Sichtweisen auf die Welt nach politischer Einstellung

Ein Artikel stellt ein Modell dar, welche Sichtachsen bestimmte politische Einstellungen besonders beachten:

The three ways of communicating can be summarized as follows:

  • Progressives communicate along an oppressor–oppressed axis, where those who stand up for the underprivileged are good, while those indifferent to the plights of the disadvantaged are bad.
  • Conservatives communicate along a civilization–barbarism axis, where those who stand up for time-tested traditions and virtues are good, while those indifferent to assaults on Western values are bad.
  • Libertarians communicate along a liberty–coercion axis, where those who stand up for individual rights are good, while those indifferent to government intrusion are bad.

Das passt natürlich teilweise eher auf die USA, aber es ist dennoch eine interessante Aufstellung.

Etwas vereinfacht:

  • Linke sehen eine Achse Unterdrücker und Unterdrückte, diejenigen, die für die Unterdrückten einstehen sind die Guten, diejenigen, denen diese egal sind die Schlechten

Das ist ein Modell, welches im gegenwärtigen Feminismus gut zu beobachten ist, welches aber natürlich noch einmal differenziert werden kann nach der Frage, wen man als unterdrückt akzeptiert. Männerrechtler könnten danach auch eine „Linke Sichtweise“ haben, wenn sie eben gegen Benachteiligungen für Männer eintreten, während radikalere Feministinnen diese Sichtweise nicht akzeptieren würden, weil sie Männer als die Unterdrücker sehen

  • Konservative sehen eine Achse Zivilisation und Barbarismus, diejenigen, die die Zivilisation bewahren wollen (nach bewährten Methoden) sind die guten, die, die sie zerstören wollen, die schlechten.

was erklärt, warum sie sich für geordnete Strukturen, Familie etc einsetzen und häufig einen „Werteverfall“ sehen. Es dürfte auch die Schiene sein, auf der die meiste Kritik an der Flüchtlingspolitik erfolgt: „Die Barbaren kommen“ und „was ist aus unserem Land geworden“ fasst einige daran gut zusammen. Was man genau als Bedrohung der Zivilisation sieht ist dabei natürlich einem kulturellen Wandel unterworfen. Wenn es in christlicheren Zeiten zB noch Schwule waren (und auch heute durchaus noch bei sehr konservativen ist) hat dies für viele Konservative heute keinen „barbarischen Unterton“ mehr.

  • Liberale sehen eine Achse „Freiheit – Zwang“, bei der diejenigen, die sich für mehr Freiheit aussprechen die guten sind und die, die mehr Zwang wollen, die Schlechten

In Amerika hat dies eine große Tradition in Bezug auf den „kleinen Staat“ und möglichst wenig Einmischung, während man in Europa eher der Auffassung ist, dass ein gewisser Staat auch gerade Freiheiten gibt. Aber es erklärt eben beispielsweise auch eine liberale Kritik am radikalen Feminismus, der in vielen Bereichen Zwangsgleichschaltungen vornehmen möchte, weil er nicht das Individuum sieht, sondern die Gruppe und nicht bestehende Ergebnisgleichheit. Natürlich gibt es gleichzeitig auch Überschneidungen, denn ein „Unterdrücker“ ist eben auch jemand, der gegen Freiheit ist.

Werbeanzeigen

28 Gedanken zu “Sichtweisen auf die Welt nach politischer Einstellung

    • Man beschränkt sich ja lieber darauf Feigheit zu zeigen und dies dann als Anstand zu verkaufen. Den Konservativen fehlt der Biss und solange sie diesen nicht wiederfinden, werden ihnen sämtliche radikale Elemente der Gesellschaft auf der Nase herumtanzen. Oder schlimmeres.

      • Du darfst konservativ nicht mit CDU verwechseln, konservativ wird heutzutage „rechts“ genannt und wer würde nicht behaupten, dass die mit jeder Menge Biss zurückkommen?

  1. Konservative sehen eine Achse Zivilisation und Barbarismus, diejenigen, die die Zivilisation bewahren wollen (nach bewährten Methoden) sind die guten, die, die sie zerstören wollen, die schlechten.
    was erklärt, warum sie sich für geordnete Strukturen, Familie etc einsetzen und häufig einen „Werteverfall“ sehen.

    Halte ich mit Blick auf die USA für fragwürdig. Es gibt sie sicher noch, diese Konservativen mit ihren traditionellen Werten, aber die Reps in den USA stehen im Dienste des Grosskapitals. Diese Feststellung ist so selbstverständlich, so dass man sie als trivial bezeichnen darf.

    Wenn wir Trump und Obama vergleichen, dann ist es Obama, der die traditionellen Werte, insbesondere Familienwerte viel mehr verkörpert als Trump. Wie weit die mediale Darstellung tatsächlich mit der Realität übereinstimmt, spielt hier keine Rolle. Trump verkörpert rein gar nichts an traditionellen konservativen Werten.

    • “ Trump verkörpert rein gar nichts an traditionellen konservativen Werten.“

      Wäre bei Amerikanern „MAGA“ nicht durchaus ein traditioneller wert? Ich meine er hat sich auch für andere klassische konservative amerikanische Werte ausgesprochen, etwa Nichtförderung der Abtreibung (er versprach Roe v. Wade umzukehren), die Begrenzung der Immigration etc

      • Einige seiner Positionen sind mit traditionell-konservativen Werten vereinbar. Er als Person aber verkörpert diese Werte nicht. Er ist nicht religiös. Er hat mittlerweile seine dritte (?) Ehefrau. Seine Sprache ist grob, er hat keine Manieren. Er ist aufbrausend und hat sich nicht unter Kontrolle u.s.w.
        „Make America great again“ und das ständige Beschwören des US-amerikanischen Exzeptionalismus ist bei allen Präsidenten präsent. Da unterscheidet er sich nicht von seinen Vorgängern. Soweit er traditionelle Werte vertritt ist es schlicht eine Notwendigkeit für ihn, um eine ausreichende Basis hinter sich zu scharen. Er ist weit davon entfernt, ein klassischer Konservativer zu sein.

        • Das mag alles stimmen, er wurde aber trotzdem von Konservativen gewählt, weil man nur einem Kampfschwein wie Trump zutraut den Sumpf trockenzulegen. Normale Konservative sehen mit korrupten Washingtoner Republikanern vermutlich nicht viele Gemeinsamkeiten. Die äußere Form mag besser passen, aber sie versteckt halt nur einen schmutzigen Kern.

          • Trump halte ich für das vorläufige Endprodukt einer politischen Polarisierung, die von den beiden Parteien Reps und Dems nach Kräften gefördert werden. Der politische Kampf wird mittlerweile auf Ebenen ausgefochten, die noch vor einiger Zeit als *unpolitisch“ galten. Der politische Kampf gleicht mehr und mehr einem Kulturkampf, der keine unpolitischen Räume mehr zulässt.

            Anteil an dieser Entwicklung aber haben beide Parteien. Ich erinnere mich noch sehr genau, als Trump Obama angriff und behauptete, er sei möglicherweise nicht in den USA geboren, was eine Voraussetzung ist, um US-Präsident zu werden.

            Ich finde es erstaunlich, dass so viele Leute auf seine Propaganda hereinfallen, wenn er sagt, er wolle den Sumpf austrocknen. Wer sich seinen Werdegang betrachtet, der kann nicht ernsthaft glauben, dass Trump eine Art ehrliche Haut sei, der irgend was in Ordnung bringt. Der Mann war bankrott und hatte über 3 Milliarden Schulden angehäuft. Er wurde von den Banken gestützt, weil die Konkursabwicklung ihnen die schlechtere, d.h die kostspieligere Option erschien. Es gibt eine Reihe von klein- und mittelgrossen Betrieben, die wegen Trump und unbeglichenen Rechnungen Konkurs anmelden mussten (vor allem das Taj Mahal in Atlantic City, eine Fehlinvestition von gigantischem Ausmass, aber alles schön vergoldet).

            Trump ist ein Bankrotteur und nicht der gewiefte Geschäftsmann, als der er sich darstellt. Sein Glück ist, dass die Dems nicht weniger korrupt sind und mit Clinton eine miserable Person für die Präsidentschaftswahl nominierten. Ich kann jeden verstehen, der Clinton verabscheut und jeden wählt, komme, was da wolle (ABC-Wähler, anything but Clinton), aber Trump ist nichts weiter als ein Gauner ohne Integrität, der Beweis für den Niedergang der US-amerikanischen Politkultur.

    • Dass Konservative unbedingt für die „Zivilisation“ und gegen die „Barbarisierung“ stehen, halte ich für falsch. Konservative in den USA befürworten beispielsweise immer noch für die „barbarische“ Todesstrafe, während die Linken (in den USA die „liberals“) sich für zivilisiertere Formen des Strafvollzugs aussprechen. Der einflussreiche konservative Denker Joseph de Maistre (1753-1821) konnte sich nicht genug an barbarischen Strafvollstreckungen wie dem „Rädern“ weiden, weil für ihn das banale Köpfen des Missetäters eine viel zu schnelle Todesart war, um den Pöbel abzuschrecken. Mit genau demselben Recht könnte man deshalb umgekehrt sagen, die Konservativen stehen für die „Barbarei“ und die Liberalen sowie die Linken für die „Zivilisation“.
      Während die Liberalen für die Freiheit sowie für subjektive Rechte eintreten und die Sozialisten die Gleichheit zu ihrem Anliegen machen, stehen die Konservativen für „Ordnung“, die notfalls auch mit „barbarischen“ Mitteln gegen die „Kanaille“ oder den „aufrührerischen“ und „begehrlichen Pöbel“ gesichert werden muss.
      Alle drei großen politischen Richtungen (Konservativismus, Sozialismus, Liberalismus) haben in historischer Perspektive sowohl „zivilisatorische“ als auch „barbarische“ Leistungen vollbracht. Der obige Text verrät in seiner Simplizität nur einen eklatanten Mangel an historischen und sozialwissenschaftlichen Kenntnissen.

      • „Konservative in den USA befürworten beispielsweise immer noch für die „barbarische“ Todesstrafe“

        Das ist ja nur eine Frage der Betrachtung.
        Deren Sicht wäre wohl:
        Wer soweit in die Barbarei zurückfällt, dass er jemanden ermordet, der muss eben dauerhaft aus der Gesellschaft entfernt werden, weil er gezeigt hat, dass man mit ihm zivilisiert nicht leben kann

        • Nein, Die Todesstrafe ist a priori barbarisch und widerspricht den Errungenschaften der Aufklärung. Jeder, der für die Todesstrafe eintritt, ist ein Barbar und steht mit dem Mörder auf einer Stufe.

          • Als in den 1860er Jahren im Norddeutschen Reichstag das Strafgesetzbuch verhandelt wurde, fand sich in der 2. Lesung eine Mehrheit bestehend aus den liberalen Parteien (also der bürgerlichen Linken) gegen die Todesstrafe. Bismarck als konservativer „Barbar“ drohte daraufhin, das gesamte Strafgesetzbuch scheitern zu lassen, wenn diese Mehrheit auch in der 3. Lesung Bestand haben würde. Diesem Erpressungsversuch gaben einige Vertreter der Nationalliberalen nach, was ihnen zur Unehre gereichte.
            Im europäischen Kontext gibt es seit dem 19. Jahrhundert eine klare Absage sowohl der Liberalen als auch der Sozialdemokraten gegen die Todesstrafe, während die Konservativen als „Ordnungspartei“ (und als damalige Gegnerin der allgemeinen Menschenrechte) dafür standen. Aber in Europa hat sich diesbezüglich bei den Konservativen ein Zivilisierungsprozess bemerkbar gemacht, von dem die US-amerikanischen Konservativen noch weit entfernt sind. Mit Fug und Recht können die USA deshalb auch nur bedingt der westlichen „Wertegemeinschaft“ zugeordnet werden.

          • „Mit Fug und Recht können die USA deshalb auch nur bedingt der westlichen „Wertegemeinschaft“ zugeordnet werden.“

            Nicht nur deshalb.
            Wer immer noch mit Gallonen, Unzen und Zoll misst, der hat sich auch sonst noch nicht weit vom Mittelalter entfernt.

          • Pauschalisierender und moralisierender Unsinn. Denn genau genommen dürftest du Verbrecher dann auch nicht einsperren, was ziemlich nah an Folter herankommt und jedenfalls die Menschenrechte verletzt.

            Warum die Gemeinschaft einen Mörder noch bis zu seinem Lebensende durchfüttern sollte und warum das moralischer sein soll, wäre auch mal noch eine Erörterung wert.

            Ich bin gegen die Todesstrafe, aber nicht, weil das angeblich so unmenschlich blablabla ist, sondern weil Gerichte einfach fehlbar sind. Es gibt weiß Gott Menschen, bei denen es besser gewesen wäre, sie wären nie geboren worden.

          • „Ich bin gegen die Todesstrafe, aber nicht, weil das angeblich so unmenschlich blablabla ist, sondern weil Gerichte einfach fehlbar sind.“

            Und das ist doch schon Grund genug, oder nicht?
            Ich würde nicht in einer Gesellschaft leben wollen, die das staatliche Töten von Unschuldigen billigend in Kauf nimmt, um sicher keinen Schuldigen laufen zu lassen.

            „Es gibt weiß Gott Menschen, bei denen es besser gewesen wäre, sie wären nie geboren worden.“

            Das stimmt. Aber das an sich macht sie noch nicht zu Verbrechern. Und wo wollte man die Grenze ziehen?
            Für mich ist es ein Zeichen von Zivilisation, wenn man mit nachvollziehbaren Strafgesetzen gegen das Verbrechen vorgeht und nicht mit biblischer Rache.

    • Andrew Klavan hat es am besten formuliert: Wer gegen die Angriffe von links bestehen will, muss entweder perfekt sein oder ein mit allen Wassern gewaschener Hund. Trump ist das zweite und von daher ein perfekter Gegner der linken. Aussserdem ist er selber ein Produkt der 60er.

  2. Die Charakterisierung gefällt mir. Klar, sie trifft nie hundertprozentig genau, aber schon einen wichtigen Kern.

    Linke verteidigen vermeintlich Schwache, Konservative vermeintliche Werte, Liberale vermeintliche Freiheit.

  3. Die Logik steht auf der Seite von Friedhelm Grützner: wer die Todesstrafe verteidigt oder ihre Verteidigung billigt, gesellt sich selbst zu den Barbaren. Zu bedenken ist freilich, daß der ehemalige Gouverneur von New Mexico, der die Todesstrafe in NM abschaffte, Republikaner war und Bill Clinton, der die Todesstrafe als Präsident nach Kräften förderte, Demokrat.

      • Die Logik war noch nie subjektiv und kann das auch gar nicht sein.
        Subjekte sind es, die bis zur Unkenntlichkeit verkürzten und somit unlogischen Quatsch absondern.

      • Im Zentrum konservativen Denkens steht die „Ordnung“ (nicht die „Zivilisation“). Diese Ordnung ist nicht von Menschen gemacht, sondern ontologisch vorgegeben (Gottes Wille, Natur, das ewige Sein). In diese Ordnung – samt den damit verbundenen Hierarchien – ist der einzelne Mensch als „Glied“ eingebunden. Insofern ist konservatives Denken im Ansatz kollektivistisch. In seinen Anfängen war der Konservativismus deshalb auch gegen den freien Markt, da der Marktmechanismus diese „natürliche“ Ordnung „zersetzte“. In diesen Kontext einer vorgegebenen Ordnung gehören die frühen konservativen Widerstände gegen die Übergänge „vom Stand zur Klasse“ und „vom Status zum Kontrakt“. Heute hat sich der Konservativismus davon weitgehend emanzipiert, weil jene sozialen Gruppen (Adel, Geistlichkeit), welche ihn stützten, als Machtfaktoren nicht mehr existieren. Stattdessen trat die vom „Markt“ besorgte soziale Ordnung an jene Stelle, die einst „der Wille Gottes“ oder „die Natur“ als ontologische Größen repräsentierten. Aber untergründig gibt es immer noch jene Sollbruchstellen des Konservativismus mit der marktwirtschaftlichen Ordnung, wenn die „Werte“ mit dem Gewinnstreben und den Rationalitätserfordernissen des Marktes kollidieren (Pornografie versus „Sittlichkeit“, Familie als Wert versus die Forderung der Allzeitverfügbarkeit ihrer Mitglieder als individuelle Marktsubjekte).

        Die Erhaltung der ontologisch vorgegebenen „Ordnung“ als oberste konservative Maxime und ihr Schutz vor der „Eigenmächtigkeit“ der Menschen, die aus sich heraus nur ihren „sinnlichen Begierden“ frönen und damit das „Chaos“ schaffen, bedarf notfalls rabiater und barbarischer Methoden, wenn es nicht anders geht. Und in diesem Kontext dient die Todesstrafe als disziplinierendes Mittel, um gerade in ihrer ultimativen Form die Majestät der „Ordnung“ gegen das „Chaos“ zu sichern.

        Dagegen stehen in der Tradition der Aufklärung die universal geltende Menschenwürde und die universal gültigen Rechte auf Leben, Freiheit, körperliche Unversehrheit und Eigentum im Vordergrund, deren Ansprüchen sich die „heiligste“ Ordnung zu unterwerfen hat und aus deren Schutz sie allein ihre Legitimität bezieht. Menschenwürde und Menschenrechte gelten voraussetzungslos! Sie müssen nicht „verdient“ werden. Eine Ordnung, die sich diesen obersten Prinzipien unterwirft, kann nicht gleichzeitig gegen sie verstoßen. Wenn das Recht auf Leben universal gilt, dann kann die ihr dienende und ihr unterworfene Ordnung nicht in einem förmlichen Rechtsakt Leben vernichten. Dies wäre ein logischer Widerspruch. Außerdem liegt in dem Wort „Sühne“ das „Versöhnen“. Wer eine Strafe „sühnt“, „versöhnt“ sich durch die über ihn verhängte Sanktion wieder mit seinen Mitmenschen. Aber ein Toter ist eben tot – und kann sich schon rein begriffslogisch dann auch mit niemandem mehr „versöhnen“.

      • Christian, wenn du keinerlei Massstab für barbarisch und zivilisiert gelten lässt und alles als eine Frage der Perspektive behauptest – was taugt dann deine ursprüngliche Aussage?

  4. Als vierte Achse ließe sich noch „Natur — Technologie“ identifizieren. Entlang dieser Achse orientieren sich die Grünen u.ä. Die Natur ist der hier gegen Technik, Industrie oder allgemeiner gesprochen gegen die Menschheit zu verteidigende Wert.

    Der Hauptfehler der Umweltschutzbewegung, wie sie sich in den 1980ern herausgebildet hat (und von ihr abgeleiteter politischer Gruppierungen), ist meines Erachtens nach, dass sie die Natur mit dem Guten gleichsetzt, ihr also einen moralischen Wert zubilligt, den die Natur prinzipbedingt gar nicht haben kann, da Moralität erst durch das menschliche Bewusstsein entsteht.

    • Die Gemengelage aus selbstgestrickten Tampons, natürlicher Vertrocknung und Verwuchs haben zur entmenschlichung der Grünen geführt, das kommt bei denen nur noch nicht ganz im Oberstübchen an.
      Daher wird eine Erinnerung ans Mensch sein übertragen auf den kompostierten neuen Seinszustand.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.