Selbermach Samstag 199 (04.08.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

189 Gedanken zu “Selbermach Samstag 199 (04.08.2018)

  1. Danke für die Rückkehr zum sachlichen Design.
    Fühlt sich besser an, denn rosa & Einhorn war doch ein bißchen viel Ironie.
    Und: „Ironie ist eine Sache für Untertanen“. (Jürgen Fehling)

    • Ich freu mich auf diese Debatte. Und ganz besonders freue ich mich auf die Debattenbeiträge der Gleichstellungsbeauftragten. Das ist doch ihr Spezialgebiet, nicht wahr? hehe …

    • Sollte man ähnlich umsetzen wie in Israel.
      Man kann hier leider nicht alles an jungem Gemüse was nachwächst an der Waffe ausbilden, das wäre die maximale Idiotie.

          • Die Frage, vor der sich die Politik drückt, ist eigentlich: wie zur Hölle kriegen wir mehr Männer in den Pflegealltag eingebunden? Der Wegfall der Zivis muss ja zu stärkeren Belastungen des weit überwiegend weiblichen Fachpersonals geführt und somit auch sein Quentchen zum Pflegenotstand beigetragen haben.

        • Wer will schon als Atheist oder Christ im Alter von einem in einer Hinterhofmoschee indoktriniertem gepflegt werden?
          Und so einen als Waffenbruder halte ich für noch depperter.

          • Und für Frauen im Wehrdienst kann wirklich nur sein wer’s nie erlebt hat.

            Ich glaube, da hast du nicht ganz Unrecht.
            Aber die können ja dann zu einem Ersatzdienst verpflichtet werden. Das ist immer noch besser, als immer nur die Rosinen zu bekommen und sorgt zumindest ein Stück weit für mehr Gerechtigkeit.
            Sich erschießen zu lassen ist ja ohnehin Männerdomäne. 😉

    • „CDU diskutiert über Wehr-/Dienstpflicht für (!) alle“

      Wäre interessant zu erfahren, wieviel Anteil dieser Diskussion darauf entfällt, warum Frauen an dieser Omnibus-Dienstpflicht NICHT teilnehmen KÖNNEN.

      • Entscheidend wird sein, wie die Diskussion in den Massenmedien orchestriert wird.

        Es lassen sich genug Egalitäts-Feministinnen aus dem Hut zaubern, die, wenn schon eine Dienstpflicht, dann eine Dienstpflicht für alle Geschlechter aus Prinzip glaubhaft vertreten können und werden.

        Lässt man dagegen die Gyno-Feministas von der Leine, wird es großes Geheule geben, weil Eierstöcke und strukturell unterdrückt und eingebildete Gebärpflicht als Zusatzbelastung und so…

      • Es geht wohl um beides: „Sie will, dass die CDU ausführlich darüber debattiert, ob die Wehrpflicht wiederaufleben oder eine allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen eingeführt werden soll.“

        Eine allgemeine Dienstpflicht ist nach meinem Informationsstand daher problematisch, weil Arbeitsdienste nach UN-Recht nicht beliebig eingeführt werden dürfen. Abgesehen davon bin ich mir sicher, dass die Politik eher Richtung Dienstpflicht tendiert, weil dann ist die SPD (Zivildienst = Pflegekräfte) auch dabei und eine reine Wehrpflicht mit Zivildienst als Ausnahme so wie früher verursacht mehr Verwaltungsaufwand.

        Außerdem: was macht man dann mit dem seit neuestem verfassungsrechtlich erklärten dritten Geschlecht? Wenn das nicht wehrpflichtig ist werden sich da viele jung Männer rechtlich umpolen 😀

        • Eine allgemeine Dienstpflicht ist nach meinem Informationsstand daher problematisch, weil Arbeitsdienste nach UN-Recht nicht beliebig eingeführt werden dürfen.

          Angeblich wären solche Zwangsdienste auch grundgesetzwidrig, weil Zwangsarbeit unzulässig ist.
          Das interessiert bspw. im Knast niemand. Und bei Hartz-IV-Empfängern sieht man über Grundrechte wie Würde und Vertragsfreiheit ja auch großzügig hinweg.
          Insofern ist das dann doch etwas viel Heuchelei

          • Weder die Möglichkeit, im Knast zu Hungerlöhnen Nummernschilder zu stanzen, um das Taschengeld aufzubessern, noch ALG-2, haben irgendwas mit „Zwangsarbeit“ zu tun.

          • Damit liegst du ja mal so richtig falsch. Zum einen bezog sich das Thema ALG-2-Empfänger nicht ausschließlich auf Zwangsarbeit, sondern auf die Grundrechte wie Würde und Vertragsfreiheit im Allgemeinen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. 😛

            Und in deutschen Knästen besteht in der Regel Arbeitspflicht! Also auf gut Deutsch gesagt, werden Strafgefange zur Arbeit gezwungen, müssen also bei Weigerung mit negativen Konsequenzen rechnen. Nur weil jemand nicht sofort standrechtlich erschossen wird, heißt noch lange nicht, dass es keine Zwangsarbeit ist.

    • Eigentlich ist doch logisch, worauf das hinausläuft:
      Die CDU wird also die Wehrpflicht/Dienstpflicht für alle diskutieren und dann feststellen, dass sie grundsätzlich dafür sind, aber man unbedingt auch die gesellschaftlichen Verhältnisse gerade von Frauen berücksichtigen muss, zudem braucht es für eine Ausweitung des Ganzen auf Frauen eine Grundgesetzänderung mit 2/3 Mehrheit.
      Die SPD wird gegen all das sein, dann kommt es wieder zu einer GroKo und der Kompromiss wird sein, dass Männer eben wieder müssen und Frauen erst dann, wenn sie gesellschaftlich nicht mehr diskriminiert sind (also nie).
      Das Gerede davon, dass man das auch für Frauen prüft, ist nur das trojanische Pferd, um die Wehrpflicht ausschließlich für Männer wieder einzuführen (bzw. das Aussetzen derselben zu beenden).

    • An den Musterungskriterien soll aber nicht gleichzeitig auch gerüttelt werden?
      Vor der Aussetzung näherte sich der untaugliche Anteil ja bereits mächtig den 50 % an. Wenn man nun zukünftig Alle in der Blüte ihres Lebens Befindliche auf Wehrfähigkeit prüfte, würde man sicher & leider feststellen müssen, dass junge Frauen ohne körperliche Handicaps (die eine Verwendung ausschließen) den geringeren Teil ihres Jahrgangs ausmachen.

      • Ich war 2003 in einem der ersten Trupps mit Soldatinnen.
        Zehn Liegestütz packte da schon kaum eine.
        Einen Dreisatz genauso wenig.

        • Beides i.d.R. gut trainierbar (bei jungen Leuten). Ist halt die Frage, ob Du das als Eingangsvoraussetzungen betrachten willst, oder als zu den Ausbildungszielen gehörig erklärst.

          Unser hellstes Blondinchen hat vor Monaten an so einem von der Sporthochschule Köln betreuten Projekt teilgenommen, wo jede Körperpartie geprüft bzw. verglichen wird mit der entsprechenden Leistungsfähigkeit Gleichaltriger (durch die Anzahl möglicher Wiederholungen bestimmter Übungen in vorgegebener Zeit). Ich war total baff als ich (dechiffriert) las, dass ihre Bauchmuskeln insbesondere stärker sind als die von rund 95 % (!) Erstklässlerinnen (und man attestierte ihr Untergewicht, nicht wirklich überraschend). Sie macht Kampfsport aus eigenem Wunsch heraus, und ich hatte auch schon festgestellt, dass sie bedeutend leichter korrekt ausgeführte Klappmesser hinbekommt als ich in ihrem Alter (oder auch jetzt^^). Um ihren aktuellen Traumberuf „Polizistin“ ausüben zu können, müsste sie natürlich ein gutes Stück größer werden als ich…

          Rat doch mal, welche Gedanken der Verwandtschaft angesichts ihres Wunsches als Erstes in den Sinn kommen?

          • „Also ich bin ja dafür, der Polizei grundsätzlich den Einsatz von Tasern zu gestatten…“

            Taser sind ganz großer Mist! 1. müssen beide Elektroden treffen UND die Kleidung durchdringen, was in der Praxis oft genug daneben geht und 2. ist dann im Falle des Versagens die nächste Wahl ein bis acht 9mm Parabellum. Nicht das ich damit ein Problem hätte, aber in dem Falle des schwedischen Videos hätte es nur zwei Männer mit Schlagstock bedurft. Das nennt man übrigens „Verhältnismäßigkeit der Mittel“. Was keiner braucht, sind in Extremsituationen ständig überforderte Frauen, die die Verhältnismäßigkeit wegen Unfähigkeit nicht gewährleisten.

          • Ohne Modul (Distanz: max. 5m, i.A. nur 1 Versuch) lässt sich ein Taser aber noch ganz normal als Elektroschocker nutzen. Die Verletzungsgefahr liegt höchstwahrscheinlich deutlich geringer als nach Schlagstockeinsatz. Und man muss da ja auch die (u.a. präventiv-wirksamen) psychologischen Effekte bedenken – auf beiden Seiten.

      • Es liegen ja inzwischen aus Norwegen und Schweden belastbare Daten vor um sowohl Musterungskriterien als auch Ausbildung adjustieren zu können.

        Auch wenn es viele Nostalgiker gibt, die denken jeder Soldat sei Infanterist und müsste mit 30 kg Marschgepäck jederzeit nach Stalingrad und zurück marschieren können: Die Realität einer modernen Armee ist eine andere.

        Wobei 40-50% (bei allen Geschlechtern) doch ein guter Wert wäre. Und ausreichend um die Zielsetzung zu erfüllen. Es geht ja auch nicht um den klassischen V-Fall, der würde dann eh mit einer anderen Dynamik ablaufen.

        • Eigentlich wollte ich entgegnen, dass durchaus auch ein Risiko darin läge, Frauen ihre nicht selten bescheidene Konstitution schwarz auf weiß rückzumelden – weil sie dann ja erst recht Abstand von den körperlich anstrengenden Tätigkeiten in Kranken- und Altenpflege Abstand halten dürften. Vorausgesetzt hatte ich, dass die Tauglichkeitsprüfung für die Bundeswehr eine genauere Bestandsaufnahme beinhaltet als eine zur Erreichung eines simplen Gesundheitszeugnisses… aber dann las ich das hier:
          https://www.welt.de/politik/deutschland/article152756628/So-schummelt-sich-die-Bundeswehr-ihr-Personal-gesund.html
          Da weiß man jedenfalls, woher der Wind weht.

          • Hat das ; wohl immer die Bundesjugendspiele geschwänzt und 4 mal im Monat menstruiert …
            Der Rest von uns, der sich nicht der Schulpflicht entzog, kennt seine Leistung daher schon.

          • Der Witz ist ja, dass ich immer (so lange, wie mein Gymi an den Bundesjugendspielen teilnahm zumindest) eine Ehrenurkunde erhielt, hab ja schließlich auch Leichtathletik im Verein betrieben ein paar Jahre lang. Ich weiß natürlich auch, dass ich im Weit- und Hochsprung (schon für ein Mädchen) irgendwann echt mies war, und auch mein Sprintergebnis ausgeglichen wurde nur durch meine überragenden Wurf-Fähigkeiten. Ein Dreikampf aus Kugelstoßen, Speerwurf und (funny enough) Hürdenlauf wäre ein für mich optimaler Aufbau gewesen.

          • Fühlt man sich als Frau eigentlich nicht wie eine Behinderte behandelt, wenn man bereits pauschal alleine bloß aufgrund des Geschlechts für untauglich gehalten wird, die gleichen Wurfgegenstände wie die Männer benutzen zu können? Und trotz geringerer Leistungsanforderungen bekommen Mädchen dann auch noch für weniger Punkte die Ehrenurkunde. Ein sportlich schlankes großes Mädchen wird von der Gesellschaft also pauschal als weniger leistungsfähig als ein fetter völlig unsportlicher kleiner Junge betrachtet, so dass man pauschal von Mädchen weniger verlangt. Das ist ja demütigend und entwürdigend!

            Nehmen wir mal folgendes Beispiel:

            Das Mädchen (19 Jahre) ist 185cm groß, schlank, macht Leichtatlethik im Verein, lebt gesund und ist Nichtraucher,
            Der Junge (19 Jahre) ist 155cm groß, schwer adipös, spielt nur Computerspiele, liebt Burger King und ist Kettenraucher:

            a) Kugelstoßen:
            Mädchen stoßen hier eine 4kg-Kugel und Jungen eine 6kg Kugel. Nehmen wir mal an, beide stoßen ihre jeweilige Kugel 8 Meter weit, so bekommt der Junge dafür 330 und das Mädchen 343 Punkte. Also leichteres Gewicht und sogar noch mehr Punkte für das Mädchen, trotz gleicher Weiten. Und das, obwohl das 185cm große Mädchen bereits aufgrund ihrer Körpergröße Vorteile gegenüber einem 155cm großen Jungen hatte.

            b) 100m Lauf
            Hier müssen beide 100m laufen. Gehen wir mal davon aus, beide laufen 14 Sekunden, so bekommt das Mädchen dafür 460 Punkte und der Junge nur 397 Punkte. Auch hier hatte das 185cm große Mädchen aufgrund der Beinlängen und der damit geringeren Schrittanzahl Vorteile gegenüber einem kleinen 155cm Jungen.

            c) Hochsprung
            Gehen wir mal davon aus, beide springen 1,5m hoch, so bekommt das Mädchen dafür 506 Punkte und der Junge 480 Punkte. Auch hier hatte das 185cm große Mädchen schon aufgrund der Körpergröße Vorteile gegenüber einem kleinen 155cm Jungen.

            Insgesamt hatte das Mädchen hier somit 1309 Punkte und der Junge 1207 Punkte erzielt. Das Mädchen erhält somit für die gleichen Weiten und Zeiten ungefähr 100 Punkte mehr und das, obwohl der Junge auch noch die schwerere Kugel stoßen musste.

            Aber das ist ja noch nicht alles. Für eine Ehreurkunde braucht ein 19 jähriges Mädchen nur 1150 Punkte, während ein 19 jähriger Junge 1550 Punkte benötigt.
            Ein erwachsenes Mädchen braucht also ungefähr die gleiche Punktzahl für eine Ehrenurkunde wie ein 14 Jähriger Junge (1125 Punkte). Wenn man dann noch berücksichtigt, dass das Mädchen für gleiche Weiten und Zeiten ca. 100 Punkte mehr erhält, kann man sogar sagen, dass erwachsene Mädchen sogar eher einem 13 jährigen Jungen gleichgestellt werden, die für eine Ehrenurkunde 1050 Punkte benötigen.

            Anders ausgedrückt: Man hält Frauen für so schwach und leistungsunfähig, dass man davon ausgeht, dass es schon eine Leistung darstellt, wenn sie überhaupt ungefähr die Leistungen eines kleinen Jungen erreichen.

            Im Beispielsfall hätte das Mädchen mit ihren 1309 also locker die benötigten 1150 Punkte für eine Ehrenurkunde erreicht, während der Junge mit seinen 1207 Punkten noch nicht einmal die notwendigen Punkte für eine Siegerurkunde (1275 Punkte) erreicht hätte.

            Und das, obwohl die Leistungen des Jungen für einen 155cm großen und übergewichtigen Jungen gar nicht mal schlecht erscheinen, weil er mit seinen 155cm Körpergröße ungefähr so hoch wie er selber gesprungen ist (150cm) und als Nichtsportler und somit weniger Training auch weniger Technikkenntnisse hatte. Die Leistungen des Mädchens erscheinen im Beispielsfall hingegen eher mies, da ihre Leistungen im Hinblick auf ihre Körpergröße eigenlich nichts besonderes darstellen, insbesondere dann, wenn man berücksichtigt, dass sie Leichtatlethik ja auch im Verein trainiert und somit im Hinblick auf Kugelstoßen und Hochsprung vielmehr Übung und Technikkenntnisse hatte.

            Fühlt man sich da nicht gedemütigt, wenn man faktisch wie ein Kleinkind bzw. körperlich Behinderter behandelt wird, vor der nur deutlich geringere Leistungen erwartet werden, für die man einen Jungen auslachen würde?

      • Ich würde nur zu gerne wissen, ob mal jemand erforscht hat, was es _psychisch_ bedeutet (hat) für junge Männer, vom Staat den Stempel „untauglich“ verpasst zu kriegen. Das war ja zu einem richtigen Massenphänomen geworden…

        • Ich wurde T5 gemustert (2004) und damit mit geistig und/oder körperlich Schwerbehinderten gleichgestellt. Aber das wollte ich auch so, so bin ich sowohl dem Urintest als auch dem Eiergrapschen entgangen (weil meine Untauglichkeit davor schon fest stand) und ich hab mir ein Jahr Lebenszeit eingespart,
          Bei mir war der Grund banal: Ich hatte 2 Jahre davor nen Kreuzbandriss, den man aufgrund meines jungen Alters nicht operiert hatte. Ich hab danach dennoch beschwerdefrei weiter Sport gemacht usw, war also voll körperlich leistungsfähig und auch sportlich. Aber das muss man ja nicht sagen. Ich habe natürlich gesagt, dass ich seit dem kreuzbandriss keinen Sport mehr gemaht habe und auch heute noch bei intensiveren Belastungen das Knie anschwillt.
          Viele meiner Schulkameraden sind auf ähnlichem Weg ausgemustert geworden. Fast alle sportlichen Jungs hatten schonmal irgendeine Sportverletzung und das hat meist für T3 gereicht (damit ist man raus, außer man will unbedingt). Eingemustert wurden vor allem diejenigen, die keinen Sport im Verein betrieben haben. Die hatten oft keine Verletztengeschichte und damit waren sie dann meist T2. Das hatte den kuriosen Effekt, dass von meiner Jahrgangsstufe fast alle sportlichen Jungs (einer hat zur selben zeit sogar in der Nachwuchsmannschaft eines Zweitligisten gespielt) ausgemustert wurden, wogegen die körperlich Unsportlichen fast alle eingemustert wurden. Und ich glaube das war zu dieser Zeit schon generell so.

          • Was soll die Frage? Wer nicht zum Bund wollte, musste sich etwas einfallen lassen. Grundsätzlich hatte man zwei Möglichkeiten. Entweder man machte es offiziell und durchlief das Procedere einer Wehrdienstverweigerung oder man liess sich als „wehrpflichtuntauglich“ einstufen. Gibt genügend kuriose Geschichte zu dem Thema. Soetwas passiert, wenn man jungen Männern Zwangsdienste aufbürdet.

          • Nun, ich kenne jede Menge Wehrdienstverweigerer (die zufällig auch allsamt ihre Zivi-Zeit als sehr sinnstiftend erlebten) und auch Einige, die überhaupt nicht gemustert wurden.

            Aber junge Männer, die sich absichtlich vollkommen ungerechtfertigterweise mit Schwerbehinderten gleichstellen lassen wollen, hab ich bislang noch nicht direkt gesprochen.

            Ist das derselbe Menschenschlag, der sich auch grundlos auf Behindertenparkplätze stellt?

          • Semi, der einzige Menschenschlag der sich grundlos mit Behinderten gleichstellt und gleichstellen lässt sind Frauen.

          • „die zufällig auch allsamt ihre Zivi-Zeit als sehr sinnstiftend erlebten“

            Mag in deinem Fall vielleicht stimmen. Die meisten Zivis, die ich kenne, würden ihren Dienst als überflüssig und langweilig beschreiben.

            „und auch Einige, die überhaupt nicht gemustert wurden. “

            Ein eher problematischer Punkt, wenn man pro „Dienst“ argumentieren will. Dass (gegen Ende der Wehrpflicht) einige eines Jahrgangs gar nicht erst gemustert wurden, unterminierte den Grundgedanken der Wehrgerechtigkeit.

            „Ist das derselbe Menschenschlag, der sich auch grundlos auf Behindertenparkplätze stellt?“

            Ich habe einfach keine Lust mehr auf dieses Niveau. EOD.

          • „Aber junge Männer, die sich absichtlich vollkommen ungerechtfertigterweise mit Schwerbehinderten gleichstellen lassen wollen, hab ich bislang noch nicht direkt gesprochen.“

            … sagt ne Frau, die nie in ihrem Leben Gefahr lief/läuft, Zwangsdienst aufgrund ihres Geschlechts leisten zu müssen.

            Semi, es gibt Dinge, über die zu urteilen, Dir nicht zusteht!

          • Das war kein „nein“, radikalfair, ne?

            „Die meisten Zivis, die ich kenne, würden ihren Dienst als überflüssig und langweilig beschreiben.“

            Warum aber haben die sich denn keine Stelle bzw. Tätigkeit ausgesucht, die ihnen nicht als „überflüssig und langweilig“ erschienen wäre?

            „… sagt ne Frau, die nie in ihrem Leben Gefahr lief/läuft, Zwangsdienst aufgrund ihres Geschlechts leisten zu müssen.“

            Es braucht keinen Zwangsdienst für diejenigen, die es freiwillig machen. Im Alter, wo Männer für ihren Zivildienst entlohnt wurden, habe ich (insgesamt über fünf Jahre lang) täglich meine Omas mit-gepflegt, völlig ohne etwas dafür zu erwarten. Einfach aus Pflichtgefühl.

          • Ach so: als Mann wäre ich natürlich ausgemustert worden. Bin mittlerweile sogar schon mittelschlimm kurzsichtig (-4,75… aber wenn ich zum Optiker gehe bestimmt wieder leicht mehr), 150 cm groß, habe diverseste „bauliche Knochendefekte“…und außerdem auch noch einen im KZ umgekommenen Urgroßvater.

          • Wenn man sich bei WordPress so richtig registriert, kann man dann anderer User ignorieren?

          • @phrasendrescher Meines Wissens kann man User nicht gezielt ignorieren/ausblenden/muten. Jedenfalls gibt es keinen derartigen Menüpunkt bei WordPress. Falls doch, bitte auch ich um Mitteilung, wie und wo das geht.

          • Süß, Semikolon beweist mal wieder ihre völlige Empathie-Freiheit und versucht sich im verteilen von weißen Federn (http://www.spiegel.de/einestages/erster-weltkrieg-weisse-federn-fuer-kriegsverweigerer-a-1129666.html)

            Ein extra Ansporn für alle, den Wehrdienst auch für Frauen zu befürworten 😉

            Und, Semikolon, „kurzsichtig, 150 cm groß, habe diverseste „bauliche Knochendefekte“ – gar kein Problem: Minenräumdienst wäre für Dich ideal geeignet 🙂

          • Vorallem, weil ich echt gut mit Ratten kann, die würde ich spitzenmäßig für diese Aufgabe trainieren können!

          • „Es braucht keinen Zwangsdienst für diejenigen, die es freiwillig machen.“

            Wie wahr, wie wahr.
            Aber Dir ist schon blass in Erinnerung, dass es um die geht, die NICHT freiwillig im Panzer verrecken wollen?

            „Im Alter, wo Männer für ihren Zivildienst entlohnt wurden, habe ich (insgesamt über fünf Jahre lang) täglich meine Omas mit-gepflegt, völlig ohne etwas dafür zu erwarten. Einfach aus Pflichtgefühl.“

            Wow, jetzt hast Du mich erwischt. Da sind dann natürlich 15 Monate Freiheitsentzug wegen falschen Geschlechts gar nichts gegen.
            Ups, mir fällt da gerade ein, dass ich meine Oma auch gelegentlich betreut hatte, wenn meine Mutter Urlaub hatte, oder anderweitig verhindert war. Dummerweise war das erst, nachdem ich meine Knochen fürs Vaterland hingehalten hatte.

            „als Mann wäre ich natürlich ausgemustert worden. Bin mittlerweile sogar schon mittelschlimm kurzsichtig (-4,75… aber wenn ich zum Optiker gehe bestimmt wieder leicht mehr), 150 cm groß, habe diverseste „bauliche Knochendefekte“…und außerdem auch noch einen im KZ umgekommenen Urgroßvater.“

            Ach weißt Du, dazu sagte unser Spieß immer: „Keiner ist überflüssig. Er kann immer noch zum Weichziel nutzen.“
            Und bei Deiner Größe bräuchte der Feind schon einen Scharfschützen, um Dich zu erledigen.

            😛

          • Warum bloß diskutiert ihr mit der? Als ob das auch nur irgendwas bringen würde? Der geht doch einer ab wenn sie jungen Männer sagen kann das sie untauglich oder unfruchtbar sind? So richtig krank im Kopf.

          • „Aber junge Männer, die sich absichtlich vollkommen ungerechtfertigterweise mit Schwerbehinderten gleichstellen lassen wollen, hab ich bislang noch nicht direkt gesprochen. “

            Also Moment mal, da muss ich wirklich einhaken!
            Erstens: Es liegt nicht in der Macht der Gemusterten, ob sie wehruntauglich eingestuft werden oder nicht. Im Gegenteil ist es sogar die Pflicht der Wehruntauglichen, auf ihre Defizite hinzuweisen (der musternde Arzt könnte es ja übersehen) und es war die Bundeswehr selbst, die mich ausgemustert hat, weil sie jemandem mit fehlendem Kreuzband erstmal die OP hätten bezahlen müssen bevor sie mich in sportliche Aktionen verwickelt hätten. Im Sport, den ich freiwillig betrieben habe, konnte ich mir auch aussuchen, freiwillig eine Knieschiene zur Unterstützung anzuziehen und es war meine Entscheidung und mein Risiko. Bei einem Zwangsdienst ist das wohl was anderes. Und wie gesagt. Klar übertreibt man ein wenig was die Einschränkungen angeht, aber am Ende entscheidet der Arzt der Bundeswehr, wer ausgemustert wird und wer nicht!
            Zweitens: insofern war es auch nciht „vollkommen ungerechtfertigt“, das ist hanebüchener Unsinn. Hast du nicht gelesen was ich geschrieben habe? Mir fehlt ein Kreuzband im Knie! Es gibt aber Typen, dir versuchen, dass sie vollkommen ungerechtfertige ausgemustert werden, die versuchen dann als psychologisch nicht wehrtauglich oder als homosexuell eingestuft zu werden. Das hat aber nur einer aus meinem Jahrgang versucht und hat es auch geschafft, dazu braucht es aber schauspielerisches Talent.
            Drittens: Dass du noch nie davon gehört hast, dass junge Männer auf ihre Ausmusterung hinarbeiten, halte ich für völlig unglaublcih, wirklich unglaublich. Aus meinem Jahrgang wollte jeder ausgemustert werden bis auf einen, der hat wohl keine Chance darauf gesehen und wollte unbedingt T1 werden. Wie blind bist du durch die Welt gegnagen oder in welchen Deutsch-Nationalen Kreisen hast du dich denn rumgetrieben?

            Viertens: ich parke nicht auf Behindertenparkplätzen, sondern auf Frauenparkplätzen. Spricht mich einer an, sage ich, ich hätte eine Vagina.

            „Entschuldige die Frage: was ist in Deiner/Eurer Erziehung schiefgelaufen?“
            Erklär du mir doch mal, was so falsch daran ist, zu versuchen, ausgemustert zu werden? Das will ich mal hören von dir, was dir da so einfällt!

          • „es war die Bundeswehr selbst, die mich ausgemustert hat, weil sie jemandem mit fehlendem Kreuzband erstmal die OP hätten bezahlen müssen“

            Die wäre Dir aber doch so oder so von der Krankenkasse bezahlt worden falls medizinisch sinnvoll?

            Übrigens:
            „Eine Kreuzband OP ist umso wichtiger, je jünger der Patient ist.“
            https://klinik-am-ring.de/orthopaedie/erkrankungen/kniegelenk/kreuzbandriss-vorderer

            Es geht aber auch anders:
            https://www.swr.de/odysso/das-kreuzbandwunder/-/id=1046894/did=15632930/nid=1046894/1b4gz4w/index.html

            „Klar übertreibt man ein wenig was die Einschränkungen angeht“

            Du hast gesagt, Du hättest jahrelang keinen Sport mehr gemacht und Dein Knie würde gelegentlich anschwellen, obwohl Du normal leistungsfähig warst und dabei Beschwerdefrei.
            Du hast nicht „ein wenig übertrieben“ – Du hast heftig gelogen.

            „Aus meinem Jahrgang wollte jeder ausgemustert werden bis auf einen, der hat wohl keine Chance darauf gesehen und wollte unbedingt T1 werden“

            In den Jahrgängen, mit denen ich näher zu tun hatte, klang jeder, dem es gelang, durchaus Stolz darauf T1 gemustert worden zu sein. Und die T2er beeilten sich immer zu erklären, an welchen kleinen Nicklichkeiten es bei ihnen gelegen hatte, wie knapp sie an T1 vorbeigeschrammt waren…

            „ich parke nicht auf Behindertenparkplätzen, sondern auf Frauenparkplätzen. Spricht mich einer an, sage ich, ich hätte eine Vagina.“

            Und es verunsichert Dich nicht, dass man Dir das anscheinend abkauft?
            Überdies bin ich ja dafür, Frauen- in Familienparkplätze umzutaufen. (Ich hab mal gehört, dass das afghanische Wort für „Frau“ abgeändert wurde in „Familie“. Clever^^)

            „Erklär du mir doch mal, was so falsch daran ist, zu versuchen, ausgemustert zu werden? Das will ich mal hören von dir, was dir da so einfällt!“

            Versteh mich nicht falsch: Klar zählst Du zu den Untauglichen.
            Niemand braucht Kameradenschweine.

          • @Matze

            „Warum bloß diskutiert ihr mit der? “

            Das ist tatsächlich eine der am schwersten zu beantwortenden Fragen im gesamten Blog.
            Die einzig wohlwollende Antwort, die mir einfällt: Semikolon ist so eine Art hochgeklappte Tischtennisplattenhälfte.

          • „In den Jahrgängen, mit denen ich näher zu tun hatte, klang jeder, dem es gelang, durchaus Stolz darauf T1 gemustert worden zu sein. Und die T2er beeilten sich immer zu erklären, an welchen kleinen Nicklichkeiten es bei ihnen gelegen hatte, wie knapp sie an T1 vorbeigeschrammt waren…“

            Du treibst Dich anscheinend in ziemlich schrägen Kreisen rum.

            T1 wird wahrscheinlich weniger als 5% des Frischfleischs gemustert. In meiner damaligen Truppe (und die haben damals wirklich alles genommen, was noch Lebenszeichen von sich gab) hatten wir von über 100 Leuten genau einen (in Zahlen: „1“). Der war schon seit seiner Jugend Leistungssportler (Hochspringer) und wurde dementsprechend auch sofort nach der Einberufung in ein Sportleistungszentrum der Bundeswehr verfrachtet und von allen anderen Diensten freigestellt.
            Alles andere erreichte nur T2. Darunter Blinde, Krüppel, Säufer und sonstwie sozial Auffällige.
            Als dann in den 90er Jahren die Bundeswehr von 495.000 Mann auf unter 250.000 Mann abrüsten sollte, legte man die Messlatte höher und nahm wie jeder Metzger nur gutes Fleisch für die Schlacht. Säufer, Krüppel und sonstwie Auffällige mussten sich woanders vergnügen.

            @ only_me
            „Die einzig wohlwollende Antwort, die mir einfällt: Semikolon ist so eine Art hochgeklappte Tischtennisplattenhälfte.“

            Sehr passender Vergleich 😀
            Mir fällt sonst noch das Loch im Zahn ein, in dem man immer wieder gern mit schmerzhafter Lust herumprokelt.
            Ich mein, gelegentlich hat sie ja auch lichte Momente. Aber im Moment ist sie ein wenig aus der Spur.

          • „Die wäre Dir aber doch so oder so von der Krankenkasse bezahlt worden falls medizinisch sinnvoll?“

            Sie war aber medizinisch nicht sinnvoll. Der Kreuzbandriss ist passiert, als ich 16 war. Bei einer Kreuzband-OP schneidet man ein Stück der Patellasehne heraus und schraubt es als Kreuzband am Knochen fest, dazu dreht man eine Schraube in eine Wachstumsfuge. Damals hatte man noch keine medizinischen Erkenntnisse, ob das Wachstumsschäden hervorruft und hat aus medizinischen Gründen die OP abgelehnt. Ich wurde am Knie lediglich wegen des gerissenen Meniskus operiert. Das Kreuzband hätte man dann erst operieren können als ich ausgewachsen war, was so um die Zeit der Musterung der Fall war. Aber wer schneidet ein ansonsten gesundes Knie wieder auf? Das ist medizinisch nicht sinnvoll. Und die Bundeswehr kann mich nicht dazu zwingen, mich operieren zu lassen, um wehrtauglich zu werden. Eine solche Pflicht gibt es zum Glück nicht. Genauso könnte man deine schlechten Augen lasern lassen, damit du wehrtauglich wirst. Damit könntest du dich dann genau so wenig rausreden.

            „Du hast gesagt, Du hättest jahrelang keinen Sport mehr gemacht und Dein Knie würde gelegentlich anschwellen, obwohl Du normal leistungsfähig warst und dabei Beschwerdefrei.
            Du hast nicht „ein wenig übertrieben“ – Du hast heftig gelogen.“
            Klar hab ich das, ich wollte ja auch ausgemustert werden. Ich bezweifel aber, dass das, was ich gesagt habe, relevant war. Der Arzt der Bundeswehr muss seine Diagnose schon selber verfassen und dabei nicht auf das vertrauen, was man ihm sagt, weil viele versuchen, mit Lügen ausgemustert zu werden. Der Arzt hat mich ausgemustert, nicht ich selbst. Ich war mit dem Arzt einer Meinung.

            „In den Jahrgängen, mit denen ich näher zu tun hatte, klang jeder, dem es gelang, durchaus Stolz darauf T1 gemustert worden zu sein. Und die T2er beeilten sich immer zu erklären, an welchen kleinen Nicklichkeiten es bei ihnen gelegen hatte, wie knapp sie an T1 vorbeigeschrammt waren…“
            Solche Leute kenne ich auch, die waren dann auf der Hauptschule (nichts gegen diese Schule, aber da sind bei mir nunmal die meisten Dorfnazis gewesen) und hatten sehr völkische Einstellungen. Vermutlich sind das die Kreise, in denen du dich rumtreibst.

            „Und es verunsichert Dich nicht, dass man Dir das anscheinend abkauft?“
            Niemand kauft mir das ab. Ich bin 1,93m groß, muskulös und habe Vollbart. Das ist ja der Witz an der Sache. Im übrigen parke ich so selten auf Frauenparkplätzen, dass es bisher noch nicht nötig war, diesen Spruch zu bringen.

            „Versteh mich nicht falsch: Klar zählst Du zu den Untauglichen.
            Niemand braucht Kameradenschweine.“
            Ich bin stolz darauf ein „Kameradenschwein“ zu sein. Ich helfe meinen Freunden, stehe für meien Familie ein, aber sicher halte ich nicht meinen Kopf für einen halbsozialistischen feministischen Staat hin, Das kannst du selber machen. Aber tust du nicht, du bist ja auch ein Kameradenschwein.

          • >>> Der Arzt der Bundeswehr muss seine Diagnose schon
            >>> selber verfassen und dabei nicht auf das vertrauen,
            >>> was man ihm sagt, …

            Keine Ahnung, ob es stimmt. Aber mir wurde mal gesagt, dass das Hauptkriterium bei der Ausmusterung der Bundeswehr nicht war, ob die Person leistungsfähig ist, sondern ob ein erhöhtes Haftungsrisiko für die Bundeswehr besteht.

            Da die Wehrpflicht ein Zwangsdienst war, hatte die Bundeswehr erst recht eine Hohe Verantwortung dafür, dass im Rahmen des Zwanges die Personen keine Schäden erlitten.

            Wenn die Bundeswehr daher jemand mit Vorverletzungen zwangsweise eingezogen hätte und dieser jemand dann aufgrund der Belastungen in der Bundeswehr einen Folgeschaden im Hinblick auf die Vorverletzung erleidet, dann wäre das weder günstig für das mediale Echo bzw. die Akzeptanz der Bevölkerung für die Wehrpflicht, noch kostengünstig für den Staat, da unter Umständen gigantische Haftungssummen drohten, wenn z.B. der Wehrpflichtige durch den Zwangsdienst berufsunfähig werden würde.

            Von daher wurden Personen, bei denen man nicht einigermaßen sicher ausschließen konnte, ob aufgrund der Vorverletzungen eine erhöhte Schadensgeneigtheit bzw. ein höheres Risiko für Folgeschäden nach weiteren Belastungen besteht, lieber die Ausmusterung vorgenommen, statt das Risiko einzugehen. Man war bei der Bundeswehr ja nicht doof und auch darauf angewiesen, unbedingt jeden Wehrpflichtigen einziehen zu müssen. Warum hätte die Bundeswehr daher solche Risiken eingehen sollen?

            bowerranger hätte daher bei seiner Musterung vermutlich auch völlig offen erklären können: „Ich hatte diesen Unfall bzw. diese Vorverletzungen und schone meinen Körper seidem keinn Millimeter. Ich mache trotzdem weiterhin wie ein Berserker Sport, ohne Rücksicht auf Verluste. Bisher hält alles und ich hoffe, meine Vorverletzungen bleiben weiterhin so stabil wie bisher“.

            Die Musterungsärzte hätten dann vermutlich erst recht Pipi in die Hose bekommen, dass jemand, der sich nicht schont, erst recht ein hohes Risiko für Folgeschäden mit sich bringt.

          • „Keine Ahnung, ob es stimmt. Aber mir wurde mal gesagt, dass das Hauptkriterium bei der Ausmusterung der Bundeswehr nicht war, ob die Person leistungsfähig ist, sondern ob ein erhöhtes Haftungsrisiko für die Bundeswehr besteht. “
            Das hieß es damals bei uns auch. Es wurden auch sehr viele Leute aufgrund von Asthma oder Allergien ausgemustert, teilweise traten diese auch nur in der Kindheit auf und das hat auch schon gereicht, um T3 oder ganz ausgemustert zu werden. Ich sagte ja bereits: Fast alle guten Sportler, die ich kenne, wurden ausgemustert. Die völlig Unsportlichen dagegen fast alle nicht. Das Ziel einer guten Armee wird damit natürlich ins Lächerliche gezogen, weil es offensichtlich nicht mehr um die Eignung zum guten Soldaten ging, sondern nur noch um geringe Haftungsrisiken.
            Als die Wehrpflicht noch vollzogen wurde gab es auch eine zunehmend laute Diskussion darüber, ob sie in der gehandhabten Musterungspraxis überhaupt noch verfassungsgemäß war, vermutlich hat KTvuzG auch deshalb die Notbremse gezogen. Es hätte möglicherweise bald ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts gedroht, das die Wehrpflicht in dieser Form beendet hätte.

          • „Das Kreuzband hätte man dann erst operieren können als ich ausgewachsen war, was so um die Zeit der Musterung der Fall war.“

            Ich bin übrigens seit ich 10 war nicht mehr gewachsen, hätte mit 13 aber noch ein paar cm Potential in den Beinen gehabt. Kam dann aber auch nicht mehr. Als Junge hätte man mir allerhöchstwahrscheinlich Wachstumshormone gegeben, obwohl ein Grenzfall (sicher aber bei 1,49 m^^).

            „Aber wer schneidet ein ansonsten gesundes Knie wieder auf?“

            Hauptsache stabil und beschwerdefrei, genau.

            „Genauso könnte man deine schlechten Augen lasern lassen, damit du wehrtauglich wirst. Damit könntest du dich dann genau so wenig rausreden.“

            Die Augen lasern lassen ist m.W.n. sinnvoll, wenn sich die Stärke über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr verändert hat, und dieses Stadium werde ich womöglich nie erreichen (mein Vater befand sich vor seiner Star-OP bereits im 2-stelligen Bereich, sieht jetzt ohne Brille sogar besser als vorher mit). Aber das ist ja jetzt auch das Geringste Problem an meiner Gesamt-Konstitution.

            „Klar hab ich das, ich wollte ja auch ausgemustert werden. Ich bezweifel aber, dass das, was ich gesagt habe, relevant war. Der Arzt der Bundeswehr muss seine Diagnose schon selber verfassen und dabei nicht auf das vertrauen, was man ihm sagt, weil viele versuchen, mit Lügen ausgemustert zu werden.“

            Wie konkret hat er denn Dein Knie bzw. Deine Angaben dazu überprüft?
            Hätte die Behauptung „Kreuzbandriss“ auch insgesamt eine Lüge sein können?

            „Solche Leute kenne ich auch, die waren dann auf der Hauptschule (nichts gegen diese Schule, aber da sind bei mir nunmal die meisten Dorfnazis gewesen) und hatten sehr völkische Einstellungen. Vermutlich sind das die Kreise, in denen du dich rumtreibst.“

            Als junge Frau hatte ich überwiegend mit Gymnasiasten zu tun (die stark mehrheitlich verweigert haben). Als es die Hauptschule (und die Wehrpflicht) noch gab, habe ich ein paar Jahre an einer unterrichtet und traf dabei nur 2x auf Jungen, die unbedingt, aus tiefster Überzeugung heraus, zur Bundeswehr wollten. Einmal mit sichtbarem türkischem Migrationshintergrund und einmal noch hörbar Russlanddeutscher. Tja…

            Um meine Verzerrung bezüglich des Tauglichkeitsgrads ein wenig zu erhellen: das war wahrscheinlich eine gern-genutzte Möglichkeit der jungen Männer, ihren eigenen Partnerwert darzustellen. Und das traf auf grundsätzlich dafür offene Ohren, weil es bei meiner körperlichen Verfassung nun wirklich wichtig wird, wie es um die allgemeine Gesundheit desjenigen bestellt ist, mit dem ich meine Gene evtl. kombiniere.

            „Im übrigen parke ich so selten auf Frauenparkplätzen, dass es bisher noch nicht nötig war, diesen Spruch zu bringen.“

            Falls dieser Tag überhaupt jemals kommt: versuch es dann doch vielleicht lieber mit der Wahrheit. Ich mein: was spricht dagegen?

            „Ich bin stolz darauf ein „Kameradenschwein“ zu sein.“

            Und das ist eben der Punkt wo ich mich frage: wie kann das?

            Du schienst Dich im Glauben zu wähnen, dass man Dich schlau fände, weil Du Dein Möglichstes getan hast keinen Dienst an der Gemeinschaft leisten zu müssen, obwohl leistungsfähig.

            Selbstverständlich wäre es möglich, dass Du das de facto wieder aufwiegst, z.B. indem Du ein richtiges Ehrenamt (also möglichst ohne Aufwandsentschädigung) ausübst, das weiß ich natürlich nicht.

            Aber sag doch mal selber: erschiene es Dir mit ein bißchen mehr geistiger Reife noch richtig, wenn die vom Glück geküssten ihre Gesundheit in Freizeitaktivitäten riskieren, während die notwendigen Arbeiten, die Kraft und damit möglichst gesunde Körper erfordern, eher an den Anderen hängenbleiben?

            „sicher halte ich nicht meinen Kopf für einen halbsozialistischen feministischen Staat hin“

            Schwachfug. Du hättest nicht theoretisch irgendwie fast so ein bißchen Deinen Kopf hinhalten müssen für den Staat (wo ist der halbsozialistisch und feministisch D.M.n.?), Du hättest (wohnortnah) Zivildienst leisten können für konkrete Menschen mit Hilfe-Bedarf, in einem selbstgewählten Tätigkeitsbereich zumal.

            (Die realsozialistische Variante hätte eher so ausgesehen wie die Berufswahl meines Vaters ablief. Er als 14-jähriger: „Ich will Förster werden“ – „Brauchen wir nicht. Wir brauchen Schlosser.“ … Mehr als 40 Jahre später anlässlich seiner Berufsunfähigkeitsuntersuchung wurde ihm dann vom hiesigen Arzt vorgeworfen, er habe sich „einfach den falschen Beruf“ für seine Knochen ausgesucht.^^)

          • „Wie konkret hat er denn Dein Knie bzw. Deine Angaben dazu überprüft?
            Hätte die Behauptung „Kreuzbandriss“ auch insgesamt eine Lüge sein können?“
            Nein, das wurde natürlcih überprüft. Dazu macht man so einen Text indem man bei lockeren Beinmuskeln den Ober und Unterschenkel gegeneinander bewegt und anhand der zu großen Beweglichkeit merkt man, dass eine Instabilität vorherrscht. Ich hatte aber auch schriftliche Belege dabei, zudem sah man ja meine Operationsnarben am Knie.

            „Um meine Verzerrung bezüglich des Tauglichkeitsgrads ein wenig zu erhellen: das war wahrscheinlich eine gern-genutzte Möglichkeit der jungen Männer, ihren eigenen Partnerwert darzustellen. “
            Was für arme Würstchen. Brauchen ein staatliches Zertifikat für ihren „Partnerwert“. Welche Frau steht auf sowas? Man sollte doch wirklich über solchen Dingen stehen.

            „Falls dieser Tag überhaupt jemals kommt: versuch es dann doch vielleicht lieber mit der Wahrheit. Ich mein: was spricht dagegen?“
            Welche Wahrheit denn? Dass wir alle Genderfluide sind? Dass ein Frauenauto wohl genug ist für einen Frauenparkplatz?

            „„Ich bin stolz darauf ein „Kameradenschwein“ zu sein.“

            Und das ist eben der Punkt wo ich mich frage: wie kann das?

            Du schienst Dich im Glauben zu wähnen, dass man Dich schlau fände, weil Du Dein Möglichstes getan hast keinen Dienst an der Gemeinschaft leisten zu müssen, obwohl leistungsfähig.“

            Es ist mir scheiß egal was andere von mir denken. Es ist mir auch egal, ob mich jemand schlau findet oder nicht. Du scheinst eine hohe Konformitätsneigung zu haben, die du auf andere projezierst.

            „Selbstverständlich wäre es möglich, dass Du das de facto wieder aufwiegst, z.B. indem Du ein richtiges Ehrenamt (also möglichst ohne Aufwandsentschädigung) ausübst, das weiß ich natürlich nicht.“

            ich muss nichts aufwiegen, weil ich niemandem was schulde. Mach doch selber den ehrenamtlichen Dienst an der Gemeinschaft!

            „Aber sag doch mal selber: erschiene es Dir mit ein bißchen mehr geistiger Reife noch richtig, wenn die vom Glück geküssten ihre Gesundheit in Freizeitaktivitäten riskieren, während die notwendigen Arbeiten, die Kraft und damit möglichst gesunde Körper erfordern, eher an den Anderen hängenbleiben?“

            Das ist wirklich ein dummes Argument. Arbeiten bleiben an niemandem hängen. Das sind Jobs die bezahlt werden. Man sucht sich das aus. Zivis wurden durch echte Arbeitsplätze ersetzt, wir haben freie Berufswahl. Da bleibt nichts an anderen hängen, man hat einfach Niedriglohn-Zwangsarbeiter durch freieillige Normallohn-Arbeiter ersetzt.

            „„sicher halte ich nicht meinen Kopf für einen halbsozialistischen feministischen Staat hin“

            Schwachfug. Du hättest nicht theoretisch irgendwie fast so ein bißchen Deinen Kopf hinhalten müssen für den Staat (wo ist der halbsozialistisch und feministisch D.M.n.?), Du hättest (wohnortnah) Zivildienst leisten können für konkrete Menschen mit Hilfe-Bedarf, in einem selbstgewählten Tätigkeitsbereich zumal.“

            Nein, das geht nur, wenn meine Verweigerung akzeptiert wird. Das war zwar zu meiner Zeit schon eine reine Formsache, aber das Prinzip zählt. Der Staat nimmt sich heraus, mich zwangsweise zu Kanonanfutter zu machen und da spiele ich grundsätzlich nicht mit!
            Halbsozialistisch ist er, weil wir eine solch hohe Steuer- und Abgabenquote haben, dass de facto der Staat zu einem erheblichen Teil durch Geldumverteilung bestimmt, wie wir leben.
            Und dass der Staat feministisch ist muss man in diesem Blog nicht weiter ausführen.

          • only_me
            7. AUGUST 2018 UM 5:25 AM
            @Matze

            „Warum bloß diskutiert ihr mit der? “

            Das ist tatsächlich eine der am schwersten zu beantwortenden Fragen im gesamten Blog.
            Die einzig wohlwollende Antwort, die mir einfällt: Semikolon ist so eine Art hochgeklappte Tischtennisplattenhälfte.

            Ja, eine schöne Metapher. Mal macht es Spass, sich dran abzuarbeiten, dann mal wieder nicht.
            Und wenn es keinen Spass macht, dann lässt man es…

      • Wobei man dazu sagen muss, dass das auch daran lag, dass die Bundeswehr ohnehin nicht so viele Wehrdienstleister wollte. Gab man an, dass man ohnehin verweigern will, wurde die Musterung erheblich kürzer und schneller, und man wurde nicht mehr wegen jeglichem Kleinscheiß untauglich.

    • Kann man ja mal versuchen. Kost ja nix und wenns hilft 🙂

      Ich zahl dann bei Erfolg meine Steuern mit Elfengeld……ist dann ja anerkannt….

    • Diese ist Tierkommunikatorin und versichert, dass sie sogar mit Mäusen oder Holzwürmern reden könne. „Tiere sind ehrlich“, sagt die Sehnderin, „sie lügen nie.“ Wer wollte ihr da widersprechen.

      Ich würde da widersprechen. Wenn man Täuschungsversuche und Heimlichtuerei als lügen ansieht, dann lügen Tiere durchaus.
      https://de.sott.net/article/21845-Strategisches-Verstecken-von-Futter-Raben-beziehen-auch-unsichtbare-Nahrungskonkurrenten-in-ihr-Handeln-ein
      Irgendwo habe ich mal gesehen/gelesen, dass Rabenvögel auch Scheindepots anlegen, wennsie merken, dass ihnen ein Nahrungskonkurrent zusieht. Von wegen Tiere lügen nie. 😉

      • Jeder Hundehalter weiß die lügen wie gedruckt.
        Humpeln wenn Herrchen guckt und rumtollen wie ein junger Gott wenn der beste Freund sich unbeobachtet fühlt.

        Aber gut, das Auf den Hund gekommen sein wird ja eh bald verboten werten.

        • „Humpeln wenn Herrchen guckt und rumtollen wie ein junger Gott …“

          Guter Hinweis.
          Wir hatten eine Katze. Katzen sind ja sehr eigen und wenn Frauchen ruft, zeigen sie buchstäblich nen Effe – so denkt man.
          Tatsächlich konnte man bei uns immer etwas überaus Amüsantes beobachten.
          Wir hatten die Wege unseres Gartens mit kurzen Buchsbaumhecken eingerahmt. Und wenn die Katze zum Fressen gerufen wurde, konnte man die Katze selbst zwar nicht sehen, aber den steil aufgestellten Schwanz über der Hecke den Weg entlangrasen. Sobald die Katze aber selbst ins Sichtfeld kam, bremste sie scharf ab und schlenderte gelangweilt den sichtbaren Wegteil auf Frauchen zu, nicht ohne auch noch ganz zu stoppen und sich erstmal ausgiebig zu putzen.
          Dieses amüsante Spiel haben wir ziemlich häufig beobachtet und gelernt, dass auch Katzen schummeln 🙂

    • Wenn dann bitte richtig. Trolle gibt es nur im Norden.
      In erzreichen Gegenden muss an die Zwerge gedacht werden. Außerdem sollte die Frau an die Nymphen denken, die mit den Römern gekommen sind…

      • Und die Sirenen erst. Seit der Antike schamhaft verschwiegen und doch Role-Model für viele Frauengenerationen…die halte ich für ursächlicher. Elfen sind nicht an Autobahnen. Der Dieselruß ruiniert ihre Kleidchen…

  2. In den USA existiert eine neue Einkommensquelle: 8,8 Millionen Dollar Entschädigung für einen „gehörnten“ Ehemann. Jetzt braucht es nur noch eine notorisch untreue Ehefrau und eines solventen Lovers – und schon ist man Millionär. Aber Vorsicht: Im Zeichen der Gleichberechtigung dürften auch Frauen auf diesem Gebiet reüssieren.
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-mann-soll-wegen-affaere-8-8-millionen-dollar-zahlen-a-1221246.html

  3. Ich habe ein tolles Buch entdeckt:

    Gendering 9/11

    Medien, Macht und Geschlecht im Kontext des »War on Terror«

    https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2111-2/gendering-9/11/

    „Wie tragen spezifische Geschlechterkonstruktionen dazu bei, den »Krieg gegen den Terror« und die deutsche Kriegsbeteiligung zu legitimieren?

    In Kriegsdiskursen werden nicht nur nationale, sondern auch geschlechtliche Identitäten und Bilder entworfen und (neu) verhandelt. Andrea Nachtigall zeigt anhand der Berichterstattung deutscher Printmedien über den 11. September 2001 und den Afghanistankrieg, wie die mediale Deutung der Ereignisse mit der Konstruktion von Geschlecht einhergeht. Kritisch beleuchtet werden insbesondere Funktion und Mobilisierbarkeit von Geschlecht im Kontext von Krieg und »Terror«.“

    • Stand doch schon in den Kladden die Assange veröffentlichte.
      Deutschland ist besonders anfällig um Kriegseinsätze mit Femiterror zu legitimieren.
      #Mädchenbrunnen in Afghanistan

    • Besonders an der Kritik der Darstellung der Schwarzen lässt sich der echte Rassismus erkennen, der nur den Normschwarzen aus den USA als legitim akzeptiert und die Vielfalt des Kontinents untergräbt.

  4. Weiße sollen sich entschuldigen weiß zu sein. Sie sollen sich entschuldigen, die Mehrheit in einem Land zu sein. Das ist einfach nur noch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Und wer das ausspricht, ist ein Rassist.

    Die schaffen es noch wirklich Weiße zu Rassisten zu machen.

      • Scheint, als ob das mit der Nicht-Existenz von ‚Rassen‘ so jedenfalls nicht stimmen würde: 😀

        „Der Patient weist eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Blutgruppenmerkmale auf, die nur bei Afrikanern nicht oder selten vorkommen. Blutspenden aus der einheimischen deutschen Bevölkerung kann dieser Patient nicht erhalten, da ihm diese schaden würden. „

  5. https://blogs.scientificamerican.com/observations/why-the-most-important-idea-in-behavioral-decision-making-is-a-fallacy/

    „People do not rate the pain of losing $10 to be more intense than the pleasure of gaining $10. People do not report their favorite sports team losing a game will be more impactful than their favorite sports team winning a game. And people are not particularly likely to sell a stock they believe has even odds of going up or down in price (in fact, in one study I performed, over 80 percent of participants said they would hold on to it).“

    Gerade im Sport kennt man das ja, dass der Underdog Sympathien erntet.
    Oder Pedowood, da ist das Inhalt jeden Films.

  6. Ich denke mal, Trump wird es 2020 wieder machen:

    „Alexandria Ocasio-Cortez ist der neue Star der Demokraten. Mit ihren linken Positionen mobilisiert sie viele neue Wähler. Aber sie torpediert auch die ursprüngliche Strategie ihrer Partei – und könnte so am Ende Trump zum Sieg verhelfen. “

    https://www.welt.de/politik/ausland/article180446102/US-Wahlkampf-Die-neue-Ikone-der-Demokraten-ein-Geschenk-fuer-Donald-Trump.html

    Die Dems haben einfach nichts dazugelernt. Gar nichts…..

    • Wieso? Die ist zumindest teilweise auf der richtigen Spur, indem sie tatsächlich das weite Feld „Klasse“ wiederentdeckt. Da liegt nämlich der Hase im Pfeffer: Eine Linke, die glaubwürdig die Interessen der Mehrheit vertritt (jenen 80% der Bevölkerung, die sich jeden Tag abstrampeln müssen), dürfte locker jede Wahl gewinnen. Derzeit machen jedenfalls praktisch alle Parteien ganz offen Politik gegen die Bevölkerung. Und bedenke bitte: Freie Migration von Arbeitskräften ist vor allem auch ein Projekt der neoliberalen und marktradikalen Elite. Denn der Pool von Arbeitssklaven kann gar nicht groß genug sein. Wenn du mir nicht glaubt, schau dir bitte an, was das Weltwirtschaftsforum in Davos für Positionen vertritt. Die intersektionale Pseudolinke ist allerdings dumm genug, um dieses recht leicht durchschaubare Spiel fleißig mitzuspielen.

      • „Die intersektionale Pseudolinke ist allerdings dumm genug, um dieses recht leicht durchschaubare Spiel fleißig mitzuspielen.“

        Richtig. Open borders, die Abschaffung der Einwanderungsbehörde ICE und eine Jobgarantie für jeden sind zB solche Dinge. Mal sehen, wann dann der erste Schlag gegen weiße Männer aus dem Mund von Ocasio-Cortez kommt.

          • Puertorikanische Herkunft. Wer sagt eigentlich, dass Latinos keine Weißen sind? Sie selber halten sich jedenfalls für Weiße. Meine farbige Frau sagt, die Latinos seien Schwarzen gegenüber viel rassistischer als die Deutschen.

  7. Auf der Fahrt zur Arbeit habe ich auf Inforadio BB vorhin einen Beitrag über das gestrige Berliner Konzert der (mir bisher völlig unbekannten) Gruppe „Kraftclub“ gehört, Inhalt etwa wie hier:
    https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2018/08/konzertkritik-kraftklub-wuhlheide-berlin-.html

    Interessant fand ich vor allem das, was auch im verlinkten Artikel erwähnt wird:

    „Dein Lied“ handelt von enttäuschter Liebe, die in Hass umschlägt und hatte ihnen viel Kritik eingebracht, weil es im Refrain heißt „Du verdammte Hure, das ist dein Lied“. Gestern Abend verzichten Kraftklub auf die kontroverse Zeile und damit auf den zwiespältigen Effekt, den es hätte, wenn 17.000 Fans „Du Hure“ mitgrölten.Stattdessen ruft Felix Brummer auch diesmal wieder dazu auf, laut Nein zu sagen zu Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Faschismus und: zur AfD. Dafür erntet die Band großen Jubel.
    Ihr sarkastischer Song „Fenster“ ist ein politisches Statement gegen Populismus, Verschwörungstheoretiker und Wutbürger und ist aus der Sicht eines solchen Wutbürgers geschrieben: „Eins ist klar: So kann das nicht weitergeh‘n mit dem Land. Vertraue nicht dem Staat – nimm es selber in die Hand! Aber so was darf man ja heute nicht mehr sagen, wegen all der Gutmenschen, die die Wahrheit nicht vertragen.“

    Interessant vor allem deshalb, weil (wie im Radiobeitrag zumindest kurz erwähnt wurde) der Refrain des Songs „Fenster“ wie folgt geht:
    Spring aus dem Fenster für mich
    Du kannst was erreichen,
    Trag auch du zu etwas bei
    Spring aus dem Fenster für mich
    Auch du kannst etwas Gutes tun
    Leiste deinen Teil! Spring!

    http://www.songtexte.com/songtext/kraftklub/fenster-g1bf2ed14.html

    „Falschdenkenden“ einen Suizid nahezulegen und das 17.000 Fans mitgrölen zu lassen, ist heutzutage unbedenklich, aber eine untreue Frau als „Hure“ zu bezeichnen, geht gar nicht. So sind halt heute die Verhältnisse…

    • Hübsch gemacht, das Bild. Würde glatt in eine Reihe mit dem legendären Schwulenclub-Marianne-Rosenbergs-Fanbild von Moers passen.
      „Nanenanenana!!“

      Wollte es gerade mal suchen, für die Ungebildeten, finde es aber nicht mehr. Allerdings den sehr modernen Hinweis:
      „Einige Ergebnisse wurden möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des europäischen Datenschutzrechts entfernt.“

  8. Mit Peter Scholze gewinnt wieder ein Mann den renommiertesten Mathematik-Preis der Welt.
    Für SPON ein Grund, ein weiteres Mal darauf hinzuweisen, dass Frauen den Preis nur deshalb nicht erhalten, weil sie zu Hause und in der Schule entmutigt würden, rechnen zu können.
    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/mathe-warum-maedchen-schlechter-abschneiden-a-1221366.html

    Unter der (vermutlich falschen) Überschrift „Vorteile in der Gesellschaft und im Elternhaus“ erfahren wir:
    „In vielen Gesellschaften herrscht ein Klima, in dem es als normal erscheint, dass Mädchen Mathe nicht so gut können“, sagt OECD-Sprecherin Antonie Kerwien – ein Faktor, der sich offenbar auch in Deutschland auf die Schulleistungen auswirkt. Grundlage ist das Rollenklischee, dass Mädchen einfach nicht rechnen können und sie in dieser Fehleinschätzung auch noch von vielen Eltern bestärkt werden.
    So hat sich den vergangenen Jahren auch unter Wissenschaftlern die Überzeugung durchgesetzt, dass Mädchen unbewusst dazu erzogen werden, keine Mathe-Überflieger zu sein. Gerade die Eltern tragen demnach oft bewusst oder unbewusst dazu bei, dass sich Jungen mehr für Mathe und Naturwissenschaften interessieren – indem sie sich laut Umfragen für ihre Töchter seltener einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf vorstellen können als für ihre Söhne.“

    Eigentlich erhält der Beitrag also keine neuen Informationen, über die sattsam bekannten Vorwürfe an die (patriarchale) Gesellschaft hinaus.
    Dann lässt doch der folgende Absatz aufmerken:

    „Die Kölner Professorin für Kognitive Mathematik, Inge Schwank, erforscht seit vielen Jahren, wie Kinder an mathematische Aufgaben herangehen. Sie fand heraus, dass viele Mädchen gut statische Strukturen analysieren, sich aber schlechter dynamische Prozesse vorstellen können – was wiederum Jungs oft leicht fällt.“

    Jetzt wäre interessant zu erfahren, was sich hinter „statische Strukturen“ bzw. „dynamische Prozesse“ verbirgt.
    Ich interpretiere das so – und dann sind wir wieder bei dem, was seit Jahrzehnten die Spatzen von den Dächern pfeifen: Mädchen sind gut im Auswendiglernen. Solange es um die stumpfe Anwendung gelernter mathematischer Formeln geht, sind sie unschlagbar. Wenn es aber darum geht, mithilfe des vorhandenen mathematischen Handwerkszeugs ein nur geringfügig abstrakteres Problem zu lösen, versagen sie komplett.
    Beispiel: Solange die Eingangsdaten hinreichend sind, lassen sich mithilfe von Pythagoras, Winkelfunktionen und –sätzen alle Informationen eines Dreiecks berechnen, egal welche Daten vorab geliefert werden. Hier dürften sich die Leistungen von Mädchen und Jungen nicht unterscheiden.
    Lautet aber die Aufgabe: Wie groß ist das Volumen eines Tetraeders, der durch Abschneiden von vier gleichförmigen Pyramiden aus einem Würfel mit der Kantenlänge a entsteht?, dann denke ich, werden wir sehr schnell einen großen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen feststellen.

    „Es gibt also offenbar Unterschiede im Gehirn, doch die bedeuten nicht, dass Mädchen automatisch schlechter in Mathe sind. Man müsste sie lediglich anders auf die Aufgaben vorbereiten, damit sie genauso gut abschneiden wie Jungs. „Der Unterricht muss neu gedacht werden, um Mädchen besser fördern zu können“, sagt Schwank.“

    Also der Klassiker als Lösung. Die Mädchen müssen nicht lernen, die Welt zu verstehen, sondern die Welt muss sich dem Verständnis der Mädchen von ihr anpassen.

    „Waren Anfang der Achtzigerjahre unter den exzellenten Mathe-Schülern in den USA noch 14-mal mehr Jungen als Mädchen, hat sich diese Lücke inzwischen verkleinert: 2010 kamen auf jede Top-Mathe-Schülerin nur noch zweieinhalb mal so viele ebenso gute Schüler.“

    Also werden die Mädchen in Mathe doch besser?
    Wohl eher nicht. Meiner Ansicht nach dürfte dieses Phänomen eher darin zu finden sein, dass Jungen insgesamt schlechter werden. Hier wäre interessant, beide Geschlechter mit einer Mathearbeit der Gleichaltrigen aus den 70ern zu konfrontieren und das Ergebnis mit dem ihrer Elterngeneration zu vergleichen.
    Meine Prognose: die Noten wären insgesamt deutlich schlechter, bei Jungs aber noch mehr, als bei den Mädchen.

    Wie immer übrigens erscheint mir mehr Realismus unter den Kommentaren zu herrschen, denn im eigentlichen Artikel.

    • Das ist glaube ich nicht nötig, heutige Schüler mit den Mathearbeiten aus den 70 zu konfrontieren.
      Die Schülergeneration aus den 50-60 hilft ihren Enkeln bei den Abiturvorbereitungen (damals viele „nur“ Realschule).

      Selber habe ich oft mit Azubis (mit Abitur) zu tun gehabt und bin teilweise entsetzt was es da für Lücken gibt (ich habe kein Abitur).

      Letztes Beispiel (und das Mädel war definitiv nicht doof): Ergebnis Excel: 0,03, Ergebnis Taschenrechner: 3,3….E-2.
      Kommentar: Der Taschenrechner rechnet falsch. Auf meine Frage wie sie darauf komme, bekam ich die Antwort: am Ende der Zahl werde E-2 ausgegeben. Was denn Error-2 bedeute?

      Hat sie wohl nie gelernt…. ich habe es ihr in 2 Minuten erklären können – ein paar Fragen, ob es wirklich verstanden war – sah so aus. Ich glaube also mal, daß die wissenschaftliche Notation in Mathe nicht mehr beigebracht wird.

      Textverständnis ist übrigens auch nicht besser. Bin gerade in einer Weiterbildung (einige Studierte dabei) – da werden die Aufgaben teilweise nicht mal mehr verstanden.

      Ich nenne die eine „betrogene Generation“ – die sind großteils umsonst auf die Schule gegangen (und das nicht mal kostenlos).
      Dies betrifft beiderlei Geschlechter….

      • „Das ist glaube ich nicht nötig, heutige Schüler mit den Mathearbeiten aus den 70 zu konfrontieren.“

        Um eine absolute Verschlechterung der Leistungen zu belegen, wäre es nicht nötig, das stimmt.
        Nötig wäre es aber, wollte man überprüfen, ob Mädchen tatsächlich aufgeholt haben, wie uns suggeriert wird.

        Anschauliches Beispiel: Junge und Mädchen laufen auf Zeit 5.000 m. Junge läuft 22:12, Mädchen 23:06. „Mädchen holen auf!“ jubelt die Sportpresse. „Nur noch 54 s liegen zwischen den beiden. In den späten 70ern lag der Unterschied noch bei 2:57 s“.
        Schaut man auf die Daten, dann entdeckt man: Junge lief damals 20:09, Mädchen 23.06.

        In der nächsten Generation treten die Jungs gar nicht mier an und SPON jubelt dann: „Mädchen im 5.000 m-Lauf uneinholbar!“

    • Um vielleicht die Thesen bzgl. der Fähigkeit des Auswendiglernens etwas zu unterstützen, hier meine Lebenserfahrung. Bei uns im Mathe-Leistungskurs war es immer so, dass unser Lehrer in den Klausuren in den ersten Aufgaben der Arbeit Dinge abfragte, die ähnlich schon im Unterricht erfolgt waren. Wenn man alles im Unterricht verstanden hatte, dann konnte man diese Aufgaben auch vernünftig lösen. Die letzte Aufgabe war hingegen immer etwas, was im Unterricht nicht, oft nicht einmal ansatzweise bearbeitet wurde und wo man mit dem Handwerkszeug recht kreativ neue Wege und Lösungen suchen musste.

      Die Gewichtung in der Benotung fand ich durchaus recht hart Denn, wer die ersten Aufgaben alle zu 100% richtig hatte, konnte trotzdem maximal nur ein befriedigend (0-9 Punkte) als Gesamtnote erreichen. Wer hingegen ein gut (10-12) oder sehr gut (13-15 Punkte) erreichen wollte, musste zwingend bei der letzten Aufgabe kreativ sein und Punkte sammeln, was bei uns viele jedoch nicht schafften. Glücklicherweise liebte ich Mathe, so dass ich auch an der letzten Aufgabe meinen Spaß hatte. Aber ich konnte meine Mitschüler auch schon irgendwie verstehen, dass es ganz schön hart war, dass man mit dem im Unterricht beigebrachten Wissen maximal nur eine 3 (bis 9 Punkte) erreichen konnte.

      Beim 10-jährigen Abitreffen kam ich dann mit meinem Mathe-LK Lehrer ins plaudern und erklärte ihm auch, dass ich meine Mitschüler schon irgendwie nachvollziehen konnte, dass außer die wirklichen Mathe-Cracks eigentlich keiner eine Chance hatte, bei diesem Lehrer gute Noten zu erzielen. Er verteidigte sich dann zwar, dass er nun einmal aus Bayern käme (wir waren in Schleswig Holstein) und er der Meinung sei, dass man für eine gute Note auch eigenständige Lösungen finden muss und Fleiß allein (= Verstehen des Unterrichts bzw. Auswendiglernen) eben maximal 9 Punkte bei ihm geben würden. Er hätte aber tatsächlich auch mal überlegt, diese Grundsätze zu ändern, denn ihm sei in seiner Lehrerlaufbahn aufgefallen, dass es zwischen Mädchen und Jungen tatsächlich Unterschiede gäbe, wenn es um das Suchen von neuen Lösungswegen bzw. der weniger (auswenig)lernbaren freien Anwendung des im Unterricht beigebrachten Handwerkzeugs gehen würde. Er könne sich irgendwie an kein Mädchen wirklich erinnern, die bei der letzten Aufgabe überzeugt hätte. Oft würden Mädchen es nicht einmal versuchen, bei der letzten Aufgabe auch nur irgendetwas zu Papier zu bringen, geschweige denn etwas Sinnvolles. Er habe diese Ungleichheit zwischen den Geschlechtern also durchaus gesehen, aber sich dennoch gegen eine Änderung seines Klausuraufbaus bzw. Benotungssystems entschieden. Als Bayer sei er halt der Überzeugung, dass man auf dem Gymnasium für eine gute Note mehr als nur fleißig sein müsse.

      • Uns gab man am Anfang des Jahres immer ein Hausaufgabenheft, so ein offizielles, darin stand auch wie die Noten so zustande kommen gemäß der MSS Ordnung, und genau so wurde wohl auch in deinem Mathe LK gewertet.
        100% korrekt.
        Ist vielleicht auch wichtig für spätere Arbeitgeber, da weiß man dann was man einstellt und muss nicht erst drölftausend Assessments machen.

      • Ich musste bei Ben Shapiro lachen, weil ich die Karikatur sofort erkennen musste. ^^ Ich verstehe allerdings nicht, warum Rubin als Opportunist karikiert wird, der allem zustimmt. Ok, besonders kontrovers ist seine Show nicht… *grübel*

        • Der Top-Kommentar ist:

          Guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys guys

          😀

  9. Konservative = Nazis

    Die darf man nicht bedienen!

  10. Neues zu Jimmy Pimmel Kimmel Käse auf Genderama.

    https://www.terpconnect.umd.edu/~pnc//temp/chronicle%20kimmel.pdf

    https://www.avoiceformen.com/a-voice-for-men/michael-kimmel-just-another-harvey-weinstein-metoo/

    Arne schreibt: Natürlich gilt auch für einen Widerling wie Kimmel die Unschuldsvermutung, aber bei so manchem Feministen, der Männer derart extrem runtermacht, frage ich mich mittlerweile schon, ob er die Abgründe des eigenen Charakters nicht Männern insgesamt zuschreibt, um in der Außenwelt bekämpfen zu können, was er innerlich nicht schafft.

    Dem würde ich nicht zustimmen. Auf Falschbeschuldigung sollten abschreckende Strafen stehen.
    Und wer das Feld für so eine Welt bestellt hat, der sollte ein besonders abschreckendes Beispiel abgeben.

    Schade dass sich sich Suizid so schwer steigern lässt.

  11. Whiteness Virus

    Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und jeder in den Medien applaudiert, weil es ja Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Weiße ist und irgendwie denken sie dass das anti-rassistisch ist.

    Warum nicht selbst zum Rassisten werden? Die Medien machen es doch vor..

  12. „hier gängige Männerbilder hinterfragt und Alternativen vorgestellt werden.“

    Es werden IMMER nur Männerbilder hinterfragt. Frauen und Frauenbilder sind ja niemals falsch oder niemals in der Verantwortung von Frauen.

    Dabei werden sich die gängigen Männerbilder nicht ändern, solange sich nicht die Frauenbilder ändern. Wenn Frauen in größerer Zahl anfangen weinenden, bankrotten Schwächlingen die Schwänze zu lutschen, werden sich auch die Männerbilder vom potenten, starken, reichen Mann ändern.

  13. Auch gut. John the Other hat einen Hatespeech Strike auf Youtube bekommen, weil er im Video gesagt hat Trans = 20 faches Risiko für erfolgreichen Suizid.

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