Wo liegt die Grenze zwischen Flirt und Belästigung? (Metoo 2018) ( Anne Wizorek, Alexanda Stanic und Maximilian Pütz)

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5 Gedanken zu “Wo liegt die Grenze zwischen Flirt und Belästigung? (Metoo 2018) ( Anne Wizorek, Alexanda Stanic und Maximilian Pütz)

  1. Arne Hofmann hat ja gerade in einem Artikel beschrieben, wie genervt eine Frau bei ihrem Tinder-Date über das ständige „Ist das ok für dich“ war. Recht so. Lasst die Frauen 10-seitige Zustimmungserklärungen unterschreiben, jede Seite einzeln natürlich. Erst wenn es so richtig blöd und lustlos wird, setzt da der Denkprozess wieder ein.

    • Hier besteht wohl ein Mißverständnis.

      Feministen diktieren die Umgangsformen gegenüber Frauen für Männer. Diese Regeln sind nicht nur für Männer, sondern auch für *normale* Frauen sehr unpraktisch (und noch einiges mehr, was aber jetzt gleichgültig ist).

      Das ist ein Problem nicht nur für Männer, sondern auch für *normale* Frauen – aber *nicht* für Feministen. Im Gegenteil: es ist für Feministen äußerst nützlich, weil auf diese Weise Männer und normalen Frauen weiter auseinander dividiert werden. Man kann jetzt schlecht entgegnen: ja, liebe Frauen – dumm gelaufen, aber ihr seid ja selber schuld.

      Nee, für die Feministen ist es sehr gut gelaufen – für *normale* Frauen ist es dumm gelaufen, aber diese Frauen diktieren die Umgangsregeln für die Männer nicht. Das tun allein die Feministen.

      Der Fehler besteht darin, daß *normale* Frauen ihren Frust gegen die Männer richten, anstatt gegen die Feministen, welche diese irren Umgangsregeln für Männer diktieren.

      Es wäre sehr viel gewonnen, wenn normale Frauen erkennen würden, daß Feministen ihren normalen Belangen schaden und nicht etwa nützen.

      (Wenn Männer dies erkennen, ist das auch gut, bringt aber leider nichts, weil Männer die Umgangsregeln nicht diktieren und sich allgemein im öffentlichen Diskurs kein Gehör verschaffen können. Siehe die oben verlinkte Sendung mit Maximilian Pütz, der sich wacker schlägt, aber leider trotzdem untergeht.)

      Es wäre sehr viel gewonnen, wenn normale Frauen sich gegen den Einfluß der Feministen auf ihr Leben und das von Männern (nämlich potentiellen Partnern, Arbeitskollegen usw.) verwahren würden, anstatt ihren Frust an Männern auszulassen.

      Jedenfalls würde ich in der Betrachtung immer trennen: Was wollen / machen Feministen vs. normale Frauen? Was nützt / schadet Feministen vs. normalen Frauen? Beide Sachen fallen häufig auseinander, so daß man *normalen* Frauen schlecht das vorwerfen kann, was eigentlich Feministen verbockt haben.

      • Wie lang ist denn die Leitung, die man normalen Frauen durchgehen lassen sollte?
        Feministinnen sind ja nicht erst seit der „Dritten“ Welle vollkommen durch.

  2. Schön an dem Video ist das Gouvernantenkopfgewackel von Wizorek, sobald Pütz den Mund aufmacht.
    Dazu passend dann die neoviktorianischen Statements aus wirr aneinandergereihten Femikampffloskeln ohne irgendeinen konkreten Bezug.

  3. Warum sollte man das mit Leuten diskutieren, die sich nicht entscheiden können zwischen StareRape und ObenOhne-Protest? 😉

    Gute Kartoffelrezepte sind da wesentlich wertvoller.

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