Selbermach Samstag 193 (23.06.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

81 Gedanken zu “Selbermach Samstag 193 (23.06.2018)

  1. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Ich rufe aktuell den Gender Empathy Gap Day ins Leben und würde mich freuen, wenn ihr die Information und den Link dazu verbreiten bzw. teilnehmen würdet.

    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2018/06/tag-der-geschlechter-empathieluecke.html
    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2018/06/gender-empathy-gap-day.html

    Und bei der Gelegenheit:
    Wer Bekannte im Ausland hat, die gern etwas über diue feministische Situation in Deutschland wissen möchten, aber kein Deutsch sprechen:

    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2018/06/the-feminist-year-2017-in-germany.html
    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2018/05/rights-but-no-obligations.html
    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2018/05/preface-for-international-visitors-of.html

    • Hallo Gunnar,
      das ist ehrenwert. Ich unterstütze das, obwohl ich ehrlich gesagt an einem durchschlagenden Erfolg zweifle. Dazu ist der normale Mann viel zu dumm und die normale Frau viel zu schlau.
      Du rüttelst da am Fundament der menschlichen Gesellschaft, das kurz gesagt darin besteht, daß der Mensch zu den Spezies gehört, bei denen die Weibchen erwarten daß die Männchen ums sie kämpfen und für sie sterben (und natürlich sonstige undankbare Aufgaben zu erledigen)

      • Sehe ich ähnlich. Aber wenn die Medien aufhören würden, diesen Trend auch noch zu verstärken, und wenn sich in der Bevölkerung zumindest ein Bewusstsein für diese Problematik herausbilden würde, wäre schon viel gewonnen.

  2. https://blog.fefe.de/?ts=a5d35d4d

    Ihre vagen Hinweise auf den „schweren Schaden“ für „marginalisierte“ Menschen, der durch Sprache verursacht wird, können leicht die mutmaßlichen psychologischen Auswirkungen rassistischer oder anderweitig hasserfüllter Sprache einschließen, die verfassungsrechtlich geschützt ist, aber im Widerspruch zu den Werten der ACLU steht. Angesichts der wahrgenommenen Konflikte zwischen Redefreiheit und „Fortschritt in Richtung Gleichheit“ wird sich die ACLU wahrscheinlich für die Gleichheit entscheiden. Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

    • Investoren vertrauen oft auf weiße, männliche Gründer

      Vielleicht 1. haben die die besseren Ideen, und 2. sind auch rein zahlenmäßig öfters zu einer Unternehmungsgründung bereit?

    • Man merkt das Rassismus wieder In ist. Ein bisschen anders als vor 70 Jahren aber die Geschichte wiederholt sich halt nie zu 100% gleich.
      Wird wirklich mal wieder Zeit für einen richtigen Krieg. Wenn Menschen die ganze Zeit ihren Hass nicht ausleben dürfen, dann wird er passiv-aggressiv.

  3. Pinkstinks möchte gerne den Männern helfen und fordert deswegen „Lasst uns über (männliche) Inkontinenz reden“.

    Stevie S. konstatiert ein Tabu und beruft sich dabei auf fehlende oder humorlose Werbung für Produkte zu dem Thema. Eine irgendwie schräge Referenz finde ich.

    Zudem kann ich das aus dem eigenen Bekannten- und Freundeskreis gar nicht bestätigen. Da sind eigene Erkrankungen oder Altersschwächen durchaus nicht tabuisiert.

    Nur: Es wird nüchtern darüber geredet, es werden Tipps und – wenn vorhanden – eigene Erfahrungen dazu ausgetauscht und dann im folgenden Rücksicht darauf genommen. Ohne daraus großes Drama oder Emo-Kino zu machen. Und ganz sicher wird das nicht gegenüber Fremden oder flüchtigen Bekannten und auch gegenüber Frauen nicht breitgetreten.

    Was vielleicht – wenn es verbreitet so gehandhabt wird – der Grund sein könnte, warum Stevie S. hier ein Tabu sieht.

    Vielleicht sagt ihr das mal jemand und sie macht sich Gedanken, warum Männer durchweg keinen Bock haben gegenüber Frauen Schwäche(n) zu zeigen. Und vielleicht kommt sie dann darauf, dass dies wenig mit Männern und viel mit Frauen zu tun hat.

    Die halt gerne eine Lebenskrise bekommen, wenn bei ihrem dreibeinigen haarigen Nutztier Leistungs- und Ertragsminderung droht.

    Aber ich fürchte, sooo tief will auch Stevie S. nicht in dem Tabu bohren…das ginge ja an die Substanz 😀

    Zum Lesen:
    https://pinkstinks.de/lasst-uns-ueber-inkontinenz-reden/

  4. Ich habe mich schon öfter gefragt, wie Sozialkonstruktivisten erklären wollen, dass es bei Tieren, aus denen wir uns ja nun einmal entwickelt haben, auch Geschlechterrollen gibt, die mangels Kultur und intellektueller Kapazität unmöglich sozial konstruiert sein können.

    Das war hier ja auch schon mal unter dem Motto „Kreationismus von Links“ Thema.

    Nun habe ich in den Quellen zum Wikipedia-Artikel „Biologismus“ folgenden Text von Christine Zunke gefunden, indem sie argumentiert, dass „der Biologismus“ unrecht haben muss, weil er nicht beachtet, dass der Mensch einen „Freien Willen“ habe, der von der Natur losgelöst sei.

    Christine Zunke lehrt Kulturmarxismus an der Uni Oldenburg, der Text selbst war aber ein Vortrag bei einer Tagung der Hanns-Seidel-Stiftung im Kloster Banz.

    Kurz zusammengefasst:
    Zunächst fängt sie mit ein paar der üblichen Strohmann-Argumente an – Biologen, die Geschlechtsunterschiede erklären, würden absichtlich reaktionäre Ideologien stärken.
    Weiterhin verweist sie auf bestimmte Geschlechterstereotype, wie z.B. dass eigenschaften wie Trotzigkeit bei kleinen Jungs positiv, bei Mädchen aber negativ bewertet werden, oder dass Politikerinnen eher wegen ihres Aussehens kritisiert werden als Politiker, und dass diese Stereotype durch die Forschungsergebnisse der Biologen bestärkt würden. Abgesehen davon, dass sie keinen Beleg dafür nennt, dass das überhaupt so ist (über männliche Politiker machen Leute sich sehr wohl aufgrund ihres Aussehens lustig, siehe Kohls Übergewicht und Genschers Ohren), ist das ein Fehlschluss, ein argumentum ad consequentiam: Weil mir nicht passt, was daraus folgt, kann es nicht wahr sein.
    Zitat Christine Zunke: „Denn was aus Natur ist, das lässt sich politisch nicht verändern.“

    Im Weiteren fängt sie dann an, die Begriffe Vernunft, Logik und Mathematik durcheinanderzuwerfen – so könne es deshalb nicht wahr sein, dass Männer und Frauen unterschiedliche Denkweisen hätten, da sonst jegliche Gesetze der Logik nicht mehr universell anwendbar wären.
    Ihre letztendliche Begründung, warum biologische Gegebenheiten keinen Einfluss auf männliches oder weibliches Denken haben können, ist dann eine ziemlich gewagte Behauptung:
    Der Mensch habe, im Gegensatz zum Tier, einen freien Willen, und es gebe eine absolute, nicht der Natur unterworfene Vernunft, die für den Mensch kraft seiner Vernunftbegabung erkennbar wäre.

    Das alles wird natürlich in keiner Weise belegt und Argumente gegen die logische Unmöglichkeit eines freien Willens (Schopenhauer: „Wir können zwar tun, was wir wollen, aber nicht wollen, was wir wollen“) wird natürlich nicht eingegangen.

    Gegen Ende wird der Artikel etwas wirr; die Autorin konstatiert dann plötzlich die biologische Unterschiedlichkeit der Geschlechter als wissenschaftliches Faktum, also genau das, was sie den Biologen zu Anfang noch als reaktionäre Propaganda vorgeworfen hat. Zitat: „Die Gleichheit der Geschlechter ist darum kein Faktum [sondern] vielmehr eine politische Forderung, die sich zugleich gegen jede unzulässige Anwendung von Methoden aus der Verhaltensforschung auf das ‚animal rationale‘ wenden muss.“

    Ich interpretiere diese Aussage so, dass die biologische Ungleichheit der Geschlechter zwar wissenschaftlich bewiesen ist, aber die Politik die Pflicht hat, das zum Zweck einer Herstellung von Ergebnisgleichheit zu ignorieren.

    Der Schlusssatz scheint das dann aber auch alles wieder umzuwerfen: „Wirklich wäre diese Freiheit in einer Gesellschaft, die Herrschaftsverhältnisse ablehnt und es nicht mehr nötig hat, die seid Jahrtausenden tradierte Dichotomie der Geschlechter fortzuschreiben.“

    Mir scheint der Artikel logisch wirr und inhaltlich wenig durchdacht; irgendwie wie der Versuch, vor zwei sehr gegensätzlichen Zielgruppen gleichzeitig Virtue Signalling zu betreiben – einerseits vor den sozialkonstruktivistischen Gender-Theoretikern, und einmal vor der CSU und ihrer Klientel.

    Die anderen Vorträge stammen von einem Herrn Koltermann (SJ) und einem Herrn Schuster (ebenfalls SJ). Koltermann schlägt in dieselbe Kerbe wie Zunke: Der Mensch habe einen freien Willen, und „biologistische“ Erklärungsmodelle würden dem „Wesen des Menschen nicht gerecht“ werden – auf dem schwammigen Niveau bleibt die Argumentation auch; Konkreteres darüber, was das „Wesen des Menschen“ denn sein soll, dass es sich biologisch nicht erklären lassen soll. „Das alle überragende Ziel des Menschen kann nicht sein biologisches Überleben sein“ – ad consequentiam, wie gehabt.

    Interessanterweise kann sich auch Koltermann ein Virtue Signalling in Richtung Feminismus nicht verkneifen (á la „Biologismus liefert Rechtfertigungsmodelle für Frauenbenachteiligung“).

    • Korrektur: Im 7. Absatz muss es statt „wird natürlich nicht eingegangen“ heißen: „werden natürlich nicht vorgebracht“

    • ronin,

      hast Du denn einen Link zu diesem Vortrag? ich finde in ihrer Publikationsliste nur das Seminar selber (von 2007 – https://www.uni-oldenburg.de/christine-zunke/vortraege/ )

      Ist etwas schwierig auf den Text selber einzugehen, wenn er nur als Zusammenfassung von dritter Seite vorliegt.

      Im Tierreich von „Geschlechterrollen“ zu sprechen scheint mir zudem etwas irreführend. Da ist weder die individuelle Variabilität gegeben noch die gesellschaftliche Kodifizierung.

      Und dass „der Mensch einen „Freien Willen“ habe, der von der Natur losgelöst sei“ dürfte schon dadurch belegt sein, dass wir beide diese Texte in Geräte tippen. Wie frei der Wille ist, ist allerdings schon ein spannendes Thema.

      Provokant formuliert vielleicht so:

      Hätten die Frauen diesen freien Willen nicht, würden sie uns nicht mit feministischem Gelaber auf den Senkel gehen.

      Und hätten Männer diese freien Willen den die Frauen haben, würden sie Frauen die feministisches Zeugs labern behandeln wie Ebola-infizierte.

      😀

      • „Im Tierreich von „Geschlechterrollen“ zu sprechen scheint mir zudem etwas irreführend. Da ist weder die individuelle Variabilität gegeben noch die gesellschaftliche Kodifizierung.“

        Holla, ein originalkreationistischer Ansatz! Menschen sind keine Tiere ( ansonsten reicht nämlich der eine Beweis, daß es uns gibt und wir eben jene Variabilität und gesellschaftliche Kodifizierung leben absolut aus, um diese steile These zu widerlegen ).
        Frage: Hat Gott JHVH die Fossilien verbuddelt, um uns zu prüfen, oder der Teufel, um uns in die Irre zu führen?

      • Der Link steht in den Quellen zum Artikel „Biologismus“ in der Wikipedia.

        Was „feministisches Gelaber“ angeht: Das beruht nur scheinbar auf freiem Willen, wie alles, denn freier Wille ist logisch unmöglich.
        Tatsächlich ist es nur eine natürliche, instinktive Reaktion auf ein Überangebot an Männern. Mit dem „Gelaber“ sollen Männer als potenzielle Partner gefiltert werden (wer drauf reinfällt, ist raus).

    • „wie Sozialkonstruktivisten erklären wollen, dass es bei Tieren, aus denen wir uns ja nun einmal entwickelt haben, auch Geschlechterrollen gibt, die mangels Kultur und intellektueller Kapazität unmöglich sozial konstruiert sein können.“

      — das ist die Kernfrage, die an den reinen Sozialkonstruktivismus zu richten ist: Wie sind geschlechtsspezifische Verhaltensunterschieden bei nichtmenschlichen Tieren zu erklären?

      Eine mögliche Antwort wäre, dass es angeborene Verhaltensunterschiede zwar gibt, der Mensch sie jedoch durch sein Bewusstsein überwindet — dies scheint ja im Wesentlichen auch Frau Zunkes Argument zu sein. Es steckt natürlich ein Fünkchen Wahrheit darin: Das Bewusstsein macht uns viel unabhängiger von Instinktmustern als alle anderen Lebewesen auf der Erde und ermöglicht uns Lebensweisen, auf die uns unsere Erbinformation nicht vorbereitet hat — der Großteil unserer Evolution fand statt, während wir in Trüppchen zu zirka zwanzig Individuen die Savanne durchstreiften; dennoch leben wir heute in Großstädten mit Millionen von Einwohnern. (Der in der Savanne erworbene Instinkt, andere Individuen der gleichen Spezies nachzuahmen, ist dabei allerdings sehr hilfreich.)

      Was Frau Zunke nicht verstehen kann oder will, ist, dass unser Bewusstsein nicht im leeren Raum existiert, sondern in unserem Gehirn, welches im ständigen Kontakt mit der biochemischen Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten steht — und die ist bei Mann und Weib verschieden. Nach Injektion von Hormonen werden Verhaltensänderungen beobachtet.

      Irmtraud Morgner schrieb mal eine Geschichte, in der Außerirdische die Menschheit in eine geschlechtslose Spezies umwandeln wollten — Geschlechtsunterschiede auslöschen zur Erschaffung eines „Universalmenschen“. Sie sind jedoch wieder verduftet, da es ihnen in Sachsen (wo sie landeten) zu kalt war: Das ist gut so. Ohne das Spannungsfeld zwischen den zwei „Grundtypen“ wäre das Leben so entsetzlich langweilig.

  5. Außerdem möchte ich noch auf diesen Artikel bei Spiegel Online hinweisen:
    http://www.spiegel.de/sport/formel1/formel-1-und-frauen-im-cockpit-warum-es-frauen-so-schwer-haben-a-1211378.html

    „Machowelt Formel 1: Niemand will von einer Frau überholt werden“

    Er ist schon ein paar Wochen alt, aber ich finde ihn erwähnenswert, weil er wirkt, als ob die Autoren eine Checkliste befolgt hätten, was in einem feministischen / sozialkonstruktivistischen SJW-Artikel vorkommen muss:

    – Es wird ein beliebiger Bereich menschlichen Verhaltens herausgepickt und begründet, warum er voll von Sexismus ist – in diesem Fall trifft es die Formel 1.
    – Beispiele aus den 50er Jahren werden gebracht, dass Frauen wegen ihres Geschlechts die Teilnahme verweigert wurde, so als ob das mit der heutigen Zeit etwas zu tun hätte.
    – Unverständnis über feministische Virtue-Signalling-Aktionen (hier: Abschaffung der „Grid Girls“) wird als Beharren auf sexistischen Vorurteilen interpretiert.
    – Wissenschaftlich belegbare biologische Argumente (hier: weniger Risikobereitschaft bei Frauen) werden ohne Gegenargument als ewiggestrig vom Tisch gewischt.
    – Was auch nicht fehlen darf: Es wird eine Bevorzugung von Frauen verlangt, um eine Ergebnisgleichheit herzustellen: Im letzten Absatz wird impliziert, dass es sexistisch ist, wenn die Männer eine weibliche Fahrerin nicht gewinnen lassen.

    • „Niemand will von einer Frau überholt werden“, mit dieser These im ersten und letzten Satz des Artikels zeigt der Autor, dass er nicht verstanden hat, worum es (für die Fahrer) bei der Formel 1 geht.
      Sie wollen möglichst als erstes durchs Ziel fahren. Dafür wollen Sie von NIEMANDEM überholt werden…

  6. Was halten die Hammer und Sichel Bannertraeger hier eigentlich von Alexandr Dugin’s 4th political theory? Lauren Southern und das Huhn vom Sellner haben ihn gerade interviewt, waren offensichtlich aber intellektuell ueberfordert.

  7. Ein Video mit einem der größten Musiker aller Zeiten:

    „Nach Lindas Krebs­tod am 17. April 1998 heiratete McCartney am 11. Juni 2002 das Ex-Model Heather Mills. Am 28. Oktober 2003 wurde die gemeinsame Tochter Beatrice Milly geboren. Am 17. Mai 2006 gaben McCartney und Mills ihre Trennung bekannt. Am 17. März 2008 wurde die Ehe in London durch das oberste Gericht der Stadt geschieden. McCartney wurde verpflichtet, an Mills eine Abfindung in Höhe von umgerechnet 32 Millionen Euro zu zahlen. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt, da Verschwiegenheit vereinbart wurde.“
    Quelle:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_McCartney

    Wie ist sowas möglich?
    Heather war schon Millionärin, bevor sie Paul überhaupt kennen lernte.

          • @Matze:
            @mitm:

            Als die Scheidung bei Paul und Heather durch war, war Heather Mills die vielleicht meist gehasste Person in GB nach Osama bin Laden.
            Ich denke, das Geheimnis von Paul McCartney ist nicht sein musikalisches Genie und auch nicht sein Wissen, wer er ist. Sondern es ist viel mehr die Tatsache, dass er nie vergessen hat, woher er kommt.

    • In den Twitter-Kommentaren wieder das übliche: maßlose Abwertung von Männern und dass diese das dann kritisieren, zeigt das man Recht hat.

      Das mittlerweile alle Männer hauptsächlich von Frauen erzogen werden, wird durch jahrelanger Übung natürlich vollkommen ignoriert.

    • Ah nee, sie verallgemeiner nicht:

      “Ich nehme Millionen großartiger Forscher, Wissenschaftler, Feuerwehrmänner, Brüder, Buddys, Väter aus.“

      Bei 3,8 Mrd Männern auf der Welt gibt also doch ein paar gute.

      • Die Formulierung belegt eindeutig, was in ihren Augen die Regel ist und was die Ausnahme ( die von der Regel auszunehmen ist).

        Schön, dass sie das so klar schriftlich zum Ausdruck bringt.

        • Da steht sie anderen Feministinnen in nichts nach, wenn diese behaupten daß sie ja gar nicht männfeindlich sind, denn sie wüssten ja das nicht alle Männer Vergewaltiger sind. Es gibt ja auf viele, die es nicht sind.

          Da fragt man sich schon ob die das wirklich glauben oder nur bösartig sein wollen.

    • … Kopfschüttel…

      … Kopfschüttel …

      … Moment, von WEM?

      Ach Sibille Berg.

      Na denn.

      Normaler Vollpfostenduchfall, kein Grund zur Beunruhigung.

      • „Kopfschüttel“

        Ich schwanke noch zwischen Kopfschütteln und Fremdschämen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

        Beim Lesen habe ich mich gefragt, ob Frau Berg 2 Promille intus oder einen Anfall von Verfolgungswahn hatte oder ihr Blog von den Störenfriedas oder der Mädchenmannschaft gekapert worden ist. Bei irgendwelchen randständigen Bloggerinnen kann man ja noch auf die alte Regel verweisen, 5% Durchgeknallte hat jede Population, also vergessen wir die mal. Aber Berg ist eine prominente öffentliche Person – wie kann man sich so blamieren?

        Sie hat beschimpft Männer als ängstlich, hat aber offenbar Angst vor denselben und Verständnis für Frauen, die Angst vor dumpfer Bepöbelung im Netz haben. Sie versucht, durch dumpfes Bepöbeln den Männern Angst einzujagen („Wir sind viele!!“) , welchen eigentlich? Denen, die sowieso schon Angst haben, oder den restlichen?

        Wenn ich versuche, mir zu erklären, wie sie auf ihre absurden Thesen kommt, dann fallen mir neben ihrem üblichen sozial konstruierten Tunnelblick (als Ergebnis einer Gehirnwäsche) wieder mal die Methoden weiblicher intrasexuelle Konkurrenz und vor allem die Ursachen dafür ein: Angst vor direkter Konfrontation, stattdessen indirekte Aggression, üble Nachrede und Rufmord, Gleichstellung und Kontrolle von Konkurrentinnen. Paßt.

    • „Frauen und Homosexuelle werden zunehmend als Lebewesen wahrgenommen.“
      Und Sibylle Berg höchstpersönlich schreibt darüber, ey boah ey!

      So ein Mist! Da habe ich wohl in der letzten Sitzung meiner zwangsheteronormativen misogynen Männergruppe ‚Die gläserne Decke e.V.‘ gefehlt. 🙂

      Mir geht es fast immer so, dass ich, wenn ich Artikel von Sibylle Berg lese glaube, dass ich in der Schule angelogen wurde. Die Lehrer haben uns damals tatsächlich erzählt, dass der Autor von ‚Mein Kampf‘ ein Mann gewesen sein soll. 😂

    • Ich denk, Sibylle Berg ist für Spiegel-Online einzig und allein ClickBait. Ebenso wie die Stokowski-Kolumne.
      „noch nicht mal ignorieren“

    • Die Frau schafft ja noch nicht ein mal ein Cherry-Picking von Fakten damit ihre These passt, sie saugt sich die Fakten gleich aus den Fingern.

      • Ich denke, bei Sübülle Bürg ist wahrscheinlich tatsächlich die intrasexuelle Konkurrenz Triebfeder der Motivation. So selten es Sinn macht ein Buch nach dem Cover zu beurteilen, aber in dem Fall ist es recht eindeutig. Auch für unkritische Geister und wohlwollende Betrachter sieht ein Bild von der Schreckschraube aus wie ein Screenshot aus „Angriff der Alieninsekten“.
        Sie ist also drauf angewiesen, Aufmerksamkeit mit der ganz dicken Brechstange zu generieren.
        Als Klassenkasper o.ä. ist sie nicht geeignet, also macht sie den verbalen Fäkalienfetisch, grob abgekürzt.

        • Ich denke, bei Sübülle Bürg ist wahrscheinlich tatsächlich die intrasexuelle Konkurrenz Triebfeder der Motivation.

          Also wenn das wirklich so ist, dann kann man eigentlich nur Respekt haben vor ihrem Optimismus.

          Sozusagen das jamaikanische Bob-Team, Eddie the Eagle und die andorranische Fußballnationalmannschaft in Personal-Union…

          • Ja, so in der Art kommt ihr Geschreibsel mir vor. Insofern also doch fast wie eine Art Klassenkasper, nur eben aus der widerwärtig-ekeligen Ecke.

  8. So traurig.

    Weibliche post-wall Verzweiflung, als Witz getarnt.

    A Rewards Program For My Exes Based On How Often They Like My Facebook Posts

    0 Likes/Month: The Scrub Club
    No rewards. Get out of my life, again. Just to be clear — even if you dumped me the first time, I’m dumping you now.

    20–30 Likes/Month: The Gold Club
    Members of the Gold Club get to make out with me on demand. Weird — I’ve put this offer out to 3 of my exes, none of whom have taken me up on it.

    30+ Likes/Month: Will You Marry Me?
    I can make you babies!
    Seriously, though?

    plz?

  9. https://bazonline.ch/basel/stadt/Baslerin-lanciert-Wertedebatte-in-der-SP/story/11669073

    Seit ihrem Auftritt an der SP-Tagung vor einer Woche stört Siegrist die behäbige Stimmung in der Schweizer Sozialdemokratie. (…)

    «Im Kopftuch und der Burka sehen wir eine patriarchale Praxis, die die Frau zu einem Objekt reduziert.»

    Eigentlich sollte man meinen, dass Siegrist von der sozialdemokratischen Bewegung der SP Frauen Rückendeckung bekommt. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: «Genau aus diesem Lager erhalte ich am meisten Kritik. Dort dominiert momentan ein starker libertärer Feminismus.»

  10. Kurt Cobain lebt – er hat eine Nachricht an Euch:

    „Hi, yeah, all Isms fell off one another, but at the top of the food chain is still the white, corporate, macho, strong ox [= anglo-saxon?] male. Not redeemable as far as i’m concerned. I mean, classism is determined by sexism because the male decides whether All other isms still exists. its up to men.

    Im just saying that people cant deny any ism or think that some are more or less subordinate. except for sexism. Hes in charge He decides. I still think that in order to expand on other isms, sexism has to be blown wide open,

    Its almost impossible to do program the incestually-established, male oppressor, […] (Journals, p. 167)

    Its like what Kathleen said about how in school there was this class that you went to and they were teaching the girls how to prepare themselves for rape and when you looked outside and saw the rapers outside playing football and you said „they are the ones who should be in here being taught not to rape.“
    How true. […]“ (Journals, p. 169)

    Bereits Anfang der 1990er Jahre war dieser Irrsinn voll ausgeprägt. Immer wenn ich solche Sachen lese, denke ich: Männer haben kein Recht zu leben. Wer mit solcher Inbrunst solchen Schwachsinn schreibt, der sollte gerichtet werden.

  11. Ich wette ganz egal wie ausgezeichnet seine Kritik gewesen wäre, diese Flachpfeife war nur darauf aus im Frauenfeindlichkeit vorzuwerfen.

    • „Ich wette ganz egal wie ausgezeichnet seine Kritik gewesen wäre, diese Flachpfeife war nur darauf aus im Frauenfeindlichkeit vorzuwerfen.“

      Für mich ist dieser Dialog nur ein Beleg, wie aufgeheizt die Geschlechterdebatte inzwischen ist.

  12. http://tagthesponsor.com/about-us/

    Kennt ihr das schon? lol

    Stories von Frauen, die für Geld nach Dubai oder wo auch immer reisen und sich dort von irgendwelchen Sheikhs und seinen Freunden auf den Bauch scheißen lassen bzw. Sex haben. Alles in Gegenzug für Money und einen Urlaubstrip zu einer Destination ihrer Wahl. Auf Instagram wird das ganze dann mit Fotos als luxuriöser Lebensstil ausgegeben.

    Unter „home“ findet man sogar gescreenshotete Chatverläufe, wie so eine Anwerbung abläuft.

    Welcome to the age of the sponsorette, where no one has breakfast at Tiffany’s and a 9 to 5 job is an urban legend. What is a sponsorette, you ask? It’s a woman who is put on a pedestal, typically through social platforms such as Instagram, by men who ogle them and women that idolize and aspire to be just like them. Typically found on a beach, martini in hand, on a Tuesday at 3 PM, they seem to be living the life we all want. The question we are all dying to know, however, is, “Who takes these pictures?” The answer? Their sponsors.

    A sponsor is a wealthy male, that typically falls into one of three categories: Larry, the hedge fund CEO ; Mohammed, the sheik: or Jamal, the basketball player. Sadly, the glitz and glamour of a sponserettes lifestyle comes with a price tag. Whether it’s being flown to Dubai by Mohammed to be shat on by him and his fellow sheiks, or flying to Vegas with Larry the CEO, these women are being paid for pussy. These sponsorettes are glorified prostitutes with malnourished brains and nothing to offer but two holes and a large derrière. Don’t get me wrong, there’s nothing wrong with having a sugar daddy, as it’s beneficial to both parties. But all of a sudden, there is a surge of women with small waists and disproportionate butts that have 50k + followers on Instagram, with booking info in their bios. Booking what? Pussy. The problem here is, is that these sponsorettes put on a facade that they are signed models, fitness chicks, bartenders, real estate agents, marketing executives, or some obscure form of employment. Don’t models have agents? Don’t fitness chicks actually work out? How does a weekend bartending gig finance private jets? Don’t real estate agents and marketing executives actually work, not lay under a cabana on a different island every week? They might as well start putting their rates in their bios as well, because they won’t be fooling anyone much longer. We have nothing against prostitution, but we are against women who sell pussy and put down those who actually work to make a decent living. We are against fraudulent hoes, pretentiousness, and bigotry. We look down upon and expose hoes that pretend they built their accomplishments by working hard and not laying on their backs. Hence, why we don’t take submissions of strippers and pornstars, as these women will not try to fool you. They’re upfront with what they do, unlike sponsorettes.

    We all know what you did for those red bottoms and LV purse. We know you paid for the FHM magazine shoot to use as a credible back story for you flourishing “modeling career”. We know what #blessed means and most importantly, we know who took all those pictures of you, alone on a beach, on a jet, on a yacht. Remember, just TagTheSponsor

  13. Für’s Protokoll:

    https://bazonline.ch/basel/land/Ist-das-Schulsystem-maennerfeindlich/story/14788151

    Der Schweizer Kanton Baselland und die Jungen…

    Ist das Schulsystem männerfeindlich?
    Knaben sind im Baselbiet bei der Sonderschulung und in Klein- und Integrationsklassen übervertreten.

    Wenn ich noch dazu komme, werde ich’s im Selbermach-Mittwoch heute noch mal posten.
    (Bereite mich gerade auf eine Expedition zu den Polen vor; morgen geht der Flug)

  14. http://www.persoenlich.com/blog/rechts-wider-willen

    „Eine kleine Vorwarnung an alle Verlage, die planen, ein neues Medium zu lancieren (falls es so etwas noch geben sollte): Versuchen Sie nicht, alle politischen Lager anzusprechen. Geben Sie sich nicht der Illusion hin, eine «Meinungsvielfalt» bieten zu können. Sprechen Sie gar nicht erst von der angepeilten Ausgewogenheit. Sie werden das Versprechen nicht einhalten können. Nicht weil Sie nicht wollen. Sondern weil man Sie nicht lässt. Entscheiden Sie sich stattdessen für einen der politischen Pole und drücken Sie aufs Gas. Ich spreche aus Erfahrung.“

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