Faule Frauen. Ein Interview mit dem Missy Magazine

Aus dem Text zum Video:

„Wir haben genug vom Diktat der Verwertbarkeit. Frauen müssen Karriere machen. Frauen müssen Kinder kriegen. Frauen müssen eine gute Figur machen. Darauf scheißen wir und hängen lieber ab!“ Von dieser Verweigerungshaltung kündet der Flyer für die Faule Frauen-Tour, die die Redakteurinnen des Missy Magazines im November veranstaltet haben. Wir haben den Freiburg-Stopp genutzt und uns mit Katrin Gottschalk, Stefanie Lohaus und Hengameh Yaghoobifarah über ihre Vorstellungen von der faulen Frau unterhalten. Denn das politische Potenzial, das in der Verweigerung von Arbeitsmoral, Karriere und Kinderkriegen liegen kann, ist eben auch ein feministisches, das Frauen für sich nutzen können. Wo zwischen politisch-kritischem Anspruch und dem Stigma der faulen Frau die eigentliche Faulheit bleibt? Lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich berieseln!

Ich vermute der Gender Pay Gap und nicht genug Frauen in Führungspositionen ist dennoch ungerecht.

vgl.

66 Gedanken zu “Faule Frauen. Ein Interview mit dem Missy Magazine

  1. Geht es nur mir so? Ich habe mir das Video angeschaut, aber ich könnte jetzt auf Anhieb eigentlich keine einzige wirklich ernsthaft These wiederholen, die dort vermittelt werden sollte. Die haben eine Art zu labern, die es mir irgendwie unmöglich macht, sich auf den Inhalt des Gelaber zu konzentrieren.

    Und ich frage mich woran das liegt, denn normalerweise habe ich kein Problem, auch Gelaber von Menschen einigermaßen inhaltlich zu folgen und zumindest den Kern wahrzunehmen, den der Gegenüber auszudrücken versucht. Hier verliere ich hingegen völlig den Faden.

    Da keine der Frauen auf mich auch nur ansatzweise sexuell anziehen wirkt und das somit kein Grund für irgendeine Ablenkung sein kann, bestünde doch eigentlich die beste Voraussetzung, dass ich mich auf das Gesagt konzentrieren könnte.

    Doch blieb bei mir irgendwie gar nichts hängen, was die mitzuteilen versuchten. Ungefähr so, als würden die 10 Minuten in einer mir völlig unbekannten Fremdsprache sprechen und selbst dann würde man von den Sprechern aufgrund von Emotionen, Gestiken, … noch mehr mitnehmen.

    Also, was wollen die einen mitteilen? Ich würde jetzt mal raten, dass die Gesellschaft auch faule Frauen toll finden muss.

    • „Die haben eine Art zu labern, die es mir irgendwie unmöglich macht, sich auf den Inhalt des Gelaber zu konzentrieren.“

      Das ist gar nicht so leicht! Rumzulabern, ohne jeglichen Inhalt von sich zu geben und dabei noch so schmierig zu sein, dass man als Zuhörer am liebsten gar nichts entgegnen würde: Diskurs von heute 😀

      Diese Frauen sind für die allerhöchsten Ämter und Würden bestimmt! Kama.

    • @xyz

      Das stimmt doch gar nicht!
      Es geht darum, dass es ganz viele Frauen gibt, also auch faule Frauen und das es total ok und so ist, sich dem bürgerlichen Leistungsgedanken zu entziehen. Und so.

      Man könnte fast sagen, sie hätten „Das Recht auf Faulheit“ von Paul Lafargue aus dem Jahre 1880 entdeckt.
      Aber hey, ist doch total uncool, das ein Mann 138 Jahre vor ihnen:
      „Lafargue kritisiert in seiner Schrift die ideologischen (moralischen), bürgerlichen („Bourgeoisie“) und kapitalistischen Grundlagen des Arbeitsbegriffs seiner Zeit. Dabei kritisiert er auch die Arbeiterbewegung, die von der „seltsamen Sucht“, der „Arbeitssucht“ beherrscht sei. Bei ihm ist die Rede von der „Liebe zur Arbeit, die rasende, bis zur Erschöpfung der Individuen und ihrer Nachkommenschaft gehende Arbeitssucht“. Ziel seiner Kritik ist nicht die Forderung eines Grundrechts auf Faulheit, sondern die Abschaffung kapitalistischer Produktionsweisen. Die „kapitalistische Moral“ sei „eine jämmerliche Kopie der christlichen Moral, belegt das Fleisch des Arbeiters mit einem Fluch; ihr Ideal besteht darin, die Bedürfnisse des Produzenten auf das geringste Minimum zu drücken, seine Freude und seine Leidenschaften zu ersticken und ihn zur Rolle einer Maschine zu verurteilen, aus der man pausenlos und gnadenlos Arbeit herausschindet.“ Wiki

      Deshalb – weil Mann – zitiert man ihn auch nicht, sondern stammelt eigene Gedanken zusammen.
      Geilste Stelle ab 4:30!
      Man kann sie nicht besser beleidigen, als sie wörtlich zu zitieren:
      „Und eigentlich ist das schöne am Frau sein, dass man keinen Sinn erfüllt, keinen Sinn macht.“
      I rest my case! 🙂

      • Artikuliert sich hier nicht auf etwas unbeholfene Weise der Wunsch der Pastorentochter aus bürgerlichem Milieu, gefälligst versorgt zu werden, unabhängig von persönlicher Leistung? Zu viel Bullerbü geschaut? Irgendwas ist da schief gelaufen.

        • @Pjotr

          „Artikuliert sich hier nicht auf etwas unbeholfene Weise der Wunsch der Pastorentochter aus bürgerlichem Milieu, gefälligst versorgt zu werden, unabhängig von persönlicher Leistung?“

          Das sollte der neue Merksatz werden.
          Ich konnte das Video wirklich nicht zu Ende schauen, weil das so (grotesk) offensichtlich war.
          Sophie Passmann habe ich bei Schoppe immerhin noch bis zum bitteren Schluss gesehen, aber auch ich habe eine Ekelgrenze.

          Jahr für Jahr habe ich gehofft, es ist (intellektuell) das untere Ende erreicht.
          Und jedes Jahr ist die Realität von der Satire weniger unterscheidbar.

  2. Sophie Passmann:

    „Wir müssen besser sein. Schneller, klüger, größer, großmütiger, mehr da, länger, früher, besser. Wir müssen opportunistisch und mutig sein, nicht darauf warten, dass Männer uns ausreden lassen.“

    Feministinnen brauchen Männer gar nicht um sich aufzuregen. Für jede Feministin mit einer Forderung, gibt es eine die das Gegenteil fordert.

  3. Oh Lord, die sind einfach wahnsinnig schlecht. Ich denke, dass bei Minute 2:14 die Abgehalfterte in der Mitte heilfroh ist dass die Dicke ihren so schrecklich uninspiriert vorgetragenen Monolog endlich beendet hat.

    Danach habe ich noch 2-3 Minuten durchgehalten. Doch diese so typische Mischung aus Selbstgerechtigkeit und weltvergessener Einseitigkeit feat. feministische Geschichtsklitterung hat mir den Rest gegeben. Das kann sich wirklich kein Mensch angucken. Ich passe.

    • „Ich denke, dass bei Minute 2:14 die Abgehalfterte in der Mitte heilfroh ist dass die Dicke ihren so schrecklich uninspiriert vorgetragenen Monolog endlich beendet hat.“

      Ganz genau, aber an dieser Stelle ist ein Schnitt! Die Diche hat also noch beliebig lange weitergelabert LOL

  4. Boah, nee!!! Ich muss jetzt mal unqualifiziert losblubbern.. Das ist ja echt nicht zu ertragen, unglaublich.
    Ich bin hochschwanger, betüttel noch 2 Kinder, schmeiße einen Hof & Haushalt, bewirtschafte einen Gemüsegarten, Kleinvieh läuft hier auch rum, wickel’grad die Obsternte ab mit Einkochen etc. (wenn ich’s jetzt nicht mache, verkommt das ganze Zeug).. Jaaa, schon klar, ist nicht für jede der passende Lebensentwurf, aber ich fühle mich als zutiefst beglückte Frau.
    Haben diese Weiber _irgendeine_ leise Ahnung von Schaffenskraft? Von Handwerk? Von sinnstiftender Arbeit?
    Ich versteh’s nicht. Echt nicht.
    Ende der Durchsage.

    • @Freya

      Wann kommt es endlich bei dir an, dass der BÜRGERLICHE FEMINISMUS nie für Frauen der Schicht „Arbeiterinnen und Bauern“ geschrieben worden ist?

      „Schaffenskraft-Handwerk-sinnstiftender Arbeit“ war nie das Ding bürgerlicher Frauen.
      Vor diesem ekligen Zeug, wo man sich die Hände schmutzig und schwielig macht war angetreten sie zu bewahren das sogenannte Patriarchat.

      Gefühle der Konkurrenz, der Entfremdung, Angst ersetzbar und entbehrlich zu sein? Für bürgerliche Frauen Igittepfuibäh! und unzumutbar!
      Davor sollten sie bewahrt werden und das ist die Essenz des ganzen Videos.
      Sie begreifen nicht, dass sie gegen gar nichts opponieren.
      „Ich will nutzlos sein!“ ist kein Protest.

      „Ich bin hochschwanger, betüttel noch 2 Kinder“ – oh MEINE GÖTTIN, du sprichst auch noch unbedarft aus, mit deiner Erbsünde der Schwangerschaft unbefangen und beglückt umgehen zu wollen!

      Ich bin – stellvertretend – feministisch erschüttert und rege einfach an, die Ketzerin auf den Scheiterhaufen zu werfen.
      Nur für den offenen Diskurs!

      • „Schaffenskraft-Handwerk-sinnstiftender Arbeit“ war nie das Ding bürgerlicher Frauen.“

        Mal so ne Frage in die Runde: mir fällt so ad hoc KEINE EINZIGE bekannte Feministin ein, die mit ihrer Hände Arbeit ihr Geld verdient. Also als Handwerkerin, Technikerin, Ingenieurin, …
        Ist nur mein Wissenshorizont beschränkt, oder gibt es sie wirklich nicht?

        • Mirabellen hab‘ ich tatsächlich nicht.
          Pflaumen, Äpfel, Pfirsiche, Brombeeren sind noch in Arbeit.
          Mag jemand Kuchen?
          Noch so eine traditionell-weibliche negativ konnotierte Eigenschaft für’s AfD-Plakat. 😀 Hach herrje.
          Ich hab’s verstanden, ich halt jetzt auch die Klappe, hab‘ eh zu tun.(Bauer(s)frau statt Powerfrau, so war’s richtig, gell!)
          Die Mädels könnten eigentlich mal rüber kommen, im Oktober kann der Acker umgeworfen werden, ich lieg da aber mit Säugling im Bett. Der Mann freut sich, der muss dann kochen. Hihihi.
          Aber bloß nicht vergessen, diesen Akt der TAT dann auch medial zu verwursten. Ganz wichtig.

        • „Mal so ne Frage in die Runde: mir fällt so ad hoc KEINE EINZIGE bekannte Feministin ein, die mit ihrer Hände Arbeit ihr Geld verdient. Also als Handwerkerin, Technikerin, Ingenieurin, …
          Ist nur mein Wissenshorizont beschränkt, oder gibt es sie wirklich nicht?“

          Wenn man die Spezifizierung „bekannt“ rausnimmt: Ich kannte mal eine, die studierte Ingenieurwesen. Als Arbeiter in einer Werkstatt, die zur Universität gehörte, einen Kalender der Sorte „Bikini-Babes auf Harleys“ aufhängten, bekamen diese sofort das Schwert der Gleichstellungsbeauftragten zu spüren, da der Kalender total cisheteronormativ und diskriminierend gegenüber Frauen sei. Er musste abgehängt werden.

          Ansonsten neigen Ingenieurinnen, Wissenschaftlerinnen, Technikerinnen, U-Boot-Kommandantinnen u.a. in der Tat nicht so dazu, Feministin [im heutigen Sinn] zu sein, da sind emanzipiert *sind*, anstatt endlos darüber zu schwafeln.

          • Nee, Feministinnen sind so sehr gegen die Gesellschaft indoktriniert – die wollen gar nichts machen, nur gegen das „System“ kämpfen.
            Und deshalb gibt es auch keine Feninisten in der Wirtschaft, das verträgt sich einfach grundsätzlich nicht. Mit Emanzipation hat das überhaupt nichts zu tun.
            Sie warten bei den Medien, Hochschulen und in all den öffentlichen Ämtern und e.V.s nur auf ihre Gelegenheit als professioneller, offizieller Blockwart den Halbmenschen vorgesetzt zu werden, damit sie um einer besseren Gesellschaft wegen jeden persönlichen Ausdruck kontrollieren können….

  5. Peinlicher geht es kaum 😦

    Verbreiten tut sie dann per retweet sowas hier:

    Die typische VT des Linksextremismus: Der VS ist ein Nazi-Geheimdienst oder so ähnlich…

    Ist schon extrem, wie hier der deutsche Staatsorgane angegriffen werden.

    Halten die das für eine Art Tarantino-Showdown?

  6. Und warum heißt es bitteschön nur „Frauen solllen auch faul sein dürfen und auf gesellschaftliche Konventionen pfeifen können“?
    Die Maschinerie von Arsch-aufreißen-bis-zum-Umfallen und In-den-Arsch-getreten-werden, wenn man nicht mehr 150% geben kann (oder will), die geht jeden was an! Davon sind alle betroffen!
    Egal als welches Geschlecht sie auch herumrennen oder ob sie sich überhaupt eines zumessen wollen.
    Und dieser Umstand besteht nicht erst seit gestern.

    • Ja, guter Punkt.

      Das, was eigentlich alle Menschen in arbeitsfähigem Alter betrifft, wird im oben verlinkten Video-Clips als spezifisches Anliegen von Frauen inszeniert und stilisiert. Als wenn Männer nicht unter noch größerem Leistungsdruck ständen, und als wenn Männer nicht auch mal faul sein wollten und auch das Recht dazu hätten.

      • Ich habe mit dem Thema vor über 10 Jahren die erste Berührung gemacht.
        Weil die falsche Person es mal gewagt hat, offen die ausartende Leistungsgesellschaft zu hinterfragen (der Kerl hatte was schlimmes getan), meinte jedes Massenmedium, diese, und noch andere Punkte, in den Dreck zu ziehen und so zu tun, als ob der Kerl in jeder Form nicht ganz dicht war und man sich daher mit diesen Kritikpunkten nicht beschäftigen muss.
        Nach der Finanzkrise 2008/2009 hatte man den Eindruck, einiges von dem Sprech von dem Typen sei mainstream-tauglich geworden; überall schossen diverse Kaptalismus- und „höher, schneller, weiter!“-Kritiker aus dem Boden wie Pilze – und jetzt kommen dann noch solche abghalfterten Schabracken daher und tun so „Wir haben’s erfunden!“ und wollen einem weis machen, dass das Ganze nur auf Frauen zutreffend ist.
        Wenn man es nicht besser wüsste, müsste man eigentlich öfter zum Patentamt gehen und solche Ideen regelmäßig schützen lassen, damit solche auch mal mitkriegen „nein, ihr seid nicht die ersten, die dadrauf gekommen sind! Ihr seid Pausenclowns, die sich einbilden, dass sie denken können!“.

        Ernsthaft – man kommt sich dabei oft vor wie im falschen Film.

  7. Waterboarding ist angenehm verglichen mit dieser Tortur. „Da ist ja auch Laury Penny, die explizit dazu aufruft, ganz Frau zu sein“ hä? Was? Wo zum Teufel treibt sich eigentlich Christian so rum den ganzen Tag? Was der so alles ausgräbt aus den Tiefen des feministischen Gruselkabinetts!

  8. … ich hab’s jetzt doch ein paar Minuten ausgehalten. Mein Fazit bisher: Sollten alle Frauen so drauf sein wie die drei, ist der Gender-Paygap ist noch viel zu niedrig.

  9. Habe ich hier schon wiederholt gesagt: Echte Empanzipation ist für Frauen viel zu anstregend. Eigentlich wollten sie alles umsonst kriegen, einfach weil sie Frauen sind und sowieso alles besser können. Langsam kommen sie selber auf den Trichter.

    • mal von der hier wortgemeldeten Freya und Ausnahmen abgesehen, es liegt in Genen dafür können Sie nix. Sieht man ja schon am Körperbau, daß der Mann mehr fürs Tätigsein geschaffen ist, die Frau mehr fürs Kinderkriegen und rumsitzen und rumlabern.
      Gut habe im verwandten Umfeld u.a. auch die Freya-Variante, aber die Mehrheit ist nicht so. Die Freya Variante (nenne ich jetzt mal so) kann aber auch nervig sein, da sie dann mit Verweis auf ihre Leistung von Dir als Mann mindestens das 10 fache erwartet. G. ist da eher die faule Variante, nein faul ist falsch eher etwas träge, deshalb von den „Freyas“ nicht ganz so angesehen, aber sehr angenehme Hausgenossin. Aber diese Gruselfrauen im Video wollen ja etwas anderes einfach nur parasitär sein. Das ist keine Kritik an überzogenem Leistungswahn. (Wobei Freya den hier auch nicht propagiert, das hört sich schon ok an, was sie sagt.)

      • PS dachte erst so eine Art WGTOW, aber nein, der MGTOW will ja gerade möglichst unabhängig von der Gesellschaft sein. Die begreifen gar nicht, daß sie reine Luxusblätter am Baum der Gesellschaft sind, die wenn es härter kommt abgeworfen werden.
        Aber ein Phänomen der modernen Frau (tlw. auch Männer) überhaupt. Sie nutzen die technische/zivilisatorische Umwelt , wie die natürliche als selbstverständlich gegeben. Wie viele Menschen dafür Tag für Tag Leistung bringen um alles am Laufen zu halten, das interessiert sie überhaupt nicht, daß nehmen sie gar nicht war, das Thema war ja schon öfter, auch im Bezug auf die ganzen bezahlten Sinnlosposten für Frauen im Femi Bereich.
        Und die halten sich dann alle für gesellschaftlich total wertvoll und wichtig, und glauben allen ernstes ihr Gehalt wirklich verdient zu haben, dabei ist es nur eine Alimentierung von Biomüll.

      • Mein Mann lobt nicht. Selten.

        Es war auch gestern ein leicht hysterisches Schnappatmung-Posting von mir, ist sonst nicht so meine Art, aber ich kann mit faulen und immer nur fordernden Menschen nicht gut.

        Um Leistungswahn geht’s mir nicht.

        • Das ist schon in etwa so rübergekommen, wichtig ist eben nur, daß man beim schaffe schaffe wirklich die eigene Zufriedenheit eigen Lebensziele im Sinn hat, nicht von der Gesellschaft vorgegebene oder den konkurierenden Vergleich mit anderen. Da neigen ja leider manche Frauen dazu ihre Männer da ziemlich anzutreiben, oft auch mit Beschämungstaktik.
          Aber wie gesagt sehe ich bei ihrer Darstellung nicht.

          Mir geht es auch so, daß ich zwar gerne mal helfe, aber wenn nur gefordert wird, oder noch rumlamentiert wird, breche ich sofort ab.

  10. am besten ist die letzte:
    wenn man es politisch macht, dann hat es wieder so einen Zweck …

    😀
    gutes Lachmuskeltraining

    In genau dem Moment, wo die das sagt muss auch noch DER FEIND durchs Bild laufen: ein Mann! Sicher der Einflüsterer des Patriarchats! (4:36)

  11. Ich bin ja tatsächlich der Meinung, dass Frauen und Faulheit die beiden wichtigsten Triebkräfte der menschlichen Weiterentwicklung sind. Viele Produkte, Technologien, Verfahren, Maschinen etc. wurden entwickelt um die Arbeit zu erleichtern, d.h um weniger zu Arbeiten. Auf der anderen Seite versuchen Männer gern Frauen zu beeindrucken, entweder indem sie besser, schneller, größer und mächtiger werden oder indem sie besondere Dinge für Frauen entwickeln oder erfinden. Ob allerdings Männer auch bereit sind für faule Frauen dies zu tun, da bin ich mir nicht wirklich sicher.

    Fazit: Ohne Frauen und Faulheit würden wir wahrscheinlich immer noch in Höhlen leben, gut dass es beides gibt.

  12. Ok, hab’s mir angetan. Ein Punkt ist, dass sie beklagen, dass faule Frauen als faul angesehen werden. Als ob das ein Problem ist, welches nur Frauen aber nicht Männer trifft. Es ist wirklich faszinierend, welchen Realitätsverlust man erleidet, wenn man sich in eine Filterbubble einschließt, und jeden Input, der den Wahn stören könnte, abblockt.

    • Das sind Leute die auch Wörter wie maninterrupting erfinden.

      Sie sagen das alle Menschen gleichgestellt werden sollen, können aber Handlungen nicht von der Person trennen, die sie ausführt. Das was sie tun, steht daher im Widerspruch zu dem was sie vorgeben zu wollen.

    • Zweitens beklagen beklagen beklagen sich sich, dass soviel von Frauen erwartet wird. Sie sollen Mutter sein, aber auch beruflich erfolgreich. Hierzu: 1. Eine Frau, die sich den Kinderwunsch erfüllt, betreibt Selbstverwirklichung. 2. Dass Frauen Karriere machen sollen, ist eine ur-feministische Forderung. Gerne auch mit Quoten, womit wir wieder bei der faulen Frau wären.

  13. Zitat aus dem Interview:
    „eigenlich ist ja das Schöne am Frausein, dass man keinen Zweck erfüllt“
    Die Stelle im Interview wurde hier ja schon angeführt, aber meiner Meinung nach ohne den Knackpunkt. Die Zitatgeberin impliziert (Kontext im Interview) mit dieser Aussage, dass MÄNNER im Gegensatz zu Frauen einen ZWECK erfüllen zu HABEN.

    • dass MÄNNER im Gegensatz zu Frauen einen ZWECK erfüllen zu HABEN

      Die tägliche gesellschaftliche Realität zeigt, daß das im gewissen Sinne alle Menschen so sehen, auch Männer und sogar Femi Gegner, und so akzeptieren.
      Kein Mann wird für seine bloße Existenz geachtet, Frauen schon. Ihre reine potentielle Funktion als Mutter wird als ausreichende Existenzberechtigung angesehen.

      Und ja wie oben geschrieben sehe ich auch so das sexuelle Werben um die Frau und Arbeitserleichterung sind die wesentlichen Triebkräfte der techn./zivil. Entwicklung. Das ist ja auch wunderbar dargestellt in dem Siemens Zitat, danke fürs raussuchen.

  14. Hm, hab mir das Video jetzt auch mal angesehen.

    Die ganz rechts mit dem Schal: Sieht eigentlich wie ein ganz nettes Mädel aus. Wirkt etwas nervös — sieht man am Händespiel. Vielleicht wäre sie lieber woanders? (Würde ja für sie sprechen.) Ich würde sie zu einem Eiskaffee einladen.

    Die in der Mitte mit kurzen Haaren: Ich find die Frisur gar nicht so schlecht, Blond-Kurzhaar passt zu ihrem Typ. Wirkt allerdings irgendwie unglücklich, bzw. man bekommt den Eindruck, sie versucht dauernd durch muntere Sprüche zu übertönen, dass sie sich traurig und gestresst fühlt. Ich finde, sie sollte mal probehalber ein wenig Gras rauchen, könnte ihr helfen, zu entspannen.

    Die Chubby ganz links: Ach du meine Güte. Mal abgesehen von der winzigen, ängstlichen Piepsstimme: Können die beiden Anderen mit ihr bitte mal zum Umstylen gehen, wo sie doch schon, wie es scheint, in einem Klamottenladen sind? Die Fünfzigerjahrebrille — soll „cool“ und „ironisch“ wirken, wirkt aber einfach grässlich. Die Frisur ist auch nicht der Renner. Insgesamt muss der unmotiviert-nachlässige Pseudo-Gothic-Style weg — in einem properen Kleid, mit anderer Brille, anderer Schminke, ohne Nasenpiercing und mit anderer Frisur wäre sie womöglich ganz süß und könnte auch mal einen netten Mann kennenlernen der bissel lässig drauf ist…

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