„Ich bin eine weibliche Unternehmerin im technischen Bereich und ich habe den Diversity-Ansatz satt“

Eine weibliche Unternehmerin berichtet:

I left Google to build UrbanAMA. As a woman entrepreneur, I wanted to build a company that had a diverse team. I’m ashamed to admit that I’ve failed miserably so far.

We try hard, but again find ourselves with a 98% male candidate pool. You should know that we are an early stage startup that cannot afford market salaries. Despite that, we paid premium salaries to bring a few women who did well in our interviews. But, they lacked the energy to put us into overdrive. Worse, they were starting to drain the energy from the rest of the team. Eventually, we had to do the right thing for the company and let them go. I’m now back to being the only woman on the (tech) team.

That said, I’m proud to say that our freelance journalists on UrbanAMA are predominantly women and are kicking butt on the AMAs they are hosting. You should really check it out if you haven’t — they’ll blow your mind too!

But on the point of diversity in tech within the company, it’s a miserable state of failure so far. And that’s not because we didn’t try.

Sie hat auch eine Erklärung dafür, dass es nicht klappt und warum der Diversityansatz nichts bringt:

After diversity attempts at large companies and my own startup and the attempts to start tech early with my own children, I can tell you that our obsession with diversity and attempts to solve it are only fucking it up for the actual women in tech out there!

What do I mean by this?

  • We get upset about the state of gender diversity in tech
  • We make a pact to hire more women
  • The pool has (a lot) more men than women
  • After some rounds of low to no success, we start to compromise and hire women just because we have to
  • These women show up at work and perform not as great as we want them to
  • It reinforces to the male population that was already peeved by the diversity push that women aren’t that good at tech after all
  • They generalize that observation on the entire women in tech community
  • Sooner or later, some such opinions get out there
  • The feminists amongst us go crazy
  • The diversity advocates are caught in a frenzy and make a pact to hire more women (again)
  • This loops. Infinitely.

Wenn der Pool der Frauen sehr klein ist und viele Frauen auch eine andere Life-Work-Balance anstreben, man sie dann aber dennoch in Jobs lockt, die das nicht zulassen, dann kann das in der Tat nur schiefgehen.

 

18 Gedanken zu “„Ich bin eine weibliche Unternehmerin im technischen Bereich und ich habe den Diversity-Ansatz satt“

  1. Immerhin bleibt auch sie dem Feminismus insofern treu, als sie letztlich die Männer für das Scheitern von Frauen verantwortlich macht.

      • In den Stadien des Teufelskreises, der ihrer Meinung nach besteht. Es seien männliche Vorurteile über die Unfähigkeit von Frauen auf technischem Gebiet, die zu Diversitätsquoten und damit zur Einstellung von Frauen, die den beruflichen Anforderungen nicht gewachsen sind, führten.

        • Das ist nicht das was sie sagt. Sie sagt, dass dadurch Vorurteile entstehen, die, wenn sie nach außen schwappen, die „Feministen unter uns“ aufregen. Dies führt dann wieder zu mehr Forderungen nach Diversität und das ganze Spiel geht von vorne los.
          Sie macht also gerade nicht nur die männlichen Vorurteile für die Quoten verantwortlich, sondern das Wechselspiel aus eben diesen Vorurteilen und Feministen.

          • Sie unterstellt „den Männern“ („the male population“) das Entwickeln von Vorurteilen gegenüber Frauen, auf die dann die Feministen lediglich reagieren. Ohne männliche Vorurteile keine Diversity-Einstellungen, kein Scheitern von Frauen.

          • Deine ursprüngliche Aussage war, dass es nur alleine die männlichen Vorurteile gegen Frauen sind. Das hat sie aber nie gesagt.

    • Macht sie ja auch noch einmal deutlich im Vergleich von Sohn und Tochter.
      Tochter kann sowohl Python als auch Adobe, beim Sohn reicht’s nur für Ersteres.

  2. Wo bekommt die überhaupt Kapital her, um sich so viele Fehlgriffe das zu lernen erst einmal leisten zu können?
    Ein Haifischbecken stell ich mir ja anders vor.

      • Man muss keine farbige Frau dafür sein, Kapital am Markt auch bei eher zweifelhaften unternehmerischen Leistungen zu bekommen. Da reicht es vollkommen auf einen Hype mitzuschwimmen und sich gut verkaufen zu können. Ich will hier aber gar nicht unterstellen, dass die Firma sonst nicht solide geführt wird. Dafür weiß ich schlicht nicht genug.

  3. Homogenität scheint Vorteile zu haben, wenn es darum geht etwas ins Rollen zu bringen. Der ganze Laden von den Investoren zu den Mitarbeiter besteht fast nur aus einer ethnischen Gruppe (Inder). You should really check it out. Eine harte Lektion für die postmodernen Träumer.

    • Heterogenität ist wie Behinderteninklusion.
      Es ist ein Schmuck.
      Etwas das man sich leisten können muss und mit dem man dann Angeben gehen kann.
      Mehr nicht.
      Teures Signal.
      Zeigt halt an, hey, wir müssen die nicht entsorgen.

  4. Woher kenn ich das bloß?
    Die Mädels möchten ja gerne, aaaber bitte schön nur wenn sich die Welt ihnen anpasst.
    Doppeltes Gehalt, halbe Arbeitszeit, Wunscharbeitszeiten.

    Und wenn sie dann den Job bekommen, dann mobben sie sich gegenseitig und im besonderen ihre Kollegen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.