Was sollte der Partner verdienen?

Neulich hatte jemand eine Umfrage bei Twitter eingestellt, die im wesentlichen darum ging, wie wichtig es einem ist, dass die Partnerin gleich viel verdient.

Das finde ich eine interessante Frage. Aus meiner Sicht ist ein genau gleicher Verdienst nicht so wichtig, wichtig finde ich insbesondere, dass sie einen für den gemeinsamen Lebensstil passenden Job hat und diesen auch ohne einen einigermaßen erhalten kann.

Ich keine Freundin, die mehr verdient hat als ich, aber auch keine, die in einem Beruf oder einer Ausbildung war, wo sie dann extrem wenig verdienen würde (gut, alle hatten etwas studiert und nichts brotloses, sondern Bereiche, in denen man auch Geld verdienen kann). Eine Friseurin oder ein sonstiger eher schlechtbezahlter Job wäre demnach aus meiner Sicht bei einer Partnerin eher unattraktiv.

Sicher bringen Kinder und das damit evtl verbundene Aussetzen zur Kinderbetreuung eh wieder ein gewisses Risiko mit rein, aber zumindest ist dann die Möglichkeit wieder vorhanden.

Eine Hausfrauenehe könnte ich mir nicht vorstellen, sie wäre mir entschieden zu Risikoreich.

 

Wie sieht es bei euch aus?

65 Gedanken zu “Was sollte der Partner verdienen?

  1. Wenn man sich die Umfragen anschaut, ist die Kombination, Er Hauptverdiener – Sie Zu- oder Gar-nicht-Verdiener das favorisierte Modell beim Großteil der weiblichen Bevölkerung, wenigstens solange die Kinder noch im zu beaufsichtigen Alter sind. Und das kann je nach Definition und Kinderzahl gern mal 10 Jahre dauern.
    Dann hat man noch die Information dass die Hälfte der Ehen geschieden wird. Was für mich immer nur die halbe Information ist, ich will wissen wieivele ERST-Ehen bis zum Exitus eines der Partners bestehen. Mehrfachtäter vor dem Altar wirken sich schließlich aus.

    Für so einen Zahlenfetischisten wie mich ist das extrem demotivierend. Ich krieg öfter den Satz zu hören, für mich müsste erst die richtige gebacken werden. Ich denke aber eher es müsste erst diejenige auftauchen, bei der es mir wert wäre dieses ganze Gepäck zu verdrängen. Von daher sind meine Ansprüche wahrscheinlich zu hoch.

    Da hat der Feminsmus noch viel zu tun. Als Zuschauer von der Seitenlinie hat man aber schon ab und an Spass.

  2. „Eine Hausfrauenehe könnte ich mir nicht vorstellen, sie wäre mir entschieden zu Risikoreich.“

    Für wen? Für den Mann? Für den Mann ist die Ehe mit einer Frau entschieden zu risikoreich.

  3. Da ich selber eher der Schaffe-Schaffe-Typ bin, hatte ich auch nie eine Partnerin die lieber nur zuhause hätte chillen wollen, als arbeiten zu gehen. Meine Frau hat es mal in einem Jahr geschafft 2% mehr Jahresbrutto zu haben; ein schwerer Schlag.

    • Erklärt mir mal bitte den Typus „chillende Hausfrau“, ich kann mir da immer nix drunter vorstellen.
      Oder meint ihr die Latte-Macchiato-Mütter, die mit einem Kind schon so überfordert sind, dass sie nicht mal mehr zum Haare waschen kommen?
      Nunja, die gibt’s halt, aber das ist ein Lernprozess, der stark abhängig ist, wie die eigenen Müttervorbilder sind.

          • @christian
            Im vergleich mit dem, was Männer leisten auf ihrer Arbeit, ist Haustätigkeit eben keine Leistung. Ich mache ja auch beides, kann daher vergleichen. Haustätigkeit ist absolut stressfrei und schnell gemacht.

          • @christian
            Normale Hausarbeit, Boden Saugen und Wischen, das Badezimmer wischen und Toilette putzen, genauso Küche, die Tische wischen, Staubwischen usw. usw., keine Leistung im Vergleich zu dem was Männer leisten. Und wegen der Kinder, auch das ist jetzt nicht so das Problem, denn Kinder brauchen keine Rundumbedreuung, keine Helikoptereltern. Und hier wäre es von der Frau auch besser, wenn sie den Vater mal was machen lassen würde, wegen der Bindung zum Kind, anstatt halt drei Jahre zuhause zu sitzen.

            Spätestens wenn das Kind im Kindergarten ist, hat Frau massig zeit. Ich habe eine 80m2 Wohnung, damit die blitzeblank ist, benötige ich 4 1/2 stunden. Das wars dann auch schon. Was machen Frauen mit der Restlichen Zeit? Eingekauft wird ja mit den Männern zusammen, und wenn sie single wäre müsste sie auch alles machen und noch arbeiten. Sagt man über Singles, das sie so eine unglaubliche Leistung bringen, in dem sie zuhause sauber machen? Nein. Das sagt man nur über Frauen, die nicht arbeiten.

            Und ja, ich betreue Kinder, beruflich, mittlerweile.

          • „Ich habe eine 80m2 Wohnung, damit die blitzeblank ist, benötige ich 4 1/2 stunden.“

            Wenn Du alleine wohnst (oder sagen wir lieber: wenn nur Erwachsene in einem Haushalt zusammenleben), hast Du aber einen entscheidenden Vorteil:
            was Du aufgeräumt und gesäubert hast, bleibt erstmal auch so.
            Kinder dagegen verbreiten schon ziemliches Chaos, das sie in jüngerem Alter auch nicht ohne Anleitung und Hilfestellungen wieder beseitigen könnten.

            „Und ja, ich betreue Kinder, beruflich, mittlerweile.“

            Alter der Kinder?
            Was machst Du mit ihnen denn konkret, das inhaltlich als „Arbeit“ anerkannt werden sollte?

            Und Du hast wohl kaum auch mit der Bekleidung der Kinder zu tun?
            Also Beschaffung, Instandhaltung (Waschen, Bügeln, bei Bedarf Ausbessern), u.U. Einlagern (oder vielleicht auch teilweise zumindest wieder verkaufen).
            Ich für mich halte das ja für einen der Zeitaufwändigsten Hausarbeits-Posten.
            Ich bin schon sehr dankbar dafür, dass mein Mann seine Hemden selber bügelt und die nicht auch noch auf meiner ToDo-Liste stehen.

          • @semikolon
            Den Dreck, den Kinder machen, ist schnell weggeräumt. Und Waschen, nun das tut die Waschmaschine.

            Was ich so mache mit den Kindern: Sie unterstützen beim STreich schlichten, mit ihnen die Welt der Naturwissenschaften erkunden, Sprachförderung, Übergang in die Grundschule gestalten, ich muss darauf achten, ob es Gefährdende Tendenzen gibt, ich spiele mit ihnen, ich turne mit ihnen, ich raufe mit ihnen, ich singe mit ihnen. Im normalfall habe ich 15 Kinder in dem Raum, in dem ich eingeteilt bin. Ich muss jedes Kind im Auge haben, muss Elterngespräche vorbereiten, muss die Kinder einschätzen können, ihre Interessen kennen und entsprechende Angebote machen und und und.

          • Im Vergleich zu den 60ern ist der großteil der Hausarbeit automatisiert. Daher haben wir ja seit den 70ern eine Abkehr von der reinen Hausfrauenehe, die Dame würde sich ja schlicht zu Tode langweilen.

            Aber danke dass du nochmal ausgeführt hast warum du eine reine Hausfrauenehe für zu risikoreich hälst, mir war nicht so 100%ig klar was du meinst (denn auch eine berufstätige Frau hat genug Gelegenheiten zum Fremdgehen, wenn es darum geht)

          • Sprich: Du, Imion, machst einen Teil von dem was auch Mamis machen – in einem zeitlich begrenzteren Rahmen, (pro Kind) weniger intensiv und dafür aber entlohnt.
            Wie bestimmst Du für Dich eigentlich den Erfolg Deines Einsatzes?

            „Im Vergleich zu den 60ern ist der großteil der Hausarbeit automatisiert.“
            Wäsche waschen und (in den meisten Haushalten wahrscheinlich auch) Geschirrspülen übernehmen die Maschinen. Bügeln aber z.B. nicht so wirklich (Ja, ich kenne auch Frauen – insbesondere Neu-Mamis – die komplett darauf verzichten. Ich bezweifel aber, dass die dann beruflich noch aufsteigen können, solange sie mit verknitterten Klamotten rumlaufen…)
            Kochen kostet auch immernoch sehr viel Zeit. Und sowas wie Fensterputzen hat sich überhaupt nicht verändert.

            Jemand, der es nicht anders kennt als so wie es heute ist, kann eigentlich doch nur schwer bestimmen wieviel leichter Hausarbeit wirklich geworden ist über die Jahrzehnte.
            Hängt ja auch immer davon ab: hab ich ein Auto zur Verfügung, oder muss ich meine Einkäufe ohne erledigen? Trinkt man Leitungswasser, oder schleppt man Sixpacks bzw. Kästen?

            Ich persönlich halte den Aufgabenbereich „Entsorgung“ ja für unterschätzt.
            Überspitzt: die Verwaltung von Mangel könnte „einfacher“ zu handeln sein als die von Überfluss.

        • @imion

          Ich denke, man muss da nochmal unterscheiden.
          Die Erstimama mit Minibaby erträgt den Zustand der sozialen Isolation oft schlecht. Der Austausch mit anderen Müttern ist enorm wichtig, weil Frauen heutzutage sehr wenig Kontakt mit authentischen Müttern und deren unaufgeregten Umgang mit ihren Babys haben (zB Fehlen kleiner Geschwisterkinder, keine Elternpaare im Freundeskreis, ältere Geschwisterkinder ohne Nachwuchs, insgesamt also Wegfall kinderreicher Familienstrukturen).
          Sie lernen das ZUERST mit ihren eigenen Kindern. Eben mehr oder weniger gut. Viele Angebote im Babykursebereich sind natürlich auch fraglicher Ausdruck einer gelangweilten Orientierungslosigkeit.
          (Das ist das Phänomen was @only_me beschreibt.)
          Der Mensch lebt nun mal nicht mehr im Sippenverband auf autarken Höfen voller Arbeit, mit wuseligem Kinderpulk und mehreren Bezugspersonen.
          Als ich mit Anfang 20 mein erstes Kind bekommen habe, hing ich also auch öfters mal im Café ab.
          Mittlerweile habe ich mehrere Kinder und bin den ewigen Pipi&Kaka-Themen und der Litanei von schläft-es-schon-durch überdrüssig. Ich brauch das nicht mehr.

          Mein Mann war bis neulich der Größte im HausfrauenBashing, ernsthaft, jetzt probieren wir das Modell trotzdem (mit dem Unterschied, ich habe vorher gearbeitet, kenne also beide Seiten).
          Aber wir leben mittlerweile sehr ursprünglich, allein das Thema Ernährung beginnt hier schon im Gemüsebeet und beansprucht viel Zeit.
          Da mein Mann aber zB hochwertiges Essen extrem schätzt, passt das so für uns.
          Das Überangebot an stark verarbeiteten bzw „fertigen“ Lebensmitteln kommt auch daher, dass dieser Bereich keine Wertschätzung mehr erhält oder eben schlichtweg verweigert wird (oder vegane Blüten treibt, die einen körperlich schwer arbeitenden Mann nach Feierabend nur mäßig erfreuen ;))
          Heimchen am Herd, zB.
          Eigentlich liegt da das Herzstück.
          (Und seit ihm der andere Schnullikram im Haushalt auch nicht mehr anlacht, ist er irgendwie zufrieden. Wer hätte das gedacht. )
          Ich kann aber verstehen, dass ein Haus&Hof&Hühner-Lebensstil nicht vergleichbar ist mit dem Führen eines SingleHaushalts mit Food-to-Go auf dem Nachhauseweg in einer Großstadt. Oder den Erwartungen anderer Frauen an einen bestimmten Lebensstandard.
          Ich kenne daher viele tüchtige Frauen, die zuhause einen guten Job machen und kann daher die Aussage „keine Leistung“ nicht so richtig nachvollziehen.

          • @FreyaFrohsinn
            Ich kann an deinem Post nicht wirklich erkennen, worin jetzt die Leistung einer Hausfrau oder an Haustätigkeit liegt. Ich koche, ich putze, ich sauge und Putze den Boden und wische staub. All das ist weit weniger Stress und Arbeit, als richtige Arbeit, die Männer machen. Gut, diese Arbeiten sind auch mehr Arbeit als ein Frauenjob wie im ÖD oder in der Kita. Deshalb meine These: Frauen sind nichts gewohnt und schreien deshalb viel schneller, das etwas anstrengend ist. Die negativen Folgen sieht man unter anderem an der abwertung unseres schulsystems, z. B. Thema Rechtschreibung, auch wieder so ne Frauenidee, die nicht funktioniert hat, sondern nur dazu gedacht war, es einfacher zu machen.

          • @ Imion generalisiert mal wieder heftig.

            Ich vereinfache mal ein wenig.
            Worauf @Freya abhebt, ist, daß jede verantwortlich und regelmäßig übernommene Tätigkeit selbstverständlich sonstige Energie in Wärme verwandelt. Ergo Arbeit ( Work in KW ) ist.
            Und daran gibt es nix auszusetzen. Auch kann sie für die Bedarfsgemeinschaft sehr gut und wichtig sein ( Ist das i.d.R. wohl auch ).

            Imion wertet sie aber radikal unterschiedlich ( und zwar ab ), spricht ihr mittels der ansonsten völlig richtigen Unterscheidung, daß es Erwerbsarbeit ( für Dritte, um das Einkommen zu sichern/heben ) und Freizeit ( also gemeinschaftsintern zu begründende Aktivität ) gibt.
            Vermutlich setzt er dabei Freizeit als Spaß, Erfüllung o. ä. und Erwerbsarbeit als Knute, also unfreiwillig, was m.E. verkürzt ist.
            Wodurch sich scheinbar eine Abgrenzung zwischen Frauen ( Spaßhabende ) und Männern ( Spaßermöglichende ) ergibt, deren Verallgemeinerung für ihn mlgw. die Funktion einer Gebetsmühle bildet.

            Überflüssig zu erwähnen, daß mir Freya’s diferenzierte Darstellung grundsätzlich erheblich realistischer erscheint.

          • „Imion wertet sie aber radikal unterschiedlich ( und zwar ab ), spricht ihr mittels der ansonsten völlig richtigen Unterscheidung, daß es Erwerbsarbeit ( für Dritte, um das Einkommen zu sichern/heben ) und Freizeit ( also gemeinschaftsintern zu begründende Aktivität ) gibt, Sinn und Wert großteils ab.“

            … muß es natürlich heißen.

          • @fiete
            Auch du hast mal wieder nichts beantwortet. Worin besteht die Leistung von Haustätigkeit im vergleich zu der Arbeit, die Männer erbringen um das Geld zu erwirtschaften. Begründe bitte, warum die absolut einfache Tätigkeit des Staubsaugens auch nur annähernd vergleichbar wäre, mit der schweren Arbeit eines Maurers.

            Nicht jede Tätigkeit ist vergleichbare arbeit. Wie du das hier darstellst ist absoluter Kommunistischer Unsinn, jede Arbeit wäre gleich. Dem ist nicht so. Natürlich kann man Tätigkeiten nach schwere und Aufwand bewerten. Und das was Frauen machen ist absolut einfach.

            Und, was ich auch weiter oben bei Christian schrieb, niemand würde auf die Idee kommen, bei einem Single, der Arbeiten geht, die Hausarbeit als so tolle umfangreiche Leistung hinzustellen, wie es das bei Frauen gemacht wird, die nicht arbeiten gehen.

        • Ich bin körperlich aber nun mal keine Walküre, kann zwar Holz hacken, brauche dafür aber 3x solange wie mein Kerl.
          Und rumschreien oder ständig nach Lob verlangen, mache ich auch nicht. Der Laden muss halt laufen, von nix kommt nix.
          Es nervt mich auch diese ewige Gleichmacherei „wir Frauen müssen alles so gut können wie die Männer“, kann ich gar nicht, ich mach‘ dafür andere Dinge.

          Imion hat natürlich Recht, mir macht keiner Stress im Sinne von termingebundener Erwerbsarbeit in der freien Wirtschaft; … aber es ist schon auch bisschen mehr als saugen, kochen, putzen. Also hier zumindest.
          Wir haben -glaub ich- auch einfach unterschiedliche Settings im Kopf. Ich kenne natürlich auch Frauen, bei denen ich mir insgeheim denke „Ähäm, was genau macht sie eigentlich den ganzen Tag?!“. Aber bisher dachte ich, dass sind eher die Ausnahmen.

          (Und gerade weil der Mann „draußen“ unter einem ganz anderen Druck steht oder eben schwer körperlich arbeitet, ist es doch super, dass der andere Kram dann schon längst gemacht ist.
          Bringt wesentlich mehr Lebensqualität, als sich gegenseitig aufzurechnen, wer jetzt noch was machen muss.

          Im Idealfall (!) ist das ein wertschätzender Tauschhandel, jeder nach seinen Fähigkeiten. )

          • @freyafrohsinn
            Die beste Lebensqualität wäre, wenn Frauen endlich mal anfangen würden, genauso Leistung zu bringen wie Männer. Eben auch das Geld mit nach Hause bringen, anstatt das der Mann allein dafür verantwortlich ist, während die Frau mit ihren Freundinnen shoppen geht.

            Es wäre auch besser für die Kinder, wenn diese ihren Vater hätten, vor allem in den ersten zwei Lebensjahren, wo die Bindung gebildet werden kann, was entscheidet ist für das spätere Leben um unter anderem zu Beziehungen zu anderen Menschen einzugehen.

            Und was ist es denn mehr, als Saugen, kochen, Einkaufen usw. Leg doch bitte mal da, wie Haustätigkeit auch nur annähernd vergleichbar wäre, an Stress und Anstrengung, wie die Arbeiten, die Männer übernehmen müssen, um das Einkommen der Familie zu sichern.

            Und noch eine Frage: Warum weigert ihr Frauen euch so vehement dagegen, endlich auch mal etwas zum Familieneinkommen beizutragen, das über mehr hinausgeht, als ein Taschengeld und das Frauen sowieso für sich beanspruchen, wenn sie ein lockeren Halbtagsstellung im ÖD nachgehen?

          • @FreyaFrohsinn
            „(Und gerade weil der Mann „draußen“ unter einem ganz anderen Druck steht oder eben schwer körperlich arbeitet, ist es doch super, dass der andere Kram dann schon längst gemacht ist.
            Bringt wesentlich mehr Lebensqualität, als sich gegenseitig aufzurechnen, wer jetzt noch was machen muss. “
            Nein, bringt dem Mann nichts, da er geistig und Körperlich sich halt Kaputt arbeitet. Es bringt nur Lebensqualität für die Frau. Und das ist auch der Grund, warum Frauen hier nichts gegenrechnen wollen.

            „Im Idealfall (!) ist das ein wertschätzender Tauschhandel, jeder nach seinen Fähigkeiten. )“
            Der in keinsterweise auch nur annähernd Fair ist. Denn der Mann muss wesentlich mehr Leisten, als die Frau.

          • @Imion
            Entweder hast du den kompletten Bezug zur Realität verloren, oder du hast ein wirklich sehr eingeschränktes soziales Umfeld. Das, was du fortwährend nur als „die Arbeit, die Männer verrichten“ beschreibst, besteht eben immer weniger darin, täglich 10 Stunden unter Tage Eisenerz abzubauen, während die Frau zu Hause Sitcoms schaut und sich dabei höchstens noch die Fußnägel lackiert.
            Ich kenne eine Menge Männer, die gut bezahlte Jobs haben und sich trotzdem den halben Tag auf der Arbeit „die Eier kraulen“, oder in Blogs kommentieren können. Die eigene Leistung wird eben gerne auch mal dramatisch überschätzt, während die anderer unterschätz wird.

          • „Die eigene Leistung wird eben gerne auch mal dramatisch überschätzt, während die anderer unterschätz wird.“

            Imion ist das männliche Alter Ego zum Semikolon.
            Beide kennzeichnet ein holzschnittartig vereinfachtes Weltbild.

          • @frank
            Im ÖD ist es so, ja, aber da habens Männer schwer hinzukommen, weil Frauenquote.

            In der freien Wirtschaft wird auch in den Büros geistig hart gearbeitet, also nicht das, was Frauen so machen, Terminie in Outlook eintragen und so, sondern richtige Planerische und Kreative Arbeiten. Desweiteren sind immer noch 40% der Männer im Handwerk tätig.

            Aber auch du hast nicht belegt, das die Haustätigkeit genauso viel Leistung abverlangt, wie Männer sie auf der Arbeit erbringen.

            Es ist schon echt krass frustrierend, das ihr alle hier rumbrüllt, das Frauen ja das gleiche Leisten, wenn sie zuhause den Staubsauger schieben, wie Männer bei der Arbeit, sei als Maurer oder Ingenieur, aber Belegen könnt ihr es nicht. Echt Traurig.

          • @carnofis
            Auch an dich: Belege bitte, inwiefern Haustätigkeit an Leistung gleichzusetzen ist, mit typisch Männlicher Arbeit.

          • @ Imion:
            „Es ist schon echt krass frustrierend, das ihr alle hier rumbrüllt, das Frauen ja das gleiche Leisten, wenn sie zuhause den Staubsauger schieben, wie Männer bei der Arbeit, sei als Maurer oder Ingenieur, aber Belegen könnt ihr es nicht. Echt Traurig.“

            Das einzige Wesen ( oder so ähnlich ), welches hier Freizeit und Lohnarbeit als unbedingt gleich und schabloniert berechenbar unterstellt, ist die Brutmaschine.
            Under der Einzige, der hier unterstellt, daß Frauen ( auch für Geld ) lediglich Freizeitaktivitäten entfalten, während Männer die ganze Arbeit machen, bist Du selbst.

            Ergo hat hier NIEMAND außer EUCH BEIDEN irgendetwas dahingehendes zu belegen.
            Dein Gejammer über Deine „alle brüllen“- Phantasie ist also ausschließlich Dein ganz persönliches Problem.

            Man könnte Dein Geblöke übrigens spielend leicht umdrehen, indem man sagt:
            Die Arbeit der Hauptbuchhalterin einer Hubschrauberturbinenfirma, oder einer Spitzendetercheuse ist sicherlich erheblich eher als schwere Arbeit zu bewerten, als Deine Bißchen Herumgesinge mit ein paar Vorschulkindern.

            Dein Bestehen auf einseitig selektive Wahrnehmung ist einfach nur langweiliger Bullshit.
            Wie @Carnofis schon ganz richtig feststellte, bist Du einfach nur ein Komplementärstück zu Inkubator.
            Ihr schreibt mit für mich nicht nachvollziehbarem Turboantrieb ( äußerst höflich formuliert ), gegensätzlichen, aber für wohl jeden Mitleser deutlich erkennbaren, systematisch praktisch deckungsgleichen Unfug, nichts weiter.

  4. Geld ist für mich irgendwie eine Art Antiaphrodisiakum.

    Das ist das letzte Thema, über das ich im Zusammenhang mit Weibern nachdenken will. In Curiepolis gibt es keine Zahlungsmittel dank ressourcenbasierter Ökonomie, und an den Fangirls interessiert mich vieles, aber nicht, was sie auf dem Konto haben. 🙂

  5. Sowohl meine Frau als auch ich wären einem Modell nicht abgeneigt, in dem einer so viel verdient, daß der andere nicht arbeiten müßte. Blöderweise können wir uns nicht einigen wer zuhause bleiben darf ^^
    Als Kompromiß gehen wir halt beide arbeiten und verdienen auch ähnlich viel.

  6. Es ist nicht nur eine Frage des Einkommens, sondern auch der Ausgaben (sprich Konsumverhalten). Wenn ein Partner den Löwenanteil verdient und der andere mit beiden Händen ausgibt, führt das auch zu Stress…

    • Seltsam, dass dazu keiner was gesagt hat…
      Dabei definieren die Konsum-Ansprüche selbstverständlich (mit), wieviel Erwerbsarbeit überhaupt erst reinbringen muss. Und natürlich sind die Kosten im Allgemeinen höhere, wenn man viel außerhäusig arbeitet, gerade Frauen.

      Du wirst z.B. sicher öfter Karriere- als Hausfrauen finden mit zumindest Handtaschen und Schuhen im Gegenwert eines min. Mittelklassewagens. Glaubt man youtube gibt es außerdem gar nicht Wenige, denen z.B. die Make-Up-Produkte vom Drogeriemarkt „qualitativ“ nicht mehr ausreichen (da kann eine Eyeshadow-Palette gerne mal 50 Euro kosten, ein einzelner Pinsel 20, usw.).

      Regelmäßige Besuche von Frisör, Kosmetikerin, Mani-&Pediküre gehen wirklich ziemlich ins Geld. Allein für einen Punkt wie „perfekte Wimpern“ könnte man – vom Profi ausgeführt – gut nen Hunni im Monat veranschlagen…

      Und so ein Luxusweibchen würde dann natürlich auch Geschenke-Wünsche äußern jenseits von Gut und Böse. Ein paar Ohrringe für um die 300 Euro z.B. – und das fände sie bestimmt sogar noch ziemlich human verglichen mit der Chanel-Tasche zu ca. viereinhalbtausend, die sie sich insgeheim vielleicht gar noch als überraschende Zugabe ausmalt^^

      (Ich weiß: das muss nun wirklich nicht so sein. Die meisten Frauen sind doch ziemlich vernünftig und halten ihre Gier im Zaum)

      • Also Frauen, die im Beruf Designer-Handtaschen, Edel-Makeup und Profi-Visagisten ZWINGEND brauchen, findet man dann wohl eher bei den Topverdienern.
        In welchen Branchen ist das nötig? Star-Anwälte, Film-Stars, Edel-Nutten?

  7. Das einzige was eine ein Gegenstück zu mir jemals hätte verdienen müssen, wäre mich.
    Wenn es dann noch ein eigenes Auskommen mit dem Einkommen gehabt hätte, wäre das noch günstiger gewesen.

  8. Ich bleib‘ zu Hause, sie verdient das Geld, aber ich bin der einzige, der eine EC-Karte zum gemeinsamen Konto hat und von dem ich ihr ein kleines Taschengeld zuweise – wenn das umgekehrt funktioniert muss es auch sorum hinhauen.

  9. Wir verdienen unterschiedlich, aber beide nicht schlecht.

    Gemeinsame Aufgaben (Wohnung, Essen, Kind, Urlaub) bezahlen wir je zur Hälfte, d.h. unser gemeinsamer Lebensstil ist geprägt durch ihr Einkommen.

    Ich kann dann eben einfach mehr teuren Spaß mit Freunden haben, was aber kein Konfliktpotential bietet, da ihr Casinobesuche und Mittagessen im Golfclub eh nicht so gefallen.

  10. Meine Frau verdient etwa doppelt so viel wie ich. Sie arbeitet aber auch deutlich mehr als ich. Das Geld geben wir gemeinsam aus, wobei teure Anschaffungen wie Auto eher von ihr ausgehen. Dafür habe ich mich mehr um die Kinder gekümmert. Ich weiß, dass wir damit eine Kuriosität sind. Am Anfang war es etwas schwierig, weil sie mein Arbeiten gerne als „Hobby“ aufgefasst hat. Aber alles in allem glaube ich schon, dass ich den besseren Part habe 😀

  11. Eigentlich eine blöde Frage.
    Möglichst viel natürlich. Denn üblicherweise kommt das Einkommen beider Partner ja gemeinsam der Familie zugute. Es kann also nur von Voreil sein, wenn beide möglichst viel verdienen.
    Wer mehr verdient ist dann im Grunde nur ein Schwanzvergleich, den Frau nur in diesem Fall gewinnen kann. 😉

  12. Also ich finde das Alles Scheiße.
    Passenden Lebensstil. Ja. So ist die Mentalität, man bastelt sich den Partner zusammen, wie in einem Baumarkt. Aber dann will man ja noch Liebe haben und dann geht es ja noch um einen ANDEREN Menschen.

    Liebe ist sehr, sehr selten. Mir ist es völlig egal, was die Frau verdient, woher sie stammt und wie ihre Vergangenheit aussieht. Wichtig ist, dass man GEMEINSAM etwas aufbaut, eine liebevolle Partnerschaft.

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