass man die Scheidung mit einem Anwalt durchführt und die Frau eher Verfahrenskostenhilfe bekommt

          • Das erscheint mir sehr simpel gedacht. Denn Männer wollen häufig gutes Aussehen und sind bereit dafür Kompromisse in anderer Richtung zu Machen.

            Genau das, sie wissen genau was sie wollen und nehmen dafür vieles in Kauf. Ich denke auch, dass wir Männer viel mehr durch Oxytocin an Frauen gebunden werden als umgekehrt. Die Frauen erleben dasselbe mit den Kindern. Wir Männer werden jedoch auch evolutionsbedingt öfter zu Stalkern, weil die Bindung so extrem stark ist. Ein Verlust wird oft als Katastrophe erlebt, sogar, wenn der Mann die Beziehung als unerträglich erlebt.

            Frauen legen nach einer Geburt zu und plötzlich stimmt für den Mann das Verhältnis von Schönheit/Sex/Charakter nicht mehr

            Das ist oft schon der Fall nach der Hochzeit. Dann wirds eng für für den Mann. Ich kannte eine Frau aus dem Gym, die sehr lieb und nett rüberkam und mich irgendwie an mich selbst erinnerte, viel Nachdenken, viele Zweifel, ein wenig defätistisch.Sie sah gut aus schlank und niedlich klein.

            Dann verschwand die Frau für einige Monate und als ich sie wiedersah, war sie geschätzt 100 kg schwerer als vorher (Lebenskrise). Sie war immer noch nett und eine Seelenverwandte aber keine potentielle Partnerin mehr. Nach kurzer Zeit war der Speck wieder weg, aber ich konnte nicht mehr dieselben Gefühle für sie entwickeln, und fühlte mich ein wenig schuldig, obschon nichts zwischen uns lief. Kurz: Männer sind Schweine ….?

          • Und was sagt es aus, wer die Scheidung beantragt?

            Ist Dir schon aufgefallen, dass viele Alleinerziehende kaum Geld zur Verfügung haben.

            Den Grund kenne ich nicht

          • Deswegen gibt es ja Verfahrenskostenhilfe. Aber die Scheidung zu beantragen gibt Frauen üblicherweise weniger. Ab da bekommen sie nichts mehr zusätzlich im Versorgungsausgleich und nachehelicher Unterhalt ist oft beschränkt.
            Juristisch sollten eher die Männer einreichen.

          • „Beziehungen gehen schief. Mitunter ist es ein auswahlverschulden, mitunter nicht.“

            Auch wenn man ohne Übung einen Narzisten vielleicht nicht erkennt, so sucht man sich doch meist leider den Menschenschlag, der einem das eigene Partnerbild -bzw. das der eltern – bestätigt (auch wenn man sich oft etwas anderes wünscht)
            Die Gretchenfrage ist, wie sich die Beziehung nach der Trennung entwickelt. Und da sind Mütter nicht weniger dran schuld.

          • „Und auch der Partnerwert verändert sich im Leben, Frauen legen nach einer Geburt zu und plötzlich stimmt für den Mann das Verhältnis von Schönheit/Sex/Charakter nicht mehr oder Männer gewinnen im Job Selbstbewusstsein und schätzen sich höher ein etc. “

            Das männer sich dann etwas attrativeres suchen nur weil Mutti ein paar Pfund zugelegt hat, glaube ich in den meisten Fällen nicht. Solange es einen respektvollen Umgang mitiander gibt. Wenn mutti allerdings versucht ihre schwindende Attraktivität damit wtt zu machen, ihn herabzuwürdigen, um ihn quasi egotechnisch wieder auf ihr Niveau zu bringen, wird er sich das nicht lange mit ansehen. Wobei es selbst da Männer gibt, wie da viel Schlucken. Das Elternhaus von Eddie Adams aus „Boogie Nights“ ist ein wunderschönes Beispiel dafür wie krank da einige Dynamiken sind.

          • @Chrissy:
            Ich kenne mich mit Knebelverträgen ja nicht so gut aus, Du hast ja gerade selbst einen unterschrieben, sicherlich nicht ohne vorher das Kleingedruckte genau studiert u haben.
            V.dh. meine Fragen:
            Stimmt es, resp. kannst Du belegen, daß ein Richter die Eheleute verurteilen kann, weiterhin ein Ehepaar zu bleiben? ( Scheidung muß beantragt werden? )

            Stimmt es, resp. kannst Du belegen, daß man diesen angebl. Antrag erst dann stellen darf, wenn man bereits ein ganzes Jahr getrennt ist?

            Ich meine zu beiden Fragen auch schon ganz andere Darstellungen gehört/gelesen zu haben.

          • Er kann die Scheidung abweisen. Zb weil die Zerrüttung nicht belegt werden kann. Nach drei Jahren Trennung wird sie aber unwiderlegbar vermutet. Dann gibt es noch ein paar Härtefall Regelungen, zb akute Selbstmordabsicht bei Scheidung.

            Meinst du das?

        • Noch besser ist es sich gar nicht erst auf so einen Scheiß einzulassen und eine Leihmutter aus Indien engagieren (wenn man unbedingt Kinder haben möchte).

      • Da rund 50% aller Beziehungen den Bach runtergehen, kann man in der Tat sagen, dass nicht das „ob die Trennung kommt“ die interessante Frage ist, sondern nur „wann die Trennung kommt“.
        Wer als Mann heute Kinder in die Welt setzt wird zu 50% aller Fälle für diese zahlen müssen obwohl er sie vermutlich kaum sehen wird. DAS sollte jeder Mann im Hinterkopf behalten. Deswegen auch nicht „Augen auf bei der Partnerwahl“, sondern nachdenken ob überhaupt eine Partnerwahl und vor allem das zeugen eines Kindes der eigene Wunsch ist. Meist ist der Wunsch nach Kindern nämlich sehr einseitig von der Frau ausgehend. Kenne kaum einen Mann der Kinder haben möchte.

        • In den Kommentaren hier war vor einiger Zeit eine Studie verlinkt, wonach die Situation „Mann wünscht Kinder, Frau nicht“ so gut wie nie zu Kindern führt, die Situation „Frau wünscht Kinder, Mann nicht“ aber in 50% der Fälle durchaus.

          Dass DU keinen Mann kennst, der Kinder will, würde ich aber mal auf Preselektion schieben 😀

      • Es kann durchaus sein, dass es allein an der Frau, der Mutter liegt, wenn Streit dominiert und sich keine Kompromisse finden lassen. Erstens gewinnt die Frau vor Gericht, wenn sie sich wie das letzte Aas aufführt und dann der Richter feststellt, die „beiden“ Parteien könnten „sich“ nicht einigen, und zweitens werden Mütter regelrecht dazu angeleitet, sich auf einen rücksichtslosen Egotrip zu bewegen: Frauen machen kaputt – Familien.

        • „Erstens gewinnt die Frau vor Gericht, wenn sie sich wie das letzte Aas aufführt …“

          Naja, rein objektiv betrachtet gewinnt sie ja nicht. Nur wird ihr das erst einige Zeit nach ihrem Pyrrhus-Sieg klar.
          In den meisten Fällen verdient ein Mann nicht genug, um die von der Frau avisierten und ihr von einschlägigen Frauenhelferstellen in Aussicht gestellten Unterhaltsbeträge bedienen zu können.
          Sie kann sich vielleicht mithilfe des KU einige Zeit auf Sozialhilfeniveau über Wasser halten, aber je länger sie das tut, desto konsequenter wird sie irgendwann untergehen, heute in aller Regel, wenn der letzte Spross ausgeflogen ist.
          Das Leben des Mannes vergeht vielleicht auch in der Unterhaltsfron, aber irgendwann ist er damit durch und dann baut er auf dem Niveau auf, das er sich in den Jahren erarbeitet hat.

          Hat sehr lange gedauert, aber ich vermute, dass sich das Unterhaltsrecht deshalb zugunsten der Männer ändert, weil selbst die starrsinnigste Robe irgendwann gerafft hat, dass sie mit den Unterhaltsgeschenken Frauen schadet und nicht nützt.

          • @ Carnofis:
            „Naja, rein objektiv betrachtet gewinnt sie ja nicht. Nur wird ihr das erst einige Zeit nach ihrem Pyrrhus-Sieg klar.“

            Der finanzielle Pyrrhus-Sieg ist nicht das schlimmste, da er nur ein erwachsenes Paar betrifft.

            Schlimmer ist das Risiko für die Kinder totalenteltert zu werden. Und das steigt signifikant durch die Taktiken, welche den Frauen als „beste Erfolgsaussicht“ von den professionellen Streitbewirtschaftern eingeredet werden. Die Inobhutnahmezahlen bei alleinerziehenden Müttern steigen mit zunehmender Geschwindigkeit, was nicht zuletzt daran liegt, daß sie auf das Wohlwollen des Kinder- u. Sorgehandels zählen und radikal Vollgas geben. Was mehr als dämlich ist, da die Totalentelterung weit höhere Profite liefert und der Krieg gegen den Vater, je brutaler er geführt wird, auch desto mehr verwendbare Anschuldigungen gegen die Mutter liefert.

          • „Schlimmer ist das Risiko für die Kinder totalenteltert zu werden.“

            Das Risiko für die Kinder ist unbestritten. Aber sie haben nur sehr begrenzten Einfluss auf die Entscheidungen der Eltern. Deshalb sind sie – wenn auch Betroffene – für die Folgeabschätzung irrelevant.
            Besonders für Frauen/Mütter gibt es ein enggeflochtenes Netz an „Hilfe“einrichtungen, an die sie sich wenden können, wenn die Beziehung nicht nach ihren Vorstellungen funzt. Und in diesen Hilfeeinrichtungen treiben sich natürlich auch besonders viele und eifrige „Helferinnen“ herum, deren einziges Ziel die „Befreiung der Frau aus dem Ehe-/Beziehungsjoch“ ist. Diese Einrichtungen werde natürlich das Leben nach der Trennung als das einzig wahre paradiesische Glück beschreiben.
            Und sie werden erzählen, dass der Mutter 3/7 des Netto-Einkommens des Partners, zuzüglich KU, zustehen und dass sie auf die Hilfe der Behörden rechnen kann. Und als weitere Dienstleistung bekommt die verwirrte Ratsuchende auch gleich eine Abhakliste für die Trennungschoreographie.
            Vielleicht nimmt man sie sogar an die Hand und beginnt schon für sie die Trennung einzuleiten, bevor sie selbst sich überhaupt im Klaren ist, ob sie das überhaupt will.
            Und ziemlich bald ist das erreicht, was man in der Biologie den „Point of no return“ bezeichnet, dem Augenblick, wo die kritische Beziehung nicht mehr zu retten ist, weil Anwälte die Regie übernommen haben.
            Später stellen dann 9 von 10 Frauen fest, dass von der Verheißung nur das Fegefeuer geblieben ist.
            Und dann finden sie sich bei der MIA ein, damit wenigstens der Vater der gemeinsamen Kinder nicht besser lebt, als sie selbst.
            Die Kinder werden im Kampfgetümmel oft zermalmt. Da sind Menschen nicht anders, als Walrösser.

        • „Es kann durchaus sein, dass es allein an der Frau, der Mutter liegt, wenn Streit dominiert und sich keine Kompromisse finden lassen“

          Klar kann es das. Es kann auch genauso alleine am Mann liegen. Ich kenne genug Fälle, wo die Männer ihr Ego bei durchaus vernünftigen Frauen nicht in den Griff bekommen haben und den Krieg gesucht haben, den die Frau gar nicht wollte

          Frauen werden auch nicht dazu angeleitet. Dein Artikel wäre dafür auch kaum ein Beleg. Er ist ja eher anekdotisch.

          • Bitterman schreibt auf Basis von rund 1.000 interviewten Frauen, die durch Feminismus gelernt hatten, eine Schuld allein beim Mann zu sehen, eigene Anteile auszublenden, sich selbst für den besseren Menschen zu halten und analog den Mann dazu als den patriarchalen Täter, der an allen Übeln der Welt schuld ist.

          • @ Chrissy:
            „Frauen werden auch nicht dazu angeleitet.“
            Doch! Das ist nun wirklich ausreichend und umfassend nachgewiesen.
            Schon in den offiziellen Broschüren zur Trennungshandhabung, die staatlich initiiert und gefördert in den Jugendämtern, Wartezimmer der RAe u.s.w. ausliegen wird massiv dahingehend indoktriniert bis hin zu illegalen Praktiken, wie Unterschlagung von Dokumenten etc.

          • Nee, nicht daß ich wüßte.
            Aber ich habe schon während meiner derzeit noch sehr naiven Vorsprachen im Entsorgungsamt solche Heftchen eingesammelt.
            Ansonsten gibt es den Mitschnitt vom „Mütterseminar“ der RAin Strasser, es gibt den Artikel über das Telefoninterview mit ( FamRAin ) Edith Schwab ( „dann lassen Sie den Vater doch einfach sterben“ ), u.s.w. u.s.f….
            Und natürlich gibt es im Netz wahrscheinlich hunderte Zusammenfassungen von typischen Beratungsstrategien und daraus entwickelten Verhaltensmustern, die anders überhaupt nicht erklärbar sind.
            Unter anderem habe ich selbst mal so eine Geschäfts-Strategie fiktiv durchentwickelt ( aus mir bekannten konkreten Vorgängen, die entsprechend häufig von einander unbekannten Betroffenen geschildert wurden ) und in Anwesenheit von RA Saschenbrecker einigen interessierten Eltern und Großeltern durchgängig vorgetragen.
            Jene reagierten natürlich ungefähr wie Du und kamen mit VT-Vorwürfen u.ä. Scheinwiderlegungen. Bis Saschenbrecker sinngemäß sagte: „Doch, daß sind absolut typische Vorgangsweisen, die genau so angewendet und kombiniert werden. Das ist alles richtig und tägliche Erfahrung im Alltag“.

            Wenn Du Dich ernsthaft mit dem Themengebiet befassen möchtest, sollte es kein sonderliches Problem sein, es mittels google o.ä. zu „beforschen“. Mehr als verdammt viel Zeit kostet es nicht.

            Ich bin da jetzt seit einigen Jahren raus, die Festplatten, auf denen ich Unmengen an Daten dazu abgelegt habe, sind längst verschrottet und habe auch überhaupt keine Lust mehr, mich „zu Fuß“ da noch einmal reinzubegeben. Die prinzipiellen Muster, die sich daraus zwangsläufig ergeben, reichen mir voll und ganz.
            Immerhin geht es dabei um Erkenntnisse, die ein normaler Mensch garantiert lieber nie machen möchte, noch nicht mal als reine Wissensansammlung und in der gelebten Erfahrung schon überhaupt nicht.

  1. Als direkt Betroffener kann ich nur sagen: Es ist eine Riesensauerei, die Kinder angeblich „entscheiden“ zu lassen, selbst wenn sie schon älter sind. Kinder lieben eigentlich immer BEIDE Eltern heiß und innig und es ist einfach nur gemein, sie in so einen Konflikt hinein zu ziehen. Ich versuche eine offene Entscheidung tunlichst zu vermeiden, obwohl ich 100% weiß, dass beide Kinder sich für mich entscheiden würden (sie wären auch alt genug, das selber entscheiden zu dürfen).

    Der ganze Rest ist einfach nur Bashing, wo man gerne mal die andere Seite hören würde. Und auch teilweise lächerlich, weil Gesetze und Rechtsprechung klar zu Gunsten desjenigen ausfallen, der weniger für die Erwerbsarbeit zuständig war (also ist so gut wie immer die Frau klar im Vorteil). Der einzig wirklich kritische Fall ist die Nummer mit der Selbstständigkeit. Da gibt es tatsächlich Mittel und Wege, sich auch um berechtigte Unterhaltsansprüche zu drücken.

    • @Rano:
      „Ich versuche eine offene Entscheidung tunlichst zu vermeiden, obwohl ich 100% weiß, dass beide Kinder sich für mich entscheiden würden (sie wären auch alt genug, das selber entscheiden zu dürfen).“
      Auch die verdeckte Entscheidung sollte man tunlichst vermeiden.
      Einige vernünftige Richter machen es sogar zum Entscheidungskriterium ( m.E. zu Recht ), den Umgang mit dem anderen Elternteil aktiv und signifikant zu fördern.

      Die Taktik zur Aushebelung dessen ist folgende:
      Es wird sehr höflich und subtil verklausuliert gefragt ( Standarttaktik von geschäftstüchtigen Verfahrensbeiständen/Ergänzungs-/Umgangspflegern ):
      „Möchtest Du Deine Mami liebhaben, oder willst Du von Deinem Erzeuger gepiesackt werden?“
      Klappt nahezu immer.

      • Wird nicht passieren. Erstens fördere ich den Umgang mit der Mama und zweitens kann der Sohn eh selbst entscheiden (bereits 18). Und du kennst meine Tochter nicht. Die ist knapp 16 und wahrlich nicht auf den Mund gefallen.

        Zu deiner Frage weiter oben. Ja, man kann den Scheidungsantrag erst nach einem Jahr Trennung einreichen. Aber wenn sich beide einig sind, kann man natürlich alles behaupten und den Beginn auch weit in die Vergangenheit legen.

  2. Was bin ich froh, dass meine Eltern die Trennung relativ gesittet vollzogen haben und mein Vater relativ schnell mit einer Frau zusammen kam, die nicht Grund für die Trennung war, aber ihre eigene Familie mitbrachte. Obwohl meine Mutter immer auf Distanz zu meinem Vater blieb, waren die Kinder regelmäßig bei ihm und wir wuchsen mit der anderen Familie zusammen und sind heute mit den meisten von ihnen eng befreundet. Die gelegendlichen Sticheleien und Abwertungen meiner Mutter gegen den Vater habe ich ignorieren können, weil ich bereits alt genug war.

    Ich habe aber auch andere Situationen kennengelernt zB ein Freund, der 3(!) Jahre lang um das Sorgerecht für seine Tochter kämpfen musste, trotz der nachgewiesenen psychischen Labilität der Mutter (Borderliner-Züge, Jähzornigkeit, Depressionen und Drogensucht) und trotz Einsatz von Großeltern und trotz krasser sozialer Unterschiede (kleine Mietwohnung und Arbeitslosigkeit vs Geschäftsführer mit Haus). Es wurden 3 Jahre lang Gutachten gestellt, Testläufe unternommen, Untersuchungen des Jugendamtes geführt, Schulleistungen verglichen usw, bis der Vater das Kind endlich dauerhaft zu sich nehmen konnte, weil ganz zu Beginn einmal ein Familienrichter kurzsichtig das Sorgerrecht der Tradition folgend der Mutter zugestand. Solche Fälle kommen bei MIA aber natürlich nicht vor.

    • Ich denke schon, dass sie da vorkommen. Z. B. verpackt in Aussagen über brutale, gewalttätige Väter, die die Mütter mit ihrem durch (natürlich nur) das Verhalten dieser Väter völlig verstörten und beinahe todkranken Kindern einfach nicht in Ruhe lassen wollen. Und in dem von dir geschilderten Fall hat dieser Barbar auch noch am Ende Recht bekommen; da müssen dann wohl die ganzen väterrechtlerlobbyistischen Gutachter und Beamten endlich mal auf einen väterrechtlerlobbyistischen Richter gestoßen sein. Fast ein Wunder, dass das so lange gedauert hat, denn Familiengerichte sitzen ja bekanntlich voll von väterrechtlerlobbyistischen Richtern, die Mütter hassen; muss man wissen!!!

  3. Sorry, aber die Mütterinitiative mit ihren Ideen wie BGE für Mütter (um einfach den namen des Vaters verschweigen zu können und nicht mehr auf sein geld angewiesen zu sein) und all dies Verbreiten von Schmonzes über gewalttätige Väter und das andere Blah Blah Blah sind doch echt keine Artikel m,ehr wert. Natürlich gibt es unter Männern Arschlöcher, ebenso wie unter Frauen, aber die Mangelhafte Partnerwahl zur Grundlage von gesetzlichen Standards machen zu wollen ist Humbug. Sollen Frauen einfach mal lernen mit ihrer Macht verantwortlich um zu gehen. Im Gegensatz zu einem Mann haben sie die volle Entscheidungsfreiheit ob sie mit einem Vollpfosten ein Kind in die Welt setzen wollen oder nicht, und brauchen deshalb auf promiskuitiven Sex oder lockere Sexbeziehungen nicht zu verzichten.
    Diese Frauen sind das Gegenstück zu den paar alten weißen Männern die nicht damit klar kommen, dass es inzwischen Gleichberechtigung im Arbeitsmarkt gibt und eine qualifizierte Frau ihnen den Job weg nehmen kann. Gut Im sorgerecht sind wir noch nicht ganz so weit mit der Gleichberechtigung und Männern wird es immernoch schwerer gemacht, selber zu entscheiden, ob sie sich um ihre Kinder Kümmern oder sie finanzieren wollen, aber es entwickelt sich immer mehr dahin. Es wird immer Schwerer Männer aus dem Leben irher Kinder auszuklammern, wenn diese wirklich die Kinder im Blick haben, und deshalb jammern diese Bindungsintolleranten Fotzen ihrer schwindenden Macht hinterher.
    Kommisch dass da niemand in der Presse mal mit dem Begriff „Alter, weiße, privilegierte Frau“ zum kampfbegriff gemacht hat, denn genau das sind diese Frauen. Wären sie nicht privilegiert, wären sie mit ihrem mangelnden Kindeswohl interesse, ihre Kinder schon lange los. Den Kindern tut man keinen gefallen, wenn man sie schwerpunktmäßig bei so unreflektierten, selbstgerechten Müttern leben lässt. Was soll ein Junge bei so einer Mutter lernen? Und Mädchen lernen da auch nichts außer, dass Männer scheiße sind und dass immer die anderen Schuld sind.

    • „Männern wird es immernoch schwerer gemacht, selber zu entscheiden, ob sie sich um ihre Kinder Kümmern oder sie finanzieren wollen, aber es entwickelt sich immer mehr dahin“

      Man kann nur hoffen, daß diese Entwicklung erkannt und gestoppt wird.

      • Naja, sonst würde diese Initiativen nicht immer lauter heulen. An Gerichten und selbst bei den Jugendämtern hat man heute schon recht gute chancen unterstützung zu bekommen, wenn man klar den eindruck vermeidet, es ginge nur darum, seine verletzten Eitelkeiten Auszuleben. Nur der gesetzgeber kommt nicht damit hinterher. Wobei Frau Barley ja zu mindestens erkannt hat, dass die gegenwärtigen bestimmungen 50er Jahre Rollenmodelle fördern.

      • „Man kann nur hoffen, daß diese Entwicklung erkannt und gestoppt wird.“

        Welche Entwicklung?
        Die zur freien Entscheidung, sich zwischen Kümmern oder Finanzieren zu entscheiden?
        Dann geh ich mit Dir konform.
        Diese Wahlfreiheit gibt es im GG nicht und darf es auch in der Realität nicht geben – abgesehen von vielleicht seeeeehr gut begründeten Ausnahmefällen.
        Und die Roben müssen wir immer weiter dazu drängen, endlich auch hier das GG zu respektieren.

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