Die beste Gegenlyrik zu „Männer sind Arschlöcher“ von Sibel Schick

Sibel Schick dichtete:

Das war eine Inspiration für viele:

Und von Tempo Gusto:

Männer sind Arschlöcher – eine Rezension.
Fräulein Sibel Schick wohlwollend zugeeignet.
Wenn junge Damen dichtend streben,
sind Lob und Hudel Mannespflicht.
Drum wollen wir die „Eins“ vergeben
für Fräulein Sibel Reimdichnicht.
Das Arschlochwerk der kessen Schickse
ist mutig, kühn und provokant.
Aus Männerfeder wär’s Gewichse,
da allzu derb und ungalant.
Bei Frau’n hingegen klingt es niedlich,
bezaubernd, süß und zückend ent.
Im Kern sind Frauen nun mal friedlich
(dies ist den Schönen i n h ä r e n t ).
Wenn ihre kleinen Fäustchen hämmern
an uns’re starke, breite Brust,
so ist’s nur Spiel – und statt belämmern
tut’s schenken uns die höchste Lust.
So lassen wir sie denn gewähren!
Nichts Netteres als Weibes „Wut“!
Auf diese folgen bald die Zähren,
und dann ist alles wieder gut*.
(*für das Weib – Anm. d. Verfassers. Für den Mann war selbstverständlich auch vorher alles gut.)
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44 Gedanken zu “Die beste Gegenlyrik zu „Männer sind Arschlöcher“ von Sibel Schick

    • Dieser Beitrag fehlt auch: http://deichmohle.de/sibel-reimt-nicht-schick/
      Das bei allen meinen Themen in eurer „Szene“ übliche Übergehen muß man wohl verstehen: etwas tiefer gehende Feminismuskritik ist unbequem. Bloß nichts geistig anstregendes. Solidarität ist auch nahe absolut null. Durch unsolidarisches Verhalten macht eine Szene sich überflüssig. Hier sind 21 (von mehr) Büchern zum Thema aufgeführt, mit vielen verschiedenen neuen Ansätzen: http://www.quellwerk.com Bekannt werden die Argumente deswegen nicht, weil außer feministisch geprägten Medien auch eure Szene weitgehend mauert. Schwaches Bild.

      • Jan Deichmole,

        mit derart schmolligem Unterton seine eigenen Bücher bewerben ist vermutlich nicht sonderlich verkaufsfördernd 😉

        Aber Du könntest doch mal Deine Werke zusammenfassen und in lesbarer Komprimierung hier als Gastartikel zur Diskussion stellen.

      • @jan

        Ich meine ich hatte dich schon mal gefragt, was deine Argumente sind, auf die du dich stützt. Da kam nichts außer das es ein Gesamtkonstrukt ist, bei dem man unmöglich einzelne Faktoren benennen kann.
        Klingt für mich als hättest du schlicht keine vernünftige Struktur und wenig belege.

        Ansonsten biete ich dir gerne an, hier einen (fundierten) Gastbeitrag einzustellen. Du kannst mir den Text per Email übersenden (allesevolution@gmail.com)

        Unreflektiertes Opfersein und gejammer, dass einen die Leute nicht genug wahrnehmen, weil man eigentlich doch der wahrste und beste ist und die Leute Angst davor haben finde ich aber wenig unterhaltsam.

        Hic Rhodos, hic salta, wenn du Argumente hast, die in diesem Blog bisher zu kurz gekommen sind.

      • Ich würde noch einen Punkt ergänzen:

        „Bekannt werden die Argumente deswegen nicht, weil außer feministisch geprägten Medien auch eure Szene weitgehend mauert.“

        Du mußt nicht mal einen großen Gastbeitrag schreiben. Es würde schon sehr viel bringen, wenn Du einfach ab und zu hier im Forum kommentierst und mitdiskutierst. Das ist wirklich nicht viel Aufwand, und Du kannst mit der Zeit viele Deiner Punkte und Argumente ansprechen, und die werden hier dann weiter besprochen und diskutiert.

        Ich denke, dies wäre ein großer Fortschritt und ein großer Gewinn für alle hier im Forum.

        • „Ich denke, dies wäre ein großer Fortschritt und ein großer Gewinn für alle hier im Forum.“

          Er scheint sich sehr stark als Opfer zu sehen und im wesentlichen daraus, sehr emotional, zu argumentieren. Ich befürchte es ist wenig dahinter.

  1. Dichten ist schon ziemlich schwer,
    ist man ideologisch vernagelt, umso mehr,
    wenn die Reime auch arg holpern,
    wird das Feindbild Mann schon drüber stolpern.
    Selbst die vulgärste Beleidigung, Arschloch sag ich nur,
    ist hochintellektuell, wenn man sie gießt in eine „Struktur“,
    und Beifall von progressiver Seite ist gewiss,
    ein Hoch auf diesen (linken) Vogelschiss!

    https://missy-magazine.de/blog/2018/08/07/maenner-sind-arschloecher/#comment-4028465848

  2. Also ich finde das Remake von Eugen Gomringers Gedicht „Avenidas“ **genial** (1. Eintrag, das Gedicht selber steht nur auf dem begleitenden Bild). Damit das Kunstwerk nicht verloren geht:

    almans
    almans und kartoffeln

    kartoffeln
    kartoffeln und männer

    männer
    männer und strukturen

    almans und kartoffeln und
    männer und strukturen
    alles arschlöcher!

    • Ich denke, das ist das eigentliche Verdienst von Gomringers Gedicht: Eine einerseits sehr flexible Form gefunden zu haben, die gerade im Spiel mit dem Austausch der Inhalte andererseits eine beträchtliche Stabilität aufweist.

      Es ist quasi nicht möglich, das Gedicht kaputt zu machen.

    • Der Gedanke, dass sich die Hater-Mädels wenigstens auf ihre Ergüsse einen geilen Orgasmus abrubbeln, hat ja schon was. Es wäre ein Lichtblick der Logik in dem infantilen Verhalten.

      Gleichwohl: Es ist so unwahrscheinlich, dass der Lustgewinn sexuell ist. Oder es überhaupt einen gibt. Da ist wohl nur Neid, Missgunst und Hass. Und dahinter die nackte Angst des kleinen Mädchens unsichtbar zu sein, von niemandem beachtet zu werden und als Person gar nicht zu existieren.

      Eigentlich traurig…

  3. Schöne Breitseiten mit ein paar ordentlichen Treffern. Das hat sie die Dame auch redlich verdient. Aber die ist ohnehin sehr speziell. Neulich hatte sie doch schon einmal so ein Meisterwerk veröffentlicht. Da ging es um ein Tinder – Date und als der weiße hetero cis Mann es wagte zuzugeben, dass er nicht wie alle anderen Männer in Vollzeit malocht, war er für die pseudolinke Salon – Feministin natürlich direkt gestorben. Kann vor lauter Privilegien kaum laufen und reproduziert dazu noch das bürgerliche Frauenbild von ca. 1920.

    • Da ging es um ein Tinder – Date und als der weiße hetero cis Mann es wagte zuzugeben, dass er nicht wie alle anderen Männer in Vollzeit malocht, war er für die pseudolinke Salon – Feministin natürlich direkt gestorben. Kann vor lauter Privilegien kaum laufen und reproduziert dazu noch das bürgerliche Frauenbild von ca. 1920.

      Und hält sich für die politisch-geistige Avantgarde. Verkauft sich als „woman of color“ und ist so weiss, als wär sie mit weisser Riese gewaschen worden.

  4. Wenn ich das Bild von Sibel Schick und ihrem trotzig hochgerecktem Kinn sehe, muss ich immer an Heartbreak Ridge und die Szene mit der ersten Begegnung zwischen Clint Eastwood und dem Schweden denken.

  5. Okay. Kleine Dichter-Nachhilfe für die Frau Schick.

    Der eine ist schön, der andere heiß,
    Auch der Süßeste davon beißt.
    Doch es bleibt stets das Problem,
    Männer sind träge, fett, bequem.

    Ich kenne Männer: stark und klug,
    doch hintenherum voll Lug und Trug.
    Manch einer kaut mit offenem Mund,
    säuft und schnarcht, das ist nicht gesund.

    Ich habe Freunde, bin oft verliebt,
    das kann frau nicht lassen, wo’s Männer gibt.
    Doch auch der Netteste ist ein Schwein,
    verdirbt mir beim Dichten den schönsten Reim.

    Nette Männer, die brav auf mich hören,
    sind leider meist mickrige Waschlappengören.
    Betamännchen, die Kräutertee schlürfen,
    beim Küssen erst fragen, ob sie das dürfen?

    Findet ein Mann mich zu emanzipiert,
    er die moderne Frau nicht kapiert.
    Redet mit mir wie mit seiner Schwester,
    schüchterner Soziologie-Erstsemester.

    Bei manchem Mann kluge Gedanken blitzen,
    doch kaum auf ’ner Party, hat er einen sitzen.
    Krakeelt mit seinen Kumpels herum,
    Bier macht selbst Albert Einstein dumm.

    Du sagst: „Nicht alle Männer sind gleich.“
    Ich sage: „Das nicht, aber viele sind seicht,
    andere dumm oder hässlich und laut.
    Manch einer beim Flirten die Brieftasche klaut.

    Doch ohne sie? Die Welt veraltet,
    die Liebe fort, das Bett erkaltet.
    Ich widme ihnen diese Zeilen,
    mögen sie ihnen zu Herzen eilen.“

  6. Wahnsinn, es gibt noch Leute, die dichten können. Schicks Gedicht ist inhaltlich und formal unterste Schublade, aber die Erwiderungen zeugen von Talent. Weiter so

  7. Das ganze Ding ist so peinlich, dass es weh tut.

    Aber es zeigt mal wieder eindrucksvoll, wie profan und uninspiriert „feministische Kunst“ ist. Das ist ideologisierte Kunst aber auch immer…

  8. Sie ist weder schön, noch heiß,
    Sybel heißt das Geschmeiß.
    Denn es ist ideologischer Mist,
    womit Sybel eine Sexistin ist.

    Ich kenne Feministinnen, die sind akzeptabel,
    Aber auch die können so nerven mit Gebrabbel.
    Die eine lügt, die andere ist laut,
    gibt nicht mal zu, wenn sie Scheiße baut.

    Als Feminist habe ich mich auch mal benannt
    doch da waren mir die Methoden noch nicht bekannt.
    Auch die Netteste profitiert vom Arschlochsein,
    Und setzt sich nicht gegen echte Probleme ein.

    Ich wünscht‘ Feministen würden lauschen,
    lernen, forschen und nichts aufbauschen.
    Macht doch weiter, es dauerte nicht lange,
    da wurd‘ Euch bei der Gegenöffentlichkeit Angst und Bange.

    Fühlt sich eine Feministin von dir bedroht,
    wird die Sprache direkt verroht.
    Sie sich von Tatsachen beleidigt sieht
    und in Beleidigungstiraden flieht.

    Einzelne Femis sind manchmal klug,
    In Gruppen ist’s mehr Lug und Trug.
    Denn es hat System und Struktur,
    dass Femis zerstören die Kultur.

    Du sagst: „Nicht alle Feministen sind sich gleich.“
    Ich sage: „Ist das nicht irrelevant vielleicht?“
    Denn es sind Strukturen und Gesetze,
    Sybel Schick und #Aufschrei – Hetze.
    Institutionen und Glaubenssätze,
    Sexismus und Rassismus – menschlich das Allerletzte.
    Denn es ist ein Phänomen von Welt,
    Feministen geht es nur um Macht und Geld.

    • Schiller muss jetzt auch dran glauben:

      Sybel, tumbe Läster-Unke,
      Galle spuckt in ihrer Gier.
      Schierlings bittrer Schicksalstrunke:
      labend im Vergleich zu ihr.
      Deine Töne teilen wieder,
      Was Verstandes Wort vereint.
      Alles Gute sinkt darnieder,
      Wo dein’ schrille Stimme greint.

    • Im Grunde richtig. Diese Leute muss man reden lassen.
      Aber anderseits glauben die Leute irgendwann das was sie immer wieder hören. So haben es Feministinnen ja auch geschafft das Politikerinnen und Journalisten mansplaining und manspreading heute zu deren Wortschatz gehören.

      • Das Problem ist da wohl eher im Kontext rotgrüne Journaille mit massiver Durchsetzung feministischer Dogmen zu suchen, weil da meist genau solche dummen Autorinnen und oft auch ohne -innen schreiben.

        Die pushen – und nicht diese dusseligen Wizoreks, SiewillSchlicks (oder wie das merkwürdige Wesen mit der behandlungsbedürftigen Behelfsponyfrisur heißt). Ohne den, ihnen treu ergebenen Wesen aus den Medien wären sie genau eines: Ein kleines One-Hit-Wonder namens Garnichts!

        Und deswegen sollte man sie auch tatsächlich lobend verspotten – das tut den Grazien mehr weh und signalisiert auch mehr, als man Anfangs vielleicht vermuten könnte, Matze.

  9. Holde Worte sind es nicht
    die dort bei Missy tönen
    die dort dem Hasse frönen
    und gegen Männer ficht

    Wenn Sibels Zunge spricht
    von Männern, Jungs und Söhnen
    um all jene zu verhöhnen
    so entzückt dies leider nicht

    Mag Kunst auch biegsam sein
    Weidenästen hängend gleich
    Ist diese Dichtkunst leider kein

    An Worten, Hass, und Bitter reich
    fielen ihr nur solche Worte ein
    So farbig und doch so bleich

  10. Bevor ich mit ’ner Femi schlafe, will ich für Femis die Galeerenstrafe.

    Mein Ding ist definierter als das von Humboldt-Insassen. Wenn die es einmal sehen, können die ihr Glück kaum fassen.

    Früher Stevie Nicks, heute Stevie Schmiedel. Aber nur Frau Nicks hat ’ne Chance auf meinen Schn…!

    Schlürft ’ne Femi eine Fliege aus dem Suppentopf, hat sie im Magen mehr Grips, als in ihrem Kopf.

    Streicht die Steuer-Fördermittel, und dann werdet ihr sehn: Die SJWs werden untergehen!

    Yo, Diggaa!!! 🙂

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