Selbermach Mittwoch 168 (20.06.2018)

Was gibt es neues?

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76 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 168 (20.06.2018)

    • Das war’s dann:
      https://blog.fefe.de/?ts=a5d4a757

      Tja, liebe Leser, es war eine schöne Zeit hier mit dem Blog.

      Aber jetzt ist wohl vorbei dann. Ein marodierender Einzeltäter namens Axel Voss (CDU, natürlich) hat es geschafft, auf EU-Ebene den ganzen desinteressierten Abgeordneten das verkackte und in Deutschland zu Recht gescheiterte Leistungsschutzrecht aufzuschwatzen.

      Das heißt: Uploadfilter („eine Zensur findet nicht statt“, my ass), und Lizenzgebühren für Links und Snippets.

      Damit wäre eine Linksammlung wie dieses Blog natürlich tot. Ich mag euch und mein Blog, aber ich werde nicht irgendwelche Verleger für das Privileg bezahlen, kostenlos für ihre Inhalte Werbung machen zu dürfen. Die haben ja wohl ne Macke!

      Ich bin langsam überzeugt, dass die Verlage alle pleite gehen müssen, und zwar so richtig mit Wucht und ganz vielen Arbeitslosen, bis hier wieder was besser werden kann. Also, liebe Verlage. Wenn es euch nichts ausmacht: Beeilt euch ein bisschen.

      Oh und wenn hier irgendjemand mitliest, der CDU gewählt hat: WHAT THE FUCK DU ELENDER VOLLIDIOT?!

      Ich erwarte eine Welle an freiwilligen Selbstverpflichtungen von Verlagen, auf Link-Gebühren zu verzichten. Und zwar pronto. Sonst könnt ihr ab jetzt auf euch selber linken.

      Immerhin kann ich noch kostenlos auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk linken.

      • Tja mein Bester, das Problem ist nur , dass es der CDU-Mann nie durchbekommen hätte, wenn nicht davor die Linken die Zensur in Sachen Hate-speech salonfähig gemacht hätten. Die CDU hat das natürlich gerne mit aufgenommen aber der Boden wurden ihr von den Linken und von den Grünen bereitet die zu DUMM waren zu bemerken, dass ihr schwachsinniger Kampf gegen Rechts ganz schnell in die andere Richtung schlagen kann. Deswegen finde ich das Gejammere gerade von Linksliberalen eher peinlich. Hier passt wohl das Sprichwort „Pass auf was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen“ ziemlich gut.

    • @narrenspeise:
      Ich habe „die zweite“ gelesen und fand es erfrischend, eine (explorative) erörtende Abwägung abseits des moralischen Narrativs zu lesen.

      Deine Fragen halte ich auch für rechtlich praxisrelevant (AGG/ Art3 GG).

      Den Zeit-Artikel habe ich mir nicht durchgelesen, da in vielen Artikeln der Zeit, eine moralische Botschaft überbracht werden soll und das Objekt des Artikels nur als Vehikel der Botschaft dient.

      • …erfrischend…

        Fand ich ebenfalls. Und das mit der „Zeit“: Verlorene Liebesmüh. Habe den Eindruck, die haben eine Einbildung, wie ihre Leserschaft gestrickt sei und versuchen diese entsprechend zu „bedienen“.

        Und dann wundert sich die Verlegerschaft, dass die Leser wegbleiben. Intellektuelles Prekariat.

    • Interessant!

      Die Fragen, welche Du anschneidest, sind vielleicht etwas brisanter als man meinen möchte. Siehe hierzu:

      Harcourt, B.. Against Prediction: Profiling, Policing, and Punishing in an Actuarial Age. Chicago, IL:
      University of Chicago Press; 2007.

      Harcourt bringt erschreckende Beispiele für die USA, in welchem Ausmaß statistische Informationen in Heuristiken aller Art und für alles Mögliche – z. B. wieviele Strafgefangene sollten im nächsten Jahr vorzeitig entlassen werden? – eingebunden werden.

    • Würde mich wundern wenn männliche Kommentatoren nicht nicht schlimmeres hören müssen, da denkt dann nur niemand das ist wegen ihrem Geschlecht.

      • Ich erinnere an einen Herrn, der als Telefonjoker bei „Wer wird Millionär“ eine Fußballfrage beantworten musste und als angeblicher Experte völlig ins Klo griff.
        Landesweit waren diesem Mann, nennen wir ihn „Waldi“, Hohn und Spott sicher, sowohl an Stammtischen, als auch in sämtlichen Medien.

        Gerade eine Frau muss ihren Job dann am Mikrofon besonders gut machen.

        Wieder mal dieses feministische Dummgeschwätz.
        Ich kenne niemanden, der von Frauen eine besondere, herausragende Leistung in ihrem Job verlangt. Ich und alle Leute, die ich kenne, erwarten allerdings, dass Frauen nicht leistungslos und inkompetent an ihren Job gekommen sind. Quotenfrau lässt grüßen. 😉

        • „Ich kenne niemanden, der von Frauen eine besondere, herausragende Leistung in ihrem Job verlangt.“

          Mir fällt da aus dem RL auch kein einziges Beispiel ein. Eher so das man sie mit trägt, wenn sie nicht kann oder keine Lust hat.

    • Ich mag ihre Stimme nicht.

      Gilt zwar für alle Menschen: Beim Kommentieren von hektischen Szenen geht die Stimme einfach nach oben. Bei Männern wie bei Frauen.

      Bei Frauen geht das jedoch in einen Frequenzbereich, den ich als unangenehm empfinde.
      (Da sind wir fast schon in der Diskussion über angeblich „männergemachte Mikrophone“, die Frauen-Stimmen als „kreischend“ wiedergeben würden.)
      Aber eben: Bei einem Fussballspiel möchte ich lieber auf solch hohe Frequenzlagen verzichten.
      Gottseidank kann ich es mir aussuchen, bei Bedarf auf die Übertragung im Schweizer oder Österreicher Fernsehen zu switchen.

      Da mag sie so kompetent sein wie sie will. Die Frequenz an sich geht gar nicht.
      (Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster: Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz – Julia Klöckner gegen Malu Dreyer – wurde zugunsten Dreyer’s tieferer Stimme entschieden.)

      • Was die Stimme betrifft: da gabs ja den einen amerikanischen Präsidenten, wo man annimmt, dass er aufgrund einer Debatte, die per Radio übertragen wurde, die Präsidentschaft erlangte, was zeigen kann, wie wichtig eine Stimme sein kann.

        • Eigentlich schade, dass der Gebrauch der Stimme nirgend wo geschult wird.

          Dabei meine ich nicht den Gesangsunterricht – obwohl das ja auch die Stimme bildet.

          Nein, so Sachen wie „laut sprechen ohne zu schreien“, „Atempausen angemessen einsetzen“, „Satzmelodie“, „Höhe des Tons im Griff haben“ etc, etc.

  1. Ich weiß nicht, ob es hier passt,Aber hätte eine Frage an den Christian.
    Kann man PIA noch mit 26 anfangen oder zu alt?
    Ich arbeite schon eine Zeit an mir(und ich meine kein Geld).
    Nur mit dem Frauenthema ist nichts.
    Könnte ins Detail gehen, aber hatte mehrere Erlebnisse, die mir zeigen, dass was falsch läuft.
    Wäre da über eine Antwort froh.

    • Hi Truth,
      da Christian noch nichts von sich gegeben hat, springe ich mal ein, wenn es dich nicht stört. PUA hat nach meiner Meinung nichts mit dem Alter zu tun, von daher gibt es kein zu alt, eher ein zu jung.
      An PU-Literatur gefielen mir die Bücher von Arne Hoffmann und Maximilian Pütz ganz gut, der auch Videos bei youtube herausbringt.

      Meine Empfehlung wäre, vorher ein oder zwei Kurse zum Thema Kommunikation zu absolvieren, die nach dem Modell von Friedemann Schulz von Thun (4 Seiten einer Nachricht, Buch: Miteinander reden 1-3) arbeiten.
      Das sollten solche Kurse sein, die praktisch und möglichst mit Videokamera arbeiten, was die Auswertung und Selbstdiagnose erleichtert.
      Solche Kurse bietet jede VHS an, Videos findest du ebenfalls bei youtube.

      Ein Seminar, das speziell das „lesen“ nonverbaler Signale erleichtert und ermöglicht zu analysieren, welche nonverbalen Signale man selber aussendet würde ich ebenfalls empfehlen.
      Großer Vorteil dieser Vorgehensweise ist m.E., das nützt dir in jeder Lebenssituation.

      Ich habe selber zwei solcher Seminare mitgemacht. Eins am Wochenende, eines eine Woche lang und war begeistert.

      • Von Thin kenne ich. Das klingt gut. Bin eh im Vertrieb und kann
        So was bei der Arbeit machen.
        Komischerweise geht’s mit Kundemfrauen gut aber nicht mit Privatfrauen.
        Dann tue ich das mal.
        Ich merke nämlich immer mehr wie mir was fehlt, was ich nicht kaufen kann.
        Und meine selbstgemachten Einwände ( zu unattraktiv) sind leider entkräftet auf alle Ebenen (das beste war neulich ein Personaler).
        Das heißt, es gibt ein Problem das nur ich lösen kann.

      • „Ein Seminar, das speziell das „lesen“ nonverbaler Signale erleichtert und ermöglicht zu analysieren, welche nonverbalen Signale man selber aussendet würde ich ebenfalls empfehlen.“

        Das war Zeit meines Lebens mein größtes Problem.

        Und, nebenbei, ist das auch der riesige blinde Fleck der Feministen, die sich zur #metoo Sache äußern: Wenn ein Mann schlecht darin ist, IOIs zu erkennen, dann hat er genau 2 Optionen:
        – Er verbockt auch in Zukunft alle weiblichen erotisch-romantischen Angebote wegen Zurückhaltung aus Unsicherheit.
        – Er dreht den Optimismus-Regler hoch: „Weiß nicht… steht sie auf mich? Na klar, ich bin gut!“ und liegt hin und wieder daneben.

        Vielleicht ist es aber auch kein blinder Fleck, sondern Feministinnen wollen, dass unsichere Männer den ersten Weg wählen.

          • Nachtrag ich würde z.B. vor Gericht beschwören, dass bis auf zweimal noch nie ein OPI von einer Frau kam.
            Kenne daher Option 1 super.

          • „Denke Oft, die sollen vom Markt gedrückt werden.“

            Glücklicherweise ist es deine eigene Entscheidung, ob du dich drücken lässt 🙂

          • „dass bis auf zweimal noch nie ein OPI von einer Frau kam.“

            Dann hat deine Selbstinszenierung aber wirklich Optimierungspotential.

            Unterschätz nicht, wie subtil diese „Indicators of Interest“ sein können…

          • Ich werde mal daran arbeiten. Zu verlieren habe ich ja nichts.
            Danke für die Tipps. Schaue mir alles mal an.
            Ja da ist Luft nach oben in der Selbstzinszenierung ist, weiß ich. Ich schaue mittlerweile kaum noch Frauen an, weil ich gehemmt bin. Habe die letzte Zeit mehrfach gehört, dass ich da ein verschobenes Selbstbild entwickelt habe. Will da einfach was ändern, weil ich jetzt mehrfach gehört habe, ich bilde mir da viel ein(zum negativen).

          • @Truth

            „Und meine selbstgemachten Einwände ( zu unattraktiv) sind leider entkräftet auf alle Ebenen“.
            LEIDER?!
            Du bist enttäuscht darüber, dass eine physische Beeinträchtigung, die in der Regel schwer zu korrigieren ist, bei dir nicht existiert?
            Sondern „nur“ eine psychische, die du selber überwinden kannst?
            Jeder wirklich unattraktive Mann sollte dich ungestraft in den Hintern treten dürfen. 😉

          • @Truth Nachtrag

            Wichtig ist, mach trotzdem die Kurse!
            Unterschätze nicht die Praxis, das feedback von einem guten Trainer und den Seminarteilnehmern!!!

          • @crumar das Seminar werde ich machen. Ist sicher gut für mich.
            Ja das wäre einfacher. Könnte ich mir selbst Absolution für alles geben. Etwa so: „Klappt 26 Jahre nicht. Kann nix ändern. Bin halt zu hässlich/ hab halt kein Geld.“
            Das Problem ist aber nun viel komplexer, da mir die letzten drei Jahre klar gesagt Würde, dass ich sogar extrem gut aussehe.
            So muss ich mir aber Gedanken machen, warum ich meine halbe Jugend verpasst hab und selbst teilweise schuld bin. Klar ich würde gemobbt etc was aufs Selbstbewusstsein drückt. Aber wer sich was einreden lässt, was nicht annähernd real Ist, ist nur selbst schuld.

          • @Truth

            „So muss ich mir aber Gedanken machen, warum ich meine halbe Jugend verpasst hab und selbst teilweise schuld bin. Klar ich würde gemobbt etc was aufs Selbstbewusstsein drückt. Aber wer sich was einreden lässt, was nicht annähernd real Ist, ist nur selbst schuld.“

            STOPP!
            Echtes Mobbing verursacht ernsthafte psychische und physische Probleme, das ist allgemein anerkannt.
            Wir sind gesellschaftliche Wesen und auf den Spiegel der anderen Menschen angewiesen; wenn das Bild von außen permanent negativ ist, dann verändert dies zwangsläufig das Selbst-Bewusstsein.

            Wozu beschäftigen wir uns mit dem feministischen Bild der „toxischen Männlichkeit“?
            Weil sie damit ein bestimmtes Bild von Männlichkeit erzeugen wollen und durch dieses haben wir uns wiederum selbst zu sehen.
            Das ist der identische Vorgang: Arbeit an der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung einer bestimmten Gruppe.
            Bricht man diesen Vorgang auf das Individuum herunter, ist die Herabsetzung des individuellen Selbstbewusstseins das erklärte Ziel der Kampagne.
            Mobbing und Feminismus – wo ist der Unterschied?

            Wir wissen, dem so erzeugten Bild entsprechen wir nicht, das sind wir nicht.
            Aber wie lange hat jeder von uns individuell dafür gebraucht, sich darüber BEWUSST zu werden?!
            Wie lange haben wir geglaubt, was uns „eingeredet“ worden ist?
            Wie lange haben wir geglaubt, die vom Feminismus beschriebenen Zustände seien real?!

            DAS ist NICHT deine Schuld – die Option, sich aus deiner Vergangenheit nicht zu lösen, sie nicht zu überwinden wäre deine Schuld.
            Meine 2 Ct für den heutigen Abend.

          • @crumar

            „Aber wie lange hat jeder von uns individuell dafür gebraucht, sich darüber BEWUSST zu werden?!“

            In meinem Fall: rund 20 Jahre.

          • @only_me

            EBEN!
            Das braucht Zeit.
            Sie haben uns mit der Vorstellung von „Gerechtigkeit“ bei den Eiern gepackt.
            Dass das ganze Narrativ von vorne bis hinten erstunken und erlogen ist und einen knallhart kalkulierten Zweck verfolgt, darauf muss man erst einmal kommen.
            Und verdauen, mit seinem Idealismus betrogen und missbraucht worden zu sein.

          • Wie lange haben wir geglaubt, was uns „eingeredet“ worden ist?

            In meinem Fall: Indoktrination begann, als ich 17 war.
            Die Zweifel begannen, als ich 31 war.
            Überzeugt, dass meine Zweifel richtig waren: Da war ich 41.

            „Fun Fact“: Mittlerweile 44 Jahre. Bei einem Chat-Treffen im Reallife schaute mich eine der Teilnehmerinnen – wir kannten uns vom Chat her seit ca. 2 Jahren – lange und intensiv an. Dann sagte sie zu mir: „Du kannst versuchen, Dich rauszureden – ist mir alles egal. Aber ich sage Dir: Du bist ein „Dom“!

            Hat dann noch einige Zeit gebraucht. Bis ich dann zu meiner Alpha-Rolle „Ja“ gesagt hatte.

            Seitdem nehme ich keine Rücksichten mehr auf Political Correctness und so Sachen.

            Erlaube mir so Spässe wie:
            „Musst du nach Ostern arbeiten?“ „Nein. Eine Woche frei.“ „Ist dein Personalausweis noch gültig?“ „Ja.“
            „Okay. Am Dienstag nach Ostern bist du am Flughafen mit leichtem Sommergepäck. Kümmer dich drum, dass dein Hund diese Zeit versorgt ist.“ „Wie-Wo-Was?“ „Ist egal. Du bist um 11.00 h am Airport. Alles andere erfährst du dann.¨

            Waren dann fünf geile Tage in Istanbul.

            Ach ja – wie lange habe ich geglaubt, was mir eingeredet wurde?
            Satte 24 Jahre.
            Bis zum „alpha“: 28 Jahre.

    • Was ich mich frage, ob PUA auch bei Frauen um die 40 funktioniert?
      Ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, habe ich das Gefühl, dass die PUAs hier vom Blog eher Erfahrungen mit u30 Girls haben.

      • …auch bei Frauen um die 40…

        Ich habe nie bewusst oder aktiv PUA betrieben – aber die Ladies, die ich zuweilen „eingesammelt“ habe, sind im Prinzip auf genau jene Mechanismen abgefahren, die ich Jahre später bei den PUAs gelesen habe.

        Und es war so, dass die Chancen um so grösser ware, je älter die Frauen waren.

        Die haben im Gegensatz zu den u30 weniger Auswahl. Der alte Spruch halt: „…wahrscheinlicher von einem Terroristen erschossen zu werden, als mit 40 noch zu heiraten…“

        (Je nach Torschlusspanik-Level ist die Verhütungsthematik topaktuell.)

        • @kardamom @all

          „Je nach Torschlusspanik-Level ist die Verhütungsthematik topaktuell“

          Wenn eine Frau zwischen 30-39 eine von beiden Kriterien erfüllt: Ist alleinerziehende Mutter und/oder ist Akademikerin und kinderlos, dann lasst euch bloß nicht auf „Ich nehme die Pille!“ ein.
          Never!

          Auch für traditionell hypergame Berufsgruppen, wie bspw. Krankenschwestern gilt das – aber bereits ab einem Alter von 25.
          Dito promovierende Frauen in Kunst-/Literatur-/Sozialwissenschaften um die 30 – clevere Frauen, hübsche Frauen, denen aber schwant, dass der Arbeitsmarkt eng ist und der Plan B ist dann sehr attraktiv.

          Wenn ihr ein Kind wollt, prima!
          Wenn nicht, Vorsicht walten lassen.

          • Dito promovierende Frauen in Kunst-/Literatur-/Sozialwissenschaften um die 30 …

            Wenn sie bis 30 ihren Doktor noch nicht hat, muss sie ihn wohl selber machen…

        • Ah Ok. Interessant. Vielen Dank.
          Hatte in letzter Zeit vermehrt mit dieser Altersgruppe zu tun. Aber ich fand die Anspruchshaltung teilweise doch recht enorm.

          • „Aber ich fand die Anspruchshaltung teilweise doch recht enorm.“
            Ersetze „enorm“ durch irreal.
            Matussek hat mal verlangt, die Frauen mögen bitte den Daumen aus dem Mund nehmen und erwachsen werden. An der Berechtigung dieser Forderung hat sich nichts geändert.
            Wer wirklich glaubt, mit 33 Jahren und einer Historie von 2-3 jährigen Beziehungen seit dem zarten Alter von 15 richtig Verhandlungsmasse für die Familiengründung mitzubringen, hat ernsthaft einen Sockenschuß.
            Zentrale Frage für dieses Alter: Wie lang war deine längste Beziehung?
            War keine über drei Jahre dabei = verbrannt für dieses Thema.
            Finger weg!

          • Das mit den Ansprüchen kann ich bestätigen. Klingt frauenfeindlich, aber gerade die sollten die Ansprüche der Nachfrage anpassen
            Habe es da mal probiert weil ich dachte, das geht besser als Frauen in meinem Alter.

          • „Klingt frauenfeindlich, aber gerade die sollten die Ansprüche der Nachfrage anpassen“
            Eben das ist das Problem.
            Auf der einen Seite ist das Wehklagen ob der vermeintlichen Unsichtbarkeit groß, auf der anderen Seite ist aber auch nichts gut genug für diese Frauen. Es gibt sicher jede Menge Männer, die Interesse hätten, aber die werden von den Frauen gar nicht wahrgenommen, sind also unsichtbar.

            „Wer wirklich glaubt, mit 33 Jahren und einer Historie von 2-3 jährigen Beziehungen seit dem zarten Alter von 15 richtig Verhandlungsmasse für die Familiengründung mitzubringen, hat ernsthaft einen Sockenschuß.“

            Sehr guter Punkt!

          • Inwieweit gibt die Zahl der Beziehungen Verhandlunfsmasse ?
            Das macht mir Angst. Hatte nur mit knapp 24 2 kurze Beziehungen.

          • @Truth – ein bisschen verspätet

            Wer ein Familie gründen will, startet ein langfristiges Projekt mit einem anderen Menschen.
            Dabei ist die Frage, welche Vorerfahrungen die Menschen in vorigen Beziehungen gemacht haben, die wiederum in dieses Projekt mit eingehen können und werden.

            Familiengründung in Deutschland erfolgt durchschnittlich immer später. Das durchschnittliche Heiratsalter für Frauen in Deutschland ist inzwischen 31 für Männer 34 Jahre. 2013 war das durchschnittliche Alter einer Frau für die erste Geburt eines Kindes 29,2 Jahre, es dürfte inzwischen bei 30 liegen.
            Deshalb meine Frage: Was hat eine Frau bis zum diesem Stichtag für Vorerfahrungen gemacht, die auf ihre Tauglichkeit für ein langfristiges Projekt verweisen?

            Ich stellte dabei ein hypothetische Frau im Alter von 30 Jahren in den Raum, deren erste Beziehungserfahrung im Alter von 15 Jahren stattfand.
            Faktisch hat sie nun 15 Jahre Beziehungserfahrung hinter sich, die in der Regel seriell monogam verlaufen sind.
            Rechnen wir mit einer durchschnittlichen Beziehungsdauer von 2 Jahren, handelt es sich um 7 Beziehungspartner, bei 3 Jahren sind es 5.

            Ich gehe in Sachen Beziehung davon aus, die jeweiligen Partner bringen jeweils individuelle Vorerfahrungen und individuelle Merkmale – was den anderen reizvoll oder attraktiv macht – mit ein und das ist für eine Beziehung tragfähig, die 2-3 Jahre dauert.
            Danach muss es gelingen, die Beziehung aus der Beziehung selbst heraus tragfähig zu machen.
            Oder anders herum: So wie der Reiz des Neuen schwindet, muss es in der Beziehung durch die Beziehung gelingen, diese zu erneuern.

            Eine Frau, die 15 Jahre dieses Muster repliziert hat, wäre für mich daher ein Warnsignal.
            Es ist – da grenze ich mich von PUlern ab – nicht entscheidend, wie viele Sexualpartner die Frau hatte, sondern welches Beziehungsmuster sich wiederfindet.
            Hat eine 30 Jahre alte Frau ein chaotisches Stückwerk an Beziehungen hinter sich und erzählt dir, alle Kerle waren Scheiße, aber du bist der rettende Prinz, dann wäre mein Rat: „Nimm 2!“ Kondome.
            Um so gruseliger sie ihre Ex-Beziehungen charakterisiert, desto sicherer kannst du sein, das date mit ihr sollte lieber zu nichts führen oder max. einen ONS.

            Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Beziehungsmuster nichts mit ihren Bedürfnissen und Interessen oder Erwartungen und Ängsten als Mensch zu tun hat ist m.E. 0%.

      • Es gibt Prinzipien (shittests, versteckte IOIs, was genau findet eine Frau attraktiv), die sich mit dem Alter nicht ändern.

  2. «Mädchen lernen zu wenig, sich zu widersetzen»

    Journalist: „Talentierte junge Frauen kneifen beim Wettbewerb, talentierte junge Männer suchen ihn, zeigt eine aktuelle Forschungsarbeit. (…) Sie stimmen den Befunden der Forscher also zu?“

    Kunststudentin: „Ganz klar. Was mich aber stört, ist die implizite Folgerung daraus, Frauen seien selber schuld daran. … Bei uns hält sich hingegen die Vorstellung hartnäckig, Mädchen sollten kein Aufhebens machen und sich nicht widersetzen. Das beginnt schon früh in der Kindheit, wirkt sich dann später aber auf das Selbstvertrauen aus, das man benötigt, um jemandem zu widersprechen.“

    Meine Fresse, wer verdammt nochmal erzieht denn diese Mädels zu dieser Einstellung?

    Was für ein Geschlecht haben Mütter, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen nochmal?

    „Was mich aber stört, ist die implizite Folgerung daraus, Frauen seien selber schuld daran.“ Wie blöd kann man nur sein?

    https://bazonline.ch/schweiz/standard/Maedchen-lernen-zu-wenig-sich-zu-widersetzen/story/11598003

    • Klassischer Frauen-Lobbyismus halt. Es geht um die Sicherung und den Ausbau von Privilegien. Da würde eine tiefere Analyse nur stören 😉

    • Die Betrachtungsweise ist schon albern, sie geht davon aus, dass Frauen gleich wie Männer wären. Sind sie aber eben nicht. Frauen haben ihre Stärken und Männer andere. Das Geschwafel von „Schuld“ ist ebenso daneben, wie das von der Sozialisierung. Ich frage mich, ob die das mal noch lernen.

    • „Aber Gegner von Games wird das nicht interessieren und sie werden weiter für deren Abschaffung kämpfen.“

      Tut das noch Irgendjemand?
      Ich habe diese Forderung schon seit Jahren nicht mehr gehört.
      Das letzte Mal – meine ich – im Zusammenhang mit dem Amoklauf in München.
      Aber auch da war das schon nur eine Meinung unter vielen.

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