Männliche Politiker werden auf Twitter eher beleidigt als weibliche Politiker

 

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38 Gedanken zu “Männliche Politiker werden auf Twitter eher beleidigt als weibliche Politiker

  1. Was soll’s, die weiblichen Matheskills sind doch so töfte, das die Reaktion sein wird, och stellt euch nicht so an ihr Weicheier, sind doch nur 0,7% mehr. GÄNDÄRPEIGÖP.

  2. Naja, wenn man sich die deutsche Politik anguckt, dann sind die charakterlich widerwärtigsten Politiker halt überwiegend männlich und konservativ – und konservative Parteien stellen vllt. eher Männer auf…. Seehofer, Söder, Gauland… Frauke Petry hat es geschafft trotz ihrer bigotten Ansichten sympathisch zu wirken, Seehofer und Gauland hingegen profilieren sich über das Arschlochdasein. Ich kenne aber keine Frau in der deutschen Politik die öffentlich offensiv auf Arschlochkurs geht, außer Andrea Nahles vllt. aber die ist eher ne Witzfigur als ein Feindbild.

    • Ich denke, Deine Voraussetzung im 1. Satz oben ist sexistisch. Als Beleg wende ich den Lackmus-Test an und vertausche die Geschlechter:

      „Naja, wenn man sich die deutsche Politik anguckt, dann sind die charakterlich widerwärtigsten Politiker halt überwiegend *weiblich* und *progressiv* …

      So etwas wird wohl niemand als sachlich-unparteiische Hypothese prüfen wollen. Du schreibst weiter:

      „… und konservative Parteien stellen vllt. eher Männer auf …“

      Nee, nicht die Partei tut – zunächst mal bewerben sich bestimmte Personen: die drängeln sich vor, reißen sich den Arsch auf, sägen an den Stühlen ihrer potentiellen Konkurrenten, und was weiß ich noch alles. Eigeninitiative, und zwar proaktiv. Einige dieser Personen sind männlich, andere sind weiblich. Alles in allem sind die männlichen mehr, und die männlichen sind besser (= politisch durchsetzungsfähiger). Und darum sagen dann Leute wie Du, die Parteien würden vllt. eher Männer aufstellen …

      Aber selbst wenn man Dir all diese Fehler durchgehen läßt, bleibt immer noch ein Fehler: Im oben zitierten Beitrag von Cathy Young ist von „online abuse“ die Rede, in der Überschrift oben steht schwächer „werden beleidigt“.

      Selbst wenn männliche Politiker die charakterlich widerwärtigsten sein sollten, selbst wenn sie sich über ihr Arschlochdasein oder ihren Arschlochkurs profilieren sollten, und selbst wenn sie tatsächlich von ihrer Partei aufgestellt werden sollten (anstatt selbst zu rasen und zu rattern, bis die Partei gar nicht anders kann, als sie aufzustellen), selbst dann also, wenn man Dir die obigen beiden Punkte zugestehen würde – selbst dann rechtfertigt dies alles nicht den „online abuse“ dieser Personen, es rechtfertigt noch nicht einmal die Beleidigung dieser Personen.

      Man kann die höhere Männer-Quote beim „online abuse“ also nicht dadurch rechtfertigen, daß man sagt: es sind ja auch viel mehr männliche Politiker Scheiße.

      Zur Erklärung müssen somit anderen Faktoren herangezogen werden. Welche könnten dies wohl sein?

      • Naja, natürlich geht der politische Erfolg der Männer in den konservativen Parteien auf den unbedingten Machtwillen zurück, kein Widerspruch. Aber: In konservativen Parteien scheint die Männerquote unter den Spitzenleuten höher zu sein als unter den progressiven, obwohl Frauen eher konservativ wählen als Männer. ALSO stellen konservative Parteien offensichtlich auch lieber Männer auf. Nicht, dass ich Bevorzugung aufgrund des Geschlechts fordere, es ist einfach nur eine Feststellung, dass die CSU zB keine Frauen aufstellt obwohl sie vermutlich mehr als 50 % der Wählerschaft aufmachen. Wenn es daran liegt, dass es keine geeigneten Kandidatinnen gibt, dann sind konservative Frauen offensichtlich unfähiger als progressive. Oder?

        • Und logischerweise sind Politiker der Regierungsfraktion (ob man die jetzt konservativ oder korrupt nennt macht keinen Unterschied, die SPD ist für mich auch nur noch eine kleine CDU, fast genauso korrupt und ohne Ideologie) eher Anfeindungen ausgesetzt als Christian Lindner der sein Asozialitätsprogramm nicht durchsetzen kann.

          • Du hast aber – nur mal so als Beispiel – schon mitbekommen, wie die Spitzenkandidatenkür bei den Grünen für die letzte Bundestagswahl ablief?

            Es gab vier Kandidaten.
            Beduetung des Wortes KANDIDAT:
            Stellt sich selbst zur Verfügung, bewirbt sicht selbst, lässt eine Aufstellung zumindest zu, wie immer man das im Detail sehen will bzw. es die Umstände erfordern. (und ja, in Kreisverband-Ebene ist es weiß Gott oft genug ein ZULASSEN, weil man da öfter mal Leute erst dazu breitschlagen muss, sih für ein Amt zur Verfügung zu stellen)

            Von den kandidaten, die sich dann bewerben, werden VON DER PARTEI dann genau zwei AUFGESTELLT, wie du es genannt hats.
            Wie sah das nun bei den Grünixen aus?
            Es gab vier Kandidaten – drei Männer, eine Frau.
            Wegen Quote war die Frau gesetzt, unabhängig von jeglicher weiterer Leistungs- oder Qualitätsanforderung.
            Eine tastsächliche Auswahl gab es nur zwischen den drei Männern zu treffen.

            Bist du, angesichts dieser absolut typischen Geschichte, wirklich der Meinung, die Grünixe hätten MEHR fähige Frauen als Kandidaten (genau, es heißt „Frauen als Kandidaten“, nicht „als Kandidatinnen“)?

            Der Grund, warum in linken Parteien überproportional (im Vergleich zum Geschlechterverhältnis der Parteimitglieder, die zur Verfügung stehen) viele Frauen in Spitzenpositionen zu finden ist, liegt an der selbst auferlegten Quotem die oft genug nur schwer erfüllbar ist, weil Frauen sich einfach nicht zur Verfügung stellen wollen. Man kann sie ja schließlich nicht zwingen, noch leben wir ja in einer Demokratie.

          • „Der Grund, warum in linken Parteien überproportional (im Vergleich zum Geschlechterverhältnis der Parteimitglieder, die zur Verfügung stehen) viele Frauen in Spitzenpositionen zu finden ist, liegt an der selbst auferlegten Quotem die oft genug nur schwer erfüllbar ist, weil Frauen sich einfach nicht zur Verfügung stellen wollen.“

            Kann ich als Insider (eine Legislaturperiode kommunale Politik für und bei den Grünen) voll und ganz bestätigen.
            Auch wir hatten damals – Anfang der 90er Jahre – das Reißverschlussprinzip, nach dem der Spitzenkandidat IMMER weiblich sein MUSSTE und die Kandidatenliste danach paritätisch im Wechsel mit jeweils einem Vertreter des anderen Geschlechts besetzt werden musste.
            Tatsächlich sah das Ergebnis dann immer so aus, dass eine Frau in langen Intensivgesprächen bekniet wurde, sich als Spitzenkandidatin aufzustellen, regelmäßig mit dem Versprechen, dass sie in den Ratssitzungen nichts zu sagen bräuchte und alle Arbeit vom männlichen Vertreter übernommen würde.
            Ansonsten wollten alle Frauen der Partei auf den letzten(!) Platz der Liste, wo sie sicher sein konnten, niemals gewählt zu werden.
            Ich bin sicher, dass die Verhältnisse bei den Grünen auch heute noch so aussehen.
            Und für die wenigen machtgeilen Frauen in der Partei ist der Gang an die Spitze dann ein Sonntagsspaziergang, während er für die Männer – wie in allen anderen Parteien – einen brutalen Akt der Selektion darstellt.

          • „der Spitzenkandidat IMMER weiblich sein MUSSTE“

            Und diese Partei denkt wirklich sie ist ein Vorreiter im Kampf GEGEN Sexismus… das ist so lachhaft.

          • „Und diese Partei denkt wirklich sie ist ein Vorreiter im Kampf GEGEN Sexismus… das ist so lachhaft.“

            Der Denkfehler bei den Grünen ist, dass Frauen in gleichem Umfang um Spitzenplätze kämpfen wie Männer, nur von diesen – aktiv oder passiv – zurückgedrängt werden.
            Innerhalb dieser Logik ist es nur konsequent, dann vom ersten Platz zurückzutreten, um einer dieser hoffnungsfroh um einen Platz in der hohen Politik Kämpfenden den Vortritt zu lassen.
            Mich verwunderte schon damals diese Diskrepanz zwischen der realen Beteiligung von unseren Parteifrauen mit dem – männlichen – Anspruch, sie in Spitzenplätzen zu fördern.
            Sie WOLLTEN nicht und machten doch Karriere in der Politik.

            Heute, nach bald dreißig Jahren, kann ich darüber nur noch fassungslos den Kopf schütteln. Heute ist das grüne Prinzip wirklich nur noch reiner Sexismus.

        • Es gibt keine Männerquote. Als ich in den 90er Jahren bei der SPD war, haben wir verzweifelt nach mehr weiblichen Kandidaten gesucht, aber die Frauen wollten nicht. Zumindest da, wo kein bezahltes Mandat in Aussicht stand. Vorsitzende(r) eines Ortsvereins zu sein macht eine Menge Arbeit und Scherereien, viele Abende außer Hauses und dafür höchsten eine kleine Kostenerstattung. Es wird aber (zumindest in den großen Parteien) erwartet, dass man das macht, wenn man Ambitionen hat.

          • Und dennoch sind Frauen in der Union weniger repräsentiert als in anderen Parteien, das Frauen sich im Schnitt politisch weniger engagieren, vor Allem für eine ambitionslose Politik, ist nicht umstritten. Auch nicht, dass Dinge wie Frauenquoten https://www.welt.de/politik/deutschland/article176098618/Niedriger-Frauenanteil-Fuer-Merkel-genuegt-die-CDU-nicht-den-Anspruechen-einer-Volkspartei.html eher zu mehr Ungerechtigkeit gegenüber Männern führt.

            Das ändert aber Nichts daran, dass eine ambitionslose korrupte Politik für die 80 % die nicht Union wählen (Nichtwähler + andere Wähler) nicht grade einen Sympathiebonus bringt. Und wenn Männer in der Union nunmal überrepräsentiert sind, erklärt das logischerweise auch ein Mehr an Anfeindungen gegen Männer.

          • „Und wenn Männer in der Union nunmal überrepräsentiert sind, erklärt das logischerweise auch ein Mehr an Anfeindungen gegen Männer.“

            Das ist aber nicht die Aussage der Studie.
            Da steht nicht, dass vom „online abuse“, der sich gegen Politiker richtet, 2 % gegen Männer gerichtet sei und nur 1.3 % gegen Frauen.
            Das wäre in der Tat eine eigenartige Aussage, denn angesichtes des geringeren Frauenanteils wären dann individuelle Frauen vermutlich sogar stärker von „online abuse“ betroffen.

            Nein, es geht genau um den Umstand, dass ein Politiker, wenn er ein Mann ist, im Schnitt 2% an „online abuse“ einfährt, aber (im Schnitt) eben nur 1,3%, wenn es sich um eine Frau handelt.

            Das Ergebnis der Studie ist diametral entgegengesetz zu der Annahme, Politikerinnen würden massiver angegriffen, weil sie Frauen sind. Wenn das in einzelfällen von „online abuse“ der Fall sein sollte (kommt sicher vor), so sind solche Fälle gemäß Studie offenkundig seltener als der umgekehrte Fall, bei denen Männer angegriffen werden, weil sie Männer sind ( böser alter weißer heterosexueller Mann)

        • Vielleicht ist es auch nur so, dass konservativere Parteien dieses Spiel – dass Frauen nur zu 30% Parteiarbeit leisten, aber zu min. 50% an den Sahnetöpfen sitzen wollen – nicht im gleichen Maße mitspielen. Das ist für mich im Übrigen ein Wahlkriterium geworden, weil es zeigt, dass dort noch Leute mit etwas Verstand und Gerechtigkeitssinn sitzen.

    • Daß Männer die meisten Arschlöcher in der Politik stellen, mag durchaus sein.
      Sie stellen aber auch die besten Politiker und die meisten Politiker.
      So what?
      Nina nimmt den Weihnachtshoax von vor ein paar Jahren, nach dem die Männer die meisten Idioten sind, für ultimative Weisheit und verdrängt dabei, daß da einfach die rechte Hälfte der Normalverteilung weggelassen wurde. Nämlich der Teil, der besagt, daß Männer auch die meisten Genies stellen.

      Und, daß es keine weiblichen Arschlöcher in der Politik gibt, ist eine lächerliche kognitive Dissonanz.
      Von Elke Ferner bis Uschi v.d.L. würden mir auf Anhieb dutzende einfallen.

    • „Frauke Petry hat es geschafft trotz ihrer bigotten Ansichten sympathisch zu wirken“
      Da kann man sich fragen, was hier Ursache und was Wirkung ist. – Nimmt man ihr weniger übel, schlicht weil sie eine Frau ist? Zudem wären dann ja gleich von Storch und Weidel zur Stelle, es auszugleichen.

      Zudem hat dein Argument den… ich will nicht sagen Haken, aber zumindest anzumerkenden Punkt, dass du den „abuse“ erst einmal generell als Schuld des Ziels siehst. Gehst davon aus, dass es vor allem berechtigte Abscheu gegen unsypmathische Leute ist. Vielleicht bin ich da mal wieder etwas blauäugig, aber meine erste Assoziation wäre eher gewesen, dass die Abuser (egal welches Geschlechtes sie und ihre Ziele haben) die Arschlöcher sind.

      • Naja, Volker Kauder ist indirekt am Massenmord an hunderttausenden Schuld, indem er seit Ewigkeiten ein Tabak-, Alkohol-, und Waffenlobbyist ist. Man kann jetzt sagen, die, die ihn beleidigen, sind die Arschlöcher. Aber er ist ein kranker Psychopath.

        • Und Petry war mir deshalb sympathisch, weil sie nicht „die Jagd“ eröffnet hat, sondern IHREN STANDPUNKT vertreten hat, wenngleich ich ihn nicht teile. Weil sie ihr Fähnchen nicht nach dem Wind des stupiden Populismus gerichtet hat wie Seehofer. Weil sie nicht, wie Nahles, lächerlich gewirkt hat.

        • Mein Gott, geht´s nicht mal ne Nummer kleiner? Bei dir sind alle, die nicht so denken wie du Mörder, korrupt, wiederwärtig, Arschlöcher…..

          Komm mal von deinem Ross runter, korrupte Arschlöcher gibt es überall, auch bei Linken und unter Frauen.

          • Ja? Welcher Spitzenkandidat der Linken wird von absolut schädlichen Industrien gefördert um volksfeindliche Interessen durchzusetzen? Bei der CDU gibt es davon eine ganze Liste – und deshalb wehrt sie sich auch mit aller Macht gegen Transparenz. Die Union und die FDP waren die einzigen Parteien mit 6 und 7 stelligen Einzelspenden. Das hier Politiker gekauft werden ist offensichtlich. Es interessiert nur nicht, weil der durchschnittliche Unionswähler 50-70 ist und an Politik kein Interesse hat,

          • „Aber: In konservativen Parteien scheint die Männerquote unter den Spitzenleuten höher zu sein als unter den progressiven, obwohl Frauen eher konservativ wählen als Männer.“

            Widdewidde wie es mir gefällt. *lach*

            Weshalb wir besser kein Frauenwahlrecht hätten.

  3. Das ist wie bei der Gewalt: Männer sind viel öfters Opfer von körperlicher Gewalt als Frauen. Aber die Täter sind eher Männer. Hier auch? Wenn ja wäre dieser Artikel ein Eigentor…

      • Mir ging es nur darum, ob man ein solches Argument gegenüber einer Feministin bringen kann, ohne es ihr zu einfach zu machen alles wieder umzudrehen.

        Das mag nicht logisch im eigentlichen Sinne sein, aber das sind Diskussionen ja auch selten. Darum ein Eigentor…

    • Dann kommt man wieder auf die inhärente Androphobie von Männern. Warum ist das so? Sorgen Frauen dafür, dass Männer Männer hassen – oder neigen Männer von Natur aus mehr zum Hass gegen Männer. Oder ist es ein Problem das mehr als eine Ursache hat? Ich denke, es ist nicht so einfach zu simplifizieren, die Gesellschaft hasst keine Männer. Die Gesellschaft hasst Leute die rücksichtslos ihre eigenen Interessen vertreten. Das machen Spitzenpolitiker. Und die meisten Spitzenpolitiker sind Männer. Frauen in der Politik vertreten hingegen (gefühlt) eher Oppositionsstandpunkte, v.A. bei den Grünen und in der Linken. Die Leute wissen aber nichtmal was die Regierungsfraktionen machen, warum sollte man annehmen, dass sie Oppositionspolitiker anfeinden wenn sie keine ideologischen Feinde sind?

      • „Und die meisten Spitzenpolitiker sind Männer.“

        Gleicher Denkfehler wie oben.
        Man kann die Studie nicht damit wegerklären, dass mehr Politiker Männer sind.
        Das ist nicht, was da untersucht wurde.
        Was untersucht wurde ist, dass ein Mensch, der politiker ist, im Schnitt dann mehr „online abuse“ empfängt, wenn er ein Mann ist, als wenn er eine Frau ist.
        Das hat mit einer Statistik, dass es insgesamt mehr Männer dort gibt, erst mal nicht die Bohne zu tun.

        • Sag ich ja, als erstes werden uns Feministinnen und andere Kastraten demonstrieren wie wenig sie von Mathe verstehen.
          Und es ist ja keine komplizierte, sondern die der Sekundarstufe.

        • Nein, aber wenn du Jemanden nimmst, der für den gesellschaftlichen Mainstream unbedeutend ist wie Katja Kipping und ihn mit irgendeinem CDU – Minister vergleichst, dann steht der CDU Politiker mehr im Rampenlicht und erfährt ungleich mehr Abneigung. Abgesehen davon das ich immer noch davon ausgehe, dass Unionspolitiker niemals etwas moralisch richtiges tun wollen, sondern immer irgendwelche anderen Gründe haben.

          • Aha. Und wenn ich stattdessen Angela Merkel und Theresa May mit einem jeweiligen Hinterbänkler der eigenen Partei vergleiche?
            Dein Argument würde nur funktionieren, wenn Frauen im Verhältnis ihrer politischen beteiligung proportional weniger in Spitzenpositionen verteten wären. Davon kann aber keine Rede sein.
            Bei maximal 30% Mitgliederanteil in allen Parteien sind Frauen in den Spitzenpositionen überproportional vertreten.Selbst in den konservativen parteien, weil dort der Frauenanteil auch noch etwas geringer ist.

            Für die individuelle Frau in der Politik bedeutet das, dass sie sich eher in einer relevanten Position wiederfinden wird als ein durchschnittlicher individueller Mann in der Politik, der deshalb auch ganz bestimmt nicht auf die Idee käme, das Amt des Parteivorsitzenden einer Parte wie der Linken als “ für den gesellschaftlichen Mainstream unbedeutend“ zu betrachten – das ist eine Position, die für die allermeisten der von 2% „online abuse“ betroffenen männlichen Politiker niemals im Leben erreicht werden kann.

      • „Dann kommt man wieder auf die inhärente Androphobie von Männern. Warum ist das so? Sorgen Frauen dafür, dass Männer Männer hassen – oder neigen Männer von Natur aus mehr zum Hass gegen Männer“

        SEHR Wichtiger und interessanter Punkt !! Ich glaube daß beides eine Rolle spielt.
        Männer müssen um Weibchen konkurrieren, was der Kern potentieller Feindschaft ist, es geht um etwas ganz elemntares, die Weitergabe des eigenen Erbgutes.. Und Frauen legen sehr viel Wert darauf, daß es unter Männern nicht allzu harmonisch zugeht. Mann kann das durchaus übertragen, es gab da mal eine Studie an Affen, daß die Weibchen, wenn sich die Männer im Rudel zu gut verstehen Streit provozieren, hat da noch jemand den Link parat ?

  4. Des Pudels Kern ist doch: Ständig heulen irgendwelche Feministinnen rum, welchen bösartigen Anfeindungen sie ausgesetzt sind. Und sie beklagen sich auch dann noch, wenn sie sich selber vorher wie ausgemachte Arschlöcher verhalten haben.

    Wenn die Auswertung oben stimmt, müssen Männer noch deutlich mehr einstecken. Aber sie jammern halt nicht so viel und so entsteht der verzerrte Eindruck, dass die armen Frauen (und ganz besonders die armen, armen Feministinnen) besonders viel im Netz gemobbt werden.

    • Das wesentliche ist nicht die objektive Situation, und eigentlich auch nicht, was die Fems machen.

      Es läuft auf individueller Ebene:
      * Für Frauen ist es lohnend, zu jammern, dadurch bekommen sie Sympathie
      * Für Männer ist es schlecht zu jammern, dadurch bekommen sie Ablehnung.

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