76 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 175 (08.08.2018)

  1. Diesen Abschnitt habe ich kürzlich in einem Rummelladen gefunden im Büchlein „Instructions for American Servicemen in Britain 1942“

    BRITISH WOMEN AT WAR
    A British woman officer or non-commissioned officer can – and often does – give orders to a man private. The men obey smartly and know it is no shame. For British women have proven themselves in this way. They have stuck to their posts near burning ammunition dumps, delivered messages afoot after their motorcycles have been blasted from under them. They have pulled aviators from burning planes. They have died at the gun posts and as they fell, another girl has stepped directly into the position and “carried on” There is not a single record in this war of any British woman in uniformed service quitting her post or failing in her duty under fire.
    Now you understand why British soldiers respect the women in uniform. They have won the right to the utmost respect. When you see a girl in khaki or air-force blue with a bit of ribbon on her tunic — remember she didn’t get it for knitting more socks than anyone else in Ipswich.

    Wenn ich eine Feministin klagen höre, dass „Frauen von Männern nicht respektiert werden“, dann denke ich inzwischen automatisch „Bullshit“.
    Männer im allgemeinen haben nicht das geringste Problem damit, Frauen zu respektieren und als ebenbürtig zu behandeln, wenn diese sich das verdient haben.
    Ein Konzept, mit dem augenscheinlich sehr viele Frauen ein arges Problem haben…
    „Respekt verdienen
    😱

    • „Sich etwas verdienen“ ist ein Konzept von Male White Supremacist.

      Ich bin gerade nur am Telefon, aber nachher schaue ich Mal ob ich da noch einen entsprechenden Artikel finde.

    • Politisch starkt abweichende Meinungen (und seien sie noch so unsinnig) als Psychische Störung zu betrachten, hatten wir schon mal. (und es waren nicht die Nazis).
      Wirkt irgendwie peinlich, oder?

  2. Heute ist Weltkatzentag!

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Weltmännertag deutlich weniger Beachtung in den deutschen Medien gefunden hat. Von Spott und Häme mal abgesehen.

  3. Im Anbetracht des Skandals rund um die jap. Universität und ihrer anscheinenden Diskriminierungspraxis gegen Frauen bei den Medizinstudienplätzen:

    Um was für ein Problem scheint es sich dabei konkret zu handeln?
    Ich habe vor einiger Zeit bei Danisch gelesen, dass der Grund, wieso Arztpraxen am Land in Deutschland immer mehr schließen der erhöhte Frazenanteil ist. Wie lässt sich das überhaupt eindeutig belegen? Es war bei ihm die Rede von „Halbtagspraxen“.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das Problem am Land nicht an ein Geschlecht festgemacht werden kann, sondern weder noch es bevorziehen am Land zu arbeiten.

    Findet ihr die Praxis der jap. Universität in Anbetracht der ärztlichen Versorgung des Landes gerechtfertigt?

    Ich meine, ganz ehrlich jetzt: Der Staat fördert die Ausbildung von Medizinern mit abertausenden Euros an Steuergelder. Vermehrt weibliche Studentinnen nutzen das Studium aber wortwörtlich als Partnerbörse, springen irgendwann ab, werden Mutter oder eröffnen „nur“ eine Halbtagspraxis, die angeblich vermehrt von Frauen geführt wird.

    Wie weit kann man diesen Faden noch spinnen, ohne dass die Gesellschaft an einer mediz. Mangelversorgung leidet?

    • Frauen und Work-Life-Balance ist nur ein Faktor.

      Es kommt dazu, dass die Auflagen an Praxen immer höher und absurder werden. Allein schon die Hygiene-Vorschriften erfordern je nach Richtung ordentliche Investitionen. Der Eindruck ist, dass die Institutionen von der Einzelnpraxis weg hin zu MVZs (medizinische Versorgungszentren) wollen. Von einer offiziellen Aussage dazu weiß ich nichts, aber ich weiß auch nur über mehrere Ecken davon.

      Die DSGVO macht die Dinge nicht leichter.

      Wenn aber der (kostende) Verwaltungsaufwand relativ zur (geldbringenden) Behandlung immer mehr wird, sieht der Arzt von selbst zu, dass er in einem MVZ landet und die gibt’s nun mal hauptsächlich in den Städten.

      Zu der Frauenbenachteiligung: Frauen einfach auszuschließen scheint mir am Ziel vorbei. Sinnvoller wäre m.E., teure Studienfächer an Verpflichtungen zu knüpfen. Massive Studiengebühren auf Pump z.B. die erlassen werden, wenn man 15 Jahre Vollzeit hinter sich hat, oder so.
      Aber das hatten wir hier auch schon mal, da gibt es auch Gegenargumente…

    • Ich halte das Konzept genau so falsch wie die Benachteiligung von Männern in Österreich oder der Schweiz oder wo das war. Für das Individuum ist so was einfach Mist.

      • Nun ja, es ist ja keineswegs NUR die WLB.
        Aber welche Frau, noch dazu rund Mitte Zwanzig und noch nie gearbeitet, möchte schon den größten Teil des WE in Kuh-, Pferde o. Schweinescheiße bis zu den Ellenbogen herumwühlen, oder so?
        Zumal diese Viecher ja beachtlich groß, schwer, und im Leiden auch mal etwas widerspenstig sind?

        Da sind Bachblütentees für Wellensittiche o. Tiefenentspannung für sibirsche Goldhamster doch bei weitem äh, Dings … „zumutbarer“, oder?

    • Ich hatte mal gelesen, dass das Problem mit Frauen in der Medizin bzw. der Versorgung auf dem Land ist, dass die allermeisten Frauen nicht bereit sind, sich selbständig zu machen. Auf dem Land würde man aber nur Einzelpraxen vernünftig wirtschaftlich betreiben können. Da Frauen sich aber nur anstellen lassen wollen, würden diese halt lieber in einem Krankenhaus oder aber in der Stadt in einer größeren Praxis arbeiten, oft auch nur Teilzeit. Auf dem Land gibt es aber im Wesentlichen nur Einzelpraxen, so dass die dortigen Ärzte weder weitere Ärzte als Angestellte beschäftigen, noch wirklich Teilzeitangebote vorhanden sind.

      Und da die meisten Frauen sich selbst dann nicht mit einer Einzelpraxis selbständig machen, wenn sie auf dem Land nahezu konkurrenzlos arbeiten können, weil (a) die anderen Frauen genauso wenig dazu bereit sind und (b) weil nicht mehr genügend Männer durch das Medizinstudium kommen, ist die Versorgung mit Ärzten auf dem Land knapp.

      Bei Tierärzten soll das ähnlich sein, so dass insbesondere Tierärzte für Nutztiere knapp sein sollen. Hier kommt noch hinzu, dass es ja auch irgendwie niedlicher ist, sich auf niedliche Haustiere zu spezialisieren, statt den Kühen mit den Armen in den Körper zu greifen, um Geburtshilfe zu betreiben. Und da Tiermedizin besonders stark von Frauen studiert wird, ist es angeblich wohl so, dass nun die Frauen sich in den Städten mit ihren Kleintierpraxen gegenseitig den Markt kaputt machen, während die Männer auf dem Land ohne Konkurrenz im Bereich der Nutztiere arbeiten können.

      Hinzu kommt wohl auch, dass Frauen zwar teuer ausgebildet werden, aber wohl nur zu einem geringen Prozentteil letztlich wirklich noch Ärztin arbeiten. Insbesondere dann, wenn Frauen aufgrund von Schwangerschaft beruflich aussetzen, würden sie kaum noch wieder als Ärztin zurückkommen. So habe ich mal gelesen, dass nach einer Kinderpause nur ca. 30-35% der Frauen wieder als Zahnärztin zurückkommen würden.

      https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/890459/zahnmedizin-maenner-verzweifelt-gesucht.html

  4. Kennt Ihr die gestreckte Beuge? Das ist eine figurbetonte Körperhaltung bei Krankenschwestern, die sich einen Arzt angeln wollen. Samuel Shem („House of God“) hats erfunden, jetzter Arzt kennt das.

    Kennt Ihr auch diese Haltung im Büro, wenn junge Frauen sich recken? Kopf hoch, Arme hoch, Titten raus, Hohlkreuz, Arsch raus, Oberteil gibt Blick auf Bauch und Taille frei, und der Hosenbund entfernt sich soweit vom Körper daß man die Marke der Unterwäsche erkennen kann.

    Ich sitze grade als senior scientist in einem Viererbüro mit drei Doktorandinnen/Studentinnen. Alle 10 Minuten streckt sich eine. Ich werd hier noch wahnsinnig. Die machen sich einen Spass draus, ich bin mir absolut sicher. Einmal stand ich halt sogar neben einer und wir quatschen am Rechner über ihre Ergebnisse, geht in die gestreckte Beuge und ich musste unprofessionell ca. 5 Sekunden ihren Arsch bewundern. Hatte nen ziemlich niedlichen Pflaum am Steissbein. Ich wurde kurz unruhig, muss ich gehen.
    Wie soll das auch anders gehen? Ich kann ja schlecht sagen, streck Dich nicht, das macht mich wuschig, die stehen ja innerhalb von 20 Sekunden bei der faculty-gleichstellungsbeauftragten.
    Darüberhinaus machen das fast alle Frauen ständig, beispielsweise in Meetings. Alle 20 Minuten geht eine in Streckhaltung. Ist das eine biologische Notwendigkeit? Typen machen das nicht, bin ich mir sicher.
    Und wie nennt man diese Körperhaltung?

    • Dunkle Sonnenbrille aufsetzen. Dann können die Tussen nicht sehen, wohin dein Blick sich wendet.

      Und dann ist die Turnübung für die Tussen nur noch halb so schön wie sonst.

    • Da die sich ja damit selbst an deinem Blick erregen ist das eine Art Vergewaltigung.
      Wirklich kein lustiges oder harmloses Thema.
      Auch dort unbezahlt in die Orgasmusarbeit getrieben zu werden geht gar nicht.

    • Och, wenn ich lange im Büro am Rechner sitze strecke ich mich auch des Öfteren. Weniger, wenn ich es in der Mittagspause ins Fitnessstudio schaffe.

    • Also aus Meetings kenne ich das gar nicht. Eine derartige Exponierung würde dort auch extrem negativ ankommen. Noch schlimmer wäre nur, wenn die Gute im Bikini ihre Präsentation tanzen würde 😀

      Das mit dem sich demonstrativ räkeln im Büroumfeld ist mir dagegen gut bekannt. Es tritt vor allem auf, wenn mehrere Frauen in unmittelbarer Nähe sitzen wenn ich mit einer etwas bespreche. Da ist es fast schon die Regel, wenn eine der nicht am Gespräch beteiligten, sich sichtbar reckt und streckt, sich so bemerkbar macht („Hallooo, hier bin ich, beachte mich!“ ist die pantomimische Aussage hier) und dabei Haut und Figur präsentiert.

      Ich nenne es „lolling for attention“ oder „attention loll“

      Im privaten Kontext ist die Intention ähnlich und noch weitergehend. Wer kurz darauf keinen Hautkontakt mit dem Mädel hat, hat eine Gelegenheit verpasst 😉

  5. USA

    Erinnert mich irgendwie an China, wo man bald bessere Kredite usw. bekommt, wenn die Rund-um-Überwachung einem regierungstreues Verhalten bescheinigt.

    Die Welt bewegt sich in einer Richtung die mir nicht gefällt.

  6. Frauen sind die emphatischeren Menschen…

  7. Mag mal jemand Fragen ob der Deutschlandfunk zwischen diesen beiden Aussagen einen Zusammenhang sieht?

    Aus dem im Tweet verlinkten Text:

    Und dem Interview:

    https://www.deutschlandfunk.de/kindesmissbrauch-frauen-sind-in-der-lage-maedchen-und.1769.de.html?dram:article_id=424901

    KÖNNTE es vielleicht sein das 80-90% der Täter männlich sind, weil Täterinnen so gut wie nie angezeigt werden und daher gar nicht in den Kriminalstatistiken auftauchen? Und KÖNNTE es sein das der DLF die Geschlechtsverteilung der Kriminalstatistik nur ins Spiel bringt, weil er Täterinnen unsichtbar machen möchte… was genau das ist was Frau Weiler ankreidet?

    • „Und KÖNNTE es sein das der DLF die Geschlechtsverteilung der Kriminalstatistik nur ins Spiel bringt, weil er Täterinnen unsichtbar machen möchte…“

      Mir fällt auf, dass immerhin nicht mehr ausdrücklich „Väter“ als Haupttäter genannt werden. Das war vor wenigen Jahren noch anders, als man Väter mit Hinweis auf die hohe Täterschaft („Jeder 3. Vater missbraucht seine Kinder“, Barbara Kavemann) bereitwillig aus den Familien entfernte.
      Immerhin ein Fortschritt.

      • „Mir fällt auf, dass immerhin nicht mehr ausdrücklich „Väter“ als Haupttäter genannt werden.“

        Inwieweit soll das ein Fortschritt sein? Die „Täterschaft“ wird unspezifischer und auf die Gruppe der Männer erweitert. Mit Verlaub. Das ist kein Fortschritt.

        • „Das ist kein Fortschritt.“

          Doch, durchaus.
          Mit der Adressierung der Väter als Haupttäter waren direkte Handlungskonsequenzen verbunden. Familienrichter konnten mit Verweis auf die große Gefahr für die Kinder aus dieser „größten Tätergruppe“ heraus, Sorgerechts- und Umgangseinschränkungen begründen.

          Dagegen ist der Hinweis, dass Männer 80 – 90% der Täter ausmachen, nur ein weiterer der üblichen „Männer sind für alles Übel dieser Welt verantwortlich“-Sprüche. Aus ihm kann man jeden Schluss ziehen, den man möchte.

          Ich hab in meiner aktiven Zeit beim VAfK Veranstaltungen erlebt, auf denen vom feministischen Podium herunter gar nicht häufig genug in Wortbeiträge der Hinweis auf „Väter als Täter“ eingeflochten werden konnte.

          • „Familienrichter konnten mit Verweis auf die große Gefahr für die Kinder aus dieser „größten Tätergruppe“ heraus, Sorgerechts- und Umgangseinschränkungen begründen.“

            Die meisten Familienrichter in meiner Gegend reagieren inzwischen äußerst zurückhaltend auf solche Vorhalte. Solange da nicht etwas belastbares im Raum ist, wie verletznungen oder ärztliche Stellungnahmen sind sie sehr zurückhaltend

          • „Die meisten Familienrichter in meiner Gegend reagieren inzwischen äußerst zurückhaltend auf solche Vorhalte.“

            Da gehe ich heute mal ausnahmsweise (in Familienrechtssachen 😉 ) mit Dir d’accord.
            Das Thema „Kindesmissbrauch“ als Waffe bei der Väterentsorgung scheint weitgehend stumpf zu sein und ist nirgendwo noch als Thema virulent.

  8. Frauen stören sich an Männer, die breitbeinig sitzen, und Männer sollen sich an Frauen ohne BH stören?
    Mir scheint eher Frauen stören sich an Männer, die breitbeinig sitzen, UND an Frauen ohne BH.

    Männer stören sich auch weniger an Frauen die nicht mit Kopftuch rum laufen und die oben ohne rum laufen. Aber es scheint schon eine Art Automatismus zu sein das man Männer für alles verantwortlich macht was Frauen irgendwie einschränkt. Intrasexuelle Konkurrenz unter Frauen scheint eine gewollte Wissenslücke zu sein.

    Und die Idee das Männer so sitzen um „Raum einzunehmen“ oder Macht über Frauen auszuüben, halte ich feministischen Unsinn, vor allem wenn man sich mal anschaut was man bei google heute schon alles unter manspreading findet:



    Demnach müssen Männer schon jetzt immer die Beine zusammenpressen auch wenn niemand in der Nähe ist.

    Frauen machen das ja von Natur aus richtig:


    Immer schöne mit den Beinen zusammen sitzen!

    • Allein der Größenunterschied und wie viel Rückanlagefläche man zum Abstützen hat könnte erklären warum sich unterschiedliche Sitzpositionen ergeben.

      Aber Feminismus hat ja gar nichts gegen Männer und deswegen ist ihre Erklärung irgendwas mit Frauenunterdrückung durch Männer.

      • Es ist eine ganz besondere Version der Middleground Fallacy. 🙂
        Die Sorte, bei der die gesunde Mitte irgendwo zwischen Feuerwehr und Brandstifter liegen muss.

      • „Allein der Größenunterschied und wie viel Rückanlagefläche man zum Abstützen hat könnte erklären warum sich unterschiedliche Sitzpositionen ergeben.“

        Mal ein anderer/ähnlicher/zusätzlicher Gedanke, der mir gerade kam. Ich habe schon öfter gemerkt, dass „die Welt“ nicht in jedem Aspekt die körperlichen Dimensionen eines Mannes ausreichend würdigt. Ich merke das zum Beispiel immer, wenn ich Geschirrspülen muss und ich Rückenschmerzen bekomme, weil die Spüle für mich geschätzt ca. 10 bis 15 cm zu tief liegt. In dem obigen Beispiel (Foto) ist meiner Meinung nach recht gut zu sehen, dass die Sitze für den Kerl viel zu klein sind. Vermutlich, weil man bei der Planung der Sitzplätze nicht die Ergonomie der Passagiere im Sinn hatte, sondern die Frage, wieviele Personen pro Stunde transportiert werden müssen.

        Die ganze Debatte ums menspreading und „Raum nehmen“ würde vermutlich nicht geführt werden, wenn die Sitze in Bus und Bahn grosszügiger dimensioniert wären.

        • „Die ganze Debatte ums menspreading und „Raum nehmen“ würde vermutlich nicht geführt werden, wenn die Sitze in Bus und Bahn grosszügiger dimensioniert wären.“

          Das ist falsch.
          Denn es geht nicht um die Sache, sondern ums Prinzip. Männer lagern eher seltener ihr Täschchen auf dem Nebensitz, also ist das auch kein Thema für Femininistas. Diese Weibsen wollen Dich am Nasenring durch die Manege zerren, also machen sie aus jedem Aufhänger, bei dem es ein Unterscheidungsmerkmal zwischen Männern und Frauen gibt, einen Staatsakt.
          Das Problem ist nicht das manspreading, DU bist das Problem!
          Das können sie nur nicht so offen kommunizieren.

          • Ich denke ist geht weniger um „Probleme“. Die Geschlechter haben halt unterschiedliche Strategien. Man kann Erfolg haben, indem man versucht, an sich zu arbeiten, um Erfolge zu haben oder aber man kann erfolgreich sein, indem man versucht, andere abzuwerten bzw. mundtot zu machen bzw. herumplärrt, damit andere einem aus Mitleid und um Ruhe zu bekommen an ihren Erfolgen teilhaben lassen.

            Und Feministen sind nun einmal im Wesentlichen Frauen, also ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass diese die weiblichen Erfolgsstrategien verfolgen.

          • Ich weiss, was du meinst und stimme dir da auch zu. „Menspreading“ ist buchstäblich ein „herbeigeredetes“ bzw. „nicht-wirklich-existentes“ Problem. Bzw. ist das Problem ein anderes, nämlich, dass ein normales menschliches Verhalten hier durch das Präfix „men/man“ von Ideologen sexistisch aufgeladen wird. Daher meinte ich eingangs ja auch, dass ich einen „ähnlichen/anderen/zusätzlichen“ Gedanken äussern wolle. Hier wird auf Basis von nichtigen Alltagssituationen ein ideologischer Kampf ausgetragen, bei dem die linksrotgrün-versifften Kombattanten sich im Siegesrausch wähnen, sobald die normalen Diskussionsteilnehmer ob der Nichtigkeit des Themas genervt das Feld verlassen. Ich denke aber eben auch(!), dass diese Diskussion Ausdruck von „Stress durch Enge“ ist. Stress, der eben entsteht und sich Bahn bricht, weil die Menschen in den Strassenbahnen und Bussen von Grosstädten gezwungenermaßen sehr beengt aufeinander hocken müssen. Daher meine (eher theoretische) Überlegung, dass eine grosszügigere Platzbemessung hier vermutlich Abhilfe schaffen würde.

    • Das „Problem“ mit den Breitbeinig-Sitzen oder den Taschen auf den Sitzen finde ich eigentlich gar nicht wirklich problematisch. Wenn man diesen Leuten andeutet, dass man auch sitzen möchte, macht diese eigentlich fast immer gerne Platz. Außer vielleicht irgendwelche üblen Gestalten, neben den man gewöhnlich sich aber auch dann nicht setzen möchte, wenn diese nicht mehrere Plätze besetzen würden.

      Viel nerviger finde ich eigentlich das Verhalten in den Schwimmbädern. Wenn man hier einigermaßen seine Bahnen ziehen will, geht das eigentlich nur, wenn alle etwas versuchen, Platz zu machen bzw. auszuweichen. Einzelne Schwimmer sind da meistens unproblematisch. Wenn man sich entgegenkommt, dann weichen einfach beide jeweils leicht zur Seite aus, so dass beide dann aneinander vorbeischwimmen können.

      Ätzend ist da eigentlich im wesentlichen nur eine Personengruppe, die klönend nebeneinander schwimmt (oft auch noch in gefühlter Zeitlupengeschwindigkeit, so dass man diese quasi ständig überholen muss und entgegenkommen). Hier reicht leichtes Ausweichen zur Seite meistens nicht aus, um an diesen Leuten vorbeizukommen. Und im Gegensatz zu allen anderen Schwimmern ist dieser Personenschlag (der klönenden Nebeneinanderschwimmer) auch oft penetrant nicht bereit, auch nur einen Hauch an Mitwirkungsbereitschaft zu zeigen, wie man gemeinsam zu einer Lösung gelangen könnte.

      Vielleicht habe ich einfach nur Pech, aber wenn ich schwimmen gehe, dann sind das nahezu ausschließlich nur Frauen, die schnatternd im Schneckentempo nebeneinander schwimmend alles blockieren und keine Rücksicht nehmen. Wenn man dann auch noch 3-4 solcher schnatternden Gänsepaare im Schwimmbad hat, dann ist nahezu alles blockiert und die anderen Schwimmer dürfen dann richtig Zickzack schwimmen.

      • „Das „Problem“ mit den Breitbeinig-Sitzen oder den Taschen auf den Sitzen finde ich eigentlich gar nicht wirklich problematisch.“

        Da möchte ich eigentlich schon Unterschiede klarstellen.
        Breitbeiniges Sitzen scheint ein anatomisches Phänomen von Männern zu sein – wir hatten das vor einigen Jahren schon intensiv diskutiert. Frauen sitzen danach nicht breitbeinig, weil sie anders gebaut sind.
        Breitbeiniges Sitzen ist also ein Zeichen von Entspannung, ohne Böswilligkeit.
        Fembagging dagegen ist ein klares, bewusstes Signal „Bleib mir vom Leib, der Platz neben mir ist auh meiner!“
        Das ist schon ein Unterschied.

    • In der Regel studiert man erst mit bzw. nach vollendetem 18. Lebensjahr. Sie als Kinder zu bezeichnen entbindet sie zum. schon wieder teilweise von der Verantwortung für ihr handeln.

      • Was Phrasendrescher mit dem Posting sagen möchte ist mir klar. Er weist auf die teilweise desaströsen Zustände an amerikanischen Schulen und Universitäten hin. Dort herrscht eine derart aufgeladene, aggressive Stimmung (z.B.: gegen Konservative), dass Studenten und Dozenten offen zu Gewalt auffordern und/oder sie ausüben.

        Zu sehen ist ein eher harmlos wirkender Protestler („Trump-Supporter“), dem eine schwarz-vermummte Person ein Fahrradschloss über den Schädel zieht. Soetwas kann tötlich enden. Ob das juristisch ein Mordversuch war oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber der potentielle Tod der Person wurde hier meiner Meinung nach zumindest in Kauf genommen. Wenn ich das Video richtig verstehe, ist die vermummte Person identifiziert worden und kam ohne Strafe davon.

        Mit deinem Kommentar kann ich hingegen überhaupt nichts anfangen, Michael. Phrasendrescher hatte weder vor, die Akteure im Video als „Kinder“ zu bezeichnen, noch ihnen irgendwelche „Verantwortung“ abzusprechen. Dir scheint sein sarkastischer Ton entgangen zu sein.

        Hast du dir das Video überhaupt angeschaut und hast du verstanden, was du da siehst?

  9. Pingback: kendra m: Sexuelle Belästigung | uepsilonniks

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