Brief zu den Plänen den Frauenanteil bei Wahlen durch Änderungen des Wahlrechts zu erhöhen

Stapelchips schrieb mir:

ich habe mir im Laufe der letzten Tage die Mühe gemacht und einen (langen) Brief verfasst bzgl. der Wahlrechtsreform, die auch eine Erhöhung des Frauenanteils beinhalten soll. Diesen Brief bzw. diese Mail will ich an meinen Wahlkreisabgeordneten schicken. Aber ich fände es gut, wenn a) noch einmal jemand gegenlesen würde (Formulierung, Gedankensprünge, Rechtschreibung, Zeichensetzung – die Zahlen überprüfen wäre nett, aber vielleicht etwas viel ;-)) und b) auch andere die Chance hätten diesen brief zu nutzen.

Er regte an, den Brief hier einzustellen, damit man ihn zusammen Korrektur lesen kann. Das mache ich natürlich gerne:

Sehr geehrte/r <Name>

Derzeit wird von einigen Politikern, aber hauptsächlich von Politikerinnen, über eine Wahlrechtsreform gesprochen, die in irgendeiner Form eine Frauenquote beinhalten soll. Grund dafür ist, dass der Frauenanteil im Bundestag vermeintlich sehr niedrig ist.

„Der aktuelle Frauenanteil im Bundestag von 30% ist für das Jahr 2018 beschämend! Da es offenbar nicht von alleine klappt, liegt es im Zweifel am Gesetzgeber etwas zu tun. #quote“

Katarina Barley [Quelle 1]

Es stellt sich mir die Frage, was denn nicht klappt? Wenn es um die Anzahl der Frauen im Bundestag geht, dann wissen wir, dass das sehr wohl klappt, denn in der Wahl davor hatten wir eine Prozentzahl von ~37% [Q2]. Aber – Hand aufs Herz – der Frauenanteil ist doch ziemlich irrelevant. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Frau Barley lieber Heiko Maas, Toni Hofreiter und Cem Özdemir im Bundestag sitzen hat, als Alice Weidel, Frauke Petry und Erika Steinbach.

Warum? Weil sich die politischen Ziele und Vorstellungen der genannten Herren mehr mit Frau Barleys eigenen besser vereinbaren lassen, als die der genannten Frauen.

Es ist halt einfach wesentlich relevanter, was ein Mensch denkt, sagt und tut als was dieser Mensch für ein Geschlecht hat.

Kurz gesagt: Es gibt Menschen in diesem Land, die der Ansicht sind, dass nach demokratischen, freien, gleichen und geheimen Wahlen das Ergebnis nicht angemessen ist und es deshalb eine Reform benötigt um das Ergebnis so anzupassen wie man es gerne hätte. Das ist abzulehnen und als das zu brandmarken, was es ist: Demokratiefeindlich. Das Souverän dieses Staates ist das Volk und keine Regierung dieses Staates hat die Autorität, geschweige denn das Recht, derartig die Willensäußerung des Volkes zu manipulieren.

Natürlich steht es jedem Menschen frei die Parteien (Zweitstimme) und die Personen (Erststimme) zu wählen, die sie – und warum sie – wollen. Dies schließt natürlich auch die Wahl auf Basis des Geschlechtes ein. Das ist der Sinn von freien, gleichen und geheimen Wahlen.

Wie wählte der gesamte Souverän dieses Staates?

Die CDU hat 200 Sitze im neuen Bundestag, die SPD 153, die AfD 94, die FDP 80, die Linke 69, die Grünen 67 und die CSU 46 [Q3 S.332]. Das sind zusammen 709 Sitze. Davon entfallen 420 auf Parteien, die sich nach Wahlprogramm kaum für „Frauenpolitik“ einsetzen oder diese sogar (in Teilen) ablehnen. Also CDU/CSU, AfD und FDP. Das sind rund 59,2% der Sitze. Jetzt ist natürlich nicht garantiert, dass alle diese Wähler die Parteien gewählt haben, wegen des Geschlechterthemas. Man muss aber wohl postulieren, dass das Geschlechterthema den Wählern dieser Parteien (mindestens) weniger wichtig war, als die anderen Themen der Parteien bis hin zu der Möglichkeit, dass die Wähler diese Parteien gewählt haben, WEIL sie die derzeitige Geschlechterpolitik schlecht finden.

Andersherum kann es natürlich sein, dass die verbliebenen Parteien gewählt wurden, eben weil sie so viel Geschlechterpolitik machen bis hin zu der Variante, dass die Wähler das Geschlechterthema nicht so wichtig fanden wie die anderen Themen dieser Parteien.

Die Tendenz ist aber eindeutig als ein Contra zur Geschlechterpolitik zu verstehen.

Wie wählte der weibliche Teil des Souveräns dieses Staates?

Nun wird gelegentlich argumentiert, dass ja nun die Repräsentation wichtig wäre. Das ist richtig. Das Volk wählt seine Repräsentanten in Person und Partei selbst.

Da es hier darum geht, die Repräsentation von Frauen (durch Frauen) in unserem Bundestag zu erhöhen, schauen wir doch einfach mal auf das Wahlverhalten der Frauen dieses Landes:

Es haben ~2mio mehr Frauen als Männer ihre Stimme abgegeben [Q4 S.9]. D.h. die Stimme von Frauen als Gruppe hatte mehr Gewicht, als die von Männern als Gruppe, auch wenn dies für diese Betrachtung von untergeordneter Rolle ist.

Mit der Zweitstimme wählten Frauen folgende Parteien [Q4 S.20]:

CDU: 29,8%, SPD: 20,5%, Grüne: 10,2%, FDP: 9,7%, AfD: 9,2%, Linke: 8,8 %, CSU: 6,6%, Sonstige 5,1%

Daraus folgt, dass 55,3% der Zweitstimmen von Frauen an Parteien gingen, die der Geschlechterpolitik nicht zwangsläufig positiv gegenüberstehen und nur 39,5% an Parteien, die diese Politik betreiben.

Der Erststimme muss in dieser Betrachtung besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, da mit dieser eine Person direkt gewählt wird und nicht eine Partei mit ihrer Liste. Frauen wählten folgende Parteiangehörige [Q4 S. 71]

CDU: 32,5%, SPD: 24,5%, Grüne: 9,4%, AfD: 8,4%, Linke 8,2%, CSU: 7,3%, FDP: 6,8%, Sonstige: 2,9%

Auch hier fielen die Mehrheit der Stimmen (55%) auf Mitglieder von Parteien, die wenig mit der Frauenpolitik anfangen. Wohingegen 42,1% auf Mitglieder von Parteien entfielen, die Geschlechterpolitik betreiben.

Jetzt könnte man natürlich sagen: ‚Schauts euch an. Die FDP hat bei Frauen 2,9 Prozentpunkte weniger Stimmen für Direktmandate bekommen, als Parteisitze und die AfD 0,8 weniger. Das liegt daran, dass sie keine Frauen dahaben!‘ Dem möchte ich entgegenhalten, dass auch die Grünen 0,8 Prozentpunkte weniger haben (und den größten Frauenanteil) und sowohl die CDU als auch die CSU sogar mehr Erststimmen bekommen haben (2,7 bzw. 0,7 Prozentpunkte mehr) obwohl sie nur rund 20% Frauenanteil haben.

Gerade der CDU/CSU muss in dieser Debatte (die ja nun schon seit Bekanntgabe der Ergebnisse immer mal wiederaufkommt) besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn die Unionsparteien kommen gemeinsam auf 246 Sitze, von denen lediglich 15 durch Listenplätze besetzt sind [Q5] (davon 5 durch Frauen). Somit ist eine Manipulation der Verteilung der Geschlechter durch Listen kaum möglich und die Unionsparteien müssen primär mit den Menschen im Bundestag arbeiten, die die 9.472.300 Wählerinnen und 7.814.000 Wähler mit ihren Erststimmen in den Bundestag gewählt haben. Wobei es natürlich weniger sind, da nicht alle Kandidaten die die CDU/CSU aufgestellt haben auch in den Bundestag gekommen sind, aber ich wollte nur mal die absoluten Zahlen gegenüberstellen.

Das „Problem“

Insgesamt sind bei der CDU/CSU 49 Frauen und 197 Männer im Bundestag. D.h. der Frauenanteil an Bundestagsabgeordneten der Union liegt bei 19,92%. Das liegt unter dem Schnitt von CDU/CSU (26,1 % Frauenanteil CDU, 20,3% CSU) [Q8].

Dieser „geringe“ Frauenanteil unter den Abgeordneten, hat dazu geführt, dass diese Situation als „Problem“ bezeichnet wurde. Es wurde gesagt, dass hier etwas „schiefgelaufen“ sei und der Bundestag ein „exklusiver Club [Anm. für Männer]“ [Q6]. Und das bei einem WDR-Spross. Denn “reporter“ (ehemals WDR360 ist ein Ableger des WDR und wird für funk produziert. Denn hierbei handelt es sich um ein demokratisches Wahlergebnis. Das die Wähler und hier explizit die Wählerinnen in ihrer Gesamtheit so wollten. Wie kann man das als „schiefgelaufen“ oder „Problem“ bezeichnen?

Die CDU/CSU hat „das Problem“, dass zu viele Frauen und Männer gesagt haben: „Ich möchte genau diese Person im Bundestag haben.“

Auch Dr. Merkel äußerte sich über diese Situation abwertend [Q7]. „Die Vorsitzende der Frauenunion, Annette Widmann-Mauz, forderte, dass bei der Wahlrechtsänderung eine stärkere Berücksichtigung von Frauen festgeschrieben werden müsse. Dies hatte auch CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer gefordert.

Die gemeinsame Kritik gleicht einer Kampfansage der führenden CDU-Frauen an die männlichen Mitglieder. Alle drei Frauen kritisierten, dass der Anteil der Frauen in der Unions-Bundestagsfraktion trotz der Bemühungen um Gleichberechtigung gesunken sei. Dafür gebe es im 21. Jahrhundert keine Entschuldigung mehr, sagte Merkel. Der Rückgang des Frauenanteils in der CDU-Bundestagsfraktion in der laufenden Legislaturperiode von einem Viertel auf ein Fünftel sei keine „Erfolgsgeschichte“.“

Das was hier betrieben wird ist nicht das „was Frauen wollen“. Es ist das was Feministinnen wollen. Diese sprechen jedoch ganz offensichtlich nicht (mehr) für Frauen. Wir reden hier davon, dass demokratische Wahlen manipuliert werden sollen. Dies ist ein Angriff von Ideologen auf die Demokratie.

Der Frauenanteil in den Parteien?

Überhaupt hat keine Partei einen Frauenanteil von auch nur annähernd 50%. Eine gleiche Repräsentanz zu fordern wie in der Bevölkerung ist utopisch UND verfassungswidrig, denn man müsste zwangsläufig Frauen privilegieren (im Neusprech: fördern) um die wenigen Frauen vorbeiziehen zu lassen, damit man ein 50% Ergebnis bekommt. Die Grünen haben den höchsten Frauenanteil mit 39%, dicht gefolgt von der Linken mit 36,9% – trotz intensiver „Frauenförderung“. Beide haben unter 10% der Sitze bekommen und sind damit die schwächsten Parteien im Bundestag.

Vergleichen wir mal:

Die Grünen haben 39% Frauenanteil in der Partei und 58,2% weibliche Bundestagsabgeordnete [Q9]. Bei den Linken sind es 36,8% innerhalb der Partei und 53,6% im Bundestag. Bei der SPD ist es 33,2% zu 41,8%, bei der Union 26,1% bzw. 20,3% zu 19,9% (s.o.), bei der FDP 22,6% zu 22,5% und schlussendlich bei der AfD 16% zu 10,6%.

D.h.: In drei der sieben Bundestagsparteien, sind Frauen ÜBERrepräsentiert im Vergleich zu ihrer Partei (Grüne, Linke, SPD). Bei einer Partei stimmt das Verhältnis nahezu überein (FDP). Und bei drei Parteien sind Frauen im Vergleich zum Anteil in der Partei unterrepräsentiert CDU/CSU und AfD. Wobei hier anzumerken ist, dass das Ergebnis der Union (19,9%) in etwa vergleichbar ist mit dem Frauenanteil der CSU (20,3%; obwohl selbige als einzige Frau Dorothee Bär als Abgeordnete nach Berlin schickt) und ich natürlich noch einmal darauf hinweisen muss, dass dieses Ergebnis der Union in großen Teilen durch das Wahlverhalten von Frauen herbeigeführt wurde.

Muss man also etwas am Wahlsystem ändern und in freie, gleiche und geheime Wahlen eingreifen um den Anteil von Menschen mit einem irrelevanten Geburtsmerkmal zu erhöhen, oder müssten sich Frauen vielleicht einfach mehr in Parteien engagieren. Sind wir mal ehrlich zueinander:

Wir reden hier davon, dass Mitglieder einer willkürlich gewählten Gruppe (Frauen), sich darüber echauffieren, dass die prozentuale Anzahl der Frauen im Bundestag nicht so hoch ist wie die prozentuale Anzahl der Frauen in der Bevölkerung. Sie fordern daher ein gleiches Ergebnis der Gruppe im Vergleich zur Gruppe Männer – bei weniger Eigenleistung der Gruppe. Was für eine vermessene Anspruchshaltung ist das bitte?

Der Mythos Gleichstellung

Es wird häufig formuliert, dass Gleichstellung Staatsauftrag sei und dass dies in Art 3 unseres Grundgesetzes zu finden sei. Das ist vollkommener Nonsens. Man findet den Staatsauftrag zur Gleichberechtigung in Artikel 3. Tatsächlich werden Sie das Wort „Gleichstellung“ in unserem Grundgesetz nirgendwo finden.

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“
Artikel 3 unseres Grundgesetzes [Q10]

Der Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung ist, dass die Gleichberechtigung für jedes Individuum gleiche Chancen und Möglichkeiten eröffnet (bei offenem Ergebnis willkürlich gewählter Vergleichsgruppen) und die Gleichstellung gleiche Ergebnisse willkürlich gewählter Vergleichsgruppen erzielt bei unterschiedlichen Chancen und Möglichkeiten.

Ein Beispiel

Das Bundesgleichstellungsgesetz [Q11] sagt in §8 Absatz 1:

„Sind Frauen in einem bestimmten Bereich […] unterrepräsentiert, hat die Dienststelle sie bei der Vergabe […] bevorzugt zu berücksichtigen. […]. Voraussetzung für die Bevorzugung ist, dass Bewerberinnen die gleiche Qualifikation aufweisen wie ihre männlichen Mitbewerber.“

Heißt: In einer Situation, in der ein Mann und eine Frau die beiden besten Bewerber sind und Frauen als Gruppe unterrepräsentiert sind, hat der Mann 0% Chance auf den Job, während die Frau diesen Job zu 100% bekommt, weil sie eine Frau ist. Das wiederspricht Art.3 (1), weil diese beiden Menschen vor dem Gesetz nicht gleichbehandelt werden. Es wiederspricht Art.3 (2), Weil sie hier nicht gleich berechtigt behandelt werden und weil ein Nachteil (für den Mann) hinzugefügt wurde – nicht wie gefordert abgebaut. Zudem wiederspricht dies noch Art.3 (3) Satz 1, da Frauen hier ja wortwörtlich bevorzugt werden.

Man spricht bei der Gleichberechtigung auch von einem Individualrecht bzw. einem Grundrecht UND Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht. Wohingegen Gleichstellung eben auf Gruppenergebnisse abzielt und damit konträr zu dem Menschenrecht auf Gleichberechtigung steht.

Was soll das bringen?

Also, nachdem wir festgestellt haben, dass die Mehrheit des Souveräns dieses Staates und die Mehrheit der Frauen als Teilmenge des Souveräns eine solche Politik ablehnt, nachdem wir festgestellt haben, dass diese Ergebnispolitik verfassungswidrig ist, müssen wir uns die Frage stellen, warum trotzdem diese Politik betrieben werden soll.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Sollten die Frauen, die hier zum Verfassungsbruch und zur Wahlmanipulation aufrufen befürchten, dass Frauen, wenn sie „unterrepräsentiert“ sind, weniger Gehör finden, dann kann ich Ihnen versichern, dass mir noch keine Feministin jemals sagen konnte, wo Frauen in Deutschland rechtlich benachteiligt sind. Wohingegen es mehrere Gesetze gibt, die Männer benachteiligen [Q12].

Demnach sind Frauen rechtlich höhergestellt, oder wie Feministen zu sagen pflegen: „privilegiert“. Und das obwohl es noch nie in der Geschichte der BRD einen Bundestag gab, der einen prozentual gleichen oder höheren Anteil Frauen im Bundestag hatte als der prozentuale Anteil der Frauen in der Bevölkerung.

Auch können wir nicht davon ausgehen, dass wir qualitativ im Bundestag besser werden, weil wir, beim aktuellen Stand der Dinge, Menschen den Vortritt lassen müssten, die sich bisher weniger engagiert haben, weniger qualifiziert sind und/oder vielleicht einfach gar nicht unbedingt wollen.

Fazit:

Es gibt meines Erachtens keine Rechtfertigung dafür in die Wahlen einzugreifen. Weder juristisch noch sachlich noch moralisch gibt es für einen solchen Vorschlag auch nur den Hauch einer Entschuldigung. Es widerspricht dem Prinzip der Gleichberechtigung und damit den Prinzipien einer freien Demokratie.

Jeder soll nach eigenem Gutdünken glücklich werden. Und wenn das bedeutet, dass unterschiedliche Ergebnisse bei willkürlichen Vergleichsgruppen entstehen, dann ist das zu akzeptieren. Aber willkürlich an irgendwelchen Ergebnissen herum zu manipulieren und damit die freie Entfaltung der Individuen einzuschränken, ist für mich als einen libertären Menschen absolut nicht akzeptabel. Daher bitte ich sie, alles in ihrer Macht Stehende zu tun um eine solche Unterwanderung freiheitlich demokratischer Prinzipien entgegenzuwirken.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Quellen:

1: https://twitter.com/katarinabarley/status/1041945845091000322 (Archiv: http://archive.is/TeBwr )

2: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-03/gleichberechtigung-frauenquote-parlamente-katarina-barley-annegret-kramp-karrenbauer (Archiv: http://archive.is/i99L6 )

3: https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/3f3d42ab-faef-4553-bdf8-ac089b7de86a/btw17_heft3.pdf

4: https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/e0d2b01f-32ff-40f0-ba9f-50b5f761bb22/btw17_heft4.pdf

5: https://www.bundestag.de/abgeordnete/

6: https://www.youtube.com/watch?time_continue=76&v=2LRvEnkh_zI

7: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-kritisiert-mangelnden-frauenanteil-in-der-cdu-a-1206394.html (Archiv: http://archive.is/avBcG)

8: http://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/zahlen-und-fakten/140358/soziale-zusammensetzung

9: https://www.welt.de/politik/deutschland/article169078778/Diese-Fraktionen-haben-den-geringsten-Frauenanteil.html (Archiv: http://archive.is/ndByt )

10: https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122

11: https://www.gesetze-im-internet.de/bgleig_2015/BJNR064300015.html

12: https://auschfrei.wordpress.com/2015/09/09/unterschiedliche-rechte/

78 Gedanken zu “Brief zu den Plänen den Frauenanteil bei Wahlen durch Änderungen des Wahlrechts zu erhöhen

    • So scheint es. Auch wenn man zehnmal darauf hinweist, dass der sog. Gender-pay-Gap auf freiwillige Entscheidungen der Frauen zurückgeht, bleibt das gefühl der Ungerechtigkeit bestehen. Dann müssen eben Frauenberufe genauso viel verdienen wie Piloten oder Ingenieure.

      • Ich wage zu behaupten, dass sich jede Altenpflegerin über die Gehaltseinbuße beschweren würde, wenn ihr Lohn an den des Kfz-Mechatronikers angepasst werden würde.
        Die verdienen im Schnitt nämlich deutlich weniger als diese armen, unterbezahlten Frauen.

        • Eher andersrum (über den Zusatz „deutlich“ lässt sich freilich streiten):

          „Während der Durchschnitt im Jahr 2013 der Bruttogehälter aller Pflegeberufe 2.410 Euro Betrug, kommen Altenpfleger leider nur auf einen durchschnittlichen Monatslohn von 2.190 Euro.“

          https://www.praktischarzt.de/blog/altenpfleger-gehalt/

          „Das Bruttomonatseinkommen von KFZ-Mechanikerinnen und KFZ-Mechanikern beträgt ohne Sonderzahlungen auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich rund 2.524 Euro. KFZ-Mechaniker/innen profitieren von der Tarifbindung. In tarifgebundenen Betrieben liegt ihr Monatseinkommen mit durchschnittlich 2.860 Euro rund 23 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen und Kolleginnen in nicht tarifgebundenen Betrieben. ….

          Auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht zufrieden) bis 5 (in jeder Hinsicht zufrieden) liegen die Durchschnittswerte der KFZ-Mechaniker/innen in den Kategorien Arbeitszufriedenheit, Zufriedenheit mit der Bezahlung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Menge an Freizeit stets leicht unter den Werten aller befragten Beschäftigten im LohnSpiegel. Über ein Viertel (26,9%) der Befragten geben an, mit ihrer Bezahlung überhaupt nicht zufrieden zu sein, während nur 3,4% vollste Zufriedenheit mit ihrer Bezahlung zu Protokoll geben.“

          https://www.lohnspiegel.de/html/mechatroniker.php

          • Und was soll dieser sinnlose Versuch mittels hanebüchener Herumdeutelei Nebelkerzen zu schmeißen?
            Der geschätzte Vorkommentator hat es klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, nämlich, daß der KFZ-Mechatroniker im relevanten Schnitt deutlich weniger Lohn erhält, als eine Altenpflegerin.
            Dazu gibt es auch seriöse Zahlen, die hier im Blog auch bereits mit ausreichender Deutlichkeit verlinkt und an der Quelle mindestens ausreichend verdeutlicht wurden.
            Daraus ergab sich ganz eindeutig, daß der Mechatroniker vom ersten Tag der Ausbildung, über die durchschnittliche „Karriere“, resp. sein sonstiges normales Berufsleben, bis zur Rente, ganz deutlich erheblich schlechter bezahlt wird, als die Altenpflegerin.

            So what?
            Angst um Deinen Opfaabobonus?

    • Ich denke, dass viele Ideologen diese tatsächlich glauben, es aber auch viele gibt, die sich dazu noch gar keine Gedanken gemacht haben und kein Gegenargument gehört haben. Von daher halte ich es schon für sinnvoll, es zu mindest zu versuchen.

  1. Prinzipiell begrüße ich die Absicht dieses Briefes, würde ihn vielleicht ein wenig kürzen und umstellen.
    Sehr gut finde ich den Punkt, dass gerade Frauen mehrheitlich nicht Parteien gewählt haben, die solch eine Politik vertreten.
    D.h. es sollte klarer herausgestellt werden, weder existiert Mandat der Wählerinnen, auf das sich diese Feministinnen berufen, noch können sie im Namen aller Frauen auftreten.
    Sie vertreten die Interessen einer Minderheit.

    Dann würde ich klarer herausstellen, ein Junktim zwischen Quotierung und Parteimitgliedschaft existiert ebenfalls nicht.
    Gerade bei den Parteien, die eine solche innerparteiliche Quote vertreten, stagniert der weibliche Anteil in Prozenten – bzw. sinkt in absoluten Zahlen – seit Jahrzehnten.
    Was die Quote leisten sollte, nämlich das politische Engagement von Frauen in den Parteien zu befördern, hat dieses Instrument nicht gebracht.

    Verfassungsrechtlich gab es schon damals (in der SPD seit 1988) Bedenken, dass innerparteilich damit die Wahlgleichheit ausgehebelt wird.
    Wenn Ergebnisgleichheit der Geschlechter das Ziel und der Anteil der weiblichen Wähler erheblich geringer als der der männlichen ist, dann werden faktisch die Stimmen der weiblichen Wähler höher gewichtet und das ist nicht zulässig.

    • „Wenn Ergebnisgleichheit der Geschlechter das Ziel und der Anteil der weiblichen Wähler erheblich geringer als der der männlichen ist, dann werden faktisch die Stimmen der weiblichen Wähler höher gewichtet und das ist nicht zulässig.“

      Wäre richtig, wenn Frauen überwiegend von Frauen gewählt würden und Männer überwiegend von Männern – wie es wohl dem Feministischen Weltbild entspricht, weshalb da ja mehr repräsentanz gefordert wird.
      Ist aber faktisch falsch, weil auch Frauen eher nach politischer Einstellung und vermuteter Fähigkeit wählen und nicht nach Geschlecht.

      • Wäre richtig, wenn Frauen überwiegend von Frauen gewählt würden

        Diese Frauen sind dann Dauergäste in Talkshows usw. und trotzdem scheint niemand sie zu mögen (die Kanzlerin ausgeschlossen). Warum wohl?

    • „Verfassungsrechtlich gab es schon damals (in der SPD seit 1988) Bedenken, dass innerparteilich damit die Wahlgleichheit ausgehebelt wird.
      Wenn Ergebnisgleichheit der Geschlechter das Ziel und der Anteil der weiblichen Wähler erheblich geringer als der der männlichen ist, dann werden faktisch die Stimmen der weiblichen Wähler höher gewichtet und das ist nicht zulässig.“

      Der juristische Berater bei Einführung der parteiinternen Quote bei der SPD, Prof. Dr. Ingwer Ebsen stellte 1988 in seinem Gutachten zu einer Quote gemäß des Frauenanteils in der Bevölkerung klar: „Eine solche, dem Demokratiekonzept des Grundgesetzes widersprechende Frauenrepräsentanz kann nicht teilhaben an der positiven verfassungsrechtlichen Bewertung faktischer Gleichstellung der Frauen auch bei der politischen Einflussnahme.“
      Nachzulesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=9773

      Gruß
      Hinnerk

    • „Gerade bei den Parteien, die eine solche innerparteiliche Quote vertreten, stagniert der weibliche Anteil in Prozenten – bzw. sinkt in absoluten Zahlen – seit Jahrzehnten.
      Was die Quote leisten sollte, nämlich das politische Engagement von Frauen in den Parteien zu befördern, hat dieses Instrument nicht gebracht.“
      Damit bin ich ehrlich gesagt nicht so vertraut. Allerdings ist der Anteil der Frauen in den Parteien die sich am intensivsten um Frauen bemühen auch am größten.

      „D.h. es sollte klarer herausgestellt werden, weder existiert Mandat der Wählerinnen, auf das sich diese Feministinnen berufen, noch können sie im Namen aller Frauen auftreten.
      Sie vertreten die Interessen einer Minderheit.“
      Das stimmt. hast Du einen Vorschlag wo und wie? Spontan ist mir lediglich eingefallen, dass ich zu Beginn eine Kurzzusammenfassung der Argumente schreibe und besagter Text dann eine Begründung der Argumente ist.

  2. warum so kompliziert?

    Es werden nur noch weibliche Kandidaten aufgestellt. Der Bundestag wird um 40% reduziert und zwar nur Männer. Männern wird das Wahlrecht entzogen.
    Aus allen Behörden und Verwaltungen werden 40% der männlichen Beamten / Angestellten entfernt.
    Um unnötiges Leiden zu vermeiden bei vollem Gehalt auf ewig beurlaubt. Da dieses eine Ungleichbehandlung von Frauen beinhaltet, werden die Gehälter von Frauen verdoppelt und die Arbeitszeit um 75% reduziert.

  3. Sehr guter Brief, aber dass er was bringen könnte, erwarte ich auch nicht. Dafür sind die Klischees und Vorurteile einfach zu festgefahren und zu viele unangenehme Wahrheiten darin dürften zur sofortigen Schnappatmung und geistigem Abschalten führen („Kein Gesetz, das Frauen benachteiligt? Aber… Aber… Nackte Frauen in der Werbung! *TILT* „).
    Dennoch gut, ihn zu schreiben, denn es gibt ja nichts zu verlieren und jeder Versuch, Dinge mit ziviler Diskussion zum Besseren zu wenden, sollte unternommen werden. Ein paar kleine Details:

    „Und das bei einem WDR-Spross. Denn “reporter“ (ehemals WDR360 ist ein Ableger des WDR und wird für funk produziert.“
    Die Klammer ist nicht geschlossen.

    „privilegieren (im Neusprech: fördern)“
    „Was für eine vermessene Anspruchshaltung ist das bitte?“
    Hier würde ich den eingeklamemrten Teil und den zweiten Satz komplett weglassen. Nicht, weil sie nicht stimmen würden, sondern weil sie noch schneller zu „Kopf dicht“-Reaktionen führen könnten. Wir müssen bedenken, dass der Brief auch von Leuten gelesen werden soll, die lange konditioniert sind, sich bei jedem Anspruch an Frauen oder „verschwörerisch klingenden“ Sprachsachen sofort ultimativ zu empören.

    • Sehr guter Brief, aber dass er was bringen könnte, erwarte ich auch nicht

      Mit der Begründung kann auch gleich den Kopf in den Sand stecken. Und genau das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Wieso sollte sich etwas ändern? Offenbar sind ja alle zufrieden.

    • Danke, das mit der Klammer bei WDR360 werde ich korrigieren

      „privilegieren (im Neusprech: fördern) […] Hier würde ich den eingeklamemrten Teil […] weglassen.“
      Ich wollte gerne beides drin haben, also sowohl „fördern“ als auch „priviligieren“. Ich denke, dass halt nicht nur „stramme Feministen“ dort sitzen, sondern auch Leute die für Argumente offen sind. Dementsprechend müsste man diesen Leuten auch mitteilen, dass dieses Verhalten keine Förderung ist sondern eine Priviligierung. Daher würde ich eher das „Neusprech“ weglassen. In etwa so: „[…] privilegieren / „fördern“ “

      „“Was für eine vermessene Anspruchshaltung ist das bitte?“ Hier würde ich […] den zweiten Satz komplett weglassen.“
      Ist vielleicht besser. Ja

  4. Sehr löblich und tiefgehend analysiert, aber….

    – viel zu lang
    – schwer lesbar wegen vieler Schachtelsätze
    – überfrachtet mit Zahlen und Statistik

    Vorschlag:

    Ein ganz kurzes und prägnantes Anschreiben mit dem eigenen Standpunkt vorneweg und der Begründung in Schlagworten, warum eine solche Regelung demokratiefeindlich und verfassungswidrig ist. Die Zahlen und Statistiken grafisch aufbereitet als Anlage dahinter.

    Parteipolitische Wertungen (böse AfD Frauen etc.) würde ich ganz weglassen. Damit widersprichst du nämlich deinem eigenen Anliegen, dass nämlich einzig und alleine der Wähler entscheiden sollte, wer denn im Parlament sitzt.

    Auch die Zitate von Barley etc. würde ich rauswerfen. Der Adressat/die Adressatin ist schließlich Abgeordneter und weiß daher höchstwahrscheinlich, wer für solche Positionen eintritt.

    • Ein ganz kurzes und prägnantes Anschreiben mit dem eigenen Standpunkt vorneweg und der Begründung in Schlagworten, warum eine solche Regelung demokratiefeindlich und verfassungswidrig ist.
      Etwas ähnliches habe ich in einem Kommentar weiter oben schon geschrieben:
      „Spontan ist mir lediglich eingefallen, dass ich zu Beginn eine Kurzzusammenfassung der Argumente schreibe und besagter Text dann eine Begründung der Argumente ist.“

      “ Die Zahlen und Statistiken grafisch aufbereitet als Anlage dahinter.“
      Mit Grafiken erstellen bin ich noch schlechter als mit kurzen Sätzen. Aber ja, die müssen eingekürzt werden. Danke.

      „Parteipolitische Wertungen (böse AfD Frauen etc.) würde ich ganz weglassen. Damit widersprichst du nämlich deinem eigenen Anliegen, dass nämlich einzig und alleine der Wähler entscheiden sollte, wer denn im Parlament sitzt.“
      Hier nehme ich ja die Perspektive von Frau Barley ein, bzw. was ich mir vorstelle was ihre Perspektive wäre. Und Frau Barley darf natürlich auch wählen.

      „Auch die Zitate von Barley etc. würde ich rauswerfen. Der Adressat/die Adressatin ist schließlich Abgeordneter und weiß daher höchstwahrscheinlich, wer für solche Positionen eintritt.“
      Das ist richtig, aber ich denke ein aktuelles Beispiel als Aufhänger ist vielleicht nicht verkehrt?

  5. Insgesamt ein guter Brief.

    Diesen Absatz habe ich mehrfach lesen müssen:
    „Insgesamt sind bei der CDU/CSU 49 Frauen und 197 Männer im Bundestag. D.h. der Frauenanteil an Bundestagsabgeordneten der Union liegt bei 19,92%. Das liegt unter dem Schnitt von CDU/CSU (26,1 % Frauenanteil CDU, 20,3% CSU) [Q8].“

    Hier wird der Frauenanteil der Bundestagsabgeordneten verglichen mit dem Frauenanteil von was? Ich vermute stark, mit dem Frauenanteil der Parteimitglieder. Das wird aber nicht deutlich.
    —-
    Und nun etwas ganz anderes.

    Man stelle sich mal vor, jemand würde eine Quote für Religionen im Wahlrecht fordern. Schließlich darf nach Artikel 3 GG auch niemand wegen seines Glaubens oder seiner religiösen Überzeugungen benachteiligt werden. Nur gilt für Religionen nicht die Verpflichtung zur Beseitigung behaupteter ähh bestehender Benachteiligungen.

    • Ja, so ist das gemeint. Ich hab diesen Abschnitt zwischendurch durch die gegend kopiert in meinem Text und war vorher bei dem Abschnitt mit dem Frauenanteilen in Parteien. Ich muss nochmal sehen was ich mit Abschnitt machen und ob ich ihn vioelleicht ganz herauslösche.

  6. Korrekturlesen:

    Falsch
    „Brief zu den Plänen den Frauenanteil bei Wahlen durch Änderungen des Wahlrechts zu erhöhen“

    Richtig
    „Brief zu den Plänen, den Frauenanteil bei Wahlen durch Änderungen des Wahlrechts zu erhöhen“

    • Die Länge ist meiner Begründung geschuldet. Ich hatte oben schon in einem Kommentar geschrieben, dass ich eine Art kurzübersicht geben würde um dann die (lange) Begründung mit Zahlen usw. nachfolgend zu geben. Würde den Brief natürlich verlängern.

      Verschachtelt: Ja absolut, muss ich ändern.

      Was politisch eingenommen, flapsig und moralisierend angeht: Hast Du Beispiele, was Du meinst und ggf. sogar Verbesserungsvorschläge?

  7. Die Forderung von Barley und Co. fehlt übrigens die Begründung, warum eine Frauenquote und Parität erstrebenswert sein soll. Das wird einfach so gesetzt. Ständig wird apodiktisch getrötet „Frauen haben ein Recht auf …“ und „Frauen muss die Teilhabe an dies und jenem …“, ohne es jemals zu begründen, so als habe Moses höchstselbst die die 5000 feministischen Gebote vom Berge Sinai herab der Welt offenbart.
    Wenn in den Parteien 30% der Mitglieder Frauen sind, welchen Frauenanteil erwartet man dann im Bundestag? Natürlich auch etwa 30%. Als Fazit gilt deshalb: Wenn Frauen sich mehr Frauen im Parlament wünschen, dann müssen sie sich mehr in den Parteien engagieren. Ich mach im Bus auch keiner Frau Platz und biete ihr meinen Sitzplatz an, nur weil sie eine Frau ist, ausser es ist eine sehr alte Frau. Frau Barley und Co. aber glauben allen Ernstes, ich müsse aufstehen und ihr den Platz anbieten, weil sie eine Frau und ich ein Mann bin, weil in diesem Bus mehr Männer sitzen. Diese Privilegiengeilheit nervt nur noch.

  8. Sehr gut argumentiertes Elaborat. Rechtschaffen und löblich.
    Kann man so abschicken, sollte sich aber keiner Illusion hingeben: die Genderistinnen sind durch keinerlei Argument, und sei es noch so stringent, zu überzeugen.
    Es handelt sich nämlich um eine autoritäre, sexistische und reaktionäre Ideologie.

    Politisch das wichtigste: jenen, die der Ideologie noch nicht anheimgefallen sind (oder sie nicht durchschauen) eben das klarzumachen: daß es sich beim Genderismus um sexistisches, autoritäres und reaktionäres Denken handelt.
    Und zwar möglichst gelassen, freundlich und souverän. Ohne denselben Mechanismen zu verfallen (etwa indem man nicht zwischen Frauen und Genderistinnen unterscheidet).

    Guter Brief und gute Argumentation.
    Agiert aber nicht auf der höheren, bzw. fundamentaleren Ebene.
    Auf der wird die Sache entschieden.
    Nicht indem man mit einer verhetzten und verhetzenden Ideologie argumentiert.

    • „Guter Brief und gute Argumentation.
      Agiert aber nicht auf der höheren, bzw. fundamentaleren Ebene.
      Auf der wird die Sache entschieden.
      Nicht indem man mit einer verhetzten und verhetzenden Ideologie argumentiert.“
      Darf ich das so verstehen, dass ich die Punkte Demokratiefeindlichkeit und Gleichstellung vs. Gleichberechtigung mehr herausstellen sollte?

      • Danke für die Nachfrage!

        Vielleicht nicht nur mehr herausstellen, sondern auch die Ungeheuerlichkeit dessen im Tonfall (sanft) schärfen.

        Die Argumente vielleicht deutlich knapper (was viel Arbeit bedeutet…): nicht sosehr darauf achten, daß die Argumentation „nicht zu widerlegen ist“ – sondern daß die zentralen Argumente schärfer sichtbar sind.

        Lieber Gruß
        K.

  9. Der Brief ist überflüssig wie ein Kropf.

    Wahlrecht bedeutet, jeder Wähler hat die Wahl, wen er wählt. Das gilt auch für Frauen. Und die Gewählten haben die Wahl der Wähler zu akzeptieren.

    Mehr gibt es dazu nicht auszuführen.

    • Wenn das eine solche Selbstverständlichkeit währe, dann hätten wir diese Forderung ja nicht.

      Und da in diesem Brief sowohl Angela Merkel (CDU) als auch Katarina Barley (SPD) argumentativ angegangen werden, macht es Sinn, dazu etwas tiefgehender zu schreiben.

      • one Man, one Vote. Nur das ist Demokratie. Frauen sind mitgemeint.

        Es ist leider so einfach. Alles andere ist Faschismus, Kommunismus, Diktatur oder so ein Scheiss.

        Ich brauche da keine Erklärung und keine Briefe etc….

    • Ich würde es mal so ausdrücken:
      Wenn die, die ohne gewählt zu sein, in der Spitzenpolitik herumschmarotzen, die Forderung aufstellen, das allgemeine Wahlrecht abzuschaffen und durch gläserne Fahrstühle zu ersetzen, dann ist es mindestens Zeit für ein paar Briefe ….

        • Sorry, das war sehr unpräzise formuliert.
          Genauer: in welchem Jahr stellte sich Steinmeier zum ersten Mal überhaupt in seinem Leben einer Wahl?

          • „in welchem Jahr stellte sich Steinmeier zum ersten Mal überhaupt in seinem Leben einer Wahl?“

            Willst Du ein Quiz starten, oder soll das wieder eine Nebelkerze werden, um vom eigentlichen Thema abzulenken?

        • Ich weiß nicht, kommt da noch was?
          Dann lös ich halt auf.

          Hier eine Meldung aus dem November 2008:

          „Frank-Walter Steinmeier tritt im kommenden Jahr nicht nur als SPD-Kanzlerkandidat an, er kandidiert erstmals in seiner Karriere auch für den Bundestag. … In einer knapp einstündigen Dankesrede lobte der amtierende Außenminister immer wieder die Geschlossenheit, zu der die SPD zurückgefunden habe.“

          http://www.spiegel.de/wirtschaft/bundestagswahl-steinmeier-zum-direktkandidaten-gewaehlt-a-587895.html

          • Das ist zunächst mal ein wie ich finde besonders eindrückliches Beispiel für die gläsernen Fahrstühle, die nicht-Gewählte an all den niederen, demokratischen Strukturen vorbei ganz nach oben in die Spitzenpolitik befördern.
            Was an Steinmeier abzuperlen scheint.
            Man (ich schließe mich hier ausdrücklich ein) findet ihn irgendwie nicht weniger sympathisch oder Amts-geeignet, obwohl man weiß, dass er die erste Dekade in verantwortlicher, bundespolitischer Funktion eigentlich nur rein als Bürokrat – nicht als gewählter Volksvertreter – eigenverantwortlich agierte.
            Er ist zudem der letzte verbliebene Aktive, dem man den Zusatz „Architekt von Hartz IV“ anhängt, mind you. Aber dennoch verhältnismäßig beliebt.
            Ich frage mich da allen Ernstes: was nur könnte man als das (Erfolgs-)Geheimnis des Typs Frank-Walter Steinmeier ausmachen?

          • „Das ist zunächst mal ein wie ich finde besonders eindrückliches Beispiel für die gläsernen Fahrstühle, die nicht-Gewählte an all den niederen, demokratischen Strukturen vorbei ganz nach oben in die Spitzenpolitik befördern.“

            Ich glaub, Du hast – wie so vieles Anderes – das politische System nicht verstanden.
            In D ist kein einziger Minister, nicht der Kanzler, noch der Bundespräsident jemals vom Volk direkt gewählt worden.
            Es ist also kein Phänomen, das F-W S von anderen Politikern abhebt.

          • „In D ist kein einziger Minister, nicht der Kanzler, noch der Bundespräsident jemals vom Volk direkt gewählt worden.“

            🙄

            Wenn sie Alle wie Frank-Walter wären, hätten sie aber Alle _nicht_ Bundestags-(oder Landtags-, Kommunal-, Europa-, irgendwas-)Abgeordnete sein dürfen vor oder mit Erreichen eines 1. Minister-, oder gar des (Vize-)Kanzler-postens.

            Das hast Du auch beim 1. Mal schon richtig verstanden, bin ich überzeugt.
            Du wolltest jetzt nur suggerieren, Deine politische Allgemeinbildung wäre der Meinigen überlegen.

            Dann beweis das doch einfach indem Du einzeln aufzählst, bei wems denn nu tatsächlich ähnlich wie beim Steinmeier ablief.

        • Ja, kann man als empirisch eineindeutig belegt feststellen!
          Und Du fängst nicht nur so an, Du machst auch immer so weiter und hörst irgendwann ( hoffentlich ) so auf. Mir ist jedenfalls kein Gegenbeispiel bekannt und ich lese die letzten Monate recht gründlich mit.

          • „Dein Setup bricht jetzt schon in sich zusammen, also erspar es uns, ok?“

            Ich lese einen Haufen Kommentare von Dir – und versteh nur Bahnhof.
            Antwortest Du auf Irgendjemandes Kommentar, oder hast Du was eingeworfen?

    • Ich hab mal gegooglet gerad… es ist doch wirklich erstaunlich wie wenig Infos online zu finden sind zu diesem Stichwort, oder liegt das an mir?

      Um mich zu outen: mein Wissen diesbezüglich stammt noch aus einer länger zurückliegenden Studienetappe und muss eher als veraltet gelten. Daher wär ich tatsächlich dankbar, wenn jemand gute Erklärungen geben oder verlinken könnte, bevor ich mein Erinnerungswissen bemühe…

      Kramp-Karrenbauer („Ich bin eine Quotenfrau – dazu stehe ich“) hat gut ein Jahr nach ihrer Wahl zur saarländischen Ministerpräsidentin (auch) gesagt: „In der CDU tummeln sich Quotenmänner, die wegen Regionalquoten, Konfessionsquoten oder Berufsquoten nach oben gekommen sind,“

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/saarlaendische-ministerpraesidentin-kaempferin-fuer-die-frauenquote-11898819.html

      Aber diesen männlichen Politikern heftet das seltsamerweise irgendwie nicht an.
      Weder scheinen sie selbst sich als „nicht durch Kompetenz, sondern qua Herkunft“ in ihre Position Aufgestiegene zu empfinden, noch thematisiert die Öffentlichkeit ihren Status als reine „Quotenmänner“.

      Die letzte Wahlrechtsänderung nun, die uns auch die Ausgleichsmandate – und damit an der Zahl 111 überzählige Abgeordneter – bescherte (zum Kostenpunkt von ca. 260 Millionen zusätzlich ausgeschütteter Diäten usw. während dieser Wahlperiode), soll die zuvor mehr informelle Praxis nun aber sogar als Prinzip festgeschrieben haben.

      Elke Ferner erklärt:

      „Jedes Bundesland erhält abhängig von der Einwohnerzahl eine Anzahl von Abgeordneten – völlig unabhängig von der Wahlbeteiligung. Im Extremfall heißt das, dass bei gleicher Stimmenverteilung auf die Parteien und einer ähnlichen Einwohnerzahl eine doppelt so hohe Wahlbeteiligung im Land A nur zu genau derselben Anzahl von Abgeordneten führt wie im Land B. Wenn diese Regelung nicht verfassungswidrig ist, ist es eine Quote zur Abbildung der Geschlechterverteilung in der Bevölkerung im Parlament auch nicht.“

      https://causa.tagesspiegel.de/politik/brauchen-parlamente-eine-frauenquote/nach-frankreich-schauen.html

      Genau meine Meinung. So viel kann ich ja schonmal verraten.

      • Ich möchte die letzte Aussage schnell noch korrigieren: eigentlich würd ich sogar noch weiter gehen … Aber erst später. Jetzt muss ich erstmal Baby & Hund zum Mittagsspaziergang ausführen usw.

  10. Ich sammel heute mal alle Hinweise (die ich auch über Twitter und Discord bekomme) und schreib den Brief dann morgen um.
    Ich schick ihn dann Christian zu und er kann sie dann noch einmal veröffentlichen. Oder aber jeder, der seinen Abgeordneten kontaktieren will passt ihn dann selbst noch nach eigenem Wohlbefinden an.

    Die verschachtelten Sätze, Zeichen- und Rechtschreibfehler nehme ich aber auf jeden Fall raus. Und ich werde ihn auch einkürzen, oder eine Kurzübersicht der Argumente vorweg schreiben.

  11. Sechster Absatz: Das Der Souverän dieses Volkes ist das Volk und keine Regierung dieses Staates hat die Autorität, geschweige denn das Recht, derartig die Willensäußerung des Volkes zu manipulieren.

    Den zweiten Absatz unter der Überschrift „Das Problem“ verstehe ich nicht so recht. Die Rechtschreibfehler: Das „Reporter“ in den Anführungszeichen hast du klein geschrieben und im vorletzten Satz das „das“ braucht noch ein zweites S. Aber ehrlich gesagt verstehe ich beim ganzen Absatz nicht so Recht, was du mir sagen willst. Durch diese Halbsätze, die jeweils mit Punkten getrennt sind, wird es schwer, dir zu Folgen. Ich würde an deiner Stelle den Absatz stark umschreiben.

    Und im letzten Absatz von „Das Problem“ würde ich am Ende nochmal betonen, dass dieser Wille entgegen der Wahlstimmen der Frauen durchgesetzt werden soll.

    Abgesehen davon gefällt mir der Brief aber gut, meiner Meinung nach ist das insgesamt betrachtet schlüssig argumentiert.

    • Verdammt, die Formatierung wurde nicht übernommen: Also der erste Absatz von mir soll aussagen, dass du im sechsten Absatz geschrieben hast: „Das Souverän dieses Volkes ist das Volk und keine Regierung dieses Staates hat die Autorität, geschweige denn das Recht, derartig die Willensäußerung des Volkes zu manipulieren“, obwohl es „Der Souverän“ heißen müsste.

      • Der/Das Souverän habe ich bereits korrigiert. Danke.
        Das „reporter“ ist bewusst klein geschrieben, da sie sich auch selbst so schreiben (vgl. Quelle 6)
        Den vorletzten Satz bzw. den Absatz schreibe ich auf jeden Fall um, da er nicht flüssig wirkt.

        „Und im letzten Absatz von „Das Problem“ würde ich am Ende nochmal betonen, dass dieser Wille entgegen der Wahlstimmen der Frauen durchgesetzt werden soll.“
        Wie würdest Du das formulieren? Oder meinst Du, dass ich eher das „nicht“ unterstreichen sollte?

  12. Gegen diesen Barley-Quatsch kann man nicht anschreiben, sondern man muss klagen und dazu auch hier Geld sammeln!
    Übrigens am Rande: Als ich den SPD-Hosenanzug zum Kanzlerinnen-Blaser marschieren sah, war klar, dass die zwei vorhatten, mindestens einen, besser zwei Männer zu zerlegen. Der Hosenanzug hat nun bewiesen, dass er es kann, er hat es doch glatt mit Spitzentaktik geschafft, einen Mann zu zerlegen, nämlich den SPD-Staatssekretär Gunther Adler. Aber das war wahrscheinlich das Ziel, ein alter, weißer, wahrscheinlich heterosexueller Genosse weniger – die SPD muss doch schließlich weiblicher werden. Da werden Barley, Giffey, Schwesig und Nahles einen Prosecco drauf genommen haben, hinter den Kulissen versteht sich, damit der Plan nicht ruchbar wird, bevor die 68% (nach Jahrzehnten ASF, SPD-Feminismus und Reißverschlüssen ohne Ende) männlichen Sozis ebenfalls entsorgt sind!

  13. Ich bewundere, dass Stapelchips soviel Arbeit hier reingesteckt hat und es ist gut, Quellen und Daten auf einen Blick zu haben. Allerdings ist der Brief viel zu lang, er muss gekürzt werden (1) um überflüssige Wörter (2) um „maskulistische“ Begriffe (z.B. „Neusprech“). Ersteres dient dazu, den Leser mehr zu involvieren und ihm das Gefühl von Zeitverschwendung zu nehmen. Zweiteres dient dazu, nicht gleich eine voreingenommene Ablehnung zu provozieren.

    Zwei weitere wichtige Sachen:

    (1) Wenn möglich die Daten als Bilder. Der Mensch ist ein optisches Wesen und Bilder überzeugen mehr.

    (2) Das Fazit – Grundproblem und Forderung – muss in den zweiten Absatz. Sonst ist unklar, was die Daten dem Leser sagen sollen. Ich hab in der Mitte abgebrochen, weil ich nicht wusste, was die Aussage ist.

  14. Orthografischer Hinweis: Das Verb heißt „widersprechen“, nicht „wiedersprechen“.

    (Es gibt noch diverse Kommafehler und „demokratiefeindlich“ hinter dem Doppelpunkt muss kleingeschrieben werden, weil es kein vollständiger Satz ist, aber es wäre jetzt zu umständlich, alles zu korrigieren.)

  15. Ein viel zu langer Brief. Er wird kaum gelesen werden. Ich würde ihn auf allerhöchstens einen Zehntel der Länge herunterkürzen.

    Die Sachlage ist eigentlich simpel: Demokratie heisst, dass der Souverän in freien Wahlen seine Repräsentanten wählt. Frauenquoten schränken die Wahlfreiheit des Souveräns ein und sind damit antidemokratisch. Antidemokratisches wird nicht plötzlich demokratisch, wenn man es in ein neues Wahlgesetz einpackt.

    Es bestehen keinerlei Zugangsbeschränkungen für Frauen zu Wahlmandaten bzw. zu den Wahlkabinen. Wenn Frauen insgesamt ihr passives Wahlrecht weniger in Anspruch nehmen und deutlich weniger bereit sind in der Politik Mandate anzustreben, dann ist das zu akzeptieren. Wenn Frauen ihr aktives Wahlrecht dahingehend nutzen, dass sie eher Männer in politische Ämter wählen, dann ist auch das zu akzeptieren. Bestrebungen, die Art der Gewählten bestimmten bürokratischen Regelungen zu unterwerfen, sind Ausfluss einer diktatorischen Gesinnung und als solche zu verwerfen. Man muss sich entscheiden: Demokratie oder bürokratisch inszenierte Diktatur.

  16. Hier ist noch eine Argumentsammlung mit diversen weiteren Quellen: Verfassungswidrigkeit von Frauenquoten in Parlamenten und Parteien

    Wie schon von anderen erwähnt würde ich den Brief auf die wichtigsten Thesen kürzen und die detaillierten Begründungen als Anhang anhängen oder auf einem Blog publizieren.

    Generell muß man bei diesen Themen aufpassen, ob man gegen Verfassungsjuristen argumentiert oder gegen Politiker. Gegen erste hat man als Amateur keine Chance. Ich würde eher das eigene Demokratieverständnis in den Vordergrund stellen, insb. das frei aktive und passive Wahlrecht.

  17. Wenn die Parteien sexistisch sein wollen, dann sollen sie es sein.
    Die Grünen sind seit Langem sexistisch und es hat Niemanden interessiert.
    Jetzt hält der Sexismus seine fiebrige Verbreitung in der Parteienlandschaft und schon ist das Grundgesetz und seine Gleichheit vor dem Gesetz in Gefahr.
    Es ist keine Demokratie, wenn biologische Auswahlkriterien herangezogen werden. Wie das letzte Mal im „Dritten Reich“ und da scheint ein Geschlechterwahlrecht ungleich besser aufgehoben als in einem demokratischen Deutschland grundgesetzlicher Gleichheit.

    Aber das ist ja der Witz der Ungleichheit: man kann willkürliche Entscheidungen immer mit Idenität begründen und darauf sich zurückziehen.

    Dass ein Frauen- oder sonstige Identität sich Repräsentanz durch pure Existenz leisten kann ist direkt anti-demokratisch, wo die Stimmen eben gleich sind. Und nicht verschieden wie in einem sexistischen Wahlrecht von der Vorstellung Barleys!

    • @Stapel
      „widerspricht dem Prinzip der Gleichberechtigung und damit den Prinzipien einer freien Demokratie“

      eggs-actly. Ganz genau.

      Das ist die Kernbotschaft, die wahr ist 🙂

  18. Pingback: Vom Nutzen und Nachteil der Quote… | man tau

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