Als Feministin im Baby-Forum

Eine Feministin wird Mutter, (Link auf ihren Blog) will sich informieren, und sucht sich ein einigermaßen neutral gehaltenes Mütter-Forum aus. Wie zu erwarten erlebt sie einen harten Schock:

Geschlechterklischees beginnen früh!

Nichts scheint wichtiger zu sein, als das Geschlecht des ungeborenen Kindes zu erfahren. Bewegt es sich früh und viel wird es ein Junge, die sind schließlich aktiver. Wird die Haut der Mütter schöner wird es ein Mädchen, die will schließlich ein schönes Zuhause haben.

Ziel des Ganzen ist es sich fortan als „Mädchenmama“ oder als „Jungsmama“ zu definieren. Die einen basteln und lesen, die anderen toben und machen sich dreckig. Die Rosa-Hellblau-Falle ist dabei keine Warnung, sondern wird als Beispiel für gelungene Kinderzimmerdekoration und als Shoppingtipp herangezogen.

Die Geschlechtsbestimmungstheorien dieser Art liegen meiner Kenntnis nach eher daneben.

Anders ist es bei den Geschlechterklischees:

Kinder sind eben mitunter schlicht ein guter Realititäts-Check, bei dem man feststellt, dass die Geschlechterklischees weitaus häufiger zutreffen als sich das die typische Feministin denkt.

Und das Jungs und Mädchen verschieden sind und daher auch verschieden sein wollen und das sie  dazu eben auch – gerade wenn sie typische Hormone für ihr Geschlecht haben – Beeinflussungen in Richtung der Geschlechterklischees gerne aufnehmen wäre mit den in der Wissenschaft vertretenen Theorien gut zu erklären.

Väter sind nur zur Zeugung da (und Helden)!

Wer glaubt, das Väter 2018 irgendeinen Anteil an der Kindererziehung haben, war noch nie in einem Baby-Forum. Mal davon abgesehen, dass sich dort nur Frauen aus hetereosexuellen Normbeziehungen aufhalten (oder zu Wort melden) und Männer oder gleichgeschlechtliche Paare nicht zu existieren scheinen, ist das vorherrschende Elternbild erschreckend rückständig.

Ja, merkwürdigerweise halten sich bei einem Anteil von ca. 1-2% an der Bevölkerung relativ wenig Lesben in solchen Foren auf. Wer hätte auch gedacht, dass eine Bevölkerung, die mit homosexuellen Sex eine überaus sichere Form der Verhütung praktiziert sogar noch seltener in den Mütterforen sind. Baby-forums und Heterosexualität – woher könnte die Verbindung nur kommen? Ewige Rätsel.

 

Es scheinen zwei Arten von Vätern zu existieren: Die Abwesenden oder die Helfer.

Die Abwesenden zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur zum Schlafen nach Hause kommen und alles andere komplett ihrer Frau überlassen. Auch, wenn diese Fieber und verordnete Bettruhe während der Schwangerschaft hat, ist der Haushalt und die Betreuung der bereits vorhandenen Kinder ganz allein ihre Aufgabe. Sie muss ins Krankenhaus, weil sie Blutungen hat? Wenn sie keine Kinderbetreuung findet, ist das ihr Pech. Der Vater kann nicht nach Hause kommen und sich kümmern, der muss schließlich arbeiten.

Sie überlassen nicht alles andere ihrer Frau. Sie verdienen das Geld, mit dem das ganze andere finanziert wird. Und das man da eben nicht gerade mal nach Hause fahren kann, wenn es nicht sehr dringend ist, ist eigentlich nicht so verwunderlich.

Die Helfer hingegen kümmern sich um den Haushalt und die Kinder. Aber nur, wenn sie dafür auch ausreichend gelobt werden. Schließlich ist das ja nicht ihre Aufgabe und sie zeigen sich äußerst großzügig und sind sooo modern, wenn sie nach Aufforderung den Müll rausbringen oder sogar unaufgefordert das Kinderbett zusammenbauen. Welche Frau solch einen Helden gefunden hat muss ihn gut festhalten. Diese Exemplare sind rar und heißbegehrt und als Frau kann man sich nie ganz sicher sein, womit man ihn verdient hat.

Das sind eben auch die zwei sich anbietenden Schema, bei denen sie am besten darstehen kann in relativ begeisterten Mütterforen. Entweder sie ist die alleinige Heldin, die alles alleine machen muss. Oder sie hat ihren Mann mit Lob und Erziehung dazu gebracht, dass er da auch mithilft.

Ärgerlich wird es nur, wenn der Helfer auf einmal Anteil an der Kindererziehung haben will. Da bildet sich so mancher Mann doch tatsächlich ein eine Meinung zum Kauf des Kinderwagens haben zu dürfen. Andere wollen in Elternzeit gehen um die ersten Monate ihres Kindes zu erleben. Schrecklich! Was soll Frau zuhause nur mit dem? Die ersten Monate werden auch ohne zusätzlichen Ballast schwer genug.

Das Baby ist eben für einige Frauen Eigentum der Mutter. Und der Kinderwagen ist auch keineswegs nur dazu da, dass Kind von A nach B zu transportieren. Er ist gleichzeitig auch gerne Statusobjekt und modisches  Accessoire. Wer einen Bugaboo oder einen Joolz hat, der scheidet eben auch bei den Freundinnen besser ab. Es ist sehr günstig, dass man da alles mit dem Wohl des Kindes rechtfertigen kann .

Passend dazu wird die Meinung vertreten, dass Frau stillen muss. Der anscheinend wichtigste Grund: Die Abhängigkeit des Babys von der Mutter. Man stelle sich eine Welt vor, in der keine Brüste nötig wären um ein Kind zu ernähren. In der das auch Väter oder andere Bezugspersonen des Kindes könnten… Mitleid muss man mit allen Rabenmüttern haben, die nicht stillen können (wobei das ja immer Kopfsache ist und eigentlich jede stillen kann, wenn sie will) oder gar nicht wollen. Was läuft bei denen nur falsch, dass sie dieses Machtgefühl nicht auskosten wollen. Es gibt keinen besseren Weg der ganzen Welt klar zu machen, dass dieses Kind ohne einen selbst nicht existieren kann.

Wäre interessant, wenn das so diskutiert wird. Ich hätte jetzt eher gedacht, dass Stillen schlicht als eine der gesündesten Formen der Babyernährung gilt und insoweit schwer zu toppen ist. Aber natürlich kann man auch jede Frau, die schnell wieder arbeitet und früh abstillt, damit andere Füttern können als jemanden sehen, der es den anderen Frauen schwerer macht, möglichst wichtig für das Kind zu sein.

Schwanger sein ist traumhaft!

Damit das klar ist: Eine echte Frau will schwanger sein. Es ist ihr Lebensziel und sie genießt diesen Zustand.

Jede Frau, die die Schwangerschaft nur als Mittel zum Zweck sieht; sich unwohl fühlt mit den nicht kontrollierbaren Veränderungen ihres Körpers; vielleicht sogar das Ende herbeisehnt, ist unnormal. Die Schwangerschaft ist der Einstieg in das Leben zu Hause als Ehefrau und Mutter. Die Verpflichtung des Vaters für einen und das Kind zu sorgen wird größer. Es gibt keinen Druck mehr von Außen arbeiten zu gehen oder selbst Karriere zu machen. Eingeleitet wird dieser Lebenstraum durch 40 Woche reine Glückseligkeit.

Ich glaube schon, dass viele Frauen ihre Schwangerschaft durchaus schön finden. Natürlich abzüglich der Beschwerden durch dicken Bauch und den Einschränkungen im Bereich Ernährung etc. Ich kenne aber eigentlich auch keine Schwangere, die nicht so etwas wie „So langsam wird der Bauch zu dick, ich bin froh, wenn es vorbei ist“ gesagt hat.

Interessant aber, das eine Feministin da einmal einen Anspruch der Frau an den Mann, sie zu versorgen, geäußert von Frauen, beobachtet. Und davon spricht, dass ein Druck wegfällt, Karriere zu machen und das dann als Lebenstraum dargestellt wird.

So, nicht anders, sieht die Lebensrealität aus. Jede, die etwas anderes behauptet verkennt den Lebenszweck einer jeden Frau.

Es wäre interessant, wie viele Frauen den Lebensplan „ich mache meine Ausbildung/mein Studium, arbeite etwas im Beruf, spätestens mit 30 bekomme ich mein erstes Kind, spätestens mit 32 mein zweites, und dann arbeite ich erst mal nicht und steige dann mit Teilzeit wiede rein“ unterschreiben würden.

Okay, ich gebe zu: So geballt klingt es schlimmer, als es tatsächlich ist. Aber nichts davon ist frei erfunden. Leider auch nicht die Frau, die nicht ins Krankenhaus ist, weil niemand ihre Kinder zu Hause betreute. Man liest schlimme Dinge in einem Baby-Forum. Dinge, die ich nicht erwartet hätte. Die Mitgliedschaft dort hat mich komplett aus meiner feministischen und emanzipierten Blase geworfen und mir gezeigt, wie „die andere Seite“ die Welt sieht.

Ein solcher Kontakt mit der Realität findet im feministischen aus meiner Sicht eher zu selten statt.

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45 Gedanken zu “Als Feministin im Baby-Forum

  1. Wissen wie die „andere Seite“ die Welt sieht, ist immer hilfreich aber leider eine Erfahrung, die Feministinnen (und Linke generell) selten machen, da ja alles Wichtige in Büchern steht.
    Es würde auch helfen, wenn man mal mit Frauen in muslimischen Ländern reden würde, oder mit richtigen Flüchtlingen (aus Fleisch und Blut) über Homosexualität und Frauenrechte.

    • Ein kleiner Gedanke.
      Manchen Leuten fällt es offensichtlich schwer, damit zu leben, anders als die gefühlte Mehrheit zu sein. Warum eigentlich? Man kann daraus, „Avantgarde“ zu sein, auch Kraft ziehen, wenn man will.

      Warum muss die Feministin denn darüber schimpfen, dass die Frauen in diesem Babyforum andere Ansichten, Neigungen, Ziele haben als sie? Sie könnte sich auch freuen, ein besonders einzigartiges Leben zu führen.

      Naja, das ist vielleicht bei Frauen ausgeprägter als bei Männern. „Ich bin anders als die anderen Mädchen, deshalb lassen die mich nicht mitspielen und lästern über mich.“
      Es gäbe verschiedene Handlungsmöglichkeiten:
      1. Sich anpassen, darauf achten, wie die anderen und möglichst unauffällig zu sein.
      2. Versuchen, trotz Unterschieden Gemeinsamkeiten zu finden und über diese Verständigung herzustellen.
      3. Versuchen, die anderen so umzuerziehen, dass sie einem selbst ähnlich werden.

      Feministinnen scheinen meist den dritten Weg gehen zu wollen, doch dieser ist der schlechteste, weil er immense Kraft verschlingt und in der Regel dennoch nicht erfolgreich ist und auf allen Seiten nur böses Blut macht.
      Der beste Weg ich wohl der zweite, denke ich, weil er jedem seine Individualität lässt, aber dennoch ein Aufeinanderzugehen ermöglicht. Er ist aber auch der komplizierteste. Es handelt sich ja um eine Art Gratwanderung.

  2. Dieser ganze Hype um das Stillen kam mir schon immer verdächtig vor: Neurocognitive Benefits from Breastfeeding May Not Endure (https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2685986)

    und

    (https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/article-abstract/2661823)
    Conclusions and Relevance A breastfeeding promotion intervention reduced flexural dermatitis risk but had no detectable effect on lung function or questionnaire-derived measures of atopic eczema or asthma in adolescence in a setting where atopic eczema and allergies are rare

    Der Effekt war schon sehr gering (https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2001/daz-6-2001/uid-219) und ist dann später inexistent (https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/studien-zum-stillen-zweifel-am-muttermilch-effekt-1.1949544) „Kritiker wie der Pädiater Gideon Koren von der Universität von Toronto bezweifeln, dass die Ingredienzien der Muttermilch schlau machen. Er hat im vergangenen Jahr eine Übersichtsstudie zu diesem Thema verfasst und glaubt vielmehr, dass andere Faktoren aus der Lebenswelt von gestillten Kindern den Effekt verursacht haben.“

    ‚“Der derzeit angenommene Einfluss des Stillens auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Kindes könnte überschätzt sein“, sagt Colen‘

    • Das Muttermilch schlau macht, wage ich zu bezweifeln. Allerdings ist Muttermilch der perfekte Cocktail zum Schutz gegen negative äußere Einflüsse (z.B. Krankheiten und höchstwahrscheinlich auch Allergien).

      Und was die frühkindliche Bindung angeht: Solltest du jemals das Vergnügen haben, den Ausdruck reinster Glückseligkeit im Gesicht eines Säuglings zu sehen, wenn er vollgesogen von der Brust abfällt, dann wirst du wissen, was es mit dem Stillen auf sich hat.

      • Der Zustand heißt „Milchkoma“ 🙂

        Übrigens senkt das Stillen auch das Risiko der Mutter, später an Brustkrebs zu erkranken.
        Soweit die gängige Lehrmeinung.

        • @ Scum:
          „Dieser ganze Hype um das Stillen kam mir schon immer verdächtig vor“

          Meinst Du den Antipropagandahype?
          Also z.B., daß jemand die Negation der völlig schwachsinnigen Unterstellung, daß Muttermilch schlau machen würde, zum noch schwachsinnigeren ( insofern doppelten Umkehr-)Schluss verwurstet, daß sie als empirisch sicher belegte beste Anfangsnahrung mindestens zweifelhaft wäre?

          DAS ist mal wieder ein hübsches Beispiel für prinzipielle Femi-Agit-Prop-„Logik“.

      • der perfekte Cocktail

        Ja, das ist sicher richtig, wenn die Mutter kein DDT, Mutterkorn oder sonstige Gifte in der Milch hat. Und wenn man den Cocktail kennt, kann man auch die Ersatzmilch anreichern. Die Grünen haben ja sehr lange behauptet Muttermilch wäre verseucht. 😉

        Ich denke, dass durch das Säugen eine engerer Kontakt ensteht und die Mutter vielleicht auch liebevoller ist.

        Und meine Skepsis gegenüber den versprochenen Auswirkungen der Muttermilch stammt von meiner allgemeinen Skepsis solchen Aussagen gegenüber. Und wenn man dann den Effekt sucht bei den publizierten Studien findet man oft nur wenige Prozent Unterschied, was zwar eine schöne Schlagzeile abgibt, aber kein Grund ist das Kind zu säugen.

        Vielleicht sollte man mehr die direkten psychischen Vorteile für Mutter und Kind betonen, wobei ja solche Unterschiede bekanntlich beim Älterwerden meist komplett verschwinden.

        • „… was zwar eine schöne Schlagzeile abgibt, aber kein Grund ist das Kind zu säugen.“

          STILLEN, mein Bester. Beim Menschen nennt man das Stillen.
          Säugen tun Hunde, Schweine und sonstige Mammaliae.

        • „Und wenn man dann den Effekt sucht bei den publizierten Studien findet man oft nur wenige Prozent Unterschied, was zwar eine schöne Schlagzeile abgibt, aber kein Grund ist das Kind zu säugen.“

          Wenige Prozente (also deutlich mehr als 1%) bei einer großen Studie sind extrem signifikant und viel.
          Ansonsten hilft Stillen nun mehr als nachgewiesener Maßen bei der Gesundheit (Antikörper), erhöht die Bindung zwischen Mutter und Kind (ausgeschüttete Bindungshormone), senkt deutlich die Wahrscheinlichkeit von 3-Monats-Koliken (wer mal einen schreienden Säugling für 5 Minuten auf dem Arm gehabt hat, der wird alles tun, um auch nur 1 Prozent Koliken-Vermeidung zu betreiben) und sicher noch mehr.

          Laut einigen Studien leiden nicht gestillte Kinder leiden im übrigen auch deutlich öfter an Essstörungen und (anderen) psychischen Krankheiten, sind weniger erfolgreich etc.
          Allerdings beziehen die oft nicht mit ein, dass Nicht-Stillen auch meist mit anderen Ungleich-Behandlungen einhergeht.

    • Der Punkt ist doch viel einfacher: Muttermilch ist die einfachste und billigste Ernährungsmöglichkeit. Kein Abkochen von Flaschen, kein Anrühren, kein Aufwärmen, kein Aufwaschen, …

      Das der Kult, der heute darum gemacht wird, esotherische Züge hat – unbestritten. Aber es gibt auch ohne den Zinnober unbestreitbare Vorteile.

  3. Man wird dafür sehr angegangen, wenn man Erfahrungsberichte aus erster Hand berichtet.
    „Es sind ja aber nicht alle so!“ kann ich nicht mehr hören. Ja, das stimmt natürlich. Aber es gibt Eckpfeiler innerhalb von Kulturkreisen, die einen immer wieder begegnen.
    Ein Beispiel zB ist das leidige Thema Verhütung. Die Frauen weinen, weil sie nach 4 Kindern und gerade so 30 einfach „eine Pause“ wollen, lassen sich das Prinzip von Pille und Spirale erklären und schütteln beim nächsten Treffen die Köpfe, weil ihr Mann es verboten hat.
    Oft wurde ich von den Männern gefragt, wann ihre Frau endlich wieder einen flachen Bauch hat, im Beisein der Frau natürlich, das war schlimm, welche Übungen sie machen kann, da waren die Babys oft nur wenige Tage alt. Ich sage dann, dass es gut wäre, mal einige Jahre Pause zwischen den Kindern zu lassen, dass der Körper überhaupt eine Chance hat, sich zu erholen und rückzubilden.
    Aber wie gesagt, das sind auch nur meine Erfahrungen.
    Und ja, es gibt diese Beobachtung auch unter den „Biodeutschen“, da könnte ich auch allerlei wundersame Geschichten erzählen, aber eben nicht in der Häufung.
    Auf diesem Auge ist man gerne blind.

  4. Was mir in dem Artikel sehr gut gefällt sind die Helfer. Ich finde es auch absolut schockierend wie die sich um alles kümmern, z.B. die Marke des Kinderwagens – Bugaboo oder einen Joolz – mitzubestimmen.

    Ahhh, das ist mir zu hoch. Sind sie zu stark bist du zu schwach. Mothersplaining.

  5. Um den Teufels Advokaten zu spielen: Mütterforen sind der Horror. Mutterschaft ist die ultimative und exklusivste Form der Weiblichkeit. Ergo kulminieren sich hierbei Kitsch, Moralismus und Hyperemotionalität zu einem orgiastischen Grauen.

    • Das stimmt.
      Es ist das totale Spießruten laufen, egal auf welcher Seite Du als Frau stehst. Und da ich beide Blickwinkel schon hatte, weiß ich das. Es geht immer nur darum, sich gegenseitig zu zerfleischen.

      Es gibt leider einige Frauen, die rein organisch nicht stillen können @Adrian.

    • Des „Teufels Advokat“ – ja was steht schon mehr in der Bibel über Homosexualität, wie blöd grad heute habe ich sie nicht dabei. 😉 Aber der Pabst hat ja angekündigt …..

      Aber du hast recht. Welche Feministin begibt sich schon freiwillig unter den Antichrist des Feminismus, die Mutter?

    • 😉
      Hihi, ich glaube, ich hab dich so’n bissel durchschaut, Adrian.

      „Diese Heteros mit ihrem romantisch-emotional vernebelten Blick auf Frauen. Die trolle ich mal ein wenig.“

      Lässigkeit durch erotische Gleichgültigkeit. Das würde ich vermutlich auch machen, wenn ich schwul wäre. Obwohl, wer weiß. Ich glaube, als Homosexueller hätte ich einen völlig anderen Charakter, ich wäre eine ganz andere Person als mein gewohntes Ich. Schwer abzuschätzen, was ich dann machen würde oder nicht…

  6. Ich hab mal versucht, dort einen Kommentar zu hinterlassen, der nach abschicken ohne weitern Hinweis verschluckt wurde – keine Ahnung, ob dies bedeutet, dass er nach Überprüfung freigeschaltet wird, oder die erlaubte zeitspanne zum Kommentieren überschritten ist (Artikel ist ja bereits einige tage alt).

    Wie dem auch sei, hier mein Kommentar, als erwiederung auf einen vorangehenden:
    >>
    „Ich dachte sogar, dass sie in diesen Extremen gar nicht mehr vorkommen. Aber gerade was die Rolle des Vaters angeht, scheinen wir doch noch nicht so weit zu sein, wie ich dachte.“

    Die Beispiele illustrieren aber sehr schön, wie es eben oft genug die Frauen sind, die als Wächter der häuslichen Ordnung dafür sorgen, dass der Mann nicht zu tief in den häuslichen Machtbereich über Haus und Kind eindringt.
    Sondern mal besser der bleibt, der auf Arbeit das Geld anschafft, wie es der eigene Lebensentwurf vorgesehen hat und wie es zur Aufrechterhaltung dieses Lebensentwurfes ja auch benötigt wird.
    <<

    • Da habe ich mal eine lustige Diskussion mit einer Kollegin geführt, deren Mann gerade Elternzeit hatte. Sie beschwerte sich, er würde den Haushalt nicht richtig erledigen und nicht oder nur unwillig auf ihre Hinweise reagieren, die sie ihm unterbreitete, wenn sie nach der Arbeit nach Hause komme.

      Ich fragte daraufhin, wie sie es auffassen würde, wenn ihr Mann nach der Arbeit nach Hause käme und ihr kluge Hinweise geben würde, wie unter dem Sofa wäre aber nicht richtig gesaugt oder das Geschirr stehe aber noch in der Spühle.

      Ich denke, die weibliche Deutungshoheit wird nicht aufgegeben, selbst wenn erwartet wird, dass Mann Aufgaben übernimmt.

  7. Warum tun mir Feministinnen das eigentlich an?
    Ich musste nur Christians Link in das Forum folgen und da stand über die Betreiberin, von der Betreiberin verfasst:
    „Mein Name ist Lexa und ich habe das Meer im Herzen und den Wind im Kopf.“

    Wie soll man denn Feministinnen verarschen, wenn sie das eigenhändig und auf allerhöchstem Niveau tun? 😦

    • Mann Alter,

      nun sei doch mal froh, dass es wenigstens überhaupt ein Gebiet gibt, in dem sie Dir überlegen sind.

      Positive thinking, heißt die Devise.

    • Die ist ja noch ganz klein (28)…

      und war mal Ernährungsberaterin

      😀

      Aber immerhin schreibt sie: „Wenn es dir nicht mehr gefällt, darfst du jederzeit gehen.“. Crumar muss also nicht ab sofort jeden ihrer Artikel verfolgen. Das ist doch nett.

        • Ihr könnt ruhig etwas netter sein. Sie veröffentlicht offensichtlich auch kritische Kommentare und gibt auch vernünftige Antworten. Jedenfalls scheint sie keine Bevormundungs – Feministin zu sein und ich hoffe ja, dass sie einen Sohn bekommt.

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