Sarah Jeong scheint einiges an Gegenwind auszulösen

Natürlich ist es immer schwer zu bewerten, weil man ja in einer bestimmten Blase steckt, in der einem solche Themen beständig vor die Nase gespült werden, aber es scheint mir als würde mit der Berufung von Sarah Jeong einiges an Gegenwind entstanden sein, einfach weil sie so klar sexistisch ist, dass eigentlich nur radikale sie verteidigen können. Gerade weil sie selbst eigentlich stark privilegiert ist, fällt das noch mehr auf.

In Deutschland scheint mir Sibel Schick die gleiche Funktion übernehmen zu wollen und vollkommen durchzudrehen und ebenso einiges an Gegenwind zu produzieren.

Aus meiner Sicht ist es in der Tat eine der besten Chancen deutlich zu machen, wie schlecht der Feminismus und die intersektionale Bewegung an sich geworden ist, wenn ihre radikalen Vertreter mehr wahrgenommen werden

Um so mehr sie in das allgemeine Bewußtsein drängen um so negativer fallen sie auf

16 Gedanken zu “Sarah Jeong scheint einiges an Gegenwind auszulösen

      • Oh oh oh, da hat sich Frau Passmann aber einen Faux Pas geleistet. Als geschmacklose, mehlig-kochende Kartoffel Sorte „Alman“ hat sie ja nun wirklich ÜBERHAUPT kein Recht, derart einen höhergestellten Menschen zu kritisieren.

        • Feminismus befreit, richtig verstanden, von JEDER Pflicht.

          Es geht im Feminismus immer nur um die „Befreiung von Frauen“, niemals um die „Verpflichtung von Frauen“

  1. Zu Sibel scheint auch die Sprache ein Arschloch zu sein.
    „Ich kenne Männer, die sind voll okay,
    Aber auch die können so nerven, ey.“

  2. Nun ja, von der Ausdrucksweise her könnte man Jeong und Schick vielleicht vergleichen, was möglw. auch ein paar Spekulationen zu deren Intelligenz/Intellekt erlaubt.

    Vom Einfluss der infizierten Medien her, ist Schick allerdings noch nicht mal Pille-Palle. Hat mal ein bis zwei Artikel für die TAZ geschrieben und ’ne Pottfrisur wie Hangme Yahootrara …

    Da läge die Ähnlichkeit der Fälle Jeong und Leopold wohl näher.
    Von der Bedeutung her jedenfalls allemal.

    Aber wen interessiert schon, was uns hier täglich an Scheiße flächendeckend in die Wohnzimmer gepumpt wird, wo es doch täglich frisch so hübsch exotische Skandälchen auf Zwittscher, Flatter, Instantgrim o. Tumber gibt …..

  3. Es soll einen Tweet gegeben in dem Jeong zugibt, auf weisse CIS Männer zu stehen. Das ganze erscheint wie eine Marketing-Masche, damit sie einen Job bekommt. Was ja auch funktioniert hat.

  4. Wie kommst du drauf, dass es bei Sarah Jeong tatsächlich Widerstand gegeben hat? Ich sehe ausserhalb von einigen grösseren Youtubechanneln, die sowieso schon eher Mainstreamkritisch sind, überhaupt keinen Pushback. Zudem ist die Ansage der NYT ja sehr eindeutig.

    Bei Sarah Jeong sticht insgesamt schon eher der Rassismus raus als der Sexismus…

    • @toxicvanguard

      Weil mir einige Artikel zu prejudice and power in die Timeline gespült worden sind, die gerade ihren Fall aufgreifen und gegen das Konzept argumentieren. Und auch einige andere Zeitungen darüber berichtet haben und glaube ich außerhalb dieser radikalen Gruppe die meisten „normalen“ Leute nicht verstehen, warum man einen derartigen Hass verbreiten darf und das dann vollkommen okay sein soll

      Ich bin da auf die weitere Entwicklung gespannt. Gerade weil sie selbst wenn man über Privilegien reden will unglaublich privilegiert ist.

  5. Auch ein Kommentar von Yascha Monk:

    The responses to Sarah Jeong’s tweets have fallen into two predictable camps: conservative attacks and liberal defenses.

    So here I point out three big reasons why leftists and liberals should dislike her tweets–and the kind of rhetoric they exemplify.

    „One of the problems with the extent to which we are now all batting for our own team is that it hides many considerations that don’t neatly fit into one side or another. In particular, the seemingly clean lines of battle between liberals and conservatives have concealed that there are plenty of liberal reasons to be wary of the kind of rhetoric in which Jeong engaged—and which, as her defenders point out, is becoming increasingly common on parts of the left.

    Those who call for somebody’s firing usually make highly performative claims about how offended they were by what the person in question wrote.

    But while I do not think that Jeong should be fired for her tweets, I am depressed by the extent to which they are now being celebrated. This is true both because the content of her tweets is, from a liberal perspective, much worse than her defenders want to admit and because the kind of rhetoric in which she engaged is detrimental to the prospect of building a just society.

    […]

    If the left imitates the inflammatory rhetoric of the right, the best possible future is one in which today’s minority groups take over the reins of power but our social divisions grow even more poisonous. Since we will still have to live alongside each other, this would mean that minority groups, even once they are in power, would face the hostility of an extremely resentful bloc of what Jeong might call “old white men.” “

    https://slate.com/news-and-politics/2018/08/sarah-jeong-shouldnt-be-fired-for-her-tweets-that-doesnt-mean-liberals-have-to-defend-them.html

  6. Was hat die Dame denn Schlimmes verbrochen?

    Nach meinem Kenntnisstand ist sie eine gelbe NY-Times-Frau und hat Weiße ganz schlimm runtergemacht. 🙂

    Die Linken sind heute so infantil wie die Konservativen in den 50ern und 60ern.

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