Justin Trudeau wird der Belästigung beschuldigt, meint aber er habe da nichts Nachteiliges in Erinnerung

Der kanadische Premierminister hatte angekündigt, dass er eine Null-Toleranz-Haltung bei sexueller Belästigung hat. Wem etwas vorgeworfen wird, der muss gehen. Jetzt hat es ihn wohl selbst erwischt:

Canadian Prime Minister Justin Trudeau has denied allegations that he groped a reporter at a festival in 2000.

The event in Creston, British Columbia, was held to raise money for an avalanche safety charity with which Mr Trudeau was involved.

Days afterwards, an unsigned editorial appeared in a local paper accusing him of „groping“ a young female reporter.

The prime minister said he did not recall any „negative interactions“ at the event.

Speaking to reporters in Regina, Saskatchewan while on a three-city Canada Day tour, Mr Trudeau said he remembered the day in Creston well.

„I had a good day that day,“ he said. „I don’t remember any negative interactions that day at all.“

The editorial and its allegations resurfaced after a blogger posted an image of the article on Twitter in June.

Published in the Creston Valley Advance newspaper, the piece accused Mr Trudeau of „inappropriately handling“ the reporter, who felt „blatantly disrespected“ by the actions, which were not described.

According to the editorial, Mr Trudeau apologised for his behaviour and said: „If I had known you were reporting for a national paper, I never would have been so forward.“

Mr Trudeau was a 28-year-old teacher at the time of the event. He became involved with the charity Avalanche Foundation after his brother Michel died in an avalanche in 1998.

CBC News made contact with the woman who was the subject of the editorial, who reportedly said she did not want to be associated with the story, contacted about it in future or have her name used in connection with it.

CBC spoke to Valerie Bourne, the publisher of the paper at the time, and the paper’s then-editor, Brian Bell, both of whom believe the reporter.

Neither Ms Bourne nor Mr Bell authored the piece, with Ms Bourne telling the site she believes the woman wrote the editorial herself.

Da steckt einiges drin:

  • Der alte Satz, dass männliche Feministen früher oder später selbst eine Anschuldigung wegen sexueller Belästigung gegen sich haben werden
  • Die Frage, ob Trudeau nun nicht selbst konsequent sein müsste und schlicht auf den Vorhalt hin, dass es so wahr, sein Amt niederlegen müsste und damit die Frage eines Glaubwürdigkeitsverlusts.

Es wäre ja ganz interessant, wenn Trudeau über ernste Anschuldigungen zu der Einsicht gelangen würde, dass die feministischen Theorien doch ihre Tücken haben.

 

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48 Gedanken zu “Justin Trudeau wird der Belästigung beschuldigt, meint aber er habe da nichts Nachteiliges in Erinnerung

  1. Tja, nachdem er selbst diverse Parteikollegen wegen unbewiesener Anschuldigungen abgeschossen hat, müsste er selbst konsequenterweise sofort zurücktreten. „Listen and believe“ halt. Wäre gar nicht schlecht. Vielleicht merken dann mal ein paar Figuren, wie toxisch dieser #metoo Scheiß inzwischen ist.

  2. Hat man bereits Ermittlungen gegen ihn aufgenommen. Ich persönlich bin ja dagegen, dass man ihn ohne Beweise bestraft aber wenn das in Kanada so üblich ist, dann bin werde ich mich freuen Zeuge des kanadisches Strafrechts zu sein. Ach ja, ich habe übrigens das GEFÜHL, dass er schuldig ist. Gibt jede Menge Feministen die tatsächlich Belästiger oder Vergewaltiger sind, hat man ja bereits bei Gamergate gesehen. Ich glaube, dass feministische Männer nur versuchen ihren Frauenhass zu kompensieren, so wie das Schwulenhasser machen die insgeheim gerne einen hinten rein bekommen würden.

    • Wobei ich es einem homophoben Homosexuellen eigentlich wünscht, dass er für sich eigentlich den Mann findet der ihm das austreibt… also quasi als positives Erweckungserlebnis.
      bei einem Frauenhasser der das mit männerhassenden Feminismus zu kaschieren versucht… neige ich eher dazu ihm zu wünschen, dass er selbst unter die Räder kommt.

  3. Quilette hat eine Stellungnahme

    Of course, boilerplate about “the intersection of sex and gender” is now part of the linguistic ether inhaled daily by modern scholars and activists. But Justin Trudeau isn’t a scholar or activist. He’s the prime minister of a G7 country. And it has been strange to see him govern Canada as if he were the chair of a gender studies department. The sight of him now suddenly backing off from MeToo puritanism just in time to defend his own reputation serves to indict not so much Trudeau’s behaviour way back in 2000 (which, for all we know, was perfectly blameless), but rather the unsustainably doctrinaire nature of the larger ideological movement.

    https://quillette.com/2018/07/10/grope-gate-and-metoos-crisis-of-legitimacy/

  4. Schon interessant, wie sich jemand, der zuvor noch, wenn es um andere ging, auf „Zero Tolerance“ und „believe the victims (as long as they are female)“ gepocht hat und unvermittelt männliche Köpfe hat rollen lassen, nun auf einmal windet und mit Darlegungen daherkommt, welche er besagten anderen niemals hat durchgehen lassen, wenn es plötzlich um ihn und seine eigene Existenz geht. Warum sind männliche Feministen eigentlich (offensichtlich) alle durch die Bank widerliche, rückgratlose Heuchler? (Rhetorische Frage!)

    Denkt man mal an die Zeiten seit GamerGate und wie viele der damaligen „Anti-GamerGater“ über die Jahre inzwischen Anschuldigungen wegen sexueller Übergriffe an den Hals bekommen haben, wäre es tatsächlich mal ganz interessant, wie herum sich da die Kausalitäten verhalten.

    Ich denke, es ist hier wohl weitgehend unstrittig, dass ein Aspekt, der die Rolle feministischen Allys für einige Männer sehr attraktiv macht, der ist, dass man sich durch simulierte Selbstkritik als einer von den ganz bestimmt ganz wenigen guten Männern inszenieren kann. Man biedert sich einer Ideologie an, die in nicht unerheblichem Maße die Niedertracht und Geringwertigkeit von Männlichkeit darzulegen behauptet. Wer sich als Mann nun mit betroffener Miene dazugesellt und selbst noch die vor irrationalem Hass triefendsten Traktate wissend nickend bestätigt, sagt damit nun ja vordergründig: „Ja, ja! So sind wir, wir Männer!“, impliziert damit aber in Wahrheit: „Aber ICH bin anders!“. Könnte es nun vielleicht sein, dass eben dieser Aspekt gerade für jene Männer noch zusätzlich an Attraktivität gewinnt, die eigentlich wissen, dass sie durch ihr eigentlich wirkliches Denken und Handeln der von ihnen öffentlich zur Schau gestellten Tugendhaftigkeit tatsächlich in weit geringerem Maße gerecht werden, als die erdrückende Mehrheit der Männer, über die sie sich durch ihre Inszenierung moralisch zu erheben versuchen? Man maskiert die eigene Tugendlosigkeit vor der Öffentlichkeit, aber auch nicht zuletzt vor sich selbst. Aber Inszenierung hin oder her, niemand kann sich immerzu so umfassend selbst kontrollieren. Der wahre Charakter wird immer wieder, mal stärker mal schwächer, durch die Fassade brechen.

    Oder (um mal auf dem Boden der Unschuldsvermutung zu bleiben) ist es einfach das Umfeld, in das man sich als männlicher Ally begibt, welches es langfristig fast unmöglich macht, nicht irgendwann irgendwelcher ganz furchtbar schlimmer Dinge beschuldigt zu werden? Denn Ally hin oder her, am Ende ist man doch nur ein Mann in einem Umfeld, das durchtränkt ist von gruppenbezogenen Ressentiments gegen eben jene demographische Gruppe, derer Angehörigkeit man sich auch durch das heftigste Allytum und Virtue Signalling nicht so leicht entledigen kann. Man ist quasi pausenlos umgeben von Personen, die einen, nur aufgrund der eigenen Geschlechtszugehörigkeit, mit Argwohn betrachten, jedes Wort und jede noch so beiläufige Handlung sehr bewusst wahrnehmen und bewerten. Und diese sind, egal wie nett und benevolent man sich ihnen gegenüber jahrelang gegeben hat, jederzeit bereit, einen als Mann auf dem Altar der eigenen Ideologie zu opfern.

    Nun ja, ich denke, es trifft wohl, je nach Person, mal das eine und mal das andere zu; bei manchen vielleicht irgendwie sogar beides.

    • „wäre es tatsächlich mal ganz interessant, wie herum sich da die Kausalitäten verhalten“

      Natürlich liegt der Verdacht nahe, dass Feminimus für einen Mann eine Art Bußgang ist.

      Aber es kann auch einfach etwas mit Wahrscheinlichkeit zu tun haben: Feministen sind in erster Linie von Feministinnen umgeben, also Frauen, bei denen ein sehr viel höheres Risiko besteht, dass sie wegen normalen Verhaltens „Belästigung“ schreien als bei gesunden Frauen.

    • Trudeau verfügt über die selben Standards wie Vorzeigefeministin Zoë Quinn.
      (editiert: Bitte keine Gewaltwünsche)

    • „einen als Mann auf dem Altar der eigenen Ideologie zu opfern.“ Machen alle Frauen. Da brauchts keine Ideologie. (Editiert: lebe deinen Frauenhass bitte woanders aus)

    • „Denn Ally hin oder her, am Ende ist man doch nur ein Mann in einem Umfeld, das durchtränkt ist von gruppenbezogenen Ressentiments gegen eben jene demographische Gruppe, derer Angehörigkeit man sich auch durch das heftigste Allytum und Virtue Signalling nicht so leicht entledigen kann.“

      Das zum einen. Zum anderen aber zieht jeder, der im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, das destruktive Interesse von Königsmördern auf sich. Wer schon sonst nichts aus seinem nutzlosen Leben gemacht kriegt, der will wenigstens dadurch berühmt werden, dass er eine Berühmtheit gemeuchelt hat.
      Und der hechelnde Pöbel auf der Straße will nichts lieber, als unter den Berühmten einen Heiligen straucheln sehen.
      Eigentlich gehört das zur „Ausbildung“ jedes Politikers, weshalb sich eben auch dieser typische unangreifbare Politiker-Sprech im Verlaufe der Jahrzehnte entwickelt hat.
      Dass Trudeau sich – ohne Not – derart weit aus dem Fenster gelehnt hat, ist mir ehrlich gesagt unbegreiflich. Er hätte wissen müssen, dass er sich damit auf Platz 1 der Liste der nächsten Opfer setzt.

      In der Szene uninteressant ist dagegen Donald Trump. Er ist ein sexistisches Arschloch, kokettiert damit – und kann deshalb moralisch nicht angegriffen werden. Was den Feminismus anbelangt, macht er alles richtig.

      • Ja, das ist gewiss ein weiterer wichtiger Aspekt. Der hat aber nicht unbedingt spezifisch etwas mit feministischem Ally zu tun. Das kann ja, wie die Zahl der Opfer (wie sich oft schnell rausstellte) falscher Beschuldigungen zeigt, jeden treffen. Weder Kachelmann noch Dall wären mir vor den Anschuldigungen gegen sie jemals als besonders feministisch angehaucht aufgefallen. Der Justin Treudoof erfüllt halt quasi zusätzlich zu seiner Eigenschaft als Ally auch noch die einer Berühmtheit; er läuft also gewissermaßen mit beiden Füßen gleichzeitig auf zwei gut bestückten Minenfeldern. Aber in mindestens eines von den beiden hat er sich ja sehenden Auges selbst begeben, da hält sich also mein Mitleid in Grenzen.

        In meinen Überlegungen ging es aber ganz allgemein um Typen, wie eben die im Nachgang reihum aus „den eigenen Reihen“ beschuldigten Anti-GamerGater. Keiner von denen erfüllt für mich etwas, was ihn als Promi qualifizieren könnte. Die meisten waren einfach nur lila Pudel, die nach ein Wenig Applaus (das Leckerli des lila Pudels) gierten. Einige waren Schreiberlinge mehr oder weniger bekannter Spielezeitschriften. Aber auch so etwas fällt für mich unter das Schema: um die in einer ABC-Kategorie als Promis einordnen zu können, müsste unser Alphabet erst noch um ein paar dutzend Buchstaben erweitert werden. Selbst der klaren Mehrheit der Gamerszene waren deren Namen vorher nicht bekannt. Und auf die bezogen finde ich es eben interessant, was da als Faktor überwiegt: zieht der Feminismus mehrheitlich männliche Arschlöcher an oder ist es doch eher so, dass viele Beschuldigungen ihren Ursprung darin haben, dass sich dort einfach nur Männer (mit welcher Absicht auch immer) in ein Biotop begeben, dass ihnen eigentlich aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit feindlich gesinnt ist und entsprechend die Hemmschwelle vor sozialer Vernichtung weit niedriger liegt, als bei „normalen“ Frauen.

        • „Der hat aber nicht unbedingt spezifisch etwas mit feministischem Ally zu tun. Das kann ja, wie die Zahl der Opfer (wie sich oft schnell rausstellte) falscher Beschuldigungen zeigt, jeden treffen.“

          Natürlich. Aber es macht nun mal doppelt Spaß, wenn man einen Ally erlegen kann, der sich besonders tugendsam gibt.

          „In meinen Überlegungen ging es aber ganz allgemein um Typen, wie eben die im Nachgang reihum aus „den eigenen Reihen“ beschuldigten Anti-GamerGater. Keiner von denen erfüllt für mich etwas, was ihn als Promi qualifizieren könnte.“

          Offensichtlich besaßen sie zumindest in der Szene einen gewissen Promi-Status. Sonst hätten die Medien ihre Fälle nicht verbreitet. Von den unzähligen Fritzchen Müllers dieser Welt erfahren wir nie etwas, weil ihr soziales Ableben keinen interessiert.

          „… zieht der Feminismus mehrheitlich männliche Arschlöcher an oder ist es doch eher so, dass viele Beschuldigungen ihren Ursprung darin haben, dass sich dort einfach nur Männer (mit welcher Absicht auch immer) in ein Biotop begeben, dass ihnen eigentlich aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit feindlich gesinnt ist …“

          Jeder Extremismus zieht Arschlöcher an, wie die Straßenlaterne die Motten. Und in jeder extremistischen Bewegung fielen Allies einer internen „Säuberung“ zum Opfer.
          So, wie ein Raucher davon ausgeht, dass der Krebs ihn nicht betreffen wird, so nimmt auch ein Ally an, dass er auf der richtigen Seite steht.

          • „Natürlich. Aber es macht nun mal doppelt Spaß, wenn man einen Ally erlegen kann, der sich besonders tugendsam gibt.“
            Richtig und deswegen stört es mich auch kein bisschen, dass es Weinstein erwischt hat. Der Typ hat sich auch als Vorkämpfer des Feminismus in Szene gesetzt. Schadenfreude ist die schönste Freunde.
            Deswegen mag ich Typen wie Mike Pence, unabhängig von seiner politischen Ausrichtung auch. Er sagt offen, dass er Frauen nicht vertraut (Pence-Rule). Ehrlichkeit kommt eben weiter.

        • „Was hat der Donald denn sexistisches und arschlöchiges getan?“

          Na, sein „Grab them by the pussy“ dürfte weltweit nicht nur Hardcore-Feministinnen in Schnappatmung versetzt haben.
          Danach war klar, wo seine Position ist. Deshalb erregte diese Affaire mit der Pornodarstellerin kaum noch große Aufmerksamkeit.

          • Das Wort wurde ihm doch medial im Munde umgedreht.
            Da hätte ich jetzt ernsthaft mehr Reflexion erwartet.
            Inhaltlich sagte er nichts anderes, als das Frauen hypergam sind.
            Sein Verhalten in dem Billy Bush Video gegenüber der Moderatorin als auch seiner eigenen Ehefrau war geradezu vorbildlich.

            Wenn Trump da ein sexistisches Arschloch gewesen sein soll, dann wäre das hier sexistische-arschlöcher-HQ-Ger.de.

          • „Das Wort wurde ihm doch medial im Munde umgedreht.“

            Wirklich?
            Immerhin war es ein Tonprotokoll, jeder konnte hören, was Trump sagte. Und von einer Fälschung habe ich nichts gehört.

            Was danach passierte, war natürlich der Versuch, ihn genau auf der Ebene auszuhebeln. Es ist nun mal – siehe Trudeau – derzeit extrem karrieregefährdend für einen Politiker, sich auch nur abfällig gegenüber Frauen zu äußern.
            Trump zelebriert dagegen genau dieses Bad-boy-Image. Und wenn es ihm gelingt, seine Gegner auch noch der Lüge zu überführen (was bei den feministischen Eiferern keine Kunst ist), dann bricht jede Kampagne in der Richtung zusammen.

          • Ja. Ganz wirklich.
            Deshalb habe ich es verlinkt.

            ‚THEY LET YOU grab em by the pussy‘ ist was anderes als ‚Grab em by the pussy‘.

          • Ist es das?
            Für mich ist der Unterschied zu marginal, um ihn zu relativieren oder gar als Widerlegung zu akzeptieren.

          • And when you’re a star, they let you do it. You can do anything. Grab them by the pussy. You can do anything.

            „Grab them by the pussy“ dient hier lediglich als rhetorische Zuspitzung. Sowas wörtlich zu nehmen, zeugt von sozialer Inkompetenz.

          • Als marginal würde ich den Unterschied auch nicht bewerten. Seine Äußerung war natürlich geschmacklos, aber sie war eben nur eine (aus seiner Sicht) Tatsachenfeststellung. Nämlich dass einen weibliche „Groupies“ quasi alles machen, sie eben sogar an der Muschi anfassen lassen, wenn man nur reich und / oder berühmt ist. Das erachte auch ich schon als einen qualitativen Unterschied zu der nur noch verbreiteten, zusammengeschnittenen Fassung des Satzes, die dann tatsächlich klang, als würde er den Bush-Sprössling geradezu dazu auffordern, Frauen sexuell zu belästigen, was er so aber eben nicht gesagt hat.

            Dennoch war die Aussage auch so plump und dämlich…

          • Wie Phrasendrescher richtig anmerkt: das ständig verkürzt zitierte „Grab them by …“ klingt wie ein Imperativ. Es bezieht sich aber auf „they let“.

            Das was dauernd zitiert wird, ist vollkommen sinnentstellend.

          • Würde mich ja interessieren, ob die 20 Minuten für das Feminism 101 Video zuviel waren?

          • Der Pussy-Spruch ist letztlich nur eine Weiterentwicklung seines Tic-Tac-Jokes. So funktionieren viele Witze. Man spinnt aus einer unbedeutenden Alltagshandlung irgendwelche Absurditäten. Genau deshalb ja auch das Kichern seines Gesprächspartners.

            Das ganze zum Wahlkampfthema zu machen ist dermaßen lächerlich. (Oder böswillig?)

            Das Video zeigt, dass Trump sehr gut weiß, wie er such zu benehmen hat.

          • @ FS Da wird einem, bedenkt man mal auf was für einem Blog man sich befindet, angst und bange.

        • @Carnofis
          sein „Grab them by the pussy“ dürfte weltweit nicht nur Hardcore-Feministinnen in Schnappatmung versetzt haben.

          Nur konnte er dies nicht ahnen, als er es zwölf Jahre zuvor im Bus unter Männern geäußert hat.

          Du meintest oben, er würde mit seinem Sexismus kokettieren. Hast du ein Beispiel dafür?

          Danach war klar, wo seine Position ist

          Und? Was ist seine Position?

          • „Hast du ein Beispiel dafür?“

            Wenn es nächstes Mal eine Doku über ihn gibt, werde ich sie notieren. Ich hatte bei meinem Post nicht damit gerechnet, zuvor ein Archiv anlegen zu müssen.
            Klappt natürlich nur, wenn Du die Quellen akzeptierst.

            „Was ist seine Position?“

            Siehe eben.

          • Genaugenommen ist Trump mir egentlich nicht wichtig.
            Ich halte ihn für ein asoziales Arschloch, mit einem beunruhigend robusten Ego.
            Aber er ist demokratisch gewählt, deshalb müssen ihn überwiegend die Amis aushalten.
            Leider aber auch wir hier ein wenig.

          • Ich empfehle entweder eine der Dokus von Moochelle und Barry auf Netflix, oder eine die die BBC zu verantworten hat.
            Alternativ hab ich gehört, auch der ÖR soll dafür bekannt sein besonders glaubhafte Dokumentationen über Trump zu produzieren. 🙂
            Falls es Fragen zu Männerrechtlern gibt sind die genannten ebenfalls sehr gute Quellen.

        • Was ich an Donald Trump amüsant finde: Er ist ein Clown, weiß, dass er ein Clown ist, produziert sich als Clown und ist damit nicht gerade erfolglos.

          „Grab them by the pussy“ ist ganz einfach Entlassenestahlarbeiterausdetroitisch für „Frauen präferieren mehrheitlich jene Männer, die in ihrer sozialen Gruppe hoch angesehen sind.“ Trump hat, indem er die „Schnauze“ der kleinen Leute übernahm, die akademisch geprägten Medien zur Weißglut gebracht. Unverblüffend, dass dies im puritanisch geprägten Amerika gut ankam: Schon Martin Luther forderte ja, im Zuge seiner Bibelübersetzung, man müsse „dem Volk aufs Maul schauen“.

          Der Präsident der Vereinigten Staaten verkaspert etablierte Politiker von Links UND Rechts, die Medien und humorlose Akademiker. Das finde ich, ehrlich gesagt, nicht uneben! Trump ist nicht mein Typ Mensch, er spricht mich vom Charakter her nicht an, aber vor die Alternative „Trump oder Hillary“ gestellt, hätte ich ihn wahrscheinlich gewählt…

    • Ich denke man muss den „feministischen Vergewaltigern“ zu Gute halten, dass man kaum einen natürlichen, unverkrampften und gleichzeitig nicht asexuellen Umgang mit dem anderen Geschlecht haben kann ohne ein „Vergewaltiger“ zu sein. Schließlich ist jeder heterosexuelle Sex Vergewaltigung, oder wie war das?

      Das Problem der „feministischen Vergewaltiger“ dürfte dann vor allem sein, dass sogar Frauen ausreichend Sinn für Heuchelei haben und das dann wahrscheinlich gewissenloser ausnutzen.

      • Ja, es gibt in der Tat SJWs, die begehrliche Blicke aus der Entfernung als „visuelle Vergewaltigung“ ansehen.

        Zum Glück ist dieser Unfug auf absteigendem Ast. Ich gebe den SJWs noch zwei bis fünf Jahre, dann verschwinden sie in der Mottenkiste der Geschichte.

  5. Denkt man mal an die Zeiten seit GamerGate und wie viele der damaligen „Anti-GamerGater“ über die Jahre inzwischen Anschuldigungen wegen sexueller Übergriffe an den Hals bekommen haben, wäre es tatsächlich mal ganz interessant, wie herum sich da die Kausalitäten verhalten.

    Ist es nicht so, dass man eigenes Verhalten, nicht mal völlig bewusst, als gesellschaftliche Normalität vermutet, d.h dass diejenigen, die überall Belästigung oder gar eine „rape culture“ behaupten, von sich auf andere schliessen? Ganz sicher sind unter männlichen Feministen die Opportunisten und Arschkriecher gut vertreten. Dazu gesellen sich möglicherweise noch eine Reihe anderer charakterlicher Defizite.

  6. Da gibt es nur eines: Popcorn auspacken und das Schauspiel des sich windenden Lila Pudels Trudeau geniessen. Ich finde es immer gut, wenn Ideologen ihre eigene Medizin verpasst bekommen. Wenn er ein Mann mit Charakter wäre, würde er daraus sogar etwas lernen…

    Erinnert sich noch wer an Hinrich Rosenbrock? Was ist eigentlich aus dem geworden, nachdem er von den Feministinnen in die Pfanne gehauen wurde?

  7. Der Kanadier ist ein Dummhut. Mit genau sowas hätte er rechnen müssen.

    Wer anderen eine unrechtliche Grube gräbt, kommt in einer ähnlichen um.

    Er wird an seinem Posten kleben wollen, nur was machen seine Feministinnen? Hilft ihm etwa der Übertritt zum Islam?

    Auf dem Teppich gen Mekka, wird ihm alle Schuld vergeben? …. 🙂

  8. Also ich kann unbeschwert lachen – das hat der davon. Als wenn nicht unzählige Leute gewarnt hätten, was eine Hexenjagd ganz zwangsläufig nach sich zieht, es ist halt ein systemimmanentes Problem. Ich denke automatisch auch an die Sowjetunion, und dass die Geheimdienst-Chefs Jagoda, Jeschow, Beria, Merkulow und Abakumow allesamt erschossen wurden. Bloß Menschinski und Dserschinski starben rechtzeitig durch Krankheit. Na gut, Menschinski wurde angeblich von Jagoda vergiftet, aber das ist ungefähr so glaubwürdig wie ein Belästigungsvorwurf während der #MeToo-Säuberungswelle.
    Tja ja, so is dat.

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