Selbermach Samstag 207 (29.09.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

205 Gedanken zu “Selbermach Samstag 207 (29.09.2018)

    • Warum ist Özdemir denn nicht vom BKA rausgezerrt worden mit der krassen politischen Botschaft auf dem Button? So wie es mit dem türkischen Journalisten mit dem „Pressefreiheit“-T-Shirt passiert ist.

      Doppelmoral oder Immunität als MdB?

  1. Wer wir sein könnten — Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht
    https://www.kiwi-verlag.de/buch/wer-wir-sein-koennten/978-3-462-05307-4/

    „Klug, leidenschaftlich und anschaulich geht Grünen-Chef Robert Habeck in seinem neuen Buch dem Zusammenhang von Sprache und Politik nach, erkundet den Unterschied zwischen totalitärer und offener Sprache – und skizziert damit eine Poetik des demokratischen Sprechens, die Mut macht, sich einzumischen und für unsere Demokratie einzustehen. …“

    Das ist bestimmt die Sprache des Feminismus, die für Habeck die „Poetik des demokratischen Sprechens“ ist: Men are Trash, Kill all Men, Nieder mit dem Patriachat, Frauenquoten, toxische Männlichkeit ….
    Ich meine, das ist ganauso unter „totalitärer Sprache“ zu verbuchen, wie auch die ganze Untergangslyrik mit dem Klimawandel, ökologischem Tod und all dem…
    Und nicht vergessen: die totalitäre Sprache der „Kapitalismuskritik“, ganz wichtig.

      • Manchmal, so hier, ist die Ausgangslage schon so völlig unmöglich, dass es gar nichts werden kann. Immerhin ist ja denkbar, dass meine Einwände im Buch berücksichtigt werden. Halte ich aber für extrem unwahrscheinlich, das hätte längst einen Aufschrei sondersgleichen gegeben. Denn die Grünen sind ja die Feminismuspartei schlechthin und sind ganz von deren undemokratischen Praktiken bestimmt. Auch von der Sprache her, die ja einen etwas anderen Zugang zum Totalitarismus hat als der schlicht-brutale Stil von rechts her.

  2. Bei den Vorwürfen der Vergewaltigung gegenüber Kavanaugh hat das FBI eine Woche Zeit für eine Untersuchung dieser Vorwürfe. Offensichtlich hat Trumps Beraterstap aus den Untersuchungen gegen Trump seine Schlüsse gezogen denn die Untersuchung gegen Kavanaugh ist auf den konkreten Vorwurf beschränkt. Ob das ganze etwas bringt darf bezweifelt werden. Man konnte ja gut an den Reaktionen auf die Anhörung sehen das die Fronten festgefahren sind und sich Meinungen kaum geändert haben. Wer vorher der Meinung war das er schuldig ist hat jede Geste/Aussage dementsprechend interpretiert und natürlich auch umgekehrt.

    • Ich sehe mir seite heute Mittag die ganzen Videos auf Youtube dazu an und ich bin WIRKLICH erschüttert, wie widerlich die Demokraten agieren. Es ist wirklich erschreckend. Ich hoffe inständig, dass sie mit der Nummer nicht durchkommen. Der Fall Kavanaugh wird auch mein Wahlverhalten hier in Deutschland beeinflussen. Definitiv.

  3. „@ArminLaschet über Gespräch mit #Erdogan: „Habe klargemacht, dass ich es nicht für richtig halte, mit dem Präsidenten in die Moschee zu gehen. Die Trennung von Staat und Kirche ist Prinzip unseres Rechtsstaats.“ Gespräch „sehr konzentriert, sehr ernsthaft“ @aktuelle_stunde“

    twitter.com/SabineScholt/status/1046039920765292545

    Unglaublich, was Laschet hier faselt. Trennung von Staat und Kirche ist überhaupt kein Grund für den Präsidenten oder irgendeinen anderen Staatsrepräsentaten bei einem Ereignis um eine religiöse Einrichtung fernzubleiben.

    • „Ich verstehe die Notwendigkeit eines Staatsbesuchs. Aber ich verstehe nicht, dass ein ausländischer Staatschef in einem Land, wo der Grundsatz der Trennung von Staat und Religion gilt, eine Moschee eröffnet. #Erdogan“

      twitter.com/martinusR/status/1046042190298959873

      Es gibt kein Problem. Trenung von Staat und Religion gilt für den derartig verfassten Staat, dh für seine Institutinen, etc. Ein fremdes Staatsoberhaupt oder eine staatliche Religion eines anderen Landes ist daher nicht davon betroffen, weil das den deutschen *Staat* nicht betrifft.
      Dass in der Türkei heute Religion und Staat eine Einheit sind, dafür ist der deutsche *Staat* nicht zuständig, kann ihm also egal sein.
      Was allerdings die deutsche Politik betrifft, einen islamofaschistischen Diktator staatsmännisch zu empfangen und ihm eine Flagschiff-Moschee einweihen zu lassen, so ist das kein Problem für die Verfassung, sondern das eines des politischen Gestaltungswillens.

      Die Frage also: warum darf ein Diktator eine Aussenstelle seiner Diktatur in Deutschland errichten? Warum ermöglicht die deutsche Politik das?

      • Christen konnten und können auch Faschisten sein. Warum sollen also Christen heute nicht mit Islam-Faschisten kooperieren?
        Politik ist weniger Opportunismus als das Schmieden und Benutzen von Beziehungen, wobei Gemeinsamkeiten als Grundlage wesentlich sind. Nicht zuletzt weltanschauliche.
        Du glaubst doch nicht, dass es Zufall ist, dass ausgerechnet in Köln, der Perle des Katholizismus in Deutschland, diese Grosse Moschee gebaut wurde und ohne das Placet der Katholischen Kirche!?

  4. #Erdogan repräsentiert nicht die Türkei. #koeln2909

    twitter.com/tolga/status/1046055162568212481

    Der pseudoschlauste und dämlichste Spruch zu Erdogan! So kann man eben auch den Kopf in den Sand stecken.

  5. „Warum jubeln so viele Deutschtürken Erdoğan zu? Die deutsche Gesellschaft und Politik haben in der Integration Fehler gemacht“

    twitter.com/SZ_TopNews/status/1046050906574389248

    Warum muss die SZ die Schuldigen für diese Radikalisierung zuerst bei Deutschen suchen? Humanitärer Rassismus – die Türken können ja nicht anders.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/anhaenger-des-tuerkischen-praesidenten-wenn-ihr-uns-nicht-wollt-dann-eben-erdoan-1.4150552

    Am besten hat mir diese Behauptung gefallen:

    „Die Politik schickt sich endlich an, Deutschland ein modernes Zuwanderungsgesetz zu verpassen.“

    LOL. Nein, die schickt sich eben nicht an. Die will nur noch Mieten bezahlbar machen, Frauen in bevorzugte Positionen bringen und eben Islamisten bei der Neueröffnung ihrer Botschaft nach allen Kräften unterstützen, wie jetzt.
    Mit der Freiheit ist es so: man kann sie auch für was Falsches nutzen und die Islamisten der Türkei haben das eben getan und niemand in Deutschland hat sie gestoppt. Weil man ja immer mit der Türkei reden müsse, etc, es waren die genau gleichen Begründigungen, wie sie jetzt herrschen.

    Nach dem Kalauer mit dem „modernen Zuwanderungsgesetz“ wird es noch besser, da wird der deutsche Arm der intersektionalen proislamischen Propaganda hochgejubelt:

    „Rassismus und #metwo“

    Für die SZ hat „Mesut Özil … sich mit Erdoğan fotografieren lassen, aus Respekt zur Heimat seiner Eltern“, aus der „herkunftsdeutschen Bevölkerung schlugen ihm Unverständnis, teilweise auch blanker Rassismus entgegen“ — ganz dem neulinken humanitären Rassismus verpflichtet. Nach dem kann man ohne rot anzulaufen für „Farbige“ (Mesut Özil ist nach moderner Rassenlehre ein „PoC“) Familiensinn in positiver Weise konnotieren, während für die „Weissen“ grundsätzlich eine rein negative Beziehung zu Sippschaft, Herkunft herrscht. Natürlich meint die SZ auch, dass ein Kopftuch einer Integration nicht im Wege stehen kann. Selbstverständlich ist das Kopftuch ja ein Zeichen des Feminismus und daher empanzipatorisch.

    Fazit: dass Türken oder sogar deren Nachfahren sich Erdogan zuwenden, liegt vor allem an den bösen rassistischen Deutschen begündet.

    Dass die SZ hier den Islamisten nur die propagandistische Munition und Argumente leifert, sich der Integration zu entziehen, das wollen leider immer noch viel zu viele Leute nicht sehen. Und das ist sicher eines der Hauptprobleme für die fehlende Integration: dass die progressiven Linken, die sogenannten Multikulturalisten (ein Begriff, den sie selbst gar nicht mehr benutzen wollen), diese gar nicht wollen und viel lieber sich einen islamistischen Verbündeten im Kampf gegen das „kapitalistische System“ inklusive Patriarchat heranzüchten.

  6. Fleischdiät
    Triggerwarnung: Könnte bei Veganern, Tierschützern und Klimaideologen Brechreiz auslösen.

    Ich möchte auf einen sehr aufschlussreichen Artikel aufmerksam machen. Er zeigt wie einseitig die postmoderne Gutmenschen Mafia über Ernährungsfragen berichtet. Außerdem zeigt er evolutionäre Einblicke in nicht ackerbauende Gesellschaften und hat drittens mit unser aller Freund Jordan Peterson zu tun, der sich anscheinend nur von Fleisch, Wasser und Salz ernährt. https://www.freizahn.de/2018/09/infos-und-gedanken-zur-fleischdiaet/

    • Wie viele Evolutionsbiologen annehmen haben sich unserer Vorfahren vor allem von Fleisch ernährt. (Schätzungen von ca 80 % des Kalorienbedarfs hab ich im Kopf). Das ist daher sinnvoll, da ja die ganzen gesunden Sachen, die Tiere essen (Pflanzen, Blätter, Gräser, Wurzeln etc.) dann indirekt von uns gegessen werden. Allerdings zudem auch noch besser verwertbar.

      Das Problem bei der Argumentation ist aber Folgendes: Damit solches Fleisch gesund ist, müsste es:
      -vollständig verzehrt werden, unbedingt also auch die Innereien und nicht nur das Muskelfleisch
      -von Tieren abstammen, die sich entsprechend ernährt haben – also nicht von typischen Tierfuttermitteln
      -von Tieren abstammen, die auch sonst nicht z.B. mit Antibiotika behandelt wurden
      -nicht sonst wie verarbeitet werden, beispielsweise mit Pökelsalz, welches ungesund ist

      Das ist in fast allen Fällen nicht gegeben. Dazu gesellt sich der ethische (nicht zwingende) Gedanke, ob es denn sinnvoll ist, andere dafür zu bezahlen „mein“ Fleisch zu produzieren – während ich selbst eventuell gar nicht die Cochones habe selbst ein Tier zu schlachten – und das ohne Not. Dazu die Frage nach der Haltung der Tiere. Erwachsen werden bedingt nun mal auch, verantworlich zu handeln.

      Wer also meint, mit seinen Würsten täte er sich gesundheitlich etwas Gutes, irrt gewaltig. Wer sich intensiver mit Ernährung auseinandersetzt und gewisse ethische Richtlinien an sich stellt ( „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“), wird vermutlich nicht auf eine solche Ernährungsform setzen wollen.

      • Das ist unter anderem einer der Nebenwirkungen, die man aufgrund der Ernährung kriegt.
        Floh- oder Leinsamen sind dagegen z.B. hilfreich, also ballaststoffreiches. Ebenso schwarzer Kaffee um die Verdauung anzukurbeln. Man sollte auch seine Wasserzufuhr erhöhen.

        Fest steht, dass das zu-Klo-gehen sich auf maximal 2-3 Stuhlgänge pro Woche vermindert und der Stuhl in den meisten Fällen, wenn nicht entgegengewirkt wird, sehr hart ist, ergo: erhöhte Wahrscheinlichkeit Probleme mit den Hämorrhoiden zu bekommen wenn der Stuhlgang nicht ordnungsgemäß gemacht wird (nicht zu hartes pressen, nicht zu lange auf dem Klo hocken).

        • Ja daher bleibe ich lieber bei meinen 2-3 Portionen Gemüse und viel Obst am Tag zusätzlich zu dem ganzen Protein das ich zu mir nehme. Ich denke ja nicht, dass man immer in solche Extreme verfallen muss.

    • Ich hab das letztes Jahr in ähnlicher Form ein paar Monate gemacht.
      Die Kilos purzelten.
      Viel Fett, noch mehr Fleisch, gerne mal eine Tafel Schokolade abends und keine Softdrinks und Brot.
      Die Rindfleischfixierung habe ich mir aber gespart(aka hätte ich mir auch gar nicht leisten können).
      Verdauung war auch kein Problem, eher den Darm entlastend, wobei das auch mit häufigem Sauerkraut zusammengehangen haben könnte, das soll ja toll für den Darm sein.

    • Auch „ketogene Diät“ genannt. Ein fast vollständiger Verzicht auf Kohlenhydrate (5%), großmengige Einnahme von Fett (70% ca) und Proteinen (25%).

      Das in Kombination mit intermittiertem Fasten: bestmöglicher Erfolg um Fett und Gewicht zu verlieren.

      Kaloriendefizit schön und gut, der wird da auch beachtet, nur kommt es eben auf das Essverhalten in Bezug auf die Makronährstoffe an um einen bestimmten Erfolg beim Abnehmen zu erreichen. Bei der ketogenen Diät hat man noch den Vorteil, dass die Insulinausschüttung aufgrund der kohlenhydratarmen Ernährung minimal gehalten wird, was einerseits die Fettsynthese erleichtert und auch dem Hungergefühl entgegenwirkt.

  7. „In #Köln sind tausende #Rassisten und #Nationalisten auf der Straße, um ihrem faschistischen Führer #Erdogan zuzujubeln und rechte Hetze zu verbreiten. Und wo ist #WirSindMehr? Wo ist #Campino? Das in #Chemnitz war einfach pure Heuchelei! #koeln2909“

    Vor allem auch sind es Antisemiten.
    Und es sind die Freunde der progressiven Linken, die sich unterdessen die Hände in Unschuld waschen und ein bisschen laue Kritik an Erdogan üben, wegen Pressefreiheit und so.

  8. Staatsbesuch der Schande

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/eklat-ueberschattet-erdogan-besuch-staatsbesuch-der-schande-57539900.bild.html

    „Es fällt schwer, sich an einen ähnlich schändlichen Staatsbesuch in Deutschland zu erinnern.“

    Ich dachte gleich an den Schah 1967. Besonders interessant ist der krasse Unterschied, dass die Linke diesmal praktisch nichts tat (Ausnahme die PKK-Sympathisanten der die Linke).

    „Islamistischer Faschismus und Spaltung unserer Gesellschaft auf Berlins Straßen. Eine Machtdemonstration. Ungerührt davon: Steinmeier und die Bundesregierung.“

    Herr Reichelt sagt hier was, was jeder irgendwie Linke schimpfen müsste! Aber diese schweigen. Der Islam ist ihre Lieblingsreligion geworden. Und jede Spaltung wird begrüsst, so sicher auch die hier.

    „Nach seiner harmlosen Rede erhebt Bundespräsident Steinmeier das Weinglas zum Toast. Im Glas ist Wasser – bloß nicht den Mann mit dem Islamisten-Gruß verärgern.“

    „Die Botschaft der schlimmsten Despoten an ihre Anhänger war schon immer dieselbe: Solange wir stark genug, skrupellos genug, brutal genug auftreten, wird sich uns niemand in den Weg stellen; man wird uns sogar den roten Teppich ausrollen.

    Die Bundesregierung und unser Präsident haben alles getan, um Erdogan in dieser Weltsicht zu bestätigen.“

    All das ist wahr. Und genau so hatte ich den Ablauf des Staatsempfangs auch erwartet. Ich hasse zwar dieses Wort tendenziell, aber „Schande“ passt wirklich gut auf den Besuch. Ich bin mir sicher, die deutsche Elite wird ihr Verhältnis zu Erdogan noch sehr bereuen.

  9. Die „Salonkommunisten“ reden Weimar herbei, mit eingebildeter Trope:

    die antisemitische Trope vom blutrünstigen Juden sehen sie in einer „Graf Draghila“-Karikatur des „Cicero“.

    https://www.salonkolumnisten.com/der-ewige-draghi/

    Problem ist nur, die Karrikatur ist nur gutmütig-witzig und Draghi erscheint doch sehr human. Dem Bild feht jede Ernsthaftigkeit und Bösartigkeit, die mE in antisemitischen Karikaturen *immer* zu sehen sind.

    Man sollte auch nicht vergessen, dass der kulturelle Mythos Vampir eine vollständig eigene Trope darstellt und längst nicht automatisch Antisemitismus bedeuten muss. Die Sache, die dieses Vampirmotiv hier mit dem bekannten der „geldgierigen Juden“ verbindet, ist natürlich Draghis Job als Chefbankier. Daher hat die Behauptung der Salonkommunisten (lol) eine gewisse Plausibilität, scheitert aber an der gänzlichen Harmlosigkeit der Darstellung, die alles andere als dämonisierend oder auch nur negativ emotionalisierend ist.

    „Viel ist derzeit von der Rückkehr Weimarer Verhältnisse die Rede. Dass das nicht nur für die Politik gilt, sondern auch für den Journalismus, zeigt dieser „Cicero“-Titel, der auf die pure Dämonisierung setzt.“

    *pure Dämonisierung* — ganz sicher nicht

    „Statt komplexe Sachverhalte zu erklären, wird personalisiert.“

    Ist in diesem Fall vollkommen angebracht, Draghi ist Mr EZB himself.

    „Draghi ist also die Mutter aller Probleme?“

    Die EZB setzt den Leitzins fest und der ist die *Ursache* für das „Aussaugen“ der Sparer.

    „Gab es etwa keine Immobilienkrisen und keine Bankpleiten?“

    ?? Was hat dieser Verweis überhaupt zu bedeuten? Aber als Salonkommunist hat man ja keine Ahung von Wirtschaft und Finanzen, schon klar 😉

    „Oder steckte hinter denen auch schon der Italiener mit den Vampirzähnen?“

    Im Gegenteil, die wurden sollten durch die Nullzinspolitik doch auskuriert werden. Das wird sicher auch „Circero“ wissen, nur Kommies tappen im Dunkeln.

    „Als „Magazin für politische Kultur“ bezeichnet sich „Cicero“ selbst. Das ist so, als würde man eine Haussanierung mit Dynamit betreiben.“

    Es geht hier nur um Kritik an der Nullzinspolitik, für die die Leute mit Geld auf der Habenseite „bluten“ müssen. Und sicher hat kaum jemand was gegen den Herrn Draghi persönlich und für seine entfernte Ähnlichkeit zu einem Vampir oder „Graf Zahl“ kann er natürlich gar nichts, aber das ist trotzdem witzig 😀

    • Wenn Herr Hein mal einen besseren Kandidaten einer möglicherweise antisemitischen Darstellung von Vampiren/ Bankiers sehen will, dann möge er mal Matt Taibis (oder so ähnlich) Stück über die Finanzkrise im „Rolling Stone“ lesen, ca 2010. Sicher ist das reiner Anti-Kapitalismus.

  10. Wenn schon Rufmord, dann richtig: Eine feministische Gruppe will die Behauptung „Kavanaugh ist ein sexuelles Raubtier“ auf die Wände des Obersten Gerichtshofes der USA projizieren. Immerhin würde das hübsch veranschaulichen, wie sehr öffentliche Anschuldigungen das System fairer Prozesse zur Wahrheitsfindung überlagern.

    http://genderama.blogspot.com/2018/09/neue-zurcher-zeitung-wie-metoo-die.html?m=1

    Der Mann soll um jeden Preis fallen. Ob er sich überhaupt schuldig gemacht hat, spielt keine Rolle. Feministinnen kämpfen immer ganz besonders hart, wenn an dem Fall so gut wie nichts dran ist. Es geht nur noch darum Recht zu bekommen, auch wenn man eigentlich Unwahrheiten verbreitet. Die Zukunft ist weiblich.

    • „Feministinnen kämpfen immer ganz besonders hart, wenn an dem Fall so gut wie nichts dran ist. Es geht nur noch darum Recht zu bekommen, auch wenn man eigentlich Unwahrheiten verbreitet.“

      Ähnlichkeiten zu bundesdeutschen Kanzlerinnen und ihren Presseprechern im Jahr 2018 bezüglich ‚Hetzjagden [in Chemnitz nach dem Messermord und schwerer Verletzungen zweier weiterer Männer durch mind. einen abschiebepflichtigen schwerkriminellen Asylbewerber] auf Ausländer, auf Menschen, die anders aussehen‘ und einem (einzigen!) Amtsleiter des Verfassungsschutzes in persona, der gar Lästerliches über ‚Die Kanzlerin‘ (TM Tagesschau, heute etc.) behauptet hatte („Nach meiner vorsichtigen Beurteilung….“) kaum erkennbar. Ist Frau Dr. Bundeskanzlerin Merkel Feministin?

      Oder sind einfach ALLE KOMPLETT übergeschnappt?!? Hm.

      Ich geh‘ mal nach Anwesen in Polen, Tschechien und Ungarn googlen….

  11. Whichever way the vote goes, the episode will worsen political polarisation and tensions over gender issues, writes Cathy Young.

    Ist nicht wirklich überraschend, diese Prognose.

    Es kämen zwei Trends zusammen: „They have been building for some time and rising steeply over the last two years; political dysfunction and tensions over gender issues.“

    Den ersten Trend kann man als das „übliche, schmutzige Geschäft der Tagespolitik“ beschreiben, die heftiger geworden sein.

    Zwei Lager haben sich gebildet „sharply divided between duelling echo-chamber narratives.“ — „In one, it’s overwhelmingly obvious that Kavanaugh is an innocent victim of a disgusting smear …“, „In the other, it’s a given that Kavanaugh is a misogynistic sexual predator …“.

    Der zweite Trend sei „the gender warfare“. Fords Aussage „was tailor-made to be an iconic feminist moment“, eine „massgeschneiderte ikonische Feminismus-Geschichte“. Dass man die Geschichte allerseits ernst nahm sei auch der „metoo“-Bewegung zu verdanken (die Young wohl schon abgeschrieben hat, sie schreibt von „the post #MeToo era’s awareness of sexual violence“). Hier allerdings sei auch der Harken, wie etwa leichtfertige Beschuldigungen, die Obzession in allem Sexismus zu sehen und fehlende Sensibilitäöt in Hinsicht auf Falschbeschuldigungen.

    Ich bilde mir ein, aus dem Text rauszulesen, dass Young denkt, dass Fords Story erfunden ist, das Adjektiv „tailor-made“, massgeschneidert, scheint mir dies nahezulegen.

    Worauf Young nicht gesondert hinweist: auf die lange Vorgeschichte von „massgeschneiderten“ Fakestories und falschen Anklagen, die mit dem Feminismus einhergeht, wie die Hand im Handschuh. Vielleicht, eben weil sie das nicht machen kann. Das eine Wort als Andeutung muss wohl reichen.

        • @Jochen Schmidt:

          Stell‘ Dich bitte nicht dumm, das kann ich nicht gut leiden. Es ist offensichtlich, dass ich kein ‚medizinisches Gutachten‘ anführen kann (oder auch nur wollte), da es sich bei meinem Post um die Äußerung einer Meinung handelt. Das hast auch Du verstanden.

          Zu meiner o.a. Einschätzung (=Meinung(!)) komme ich durch das Anschauen der Filme von Allen und nach ausführlichem Blick in die Biografie beider Regisseure. Du mögest zu anderen Schlüssen kommen, das aber ist meiner. End of Chat.

  12. „Die Existenz dieser Moschee sei ein Zeichen dafür, dass die hier lebenden Türken ein untrennbarer Teil dieser Gesellschaft seien, sagte Erdogan. Er hoffe deshalb auf ähnliche Bauprojekte in anderen Teilen Deutschlands. Geräumige Gebetshäuser wie dieses würden auch dabei helfen, Frauen mehr in den Moschee-Alltag einzubinden. Denn dass diese bislang von den gemeinsamen Freitags- und Festtagsgebeten in den Moscheen ausgeschlossen seien, sei oft Platzgründen geschuldet und habe keine religiöse Basis.“

    Erdogan ist so ein schamloser Lügner. 😀 😀

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/versoehnlicher-erdogan-bei-moschee-eroeffnung-in-koeln-15814085.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    Der Artkel beschönt. Sieht man zB daran, dass das mit dem „Rassismus“ weggelassen wurde (s. Bild oben):

    „Kurz vor Schluss seiner Rede erwähnt Erdogan dann auch noch die Affäre um den früheren Fußball-Nationalspieler Mesut Özil. Dass dieser ausgegrenzt und angefeindet worden sei, nur weil er ein Foto mit ihm, dem Präsidenten, habe machen lassen, sei für ihn schwer zu verdauen gewesen, sagt Erdogan und …“

    Artikel von Yasemin Ergin , Köln. — Ob die jetzt auch in die grosse Moschee gehen kann?

      • Er könnte zB die Blaue Moschee, Hagia Sophia zur Doppelkirche machen. Die würde Kontinente verbinden. Und dann könnte er die kappadokischen Kirchen und unterirdischen „Städte“ der Christen in Anatolien würdigen und syrische Christen usw usf.
        Da herrscht definitiv eine religiöse Vielfalt, die immer vergessen wird. Viel Nachholbedarf für einen europäischen türkischen Präsidenten. Die Türken schaffen das, das sind schon super Leute 🙂

  13. Den arschigen Gag fand ich auf der Seite des notorisch arschigen Böhmermann. Bemerkenswert finde ich, dass Reichelt das einzige über Erdogan geschrieben hat, was ich mit gutem Gewissen als antifaschistisch bezeichnen kann.

    • Warum sollten die Personenschützer denn in dem fiktiven (?) Beispiel Reichelt nicht aus der Pressekonferenz zerren? Ernstgemeinte Frage. (Den zitierten Twitterer finde ich übrigens furchtbar, aber den Tweet fand ich lustig und interessant)

  14. „Der Kurdenjäger Erdogan kritisiert „Rassismus“ in Deutschland. Was kommt als nächstes? Die katholische Kirche kritisiert Kindesmissbrauch?“

    twitter.com/Kittypunk7/status/1046126081969979392

    Letzteres kam neulich erst vor: ein Gutachten von der Kirche beauftraft – ging doch durch die Medien!

  15. Wie ist eigentlich das Gedankenspiel bei Schwulen bezüglich des Adoptierens? Hätte man selbst lieber zwei Männer als Eltern gehabt statt Mutter und Vater?

  16. Wieso es keinen Rechtsruck gibt, aber die extreme Rechte trotzdem wächst
    Ein Essay von Jonas Schaible
    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_84519312/wieso-es-keinen-rechtsruck-gibt-aber-die-extreme-rechte-trotzdem-waechst.html

    Das „Beste“ ist echt dieser Absatz hier, die Leser werden sofort kapieren, was gemeint ist. Viel Vergnügen beim Gruseln:

    „Deutsche Männer durften ihre Frauen noch vergewaltigen. Der „Diercke Weltatlas“ unterteilte die Welt in drei Menschenrassen: Europide, Mongolide, Negride. Die USA hatten bis zu diesem Moment 41 Präsidenten und 61 Außenminister erlebt. Die Bundesrepublik Deutschland sechs Kanzler, ihre maßgeblichen Parteien (CDU, CSU, SPD, FDP) seit 1948 zusammen 23 Vorsitzende. Seit 1945 hatten mehr als 100 Menschen an der Spitze deutscher Landesregierungen gestanden. Unter diesen rund 250 Spitzenpolitikern war nur eine Frau, alle waren weiß, alle nach außen heterosexuell, fast alle Christen.“

    Muss man mehr wissen? Ich denke nicht.

    Aber darüber einen grossen Beitrag schreiben mag vielleicht Jemand? Das Stück ist echt bemerkenswert in seiner Absurdität. Ein Schocker.

    • „Und hier formt sich nun eine neue gesellschaftliche Konfliktlinie. Ein Bruch, der alte Identitäten nicht ablöst, der die Trennung zwischen Rechts und Links, der alte Konfliktlinien wie die zwischen Kapital und Arbeit nicht abschafft. Aber ein Bruch, der ergänzend die politischen Positionen neu ordnet.“

      Aha — „Kapital und Arbeit“

      „Konfliktlinien“

      • „Auf der einen Seite sammeln sich die, die finden, dass sie die Zumutungen annehmen sollten: Viele Linke, noch mehr Grüne und auch erstaunlich viele Kirchenleute, die in ihrer Ablehnung der extremen Rechten zuletzt bemerkenswert offen waren. Sie schockt der Gedanke nicht, unverdiente Privilegien zu genießen, zulasten anderer. Grüne sind an den ökologischen Sündenfall gewöhnt, Kirchen an die Ursünde.“

        LOL, stimmt irgendwie, so weird, schräg

  17. Aber der Fall mit Swetnick wird sicher ganz aufgeklärt, braucht auch deutlich länger als eine Woche. Der Art des Vorwurfs macht diese Untersuchung notwendig. Diese Falschanschuldigungen müssen selbst vor das Gericht und schwer verurteilt werden.

  18. Ob das wohl stimmt?

    „Der AfD-Aussteiger Jörn Kruse erklärt in der FAZ, warum jeder Tag, den Angela Merkel im Amt bleibt, ein Geschenk an diese Partei ist.“

    Haha, sie haben fertig. Wie Merkel.

    • Ausgerechnet Andrea Nahles kam als erste mit diesem Vorschlag einer „deutschen Nothilfe“ („Nothilfe“!!!) für die Türkei, für deren Kredite. Immer leichtfertig mit Geld, die Genossinnen und Genossen. Und dann noch gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen, das ist wirklich extrem deutsch.

  19. https://www.nationalreview.com/g-file/the-moral-panic-phase/

    The Moral-Panic Phase
    Why is the Kavanaugh nomination causing people to lose their minds?

    „For example, on Thursday, nearly every conservative and Republican was respectful towards Dr. Christine Blasey Ford, finding her testimony moving and credible. But when Brett Kavanaugh spoke, also movingly and credibly, the instantaneous response from much of the liberal and Democratic chorus was “Ermahgod! Raaaaaapist!” or “How dare he be angry!” or “You can’t have a partisan madman like this on the Court!”

    „contrary to the tsunami of smug sorrowful opining, judges are not expected to be cold and dispassionate in the face of charges about themselves. That’s why they recuse themselves from cases in which they have personal interests. Here’s an idea for you: The next time you’re in a court of law, shout at the judge that he’s biased because he’s an alcoholic rapist perv. See what happens.“

    Toll hinterleuchtet von Jonah Goldberg. Eines der besten Stücke überhaupt.

    • „Dianne Feinstein — who is more to blame for this three-ring-fecal-festival than any other actor — began her questioning of Kavanaugh by raising an allegation that he ran a rape gang.“

      Wird in der deutschen Qualitätspresse natürlich nicht erwähnt.

      „Judicial nominees aren’t supposed to be like the guards at Buckingham Palace: “Let’s see how many absolutely horrible things we can say to his face before he loses his temper — and then when he does, let’s berate him for not doing his job.”“

      „But it’s worth thinking about the hysterical stupidity of the moment we are in.

      In a morally ordered republic loosely bound by the rules of logic, reason, and what was once called common sense, men in white jackets would have escorted Michael Avenatti to a quiet, padded room for observation long ago. …“

      „Again, I don’t mean to be unfair to Brett Kavanaugh. I have no doubt that a regular churchgoing kid had other reasons not to do the logistical heavy-lifting of drugging and raping teenage girls on a regular basis. I’m just assuming the worst while still employing Occam’s Razor. And I just have a hard time believing that the Rapey McRapeFace who Avenatti and his fans describe is the real Brett Kavanaugh.“

      • „Why the Hell are people losing their minds? I don’t know. Why did St. Vitus’ Dance sweep Europe? Why did tulips get so expensive during the Tulip Craze? Why did the witches hang?“

        „we are turning politics into a form of tribal entertainment where it’s easy to convince ourselves that our opponents are existential monsters.“

        „as politics has become a secular religion, the Supreme Court has become like a Roman Temple“

  20. Ich glaube, die will in die Irre führen. Es versteht sich doch von selbst, dass der 3. Fall niemals kurzfristig gelöst sein kann.

    terrible mistake
    Restricting the investigation

    Die Untersuchung wird angeordnet und *nicht eingeschränkt*. Kleiner semantischer Unterschied, aber völlige Bedeutungsverschiebung. McArdle unterstellt hier etwas Unmögliches und Verbotenes! Dem FBI kann gar nicht untersagt werden, etwas zu untersuchen. Im Gegenteil müssen sie dazu aufgefordert werden.

    „undercut the moral high ground“

    Die Unterstellung wird zum Fakt gemacht und dann wieder vorgehalten.
    Das ist bösartig und perfide.
    Und dass der 3. Fall aufgeklärt wird, ist mit Sicherheit im allergrössten Interesse Trumps und aller.
    Natürlich kann man das auch einfach als Wahn abtun. Aber die Erpressung von McArdle kündigt ja schon an, dass das ausgeschlachtet wird, Verschwörungstheorien werden die Folge sein. Wie ja schon hinter seiner eigenen Dämonisierung Verschwörungstheorien und komplexe wahnhafte Ideologien stehen. Deren kompletter Hintergrund würde nicht nur Kavanaugh sauer machen, sondern Jeden, der das neu erfährt. Patriarchat, Sexismus, rape culture, nonstop für ein paar Jahrzehnte wurde das eingepeitscht. Und Leute flippen dann langsam mal aus, nach so langer Zeit? Man wundert sich höchstens, dass sie das nicht schon vorher taten…

    • Irgendeiner auf Twitter meinte das sei „Pizzagate“ IRL (auf die verrückte VT von Trumpisten eingehend, die einen Kinderschänderring in der dem. Wahlleitung sehen wollten)
      Diese dauernde Kultur der Entgrenzung, Enthemmung und spinnerten Überdrehtheit fordert ihren Tribut!

      • Und hier eine deutliche Abfuhr

  21. Das ist ja heftig antisemitisch. Eine völlig neue Dimension…

    „Gerade erst gesehen – was haben Sie denn da heute für einen #Hashtag eingebaut @Tagesspiegel?! Sollte wohl #Jerusalem sein nehme ich an…“

    @jerusalemisthecapitalofpalestine

    Die haben es aber auch umgehend weggeräumt und gelöscht. Trotzdem extremst.

  22. Da beisst die Maus bei Laschet keinen Schwanz ab:

    Genau dafür hat die Polizei das gemacht, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit. In diesem Fall waren beide ja besonders schwer miteinander zu vereinbaren. Im Grunde und ehrlich sogar sich einander ausschliessend.

  23. ~~ Schamlose Eigenwerbung ~~

    Die neue Reise auf der Beagle, auch: Curiepolis unter SJW-Beschuss
    https://curiepolis.wordpress.com/2018/09/29/die-neue-reise-auf-der-beagle-auch-curiepolis-unter-sjw-beschuss/

    In Wewelsfleth kam Curiepolis übrigens zum ersten Mal unter Social-Justice-Feuer.
    […]
    Als ich der feministischen Autorin S, die seit anfang September im Döblin-Haus wohnt, mithilfe meiner Bilder eine kleine Besichtigungstour durch das Curiepolis-Multiversum bot, bemerkte ich, dass sie bei einigen irritiert schnaubte: insbesondere obiges Gruppenbild und mein neues, großes Annika-Portrait, das die erste Innenseite des Mini-Demonstrators ziert, schienen geeignet, sie den Atem ausstoßen zu lassen.
    Schilderungen der Fähigkeiten meiner Damen ließen das Schnaufen jedoch rasch in Staunen umschlagen. Vor allem, dass Dya als Philosophin sich auch ausgezeichnet mit naturwissenschaftlichen und technischen Belangen auskennt, da Curiepolitaner keine akademischen Nischenexperten, sondern rundum neugierige Genies sind, schien S tief zu beeindrucken.
    Nichtsdestotrotz erkundigte sie sich einige Tage später mit ernster Miene, wie denn meine „sexistischen“ Illustrationen zu einem „progressiven“ Zukunftsstaat passen sollten?!

  24. „Unbelievably, Republicans put this statement out right before President Trump agreed to the (purported) one-week delay for the investigation. Thus, the media can now accurately report that the president was convinced to direct an additional FBI probe after Senate Republicans expressly conceded that the sexual-assault allegations against Judge Kavanaugh are credible.

    And why are they “credible”? Because Christine Blasey Ford, Kavanaugh’s principal accuser, was widely deemed credible in her testimony at Thursday’s hearing — even though her story has no support from independent evidence, is rejected by the witnesses she named, and is incoherent because she cannot recall and relate rudimentary details.“

    https://www.nationalreview.com/2018/09/republicans-should-not-have-delayed-the-kavanaugh-vote/

    • bitte auch ALLE Kommentare lesen, es lohnt sich.

      wie immer, bitte nachsehen, wenn es doppelt ist, ich verfolge nicht jeden Tag was hier veröffentlicht wird.

  25. https://www.nordschleswiger.dk/de/deutschland-suedschleswig/ich-bin-nicht-nur-da-zuhause-wo-meine-muttersprache-gesprochen-wird

    „Die dänischen Traditionen waren uns fremd. Die dänischen Weihnachtslieder, das Tanzen um den Weihnachtsbaum, Risengrød (Milchreis der traditionell zu Weihnachten gegessen wird, red.) und Sankthansaften (Feier der Sonnenwende am 23. Juni, red.), das haben die Kinder alles aus dem Kindergarten mitgebracht. Wir haben die dänische Kultur aufgesogen und viele Traditionen zu uns genommen. Heute noch schmücken wir den Tisch mit der dänischen Flagge und hängen sie aus dem Fenster, wenn wir die Geburtstage der Kinder feiern.“

  26. Die progressive Linke hat gestern in Hamburg still und heimlich einen grossen Solidaritätsmarsch für Erdogan und den Islamofaschismus abgehalten:

    „Zum Auftakt einer Parade gegen Rassismus haben sich nach Angaben der Polizei rund 14.000 Menschen in Hamburg versammelt. Die Veranstalter sprachen von 30.000 bis 35.000 Teilnehmern. Ein Bündnis von mehr als 450 Gruppen hatte unter dem Motto „United against Racism“ („Gemeinsam gegen Rassismus“) zu der Demonstration aufgerufen.“

    Brauch man ja nicht weiter erläutern: „Antirassismus“ = pro-Islamismus und anti-westlich

    „Zu den Veranstalterinnen gehören Initiativen wie die Hilfsorganisation Sea-Watch oder Laut gegen Nazis“

    Getrennt marschieren, vereint schlagen!

    „Die Demonstration soll gegen 18 Uhr mit einem Konzert am Hafen enden.“

    Der „Zeit“-Aufsatz wurde nicht mal eine Stunde vorher veröffentlicht. Diese Demonstration war wohl eher für Insider, wohl damit die Linksregressiven nicht schon zu Demo wüst beschimpft hätten werden können. Und sonst wären ja sogar noch die überaus gefürchteten Antideutschen mit ihrem unerträglichen Nationalismus aufgetaucht 😀

    „Die Demonstrantinnen und Demonstranten forderten unter anderem einen sofortigen bundesweiten Abschiebestopp, sichere Fluchtwege und ein Recht auf Schutz, Migration und Asyl.“

    Wie überaus ansschlussfähig zum Erdogan und seinen „Erdoletten“. Die Islamofaschismus-Helfershelfer sorgen für den Menschennachschub, der in Deutschland zu Erdoletten umgepresst werden kann.

    „Sie verlangten außerdem den Rücktritt von Bundesinnenminister Horst Seehofer und die Auflösung des Bundesamtes für Verfassungsschutz.“

    Natürlich hassen sie das Bundesamt f Verfassungsschutz wie die Pest, warum bloss!

    „“Wir werden zeigen, dass die Gesellschaft sich nicht spalten lässt und dass Solidarität unteilbar ist. Geflüchtete und Migrant*innen sind nicht ‚die anderen‘. Migration ist die Mutter dieser Gesellschaft“, teilte Newroz Duman mit, Sprecherin des Netzwerks We’ll Come United.“

    Dumm nur, dass diese gewünschten Leute gar nicht zur „Gesellschaft“ gehören. Aber per Dekret zur Solidarität kann man über solche Kleinigkeiten sicher wegsehen, wenn man den Westen, Deutschland und vor allem den Kapitalismus einfach nur hasst.

    „Rassismus sei nicht nur das Geschäft von Neonazis und AfD. „Rassismus entscheidet darüber, wer auf dem Mittelmeer gerettet wird und wer nicht. Rassismus entscheidet darüber, wer ein Recht auf Familienleben und auf einen Alltag ohne Angst hat“, ließ sich Duman weiter zitieren.“

    „Recht auf Familienleben“: wenn es um den Import von neuen, potentiellen Erdoletten geht, sind die familienfeindlichen Totalitaristen auf einmal bereit, sogar das anzuerkennen.

    Wer da bei diesen Extremisten mitmarschiert und sich das bieten lässt, muss ein Vollidiot sein. Immerhin gut zu lesen, dass in Norddeutschland kaum mehr als 14000 von der Sorte existieren.

    • Für diese „Parade“ gab es eine Pressekonferenz am 24.8.
      Jeder Bezug auf den Erdogan-Staatsbesuch fehlt. Den Organisatoren war das sicher bewusst und ich bin der Überzeugung, man hat diese „Parade“ ganz bewusst auf den Tag der Moschee-Einweihung gelegt, um die Leute davon abzulenken.

      http://www.lautgegennazis.de/pressekonferenz-united-against-racism-die-parade-am-29-09-2018/

      Die wichtigtuerischen Bezeichnungen dieser Extremisten ist auch zu köstlich, das mit der unfreiwilligen Selbstparodie haben die immer gut drauf:

      „Mehr als 300 Organisationen, Initiativen, Vereine, Kulturinstitutionen, selbstorganisierte Migrant*innengruppen, Willkommensinitiativen, Künstler*innenkollektive, Cafés, Clubs und NGOs haben sich in diesem Jahr dem Aufruf des Netzwerks zur Parade „United Against Racism“ angeschlossen. Darunter die NGO medico international, die Seenotrettungsorganisationen Sea-Watch und Jugend Rettet, das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland, das Tribunal „NSU-Komplex auflösen“, die Fußballclubs FC St. Pauli und SV Babelsberg, das Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen, das ClubKombinat Hamburg e.V. und das Theater Kampnagel – Zentrum für schönere Künste.“

      Besonders creepy ist das „Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland“. Ist das gar eine iranische Interessenvertretung unter der Schirmherrschaft von Aussenminister Maas? Man kann sich das leider allzuleicht vorstellen 😦

  27. Das hier müsste die ganzen Leute, die sich für die „Juden in der AfD“ doch so interessiert haben, umso mehr interessieren, nicht?

    https://legalinsurrection.com/2018/09/anti-semitic-campaign-to-blame-jews-and-israel-for-u-s-police-practices-towards-minorities-shifts-into-overdrive/

    „The virulently anti-Jewish and anti-peace extremist organization Jewish Voice for Peace (JVP) has partnered with the organization Researching the American-Israeli Alliance (RAIA) on several new projects for its undeniably antisemitic “Deadly Exchange” campaign which, based solely on spurious accusations, singles out U.S. police department trainings in Israel for prohibition.

    JVP’s latest materials for this cross-national campaign—a 36-page report entitled “Deadly Exchange: The Dangerous Consequences of American Law Enforcement Trainings in Israel” and an accompanying interactive online database—are similar to its earlier ones that we’ve reviewed in our prior posts, including snazzy videos and user-friendly websites.

    But what makes these two new projects different is that by collaborating with a pro Boycott, Divestment, and Sanctions (BDS) group to produce them, JVP is now more firmly situating “Deadly Exchange” within the broader anti-Israel campaign. Doing so is a smart move as it enables multiple pro-BDS groups to adopt “Deadly Exchange” as a central new initiative in the coming months. …..“

    Sehr ausführlich, rollt den ganzen Intersektionalismus, der beteiligt ist, auf.

    „It’s important to also note that this initiative traffics in ugly antisemitic tropes and canards about Jewish power, money, and conspiratorial efforts to harm society because it accuses various U.S.-based Jewish organizations, which help to fund and organize the American-Israeli police exchange programs, for deliberately seeking to “oppress” minorities and marginalized communities in the U.S. through these institutional alliances.“

  28. „Trump says this — earnestly! — about Kim Jong Un: „We went back and forth, then we fell in love. He wrote me beautiful letters. And they are great letters. We fell in love.“

    twitter.com/atrupar/status/1046194339301527552

    LOL, make love, not war. Mit Trump brauch man keine Comedy mehr, wie will man das noch übertreffen!

  29. Firm an der Seite der postkommunistischen Extremisten stehen (wie so häufig) die Evangelen, wie man hier sehen kann, Diakonie, „Brot für die Welt“

    „Unsere Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel und Ulrich Lilie, Präsident @diakonie, sind dabei“

    „Wir unterstützen #unteilbar, weil Mitmenschlichkeit nicht verhandelbar ist.“

    Das ist auch so ein progressiver proislam/Einwanderungs Outfit.

    Diese Leute von der Kirche sind die eigentliche Basis der Progressiven. Ihr kennt ja den Spruch mit dem Schoss, aus dem das gekrochen kam.

    • „taz: Die „We’ll Come United“-Parade am Samstag in Hamburg soll die größte explizit antirassistische Aktion werden, die es bislang in Deutschland gab. Sie rechnen mit 25.000 TeilnehmerInnen. Woher kommt dieser Optimismus, Frau Duman und Herr Kopp?“

      http://taz.de/!5536262/

      Duman bezeichnet hier die Bundesregierung als „rassistisch“: „Samstag wird der Tag, an dem wir diese Gesellschaft der Vielen auf der Straße zeigen wollen und gegen den Rassismus von AfD, Frontex, Ausländerbehörden und der Bundesregierung demonstrieren.“

      Der (Doof)-Kopp phantasiert von einer neuen „Achse der Schande von Rom über Wien und Budapest nach Berlin“!

      Diese Frage der Taz bitte mal auf der Zunge zergehen lassen:

      „Damals saß die Antirassismus-Bewegung in einer gesellschaftlichen Nische vor allem aus Kirchenleuten, K-Grüpplern und Autonomen. Wie ist es heute?“

      Ich sag mal dazu: Hat überall enormen Auftrieb genommen. Aus dieser Zusammenarbeit kommt auch die antisemitische BDS-Bewegung, die einen Israelboykott anstrebt.

      Die Duman erinnert in ihrer Agitation stark an die SPD-Islam-Vertreterin und Staatsministerin Chebli und andere, man hat das neulich alles gehört:

      „Aber das reicht nicht mehr. Es geht nicht mehr darum, Teddybären zu verteilen oder „Herz statt Hetz“-Aufkleber. Die Bewegung muss viel radikaler werden. Das meinen wir mit „Aufstand der Solidarität“: Radikal Menschen schützen.“

      Dass man „radikaler“ sein müsse, war genau die Losung Cheblis. Auch hier kann man einen Aufstachelung zur physischen Gewalt sehen, allerdings noch sehr verhalten. Das mit dem „Schützen“ ist übrigens 100%iger Nazisprech.

      Von den US-Progressiven hat man nicht nur den antiweissen Rassismus, sondern auch das Konzept der „sanctuary cities“:

      „Der Ausweg ist also die kommunale Ebene, die Sanctuary Cities?

      Duman: Ja, beispielsweise. Wir müssen solidarische Städte entstehen lassen. ….“

      Insofern passt Hamburg (Bremen und Berlin genauso) schon perfekt für diese Veranstaltung. Möglicherweise wäre das sogar ein geeigneter Spaltpilz, um die BRD entlang der Bundesländer zu sprengen. Wer weiss, ob der Tribalismus in Europa nicht diesen Weg nimmt! Nur als Hinweis, was alles *möglich* ist.

    • Diese Leute von der Kirche sind die eigentliche Basis der Progressiven. Ihr kennt ja den Spruch mit dem Schoss, aus dem das gekrochen kam.

      Ich weiss ja nicht, was du unter „progressiv“ verstehtst, aber was du da beschreibst und als progressiv qualifizierst nennt sich bigott. Es ist Selbstgerechtigkeit, die weiss, dass sie in der Realität nicht geprüft wird.

      • Nein, das ist wirklich nicht das gleiche. Bigott sein ist viel, viel breiter und hängt nicht von speziellen Inhalten ab. Das Progressive (damals wie) heute ist: Ökologismus, Pazifismus, Eugenik mit Rassenlehre, Sexismus. All diese Sachen kamen mit dem 20. Jahrhundert auf, ein besonders wichtiges Reservoir dafür waren die protestantischen Kirchen. Der heutige Ausfluss des Progressiven aus der ev. Kirche steht, trotz aller Wandelungen, in einer Tradition. Gestern überredete man die Gläubigen den Nationalismus gut zu finden, heute ist Feminismus und Gender angesagt. Damals ging es um Rassismus gegen die kolonialisierten Völker, heute um den Antirassismus gegen die Kolonialisten von einst. Pazifismus nahm immer den Aggressor in Schutz, gestern Kaiserreich, Hitlerreich, heute Iran, Saddam oder sonstige Schurkenregime. Ökologismus war immer (Reformbewegung, Freikörperkultur, alles wie heute)….
        Diese geschichtliche Tradition mag der Grund für deine Auffassung sein, dass Progressivismus das gleiche ist wie Bigotterie.

        • Diese geschichtliche Tradition mag der Grund für deine Auffassung sein, dass Progressivismus das gleiche ist wie Bigotterie.

          Das ist aber nicht meine Aussage. Die Bigotterie liegt darin, dass hypermoralische politische Positionen vertreten werden im Wissen, dass die Konsequenzen nie getragen werden müssen.
          Ein Beispiel, um etwas konkreter zu werden. Bei solchen Demonstrationen sieht man ab und zu Parolen auf Plakaten wie „grenzenlos“, was nicht anders verstanden werden kann als dass jeder, der einreist in die BRD ein Bleiberecht haben sollte. Das kann man vertreten, müsste aber, um nicht nur eine Selbstbeweihräucherung zu sein, ein paar Fragen beantworten, wie sich eine solche Politik der völlig offenen Grenzen denn auswirken würde. Das wären dann grundsätzliche Fragen wie;

          – wie viele Menschen würden nach Deutschland einwandern, wenn ein Bleiberecht garantiert wäre?
          – gäbe es eine Grössenordnung, eine ungefähre Zahl, die nicht mehr verkraftbar wäre?

          Es ist für mich offensichtlich, dass die Zuwanderung unter diesen Voraussetzungen sehr grosse Ausmasse annehmen würde. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen genügt es, mal etwas Afrika zu bereisen, abseits der Wohlstandsghettos der Touristen. Das Wohlstandsgefälle ist derart gross, so diese Vermutung richtig sein muss.

          Der Punkt ist, dass sich diese (bigotten) Leute diese Fragen nie stellen und deshalb auch nicht beantworten, weil sie, wenn sie ehrlich wären zugeben müssten, dass sie nicht bereit sind, grenzenlos zu teilen und so wie (fast) alle, egoistische Anteile haben. Hier liegt die Bigotterie. Das meine ich mit „muss sich nie an der realität messen“.

          • @ Pjotr Deine Definition von Grenzenlos soll im dezember doch im Migrationspakt der UN verpflichtend beschlossen werden. Klar wird das ein Genozid an Europa werden.

        • „Das ist aber nicht meine Aussage. Die Bigotterie liegt darin, dass hypermoralische politische Positionen vertreten werden im Wissen, dass die Konsequenzen nie getragen werden müssen.“

          Dann ist es schlimmer als ich dachte. Bigotterie ist der gleichzeitige (und unbewusste) Glauben an zwei miteinander unvereinbare *moralische* Positionen. Der Bigotte glaubt (und sagt) einmal das und im nächsten Moment das Gegenteil. Das hat zwar manchmal mit praktischen Konsequenzen aus diesen moralischen Positionen zu tun, ist aber nicht weiter wichtig oder gar definierend bei der Bigotterie.
          Für deinen Fall einer unüberbrückbaren Diskrepanz zwischen Reden und *Handeln* gibt es „Heuchelei“. „Bigottrie“ ist dann die Diskrepanz zwischen Reden und Reden! Klugscheiss/

          „dass sie nicht bereit sind, grenzenlos zu teilen und so wie (fast) alle, egoistische Anteile haben. Hier liegt die Bigotterie.“

          Das kennzeichnet sie als Heuchler. Als Bigotte kannst du sie enlarven, wenn du sie auf den unauflösbaren Widerspruch hinweist, dass Grenzenlosigkeit völlig unvertäglich mit dem Sozialstaat ist. Diesen Idioten und Bigotten ist das nicht klar, da sie den Sozialstaat für so selbstverständlich halten wie den Strom aus der Steckdose. Und da ihre politischen Freunde sie mit dem Schlagwort der Grenzenlosigkeit eingenommen haben, müssen eben beide Vorstellungen nebeneinander existieren können, man hat ja immer recht und ist automatisch auf der richtigen Seite der Guten. Und das ist ein weiteres Charakteristikum der Bigotterie: ein moralische Überlegenheitsgefühl.

  30. Unser „moderner Sokrates“ und „Zivilisationsretter“ Jordan Peterson hat mal wieder Probleme mit der Idee, dass Meinungsfreiheit auch die Meinungen Andersdenkender einschließt.

    Nachdem Jordan Peterson in der Vergangenheit bekanntlich während einer Diskussion öffentlich äußerte, dass es – vielleicht – besser sei Religionskritiker wie Richard Dawkins zu unterdrücken sowie in einer öffentlichen Rede Gewalt gegen politisch Andersdenkende (z.B. gegen Leute wie mich) legitimierte und des Weiteren in einem Twitter-Kommentar einem Kritiker mit Gewalt drohte, erwägt Jordan Peterson nun zur Abwechslung den Rechtsweg zu nutzen, diesmal offenbar um eine feministische Kritikerin zum Schweigen zu bringen, die Jordan Peterson öffentlich heftig kritisiert hatte:

    Exclusive: Jordan Peterson Threatened to Sue a Critic for Calling Him a Misogynist

    https://www.thecut.com/2018/09/jordan-peterson-threatened-to-sue-feminist-critic-kate-manne.html

    In weltanschaulicher Hinsicht sind mir in diesem Fall beide Seiten gleich unsympathisch, ich argumentiere gegen den Mainstream-Feminismus UND gegen die Ideologie von Jordan Peterson.

    Aber es ist mal wieder interessant (wenn auch für eine egozentrische Persönlichkeit wie Jordan Peterson wenig erstaunlich), dass Jordan Peterson glaubt, dass zwar er Kriterien wahrheitsorientierter Kritik nicht einhalten müsse und dass er das Recht haben solle, Propagandalügen, Falschdarstellungen und Verleumdungen gegen Andersdenkende in die Welt zu posaunen – und von diesen Mitteln ja auch großzügig Gebrauch macht, siehe meine Analyse hierzu in meinem Gastartikel zu Jordan Peterson bei Man Tau –

    https://man-tau.com/2018/05/30/kritik-an-jordan-peterson-antwort-von-leszek-auf-genderama-leserbrief-zu-jordan-peterson-vom-16-mai-2018-eine-kleine-artikelserie-1-teil/

    Jordan Peterson aber so schlecht damit umgehen kann, wenn er meint, dass entsprechende Diskursstrategien nun gegen ihn angewendet werden.
    Auch amüsant, dass er offenbar nicht merkt, dass falls es ihm tatsächlich gelänge, in solchen Fällen eine Löschung entsprechender Passagen rechtlich durchzusetzen, viele seiner eigenen öffentlichen Äußerungen dann auf der gleichen rechtlichen Grundlage von seinen Kritikern angegangen werden könnten.

    • Wie kann einer, der bei allem was über „Bind dir die Schuhe“ & „Räum dein Zimmer auf“ hinausgeht keine drei Sätze ohne Widerspruch sprechen kann, außer man lässt ihn über die Beantwortung einer Nachfrage erst einmal drei Jahre nachdenken, eine Ideologie haben?

    • @Leszek
      „Auch amüsant, dass er offenbar nicht merkt, dass falls es ihm tatsächlich gelänge, in solchen Fällen eine Löschung entsprechender Passagen rechtlich durchzusetzen, viele seiner eigenen öffentlichen Äußerungen dann auf der gleichen rechtlichen Grundlage von seinen Kritikern angegangen werden könnten.“

      Klagen gegen Peterson wegen Beleidigung oder was auch immer sind vollkommen unabhängig von Klagen von Peterson. Du glaubst doch wohl nicht, dass es von Petersons Klagen abhängt, wie er dann selbst beklagt werden kann?!

      • @ Alex

        „Klagen gegen Peterson wegen Beleidigung oder was auch immer sind vollkommen unabhängig von Klagen von Peterson.“

        Natürlich. Schafft man aber einen Präzedenzfall und ein entsprechendes öffentliches Klima, dann kann so etwas schnell zurückschlagen.
        Die Beleidigungen und Verleumdungen von Jordan Peterson gegen Andersdenkende fallen ja z.T. extremer aus als das, was diese Feministin über ihn gesagt hat.

          • Das interessiert mich auch. Peterson kann sein Kritik so äussern, dass sie „trifft“ und dennoch juristisch einwandfrei ist. Dass er das nicht nur kann, sondern auch tut, hat er nachgewiesen. Warum sollte jemand, der dermaßen unter Beschuß steht wie Peterson sich die Blöße geben, sich angreifbar zu machen. Ich bin auch sehr daran interessiert zu erfahren, wo er sich im Ton vergriffen haben soll.

          • Da war doch was nach dem Motto, bei Leuten wie Leszek muss Peterson die Faust in der Tasche ballen.
            Muss ich auch, wenn er das als den feministischen Gewaltaufrufen gleich gestellt sieht.

            Oder erinner ich das jetzt falsch?
            Und naja, also Deplatforming erfahren weder Peterson noch Dawkins.
            Eher fungieren beide als Deplatformer.

          • @ Phasendrescher DLC

            Ich habe unter anderem wegen Valerie Solanas Scum-Manifest angefangen mich für Feminismuskritik zu interessieren.

          • @ radikalfair

            „Ich bin auch sehr daran interessiert zu erfahren, wo er sich im Ton vergriffen
            haben soll.“

            Du weißt doch ganz genau, dass ich in der Vergangenheit u.a. auf diesem Blog Videos mit Ausfällen von Jordan Peterson gegen Andersdenkende verlinkt habe. Einige davon sind auch in meinem Gastartikel bei Man Tau verlinkt.

            Jordan Peterson hat sogar den linken Männerrechtler und analytischen Existenzphilosophen David Benatar – dessen männerrechtliches Standardwerk „The Second Sexism: Discrimination Against Men and Boys“ von mir sehr geschätzt wird – versucht mit der Mentalität von Gewaltverbrechern in Verbindung zu bringen. Das entsprechende Interview mit Jordan Peterson ist ebenfalls in meinem Artikel verlinkt, in diesem Abschnitt:

            https://man-tau.com/2018/05/30/kritik-an-jordan-peterson-antwort-von-leszek-auf-genderama-leserbrief-zu-jordan-peterson-vom-16-mai-2018-eine-kleine-artikelserie-1-teil/#so123

            Und dass Jordan Peterson Andersdenkende mit demokratisch-menschenrechtlichen politischen Einstellungen, z.B. anti-leninistische demokratische Marxisten oder nicht-politisch-korrekte Poststrukturalisten immer wieder mit Faschisten und Stalinisten auf eine Stufe gestellt hat, dürfte dir wohl auch bekannt sein.

            Mehrfach hatte ich des Weiteren auf zwei Videos von Jordan Peterson hingewiesen, in denen er nicht nur Michel Foucaults und Jacques Derridas Positionen falsch darstellt, sondern sie auch in extremer Weise persönlich beleidigt:

            Jordan Peterson sagt über Michel Foucault “a more reprehensible individual you could hardly ever discover or even dream up no matter how twisted your imagination” und er stellt Jacques Derrrida als gefährlichsten Menschen im 20. Jahrhundert nach Hitler, Stalin und Mao dar. Noch mehr „im Ton vergreifen“ dürfte wohl schwer möglich sein.

            In einem anderen Video sagt Jordan Peterson bezüglich Jacques Derrida: “he’s absolutely pathological to the core, Jacques Derrida”.

            Jordan Petersons Äußerung, Jacques Derrida sei “pathological to the core” wurde übrigens von dem Derrida-Experten Gregory Desilet folgendermaßen kommentiert:

            “His statement that Derrida is “pathological to the core” is disturbing. I could understand saying something like that in private to someone else as a joking way of exaggerating dislike for someone but I can’t understand saying such a thing about anyone in a public context. That kind of statement about Derrida is indefensible. I met and spoke with Derrida twice at Irvine in the early 1990s and so got to know him a little and his kindness, generosity with his time, and his hospitality were remarkable. (…) Derrida was very careful in how he applied his deconstructive moves. For example, he told me he was not happy with the way in which his views were being used by many feminist activists. Which is not to say Derrida was a defender of patriarchy. He was very careful and meticulous in how he would approach a deconstruction of hierarchies, made no generalizations in this regard, and sought to attend to the unique elements of each situation.”

            https://auticulture.com/blog/2018/04/04/gregory-desilet-answers-jordan-peterson-on-derrida-prisoner-of-infinity-primer-video/

            Und Jordan Petersons Ad Hominem-Attacke auf Michel Foucault kommentierte Gregory Desilet folgendermaßen:

            “Of Foucault, Peterson says, for example, “a more reprehensible individual you could hardly ever discover or even dream up no matter how twisted your imagination.” This is outrageous to say about anyone, with the possible exception of a serial killer.”

            https://auticulture.com/blog/2018/05/21/dont-trust-the-past-gregory-desilet-on-jordan-peterson-camille-paglias-culture-fixing-guest-post/

            In diesem Video hier

            beginnt Jordan Peterson eine Rede u.a. damit, dass er verkündet, dass er froh ist, dass viele bekannte postmoderne Philosophen nicht mehr leben:
            “And, fortunately, the postmodern philosophers, most of them are dead, so that’s a good thing.” Nach diesem zivilisationsbrüchigen Auftakt folgen dann seine üblichen Tiraden, es handelt sich bei seiner Rede um Politpropaganda, ohne jeden wissenschaftlichen Wert.

            Sehr extrem reagierte Jordan Peterson auf einen kritischen Artikel, in dem behauptet wurde, Jordan Peterson sei von faschistischer Esoterik beeinflusst. Jordan Peterson reagierte gegenüber dem Kritiker nicht nur mit Beleidigungen, sondern auch mit einer Gewaltdrohung:

            „You arrogant, racist son of a bitch Pankaj Mishra:”

            „And you call me a fascist? You sanctimonious prick. If you were in my room at the moment, I’d slap you happily.“

            Aber auch von solchen extremen Ausfällen abgesehen, kommt es seitens Jordan Peterson auf seinem Twitter Account immer wieder mal zu Beleidigungen gegenüber andersdenkenden Personen.

            Und was bestimmte linke Strömungen angeht, so sind Propagandalügen, Falschdarstellungen, Verleumdungen und Beleidigungen fester Bestandteil von Jordan Petersons Propagandastrategie.
            Alles, was Jordan Peterson über Neomarxisten erzählt, ist gelogen.
            Das Meiste, was Jordan Peterson über die französischen Poststrukturalisten erzählt, ist gelogen.
            Alles, was Jordan Peterson über „postmodernen Neomarxismus“ erzählt, ist gelogen.

            Und Jordan Peterson lässt ja auch keinen Zweifel daran, dass es ihm darum geht die moralische Verwahrlosung seiner Anhänger zu fördern.

            Jordan Peterson: „Never apologize to postmodern neomarxists.“

            Heißt im Klartext: Du darfst lügen, verleumden, falschbeschuldigen, hetzen, dämonisieren, (also alles, was Jordan Peterson bereits so getan hat), wenn dies der „guten Sache“ dienlich ist und egal, wie sehr du Andersdenkenden, die du mit dem unwissenschaftlichen Kampfbegriff „postmoderne Neomarxisten“ markiert hast durch dein antisoziales Verhalten schadest – du brauchst niemals etwas zurückzunehmen und dich niemals zu entschuldigen.

          • Also wieder der alte Sermon, über den wir schon häufiger diskutiert haben.

            Warum bist du eigentlich so negativ gegenüber jemanden eingestellt, der – nach deiner Meinung – politischen Gegnern Gewalt androht? Der Kommunismus nach Marx setzt doch auch eine blutige Revolution voraus, sie ist nach ihm nicht zu umgehen. Und auch die Anarchisten müssten ja zweifellos gewalt anwenden, wenn sie ihre Gesellschaft errichten wollen. Sind die meisten, die deiner Theorie anhängen damit nicht wesentlich, wesentlich schlimmer als deine Version von Peterson?
            Üblicherweise sollen da ja tatsächlich bei der Revolution alle möglichen Leute an die Wand gestellt werden. „wartet nur bis die Revolution kommt“ ist ja da eine recht gängige Formulierung. Da ist Peterson mit seinem Schlag ja Kinderkram gegen.

          • Aber auch von solchen extremen Ausfällen abgesehen, kommt es seitens Jordan Peterson auf seinem Twitter Account immer wieder mal zu Beleidigungen gegenüber andersdenkenden Personen.

            Einige deiner genannten Beispiele sind schlicht keine persönlichen Beleidigungen, sondern wertende Kritik an gewissen Denkschulen und deren Vertreter. Das ist meiner Meinung nach nicht justiziabel. Und der genannte „Ausfall“ ist meiner Meinung nach noch moderat und eine Reaktion (!) auf eine Beleidigung gegen ihn bzw. einen seiner Freunde.

          • @ radikalfair

            „Einige deiner genannten Beispiele sind schlicht keine persönlichen Beleidigungen, sondern wertende Kritik an gewissen Denkschulen und deren Vertreter. Das ist meiner Meinung nach nicht justiziabel.“

            Ich habe nicht behauptet, dass die genannten Beispiele alle justiziabel seien, sondern deine Frage nach Beispielen beantwortet, bei denen Jordan Peterson sich im Ton vergreift.

            Meine Argumention in diesem Zusammenhang war: Wenn es Jordan Peterson gelänge, die Kritik der Feministin an ihm rechtlich verbieten zu lassen, dann könnte es potentiell auf Grundlage eines solchen Rechtsverständnisses auch Äußerungen von ihm so ergehen.
            Falls es Jordan Peterson gelänge, die Kritik der Feministin an ihm rechtlich verbieten zu lassen – dann aber nur auf Kosten der Meinungsfreiheit.

            „Und der genannte „Ausfall“ ist meiner Meinung nach noch moderat und eine Reaktion (!) auf eine Beleidigung gegen ihn bzw. einen seiner Freunde.

            Tatsächlich? Bitte belegen.
            Wo genau finden sich die Beleidigungen gegen ihn und seinen Freund?
            Und inwiefern rechtfertigt dies Jordan Petersons Reaktion?

            Hier ist übrigens noch ein interessantes Video zum Thema:

            Jordan Peterson Threatens To Sue Critic For Calling Him Misogynist

          • „Wenn es Jordan Peterson gelänge, die Kritik der Feministin an ihm rechtlich verbieten zu lassen, dann könnte es potentiell auf Grundlage eines solchen Rechtsverständnisses auch Äußerungen von ihm so ergehen.“

            Er will verbieten, dass sie behaupten darf, dass er etwas gesagt hat, was er nicht gesagt hat. Nicht Kritik an sich. Er möchte nicht, dass ihm Meinungen in den Mund gelegt werden, die er nicht vertritt.
            Dies auf ihn anzuwenden wäre überhaupt kein Problem für ihn.

          • Ich will niemanden verklagen. Hören wir doch an, was Peterson kritisiert:

            https://jordanbpeterson.com/uncategorized/response-to-vox-feminist-philosopher-dr-kate-manne-of-cornell/
            Dear Professor Manne:

            You were recently featured in a VOX article commenting about me and my work (most particularly, as a therapist). In my latest book (12 Rules for Life), as you indicate, I wrote about a client of mine who was deeply upset about a number of her sexual experiences. She told me, uncertainly, that “she thought she might have been raped — five times.” You might note first that she would not have told me this if I had not already gained her trust. No matter.

            You claim that I wrote that she had not been subject to sexual assault, in the following manner: “I’d raise an alternative explanation: Maybe she was raped — five times, as she stated — and then was effectively undermined or even gaslit by her therapist. To be clear, I’m not saying that that is what happened. I can’t possibly know, on the basis of what Peterson writes here. But I’d certainly like to know more, and I’m surprised Peterson has not yet been asked about these and similar passages, in which he comes across as highly contemptuous of female clients.”

            However, I clearly stated with regard to my client in 12 Rules for Life that the interpretation that she had been raped was also of potential validity but that it was not up to me to make that decision. It was up to her and I was not going to impose any viewpoint on her, but help her explore and determine for herself. In fact, I made both interpretive arguments in the book (raped and not raped).

            Here are the relevant sections, where both sides are presented:

            “I thought, ‘I could simplify Miss S’s life. I could say that her suspicions of rape were fully justified, and that her doubt about the events was nothing but additional evidence of her thorough and long-term victimization. I could insist that her sexual partners had a legal obligation to ensure that she was not too impaired by alcohol to give consent. I could tell her that she had indisputably been subject to violent and illicit acts, unless she had consented to each sexual move explicitly and verbally. I could tell her that she was an innocent victim.” I could have told her all that. And it would have been true. And she would have accepted it as true, and remembered it for the rest of her life. She would have been a new person, with a new history, and a new destiny. But I also thought, “I could tell Miss S that she is a walking disaster. I could tell her that she wanders into a bar like a courtesan in a coma, that she is a danger to herself and others, that she needs to wake up, and that if she goes to singles bars and drinks too much and is taken home and has rough violent sex (or even tender caring sex), then what the hell does she expect?” I could have told her, in less philosophical terms, that she was Nietzsche’s “pale criminal”—the person who at one moment dares to break the sacred law and at the next shrinks from paying the price. And that would have been true, too, and she would have accepted it as such, and remembered it.’”

            You see: both sides. And you should note that I did not say these things, but was outlining them to describe two forms of extreme and opposing possible reaction. And then I wrote that I told her neither story, as it was not appropriate for me, as the therapist, to make such a decision, but to allow and encourage the client to make the decision herself – as detailed here:

            “If I had been the adherent of a left-wing, social-justice ideology, I would have told her the first story. If I had been the adherent of a conservative ideology, I would have told her the second. And her responses after having been told either the first or the second story would have proved to my satisfaction and hers that the story I had told her was correct—completely, irrefutably correct. And that would have been advice. I decided instead to listen. I have learned not to steal my clients’ problems from them. I don’t want to be the redeeming hero or the deus ex machina—not in someone else’s story. I don’t want their lives. So, I asked her to tell me what she thought, and I listened. She talked a lot. When we were finished, she still didn’t know if she had been raped, and neither did I. Life is very complicated.”

            It is not possible to more clearly state the fact that I did not dispute (or agree with) the rape interpretation. Let me repeat this: It is not possible to more clearly state the fact that I did not dispute (or agree with) the rape interpretation. What this means is that (1) you did not read the entire section or (2) you misunderstood it or (3) you purposefully misrepresented it. None of those options are acceptable, since you chose to go on public record. It is particular unacceptable (and potentially libelous) given that you also chose to publicly criticize my integrity as a clinical psychologist (implying, as you point out, that my client was “effectively undermined or gaslit by her therapist”). I would suggest that you contact the journalist and set the record straight. I would also point out that there are equally egregious errors sprinkled throughout the piece, and that you might also consider addressing them as well, when you make such contact. Perhaps you were misquoted. Perhaps not.

            Sincerely,

            Professor JB Peterson

            I sent a couple of followup messages, as well:

            I would also say that your statement that I cherry-picked “the few more dignified-sounding sentences from the diary of one of the Columbine killers, Eric Harris” and that you describe that as “downright dishonest” was also bordering on libellous, implying as it does that there I am somehow expressing admiration for this man when the chapter as such describes his motivation as malevolent, resentful, evil – even Satanic. Nothing could be further from the truth, Professor Manne, and it is entirely inappropriate of you to suggest such a thing.

            and, finally:

            You say, “Harris, like many other mass killers, was obsessed with the very hierarchies whose importance or validity Peterson never really challenges or offers an alternative to.” This is also entirely misleading — and, I believe, purposefully and willfully so. The main thrust of the argument in 12 Rules for Life is actually (1) that hierarchies can become rigid and corrupt (that’s too much order) or (2) that hierarchies can be undermined and dissolved (that’s too much chaos) so that (3) the proper move forward is to find balance between the two. Plus, the implication is that I am thinking in a manner that is similar to Harris and other mass killers…. (or at least sympathetic to their arguments).

            This is only a sample of the errors made by Manne. For example, she levies this criticism: “[Peterson’s] idea (in chapter six of his book) that what leads to mass shootings in general, and school shootings in particular, is a kind of ahistorical, existential angst, or a “crisis of being” — that’s the phrase he uses! — about the despair and misery and suffering of human beings. Peterson thereby takes on a huge burden of explaining why white women, people of color, nonbinary folks, and so on, almost never act on our existential angst and despair in this way. Because, as you know, the vast majority of school shooters have been white men.”

            But I do precisely “take on this burden.” I have explained repeatedly — in a manner frequently criticized by feminists/leftists such as Manne — that men, on average, score lower than women on Big Five personality tests assessing trait Agreeableness. Low agreeableness is the best personality predictor of violent behavior — of the type, for example, that is likely to result in imprisonment. Although such differences are not great at the midpoint of the distribution (so that there is only a 60% probability that a man randomly drawn from the population would be less agreeable than a randomly drawn woman), the effect of such differences are magnified at the tails or the extremes. This means that if you select the most disagreeable percentile or two of individuals (precisely those at high risk for violence and incarceration) they are overwhelmingly male. It is for this reason that there are almost 10X as many males as female who have been imprisoned. It is exactly this explanation — higher propensity for male violence (which is not entirely explained by differences in Agreeableness, by the way) — that explains why most mass shooters are male. Why are they mostly white? Well, they aren’t. at least not disproportionately. There is a good lay article here which indicates that “white men” actually commit a smaller number of such crimes (54%) than you would predict from the facts (1) that they are white and (2) that they compose about 63% of the male population. But Manne already knows the cause of such things (after all, she is a “feminist” philosopher) and has no need to cite or even consider the facts, which are undoubtedly only a construct of the Eurocentric scientific patriarchy in any case, and unreliable for that reason.

            Here’s the journalist’s admission: “Peterson has been called a ‘sexist’ and a ‘misogynist.’ To be honest, I’m not sure this is a fair characterization of his work, but I haven’t read his book, and I haven’t listened to all of his lectures. I’m curious what you think.” First, Iling hasn’t read my book and so is unable to determine whether Manne’s criticisms are informed or reliable. This is actually a problem. Second, he poses what is clearly a leading question, despite his self-admittedly ill-informed status. Manne picks up the bait, stating that if I’m not outright misogynist I’m at least sexist. She does so because I cite the extraordinary extensive psychological literature (generated, let us note, by a discipline that is overwhelmingly left leaning in its makeup) detailing differences in personality and interest between the sexes and also pointing out that as societies become more equal in their sociopolitical policies (1) fewer women, not more, enter fields that tend towards male domination (such as the STEM disciplines) and (2) personality and interest differences increase rather than decrease in magnitude. I produced a list of dozens of such papers here (discussing James Damore):

            Manne simply appears not to know know the literature, and dismisses it with this comment: “This is based more on sexist stereotypes than compelling scientific evidence. And even in the gender progressive environment of Scandinavia that Peterson mentions, it’s not as if all sexism and misogyny has been eradicated overnight; many patriarchal norms linger and are sometimes enforced, or whose breakdown has led to backlash. As a result, there is currently no control group of people raised in a truly non-patriarchal culture, which is what we’d need to investigate claims that men “naturally” prefer masculine-coded activities and women “naturally” prefer feminine-coded ones.”

            True, there are no “control groups” of people raised in “a truly non-patriarchal culture” (and who would define what that is, even in principle?) but there is overwhelming evidence that as societies become more egalitarian (with the Scandinavian countries serving as case in point) men and women get more different — which is a consequence that is precisely opposite to what Dr. Manne insists must be the case.

            Here’s the issue: as you flatten the socioeconomic differences between the sexes (the “playing field,” let’s say) then the biological differences have the opportunity to maximally manifest themselves. It’s not what anyone expected (including the researchers) but that’s what happened. And to call that “sexist stereotype” is simply not a response appropriate to a professor of philosophy at Cornell.

            Finally, in what is probably the most egregrious comment in a piece littered with carelessness and willful blindness, Manne takes me to task for “waffling” on what I hypothetically meant in the New York Times by “enforced monogamy,” which I clarified, in detail, here . The NYT journalist misrepresented me, in a rather treacherous manner (given that an infinitesimally tiny proportion of the time she spent interviewing me involved the issue of “forced monogamy” and knowing full well that what I meant was enforcement by social norm). In any case, I do believe and state forthrightly (1) that monogamy is a universal social norm (although not an absolute) and that is because (2) that social arrangement provides women and men with optimal partners, stabilizes society in a broader sense (particularly compared to polygmamous cultures), and sets up a comparatively reliable environment for children.

            There is nothing the least bit controversial about any of this, unless you are a doctrinaire radical of the sort likely to characterize your ideological indoctrination and lack of familiarity with the relevant psychological and anthropological literature as “feminist philosophy.”

            Und die Briefe seines Anwalts:

          • @ Christian

            „Er will verbieten, dass sie behaupten darf, dass er etwas gesagt hat, was er nicht gesagt hat. Nicht Kritik an sich. Er möchte nicht, dass ihm Meinungen in den Mund gelegt werden, die er nicht vertritt.“

            Hier ist der Text der Feminstin, um den es geht, genauer gesagt, ein Interview:

            https://www.vox.com/conversations/2018/6/6/17409144/jordan-peterson-12-rules-for-life-feminism-philosophy

            Scheint meinem ersten Eindruck nach eher eine klassische Radikalfeministin als eine postmoderne Gender-Feministin zu sein.
            Sie interpretiert also Jordan Petersons Texte und Videos durch ihre spezifische feministische Brille, die genauso eng und beschränkt ist wie die Weltsicht von Jordan Peterson.

            Welche Aspekte des Interviews hättest du als Jordan-Peterson-Fan denn gerne verboten?

            „Dies auf ihn anzuwenden wäre überhaupt kein Problem für ihn.“

            Stellen wir uns einmal vor Michel Foucault und Jacques Derrida würden noch leben und stellen wir uns vor, sie würden Jordan Peterson wegen seiner Beleidigungen und Verleumdungen verklagen. Das würden der reale Michel Foucault und der reale Jacques Derrida allerdings wohl nicht tun, ich nehme dieses Beispiel nur zur Veranschaulichung.

            Eine solche Situation wäre sehr wohl ein Problem für Jordan Peterson, denn das Meiste, was er über Foucault und Derrida erzählt, ist falsch und seine unprovozierten Beleidigungen fallen zudem sehr extrem aus.
            Und wenn Jordan Petersons Propagandalügen und Verleumdungen diesbezüglich öffentlichkeitswirksam auffliegen und bekannt würden, wäre dies für Jordan Peterson sicherlich unvorteilhaft.

          • @ Christian

            „Ich kann durchaus verstehen, wenn er beispielsweise dagegen vorgehen will, dass er einen Patienten in die Irre geführt haben soll.
            Du nicht“

            In der Passage der Feministin wird es allerdings nicht als feststehende Tatsache, sondern als Möglichkeit formuliert. Sie schreibt:

            „I’d raise an alternative explanation: Maybe she was raped — five times, as she stated — and then was effectively undermined or even gaslit by her therapist. To be clear, I’m not saying that that is what happened. I can’t possibly know, on the basis of what Peterson writes here. But I’d certainly like to know more, and I’m surprised Peterson has not yet been asked about these and similar passages, in which he comes across as highly contemptuous of female clients.“

            Wenn Jordan Peterson hingegen z.B. selbst demokratischen Marxisten und nicht-politisch-korrekten Poststrukturalisten, die als Dozenten in universitären Kontexten arbeiten, pauschal und ohne jegliche Kenntnisse ihrer Tätigkeiten vorwirft, sie würden ihrer wissenschaftlichen und pädagogischen Verantwortung nicht nachkommen und sie sogar mit Faschisten und Stalinisten auf eine Stufe stellt, so formuliert er dies stets als apodiktische Behauptungen.

            Wie üblich macht sich Jordan Peterson lächerlich mit seinem Messen mit zweierlei Maß.

          • sich dahinter zu verstecken er, dass man ihr nur eine Vermutung äußerte, schützt nicht davor, dass es eine Diffamierung sein kann:
            Dies wird ja beispielsweise deutlich, wenn man Punkte sagen würde wie „es könnte ja auch sein, dass er kleine Kinder vergewaltigt“
            gerade gerade in einem beruflichen Kontext, indem er sich auch strafbar machen würde, wenn er einer Patientin schädigt, und dies aus ideologischen Gründen, ist das keine leichtfertige BehauptungPunkt Es muss dann so verstanden würden werden

          • @ Christian

            Die einzelnen Passagen, die Jordan Peterson in dem Artikel geändert haben will, werden hier am Ende genannt:

            https://www.thecut.com/2018/09/jordan-peterson-threatened-to-sue-feminist-critic-kate-manne.html

            Sie betreffen mehrere Aspekte.

            „sich dahinter zu verstecken er, dass man ihr nur eine Vermutung äußerte, schützt nicht davor, dass es eine Diffamierung sein kann:“

            Ich habe wenig Zweifel, dass die Feministin in diesem Interview die vier Kriterien wahrheitsorientierter Kritik ähnlich ernstnimmt wie Jordan Peterson dies tut (oder du mit der Verlinkung des Prager U-Videos) – also gar nicht.
            Die Frage ist aber, inwiefern öffentlich geäußerte Zweifel an Jordan Petersons psychotherapeutischer Kompetenz bezüglich Frauen justiziabel sind bzw. sein sollten.

            Ich selbst würde weder einer Frau, noch einen Mann Jordan Peterson als Psychotherapeut empfehlen, ich halte Jordan Peterson, ausgehend von meiner Beschäftigung mit seinen Videos, für eine egozentrische und unreife Persönlichkeit.

            „Dies wird ja beispielsweise deutlich, wenn man Punkte sagen würde wie „es könnte ja auch sein, dass er kleine Kinder vergewaltigt““

            Das hat aber niemand gesagt.
            Die Feministin bezieht sich in dem Interview auf Äußerungen von Jordan Peterson in Texten und Videos und interpretiert diese durch ihre spezifische feministische Brille. Man muss hier also in jedem Einzelfall prüfen: Was hat Jordan Person ursprünglich gesagt? Wie hat sie es interpretiert/verstanden?
            Erst dann lassen sich beide Seiten beurteilen.

          • Berufsschädigende Angaben sind in Deutschland durchaus justiziabel, gerade bei einer solchen Stärke. Es wäre ja sogar der Vorwurf einer Körperverletzung durch unterlassen wenn er sie nicht richtig behandelt. Wie es in Kanada ist kann ich natürlich nicht sagen.

            Hältst du denn nach den gleichen Kriterien dich dann für eine ausgereifte Persönlichkeit?
            Ich meine: sobald jemand was gegen bestimmte Sachen sagt, die dir wichtig sind und die du als bedrohlich ansiehst startest du eine komplette Abwertung dieser Person auf einer sehr persönlichen Ebene und bist unfähig bei einer solchen Person zu differenzieren

          • @ Christian

            „Hältst du denn nach den gleichen Kriterien dich dann für eine ausgereifte Persönlichkeit?“

            Wo gibt es denn einen Beitrag von mir, in dem ich fordere, dass man Andersdenkenden auf die Nase schlagen sollte, so dass sie bewusstlos umkippen oder in dem ich über einen andersdenkenden Geisteswissenschaftler sage, er sei der gefährlichste Mensch im 20. Jahrhundert nach Hitler, Stalin und Mao gewesen oder in dem ich offen Freude darüber zum Ausdruck bringe, dass andersdenkende Geisteswissenschaftler/Sozialwissenschaftler inzwischen verstorben sind oder in dem ich Andersdenkende mit demokratischen Einstellungen ausdrücklich mit Stalinisten und Nazis auf eine Stufe stelle?

            „Ich meine: sobald jemand was gegen bestimmte Sachen sagt, die dir wichtig sind und die du als bedrohlich ansiehst startest du eine komplette Abwertung dieser Person auf einer sehr persönlichen Ebene und bist unfähig bei einer solchen Person zu differenzieren“

            Dieser Satz passt zwar nicht auf mich, aber er passt doch perfekt auf Jordan Petersons Umgang z.B. mit Marx, Foucault und Derrida, findest du nicht auch? Er passt auch gut auf dein verlinktes Prager U-Video.

        • Erinnert irgendwie an die Sache mit den Medikamenten im Buch.
          Nimm deine Pillen! Gilt für andere, aber nicht für JP. 😉
          Daher kann ich auch gar nicht die Mühe verstehen den doch recht unleserlichen Text auf Schoppes Blog überhaupt erst zu schreiben.
          Ich mein, wenn’s Spaß macht oder so, klar.
          Aber andere haben da Peterson schon weitaus effektiver demaskiert.
          Und sei’s nur der Qualitätstroll Mr. Metorkur auf YT (Antifeministen vielleicht auch als The Internet Aristokrat ein Begriff), der Petersons Zielgruppe in einfachen Worten sagt was für Deppchen sie sind.
          ZB mit dem lustigen Hinweis darauf, dass Peterson ihnen 10$ für einen Online – Personality Test abknöpft, den es in jeder Frauenzeitschrift umsonst gibt.
          Dem Rest kann man nicht helfen oder muss man nicht helfen.
          Ein gemachtes Bett hat ja durchaus eine eigene Qualität.
          Und denen die Peterson als einfaches Clickbait nutzen, die wird man auch nicht umstimmen.

          Globalist UN Schill.
          Mehr ist der nicht.

  31. lol, im Doppelpack mit Maas würde Wallstrom noch besser rüberkommen, mit Corbyn wär es dann die Krönung.

  32. Wichtiger, ausführlicher links-regressiver Text, ich hatte den schon verlnkt. Nochmal, dass niemand ihn verpasst:

    Was diesen Text so besonders macht, ist dass er eine rationale Darstellung anstrebt, die ansonsten allzu gerne gemieden wird. Mit anderen Worten: hier gibt es reaktionären Klartext (der Inhalt ist natürlich eher der notorisch berüchtigte und ne Schippe drauf).

      • Natürlich nicht. Der Text ist ein Palgiat, aber entlarvt sich selbst durch einen rationalen Stil. So kann man das eben nicht schreiben, wie Schaible. Insofern hat der Text auf jeden Fall hohen Unterhaltungswert. Die graunem Eminenzen der Progressiven werden not amused sein.

        • Der Autor hat immerhin schon eine adäquate Antwort bekommen. Siehe:

          …und folgende.

          • auch nett:

          • Interessante Beobachtung:

          • das ist aber auch die einzige kompetente Gegenrede gewesen (und ja, der kennt sich ganz gut aus) 🙂

            Mit dem Weglassen des „hetero… “ könnte er auch recht haben, schon lange nicht mehr gelesen. ich denke schon lange, dass man als nächstes an „die Männer“ ranwill. Feminismus ist ja auch nicht mehr so wichtig, der Islam & Immigration ist viel wichtiger.

          • „Das deutlichste Zeichen, welcher Geist hier herrscht: Die Eröffnung wird rein in türkischer Sprache vollzogen. Es gibt keine Dolmetscher“, so unser Reporter Jochen Hilgers an der #Moschee, wo #Erdogan gerade eintrifft. #Köln2909 @WDR extra

            Die Beobachtung v Jochen Hilgers bezog sich auf Außenbereich und dort Versammelte. Für Innenraum wurde uns keine Akkreditierung gewährt, dort sollen lt. einer Teilnehmerin den wenigen nicht türkischsprachigen Anwesenden Übersetzungen angeboten worden sein. Relativiert die Aussage

            twitter.com/SBrandenburg_/status/1046045333044826112

            macht das nur noch interessanter! Wer waren denn diese Spezialgäste?

            An der Intoleranz gegenüber den Deutschen ändert, „relaiviert“, das aber auch nichts! Gar nichts.

            Beim WDR will man das sicher alles nicht so genau wissen, dürfte womöglich die Karriere gefährden.
            Die nützlichen Idioten und Islamfaschismusversteher werden natürlich wieder besserwisserisch behaupten: *das*, das war nicht der Islam, das war türkischer Nationalismus. Aber natürlich nur, wenn sie gar nicht mehr ausweichen können.

  33. Die Antiisrael Rosa-Luxemb-Stiftung der „die Linken“ wird hier vom NGO Monitor vermöbelt. Sehr gut. Leider wird das sicher von den ganzen „Antisemitismus-Beauftragten“ der Bundesregierung „übersehen“, aber die haben ja auch besseres zu tun, müssen ihre Freundschaften mit dem türkischen Volk pflegen.

  34. Vor 9/11 hätte das als Prognose, was in 20 Jahren sein wird, für absurd und vollkommen unrealistisch gegolten.
    Ein echtes Wunder! Das meine ich keinesfalls ironisch.
    Das ist *die* Frage unser Zeit, warum die christlichen Kirchen, die Parteien durch die Bank und vor allem alle Linken dem Islam so viel Sympathie abgewinnen können.
    Bis 9/11 haben fast alle gesellschaftlichen Kräfte immer vor den Gefahren der Religion gewarnt, das war eine absolute Gebetsmühle.
    Dann kam 9/11 und der Westen knickte ein, zuallererst GW Bush und mit ihm alle Linken (die ja häufig seine fanatischen Gegner waren).

  35. Aus den Kommentaren

    „I was a feminist until I dated a feminist. Never have I had a more painful relationship. Feminism is a vile hypocrisy that has nothing to do with equality. A female supremacy movement based on hatred of men because ‚reasons‘. It’s a quasi-religious cult of misandry. A socially acceptable bigotry. Misandry, Misogyny, sexism is sexism no matter how one colours it.“

    Unglücklich, die Chancen auf ein heilsames Date mit einer Feministin sind ja nicht so groß, dass allen das Gegengift zur Verfügung steht.

  36. „Danke an alle, die sich für diesen großartigen Bau in #Köln eingesetzt haben. Die #Moschee steht für Weltoffenheit, Toleranz & Respekt in Deutschland.Sie gehört in die Hände von Muslimen, die sich genau zu diesen europäischen & deutschen Werten bekennen & zu uns gehören (wollen).“

    auf AliCologne

    „Die Moschee, die DITIB etc. wurden auch vom Land gefördert, aber NICHT EIN EINZIGER deutscher Würdenträger, die sich für den Bau eingesetzt haben, inkl. der Architekt wurden eingeladen. Diese Mosche ist ein Beil gg die Integration in Köln, sie hätte niemals gebaut werden dürfen!“

    twitter.com/MiRo_SPD/status/1046334489583124480

    Michael Roth von der SPD „seit 2013 Staatsminister für Europa * seit 1998 Bundestagsabgeordneter * Feminist * Vorstandsmitglied @spdde & @hessenSPD * MP * Minister of State for Europe“

    Dieser Staatsminister Michael Roth MUSS ein Faschist sein, er sympathisiert mit Diktator Erdogan so sehr, dass er Erdogans Moschee zum Symbol für „Weltoffenheit, Toleranz & Respekt“ umdeuten und diese Werte damit auf den Kopf stellen will. Das macht ein Herr Erdogan und jeder andere Fascho so.

    Herr Roth zeigt, dass man als Demokrat und Linker nur noch *gegen* SPD, EU und diese Regierung sein kann, ja muss.
    Wie der Faschismus. Wieder Faschismus. Wider Faschismus.

    • Staatsminister Roth stellte die Idee Europas vor, in den USA:

      https://www.auswaertiges-amt.de/en/newsroom/news/roth-new-york-university/2140584

      Roth stellt die EU als unberechenbar dar:
      „The European Union is a moving target, and the answer therefore depends on one’s individual perspective and the exact point in time.“
      Natürlich meint Roth, dass das positiv und „pluralistisch“ sei. Aber die Aussenwirkung ist absolut fatal! Wenn die EU nichts Verbindenes hat, keinen zentralen Wert(e), dann kann sie nur *instabil* sein. Der Ami denkt also: dieser Europäer da, der ist ein prinzipienloser Hampelmann und morgen wird Deutschland von etwas ganz Anderem regiert.

      “ … continent is in deep crisis“
      Ami denkt sich: wie schon früher, nichts hat sich gebessert.

      „I am telling you: in each case, Europe appeared in a different light, but always as paradise, as a dream of mankind, as a stronghold of peace, prosperity and civilization.”
      Ami: oh, das kennen wir, wenn Europäer sich als Erfüllung der Menschheit sehen, das haben die Deutschen schon zweimal so gehalten.

      „These values, namely democracy, freedom, the rule of law, freedom of the press, minority rights etc., are the trademarks of our European model …“
      Ami: Nanu, die Werte der USA, die schon längst galten, als Europa nur von Despoten beherrscht wurde, sollen jetzt auf einmal als „Made in EU“ verkauft werden?! Typisch Europäer, reklamieren unsere Werte für sich und anerkennen das nicht einmal an. Geschichtsdiebe und Revisionisten.

      „There is just one answer. We as Europeans must stand united and speak with one voice!“
      Ami: Moment, Moment, Moment. Wie soll das gehen? Erst ist Europa extrem plural und jetzt soll es nur eine Stimme haben?!? Roth will eine Diktatur, geht ja gar nicht anders.

      „As individual nation states, we are all pretty small fish in a big pond.“
      Ami: Aha, Roth denkt in darwinistischen Kategorien. Es geht um Wettbewerb und den starken Staat und nicht um Repräsentanz und Demokratie. Roth sattelt das Pferd von hinten auf, sein politisches System ist rein top – down, eben eine Diktatur. So kennt man die Deutschen ja.

      „Even a political and economic heavyweight like Germany can only assert and defend its national interests through Europe.“
      Ami: nicht „even“, sondern das ist ja zu erwarten, wenn der grösste Fisch alles bestimmt ….

      „However, it is important for us to set ourselves ambitious goals.“
      Ami: die deutsche Grossmannssucht….

      Unglaublich, wie das alles undiplomatisch, selbst-zentriert und nicht-reflektiert ist. Das kann nur den Horror jedes echten Amerikaners hervorrufen. Und ebenso den Horror jedes denkenden Europäers.

    • In der Welt werden diejenigen, die schon immer gesagt haben, dass mit der Ditib-Zentralmoschee ein Machtanspruch verwirklicht werden soll und es nicht um ein friedliches, buntes Miteinander der Kulturen geht, als rechtsradikale „Muslimfresser“ diffamiert.

      „Muslimfresser“ also diejenigen, die vor Jahren schon gesagt haben, was der Schreiber jetzt erst erkennt.

      https://www.welt.de/regionales/nrw/article181686750/Erdogan-feiert-in-Koeln-den-Tag-der-abgeschotteten-Moschee.html

      Und Reker, Schramma etc. waren nicht zur Eröffnung eingeladen. LOL.

    • „Dieser Staatsminister Michael Roth MUSS ein Faschist sein, er sympathisiert mit Diktator Erdogan so sehr, dass er Erdogans Moschee zum Symbol für „Weltoffenheit, Toleranz & Respekt“ umdeuten und diese Werte damit auf den Kopf stellen will. Das macht ein Herr Erdogan und jeder andere Fascho so.“

      Vielleicht ist der Tweet auch nur ein Bewerbungsschreiben und Herr Roth möchte bei der nächsten Moschee-Inauguration eingeladen werden? Oder er braucht türkische Stimmen für sein Direktmandat?

      • Fragen wir mal andersrum: welcher Deutsche musste Übersetzungeshilfe in der türkischen Moschee bekommen bei der Einweihungsfeier? Was sagen die? Die müssten doch die Stimme des FRIEDENS sein, in diesem Moment.

        In diesem Moment der beredten Stille!

        Völlig CREEPY ist auch, dass der Tag der offenen Tür ausgerechnet am Nationalfeiertag, der ohnedies so schmählich auf den Anfang Oktober geschoben wurde, stattfindet. Das ist eigentlich schon die Einladung zu einer Parallelkultur?

        Die neuen Moschee bleibt am Nationalfeiertag doch wohl nicht geschlossen?

        Eigentlich wäre es mir egal, wenn Köln durch diese Moschee einen Dorn in den Arsch bekommt. Darf man da schadenfroh sein?

        Super, am besten überall solche grosse Tolleranz (sic) und ReligionsFreiheit mit grossem R, in allen Nachbarschaften lasset die Moscheen entstehn!

        • LINKE Politik in 2018.

          Das ist purer Wahnsinn. Religionsförderung. Und alle, die was dagegen sagen snd RasssistN

          Das ist rechte Politik, ganz objektiv gesehn.

        • „Eigentlich wäre es mir egal, wenn Köln durch diese Moschee einen Dorn in den Arsch bekommt. Darf man da schadenfroh sein?“

          Ich find’s super. Geliefert wie bestellt. Ich wohne ja auch nicht in Köln. Bin gespannt, was in der Zukunft noch kommt. Die PC-Maskerade hat die Ditib wohl nicht mehr nötig.

  37. „Die Autokraten und Antidemokraten entlarven sich durch ihr Reden und Handeln von ganz allein.“

    https://www.zeit.de/kultur/literatur/2018-09/demokratie-deutschland-rechtspopulismus-mely-kiyak-haltung/komplettansicht

    Die Autorin Miyak redet so gerne von „Haltung“, dass sie gerade ein Pamphlet dazu verfasste. Über diesen erzkonservativen, muffigen und reaktionären Begriff.

    „Für meinen Geschmack herrscht derzeit ohnehin ein Überfluss an Bekennertum.“

    Haltung ist viel elitärer und hilft darüber hinweg. Vor allem aus privilegierter Position heraus. Haltung ist die Pose der Feudalherren, bzw Feudaldamen von heute.

    „Ich bin weder bestürzt noch empört. Nicht mehr. Jegliches Gefühl des Entsetzens hat sich längst abgenutzt.“

    Sie ist ganz cool, eiskalt. Alles wird zur Haltung….

    „Wir müssen Rassisten, wo immer sie auftauchen, entlarven. Auf keinen Fall schweigen, nicht wegducken.
    Langsam stellt sich aber heraus, dass die Dynamik des Rechtsrucks gerade aus diesem Reaktionsmuster erwächst. Weil sie genau wissen, dass wir anderen darauf konditioniert sind zu reagieren, werfen die Menschenfänger und Angstverbreiter ständig Köder aus, um Empörung und damit allgemeine Aufmerksamkeit zu generieren. Je mehr wir uns über ihre Provokationen entrüsten, umso mehr fühlen sich die Rechtspopulisten bestätigt und umso mehr gewinnen sie Sympathien in neuen Wählerschichten. ….“

    Auch darüber hinweg, dass man vielleicht keine adäquaten Erkenntnisse hat, hilft: …. Haltung!

    Und zwar … “ … indem man die Grenzüberschreitung als nicht hinnehmbare Haltung auch sichtbar macht.
    Ächtung wäre eine solche Konsequenz, zum Schweigen verdonnern, Demonstrationen sofort auflösen, sobald ein Regelverstoß stattfindet. Es gibt viele Möglichkeiten, den Ermessensspielraum der bestehenden Gesetzeslage so zu ihren Ungunsten anzuwenden, dass es nur so quietscht und kracht.“

    Meinungsfreiheit einschränken, Demonstrationsrecht einschränken. Weil man Meinungen zur „nicht hinnehmbaren Haltung“ verdonnert.

    Hier betritt Kiyak autoritäres Territorium. Ganz wie angekündigt, an dem was sie sagt zu erkennen.

    Ihre Vorstellungen von Demokratie sind die eines feudalen Lehens, welches speziellen Gruppen, „Minderheiten“ gewährt werden soll:

    „Demokratie erschöpft sich jedoch nicht darin, Mehrheitsinteressen durchzusetzen, sondern bedeutet mindestens genauso sehr, Minderheiteninteressen zu wahren.“

    Nein, auch „Minderheiten“ haben in einer Demokratie genauso die Möglichkeit Interessen zu verfolgen wie alle anderen auch. Es ist immer der Trick der Autoritären und der Totalitaristen gewesen, die Demokratie als Tyrannei einer Mehrheit darzustellen, um sie zu deligitimieren und zu denunzieren. In der gleichen Tradition befindet sich Kiyak hier.

    „Nicht nur ein großer Teil der Bevölkerung soll abgebildet werden, sondern alle.“

    Reparäsentanz durch Identität ist feudal oder identiär-totalitär. Die Demokratie ist Repräsentanz durch *freie* Wahlen. Und diese freien Wahlen will Kiyak durch Quoten für Bevölkerungsgruppen einschränken oder gleich ganz abschaffen.

    „Gemeinwohl und Gemeinsinn bedeuten, sich für die Belange der anderen einzusetzen, dafür zu sorgen, dass sie geschützt leben können.“

    Gemeinwohl und Gemeinsinn ergeben sich in einer demokratischen Ordnung nur von alleine, ohne den Zwang, den Diktatorin Kiyak anwenden möchte.

    „Das Buch erscheint am 1. Oktober im Dudenverlag.“

    Stramm gestanden! Haltung annehmen!

  38. Dank Polygamie ist dein Aluhut Akbar nur ein stummer Schrei nach Liebe
    Mit zwölf Jahren haben nur noch deine Cousins für dich Zeit
    Du hast nie gelernt dich Artizukulieren, und dein Zieglein, das hat selten für dich Zeit.

  39. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff: „nun sagen sich immer mehr Fürsprecher von dem vom türkischen Staat gesteuerten Moscheeverband los.“

    https://www.focus.de/regional/koeln/koeln-affront-peinlichkeit-missachtung-koeln-stellt-sich-quer-knoepft-sich-die-ditib-vor_id_9678841.html

    Sie haben ja auch ihren Job gemacht und jetzt könnten sie ja zur Rechenschaft gezogen werden. Und wenn man eh schon von Erdogan und seinen Priestern abgewatscht wird, distanziert man sich doch besser schnell und ohne dass es einem leid täte:

    „So auch das Kölner Bündnis „Köln stellt sich quer“ (KSSQ) und die DGB-Gewerkschaften. „Wir haben uns in Köln immer wieder rechtsextremen und rechtspopulistischen Gruppen aus Köln wie Europa entgegengestellt, die aus islam- und fremdenfeindlichen Motiven die Religionsfreiheit und den Bau der Kölner Moschee in Frage gestellt haben“, sagt Kölns DGB-Chef Witich Rossmann und bezieht sich dabei auf eine am Freitagnachmittag veröffentlichten Mitteilung des Bündnisses.“

    Tja, zeigt sich, dass die Angelegenheit zu einem vollständigen Sieg des Rechtsextremismus, noch dazu eines ausländischen auf deutschem Boden, wurde, mit dem DGB und so vielen anderen Organisationen. Die allesamt aber gar keinen Fehler einräumen wollen und auch keine Reue zeigen. Wenn man diese Leute bei ihren eigenen Standards nimmt, dann bleibt einem nichts anderes als anzunehmen, dass sie aus Vorsatz und absichtlich handelten und ein rechtsextreme System installiert haben und somit selbst Rechtsextreme sind. Ich finde, das kommt auch hin, wenn man sie politisch so reden hört, wie sie die Meinungsfreiheit abschaffen, eine Gesinnungsjustiz wollen, antidemokratische Quoten und Institutionen (EU, UN) fordern und fördern, zutiefst reaktionäre Relgionen wie den Islam, die Liste ist endlos.

    „Es gehe nicht um eine Party im privaten Kreis, sondern um den feierlichen Schlusspunkt unter eine Debatte, die in Köln und von den Kölnerinnen und Kölnern kontrovers und manchmal unversöhnlich geführt worden sei – die Auseinandersetzung, ob der Islam und die Muslime in Köln und Deutschland angekommen sind und hier einen verlässlichen Platz in der Mitte der Stadt einnehmen.“

    Feierlich wurden die Nichtgläubigen ausgeschlossen und damit konnte „der Islam“ (natürlich Erdogan) ankommen und seinen verlässlichen Platz einnehmen, ganz wie er eben wollte.

    „„Mit diesem Besuch haben Präsident Erdogan und die DITIB der Dialogbereitschaft, dem Willen zur Überwindung der in den letzten Jahren tief gewordenen Gräben einen Bärendienst erwiesen“, schließt KSSQ die Abrechnung mit der DITIB als Bauherrin der Moschee.“

    Das nächste Mal kommt die nächste Hampelmann/frau/truppe und dann wird wieder auf „Dialog“ gemacht. Adios, KSSQ!

    • Dabei wär’s so schön gewesen, wenn’s zur Eröffnung eine muslimische lgbt Trauung gegeben hätte.

      Immerhin war Mohammed der erste Transprophet der sogar Babies säugen konnte.

      (ob ein Säuger nun eine Sau ist und Mo damit auch für Schweine eine gute Nachricht?)

      • „Dabei wär’s so schön gewesen, wenn’s zur Eröffnung eine muslimische lgbt Trauung gegeben hätte.“

        Ungeahnte Möglichkeiten. Man kann auch ein Dampfbad nehmen 😀

        Aber die sind nun einmal so furchtbar zugeknöpft und zugekopftucht.

  40. Und wenn es eine Fata Mogana wäre, eine Versuchung des Bösen, eine falsche Prophezeihung?

    Mir kommt es so vor, als liesse sich dieses Vermächtnis allzu leicht missbrauchen. Vor allem, wenn man zu wenig über die Vergangenheit erkannt hätte, aber voreilig zu weitreichenden Handlungen übergeht.

  41. „Keine Abstiegsangst, kein Vertrauensverlust, keine Wut, kein Sich-Abgehängtfühlen oder Abgehängtsein, keine Armut, nichts rechtfertigt es, in einem Deutschland nach 1945 mit der #AfD zu sympathisieren oder sie gar zu wählen.“

    twitter.com/SawsanChebli/status/1046404647634784256

    Frau Chebli kommt nicht auf den allereinfachsten Grund, weshalb man AfD wählen kann! Man kann damit erreichen wollen, dass die deutsche Regierung nicht mehr in der Lage ist, Gesetze zu machen. Gesetze, die nur noch zur Gängelung der Bürger dienen (Mietpreisbremse, Regularien, Sexismusquoten und andere antidemkratische Gesetze). Und dann kann man diese AfD wählen, die diese unmögliche Regierung am Regieren hindert und die Unsympathen von der SPD und den Grünen so richtig schön die Wand hochgehen lässt.

    Frau Chebli, man kann die AfD ganz ohne Überzeugung wählen. Das werden Sie sich natürlich nicht vorstellen können und das freut mich dann um so mehr 🙂

  42. Das find ich witzig. Wenn man mal bedenkt welche pseudowissenschaftliche Scheiße Netflix den Leuten den ganzen Tag um die Ohren haut.
    Oder unser ÖR. Da läuft Steven Greer auf ZDF Info. Würde mich mal interessieren ob ein Lesch und Yogeshwar sich in dem Umfeld zu Hause fühlen.
    Vermutlich ja.
    Und hey, um genau den geht’s dann auch in dem Vid nach 2 Minuten.

    pS. Netflix, für Väter vielleicht nicht ganz uninteressant, zeigt Serien die sich mit so „harmlosen“ Themen wie Snuffpornos befassen. Ganz ohne Altersbeschränkung.
    Altered Carbon (sehenswert, nur vielleicht nicht mit Kindern …)

  43. nochmal AfD: „Diese Leute träumen vom Systemsturz“

    https://www.nzz.ch/international/diese-leute-traeumen-vom-systemsturz-ld.1424337

    AfD-Politiker sind beim Deutschen Evangelischen Kirchentag nicht mehr willkommen. Hans Leyendecker ist Präsident der Veranstaltung. Im Interview erklärt er, warum er die Ausgrenzung der Partei für notwendig hält.

    – die AfD hat sich stark radikalisiert
    – Mandatsträger poltern von einer Ungeheuerlichkeit zur nächsten

    „Richten Sie Ihre Vorwürfe an die ganze Partei?“

    – listet mehr oder weniger prominente Fälle von Fehlverhalten auf, das L. der ganzen Partei ankreidet, ohne dass er das ausdrücklich sagt. Sein einziges Argument ist:

    „Aber die ganze Partei duldet, dass sich diese Leute breitmachen.“

    Ich weiss nicht, ob Herr Leyendecker so dumm ist, nicht zu merken, dass er gerade eine Kollektivschuld-Kiste für die AfD bastelt. Er beschwert sich zwar ausdrücklich über Höcke etc, aber will nicht *diese* Individuen ausschliessen, sondern höchstwahrscheinlich andere (denn das düften die Besucher ja tatsächlich sein, wenn es überhaupt welche gibt).

    Und vor allem, wie L. mal einräumt:

    „Braucht es gegen Feinde der Demokratie nicht deutliche Zeichen?“

    Radikalisierung! Eben. Alle ausladen.

    Geil war das hier 😀

    „Hätte Jesus mit der AfD geredet?

    – Der Evangelische Kirchentag ist nicht Jesus.“

    Ja, sondern eine politische Veranstaltung, die sich eher zufällig auf Jesus beruft.

    Der Interviewer lässt nicht locker:

    „Jesus ist ein Vorbild für jeden Christen.“

    – Ja. Und er hat sich für die Schwachen eingesetzt, dafür, dass die Welt gerechter wird. …

    Man sieht hier, dass Leyendecker die Social Justice als Prinzip Jesus hinstellt und begreift. Eine politische Instrumentalisierung von Jesus, wie man es aus dem Christenzum gut kennt. Die Nachkrigsordnung, nach der der Kirchentag Politsierung verhindern soll, ist offensichtlich gescheitert. Aber so ist das: keine Zeit erkennt ihre politischen Vorurteile und projiziert die eifrig auf ihren Jesus.

    Dan wird der Interviewer noch listiger und stellt auf die Verachteten der Gesellschaft ab (Jesus und der Zöllner), warum Leyendecker dies nur als „Zeichen der Zuwendung“ sehen möchte, im Gegensatz zum Diskutieren! Warum Diskutieren so wertvoll sein soll, dass man beim Zöllner daran sparen kann, verrät Leyendecker nicht. Er mag den Zöllner wohl schon wegen der damit verbundenen Grenzen nicht.

    „Der Kirchentag wird ein Ort der guten Nachrichten sein. Und diese guten Nachrichten werden all diejenigen widerlegen, die das Schreien und Brüllen und das dauernde Klagen zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben.“

    Haha, der meint doch, sie können Wunder wirken. Na, dann heilt mal die Gesellschaft, ihr wackeren Kämpfer für die Soziale Gerechigkeit.

  44. „Wer eine Mutter hat, der das Kopftuch vom Kopf gerissen wird, Schwestern u. Nichten, die angepöbelt und angegriffen werden oder selbst ständig Drohungen von Rechtsradikalen bekommt, der kann sich den Luxus Ihrer Differenzierung nicht leisten.“

    Der muss zurückschlagen ..??

    „#Sawsan1001 #Chebli bestätigt auf Twitter, dass sie nichts von differenzierendem Denken hält. @c_lindner hatte ihr genau das vorgeworfen. #Popcorn ….“

    twitter.com/Hallaschka_HH/status/1046513117822423040

    Das war, was Lindner zuallererst auf Chebli schrieb:

    „Ein Symptom: Die @SawsanChebli kritisiert eben scharf ein Interview – das sie nicht gelesen hat… Reflexhaftigkeit und Oberflächlichkeit sind ein wachsendes Problem. Und auch „die Guten“ radikalisieren sich. Irgendwann stirbt Differenzierung. Darüber sprach ich mit der @welt. CL“

    Und so hatte Chebli angefangen, an Lindner:

    „Was ist bloß aus der stolzen liberalen Partei @fdp geworden? Dieses Kuscheln mit der #AfD und ihren Wählern ist einfach nur widerlich, lieber @c_lindner! @AutorToto @welt“

  45. Aber, der Klimawandel!?!

    „Rechnungshofpräsident Kay Scheller in Berlin: „Die Bundesregierung droht mit ihrem Generationenprojekt der Energiewende zu scheitern.“

    https://www.welt.de/wirtschaft/article181690102/Bundesrechnungshof-wirft-Regierung-Versagen-bei-Energiewende-vor.html

    Die halbgare Energiewende.

    „Steigen die Kosten der Energiewende weiter und werden ihre Ziele weiterhin verfehlt, besteht das Risiko des Vertrauensverlustes in die Fähigkeit von Regierungshandeln.“

    „Der Bundesrechnungshof hatte der Bundesregierung bereits 2016 bescheinigt, keine Übersicht über die Kosten der Energiewende zu haben. Im aktuellen Bericht fällt die Kritik noch härter aus, weil sie einen generellen Kontrollverlust nahelegt.“

    Kontrollverlust.

    „Es sei „bedauerlich“, dass Deutschland seine selbst propagierte internationale Vorreiterrolle verloren habe, sagte Scheller …“

  46. Absolut toll beschrieben, wie die sozialen Medien zusammen mit sozialer Gerechtigkeit funktionieren und ein Hexenjagdklima schaffen, vor 3 Jahren schon:

    „There is an unholy synergy existing between the notions of identity politics and the mechanisms of social media, which fused together form a concatenation that is debasing political debate. The mob-like mentality fostered by Twitter, the easy, often anonymous (and, even if a name is attached to the account, de-personalized) insulting, fosters a social pressure that aims to close discussion, not open it. “It felt as if hierarchies were being dismantled, as if justice were being democratized,” Jon Ronson writes of the initial sense of self-righteousness he felt as a Twitter gang participant, in his new book, So You’ve Been Publically Shamed. “As time passed, though, I watched these shame campaigns multiply, to the point that they targeted not just powerful institutions and public figures but really anyone perceived to have done something offensive.”

    Rock, Paper, Scissors of PC Victimology

    Muslim > gay, black > female, and everybody > the Jews

    https://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/189030/victimhood-olympics

  47. „Die Linke lässt keine Gelegenheit aus, Solidarität, Toleranz und Vielfalt zu beschwören und sich als Hauptverteidigerin der religiösen und ethnischen Minderheiten in Europa darzubieten, doch diese Solidarität unterliegt einem engmaschigen ideologischen Kalkül. Denn gemäss linker Definition kann der Status einer unterdrückten Minderheit, die es wert ist, verteidigt zu werden, nur dann erhalten bleiben, wenn der Unterdrücker der politische Gegner ist: also die Rechten. Ist der Unterdrücker jedoch eine Minderheit, die einen Teil ihrer Mitglieder aufgrund religiöser oder geschlechtlicher Motive verfolgt, stecken viele Linke den Kopf in den Sand.“

    „Viele Linke wollen nicht die Verfolgung von religiösen und sexuellen Minderheiten im Islam bekämpfen, sondern den Vorwurf gegen Muslime, dass sie religiöse und sexuelle Minderheiten diskriminieren.“

    https://www.nzz.ch/meinung/eine-minderheit-ohne-solidaritaet-ld.1334289

    „Eine solche Mustermuslimin ist die türkische Bloggerin Kübra Gümüşay, die von den Frauen der Sozialdemokratischen Partei als Hauptreferentin zur Veranstaltung «Ein schlagkräftiger Feminismus für das 21. Jahrhundert» eingeladen wurde. Die Hijab tragende Aktivistin ist für ihre Apologie des türkischen Präsidenten Erdogan bekannt – jenes Islamisten, der Tausende seiner Gegnerinnen und Gegner, darunter viele Feministinnen, in Gefängnissen kaltgestellt hat.“

    „Doch die regressive westeuropäische Linke schenkt den Stimmen der Minderheiten innerhalb der Minderheiten – also Ex-Muslimen, Feministinnen, Homosexuellen, Liberalen –, die unter dem Tugend- und Suizidterror des politischen Islam und ihrer konservativen Gemeinschaften zu leiden haben, kein Gehör.“

    „Eine Welt ohne Minderheitenfetisch wäre das Ziel. Der gegenwärtig an so vielen Orten zu beobachtende Karneval der Kulturen, der überall nur noch Minderheiten sieht, ist letztlich eine Absage an die Idee der einen Menschheit – und damit auch an die Idee der freien Menschheit an sich.“

    „Kacem El Ghazzali ist ein säkularer Schriftsteller und eine der wenigen Personen Marokkos, die ihren Atheismus öffentlich vertreten. Seit 2011 lebt er als Flücht–ng in der Schweiz.“

  48. Die tägliche Männerhasspropaganda, von der „Welt“:

    Sechs Gründe warum einige Männer Feministinnen hassen

    https://www.welt.de/icon/iconista/article181702758/Buchauszug-Sechs-Gruende-warum-einige-Maenner-Feministinnen-hassen.html

    *einige Männer* 😀

    Der *moderate* Feminismus von Springer!

    „Außerhalb feministischer Kreise scheint die Meinung vorzuherrschen, Sex mit einem Mann bewahre vor feministischem Gedankengut.“

    Ja, genau: *scheint*. Das scheint diesen Hasskappen natürlich so. Das ist ihr Niveau, auf das die Feministinnen die Diskussion immer runterziehen wollen, auf das der Kloake.

    „Sex wiegt alles auf: systematische Ausbeutung, Altersarmut, Teilzeitarbeit. Wer braucht Gleichstellung, wo es doch Penisse gibt?“

    Die systematisch ausgebeuteten Frauen! Das paranoide Opfernarrativ: alles ist der Penis schuld! Auch Alterteilzeit und Altersarmut sind von der patriarchalen Verschwörung gegen die Frauen verursacht, was sonst!

    Die sechs „Gründe“:

    „1. Eine Unzahl von Menschen denkt, Feministinnen wollten alle Männer entmachten …“

    Die Feministinnen denken das. Das ist ihr politisches Programm: Entmachtung des Patriarchats. Und ob das jetzt von manchen, wenigen oder vielen oder gar allen Männern betrieben wird, ist der augenblicklichen demagogischen Laune der Feministinnen überlassen.

    „2. Feministinnen bedrohen bisher Dagewesenes. …Fortschritt ist nicht das, was viele Menschen wollen.“

    Seit wann wollen Feministinnen Fortschritt? Sie wollen die Moderne abschaffen und ein neofeudales Pfründe und Privilegiensystem einführen. Feminismus ist fortschrittsfeindlich. Ein Teil der fortschrittsfeindlichen Allianz der Progressiven, die Technik und Wissenschaft ablehnt und eine Rückkehr zum Primitivismus, zur „Natur“ predigt! Feminismus ist absolut REAKTIONÄR, Feminismus ist erzreaktionär!

    „3. Feministinnen stehen stellvertretend für starke Frauen, für Frauen, die Macht wollen, für Frauen …“

    Feministinnen sind Faschisten, das einzige, was sie als Realität anerkennen kennen, ist Macht. Alles wird bei ihnen zur absoluten Machtfrage, selbst wie man auf einem Stuhl sitzt! Jede Kleinigkeit des privaten Lebens wollen sie ins Zentrum politischer Auseinandersetzung stellen! Das ist nichts als Totalitarismus. Und zwar der nackte *sexistische Faschismus*. Eine Frau klagt an und der Angeklagte hat als schuldig zu gelten, ganz wie bei Freislers „Volksgerichtshof“, wo das Urteil auch mit der Anklage feststand! Schuldig. Als Mann ist man für die Feministinnen per Geburt und kollektiv schuldig, schuldig am Patriarchat, an der Unterdrückung der Frau.

    „4. Privilegien fördern Blindheit. Viele sehen nicht, dass Frauen* diskriminiert werden. … “

    Hier erklärt Hanna Herbst, wie die patriachale Verschwörung funktioniert: das Patriarchat würde „Privilegien“ gewähren, um damit die Männer zu manipulieren, bei der Stange zu halten, was auch immer. Leider können Verschwörungsirre wie Herbst aber nicht erklären, was genau diese „Privilegien“ sind. Und daher zaubern sie die absurdesten und verlogensten Erklärungen aus dem Hut, die „unterschiedliche Bezahlung“, „gläserne Decken“ und andere wahnhafte Phantasiegebilde.

    „5. Menschen, die Emanzipation anstrebten, die lautstark Veränderung forderten, gar Verbesserung der eigenen Situation und der vieler anderer, haben sie bei einer breiten Masse nie beliebt gemacht. …“

    Die „breite Masse“, die die faschistische Feministin natürlich als Feind hasst und zutiefst verachtet. Nur sie hat den Schlüssel zu einer besseren Zukunft in der Hand, alle anderen sind rückwärtsgewandte Monster.

    „6. Wir sprechen immer davon, wie die Gesellschaft Frauen behandelt: nämlich scheiße / saumäßig / beschissen. Wieso sollte die Gesellschaft die besser behandeln, die sich dagegen wehren? ..“

    Der feministische Faschismus macht sich zur Alleinvertretung der durch die feindliche Gesellschaft niedergehaltenen Opfer und fordert einen grundsätzlichen Wandel, der auf Abschaffen des gesamten demokratischen Systems abzielt, zugunsten einer totalitären Willkürherrschaft. Natürlich nicht offen, sondern heimtückisch und mit einer Rhetorik von Emanzipation und Gleichberechtigung.

    Und die „Welt“ druckt diesen Dreck ab… jeden Tag sowas ….

  49. Neben dem feministischen Faschismus fördert und entschuldigt die „Welt“ natürlich auch den damit innig verbundenen Islamofaschismus. Die deutschen Steigbügelhalter und Ermöglicher Erdogans bekommen den Persilschein der „Naivität“ ausgestellt:

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article181719814/Erdogans-Islamverband-Der-Ditib-Skandal-liegt-in-der-Naivitaet-der-Deutschen.html

    Es läge alles an der „Naivität der Deutschen“.

    Um diese abenteuerliche Zuschiebung zu machen leugnet das Stück erst mal die kurzfristige Überraschung, die den Ausschluss der deutschen Öffentlichkeit bei der Moscheeeröffnung bedeutete und behauptet frech, dass dies „zu erwarten“ war und daher eben *kein Skandal* sein kann.

    „Der Skandal besteht eben nicht darin, dass der sunnitisch-türkische Islamverband die Eröffnung einer Moschee am Samstag in Köln zu einer Jubelveranstaltung für den türkischen Autokraten Recep Tayyip Erdogan umfunktionierte – das war nämlich zu erwarten.“

    Doch, das wäre ein echter Skandal, aber Medien wie die „Welt“ spielen das runter und nehmen damit den Faschisten Erdogan und seine faschistische Religionsgemeinschaft in Schutz. Sie lenken die Empörung auf das nächste Thema:

    „Der Skandal steckt vielmehr darin, dass die „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion“ immer noch als Partner missverstanden wird, etwa in der Islamkonferenz oder beim Islamunterricht an hessischen Schulen.“

    Oh, ja, das ist der eigentliche Skandal, hier muss angesetzt werden. Und alles wird im Sande verlaufen, im Klein-Klein der Pseudodiskussionen.

    „Dabei ist seit Jahren bekannt, dass Ditib im religiös-nationalistischen Gleichschritt mit dem türkischen Präsidenten Integrationsbemühungen diskreditiert, Antisemitismus propagiert, gegen Christen polemisiert und regierungskritische Landsleute in der Form eines Geheimdienstes denunziert.“

    Genau, und deshalb wird sich auch jetzt nichts ändern. Weil sich nichts ändern soll. Die Regierung will Erdogan als Partner gegen die USA, das hat auch der Aussenminister klar gemacht. Nur die Welt will nichts davon wissen und beklagt die staatliche Förderung eines einzigen Erdogan-Vereins.

    „Dass dieser verlängerte Arm Erdogans immer noch mit deutschen Steuergeldern gesponsert wird, weist den Grad der kapitulierenden Naivität hierzulande aus.“

    Die Welt sagt nicht mal WER das macht. Zum ganz guten Teil sicher das feminische „Bundesamt für Familie“, nicht mal das wird erwähnt.

    „Wenn es „hohe rechtliche Hürden“ für eine Beobachtung des Verbandes durch den Verfassungsschutz gibt, wie NRW-Innenminister Herbert Reul sagt, müssen diese endlich angegangen werden. …“

    Müssen diese toddiskutiert werden, die SPD hat wieder ihre Aufgabe zu erfüllen …

    „Insbesondere den Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund schuldet dieser Staat, dass er sie vor den Machenschaften des Verbandes beschützt. Jeder hier lebende Muslim soll die Möglichkeit haben, Moscheen zu besuchen..“

    Was? Dem Kolumnisten der „Welt“ fällt nur ein, dass der deutsche Staat seine Bürger vor Islamismus schützen soll, indem er ihnen die Möglichkeit gibt „Insbesondere den Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund schuldet dieser Staat, dass er sie vor den Machenschaften des Verbandes beschützt. Jeder hier lebende Muslim soll die Möglichkeit haben, „Moscheen zu besuchen“?!? Wirklich, nicht etwa von Moscheen und deren faschistischen Strukturen traktiert und gegängelt zu werden?

    „Denn das dient nicht nur dem Erdogan-Wahn von einer gleichschaltbaren Gesellschaft, sondern munitioniert auch hiesige Fremdenfeinde.“

    Und natürlich der scheinheilige Verweis, warum man sich ja auf die Islamisten immer wieder einlassen müsste, sonst profitiert ja der noch viel schlimmere politische Gegner! Die „Fremdenfeinde“ gar.

    Und so kann alles wieder von vorne anfangen. Man sucht sich wieder einen potemkinschen Gesprächspartner eines „kritischen Dialogs“, der ein Nachgeben nach Salamitaktik ist, und erfüllt den Islamisten all ihre Wünsche und Vorstellungen. Alles im Namen von Demokratie, Religionsfreiheit, Pluralismus und Gleichberechtigung.

  50. “ ….„Die letzten Tage des Patriarchats“ ist eine Chronik, deren aufmerksames Studium sich lohnt. Wer weiß, was noch kommt.“

    lol

  51. Nach „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ geht es dann natürlich noch um … „Gerechtigkeit“.

    https://www.zeit.de/kultur/2017-05/gleichberechtigung-homosexuelle-ehe-heteronormativitaet-gerechtigkeit-10nach8

    Wer hätte es gedacht? Natürlich reicht es nicht! „Ehe für Alle“ ist als „Konzept“ „überholt und schon immer hat sie Unterdrückung institutionalisiert“.

    Das hat man natürlich vorher nicht gemerkt und war der nützliche Büttel des Patriarchats, der die „Ehe für alle“ eingeführt hat! Aber jetzt kommt der echte Revolutionär, mit Azadê Peşmen, der weiss, wie man das Patriarchat trotzdem kleinbekommt!

    Und deshalb recycelt man eine olle Kamelle vom Mai 2017! Weil, damals wusste man das nämlich auch schon, dass Ehe für alle nur ein Trick des Patriarchats ist.

  52. Die SPD mag alles, was spaltet, Neid und Hass säht.
    Und das hier von Chebli liegt doch voll auf Linie: die Deutschen würden irgendwie genauso einen Nazi wie Erdogan wählen imaginiert sich Chebli. Sie können daher nicht über Erdogan richten. Und das machen sie nur, weil sie islamophobe Rassisten sind.

    Chebli ist doch nur die harmlose und schräge Begleitmusik der pro-islamistischen Politik der Bundesregierung gegenüber der PLO, Iran und Türkei 😀

  53. Notizen von der Heimatfront: Die Klimakrise wird im Hambacher Forst bekämpft!

    Die bürgerliche Mitte marschiert mit uns, auf dem „Waldspaziergang im Hambacher Forst“! 10000 Leute angeblich!

    „„Jede Woche kommen Oma, Opa, Kind und Kegel in den Wald.“ Klimaschutz und das „Retten unserer natürlichen Lebensgrundlage“ sei mittlerweile eine Volksbewegung geworden. Es sei ein Skandal, dass einige PolitikerInnen in Düsseldorf und Berlin das ignorierten“

    Sonst sind das doch immer die rassistischen Nazis für die Grünen? Erstaunlich.

    Aber wenn sie für den Klimawandel und die Lebensgrundlage des deutschen Volks marschieren, dann ist alles gut!

  54. Mit Türkei, Iran und Palästina gegen Trump/USA! Ein ganz fantastisch famoser Schritt in Richtung einer neuen Friedensordnung!

    Seit ihr alle noch ganz dicht?

  55. https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/the-irony-man/zwergen-aufstand-in-der-spd-gegen-heinz-buschkowsky/

    „Säßen Leute mit Herz und Verstand eines Heinz Buschkowsky an der Spitze der SPD, merkelte Angela Merkel wohl schon lange abgewählt in der Uno oder Uckermark. Stattdessen schafft sich die „Klugscheißerpartei“ (Buschkowsky) selber ab mit ihren Rassismus-Gesängen, Gender-Toiletten, Antifa-Aufmärschen, Dilettanten im Amt, Denunzianten und Phrasendreschern.“

    Das R macht den Unterschied.

    „Buschkowsky, gut 15 Jahre Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, drückt sich, den Zustand der Partei beschreibend, etwas gewählter aus. Er beklagte in der Welt am Sonntag „einen mangelnden Realitätssinn und einen fehlenden Bezug zum Volk“, „die SPD spendiert Geld ans Milieu.“ Sie unterstütze „Menschen, die weder ihren Eltern noch der Lehrerin zugehört haben“, die keinen Beruf hätten, morgens zu Schichtbeginn noch im Bett lägen und deren Kinder die Schule schwänzten. Die Berliner Genossen seien nicht umsonst der „unterirdischste Landesverband“ der deutschen Sozialdemokratie. „Da sind viele Kranke unterwegs“.“

      • In Trumps „Nazi-Amerika“ würd ich ja beim Thema Polizeigewalt zu klump geschlagene Juden erwarten, da muss es doch Videos von geben. 😉
        Kann ja nicht sein, das die dafür extra Exkursionen nach Berlin machen müssen.

  56. Danisch ist manchmal ziemlich extrem und bin häufig nicht seiner Meinung, aber seine Berichte von Veranstaltungen der Genderfraktion sind immer wieder mal erhellend oder erheiternd. Dieses Mal war er auf zwei Veranstaltungen der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Die zweite Hälfte seines Beitrages ist besonders interessant, weil er bei einer Veranstaltung war, in der es um Kritik am Gendergedöns ging.
    http://www.danisch.de/blog/2018/10/02/die-bullshit-druckbetankung-durch-die-politische-bildung/#more-25624

  57. Hoffe es wird angezeigt.

    Bemerkt ihr auch die mediale Fixierung auf männliche Lebewesen, vorzugsweise Jungtiere, ausgenommen es handelt sich um menschliche Jungen?

    Letztens auch irgendwo gelesen wie traurig und krank es doch ist, wenn irgendeine Tierart (ich glaube es waren kleine Schweinchen?) ohne Betäubung kastriert werden. Ich bilde mir ein es war eh bei der Tagesschau zu sehen.

    Wie moralisch kaputt muss man sein, das Kastrieren kleiner Tiere als totale Bankrotterklärung einer Gesellschaft anzusehen, nebenbei Genitalverstümmelung ohne Betäubungsmitteln (religiöse Praktiken) beim Menschen wohlgemerkt (!!!) nicht einmal ansatzweise mit solch einer Inbrunst anzusprechen und zu verurteilen, ja zu relativieren?

    Ich krieg da wieder so einen Zorn.

  58. Mich treibt in letzter Zeit der in die „Nerd-Hobbys“ (RPGs, TCGs, Tabletops, Comics etc) getragene Kulturkampf. Jüngstes Beispiel: Nolan T. Jones von roll20, einer virtuellen Plattform für Pen & Paper-RPGs, lehnte eine Kooperation mit einigen hobbyrelevanten Youtubern mit der Begründung ab, dass er nicht fünf weitere weiße Männer brauche:

  59. EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT

    Ihr werdet uns nicht teilen!

    „Mehrere Migrantenverbände fordern anlässlich des Tages der Deutschen Einheit auch einen „Tag der deutschen Vielfalt“. Bislang werde am 3. Oktober die Einheit nur aus einer „deutschdeutschen“ und „weißen“ Perspektive gefeiert.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181749734/Tag-der-Deutschen-Einheit-2018-Migrantenverbaende-fordern-Tag-der-deutschen-Vielfalt.html

    Keinen Fussbreit den Islamfaschisten und ihren progressiven Steigbügelhaltern! Sie sind nicht nur die Feinde der Einheit, sondern auch des Rechts und der Freiheit!

    Lang lebe die Bundesrepublik Deutschland und unserer herausragender Verbündeter, unser bester Freund, die USA!

    • Gibt es solche Tage denn in den Ländern aus denen die Migrantenten ausgewandert sind? Streben diese Länder überhaupt Vielfalt an und wenn nicht, warum kämpfen diese Migrantenverbände nicht dafür das ihre Herkunftsländer auch die Vorteile der Vielfalt genießen können?

      • Die „Vielfalt“ soll nut bei uns stattfinden, im Westen. Sie ist nur eine Chiffre für den Kampf gegen Demokratie, Gleichheit und Gesetzesherrschaft. Deshalb haben Islamofaschisten wie Erdogan die „Vielfalts“-Demagogie auch 1:1 übernommen.

  60. Deshalb gibt es in den USA „Metoo“ und hier nicht – an diesem Fall kann man sich das exemplarisch klarmachen:

    „A former city principal who was suspended for a year for having sexually graphic pictures on her work computer has settled a discrimination claim against the Department of Education for $210,000, The Post has learned.

    Annie Seifullah, now an aspiring civil rights lawyer, claimed her vengeful ex-boyfriend, Robert Sofia, planted the snaps on the device after they broke up — and that the DOE wrongly sought to sack her.“

    https://nypost.com/2018/10/01/ex-principal-suspended-over-x-rated-pics-settles-with-doe-for-210k/

    Du wirst mit Sexbildern bei der Arbeit erwischt, behauptest, die hätte dein fieser Ex auf dem Computer untergebracht und klagst auf Diskrimnierung und bekommst einen Vergleich, mit Zahlung von 210.000 Dollar!

    Danach studierst du natürlich Zivilrecht und willst eine Karriere als Anwalt…..

    Das gab es schon in der Antike:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sykophant

    Auch wieder typisch ist, dass den Feinden des Kapitalismus für ihren Eigenbedarf kein Raubtierkapitalismus zu schmutzig ist. Es gibt halt eine innere Logik, warum Räuberbarone so häufig Sozialisten aller Coleur sind, inkusive einem Islamdiktator wie Erdogan.

  61. “ …. This is the politics of dehumanization, in other words. Its prevalence today, particularly in elite liberal circles, forebodes much ill for the American future. The dehumanization of Kavanaugh reveals a society where many bonds of civic friendship have frayed while others have snapped altogether.“

    https://www.commentarymagazine.com/politics-ideas/kavanaugh-and-the-politics-of-dehumanization/

    „Is there a way out, a way back to civic friendship? If there is, it will have to start with re-humanizing each other. My friend Mark Dubowitz of the Foundation for Defense of Democracies had the right idea, I think. He wrote on Twitter: “This is that time to invite one of your most outspoken opponents on any issue out for lunch. Break bread. Look each other in the eyes. Calmly discuss. Be a mensch. Learn something. I have one scheduled for Friday.”“

    Vom Grundsatz her wie Präsident Steinmeier und die „Zeit“ das neulich wollten. Aber eben nur vom blossen Grundsatz her…

  62. „…. All of a sudden, the picture being painted of Kavanaugh was not just of a man who drank heavily as a teenager and committed sexual assault—in and of itself justifiably disqualifying in many people’s minds—but instead of a psychopath; a monster who repeatedly attacked women, and then coached girls’ basketball and hired female clerks as cover for his creepy predations. “The U.S. Senate may yet confirm Kavanaugh to the Supreme Court, but he should stay off basketball courts for now when kids are around,” wrote a columnist for USA Today. (The paper later deleted the comment.)

    Ever since the rise of Donald Trump, the conservative movement has oriented itself as a circular firing squad. The attacks on Kavanaugh broke that formation.“

    https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2018/10/kavanaugh-allegations-drive-support-trump/571756/

    „…. All of which gave us the spectacle of last Thursday’s hearing, putting front and center the life-altering humiliation of both Ford and Kavanaugh, as well as shattering the United States Senate and torching whatever was left of the judicial system’s nonpartisan credibility.“

    Das Abschlussargument kennt man zur Genüge, meist ist es eine schwache Ausrede, so auch hier:

    „This is what enabling Trump looks like: torpedoing efforts that could incentivize constraining his worst instincts. Such people consider themselves the “resistance” to the president. In reality, they are painting the country Trump. The rest of us can only hope they fail.“

    So, in dieser „Anti-Trump“-Haltung muss Mandel wohl schreiben, damit er überhaupt im „The Atlantic“ gedruckt wird. Das Stück enthält aber so viel Differenziertheit, dass es sich allemal lohnt zu lesen!

    • „Surprising (and encouraging) to see that Twitter suspended lunatic Christine Fair’s account, but I want to know how @Georgetown justifies employing a scholar who openly advocates for the murder of her political opponents and for the mutilation of their corpses.“

      twitter.com/roddreher/status/1047128046816415744

      Oh, Georgetown ist die älteste Hochschule der Katholen und Jesuiten in den USA.

      Immer wieder sind die Katholen im Zentrum der Verbreitung des antiweissen Neorassismus.

  63. Insbesondere möchte ich daran erinnern, wieviele Menschen aus Ländern, in denen Willkür, Terror und Verfolgung herrschen in Deutschland Zuflucht und eine neue Heimat fanden!

    Das habe ich selbst schon so häufig von diesen Leuten gehört, dass man mal daran erinnern sollte, dass allzu viele Deutsche ihre Freiheit für viel zu selbstverständlich halten! Und allzuviele Leute von einer unglaublich abgehobenen Warte der Arroganz aus, diese Freiheit nur dazu nutuen, diese Freiheit zu zerstören und abzuschaffen!

    Und es ist extrem bedenklich, dass demokratische Parteien diese Position verabscheuen und meiden, die hier absolut mühelos von Alice Weidel für die AfD reklamiert werden kann!

  64. In dieser klaustrophoben Welt leben die Grünen ja noch immer:

    „@Antje_Kapek erinnert sich zum #TagDerDeutschenEinheit an ihre Kindheit: „14 Jahre als West-Berlinerin eingemauert in einer Stadt, in der es keine spontane Fahrt ins Grüne gab. Dafür aber Wohnungsnot, Smog im Winter, Grenzkontrollen und tote U-Bahnhöfe.“ https://gruenlink.de/1izb

    Was bitte hat das Ganze mit der Einheit zu tun? Warum erinnert Kapek daran und nicht etwa an den Fall der Mauer? Warum kommt Kapek zum Tag der Einheit nur Negatives in den Sinn?

    • „Am #TagderDeutschenEinheit träume ich von einer neuen #Mauer um #Sachsen, um die blaubraunen Schlümpfe dort einzusperren. Natürlich mit Todesstreifen, damit keiner der #Nazis zu uns abhauen kann. Sie sollen das restliche #Deutschland nicht braun verseuchen! Ich habe Angst!“

      twitter.com/Deprifrei/status/1047417818885619712

      Die „Grenzenlos“-Liebhaber wollen eben nur ganz andere Grenzen. Deshalb pläsdieren sie auch nie für das Aufheben irgendwelcher Grenzen in den Ländern, die nicht zum Westen gehören.

  65. Schafft doch endlich diesen Feiertag ab

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/tag-der-deutschen-einheit-entfremdung-ost-west/komplettansicht

    „Schafft sie doch endlich ab, diese Feste zum 3. Oktober! Sie passen so, wie sie sich sicher die meisten gewünscht haben, also als Tage des Jubels, einfach nicht mehr in unsere Zeit. Und gerade in diesem Jahr ist doch wahrlich niemandem zum Feiern zumute.“

    Heul doch und trauer deiner ach so geliebten Diktatur hinterher!

  66. Wie erwartbar, dass die SPD am *Tag der deutschen Einheit* Deutschland zum Nabel der Welt und eines unbegrenzten Internationalismus machen will – mit einem antiamerikanisch zu lesenden Spruch von Ex.Präs. Obama ….

    Das ist die moderne Version des berüchtigten „über alles“. Gestern war es „Deutschland“, heute ist es die ganze „Welt“.

  67. LOL

    „Academic journal published paper that claims dog parks are “petri dishes for canine rape culture.” Turns out that & some 20 other papers were hoax submissions by 3 scholars seeking to expose bogus scholarship in “grievance studies” takeover of academia:“

    „canine rape culture“!

  68. You Idiot Reporters Are Making It Worse
    Every 15 seconds, you’re demonstrating why millions of people love it when Trump calls you the fake news.

    https://www.nationalreview.com/2018/10/kavanaugh-hearings-partisan-reporters-making-it-worse/

    „Yes, Donald Trump has done the country a disservice by how he talks about the press. But so have you, because you have made it so easy for him — and you’re making it worse right now.“

    Das Problem ist, der Präsident kann ein parteiischer Machtmensch sein, damit schneidet er sich eine Daseinsberechtigung nicht ab.
    Wenn die Presse das Gleiche macht, verrät sie aber ihre ganze Profession und das ist das objektive Berichten.

    Die Presse dränt an die Macht, will mitbestimmen, an der Demokratie vorbei. Und insofern kann man Goldberg auch nicht zustimmen, wenn er Trumps Spruch von der Presse als dem „enemy of the people“ eine autoritäre Geisteshaltung unterstellt. Denn die spezifische Bedeutung „people“ in den USA ist nicht eine, die soviel wie „Volk“ bedeutet, sondern die individuellen Menschen, die sich zu einer Demokratie zusammenfinden, meint. „WE THE PEOPLE …“ ist eben NICHT „Wir sind das Volk.“ Das kann man nicht überbetonen und es ist leicht enttäuschend, dass dem ansonsten hervorragenden Goldberg das durchrutscht.

  69. „Selbstvertrauen, Gelassenheit und Zuversicht bilden für Wolfgang Schäuble den „Dreiklang eines modernen Patriotismus“. Das sagte er beim Festakt in Berlin.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181753304/Wolfgang-Schaeuble-zum-Tag-der-Deutschen-Einheit-Niemand-hat-das-Recht-zu-behaupten-er-allein-vertrete-das-Volk.html

    Die Dreieinigkeit des „Patriotismus“ kommt ohne Verweis auf die Naton aus? Stattdessen Sekundärtugenden wie einst Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Verbindlichkeit? War das nicht immer schon der faule Nenner des Mitläufertums, unter dem Nationalismus der Vergangenheit wie jetzt unter dem „Patriotismus“ Schäubles, die Hervorhebung der „Sekundärtugenden“?

    „Mit Blick auf Populismus und Extremismus rief er zur Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf und warnte davor, Minderheiten und Volksvertreter zum Feindbild zu machen.“

    Um hier das ganze Bild zu spiegeln, hätte er hervorheben müssen, dass eben diese „Minderheiten“ als Waffen gegen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ins Felde geführt werden. Diese Stelle macht klar: Schäube steht hinter der Identitätspolitik der Sozialen Gerechtigkeit, die „Minderheiten“ zur Begründung von Demokratieabbau durch Quoten und Gleichstellung macht.

    „An Populisten gerichtet fügte Schäuble unter großem Beifall hinzu: „Niemand hat das Recht zu behaupten, er allein vertrete ‚das Volk‘.“ Der Wille des Volkes entstehe erst in der Debatte und in der Vielheit.“

    Aha, es gibt also doch einen „Willen des Volkes“ laut Schäuble. Der sei jetzt in der „Vielfalt“ ausgedrückt, bzw ein „work in progress“, als ein sich wandelner Volksgeist. Schäube zeigt hier, dass er völkisch und dialektisch-materialistisch denkt. Eine Denke, die prinzipiell antiindividualistisch und totalitär ist.
    Übrigens hat jemand *tatsächlich* sowas wie einen Alleinvertretungsanspruch in Bezug auf das Volk, bzw die Bevölkerung (warum benutzt Schäuble diesen Begriff nicht?) und das ist die parlamentarische Demokratie. Und unter „lautem Beifall“ spricht Schäuble der Volksvertretung (wie die parlam. Demokratie schliesslich auch genannt wird) die Legitimität ab….

    „Er warnte: „Wer das Perfekte anstrebt, endet in der Diktatur.“

    „warnte“? Eher „unkte“.

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