Partnerbörsen und was die Leute für einen Partner wollen: „Die Ressource gebildeter Mann wird knapp“

In einem Interview werden interessante Daten aus einer Partnerbörse mitgeteilt:

ZEITmagazin ONLINE: Gibt es typische Lebensalter, in denen sich User anmelden?

Kahlke: Schon Mitte 20 stellen viele fest, dass der Baukasten doch nicht das große Glück verspricht. Besonders Frauen sind enttäuscht vom Dating. Sie vergrößern damit zwar die Zahl ihrer potenziellen Partner, aber es geht eben nur um Sex.

Dann gibt es die, die sich lange genug amüsiert haben und an Familie denken. Sie stellen fest, dass Dating funktioniert, aber dafür zu leichtfüßig ist. Dann sieht man sich nach etwas Ernsthaftem um. Das wird als richtiges Projekt betrieben, oft zu Neujahr. Wir sehen am Jahresbeginn einen dramatischen Anstieg der Zahlen in den Plattformen.

Und dann gibt es noch die Frauen ab 35, 40. Sie sehen an ihrem Umfeld, dass Familie jetzt wichtig und der Job nicht alles ist. Dann natürlich die ersten Trennungen. Mit Mitte 40 sind sehr viele schon wieder geschieden. Die gehen auch online.

Der große Einbruch im Gehalt kommt eben auch in der Zeit um die 30, wenn die Frauen die ersten Kinder bekommen und viele wollen dann ganz bewußt einen Beruf in dem sie auch etwas Zeit für die Kinder haben.

Frauen urteilen strenger

Männer finden Frauen auf Dating-Plattformen im Schnitt viel besser als umgekehrt
Gemeinsamkeiten/Konflikte bei Sachfragen innerhalb möglicher Koalitionen

ZEITmagazin ONLINE: Frauen bewerten Männer deutlich kritischer als Männer Frauen. Das zeigen jedenfalls die Daten Ihrer ehemaligen Kollegen von OKCupid. (Siehe Grafik.)

Die Privilegien der Frauen schön gefunden zu werden.

Was sicherlich auch daran liegt, dass Frauen eher bestimmte Typen gut finden und Männer sich weit eher einig sind.

Kahlke: Frauen versuchen noch stärker als Männer, zu optimieren, den perfekten Partner zu bekommen. Seit etwa zehn Jahren haben wir nun auch noch mehr Uni-Absolventinnen als -Absolventen. Eine größere Menge gebildeter Frauen sucht also mindestens genauso gebildete Männer, die immer seltener werden. Und nicht alle gebildeten Männer suchen gebildete Frauen, sondern oft auch attraktive Frauen mit weniger Bildung. Kurzum: Die Ressource „gebildeter Mann“ wird knapp.

Frauen wollen eben eher „nach Oben“ heiraten, Männer sind in der Hinsicht auch eher bereit „Nach unten“ zu heiraten, wobei damit der soziale Status und das Einkommen gemeint ist. Natürlich hat eine hübsche Frau aber so gesehen bereits wegen ihrer Schönheit einen gewissen Status.

ZEITmagazin ONLINE: In den USA ist das Missverhältnis unter Akademikern noch größer. Während es in Deutschland sieben Prozent mehr Uni-Absolventinnen gibt, sind es dort 35 Prozent – mit fundamentalen Auswirkungen auf die Datingkultur. Viele Männer haben keine Lust mehr, in feste Beziehungen zu gehen.

Kahlke: Bildung ist tatsächlich das Hauptattribut, das der Mann mitbringen sollte. Es ist das Hauptelement der Attraktivität, und nicht äußerliche Merkmale.

Also lieber einen nicht so hübschen mit Universitätsabschluss. Interessant wäre da eine Aufschlüssung nach dem Studienfach.

Äußere Werte

Schöne Frauen ertrinken in Kontaktanfragen, bei Männern ist der Effekt nicht entfernt so ausgeprägt
Gemeinsamkeiten/Konflikte bei Sachfragen innerhalb möglicher Koalitionen

ZEITmagazin ONLINE: Für Männer scheint das Aussehen von Frauen weiter entscheidend. OKCupid-Daten zeigen, dass Frauen, die sehr attraktiv sind, um Größenordnungen mehr Kontaktanfragen bekommen, bei schönen Männern ist dieser Effekt längst nicht so ausgeprägt. (Siehe Grafik.) Gibt es Frauen, die online praktisch überrannt werden und davor dann zurückschrecken?

Kahlke: Die gibt es. Solche attraktiven Frauen und auch attraktive Männer sind deshalb eher auf Portalen, auf denen es anonymer zugeht, wo man die Bilder erst zu einem späteren Zeitpunkt freischalten kann. So können sie sich verstecken.

Auch interessant, sehr schöne Männer haben auch einen deutlichen Vorteil, aber insgesamt erhalten alle Männer sehr wenig Anfragen und es wird eher erwartet, dass sie selbst aktiv werden.

ZEITmagazin ONLINE: Würden wir unsere Beziehungen ausschließlich nach dem Aussehen des Partners wählen, wären wir wahrscheinlich schon ausgestorben. Die OKCupid-Daten zeigen jedenfalls Erschreckendes. So finden Männer überwiegend 20-jährige Frauen attraktiv – egal, ob sie selbst 20, 40 oder 60 sind. Frauen hingegen finden Männer attraktiv, die ungefähr in ihrem Alter sind. (Siehe Grafik.)

Kahlke: Evolutionär bedingt achten Männer auf das Alter der Frauen, um gesunden Nachwuchs zu bekommen, das ist nun mal bei jungen Frauen wahrscheinlicher. Frauen hingegen brauchten früher einen Versorger mit Kraft und Status. Heute ist alles anders, aber die archaischen Muster bleiben erhalten. Frauen sagen heute, es ist interessant für mich, einen Partner zu haben, der auf meinem Niveau oder darüber ist. Muskeln sind nicht mehr wichtig, aber dafür eben die Bildung, weil sie Status und Erfolg und damit ein besseres Leben verspricht.

Der miese Sexist! Natürlich sind das nicht die alten Muster, sondern das Patriarchat.

ZEITmagazin ONLINE: Laut Statistik haben gleich gut gebildete Paare Chancen auf langfristiges Glück und auch das asymmetrische Modell des erfolgreichen und vermögenden Mannes mit weniger erfolgreicher Frau funktioniert. Die erfolgreiche Frau mit dem weniger erfolgreichen Mann scheitert häufiger. Wäre das aber angesichts der demographischen Entwicklung nicht die wünschenswerte Variante?

Kahlke: Ja, die starke Frau mit dem schwachen Mann muss es in Zukunft viel häufiger geben. Frauen sollten von ihrem Anspruch auf einen Versorger Abstand nehmen und sie werden es sicher auch schaffen. Bei Männern, glaube ich, wird es eher schwierig, ihre Dominanz aufzugeben. Aber es wird so kommen müssen.

Da wäre ich an näheren Ausführungen interessiert. Er sagt ja, dass Frauen gerade den erfolgreichen Mann suchen und ich vermute wenn sei auf „Dominanz“ und „Versorger“ genauer testen könnten, dann würden sie merken, dass da durchaus die Frauen eine deutliche Wahl treffen.

ZEITmagazin ONLINE: Wirklich? Wie viele Frauen auf Ihren Plattformen haben auch nur einen Mann akzeptiert, der kleiner ist als sie selbst?

Kahlke: Verschwindend wenige. Es ist leider eines der wichtigsten Kriterien – der Mann muss genauso groß oder größer sein. Keine Frau gibt das gerne zu. Wenn man sie fragt, sagen sie, sie seien offen, aber wenn sie sich dann binden, ist es so.

Auch wieder ein schöner Moment der Wirklichkeit. Körpergröße ist für Frauen sehr wichtig, auch wenn sie natürlich heute auch keine Rolle mehr spielt. Aber die ideale Größe für die meisten Frauen ist eben nach wie vor, dass er wenn sie High Heels anzieht noch etwas größer ist als sie oder zumindest gleich groß.

ZEITmagazin ONLINE: Haben Sie analysiert, wie Ihre User kommunizieren? Die Kontaktaufnahme ist ja ein magischer Moment. Vom Profil her passt es – aber was, wenn der potenzielle Traumpartner Verschrobenes schreibt?

Kahlke: Dann ist es vorbei. Die Nachrichten konnten wir natürlich nicht analysieren, der Datenschutz verbietet das. Aber unsere Nutzerbefragungen haben ergeben, dass Frauen sich von den Männern längere und individuellere Nachrichten wünschen und mehr Kreativität. Damit man auch sieht, dass sich die Nachricht von der unterscheidet, die an die Userin davor gesendet wurde.

Was auch wiederum daran liegt, dass Frauen so wählerisch sind. Wenn sie die wenigsten Männer attraktiv finden, dann lohnen sich halt pauschale Anschreiben, damit sie dann eigenes Interesse signalisieren kann.

100 Gedanken zu “Partnerbörsen und was die Leute für einen Partner wollen: „Die Ressource gebildeter Mann wird knapp“

  1. „Eine größere Menge gebildeter Frauen sucht also MINDESTEN genauso gebildete Männer,..“

    Hypergamie. Frauen wollen Partner die besser sind als sie selbst.

    • „Frauen sollten von ihrem Anspruch auf einen Versorger Abstand nehmen und sie werden es sicher auch schaffen. Bei Männern, glaube ich, wird es eher schwierig, ihre Dominanz aufzugeben.“

      Im Augenblick liest man aber nur von Frauen, die unzufrieden sind weil ihre Ansprüche nicht erfüllt werden. Das Männer Frauen suchen, die sie dominieren können, was auch immer er damit meint, liest man nicht, sondern das Männer sich freuen das man ihnen Verantwortung abnimmt. Typisches Women-are-Wonderful denken 😀

      • Wir sind ein paar Jahrzehnte davon entfernt, dass es überhaupt öffentlich diskutiert werden darf, dass am weiblichen Verhalten irgendetwas auszusetzen wäre.
        „Neue Männer braucht das Land!“ — Ja! Natürlich!!
        „Neue Frauen braucht das Land?“ — Du misogyner Sexist!!

        Gestern war Einschulung in Niedersachsen und eine neue Heerschar von Prinzessinnen wurde auf die Öffentlichkeit losgelassen. Wir brauchen viel mehr orientalische Prinzen im Land!

      • @ Matze

        Für mich einer der Schlüsselsätze des Interviews. Zum einen gebe ich Dir vollkommen recht: Frauen schaffen das, Männer vermutlich nicht, ist women-are-wonderfull-Denke. Zumal er damit gegenüber seinen Ausführungen zuvor nicht konsistent ist – z.B. sagt er an anderer Stelle: … dass Frauen immer wählerischer werden, teilweise bis es „zu spät“ ist….

        Mag sein, dass sich diese Haltung der Frauen – ich heirate nach oben- unter dem Eindruck des Faktischen (es gibt nicht genügend Statusmänner) irgendwann nivelliert, viel wahrscheinlicher halte ich es jedoch, dass all die Prinzessinnen mit der internalisierten women-are-beautifull-Denke es eben nicht schaffen Wunsch und Wirklichkeit in Überdeckung zu bringen.

        Und hier steckt für mich dann die viel entscheidendere Komponente dieses Schlüsselsatzes drin: Wenn es also bei Frauen eine zunehmende, kollegtive Frusterfahrung gibt – es gibt zu wenig Männer die die Chance zum nach oben heiraten bieten – richtet sich das „Messer“ dann 1.) gegen andere Frauen (Kampf um die Ressource Mann), 2.) gegen Männer generell (wenn ich ihn nicht haben kann, dann auch keine andere – also pauschale gesellschaftliche Abwertung) oder 3.) gegen sich selbst (Schönheits-, Schlankheitswahn, Bullemie, mentale Störungen etc.)?

        Und mit ein bisschen Abstand zu diesem Gedanken stelle ich zumindest für mich fest, dass zumindest 2 und 3 längst gesellschaftliche Realität sind.

        • Ein paar Anmerkungen zu deinem Resümee:

          „Wenn es also bei Frauen eine zunehmende, kollektive Frusterfahrung gibt – es gibt zu wenig Männer die die Chance zum nach oben heiraten bieten – richtet sich das „Messer“ dann 1.) gegen andere Frauen (Kampf um die Ressource Mann), 2.) gegen Männer generell (wenn ich ihn nicht haben kann, dann auch keine andere – also pauschale gesellschaftliche Abwertung) oder 3.) gegen sich selbst (Schönheits-, Schlankheitswahn, Bullemie, mentale Störungen etc.)“

          Man darf niemals den Fehler begehen, von „Frauen“ zu sprechen, sondern muss immer die soziale Schicht mitdenken, aus der diese Frauen stammen, in der sie beruflich tätig sind und in der sie ihre „Frusterfahrungen“ thematisieren und verarbeiten.
          Diese begreifen in keiner einzigen Sekunde die Dialektik ihre eigenen Erfahrungen, weil sie feministische Ideologie mit einem ganzen Wust von Betrug&Selbstbetrug versorgt hat und versorgt.

          Als Beispiel: Die Thematisierung betrifft demzufolge nicht das Thema „intrasexuelle Konkurrenz“, denn das ist die ganz böse „Konkurrenz“ und die ist männlich.
          Nur Männer haben und leben in Konkurrenz, Frauen haben eine „sisterhood“ und sind solidarisch.
          Normative, biologistische Setzung.
          Gendergerecht geredet werden darf also nur vom „Vergleich“ – der für allem, insbesondere und besonders für Frauen so schädlich ist.

          Zeitgleich (und völlig unironisch) die Mode für Frühjahr/Sommer 2018 in der „Glamour“:
          „Transparenz – Der „Naked Dress“-Hype ist aktuell in aller Munde. Jetzt macht sich das Thema Transparenz generell in der Mode breit. Ob durchsichtiger Mantel, Kleid, Rock, oder Oberteil – gelayert über blickdichten Stoffen oder zarter Lingerie (manchmal auch bloß auf nackter Haut): Sehen, was unter der Oberfläche liegt – dazu haben wir in der Frühjahr-/Sommer-Saison 2018 definitiv die Gelegenheit!
          Gesehen u.a. bei: Paco Rabanne, Pringle of Scotland, Jil Sander, Dior, Dolce & Gabbana, Miu Miu, Fendi, Emilia Wickstead, Mansur Gavriel, Jason Wu, Jeremy Scott“
          https://www.glamour.de/mode/modetrends/modetrends-fruehjahr-sommer

          Seit Jahren gibt es Modevorstellungen, die weibliche „sexyness“ immer weiter aufladen und zur Schau stellen. Dies ist direkte Folge des heftigen Konkurrenzkampfes, den eine schmale soziale Schicht von Frauen verspürt, die aber an den Schaltstellen dieser Mode- und „Glamour“industrie sitzen.
          Die damit die Macht haben, dies für – oder besser gesagt: gegen – alle anderen Frauen durchzusetzen.

          Die feministische Industrie wiederum muss und kann die tatsächliche Ursache (Hypergamie und intrasexuelle Konkurrenz) für diesen Konkurrenzkampf weder thematisieren, noch kann sie sie bekämpfen.
          Also ist es „das Patriarchat“ als Sündenbock und nicht eine bestimmte soziale Schicht von Frauen, welches „völlig unrealistische Vorstellungen“ von Schönheit in die Hirne von Frauen hämmert.
          Der eine Frau selbstredend niemals entsprechen kann!

          Ein wissenschaftlicher Blick auf die Herkunft dieser Ideologie in den USA und warum so viele dieser feministischen Aussage zustimmen müssen, weil sie nämlich gar nicht anders können:
          „More than 2 in 3 adults (70.2 percent) were considered to be overweight or have obesity
          About 1 in 3 adults (32.5 percent) were considered to be overweight
          More than 1 in 3 adults (37.7 percent) were considered to have obesity
          About 1 in 13 adults (7.7 percent) were considered to have extreme obesity
          More than 1 in 3 (38.7 percent) of men, and about 1 in 4 (26.5 percent) of women were considered to be overweight
          Obesity was higher in women (about 40 percent) than men (35 percent)
          Extreme obesity was higher in women (9.9 percent) than men (5.5 percent)
          Almost 3 in 4 men (73.7 percent) were considered to be overweight or have obesity; and about 2 in 3 women (66.9) were considered to be overweight or have obesity.“
          https://www.niddk.nih.gov/health-information/health-statistics/overweight-obesity

          Colttaine sagte völlig richtig, in den USA hat die Bewegung gegen „fat shaming“ einen völlig falschen Namen. Sie sollte „fat woman shaming heißen.

          Aus den Zahlen ist ablesbar, das Frauen mit Essstörungen nicht das primäre Problem von Frauen in den USA sind, sondern satte 49,9% aller Frauen haben einen BMI von über 30 und weitere 26,5% gelten mit einem BMI von 25 bis 29.9 als übergewichtig.
          Damit stellen normalgewichtige, nicht dünne Frauen eine Minderheit von 23,6% dieser Gruppe und fett ist das neue Normalgewicht.
          Der feministischen Dauerklage, Männer würden Frauen „objektifizieren und sexualisieren“ kann mit mit recht entgegnen, es sind kaum noch Frauen vorhanden, die sich dafür eignen.
          Natürlich empfindet die Bewegung der weiblichen Landwale normalgewichtige Frauen als dünn und setzt diesen ein entschieden diverses „beauty comes in all sizes“ entgegen, nämlich entweder übergewichtig oder fettleibig oder extrem fettleibig.

          Diese absolute Mehrheit aller Frauen in den USA – nämlich satte 76,4% – hat natürlich keinerlei Interesse an Schönheitsidealen, die auch nur das Normalgewicht präferieren und mit denen sie zu konkurrieren hätten. Demzufolge muss alles verschwinden, was objektiven Kriterien für Attraktivität entspricht: Werbung für Strandschönheiten, Mißwahlen, grid-girls. Hingegen soll gelten eine unrealistische Selbsteinschätzung, die die feministische Ideologie befeuert – und das seit Jahrzehnten.

          Diese hanebüchene weibliche Selbsteinschätzung wiederum führte zu den Ergebnissen der OK-Cupid-Studie, wonach Männer von Frauen auf dieser Plattform zu 80% für unterdurchschnittlich gut aussehend gehalten werden.
          Was zu dem Resultat für muss (auch dies ein Gedanke von Colttaine), jede Frau, die keinen Mann aus den Top 20% als Partner erhält, in ihren eigenen Augen einen Mann weit unter ihren Möglichkeiten genommen hat.
          Die gesellschaftliche Abwertung von Männern ging einher mit einer Aufwertung von Frauen, die zu völlig grotesken Resultaten geführt hat und es kann nicht verwundern, dass vor diesem Hintergrund die meisten Scheidungen in den USA von Frauen eingereicht werden.
          Das aufgeblasene Selbstbewusstsein dieser Frauen hat aber keinerlei Basis in der Realität, sie sind nicht „frustriert“, weil ihre Ansprüche an der Realität scheitern, sondern ihre Ansprüche sind irreal.
          Frauen hingegen werden von Männern auf OK-Cupid mit einer annähernd perfekten bell curve fair und realistisch eingeschätzt.
          Problem ist, Frauen sind nicht bereit, sich mit dieser Fremdeinschätzung auseinanderzusetzen.
          Was natürlich zu ihrem Scheitern führen wird und jeder kann jeden Betrag setzen, sie werden der festen Überzeugung sein, es hat nichts mit ihnen zu tun, sondern mit dem – mischt die Karten und zieht: Patriarchat (hint: das steht auf jeder Karte).

          Noch einmal zurück zum Artikel: „In den USA ist das Missverhältnis unter Akademikern noch größer. Während es in Deutschland sieben Prozent mehr Uni-Absolventinnen gibt, sind es dort 35 Prozent – mit fundamentalen Auswirkungen auf die Datingkultur. Viele Männer haben keine Lust mehr, in feste Beziehungen zu gehen.“
          Was hier (natürlich) nicht gesagt wird ist, es hat erstens seit den 1970ern eine Entkopplung von Sexual- und Heiratsmarkt stattgefunden. Weder führt zweitens Sex automatisch zu einer Beziehung und zu einer Ehe, noch haben drittens akademische Frauen gute Karten auf diesem Markt.
          Denn der weiblichen Nachfrage nach langfristigen Beziehungen mit akademischen Männern gleichen Alters steht viertens ein wesentlich geringeres Angebot gegenüber, die sich fünftens – nicht von Hypergamie geplagt – auch „nach unten“ und mit jüngeren Frauen verpartnern.
          Was das tatsächliche Angebot der nachgefragten Männer noch weiter verringert.

          Zählt man nun die bisher gemachten Betrachtungen zusammen, lässt sich unschwer die politische Absicht hinter der erneuten Etablierung einer puritanischen Sexualmoral feministischer Herkunft feststellen, nämlich die Re-Regulierung der Märkte für Sexualität und langfristige Beziehungen.

          Das erste Problem der feministischen Propaganda ist, zwar kann aus Angst vor einer Anzeige von einer Frau nach einem betrunkenen hook-up, die sich tags darauf überlegt, dass der bis dahin einverständige Sex doch keiner war, der Markt für Gelegenheitssex eingedämmt oder beseitigt werden.
          Da eine Beziehung oder Ehe Männer jedoch nicht vor einer Falschaussage mit identischem Kontext schützt, werden immer weniger Männer noch weniger Lust haben, in feste Beziehungen zu gehen.
          Anders herum: das wird absehbar nach hinten losgehen.

          Zweites Problem ist die gemeine Biologie: kein Mann kann sich dauerhaft vorlügen, es gäbe keine biologisch fundierten weiblichen Attraktivitätsmerkmale und hier kommen m.E. die weiblichen Verräterinnen ins Spiel. Wir erinnern uns, sie stellen die Minderheit der Frauen in den USA.
          Nun könnte man bösartig feststellen, Modevorstellungen, die weibliche „sexyness“ immer weiter aufladen und zur Schau stellen, nützt eben dieser Minderheit am meisten, weil es bei sinkendem Angebot ihren Preis in die Höhe treibt.
          Nicht das böse Patriarchat ist also gemein, sondern die Minderheit der Frauen hat begriffen, wenn sie die Schraube sexyness anziehen, treten sie den fetten Schwestern mit Anlauf in den Hintern – ein Landwal im „Naked Dress“-Hype ist keine Konkurrenz.
          Die sich erlauben können, über ihrer „Privileg“ Schönheit feministisch korrekt zu sinnieren, um sich dann knallenge Yoga-Pants anzuziehen, die den männlichen Blicken eine Richtung zu geben (und sich gleichzeitig über den „male gaze“ zu beschweren, natürlich).

          Dass dies keinesfalls ein altes Spiel ist, sondern eine aktuelle Erfindung, zeigen die Umsatzentwicklung des Segments am Beispiel von Nike: „Demand for comfortable active, athletic, sports and casual wear has increased since the turn of the 21st century. Nike, Inc. reported their women’s business comprised 7 billion in 2010 and the larger market grew to $33.6 billion by 2015.“
          https://en.wikipedia.org/wiki/Yoga_pants

          Natürlich folgt auch diese Minderheit den Sexualmarktgesetzen, die diese bis zum Alter von 30 Jahren selber kräftig befeuert haben (s. Mode), um dann bei nachlassender Attraktivität von jüngeren Frauen ausgebootet zu werden.
          Bis zum magischen Alter von 30 = THE WALL kann auch munter das feministische Mantra nachgebetet werden, wonach alle Männer Schweine und Scheiße sind, danach aber gilt Warren Farrell: Huschhusch und jetzt heirate den Feind!
          Dass auch in diesem Segment US-amerikanischer Frauen dank nämlicher Propaganda nicht unbedingt Material für eine glückliche LTR steckt, kann man sich eigentlich denken…

          Wenn dieses weiblich-feministische Spielchen nicht so ruinös für die Gesellschaft und das zusammen leben der Geschlechter wäre, könnte ich mir als MGTOW eigentlich Popcorn und ein Bier schnappen und mich jeden Tag über diesen Wahnsinn schlapp lachen.
          Die Entwicklung ist m.E. nicht nur komplett aus dem Ruder gelaufen, sondern es wurde auch ein offener, rationaler Diskurs über echte gesellschaftliche Probleme (Übergewicht bspw.) nahezu unmöglich gemacht.
          Ansonsten meine klare Empfehlung für den Erwerb von Aktien der Katzenfutterindustrie. 😉

          • Zeitgleich (und völlig unironisch) die Mode für Frühjahr/Sommer 2018 in der „Glamour“:
            „Transparenz – Der „Naked Dress“-Hype ist aktuell in aller Munde. Jetzt macht sich das Thema Transparenz generell in der Mode breit. Ob durchsichtiger Mantel, Kleid, Rock, oder Oberteil – gelayert über blickdichten Stoffen oder zarter Lingerie (manchmal auch bloß auf nackter Haut): Sehen, was unter der Oberfläche liegt – dazu haben wir in der Frühjahr-/Sommer-Saison 2018 definitiv die Gelegenheit!

            Ich war heute mal wieder den ganzen Tag in den Alpen wandern und es fällt mit dieses Jahr im Vergleich zum letzten Jahr auf das fast alle Frauen mit schönen Beinen, also besonders die jüngeren, dermaßen kurze Hot-Pants oder einfach kurze Hosen tragen, das meine Boxershort dagegen schon lange wirken. Teilweise sind die so kurz das man schon die Haut von dem Beginn der Arschbacken sehen kann. Ich muss sagen, dass das ein Aspekt der Klimaerwärmung ist, den ich begrüße!

            Das ist jetzt ein gestelltes Foto, aber durchaus oft gesehen.

          • Ich war im Mai in den Alpen und mit das Schönste an dem Erlebnis war, dass nirgendwo halbnackte Mädchen rumliefen. Nur Natur und vollständig bekleidete Leute.

            Es hängt mir so zum Hals raus, dass meine Hormonlage ohne meine Einwilligung bei jeder Fahrt in die Stadt durcheinander gebracht wird…

          • @ crumar

            Herzerfrischend. Danke!

            Die Unterscheidung zwischen „an der Realität scheitern“ und „irreal“ ist mir zwar zu feinsinnig, trifft aber des Pudels Kern.

            Bleib die Frage, weshalb die 80 Prozent der unterprivilegierten Männer – weniger Chancen bei Frauen, weniger Chance auf Sex, weniger Chance auf Reproduktion – den verbleibenden 20 Prozent ihre Privilegien ohne Widerspruch gewähren?

            Elmar hat mich mal darauf aufmerksam gemacht, dass nach Auswertung alter Kirchenbüchern gesagt werden kann, dass etwa 80 Prozent der Frauen einer Generation Nachkommen haben, während das „nur“ bei 40 Prozent der Männer der Fall ist.

            Das ist für mich ein echtes Faszinosum. Ich beneide meinen Nachbarn nicht um seinen Porsche, sondern doch eigentlich nur um das was er damit erreichen kann: Status signalisieren, Frau ins Bett bekommen, Kinder zeugen. Weshalb also nehmen Männer das so klaglos hin?

            … gleiches Thema, andere Frage: Hättest Du Lust Deinen Blick auf die Dinge mit mir in Buchform zu gießen? Ich denke gerade darüber nach – mein Schwerpunkt, weiblicher Sadismus, weibliche Gewalt, Gewalt gegen Männer in den Medien. Ich glaube, dass würde sich gut ergänzen.

          • @ Matze

            Genau das verstehe ich nicht. Was ist schön daran – heimlich (die Gute könnte sich ansonsten belästigt fühlen) auf schöne Beine zu starren, die Du nie haben kannst, weil sie für den/die Richtige(n) vorbehalten sind. Das ist wie nach einem Schaufensterbummel zu sagen, Gott war das Einkaufen heute wieder schön. Wozu? Um ihr ein gutes Gefühl zu geben, dass sie jeden aber auch wirklich jeden haben kann?

            Bei mir bewirkt das eher das Gegenteil. In Zeiten, wo ein Klapps auf den Po aus einer Gruppe heraus mit bis zu fünf Jahren Freitheitsentzug strafbewährt ist, möchte ich vor jeder optosexuellen Belästigung bitte verschont bleiben.

            Mäuschen, mach mal bitte die Bluse zu!

          • Ich schaue mir gerne schöne Frauen an. Das daraus nix wird, ist mir egal. Sowas auch nur zu erwarten ist völlig realitätsfern. Und starren tue ich auch nicht. Sowas ist unhöflich. Was sie dabei denkt interessiert mich nicht wirklich.

            Ich schaue mir ja auch gerne schöne Landschaften, Wasserfälle, Flüssläufe oder auch urbane Wege an. Haben kann ich die ja auch nicht, z.B. im Garten.

          • @Matze,

            schöne Landschaften oder Gebäude haben nicht die Auswirkung auf dein Gehrin und Hormonhaushalt wie auf Sex aufgebrezelte Frauen. => Schlechter Vergleich.

          • Gab es im Blog nicht auch schon Studien, wie der bloße Anblick schöner, leichtbekleideter Frauen Männer einfach glücklich macht? Ich mag das auch in jedem Fall.

          • „Ich schaue mir ja auch gerne schöne Landschaften, Wasserfälle, Flüssläufe oder auch urbane Wege an.“

            Genauso sehe ich das auch.
            Schöne Frauen sind wie schöne Landschaften, Pflanzen, Tiere, Bilder, Gerüche, schöne Musik, sie hinterlassen mich glücklicher – ganz ohne Hintergedanken, ihnen an die Wäsche zu wollen.

            „schöne Landschaften oder Gebäude haben nicht die Auswirkung auf dein Gehrin und Hormonhaushalt wie auf Sex aufgebrezelte Frauen.“

            Also, ich sehe die Frauen auf dem Photo nicht „auf Sex aufgebrezelt“ an. Nun sehe ich nicht viel von ihnen, aber ich genieße an den Frauen die harmonischen Formen und Bewegungen. Mein Schwanz spielt da überhaupt keine Rolle.

          • „… schöne Landschaften oder Gebäude haben nicht die Auswirkung auf dein Gehrin und Hormonhaushalt wie auf Sex aufgebrezelte Frauen.“

            Dann müsste für Dich ja die auch hier stets angedrohte Islamisierung der Gesellschaft mit Frauen unter der Burka ein erstrebenswertes Leben sein.

          • @lh

            „These young guys [were] keypressing 6,000 times over 40 minutes, that’s as much as a rat barpresses for cocaine,“said Breiter. „These pictures had as much reward value as cocaine, as food, as money, and that was remarkable.“

            (https://abcnews.go.com/Health/story?id=117131&page=1)

            Resümee aus dem bisher gesagten: Sexy Frauenhaben eine physische Auswirkung auf Männer, wir sind uns nur nicht ganz einig, ob wir das gut oder doof finden.

            Ich find’s halt doof.

          • Ich weiß, wir hatten das Thema ja schon öfters. Ich kann nur Dein Gefühl beim besten Willen nicht im Ansatz nachvollziehen.

          • @Thomas zuerst

            Vielen Dank für dein Lob, für ein Buchprojekt fehlt mir im Moment leider die Zeit.

            „Das ist für mich ein echtes Faszinosum. Ich beneide meinen Nachbarn nicht um seinen Porsche, sondern doch eigentlich nur um das was er damit erreichen kann: Status signalisieren, Frau ins Bett bekommen, Kinder zeugen. Weshalb also nehmen Männer das so klaglos hin?“

            Der Porsche für das Status-Signal bei Frauen ist m.E. ein Mythos – mit einem teuren Auto beeindruckt man andere Männer, Frauen beeindruckst du mit einem Eigenheim.
            Ebenso wenig kann man als Frau Männer mit teuren Klamotten beeindrucken. Die werden die vielen kleinen Details nicht zur Kenntnis nehmen, weil sie nicht darauf trainiert sind. Es bleibt bei der subjektiven Wahrnehmung des Gesamtkunstwerks auf der Basis von Einschätzungen wie „sie sieht großartig aus!“ oder „geschmackvoll angezogen“.
            Andere Frauen können dies hingegen in der Regel sehr gut einschätzten, weil Frauen eben Frauenzeitschriften lesen und Männer Männerzeitschriften.

            Diese Frage habe ich an den Anfang gestellt, weil sie mit der nachfolgenden sinnvoll verknüpft werden kann: „Bleib die Frage, weshalb die 80 Prozent der unterprivilegierten Männer – weniger Chancen bei Frauen, weniger Chance auf Sex, weniger Chance auf Reproduktion – den verbleibenden 20 Prozent ihre Privilegien ohne Widerspruch gewähren?“

            2,5% aller Männer gelten gesellschaftlich als außergewöhnlich schön und 5% aller Frauen. Das sind die „Privilegierten“, die bei der „genetischen Lotterie“ gewonnen haben. Die Frage ist also generell, warum wir nach Spielregeln spielen, bei denen 97,5% aller Männer und 95% aller Frauen nur verlieren können, denn von dieser 10 wird top-down gerechnet.
            Angenommen es existierte eine Gesellschaft, in der erotisches Kapital sich in beliebig andere Kapitalformen konvertieren ließe würde ich tippen, genau ein Geschlecht hätte ein elementares Interesse daran, diese Spielregeln aufzustellen und aufrecht zu erhalten. Nämlich die mit der doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit, als besonders attraktiv auf dieser Skala zu gelten.

            Einwenden kann man nun, dass Männer mit dem entsprechenden Kapital diese mangelnde Attraktivität kompensieren können, weil sie eben die Währung stellen, in die erotisches Kapital konvertiert werden kann.
            Aber prozentual komme ich mit den besonders solventen Herren, zuzüglich der besonders attraktiven nicht auf die von dir genannten 20%.
            Und auch wenn ich die Glockenkurve noch so sehr dehne, werden sich nicht 80% der Frauen im Bereich zwischen 7 und 10 auf der Attraktivitätsskala befinden.
            D.h. die Idee, 80% aller Männer wären „unterprivilegiert“ scheint mir eine Form von trainierter Wahrnehmung zu sein, die 80% aller Frauen produziert haben, die auch 80% aller Männer für unterdurchschnittlich attraktiv halten.
            Oder anders herum: das 80% aller Frauen auf diese Minderheit aller Männer stehen heißt keinesfalls, dass sie diese erreichen – denn diese Männer kennen ihren Marktwert – doch verbreiten sie für die absolute Mehrheit aller Männer die frohe Botschaft, diese wären ihrer unwürdig.
            Margarete Stokowski bspw. hat aber nie auf Brad Pitt für dich verzichtet, sondern sie hätte ihn nie bekommen.
            Entgegen jeder realistischen Einschätzung, wir errichten für solche Frauen ein Podest und diese haben ein elementares Interesse daran, diese Fallhöhe aufrecht zu erhalten, die in der Realität nicht existiert.

            Man kann also sagen, diese 80% aller Frauen haben die PUA-Botschaft „fake it, till you make it!“ erfunden und verwechseln die weibliche soziale Dominanz qua Auswahl der Sexualpartner mit der Selbstbestätigung ihres frei erfundenen Wertes.
            Zumal das männliche Qualitätsurteil „fickbar“ je nach Hormon- und Alkoholpegel ausgesprochen schwankt und prompt hat Mann einen Landwal geschwängert. 😉

            „Elmar hat mich mal darauf aufmerksam gemacht, dass nach Auswertung alter Kirchenbüchern gesagt werden kann, dass etwa 80 Prozent der Frauen einer Generation Nachkommen haben, während das „nur“ bei 40 Prozent der Männer der Fall ist.“

            Die Frage ist, was in solchen Büchern festgehalten worden ist unter der Voraussetzung, dass den wenigsten, nämlich den Privilegierten, eine Heirat erlaubt war.
            Der „Rest“ produzierte vorzugsweise uneheliche Kinder.
            Wurde das ebenfalls festgehalten?
            Unter den Bedingungen der Monogamie habe ich prinzipiell Vorbehalte gegen solche Aussagen, weil es nicht aufgehen kann, besonders wenn man die Sterblichkeit von Müttern im Kindbett berücksichtigt.
            Es gibt zahllose Fälle, in denen ein Mann zum zweiten oder dritten Mal heiratet, weil die Mutter bei der Geburt des Kindes verstarb („bis dass der Tod euch scheidet“ war eine höchst kurzweilige Formel damals).
            In dem Fall haben Frauen durchaus Nachkommen produziert – ihn aber nicht überlebt.
            Daraus ein „Privileg“ oder einen „Reproduktionserfolg“ zu basteln finde ich fragwürdig.

          • @ Matze

            Genau darin liegt ja das Problem. Klar gibt es schöne Frauen, die ich mit Genuss und ohne Hintergedanken „betrachten“ kann. Doch zum einen verbindet eine Frau mit ihrer zur Schau gestellten Nacktheit IMMER auch eine Botschaft! Ob bewusst oder unbewusst, es geht um Jugendlichkeit, Sexiness und Fruchtbarkeit. Du verstehst die dahinter liegenden Signale. Was Du daraus ableitest, steht auf einem anderen Blatt. ABER Du reagierst darauf – bewusst und unbewusst. Die Deutungshoheit darüber, ob DEINE Reaktion auf IHRE Erscheinung angemessen war oder eben nicht hat allerdings allein SIE.

            Soll heißen: Inwieweit SIE Deine Blick als unverhohlenes Starren einschätzt und Dich somit zum Täter macht, liegt allein in Ihrer Macht. Wie Du Deine Blicke einschätzt, ist hier unwichtig.

            … siehe Gromingers Avenidas

          • „Colttaine sagte völlig richtig, in den USA hat die Bewegung gegen „fat shaming“ einen völlig falschen Namen. Sie sollte „fat woman shaming heißen.“

            Yepp, Männer sollen doch bitte trotzdem sportlich sein.

          • „Die Deutungshoheit darüber, ob DEINE Reaktion auf IHRE Erscheinung angemessen war oder eben nicht hat allerdings allein SIE.“

            Klar, aber die aller meisten Frauen sind nicht so scheiße und machen daraus gleich eine Staatsangelegenheit. Ich weiß auch nicht wie du dir das vorstellst wie es aussieht wenn man einen kurzen Blick auf eine schöne Frau wird. Da müssten die Frauen dann ja schon erwarten das alle Männer immerzu zu Boden schauen, wenn sie so was schon stört.

          • @ Matze

            Oh, davon bin auch ich überzeugt – die allermeisten Frauen werden daraus sicherlich keine Staatsaffäre machen. Warum auch? Selbst wenn sie das Gefühl hätten, dass Dein Starren auf ihre Beine unangenehm ist – sie hätten ja nix davon, Dich damit zu konfrontieren.

            Entscheidend ist aber, dass sie eine Staatsaffäre daraus machen KÖNNTEN und das auch tun, sobald es ihnen nutzt!

            Nein-heißt-Nein hat ohne jede Gegenstimme das deutsche Parlament passiert. Der Gesetzgeber hat – in meinen Augen- damit in aller Eindeutigkeit demonstriert, für wie willenlos und tierisch er Männer hält – und für wie schützenswert Frauen. Und dann kommst Du mit einem Satz wie diesen: „Teilweise sind die (Hosen der Frauen – sic) so kurz das man schon die Haut von dem Beginn der Arschbacken sehen kann. Ich muss sagen, dass das ein Aspekt der Klimaerwärmung ist, den ich begrüße!“

            Natürlich geht es nicht darum als Mann zu Boden zu sehen, sobald sich eine Frau in sexy Outfit nähert. Aber Du muss doch nicht auch noch Beifall klatschen, wenn sie Dir ihre Macht demonstrieren.

          • Die Deutungshoheit darüber, ob DEINE Reaktion auf IHRE Erscheinung angemessen war oder eben nicht hat allerdings allein SIE.

            Warum sollte das so sein? Gewöhnlich schaue ich mir alles an, was dargeboten wird. Und zwar ganz unverhohlen zur „erotischen Erbauung“ bzw der Beurteilung der Fickbarkeit. Was Frau dazu denkt ist mir scheissegal und warum sollte es mich interessieren? Wenn ihr das nicht passt, soll sie sich was anziehen. Wenn sie die erotischen Werbegeschenke verteilt, nehme ich gern was mit. Auch ohne kaufen zu wollen.

          • @ lh

            Guter Punkt, doch wie Du weißt, so einfach ist die Sache ja leider nicht. Wir wissen doch spätestens seit den Butterfahrten, dass es sowas wie einen free lunch bzw. gratis Werbegeschenke einfach NICHT gibt. ALLES im Leben hat seinen Preis.

            Der Kniff ist die Abhängigkeit in die Du Dich mit Deinem Wohlgefallen für schöne Frauenbeine begibst. Du kannst noch so reflektiert, aufgeklärt, emanzipiert und realitätsbezogen sein, Du siehst es Dir an, weil es Deine Aufmerksamkeitsschwelle erreicht, weil es schön ist, weil es provoziert, weil Du so schöne oder so häßliche Beine noch nie gesehen hast, weil es Dich erotisiert oder Dich abstößt, weil Du das einfach immer so machst – entscheidend ist, Du REAGIERST auf IHR Verhalten.

            So weit so harmlos. Nur mit einem: „so ist das Spiel der Geschlechter nun mal“ oder „das war schon immer so, Frauen locken, Männer reagieren“ oder „die wenigsten Frauen machen eine Staatsaffäre daraus“, kommst Du seit Nein heißt Nein nun einfach mal nicht mehr davon.

            Im Jahr 2018 gibst Du damit allen recht, die Dich zu „dummen Glotzmist“ machen wollen. Außerdem triggern Dich die schönen Frauenbeine ja nicht nur im vollkommen anonymisierten Kontext und auch nicht jeder Mann versteht die halb entblößten weiblichen Geschlechtsmerkmale ausschließlich als schön anzusehen. Und so kannst Du im Jahr 2018 schon mal eben 5 Jahre ins Gefängnis wandern, weil aus der Gruppe heraus mit der Du an diesem Abend zufällig unterwegs warst, jemand das vorbeilaufende gratis Werbegeschenk unbedingt mal anfassen wollte.

            Eine vertrauensvolle Begegnung mit Dir fremden Frauen ist in meinen Augen so nicht mehr möglich.

          • Auch die Theorie vom „no free lunch“ basiert auf der Annahme, alle Leute würden immer rational agieren… Aber hier verkennst Du meiner Ansicht nach schlicht den Markt. Diese halbnackten Frauen brauchen das Interesse und die erotische Wertschätzung attraktiver Männer mindestens so sehr wie ich den Anblick schöner Frauen. Und zusätzlich sind da draussen viel mehr hübsch in Szene gesetzte Ärsche und Titten unterwegs als Blicke attraktiver(!) Männer. Und damit nicht genug: Für all diese Mädchen rennt die Zeit bis zu „the wall“ während ich, je mehr schöne Frauen ich gesehen habe und umso gelangweilter ich von jeder einzelnen bin, umso attraktiver für sie werde.

            Und während ich am neuen Sexualstrafrecht sehr viel auszusetzen habe, weil man bei der Anbahnung von Sex tatsächlich häufig mit einem Bein im Knast steht, scheint mir Deine Angst vor dem Grapschen aus Gruppen doch sehr konstruiert. Schauen und Denken sind nicht strafbar und auch nicht sinnvoll verfolgbar. Warum also sollte man sich davon in seiner Sexualität einschränken lassen? Und wie sollten Frauen einen Mann attraktiv finden, der schon Angst hat überhaupt als sexuelles Wesen herumzulaufen?

          • @ lh

            Selbstverständlich, der Markt für öffentliche, weibliche „Nacktheit“ existiert nur deshalb, da sich Angebot und Nachfrage gegenseitig bedingen. Sehr einverstanden. Ob Du – in the long run – auf diesem Markt die besseren Karten hast, vermag ich nicht zu beurteilen, bin da zumindest mit Blick auf mich selbst aber deutlich pessimistischer.

            Der Grabschen-aus-der-Gruppe-Fall ist konstruiert, klar. Nur ist „Grabschen“ nun mal seit 2 Jahren ein Straftatbestand und das Machtgefälle damit zu Deinen Lasten etabliert – wie unrealistisch für Dich das im Einzelfall auch sein mag.

            Zumindest für mich ist die Begegnung (im weiten Sinne) mit einer fremden Frau damit kein amouröses Abenteuer mehr, sondern ein Glücksspiel bei dem Du die deutlich schlechteren Karten hast. „Angst“ braucht Mann davor natürlich nicht haben, sehr ernst nehmen sollten Männer dieses Machtgefälle schon.

            Doch das war eigentlich auch gar nicht mein Punkt. Mir geht es um die Generösität von Männern im Umgang mit sexualisiertem weiblichen Verhalten. Ich versuche es an einem anderen Beispiel (als Grabschen) festzumachen:

            In den S- und U-Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe wird via Piktogramme deutlich gemacht, dass sog. menspreading“ (breitbeiniges Sitzen) rücksichtsloses Verhalten ist. Mich berührt das sehr negativ, weil dahinter ein bestimmtes abwertendes Männerbild steckt.

            Vor diesem Hintergrund will es mir partout nicht in den Kopf, weshalb kluge Männer wie Du, in der gleichen S- oder U-Bahn sitzend aber kein Störgefühl dabei haben, sich von einer knapp bekleiden Frau mit schönen Beinen deren Sexualität aufdrängen und sich damit gleichzeitig zum willfährigen dummen Glotzmist machen zu lassen.

  2. Viele Frauen geben falsch an Bicurious oder gar mütterlicher seits lesbisch zu sein lehnen dann aber kategorisch die Liebe zu NeoTransWymyn ab.
    Rassistinnen. (Fast) alle!

  3. Das ist einer von den Punkten wegen denen es mich so stört, dass in den USA die ganzen Feminismusdebatten immer so stark von elitären Kreisen und dabei insbesondere von Hollywood geführt werden. Die Frauen in Hollywood werden nämlich von dieser Entwicklung komplett verschont, da sie ja in ihrem Umfeld immer eine riesige Auswahl an Männern mit viel Status und Einkommen haben. Und sie scheinen auch irgendwie überhaupt nicht zu registrieren dass es außerhalb von Hollywood solche Probleme gibt und führen diese Debatten daher immer völlig losgelöst von solchen Entwicklungen.
    Umgedreht haben die Männer dort halt auch nicht das Problem, dass sie aus der potentiellen Auswahl herausfallen, da sie immer genug zu bieten haben. Und die scheinen dann eben auch bei ihren Apellen an die Männerwelt nicht zu registrieren, dass viele andere Männer mit solchen Problemen zu kämpfen haben, die es in Hollywood nicht gibt.
    Das ist eine der Stellen wo man bei den Hollywoodianern besonders stark das Filterblasenproblem beobachten kann.

    • Das ist ja gerade der Witz! Kaum eine der selbsternannten Frauen ist tatsächlich stark, sondern plärrt sofort, wenn irgendetwas nicht ihrer Wohlfühloase entspricht.

      Wenn es etwas schweres zu tragen gibt, ein Drecksjob zu erledigen ist, unangenehme Behördengänge vorzunehmen sind … will die starke Powerfrau selbstverständlich die starke Schulter zum anlehnen in Anspruch nehmen und fühlt sich nicht gewertschätzt, wenn der nächstbeste Mann in ihrem Umfeld diesen Job nicht gedankenlesend ihr abnimmt.

      Bei den selbst ernannten Powerfrauen von heute reicht ja schon, wenn der falsche Mann ihr ein Kompliment macht, damit sie plärrend zusammenbricht und nach weiteren Hilfen von Papi (Staat) heult.

      „Stark“ sind diese Frauen eigentlich nur beruflich und vielfach eben auch nur, weil sie mittels von Quoten und Unterstützungen in die Jobs gehievt werden und man ihnen einredet, dass sie die gleichen Leistungen wie Männer erbringen würden.

      Das ist ungefähr so, als würde man 12 jährigen Kindern einreden, dass sie überall die gleichen Leistungen wie Erwachsene bringen würden und dann per sozialen Druck auf die Arbeitgeber und somit faktischen Quoten 12 Jährige in die Positionen bringt, damit diese das Gefühl haben, tatsächlich gleich stark zu sein. Ohne die Bepamperung würde die „Stärke“ aber sofort wieder in sich zusammenbrechen. Damit es nicht so auffällt, werden die tatsächlich Aufgaben dann weiterhin von den wirklich Leistungsstarken übernommen. Das ist so wie bei der Bundeswehr, wo man die Einstellungsvoraussetzungen für Frauen massiv nach unten schraubt, um sie in die Positionen bringen zu können. Es sind heute angeblich ca. 11-12% bei der Bundeswehr Frauen. Bei den Einsätzen sterben aber weiterhin nur Männer, da keiner ernsthaft auf die Idee kommt, die tollen Powerfrauen tatsächlich die Aufgaben übernehmen zu lassen.

      Das Gerede von der angeblichen Stärke der Frau ist daher eigentlich nur eine halluzinierte und künstlich sich eingeredete Stärke, die sofort wieder in sich zusammenbricht, wenn von der Frau tatsächlich mal ähnliche Anforderungen wie an Männer gestellt werden würden (z.B. gleiche Leistungen, Überstunden, Robustheit gegen Kritik, Robustheit mit Druck umzugehen, Führungsstärke ohne dabei unsympathisch zu sein,…). Dann fängt bei sehr vielen dieser selbsternannten Powerfrauen sofort wieder das Geplärre an und ihre penetrante Phobie gegen Eigenverantwortung, so dass sie gleich wieder losplärren wird, dass sie es als Frau so ungeheuer schwer in der Gesellschaft habe. Da fehlt es dann an der Stärke und der Fähigkeit, zu erkennen, dass von ihr letztlich nur die Dinge verlangt werden, die auch von einem Mann verlangt werden, der auch mit den Widrigkeiten umgehen können und sich durchbeißen muss. Viele der selbst ernannten Powerfrauen verfolgen bei Widrigkeiten in ihrer Wohlfühloase hingegen folgende Strategie: (a) lösplärren, so hat sie das schon von klein auf gelernt, damit ihr ein Depp (und sei es Papa Staat mit weiteren Maßnahmen zum Ausbau der Wohlfühloasen) ihr die Probleme abnimmt bzw. (b) notfalls die Exitmöglichkeit Schwangerschaft nehmen. Eigenverantwortung übernehmen, Stärke zeigen und sich durchzubeißen, ist gewöhnlich keine Strategie der Powerfrauen.

      Sich selbstständig zu machen, Erfindungen, Patente, Verantwortung nicht nur für sich selber, sondern auch für sein Team zu übernehmen, Gefahren eingehen, … also alles Tätigkeiten für starke Personen sind „merkwürdigerweise“ immer noch Tätigkeiten, die im Wesentlichen von Männern übernommen werden, obwohl doch angeblich inzwischen überall so viele Powerfrauen existieren sollen und starke Männer knapp werden würden.

      Wie schon gesagt, auch sehr viele der selbsternannten starken Powerfrauen werden wieder zum kleinen Frauchen, die nach Hilfen plärrt und diese auch wie selbstverständlich erwartet, wenn irgendetwas passiert, was nicht ihrer Wohlfühloase entspricht. Aber genau das sind doch Situationen, wo man wahre Stärke beweisen kann. Was bringt es, wenn man nur Schönwetterfußballer ist und mit den Dingen umgehen kann, mit denen nahezu jeder umgehen kann. Stärke beweist man in den Situationen, wo andere schlapp machen und nach Hilfen rufen.

      Und so suchen halt die starken Powerfrauen weiterhin in der Beziehung die starke Schulter, um bei Widrigkeiten im Leben jederzeit einen zu haben, von dem man wie selbstverständlich als Beweis seiner ausreichenden Wertschätzung die Übernahme der Widrigkeiten erwarten kann. Solche Frauen denken dann, dass sie stark seien, weil sie (a) im Beruf (oft dank Bepamperung) erfolgreich ist und (b) weil sie in der Beziehung dem Mann in Bezug auf die Nichtübernahme von Frauenrollen (Haushalt,…) Paroli bietet. Und statt zu erkennen, wie man es für eine starke Person erwarten müsste, dass bei Verweigerung der historischen Frauenrolle (Haushalt), sie selber die Ursache dafür setzt, dass es auch keinen Grund mehr gibt, ihr die Gegenleistung bzw. die Übernahme der historischen Männerollen (Beschützer, Fürsorger> starke Schulter, Gentlemen, …), plärrt sie wie eine schwache 3-Jährige herum, dass die Ressource Mann für starke Powerfrauen knapp werden würde.

      Das ist ungefähr so intelligent, wie wenn ein Verkäufer, der sein Produkt am Markt vorbeiproduziert, seine eigenen Leistungen immer weiter verringert und stattdessen den Kaufpreis immer weiter erhöht, herumplärren würde, dass einen selbst keine Verantwortung für den Umsatzeinbruch treffen würde, sondern nur die Käufer daran schuld seien, dass immer weniger das angebotene Produkt zu dem Preis haben wollen. Würde man da von einem starken Verkäufer sprechen, wenn dieser auch noch sofort herumplärren würde, wenn man ihm erklärt, dass jeder Eigenverantwortung übernehmen muss und sich nicht der Markt für ihn ändern wird, sondern er nur sich selber ändern kann und somit die Ursache bei sich selber suchen muss, damit er eigenverantwortlich sein Verhalten so ändert, damit er erfolgreich sein kann.

      Aber lassen wir die Frauen ruhig weiter glauben, sie seien alles tolle Powerfrauen, die für nichts Eigenverantwortung übernehmen müssen und über alles herumplärren dürfen, wenn jemand in ihrer Traumwelt bzw. Wohlfühloase nicht mitspielt. Tatsächlich werden Frauen heutzutage zu völligen Heulsusen erzogen, denen man nur einredet, sie seien starke Powerfrauen.

  4. Krötian aaahm Christian, Du verbreitest hier wieder einmal übelste patriarchale Propaganda!
    Frauen suchen einen Versorger und wollen „nach oben“ heiraten? Unzählige Hollywoodfilme beweisen das Gegenteil. Wenn sich Frau vor die Wahl gestellt sieht – Geld oder Liebe – dann wählt sie die Liebe, denn für die Frau zählen die inneren Werte, Christian!

    • „Wenn es Frauen um Liebe und nicht um Geld ginge, dann würde auch mal ein armer alter Rentner von einer jungen Frau geheiratet werden. Das passiert aber nie.“ – Esther Vilar sinngemäß aus dem Gedächtnis.

      • Alter Rentner und junge Frau macht schon unter dem Aspekt der Familiengründung wenig Sinn. Denn obwohl der Mann evtl durchaus in der Lage ist noch Kinder zu zeugen (was bei älteren Frauen ja nicht der Fall ist), würde er ich dann nicht gut um diese kümmern können, da er selbst altersbedingte Schwächen aufweist usw.
        Es ist daher schon sinnvoll hierfür im eigenen Alterspektrum (+- 5 Jahre) zu suchen.
        Ich würde mir aus diesem und natürlich auch Gründen von ähnlichen Interessen etc keinen Mann suchen, der 20 Jahre oder mehr älter ist als ich.

        • Ich glaube, Du hast das Konzept nicht kapiert. Je älter, desto besser. Dann nur noch ein paar Monate nett sein und Zack! wachste als Alleinerbin des BMW-Konzerns auf.

          • Wobei die Smith mit ihrer Wahl wohl eher mit Rosinen gehandelt hatte. Ihr Beutezug blieb erfolglos.

            Hier noch ein bekanntes Paar: Gloria von Thurn und Taxis mit Vater Ehemann.
            (wenn kein Bild dabei ist, war ich wieder zu blöd zum Einbinden)

          • Gut, das mit dem Einbinden hat (erwartungsgemäß) nicht geklappt
            und der „Vater“ sollte natürlich durchgestrichen sein
            😦

          • Ich habe allgemein gesprochen und bin nur zum Schluss auf meine persönlichen Präferenzen eingegangen.
            Was haben deine Beispiele mit dem Kommentar zu tun, dass junge Frauen sich nicht für arme Rentner interessieren. Das sind doch wohl keine armen Rentner auf dem Bildern.

          • „Was haben deine Beispiele mit dem Kommentar zu tun, dass junge Frauen sich nicht für arme Rentner interessieren.“

            Ähm, Du schriebst weiter oben: „Alter Rentner und junge Frau macht schon unter dem Aspekt der Familiengründung wenig Sinn.“

            Von „arm“ war keine Rede. Was die Brutpflege selbst anbelangt, hast Du sicher recht. Wenige der betagten Herren dürfte das Erreichen der Volljährigkeit ihrer Sprösslinge erleben/erlebt haben.
            Das ist angesichts des Macht- und Statuszuwachses aber offensichtlich zweitrangig.
            Nach dem Ableben der Väter haben die Frauen in aller Regel genug Ressourcen ererbt, ihre Kinder sicher und behütet aufwachsen zu lassen.

          • Wobei die Smith mit ihrer Wahl wohl eher mit Rosinen gehandelt hatte. Ihr Beutezug blieb erfolglos.

            Was die Smith da abgezogen hat, also das ist schon unverschämt. Ich dachte aber, dass sie zwar nicht das ganz grosse Erbe erhielt aber „entschädigt“ wurde und der Rechtstreit in einem Vergleich endete. Bin mir aber nicht sicher.

          • „Was die Smith da abgezogen hat, also das ist schon unverschämt.“

            Warum ist das unverschämter, als das, was die ganzen anderen Grazien abgezogen haben und abziehen? Howard Marshall war steinreich und sie war bildhübsch.
            Also heiratete das Paar (sie 27, er 89). Ihm leuchtete schon am Tag der Eheschließung der Tod aus allen Knopflöchern, verhieß also eine gute Partie. Und erwartungsgemäß gab er dann ein gutes Jahr später den Löffel ab.

            „Ich dachte aber, dass sie zwar nicht das ganz grosse Erbe erhielt aber „entschädigt“ wurde und der Rechtstreit in einem Vergleich endete.“

            Lt. WIKIPEDIA haben sich die Nachfahren von Marshall und (Anna Nicole) Smith bis zuletzt um das Erbe gestritten. Alle Urteile, die ihr ein Erbe zusprachen, wurden revidiert.
            2006 verstarb sie selbst nach einer Überdosis Medikamenten. Selbst wenn da doch noch was von Marshalls Nachlass zu ihr geflossen war, hatte sie zumindest nicht lange was von.

          • Warum ist das unverschämter, als das, was die ganzen anderen Grazien abgezogen haben und abziehen?

            Unverschämt, weil es derart offensichtlich ist.

          • @uepsilonniks:

            Netter Versuch, mich persönlich anzugeben, macht aber in einer sachlichen Diskussion wenig Sinn.
            Versuch doch einfach nochmal zu verstehen, was ich geschrieben habe und dich inhaltlich damit auseinanderzusetzen statt persönlich zu werden. 😉

          • „Sorry, wenn Du dich als Frau herabgesetzt fühlst, …“

            Wofür es keinen Grund gibt. Das Partnersuchverhalten folgt einem archaischen Muster, das sich im Verlaufe der letzten Jahrzehntausende bewährt hat. Gab es andere Muster, so sind sie ausgestorben, waren mithin nicht erfolgreich.
            Übrigens beschränkt es sich nicht auf Menschen, sondern zieht sich durch fast die gesamte Welt der Wirbeltiere.

            Ärgerlich ist das Gesülze der Feministas und ihrer lila Pudel, die einfach nicht einsehen wollen, dass unser Verhalten eben nur in Grenzen änderbar ist. Und natürlich nur das männliche Verhalten als rückständig und verwerflich betrachten, obwohl nach „modernen“ Maßstäben das weibliche alle Kennzeichen von Korruption und Opportunismus aufweist.

          • „Ärgerlich ist das Gesülze der Feministas und ihrer lila Pudel, die einfach nicht einsehen wollen, dass unser Verhalten eben nur in Grenzen änderbar ist. Und natürlich nur das männliche Verhalten als rückständig und verwerflich betrachten, obwohl nach „modernen“ Maßstäben das weibliche alle Kennzeichen von Korruption und Opportunismus aufweist.“
            Sehe ich genauso, allerdings denke ich nicht, dass die Feministas die „Schuld“ an der ganzen Misere haben. Die Schuld liegt in unserer Zivilisation und unserem Umgang mit Zufriedenheit begründet. Trotz aller selbstgemachten Probleme geht es uns unendlichmal besser als dem Steinzeitbewohner. Der Mensch braucht aber den täglichen Kampf ums überleben, hat er diesen nicht, stirbt er an Langeweile aus. Ich schreibe ja immer, dass wir einen Atomkrieg brauchen und das tun wir auch. Gibt es eine Herausforderung mehr, leben wir nicht. Und Tote zeugen keine Kinder.

        • Vilar zielt nicht darauf ab, ob eine solche Konstellation Sinn mach oder nicht, sondern sie legt offen, wie es um die Partnerwahlkriterien der Frau steht: Das Bankkonto als das entscheidende. Nicht sehr schmeichelhaft für das weibliche Geschlecht, aber bei vielen zutreffend.

          • Aber Männer sollen aufhören Frauen zu objektifizieren!!!

            Gab doch diesen Artikel in der SZ, in dem stand das die Frauen in den USA reihenweise ihre Männer verlassen hatten, als abzusehen war das diese durch die Wirtschaftskrise bald ihren Job verlieren würden. Der Ehegatten-Unterhalt nach der Scheidung hängt dort nämlich von dem Gehalt der letzten Monate oder so ab und ohne Job würde dieser deutlich geringer ausfallen. Daher lieber schnell scheiden lassen, damit dieser noch an dem bemessen wird, was der Mann mit Job verdient.

            Denn Mann ohne Job = nutzlos für die Frau -> Scheidung
            Der Mann ohne Job soll dann aber irgendwie trotzdem den hohen Unterhalt bezahlen. Das wie spielt keine Rolle. In den USA werden unterhaltssäumige Männer auch ins Gefängnis gesteckt. Was die Frauen und Gerichte sich dabei denken, wie dass das Problem lösen soll, weiß ich nicht.

          • „In den USA werden unterhaltssäumige Männer auch ins Gefängnis gesteckt.“

            Ins Gefängnis stecken ist anscheinend so ne amerikanische Sitte, das würde ich nicht überbewerten.
            Soweit ich informiert bin, ist das amerikanische Knastwesen privatisiert, man ist also – wie beim kapitalistischen System üblich – auf Wachstum angewiesen.
            Dass es sinnlos ist, ein Pferd, das keine Rennen gewinnt, in den Stall zu stellen, damit es erfolgreicher wird, geht in viele Köpfe nicht rein.
            In D landet mann auch im Knast, wenn der Unterhalt nicht wie gefordert fließt. Dass jemals eine Frau einrücken musste, ist mir bis heute nicht belegt worden. Und das, obwohl immerhin 5% aller Unterhaltspflichtigen Frauen sind, bekannt dafür, noch weit weniger einzusehen, dass sie unterhaltspflichtig sein könnten.

        • „Es ist daher schon sinnvoll hierfür im eigenen Alterspektrum (+- 5 Jahre) zu suchen.“ Aber nur für Frauen – als Mann suche ich immer nur im gleichen Alterspektrum, bis max. 35 Jahre.
          Und ehe ich so eine heirate gehe ich lieber zu den käuflichen – das ist billiger und ich hab jedesmal eine 20jährige die genau das macht was ich will.

        • Dann stehst du recht allein auf weiter Flur, denn viele Frauen haben recht wenig dagegen mit einem 20 Jahre älteren Mann eine Beziehung zu führen.

          Sicher, wünschenswerter wäre natürlich einer im gleichen Alter, aber die Anforderung der Frauen kann man idR frühstens mit 30 so halbwegs erfüllen. Frauen sind mit 30 allerdings schon über ihrem Peak, wir werden jetzt nicht die fruchtbarsten Jahre der Frau wegwerfen, nur weil es manchen Damen nicht passt einen älteren Mann zu heiraten (oder eine Beziehung zu führen)

        • „Es ist daher schon sinnvoll hierfür im eigenen Alterspektrum (+- 5 Jahre) zu suchen.“

          Ich glaube wenn man es rein evolutionär betrachtet, erigbt es mehr Sinn, wenn alle Frauen, egal welchen Alters, auf Männer stehen, die in ihrem besten Alter sind und damit ist gemeint, dass sie alt genug sind, um ressourcenstark zu sein, aber noch nicht zu alt, um demnächst schon abzunippeln. Wann das in für die Evolution entscheidenden Zeiten der Fall war weiß ich nicht, da dürfte es vlt. so mit Mitte 20 oder 30 gewesen sein.
          Heutzutage dürfte es so mit ~40 sein, optisch dürften heutige 40jährige den 30jährigen in der Steinzeit auch nicht unähnlich sein, bestenfalls die Sportlichkeit dürfte heute nicht mehr so ausgeprägt sein.
          Und tatsächlihc, wenn man in Singlebörsen, aber erst recht im Erotikbereich (also bei Erotikcommunities) schaut, dann stehen sehr viele Frauen, auch sehr junge, auf Männer so zwischen 35 und 45. Natürlich nicht alle und auch nicht die Mehrheit, aber doch einige.
          Es gibt auch überraschend viele, die es gerne noch ein wenig älter wollen. Insofern verstehe ich hier die Männer nicht, die meinen, mit 50 landet man eh nie bei solchen jungen Dingern. Je nachdem wie attraktiv du als 50jähriger bist (also wirklich als-50-jähriger-attraktiv und nicht aussiehst wie 30, obwohl du 50 bist), kannst du immernoch bei einigen jungen Dingern landen, weil sie genau dich attraktiv finden wegen deines Alters, wegen deiner Erfahrung und wegen deines Körpers.

          Ich glaube, dass sich insgesamt sehr viele Männer eine Illussion darüber machen, worauf Frauen wirklich stehen. Da ist nämlich die Vielfalt sehr groß. Wenn man hier so liest, scheint bei vielen der Eindruck vorzuherrschen, für alle Frauen wäre Christinano Ronaldo das optische Ideal. Das stimmt so aber nicht. Nehmen wir zum Beispiel Muskulösität. Da gibt es sehr viele Frauen, die auf eher den sehr schlanken, schmalen, langen Mann stehen. Genauso wie viele Frauen gar keinen Six Pack wollen. Da ich selber recht groß und muskulös-massig bin erlebe ich es auch oft, dass eine Frau mich zu groß und/oder zu stark finden, die wollen lieber jemand normal großes mit normaler Statur (Es ist die Mehrheit der Frauen, die das so sieht!).
          Aus dieser Sache wird eher ein Schuh drauß, wenn man die Mengenverhältnisse sich anschaut: Es stehen vlt. 30% der Frauen auf Ronaldo-type Männer, aber der Anteil dieser Männer an der Bevölkerung ist sehr gering, insofern ergibt sich dort ein erheblicher Frauenüberschuss. Ronaldo-Types haben also gute Chancen, viele Frauen abzubekommen, aber bei einer random-Frau sind ihre Chancen auch nur 30%.
          30% der frauen stehen auf den ganz normalen schlanken, mittelgroßen Mann, vlt. bissl cool gestylt oder irgendwie mit einer lässigen Ausstrahlung. Als so jemand hast du also bei einer random-Frau die gleichen Chancen wie Ronaldo, zumindest mit den Zahlen in unserem Beispiel und nur was das Aussehen angeht. Ich kenne natürlich die Zahlen nicht genau, aber so weit liegen sie nicht weg von der Realtät.
          Bei meinem Aussehens-Typ ist es noch extremer, es sind vlt. 5% (oder auch 1%, keine Ahnung) der Frauen die das wirklich attraktiv finden, aber der Anteil der Männer an der Gesamtbevölkerung ist ~0%. In dem Sinne kann ich bei einer random-Frau fast nie landen, aber kann mich vor Frauen auch kaum retten. Zum Glück gibt es das Internet, da lässt sich viel gezielter suchen und man findet leichter passende Gegenstücke (aber nicht auf diesen komischen Singlebörsen, da erfährt man ja nichts über die sexuellen Vorlieben der Frauen!)..

          Und in dem Sinne ist das mit der Rechnung, dass alle Frauen nur auf 20% der Typen stehen falsch. Jede einzelne Frau für sich mag 80% der Männer als unattraktiv wahr nehmen und nur 20% als attraktiv, aber diese 20% überschneiden sich nicht unbedingt mit den 20% der anderen Frauen. Da ist die Varianz bzw. Diversität viel größer als beim Geschmack der Frauen über Männer, der ja, wie hier schon oft gezeigt, sehr biologisch geprägt ist und immer sehr ähnliche Ergebnisse auf der ganzen Welt ergibt. Selbst fett sein hat für Männer manchmal Vorteile, wenn sie es mit einer gewissen Ausstrahlung kombinieren. Der Film passt vlt. nur zu 50%, aber für viele reichen diese 50% um überrascht zu sein: The Tao of Steve heißt er, vlt. kennt ihn hier jemand? Ist sicherlich ein Pick Up Film, der schon älter ist als Pick Up. Ein fetter (also hässlcih) Kindergärtner (also arm) legt reihenweise die Frauen flach und das durchaus überzeugend.

          Für Männer ist es denke cih wichtig, dass sie sich ihrer körperlichen Vorzüge, auch ihrer körperlichen Eigenarten (ja, auch das kann was positives sein, eine markante Narbe, Segelohren, eine frühe Glatze, ich kenne zu all dem Männer die daraus was gemacht haben, was sie besser erscheinen lässt als wenn sie das nicht hätten) bewusst werden und stolz darauf sind, selbstbewusst damit umgehen. Eine gewisse Entstellung garantiert schonmal einen hohen Wiedererkennungswert, das kann auch viel wert sein. Selbst Rainer Callmund oder Phil Taylor finden junge Dinger, die nichts lieber tun als ihre Wampe anzuheben um an ihrem Schwanz zu nuckeln. Ich habe in Erotikcommunities schon einige Profile von jungen Frauen gesehen, die auf alte fette Männer stehen. Und es hat den Eindruck gemacht, dass sie echt Probleme haben, solche zu finden.

          Ich klinge jetzt hier allerdings wie ein womanizer, das bin ich sicher nicht. Aber das sind halt meine Gedanken über das Thema, denen darf gerne widersprochen werden. Erst recht freue ich mich über Menschen, die mit sowas schon mehr Erfahrung haben als ich und mir da sachlich recht geben oder widersprechen können.

          • Vielen Dank für diese interessanten Ausführungen! Ich würd hierzu gerne mehr erfahren. Die Theorie dass Männer gerne in einer einigen Dimension denken, die habe ich auch. Die kenne ich auch von mir, da ich in bestimmten Phasen ausschließlich auf solche fixiert war (Fußball, Frauen, Beruf). Ich denke auch etwas tröstliches für viele Männer: Es gibt durchaus Nischen. Die Frage wird halt immer sein: Versuche ich der Beste in meiner Nische zu werden – oder begebe ich mich dadurch in eine Sackgasse?

          • „Die Frage wird halt immer sein: Versuche ich der Beste in meiner Nische zu werden – oder begebe ich mich dadurch in eine Sackgasse?“
            Ich denke, das hängt von den Voraussetzungen ab. Viele Dinge sind einfach nicht oder nur sehr schwer zu ändern, so dass es unrealistisch ist, dass sich daran was ändert. Da ist es besser, das zu akzeptieren und es als was positives zu sehen und zu inszenieren. Spieltheoretisch muss eine Nische nicht schlecht sein. Ich denke, man muss sich zu Beginn einfach klar machen, dass Männlichkeit und Schönheit nicht viel miteinander zu tun haben im Gegensatz zu Weiblichkeit und Schönheit. Ein Mann kann hässlich und männlich gleichzeitig sein, zumindest ist das mein Empfinden.
            Ich kannte mal einen sehr kleinen und schmächtigen Mann, er war Mathe-Professor, aber er hatte eine Ausstrahlung mit der er all das mehr als wett gemacht hat. Er hatte eine richtig hübsche Frau. Dass man ihn körperlich so unterschätzt wurde fast zu einem Bonus, weil jedem sofort aufgefallen ist, der muss was besonderes haben, wenn die anderen so auf ihn reagieren und es ist sicher nicht seine körperliche Präsenz. Das hat er richtig gut ausgespielt.

  5. Diese Ergebnisse zeigen, dass die einstmals angestrebte Emanzipation untergegangen ist und traditionelle Geschlechterrollen weiter dominieren. Solange der Feminismus seine Hauptaufgabe darin sieht Männer verächtlich zu machen schaden sich die Frauen nur selbst.

    • Die Emanzipation läuft super, was hast du denn? Ich lese inzwischen selbst in Mainstreamforen ganz oft, das Männer MGTOW sind oder lieber schwul wären. Selbst in den Foren von Zeit und Co sieht man das inzwischen regelmäßig. Ich glaube UNSERE Emanzipation nimmt gerade erst richtig Fahrt auf. Sobald die magische Grenze von 10% überschritten ist (ca. 4 Mio Männer in Deutschland) wird aus der Sache ein nicht aufzuhaltender Selbstläufer.

  6. „Die OKCupid-Daten zeigen jedenfalls Erschreckendes. So finden Männer überwiegend 20-jährige Frauen attraktiv – egal, ob sie selbst 20, 40 oder 60 sind.“

    Was ist daran erschreckend?
    Erschreckend wäre es erst, wenn besagte Männer alle Frauen 20+ links liegen ließen.
    Was aber definitiv nicht der Fall ist. Ich geh (bin selbst verblüfft drüber) auf die 60 zu, finde, viele junge Frauen sind echte optische Leckerbissen, was aber eine hübsche 50+ nicht uninteressant macht.

    „Frauen hingegen finden Männer attraktiv, die ungefähr in ihrem Alter sind.“

    Hmm, da frage ich mich dann doch, ob Frauen sich dann chronisch gegen ihre Attraktivitätsvorstellungen verpartnern, angesichts der nicht selten enormen Altersunterschiede zwischen jungen Frauen und älteren Männern.
    Oder – ketzerisch gefragt – sind die Attraktivitätsmerkmale eher nachrangig, im Vergleich zu Status und Macht? Hätte ein Donald Trump auch als Paketkurier bei UPS eine Melania für sich vereinnahmen können?

    „Frauen sollten von ihrem Anspruch auf einen Versorger Abstand nehmen und sie werden es sicher auch schaffen.“

    Das glaube ich nicht. Jahrtausende alte Programme der Evolution überwindet man nicht mal eben auf kulturellem Weg.

    „Bei Männern, glaube ich, wird es eher schwierig, ihre Dominanz aufzugeben.“

    Wo kommt jetzt diese Dominanz her? Eben heißt es noch, dass Frauen ihre Partner nach Macht und Status aussuchen, weshalb Männer evolutionär natürlich in diese Richtung ausgemendelt wurden, jetzt sollen sie ihre Dominanz aufgeben.
    Dominanz über wen?
    Mir fehlt da eine klare Definition. So bleibt es nur die noch schnell (im Auftrag der Chefredakteurin?) untergebrachte feministische Platitüde.

    Ansonsten scheint mir, dass Männer von ihrem Partnersuchverhalten her besser auf die Moderne eingestellt sind, als Frauen.
    Frauen haben also den weit längeren Weg zurückzulegen und bisher ist kaum zu sehen, dass sie Anstalten machen, die Reise überhaupt anzutreten.
    Im Gegenteil, in meiner Eltern- und Großelterngeneration war die Bereitschaft zur Übernahme auch „männlicher“ Arbeiten unter Frauen noch höher, als unter den heutigen 20-jährigen.
    Wie auch in dem Film von Harald Eia erwähnt, entscheiden sich Frauen gerade in den Ländern, wo sie weitgehend von Rollenklischees befreit sind, besonders stark für typische Frauenberufe und leben ein bis zur Karikatur verzerrtes Frauenbild.

    • Ansonsten scheint mir, dass Männer von ihrem Partnersuchverhalten her besser auf die Moderne eingestellt sind, als Frauen.

      Exakt. Die größere Anpassung an die „modernen Geschlechterverhältnisse“ steht den Frauen bevor. Oder eben Katzen.

      • Interessanter Aspekt aber woraus leitest Du die diese Vermutung ab?

        Ich teile die Vermutung, dass es mehr Prinzessinnen als Prinzen gibt, d.h. die Frauen-sind-wunderbar-Denke zu einer Erwartungshaltung bei Frauen führt, die der einzelnen Frau das Leben / die Realität NICHT erfüllen wird.

        ABER dass Männer oder Jungen ihr jahrtausende altes Programm deshalb „besser“ hinter sich gelassen haben, sprich die Anpassung an die modernen Geschlechterverhältnisse bereits erfolgreich vollzogen haben, dafür sehe ich auch kein Indiz.

        • „ABER dass Männer oder Jungen ihr jahrtausende altes Programm deshalb „besser“ hinter sich gelassen haben, sprich die Anpassung an die modernen Geschlechterverhältnisse bereits erfolgreich vollzogen haben, dafür sehe ich auch kein Indiz.“

          Ganz einfach: Männer suchen seit jeher Frauen nach Attraktivität aus. Wobei Attraktivität nur begrenzt objektiv ist. Meine beiden Brüder hatten in unserer Teen-Zeit Freundinnen, die ich wenig attraktiv fand.
          Daher sind Männer auch weit häufiger bereit, sich mit einer „4“ zu paaren, als Frauen mit einem „6“.
          Denn für Frauen ist weniger das Aussehen entscheidend (weshalb die Kosmetik- und Klamottenindustrie im direkten Vergleich eher rudimentär entwickelt ist), als – wie bei Urur-Opa Status, Macht und Reichtum.
          Da diese Attribute aber unter Männern eher eng gestreut sind, fixieren sich eben 80% der Frauen auf 20% der Männer. Und bevor sie sich „unter Wert“ verkaufen, bleiben sie lieber ganz solo. Also fehlt die Flexibilität.

    • Das glaube ich eh nicht, dass Frauen keine jungen Männer mögen.
      Gehe die letzte Zeit vermehrt raus. Zu mir kommen oft ältere Frauen.
      Vor 3 Wochen eine Enddreißigerin mit Kind und gestern eine Schwarze Anfang 30. Die hat mich ohne ein Wort zu sagen an die Wand gedrückt und Zunge in dem Hals.
      Das mit gleichaltrige gilt eher für Beziehungen.

      • Du bist eben Frischfleisch für Pumas. 🙂

        Offenbar passt Du in ihr Beuteschema oder Du siehst wesentlich älter aus, als Du bist.

        • Nein eher jünger. Die von gestern hielt mich für 18. Und auf Malle würde ich mehrfach gefragt ob’s die Abifahrt ist. Naja…
          Bei Frauen in meinem Alter eher gehemmt. Die Alten kommen selbst.

    • „Dominanz über wen? Mir fehlt da eine klare Definition.“

      In den meisten Beziehungen, die kenne, sind mehrheitlich die Frauen dominant. Was noch deutlicher wird, wenn man sich mal ältere oder alte Ehepaare ansieht. Frauen können nur von einer Religion oder Ideologie in Submission gedrückt werden. Fällt das weg, wissen sie genau, wie man die Oberhand erkämpft.
      Gruß an alle Pantoffelhelden.

      • „In den meisten Beziehungen, die kenne, sind mehrheitlich die Frauen dominant.“

        Eben. Deshalb irritiert mich die Verwendung dieses Attributs in dem obigen Zusammenhang auch.

      • In den meisten Beziehungen, die kenne, sind mehrheitlich die Frauen dominant.

        Ich habe da widersprüchliche Erfahrungen gemacht.

        Jene Frauen, die sich im Alter zwischen 25 und 45 Jahren die Dominanz zunächst an sich gerissen haben und dafür gesorgt haben, dass sie, ihre Kinder und ihr Ehemann gesellschaftlichen Erfolg hatten.

        Wer kennt sie nicht, diese Werbung: „Ich leite ein kleines Familienunternehmen“?

        https://www.google.ch/search?q=„Ich+leite+ein+kleines+Familienunternehmen“ ca. 3’800 Suchergebnisse!

        Und exakt diese Frauen, die sich – müde dieser „Leitungsfunktion“ – auf einmal nichts sehnlicheres wünschen, als in die Hände eines dominanten Mannes zu fallen. Tagsüber selber dominieren, des Nachts aber dominiert werden wollen…

        Eine sagte mal zu mir: „Weißt du, es ist so mega-geil, mich einfach mal fallen lassen zu können, nichts mehr entscheiden zu müssen. Und dass du mir den Arsch versohlst, mir die Nippel zwickst oder mich arschfickst, daß zeigt mir, daß das wirklich so ist.“

        „Fifty shades…“ und vor allem dessen Verkaufserfolg lassen grüssen.

        Für mich selber kann ich sagen, dass ich zu dieser Art Pantoffelheld sozialisiert worden bin und dies auch ca. 25 Jahre gelebt habe.

        Dieses Pantoffelheldentum über Bord zu schmeissen, ist alles andere als einfach. Aber es ist mir gelungen. Habe mittlerweile mit einigen dieser reiferen „Anastasia Steeles“ heisse Affären gehabt…

        Und ich denke zuweilen, dass ich zumindest meine letzte Ehe nicht in den Sand gesetzt hätte, hätte ich meine „Führung“ nicht abgegeben.

      • Außerdem geht es gar nicht so sehr darum, wer wen „beherrscht“, sondern vor allem darum sich nicht von ihren Emotionalitäten aus dem Konzept bringen zu lassen.

      • Oder von einem Mann der sie mit ihren eigenen Waffen bekämpft. Gibt aber nur wenige Männer die das mitmachen da es auch verdammt anstrengend ist.

  7. Dazu 2 Dinge. Erstens war da auch ein Artikel in der SZ, dass viele da Leite anschreiben; die DEUTLICH attraktiver aussehen.
    Zweitens zum Artikel selbst. Ich finde es etwas vermessen, dass Frauen da noch kreativ und geschmackvoll bespaßt werden wollen. Wenn ich erstmal 50 Frauen abgehen muss, bis eine antwortet, kann ich da nicht noch Aufwand für jedes Anschreiben betreiben.
    Was mir da auch oft aufgefallen ist, ist dass Frauen sich oft massivst besser darstellen, als sie sind(bei Männern keine Ahnung). Neulich ein Date. Vorher Bilder getauscht. Ihre Bilder waren 10 Jahre alt und 20 kg leichter.

  8. „Für Männer scheint das Aussehen von Frauen weiter entscheidend. OKCupid-Daten zeigen, dass Frauen, die sehr attraktiv sind, um Größenordnungen mehr Kontaktanfragen bekommen, bei schönen Männern ist dieser Effekt längst nicht so ausgeprägt. (Siehe Grafik.) Gibt es Frauen, die online praktisch überrannt werden und davor dann zurückschrecken?“

    „Auch interessant, sehr schöne Männer haben auch einen deutlichen Vorteil, aber insgesamt erhalten alle Männer sehr wenig Anfragen und es wird eher erwartet, dass sie selbst aktiv werden.“

    Das hast Du (und das Zeitmagazin) falsch verstanden. Mit „attraktiv“ meint hier die Grafik rein wieviele Messages jemand bekommt, nicht jedoch Schönheit, Aussehen oder sowas. Das siehst du daran, dass die Kurven monoton steigend sind, wie der Mathematiker sagt. Sonst hätten sie erst noch das Aussehen mit einer Zahl bewerten müssen und dann wären die Kurven unregelmässig gezackt geworden, wohl auch bei Männern eher steigend.

    Gerade bei den Männern weisst Du nicht, wieviel von der Attraktivität das Aussehen ausmacht und wieviel vermutetes Einkommen, Bildung etc.

    • Doch, Männer die richtig gut sind können sich wirklich ALLES bei den Frauen erlauben. Ich kenne so eine männliche 10 und der bumst nix über 22. Und er hat fast jeden Tag eine da. Seit er auf Tinder umgestiegen ist, lässt er sie gleich wie eine Pizza zu sich nach Hause kommen.

        • Der Nachteil an Geld oder Macht ist, dass sie dir weggenommen werden kann. Eine Falschbeschuldigung und deine Macht ist weg, ein Gerichtsurteil und dein Geld ist weg. Aussehen aber bleibt, zumindest bei Männern, sehr lange werthaltig. Selbst im Alter haben gut aussehende Männer noch viele Chancen.

  9. Women everywhere tend to go for high-status men, but what defines „high-status“ depends on the social context: Among Orthodox Jews in Israel, women show preference not for wealthy men (like their secular compatriots), but for ultra-pious men.

  10. „Schöne Frauen ertrinken in Kontaktanfragen, bei Männern ist der Effekt nicht entfernt so ausgeprägt“
    Wobei Frauen generell und unabhängig vom Aussehen mehr Kontaktanfragen erhalten, folglich wäre eine Betrachtung in Relation zur Gesamtmenge an Kontaktanfragen an das jeweilige Geschlecht interessant. Da könnten sich die beiden Kurven nämlich auch schneiden, weil die für die Frauen ja stärker und früher steigt.

  11. „ZEITmagazin ONLINE: Wie haben Sie Ihre Frau kennengelernt?

    Kahlke: In der Gründungsphase von Elitepartner. Sie war eine Mitarbeiterin von mir. “

    Das ist definitiv vor #metoo gewesen. Wer heutzutage als Chef mit einer Mitarbeiterin anbandelt, ist wirklich selbst schuld.

  12. Pingback: Themen des Jahres 2018 | Alles Evolution

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