Die Mutter als Heilige und Hure – Zum Begriffs der MILF

Pinkstinks verwirrt der Begriff MILF:

„Die Bezeichnung MILF ist ein verbales Arschgeweih für ein Sexleben nach der Mutterschaft.“ Die Sexualpädagogin, Autorin und Bloggerin Katja Grach versammelt diesen und andere messerscharfe Sätze in ihrem neuen Buch über das Phänomen MILF. MILF steht für Mother I’d like to fuck und genau darum geht es. Seitdem dieser Begriff durch die US-amerikanische Filmreihe American Pie einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, ist er aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Vor allem aber nicht aus der Pornografie. Grach nun geht der Frage nach wie das eigentlich passieren konnte: Wieso werden die beiden eigentlich immer sehr getrennten Rollensphären Heilige (Mutter) und Hure (Schlampe) plötzlich in eine zusammengegossen und was genau bedeutet das? Auch diese Trennung war und ist nicht nur in der Realität vorhanden, sondern findet ihren Widerhall in der Popkultur. Im gleichen Jahr wie der erste Teil von American Pie erschien 1999 auch der Film Reine Nervensache. Darin zwingt der von Robert de Niro gespielte Mafiosi einen Therapeuten sich seiner Probleme anzunehmen: Impotenz, Angstzustände und derlei mehr. Auf die Frage, warum er sich einer Geliebten zuwendet und keine sexuelle Erfüllung bei seiner Frau findet, antwortet der Mafiosi:

„Pfui, solche Sachen mache ich nicht mit meiner Frau. Mit dem Mund küsst sie schließlich meine Kinder wenn sie schlafen sollen.“

Anscheinend fällt zumindest Pinkstinks gar nicht auf, dass die Rollen da nicht zusammen gegossen werden:

Es sind verschiedene Personen, die Frauen verschieden sehen.

  • Die Familie betont die Mutterrolle, gerade die Kinder, während der Mann wahrscheinlich eher älter und konservativer sein muss um in seiner Ehefrau nur die Heilige zu sehen, mit der man nichts verdorbenes machen darf.
  • andere Freunde der Kinder sehen die Mutter eben nicht als Mutter, sondern als Frau. Und MILF thematisiert eher den Zwiespalt, dass Mütter von Freunden natürlich Tabu sind, aber auch gut aussehen können (genau wie Schwestern)
  • Frauen selbst, die Mütter sind, wollen natürlich weiterhin auch sexy sein und als solche wahrgenommen werden. Vielleicht nicht unbedingt in einer aufdringlichen Weise von den minderjährigen Freunden ihrer Kinder, aber keine Frau mag wohl die Vorstellung, dass sie gar nichts sexuelles für Männer hat und sie an Sex mit ihr vollkommen desinteressiert sind. Deswegen ist es natürlich zum Teil ein „Ehrentitel“, wenn man trotz Mutterschaft und einem insoweit auch schon fortgeschrittenen Alter als sexy gilt, gerade weil die Schwangerschaft gerne mit Gewicht, Narben etc verbunden ist.

Bei Pinkstinks heißt es:

Ob die Frau dazu womöglich Lust hätte, steht gar nicht zur Debatte. Auftritt der MILF. Mit ihr sind „solche Sachen“ zumindest in der Vorstellung möglich. Wohlgemerkt obwohl sie Mutter ist. Sonst müsste die Mutterschaft nicht extra betont oder eben in einen spezifisch sexuellen Zusammenhang gestellt werden. Die Mutter ist aber nicht sexy, weil sie drei Kinder geboren und womöglich gestillt hat, sondern weil sie sich trotz der Mühen von Schwangerschaft und Kindererziehung „ihren Körper zurückgeholt hat“. Auf diese Optimierungskomponente weist die Autorin sehr bewusst hin. Mitterweile hat sich eine ganze Industrie um den After-Baby-Body, die Erscheinung und die Sexualität von Müttern gebildet. Zum Beispiel gab es vor ein paar Jahren ein Fitness- und Ernährungsprogramm das Month11, der MILF-Macher hieß. Der Name kündigt es an: 9 Monate Schwangerschaft sind nicht genug: Der Zeitraum wird verlängert, damit frau „die Spuren der Schwangerschaft beseitigt“.

Die MILF ist ein Markt„, schreibt Grach. Und an diesem Markt wollen möglichst viele verdienen.

Aber ist das nicht auch irgendwie ermächtigend? Immerhin wird die Heilige-Hure-Dichotomie aufgelöst und frau kann (auch) als Mutter endlich sexuelle selbstbestimmt sein. Das wäre in der Tat eine gute Sache, stimmt hier nur leider nicht. Die MILF mag oberflächlig wie das Ergebnis einer sexuellen Ermächtigung wirken, ist aber das genaue Gegenteil. Mit der Frau des Mafiosi hat sie nicht nur die Namenlosigkeit (Stifler’s Mom) sondern auch die Fremdbestimmtheit der eigenen Sexualität gemein. Schließlich geht es um eine Mother I’d like to fuck und nicht um eine Mutter, die selbst entscheidet, worauf sie Lust hat. Das Konzept MILF ist an ein Publikum gerichtet, dass Mutterschaft als zu überwindene Hürde definiert, als körperliche und durchaus auch seelische Makel, die es auszulöschen gilt.

Hier wird dann angeführt, dass es nicht um die Sexualität der Frau geht: Ja natürlich nicht. Es geht darum sexuelles Interesse an einer Person darzustellen, mit der man wahrscheinlich nie schlafen wird. Es geht darum zu sagen, dass man die Person sexuell anziehend findet, weil man die entsprechenden Reize wahrnimmt.

Auch Mädchen, die sich sich darüber unterhalten, welches Bandmitglied der gerade angesagten Boygroup süsser ist stellen nicht darauf ab, dass dieser sexuell ermächtigt ist, sondern dass er für sie interessant ist, stellen insofern nach diesem Muster eine „Fremdbestimmung“ dar.

Und natürlich ist MILF für Frauen auch nur eine Ausprägung intrasexueller Konkurrenz, die auch gerade den geänderten sozialen Gegebenheiten Rechnung trägt:

Wo der Mafiaboss in einer Welt lebt, in der man sich nicht von seiner Frau scheiden lässt, sondern diese die Familie und die Kinder absichert, während andere Frauen für das sexuelle Vergnügen da sind ist auch seine Frau weitaus eher der intrasexuellen Konkurrenz entrückt. Sie muss natürlich präsentabel aussehen, aber sie muss weit weniger sexuelles bedienen, sondern Beständigkeit.

Mit Beziehungen, die weniger traditionell sind, bei der Frauen nicht darauf vertrauen können, dass eine Ehe hält und der Mann sie nicht für eine andere verlässt, muss eine Frau natürlich auch als Mutter noch eher schön sein und eher mit Frauen in dem Bereich konkurrieren. Sie kann sich weniger erlauben Heilige zu sein oder es besteht ein anderes Interesse daran, auch in diesem Bereich nicht aus dem Rennen zu sein und noch sexuell wahrgenommen zu werden.

Auch hier ist es natürlich interessant, dass es den Begriff „FILF“ („Father i would like to fuck“) nicht gibt (oder vielleicht nur in der Schwulenszene) weil eben casual sex und die Gespräche darüber eher etwas ist, was Jungs interessant finden. Mädchen werden das vielleicht eher schwärmerischer sehen

31 Gedanken zu “Die Mutter als Heilige und Hure – Zum Begriffs der MILF

  1. Wenn man sich die Pornokanäle so anschaut, dann ist das „M“ in MILF vollkommen irrelevant. Akkurater wäre die Bezeichnung WOTILF („Women over Thirty…“).

    Es ist bezeichnend, dass PinkStinks aus einem Buchstaben, der zwischen „entschiedener Nebensächlichkiet“ und „kompletter Irrelevanz“ pendelt, einen bedeutungstragen Aufhänger zu konstruieren versucht.

    Ideologie ist halt der sicherste Weg, an der Wirklichkeit vorbei zu schauen und nichts zu merken.

    • Volle Zustimmung. „Mother I’d like to fuck“ heisst nix anderes als „Frau, die schon so alt ist, dass sie eigentlich jenseits von gut und böse sein sollte, aber trotzdem noch sexy ist“ …
      Ideologie ist halt der Hirnverbieger schlechthin.

  2. Ob die Frau dazu womöglich Lust hätte, steht gar nicht zur Debatte. Auftritt der MILF. Mit ihr sind „solche Sachen“ zumindest in der Vorstellung möglich. Wohlgemerkt obwohl sie Mutter ist.

    Warum steht es eigentlich nicht zur Debatte, ob Frau dazu Lust hat oder nicht?
    Und was ist so schlimm daran, wenn sie eine Mutter ist?
    Ist das Muttersein eine Krankheit?

  3. Die sollten eigentlich stolz drauf sein, dass auch Frauen mit Kindern als begehrenswert betrachtet werden.

    Würde es heißen „Mothers are definitely not fuckable“, dann wären die erst recht empört… Von wegen „Das Patriarchat macht Mütter unsichtbar!“

  4. Off-Topic und ausserdem will ich nicht bis heute abend warten:

    https://blog.fefe.de/?ts=a5d35d4d

    Ihre vagen Hinweise auf den „schweren Schaden“ für „marginalisierte“ Menschen, der durch Sprache verursacht wird, können leicht die mutmaßlichen psychologischen Auswirkungen rassistischer oder anderweitig hasserfüllter Sprache einschließen, die verfassungsrechtlich geschützt ist, aber im Widerspruch zu den Werten der ACLU steht. Angesichts der wahrgenommenen Konflikte zwischen Redefreiheit und „Fortschritt in Richtung Gleichheit“ wird sich die ACLU wahrscheinlich für die Gleichheit entscheiden. Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

  5. Pinkstinks mal wieder am Bullshit labern.

    „Wieso werden die beiden eigentlich immer sehr getrennten Rollensphären Heilige (Mutter) und Hure (Schlampe) plötzlich in eine zusammengegossen“

    1. Warum ist eine Frau, die attraktiv ist so dass man mit ihr GV haben möchte, eine Schlampe? In MILF steckt die Attraktivität der Frau, nicht dass sie eine „Schlampe“ ist, denn dann würde es MTAS (Mom’s that are sluts) oder sowas heißen.
    2. Warum können Sexarbeiterinnen („Hure“, „Schlampe“) keine Mütter sein?

    „Die Mutter ist aber nicht sexy, weil sie drei Kinder geboren und womöglich gestillt hat, sondern weil sie sich trotz der Mühen von Schwangerschaft und Kindererziehung „ihren Körper zurückgeholt hat“.“

    Nein, „Mutter“ wird normalerweise mit älteren, reiferen Frauen assoziiert, insbesondere in heutigen Zeiten.

    Der Titel „MILF“ bezeichnet in der Pornographie also reifere Frauen, die Mütter sein KÖNNTEN, ungeachten dessen, ob sie es wirklich sind. Also Frauen, die auch mit 35+, 40+ noch das Interesse bei Männern, auch jüngeren Männern, erregen. Und das liegt daran, dass aus biologischen Gründen jüngere Frauen attraktiver sind, als Ältere was mit dem Umstand zusammen hängt, dass die Chancen bei jüngeren Frauen größer sind, gesunde Kinder zur Welt zu bringen. Wer also mit 40 noch aussieht wie 25, der ist bei Männern attraktiv und eine MILF.

    „Auch hier ist es natürlich interessant, dass es den Begriff „FILF“ („Father i would like to fuck“) nicht gibt“

    Es gibt den Begriff des DILF (Dads I like to fuck), also Männer, die jenseits der 40 sind und Familie haben (könnten) und das Interesse bei (teilweise sehr jungen) Frauen erwecken. Das Phänomen ist kleiner als das der MILF, aber das ist auch normal weil Porno eben hauptsächlich Männersache ist.

    https://www.urbandictionary.com/define.php?term=DILF

    • Nur um mal an einem Beispiel zu erwähnen, daß es vor gerade mal 40 Jahren auch ganz andere Auslegungen des Begriffs „Mutter“ in bestimmten Kreisen gab, welche, im speziellen Fall eben gerade NICHT als „ünterdrückende Herabwürdigung“ betrachtet wurden:

  6. Wenn Pinkstinks langweilig wird können sie ja auch noch diskutieren warum es einen Fetisch für Krankenschwestern, Sekretärinnen, Frauen in Uniform, Frauen in Jeans, usw. gibt.

    Deswegen brauchen wir Feminsmus!

  7. Interessant wie sich so Pinkstinks entwickelt.

    Ursprünglich gestartet als pressure group gegen „limitierende Geschlechterrollen in der Werbung“ geht es jetzt auch gegen die harte Pornorealität (Escalated quickly!).

    Nicht vergessen: Die gehen an die Schulen mit ihrem Murks! Und die interessierten Grundschulkids klicken dann die Homepage an und lesen dann Artikel wie den vorliegenden. Mother I’d like to fuck.

    Ach und Staatsknete gibt’s dafür auch. Im Patriarchat wohl gemerkt…

    Wahnsinn.

  8. Ich habe es auch PinkStinks geschrieben: Deren Problem ist es, dass es überhaupt Frauen gibt, die Wert darauf legen, wie sie auf Männer wirken. Die träumen davon, dass alle Frauen ihren Hass und Verachtung gegen Männer teilen, und somit einen feuchten Furz darauf geben, was Männer von ihnen halten. Gut erkennbar daran, wie Femis so aussehen (kurze Haare, oft rot gefärbt, bewusst hässlich…)

    • Ne, ich glaube, dass die sich wünschen, dass sie Männer trotzdem noch toll finden. Nicht weil sie hübsch sind, sondern weil sie einen so tollen Charakter haben….
      Ich hab schon viele Feministen kennen gelernt. Waren von einem neutralen Standpunkt aus betrachtet eigentlich arme Schweine. Der Feminismus ist da oft eher ein Schrei nach Liebe.

  9. Das wirklich interessante an solchen Artikeln steckt ja tief hinter der beliebigen Oberflächlichkeit mit der frau die Schuld an irgendetwas was sie gerade stört den Männern zuweist.

    Zum Beispiel: „Fuckability-Zwang“: Wie genau stellt der sich denn dar? Vielleicht wird das ja in dem beworbenen Buch näher erläutert, ich habe es nicht gelesen. Und vielleicht geht es da ja auch in die richtige Richtung: intraweiblicher Gruppenzwang zum einen (männliches Begehren als intraweiblicher Bewertungsmaßstab) und weibliche Eitelkeit (männliches begehren als Instrument der Frau um sich selbst Selbstwert zu geben) zum anderen.

    Also wäre doch eine „feministische Diskussion“ sinnvollerweise genau in diese Richtung zu führen. Und witzigerweise: Solche Diskussionen gab es zur zweiten Welle des Feminismus zuhauf. Ohne irgendeinen nachhaltigen Effekt.

    Dass die weibliche Körperlichkeit als Trigger kommerzialisiert wird (also von Dritten monetarisiert) und dies Feministas wie auch sehr vielen anderen Frauen ankotzt…geschenkt. Auch so eine PorNo-Story, bei der im Grunde 90% der Frauen jene 10% hassen, die hier kraft Jugend, Genetik und eigenem Engagement überhaupt kommerzialisierbar sind.

    • „bei der im Grunde 90% der Frauen jene 10% hassen, die hier kraft Jugend, Genetik und eigenem Engagement überhaupt kommerzialisierbar sind.“

      Wären Frauen wirklich für Gleichstellung, hätten sie kein Problem damit. Schließlich werden sie selbst auch nur bei 10% der Männer feucht. Eine Entwicklung nach der Männer die oberen 10% der Frauen als relevanten Maßstab sieht ist dann sehr gerecht.

      • Stimmt, objektiv wäre (ist) das gerecht. Und aus dem Grund sind ja Frauen nicht für „die Gleichstellung“ sondern nur für die Gleichstellung der Frau also faktisch für die Besserstellung der Frau 😉

    • An anderer Stelle, in einem Interview:

      Katja: Es liegt an patriarchalen Gesellschaftsstrukturen, in denen Frauen Objekte und Männer Subjekte sind.

      Als Subjekt muss ich niemandem gefallen wollen. Entweder nimmt man mich, wie ich bin, oder nicht. Als Objekt stehe ich immer in Konkurrenz und deshalb tu ich mir die Arbeit an.

      Das hat mit Hierarchien zu tun. An Orten, die hierarchisch organisiert sind, gibt es viel Konkurrenz. Konkurrenz bedeutet, dass ich mich mit anderen messen muss. Wenn ich am oberen Ende der Hierarchie sitze, muss ich nichts leisten.

      Mareice: Dann kann ich einfach ein Dickpic verschicken.

      Katja: Genau, und dabei denken: „Deal with it“.

      http://kleinerdrei.org/2018/05/die-milf-ist-ein-markt-interview-mit-katja-grach-die-milf-maedchenrechnung/

      Konkurrenz darum, wer die meisten Bretter vor dem eigenen Kopf genagelt kriegt?

      Aber halt, auch daran ist ja das Patriarchat schuld. Eines Tages wird man dahinter kommen, dass das Patriarchat den Radabfeminismus erfunden hat, um Frauen von der Befreiung aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit abzubringen.

      • Also Unterhaltungswert hat das ja schon. Da eiern zwei wild rudernd herum, streifen zwar die essentiellen Kernbereiche aber sind total bemüht, auf dem sicheren Terrain weiblicher Schuldzuweisungen zu bleiben.

        „Das heißt, in der Werbung wird mit der Selbstbestimmung der Frau gespielt, die aber eigentlich nur eine Marionette der Werbung ist?“

        Gut erkannt. Jetzt hätte man auf den demographischen Wandel eingehen können und das der konsumfördernde Jugendkult (der sich in der jung-weiblichen Körperlichkeit am augenfälligsten manifestiert) natürlich immer weiter ins Alter getragen werden muss. Um Absatzmärkte zu sichern und zu erweitern. Und es daher zielführend ist, die starre Trennung zwischen sexuell attraktiver Frau und Mutter (die in anderen Kulturen übrigens tradiert ist und strikt durchgesetzt wird) aufzuheben.

        Aber das war dann wohl zu kompliziert für die beiden und deswegen wurde gleich die Porno-Karte gezogen.

        Immerhin, ein weiteres wahres Wort mittendrin:

        „ALS SUBJEKT MUSS ICH NIEMANDEM GEFALLEN WOLLEN.“

        Ja, die Gefallsucht der Frau ist ein/der Schlüssel zu dem Ganzen. Und die ewige Selbstunzufriedenheit (die ganz am Ende durchklingt)

        Aber nett, wie immer wieder der Neid in der Kombination mit Sex-Besessenheit durchbricht:

        „Du beschreibst, wie viel Arbeit die Fuckability für Frauen bedeutet. Während Männer unbearbeitete Dickpics verschicken.“

        So eine Gemeinheit aber auch…Ich bin mir auch sicher, dass die beiden „Damen“ jeden Tag Dickpics zugeschickt bekommen und ihren abendlichen Toyboy jeweils danach auswählen…nicht.

        Es scheint in der Tat so: Feminismus ist die Kunst bei der sich Frauen gegenseitig Bretter vor den Kopf nageln. Dahinter lässt es sich vermutlich ungestörter vom Ponyhof träumen…

        • „Und die ewige Selbstunzufriedenheit [der Frauen] (die ganz am Ende durchklingt)“

          Ist das so? Weil mein Eindruck mit Frauen auf der Arbeit (meist Kolleginnen) ist eher gegenteilig: Mir kommt’s immer so vor, als ob Frauen sowas von zufrieden mit sich wären, sowas von im Reinen mit sich selbst …

          Ich hab‘ ja auf der Arbeit immer Angst, daß ich was falsch mache, oder zu wenig mache, oder zu umständlich oder so. Und ich beobachte immer so ein bißchen die anderen, eben auch die Kolleginnen. Und da ist mein Eindruck: Die haben nie solche Zweifel.

          Manche von diesen Frauen sind übrigens wirklich engagiert im Job. Aber auch die, die sich echt ins Zeug legen, scheinen nie irgendwelche Selbst-Zweifel zu haben. Unzufrieden mit sich wirken die eigentlich nicht.

          „Ich bin mir auch sicher, dass die beiden „Damen“ jeden Tag Dickpics zugeschickt bekommen und ihren abendlichen Toyboy jeweils danach auswählen…nicht.“

          Echt jetzt – oder bloß Ironie?

          • Es geht wohl eher um Selbstzweifel bezüglich der eigenen Person, insbesondere im Rahmen der intrasexuellen Konkurrenz.

          • Jochen Schmidt,

            natürlich war das Ironie.

            Hugor,

            ja, das war hauptsächlich gemeint. Dürfte da am sichtbarsten sein, aber nicht darauf beschränkt.

  10. Seit es Feminismus gibt ist auch die Hure eine Heilige. Sie – die Hure – ist für die Religion Feminismus das Äquivalent zu Christus am Kreuz der Christen.

  11. Frau Grach verkennt völlig, wie wichtig die Lust der Frau für die Figur der MILF ist. Echte MILFs sind dauergeil, willig und dankbar. Das ist quasi der Reiz daran. Alles andere sind nur vertrocknete Alte – und wen interessieren vertrocknete Alte?

    • Das gilt in Pornos nicht nur für MILFs, da sind alle Frauen dauergeil und stürzen sich auf die Männer (im Unterschied zum „Real-life“, ausser man ist zB Rockstar oder sowas) …
      Die bei Pinkstinks haben aber sowie die ideologische Hirnkrätze.

      • Nö. Der Autor Nils Pfaffert ist nur der Meinung, er sei der beste Bessermann der Welt, weil er doch Frauen nicht „objektifiziere“.

        • Ähem, „Pickert“ wie der volkstümliche Kartoffelpfannkuchen, bitte … 😉

          „Der Autor Nils Pfaffert ist nur der Meinung, er sei der beste Bessermann der Welt, weil er doch Frauen nicht „objektifiziere“.“
          Dafür sie ihn aber, als Redaktionsaffen vom Dienst. Herausragendste Eigenschaft: Bedingungslose Austauschbarkeit.

  12. FILFs —> American Beauty
    Hätte den Pinksticks mal einer stecken können, in deren Alterskohorte reicht’s maximal noch zu GILF Darstellern.

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