Selbermach Samstag 205 (15.09.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

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117 Gedanken zu “Selbermach Samstag 205 (15.09.2018)

    • Guter Artikel, der mit dem Hausfrauenmodell, erstaunlich was du alles an Fakten unterbringst, das mit den Sabra-Frauen, war mir neu, fantastische Quelle.

    • Mir fehlt die Angabe, was genau Du über Hausmänner denkst.
      Hälst Du sie für privilegiert?
      Selbst wenn sie nur in diese Rolle gerutscht sind, weil sie deutlich weniger Erwerbseinkommen generieren können als ihre Partnerin?

      • Das hängt davon ab, ob man freiwillig in dieser Rolle ist oder nicht.

        Da gibt es ja das ganze Spektrum, ich könnte weder die ganze Zeit zu Hause sein, noch möchte ich 40+ Stunden arbeiten und meine Kinder nur am WE sehen.

        Der Kibbuz-Artikel drückt das ganz gut aus:
        „Präkulturelle Theorien gehen davon aus, dass sich Weibliches und Männliches überlappen. Männer und Frauen unterscheiden sich nicht durch kategorisch voneinander abweichende Bedürfnisse, sondern nur durch Unterschiede in der relativen Stärke dieser Bedürfnisse. Geschlechtstypische Unterschiede sind graduelle, keine grundsätzlichen Unterschiede. Es geht bei geschlechts­abhängigem Verhalten nicht um ein „entweder – oder”, sondern um ein „sowohl – als auch“, nur sind die Schwerpunkte geschlechtsabhängiger Verhaltensweisen bei Jungen und Mädchen verschieden. „
        https://www.dijg.de/gender-mainstreaming/geschlechterstereotypen-reformbewegung/

        Außerdem:
        Natürlich gibt es immer auch Frauen, die eher männliche Interessen haben, und Männer umgekehrt. Wenn eine Gesellschaft rigide ist und diesen Menschen keine kreativen Entfaltungsmöglichkeiten gibt, können sich psychische Probleme ergeben. Niemand darf deshalb zu einem be­stimmten Geschlechtsrollenverhalten gezwungen werden.

        uepsilonniks zeigt ja eigentlich nur auf, dass die Betrachtung, Hausfrauendasein sei allein nachteilig, unterdrückerisch und außerdem Schuld der Männer, so nicht stimmt.

        • „Das hängt davon ab, ob man freiwillig in dieser Rolle ist oder nicht.“

          Ähnelt das nicht der Situation anderer (Langzeit-)Erwerbsarbeitsloser?

          Also insofern, dass Menschen geneigt sein könnten sie als „privilegiert“ zu schmähen, so sie – laut Selbstauskunft – freiwillig ihren Lebensunterhalt ausschließlich aus Sozialtransfers bestreiten, die sie am Existenzminimum halten… während man sie im allgemeinen Fall, wo eine passende Anstellung gesucht, aber nicht gefunden wird, eher als „Opfer des Systems“ betrachtet (und entsprechend bedauert)?

          „Da gibt es ja das ganze Spektrum, ich könnte weder die ganze Zeit zu Hause sein, noch möchte ich 40+ Stunden arbeiten und meine Kinder nur am WE sehen.“

          Also hälst Du Dich für privilegiert, weil Du dieses Ideal leben kannst?

          „Natürlich gibt es immer auch Frauen, die eher männliche Interessen haben, und Männer umgekehrt.“

          Ich würde eher sagen: natürlich hat jede/r Frau/Mann immer auch Interessen, die grosso modo dem anderen Gender (binär gedacht) zugeschlagen werden. Ausnahmen sind die vielmehr „eindeutigen“ – die sich aber besonders leicht unter den phänotypisch-weiblichen XY-Chromosomenträgern finden lassen (die sich wiederum nicht fortpflanzen können).

          „uepsilonniks zeigt ja eigentlich nur auf, dass die Betrachtung, Hausfrauendasein sei allein nachteilig, unterdrückerisch und außerdem Schuld der Männer, so nicht stimmt.“

          Naja, aber ich wollte halt noch eine nähere Betrachtung von Hausmännern herauskitzeln.
          Ich glaube nämlich nicht, dass uepsilonniks sie tatsächlich als Privilegierte einzustufen bereit ist.

    • „Wer schlägt, muss gehen!“

      Außer es ist eine Frau,

      Mostly the response of police to intimate partner violence has been based upon the socialposition that the men have within the society. According to George and Yarwood (2004),police have threatened 47% of male victims of intimate partner violence with arrest.George and Yarwood also found that the police ignored 35% of male victims and 21%were actually arrested instead of the female perpetrators. This is due to the disbelief that awoman could not have been the perpetrator of this type of crime and the male must beintimidating the woman to the point that the woman is attacking in self-defense.

      http://archive.is/1JkG6#selection-1075.0-1111.80

      dann muss in 47% der Fälle der Geschlagene gehen.

      Und wenn Geschlagene Männer hilfe suchen, werden sie an Täterhotlines weitergeleitet oder ausgelacht:

      They laughed at me and told me I must have done something to deserve it if it happened at all.

      https://nationalparentsorganization.org/blog/3977-researcher-what-hap-3977

      • Ich sag’s einmal so:

        Bestimmte Organisationen besuchen in der Polizeigrundausbildung einzelne Klassen und unterrichten einen ganzen Tag lang über häusliche Gewalt mit einem bestimmten Narrativ.

        Mehr muss ich glaube ich nicht verraten.

        • der „Unterricht“ alleine wird’s nicht machen, da kommt schon noch eine ganz Portion Sozialisation und genetische /hormonelle Steuerung dazu.
          Ich meine Polizeianwärter sind ja keine vom Himmel gefallene unbeschrieben Blätter, die kommen doch alle aus Familien und müssten doch wissen wer im Normalfall zu Hause die Hosen anhat.

    • Typischer Mainstream-Medien Artikel über Peterson. Alles irgendwie negativ, ohne dass tatsächlich konkrete, belastbare Vorwürfe erhoben werden. Eine Auseinandersetzung mit Petersons Positionen findet praktisch nicht statt, aber es wird unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass er abzulehnen ist.

    • Peterson ist offensichtlich der Wiedergänger von Billy Graham. War letzterer das „Maschinengewehr Gottes“, so ist Peterson das „Maschinengewehr des kulturellen Konservativismus“.

  1. Österreich: Parlament plant Anti-Sexismus-Kurse für Mandatare (gemeint sind Abgeordnete)

    https://www.derstandard.de/story/2000086962723/parlament-plant-anti-sexismus-kurse-fuer-mandatare

    Die österreichischen Abgeordneten sollen in Zukunft verpflichtend an Schulungen teilnehmen müssen, an denen ihnen gezeigt wird, wie man sich wohl verhalten soll, damit Sexismus und Belästigung nie wieder geschehe.

    Das ist vollkommen lächerlich.

    Das sind erwachsene, studierte Leute, die grundsätzlich wissen, wie man sich zu verhalten sollte. Wenn sie sich anders verhalten, dann tun sie das bewußt, nicht weil sie es nicht besser wissen.

    Dieser paternalistische Ansatz ist so absurd!

    Wann kommen die nächsten Kurse, die über Selbstverständlichkeiten aufklären sollen?

    „In unserem Kurs lernen Sie, daß wir in diesem Parlament uns morgens die Hand geben, uns Guten Tag sagen, unsere Meinungsverschiedenheiten nicht mit der Axt austragen und die Kollegen nicht vergewaltigen.“

      • Ich mein damit die Zielgruppe der Parlamentarier. Die haben das ja nicht initiiert und müssens ertragen.
        Natürlich dürfen dort nicht nur Studierte hin, aber praktisch sind es wohl die meisten.

    • Was ist eigentlich aus den üblichen Selbstssteuerungsmechanismen und den sozialen Feedbackschleifen geworfen? Wenn sich ein Mensch daneben benimmt, erfährt dieses Verhalten eine soziale Ächtung und aus dieser Wiederum kann der/die Betroffene dann im Idealfall lernen, was er/sie falsch gemacht hat. Warum zusätzlich nochmal eine erzieherische Schulung? Die einzige Idee, die mir zur Beantwortung dieser Frage einfällt ist die, dass man einen Arbeitsmarkt für Genderstudies-Absolventen schaffen will.

      • Das Problem ist, dass man „daneben benehmen“ um- und neudefiniert hat, sodass die Spanne von achtenswertem Verhalten weitaus größer ist als früher. Diese Neudefinition ist allerdings nicht von der Bevölkerung ausgegangen, sondern kommt aus dem akademischen Elfenbeinturm, deswegen greifen die sozialen Feedbackschleifen nicht mehr, und deshalb müssen alle Zehnjährigen in die HJ, ich meine, alle Kinder in die FDJ, ääh, müssen halt Schulungsmaßnahmen für Erwachsene stattfinden, damit solch staatszersetzendes Verhalten mit Stumpf und Stiel ausgerottet wird.

  2. Grüne streiten über Feminismus: Sorge um Sternchen und Kopftuch

    Auf dem Frauenkongress der Grünen geht es um Intersektionalität und Religion. Aktivistinnen der zweiten Welle finden die Jüngeren „infantil“.

    http://www.taz.de/!5531303/

    Da kann es nur Gewinner geben!

    • Gesine Agena findet, Frauen müssen in diesen Zeiten noch solidarischer miteinander sein

      Gibt es einen Fall, in dem das bedeutet hat: „Ich werde in zukunft viele meiner Meinungen und Pläne hintenanstellen, damit ich andere Frauen auch gegen meine eigentlichen Interessen unterstützen kann.“ und nicht „Wieso widersprechen die mir alle? Das sollen sie nicht.

    • Natürlich zitiert die taz-Redakteurin nur selektiv und es gibt keine links auf den originalen Brief mit gut 20 Unterzeichnerinnen, auch nicht auf die Aussagen der zitierten, namentlich genannten einzelnen Feministinnen.
      Es bleibt völlig unklar, in welchem Kontext die getätigt worden sind und was eigentlich inhaltlich kritisiert worden ist.
      Der Text ist in der „Emma“ vorab veröffentlicht worden, der Link in der taz leitet hingegen zu einem weiteren taz-Artikel mit der Überschrift: „Tendenzjournalismus bei „Emma“

      Um gleich mal „subtil“ klar zu machen, welche politische Meinung die taz-Redakteurin hat.
      Es ist übel, mit welchen manipulativen Tricks hier gearbeitet wird und die richten sich wohl gegen alle, die als politische Gegner empfunden werden.

  3. Toxische Weiblichkeit!

    Doppelmörderin Estibaliz Carranza „Bin ich noch schön?“

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/doppelmoerderin-estibaliz-carranza-buch-zelle-14-ueber-die-eislady-a-1226978.html

    „Wie tickt eine Frau, die ihrem Ex-Mann in den Hinterkopf schießt, während er ein Computerspiel spielt? Die in einen Baumarkt geht, eine Kettensäge kauft und sich erklären lässt, wie man damit umgeht, um anschließend die Leiche zu zerstückeln und in einer Tiefkühltruhe einzubetonieren? Und die zweieinhalb Jahre später ihren Geliebten auf die gleiche Weise umbringt?“

  4. Ein weibliches Pendant zum White Knight gibt’s nicht so richtig, oder?
    Mir käme spontan nur die ‚based mom‘ in den Sinn und die halte ich fürn ein Trad-Thot-Uboot.

  5. Rechtsextremismus in Deutschland: Wo sich vor allem Männer tummeln

    https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/Rechtsextremismus-in-Deutschland-Wo-sich-vor-allem-Maenner-tummeln;art410924,9873147

    „Rechtsextremismus ist überwiegend Männersache. Das belegen Studien, und das zeigen auch Bilder der Demonstrationen in Chemnitz und von anderen Zusammenkünften dieser Art. Das hat damit zu tun, dass es eine typische Macho-Welt ist, die sich in Szene setzt. Dunkle Kleidung, Stiefel, Vermummung. Die Außenwirkung ist auf Einschüchterung ausgelegt, nicht auf Verständigung und Kompromiss. Deshalb marschieren auch kaum Frauen mit: Die meisten betätigen sich lieber in ihren „Sozialen“ Netzwerken als auf einer verkappten Wehrübung.“

    • ich bin generell der Meinung die ganze Flüchtlingskrise hätte sehr anders ausgesehen, wenn statt muslimischer junger Männer, junge thailändische Frauen gekommen wären. Dann hätte man vermutlich noch viel mehr von diesen Asylbewerbern verlangt und es wären die deutschen Frauen gewesen die vor allem damit Probleme gehabt hätten. Tja, keiner mag Konkurrenz….

          • Das ist schlichtweg falsch!
            Zumal vor allen Dingen der Sozialstaat schon längst ein Ende gefunden hat.
            Hartz-IV, Altersarmut, Grundsicherung lässt grüßen.

            1-2 Millionen Wirschaftsflüchtlinge (und dazu gehören wohl die wenigsten der Flüchtlinge, die bisher hier gelandet sind) können wir locker verkraften. Hat mit 16 Millionen um 1990 rum ja auch geklappt.

          • @Mario
            „Zumal vor allen Dingen der Sozialstaat schon längst ein Ende gefunden hat.“
            H4 und Grundsicherung sind Sozialstaat, ebenfalls die immer noch weitgehend kostenlose Gesundheitsversorgung. Du weißt nicht, von was du sprichst, geh mal in ein Land ohne!
            1-2 Millionen Wirschaftsflüchtlinge (und dazu gehören wohl die wenigsten der Flüchtlinge, die bisher hier gelandet sind)
            Schwierig zu sagen, da der Staat ja jeden reinlässt, der „Asyl“ sagen kann, egal ob Pass oder nicht.
            „Hat mit 16 Millionen um 1990 rum ja auch geklappt.“
            Wir waren keine Wirtschaftsflüchtlinge, die Allermeisten leben immer noch in ihrer Heimat und arbeiten dort, auch wenn ihr den gutgebildeten deutschsprachigen Nachwuchs abgeworben habt, weil ihr ja selbst zu unfruchtbar und geizig für welchen seid. Ohne wäre auch längst Sense mit Wohlstandsrenten für westdeutsche Kinderlose, die erarbeiten nämlich wir.
            Uns mit messerstechenden, muslimischen Analphabeten aus Afghanistan zu vergleichen, die sich wünschen ihre zehnköpfige Familie hier ins Sozialsystem nachholen zu können und die vom Amt ohnehin als unvermittelbar geführt werden, ist weltfremde Spinnerei. Dazwischen liegt ein Graben, gegen den der Grand-Canyon wie ein Haarriß wirkt.
            Klar können „wir“ das bezahlen (ob wir wollen, fragt keiner), aber nur, weil die EZB Geld druckt, wie blöde. Du irrst, wenn du glaubst, das wird ewig anhalten und ohne Nebenwirkungen bleiben.

          • @Androsch,

            d’accord.

            Dass viele den Unterschied zwischen ein paar Millionen Ossis und ein paar Millionen Subsaharern nicht wahrnehmen können, ist eines der wesentlichen Probleme am aktuellen Zeitgeist.

        • Ich spreche hier nicht für alle. Als Nihilist stört es mich kein Stück, wenn die Welt morgen brennt. Ich würde es sogar sehr genießen. Nur bitte kein Atomkrieg – das geht nämlich viel zu schnell, ich würde es viel lieber sehen wenn der Westen an seinen eigenen Widersprüchen erstickt uns sich in ein Scheißhausland verwandelt wie es schon so viele gibt.

          • @Androsch Kubi
            Doch tue ich aber ich bin, wie schon geschrieben Nihilist. Für mich ist es egal ob ich selbst dabei draufgehe wenn die Welt zerfällt. Ich gehe auch nicht davon aus, dass ich es überlebe, es ist mir aber vollkommen egal. Ich habe am Ende weit weniger zu verlieren als all die Anderen, deren Frauen und Kinder verbrennen werden und die trotzdem eine Politik des eigenen Nachteils unterstützen.
            Da kann ich kein Mitleid für entwickeln.

      • Jap. Machen wir einfach ein Immigrationsprogramm für junge, attraktive Frauen mit einem angenehmen kulturellen Hintergrund. Inklusive Flug und allem. Wo ist die Partei, die sich für so was einsetzt?

        • Entweder wir finden eine Antwort und eine gesellschaftliche Mehrheit gegen solche Gewaltausbrüche (völlig unabhängig von Nationalität und Religion der Täter) oder unser Leben wird sich noch deutlicher verändern! Aber unsere Eliten beschäftigen sich lieber mit Transgender-Klos

          • „Entweder wir finden eine Antwort und eine gesellschaftliche Mehrheit gegen solche Gewaltausbrüche „

            Du meinst, so Gewalttaten sollte man vorher demokratisch abstimmen?

            Ich kann dir auch verraten, wie die politische Antwort darauf aussieht: Ausnahmezustand und Polizeistaat. Zumindest die Antwort des multikulti-geilen Establishments. Denn genau das war die Absicht hinter 2015.

  6. ZEIT Campus, die edition-f-Variante für Studenten, Generation Y und die kommende Intelligenzija, läutet gerade wieder mal die Mutter aller Schlachten gegen „die Männer“, das Patriarchat usw. ein:

    https://www.zeit.de/campus/2018-09/frauenbewegung-feminismus-tomatenwurf-sechs-forderungen Der Feminismus muss eine Bitch sein
    Von Elena Erdmann, Marlene Knobloch, Julia Meyer, Ann-Kristin Tlusty und Erica Zingher
    15. September 2018, 11:36 Uhr

    Ich frage mich immer wieder verzweifelt, wieviele der intendierten Leser zwischen 20 und 25 diesen Unfug lesen und auf die Hetze und Lügen hineinfallen. Ein paar Auszüge:

    Der weibliche Körper ist immer noch Objekt, ein Gegenstand, der von Männern diskutiert und kontrolliert wird.

    War das ernst gemeint? (Poes Gesetz schägt unerbittlich zu)

    Sexuelle Gewalt, die sich seit Jahrzehnten durch eine ganze Branche zieht, wird unter #Metoo zum ersten Mal öffentlich.

    Gedächtnisschwund? oder erst 14 Jahre alt? Schon mal von der Aufschrei-Kampagne von 2013 gehört?

    Wer in Diskussionen nicht ernst genommen wird, muss unermüdlich einfordern, gleichberechtigt zu sein.

    Um ernst genommen zu werden, sollte man elementare Begriffe wie Gleichberechtigung verstanden haben.

    Aber Männer sind nicht nur strukturelle Täter, …

    Verstehe. Das sind die, die immer diese allgegenwärtigen strukturellen Diskriminierungen von Frauen … ähm … herbeihexen.

    Nicht die Natur, sondern eine gesellschaftlich konstruierte Binarität führt zur Unterschiedlichkeit von Männern und Frauen

    Alles Klar. EvoChris: mach den Laden hier zu!!!

    Wir brauchen Männer als Komplizen.

    Das wird wohl nichts.

    Bei Google verfasste vor einem Jahr ein Mitarbeiter ein Memo und schrieb, dass Frauen von Natur aus schlechter in den Naturwissenschaften seien, und dass man schleunigst alle Frauenförderungsprogramme einstellen solle.

    Alternative feministische Fakten und Hetzpropaganda erster Güte.

    Damit die Welt von morgen nicht ausschließlich von weißen Männern gestaltet wird. … Damit Daten und Algorithmen genutzt werden, um aufzuzeigen, wo es noch Ungerechtigkeiten gibt,

    Denn der Kampf gegen weiße Männer und die Suche nach Ungerechtigkeiten ist nun mal der feministische Daseinszweck.

    Antifeminismus wird zurzeit, wie viele andere Diskriminierungsformen, immer salonfähiger.

    11. Gebot: Du sollst nicht gegen den Feminismus sein!!

    Sicherheitshalber werden alle Kommentare kontrolliert, ehe sie freigeschaltet werden. Ein paar kritische sind trotzdem durchgekommen.

    • Irgendwer muss den 1,3 Mrd Chinesen und den 1,3 Mrd Indern mal erzählen das sie unbedingt Feministen werden müssen, weil sie sonst morgen von weißen Männer regiert werden.

      Antifeminismus ist eine Diskriminierungsform?

      Und wieder stellt sich die Frage: Was nützt Feministinnen die Wahrheit?

    • Das spannendste an dem Artikel war imho der Verweis auf:
      https://www.theguardian.com/technology/2016/feb/12/women-considered-better-coders-hide-gender-github

      (Hatten wir noch nicht hier besprochen, soweit ich erinnere?)

      Und dann noch diese Stelle:
      „Technik bestimmt maßgeblich mit, wie unsere Welt von morgen aussehen wird. Wird sie nur von Männern entwickelt, dann finden die Probleme von Frauen dort kaum Berücksichtigung. Dann behauptet Apple stolz, seine Apple-Watch würde alle Gesundheitsdaten aufzeichnen – und vergisst dabei, einen Menstruationskalender einzubauen.“

      Da denkt man doch spontan: das darf doch gar nicht wahr sein?!

      • Ist halt geschlechtsneutral designed. Eine extra App dafür kriegst du bestimmt. Bei Apple musst du sowieso vieles extra kaufen. Ein Schnellladekabel liegt dem iPhone auch nicht bei.

      • Wieso?
        Wenn man jungen Männern unter Androhung von Schulverweis und Jobverlust Menstruettenwitze abtrainiert, dann bekommt man auch Apps ohne Menstruationskalender.

      • Diese Uhr ist eine technische Spielerei und überhaupt nicht für Frauen gedacht. Würden Frauen sich für Technik interessieren, säßen genügend bei Apple in der F & E und würden das Design und die Features mitbestimmen. Tun sie aber nicht, also Klappe halten und selber Apps entwickeln.

      • also ich bin seit über zwanzig Jahren in der Branche … und ne gute Programmiererin ist mir noch nicht über den Weg gelaufen. Mit Sicherheit gibt es welche, die gut sind, evtl auch ein paar sehr gute … aber das pauschale „women are better coders“ halte ich für sehr sehr fragwürdig

      • Vielleicht weil die alle das gleiche tragen.
        Wenn hier eine Frau das gleiche Kleid wie eine andere Frau trägt, führt das ja auch öfters zu einer schlechten Stimmung.

        • 🙂

          Dann müssen die Weibsbilder dort ja wirklich dauernd übel drauf sein. Ach so! Deshalb dürfen die normalerweise nicht aus dem Haus! Was gleich die nächste Frage auswirft: sollten die Damen nicht eigentlich in Begleitung von Männern sein? Oder bin ich da nicht auf dem aktuellen Stand?

    • Ich hab mich ja schon immer gefragt, warum sowas grausames wie das Richtrad erfunden wurde. Aber anscheinend sind manche Leute so dermaßen dumm, dass selbst Scaphismus noch wie Gnade wirkt.

  7. In the past I’d give advice and encouragement – suggest things might turn out all right in the end. There’s still time!

    But now there’s actually not time. I can’t encourage, because life isn’t going how we thought it would. We’re being left behind and without the financial ability (or housing) to freeze eggs or go it alone, or adopt.

    I get harassed by some friends, almost bullying me into going on dating apps because it worked for them. But I hated it – men were rude, unkind and I felt physically threatened. I found myself despising all men.

    Sie verachtet alle Männer. Warum nur ist sie Single?

  8. Es muss anscheinend unmöglich sein neue Superhelden zu erfinden, daher müssen alle weißen, männlichen Superhelden durch selbsternannte Minderheiten ersetzt werden, wie z.B. Frauen, von denen es auf der Erde mehr gibt wie Männer, oder Schwarze, von denen es auf der Erde mehr gibt wie Weiße..

  9. Kaputtmachen von Linux auf bestem Wege:

    „In the interest of fostering an open and welcoming environment, … a harassment-free experience for everyone, regardless of ..gender identity and
    +expression, level of experience…, or sexual identity and orientation.“

    Yay, endlich kaputtmachende Commits einfrickeln 😉

    (Gefunden über Danisch, gefunden über Fefe)
    http://www.danisch.de/blog/2018/09/17/die-zerlinksung-des-open-source-bereichs-erreicht-linux/
    https://blog.fefe.de/?ts=a5619602

  10. https://www.morgenpost.de/kolumne/single-mom/article215343133/Wir-sind-mehr-aber-wir-muessen-es-auch-bleiben.html

    Journalistin schickt ihr Kind auf eine Privatschule wegen AfD-Wähler auf öffentlichen Schulen. Höhepunkt des schlechten Zustandes öffentlicher Einrichtungen: Kind im benachbarten(!) Kindergarten malt Hakenkreuz in den Sand.

    Auf Twitter behauptet nun jemand, sein Kind gehe in die selbe Klasse und das er AfD wählt.

  11. Ein interessantes Interview mit Kenan Malik über Meinungsfreiheit und Multikulturalismus in der Süddeutschen:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/kenan-malik-ueber-multikulturalismus-es-ist-notwendig-dass-menschen-sich-beleidigen-1.4092684

    „Mittlerweile wird akzeptiert, dass die Meinungsfreiheit im Namen von Toleranz oder Respekt beschnitten wird – weil sonst Minderheiten verletzt werden könnten. Ich bin da ganz anderer Meinung. Gerade weil wir in einer pluralen Gesellschaft leben, brauchen wir die größtmögliche Meinungsfreiheit. Es ist unvermeidlich und notwendig, dass Menschen sich beleidigen. Jeder soziale Fortschritt oder Wandel passiert, indem Einstellungen angegriffen werden, die für den Einzelnen oder eine bestimmte Gruppe wichtig sind.

    Es gibt doch Dinge, die man nicht sagen kann.

    ‚Das kannst du nicht sagen‘, dieser Satz ist viel zu oft die Antwort von denen, die die Macht haben, wenn jemand ihre Macht herausgefordert hat. Zu akzeptieren, dass man bestimmte Dinge nicht sagen darf, bedeutet zu akzeptieren, dass bestimmte Formen der Macht nicht herausgefordert werden können.“

  12. Die moralische Klimaerwärmung
    In der Rassismus-Debatte sucht uns wieder einmal eine moralische Epidemie heim. Sie unterminiert das Vertrauen in die bisher freieste Gesellschaft.

    https://www.nzz.ch/meinung/die-moralische-klimaerwaermung-ld.1418215

    „Die mimetische Konkurrenz um die vorderen Moralplätze bedarf der Sündenböcke. Wie die Mittel die Zwecke zerstören, bestätigt heute der gar nicht mal heimliche Rassismus der Antirassisten. Rassismus gegen Weisse könne es nicht geben, versichert die Szene allen Ernstes. Entsprechend könnten heterosexuelle, weisse Männer keinen Sexismus erfahren, behaupten Anhänger und Anhängerinnen der Intersektionalität.

    Von toxischer Männlichkeit darf gesprochen, ein Hashtag #MenAreTrash verbreitet werden, ohne dass sich nennenswerter Widerspruch regt. Nicht, dass solch ein Ressentiment neu wäre. In seiner bahnbrechenden Untersuchung «Das unmoralische Geschlecht» hat Christoph Kucklick bereits 2008 gezeigt, wie schon die frühe Moderne seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ihr Unbehagen an sich selbst auf die Geschlechter projiziert: Sie sieht in Männern alle Weltübel verkörpert, Kapitalismus, Kolonialismus, Krieg und breitbeiniges Sitzen im ÖPNV.“

  13. Sie haben doch was gelernt: dass man sich auf „Israel“ konzentriert und so tut als seien damit nicht „Juden“ gemeint.

  14. Dürfe wohl eher die Achse der Progressiven mit den Islamdiktaturen sein, die die erneute Konfrontation verursachen dürfte. Der Antiamerikanismus und der Proislamismus gehen Hand in Hand.

    Auch diesmal sind die Menschen selbstvergessen und übermütig, sie meinen genau das Richtige zu tun. Aber ihr moralischer Gestus der Überlegenheit weist sie als im höchsten Masse als autoritär aus.

  15. Und in Deutschland ist „Chemnitz“ beendet, die das Aufblühen des Antisemitismus in GB vollkommen verdeckt hat.

    Ich meine: was sollte die Deutschen mehr interessieren als Corbyn? Und ALLE schauen sie weg! Obwohl sie sich ja angeblich GENAU FÜR SOETWAS zu interessieren vorgeben.

    Wird wohl einfach Antisemitismus sein, oder was macht so blind?

    • Den Utopismus von John Lennon (Imagine) stellt er auch interessant dar, als Rückfall in den Marxismus. Lennon verkauft hier das Image der Hippies. Genau deshalb hat man dann die Hippies gehasst und eine neue Musikepoche (post-Psychedelia und Rock) sollte beginnen.

      • ab Minute 18 wird es dann völlig interessant, als Lennon zusammen mit Ono das politische Programm der Progressiven Ultralinken anführen, mit Feminismus, Ökomässigem, Guruhaftigkeit!

        Und vorher sang er noch, an was er alles nicht glauben würde (Zimmermann für Bob Dylan, etc)…

        Ich konnte Lennon schon damals instinktiv nicht leiden, obwohl ich immer Beatles liebte. Wird wohl an der künstlichen und aufgesetzten Art Lennons gelegen haben.

  16. Anti-Racism Erases Anti-Semitism

    Campus Week: Do Jews enjoy ‘white privilege,’ paradoxically making them targets for hatred? Talib Kweli, Black Lives Matter, and a strange argument over contemporary victimhood.

    https://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/204990/anti-racism-erases-anti-semitism

    „… more important, anti-Semitism doesn’t work like most forms of racism, which denigrate their victims as inferior. Anti-Semitism is special in that it often perceives its target—Jews—as having too much privilege and assails them for it. … To the anti-Semite, Jews are the ultimate bearers of privilege.“

    Die sind und waren immer von der Linken Progressiven gemeint und mitgedacht.

    • „The BLM activist Frank Leon Roberts, who took to Twitter after the Gaza Flotilla raid to complain about “Jewish elites” and their “monopoly” of influence, now teaches the nation’s first “Black Lives Matter” course at his alma mater, NYU.“

    • „The notion of people of color being racist to whites is derided as the fallacy of “reverse racism” and said not to exist.

      But if you believe that racism by the weak against the strong doesn’t exist, then anti-Semitism doesn’t exist, either. It can’t. Why? Because anti-Semitism is a racist conspiracy theory—anti-Semites believe they are victimized by a preternaturally powerful cabal of Jews. „

  17. Mit dem Diktator Erdogan will Islamistenarschküsser Minpräs Laschet („Unsere Gäste brauchen nicht arbeiten“) eine Moschee „eröffnen“:

    Diese offene Kumpanei mit Islamofaschisten und Hardcoreantisemiten wie Erdogan ist natürlich kein Problem und spricht nicht etwa dafür, dass ein Herr Laschet ein womöglich rechtsextreme Agenda hat. Niemals. Die ist nämlich voll links und gut!

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